Analyse: Punkt trotz Unterlegenheit

Analyse und Noten des Spiels 1. FC Nürnberg vs. TSV 1860 München, Endstand 2:2 (0:1) Der Club holt gegen die Löwen einen Punkt, obwohl er die schwächere der beiden Mannschaften war. Clubfans United analysiert das Spiel, lässt den Trainer zu Wort kommen und bewertet die Leistungen der einzelnen Spieler.

Die Analyse:
René Weiler stellte mal wieder um: Gislason und Sylvestr rutschen nach schwachen Leistungen aus dem Team, Blum und Petrak kamen dafür in die Startelf. Mit Stark, Behrens, Polak und Petrak hatte Weiler damit nun vier Spieler auf dem Feld, deren „Stammposition“ im Defensiven Mittelfeld zu finden ist. Während Stark einmal mehr als Linksverteidiger aushelfen musste, hinterließ die Überfrachtung der Zentrale mit gelernten Defensivspielern ihre Fragezeichen. Im Laufe der ersten Minuten lösten sich die Fragezeichen hinsichtlich der Formation auf – Behrens spielte in der Offensivlinie mit Burgstaller und Schöpf, Petrak gab den tiefen Part, Polak oszilierte dazwischen – und bildeten sich sofort neu. Warum schickt Weiler den bisher nicht durch Kreativität aufgefallenen Behrens in die vorderste Linie? Warum muss Burgstaller sich auf der Außenbahn aufreiben? Warum tut Schöpf selbiges auf der anderen Außenbahn nicht?

Dies Fragen entwickelten sich vor allem in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit. Die ersten 20 Minuten überließen die Gäste dem Club den Ball, spielten selbst nur steile Risikopässe in die Spitze, störten zwar den Spielaufbau des FCN früh ohne aber druckvoll zu pressen. Ziel war es den Spielaufbau so zu beeinflussen, dass er über die Innenverteidiger laufen musste. Der eigentlich dafür eingeplante Ondrej Petrak kam selten dazu, den Ball aufnehmen zu können. Stattdessen spielten Hovland und Bulthuis lange Bälle auf die Flügel und hofften, dass ein Nürnberger an den Ball kam oder der Ball ins Seitenaus ging. In diesem Fall schob der Club durchaus clever nach und gewann den Ball nach einer Vielzahl von Löweneinwürfen zurück. Allein, er konnte damit nichts anfangen.

Mit laufender Spieldauer in der ersten Halbzeit wurden die Löwen mutiger. Sie fanden auch deshalb ins Spiel, weil der FCN viele Zweikämpfe verlor und die Ballführenden kaum effektiv attackieren konnte. Schnell hatten die Schziger die linke Seite als Einfalltor für Angriffe ausgemacht, da Alessandro Schöpf hier schlecht nach hinten arbeitete und Niklas Stark so unter Druck gesetzt werden konnte. Die Gäste kamen zu ersten Chancen, Okotie traf die Latte. Einer jener Angriffe über links leitete dann auch die Führung ein. Alessandro Schöpf verhielt sich an der eigenen Grundlinie ungeschickt, verursachte einen Eckball, der von Okotie an die Latte geköpft wurde. Den Abpraller verwandelte dann aber Bülow. Es war der folgerichtige Schlusspunkt einer ersten Halbzeit, in welcher der FCN von den Gästen mit einfachsten Mittel vor schwerste Probleme gestellt wurde.

In der Pause stellte Weiler deswegen auch massiv um. Aus dem 4-1-1-3-1 wurde ein klassisches flaches 4-4-2. Zu diesem Zwecke blieben Schöpf und Behrens in der Kabine wurden durch die echten Außenspieler Gislason und Füllkrug ersetzt. Das Spiel des Club gewann dadurch nicht nur an Breite, sondern verlegte sich auch mehr auf den Boden. Die Löwen waren von dieser Maßnahme wie auch vom energischeren Auftreten des Clubs merklich überrascht, kamen nun öfter zu spät in die Zweikämpfe (die Phase zwischen 49. und 63. Minute war die einzige im gesamten Spiel, in welcher der FCN mehr Zweikämpfe gewann als der Gegner) und wurden über beide Flügel einmal flach ausgespielt. Mit gnadenloser Effektivität schlug der FCN zu, verwandelte seine beiden ersten Chancen und 18 Minuten nach der Umstellung führte der Club. Wie schon in Freiburg war also mit einer Umstellung in der Pause vieles besser geworden.

Genau wie in Freiburg kippte diese Umstellung aber nicht bis zu seinem Ende. Die Löwen fingen sich, fanden wieder ins Spiel, gewannen wieder deutlich mehr Zweikämpfe und drängten auf den Ausgleich. Dieser fiel letztlich durch ungeschicktes Abwehrverhalten im Zentrum und war mehr als verdient. Er bildete allerdings nicht den Schlusspunkt, sondern eher den Beginn einer Löwendrangphase, die in zahlreichen Chancen, nicht aber in weiteren Toren mündete. Gerade diese Phase dürfte enormes Kopfzerbrechen bereiten, da hier die Abwehrdefizite in der Zentrale besonders deutlich sichtbar wurden. Durch Unbeweglichkeit und mit schlechtem Stellungsspiel wurden die Münchner eingeladen. Sie schlugen die Einladung aus, obwohl sie überlegen waren. Der FCN holt deshalb einen glücklich Punkt.

Die Zahlen:

Nürnberg 1860 München
2
Tore
2
6
Torschüsse
23
1
Ecken
12
46,05
Ballbesitz (%)
53,95
70,71
Passquote (%)
66,57
43,82
Zweikampfquote (%)
56,18
26
Fouls
10
116,17
Laufdistanz (km)
118,37
0
Abseits
3

Das Trainerstatement:
„Wir waren gedanklich langsamer als der Gegner, das muss man klar sagen. Wir wollten Druck auf den Ballbesitzenden erzeugen, schafften das aber nicht, waren nicht mit der gleichen Aggressivität in den Zweikämpfen wie der Gegner. Wir waren immer einen Schritt weniger schnell am Ball, was dann Auswirkungen auf Mittelfeld und Abwehrreihe hat. Wir haben fast die gesamte erste Halbzeit lang keinen Zugriff gekriegt und haben den Spieler in Ballbesitz selten angreifen können und auch viele Zweikämpfe verloren. Wir haben fast jeden Luftkampf verloren und das ist dem geschuldet, das wir das zu wenig gut gespielt haben. Andererseits haben die Sechziger das richtig gut gespielt. Wir haben vorher ihr Spiel gegen Hoffenheim analysiert und da hat auch Hoffenheim ganz große Schwierigkeiten gehabt. Heute haben wir dann am eigenen Leib erfahren dürfen, warum das so war. Die Verbesserung nach der Pause hat sicher auch mit den Veränderung in der Pause zu tun gehabt, aber auch damit, dass wir miteinander gesagt haben: „Das kann doch nicht sein!“. Wir wollten uns dann wehren und eine positive Wut zeigen bei Balleroberung und Ballbesitz. Das braucht es auch einfach. Das hat die Mannschaft in der Zweiten Halbzeit dann besser umgesetzt, sie war viel aggressiver, fiel aufsässiger, dann kam auch noch das Publikum dazu, das uns in dieser Phase sehr geholfen hat. Das 2:1 entstand nach guten 20 Minuten. Das hatte weniger mit dem System zu tun und mehr mit dem Auftreten der Spieler. Dass der Gegner danach wieder Druck erzeugt ist klar. Wir hätten das 2:1 länger halten müssen und anders verteidigen. Der Druck der Sechziger war dann nach dem 2:1 auch wieder da. Sie haben dann ihre Torchancen erspielt, so dass ich dann über einen glücklichen Punkt sprechen muss. Wir verteidigen als Mannschaft zu wenig gut. Die zehn Gegentore sprechen Bände. Da gibt es viel zu verbessern, da möchte ich gar nicht auf einzelne Spieler eingehen. Es ist klar, dass man den Ball vor dem 2:2 anders klären könnte, aber abgesehen von dieser Szene hat es eine Reihe von anderen Szenen gegeben, wo wir das Glück schon brauchten.“

Die Spieler im Einzelnen:

Thorsten Kirschbaum 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Hielt was zu halten war, in der letzten Minute dann mit starker Fußabwehr gegen Okotie.
Dave Bulthuis 4 Notenpunkte (4- numerisch: 4.33)
Etwas passsicherer und stellungssicherer als Hovland, aber technisch so limitiert, dass er damit gegen filigranere Stürmer vor mehr Probleme gestellt worden wäre.
Even Hovland 2 Notenpunkte (5 numerisch: 5)
Even Allmächtig war einmal. Der Norweger mit einer weiteren Horrorshow. 53% Zweikämpfe, Spielaufbau aus der Holzhackerkiste, schwaches Stellungsspiel. Braucht eine Pause.
Miso Brecko 10 Notenpunkte (2- numerisch: 2.33)
Ein einziges Mal defensiv zu passiv, sonst sehr sicher mit guten Akzenten im Vorwärtsspiel. So geht Außenverteidiger.
Rurik Gislason 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Verbessert im Vergleich zu den letzten Startelfauftritten. Zeigte vereinzelt seine Schnelligkeit. Dennoch ausbaufähig.
Danny Blum 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Will immer, kann aber nicht immer. Sichtlich bemüht, rieb sich an der physischen Löwenabwehr auf.
Hanno Behrens 1 Notenpunkte (5- numerisch: 5.33)
Bestritt neun Zweikämpfe, verlor sieben. Kam mit der ungewohnten Rolle als zentraler Offensivmittelfeldspieler gar nicht zu Rande. Arbeitete kaum nach hinten. Zur Pause kam Gislason für ihn.
Alessandro Schöpf 1 Notenpunkte (5- numerisch: 5.33)
Nah am Totalausfall. Öffnete durch fehlende Defensivarbeit den Münchnern ein Einfallstor auf links. Brachte nach vorne nichts zu Stande. Zurecht zur Pause ausgewechselt.
Jan Polak 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
War teilweise am Verzweifeln. Warf seine ganze Aggressivität und Kraft in die Waagschale, nur beim Ballverteilen nicht immer entscheidungsstark.
Ondrej Petrak 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Man möchte ihm zurufen: \"Schlag doch den Ball weg, Ondrej!\" Mit der halbherzigen Abwehr zerstörte der Tscheche nicht nur die Siegeshoffnungen, sondern auch den passablen Eindruck, den er gerade durch seine Beteiligung am 2:1 aufgebaut hatte. Jedenfalls deutlich besser im Mittelfeld aufgehoben.
Niklas Stark 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Gewann auf seiner Defensivseite fast alle Zweikämpfe, war aber v.a. vor der Pause von Schöpf böse im Stich gelassen. Ist natürlich kein gelernter Außenverteidiger, was man an seinen Flanken bemerkte. Immerhin beim Tor zur Stelle.
Guido Burgstaller 11 Notenpunkte (2 numerisch: 2)
Duracell-Hase mit Kampfesgeist. War überall zu finden, stopfte Löcher. Kam nach der Pause als zweite Spitze noch besser zur Geltung. Belohnte sich mit dem 1:1.
Niclas Füllkrug 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Besser als Schöpf. Arbeitete mehr nach hinten. Nach vorne kam aber wenig.
Stefan Kutschke Ohne Bewertung
Ersetzte den völlig ausgelaugten Burgstaller. Schaffte es in fünf Minuten fünf Zweikämpfe zu verlieren.

60 Gedanken zu „Analyse: Punkt trotz Unterlegenheit

  • Klingt langsam wie Taktik und Spiel unter Wiesinger. 45 Minuten live-Analyse des Gegners, dann ein paar sinnvolle Maßnahmen, aber kein Konzept.

    0

    0
  • Schöpf hat gestern so gespielt, als ob er unbedingt noch bis Ende August verkauft werden möchte.

    Vielleicht keine schlechte Idee.

    0

    0
  • Ich würde übrigens auch noch der Glubb-Marketingabteilung 0 Punkte geben für die völlig peinliche „erotische“ Autowäsche in der Halbzeit. Haben wir die Kohle so nötig, dass wir alles mit uns machen lassen?

    0

    0
  • Ich konnte es gestern nicht sehen, aber leider verfestigt sich der Eindruck, dass Weilers Plan nur in hohen langen Bällen und einem Schuss Hoffnung besteht. Ich bleibe dabei, der Kader ist gut genug um im oberen Drittel mitzuspielen, aber die Mannschaft ist verunsichert und ohne Plan. Die Taktitk wirkt wie aus den 80ern. Ich hoffe der Weiler kann den Bock irgendwie umstossen, auch wenn ich den Glauben langsam verliere. Er ist jetzt fast ein Jahr da, und von Spielsystem ist nichts zu erkennen, was Bezirksliganiveau überschreitet. Ich hab überhaupt keine Lust auf schon wieder eine neue Trainersuche, und vor allem die Phase von 5-6 grottigen Spielen und deftigen Niederlagen, die immer vor der Entlassung kommen..

    0

    0
  • Heimspiel gegen einen Gegner der bislang noch keinen einzigen Punkt geholt hat, 1:12 Ecken, deutlich weniger Ballbesitz. Heimspiel?? … Ich finde die Performance lächerlich, da reicht nicht mal schlecht mehr aus.

    Kann im übrigen jemand Bulthuis mal sagen, daß seine langen Diagonalpässe nie ankommen? Da kann der Gegner ja noch Brotzeit machen und diese dann klären. Aber immer wieder mit der gleichen beharrlichen Erfolglosigkeit geschlagen

    0

    0
  • Nach zwei Spielen vorher ist mir das mit dem „noch keinen einzigen Punkt geholt“ n bisschen hochgehängt. Das war der dritte nicht der dreizehnte Spieltag und einer der Gegner vorher war Freiburg. Beim Rest bin ich d’accord und würde sogar noch mehr als den Ballbesitz die Zweikampfquote hervorheben, so deutlich schwächer ist fatal, dass man da noch einen Punkt holt ist schon ein Wunder.

    Was die lange Diagonalbälle angeht, ich hatte z.T. das Gefühl (nicht belegbar, daher nur ansatzweise in der Analyse), dass die absichtlich tief in die Hälfte geschlafen wurden, sogar in der Intention, dass die irgendwo an der gegnerischen Eckfahne ins Aus gehen. So energisch wie Polak dann immer das Draufschieben angeordnet hat und so klar wie da die Zuordnungen waren und wie energisch man da plötzlich bei den Einwürfen gegenhalten konnte, hatte ich das Gefühl das war Absicht, um den Spielaufbau nicht machen zu müssen, aber trotzdem in Tornähe an den Ball zu kommen. Da hat man sogar recht viele Bälle bekommen, nur eben dann nicht verarbeiten können.

    0

    0
    • Florian Zenger:
      … hatte ich das Gefühl das war Absicht, um den Spielaufbau nicht machen zu müssen, aber trotzdem in Tornähe an den Ball zu kommen…

      Das ist durchaus legitim. Ist das nicht im kanadischen Eishockey so üblich? Und beim Rugby ist das ein probates Mittel.

      0

      0
  • Habe nun drei Spiele live gesehen und komme zur Überzeugung, dass neben der Mannschaft insbesondere Trainer WEILER in der 2. Liga hoffnungslos überfordert ist. Was trainert er denn überhaupt ? Es stimmen weder Passspiel noch Laufwege; eine Taktik, die auf das vorhandene Spielermaterial abgestimmt ist, kann man beim besten Willen nicht erkennen.
    Wenn ich an die nächsten Spiele denke, wird mir himmelangst !

    0

    0
  • Ich hab prinzipiell auch erstmal kein Problem damit, es wäre ja der Einsicht geschuldet, dass man spielerisch nicht so weit ist. Es wirkt nur extrem befremdlich, wenn der Ball „einfach blind“ in Richtung Eckfahne gespielt wird.

    0

    0
    • Florian Zenger,

      Ach du meinst diese neue Taktik,bei der man der gegnerischen Mannschaft den Ball überlässt um ihn dann wieder abjagen zu können.der eingebaute Fehler als Überraschungsmoment.
      Das ist aber sehr wohlwollend beobachtet,ich bin mir nicht sicher,ob ich derzeit noch so viel Wohlwollen für die Mannschaft und das Trainerteam aufbringen kann.
      Ein Ansatz von Spielidee und defensiver Organisation wäre mir momentan lieber

      0

      0
  • Töffi:
    Schöpf hat gestern so gespielt, als ob er unbedingt noch bis Ende August verkauft werden möchte.

    Vielleicht keine schlechte Idee.

    Nur mit der Leistung wird ihn keiner nehmen

    0

    0
  • Alter Falter, liest man nur die Statistik, dann sieht das nach einem klaren 0:4 aus. Jetzt hatten wir schon das dritte Spiel hintereinander viele Male wirklich viel Dusel. Dieses Glück, gepaart mit der unerklärbaren Effektivität bei der Chancenverwertung, führt zu einem schmeichelhaften 9. Tabellenplatz, der mir eigentlich zuviel von der Realität verdeckt.

    Ich weiß nicht, das ist doch immer irgendwie Clubtypisch: Wir haben nicht einen Schlüsselspieler, der völlig außer Form ist und dem man mal vielleicht einen Auftritt in der ersten Elf ersparen könnte, nein wir haben da immer gleich mehrere davon und natürlich auch nicht einmal annähernd einen Ersatz dafür.
    Hovland und Schöpf benötigen dringend Pausen, sind aber wohl unersetzlich.

    Bei einem anderen Verein könnte der Trainer vielleicht einmal ausnahmsweise für ein Spiel auf hoffnungsvollen Nachwuchs setzen, das geht bei uns aber nicht, weil da niemand da ist, obwohl irgendjemand doch mal behauptet hat, wir wären ein Verein, der auf den Nachwuchs setzt?

    Einen von vornherein sehr komischen Kader wird erneut wirklich unerklärbar verstärkt, was soll da aber schon auch rauskommen?!

    Und dann kommt da der Trainer daher und versucht sich auch noch in dubiosen Aufstellungsexperimenten mit 6 6 6 the number of the beast.

    Mein nun jahrelang andauerndes Kopfschütteln verursacht mir langsam ein Schädelhirntrauma mit komplizierter Nackenwirbelverletzung. 🙁

    Und ich bleibe dabei: Es wird Zeit, daß der Boss wieder im Tor steht. Eine Wackelabwehr kann alleine durch die Anwesenheit einer entsprechenden Torhüterpersönlichkeit zu einer Unwackelabwehr werden.

    0

    0
  • Noch spezieller. Es geht darum, dem Gegner Einwürfe tief in dessen Hälfte zu überlassen. Der Ball muss dann in die Luft, ist dadurch unkontrollierter. Dass Erobern des Balles wird dadurch sehr viel einfacher… in der Theorie zumindest.

    0

    0
    • Florian Zenger,

      Schade das wir nicht den Haas von Union im Tor haben,der wäre perfekt für diese Taktik,jeder Abschlag irgendwo ins Nirwana…
      Schäfer,obwohl ich ihn mag,jetzt wieder ins Tor zu holen,halte ich für falsch.Wieviel neue Torhüter(Kosten auch Geld) wollen wir noch verbrennen?
      Ich plädiere zum wiederholtem Male für eine Änderung auf der Torwarttrainerposition.alle Torhüter,die wir so hatten,haben die gleichen Schwächen und an diesen Schwächen ändert sich auch nie etwas?kann man nicht trainieren?ich bin ja nur Laie

      0

      0
  • Dass man ein Heimspiel nicht gewinnt, weil es blöd läuft, kann ich akzeptieren. Aber so eine Leistung wie gestern ist indiskutabel! Und das liegt nicht am Können, sondern ist Kopfsache.

    Nicht nur, dass man den optischen Eindruck hatte, immer einen Schritt zu spät zu sein, nie die 2. Bälle zu bekommen und alle Zweikämpfe zu verlieren, sondern auch die Statistik bestätigt das.

    Die statistischen Werte sind absolut inakzeptabel, v.a. in einem Heimspiel. Liest man das, hat man den Eindruck, ein schlechtes Auswärtsspiel abgeliefert zu haben. Besonders schwach sind die Zweikampfquote (ein No-Go!) und die Torschuss- und Eckenstatistik. Aber es fängt ja auch schon bei der Laufleistung an. Auch da haben die Löwen 2 km mehr abgeliefert. Ein Armutszeugnis, dass der Gast deutlich engagierter ist!

    Diese Schlafmützigkeit aus der Kabine raus macht mir Sorgen. Aber auch der Trainer muss sich fragen lassen, was er mit 3 6ern bezweckte, während der zuletzt im OM durchaus vielversprechende Möhwald auf der Bank schmoren musste.

    Der bleibende Eindruck des Spiels ist: so einer wie Adlung, der fehlt uns!

    0

    0
    • Optimist,

      <Ich bin nicht oft Deiner Meinung aber dieser Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf. Nur meiner Meinung nach liegt es auch am Können einiger Spieler. Spieler wie Petrak, Hovland oder Bulthuis kann egal welcher Trainer den Club trainiert nicht mehr besser machen

      0

      0
      • Harald,

        Harald:
        Optimist,

        <Ich bin nicht oft Deiner Meinung aber dieser Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf. Nur meiner Meinung nach liegt es auch am Können einiger Spieler. Spieler wie Petrak, Hovland oder Bulthuis kann egal welcher Trainer den Club trainiert nicht mehr besser machen

        Wenn ein Trainer, sie schon nicht besser machen kann, heißt das noch lange nicht, dass er sie immer schlechter machen muss, was für Hovland und Petrak gilt. Die waren schon mal besser. Bei Bulthuis kann ich feststellen, der war schon mal schlechter. Den hat also Weiler, obwohl er mit ihm nicht mehr plante, besser gemacht. Eine Mannschaft ist immer mehr als die Summe ihrer Talente. Man muss nur wissen, etwas daraus, also mit den vorhandenen Spielern, zu machen.

        Weiler soll einfach seine Arbeit machen, FERTIG. Und nicht mehr von irgendwelchen als Durchblicker verkleideten Fans damit entschuldigt werden, dass er die Mannschaft (angeblich) nicht zusammengestellt hat.

        0

        0
        • razumichin:
          Harald,

          Wenn ein Trainer, sie schon nicht besser machen kann, heißt das noch lange nicht, dass er sie immer schlechter machen muss, was für Hovland und Petrak gilt. Die waren schon mal besser. Bei Bulthuis kann ich feststellen, der war schon mal schlechter. Den hat also Weiler, obwohl er mit ihm nicht mehr plante, besser gemacht. Eine Mannschaft ist immer mehr als die Summe ihrer Talente. Man muss nur wissen, etwas daraus, also mit den vorhandenen Spielern, zu machen.

          Weiler soll einfach seine Arbeit machen, FERTIG. Undnicht mehr von irgendwelchen als Durchblicker verkleideten Fans damit entschuldigt werden, dass er die Mannschaft (angeblich) nicht zusammengestellt hat.

          Ich sehe es genauso, nur so langsam schleicht sich auch Ratlosigkeit ein, was man überhaupt tun soll.

          Wiesinger:
          zu unerfahren, zu wenig Autorität

          Verbeek:
          zu stur, zu wenig flexibel

          Ismael:
          zu unerfahren, spielerisches Konzept nicht erkennbar.

          Weiler:
          Viele Wechsel auf den Positionen, Spielerisches Konzept kann die Mannschaft nicht umsetzen oder er nicht vermitteln.

          Ich frage mich halt, ist es damit getan einfach den nächsten Trainer zu holen und eine weitere Abfindung zu zahlen? (worst case Szenario, falls es so weitergeht)

          Wo ist da die Lösung?

          0

          0
          • juwe,

            Du hast, so wie ich das sehe, schon eine Antwort parat. Weiler experimentiert noch zu viel mit Positionswechseln. Seine Aufgabe wäre es,einen Gerüst in der Mannschaft zu bilden und damit Ruhe reinzubringen. Manche Spieler werden sich noch entwickeln, die kann er sukzessive einbauen.

            Das kann er, der Weiler. Der hat ja nichts verlernt. Man muss ihm noch ein wenig Zeit geben. Dann muss er liefern. Der Club muss wieder erkennbar werden. Er kann als Kampfmannschaft, die mit Drecksfußball Ergebnisse liefert oder als spielerische Einheit auftreten, die um den Erfolg ringt. Oder was dazwischen, was diese Mannschaft als Marke ausweist. Wie jetzt, immer erst mal eine Halbzeit Orientierungssuche zelebrieren um in der zweiten eine Richtung zu kriegen, das kann es nicht sein.

            Weiler soll sich auf seine Aufgabe konzentrieren (was er wahrscheinlich tut)und zeigen dass er es kann. Sein Start in Nürnberg war doch vielversprechend. Bis er sich zu arg in die Vereinspolitik einmischte (einmischen ließ). Von da an ging es bergab. Jetzt, nachdem das Kapitel Bader endlich abgeschlossen ist, hat er die neue Chance, sich auf das Wesentliche zu beschränken. Und was draus zu machen.

            0

            0
        • razumichin:
          Harald,

          Wenn ein Trainer, sie schon nicht besser machen kann, heißt das noch lange nicht, dass er sie immer schlechter machen muss, was für Hovland und Petrak gilt. Die waren schon mal besser. Bei Bulthuis kann ich feststellen, der war schon mal schlechter. Den hat also Weiler, obwohl er mit ihm nicht mehr plante, besser gemacht. Eine Mannschaft ist immer mehr als die Summe ihrer Talente. Man muss nur wissen, etwas daraus, also mit den vorhandenen Spielern, zu machen.

          Weiler soll einfach seine Arbeit machen, FERTIG. Undnicht mehr von irgendwelchen als Durchblicker verkleideten Fans damit entschuldigt werden, dass er die Mannschaft (angeblich) nicht zusammengestellt hat.

          Ach die 80er rufen wieder an.
          Trainer, die sich rein als „Personalpuzzler“ verstehen und noch nicht mal auf dem Papier eine taktische Vorstellung (und damit Anforderungen an das spielende Personal) haben, sind doch zusammen mit den Funkels der Liga irgendwann in den letzten zehn Jahren ausgestorben oder in die 2. Liga gewandert bzw. beides (Neururer!).
          Der einzige Trainer in der Bundesliga, auf den deine Beschreibung ansatzweise paßt ist IMHO Hecking und der kommt nicht wieder. 😉

          0

          0
  • Die Leistung ist eine deutliche Mahnung, dass die Trennung von Bader nicht die Lösung, sondern nur der Beginn einer strukturellen Neuausrichtung gewesen sein darf.

    Und RW bereitet mir Sorgenfalten:
    Dass er mal mit einem 6er spielt, wenn alle 2 für sinnvoller halten oder er drei 6er auf dem Platz hat, wenn einer ausreichen würde kann man ja noch unter: Er ist der Fachmann verbuchen.

    Aber dass er immer wieder zurecht darauf hinweist, dass die Automatismen noch nicht greifen, etc. um dann aber immer wieder aufs Neue zu experimentieren, das ist ein Bumerang, den er da in die Runde wirft…

    0

    0
  • Dieser Verein ist nicht mal mehr 2.Liga-tauglich. Das Drama nahm seinen Anfang mit der Entlassung von Chr. Verb. Hätte man diesen Trainer behalten wäre man wahrscheinlich noch in der 1. Liga. Das beste wäre ein kompletter Neuanfang in der 3. Liga ohne die Stümper in der Führungsetage die meiner Meinung nach nicht mal in der Lage sind einen Amateurverein zu führen. Der Trainer sowie der sportliche Leiter W.W. geben ein jämmerliches Bild ab. Von der Mannschaft ist bis auf wenige Ausnahmen kein Spieler bundesligatauglich. Es ist eine Qual diese Mannschaft spielen zu sehen. Wenn hier nicht bald eine Explosion passiert steigt der Club unweigerlich in die 3. Liga ab.

    0

    0
    • Siegbert Schneider:
      Dieser Verein ist nicht mal mehr 2.Liga-tauglich. Das Drama nahm seinen Anfang mit der Entlassung von Chr. Verb. Hätte man diesen Trainer behalten wäre man wahrscheinlich noch in der 1. Liga. Das beste wäre ein kompletter Neuanfang in der 3. Liga ohne die Stümper in der Führungsetage die meiner Meinung nach nicht mal in der Lage sind einen Amateurverein zu führen. Der Trainer sowie der sportliche Leiter W.W. geben ein jämmerliches Bild ab. Von der Mannschaft ist bis auf wenige Ausnahmen kein Spieler bundesligatauglich. Es ist eine Qual diese Mannschaft spielen zu sehen. Wenn hier nicht bald eine Explosion passiert steigt der Club unweigerlich in die 3. Liga ab.

      Der Club-Fan kennt scheinbar nur zwei Gefühlsregungen:

      Himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt.

      Entweder Aufsteiger, oder Absteiger. Dazwischen gibts auch noch was erreichbares!

      0

      0
  • Ein Trainer müsste nach einer Rückrunde und einer vollständigen Vorbereitung eigentlich wissen, was seine ihm zur Verfügung stehenden Spieler können und seine Mannschaft entsprechend ein- und aufstellen (Schöpf, Burgstaller u.a.). Ein ständiges umkrempeln wird dieser Mannschaft nicht helfen bzw. sie verbessern.

    Auch stellt sich für mich die Frage, wieso Spieler wie Schöpf und Hovland, die in der Rückrunde noch Leistungsträger waren, nunmehr nur noch Schatten ihrer selbst sind.

    Ich war noch nie ein Bader-Fan, aber wer die derzeitige Spielkultur (kann man sie überhaupt so nennen ?) nur ihm, Möckel od. Wolf zuschiebt, macht es sich zu leicht.

    Unser Club wird auch in den nächsten Tagen und Wochen nicht das nötige Kleingeld haben, um dringend benötigte Verstärkungen zu erwerben. Deshalb ist nun der Trainer gefordert, aus dem vorhandenen Material das Beste zu machen. Es muss endlich ein tragfähiges System her und die (scheinbar noch immer andauernde) Vorbereitung und Testphase beendet werden.

    0

    0
  • Gibt ja schöne Untersuchungen, dass nur ca. 20% der Trainer wirklich eine signifikant bessere und nur 15% der Trainer eine signifikant schlechtere Punkteausbeute erzielen, bei den anderen 65% ist es egal, wer auf der Trainerbank sitzt. Nach den Erfahrungen des letzten Jahres fällt Weiler wahrscheinlich unter jene 65%, d.h. es würde nur Sinn machen, ihn zu ersetzen, wenn man einen der 20% findet. Da dies unwahrscheinlich ist, kann man ihn auch weiterarbeiten lassen, evtl. ist ein Grundproblem bei uns ja auch, dass der Trainer nie lange genug mit einer Gruppe arbeiten kann (der Kader jetzt ist ja in seiner jetzigen Aufstellung auch schon wieder kaum vergleichbar mit dem, was Weiler zu Beginn hatte). Ich bin aber auch etwas ratlos, denn ganz so schlecht wie die momentan spielen, sind sie ja dann doch nicht.

    0

    0
  • Was ist denn eure Lösung für folgendes Problem:
    es gibt auf einigen Positionen (2. IV, LV, Stürmer) keinen geeigneten Spieler, der die Position gelernt hat. Wie bitte außer durch Rumexperimentieren soll ein Trainer eine Lösung finden?

    Ich erinnere nur mal an Heckings Versuch, Vidosic als LV einzusetzen. Hätte da nicht auch gelten müssen, daß Hecking Vidosic gut genug hätte kennen müssen, um zu wissen, daß er das nicht schafft? Und da war es nur eine Position, wo ein Spieler mit entsprechender Vorbildung vorübergehend gefehlt hat.

    Weiler kann sich überlegen, wie er das Überangebot an durchschnittlichen Mittelfeldspielern nutzt, um die ungenügend besetzte Defensive und Offensive zu komplettieren. Und er muß dabei zumindest auf der linken Außenseite auch noch experimentieren, weil die dort vorgesehenen Spieler verletzt sind.

    Auch wird hier sehr schnell vergessen, daß Weiler im Gegensatz zu Ismael sehr schnell erfolgreicher spielen ließ. Meint ihr, das war nur Zufall? Oder daß er das jetzt vergessen hat, wie das geht?

    Ich bin absolute Laiin. Das hab ich nie abgestritten. Es gibt hier im Blogg mit Sicherheit eine Menge fußballerfahrener Menschen. Umso weniger kann ich nachvollziehen, weshalb die den gesunden Menschenverstand so gar nicht bemühen. Ein Trainer, der in den vergangenen Jahren mit seinen Spielsystemen die Fachwelt überzeugt hat, kommt euerer Meinung nach also zum Club und hat dann auf einmal null Plan?

    Aber offenbar sind Leute mit Fußballwissen tatsächlich sehr starr in ihrer Meinung. Sonst kämen sie ja auch nicht auf die absurde Idee, die Tatsache, daß Verbeek seine Spieler sehr wohl so spielen lassen kann, daß sie Tore verhindern, damit zu erklären, daß er das wohl dazugelernt hat, seitdem er bei uns aufgehört hat.

    Ich würde euch bitten, einfach mal in Erwägung zu ziehen, daß es tatsächlich an der Zusammensetzung des Kaders liegen könnte. Und daß jeder Trainer da erst einmal experimentieren muss.

    Wobei es natürlich auch bei jedem Trainer, der dann nachfolgt so ist, daß er die Variationen seines Vorgängers, die nicht zum Erfolg geführt haben, schon mal ad acta legen kann.

    Letzte Saison hat Weiler erst einmal davon profitiert. Jetzt hat er dasselbe Problem wie sein Vorgänger, weil der Kader eben wieder nur verbreitert und nicht verbessert wurde.

    Und weil die neu hinzugekommenen Spieler eben auch erst einmal Zeit brauchen, sich mit den spielerischen Limitiertheiten einiger Mitspieler zu arrangieren.

    Hinzu kommt momentan aber auch noch das andere Problem: werden Spieler jetzt verkauft oder nicht? Ein Spieler, der da keine Planungssicherheit hat, kann auch mal weniger Einsatz zeigen, weil er vielleicht auch nicht mehr so richtig Bock hat, sich da jetzt noch auf Neues einzulassen im alten Verein.
    Und Petrak und Schöpf scheinen da ja neben Stark (der das offenbar anders angeht) solche potentiellen Wechselkandidaten zu sein.

    0

    0
    • Beate60,

      So ist das Geschäft im Berufsfußball. Sicherheiten gibt es nicht. Die Bedingungen sind in anderen Vereinen nicht viel anders. Trotzdem lässt sich immer was draus machen. Der Vergangenheit hinterher zu weinen, bringt schon dreimal nichts. Bochum muss am Sonntag geschlagen werden. So einfach ist das. Und Bochums Mannschaft ist nicht besser besetzt als der Club. Und wenn der Club als Mannschaft auftritt, gewinnt er. Da bin ich mir sicher.

      0

      0
      • razumichin:
        Beate60,

        So ist das Geschäft im Berufsfußball. Sicherheiten gibt es nicht. Die Bedingungen sind in anderen Vereinen nicht viel anders. Trotzdem lässt sich immer was draus machen. Der Vergangenheit hinterher zu weinen, bringt schon dreimal nichts. Bochum muss am Sonntag geschlagen werden. So einfach ist das. Und Bochums Mannschaft ist nicht besser besetzt als der Club. Und wenn der Club als Mannschaft auftritt, gewinnt er. Da bin ich mir sicher.

        Bochums Mannschaft ist definitiv als Gesamtkader besser besetzt als unsere. Trotzdem hoffe ich drauf, daß unsere Mannschaft sich gut schlägt und mindestens einen Punkt mit nach Hause bringt.
        Tore schießen können sie ja mittlerweile wenigstens.

        0

        0
  • Beate, das Problem ist doch nicht das Rumexperimentieren auf den Positionen, wo’s hakt. Weder Blum noch Stark, nicht mal Bulthuis sind das Problem. Das Problem ist das seltsame Experimentieren im Mittelfeld, das uns unglaublich Stabilität kostet. Warum in Freiburg nur ein DM? Warum gestern nominell drei? Warum Schöpf auf links, wo er mit seinem Defensivverhalten extrem problematisch ist? Das wurmt mich, nicht, dass er da improvisiert, wo der Kader lückenhaft ist.

    0

    0
    • Florian Zenger:
      Beate, das Problem ist doch nicht das Rumexperimentieren auf den Positionen, wo’s hakt. Weder Blum noch Stark, nicht mal Bulthuis sind das Problem. Das Problem ist das seltsame Experimentieren im Mittelfeld, das uns unglaublich Stabilität kostet. Warum in Freiburg nur ein DM? Warum gestern nominell drei?Warum Schöpf auf links, wo er mit seinem Defensivverhalten extrem problematisch ist? Das wurmt mich, nicht, dass er da improvisiert, wo der Kader lückenhaft ist.

      Vielleicht, weil es im Training besser funktioniert als dann beim Spiel? Könnte ja sein, daß da der eine oder andere sich ohne Druck besser anstellt? Und es im Mittelfeld so besser klappt als mit Schöpf? Vielleicht weil der gedankenschneller ist und Weiler sich so erhofft, daß er schneller umschaltet als die vorhandenen Alternativen?
      Vielleicht weil weiler lieber auf Polak verzichten würde, weil der langsam ist, das aber nicht kann,weil er seine Erfahrung braucht? Und weil er eine Lösung sucht, ihn einzubauen und trotzdem die schnellen Spieler einsetzen zu können?

      KLar experimentiert er mal mit einem mal mit zwei nominellen Sechsern. Die Frage ist aber doch wohl trotzdem, wie sollen die dann spielen. Und si ehaben wohl nicht das umgesetzt, was im Training geübt wurde,

      Wenn das das erste Mal in einem Pflichtspiel umgesetzt wird in einer Halbzeit, dann ist es doch logisch, daß das nicht sofort klappen muß oder sich als nicht wirklich hilfeich erweisen kann.

      Aber dann hat er eben mittlerweile die Möglichkeit, wieder auf 4-4-2 umzustellen. Und das funktioniert ja. Nicht dauerhaft, nicht immer gut, aber deutlich besser als die zwei neuen Varianten, die er ausprobiert hat.

      Wobei er sich beim 4-4-2 vermutlich bewußt ist, daß auf den Außenpositionen eben diese Gefahren, die dann wiederholt zu gefährlichen Angriffen über links geführt haben, nicht abstellbar sind mit den vorhandenen Spielern.

      Und nochmal: ausprobieren muß er doch, solange ihm die Spieler fehlen, die die Position von Haus aus beherrschen.

      Im Grunde müssen wir froh sein, daß es wieder nur eine Außenbahn ist, die Gefahr bedeutet, daß wir mittlerweile mit Brecko wenigstens mal die rechte Seite defensiv sicherer bekommen haben.

      0

      0
  • Um es mal mit Otto Rehhagels Worten zu sagen: „früher hat jeder gemacht was er will, jetzt macht jeder was er kann…“ Da muss denke ich angesetzt werden, so schlecht wie die Mannschaft spielt ist sie bestimmt nicht!

    0

    0
  • Das Herumexperimentieren kann ich mir schon erklären, weil unser Kader einfach schlecht zusammengestellt ist.

    Wir haben nur einen Innenverteidiger, dafür vier defensive Mittelfeldspieler, die nominell alle in der Startelf stehen sollten. Wir haben einen Stürmer der als Solo-Spitze prädestiniert ist, der aber spielerisch zu schlecht für die zweite Liga ist. Der spielerisch ansprechende Stürmer ist dafür als Solo-Spitze wieder überfordert. Darum spielen bei uns zwei Außenspieler in Sturm, wo sie von einem gelernten Mittelstürmer und einem offensiven Mittelfeldspieler ersetzt werden, der wiederum auf der Außenbahn verloren ist. Von Linksverteidigern rede ich noch nicht mal.

    Wir haben eine Liste von anständigen Zweitligaspielern, wir haben aber keinen anständigen Zweitligakader. Zwei Pullover ersetzen halt doch keine Hose.

    Wenn in diesem Gebilde dann auch noch Spieler schwächeln, schaut das ganze halt gleich mal desaströs aus.

    PS: Kann mir jemand erklären, warum Bulthuis, der keinen Ball an den Mann bringt und vor beiden Gegentoren nicht ins Kopfballduell kommt, bei vielen hier so gut davon kommt?

    0

    0
    • xxandl: PS: Kann mir jemand erklären, warum Bulthuis, der keinen Ball an den Mann bringt und vor beiden Gegentoren nicht ins Kopfballduell kommt, bei vielen hier so gut davon kommt?

      Genau diese Frage stelle ich mir seit dem Heimspiel gegen den FSV Frankfurt in der Vor-Saison (im September 2014). Und erst recht, seitdem es zum Saisonende offiziell hieß, er solle verkauft werden, weil er unter RW keine Perspektive auf Einsätze mehr habe…

      0

      0
  • Woschdsubbn,

    Wir sind uns einig: der neue Bader muss nicht nur in Personalunion den WoWo-Job übernehmen, der auf Ansage versagt, sondern auch gleich den Masterplan mitbringen. Dieser Plan geht über „ich kenne da einen Gebrauchtwagen-Händler, der kennt einen slowakischen Stürmer“-Umfang hinaus und integriert Jugendarbeit und II. Mannschaft sowie v.a. das Scouting. Diese Aufgabe ist so groß und vielfältig, dass sie fast nur ein erfahrener Mann stemmen kann. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass wir uns einen Magath neben den ganzen Abfindungen noch leisten können, aber in die Richtung muss es m.E. gehen.

    0

    0
  • Ja ist denn schon wieder Saisonende ? Können wir Weiler und unserer Truppe nicht noch ein paar Spiele Ruhe gönnen ? Wie ich gestern schon sagte, die glorreichen Löwen von gestern hätten wir letzte Saison regulär in die 3.Liga geschossen. Vor ein paar Wochen habe ich hier noch gelesen, dass noch punktuell verbessert werden müsse und schon hätten wir ein Topteam. Gibt’s in Franken eigentlich nur extrem ? 😞

    0

    0
    • Holle:
      Ja ist denn schon wieder Saisonende ? Können wir Weiler und unserer Truppe nicht noch ein paar Spiele Ruhe gönnen ? Wie ich gestern schon sagte, die glorreichen Löwen von gestern hätten wir letzte Saison regulär in die 3.Liga geschossen. Vor ein paar Wochen habe ich hier noch gelesen, dass noch punktuell verbessertwerden müsse und schon hätten wir ein Topteam. Gibt’s in Franken eigentlich nur extrem? 😞

      Ja, hast scho recht. Man sollte bei allem nicht vergessen, dass Weiler bisher immer improvisieren musste. Erst gab es gar keinen AV und jetzt fehlt immer noch der LV. Was ein guter AV bewirkt, hat ja Brecko hinlänglich bewiesen.

      Trotzdem….

      …ist das Problem teilweise hausgemacht (Pinola)
      …erklärt das nicht, warum die Mannschaft ohne Saft ins Spiel geht – schon wieder!

      Die schlechte Einstellung bei Anpfiff ist etwas, das der Trainer unabhängig von Besetzungsproblemen im Griff haben muss. Hier ist dringend Nachbesserung nötig!

      0

      0
    • Holle,

      Warum „extrem“? Es ist doch nicht „extrem“, wenn man einer Truppe, die im Gerüst ein Jahr zusammenspielt und spielerisch in den ersten 4 Spielen dennoch alles schuldig geblieben ist, deren Trainer das offen sagt und deshalb permanent an Aufstellung und Taktik rumdoktort, das Potenzial für das „obere Tabellendrittel“ abspricht und daneben Übermannschaften, wie Sandhausen und Bochum zeigen, wie es gehen kann.

      0

      0
      • Danke Beate, besser hätte man es nicht (be-)schreiben können, finde ich.

        André, willkommen beim Fußball. Eine Saison hui nächste Saison pfui. Ausnahmen gibt es dort wo mit dem Geld gewedelt wird, aber damit sollten wir unseren Club nicht vergleichen 😉

        0

        0
  • Also ich bin immer noch geschockt von gestern im Stadion wie uns eine Mannschaft die letzte Saison ohne geschenktes (annuliertes) Schiedsrichter Tor abgestiegen wäre Wochen später in einem Heimspiel wie eine Schülermannschaft hergespielt hat.

    Ich finde auch nach wie vor für das Ausmaß zu dem Verpennen einer kompletten Halbzeit keine wirkliche Erklärung, die irgendwie beruhigen könnte. Das WIE ist es mal wieder!

    Bammel vor Bochum (auch was neues..)

    0

    0
    • juwe:
      Bammel vor Bochum (auch was neues..)

      jetzt weiß ich endlich wofür BVB steht…

      0

      0
  • Hallo Herr Weiler,

    Versuchen sie es doch mal mit folgender Aufstellung :

    Tor: Kirschbaum
    RV: Brecko.
    IV :Stark. Hovland
    LV: Bulthuis

    DM: Petrak. Polak.
    Links Offensiv Blum.
    Rechts offensiv : Füllkrug
    10 er Möhwald
    Stossstürmer: Burgstaller
    Wahlweise wenn gesund Leibold für Bulthuis

    0

    0
    • Bareno,

      Wenn Sepsi irgendwann auch mal fit sein sollte, können Bulthuis/Stark die IV machen. Hovland muss raus, der hat es schon lange nicht mehr gebracht. Petrak würde ich jedoch in jedem Fall draußenlassen, weil er weder dfensiv ansatzweise Stabilität bringt, noch offensiv ein Faktor ist. Deshalb ganz klar Behrends/Polak auf der Doppel-6. Offensiv sehe ich Blum auf links und Möhwald auf rechts (oder in der Mitte, falls Schöpf nicht in Form kommt). Burgstaller sehe ich von allen noch am ehesten im Sturmzentrum.

      0

      0
  • als neutraler beobachter könnte man meinen nach drei spieltagen platz neun dazu im pokal weiter ist ja gar nicht so schlecht.Wenn man allerdings sieht wie die ergebnisse zusammengekommen sind wird einem schon etwas mulmig.Keinerlei Taktik oder sonstiges dazu aufstellungen die schon sehr verwundern (drei sogenennte „sechser“bei einem heimspiel gegen tabellenletzten).Wenn es dann heisst das braucht noch zeit frage ich mich was in den Trainingslagern in der sommerpause gemacht wird.Und wie kann es sein dass spieler wie schöpf nach dem dritten spieltag eine pause brauchen ? WENN die schon nach drei spieltagen eine pause brauchen was machen die dann erst nach dreißig spieltagen ???????

    0

    0
    • auswärtssieger:
      als neutraler beobachter könnte manmeinen nach drei spieltagen platz neun dazu im pokal weiter ist ja gar nicht so schlecht.Wenn man allerdings sieht wie die ergebnisse zusammengekommen sind wird einem schon etwas mulmig.Keinerlei Taktik oder sonstiges dazu aufstellungen die schon sehr verwundern (drei sogenennte „sechser“bei einem heimspiel gegen tabellenletzten).Wenn es dann heisst das braucht noch zeit frage ich mich was in den Trainingslagern in der sommerpause gemacht wird.Und wie kann es sein dass spieler wie schöpf nach dem dritten spieltag eine pause brauchen ? WENN die schon nach drei spieltagen eine pause brauchen was machen die dann erst nach dreißig spieltagen ???????

      Wie kann es sein, daß bei uns immer alles als Ausrede interpretiert wird, wenn ein Trainer einfach die Wahrheit sagt?

      Vielleicht verfolgst du alles ja nicht so sehr. Aber Weiler hat schon in der vergangenen Saison gesagt, daß Schöpf eine Pause braucht. Ist ja auch klar. Der Junge ist noch nicht mal 20 und von ihm wird bei uns erwartet, daß er in einer Schlüsselposition durchstartet zum Superstar. Die Pause konnte Weiler ihm mangels Alternativen nicht geben.

      Im Grunde ist es wie damals mit Dominik Reinhardt nach dem Pokalsieg.
      Auch da hat der Trainer gesagt, daß die Spieler eigentlich überm Limit gespielt haben. D.h. wenn man ihm geglaubt hätte, hätte man auf wesentlich mehr Positionen nachbessern müssen, um in der nachfolgenden Saison gut abzuschneiden. Aber niemand wollte es hören.

      Was passierte? Genau. Man holte ein paar überzeugende Spieler, einen nicht wirklich passenden Stürmer und bot den Spielern ein sehr hohes Gehalt, was zu massiver Verschuldung führte nach der Saison.

      Auch da hat der Trainer also z.B. keine wirklich Alternative zu Reinhardt gehabt und mußte ihn weiter einsetzen. Und wem gab man die Schuld, daß der dann die von Fans erwartete Leistung nicht mehr brachte? Genau. Dem Trainer. „Wieso läßt der den weiterspielen. Der braucht mal eine Pause“

      Weil man sich nicht vorstellen kann in unserem Verein, daß der Trainer nicht so mächtig war, seine Wünsche 1:1 durchgesetzt zu bekommen.Und daß er nicht alle Möglichkeiten hat, die Spieler so einzusetzen wie es am Besten für den Spieler und den Erfolg des Vereins wäre.

      Und wer wurde getauscht als es nicht wirklich lief? Genau. Der Trainer.

      Und was hat es gebracht? Genau. Nichts. Wir sind abgestiegen.

      Es gab zwei Trainerwechsel in der Baderära, die wirklich einen Fortschritt gebracht haben.
      Und es ist rückblickend die Ironie der Geschichte, daß einer davon einen anderen Sportmanager wollte, der jetzt in Bochum zeigt, wie man mit einem guten Trainer gut zusammenarbeitet, um wirklich was aufzubauen.
      Und daß bei uns genau dieser Trainer entlassen und damit der zweite Absturz unseres Vereins besiegelt wurde. Daß man bei uns aber nach wie vor der Überzeugung ist, daß der Trainer daran schuld ist wegen seiner Sturheit.

      Und daß der andere Trainer der einzige ist, der von sich aus unseren Verein verlassen hat und jetzt zeigen kann, was man mit einem guten Sportmanager und genügend Geld erreichen kann.

      Und auch da ist man immer noch überzeugt, daß dieser Trainer maßgeblich den Kader mitbestimmt hat, daß er Esswein, Mak und co haben und jahrelang als Talent durchziehen wollte. Obwohl er auch Alternativen bekommen hätte, wenn er denn gewollt hätte.

      Und genauso macht man es jetzt bei Weiler. Auch da ist man sicher, daß dieser Trainer maßgeblich mitbestimmen konnte, welche Spieler er für diese Saison haben wollte.

      Und wie immer ist der Trainer selbst schuld, wenn es nicht so wäre und er sich nicht hat durchsetzen können.

      Ja, es gibt sogar Leute, die der Meinung sind, dann hätte er halt zurücktreten müssen, wenn er sich mit seinen Vorstellungen nicht hätte durchsetzen können.

      Der Schuldige wäre er für den schlechten Kader auch in diesem Fall geblieben. Denn er hätte ja die Mannschaft im Stich gelassen und der Nachfolger würde erst einmal eine Gnadenfrist bekommen. Bis nach der Winterpause.

      Aber dann werden sowieso viele sagen: „seht ihr, der neue Sportvorstand und sein Trainer holen auch keine überzeugenderen Spieler in der Winterpause. Die können es auch nicht besser als Bader es gekonnt hätte.“
      Und wenn man dann darauf verweist, daß die halt auch einfach kein Geld mehr haben, dann wird man sagen: „was macht denn der Meeske? Wofür bekommt der denn sein Gehalt? Wieso hat der noch nicht die Sponsoren an Land gezogen? Wurde doch immer behauptet, daß die wegen Bader und Woy weggeblieben sind.“

      Und so wird es auf immer in diesem Verein Wahrheit bleiben, daß Bader in 11 Jahren sehr viel Gutes bewirkt hat und unseren Verein entschuldet hat, daß es aber ein paar Besserwisser gab, die mit ihrer Hetze dafür gesorgt haben, daß dieser Mann den Verein in einer schweren Phase verlassen hat, wo er am dringendsten gebraucht worden wäre. Und seine Nachfolger haben sein Werk dann endgültig zerstört.

      Bis dann ein Retter kommt wie Roth, der mit seinem Geld den Verein rettet. Weil man die Mitglieder grade noch überzeugen konnte, daß der Verein am Ende und eine Satzungsänderung, die einen Investor möglich macht, die einzige Lösung ist.

      Ich hoffe, die Geschichte wird doch noch einen anderen Verlauf nehmen.
      Ich hoffe, Baders und Woys Nachfolger haben noch soviel zeitlichen Spielraum, daß sie ein Konzept entwickeln können und daß sie damit Sponsoren an Land ziehen können, die es möglich machen, in der nächsten Saison den Kader wirklich zu verstärken.
      Ich hoffe, daß bis dahin Weiler mit dem vorhandenen Kader wirklich im ersten Drittel der Tabelle landen kann und damit den weiteren Einbruch bei den Fernsehgeldern ein wenig abfedern kann.
      Und daß er von dem Sportvorstand so überzeugt ist und dieser von ihm, daß diese zusammen schon ab Oktober die Entwicklung in Gang setzen, die Bochum grade nach oben spült.

      Und weil ich darauf hoffe, drück ich trotz meiner Bewunderung für das sportliche Konzept des VFL Bochum, dessen Sportdirektor und dessen Trainer unserem Verein, dem Trainer und den Spielern die Daumen, daß sie das mir unmöglich scheinende schaffen und in einem hart umkämpften Spiel mindestens einen Punkt erringen können.

      Und ich drück die Daumen, daß sie im darauffolgenden Heimspiel gegen die Fortuna auch wieder 3 Punkte erringen.

      Und ich wünsch dem Trainer, daß Wolf wenigstens bis Ende August die Kaderverstärkung in der Defensive und der Offensive realisieren kann und daß dann bis zur JHV eine deutliche Stabilisierung der Mannschaft möglich wird, die all diejenigen, die jetzt behaupten, der Trainer lasse doch gar nichts trainieren und schon gar kein System eines besseren belehren.

      0

      0
      • Beate60,
        gut beschrieben. In einem Punkt allerdings irrst Du: man hat auf Dominik Reinhardts Überspieltheit sehr wohl reagiert, allerdings mit dem Club-typischen Pech. Es wurde ja der dänische Nationalspieler Jakobsson geholt als RV, der natürlich dann fast die ganze Saison verletzt war. Danach war er übrigens wieder National- und CL-Spieler. Club halt.

        Noch eine Anmerkung zu Hochstätter: in Bochum ist die erste Station, wo er tatsächlich etwas bewirkt. Seine vorangegangenen Jobs waren eher unglücklich (H96, Gladbach, als es ihnen noch schlecht ging). Eigentlich hatte er vor Bochum keinen guten Namen und lange Zeit keinen Verein 😉

        War also nicht zu erwarten….

        0

        0
        • Optimist:
          Beate60,
          gut beschrieben. In einem Punkt allerdings irrst Du: man hat auf Dominik Reinhardts Überspieltheit sehr wohl reagiert, allerdings mit dem Club-typischen Pech. Es wurde ja der dänische Nationalspieler Jakobsson geholt als RV, der natürlich dann fast die ganze Saison verletzt war. Danach war er übrigens wieder National- und CL-Spieler. Club halt.

          Noch eine Anmerkung zu Hochstätter: in Bochum ist die erste Station, wo er tatsächlich etwas bewirkt. Seine vorangegangenen Jobs waren eher unglücklich (H96, Gladbach, als es ihnen noch schlecht ging). Eigentlich hatte er vor Bochum keinen guten Namen und lange Zeit keinen Verein

          War also nicht zu erwarten….

          Das mit Jacobsen wußte ich in der Tat nicht mehr. Hatte er sich denn vor oder nach Transferende verletzt?

          Auch mit Hochstätter hast du Recht. Da kann man aus seiner vergangenheit ziemlich Negatives googeln. Könnte man aber beispielsweise bei Verbeek auch, wenn man dann den Laassartikel vor seiner Entlassung liest. Und da ist ja auch zumindest strittig, was von den Vorwürfen stimmt.

          Insofern: ich hab keine Ahnung, was da lief in Gladbach, wie es lief. Ich hab mich mit dem Mann nicht beschäftigt bevor er Verbeek nach Bochum geholt hat. Ich bewerte die Gegenwart. Und da finde ich toll, was er in Bochum so angestoßen hat und wie er agiert. Selbst wenn er sich erst dazu entwickelt hat, läßt das zumindest vermuten, daß er aus Fehlern gelernt haben könnte.

          Wobei er mit Gladbach immerhin den Aufstieg geschafft hat und sich unter ihm Gladbach in der 1. Liga hielt und auch Hannover nicht so schlecht abgeschnitten hat in seiner Amtszeit.

          Aber ich will nicht unterschlagen, daß man durch Googeln über ihn eine sehr schlechte Presse bzgl. seines Umgangs mit Lienen findet. Der hat ja offen angeprangert, daß er von Hochstätter in keinster Weise unterstützt wurde und auch seine Wunschspieler nicht bekam. Ob das auch ein Trainer bei uns hätte machen können? Ich halte es für möglich.

          Allerdings scheint mir, daß in Gladbach der Sportdirektor nicht die Freiheiten hatte wie der SPortvorstand in den letzten Jahren bei uns, denn Lienen behauptete ja, daß das deshalb so gelaufen sei, weil Hochstätter seinen eigentlichen Trainerfavoriten Fach zunächst dem Präsidium nicht vermitteln konnte.

          Und wenn ich bedenke, daß Gladbach Eberl Meyer zu verdanken hat, dann denk ich einfach, Meyer hätte Hochstätter nicht bei uns haben wollen, wenn er nicht von seinen Qualitäten trotz dieser Querelen in Gladbach überzeugt gewesen wäre.

          Vielleicht täte unser Aufsichtsrat gut daran, nochmal bei Meyer nachzufragen, welchen der vielen Kandidaten er denn empfehlen könnte.

          0

          0
          • Beate60: Das mit Jacobsen wußte ich in der Tat nicht mehr. Hatte er sich denn vor oder nach Transferende verletzt?

            Das weiß ich auch nicht mehr. Mir ist so eine neverending story in Erinnerung, dass man immer mit baldiger Genesung rechnete und dann wieder ein Rückschlag kam – oder eine neue Verletzung. Jedenfalls war es wohl während der Transferperiode noch nicht absehbar, dass es sich so lange hinziehen würde. Glaube ich zumindest aus der Erinnerung. Das könnte aber jemand besser wissen als ich.

            0

            0
      • Beate60: Und ich wünsch dem Trainer, daß Wolf wenigstens bis Ende August die Kaderverstärkung in der Defensive und der Offensive realisieren kann

        Von was denn? es ist doch hinlänglich bekannt, daß es finanziell sehr schwierig ist im Moment.
        Ich bin der Meinung der Fall Schöpf krankt daran, daß er vielleicht in seinen Augen nicht auf der richtigen Position eingesetzt wird. Mit dem Alter hat das in meinen Augen wenig zu tun. Wenn man mit 20 nicht voll leistungsfähig ist, wann dann? zudem hat er ja nicht wie andere irgendeine U EM oder WM in den Beinen.

        0

        0
      • Beate60,
        ….und wenn das doch nicht stimmt, wie Du relativ schlüssig darstellst? Wenn es nun doch am Trainer liegt, der kein erkennbares Spielsystem mit einstudierten Laufwegen ( Zeit genug hatte er ja!) eingeübt hat? Vielleicht erreicht er ja die Mannschaft nicht (mehr)? Nur mal als Negativbeispiele: Schöpf,Hovland und Sylvestre; warum stehen die seit Wochen neben sich?? Schlechte Kommunikation? Er kommt zwar sehr sympatisch und eloquent daher ( das hatten wir auch schon mal !!),aber ist er auch der richtige in der derzeitigen Situation? Ich habe Weiler wochenlang mit großem Wohlwollen betrachtet , aber ich meine, es kommt halt zu wenig! Klar, eine Alternative haben wir z.Z. nicht, und jetzt die Pferde wechseln mit neuer Anlaufzeit und neuem System ??? Ich bin ratlos….

        0

        0
        • bernd42:
          Beate60,
          ….und wenn das doch nicht stimmt, wie Du relativ schlüssig darstellst? Wenn es nun doch am Trainer liegt, der kein erkennbares Spielsystem mit einstudierten Laufwegen ( Zeit genug hatte er ja!) eingeübt hat? Vielleicht erreicht er ja die Mannschaft nicht (mehr)? Nur mal als Negativbeispiele: Schöpf,Hovland und Sylvestre; warum stehen die seit Wochen neben sich?? Schlechte Kommunikation? Er kommt zwar sehr sympatisch und eloquent daher ( das hatten wir auch schon mal !!),aber ist er auch der richtige in der derzeitigen Situation? Ich habe Weiler wochenlang mit großem Wohlwollen betrachtet , aber ich meine, es kommt halt zu wenig! Klar, eine Alternative haben wir z.Z. nicht, und jetzt die Pferde wechseln mit neuer Anlaufzeit und neuem System ??? Ich bin ratlos….

          Ja kann sein, daß ausgerechnet dieses Mal es nur am Trainer liegt und ein neuer Trainer genau dieses Mal die Mannschaft wachküssen und zu Höchsttaten anstacheln und eine Siegesserie lostreten wird.
          Möglich ist ja immer alles. Auch wenn ich es wie bei Verbeek für sehr unwahrscheinlich halte.

          Falls unsere Aufsichtsräte aber aus den vergangenen Spielzeiten gelernt haben, dann hoffe ich, daß sie nicht noch im September Martin Bader die Trainerentlassung und-neusuche übertragen, sondern das wenigstens den neuen Sportvorstand beurteilen lassen. Wobei auch da wieder nur die Hoffnung bleibt, daß das mal wirklich einer ist, der Hochstätter und co. vergessen lassen wird.

          0

          0
  • Obwohl ich auch einVerbeek Fan bin und seine favorisierte Spielweise mag,das Verbeek eine Verbesserung zum Vorgänger war ja wohl keine Kunst!nach der Hinrunde!
    Es Magen das wennVerbeekdenKader bekommt hat ,der zu ihm passt,erfolgreich ist.Bei uns hat es nicht gepasst!Die Wahrscheinlichkeit das Verbeek in den letzten Spielen mehr erreicht hätte als Prinzen lässt sich weder berechnen noch beweisen.

    Die Pause,die Schöpf nötig hat,hätte Weiler ihm aber auch ab Minute 1 gönnen können,anstatt ihn auf einer Experimental Position zu testen…

    Was mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet ist das derzeit der entscheidende Mann (und seine Kollegen) bei der Wahl eines neuen Vorstand Sport Grethlein heißt.
    Der hat nochmalwelche Kontakte?Der sucht uns jetzt Mister Super?oder macht das Wolf und sichert sich damit seine,ich hatte ja keine Kompetenzen das zu entscheiden,Stelle auf Lebzeiten?

    0

    0
    • Christian-Berlin: Die Wahrscheinlichkeit das Verbeek in den letzten Spielen mehr erreicht hätte als Prinzen lässt sich weder berechnen noch beweisen.

      Ist auch nicht mehr nötig, nur schlechter als Prinzen hätte er es gar nicht machen können.

      0

      0
      • juwe,

        Ja,eh klar.Aber genau deshalb wird Verbeek eine „Legende“ bleiben,die als Argument immer mal wieder raus geholt werden wird.
        Und Trainer, die es wo anders dann besser schaffen beweisen ja nur das an anderer Stelle für DIESEN Trainer dann bessere Konstellationen sind.Sonst aber auch wenig.

        0

        0
        • Christian-Berlin:
          juwe,

          Ja,eh klar.Aber genau deshalb wird Verbeek eine „Legende“ bleiben,die als Argument immer mal wieder raus geholt werden wird.
          Und Trainer, die es wo anders dann besser schaffen beweisen ja nur das an anderer Stelle für DIESEN Trainer dann bessere Konstellationen sind.Sonst aber auch wenig.

          Machen das andere nicht auch immer, wenn sie darauf verweisen, daß Heckings Rumpelfußball wohl doch das NonplusUltra war, weil er damit bei uns relativ erfolgreich war und jetzt in WOlfsburg so toll durchgestartet ist?

          Verbeek wird deshalb für mich immer der Stachel im Fleisch bleiben, weil dieser Mann in Bochum noch viel schlechtere finanzielle Verhältnisse vorgefunden hat als wir gehabt hätten und es ihm und Hochstätter trotzdem gelungen ist, eine Mannschaft zusammenzustellen, die solch

          0

          0
        • Christian-Berlin:
          juwe,

          Ja,eh klar.Aber genau deshalb wird Verbeek eine „Legende“ bleiben,die als Argument immer mal wieder raus geholt werden wird.
          Und Trainer, die es wo anders dann besser schaffen beweisen ja nur das an anderer Stelle für DIESEN Trainer dann bessere Konstellationen sind.Sonst aber auch wenig.

          Machen das andere nicht auch immer, wenn sie darauf verweisen, daß Heckings Rumpelfußball wohl doch das NonplusUltra war, weil er damit bei uns relativ erfolgreich war und jetzt in WOlfsburg so toll durchgestartet ist?

          Verbeek wird deshalb für mich immer der Stachel im Fleisch bleiben, weil dieser Mann in Bochum noch viel schlechtere finanzielle Verhältnisse vorgefunden hat als wir gehabt hätten und es ihm und Hochstätter trotzdem gelungen ist, eine Mannschaft zusammenzustellen, die solch guten Fußball spielen kann.
          Und das ist im Gegensatz zu Hecking eben wirklich etwas vergleichbares. Denn wenn er es in Bochum kann, seh ich keinen Grund, weshalb er es bei uns nicht hätte können sollen. Bei Hecking dagegen ist ganz klar die bessere finanzielle Situation ein wesentlicher Aspekt, der ihm den Erfolg möglich macht.

          0

          0
          • Beate60: Denn wenn er es in Bochum kann, seh ich keinen Grund, weshalb er es bei uns nicht hätte können sollen.

            ich bin immer noch überzeugt, er hätte es gekonnt, wenn ihm nicht die halbe Mannschaft weggebrochen wäre.

            0

            0

Kommentare sind geschlossen.