Spät dran, aber nicht zu spät

„Nur“ 1495 Mitglieder schafften in diesem Jahr den Weg zur Mitgliederversammlung 2015. Im Vergleich zu den Vorjahren, wo die Teilnehmerzahl schnell über 2000 rutschte, kann man schon von einem Minusrekord sprechen. Im Brechen von Negativ-Rekorden bleibt der 1. FC Nürnberg also Spitze. Bericht von der Jahreshauptversammlung 2015.

„Wir befinden uns in einer als schwierig zu bezeichnenden Situation. Wir müssen davon ausgehen, dass wir auch im kommenden Jahr ähnliche Zahlen ausweisen. Wir haben aber ausreichend Handlungsmöglichkeiten. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir alle zusammen den Club wieder auf Kurs bekommen.“ Mit diesem Zitat schwor Michael Meeske die Mitglieder auf Kursänderung ein und machte sehr transparent keinen Hehl aus der finanziellen Schieflage beim 1. FC Nürnberg. Die Kunst sei es das richtige Timing für den Anpassungsprozess zu finden, denn man könne nicht von heute auf morgen die Realität verändern. Schließlich gebe es bestehende Verträge mit mehrjähriger Laufzeit und viele andere Verpflichtungen. Deswegen müsse man sukzessive einen Anpassungsprozess einleiten. Hier sei man aus der Sicht von Michael Meeske spät dran, aber nicht zu spät.

Andreas Bornmann dagegen rechnete durch die Blume und dennoch unverblümt mit seinem Vorgänger ab. Sechs Trainerwechsel (Wiesinger, Verbeek, Ismael, Weiler und zweimal Prinzen) in zwei Jahren, dazu eine deutlich überhöhte Fluktuation – 36 Ab- und 34 Zugänge seit Sommer 2014 –  im Kader. „Das kann nicht funktionieren und das wird auch in Zukunft nicht funktionieren,“ so Bornemann und er begründete sogleich auch seine Einschätzung. Von einem Trainer werde erwartet das er die Mannschaft führe, eine Orientierung und einen Plan an die Hand gebe. Eine Grundvoraussetzung dafür sei, dass ein Trainer seine Mannschaft mit all ihren Stärken und Schwächen kenne und begreifen müsse – nicht nur den Spieler sondern auch den Menschen der sich dahinter verbirgt. Des Weiteren sei das Erarbeiten einer Spielidee und eine kontinuierliche Weiterentwicklung in einer Zeitspanne von 6-8 Monaten (so lange arbeitete ein Trainer durchschnittlich in den letzten zwei Jahren beim 1. FC Nürnberg) nicht möglich. Als dritten großen Punkt führte Bornemann die Kaderplanung an. Hier sei die Person und Position des Trainers ein elementarer Bestandteil und der entscheidende Faktor in der Umsetzung. „Kontinuität auf der Trainerposition muss das angestrebte Ziel sein“. In Zukunft solle, so der Sportvorstand, auch das Nachwuchsleistungszentrum eine wichtigere Rolle spielen. Eigene Talente entwickeln und in den Lizenzbereich überführen, dies müsse der Anspruch des 1. FC Nürnberg sein. Der erste Blick bei der Kaderplanung müsse in die eigenen Reihen, in das Nachwuchsleistungszentrum, gehen, so Bornemann.

Entlastung verweigert

Was sich schon im Vorfeld zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ankündigte, bewahrheite sich dann auch: Es kam tatsächlich zur Nicht-Entlastung der ehemaligen Vorstände Ralf Woy und Martin Bader. Die Mitglieder stimmten mit 728 zu 521 Stimmen gegen die Entlastung. Mit getroffen von der Wut der Mitglieder wurde damit auch Dr. Mario Hamm, der nach Woys Demission kommissarisch den Finanzvorstand gegeben hatte. Da über die drei Vorstände in Gesamtheit abgestimmt wurde, wurde auch ihm die Entlastung verweigert. Es bleibt hier zu betonen, dass es sich dabei mehr oder weniger um einen symbolischen Akt der Mitgliederversammlung handelt. Auch wenn sich der Verein damit vorbehält, eventuell Schadensersatzansprüche gegen den ehemaligen Vorstand geltend zu machen, bedeutet dies jedoch nicht, dass solche Ansprüche auch tatsächlich bestehen. In der freien Wirtschaft sehen viele Vorstände eine nicht erteilte Entlastung als Vertrauensbruch und legen deshalb ihr Amt freiwillig nieder. Eine Option, die den Herren Woy und Bader verwehrt bleibt, sie sind bereits nicht mehr im Amt.

Neue Aufsichtsratsmitglieder, alte Aufsichtsratsmitglieder

Turnusgemäß standen auch die Wahlen zum Aufsichtsrat auf der Tagesordnung. Die Amtszeiten der Aufsichtsratsmitglieder Günther Koch, Dr. Ulrich Maly und Peter Schmitt, der im August leider verstarb, endeten. Somit hatte eine Neuwahl von drei Aufsichtsratsmitgliedern für eine Amtszeit von drei Jahren zu erfolgen hatte. Des Weiteren hatte der im letzten Jahr von den Mitgliedern gewählte Matthias Zeck sein Amt als Aufsichtsratsmitglied zum 8. Juli 2015 niedergelegt. Für ihn musste ein Ersatzmitglied für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt werden.

Beweber gab es viele, allerdings wenige mit Format. Es war daher für den gezielten Beobachter schon anhand der Kandidatenliste erkennbar, wer sich am Ende durchsetzen würde: Die Kandidaten, die bereits Erfahrung im Aufsichtsrat des FCN hatten. Wenig überraschend war es daher, dass sich bei Neuwahl von drei Aufsichtsratsmitgliedern Dr. Ulrich Maly, Hanns-Thomas Schamel – der im Vergleich zum Vorjahr nicht den Revoluzzer, sondern den wohlwollenden Geschäftsmann gab – und Christian Ehrenberg gewählt wurden. Bei der Wahl für das Ersatzmitglied machte dann Günther Koch ebenso erwartungsgemäß das Rennen.

Erhöhung der Grundschuld

Nach diversen Beschlüssen zu Anträgen, die unter anderem die Einführung der Briefwahl ebenso ablehnten, wie einen Antrag die Bilanz für Mitglieder frühzeitig einsehbar zu machen, kam es zum Ende zu einer Entscheidung, die möglicherweise richtungsweisend ist. Vorstand Michael Meeske hatte einen Antrag gestellt, den er damit begründete, dass er die Handlungsfähigkeit des Vereins in Zukunft deutlich erhöhe: „Die Mitgliederversammlung möge beschließen, durch eine Erhöhung der bereits vorrangigen Grundschuld bzw. einen adäquaten Wegfall des Nießbrauchrechts des 1. FCN Dachverein e.V. am Flurstück 439 zu erreichen, dass die Finanzierungsfähigkeit des Verein zum Zwecke strategischer Investition erhöht wird“. Meeske begründete diesen Antrag damit, dem Verein eine deutliche Verbesserung seiner aktuellen Situation beschert wird. Es gehe, so die Berichte im Vorfeld, wohl hier auch darum, die bisher von einem nicht näher genannten Geschäftsmann bereitgestellte Sicherung der Finanzierung der Fananleihe, zu besseren Konditionen zu sichern. Die Einsparungen lägen zwischen 500.000€ und 1.000.000 €. Meeske betonte, dass es sich hierbei nicht um einen Verkauf, sondern um eine klassische Besicherung von langfristigen Finanzierungen handeln würde, was den Verein spürbar entlaste. Nach langen Diskussionen über die Vor- und Nachteile, bei der die Gegner eine kleine, aber laute Minderheit bildeten, wurde dem Antrag schlussendlich mit einer klaren Mehrheit von 92,1% der Stimmen zugestimmt. Damit die Grundschuld erhöht werden kann, muss nun noch der Dachverein zustimmen.

Fazit

Einmal mehr zeigten sich die Mitglieder des FCN von der besonnenen Seite: Es gab keinen großen Knall – wie so oft. Einmal mehr ist der Gewinner der Verein. Die sehr kontroversen und doch mit Bedacht geführten Diskussionen waren vorbildlich und die Versammlung bewieß ihr Maß an Verantwortung und Stärke. Bornemann und Meeske weckten trotz der angespannten finanziellen Situation bei den Mitgliedern eine neue Aufbruchsstimmung. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft beim 1. FC Nürnberg ist geweckt.

 

61 Gedanken zu „Spät dran, aber nicht zu spät

  • „Einmal mehr ist der Gewinner der Verein.“

    Hm, also da bin ich zwiespältig.

    Also v.a., ob man immer noch sagen kann, dass der Verein der Gewinner der AOMV vom letzten Juni war?
    Damals dachte ich das auch.
    Mittlerweile frage ich mich doch sehr, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn damals der große Knall erfolgt wäre…

    Aber gut, im anderen Kommentar habe ich es ja auch geschrieben, es macht wenig Sinn, sich zuviel mit der Vergangenheit aufzuhalten.
    Sondern sollte weiter nach vorne blicken.

    Das einzige Nennenswerte gestern war doch der Beschluss von Meeske, um das Vereinsgelände beleihen zu können und sich damit finanziellen Spielraum zu verschaffen. Wie das jetzt genau zu bewerten ist, vermag ich nicht zu sagen, ich vertraue mal darauf, dass es uns hilft.

    Ansonsten ist doch gestern eigentlich ncihts passiert, was groß Einfluss auf die zukünftigen Entwicklungen hat. Die große Frage ist doch in erster Linie, was Meeske und Bornemann bewirken können.

    Die Aufsichtsratswahl, nun ja, Kandidaten ohne Format trifft es voll und ganz und damit passen sie halt auch zum Großteil des übrigen AR.

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  • Nachdem ich alle Werbefenster und Pop-Ups geschlossen habe, werde ich mich jetzt mal an die Lektüre des Artikels machen. Clubfans United scheint ja, was das Sponsoring angeht, dem FCN schon voraus zu sein.:)

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  • Als Meeske in der BPK auf die Frage nach dem „bestellten Feld“ ausdrücklich auf die Refinanzierung der Anleihe als offene Baustelle hinwies, mußte ich ziemlich schlucken, das hätte ich dann, Baderwoy hin oder her, doch nicht gedacht, daß beim einzigen seit Jahren fest einplanbaren Ereignis offensichtlich genau nichts geplant wurde.

    Insofern ist die Verweigerung der Entlastung aus meiner Sicht absolut folgerichtig.

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    • Exilfranke: ich dann, Baderwoy hin oder her, doch nicht gedacht, daß beim einzigen seit Jahren fest einplanbaren Ereignis offensichtlich genau nichts geplant wurde.

      Ich glaube man hatte bei der Planung den Abstieg nicht auf dem Zettel und dann gab es nur noch Improvisation und weiter taumeln.

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  • Die beiden neuen Vorstände scheinen, den Medienberichten zufolge, eine wirklich gute Figur gemacht und ihre Berufung bestätigt zu haben. Meeskes Ansatz wirkt vernünftig, und Bornemann spricht mir aus der Seele.

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  • Das bestellte Feld Woys… keine Rücklagen zur Kreditrückzahlung gebildet. Was soll denn auf so einem Feld wachsen?
    Irgendwie denkt man doch schon, dass manche Leute ihren Job einigermaßen erledigen. Und dann wird man doch wieder von der Realität eingeholt und bleibt fassungslos zurück.
    Nur der Hamm kann einem leid tun. Oder hätte der schon auf den Alarmknopf drücken müssen?

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    • Woschdsubbn:
      Das bestellte Feld Woys… keine Rücklagen zur Kreditrückzahlung gebildet. Was soll denn auf so einem Feld wachsen?
      Irgendwie denkt man doch schon, dass manche Leute ihren Job einigermaßen erledigen. Und dann wird man doch wieder von der Realität eingeholt und bleibt fassungslos zurück.
      Nur der Hamm kann einem leid tun. Oder hätte der schon auf den Alarmknopf drücken müssen?

      Wann hätte Hamm den Alarmknopf denn drücken sollen? Er kannte die Details mit Sicherheit genausowenig wie wir. Er bekam erst Einsicht als Woy ging und da hat ihm Bader dann vermutlich noch davon erzählt, daß ja z.B. die Gündoganmillionen ganz sicher zu erwarten sind und S5 ja sicher helfen werde.

      Was man Dr. Hamm vorwerfen kann, ist seine Aussage, wir werden uns auf der JHV noch wundern. Das klang sehr optimistisch. Inwieweit er da schon wußte, daß der Verein in einer ernsten finanziellen Notlage steckt, die nötig macht, das letzte Tefelsilber (Grundstück) zum Pfandleiher zu bringen, … man hätte es ihn auf der JHV fragen können.

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  • Ich bin froh, daß die JHV bis auf wenige Ausnahmen diesmal, ohne den Andersdenkenden fertigmachen zu wollen, abgelaufen zu sein scheint.

    Ich hoffe, daß der neue Aufsichtsrat (der ja eigentlich der alte ist) aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat und seine Aufgabe künftig ernst nimmt. Auch wenn das einen erhöhten Zeitaufwand bedeutet.

    Meeske und Bornemann haben bei ihren ersten längeren öffentlichen Statements einen sehr guten Eindruck bei mir hinterlassen.

    Bornemann hat aus meiner Sicht im Grunde das gefordert, was Bader meiner Meinung nach lange nicht geleistet hat: ein sportliches Konzept muß entwickelt und umgesetzt werden. Das geht nicht innerhalb einer Saison.

    Ich freu mich, daß er dabei offensichtlich in Weiler einen Trainer hat, dem zu leisten er seine Aufgabe zutraut. Und ich hoffe, daß die Arbeit beider von den Mitgliedern gewürdigt wird und nicht weiter nach jedem (noch) nicht guten Spiel der Mannschaft ein neuer Trainer gefordert wird.

    Meeske hat einen großen Vertrauensvorschuß bekommen durch die Zustimmung zu seinem Antrag. Auch wenn die Idee offenbar schon vorher ausgehandelt worden war vom Aufsichtsrat und Dr. Hamm, so hat er das offenbar auch als die im Moment einzig sinnvolle Lösung gesehen.

    Ich könnte mir vorstellen, daß der Dachverband da vor der endgültigen Zustimmung noch ein paar Bedingungen einbaut, damit nicht auch noch das letzte Vermögen des Vereins vielleicht zu schnell bei Gläubigern landet.

    Aber ich seh das im Moment auch als eine sinnvolle Lösung, weil es verhindert, daß wir horrende Zinsen für die Fananleihenumschuldung zahlen müssen und so in Folge Bornemann noch weniger finanziellen Spielraum hätte bei der sportlichen Entwicklung des Kaders.

    Der Plan, damit das schon lange geplante Ministadion und notwendige Sanierungsmaßnahmen zu realisieren, scheint mir sinnvoll. Der Verein kann so künftig einen Teil der Stadionmiete sparen.

    Insgesamt hoffe ich, daß die neuen Vorstände von uns allen Zeit bekommt. Und daß nie vergessen wird, daß die Verantwortlichen für die aktuelle Misere nicht diese zwei, sondern ihre Vorgänger sind. An denen viel zu lange festgehalten wurde.

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  • Aus dem Dachverein hört man (eine der Lokalzeitungen am WE), dass da schon das Bewusstsein da ist, dass ohne den Fußball nix geht. Von daher sei da schon mit Zustimmung zu rechnen.

    Ich denke, der grenzenlose Optimismus von Müller, Hamm, etc. kam tatsächlich daher, dass man Gümdogan eingeplant hatte. Bleibt zu hoffen, dass er einfach so eine gute EM spielt, dass er noch teurer wird.

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    • Florian Zenger: Ich denke, der grenzenlose Optimismus von Müller, Hamm, etc. kam tatsächlich daher, dass man Gümdogan eingeplant hatte.

      Was Müller vor der Kamera auf konkrete Nachfrage aber bestritten hat, sie hätten als redliche Kaufleute natürlich nicht mit den Gündogan Geld gerechnet und es wäre auch ohne noch in der Kasse, um auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Im Nachhinein, wenn man jetzt die Zahlen liest, entweder ahnungslos oder völlig unglaubwürdig als AR Mitglied.

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  • Florian Zenger,
    Der Club erstellte seine Bilanz zum 30.6.. Das Transferfenster ging am 1.7. auf. Natürlich können die Vereine ihre Verträge mehr oder weniger abschließen, wenn es ihnen grade passt, aber die Wahrscheinlichkeit, dass der Gündogan-Verkauf in die jetzt vorgelegte Bilanz eingeflossen wäre, erscheint doch eher gering. Damit stellt sich, boulevardesk formuliert, die Frage: Was wusste Hamm?

    Kleine Spaßfrage am Rande: Der Club weist in der Bilanz „Forderungen/sonst. VG/Steuern“ von 6,2M aus. Kann es vielleicht sein, dass der Club clevererweise schon ein paar seiner eigenen Fananleihen zurückgekauft hat?

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  • Bornemann und Meeske haben für mich einen sehr guten Eindruck hinterlassen.
    Die Nichtentlastung von Bader und Woy hat eher symbolischen Charakter, unterm Strich kommt nichts rüber.
    Zur AR-Wahl ist meine Meinung, dass wir eben keine besseren Kandidaten hatten, wobei ich persönlich überrascht war, dass Koch wiedergewählt wurde.
    Für mich ist Herr Koch ein „Selbstdarsteller“ und
    noch vor gar nicht langer Zeit, war er ein überzeugter Anhänger von Bader (aber lassen wir das).

    Persönlich nehme ich das Gefühl aus der JHV mit, dass wir mit Bornemann und Meeske gut aufgestellt sind.
    Eines ist aber klar, es wird ein langer steiniger Weg
    und wir sollten viel Geduld mitbringen auf den Weg
    zur sportlichen und wirtschaftlichen Konsolidierung.

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    • FCN4ever: Eines ist aber klar, es wird ein langer steiniger Weg
      und wir sollten viel Geduld mitbringen auf den Weg
      zur sportlichen und wirtschaftlichen Konsolidierung.

      Sportlich gehen wir den steinigen Weg mittlerweile schon im 3. Jahr

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  • FCN4ever,
    Nur eine kleine Richtigstellung. Bereits im Mai 2013 stand Koch Bader und Woy kritisch gegenüber und hat vor einem drohenden Abstieg gewarnt, wenn weiter so gearbeitet wird. Daß er das am Anfang noch intern gemacht hat, widerspricht auch deiner Einschätzung eines Selbstdarstellers. Er ist an die Öffentlichkeit als er gemerkt hat, daß die Mehrheit im Aufsichtsrat die Augen weiter verschließt, obwohl es immer steiler abwärts ging.

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  • „In Zukunft solle, so der Sportvorstand, auch das Nachwuchsleistungszentrum eine wichtigere Rolle spielen. Eigene Talente entwickeln und in den Lizenzbereich überführen, dies müsse der Anspruch des 1. FC Nürnberg sein. Der erste Blick bei der Kaderplanung müsse in die eigenen Reihen, in das Nachwuchsleistungszentrum, gehen, so Bornemann.“

    Das ist das einzige, was ich bislang von Bornemann an populistischem Käse gehört habe….

    Als ob man das in der Bader Ära nicht auch gemacht hat…

    nur von Pagenburg bis Pachonik hatten eben die wenigsten auch wirklich die Qualität… auch die, die sich beschwerten und den Verein wechselten.. wer bitte hat denn da jemals was gerissen??

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  • Beate60,
    ich dachte Hamm war bereits Woys rechte Hand? Da muß er doch „rechtzeitig“/“vorher“ bereits mehr als genug Einblick gehabt haben?

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    • Woschdsubbn:
      Beate60,
      ich dachte Hamm war bereits Woys rechte Hand? Da muß er doch „rechtzeitig“/“vorher“ bereits mehr als genug Einblick gehabt haben?

      Kommt drauf an, was Woy ihn einsehen ließ. Und bzgl. z.B. Refinanzierung unterstell ich Woy jetzt mal, daß er vielleicht viel im Kopf hatte oder sich sicher war, seinen Kontakten vertrauen zu können. Und daß er das eben immer so kommuniziert hat, daß er da schon vorgesorgt hat, ohne irgendwas schriftliches in Händen zu haben.
      Muß ich da als Untergebener mißtrauisch werden, wenn der Aufsichtsrat das auch so akzeptiert?

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  • Matt,

    Ist das so? Waren die Kaderspieler Dabanli, Kamavuaka, Nikci, Ben Khalifa, Ildiz, Kamazaki, etc. wirklich nötig? Oder hätten es da nicht auch Leute wie Valentini, Heinloth oder Halimi getan, die man durch Integration in den Profikader sicher behalten hätte können und die durchaus Profitauglichkeit nachgewiesen haben.

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  • Genau, das fand ich schon immer total schlecht, daß man unter MBs Ägide die Ersatz- und Ergänzungsspieler allesamt zugekauft hat. Da war praktisch nie eine Kaderlücke für den eigenen Nachwuchs.
    Dabei hätte man doch damit
    a) gehörig Geld gespart
    und
    b) sein NLZ automatisch gestärkt

    Das sah schon alles nach Planlosigkeit aus.

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  • Woschdsubbn,
    Eventuell war es Planlosigkeit,eher wohl mangelndes Vertrauen und noch genügend Kleingeld.
    Der Ertrag aus dem NLZ wird immer dann gefordert ,wenn die Kassen leer sind.Das kann man sehr „schön“ auch bei anderen Bundesligisten beobachten.Da wird sehr häufig nach der Devise lieber den Spatz in der Hand,gearbeitet.Wenn man sich die Kader der ersten und zweiten Liga mal genauer ansieht dann sind die Qouten der Spieler aus den eigenen NLZ eher dürftig.manchmal scheint auch einfach der Satz,der Prophet im eigenen Land, zu greifen.
    Für das Gewese was stets um die NLZs gemacht wird ist deren Ertrag echt bescheiden,allerdings nicht nur bei uns

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  • Christian-berlin, natürlich muß man da eine Balance finden. Ich spreche oben ja auch genau deshalb von einer „Kaderlücke“.

    Aber wir haben lt. Bornemanns Aussage auf der JHV von allen NLZs mit Goldwertung den geringsten Durchsatz in die Profimannschaft und damit in diesem Bereich die schlechteste Bewertung.
    Das würde mich als hoffnungsvolles Jungtalent jedenfalls davon abhalten, zum 1. FCN NLZ zu gehen.

    Das darf einfach nicht sein.

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  • Der Sprung von einer Viertligamannschaft aus dem NLZ in den Profibereich (1. oder 2. Liga) ist aber auch ein sehr großer. Finde es nachvollziehbar, dass junge Spieler daran beim ersten Versuch scheitern und den Umweg der Spielpraxis bei einem Drittligisten nehmen.

    Zum Thema Statistik der Durchläsigkeit U-Mannschaften – Profiteam: Mitunter drängt sich der Eindruck auf, dass vor allem manche Erstligisten ihren Kader nur deshalb mit Nachwuchsleuten auffüllen, um die Quote der Local Player zu erfüllen.

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  • Ich bin ziemlich sicher, dass Hamm sehr gut wusste, wie die finanzielle Situation war und ist, es gab doch mal ein Interview von ihm in dem er sehr klar die kritische Situation benannt hat. Muss so 2 Jahre her gewesen sein.

    Danach gab es aber von Seiten des Vorstands wieder das alte Mantra, dass alles in trockenen Tüchern sei und dass der Verein finanziell gut aufgestellt ist.

    Wenn man monatelang, eher jahrelang schönfärberisch unterwegs ist, dann landet man unweigerlich irgendwann in der Zwickmühle, dass eine realistische Sicht der Dinge zu Nachfragen führt, sprich man müsste erklären, warum man jahrelang falsch informiert hat. Um die eigenen Schummeleien zu kaschieren muss man dann oft immer mehr Heimlichkeiten und falsche Aussagen machen, um das ganze Konstrukt nicht auffliegen zu lassen.

    Ich denke Bader und Woy hatten beim letzten Abstieg schon Vabanque gespielt und aus dem glücklichen Ausgang des Aufstiegs „gelernt“ dass das gut geht und so hat man dann in anderen Bereichen ebenso weitergemacht, bei der Fananleihe hat man wohl auf Gündogan als „Finanzierer“ gesetzt und beim neuerlichen Abstieg hat man darauf gesetzt, dass man umgehend wieder aufstieg, so wie das letzte Mal. Und hat jedesmal gehofft, dass alles gut geht.

    Dabei hätte man aus dem letzten Aufstieg schon lernen können, dass man mit enorm viel Glück an der Katastrophe vorbei geschrammt ist, man so etwas nie mehr machen sollte. Leider lernt der Mensch aber meist so, dass er die Welt linear versteht, wenn es einmal gut geht, dann denkt man es geht immer gut. (Siehe Volkswagen oder Deutsche Bank)

    Wer einmal mit Schummeleien erfolgreich war, der glaubt, das funktioniert jetzt immer.

    Hamm wollte wohl als kommissarischer Vorstand nicht der Überbringer der schlechten Nachricht sein, vielleicht hat er sich auch Hoffnungen darauf gemacht, dass er selbst Nachfolger von Woy werden könnte und wollte diese Chancen nicht untergraben. Ein Meeske hatte es dann leichter alles auf den Tisch zu legen, er war vorher nicht involviert.

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  • Mich würde auch mal interessieren ob Bornemann Änderungen personeller Art im Scouting, und im gesamten U-Bereich vornehmen will, weil es ist ja Fakt, daß man dort die ambitionierten Ziele nicht erreicht bei Heranführung zum Profikader. Ob es dazu zeitnah mal ein Statement von ihm gibt?

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    • juwe:
      Mich würde auch mal interessieren ob Bornemann Änderungen personeller Art im Scouting, und im gesamten U-Bereich vornehmen will, weil es ist ja Fakt, daß man dort die ambitionierten Ziele nicht erreicht bei Heranführung zum Profikader. Ob es dazu zeitnah mal ein Statement von ihm gibt?

      Er ist sowas in der Art auf der JHV gefragt worden und antwortete sinngemäß mit, ich schaue mir die einzelnen Vorgänge und Personen jetzt mal an und entscheide dann.

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  • Naja, weitere Entlassungen kosten ja sicherlich wieder Geld.

    Wovon wir erstmal keines mehr haben, bis die Staubsaugerei endlich auf 1x wöchentlich eingespart wird.
    btw.: Wo war hier die Nachhaltigkeitsbeauftragte Wildermuth? Zu reine Räume sind gesundheitlich nicht förderlich und erst die Stromkosten der Industriesauger! Oder wurden die alten Industriesauger bereits durch neue, stromsparende Modelle ersetzt? Wenn das der Fürther Opa in der Bild hätte lesen können, dann wäre die JHV erst am Montag abends beendet gewesen.

    Bis dahin hoffe ich, daß Bornemann unseren Chefscout Möckel vielleicht bessere Anweisungen geben kann.

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    • Woschdsubbn: Naja, weitere Entlassungen kosten ja sicherlich wieder Geld.

      ich denke, im Moment hofft man einfach darauf, dass Bader den Möckel wegholt und er damit keine Abfindung kostet. So lange das nicht durch ist, passiert auch nichts.

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  • Alle diese Beschwerden!

    Bader ist zwar zu lange beim Club geblieben, wahrscheinlich zwei Jahre zu lange aber nicht alles was Er gemacht hat war schlecht.

    Ich wuerde wirklich gerne wissen wie andere NLZ ihre Spieler an die Erste Mannschaft heranbringen und was der Prozent Satz ist bei anderen, denn wenn man hier denkt das jedes Jahr ein paar oder noch mehr Spieler aus der Amateurmannschaft den Sprung in die Profimannschaft schaffen dann ist derjenige in einer utopischen Welt zuhause. Wenn man sich schon beschwert sollte man Beispiele parat haben wo es besser laeuft.

    Die Scouting abteilung ist auch nicht so schlecht, dieses Jahr als Beispiel haben sie Moehlwald, Leipold, und noch einige mehr herbeigeschafft. Uebrigens ist es auch so das Spieler die woanders Leistung bringen hier vielleicht nicht so einschlagen. Warum, wiel die Spieler halt Menschen sind und jeder Wechsel ist halt ein Risiko. Bevor Ihr mit den Namen daherkommt die wirklich nicht gut waren solltet Ihr vielleicht wieder die anderen Vereine als Beispiel heranziehen. Meint Ihr wirklich das die alle das so viel besser machen? Wo ist hier der Realitaetssinn?

    Zusammengefasst, Bader ist weg also lasst das Thema doch sein. Das NLZ funktioniert und bringt auch Spieler heraus die das Zeug zum Profi haben aber das werden nicht Duzende sondern halt ein, zwei Spieler im Jahr. Zur Zeit sind das Erras, Herchert, Teuchert, und vielleicht noch ein paar mehr. Herangebracht hat sie das NLZ, den letzten und entscheidenden Schritt muessen die Spieler aber selbst machen.

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    • nastyone: Zusammengefasst, Bader ist weg also lasst das Thema doch sein. Das NLZ funktioniert und bringt auch Spieler heraus die das Zeug zum Profi haben aber das werden nicht Duzende sondern halt ein, zwei Spieler im Jahr. Zur Zeit sind das Erras, Herchert, Teuchert, und vielleicht noch ein paar mehr. Herangebracht hat sie das NLZ, den letzten und entscheidenden Schritt muessen die Spieler aber selbst machen.

      Das Thema ist ja nicht Bader persönlich, sondern was unter ihm schlecht gelaufen ist und das aufzuarbeiten beginnt ja erst jetzt. Also wie Woschdsubbn man kann das nicht negieren, sonst kann man es auch nicht besser machen.

      Die drei genannten, Herras usw. keiner ist bislang wirklich bei den Profis angekommen und da waren schon viele von denen man es dachte, die aber nie angekommen sind.

      Wenn Leibold und Möhwald, beide zwar nicht schlecht, aber wenn das die Krönung von 28 Transfers in 2 Jahren sein soll, wird es wohl nie was werden mit Bundesligaaufstieg. Für die Ziele, die man hat, mal wieder hochzukommen, und diese Ziele sind der Maßstab, reicht das alles hinten und vorne nicht. Wenn ich nur an die lange Torwartsuche denke, woran damals schon viele Zweifel hatten und jetzt muß es schon wieder dergleiche 36jährige Schäfer zum wiederholten mal richten..

      Da spreche ich dem Scouting schon die erforderliche Kompetenz ab.

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  • nastyone,
    Daumen runter.

    Wozu Beschweren?

    Vielleicht weil wir nach 11 Jahren MB sportlich und wirtschaftlich schlechter da stehen wie zuvor? Und das, obwohl wir es da sogar zu einem nationalen Titel geschafft haben?! Vielleicht weil man seit dem jedesmal die schlechtere Auswahl getroffen hat?

    Es würde manchen hier sehr gut tun, ein FCN Mitglied zu sein und aktiv an einer JHV teilzunehmen.

    Man tut sich natürlich leichter, wenn man die Realität negiert.

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  • Woschdsubbn,
    der durch den Abstieg bedingte Verlust betrug 2004 in der Bilanz 2,3mio…kommt mir bekannt vor.damals war der Rückgang der tv Rechte durch den Abstieg von 11,5 auf 5,2 mio.heutzutage sind das dann schon 12mio Unterschied.

    zweimal abzusteigen war der Genickbruch,nur ist es kein sich der Realität verweigern,wenn man den Club als Mitglied im Kreis derer Teams sieht,die immer mal wieder,wenn es nicht optimal läuft, absteigen können.

    Das es nicht optimal gelaufen ist kann jeder sehen-zwei abstiege- allerdings ist es nicht ,und kann es auch nicht,
    nur an einer Person gelegen haben.

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    • Christian-berlin:
      Woschdsubbn,
      der durch den Abstieg bedingte Verlust betrug 2004 in der Bilanz 2,3mio…kommt mir bekannt vor.damals war der Rückgang der tv Rechte durch den Abstieg von 11,5 auf 5,2 mio.heutzutage sind das dann schon 12mio Unterschied.

      zweimal abzusteigen war der Genickbruch,nur ist es kein sich der Realität verweigern,wenn man den Club als Mitglied im Kreis derer Teams sieht,die immer mal wieder,wenn es nicht optimal läuft, absteigen können.

      Das es nicht optimal gelaufen ist kann jeder sehen-zwei abstiege- allerdings ist es nicht ,und kann es auch nicht,
      nur an einer Person gelegen haben.

      Nein es lang an mindestens 11 plus denen, die in diesem Zeitraum in der Führungsspitze ausgetauscht wurden.
      Damit mein ich auch Aufsichtsräte und Präsidenten. Denn alle hätten wahrnehmen müssen, daß beide Personen, denen man das Vorstandsamt zugetraut hat, über die Jahre keine Weitsicht erkennen ließen und weder ein sportliches noch ein finanzielles Konzept entwickelten.
      Daß sie sich nie um Sponsoren bemühten, sondern das ausschließlich Sportfive überließen.

      Rückblickend war es angesichts dieser Tatsachen unglaublich, daß der Aufsichtsrat den Vertrag von Bader vorzeitig verlängert hat. Und auf Woy keinen Druck ausgeübt hat, Rücklagen für die Anleihe zu bilden in den guten Jahren. Und für nötige Bau- und Sanierungsmaßnahmen.

      Und es ist unfassbar, daß all die Jahre die finanzielle Lage des Vereins so schöngeredet wurde auch vom Aufsichtsratsvorsitzenden Schramm.

      Es ist nicht mehr zu verstehen, wieso akzeptiert wurde, daß der Mitarbeiterstamm immer weiter aufgebläht wurde.

      Allen Beteiligten mußte doch das, was du auch schreibst, ebenso bewußt gewesen sein: daß der Club jederzeit auch wieder absteigen kann.

      Selbst unter Hecking hatten wir doch keine Saison, in der eine Negativserie uns auf oder in die Nähe von Abstiegsplätzen gebracht hat.

      Nach den Aussagen von Bornemann und Meeske hab ich die Hoffnung, daß diese Fehler nicht wiederholt werden, daß seriös geplant wird und nicht gezockt und daß man alles tun wird, um das letzte Tafelsilber (das Grundstück) nicht auch noch zu verlieren.

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  • juwe,
    Da Geb ich dir zu 100% recht ! Kibaum zu holen ist so wie bei Charisteas, jeder nur nicht die Verantwortlichen wußte, dass da nicht der Brüller kommt der uns weiter bringt!
    Ein TW in dem Alter der sich bei mehreren Vereinen nicht durchsetzen konnte wird’s dann grad in Nürnberg schaffen ?

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    • UllisKerkermeister:
      juwe,
      Da Geb ich dir zu 100% recht ! Kibaum zu holen ist so wie bei Charisteas, jeder nur nicht die Verantwortlichen wußte, dass da nicht der Brüller kommt der uns weiter bringt!
      Ein TW in dem Alter der sich bei mehreren Vereinen nicht durchsetzen konnte wird’s dann grad in Nürnberg schaffen ?

      Charisteas war ein Guter, bis ihm zur Winterpause Koller vor die Nase gesetzt wurde, anstatt dass Meyer einen Torhüter verpflichtet (seine Quote hatte Ecktein in seinen besten Tagen erreicht)).
      Unvergesslich auch sein Siegtor in Berlin, wo er damach mit ausgebreiteten Armen zu uns in die Kurve rannte.

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      • Alex: Charisteas war ein Guter, bis ihm zur Winterpause Koller vor die Nase gesetzt wurde, anstatt dass Meyer einen Torhüter verpflichtet (seine Quote hatte Ecktein in seinen besten Tagen erreicht)).
        Unvergesslich auch sein Siegtor in Berlin, wo er damach mit ausgebreiteten Armen zu uns in die Kurve rannte.

        So ein Siegtor hatte auch Pekhart vorzuweisen. War der deiner Meinung nach auch ein Guter?

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  • Alex,
    ja das Siegtor in Berlin war super-nachdem ich ihn das ganze Spiel über verwunschen habe.war es das Spiel mit dem Platzsturm?da war dann nicht viel mit feiern,musste schnell aus dem Innenraum raus.-hatte ja ein Clubtrikot unter der Jacke an…

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    • Christian-berlin:
      Alex,
      ja das Siegtor in Berlin war super-nachdem ich ihn das ganze Spiel über verwunschen habe.war es das Spiel mit dem Platzsturm?da war dann nicht viel mit feiern,musste schnell aus dem Innenraum raus.-hatte ja ein Clubtrikot unter der Jacke an…

      ja, ganau, das war dieses Spiel. Bei dem Platzsturm war es und auch ziemlich mulmig. bis wir sahen, dass sie es nicht auf und abgesehen hatten. Der Sieg war so richtig unverdient.

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  • Alex,
    War ein grauenhaftes Spiel.Und ach Schäfer hatte ja angeblich den Platzsturm erst ausgelöst…Berlin ist aber eigentlich seit einiger Zeit ein lohnendes Pflaster für den Club-ichhcfreu mich auf den 7.November,allzu oft spielen Sie ja doch nicht vor der Haustür.

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  • Beate60,
    Wenn Bornemann und Meeske es schaffen ,ohne die sportliche Leistungsfähigkeit zu beschneiden, den Club finanziell so zu stellen,das ein Abstieg nicht gleich den Verein finanziell gefährdet,dann haben sie den Nachweis erbracht,das Sie es besser können als Bader und Woy.

    Wie gesagt,ein Abstieg müsste bei einem Verein wie dem unseren einkalkuliert sein.
    Die Frage ist nur ob es nicht auch bei unseren Mitkonkurenten eine mittlere finanzielle Katastrophe ist,wenn sie absteigen.Und ob der Spagat zwischen Erhalt der sportlichen Fähigkeiten und finanzieller solider Lage anderswo besser gelingt.

    Bei Vergleichen mit Anderen drängt sich mir der Verdacht auf das es Keiner gut verkraftet,der an die erste Liga gewöhnt war und dann runter muss.
    z.B Eintracht Frankfurt nach deren Abstieg:-5.9mio
    z.b Hertha:-5.9mio
    z.b Köln .-2,9

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  • Christian-berlin,
    Daß das kostet, keine Frage. Die Frage ist, ob es bei jedem Verein schon nach einem Jahr 2. Liga zur Lizenzgefährdung führt. Und da denk ich eben, daß das nicht in allen Vereinen so ist.
    Um mal wieder die positiven Mustervereine zu nennen: Mainz und Freiburg haben offenbar mit Rücklagen vorgesorgt. Und sind im Gegensatz zu uns offenbar auch eher fähig, einen sofortigen Wiederaufstieg wahrscheinlich zu machen.

    Bochum hatte dagegen z.B. auch massive Probleme. Und sie haben das anscheinend auch erst nach Personalwechsel in Griff bekommen bzw. sind dabei es in Griff zu bekommen.

    Ich kann nicht nachvollziehen, wie man immer noch der Meinung sein kann, daß das bei uns nicht besser managbar war. Das kann doch nicht sein, daß ein Finanzvorstand nicht weiß, daß die DFL die Refinanzierung der Anleihe eine Saison früher einfordert.

    Und es kann auch nicht sein, daß ein Sportvorstand nicht in der Lage ist, sein Ego so zurückzustellen, daß er mit dem Trainer effektiv zusammenarbeiten kann. Vor allem nicht, wenn er behauptet, daß ihm der Verein am Herzen liegt.

    Mir hat Bornemann da bei seiner Rede auf der JHV aus dem Herzen gesprochen, was die häufigen Trainerwechsel und den kompletten Kaderaustausch betrifft.
    Ein Sportvorstand muß mit den SPielern die er halten will rechtzeitig einig sein, nicht darauf warten, ob der Spieler in der Transferphase ein besseres Angebot bekommt als er zu bieten bereit ist.
    Und wenn nicht mehr Geld da ist und der Spieler bei dem Angebot nicht bereit ist, zuzusagen, dann muß da bis zum Saisonende ein Ersatz gefunden sein.

    Das war von beiden Vorständen absolut schlecht gemacht. Und der Aufsichtsrat hat davor viel zu lange die Augen verschlossen.

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  • Beate60,

    Ich wiederspreche Dir Beate.

    Wir sind damals abgestiegen, weil man zu lange an Blazek festgehalten und grundlos Charisteas durch Koller demontiert hat. Genau zu dem Zeitpunkt hat er wichtige Tore geschossen und die Mannschaft hat versucht ihr spielerisches Potenzial einzusetzen.

    Pekhart hat mich in der ersten Saison (waren es 8 Tore?) durchaus überzeugt. Klar macht er am Mann nicht drei Übersteiger. Das hat aber bis auf Ciric auch kein anderer Stoßstürmer beim Club geschafft. Allerdings ist kein anderer so viel wie Pekhart gelaufen.

    Das muss man schon ein wenig differenziert betrachten.

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    • André: Wir sind damals abgestiegen, weil man zu lange an Blazek festgehalten und grundlos Charisteas durch Koller demontiert hat. Genau zu dem Zeitpunkt hat er wichtige Tore geschossen und die Mannschaft hat versucht ihr spielerisches Potenzial einzusetzen.

      Das war Meyers Epic Fail: Er hatte die Chance seinen Traum vom Koller zu erfüllen, und opferte dafür Harry und einen echten IV, statt dessen kam Pancho. Das war die Wahrheit des Abstiegs. Und Koller dankte mit einem Kniefall vor der gelben Wand.

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Das war Meyers Epic Fail: Er hatte die Chance seinen Traum vom Koller zu erfüllen, und opferte dafür Harry und einen echten IV, statt dessen kam Pancho. Das war die Wahrheit des Abstiegs. Und Koller dankte mit einem Kniefall vor der gelben Wand.

        Der Fall Koller spielt auch eine tragende Rollen, Blazek aber ebenso, das hat die komplette Defensive verunsichert. Wie so oft bei einem Abstieg, es kommt zuviel zusammen und man wollte es, auch das kennen wir, (zu) lange nicht wahr haben.

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  • Christian-berlin,

    Die sportliche Leistungsfähigkeit kann nur durch Kreativität erhalten bleiben. Also besser souten und nicht nur auf den Tribünen der ersten und zweiten Buli suchen sowie den ein oder anderen U21-Spieler hochziehen. Das ist uns übrigens beim letzten Zweitligaintermezzo mit Maroh & Co auch gelungen. Daneben ist es in der Tat sportlich zu verkraften, wenn Großverdiener, wie z.B. Bulthuis und Silvestr gehen und die Payroll entlasten. Idealerweise kommen wir im Pokal noch 2 Runden weiter.

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  • Ich kann mir nicht helfen, aber dieses permanente „die haben“ und „die müssen“ ist langsam extrem ermüdend.

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  • juwe,
    Natuerlich ist das Thema Bader persoenlich fuer viele hier, das abzustreiten ist doch wirklich Aughenwischerei. Nur damit wir uns auch verstehen, die Sache ist nicht ob Bader und Woy Fehler gemacht haben sondern ob das wirkliich so ungewoehnlich ist in der Branche.

    Ich glaube wir sind geeint in der Meinung das Bader schon viel frueher haette gehen sollen aber das heisst nicht das ich alles schlecht sehe was Er hier geleistet hat.

    In der Sache von der Scouting Abteilung. Die Beispiele die Ich gelistet habe sind doch nur einige von vielen. Ok, ich koennte hier alle Transfers von den letzten zehn Jahren auflisten aber dazu hatte ich die Zeit nicht dafuer. Sagen wir mal das da viele gute aber auch einige flops dabei waren.

    Die Aufarbeitung von der Bader Aera ist natuerlich notwendig und auch sinnvoll aber manchmal gehen einige hier zu weit mit der Kritik.

    Was das Scouting betrifft gilt das gleiche. Die Scouting Abteilung verplichtet ja keine Spieler, die geben Ihre Beobachtungen weiter, machen Ihr assessment von den Spielern aber sie haben nichts mit der Verplichtung zu tun. Keiner hier kann sagen ob die verpflichteten Spieler nun an erster Stelle auf der Scouting List waren oder ob sie nummer zwanzig waren und nur verplichtet wurden wiel die ersten neunzehn nicht zum Club wollten oder wir nicht genug Geld hatten um sie zu verpflichten.

    Ich sagen mal das ich genug Vertrauen in der Sportlichen Leitung habe um da die richtige Entscheidung zu treffen ob die Scouts gute Arbeit machen oder nicht.

    Wie schwierig die richtige Entscheidung ist einen Spieler zu verpflichten oder nicht koennen wir doch am Beispiel Wollscheid sehen. In Saarbruecken wollte in keiner aber die Scouts hier sahen da etwas. Als Er zu uns kam konnte er den Sprung in die Profimannschaft schaffen obwohl das gar nicht eingeplant war. Zwei Jahre spaeter ging er fuer viel Geld nach Leverkusen. Die hatten auch eine Scouting Abteilung die grosse Stuecke auf den Jungen setzten. Dort war er aber mehr eine Enttaeuschung als eine Granate. Warum? Da hat es halt nicht so gut gepasst wie hier und genau das kann man nicht einplanen. Siehe auch Klose, und andersherum Mak und Broich.

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  • Woschdsubbn,
    Nun, wieder einmal nicht alles gelesen. Bader haette vor zwei Jahren freiwillig weiterziehen muessen. Vielleicht nach dem Fiasko mit Wiesinger oder gleich mit Hecking.

    Aber das ganze immer alles auf Bader abschieben bringt wirklich gar nichts. Ist mir schon klar das Bader bei dir nicht willkommen ist.

    Fuer mich haette Bader gehen muessen weil Er seine Souveranitaet verloren hatte. Er wurde immer fahriger, immer nervoeser, und das ganze endete dann mit der Affaere auf dem Rastplatz.

    Fehler aufarbeiten ist legitim, das ganze persoehnliche Bashing geht aber zuweit. In den letzten zwei Jahren war Bader nicht mehr der Richtige um das alles weiterzubringen, aber immer das herumhauen auf Fehler bringt auch nichts. Uebrigens zeige mir einen Manager der keine Fehler macht? Den gibt es nicht weil Menschen nunmal Fehler begehen das ist halt human nature. Aber der Ton mit dem man diese Fehler kritisiert das kann man schon kontrollieren.

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    • nastyone:
      Woschdsubbn,
      Nun, wieder einmal nicht alles gelesen. Bader haette vor zwei Jahren freiwillig weiterziehen muessen. Vielleicht nach dem Fiasko mit Wiesinger oder gleich mit Hecking.

      Aber das ganze immer alles auf Bader abschieben bringt wirklich gar nichts. Ist mir schon klar das Bader bei dir nicht willkommen ist.

      Fuer mich haette Bader gehen muessen weil Er seine Souveranitaet verloren hatte. Er wurde immer fahriger, immer nervoeser, und das ganze endete dann mit der Affaere auf dem Rastplatz.

      Fehler aufarbeiten ist legitim, das ganze persoehnliche Bashing geht aber zuweit. In den letzten zwei Jahren war Bader nicht mehr der Richtige um das alles weiterzubringen, aber immer das herumhauen auf Fehler bringt auch nichts. Uebrigens zeige mir einen Manager der keine Fehler macht? Den gibt es nicht weil Menschen nunmal Fehler begehen das ist halt human nature. Aber der Ton mit dem man diese Fehler kritisiert das kann man schon kontrollieren.

      Ich glaube nasty du bist der einzige hier, der das Thema Bader so breitwalzt. Jeder (mutmaße ich mal) ist doch froh, daß er weg ist, auch wenn er ab und zu in Analysen logischerweise auftaucht. Damit hat auch niemand ein Problem, bis auf dich.

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  • juwe,
    Tsja Juwe,
    Da kann ich dir nicht zustimmen. Ich habe mich bis auf diesem Post gar nicht gemeldet in der Sache Bader. Aber was mir auffiel ist das alles schlechte den Namen Bader traegt bei einigen hier. Ich bin auch froh das er endlich weg ist aber ich mache nicht alles schlecht an Ihm fest.

    Wenn ich schon die ganze Diskussion ueber moegliche Abfindungen lese, obwohl keiner hier ueberhaupt Bescheid wuesste ob diese ueberhaupt existiert da kann ich nur den Kopf schuetteln. Uebrigens habe ich nicht nur um diese Person geschrieben sondern auch ueber Scouting und noch einiges mehr. Alse wenn du meinst das ich der einzige waere und es dein Ego staerkt dann beuge ich mich dir dem Experten.

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    • nastyone:
      juwe,
      Tsja Juwe,
      Da kann ich dir nicht zustimmen. Ich habe mich bis auf diesem Post gar nicht gemeldet in der Sache Bader. Aber was mir auffiel ist das alles schlechte den Namen Bader traegt bei einigen hier. Ich bin auch froh das er endlich weg ist aber ich mache nicht alles schlecht an Ihm fest.

      Wenn ich schon die ganze Diskussion ueber moegliche Abfindungen lese, obwohl keiner hier ueberhaupt Bescheid wuesste ob diese ueberhaupt existiert da kann ich nur den Kopf schuetteln. Uebrigens habe ich nicht nur um diese Person geschrieben sondern auch ueber Scouting und noch einiges mehr. Alse wenn du meinst das ich der einzige waere und es dein Ego staerkt dann beuge ich mich dir dem Experten.

      Ist ok solange du nicht wieder mit deiner Oma ankommst :-/

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  • Uebrigens hier noch ein post von einem anderen Forum hier nur als Ergaenzung gedacht (auch von einem anderen Poster):

    Nun will und kann ich mich nicht erdreisten, einen Hernn Möckel zu beurteilen. Sicher war seine „Spielerauswahl“ nicht immer die Glücklichste. Doch wenn er Spieler wie Drmics, Wollscheid und aktuell Schöpf, Blum, Burgstaller oder Behrens „gescoutet“ hat, liegt sein Fehlerbereich sicher im Mittelfeld der Scouter von anderen Vereinen.
    Damit will ich ihn nicht verteidigen. Doch inzwischen ist mir der „Hasspegel“ hier, schonwieder zu hoch.
    Hatten wir nicht ALLE Geduld beim Umbau gefordert ? Wenn also der geschasste Herr B:, seinen Chefscout haben will und Herr Kind dem zustimmt, dann einfach „Tschüss!“ sagen, ohne das ständige Nachtreten. Schließlich lag die Entscheidung, welcher Spieler dann tatsächlich beim Club spielt, nicht in Möckels Händen.
    Was den „Rausschmiss“ der anderen „Unfähigen“ betrifft, sollte man das doch ganz einfach Herrn Bornemann und dem AR überlassen, statt hier ständig wieder in die alte Leier zurück zu fallen.
    Wer hier allerdings ernsthaft daran glaubt, das der Grund für die Entlassung von Bader und Woy, hier im Forum zu suchen ist, der glaubt auch noch an den Osterhasen oder den Weihnachtsmann.
    Übrigens ist H96 ein privatgeführter Verein. Ein Herr Kind wird sich also nicht so ubertölpeln lassen, wie ein „schlafender „AR.
    Warum er dann ausgerechnet Bader geholt hat, bleibt mir und vielen Anderen, wohl immer ein Rätsel.

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    • nastyone:
      juwe,
      Oma???? Hast wohl den Sinn verloren?

      Nein das war dein eigenes Zitat in einem früheren Beitrag von dir, ersparen wir es uns 🙂

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