Pünktlich zum Rückrundentrainigsauftakt…

…hielt der Winter Einzug am Valznerweiher und nicht nur die – wohl auch witterungsbedingt – überschaubare Zahl der Zuschauer trotzte Schnee und Kälte mit warmer Kleidung, auch die Akteure hüllten sich in wetterfestes Gewand. Nackte Waden…

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…zeigten nur Bulthuis, Hovland sowie die Torhüter Schäfer und Rakovsky, der Rest des Kaders trug langes Beinkleid.

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Nach einer kurzen Aufwärmphase…

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…bat Trainer Weiler zu einer Partie elf gegen elf (Spielzeit rund 30 Minuten), die die Mannschaft mit den grauen Leibchen…

Schäfer (Rakovsky) – Brecko, Margreitter, Petrak, Sepsi – Erras – Leibold (Teuchert), Polak, Behrens, Kerk – Burgstaller

…gegen die Mannschaft ohne Leibchen, in der der gelernte Offensivspieler Blum als linker Verteidiger begann…

Rakovsky (Kirschbaum) – Hercher, Hovland, Bulthuis, Blum – Koch (Möhwald), Evseev – Füllkrug, Schöpf – Sylvestr, Kutschke

…mit 1:2 verlor: 1:0 Burgstaller, 1:1 Füllkrug, 1:2 Kutschke.

Nach dem Training schrieben die Spieler eifrig Autogramme, wobei der Namenszug des holländischen Innenverteidigers Dave Bulthuis…

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…besonders heiß umkämpft war. Mein dreizehnjähriger Neffe Simon wurde beim Versuch, sich dem niederländischen Modellathleten mit Heft und Kugelschreiber zu nähern, von einer wenig damenhaften Dame weggerempelt, konnte sich aber – er ist selbst Verteidiger in einer Jugendmannschaft – schließlich doch noch erfolgreich durchsetzen.

Ein bevorzugtes Objekt der Autogrammjäger war auch Alessandro Schöpf, der ausgiebig Gelegenheit bekam, sich für die Signierung eines Arbeitsvertrags bei Schalke 04 warmzuschreiben (klick):

SCHALKE UND DER FCN!

Hervorzuheben ist die Höflichkeit der Club-Spieler, die beim Parcourslauf von den Umkleidekabinen zum Trainingsplatz die Zuschauer freundlich begrüßten und ihnen ein frohes neues Jahr wünschten. Das sind gut erzogene Jungs!

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Kommentare (31)

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  1. Woschdsubbn sagt:

    Eine bessere Idee, als Stieber vom HSV zu holen, fände ich die von Alex auf Threema: Das Geld stattdessen in einen guten Torhüter zu investieren!

    Stieber war schon bei den Fürthern viel zu selten wirklich gut. Der kann ruhig weiter beim HSV auf der Bank schmoren. Wir haben doch Möhwald.

  2. Horsti sagt:

    „Jan Bulthuis“? Du sollst den Namen des Dave nicht unnütz gebrauchen, denn der Dave wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.

  3. Horsti,

    danke für die Korrektur!

    Ich hoffe, Dave hat’s nicht bemerkt.

  4. juwe sagt:

    Jeden Spieler kann man ersetzen, daran besteht kein Zweifel, aber nicht ad hoc in der Kürze der Zeit und dazu noch in der Winterpause. Wirklich schade schon wieder einen außergewöhnlichen Spieler wie Schöpf in Nürnberg zu verlieren. Ich glaube auch nicht, daß Stieber die richtige Antwort darauf ist. Aber wie schon geschrieben wurde, jetzt kann Bornemann mal beweisen, was er kann.

    Das Splitting FC Bayern und Nürnberg der Transfersumme würde mich interessieren.

  5. juwe sagt:

    Optionen fände ich auch den jungen Gaudino oder Scholl, aber vermutlich brauchen die zu lange, um in so eine Rolle in der trockenen 2.Liga erst hineinzuwachsen.

  6. Gunner sagt:

    juwe,
    Bin mal gespannt, wieviel AB letztendlich dem Heldt für Schöpf entlocken kann…für den Spieler selber kommt der Wechsel definitiv zu früh, glaube nicht, dass er sich an das Tempo in Liga 1 schnell gewöhnen kann. Wünsche ihm natürlich, dass er auf Schalke glücklich wird!
    Stieber als „Ersatz“ ist hoffentlich keine Option.

  7. juwe:
    Das Splitting FC Bayern und Nürnberg der Transfersumme würde mich interessieren.

    Man kann davon ausgehen, das schreiben zumindest alle, dass der Club zwischen 10 und 15% der Ablöse abgeben muss. Also liegt das Splitting irgendwo zwischen 5.400.000€ zu 600.000€ (6Mio./10%) und 5.950.000 zu 1.050.000€ (7 Mio./15%) je nachdem wie teuer Schöpf wird.

    Möhwald ist für Schöpfs Position im 4-4-2, das die letzten Wochen so gut funktionierte mMn nicht wirklich eine Option. Schalke kann ja in Sachen Torhüter im Sommer Wellenreuther zu uns abgeben, dann wäre ich auch mit 6,5 Mio. € zufrieden.

    Stieber finde ich durchaus eine Option, er ist natürlich nicht mit Schöpf zu vergleichen, aber welcher Spieler, der in Liga Zwei geht, ist das schon? Stieber ist viel mehr klassischer Außenspieler als Schöpf und als solcher absolut „brauchbar“. 20 Scorerpunkte in den 32 Zweitligaspielen für Fürth würde ich auch nicht unter „viel zu selten wirklich gut“ verbuchen. Für Aachen hatte er in der Zweiten Liga 27 Scorerpunkte in 34 Spielen. Insgesamt in der Zweiten Liga ne bessere Quote als Schöpf.

    Er ist halt kein Erstligaspieler, da war er tatsächlich nie besonders gut, aber den brauchen wir ja auch nicht.

  8. juwe: Jeden Spieler kann man ersetzen, daran besteht kein Zweifel, aber nicht ad hoc in der Kürze der Zeit und dazu noch in der Winterpause. Wirklich schade schon wieder einen außergewöhnlichen Spieler wie Schöpf in Nürnberg zu verlieren.

    Dass Schöpf außergewöhnliches hat aufblitzen lassen, ist unbestritten, dass er läuferisch stets vorbildlich war, spricht für seine Einstellung, aber er war gerade mal eine Handvoll Spiele wirklich gut bisher. Das reicht (in Kombination mit Bayern-Vergangenheit, Position und Anlagen) dafür, dass die großen Vereine auf der Jagd nach dem nächsten Juwel schnell zuschlagen, bevor die Spieler reif sind. Ob sie das werden, „reife Spieler“, oder doch nur „ewige Talente“ bleiben, ist das geschäftliche Risiko, das wir als Club aber nicht gehen können. Wir müssen Kasse machen, auch weil die Top-Transfersummen eben eh nicht bei uns erzielt werden (da fehlt uns dann einfach die Schmerzgrenze plus die Reputation aus internationalem Wettbewerb) und weil wir die Option „Verletzung“ oder „konnte dann doch nicht den nächsten Schritt gehen“ uns einfach nicht leisten können (siehe Esswein, Wollscheid, Klose).

  9. Beate60 sagt:

    Ein Spieler will wechseln, weil er sich auf Schalke den großen baldigen Durchbruch erhofft (was ich bezweifel).
    Der Spieler hat (wenn man nn glauben kann) eine Ausstiegsklausel ausgehandelt bei der Vertragsverlängerung.(Vielen Dank an alle Aufsichtsräte, die Herrn Bader so lange im Amt gehalten haben, daß er auch diese Saison durch sein Handeln noch torpedieren kann, selbst nach seinem Abgang).

    Schalke hat das Geld und ist bereit, eine Maximalsumme zu zahlen.

    Was genau sollte da Bornemann noch tun? Den Vorschlag, daß Schöpf noch ein halbes Jahr als Leihspieler bleibt, hat er offenbar gemacht.

    Und sie haben sich auch nach erfahrenen Alternativspielern umgesehen (z.B. Stieber) nachdem Weiler der Meinung ist, daß die momentan im Verein vorhandenen Alternativspieler (noch) nicht soweit sind, daß sie das Ziel Relegationsplatz nicht gefährden würden.

    Wenn es Bornemann gelingt, das Ganze rechtzeitig, d.h. vor dem Trainingslager über die Bühne zu kriegen, wäre das um Längen besser als das, was wir in den vergangenen Transferphasen erleben mußten. Wo wir auf aufgehende Türen gewartet haben. Und dann noch nicht mal adäquaten Ersatz bekamen. Und wo sich solche Wechseltheater auch oft viel zu lange hingezogen haben.
    Wenn Schöpf geht, ist es gut, daß das vor dem Trainingslager passiert. Weil er sonst nur einen Platz blockieren würde, den ein anderer Spieler jetzt ausfüllen muß.
    Ein Spieler wie Stieber dürfte schneller die Aufgabe, die er auf der Außenposition erfüllen muß. verstehen und umsetzen können als ein hoffnungsvoller Nachwuchsspieler. Der zudem auch das Risiko von Entwicklungskrisen birgt. Für das Ziel Aufstieg ist also ein Spieler wie Stieber eine gute Entscheidung.

    Für die nachhaltige Entwicklung wird es aber nötig, sich zusätzlich Gedanken zu machen.
    Wenn es gelngt Stieber oder einen anderen vergleichbaren Spieler vor dem Trainingslager zu verpflichten, kann man Bornemann nur loben.

    Für das Gerüst einer Mannschaft bzw. die Umsetzung eines nachhaltigen sportlichen Konzepts, braucht es aber Spieler, die wirklich ein paar Jahre beim Club bleiben wollen. Und wenn doch einer geht, sollten dann irgendwann wirklich Nachwuchsspieler nachrücken können, die das Spielsystem schon kennen. Solange das unser Nachwuchs noch nicht hergibt, muß man halt leider noch zukaufen.

    Vermutlich haben noch ein paar mehr Spieler in den von Bader ausgehandelten Verträgen Ausstiegsklauseln. Das muß Bornemann erst einmal abarbeiten. Und auch die Nachwuchsarbeit muß umgestellt werden.

    Wie Weiler bei der Entwicklung der Mannschaft und Meeske bei der Entwicklung eines Marketingkonzeptes braucht auch Bornemann Zeit bei der Entwicklung eines nachhaltigen sportlichen Konzepts. Ich hoffe er bekommt sie.

    Natürlich ist es schade, daß Heldt jetzt Schöpf holen will. Es wäre für uns und vermutlich auch den Spieler besser gewesen, er hätte damit bis nächste Saison gewartet bzw. das seinem möglichen Nachfolger überlassen. Aber es scheint so, daß er für uns ersetzbar ist.

  10. Holle sagt:

    Alexander Endl – Clubfans United,der Umgang mit dem Verkauf von Schöpf, ist das die neue Bescheidenheit die uns die letzten Jahre Liga 2 gelehrt hat oder die neue Führung ? Bei den Vorgängern hat jeder Abgang ein Sturm der Entrüstung ausgelöst.
    Ich mag mich gar nicht an den Abgang von Platte erinnern, wie damals nachgetreten und gepöbelt wurde von einigen Fans.

  11. juwe sagt:

    Alexander Endl – Clubfans United: Dass Schöpf außergewöhnliches hat aufblitzen lassen, ist unbestritten, dass er läuferisch stets vorbildlich war, spricht für seine Einstellung, aber er war gerade mal eine Handvoll Spiele wirklich gut bisher. Das reicht (in Kombination mit Bayern-Vergangenheit, Position und Anlagen) dafür, dass die großen Vereine auf der Jagd nach dem nächsten Juwel schnell zuschlagen, bevor die Spieler reif sind. Ob sie das werden, „reife Spieler“, oder doch nur „ewige Talente“ bleiben, ist das geschäftliche Risiko, das wir als Club aber nicht gehen können. Wir müssen Kasse machen, auch weil die Top-Transfersummen eben eh nicht bei uns erzielt werden (da fehlt uns dann einfach die Schmerzgrenze plus die Reputation aus internationalem Wettbewerb) und weil wir die Option „Verletzung“ oder „konnte dann doch nicht den nächsten Schritt gehen“ uns einfach nicht leisten können (siehe Esswein, Wollscheid, Klose).

    Ja daran ist vieles richtig, wenn man überlegt, daß wir hier über einen Spieler diskutieren, der letztes Jahr nach Kickernoten der ganzen Saison 89. wurde und aktuell auch um die Position 100 herum nach Noten liegt in der Rangliste der Zweitligaspieler wohlgemerkt!

    Warum holt Heldt denn nicht einen aus den 100 Spielern nach Noten, die vor Schöpf liegen, warum ausgerechnet ihn und das sofort, so ganz kann ich es auch nicht verstehen.
    Vermutlich weil alle das Potential in ihm sehen daß eben immer wieder mal aufblitzt, an das andere Spieler nicht heranreichen, die aber in der Konstanz bessere Leistungen abliefern.

    Dennoch bleibt der Zeiptunkt hätte schlechter nicht sein können, ich glaube nicht, daß man das für die Rückrunde kompensieren kann. Außerdem es wurmt einfach mal wieder, andere rüsten auf Freiburg zb. holt sich noch einen Stürmer für 1,5 Mio dazu und wir hingegen geben einen unserer besten ab.

    So wie sich jetzt alles abzeichnet glaube ich wir werden wieder diese Anlaufschwierigkeiten wie letzte Saison in der Rückrunde haben, als wir in ein episches Loch fielen oder wie zu Anfang dieser Saison und bis sich die Mannschaft dann gefangen hat, wird der Zug oben erneut abgefahren sein.

  12. Woschdsubbn sagt:

    Beate60:
    (Vielen Dank an alle Aufsichtsräte, die Herrn Bader so lange im Amt gehalten haben, daß er auch diese Saison durch sein Handeln noch torpedieren kann, selbst nach seinem Abgang).

    Ich glaube nicht, daß man da die Wahl hatte, das anders zu tun. Bei dem erst kürzlich zuvor ausgehandelten, langfristigeren Vertragsverlängerung mit MB wären sicherlich für unsere miserable, finanzielle Lage zu hohe Abschlagszahlungen fällig geworden. Man musste sowieso warten, bis Hangover soweit war, MB endlich abzunehmen.

    Beate60:
    Wenn es Bornemann gelingt, das Ganze rechtzeitig, d.h. vor dem Trainingslager über die Bühne zu kriegen, wäre das um Längen besser als das, was wir in den vergangenen Transferphasen erleben mußten. Wo wir auf aufgehende Türen gewartet haben. Und dann noch nicht mal adäquaten Ersatz bekamen. Und wo sich solche Wechseltheater auch oft viel zu lange hingezogen haben.
    Wenn Schöpf geht, ist es gut, daß das vor dem Trainingslager passiert. Weil er sonst nur einen Platz blockieren würde, den ein anderer Spieler jetzt ausfüllen muß.

    Ja, da bin ich jetzt auch gespannt, wie Bornemann damit umgeht und vor allem, wie das gegenüber uns (der Öffentlichkeit) dann auch vertreten und mitgeteilt wird.

    Beate60: Ein Spieler wie Stieber dürfte schneller die Aufgabe, die er auf der Außenposition erfüllen muß. verstehen und umsetzen können als ein hoffnungsvoller Nachwuchsspieler. Der zudem auch das Risiko von Entwicklungskrisen birgt. Für das Ziel Aufstieg ist also ein Spieler wie Stieber eine gute Entscheidung.

    Ich persönlich finde Stieber einen viel zu wehleidigen Spieler, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Rein historisch gesehen passt es ja, einen Tiroler gegen einen Ungarn auszutauschen. 🙂

    Beate60:
    Für die nachhaltige Entwicklung wird es aber nötig, sich zusätzlich Gedanken zu machen.
    Wenn es gelngt Stieber oder einen anderen vergleichbaren Spieler vor dem Trainingslager zu verpflichten, kann man Bornemann nur loben.
    Für das Gerüst einer Mannschaft bzw. die Umsetzung eines nachhaltigen sportlichen Konzepts, braucht es aber Spieler, die wirklich ein paar Jahre beim Club bleiben wollen. Und wenn doch einer geht, sollten dann irgendwann wirklich Nachwuchsspieler nachrücken können, die das Spielsystem schon kennen. Solange das unser Nachwuchs noch nicht hergibt, muß man halt leider noch zukaufen.

    Immerhin hat Böller im heutigen NN-Artikel auch sehr recht damit, wenn er meint, daß gerade die beiden letzten „Star“-Verkäufe von Stark und jetzt Schöpf dem Trainer Weiler als „Spielerverbesserer“ und damit natürlich dem Club, eine sehr gutes Zeugnis ausstellt und eine dicke Werbung bei und für junge Nachwuchstalente bedeutet.

    So blauäugig können wir Fans nicht sein: Von etwas anderem als von Spielerverkäufen werden wir uns die nächsten Jahre über wohl kaum größere Summen einhandeln können.
    Vielleicht ist neben einem Stieber oder ähnlichem Transfer dennoch etwas Geld für einen hoffnungsvollen Nachwuchstorwart übrig?

    Immerhin:
    Ich bin sehr froh, daß uns Schalke und nicht Hangover Schöpf abkauft! 🙂
    Bei den Wahnsinnstransfersummen der PL kommen die ersten Riesensummen nun bei uns an. Aber es ist ja schön für uns, wenn Schöpf so sehr geschätzt wird, daß jemand offensichtlich bereit ist, mehr als 5 Mio. € für ihn zahlt! Das ist imho viel zuviel für einen „Perspektivspieler“, der sicherlich noch einige Bankrunden auf Schalke drehen muss und wird.

    P.S.: Itter wurde dort auch kein Superstar, wie von ihm gehofft. Der spielt mittlerweile in Österreich beim SV Grödig (Rang 8 von 10 Mannschaften).

  13. juwe sagt:

    Ich halte allerdings viel von der Idee, einen Großteil des Erlöses in einen guten Torhüter zu investieren und sich nicht nur darauf versteifen Schöpf eins zu eins zu ersetzen.

  14. Optimist sagt:

    juwe,
    viel dringender brauchen wir noch einen zweiten RV…

  15. juwe sagt:

    in H

    Optimist:
    juwe,
    viel dringender brauchen wir noch einen zweiten RV…

    das kann man nebenbei erledigen, man sucht ja nur einen Backup für Brecko, für mich ist die Torhüter Position wesentlich relevanter in Hinblick auf die vergangenen Jahre und vor allem für die Zukunft.

  16. Beate60 sagt:

    Ich glaub, der Artikel von Böller steht nur in der PrintNN. Er enthält aber genau das, was ich mir erhofft hab von einem Personalwechsel:
    Es wird Offenhalt vermittelt und daß da zwei zusammenarbeiten. Mir ist das wichtiger als daß Schöpf bleibt.

    Deshalb hier ein Auszug:
    „Der Wechsel des 21 Jahre alten Tiro­lers ist, folgt man den Ausführungen von Weiler und Bornemann, ein Segen für den 1.FC Nürnberg und ein Rück­schlag, schade und schön für Schöpf, ein beträchtlicher Gewinn und ein her­ber Verlust, also alles auf einmal, und vor allem: unvermeidbar. „Wenn ein Verein wie Schalke ein Angebot macht, dann ist es fast unmöglich, ei­nen Spieler zu halten“, sagt René Wei­ler. Er jedenfalls könne Schöpf, der im Jahr der Europameisterschaft auf dem Sprung in die österreichische Na­tionalmannschaft steht, gut verste­hen, „und zu hadern hilft ja nichts“.


    Bornemann sieht es ähnlich – und bedankte sich beim Trainer sogar aus­drücklich fürs Verständnis; ungeteilt glücklich ist natürlich auch der Sport­vorstand nicht. Die Millionen-Einnah­me – von der der FC Bayern anteilig profitiert – wird sich sehr erfrischend auf die Geschäftsbilanz auswirken, „aber wenn wir auf dem Fußballplatz Probleme bekommen, ist das auch für den Sportvorstand nicht gut“, sagt Bornemann, räumt aber ein: „Der Trainer hat den größten Schaden.“ Bornemanns Vermutung, Weiler werde ergo „nicht so begeistert sein“, kann der Trainer bestätigen, er verspü­re „selbstverständlich keine Freude“. Die Personalie habe „Einfluss auf un­ser ganzes Spiel“, die Mannschaft, die sich zuletzt zu einer erstaunlich stabi­len Einheit zusammenfand, verliert „den zweiten aufstrebenden jungen Spieler“, wie Weiler in Erinnerung an den Transfer von Niclas Stark für knapp vier Millionen Euro zu Hertha BSC Berlin sagt – wieder in einem Mo­ment, „in dem er den entscheidenden Sprung gemacht hat“ (Weiler).
    Nicht zuletzt deshalb war Schöpf al­lerdings nach Nürnberg gekommen, wie vor ihm viele andere Begabungen, die sich am Valznerweiher für höhere Aufgaben empfehlen durften. Dass sich Schöpf, ein im Umgang angeneh­mer junger Profi, in Nürnberg wohl fühlte und nicht leichten Herzens Ab­schied nimmt, darf man ihm ebenso bedenkenlos glauben wie die Versiche­rung, dass er ohne die reizvolle Offer­te eines europäisch ambitionierten Spitzenklubs gerne noch bis zum Som­mer geblieben wäre, seinen Vertrag hatte er im März bis 2019 verlängert.
    Immerhin: Schöpfs persönlicher Aufstieg sei, findet Bornemann, ein weiteres Signal an „junge Spieler in ähnlichen Situationen – bei uns kann man sich entwickeln“. „Positiv ist, dass man Begehrlichkeiten weckt“, formulierte es Weiler – der an seinem sportlichen Verlust so gesehen selbst schuld ist, am Beispiel Schöpfs hat der Schweizer vorgeführt, wie er eine Mannschaft so entwickeln kann, dass sich einzelne Spieler über diesen Pro­zess auffällig verbessern. Tatsächlich überrascht war gestern keiner; im Fuß­ball, überlegte Weiler, gehe es „immer wieder darum, Lücken adäquat zu fül­len“, das sei „schwierig, aber span­nend“. Sein Wunsch, Schöpf „schnell und möglichst adäquat zu ersetzen“, dürfte immerhin erfüllt werden, ein Großteil des Erlöses wird zwar zum Schuldenabbau genutzt, aber es bleibt wohl genug übrig, um in die Mannschaft zu investieren.
    Weiler will „den Aufbruch verlän­gern“ – und den Umbau vorantreiben. „Es gibt Spieler, die werden uns noch viel Freude machen, aber nicht schon heute oder morgen“, sagt er, andere könnten „die Chance, zu spielen, nicht sehen“. Einen kleineren Kader wünscht er sich schon länger, in den auch aus finanziellen Gründen ange­strebten Personalabbau gerate „eine gewisse Bewegung“, sagt Sportvor­stand Bornemann, aber zum Auftakt gestern hatte man sich noch in Mann­schaftsstärke versammelt.“

  17. bernd42 sagt:

    juwe,
    ich sehe nicht ,wie die Leistung der gesamten Mannschaft sich destabilisieren oder verschlechtern soll,wenn wir einen Spieler verlieren, der mehrmals in der Saison spielerisch völlig untergetaucht war und nur ab und zu sein Können aufblitzen ließ. Warum nun wieder diese Weltuntergangsstimmung bei Dir? Ich denke die Mannschaft ( die als kompakte Einheit aufgetreten ist) + ein Spieler x ( ich halte z.B. Stieber für unsere Belange gleichwertig) kann das kompensieren.Wir werden sehen…..

  18. Optimist sagt:

    juwe,
    einen guten Torhüter haben wir für diese Saison. Das wird erst im Sommer relevant. Aktuell gibt es größere Baustellen.

    Beate60,
    klasse, Dankeschön! Hast Du das tatsächlich abgeschrieben, oder verfügst Du über das E-Paper oder einen intelligenten Scanner? Wie auch immer, toller Service!

  19. André sagt:

    juwe,

    Entweder findet man ein noch weitgehend unbekanntes Talent aus dem 3./4-Ligabereich oder aus einem Nischenmarkt im Ausland oder es hilft auch „ein Großteil“ der Schöpf-Erlöse nicht um den Volltreffer beim Torwart zu bekommen. Diesen Volltreffer gibt die Konkurrenz einfach jetzt nicht ab. Daneben sieht man ja an Kirschbaum, der gehaltlich auch nicht gerade typisches 2.Liganiveau hat, wie schwer man sich tut. Vor diesem Hintergrund halte ich Schäfer für zumindest eine pragmatische und gangbare Lösung, da wir sonst auch noch einen 4.Torwart bezahlen müssen. Da sehe ich ein Invest lieber im Back-Up von Brecko bzw. im Ersatz von Schöpf (z.B. Stieber).

  20. André sagt:

    Woschdsubbn,

    Ich sehe da auch keine große Alternative. Die Pflicht im Sommer Transferüberschüsse zu erzielen i.V.m. mit dem Verletzungsrisiko und evtl. Verlustpotenzial und dem guten aktuellen Angebot von S04, zwingen den Verein aus kaufmännischer Pflicht heraus zum Transfer. Verträge sind lediglich Absicherung, damit auch entsprechende Erlöse beim Abgang anfallen.

  21. juwe sagt:

    André:
    juwe,

    Entweder findet man ein noch weitgehend unbekanntes Talent aus dem 3./4-Ligabereich oder aus einem Nischenmarkt im Ausland oder es hilft auch „ein Großteil“ der Schöpf-Erlöse nicht um den Volltreffer beim Torwart zu bekommen. Diesen Volltreffer gibt die Konkurrenz einfach jetzt nicht ab. Daneben sieht man ja an Kirschbaum, der gehaltlich auch nicht gerade typisches 2.Liganiveau hat, wie schwer man sich tut. Vor diesem Hintergrund halte ich Schäfer für zumindest eine pragmatische und gangbare Lösung, da wir sonst auch noch einen 4.Torwart bezahlen müssen. Da sehe ich ein Invest lieber im Back-Up von Brecko bzw. im Ersatz von Schöpf (z.B. Stieber).

    Es geht ja darum, zum einen was passiert, wenn sich Schäfter in der Rückrunde nochmal verletzt und insbesondere um nächste Saison, da steht Schäfer definitiv nicht mehr zur Verfügung. Das muß man jetzt beginnen anzuschieben, ob sie einen Torhüter in der Winterpause oder am Saisonende kaufen ist nicht entscheidend, hier braucht es aber definitiv eine Lösung, die vor allem nach dem hin und her der letzten Jahre sehr wichtig ist für die Zukunft.

    Was will man denn einem ambitionierten RV sagen, wenn er nur Backup von Brecko sein soll? meines Erachtens kann man daher nur einen Perspektivspieler aufbauen auf der Position.

  22. juwe sagt:

    bernd42:
    juwe,
    ich sehe nicht ,wie die Leistung der gesamten Mannschaft sich destabilisieren oder verschlechtern soll,wenn wir einen Spieler verlieren, der mehrmals in der Saison spielerisch völlig untergetaucht war und nur ab und zu sein Können aufblitzen ließ. Warum nun wieder diese Weltuntergangsstimmung bei Dir? Ich denke die Mannschaft ( die als kompakte Einheit aufgetreten ist) + ein Spieler x ( ich halte z.B. Stieber für unsere Belange gleichwertig) kann das kompensieren.Wir werden sehen…..

    Auch wenn Schöpf oftmals nicht aufgetaucht ist, so konnte er doch in einzelnen Situation entscheidendes leisten besonders auch bei engen Spielen, zudem war er der Spieler mit dem größten Laufpensum.

    Weltuntergangsstimmung würde ich es nicht nennen, schon gar nicht wenn es um den FCN geht, sonst wäre die Welt schon zig mal untergegangen, eher Realität.

    Aber ich bleibe dabei mich wurmt es ohne Schuldzuweisung, das sind eben die Mechanismen, nun sind wir seit zwei Jahren mal oben dabei haben einen Lauf, jetzt wird es wieder zerschlagen, während andere Konkurrenten sich nochmal verstärken, geben wir einen Schlüsselspieler ab, bzw. müssen. Unbefriedigend..zumal in der Winterpause Ersatz sehr schwierig ist. Ganz einfach

  23. Optimist sagt:

    aha, verkleinerte Trainingsgruppe ohne die üblichen Verdächtigen K.K.S. behauptet BLÖD

    Entweder tut sich da schon Konkretes oder man will den Wechselwünschen Nachdruck verleihen. Ich bin gespannt…

  24. Woschdsubbn sagt:

    Optimist:
    aha, verkleinerte Trainingsgruppe ohne die üblichen Verdächtigen K.K.S. behauptet BLÖD
    Entweder tut sich da schon Konkretes oder man will den Wechselwünschen Nachdruck verleihen. Ich bin gespannt…

    Nur K.K.S. oder hat G. auch gefehlt? Die Personalie Kutschke war die größte Frechheit des Herrn MB. Einen Stürmer der Art „Tank“, den der Trainer quasi von vornherein mit Händen und Füssen abgelehnt hat, weil er absolut nicht in sein System passt und es ihm wohl auch an Qualität mangelt, zu verpflichten, das ist wirklich ein ganz starkes Stück.

  25. Ich hoffe irgendwann erzählt einer der Beteiligten mal, was bei Kutschke wirklich gelaufen ist.

  26. Scramjet sagt:

    bernd42:
    juwe,
    ich sehe nicht ,wie die Leistung der gesamten Mannschaft sich destabilisieren oder verschlechtern soll,wenn wir einen Spieler verlieren, der mehrmals in der Saison spielerisch völlig untergetaucht war und nur ab und zu sein Können aufblitzen ließ. Warum nun wieder diese Weltuntergangsstimmung bei Dir? Ich denke die Mannschaft ( die als kompakte Einheit aufgetreten ist) + ein Spieler x ( ich halte z.B. Stieber für unsere Belange gleichwertig) kann das kompensieren.Wir werden sehen…..

    Weltuntergangsstimmung braucht man sicherlich nicht zu schieben.

    Man sollte Schöpfs Rolle und Bedeutung für die Mannschaft jetzt aber auch nicht kleinreden und so tun, als würde uns nur ein Mitläufer verlassen. Bei dir klingt es so, als hätte Schöpf in der Hinrunde deutlich mehr schlechte als gute Leistungen abgeliefert – ich sehe es eindeutig andersherum. Schöpf war ein zentraler Bestandteil dieser kompakten Einheit, gerade auch wegen seiner guten Defensivarbeit, die etlichen der Kandidaten, die für seinen Ersatz infrage kommen, abgeht.

    Zu Saisonbeginn hatte er sicherlich seine Probleme, ist zusammen mit dem Rest der Mannschaft abgetaucht. Aber gerade jetzt vor der Winterpause hatte Schöpf großen Anteil an unserer Siegesserie.

    Und wie gut sich die Mannschaft ohne ihn schlagen wird, kann man kein bisschen sagen – schließlich stand er ja fast immer auf dem Platz!

    Vor allem kann ich mich auch nicht daran erinnern, dass die übrige Mannschaft mal ohne Schöpf spielerische groß Bäume ausgerissen hätte – weder wenn er abgetaucht war, noch wenn er gar nicht auf dem Platz stand.

    Sicher, wir haben weitere Spieler mit Potenzial in der Mannschaft, besonders Kerk und Möhwald, ein Gislason sollte auch irgendwann zurückkehren, einen Danny Blum, der in der Hinrunde ziemlich neben der Spur stand. Plus verheißungsvolle Leute aus dem Nachwuchs.

    Aber auch ohne allzu großen Pessimismus verbreiten zu wollen, es ist doch sehr vermessen, ja gar naiv, zu glauben, dass man den Abgang eines Leistungsträgers wie Schöpf, der eine derart feste Größe in der Hinrunde war, so ohne weiteres kompensieren kann.

  27. Optimist sagt:

    Woschdsubbn,
    keine Ahnung, was G macht. Habs auch nur aus der sog. „Presse“. Wahrscheinlich wieder mal verletzt….

    Schade, denn G in der Form wie einst bei 60 oder Anfangs beim VfB wäre ein guter Ersatz für Schöpf. Aber dieses Niveau wird schon allein der Körper nicht mehr mitmachen – und der hohle Kopf schon gar nicht!

  28. Hans sagt:

    Der Weggang Schöpfs ist eine klare Schwächung, man kann das nicht schön reden. Sehr ärgerlich und es kann der Mannschaft den Aufstieg kosten. Ein weiteres Jahr 2. Liga würde den Gewinn wie geschmolzener Schnee im Nichts auflösen. Aber was soll man machen? Man kann nur hoffen, dass sie den Verlust einigermaßen kompensieren können. Man muss die Sache möglichst ignorieren, damit der Frust der letzten 3 Jahre nicht wieder Einzug hält bei den Fans. Gute Scouts sind mehr denn je gefragt. Die Qualität des Scoutings entscheidet den sportlichen Weg des Clubs.

  29. Beate60 sagt:

    Optimist,
    Bitte.
    epaper machts einfach 🙂

  30. clubfanseit1965 sagt:

    I waaß net: Ois gebürtiger Franke, Alpenrandbewohner und Österreich-Fan is da Schöpf a Schbülla, der wos durchous no schnö brillant wern kaa – wamma eahm losst und er aa entsprechand oawat. Andererseits muass er bleim, er is firn Club guad und firs Schbü föadalich – außa vo da Marie her, de daad am Verei scho woi.