„Auch Bochum will Bundesliga“

Im Exklusivinterview bei Clubfans United: Sportjournalist und Ruhrpoet David Nienhaus

Im Montagabendspiel des 21. Spieltags der 2. Bundesliga empfängt der 1. FC Nürnberg den VfL Bochum. Ein so genanntes „richtungsweisendes Spiel“ im Kampf um die Aufstiegsplätze. Durch die Niederlage von RB Leipzig im zweiten Spitzenspiel des Spieltags auf St. Pauli kam Bewegung und Druck in eine Tabellenregion, die während der Winterpause mit Leipzig und Freiburg die direkten Aufstiegsplätze fast schon zementiert sah. Nun kann Freiburg mit einem Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag wieder auf 3 Punkte an den Tabellenführer heranrücken, spürt aber seinerseits den FCN im Nacken sowie den lauernden FC St. Pauli dahinter. Bochum, die in der Hinrunde lange vorne mitmarschierten, hat sein Zwischentief überwunden, braucht nun aber dringend in Nürnberg einen Dreier um nicht abreißen zu lassen. Ein spannender Fünfkampf um die begehrten drei Plätze, die Bundesliga träumt derzeit von solchen Konstellationen.

Beim 1. FC Nürnberg spielte diese Woche vor allem ein Oldie in der öffentlichen Aufmerksamkeit die erste Geige: Raphael Schäfer. Nicht erst aufgrund seiner Glanzleistung beim TSV 1860 München, die ohne Zweifel maßgeblich am Auswärtssieg verantwortlich zeichnete, sind rund um den eigentlich schon ausgemusterten Keeper längst wieder Gedankenspiele eröffnet, ob man mit dem Routinier nicht doch noch eine weitere Saison bestreitet. Die Pro/Contra-Diskussion spaltet da durchaus die Meinungen. Für die Restsaison wird Schäfer, stabile Gesundheit vorausgesetzt, dem viele derzeit die „Form seines Lebens“ attestieren, in jedem Fall dem Club eine Hilfe sein, um das Saisonziel „bis zum Ende oben mitmischen im Aufstiegskampf“ zu erreichen.

Torhüter-Glanzleistungen bedeuten allerdings in der Regel auch, dass der Gegner zu zu vielen Chancen kam. Und damit wird für den Trainer viel Arbeit unter der Woche an der Defensive am Trainingsplan gestanden haben. Die vor der Winterpause noch so sattelfeste Abwehr kam in München nicht nur einmal gehörig ins Schwimmen. Diese Stabilität wiederzufinden wird gerade gegen den nächsten Gegner VfL Bochum von Nöten sein. Gertjan Verbeek, in Nürnberg ja kein Unbekannter, predigt Offensivfußball in Reinkultur und hat mit Simon Terodde einen Top-Angreifer in seinen Reihen.

Interview mit David Nienhaus

ruhrpoetBeim VfL Bochum war ein ganz anderes Thema in dieser Woche im Fokus. Im DFB-Pokal stand kein geringerer als der FC Bayern München im Rewirpower-Stadion als Gegner auf dem Platz. Am Ende verlor der VfL etwas unglücklich das Spiel und zudem verletzungsbedingt Linksverteidiger Perthel, der auch am Montag wohl fehlen wird. Auch darüber sprachen wir vor dem Spiel mit unserem heutigen Interviewpartner, für den man sich gern die Zeit nimmt ihn etwas näher vorzustellen. David Nienhaus, der uns wieder einmal über Twitter als Gesprächspartner wärmstens empfohlen wurde, arbeitet derzeit als Online-Redaktionsleiter in einer Kommunikationsagentur, ist originär aber Sportjournalist und hat Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach für die WAZ jahrelang auch in allen Social-Media-Formaten in der Berichterstattung begleitet. Für seine Social-Media-Aktivitäten wurde er mit dem ‚Sport Bild Award für Journalisten‘ ausgezeichnet. Zwischen 1996 und 2006 hat David die Homepage des VfL Bochum ins Leben gerufen und im Folgenden konzeptionell und redaktionell betreut. Zwischenzeitlich war die VfL-Homepage nach der Einschätzung von SportFive sogar ‚die beste Vereinsseite in Deutschland‘. 2011 schrieb David mit Henry Wahlig das Buch „Anne Castroper – 100 Jahre Fußball mitten in Bochum“, ein Buch zum Jubiläum des Ruhrstadions.

Wer mehr von David lesen möchte kann das auf Twitter als @Ruhrpoet und unter @DasSportWort oder auf der Website www.dassportwort.de. Und eine schöne Anekdote am Rande: David wurde, während wir das Interview abstimmten, frischgebackener Vater. Dass er dennoch für uns Zeit fand, freut uns ganz besonders, und wir schicken unsere besten Glückwünsche an die junge Familie!

[Clubfans United] Hallo David, wir freuen uns Dich bei Clubfans United begrüßen zu können. Wir haben Dich ja schon kurz anmoderiert, aber hören es doch gern aus deinem Mund: Was verbindet dich im Besonderen mit dem VfL Bochum?

[David Nienhaus] „Wie viel Zeit habt ihr? Ich muss dazu etwas ausholen – Platz genug ist im Internet ja. Trotzdem kompakt: Münster ist eigentlich BVB- und Schalke-Land. Beide Vereine fand ich als Kind blöd. Ich kann gar nicht genau sagen, warum es dann der VfL geworden ist; vielleicht eine unbewusste Guerilla-Aktion. Heute bin ich sehr froh darüber. 1996 habe ich mit einem kleinen Team von Freunden für zehn Jahre die Homepage vom VfL redaktionell und konzeptionell übernommen – damals steckte das Internet noch in Kinderschuhen. Eine aufregende, lehrreiche, unvergessliche Zeit. Mittlerweile gucke ich den VfL als freier Journalist und kann bekomme den Spagat zwischen objektiver Berichterstattung und Herzensklub gut hin.“

[Clubfans United] Mit Ben Redelings hatten wir zuletzt auch eine nicht gerade unbekannten Bochum-Fan hier zu Gast. Scheint ja irgendwas dran zu sein, an diesem Verein “tief im Westen”, dessen Hymne kein geringerer als Grönemeyer prägte. Was macht dieses Bochum aus?

„Bochum ist eine faszinierende Stadt, deren Menschen ganz besonders sind. Hier interessiert es keinen, welche Industrien weggebrochen sind und lange lamentiert wird auch nicht. Mund abputzen und sich neu erfinden heißt die Devise. Das ist unglaublich beeindruckend. Bochum ist eine Stadt im Wandel, frech, geradeaus und dazu noch jung durch die große Uni. Und der Bochumer liebt sein Fiege, sein Schauspielhaus, das Bermuda3eck und natürlich den VfL.“

[Clubfans United] Über die Auf- und Abstiegszeit des VfL hatten wir es schon mit Ben. Kommen wir heute mehr auf das Hier und Jetzt zu sprechen. Und ganz aktuell das Ausscheiden im DFB-Pokal. Schon als neutraler Zuschauer platzte einem die Hutschnur beim “Fall Robben” – wie hast du das gesehen? Ist man jetzt eher zufrieden, da man sich gut verkauft hat und es letztendlich unvermeidlich war, oder war mehr drin und man fühlt sich bisschen betrogen um den Lohn der Arbeit?

„Nein, betrogen fühle ich mich nicht, aber klar gab es viele Fans, die sauer sind und Robben oder Schiri Dankert ausgepfiffen haben. Arjen Robben ist aber einfach ein Genie, das muss man so festhalten. Ich weiß nicht, wie viele Spiele er Bayern mit solchen Aktionen gewonnen hat, aber es sind sicherlich einige. Robbens Körpertäuschung und der erster Schritt sind Weltklasse. Man muss es nicht mögen, dass er auf den Kontakt des Gegenspielers wartet oder ihn gar sucht; aber es ist legitim. Ich war im ersten Moment etwas – sagen wir – überrascht, dass seine Aktion gegen Timo Perthel, der ihn gut im Griff hatte bis dahin, keine Folgen für Robben hatte. Im Stadion, nicht mal 15 Meter von der Aktion entfernt, hätte ich es als Tätlichkeit eingeschätzt. Wie auch immer: Der VfL hat sich klasse verkauft, das Spiel ist ein Tor zu hoch ausgefallen – macht aber Spaß auf mehr. Wenn Bochum bei euch punktet oder gar gewinnt, ist das wichtiger, als ein guter Auftritt gegen den Rekordmeister.“

[Clubfans United] Würde der Videobeweis den Fußball kaputt machen? Oder ist das letztendlich gerade so ein Beispiel, wo man auch nach x Wiederholungen auch nicht mehr weiß wie vorher?

„Wie gesagt, ich hätte es als Tätlichkeit eingeschätzt. Die Frage nach dem Videobeweis ist wirklich haarig. Ich finde die Torkamera prima – es wird ohne große Unterbrechung weitergespielt. Ein Videobeweis unterbricht das Spiel. Und selbst wenn man sich 100 Einstellung anguckt, muss es immer noch nicht komplett aufschlüsselbar sein. Ich weiß das, weil ich NBA-Junkie bin und dort die Golden State Warriors anfeuere. Die NBA hat ein „Replay-Center“ in Secaucus gebaut, aber nicht jede strittige Szene kann aufgeklärt werden. Gerade hatten wir den Super Bowl, wo die Coaches rote Flaggen werfen dürfen, um Entscheidungen überprüfen zu lassen. Das dauert manchmal zwei, drei Minuten. Im US-Sport ist das gelernt, im Fußball wäre es für mich fehl am Platz.“

[Clubfans United] Wir müssen natürlich drauf zu sprechen kommen: Gertjan Verbeek. Der “verrückte Holländer” scheint ja auch in Bochum große Gegenliebe zu erfahren, in Nürnberg sind bis heute die Meinungen doch sehr ‘polarisierend’. Die einen liebten ihn für seinen Sturkopf und seine Fußball-Philosophie, die anderen sahen aber genau darin (mit) einen Grund für den damaligen Abstieg, den zu vermeiden nur ein einziges Remis zur rechten Zeit gereicht hätte, doch Verbeek spielte immer nur auf Sieg – und verlor. Wie siehst du ihn? Ist er ein Mann, der immer nur nach vorne kann, und dann, wenn es mal nach hinten geht, eben das Getriebe ruiniert?

„Vorab: Ich bin ein Verbeek-Fan. Er passt ins Ruhrgebiet und nach Bochum, weil er den Leuten seine Meinung unmissverstehlich ins Gesicht sagt. Als Journalist gibt er dir drei Chancen, wenn du ihm blöd kommst, danach ignoriert er dich. Das erlebt der Kollege des Boulevards gerade. Zu seiner Philosophie: Macht es Pep nicht letztlich auch so? Kollektives Verteidigen, über Ballbesitz zu Offensivaktionen – ich weiß, der Vergleich ist vielleicht etwas vermessen. Aber es bleibt festzuhalten: Es gab schon lange nicht mehr so attraktiven Fußball anne Castroper. Und es funktioniert ja. Meistens.“

[Clubfans United] In Nürnberg sahen wir unter Verbeek die Mannschaft in Zyklen. Am Anfang lief es wie geschmiert, dann stellten sich die Gegner drauf ein und von da an setzte es Niederlagen. Dann kam eine Pause und das Ganze wiederholte sich. Irgendwie sehen wir da Parallelen… oder?

„Was ich viel wichtiger finde: Die Mannschaft trägt eine klare Handschrift. Und das Spiel gegen Bayern München hat doch gezeigt, dass Verbeek lösungsorientiert arbeitet. Er lässt eben keinen blinden, spektakulären Offensivfußball spielen. Dass sich Gegner auf die Aufgabe „VfL Bochum“ einstellen und das natürlich auch Anhand der Qualitäten der Einzelspieler machen, ist doch logisch. Es geht immer darum, Lösungen zu finden.“

[Clubfans United] Der FCN (und noch mehr sein Umfeld) sehen es im Grunde als (fußball)gott-gegebene Selbstverständlichkeit, dass man in die Bundesliga gehört. Ist es dann nicht so, dann ist die Welt eben nicht in Ordnung. Wie ist das in Bochum?

„Auch Bochum will Bundesliga, so viel ist klar. Der VfL lechzt nach Erstligafußball und die Duelle gegen die Schwattgelben rechts und die Königsblauen links. Das merkt man sehr deutlich in der Stadt. Die Verantwortlichen des Klubs gehen aber sehr realistisch an die Sache ran. Der VfL soll wieder ins Oberhaus, wo er hingehört. Es werden aber keine verrückten Sachen gemacht, die dem Verein auf lange Sicht ruinieren könnten. Wohin es aber gehen soll, macht Verbeek auch durch sein Zögern bei der Vertragsverlängerung klar: Er will in die erste Liga. Sehr bald. Und Bochum genauso wie Nürnberg könnte sicherlich sehr gut auf das Synoynm „Fahrstuhlmannschaft“ verzichten.“

[Clubfans United] Wenn man schon so einen Insider wie dich im Interview hat, dann muss ich das natürlich fragen. Du hast ja alles gemacht, hast auf Seiten des Vereins gearbeitet, als Organ der Presse und bist in den sozialen Medien unterwegs. Daher eine mehrteilige Frage: Hat sich die Kommunikation seitens der Vereine hier signifikant verändert die letzten Jahre? Wie nehmen Vereine und Presse soziale Medien wahr und im Speziellen größere Fanmagazine, Podcasts und Blogs? Was für eine Prognose stellst du für die Kommunikation im Fußball der näheren Zukunft?

„Ihr stellt Fragen. Darüber könnte man eine wissenschaftliche Arbeit schreiben. Eine kurze Antwort von mir: Natürlich hat sich die Kommunikation geändert. Die Welt um uns herum ist viel schneller geworden. Nur ein Beispiel: Als ich damals noch beim VfL war und beispielsweise samstags Fotos vom Spiel gemacht habe, konnte ich den Film erst Montag zum entwickeln bringen, Donnerstag war der dann fertig und ich habe die Fotos am Abend eingescannt und online gestellt. Die Fotos vom Samstag! Heute schicken die Fotografen die Bilder direkt in die Redaktion. Aber das nur am Rande. Es geht um Echtzeit-Kommunikation, um Echtzeit-Krisenmanagement. Die Aufgaben einer Presseabteilung sind so viel vielschichtiger geworden in den vergangenen Jahren. Man muss nur mal nach links und rechts gucken. Ich glaube, Schalke hat mittlerweile 25 bis 30 Menschen in der Presseabteilung beschäftigt, bei Borussia Mönchengladbach sind es sicherlich auch 20 Leute. Snapchat, Twitter, Facebook, Instagram, die Homepage – das ist Live-Kommunikation. Und die ist wichtig. Natürlich wird auch „Social Listening“ betrieben: worüber sprechen die Fans, was sagen sie? Der BVB macht das in der Interaktion vorbildlich. Auch der 1. FC Köln, die Gladbacher und Schalke machen es toll. Zuletzt hat Hannover 96 ein paar richtig gute Tweets abgesetzt und gezeigt, das sie trotzt der schwierige Situation, in der sie sind, ihren Humor nicht verloren haben. Das finde ich klasse. Noch was? Ach, Fangmagazine und Co: Die Gladbacher Borussen machen zum Beispiel keinen Unterschied in der Wertschätzung zwischen Printmedien und Fanzine: Fohlen hautnah und Torfabrik werden so wahrgenommen und wertgeschätzt wie die WAZ oder die Westdeutsche Zeitung.“

[Clubfans United] Verbeek ist ja kein Freund der Presse. Oft hat er ja Recht, manchmal wirkt es aber – gerade aus der Distanz betrachtet – dann doch übertrieben. Muss man ihn lassen wie er ist oder gehört eine gewisses Spiel mit den Medien heute nicht zum Anforderungsprofil Trainer?

„Ein Trainer ist nicht mehr nur Trainer. Er ist verantwortlich für die Außendarstellung des Vereins – an vorderster Spitze. Ich erinnere mich noch daran, als Jens Keller auf Schalke coachte. Was haben nicht alle gesagt, er könne sich nicht verkaufen, ist dröge und viel zu wenig Sprüchklopfer. Die Sehnsucht nach einem blauweißen Jürgen Klopp war riesig. Der übrigens war auch sehr streitbar unter den Journalisten-Kollegen. Ein überragender Entertainer, aber eben hinter den Kulissen oder gar vor laufender Kamera einen fiesen Möpp – das sagt man hier im Pott so. Also, ja, es gehört dazu und ich finde eigentlich, dass Verbeek das auch okay macht. Bochum war noch nie – nicht mal zu Zeiten von „Peter, der Gigant“ – so viel auf bildblog.de vertreten.“

[Clubfans United] Wenn am Montag der VfL beim Club antritt, was dürfen wir dann erwarten? Wie schätzt du das Leistungsvermögen der beiden Vereine ein und was prognostizierst du für das Spiel und das Saisonfinale für beide?

„Puuh. Ich verfolge den Club nur aus der Distanz, zu weit weg, um eine Prognose zu wagen. Aber Nürnberg hat eine gute Serie hingelegt und steht völlig zu Recht unter den Aufstiegsfavoriten. Der VfL will das Rennen um Platz zwei und drei weiter spannend halten und natürlich am Ende ganz oben dabei sein. Es wird sicherlich eines der besseren Zweitligaspiele in dieser Saison. Ich sage 3:2 für den Gast.“

[Clubfans United] Unser Abschlussfrage: Wem gehört der Fußball?

„Mir. Dir. Uns. Allen. Wenn du jetzt eine Abhandlung über die Veränderung der Fußballwelt hören willst, passe ich. Natürlich sind Fußballklubs Wirtschaftsunternehmen. Natürlich bin ich Fußballromantiker, der fragt: passt das zusammen? Ich für meinen Teil gehe anne Castroper lieber ins Ruhrstadion, als ins rewirpowerSTADION. Aber die Zeiten sind vorbei. Für immer und ewig. Damit müssen wir uns abfinden.“

[Clubfans United] Wir danken sehr für das Interview und möchten dir natürlich das letzte Wort überlassen. Vielleicht die Antwort auf die eine Frage, die du unbedingt erwartet hättest, die aber nicht kam…?

[David Nienhaus] 42.

Das Interview führte Alexander Endl [Clubfans United] mit David Nienhaus [Ruhrpoet] zwischen dem 10. und 13. Februar 2016 via E-Mail.

51 Gedanken zu „„Auch Bochum will Bundesliga“

  • Sehr schön, endlich mal einer, der die Antwort kennt!

    „Bochum will Bundesliga“

    tja, da hilft nur eins: Freiburg auf Platz 4 verdrängen, damit hinter uns der Relegationsplatz frei wird!

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    • Optimist:
      Sehr schön, endlich mal einer, der die Antwort kennt!

      „Bochum will Bundesliga“

      tja, da hilft nur eins: Freiburg auf Platz 4 verdrängen, damit hinter uns der Relegationsplatz frei wird!

      Eine sehr gute Idee!

      Wer oder was ist „Sport Bild“ und der „Bild Blog“?
      Kenne ich ned.

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      • Woschdsubbn: Eine sehr gute Idee!

        Wer oder was ist „Sport Bild“ und der „Bild Blog“?
        Kenne ich ned.

        Vielleicht meint er Instagram.
        Meine Tochter würde sagen, „Schickst Du Insta?“ Wegen dem G8 hat die heutige Jugend keine Zeit mehr für vollständige Sätze.

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        • Alex: Wegen dem G8 hat die heutige Jugend keine Zeit mehr für vollständige Sätze.

          Und was ist Deine Ausrede für den falschen Fall nach „wegen“? 😛

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          • Florian Zenger: Und was ist Deine Ausrede für den falschen Fall nach „wegen“?

            Umgangssprache. Grammatikalisch korrekt ist natürlich der Genitiv.

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  • Ja die Vorzeichen und besonders Vebeek stehen wohl dafür, daß es kein rein taktisches Spiel wird, in dem sich beide nivellieren und ein fader Kick bei rauskommt. Ich glaube morgen wird es auf beiden Seite scheppern, hoffentlich bei Bochum ein mal mehr 🙂
    Auf den Kick kann man sich glaube ich freuen zumal jetzt im letzten Drittel der Saison angekommen, kaum mehr Raum ist für Krisen.
    Wir werden keine direkte Chance mehr bekommen sonst, Bochum auf Abstand zu halten.

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  • Fortuna Fürth! Äh, führt, wegen dem… verflixt, Lehrer lesen mit… des Tors von Djurdjic, dem Ex-Fürther😃!

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  • Jetzt müssen unsere Jungs morgen aber unbedingt dafür sorgen, daß kein Reporter mehr von Freiburg als bester Heimmannschaft in dieser Saison reden kann. 🙂

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  • Die Liga rückt oben mehr zusammen, 1. + 2. verlieren, Pauli und Braunschweig gewinnen. Jetzt wink morgen ein Big Point. Gute Ausgangslage. Schade für die 60er, waren heute deutlich schwächer als gegen den Club letzte Woche, bekommen ihre Chancen einfach nicht rein.

    Schade dass sich das Interview (einmal mehr) so sehr mit der Veränderung des Verhältnisses Presse – Fussball beschäftigt. So wahnsinnige Erkenntnisse sind da jetzt nicht bei. Es wird alles immer schneller und den Kapitalismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Fussballromantik auf! Mich hätte eine Einschätzung zum Kader (bester Spieler, Torhüterwechsel, etc) da schon mehr interessiert.

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    • Holzmichel: Schade dass sich das Interview (einmal mehr) so sehr mit der Veränderung des Verhältnisses Presse – Fussball beschäftigt. So wahnsinnige Erkenntnisse sind da jetzt nicht bei. Es wird alles immer schneller und den Kapitalismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Fussballromantik auf! Mich hätte eine Einschätzung zum Kader (bester Spieler, Torhüterwechsel, etc) da schon mehr interessiert.

      Bei Bochum oder bei uns? Bei Bochum bist du allerdings mit dem Wunsch wohl relativ allein. Die Erfahrung zeigte bisher, dass sich die Mehrheit kaum wirklich mit dem (sportlichen) Gegner beschäftigt. Wer wo auf welche Position spielt interessiert die wenigsten – wahrscheinlich kennt morgen im Stadion kaum 10 % der Anwesenden die Namen der Hälfte vom Kader des Gegners.

      Ich nehm das als Anregung gern auf, solche Fragen wieder mit einzustreuen, aber breites Interesse vermute ich weniger.

      Das Verhältnis Presse/Fußball ist ‚mein‘ Thema. Da bin ich auch so frei das immer mitzunehmen, wenn es sich anbietet.

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Bei Bochum oder bei uns?

        Ich nehm das als Anregung gern auf, solche Fragen wieder mit einzustreuen, aber breites Interesse vermute ich weniger.

        Das Verhältnis Presse/Fußball ist ‚mein‘ Thema. Da bin ich auch so frei das immer mitzunehmen, wenn es sich anbietet.

        Eine Einschätzung des Interviewten zum VfL Kader, bzw. einigen spezifischen Fragen (warum z.B. wurde Luthe rasiert?) Wer ist neben Terrode ein wichtiger Spieler? Kann mir nicht vorstellen, dass das auf kein Interesse stößt. Den FCN Kader kennen wir alle zu genüge, keine Frage. Aber gerade so in Interview ermöglicht mal einen Blick über den Tellerrand.

        Aber trotzdem schön wenn Offentheit für neue/andere Fragen besteht. 🙂

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Bei Bochum oder bei uns? Bei Bochum bist du allerdings mit dem Wunsch wohl relativ allein. Die Erfahrung zeigte bisher, dass sich die Mehrheit kaum wirklich mit dem (sportlichen) Gegner beschäftigt. Wer wo auf welche Position spielt interessiert die wenigsten – wahrscheinlich kennt morgen im Stadion kaum 10 % der Anwesenden die Namen der Hälfte vom Kader des Gegners.

        Danke für das Interview, war wie immer gut zu lesen. Ich finde auch dass eine Frage zur Mannschaft oder Spielweise des Gegners interessant wäre. Was vor allem daran liegt, dass ich zu meiner Schande die zweite Liga außerhalb vom Club eher weniger verfolge. In der Bundesliga braucht man das vielleicht nicht, da man sowieso von allen Seiten mit Content überschüttet wird. Eigentlich hätte die zweite Liga deutlich mehr Liebe verdient, aber das ist jetzt sowieso ein anderes Thema.

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  • Markazero,
    So einen Vierkampf um Platz 3 zwischen Pauli, Freiburg, Bochum und Braunschweig fände ich richtig klasse. Das täte der Liga gut. Und vorne tobt der Zweikampf um die Zweitligameisterschaft. 😉

    Zwickts mi!

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  • Danke für das interessante Interview. Auch hier zeigt es sich, dass man mit Fans anderer Vereine – trotz aller Gegensätze – in manchen Dingen der gleichen Meinung sein kann.

    Weil ich etwas Zeit hatte, habe ich mir mal ein paar statistische Werte beider Mannschaften angeschaut und bin zu interessanten Fakten gekommen, die sich für eine Gegenüberstellung lohnen:

    Fakt 1:
    Der Club hat in den letzten sieben Ligaspielen immer getroffen, Bochum ist dagegen seit drei Ligaspielen ohne Gegentor.

    Fakt 2:
    Der Club ist als einzige Mannschaft der 2. Bundesliga zu Hause noch ohne Niederlage.
    Bochum ist auswärts seit vier Spielen ohne Sieg und hat dabei seit drei Spielen auswärts nicht mehr getroffen. Letztes Bochum-Tor auswärts war Ende Oktober.
    (Dabei hatte Bochum die ersten fünf Auswärtsspiele der Saison ohne eine Niederlage geschafft!)

    Fakt 3:
    Keine Mannschaft hat häufiger in der ersten Viertelstunde getroffen als Bochum (8 von seinen 30 Toren).
    Nur eine Mannschaft hat mehr Gegentore in der ersten Viertelstunde bekommen als der Club (6 von seinen 27 Gegentoren).

    Fakt 4:
    Keine Mannschaft hat seltener in der letzten Viertelstunde getroffen als Bochum (5 von seinen 30 Toren).
    Keine Mannschaft hat häufiger in der letzten Viertelstunde getroffen als der Club (9 von seinen 39 Toren).

    Außerdem noch interessant:
    Keine Mannschaft hat weniger Gegentore in der ersten Viertelstunde bekommen als Bochum (2 von 18 seinen Gegentoren).
    Der Club ist am häufigsten von allen Mannschaften mit 1:0 in Führung gegangen (14 Mal in 20 Spielen) und am seltensten von allen Mannschaften mit 0:1 in Rückstand geraten (4 Mal in 20 Spielen).

    Die Werte beziehen sich alle auf den Stand vor dem 21. Spieltag.

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  • Optimist,
    Ja, ein Heimsieg morgen täte der Liga gut (ist außerdem auch belschanov-gesetzlich vorgeschrieben)! Der Töffi-Statistik zufolge könnte es ein hochinteressantes Spiel werden.

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  • Töffi,
    Kurz zusammengefasst :sollte der Club die erste Viertelstunde ohne Gegentor überstehen,dann steigt die Chance die 1:0 In Führung gehen Serie auszubauen.Damit steigen dann auch die Chancen zuhause unbesiegt zu bleiben.
    Jetzt die Geschenke aus Freiburg auspacken heißt die Devise

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    • Christian-Berlin:
      Töffi,
      Kurz zusammengefasst :sollte der Club die erste Viertelstunde ohne Gegentor überstehen,dann steigt die Chance die 1:0 In Führung gehen Serie auszubauen.Damit steigen dann auch die Chancen zuhause unbesiegt zu bleiben.
      Jetzt die Geschenke aus Freiburg auspacken heißt die Devise

      Da bin ich der selben Meinung, die ersten 20 Min schadlos überstehen, genau darauf legt Bochum es fast schon überfallartig an.

      Und dann unsere Art von Spiel aufziehen, wie auch immer man das nennen mag, weil Ballbesitzfußball ist es nicht. 🙂

      Es sieht meist eher aus wie, dem Gegner kontrolliert den Ball überlassen, damit sie aufrücken und Räume entstehen. Dann Balleroberung->Umschaltspiel und vorne meistens sehr effektiv. Danach darf der Gegner erneut kontrolliert anlaufen.

      Ich weiß gar nicht, wie man diese Taktik bezeichnet, aber sie funktioniert ja scheinbar auch als Heimmannschaft.
      Ich glaube für die Gegner ist diese etwas seltsame Club Taktik tatsächlich schwer zu bespielen.

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  • Das Gelbfieber der Darmstädter gegen Bayer finde ich auch interessant. Jetzt sind gleich fünf Darmstädter, allesamt Stammpersonal, im nächsten Spiel gegen die Nordtiroler gesperrt und dürfen im für die Lilien weitaus wichtigeren Spiel gegen Bremen dann wieder mitspielen. Dirk Schuster ist ein Fuchs!

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  • Woschdsubbn, hab eben das Spiel der angesprochenen gegen die Fuggerstädter gesehen.Kein Wunder wenn der Fuchs da abschenken würde.
    Ja…ja ich weiß Ziel für uns muß die 1.Liga sein, aber die 2. ist derzeit interessanter und auf die Mannschaft mit dem Fallsuchtspieler könnte ich gleich zweimal verzichten. 😉

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    • Holle:
      Woschdsubbn, hab eben das Spiel der angesprochenen gegen die Fuggerstädter gesehen.Kein Wunder wenn der Fuchs da abschenken würde.
      Ja…ja ich weiß Ziel für uns muß die 1.Liga sein, aber die 2. ist derzeit interessanter und auf die Mannschaft mit dem Fallsuchtspieler könnte ich gleich zweimal verzichten.

      Das mit den gleben Karten der Darmstädter ist völlig nachvollziehbar. Schusters Anmerkung man würde bei den Bayern vermutlich eh nicht hoch gewinnen mit einem Augenzwinkern, ist ja Aussage genug. Sinnvoll ist es allemal, nur zugeben muß man es nicht vor laufender Kamera.

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  • Klasse Interview! Es ist aber erst der 21. Spieltag. Irgendwie ist mir fast schon nach leider… 😜 Freiburg u Leipzig werden keine Punkte lassen, die ziehen durch…😂 jetzt lassen beide schon am 21. Spieltag Federn. Wird schon! Ich bin heute Abend auch schon mit einem Punkte zufrieden gegen starke Bochumer! Sieg wäre natürlich perfekt! Auf geht’s FCN!

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  • Ich habe heute früh schlaftrunken und blind meine Clubunterhose aus der Schublade gezogen. Wenn das kein gutes Omen ist! Vielleicht nicht ganz soviel Unterstützung, wie der Genuß von Paderborner Dosenbier um 8:15 Uhr, aber ich hab dann nach 10 gleich ein Meeting. Da ist eine Bierfahne nicht ganz kompatibel.
    Schön, daß die ICE Wagenreihung wieder getauscht ist und die Bahn damit für erfrischende Spurts ihrer Fahrgäste zum Waggon mit dem reservierten Sitzplatz an der frischen Luft sorgt. Das dürfte einen erheblichen Anteil an der Volksgesundheit ausmachen, ist so ein doppelter ICE Zug doch länger als die größten Flugzeugträger.

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    • Woschdsubbn:
      Ich habe heute früh schlaftrunken und blind meine Clubunterhose aus der Schublade gezogen.

      Ich hatte sie mir in weiser Voraussicht gestern Abend schon rausgelegt!

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  • Wenn es nicht um den Aufstieg ginge, würde ich mich auch über ein Unentschieden gegen Verbeeks Truppe freuen. Aber jetzt will ich den Sieg. Ich will, daß wir heute abend Freiburg überholt haben werden. Und daß das so bleibt bis zum Saisonende.
    Bochum kann sich dann gerne mit Freiburg und St. Pauli um Platz 3 streiten. Und ich würde mich sehr freuen, wenn wir dann in der nächsten Saison eine Liga höher gegen Verbeeks Mannschaft antreten könnten.

    Allerdings fürchte ich, daß dieser Wunsch heute nur schwer erfüllbar ist. Insofern bin ich froh, wenn einige hier ihre Erfolgsrituale für den Club pflegen und so unsere Chancen erhöhen. 🙂

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  • Das Spiele heute abend nach den Wochenend Ergebnissen könnte einen richtigen Schub geben. Ich weiß zwar nicht ob das Ergebnis St.Pauli Leipzig gut oder schlecht ist, immerhin sieht man die Dosen sind auch schlagbar, aber Pauli schiebt sich auch näher ran.. egal.
    Ich finde es heute vielleicht das interessanteste Spiel der Saison bislang gemessen an der Tabellensituation.

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  • Woschdsubbn,
    Schön auch, dass Du das große Ganze im Blick hast, statt einfach nur auf die Bahn zu schimpfen!

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  • Im letzten Vorbericht spricht Füllkrug noch vom Verteidigen des 3.Platzes, das wäre dann ein Egebnis zwischen Remis und < 8-Tore-Niederlage.
    Auf was für blöde Gedanken man so vor lauter Kribbeln kommt.

    Wäre ich da, wäre ich heute auch drin. Macht uns glücklich!

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  • Mannometer, das Kribbeln wird immer stärker.

    Echte Big Points, die da heute Abend zu holen sind.

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  • Na dann mal her mit euren Fragen an den nächsten Interviewgast. Alles was mich bis heute Abend erreicht hat die Chance dabei zu sein. 🙂
    Wir haben diesmal einen echten Medien-Profi am Äther.

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  • Gerne!

    „Wie seht Ihr Euer offensives Mittelfeld? Außer Ya Konan im Sturm und Demirbay als 10er ist Eure Mannschaft in der Offensive ja fußballerisch weitgehend harmlos, obwohl Ihr mit 29 Spielern (lt. Transfermarkt) einen sehr großen Kader mit durchaus zahlenmässig offensivem Schwerpunkt habt.“

    Ok, speziell das Dödeldorfer LOM ist natürlich auf einem ganz anderem Gebiet recht „treffsicher“… 🙂

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  • mich würde das gesamte „Quo Vadis“ von DDorf interessieren, sie investieren ja nun nicht wenig in Infrastruktur und Mannschaft und treten trotzdem seit 2 (?) Jahren auf der Stelle. Wie ist der Masterplan?

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  • In D-dorf war man ja lange ganz weg vom großen Fußball, ist da zweite Liga eher positiv bewertet, oder sieht man sich immer noch als „gefühlter Erstligist“?

    Warum schafft man es in Düsseldorf nicht den Standortvorteil, Hauptstadt von NRW und wichtiger Wirtschaftsstandort in sportlichen Erfolg umzumünzen?

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  • Mich würde interessieren, wie die Fans in Düsseldorf die Trainerwechsel bewerten. Einerseits den Wechsel von Kramer auf Kurz.

    Aber auch, wie in Düsseldorf die Arbeit von Peter Hermann gesehen wird. Als Interimstrainer war er ja durchaus erfolgreich (4 Spiele, 7 Punkte), ist aber wieder ins zweite Glied gerückt. Hätten die Fans ihn gerne als Cheftrainer behalten? In Nürnberg hält sich ja die Legende, das Peter Hermann der eigentliche Vater des Aufstieges 2009 war.

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  • Auch von mir noch eine Frage im Vorfeld des Düsseldorf-Spiels. Beim Blick in die Statistiken fällt auf, dass Fortuna erst acht Tore in der 2. Halbzeit geschossen hat (die wenigsten aller Mannschaften) und dass Fortuna in 18 seiner 21 Spiele maximal ein Tor geschossen hat.

    Hat Düsseldorf ein Sturmproblem, ein Konditionsproblem oder beides?

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