Remember Charisteas

„Senn ja aa nuch annere doo, woo blooß drauf waddn, aa amoll vo Onfong oo schbilln zä därfn. Maasdns schdränga si die besondas schdorg oo, wall sa zaing wolln, dass sa aa woss draufhomm. Maasdns bringa die bsondas vill Ainsods. Obb sa obba aa schbielarisch soo guud senn, wie der Schbiela, denn woo sa ersedsn, dess iss di Frooch.“

So Alfreds (klick) Stellungnahme am samstagabendlichen Tresen bezüglich des kreuzbandrissbedingten Ausfalls von Patrick Erras (klick), dem mittlerweile von Bundesligisten umworbenen Shooting-Star im defensiven Mittelfeld des 1. FC Nürnberg (klick).

Ob Ondrej Petrak, der Erras im Heimspiel gegen RB Leipzig ersetzte, in spielerischer Hinsicht ein gleichwertiger Stellvertreter war, ist eine Frage, um deren Beantwortung ich mich geflissentlich herumdrücke. Fest steht aber, dass Petraks Treffer zum 1:1 den Grundstein dafür legte, dass der nunmehr seit siebzehn Spieltagen unbesiegte fränkische Altmeister auch den finanzkräftigen Tabellenführer aus Sachsen besiegte und damit nicht nur den dritten Platz festigte, sondern taufrisch ins Rennen um die direkten Aufstiegsplätze eingreift.

Fest steht auch, dass Petraks blitzsauberer Abstauber im Anschluss an einen Eckball (aus dem Gewühl…) ein Treffer war, dessen regelkonformes Zustandekommen auch Zuschauer mit nicht-vertieftem Regelwissen ohne sich vergewisserndes Schielen auf die Fahne des zuständigen Linienrichters klar erkennen konnten. Es war ein Tor, an dem es nichts zu deuteln gab. Klare Sache und damit hopp!

Gleiches gilt für die Entstehung des vorentscheidenden 2:1: Langer Ball von Hovland (der den gelbgesperrten Weltklasse-Innenverteidiger Bulthuis solide vertrat), Kopfballverlängerung von Füllkrug zu Burgstaller, der das Spielgerät unter Mithilfe eines Leipziger Abwehrspielers zu dem aus dem Rückraum heranbrausenden Füllkrug zurückbugsiert, rechte Klebe und das Tornetz bläht sich. Da schnalzt der Club-Fan nicht nur mit der Zunge (gut dem Dinge!), da braucht er sich auch keinen Kopf zu machen, ob vielleicht irgendwas nicht astrein war.

Nicht astrein ist manchem Zuschauer wahrscheinlich der 1:0-Führungstreffer der Leipziger vorgekommen. Besonders wenn sein Fußballherz rot-schwarz schlägt. Kann ja nicht sein, dass ein Spieler, der klar im Abseits steht, einen aufgrund einer nicht zugeschnappten Abseitsfalle nicht abseits stehenden angespielten und sodann aufs Tor zustrebenden Mitspieler im Rücken kreuzt, sich – nicht mehr abseits stehend – anspielen lässt und den Ball ins Tor befördert.

Dass ein so erzielter Treffer nicht nur regeltechnisch astrein, sondern sogar clever herausgespielt ist, hat mir vor gut sechs Jahren (Kinder, wie die Zeit vergeht oder Jahre des Lebens, alles vergebens…) ein Tresenkamerad klargemacht, als ich ein schlechtes Gewissen wegen eines in der Nachspielzeit erzielten Siegtreffers des FCN hatte. Blenden wir zurück (klick):

„Der Club ist heute mit einem blauen Auge davongekommen“, sagte ich, „wenn Schäfer nicht so gehalten hätte und Hertha etwas mehr Glück gehabt hätte, wäre der Club schon zur Halbzeit k.o. gewesen…“

Der Wirt reichte mir das Pils über den Tresen.

„…und der 2:1-Siegtreffer in der Nachspielzeit war ein Lucky Punch der Marke ‚unverschämt‘.“

„Wieso?“, fragte Hannes.

Ich nahm einen Schluck und sagte: „Weil das Tor nach meinem Regelempfinden nicht regulär war. Beim Pass auf Gündogan stand Charisteas gefühlte zehn Meter im Abseits. Charisteas wartet, bis Gündogan ihn überlaufen hat, läuft dann mit, lässt sich vor dem leeren Tor anspielen und braucht den Ball nur noch einzuschieben. Das ist doch ’ne billige Nummer. Kann man da noch von ‚passivem Abseits‘ sprechen?“

„Klar kann man das“, sagte Konrad Lorenz, „das ist ja gerade der attraktive Effekt der ‚passiven Abseitsregel‘. Sie gibt der angreifenden Mannschaft die Chance, den Gegner für das Aufbauen einer Abseitsfalle zu bestrafen. Nach meinem Empfinden haben Gündogan und Charisteas das clever gemacht. Wahrscheinlich werden solche Spielsituationen sogar im Training geübt.“

„Hab‘ ich so noch nie betrachtet“, sagte ich…

Ein Tor der Marke „Charisteas Berlin 2010“ (klick) war auch Burgstallers Last-Minute-Treffer zum spielentscheidenden 3:1 gegen den Leipziger Konzernverein. Als Blum fernab des gegnerischen Tores auf dem linken Flügel an den Ball kam, stand der unermüdlich rackernde Burgstaller, der gerade zwei Riesenchancen versiebt hatte, ausgepumpt und mutterseelenallein im Leipziger Strafraum und wartete, bis Blum, der freie Bahn hatte, ihn überlaufen hatte und den Ball zu ihm zurückpassste. Diesmal hatte er trotz sichtlicher Erschöpfung das Visier richtig eingestellt (drei Schuss eine Mark…).

Vielleicht sollte man Burgstaller aus Gründen der Traditionspflege den Spitznamen „Angelos“ verpassen. Zwar ist der Ösi-Bomber alles andere als ein Angelface, er darf aber davon träumen, ebenso wie der griechische Ex-Clubberer (klick) nicht nur zum Helden des passiven Abseits, sondern auch zum EM-Helden zu werden (klick).

Wobei uns Aufstiegsheld schon genügen würde.

[Zum Spiel: klickklickklickklick.]

41 Gedanken zu „Remember Charisteas

  • Ok, das ist mir jetzt neu, dass das Ziel der passiven Abseitsregel ist, Abseitsfallen aushebeln zu können…

    Und für mich sind die Tore mal wieder Paradebeispiele für die Unsinnigkeit der aktuellen Regelung. Selke hätte es wohl kaum geschafft, dort zu stehen und das Tor erzielen können, wenn er nicht vorher im Abseits gestanden wäre, und der Burgstaller hat es ja nach der vorherigen Chance nicht mal mehr geschafft, zurückzulaufen, wie hätte er da noch bei dem Konter mit sprinten sollen, um ein „reguläres“ Tor zu erzielen…

    War nicht vielmehr der Grund für die Einführung des passiven Abseits, dass man keine Spielzüge oder Tore aufgrund von völlig unbeteiligten mehr verhindern wollte? Wie z.B. dass ein Kopfballtor nicht zählt, weil der Flankengeber an der Eckfahne im Abseits steht…

    Aber das habe ich schon hier und andernorts des Öfteren gepostet, dass ich die aktuelle Regelung unsinnig finde, dass v.a. die Definition der „neuen Spielsituation“ anders gefasst werden müsste…

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    • Scramjet:

      Ok, das ist mir jetzt neu, dass das Ziel der passiven Abseitsregel ist, Abseitsfallen aushebeln zu können…

      War nicht vielmehr der Grund für die Einführung des passiven Abseits, dass man keine Spielzüge oder Tore aufgrund von völlig unbeteiligten mehr verhindern wollte?

      Was du sagst, ist richtig. Konrad Lorenz hat sich ungeschickt ausgedrückt. Er wollte eigentlich sagen, dass die „passive Abseitsregel“ den EFFEKT hat, dass das Aufbauen einer Abseitsfalle in stärkerer Weise zum Bumerang werden kann, als es vor der Einführung dieser Regel der Fall war.

      Ich danke für deinen Einwand und habe Konrad Lorenz‘ Äußerung ohne Rücksprache mit ihm an seine eigentliche Aussageintention angepasst.

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  • Mich nervt:
    – Die Handspielregel, die legt jeder Schiri anders aus
    – Ellbogen im Gesicht der Mitspieler bei Kopfballduellen sollte doch schon seit der WM zwingend eine gelbe Karte geben? Das wird fast nie geahndet.
    – Taktisches Foul wäre ebenso zwingend Gelb, wird aber auch nur manchmal gegeben
    – Beim Abseits im Zweifel für den Angreifer gibt es nicht, obwohl es das doch geben sollte, um mehr Tore zu ermöglichen?
    – Die Schiedsrichter werden immer schlechter. Hier wird absolut auch im Hintergrund gar nichts getan, um das zu verbessern. Die haben z.b. für irgendwie 300 Schiris im Profifußball einen einzigen Fitnesstrainer bundesweit…
    – Zuwenige gelbe Karten für unsportliches Verhalten vom übertrieben, schmerzhaften Winden am Boden bis hin zum Zeitspiel
    – Zu kleinliches Pfeifen im Gegensatz zur Premier League, dort gibt es viel mehr Spielfluß. Gefühlt wird bei uns gepfiffen, wenn ein Spieler hinfällt. Fußball ist ein körperlicher Sport.

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    • Woschdsubbn: – Beim Abseits im Zweifel für den Angreifer gibt es nicht, obwohl es das doch geben sollte, um mehr Tore zu ermöglichen?

      Hab ich bei Collinas Erben gelernt: Das ist eine Mär. Weil es eine Entscheidung „im Zweifel“ gäbe. Entweder der Schiedsrichter ist überzeugt, dass es Abseits ist, dann pfeift er, oder kommt zur Ansicht, dass es kein Abseits ist, dann pfeift er nicht. Den Moment des „ich bin mir unsicher“ gibt es also in dem Sinne nicht und daher auch kein „im Zweifel“. Oder so ähnlich…

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    • Woschdsubbn:

      – Die Schiedsrichter werden immer schlechter.

      Das glaube ich so nicht.

      Diskussionen um Elfmeter und Abseits gab es immer.

      Wenn es heute mehr strittige Entscheidungen gibt, dann liegt das zum kleinen Teil daran, daß das Spiel schneller geworden ist, mehr Zweikämpfe geführt werden und die einzelnen Spieler technisch besser ausgebildet sind.

      Ein Großteil ist konstruiert.

      Paradebeispiel ist der Elfer und die rote Karte gegen Hornig. Daß man so nicht in einen defensiven Zweikampf geht, lernt man schon in der E-Jugend. Aber im TV wird die Situation bis zur Unkenntlichkeit zerpflückt, bis man am Ende noch mit kruder Argumentation zu einem Stürmerfoul kommt.

      Diskussionen wie die um das passive Abseits tun ihren Teil dazu.

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  • Woschdsubbn,
    Ja, volle Zustimmung!

    Besonders was die gelben Karten für unsportliches Verhalten betrifft – da wird wahnsinnig viel toleriert aber bei so nem lächerlichen „Vergehen“ (so kann man es ja gar nicht nennen, denn das setzt doch voraus, dass dadurch irgendjemand geschädigt oder benachteiligt wird) wie Trikot-Ausziehen konsequent durchgegriffen…

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  • Der 2:1-Sieg in Berlin, von dem belschanov schreibt, ist mir auch noch aus einem anderen Grund in Erinnerung geblieben. War das nicht auch das Spiel, in dem die Hertha-Fans nach dem Abpfiff mit Schlagstöcken aufs Spielfeld gerannt sind? Irgendwie hatte auch Schäfer dabei keine besonders schöne Rolle gespielt…

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    • Töffi:
      Der 2:1-Sieg in Berlin, von dem belschanov schreibt, ist mir auch noch aus einem anderen Grund in Erinnerung geblieben. War das nicht auch das Spiel, in dem die Hertha-Fans nach dem Abpfiff mit Schlagstöcken aufs Spielfeld gerannt sind? Irgendwie hatte auch Schäfer dabei keine besonders schöne Rolle gespielt…

      Schäfer hat damals gejubelt Richtung Kurve (Faust hoch oder sowas), nachdem die ihn vorher die ganze Zeit provoziert haben. War doch nur eine Ausrede von Preetz, um damit die Herthafans in Schutz zu nehmen. Die DFL hat sich auf die Argumentation jedenfalls nicht eingelassen.

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      • Beate60: Schäfer hat damals gejubelt Richtung Kurve (Faust hoch oder sowas), nachdem die ihn vorher die ganze Zeit provoziert haben. War doch nur eine Ausrede von Preetz, um damit die Herthafans in Schutz zu nehmen. Die DFL hat sich auf die Argumentation jedenfalls nicht eingelassen.

        Das war damals ne richtige Schmierenkomödie von Preetz. Der hat doch damals sogar den Schäfer schriftlich beim DFB angeschwärzt, anschließend aber in Interviews behauptet, dass er das nicht getan hätte. Worauf wiederum der zuständige Mann beim DFB, ich meine es war Lorenz, öffentlich gesagt hat, dass ihm die Anzeige schwarz auf weiß vorliege…

        Die Hertha-Fans haben das ja bis heute nicht überwunden.

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        • Scramjet: Die Hertha-Fans haben das ja bis heute nicht überwunden.

          ich auch nicht. Erst die Aktion gegen Schäfer und dann die Sache mit der Halbangst. Der Preetz ist für mich eine absolut linke Bazille!

          Das der seinen Stuhl behalten hat, kann man sich nur wundern, da gab es bei weitem mehr Ansatzpunkte als bei Bader. Aber man sieht, wie schnell sich das Blatt wenden kann: Glück mit der Trainerwahl und schon ist alles paletti. Hat ja auch MB bei Meyer und Hecking erlebt….

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    • Christian-berlin:
      Scramjet,
      eigentlich dachte ich auch immer, das das passive Abseits eingeführt wurde für Fälle, bei denen zwei Spieler den Pass bekommen könnten,Einer von Beiden im Abseits steht und deutlich passiv bleibt und dann eben nicht gepfiffen wird.

      konkret ist unser beispiel nicht dabei, ist aber trotzdem interessant:
      http://www.ubbo-voss-sr…bseits-uebersicht.html

      Doch da ist unser Fall dabei! Sogar ziemlich exakt!
      Die Spielszene Nummer 8.

      (Ist im Inhaltsverzeichnis falsch bezeichnet mit „Zuruf“, innen drin ist aber der Fall mit der neuen Spielsituation, in der der im Abseits stehende Spieler dann das Tor schießt. Wenn man auf Lösung klickt, wird das auch so angegeben)

      http://www.ubbo-voss-sr-lehrarbeit.de/fussballregeln-abseits/passives-abseits-8.html#

      Das ist alles wie gesagt schon in den 90ern eingeführt worden und so gewollt, also völlig müßig, darüber zu diskutieren. Ich finde es in Ordnung.

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  • trotzdem gibt es bei der Abseitsregelung den Passus das, der passiv Stehende, Abseits wird,wenn er in den Angriff eingreift.
    Der andere Leipziger hatte vor Rakowsky auch eine bessere Ausgangslage-einen Vorteil- weil er noch die Option auf Selke hatte.
    Für mich stellen Angriffe, wie eim 0:1/3:1 keine neue Spielsituation dar,aber egal

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  • ich habe mich nochmal tief in die FIFA Regeln vertieft und bin wenig verwundert dort nichts Vernünftiges zu finden.
    Laut FIFA gilt der Passus, Abseits wird es, wenn der Spieler“Aus seiner Stellung einen Vorteil zieht“.
    Allerdings sind lediglich zwei Fälle definiert
    a,aus einer früheren Abseitsposition heraus einen Ball zu
    spielen, der vom Pfosten oder der Querlatte abgeprallt ist

    b,aus einer früheren Abseitsposition heraus einen Ball zu
    spielen, der von einem Gegner abgeprallt ist

    Alles Andere gilt wohl nicht als Vorteil,denn eine neue Spielsituation entsteht in dem Moment, in dem ein Spieler der gleichen mannschaft den Ball spielt.

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  • Rangnick jammert drüber daß sie keine Handhabe hatten, das Spiel zu verlegen. Red Bull verleiht also grippegeschwächten Kickern keine Flügel. Ziemliche Antiwerbung für die Brause. 🙂

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    • Beate60:
      Rangnick jammert drüber daß sie keine Handhabe hatten, das Spiel zu verlegen. Red Bull verleiht also grippegeschwächten Kickern keine Flügel. Ziemliche Antiwerbung für die Brause.

      Schweizer Hustenbonbons sind halt gesünder als die rote Zuckerplörre. Deshalb haben wir das Problem nicht 🙂 Wer hats erfunden?

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  • Optimist,
    Halbangst war die Wortschöpfung von Rehagel seinerzeit.Preetz ist mit der Tochter des Präsidentens liiert,der quasi Schwiegersohn wird nicht so leicht gefeuert…
    Allerdings muss man sagen das Preetz sich scheinbar gefangen hat,seine Transfers sind seid geraumer Zeit allesamt Treffer.Entweder hat er es jetzt verstanden oder er wird besser beraten.

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    • Christian-Berlin: seine Transfers sind seid geraumer Zeit allesamt Treffer.Entweder hat er es jetzt verstanden oder er wird besser beraten.

      … er wird ja auch aus Nürnberg beliefert…

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  • Christian-Berlin,
    da ging es mir auch nicht um die Wortschöpfung, das ist eher ein Schlagwort mit Wiedererkennungswert. Aber das ganze Verhalten im Zusammenhang mit der Relegationswiederholung hat mich ziemlich angewidert.

    Naja, mit so viel Vitamin B ist der Stuhl natürlich bombenfest 😉

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  • Ein Glück, das sich von den Unsrigen keiner angesteckt hat, Strafraumknutschen war ja durchaus angesagt.

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  • Manni der Libero,
    Plattenhard ist gesetzt, Stark eher Back-up,macht seine Sache da allerdings sehr gut.Mitchell Weiser ist wohl neben Ibisevic der Königstransfer.
    Vor allem das Vertragskonstrukt ist wohl der Sechser im Lotto-gekauft für 800tsd., mit Rückkaufoption für die Bayern für 10 Mio.-geschickt eingeschädelt…

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  • Christian-berlin, Bremen hat bei Lücke angeblich ein Rückkaufsrecht in Höhe von 3 Mio und Kerk geht ganz ohne Geld. Also irgendwie finde ich unsere Deals im Vergleich zu deinen Beispielen nicht so toll.
    Ich bin ehrlich gesagt nicht sicher ob man nicht besser Stieber etwas mehr pusht, bekämen wir den wenigstens für 1Mio sicher.

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  • Holle,
    Ich denke Weiler stellt die beste Mannschaft auf, es geht ja noch immer um den maximalen sportlichen Erfolg, nicht um den maximalen wirtschaftlichen Erfolg.

    Am Ende wird man sehen ob Bremen Füllkrug für 3 Mio wieder haben will? Vielleicht hat Bremen dann aber gar nicht doe 3 Mio? Bei Kerk hatten wir gar kein Geld, da konnte es nur die Leihe geben, da brauchen wir jetzt auch nicht mehr zu jammern, als er kam hat es von vielen Seiten geheißen, dass er sowieso nicht gut genug sei, jetzt sind oft die gleichen der Meinung, dass man unbedingt eine Kaufoption hätte einbauen sollen.

    Es ist wie immer, schlägt ein Leihspieler ein, dann erfüllt sich die sportliche Hoffnung, die mit derLeihe verbunden war, aber man ärgert sich über den wirtschaftlichen Verlust. Trotzdem ist das alle mal besser, als wenn der ausgeliehene Spieler nicht eingeschlagen hätte.

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    • Armin: Es ist wie immer, schlägt ein Leihspieler ein, dann erfüllt sich die sportliche Hoffnung, die mit derLeihe verbunden war, aber man ärgert sich über den wirtschaftlichen Verlust. Trotzdem ist das alle mal besser, als wenn der ausgeliehene Spieler nicht eingeschlagen hätte.

      Das sagte mal Bader (zu Recht!): Was man sich nicht leisten kann, muss man sich eben leihen. Leider hat er am Ende selbst davon Abstand genommen, als man den Abstieg noch hätte verhindern können… Einst mit Breno und Ottl hatte das ja mal funktioniert, da wären damals sonst schon die Lichter ausgegangen.

      Ergo: Wäre schön, wenn man in der Lage wäre immer eine Hand auf Spieler zu bekommen im Erfolgsfall, aber wenn man nicht in der Verhandlungsposition ist, muss man froh sein, wenn ein Kerk dich bspw. dann doch zum Aufstieg schießt. Leider ist die oft an der Stelle angebrachte Alternative „lieber dann auf ein eigenes Talent setzen“ keine realistische, denn dazu muss man erst mal ein vergleichbares Talent in eigenen Reihen haben. Und in der heutigen Scouting-Praxis werden die Top-Talente schon ab U14 gezogen.

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  • Armin, da hoffe ich, dass Weiler den Leihspieler Stieber auch noch hinbekommt. 😉

    Bei den Innenverteidigern wird es die nächsten Tage spannend. So sehe ich Hovland auch als den abgeklärteren Spieler an, finde aber einen Linksfuß als linken Innenverteidiger etwas vorteilhafter.
    Mal sehen wie sich Weiler entscheidet.

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  • Holle,
    Manchmal hat man als Verein aber auch wenig Argumente – so wie Kerk, oder in der Vergangenheit bei Ekici, Schieber & Co.. Da muss man froh sein, wenn man den Spieler überhaupt bekommt. Allerdings bei einem hätten wir wohl schon eine Klausel einbauen können: Muuuuuu Kanazaki. Der hat gestern für die Japanische Nati in einem Qualispiel getroffen.

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  • Richtig. Wenn SAPHeim, wie mir der Vorstand Walter Luft des FC Coburg im 16er neulich erzählte, sogar schon 500€-Gehälter für Jugendspieler zahlt, dann weiß man, was die Stunde geschlagen hat. Vom FC Coburg stammt übrigens Cedric Teuchert. Der wird angeblich gerade nicht berücksichtigt, weil er eine jugendlich übliche Sünde begangen hat.
    Rund um SAPHeim fahren Schwärme von Kleinbussen mit SAPHeim Logo bis in die hintersten Winkel des Schwarzwaldes, um die Spieler abzuholen. Das ist anders, wie bei uns. Die Eltern Stark haben tausende Kilometer von Iphofen nach Nürnberg und zurück mit ihren Privat-Pkw abgespult. Da sieht man schon, wie das mit dem Wettbewerb bestellt ist.
    Da nützt die englische Schmeichelei über „one of Germany’s biggest teams“ auch nicht besonders weiter, auch wenn die immerhin unterhaltsam ist. Ob Weiler ein Zeroeightfifteen Gesicht hat, mag ich nicht beurteilen. The ball is round und life is not a wish concert.

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  • Woschdsubbn:
    Richtig. Wenn SAPHeim, wie mir der Vorstand Walter Luft des FC Coburg im 16er neulich erzählte, sogar schon 500€-Gehälter für Jugendspieler zahlt, dann weiß man, was die Stunde geschlagen hat.

    Sicher, dass da nicht ne Null fehlt? Weil mit 500€ kommt man im Jugendbereich tendenziell nicht allzu weit.

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    • Florian Zenger: Sicher, dass da nicht ne Null fehlt? Weil mit 500€ kommt man im Jugendbereich tendenziell nicht allzu weit.

      So wie ich es verstanden habe nicht „Jugendbereich“ sondern 500€ für den Jugendlichen selbst 😉

      Übrigens 500€ ist ungefähr das was mir auf dem Dorf für meine F-Jugend zur Verfügung steht

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  • Ich mein schon auch für den einzelnen Jugendspieler. Finde da 500€ nicht arg viel. Meine Klassenkameraden, die beim Glubb Ende der Neunziger gespielt haben, haben auch schon knapp 500 DM bekommen und ich glaube arg weit unter den 500€ liegen wir heute auch beim FCN nicht (zumindest in absoluten Zahlen, relativ ist natürlich der Unterschied zwischen 400€ und 500€ recht groß).

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  • Florian Zenger,wir sollten wahrscheinlich erst mal das Schüleralter definieren. ☺
    Bei A und B -Jugend kann ich mir vorstellen, dass da Gelder fließen. Aber fängt das wirklich schon bei C und D an ?
    Gut, der Unterschied zwischen Stadt und Land kommt noch hinzu. Da fahren heute noch Eltern hunderte Km ohne finanziellen Ausgleich um dem Sohn eine Karriere zu ermöglichen.
    Manchmal oder meistens auch vergeblich 😉

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    • Holle:
      Florian Zenger,wir sollten wahrscheinlich erst mal das Schüleralter definieren. ☺
      Bei A und B -Jugend kann ich mir vorstellen, dass da Gelder fließen. Aber fängt das wirklich schon bei C und D an ?
      Gut, der Unterschied zwischen Stadt und Land kommt noch hinzu. Da fahren heute noch Eltern hunderte Km ohne finanziellen Ausgleichum dem Sohn eine Karriere zu ermöglichen.
      Manchmal oder meistens auch vergeblich 😉

      C und D würde ich ausschließen, dass da Geld fließt. Vielleicht als Taschengeld in der C-Jugend, wenn man dort im Internat ist.

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  • Da Herr Luft mit drei Spielern da war, denke ich, der hat deren Altersstufe gemeint. Die waren so 10 bis 12 Jahre alt und da ist ein Gehalt von 500€ doch eine Menge oder nicht?

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    • Florian Zenger:
      Hmm, wäre in der Tat viel, aber ist das in dem Alter nicht sogar noch verboten?

      Mich würde sowas nicht wundern😕

      Aber zu etwas erfreulichem, Gislason trifft heute gegen Burghausen und Mössmer spielt rechter Verteidiger(?). Jemand mit mehr Infos online ?

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  • Nur indirekt: Mössmer dürfte nachdem Lippert und Wenninger auf dem Platz waren, nicht Außenverteidiger gespielt haben, sondern DM neben Preißinger, wenn ich mir die Aufstellung so ansehe. Gislason, mit dem ich nach dem Spiel fast eine Kollision hatte, weil wir beide an einer durch den Moskauer Zirkus geschaffenen Engstelle vorbei wollten 😀 hat 88 Minuten gespielt, Mössmer 90, das ist schon ordentlich. Genau wie die Trefferquote von Hercher in der U21 (12 Spiele/7 Tore).

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