Entweder oder

„Weer scho bessa, wenna umm die Relegadsioon rummkumma deed, da Glubb“, sagte Alfred (klick), „wall geecha Hoffmhaim, Breemen odda Augsburch wärds hadd (klick), obba dess baggd, waaßi nedd, Franggfurd gängad villaichd nuch, obba geecha di annan wärds hadd…“

„Auch Darmstadt wäre schwer“, warf der Wirt ein und reichte mir ein Pils über den Tresen.

„…Dessweeng mussa schaua, dassa nuch an Blods guudmachd, senn ja nuch siem Schbiele, doo ko nuch vill bassiern. Fraiburch lässdsis, glaabi nimma nehma, obba Laibdsich kennda nuch hulln, Laibdsich hodd in Fraiburch und Närmberch valoorn, wenns drauf ookummd waggln die, villaichd ko da Glubb die nuch obbfanga, wenna waida saine Schbiele gwinnd, dess is nadierlich gloor, da Glubb muss waida saine Schbiele gwinna, sundsd baggdas nedd direggd, sundsd mussa in die Relegadsioon und dess wärd hadd, vadommd hadd wärd dess.“

„Erst muss er mal die Relegation erreichen“, gab ich zu bedenken und nahm einen Schluck aus dem Glas. „Wobei sich da langsam so etwas wie Zuversicht bei mir einstellt. Acht Punkte Vorsprung sollten eigentlich reichen (klick). Nicht auszudenken, wenn unsere Mannschaft das noch verspielen würde.“

„Das verspielt sie nicht mehr“, sagte Hannes, „eher schafft sie’s noch auf Platz zwei und auch Platz eins ist möglich. Bei drei Punkten Rückstand auf den Tabellenführer hat der Club alle Chancen, sogar als Zweitligameister aufzusteigen. Und wenn es diese Saison nicht klappt, dann halt nächstes Jahr. So wie sich die Mannschaft entwickelt hat und weiterentwickeln wird…“

„Nee, nee, nee, nee du!“, fuhr ich Hannes in die Parade. „Wenn der Club heuer nicht aufsteigt, isses aus mit Entwicklung. Dann ist jeder halbwegs brauchbare Spieler über alle Berge (klick und klick) und ob Weiler dann noch Trainer ist, ist auch mehr als fraglich (klick). Dann kann der Club wieder bei Null anfangen. Bei Null anfangen kann er dann wieder!“

„Bei Null und möglicherweise mit Punktabzug (klick)“, sagte der Wirt über den Tresen.

„Möglicherweise mit Punktabzug“, fuhr ich fort. „Der Club ist zum Aufstieg verurteilt. Er muss unbedingt zurück in die Bundesliga. Um an das Geld zu kommen, das da ausgeschüttet wird. Wenn er das nicht schafft, dreht sich alles im Kreis. Dann gurkt er ewig in der 2. Liga rum…“

„Wenn er die 2. Liga überhaupt auf Dauer halten kann“, bemerkte der Wirt, „so abgewirtschaftet, wie Bader den Verein hinterlassen hat.“

Hannes nahm einen Schluck aus dem Weizenbierglas und Alfred sagte: „Da Glubb baggds haaia direggd. Glabbdmas, da Glubb baggds direggd. Laibdsich hullda nuch. Wenna waida saine Schbiele gwinnd, hullda Laibdsich nuch. Gibbma amoll a Zigareddn, Michael, hossd aane fir miech?“

Ich gab Alfred eine Blend 29 und dachte an Paula:

K L I C K

79 Gedanken zu „Entweder oder

  • Befürchte ich leider auch, wenn wir in der Relegation scheitern sollten wird es schwer in der nächsten Saison aufzusteigen…gab in den letzten Jahren genug Beispiele, von in der Relegation gescheiterten Vereinen,die in der folgenden Saison nichts zu lachen hatten…Ausnahme Augsburg hat es nach dem Scheitern gegen den Club im Folgejahr geschafft aufzusteigen, allerdings weiß ich nicht, inwiefern sich der Kader da geändert hatte, und bei uns befürchte ich auch jede Menge Abgänge und einen erneuten Umbruch im Falle des Scheiterns…

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  • „Laibdsich hullda nuch“. Das 1. Alfredsche Gesetz gefällt mir, sowohl sprach-, als auch v.a. inhaltlich😃!

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  • „Neue Auswärtstrikots daheim in Berlin aus Marketing-Gründen“? TV sofort aus. Ekelhaft.

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    • Juwe:
      Wer das gemacht hat, hat aber ein richtig geiles Tor der Engländer verpaßt.

      Richtig! Geiler Sieg. 11 Männer aus England gegen Jogis Jungs. Perfekt!

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    • Juwe:
      Wer das gemacht hat, hat aber ein richtig geiles Tor der Engländer verpaßt.

      Vardy richtige Entscheidung zuzusehen. Da leicester Neuer ganz alt aussehen, der Jamie.

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  • Ist ein Freundchaftsspiel gewesen, da steht für mich so ein Fußball Leckerbissen im Vordergrund, das sehe ich gerne 🙂 Hat ja keine Folgen

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  • Vardy ist der Hammer, das so eine Karriere im heutzutage perfekt durchorganisierten Fußball noch möglich ist. Der spielte bis 2012 mit dann doch schon 25 Jahren zwischen den Amateuren Stocksbridge Park Steels in der siebten Liga bis zur englischen fünften Liga bei FC Halifax Town. Da war er so erfolgreich, daß er für ganz wenig Ablöse von Leicester, einem damaligen Zweitligisten verpflichtet wurde. Die stiegen mit ihm auf, aber erst 2015 gelang ihm dann so richtig der Durchbruch, mit damals 28 Jahren stellte er einen alten Torrekord von van Nistelrooy ein: Er traf in 11 Premier League Spielen hintereinander je mindestens einmal.
    Nicht umsonst ist Leicester Tabellenführer in der Premier League. Jetzt ist er schon 29 Jahre alt und dabei ist der Typ voll des Grischberla!
    Finde ich sehr bemerkenswert!

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  • Ist dieser Artikel von Watson Satire oder ernst gemeint?

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    • Beate60:
      Ist dieser Artikel von Watson Satire oder ernst gemeint?

      Welcher Watson? GüKo, verkleidet in Tweed?

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    • Woschdsubbn, schau mal im Pressespiegel.😉 Ach und wenn Du schon dabei bist, lies auch gleich mal den „Totengräber von Hannover“ finde ich auch sehr interessant.

      Beate60:
      Ist dieser Artikel von Watson Satire oder ernst gemeint?

      Mir scheint dieser françois schmid-bechtel sogar ein Freund von Rene Weiler. Zumindest lesen sich einige Sätze sehr persönlich.

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  • Beate60,
    ein wenig komischer Stil, ja.

    Trotzdem auch interessant, wenn Martin Funk zitiert wird, es gäbe kaum noch Indiskretionen. Tja, was hat sich verändert seit damals? Scheinbar hat tatsächlich der nicht namentlich zu nennende die Presse selbst zu nutzen versucht mit gezielten internen Infos.

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  • Hmmm der Watson Artikel…

    was steht da im letzten Satz:
    „Bis zum nächsten Mal, in der 1. Bundesliga. Wo auch immer.“

    D.h. doch ganz eindeutig, dass wir für den Fall, dass wir nicht aufsteigen, neben einer neuen Mannschaft auch wieder einen neuen Trainer brauchen. Und dann sind wir wieder mal bei Haindling, wie belschanov schon richtig angemerkt hat und „fanga jedes Joar vo vorn o..“

    Als Master in Kommunikation lässt Weiler einen solchen Satz doch sicher nicht zufällig veröffentlichen, oder?

    Also jetzt gilt es! Direkter Auftsieg jetzt!

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  • Müssen wir nicht im nachhinein Wolfgang Wolf dankbar sein, der immer den Kontakt zu Rene Weiler hielt und ihn favorisiert hat? Bader wollte ja mal wieder einen Spezl Frontzeck durchdrücken. Sonst wäre René Weiler vermutlich nicht beim 1.FC Nürnberg.Ich nehme mich da selbst nicht aus WW immer recht kritisch gesehen zu haben, aber das war wohl eine der besten Entscheidungen gewesen. Dafür ist er dann sang und klanglos vom Hof geschlichen

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  • Johnny Vegas, nachdem’s kein direktes Zitat ist, hängt viel davon ab, wieviel Nähe man zwischen dem Schreiber und Weiler sieht. Je nachdem ist es ein von Weiler platziertes Anspruchsdenken oder ein vom Journalisten attestiertes, der Weiler einfach sicher eines Tages als Erstligatrainer in ner großen Liga sieht.

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  • Mal ein Wort zum „Pressespiegel“. Die Auswahl dort ist wirklich so eine Sache. Was will man aufnehmen? Nur „geneigte“ Artikel, die einem in den Kram passen? Oder die ganze Bandbreite? Lässt man auch Boulevard zu? Oder Blogs? Oder doch nur „Fach“-Artikel? Lässt man weg, was sich wiederholt, oder versucht man möglichst Vollständigkeit?

    Wir sind uns da auch in der Redaktion nicht immer einer Meinung. Meine ist, dass ich gern ein gewisses Spektrum abbilden möchte. Der Totengräber ist natürlich boulevardesk und zudem maximal tendenziös, aber er hat eine Meinung und nimmt durchaus solche auf, die rund um den FCN wahrlich nicht gerade aus der Luft gegriffen sind. Das unterscheidet (für mich) von reinem Boulevard, bei dem es mitunter ausschließlich um Aufmerksamkeit geht, ohne Meinung und Substanz. Watson ist für mich eher ein „Blog-Artikel“, eine subjektive Meinung, die durchaus Anlass zur Diskussion bietet.

    Aber egal wie: Ein Presse-Spiegel ist eben vor allem einmal ein Spiegel – und der zeigt nicht immer das, was man gern sehen möchte.

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  • Der FSV Frankfurt ist in der zweiten Bundesliga mit Abstand der zuschauerschlechteste Verein mit knapp unter 75.000 Zuschauern in aktuell 13 Heimspielen. Das macht pro Spiel unter 6000 Zuschauern und man wäre damit sogar in der 3. Liga im unteren Drittel der Zuschauertabelle. Sogar Sandhausen, eine Stadt mit knapp 15.000 Einwohner, hat mehr Zuschauer als die Bornheimer.
    Die Stadt Frankfurt hat 750.000 Einwohner und Bornheim stellt gleichzeitig einen der mitgliederstärksten Turn- und Sportvereine Deutschlands (Platz 12 mit 28k Mitgliedern).

    -> Weshalb ist bei Euch im Stadion der Zuschauerzuspruch so schlecht?

    Ach verdammt, jetzt ist schon 15 Uhr. Das Zeitfenster war etwas knapp, Herr Endl.

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  • OT
    Pinola wird heute wohl für seine Nationalmannschaft auflaufen. Ich drück ihm die Dauem, daß es ein gutes und erfolgreiches Spiel für ihn wird.

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Wer ist dieser Pinola?

        *duckundweg*

        Du vergißt ja schnell 🙂
        Vielleicht solltest du den morgigen Urlaubstag nutzen und nach Nürnberg fahren.
        Da gibt es im Clubmuseum eine kleine Führung mit Gunther Koch. Das würde deine Erinnerungslücken wieder füllen.

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        • Beate60: Du vergißt ja schnell
          Vielleicht solltest du den morgigen Urlaubstag nutzen und nach Nürnberg fahren.
          Da gibt es im Clubmuseum eine kleine Führung mit Gunther Koch. Das würde deine Erinnerungslücken wieder füllen.

          Nicht vergessen, verdrängen ist das richtige Wort. An Pinola am Bornheimer Hang haben einige von uns keine guten Erinnerungen 😉

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  • Burgknaller darf gleich von Anfang an für Österreich gegen die Türkei spielen. Schöpf sitzt dagegen auf der Bank.

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  • Fürth hat ja auch eine interessante Truppe beisammen. Einer bewirft den Mach 1 Türsteher aus Wut mit Geldscheinen, der andere stürzt in der Disko vom Balkon, ein anderer wickelt sich früh um 4.00 allein auf der Straße um einen Ampel. Klingt ja eher nach einer Thekenmannschaft als nach Profisportler

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  • Die Bild mal wieder. Da gibt es einen Glücksbringer beim Club und die müssen das natürlich sofort weitererzählen. Hoffentlich schadet nicht schon das dem Karma.

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  • Pinola hat als IV durchgespielt und einen 2:0 Sieg in seiner Länderspielkarriere zu verbuchen. Gratuliere ganz herzlich.
    Auch wenn das teuer für uns wird, weil wir jetzt eine neue Tafel für die Legende brauchen. 🙂

    In Hannover wird wohl demnächst die letzte Patrone (U19-Trainer) verschossen. Mal sehen, ob es den Prinzeneffekt hat.

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  • Offenbar haben die Freiburger ein wenig Muffensausen. Wieso sonst sollten sie ausgerechnet nach dem Spiel gegen den FSV Frankfurt mit Kerk über seine sportliche Zukunft reden wollen?
    Ist doch nur ein Versuch, seine Aufmerksamkeit ein wenig zu stören und Unruhe ins Team zu bringen.
    Ich hoffe mal, daß der perfide Plan nicht aufgeht und Kerk uns zum Sieg schießt.

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    • Beate60:
      Offenbar haben die Freiburger ein wenig Muffensausen. Wieso sonst sollten sie ausgerechnet nach dem Spiel gegen den FSV Frankfurt mit Kerk über seine sportliche Zukunft reden wollen?
      Ist doch nur ein Versuch, seine Aufmerksamkeit ein wenig zu stören und Unruhe ins Team zu bringen.
      Ich hoffe mal, daß der perfide Plan nicht aufgeht und Kerk uns zum Sieg schießt.

      Ja, das offensichtlich als Störfeuer geplante Treffen mit Presseverlautbarung passt zu deren Spielstil sich in und um den Strafraum gerne fallen zu lassen. Zusammen mit dem berserkerhaften Trainer ergibt das ein deutlich unsympathisches Bild dieser Vereinigung in Schweiznähe.
      Da sollte der aus Kulmbach stammende Tannenzäpfle-Braumeister mal prophylaktisch gscheid ins Bier neischboddzn.

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  • Ich würde das jetzt nicht überbewerten, ist doch ganz normal, dass sowas jetzt aufkommt.
    Ich hätte es eh vielmehr so aufgefasst, dass man sich mit unseren Verantwortlichen und nicht Kerk direkt austauschen wolle.

    Die Freiburger Schauspielschule ist eine Sache, aber hinsichtlich Transfers habe ich Freiburg dann doch immer als einen Verein wahrgenommen, der sachlich und fair vorgeht.

    Und am Ende wird es eh in erster Linie darauf hinauslaufen, was Kerk will, was dann auch wieder stark vom Ausgang der Saison abhängen dürfte.
    Aber wenn Kerk unbedingt bleiben will, dann gehe ich davon aus, dass man sich mit Freiburg schon einigen wird.

    Man sollte aber eh auch noch schauen, wie Kerk sich nun die restliche Saison präsentiert – die letzten Spiele waren natürlich sehr gut, in der Form wäre ein Verbleib beim Club natürlich wünschenswert. Aber diese muss er auch halten, davor kam ein Jahr lang ziemlich wenig und in Freiburg wurde er schon ein bisschen als schlampiges Talent abgestempelt…

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  • Kerk steht bei Freiburg unter Vertrag und ist nach Nürnberg ausgeliehen. Da ist es doch nichts Verwerfliches, wenn die Freiburger Verantwortlichen sich über den Leistungsstand des Spielers informieren und mit dem Spieler in Kontakt stehen.

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    • belschanov:
      Kerk steht bei Freiburg unter Vertrag und ist nach Nürnberg ausgeliehen. Da ist es doch nichts Verwerfliches, wenn die Freiburger Verantwortlichen sich über den Leistungsstand des Spielers informieren und mit dem Spieler in Kontakt stehen.

      Ja, vordergründig ist das vollkommen richtig, aber kann es da nicht auch noch Hintergründe zum Zeitpunkt und der Pressemitteilung geben? Wenn es doch wirklich so einfach ist, dann braucht man nicht mal mit ihm reden.

      Vielleicht platzt bei Gislason ja der Knoten. Das wäre ihm und uns zu wünschen.

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      • Woschdsubbn: Ja, vordergründig ist das vollkommen richtig, aber kann es da nicht auch noch Hintergründe zum Zeitpunkt und der Pressemitteilung geben? Wenn es doch wirklich so einfach ist, dann braucht man nicht mal mit ihm reden.

        Vielleicht platzt bei Gislason ja der Knoten. Das wäre ihm und uns zu wünschen.

        Was wäre denn ein geeigneter Zeitpunkt?

        Wir sind jetzt in der Phase der Saison, wo sich so langsam Entscheidungen anbahnen und die Planungen für die nächste anlaufen. Da gehört es doch auch dazu, mit verliehenen Spielern in Kontakt zu treten.
        An unserer Ex-Vereinsführung wurde auch kritisiert, dass zu verliehenen Spielern wie Colak keinen Kontakt gehalten hat…

        Und wegen der Geschichte Kerk gleich abzuschreiben und darauf zu hoffen, dass andere einspringen, finde ich mal ziemlich daneben.

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  • Scramjet, das hat doch nichts mit abschreiben zu tun. Ich persönlich mag am liebsten den Rechtsfuß auf Rechts und Linksfuß auf Links, also ist Gislason auch für mich eine wichtige Alternative. Außerdem ist Gislason bereits 27, wenn er jetzt nicht Gas gibt und Kerk verdrängt wann dann ?

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  • Ich bezweifle, dass Gislason in dieser Saison noch eine große Rolle spielen wird. Erst recht, wenn Kerk so weiterspielt wie in den letzten Wochen.

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  • Als Clubfan ist man zwei sicheren Konstanten ausgesetzt:

    Wenn es schlecht läuft, hat der Club relativ schnell finanzielle Schwierigkeiten und man bangt um Lizenz und Fortbestehen des Vereins. Meistens ist der Kader aufgebläht, die Spieler verdienen zu viel und können eigentlich alle gehen.

    Läuft es gut, droht sofort der Ausverkauf: Leihspieler sollen zurück, die besten Spieler haben tolle Angebote und meistens bewahrheitet sich das, was man im März in der Presse liest. Wer von den Top-Spielern in den letzten Jahren ist trotz besserer Möglichkeiten geblieben? (vielleicht Mintal und Pinola)

    Bin gespannt, was Bornemann und Messke jetzt erreichen können bei Burgstaller, Füllkrug, Erras, Kerk usw.

    Im Übrigen noch ein Beobachtung:

    Burgstaller, Füllkrug, Kerk, Margreitter, Sepsi, Brecko, Möhwald, Hovland, Behrens, Leibold sind ja wohl eindeutig von Bader und Möckel geholt worden und Weiler hat daraus eine sehr interessante und schlagkräftige Mannschaft geformt.

    Warum haben die sich eigentlich zerstritten?

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    • Berlino: Burgstaller, Füllkrug, Kerk, Margreitter, Sepsi, Brecko, Möhwald, Hovland, Behrens, Leibold sind ja wohl eindeutig von Bader und Möckel geholt worden und Weiler hat daraus eine sehr interessante und schlagkräftige Mannschaft geformt.

      Warum haben die sich eigentlich zerstritten?

      Ganz einfach weil sie den Trainer zu wenig in die Neuverpflichtungen einbezogen haben und es waren in den letzten beiden Jahren an die 30 Neuverpflichtungen, du zählst gerade mal ein 1/3 davon auf, wo was daraus wurde. Ich glaube es war auch nie ein Geheimnis, daß Bader Frontzeck wollte nach Ismael und Wolfgang Wolf sich irgendwie mit Weiler durchgesetzt hat, glaube daher kam schon eine persönliche Schieflage Weiler/Bader.

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  • Berlino,
    Hat Weiler doch mal gesagt: weil Bader seine Autorität als Trainer untergraben hat.
    Und überleg mal, welche Spieler mittlerweile aussortiert oderErsatzspieler wurden: Kirschbaum, Koch,Kutschke, Sylvestr,Polak, Petrak.
    Grade welche, die noch relativ teuer waren oder?

    Ganz abgesehen davon daß Bader Weiler nicht wollte, lieber Ismael geholt hat und danach auf Frontzeck spekuliert hat.
    Zum Glück hat sich da Wolf durchgesetzt. Wie auch immer

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  • Beate60,
    Polak und Petrak passen da aber nicht ganz rein.

    Polak ist wichtig als Leitfigur, der auch die Rolle als elder Statesman in der 2. Reihe akzeptiert. Aussortiert würde ich ihn nicht nennen, er hat halt inzwischen Alterserscheinungen, die normal sind und auf Kosten der Spritzigkeit gehen.

    Und Petrak scheint endlich kapiert zu haben, worum es geht. Er ist auf dem Weg, auf den Weiler ihn gebracht hat. Er wird gerade eher einsortiert 😉

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  • Berlino, tja, das ist das Los eines Vereines aus der grauen, amorphen Masse.
    Und wenn man liest, wie das mit der Verteilung der Fernsehgelder so weiter gehen soll, dann können wir uns im Falle des Nichtaufstieges auf einen jahrelangen bis ewigen Verbleib in der zweiten Bundesliga einstellen.

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  • Das „Schöne“ am jetzigen Kader ist eigentlich, dass man sich beides problemlos „hindrehen“ kann, sowohl die Seite, dass Bader und Möckel letztlich den Kader so geholt haben, wie er jetzt oben steht (und dabei mit Margreitter, Möhwald, Leibold, Burgstaller auch Spieler geholt haben, auf die man nicht unbedingt hat kommen müssen), als auch die Seite, dass zu viele Fahrkarten (Koch, Sylvestr, Kutschke, Kirschbaum) dabei waren und die Ehre allein Weiler gebührt, der mehr rausholt als drin ist.

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    • Florian Zenger:
      Das „Schöne“ am jetzigen Kader ist eigentlich, dass man sich beides problemlos „hindrehen“ kann, sowohl die Seite, dass Bader und Möckel letztlich den Kader so geholt haben, wie er jetzt oben steht (und dabei mit Margreitter, Möhwald, Leibold, Burgstaller auch Spieler geholt haben, auf die man nicht unbedingt hat kommen müssen), als auch die Seite, dass zu viele Fahrkarten (Koch, Sylvestr, Kutschke, Kirschbaum) dabei waren und die Ehre allein Weiler gebührt, der mehr rausholt als drin ist.

      Für mich hatte die Transferpolitik der letzten Jahre einen überdurchschnittlich positiven Output – dummerweise im Schnitt ungleich verteilt und am Ende mit zu vielen Fahrkarten. Wir hatten reihenweise Spieler herausgebracht, die keiner am Zettel hatte, am Ende war es allerdings nur mehr ein Trial & Error.

      Ich glaube schon, dass Bader/Möckel einen guten Anteil daran hatten, allein Kiyotake und Drmic waren klasse Transfers – auch Ginzcek oder Wollscheid, Klose wie Gündogan. Allerdings hat Bader/Möckel vielleicht unterschätzt, dass es eben nicht ohne (respektive sogar gegen) den Trainer funktioniert. Mein Eindruck war, dass Bader den Wandel zum Teammanager für sich gern geschafft hätte, bei dem der Trainer nur ein weiterer Angestellter/ausführendes Organ ist. In Deutschland ist diese Rolle aber viel zu stark und verlangt eben auch Einflussnahme auch in die Transferpolitik.

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  • Florian Zenger,
    Ich find es nicht nachvollziehbar, wie argumentiert wird. Ich bestreite nicht, daß Bader/Möckel auch gute Spieler verpflichtet haben. Sonst hätten sie sich doch nie so lange halten können.

    Das Problem war (das definiert Bader ja jetzt auch in Hannover als sein Ziel), daß er zu sehr am Gewinn orientiert war. D.h. billig einkaufen und möglichst mit Gewinn weiter verkaufen.
    Dazu passend hat er eben auch oft bis zum Transferende gewartet, um noch ein Schnäppchen zu machen.
    Und es war ihm offensichtlich nicht so wichtig, daß manche Spieler, die er eigentlich zur Kaderverstärkung hätte holen sollen, nicht gleich weiterhalfen, sondern erst verletzt waren oder eben noch Entwicklungszeit gebraucht haben.

    Damit hat er aber die Trainerarbeit von Beginn an behindert. Wozu hat der denn eine Vorbereitung, wenn wichtige Spieler erst nach ein paar Pflichtspielen verpflichtet werden und dann erst wieder in die Mannschaft integriert werden müssen.

    Ganz abgesehen, daß solch ein Timing auch immer Unruhe in den Kader bringt.

    Manche, nicht wirklich brauchbare Spieler haben zudem Kaderplätze besetzt, sodaß manchmal kein backup für einen Spieler da war, der wenigstens annähernd das Niveau hatte wie der Spieler aus der ersten Elf.

    Manche Positionen waren überbesetzt, andere unterbesetzt.

    Bader/Möckel waren doch augenscheinlich mit ihrer Transferpolitik nie daran interessiert einen Kader längerfristig zu entwickeln. Entweder der Trainer hat mit den zur Verfügung stehenden Spielern Erfolg oder es kommt eben ein neuer Trainer.

    Ich fürchte Bader ist wirklich davon überzeugt, daß Erfolg im Fußball nur Zufall ist. Er scheint nicht zu verstehen, daß man Erfolg auch erarbeiten kann und daß das manchmal auch mehrere Saisons dauern kaan.

    Entsprechend war eben auch die Nachwuchsarbeit, wo viele erfolgsversprechende, angeschlagene Spieler dazu gekauft wurden anstatt wirklich nachhaltuge Jugendarbeit zu konzipieren,
    Da ist ja Bornemann offenbar gerade dabei, mit demm neuen sportlichen Leiter des NLZ Köllner das jahrelang Versäumte nachzuholen.

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  • Alexander Endl – Clubfans United,
    Schöpf darf in dieser Auflistung eigentlich auch nicht fehlen.

    Bader und Möckel sind in der Tat sehr gut darin, talentierte Spieler auszutragen, die keiner so Recht auf dem Zettel hatte.

    Wo sie aber deutlich schlechter abschneiden, sind die Transfers der Marke „Leistungsträger“ bzw. „Soforthilfe“ in Notsituationen.
    Da schaut die Quote sehr viel schlechter aus, und ist auch mitverantwortlich für Hannovers missliche Lage.

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  • Optimist,
    Polak war doch von Anfang an zu langsam. Wir hatten verdammt Glück, daß Erras sich so gut entwickelt hat auf dieser Position. Das haben Bader/Möckel sicher nicht erwartet. Sonst hätte Erras wenigstens schon einen Profivertrag gehabt.

    Und daß Petrak sich jetzt doch noch mausert widersprcht nicht meiner Aussage.

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  • Wo „mausert“ sich denn bitte Petrak?
    Ein Tor in einem sehr wichtigen Spiel, aber spielerisch war das eines Nationalspielers absolut unwürdig.
    Ich würde mal abwarten, was er noch auf den Platz bringt, seine Unsicherheiten hätten fatal enden können.
    Gemausert hat Petrak sich in meinen Augen noch lange nicht.

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    • Zuckerpass:
      Ein Tor in einem sehr wichtigen Spiel, aber spielerisch war das eines Nationalspielers absolut unwürdig.

      Ist er ja nicht. 😛 Also zumindest kein A-Nationalspieler und U21-Nationalspieler war selbst ein Kirschbaum.

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    • Alex:
      ****TIP**** 21:55 Einsfestival: Rockpalast Motörhead!

      Leck mich am A.., was für ein geiles Konzert! Ich verpasse echt keinen der alten Säcke mehr. Ozzy am Königsplatz war ja schon geil. Demnächst: Normahl, Terrorgruppe, Slime, The Cure.
      ich glaube, mir wächst gerade ein Flaum auf der Oberlippe 😀

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  • Alexander Endl – Clubfans United,
    Ich glaube, da hast Du Recht. Bader wollte im Laufe der Zeit mehr sein als Einkäufer und Verkäufer im Dienste des jeweiligen Trainers, sondern eine eigenständige Größe darstellen, der dem Trainer die Mannschaft vorstrukturiert. (wie z.B. Heidel) Das bedeutet dann auch, dass die Rolle des Trainers notwendigerweise etwas kleiner wird und er dem jeweiligen Trainer nicht mehr jeden Wunsch von Lippen ablesen musste oder wollte. M.E. konnte das nicht gutgehen, vor allem nicht beim Club. Wenn der Club Erfolg hatte, war der Trainer immer der wichtigste Mann.

    Dieses Ziel Baders war auch schwer mit seiner eigentlichen Achillesferse in Einklang zu bringen. Dies ist die Tatsache, dass er kein Profi war und ihm immer wieder von Teilen des Umfeldes die sportliche Kompetenz abgesprochen wurde.

    Um das halbwegs zu kompensieren, hat er dann versucht, sich als Organisator eines Teams zu präsentieren, das er anleitet. So gab es den Scout, den NLZ-Leiter und den Abteilungsleiter. In Nürnberg hat er sich in diesem Geflecht ganz offensichtlich verheddert, vor allem deshalb, weil er den engen Schulterschluss mit dem Scout (Möckel) und nicht mit dem jeweiligen Trainer hergestellt hat.

    Offensichtlich hat Bader hier im Laufe der Zeit das Machtgefüge verändert. So ist der Eindruck entstanden, dass Möckel mehr zu melden hatte als der jeweilige Trainer.

    Weiler hat diese Spielchen nicht mitgespielt und Bader gnadenlos – und vor allem öffentlich – auflaufen lassen. Dabei hat er auch erkannt, dass Bader, als „Sündenbock“ wunderbar taugt, vor allem als es sportlich überhaupt nicht lief. Er hat den Spieß einfach umgedreht.

    Das Groteske: Weiler hat jetzt mit der Mannschaft Erfolg, die Bader/Möckel weitestgehend zusammengestellt haben. Das muss man einfach mal anerkennen, auch wenn natürlich einige Spieler dabei sind, die nicht gepasst haben. Aber das ist doch völlig normal bei dem Durchlauf, den die Proficlubs haben.

    Ich glaube nicht, dass Bader aus seiner Niederlage beim Club gelernt hat, sonst hätte er nicht quasi als erste Amtshandlung dort Möckel installiert. Und jetzt hat er dort auch schon den 2. Trainer verloren. Möglicherweise wird es beim 3. gescheiterten Trainer dort wieder eng für ihn.

    Bornemann ist da viel klüger als Weiler. Er versucht nicht, die Rolle des Trainers klein zu reden und hält sich medial weitgehend zurück. Er überlässt das Lob jetzt Weiler, der die jetzige Phase durch eine wahre Interviewflut förmlich genießt. Für Ihn ist der Club das „Sprungbrett“, das er sich erhofft hat.Deshalb wird es für Bornemann schwer, den Vertrag mit Weiler zu verlängern. Ich bin gespannt, was sich da tut.

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    • Berlino: Er überlässt das Lob jetzt Weiler, der die jetzige Phase durch eine wahre Interviewflut förmlich genießt.

      Ob er es wirklich „genießt“ will ich mal offen lassen… Er scheint mir gar nicht der Typ für zu sein. Aber er ist genug erfahren im Geschäft um zu wissen, dass dieser Hype nun ihm selbst wie dem Verein nur dienlich sein kann. Bornemann/Meeske wiederum werden einzuschätzen wissen, dass man nun daraus Vorteile ziehen kann – sprich: Arbeit im Hintergrund mit Sponsoren, Beratergespräche um abwanderungs-willige Spieler teurer zu positionieren, Talente an sich zu binden.

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  • Die gefühlt 875. Diskussion darüber, welcher von Bader getätigte Transfer gut und welcher verfehlt war, ist ermüdend und führt an der Kernfrage vorbei. Die Kernfrage ist, wo der 1. FC Nürnberg sportlich und finanziell stand, als Bader im Januar 2004 das Amt des Sportdirektors übernahm, und wo er nach elf Jahren Bader als FCN-Sportdirektor sportlich und finanziell steht. Bei der Beantwortung der Frage ist zu berücksichtigen, dass Baders formuliertes Ziel die Etablierung des 1. FC Nürnberg in der ersten Bundesliga war.

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    • belschanov:
      Die gefühlt 875. Diskussion darüber, welcher von Bader getätigte Transfer gut und welcher verfehlt war, ist ermüdend und führt an der Kernfrage vorbei. Die Kernfrage ist, wo der 1. FC Nürnberg sportlich und finanziell stand, als Bader im Januar 2004 das Amt des Sportdirektors übernahm, und wo er nach elf Jahren Bader als FCN-Sportdirektor sportlich und finanziell steht. Bei der Beantwortung der Frage ist zu berücksichtigen, dass Baders formuliertes Ziel die Etablierung des 1. FC Nürnberg in der ersten Bundesliga war.

      Das kann wahrscheinlich keiner seriös beantworten. Mannschaften wie der Club, bspw. Werder oder Eintracht oder eben Lautern, können Abstiege ohne sofortigen Wiederauftsieg kaum verkraften ohne in eine Schieflage zu kommen. Bei Eintracht setzte man damals alles auf die Karte, hatte Erfolg und alles war gut – wenn nicht, wäre man in der Zweitklassigkeit versunken. Macht das Bruchhagen zum schlechten Manager? Denke das allein kann man nicht von außen betrachten.

      Rein subjektiv sah ich den Club definitiv damals schlechter aufgestellt als heute, trotz allem Geheule und bestehender Risiken. Dass es nicht noch besser aussieht, daran sind vielleicht tatsächlich nur die Jahre post Hecking „schuld“, in der Phase wurde viel mit dem Arsch eingerissen, was man lange aufbaute. Dennoch haben wir heute doch einen ganz anderen Verein vor uns, als vor 12 Jahren. Und das hat auch Bader mit gestaltet. Die Lorbeeren hat er sich dann selbst versemmelt, indem er nicht verstand, dass sportliche Kompetenz eben doch nicht mit Erfahrungswerten kompensierbar ist. Ein Meyer und Hecking oder Hermann waren schlicht bares Gold wert für den Club. Und an allen dreien hatte MB seinen Anteil.

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  • Alexander Endl – Clubfans United,

    positiv im Vergleich mit 2004 ist, dass unter Bader das Patriarchentum abgeschafft und eine zeitgemäßere und professionellere Organisationsform installiert wurde. Das kann man subjektiv und objektiv so sagen (obwohl unter Bader die neue Organisationsform im Endeffekt auch nicht besser funktionierte als das Patriarchat…). Finanziell steht der Verein objektiv aber nichr besser da als 2004. In puncto potente Sponsoren ist der Verein keinen Zentimeter vorangekommen. Die wirtschaftliche Situation des Vereins ist so prekär, dass eine Bestrafung in Form von Punktabzug von der gegenwärtigen Vereinsführung nicht ausgeschlossen werden kann. Dieser Umstand mag den einen oder anderen Fan subjektiv nicht tangieren, er zeigt aber, wie es objektiv um den Verein bestellt ist.

    Als objektive Errungenschaft der Ära Bader ist auch das neue Funtionsgebäude zu nennen, genauso ist aber objektiv festzuhalten, dass das Konzept zu dessen Finanzierung so undurchdacht war, dass es für die jetzige finanzielle Schieflage des Vereins entscheidend mitverantwortlich ist.

    Das die ojektiven Fakten ausblendende subjektive Wohlfühlklima manchen Fans steht im Kontrast zur objektiv prekären Gesamtsituation des Vereins. Wenn der Aufstieg nicht gelingt, wird’s brenzlig. Gelingt er, ist es Aufgabe von Bornemann/Meeske, es besser zu machen, als es Bader und Co. vor ihnen getan haben.

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    • belschanov: Als objektive Errungenschaft der Ära Bader ist auch das neue Funtionsgebäude zu nennen, genauso ist aber objektiv festzuhalten, dass das Konzept zu dessen Finanzierung so undurchdacht war, dass es für die jetzige finanzielle Schieflage des Vereins entscheidend mitverantwortlich ist.

      Das muss man wohl so konstatieren.

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  • Alexander Endl – Clubfans United,
    Vom Ende aus betrachtet sieht es in 90% der Fälle eher schlecht aus.Wer der verdienten Akteure findet denn den passenden Moment des Abschiedes?
    Wenn man sich, nur als Beispiel, die Ära Allofs bei Bremen ansieht-steht Bremen nach Allofs besser da als vor Allofs?Eine Phase des Erfolgs und der Euphorie wurde hinten raus verspielt und liegt finanziell schwer auf einem Neuanfang.
    Und da Bruchhagen erwähnt wurde-warte es doch ab,das Karriereende könnte durchaus mit dem erneuten Abstieg enden.-und dazwischen?meist graue Maus.

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  • belschanov,
    Um die finanziellen Belastungen und Einbrüche, die durch einen zweifachen Abstieg innerhalb kurzer Zeit hervor gerufen werden, imun zu sein, bedarf es entweder, einer rummenigeesken Setzliste für Liga 1, oder wie bei Hertha zu beobachten, einen „strategischen“ Investor.
    Wann der Tag der Rückzahlung im berliner Fall ist, kann niemand so genau sagen.

    Jeder Erstligist,der über einen gewissen Zeitraum zu Erstligakonditionen im Gesamtverein aufgestellt war, wird bei Abstieg, sollte er unter Erstligakonditionen die zweite Liga bestreiten, finanziell in Schieflage geraten.

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  • Christian-berlin,

    „strategischer Investor“ ist das Schlüsselwort. Der diplomierte Sportökonom Bader hatte elf Jahre Zeit. Ich hoffe, Meeske/Bornemann sind in dieser Hinsicht kreativer…

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    • belschanov:
      Christian-berlin,

      „strategischer Investor“ ist das Schlüsselwort. Der diplomierte Sportökonom Bader hatte elf Jahre Zeit. Ich hoffe, Meeske/Bornemann sind in dieser Hinsicht kreativer…

      Ich denke Bader war von dem Modell „Investor“ auch oder gerade durch die Nähe zu den Motiven die man auch von den Ultras kennt (Tradition bewahren, Verein stärken, Unabhängigkeit sichern) nicht überzeugt. Ich ehrlich gesagt bin es auch nicht wirklich… Ob es Alternativen gibt?

      Bader glaubte wohl eher an den klassischen Kaufmannsbetrieb a la „Bader An- und Verkauf von Spielern aller Art“. Suche nach Nischen und günstigen Bezugsquellen, aufpimpen, Schaufenster bieten, mit Gewinn veräußern. Dumm ist die Idee nich, wenn man die richtigen Leute dafür hat, richtig Spaß macht das den Fans allerdings auch nicht, wenn sie das mal Spitz gekriegt haben, dass sie sich an die Lieblinge besser gar nicht erst gewöhnen sollten und selbst vor allem als netter Hintergrund für die Hochglanzbilder dienen. Auch wenn es nicht mal abfällig oder respektlos gemeint wäre.

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    • Christian-berlin:
      belschanov,
      Der eine Investor reicht schon nicht mehr-das ist im Endeffekt eine andere Art der Verschuldung,wenn man nicht nur Anteile verkauft, sondern Investments später zurück zahlen muss
      http://www.morgenpost.d…it-neuem-Investor.html

      Ich sehe in dem Artikel nichts dazu, dass Hertha irgendwelche Investments zurückkaufen müsste.

      Grundsätzlich ist mit dem Verkauf von Anteilen an einen Investor keine Pflicht verbunden, diese irgendwann zurückzukaufen. Besondere Vereinbarungen dazu sind natürlich möglich.

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      • Scramjet: Ich sehe in dem Artikel nichts dazu, dass Hertha irgendwelche Investments zurückkaufen müsste.

        Grundsätzlich ist mit dem Verkauf von Anteilen an einen Investor keine Pflicht verbunden, diese irgendwann zurückzukaufen. Besondere Vereinbarungen dazu sind natürlich möglich.

        Es ist aber eine Milchmädchenrechnung, dass so ein Modell über kurz oder lang zum Ausverkauf führt. Wenn ich 100 Teile habe und ständig verkaufe, hab ich irgendwann weniger als 50 oder eben sogar gar nix mehr – und wenn es mal verkauft ist, ist es halt erstmal weg. Sich selbst vorzurechnen, dass man irgendwann mal genug Geld hat, um alles zurückzukaufen, das glaubt doch wahrscheinlich nicht mal ein Berliner…

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  • Ich finde Investoren sind im Profifußball vor allem wenn man bei der Musik dabei sein will unentbehrlich. Der Unterschied und da zeigt sich die Kompetenz ist doch, wie es gemacht wird, welche Konzepte und Inhalte man verhandelt. Es gibt gute und schlechte Partnerschaften. In meinen Augen ist es nicht die Frage „ob“ sondern die, wie es umgesetzt wird zu welchen Konditionen.

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  • Alexander Endl – Clubfans United,

    Das ist mir natürlich klar, ich wollte auch nicht sagen, dass ich in dem Investorenmodell den großen Heilsbringer sehe.

    Das ganze Thema ist ja sehr viel komplexer, als es im Allgemeinen dargestellt wird – „Investor zahlt, Verein gibt aus“ – so einfach ist es dann doch nicht.

    Wenn man die Profiabteilung in ein Kapitalgesellschaft ausgliedert und Anteile davon an Investoren veräußert, hat es natürlich erstmal Vorteile, dass das Grundkapital durch die Veräußerung der Anteile erhöht wird. Auch wird das Unternehmensrisiko auf mehrere Schultern verteilt, und man kann bei Finanzproblemen darauf hoffen, von den Investoren gestützt zu werden, da diese ja auch kein Interesse daran haben dürften, dass ihr Investment flöten geht. Auch sonst kann man natürlich auch darauf hoffen, dass die Investoren es nicht bei einmaligen Investments belassen.

    Man muss sich aber sehr ausführlich mit der Frage auseinandersetzen, welche Ziele ein Investor verfolgt (gerade auch ein „strategischer“ Investor).
    Zum Spaß macht es ja i.A. keiner, vielleicht findet man einen Milliardär wie Kühne, der es aus Vereinsliebe macht, aber wenn der sich dann so aufspielt und in die Vereinsführung eingreifen will, ist das auch nicht gut.
    Ein Spielzeug von einem Scheich will sicherlich keiner werden.
    Finanzinvestoren wie KKR wollen Rendite machen, was eigentlich nur darüber geht, dass man die Anteile irgendwann gewinnbringend verkauft (über Gewinnausschüttungen wird bei einem Fußballunternehmen wohl kaum Geld zu verdienen sein). Da wird dann die (evtl. kurzfristige) Steigerung des Wertes der Anteile das vorrangige Ziel gegenüber nachhaltigem sportlichen Erfolg stehen.

    Das sind für mich alles nicht sehr erstrebenswerte Szenarien.
    Aber die einzigen, die überhaupt vorstellbar sind, und selbst da ist fraglich, ob ein Verein wie der Club großartiges Interesse bei Investoren anziehen kann.

    Insgesamt denke ich, dass die langfristigen Risiken von Investoren enorm sind und man sich gut absichern muss, um am Ende nicht schlechter dazustehen als vorher.
    Wirkliche Vorteile können eigentlich nur die eh schon ganz großen Vereine wie die Bayern aus Investoren ziehen, wo das Investment im Prinzip die höchste Art des Sponsoring darstellt, und der sich seine Investoren auch nicht „suchen“ muss, sondern vielmehr aussuchen darf.

    Im Grunde ist die ganze Diskussion aber müßig, da ich davon ausgehe, dass kurz- bis mittelfristig die Mitgliederversammlung einer Ausgliederung der Profis in eine Kapitalgesellschaft nicht zustimmen wird.

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    • Scramjet: Insgesamt denke ich, dass die langfristigen Risiken von Investoren enorm sind und man sich gut absichern muss, um am Ende nicht schlechter dazustehen als vorher.
      Wirkliche Vorteile können eigentlich nur die eh schon ganz großen Vereine wie die Bayern aus Investoren ziehen, wo das Investment im Prinzip die höchste Art des Sponsoring darstellt, und der sich seine Investoren auch nicht „suchen“ muss, sondern vielmehr aussuchen darf.

      Das ist für mich der Knackpunkt. Frei dem Motto: Ich hab den Kredit nicht bekommen, weil ich nicht nachweisen konnte, dass ich keinen brauche…

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  • Viel besser als ein Investor wäre ein potenter Sponsor, der auch mal bereit ist, mehr als nur 2-3 Mio. springen zu lassen. Wenn man hier Volumen wie bei Fraport erreichen könnte, also jenseits der 5 Mio., dann wäre schon viel erreicht.

    Ich habe immer den Eindruck, dass wir unter Wert verkauft werden, aber das ist natürlich nur das subjektive Empfinden, das man hat, wenn es um den attraktivsten Club Deutschlands geht und man die mangelnde Wertschätzung solcher Nepp-Läden wie Adidoof spürt…. 😉

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  • Optimist,

    das in den letzten Jahren selbstauferlegte Image von der seriös wirtschaftenden grauen Maus wirft halt einen langen Schatten. Sowohl bei potenziellen Sponsoren als auch bei uns Fans.

    Ich bin gespannt auf umbro als Ausrüster. Wenn sie tatsächlich mit dem Club als erstes Aushängeschild zurück in den dt. Markt wollen und die ersten Plakate in den Sportgeschäften hängen oder gar TV-Spots laufen sollten, dann gibt das dem Image des Clubs auch einen Schub.

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  • Nick,
    ja, gerade mit Umbro könnte der Aufstieg eine Initialzündung sein, mit all der positiven Presse, die uns derzeit begleitet. Jetzt müssen wir es nur noch wahr machen…

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