„Eine verlorene Relegation kostet einen Entwicklungsschritt“

Im Exklusivinterview bei Clubfans United: KSC-Fan und Blogger Ralf Graf alias „der ballreiter“

Barca ist raus, BVB ist raus, FCN ist raus – die Schlagzeilen der Woche. Wobei „Halt“, beim FCN ist das noch gar nicht so amtlich, auch wenn es sich für viele so anfühlt. Nach der auch im Rückblick irgendwie unerklärlichen und dann doch so plausiblen Heimniederlage gegen den MSV Duisburg (dem wir an der Stelle gratulieren und selbigen Erfolg auch in allen restlichen Spielen wünschen), machte sich Katzenjammer breit, die in eine Art „Relegations-Schicksals-Ergebenheit“ mündete, auch wenn die Messe noch gar nicht gelesen ist. Denn ob man Fußball nun mathematisch, analytisch oder emotional betrachtet: Es sind noch 5 Spiele und im Fußball hat man eben schon viel zu oft Pferde kotzen sehen. Da muss man nicht erst nach Liverpool kucken, da kann man gern in die eigene Historienkiste blicken oder den kommenden Gegner fragen. Das Gute daran: Es kann auch noch die Tür nach oben wieder aufgehen, sollte Leipzig patzen. Das Schlechte daran: Trotz der 9 Punkte Vorsprung sollte man nicht zu früh in den Auslaufmodus schalten und lieber baldigst Fakten schaffen. Anfangen kann man bspw. in Karlsruhe.

Der KSC ist allerdings nicht so ohne. Der letztjährige Relegationsteilnehmer, der ja so unglücklich gegen den HSV in letzter Sekunde erst gestoppt (manche sagen: verpfiffen) wurde, hat sich zwischenzeitlich wieder gefangen und ist sicherlich höher einzustufen als der Tabellenplatz. Dazu kommt, dass der Club durch die „Kollateralschäden“ des Niederlagenfrustes auf Bulthuis (3 Spiele wegen Rot) und Leibold (1 Spiel nach Gelb-Rot) verzichten muss – zu allem Überfluss ist auch der Einsatz von Kerk mehr als fraglich. Weiler muss daher nicht nur mit dem psychischen Folgen auseinandersetzen, die so eine Niederlage mit sich bringen, gerade nach so einer Serie und dann ausgerechnet so…, sondern auch die Defensive nebst beider Flügel neu organisieren. Ob die Mannschaft das alles so wegsteckt und auch mit der Situation umgehen kann, das nennt man wohl dann „Reifeprüfung“.

Interview mit Ralf Graf

ffm12Man sieht sich immer zweimal im Leben – und manches Mal ist das sogar mehr als willkommen. Unseren heutigen Interviewgast durften wir vor langer Zeit und ganz analog kennen lernen, dass wir uns nun Jahre später via Twitter zu einem Interview finden, erfreut uns. Wir sprachen mit Ralf Graf über die Begegnung auf einer Konferenz mit Beteiligung der Nürnberger Pressesprecherin (a.D.), wundern uns gemeinsam über die Fan-Restriktionen vor dem Spiel und schauen gemeinsam auf die Folgen eines verpassten Aufstiegs – und warum der Club das besser vermeiden sollte…

[Clubfans United] Hallo Ralf, willkommen bei Clubfans United. Wir beginnen immer gern damit den Interviewpartner zu bitten sich kurz vorzustellen: Wer bist du, was verbindet dich mit dem KSC und wo findet man dich im Internet als Fan am ehesten?

[der ballreiter] „Hallo Alexander! Ich stamme ursprünglich vom Niederrhein und bin, vom Vater geprägt, Fußball- und Gladbach-Fan von Kindheit an. Vor etwa 10 Jahren zog ich nach Karlsruhe und besuchte nach dem Motto „Support your local team“ bald das großartige alte Wildparkstadion, das in Laufweite vor meiner Haustür steht. Und da mir das mit seinem Charme der „guten alten Zeit“ ziemlich gut gefiel, hatte ich bald eine Dauerkarte, den KSC als „lokalen Zweitverein“ adoptiert und gehe nun schon fast 10 Jahre fast immer zu den Heimspielen ins Stadion. In der Zeit habe ich schon einiges erlebt. Es gab Auf- und Abstiege zwischen 1. und 3. Liga und zwei verlorene Relegationen in der Zweiten Liga in beide Richtungen.

Ich blogge schon (mal mehr, mal weniger) seit 2002 und beschloss letztes Jahr, dass nur über Fußball twittern nicht ausreicht und eröffnete ein Fußballblog, den ballreiter. Der versteht sich als „allgemeines“ Fußballblog und nicht als „Fanblog“, hat aber natürlich den Schwerpunkt auf meine favorisierten Klubs und beschäftigt sich ansonsten ein wenig mit Groundhopping von Barcelona bis Friedrichstal und mit meinem abseitigen Fußball-Steckenpferd, der schottischen Liga. Und man findet mich in Twitter unter @ballreiter.“

[Clubfans United] Kurze Anekdote: Wir haben uns schon vor Jahren einmal getroffen. Bitte erzähl unseren Lesern in welchem Zusammenhang und was mich ganz persönlich interessiert: Wie ist das damals bei dir angekommen und was blieb vielleicht am meisten hängen?

[der ballreiter] „Das war auf der re:publica im Jahre 2011, Ihr (oder Du ;-)) hattet ein Panel über Fußball und Bloggen und Social Media (falls man das damals schon so nannte) veranstaltet und sogar die Pressesprecherin des FCN [Anm. der Red. Katharina Wildermuth] eingeladen. Damals war das mit „Fußballklubs und Social Media“ noch eine Sache, die bei vielen Klubs noch so nebenbei zur „richtigen Medienarbeit“ lief. Und es stand noch die Frage im Raum, ob irgendwann Fußball-Blogs die Sportjournaille ablösen würden. Was nicht passeirte und wohl auch nicht passieren wird, Fußballblogs sind mehr ihr eigenes Ding neben der „normalen“ Sportjournaille.

Mittlerweile sind aber die Klubs gut in Social Media unterwegs und twittern, snapchatten und instagramen um die Wette. Schon eine erstaunliche Entwicklung in nur knapp fünf Jahren.“

[Clubfans United] Gute Überleitung zum Hier und Jetzt – kommen wir zum Sportlichen: Wie viel Anteil hat die verlorene Relegation am Leistungsabfall im Vergleich zur Vorsaison?

[der ballreiter] „Die verlorene Relegation hat den ganzen Verein natürlich erst einmal in ein Loch fallen lassen. Das hat dem KSC im Grunde einen ganzen Entwicklungsschritt verwehrt, denn wie viele andere Zweitligaaufsteiger der letzten Jahre hätte das exorbitante Bundesliga-Fernsehgeld den Klub von seinen finanziellen Altlasten befreit und man wäre halt wieder in der Bundesliga gewesen.

Dazu schwächten die Abgänge von Toptorjäger Rouwen Hennings, Reinhold Yabo und Philipp Max das Team beträchtlich. Dafür kam zwar Geld ins Haus, das aber nicht in Neuzugänge gleicher Qualität investiert wurde, sondern für eben jene Altlasten auf die hohe Kante gelegt wurde. So kam die Mannschaft, schwächer besetzt als in der Vorsaison, nur schwer in die Saison hinein und spielte eine ziemlich mäßige Hinrunde, die sie hinunter bis in Reichweite der Abstiegsplätze brachte. Mit Rückrundenbeginn ging es aber wieder bergauf, wobei sicherlich der zwar etwas glückliche, aber gut herausgekämpfte 2:1-Auswärtssieg im letzten Spiel des Jahres beim FC St. Pauli der „Dosenöffner“ zur endgültigen Überwindung des Relegationsschocks war.

Mittlerweile spielt der KSC im Grunde wieder wie in der letzten Saison, also mit einer der besten Defensiven der Liga, aber Schwierigkeiten im Offensiv-Spiel. Der Unterschied ist der, dass Rouwen Hennings in der letzten Saison nach Belieben und sehr oft „aus dem Nichts“ getroffen hatte und der jetzt halt nicht mehr da ist. Das offensive Mittelfeld und der Angriff sind nach wie vor die Problemzonen des KSC, waren es aber, wenn man Hennings außen vor lässt, auch schon in der letzten Saison.“

[Clubfans United] War auch die Art und Weise hier ein wichtiger Faktor?

[der ballreiter] „Na klar, alle waren schon auf Feiern eingestellt, da kam dieser unfassbare Freistoß. Das war ein Nackenschlag, daran hatte die Mannschaft erst einmal zu knabbern. Es gab dann im Sommer danach auch leichte Auflösungserscheinungen, man hörte dass insgesamt 15 Spieler Angebote von anderen Klubs hatten und selbige auch durchaus nicht sofort zu den Akten legten. Es lief dann nicht gut in der Hinrunde, was dann wohl so ein Gefühl in der Art „da wurde uns im Sommer was weggenommen was uns eigentlich schon gehörte und nun hängen wir in der Zweiten Liga in den Seilen“ produzierte. Das brauchte seine Zeit, und bis dahin war der Aufstiegszug abgefahren.“

[Clubfans United] Es war relativ früh klar, dass Markus Kauczinski zum Saisonende aufhört. Wie kam das und wie sehen die Fans seinen Abschied?

[der ballreiter] „Die ganze Geschichte um Kauczinskis Abschied ist ein wenig undurchsichtig. Eigentlich wurde schon um Verlängerung verhandelt, dann kam der schwache Start in die Hinrunde und das groteske Ausscheiden im DFB-Pokal gegen den Oberligisten Reutlingen mit 3 Roten Karten und 3 Elfern gegen den KSC. Das war sicherlich der Tiefpunkt der Saison, und die Vertragsverhandlungen wurden lt. Aussagen von Kauczinski und Sportchef Todt in der Lokalpresse danach ausgesetzt, was dann aber vom Präsidium dementiert wurde. Es wurden auch diverse Vertragsklauseln und Ultimaten in der Presse kolportiert. Aber was da genau lief, wissen nur die Beteiligten.

Kauczinski empfand das alles wohl als mangelnde Würdigung seiner Leistungen. In der Tat hatte Kauczinski das Team nach dem desolaten Abstieg in die Dritte Liga in der Relegation 2012 neu aufgestellt und (fast) bis in die Bundesliga geführt, und bei der ersten schwächeren Phase zierte sich das Präsidium wg. Vertragsverlängerung. Offiziell wurde dann nach der Entscheidungs Kauczinskis ein „Keep Smiling“ nach außen vereinbart und auch so durchgehalten. Es sind dann Aussagen von Kauczinki in Interviews, in denen er sagte dass er aufhört (Zitat) „weil bei vielen anderen das Gefühl da war, dass man zur Selbstverständlichkeit wird, ich hatte das Gefühl, dass ich das so nicht will“, die dann einen Einblick in die Motivation zu dieser Entscheidung geben.
Die Fans waren natürlich ziemlich überrascht, es gingen wohl alle tatsächlich mit einer gewissen Selbstverständlichkeit davon aus, dass „der Kaucze“ halt da ist und bleibt. Das Karlsruher Publikum ist teilweise ein wenig schwierig, wenn es nicht so läuft wird in gewissen Teilen gleich der badische Lieblingssport „Maule und Bruddle“ (zu dt. „Maulen und Meckern“) praktiziert und es gab die ganze Saison Kritik an seiner „zu defensiven“ Spielweise und den mangelhaften Offensivleistungen des Teams.

Andererseits wissen natürlich alle, was sie an Kauczinski haben (bzw. hatten) und seine Leistung, das Team aus der Dritten Liga bis an die Pforte der Bundesliga zu führen und dabei wieder eine vernünftige Mannschaft aufzubauen, ist unbestritten. Nach der Entscheidung setzte auch eine Art „Angst“ ein, denn der Verein hatte mit Kauczinskis Vorgängern wie Rapolder, Scharinger oder Andersen alles andere als ein glückliches Händchen gehabt.“

[Clubfans United] Im Englischen gibt es den Begriff des „Lame Duck“, wenn ein Präsident noch im Amt ist, aber im Grunde aufgrund der sicher bevorstehenden Abwahl quasi handlungsunfähig ist. Meist stagniert dann die Entwicklung und paar Abschiedsgeschenke werden auch noch verteilt. Auch in Nürnberg machte man mit Martin Bader ähnliches und war am Ende damit nicht wirklich glücklich. Ein Vorstand ist zwar kein Trainer, aber warum wählte der KSC diesen Weg, statt dem neuen Trainer frühzeitig Gestaltungsmöglichkeiten zu geben und seine Handschrift schon mal zu etablieren?

[der ballreiter] „Zunächst ist in gewisser Weise auch ganz normal, Pep (oder Jupp Heynckes damals) verkündeten auch während der Saison den Abschied, ohne dass sie „Lame Duck“ wurden. Das sich diese frühzeitige Entscheidung letztendlich in dieser Hinsicht als unproblematisch herausstellte lag zum einen an Kauczinskis Verdiensten, den konnte man nicht „einfach so“ rauswerfen nach dem, was er geleistet hat. Und zum anderen am sportlichen Aufschwung in der Rückrunde. Als es nach der Entscheidung abwärts in Richtung Abstiegsränge ging, rechneten viele (ich auch) mit einem Trainerwechsel in der Winterpause. Durch die zwei Siege zum Rückrundenbeginn (die ja noch vor der Winterpause stattfanden) und der folgenden ungeschlagenen Serie wurde dieses Thema aber schnell entschärft und ist seitdem auch keines mehr im Umfeld gewesen.“

[Clubfans United] Jetzt kommt mit Tomas Oral ausgerechnet ein Trainer, den unser vorletzter Interviewgast (FSV) sehr gern vom Hof reiten sah. Oral galt dort als wenig „charming“ und seine Vita liest sich auch nicht gerade wie die eines Erfolgstrainers. Warum ausgerechnet Oral?

[der ballreiter] „Die Begeisterung hält sich in Grenzen, zumal diese Trainerfindung sich auch noch über Monate hin zog und dabei Namen wie Korkut oder Runjaic kolportiert wurden. Und man erstaunt zur Kenntnis nimmt, dass sogar ein Mann wie Jens Keller für die Zweite Liga zu haben war. Man fragte sich: „Um Oral zu verpflichten haben die jetzt ein halbes Jahr verhandelt?“

Wenn man drüber nachdenkt (oder sich versucht die Entscheidung schönzureden ;-)) ist Tomas Oral aber eigentlich ein solider Zweitligatrainer, der in seiner ersten Zeit beim FSV Frankfurt und danach beim FC Ingolstadt gute Arbeit geleistet hat. Die aktuellen Entwicklungen, weniger die Tatsache dass der FSV in Abstiegsgefahr gerät (das kann bei einem Verein dieser Größe immer mal passieren, Zweite Liga ist hart), sondern mehr die Umstände der Trennung vom FSV, lassen die Skepsis weiter anwachsen. Man braucht nicht Nostradamus zu sein um voraus zu sehen, dass Oral es schwer haben wird, wenn nicht von Beginn an die Ergebnisse stimmen.

Ich denke „hätte schlimmer kommen können“ und sehe, dass Oral durchaus gute Arbeit geleistet hat und durch seine emotionale Art „frischen Wind“ in den Laden bringen könnte. Seine emotionale und selbstbewusste Art könnte aber auch ganz schnell zu einem großen Problem werden, wie man beim FSV jetzt gesehen hat. Das wird auf jeden Fall interessant werden…“

[Clubfans United] Das Hinspiel unserer Teams endete 0:0. Ein 0:0 der besseren Sorte mit vielen Torchancen – es fehlte nur das Tor. Wie blickst du auf das Spiel zurück?

[der ballreiter] „Das war so ein für diese Saison typisches KSC-Spiel: Defensiv stabil (auch wenn es wg. der vielen Nürnberger Chancen ein wenig Glück brauchte), aber mit Schwierigkeiten, in der Offensive dann auch mal aus einigen guten Chancen das entscheidende Tor zu machen. Nach Alu-Treffern endete das Spiel wenn ich mich recht erinnere auch 1:1, so dass das 0:0 dann wohl ein gerechtes Ergebnis war. Das aberkannte Tor würde ich eher in die Rubrik „Fernseh-(Nicht)-Abseits“ einordnen, schwer zu sehen ohne Zeitlupen.“

[Clubfans United] Wir denken natürlich an das zu Unrecht aberkannte Tor von Füllkrug. Nicht die letzte grobe und spielbeeinflussende Entscheidung gegen den Club diese Saison, was uns wahrscheinlich in der Summe den direkten Aufstieg kosten wird. Fehlentscheidungen kennt ihr ja auch (siehe Relegation). Also doch das berühmte „Salz in der Suppe“?

[der ballreiter] „Ich war lange Traditionalist der „Salz in der Suppe“-Fraktion. Seit der Relegation und seit ich bei der Rugby-WM gesehen habe, wie unproblematisch und wenig zeitaufwändig man einen Videobeweis einsetzen kann, bin ich aber zum Befürworter des Videobeweises konvertiert.“

[Clubfans United] Der Club verliert 18 Spiele in Folge nicht, dann gegen den Tabelleletzten zu Hause. Wie würdest du das einer außerirdischen Intelligenz erklären?

[der ballreiter] „»So, verehrter Außerirdischer, ist Fußball!« Man kann sowas nicht erklären, offensichtlich spielen sich bei solchen Konstellationen manchmal Dinge im Unterbewusstsein des kickenden Personals ab, die zu einer Unterschätzung des Gegners und einem Nachlassen um die entscheidenden Prozente führen. Und beim auf dem Papier unterlegenen Gegner dann ein „hey, hier ist was drin“ mit den Extra-Prozenten auslösen.“

[Clubfans United] Wie erwartest du dir vom Spiel? Auf wen schaut ihr besonders und wen sollten wir im besonderen im Auge behalten? Wie ist dein Tipp? Auch für den Ausgang der Saison?

[der ballreiter] „Ein typisches 0:0. Die KSC-Defensive steht derzeit sehr solide, in den letzten 6 Spielen gab es nur zwei Gegentore. Auf der anderen Seite wird sich die KSC-Offensive aber sehr schwer tun, gegen die in der Rückrunde nicht minder starke (lässt man das MSV-Spiel mal außen vor) Nürnberger Defensive zu Toren zu kommen.

Der größte Karlsruher „Liebling“ (noch aus seiner Stuttgarter Zeit mit den Derbys in der Bundesliga, lang ist es her) in Nürnberger Reihen, Raphael Schäfer, ist ja leider verletzt. Und den jungen Patrick Erras hätte ich gerne mal in Aktion gesehen, ist aber bekanntlich auch verletzt. Ansonsten erwarte ich mir, da beide Mannschaften eine guten Ball zu spielen wissen, ein zwar torarmes, aber durchaus ansehnliches Spiel.
Ich denke dass der Club auf Rang 3 landen wird (außer RedBull schwächelt noch einmal in Spielen in denen man das nicht erwartet) und dann in der Relegation einen der am Tabellenende herumgurkenden Bundesligisten in die Zweite Liga befördern wird.“

[Clubfans United] Enrico Valentini ist im Gespräch bei Nürnberg – was ist da los und was empfindet man dabei?

[der ballreiter] „Die Quelle ist natürlich etwas dubios und spekulativ. Grundsätzlich gehören aber Spielerwechsel zu anderen „besseren“ oder „größeren“ Vereinen einfach zum Geschäft, außer Bayern München müssen damit alle Vereine leben. Deshalb habe ich mir schon länger abgewöhnt, mich darüber groß aufzuregen. Spieler kommen und gehen, das ist halt heute so.“

[Clubfans United] Wir haben ja auch noch René Vollath, der bei uns ausgebildet wurde. Wie hat sich Vollath entwickelt?

[der ballreiter] „Vollath hat sich festgesetzt als Nummer 1, wurde in der Hinrunde von vielen Fans gefordert als die bisherige Nummer 1 Orlishausen ein paar Schwächen gezeigt hatte. Er macht das gut seit er im Tor steht, profitiert aber natürlich davon, dass die ganze Mannschaft in der Rückrunde defensiv hervorragend arbeitet.

Daneben ist Vollath als aktueller Kapitän auch so etwas wie der „inoffizielle Pressesprecher“ und glänzt nach jedem Spiel mit teilweise markigen Statements, die mitunter ein wenig zum schmunzeln sind. Was mich dann veranlasste, in meinen Blogeinträgen zu den KSC-Spielen die feste Rubrik „Weekly Vollath“ einzuführen…“

[Clubfans United] Abschlussfrage: Der KSC hat die strikte Fantrennung verkündet. Sprich: Auch Zuschauer auf der Gegengerade, die ja in der Regel nicht gerade auffällig werden, dürfen erkennbar als Gästefans nicht ins Stadion. Haben wir da was verpasst, was die aktuelle „Hochsicherheitslage“ in Karlsruhe erklärt?

[der ballreiter] „Das überraschte alle, niemand hier hat eine Ahnung was das soll. Ich kann mich an keine Scharmützel bei Spielen zwischen KSC und FCN erinnern. Es ist dieser Saison auch bei anderen Heimspielen überhaupt nichts vorgefallen.

Der zuständige Einsatzleiter der Karlsruher Polizei ist ein seltsamer Typ. Beschwerden von Gästefans über das Verhalten der Karlsruher Polizei hört man regelmäßig. Unvergessen ist auch der groteske Auftritt vor ein paar Jahren, als selbiger Einsatzleiter beim Spiel gegen Frankfurt das Spielfeld von Polizeipferden zertrampeln ließ. Von daher: Aus unbekannten Gründen fühlte sich der Herr Einsatzleiter wohl bemüßigt, mal wieder einen raus zu hauen…“


„Zirkuschoreo der Polizei“

[Clubfans United] Wir danken Dir für deine Zeit und dann auch noch so kurzfristig! Das letzte Wort gehört dir: Bspw. ein Tipp an englische Liebhaber von „Diamanten“? Aber du kannst auch gern die Oma oder Tante grüßen!

[der ballreiter] „Ich danke auch für das Interview.

Ja, die englischen Spekulationen, unbegreiflich was die Herren bei Diamantakos gesehen haben wollen. Der kam als „der griechische Patient“ hier an und musste erst einmal medizinisch auf Vordermann gebracht werden. Und spielt im Grunde erst seit der Rückrunde regelmäßig. Trifft auch ab und an, man muss ihn aber so anspielen, dass er nicht mehr anders kann als den Ball rein zu machen. In Sachen Spielverständnis und Laufwege hat er noch so einiges zu lernen.

Und ansonsten schließe ich mich Bela B. und Markus Wiebusch an: »Fußball ist immer noch wichtig!«“


Das Interview führte Alexander Endl [Clubfans United] mit Ralf Graf [der ballreiter] am 14./15.4.2016 via E-Mail.

Steckbrief für Gastleser: Clubfans United ist ein Online-Fanmagazin von Fans für Fans des 1. FC Nürnberg. Clubfans United beschäftigt sich allerdings nicht mit der Fanszene im Speziellen (eher im üblichen Rahmen einer Berichterstattung), schreibt auch nicht aus oder über „die Kurve“ oder Erlebnisse rund um den Stadionbesuch, sondern vielmehr über den Sport, den Verein (fokussiert auf den Profi-Fußball) und die mediale Berichterstattung. Wir sind also mehr Sportmagazin als Fanmagazin in dem Sinne, nur eben, dass wir das als Fans betreiben und auch aus dem Blickwinkel schreiben. Alles weitere bei Interesse etwas ausführlicher hier: clubfans-united.de/was-ist-das-hier

34 Gedanken zu „„Eine verlorene Relegation kostet einen Entwicklungsschritt“

  • Servus Alexander,

    die Brausekicker haben Stan Freitag 15.04. sechs Punkte Vorsprung oder möchtest Du das Ergebnis des anstehenden Spieltages schon vorwegnehmen!? 😩😉

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  • … gut, Du meintest an der Stelle wahrscheinlich unsere 9 Punkte Vorsprung auf Bochum.

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  • … und Leipzig liegt 0:1 hinten. Ich fang jetzt mal nicht das Rechnen an… Schauen wir nur auf uns…

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  • Da haben sich aber die Herren Bouhaddouz und Vollmann Drei im Weggla verdient.
    Wer sammelt ein?

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  • Den „Der Club und Steilvorlagen…“-Reflex tu mer etz ganz schnell wech. Genau: Auswärtssieg!!!

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  • Aha, die „Stecker-raus-Theorie“ scheint zu stimmen…..

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  • Kausalzusammenhänge.

    Leipzig verliert, weil der Club verlor und man sich zu sicher wurde. Der Club hätte morgen vielleicht verloren, weil er gemeint hätte, dass es um nix mehr ginge – und wäre damit vielleicht nochmal in Gefahr nach unten geraten, indem man in einen Negativ-Lauf geriete. Nun spürt die Mannschaft wieder die Chance und legt deswegen paar Körner drauf.

    Fußball ist …

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  • Scheint der Monat der Barnherzigkeit zu sein, Hannover zerlegt gerade MGladbach. Aber immer noch weit weg vom Relegationsplatz.

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  • zabomors,
    Aber der H96-Prinzen scheint besser zu funktionieren als der echte. Was wieder typisch ist und eine Ironie in sich birgt, denn UNS hätte DAS gereicht, aber bei H96 ist es wohl vergebens.

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  • Ich sags doch: Leipzig ist nicht so stabil. Die Chance auf den 2. Platz ist wieder da. Und wenns der letzte Spieltag ist, dass der Club mit Leipzig tauscht.

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    • Hans:
      Ich sags doch: Leipzig ist nicht so stabil. Die Chance auf den 2. Platz ist wieder da. Und wenns der letzte Spieltag ist, dass der Club mit Leipzig tauscht.

      Ich hab das mulmige Gefühl, daß es Bader irgendwie geschafft hat, das Pech zu uns zurückzuschicken. Hoffentlich vertreiben die Spieler heute mit einem Sieg meine dem Wetter angepaßten Gedanken ganz schnell wieder.

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      • Beate60: Ich hab das mulmige Gefühl, daß es Bader irgendwie geschafft hat, das Pech zu uns zurückzuschicken. Hoffentlich vertreiben die Spieler heute mit einem Sieg meine dem Wetter angepaßten Gedanken ganz schnell wieder.

        Der soll sich lieber ärgern, daß er beim Trainerwechsel in Hannover auf Schaaf gesetzt hat, jetzt mit Stendel holen sie plötzlich die Punkte, nur ist es aber leider zu spät. Davon abgesehen Auswärtssieg in Karlsruhe wirde wohl schwieriger als zuhause gegen Duisburg.

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  • Ich denke dass das Spiel beim KSC ähnlich wird, wie gegen die Zebras, da sie eine defensiv sehr starke Mannschaft haben. Das hat der FCN seit Jahren nie gekonnt, gegen solche Gegener das Spiel zu machen. Dazu fehlt es einfach an Qualität. Wir haben nur eine Chance und zwar die Zermürbestrategie, die aus Geduld, Disziplin, physischer sowie psychischer Ausdauer besteht. Schafft es die Mannschaft das über 90 + x auf den Platz zu bringen, ohne defensiv anfällig zu werden, dann holen wir die dringen benötigten 3 Punkte. Gegen Duisburg haben wir aufgrund mangelnder Defensivarbeit verloren.

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    • Frank(e):
      Ich denke dass das Spiel beim KSC ähnlich wird, wie gegen die Zebras, da sie eine defensiv sehr starke Mannschaft haben. Das hat der FCN seit Jahren nie gekonnt, gegen solche Gegener das Spiel zu machen. Dazu fehlt es einfach an Qualität. Wir haben nur eine Chance und zwar die Zermürbestrategie, die aus Geduld, Disziplin, physischer sowie psychischer Ausdauer besteht. Schafft es die Mannschaft das über 90 + x auf den Platz zu bringen, ohne defensiv anfällig zu werden, dann holen wir die dringen benötigten 3 Punkte. Gegen Duisburg haben wir aufgrund mangelnder Defensivarbeit verloren.

      Was letztendlich aber das Geheimnis des Erfolgs der Serie war: Man war ja fast nie wirklich spielerisch überlegen, man arbeitete hart, versuchte Fehler zu vermeiden und die der anderen auszubügeln, sich von Spielereignissen nicht aus dem Konzept bringen zu lassen und bis hinten raus auf seine Chancen zu lauern, die aufgrund der guten Fitness auch kamen, weil dann der Gegner anfing Fehler zu machen.

      Gegen Duisburg war das ein Stück weit verloren gegangen. Zwar nicht das Bemühen, aber die Konzentration, die gegenseitige Fehler-Hilfe und die Ruhe, auf dem Weg zu bleiben.

      Im Grunde spielten wir in jedem Spiel auf ein Remis. Um dann, wenn sich die Chance bot, daraus einen Dreier zu machen. Dahin müssen wir in Karlsruhe zurück. Auch wenn das widersprüchlich klingen mag, einen Sieg anzustreben, indem man auf Remis spielt.

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  • Heute ist alles möglich….Hoffnung auf Platz 2 mit einem Sieg….bin ich leider skeptisch
    Nur noch 6 Punkte vor Bochum
    …durchaus möglich Club Pessimist…
    Weiter 9 Punkte vor Bochum…5 Punkte hinter Leipzig….Rechenspiele ohne Ende…geht’s raus und spielts Fussball…

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  • Alexander Endl – Clubfans United,
    Ist zwar einige Zeit her,aber im Stadionheft gab es mal die Diskussion ob es schädlich für den Verein ist,wenn immer mehr Wessis jetzt auch zu Union gehen.
    Frage deshalb:wie wichtig ist das Image des Ostclubs noch für die Fans?

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  • Alexander Endl – Clubfans United,

    gerne.
    Such Dir was aus.

    1.Eure Hinrunde verlief, vorsichtig formuliert, mäßig.
    Da stand neben dem ärgerlichen Aus im DFB-Pokal beim Regionalligisten Viktoria Köln auch eine peinliche Heimpleite gegen Paderborn zu Buche.
    Beim Blick auf die Rückrundentabelle dagegen fällt auf, dass ihr heimlich, still und leise zu den „großen drei Vereinen“ aufgeschlossen habt (Nürnberg 29, Freiburg 28, Leipzig 27, Berlin 26).
    Wie sehr ärgert im Rückspiegel die vergeigte Hinrunde?

    2. Düwel – Lewandowski – Hofschneider – Keller.
    Wenn die neue Saison beginnt, hattet ihr innerhalb eines Jahres vier Trainer. Auch wenn Lewandowski wegen Burnout aufgab und Hofschneider als Interimslösung einsprang, bringt ein Trainerwechsel so oder so immer eine gewisse Richtungsänderung mit sich.
    Euer Sportdirektor Lutz Munak will nun eine trainerunabhängige eigene Philosophie verfolgen (Quelle: Tagespiegel) und nicht jedesmal die Philosophie dem Trainerwunsch anpassen. Kann das aus Deiner Sicht funktionieren? Und vor allem: Wie schaut sie aus, diese „Eiserne Philosophie“? Und was tun, wenn sich für diese Philosophie dann doch kein geeigneter Trainer findet?

    3. Bei uns ranken sich die Gerüchte um Angebote für die Stürmer Füllkrug und Burgstaller. Euer Knipser Bobby Wood (17 Tore in 27 Spielen) ist angeblich auch so gut wie weg. Gibt es dennoch einen Hoffnungsschimmer ihn zu halten oder muss man einfach froh über die Gewinnmitnahme und die schöne Zeit sein?

    Und die Aktion mit dem Fanhaus als Flüchtlingsunterkunft fand ich auch noch sehr bemerkenswert!

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  • Zu Benny Köhler (ein Freund von mir ist sein Onkel und dadurch habe ich ihn auch mal kennengelernt, ein toller Typ). Seht Ihr für ihn eine langfristige Perspektive in der Mannschaft.
    PS: Eure Unterstützung für ihn während der schweren Erkrankung war grandios.

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  • Alex,
    Köhler hat gerade mit Union verlängert.Teo,
    man könnte auch fragen,inwieweit die bessere Rückrunde mit der Leihe von Felix Kroos zusammen hängt.

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  • Fürwahr ein toll bestelltes Feld, das Woy und Bader da hinterlassen haben.
    Heute in der Print NN:

    „Gestern war wieder so ein Tag, an dem sich Thomas Grethlein aufregen musste über die Blauäugigkeit der ehe­maligen Führungsriege. Wie die DFL bekanntgab, muss der 1. FC Nürnberg als einer von ganz wenigen Vereinen wieder Auflagen und vor allem Bedin­gungen erfüllen, um in der Saison 2016/2017 wieder mitspielen zu dür­fen in der Zweiten Liga. Etwas Linde­rung würde der Aufstieg verschaffen, weil unter anderem mit deutlich höhe­ren Einnahmen aus der TV-Vermark­tung zu rechnen wäre. Auch hätten sich die Bedingungen damit erledigt.
    Sollte es aber eine dritte Saison in der Zweiten Liga werden, müsste Michael Meeske vorher noch viel Geld auftreiben, um eine Deckung des im Lizenzierungsverfahren angegebenen 40-Millionen-Etats gewährleisten zu können. „Generell sind nicht alle geplanten Einnahmen bereits im Vor­feld belegbar“, sagt Michael Meeske, die DFL fordere deshalb gerade von ihren Wackelkandidaten einen soge­nannten „Risikopuffer“ in Form von Kreditlinien oder Bürgschaften.“


    “ Es brennt also mal wieder im Sport­park Valznerweiher, wie im Vorjahr, als im ersten Durchgang ebenfalls ein paar Liquiditätsnachweise gefehlt hat­ten. Bedenklich muss stimmen, dass selbst die knapp acht Millionen aus den Notverkäufen von Niklas Stark (Ende August zu Hertha BSC) und Alessandro Schöpf (Anfang Januar zu Schalke) nicht zur Entspannung der Lage beitragen konnten. Wie es aus­sieht, dienten die beiden Transfers tat­sächlich nur einem Zweck: um Löcher zu stopfen.“

    „Aus eigener Kraft und somit ohne den Verkauf von Leis­tungsträgern wird der Club im Unter­haus nicht über die Runden kommen, dafür ist der Apparat zu groß und das Lohnniveau zu hoch. Im Zuge des per­sonellen Neuaufbaus im Frühjahr 2014 stattete der damalige Sportvor­stand die meisten Zugänge mit lang­fristigen Verträgen und vergleichwei­se üppigen Gehältern aus; anstatt die eigent­lich nach dem Abstieg notwendig gewordenen Anpassungsprozesse ein­zuleiten, setzten Martin Bader und seine Kolle­gen alles auf eine Karte. Der sofortige Wiederauf­stieg hätte es werden sol­len, ja müssen, wie 2009, als hinterher ein Jahres­fehlbetrag in Höhe von 5,8 Millionen Euro in der Bilanz stand. Zum Stichtag 30. Juni 2015 beliefen sich die Verbindlichkeiten insgesamt auf etwa 3,2 Millionen, Tendenz steigend. Im Vergleich zur Bundesligarunde 2013/2014 überwies die DFL zwölf Millionen weniger Fernsehgeld, die Einnahmen aus dem Kartenverkauf brachen um die 6,6 Millionen ein. Trotzdem gingen die damals Verant­wortlichen ins wirtschaftliche Risiko. Erst in zwei bis drei Jahren hofft der Kaufmännische Vorstand, den „Tur­naround“ geschafft zu haben. Also wieder mehr einzunehmen als auszu­geben.
    Nicht erst seit gestern ist es genau andersherum. Die monatlichen Fix­kosten erdrücken den 1. FC Nürnberg fast, der wohl frühestens Mitte und spätestens Ende Mai über seine künfti­ge Ligazugehörigkeit Bescheid weiß. Da der Zweitliga-Etat aber bereits in der ersten Mai-Woche mit Bürgschaf­ten abgesichert sein muss, wartet viel Arbeit auf Michael Meeske.
    Seine Zuversicht lässt er sich aber nicht nehmen. Die kalkulierten Unwägbarkeiten seien „geringer als im Vorjahr“, findet er, der Trend sei grundsätzlich positiv. Was aber wenig an den Schwierigkeiten ändert.“

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  • Und in dem Zusammenhang, wo jede Millionen zählt beim Club würde mich immer noch brennend interessieren, ob und mit wieviel Abfindung Martin Bader gegangen ist, weil genau um diesen Zeitpunkt herum auch der Stark Transfer auf einmal dringend notwendig wurde, obwohl Bader keinen einzigen Tag arbeitslos war und sich sogar danach verbessern konnte mit H96. Ich würde das nach wie vor gerne wissen, was finanziell beim Bader Abgang gelaufen ist. In dem Zusammenhang um die allgemeine finanziell schlechte Situation. interessiert mich das umso mehr.
    Ich finde daß ein Vereinen seinen Mitgliedern da auch Transparenz schuldet, vor allem wenn es sich um erhebliche Ausgaben handelt. Darüber hörte man aber keinen Pieps.

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  • Juwe,
    Ist wohl wirklich was, was man ohne Baders Einwilligung nicht einfach öffentlich machen kann. Und was der von Offenheit hielt, ist ja mittlerweile wohl klar.
    Ichh find in dem Artikel übrigens eine Aussage nicht ganz treffend. Es hätte heißen müssen, daß Grethlein sich über seine eigene Blauäugigkeit mal wieder ärgern muß.
    „Man hat mir gesagt …“

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  • Irgendwie ärgert es mich, es muss raus, während Nürnberg 13 Punkte fehlen, wieder mal Schiedsrichter dafür zuständig sind, hat München einen Erfolg nach dem andern.
    Werden Meister, gewinnen danach den DFB Pokal und gewinnen ev die Championsleague danach gewinnen die Münchner Damen auch den Damen Meistertitel, danach wohl die Basketballer den Basketball DBL Titel und danach gewinnt München auch noch den DEL Eishockey Titel (führen gegen Wolfsburg!!!)….. Das macht Spaß.
    Ich gönne ja anderen auch den Erfolg (München), ABER: soviel Erfolge auf eine Stadt, dass ist nicht mehr schön und auch nicht normal oder, naja meine Meinung!
    München holt Titel en masse und Nürnberg muss froh sein, mal in der 2. Liga zufrieden zu sein, aufzusteigen (was noch nicht mal sicher ist!).
    Während B. München seit Jahren Titel sammelt wie andere Schnitzel essen, dazu gewinnt München jetzt noch in anderen Sportarten, hat der Club den letzten ganz großen Titel 1968 geholt (NUR DER DfB POKAL 2007 als Trostpflaster)
    Könnte kotzen, naja das Wort will ich nicht sagen, ABER der Gott (Sport-Gott ist allein nur ein Münchner!!!!!!!)…Soll froh sein, wer nicht an den Sport-Gott glaubt. Aber normal ist das alles nicht mehr, für mich jedesmal nicht, wenn man privat auch oft mit dem Leid und Ärger zu kämpfen hat. Die beiden letzten recht schönen Wochen hintereinander waren, als der Club zuletzt Pokalsieger wurde, wann, ich glaub 2007 war das!!
    Seitdem 2 Abstiege und ganz viel Ärger und die Eishockeymannschaft Nürnbergs jedesmal vom Pech verfolgt (wie der Club beim Bundesliga-Abstieg 2014!!! Alles nicht normal, für mich.
    Gerechtigkeit ist eine feine Sache…….für jemand ganz oben offensichtlich kein Thema, nur macht das nicht nur keinen Spaß (sowieso nicht!!!!!) sondern auch kein Sinn.
    Naja der Club Fan muss ja schon überglücklich sein, wenn der Club in die 1. Liga aufsteigt.Wenn.
    Um dann wieder jahrelang zu erleben, wie Bayern einen Meistertitel nach dem andern macht und einen Pokal nach dem andern holt, seit 2012, jährlich….!? Und Dauersieger, Langeweile inklusive oder!!!
    Alles fühlt sich sehr sehr gerecht an, für mich jedenfalls.
    Bin nicht mal so arg gegen Bayern, Hoeneß hat dort eine Super, eine Wahnsinns-Arbeit gemacht, aber das fühlt sich alles nicht mehr gerecht an.
    Und München sahnt in anderen Sportarten auch ALLE Titel ab
    (voraussichtlich!). Gibt es einen (Sport!!) Gott, dann ist er anscheinend in München ansässig…..!?

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