Spiele davor

Am letzten Spieltag der Zweitligasaison 1977/78 besiegte der KSV Baunatal in einem Heimspiel Kickers Offenbach mit 2:1.

„Und in Shanghai kippte ein mit Pedalen ausgestattes Fortbewegungsmittel um“, höre ich den geneigten Leser sagen, der wohl auch den Hinweis, dass infolge dieses den damaligen Tabellenstand der beiden Vereine konterkarierenden Ergebnisses der FC Bayern Hof aus der 2. Bundesliga/Süd abstieg, mit dem Gleichmut eines im Geschichtsunterricht vor sich hin dösenden Pennälers aufnehmen wird. Auch die Tatsache, dass Bayern Hof abstieg (klick), obwohl er sein letztes Saisonspiel vor heimischer Kulisse und meinen und meines Vaters Augen satt mit 4:0 gewann, wird ihn kalt lassen, nicht aber vielleicht der Umstand, dass die Spieler der Mannschaft, die damals auf der Grünen Au sang- und klanglos unterging, das FCN-Wappen auf der Brust trugen (klick). Von Interesse könnte auch sein, dass der Club, der diese Partie in der Besetzung

MÜLLER (TW)

WEYERICH

 BAIERLORZER         J. TÄUBER         STOCKER         

LIEBERWIRTH           PETROVIC             SCHÖLL         

  ZIVALJEVIC          WALITZA          SOMMER

bestritt, als Tabellenzweiter nach Hof gereist war und vor dem Spiel wusste, dass er, gleich wie das Spiel ausgehen würde, weder auf den dritten Platz abrutschen noch auf den ersten Platz springen konnte. Er wusste, dass nach dem Saisonende zwei Aufstiegsspiele gegen den Zweiten der 2. Bundesliga/Nord anstanden, und hätte der KSV Baunatal nicht gegen den Tabellenfünften Offenbach gewonnen, wären die Nordhessen (klick) ähnlich sauer auf den 1. FC Nürnberg gewesen wie es die Anhänger des FC Bayern Hof, zu denen ich damals noch gehörte, auf Kickers Offenbach waren und wie es, um den Bogen zur Gegenwart zu spannen, die Anhänger des FSV Frankfurt auf RB Leipzig sind, das, schon als Aufsteiger feststehend, das letzte Saisonspiel in Duisburg vergeigte, was den Abstieg des kleinen Bruders der Eintracht bedeutet (klick).

Angesichts der nicht zu erwartenden, aber nicht ganz unerwarteten Niederlage Leipzigs gerät es zur Randnotiz, dass der 1. FC Nürnberg, der, als Teilnehmer an der Bundesliga-Relegation feststehend, mit einem 1:0-Sieg in Paderborn dem kleinen Bruder der Eintracht Schützenhilfe leistete, den Frankfurtern keinen Anlass zu Groll und Tadel bot. Wobei die Leistung des Tabellendritten ähnlich saft- und kraftlos sowie einer deftigen Schlappe würdig war wie die jener Club-Mannschaft, die 1978 zum Saisonausklang nicht ganz unerwartet gegen alle Erwartung in Hof verlor und sich dann in zwei Spielen gegen Rot-Weiß Essen den Wiederaufstieg in die Bundesliga nach neun Jahren der Zweitklassigkeit sicherte (klick).

So gähnreizfördernd diese Reminiszenzen auf den Leser wirken mögen, so einschneidend waren die geschilderten Vorgänge für die Biografie des geneigten Autors, der sich – Erfolgsfan, der er schon immer war – vom in der Drittklassigkeit versunkenen FC Bayern Hof ab- und dem wieder zur Elite des deutschen Fußballs zählenden 1. FC Nürnberg zuwandte. Eine Entscheidung, die nicht mit der imaginierten Erfolgsgeschichte belohnt wurde, ja im Prinzip ein buntes Füllhorn von Erlebnissen bereithielt, zu denen mir Bob Segers Worte

WISH I DIDN’T KNOW NOW, WHAT I DIDN’T KNOW THEN

einfallen (klick).

Abgesehen von punktuellen Achtungserfolgen.

Die notwendig sind, um einen Erfolgsfan bei der Stange zu halten.

Ein Achtungserfolg wäre es, wenn der Club in den anstehenden Relegationsspielen den großen Bruder des FSV Frankfurt aus der Bundesliga und sich selbst in dieselbe schießen würde. Die Chancen, dass dies gelingt würde ich auf 25:75 beziffern:

AUSSENSEITERSIEG!

[Zum letzten Spiel: klick, klick, klick, klick.]

47 Gedanken zu „Spiele davor

  • Von wegen langweilig, ganz elektrisiert bin ich! Justament heute fragte mich ein Freund aus Hamburg, warum ich denn bei der grandiosen Historie von ESV AN-Eyb und SpVgg Ansbach sowie den illustren Namen der Jugendspieler „Volkert, Georg“ und „Wolf, Andy“ dann Clubfan geworden sei. Ein rotziges „einmal Erfolgsfan, immer Erfolgsfan!“, schoss ich zur Alster, zumal da als Leiche im Keller ja immer noch mein Bayernfan-Intermezzo schlummert (aber die echten, größten, tollsten Bayern von allen auf der ganzen Welt)… Manfred ist mit einer knallharten Clubberin aus Nämberch verheiratet, er wird den innewohnenden Schuss „bittersweet“ also schon verstanden haben😉

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  • Die Chancen für den Aufstieg 25:75?

    Jetzt ist das Glas also nicht mal mehr halb leer?

    So ein Aufstiegs-Chancenverhältnis halte ich gegen einen Gegner wie Wolfsburg oder Mainz für realistisch.
    Ich halte ein 50:50 – wenn nicht sogar besser zugunsten des FCN – für deutlich wahrscheinlicher und freue mich, dass ich mir in Bezug auf meinen Verein ein positiveres Denken bewahrt habe.

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    • Blitz:

      Die Chancen für den Aufstieg 25:75?

      Jetzt ist das Glas also nicht mal mehr halb leer?

      So ein Aufstiegs-Chancenverhältnis halte ich gegen einen Gegner wie Wolfsburg oder Mainz für realistisch.
      Ich halte ein 50:50 – wenn nicht sogar besser zugunsten des FCN – für deutlich wahrscheinlicher und freue mich, dass ich mir in Bezug auf meinen Verein ein positiveres Denken bewahrt habe.

      Es ist ja nicht so, dass eine Gewinnchance von 25% keine Gewinnchance ist. Ich sage ja: Außenseitersieg…

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  • Solange die Fans der Eintracht mehrheitlich über die Probleme der Saison sagen: der Eintracht fehlt das Tempo im Spiel und die Eintracht schafft es nicht Pässe über fünf Meter beim eigenen Mann ankommen zu lassen, solange sehe ich die Chancen eher 65:35 pro Club

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    • Christian-Berlin:
      Solange die Fans der Eintracht mehrheitlich über die Probleme der Saison sagen: der Eintracht fehlt das Tempo im Spiel und die Eintracht schafft es nicht Pässe über fünf Meter beim eigenen Mann ankommen zu lassen, solange sehe ich die Chancen eher 65:35 pro Club

      Da bin ich (nicht zuletzt nach dem Auftritt von Hübner in HR3) bei Dir. Belschanov nehme ich mal wieder bei einem Spiel unter meine Fittiche, dann aktiviert sich auch wieder sein Optimismus.

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  • Ball flach halten.
    Als Glubb-fan tut man meist besser dran die eigenen Erwartungen nicht zu sehr zu schüren, sonst leidet man noch mehr als eh schon. Und so kann man wenigstens positiv überrascht werden

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  • Aus dem CU Golf-Geräteschuppen sind einige Lacksprühdosen verschwunden. Neulich hat sich der Generaldirektor großzügig da drin für daheim beim Rasendünger bedient. Vielleicht hat der ja was gesehen?

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  • eM Oh,
    Ich bin da mittlerweile schmerzfrei.
    Alles Andere als der Aufstieg wäre eine Enttäuschung, was denn sonst?
    Egal wie die Chancen, von wem auch immer berechnet, stehen, wer sich wünscht das der Club in der ersten Liga spielt, kann doch nur enttäuscht sein, wenn es nicht gelingt.
    Das ändert sich auch nicht, wenn ich erwarte nächstes Jahr zweite Liga zu spielen.Wollen würde ich es trotzdem nicht.

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  • Die Spannung steigt schon spürbar. Und ich kann und will auch die Hoffnung nicht ausbremsen.
    Insofern geh ich Stand jetzt von einem erfolgreichen Aufstieg aus, freu mich auf die Spiele, hab aber vorsichtshalebr schon genug Argumente im Hinterkopf, mit dem ich mir ein sehr unwahrscheinliches Scheitern dann schönreden kann. 🙂

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  • Das beste hoffen, daß schlimmste fürchten und danach sehen wir weiter.
    Manisch wäre die passende medizinische Umschreibung für das gleichzeitige panische Zittern gemischt mit der Euphorie.

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  • Ich schätze die Gewinnchance bzw Aufstieg auf 45% zu 55%. Als Vorteil sehe ich die Ausgangssituation, für Frankfurt lästige unangenehmen Saisonverländerung, die Spieler wären jetzt schon lieber im Urlaub. Zu gewinnen gibt es quasi nichts, weil sie bleiben ja im Erfolg nur dort wo sie bereits waren.

    Für den Club gibt es auf ganzer Linie nur zu gewinnen. Diese mentale Momentum schätze ich hoch ein, deshalbeine fast völlig ausgeglichene Chance.

    Beim Hinspiel in Frankfurt lieg der Druck bei den Hausherren, umso länger ihnen nach vorne nichts gelingt umso nervöser werden sie und werden mehr und mehr hinten öffnen. Sie brauchen zuhause mindestens 1-2 Tore für das Rückspiel.

    Wenn der Club Geduld hat absichert und wartet, kommen später die Chancen und das können wir ja auch ganz gut, späte Tore.

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  • Das beste hoffen und das schlimmste fürchten gilt ja auch für Bayern Hof: Schönes Endspiel nächsten Samstag. Wen interessiert da der Kick in Berlin.

    P.S. Beim inzwischen Exclub vom Ex-AR Zeck läufts ja auch nicht ganz rund…

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  • Gegnerische Freistöße vermeiden. Die SGE baut auf Standards.
    Und da jeder davon ausgeht, dass der Club sich hinten reinstellt und abwartet, könnte Weiler ruhig die Devise ausgeben, in den ersten 10 Minuten zu pressen was das Zeug hält, um die Eintracht zu stressen, zu verunsichern und bestmöglich ein frühes Tor zu machen, dann sehen die restlichen 80 Minuten vielleicht sogar noch etwas lustiger aus.

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  • Was „Cbhristian-berlin“, „Beate60“ und „Mohrenmann“ sagten!
    Nur das *schmerzfrei*, das kriege ich trotzdem immer noch nicht hin. :-S

    Um doch noch ein wenig Senf dazuzugeben. Ich halte die SGE für den schwierigeren Gegner für den Glubb als Bremen, auch wenn ich lieber Frankfurt als Bremen in Liga 2 sehen würde. Doch alle versuchten Erklärungen vor sich selber, z.B. warum die Einttracht-Spieler nicht motiviert sein sollten (wer ist schon motiviert, wenn es um den Erhalt des Arbeitsplatzes geht, gell…? Ja ja), scheinen mir mehr Wunsch Vater des Gedankens als stichhaltig. Es ist ja auch bei mir vor allem Wunsch, den Glubb wieder im Oberhaus zu sehen!!
    Aber wenn wir auf die Statistik schauen, dann spricht das für die Erstligisten: Bei 17 Relegationspaarungen hat sich nur 5x der Zweitligist durchgesetzt.
    Doch hoffen und wünschen tu ich natürlich weiter….

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    • eM Oh:
      Bei 17 Relegationspaarungen hat sich nur 5x der Zweitligist durchgesetzt.

      Das stützt ja (über den Daumen) Belschanovs Einschätzung einer 25% Gewinn-Chance.

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  • Juwe:
    Ich schätze die Gewinnchance bzw Aufstieg auf 45% zu 55%. Als Vorteil sehe ich die Ausgangssituation, für Frankfurt lästige unangenehmen Saisonverländerung, die Spieler wären jetzt schon lieber im Urlaub. Zu gewinnen gibt es quasi nichts, weil sie bleiben ja im Erfolg nur dort wo sie bereits waren.

    Für den Club gibt es auf ganzer Linie nur zu gewinnen. Diese mentale Momentum schätze ich hoch ein, deshalbeine fast völlig ausgeglichene Chance.

    Beim Hinspiel in Frankfurt lieg der Druck bei den Hausherren, umso länger ihnen nach vorne nichts gelingt umso nervöser werden sie und werden mehr und mehr hinten öffnen. Sie brauchen zuhause mindestens 1-2 Tore für das Rückspiel.

    Wenn der Club Geduld hat absichert und wartet, kommen später die Chancen und das können wir ja auch ganz gut, späte Tore.

    Hmmm, das gibt mir zu denken.
    Weil es tatsächlich sehr logisch und nachvollziehbar ist.

    Leider lässt das aber auch ein wenig attraktives Spiel erwarten.
    Was einem natürlich wurscht sein kann, wenn am Ende der Aufstieg steht.

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  • eM Oh,

    Doch alle versuchten Erklärungen vor sich selber, z.B. warum die Einttracht-Spieler nicht motiviert sein sollten (wer ist schon motiviert, wenn es um den Erhalt des Arbeitsplatzes geht, gell…? Ja ja)

    Die Spieler wissen doch längst, dass Ihre Arbeitsplätze sicher sind, egal ob der Verein absteigt oder nicht, Hasebe und Chandler können den Mitspielern ein schönes Lied davon singen. Und wenn ich dann lese, dass Chandler eigentlich schon in Amerika bei der Copa sein wollte, dann habe ich tatsächlich so ein klein wenig Hoffnung, dass die Spieler der Eintracht nicht 100% motiviert sind.

    Bei uns dagegen ist jedem klar, dass er etwas für die Geschichtsbücher erreichen kann, immerhin wären wir mit einer gewonnen Relegation der Aufstiegskönig vor Bielefeld.

    Am Ende ist aber auch mir klar, dass alle Theorie grau ist und die Wahrheit auf dem grünen Platz am Donnerstag und Montag ausgespielt wird.

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  • Bin Clubfan seit 1961. Habe in den letzten Jahrzehnten was den Club betrifft viel Böses miterleben müssen. Selbstverständlich schaue ich mir beide Spiele an.
    Steigt der Club auf wird es mich unbändig freuen. Falls nicht geht die Welt auch nicht unter. Die Jahre haben mich gelehrt es gibt vieles was wichtiger ist als Fussball.

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  • Ihr mit euren Prozenten…..ist man im Fall des unmöglichen Falles dann auch wirklich weniger enttäuscht wenn man da vorher so komische Wahrscheinlichkeiten aus dem Ärmel schüttelt?

    Wie auch immer, der Club gewinnt morgen sowieso 3:1 und dahamm gibts dann a gscheits Festla

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  • Ich weiß gar nicht was das hier alles soll, 50/50, 25/75, 60/60. Egal ob Mailand oder Madrid, hauptsache erste Liga!
    Ich hab das mal durchgerechnet: Bei zwei hohen Siegen gegen die Eintracht würden wir knapp hinter Freiburg landen. Aber selbst mit einem Sieg haben wir den zweiten Platz sicher inne, der zum direkten Aufstieg berechtigt. Und sollte Eintracht Frankfurt beide Spiele gewinnen gehen wir eben in die Relegation und werfen da dann alles rein. Demzufolge sehe ich den Druck doch deutlich bei der SGE liegen!
    Also ruhig bleiben und Daumen drücken!

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      • Nick: Ich auch. Insgesamt ein Tor mehr schießen als Frankfurt reicht.

        Eins mehr muss gar nicht sein. Auswärtsregel würde auch reichen 🙂

        Zu Russ, ich finde das sind ansich zwei Themen, die man trennen müßte Fußball und die Gesundheit. Ich fände es auch nicht glücklich, wenn er heute spielt, für ihn gibt es jetzt erstmal wichtigeres. Nebenbei sind das schwierig einzuschätzende Effekte auf das Spiel heute.

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  • Relegation alleine kucken ist ja wie durstig Bier/Wein/Whiskyetiketten anschauen…
    Weiß man, wo in N das Hinspiel in Gesellschaft geschaut werden wird?
    In Weißenohe im Klosterbiergarten läuft schon mal nichts.

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    • zabomors:
      Relegation alleine kucken ist ja wie durstig Bier/Wein/Whiskyetiketten anschauen…
      Weiß man, wo in N das Hinspiel in Gesellschaft geschaut werden wird?
      In Weißenohe im Klosterbiergarten läuft schon mal nichts.

      Gucke zuhause, wenn Du vorbei kommen möchtest, meine Nummer hast Du ja

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  • Ja gute Besserung. Aber ich hoffe, Kovac stellt ihn nicht auf. Das empfände ich als Wettbewerbsverzerrung.

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    • Florian Zenger:
      Inwieweit ist das Wettbewerbsverzerrung?

      Ganz abgesehen davon, daß ich einen Spieler mit solch einer Diagnose und der Aussicht am Tag nach dem Spiel operiert zu werden, als nicht spielfähig einschätze, kann ich mir nicht vorstellen, daß die Spieler (beider Mannschaften) davon unbeeindruckt mit ihm umgehen.
      Das heißt man verändert dadurch etwas am Spielverlauf.
      Und natürlich ist auch zu überlegen, was das bedeutet, daß er erhöhte Hormonwerte schon über einen längeren Zeitraum hat, heißt das, daß er damit mehr Kraft hat und einen Vorteil?
      Wenn man mit erhöhten Hormonwerten keinen Vorteil hätte, müßte man ja nicht dopen.

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  • wieso dass denn Beate? Weil er beim Schiri besondere Nachsicht aus Mitleid genießen könnte? Oder wegen der erhöhten Blutwerte, die auch von Dopingmitteln stammen könnten?

    Gab es eigentlich schon einmal einen solchen Präzendenzfall, dass ein Spieler trotz vor dem Spiel festgestellter stark erhöhter Werte am Spiel teilnehmen durfte?

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  • block4,
    Liverpool vs Dortmund…da hat es nur 2Wochen gedauert bis die postiv Probe bekannt wurde.
    Es könnte ein Wettbewerbsvorteil sein aber nur aufgrund der dadurch entstehenden mannschaftlichen Geschlossenheit-Alle für Marco

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  • Eventuell verschusselt Russ aber auch den entscheidenden Ball,weil er sich doch nicht zu 100% konzentrieren kann.
    Frankfurt und Doping-da gab es doch gerade erst schöne Bilder von Ben Hatira

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  • Christian-Berlin,
    Glaube da nicht an einen Zusammenhang. So was erfindet keiner.

    Alles gute für die Gesundheit, aber nicht für das Spiel.

    Der Vorteil könnte bei den Mitspielern wirken, Teamspirit. Er selbst dürfte das nicht unbeeindruckt wegstecken, kann ich mir nicht vorstellen. Bei so was, gerade mit frischer Diagnose, kreisen die Gedanken nur um die Krankheit. Wie gesagt, Kopf hoch, inzwischen ist fast alles heilbar.

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  • Wenn Frankfurt gewinnt, wird sicher jemand schreiben, dass die Krankheit von Russ die Mannschaft noch einmal zusammengeschweißt hat, verliert Frankfurt, ist das ganze eher eine Randnote und bleibt die persönliche Tragödie des Spielers. da wird es auch egal sein, ob Russ spielt oder nur auf der Bank sitzt und von dort sein Team unterstützt.

    Klar kann es sein, dass bei einem Foul gegen Russ, die Stimmung hochkocht, aber die Stimmung im Stadion in Frankfurt wird sowieso schon am Rand der Hysterie sein, das wird heute Abend ein ganz heißer Tanz, mal sehen wie unsere Spieler mit der Kulisse zurechtkommen?

    die Nervosität steigt bei mir schon mal heftig an, das Gefühl ähnelt etwas dem Pokalfinale 2007.

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  • Abgesehen davon hoffe ich, daß unsere Fans wissen, was auf dem Spiel steht und daß keiner auf die Idee kommt, da auch mal wieder Pyro einsetzen zu müssen oder sonstwie negativ aufzufallen und damit vielleicht negative Folgen für den Verein zu verursachen. Und zwar egal wie die Polizei in Frankfurt sich benimmt.
    Ich möchte nicht noch einmal gegen irgendwelche Rechtfertigungen für Gewalt und Pyro anargumentieren müssen. Es gibt keine.

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  • Beate60,
    Eine Krebserkrankung stärkt einen Menschen nicht, sie zehrt massiv an der Substanz. Der Krebs will alles für sein eigenes Wachstum und „raubt“ es dem Körper. Aber ich bin kein Mediziner. Vielleicht gibt es auch andere Effekte. Gibt es hier einen Arzt?

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  • Optimist,
    Natürlich hast du im Prinzip Recht. Allerdings scheint der Tumor ja noch nicht so auffällig gewesen zu sein, daß Russ sich irgendwie untersuchen ließ. Es war vermutlich eher ein glücklicher Zufall, daß das (hoffentlich recht früh) durch die Dopingkontrolle auffiel.

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  • Ich hab selbst das Gefühl, etwas seltsam zu denken im Moment. Aber letztlich gab es ja auch um Ben-Hatira diese Diskussion, weil er ein Foto veröffentlicht hat Ende April mit dem Medikament Dexamethason. Ist das denn mittlerweile geklärt? Ist der Verdacht gegen ihn ausgeräumt?

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  • Beate60,
    Zumindest der Kicker schreibt von einer „schweren Tumorerkrankung“. Das muss man ja nicht selbst bemerken, wenn es irgendwo im inneren ist. Harmlos klingt das jedenfalls nicht….

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  • Optimist,
    Nein, das will ich damit auch überhaupt nicht sagen. Ich wünsche dem Spieler wirklich alles erdenklich Gute. Daß der Tumor restlos entfernt werden kann und er wieder vollkommen gesundet.
    Ich finde nur, daß der Trainer ihn nicht aufstellen sollte. Ich fände so etwas unverantwortlich.

    und das schreib ich jetzt nicht, weil er Frankfurter ist. Wenn das einem Nürnberger Spieler widerfahren würde, würde ich genauso denken.

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    • Beate60:
      Optimist,

      …Ich finde nur, daß der Trainer ihn nicht aufstellen sollte. Ich fände so etwas unverantwortlich.

      Das Unverantwortlichste ist, dass die Nachricht von Russ‘ schwerer Erkrankung von einer Zeitung aus Gründen der Sensationsmache veröffentlicht wurde.

      Hoffen wir, dass Marco Russ so schnell wie möglich wieder gesund wird.

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  • Erhöht eine gesundheitliche Nachricht um einen Kollegen die mentale Stressbereitschaft fuer ein Relegationsspiel? Ich weiss nicht.
    Auch wenn solche Nachrichten wie um Marco Russ psychologischen Einfluss auf ein Team haben können (in diesem Fall die SGE mehr als der Glubb), so gibt es doch 1000 andere Gründe die auch Einfluss haben könnten.
    Wer gesehen hat, wie Liverpool gestern in der zweiten Hälfte auseinanderfiel und die einzelnen Spieler um die 60 Minuten herum eine Körpersprache erkennen liessen, die mental erschöpfte zeigte und keinen Kampf- und Widersetzungswillen mehr erkennen liess, dann braucht auch man keine Erkrankung für einen entscheidenden psychologischen Effekt herbeiziehen.
    Es mag die Eintracht-Spieler vor dem Spiel zusammenschweissend beeinflussen, aber während des Spiels hat wirklich niemand die Zeit, sich zu überlegen ob ich den Pass zu meinem erkrankten Mitspieler schicke oder nicht.

    Gwinnen sollt mer halt einfach. Den Kasten leerhalten, wär auch scho guud.

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  • Beate60,
    Ja, würde ich auch nicht. Aber wenn die Ärzte grünes Licht geben, wird das schon passen. Die würden sicher nichts erlauben, was die Gesundheit bzw. die Chance auf Heilung gefährdet.

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  • belschanov,
    Vielleicht hatten der Verein und Russ auch keine andere Chance als das öffentlich zu machen? Wenn er verhindern wollte, daß die Medien die Durchsuchung und die positive Dopingprobe in andere Richtung verwenden für Schlagzeilen? Gerade nach diesem Bild mit einer verbotenen Substanz, das Ben Hatira gepostet hatte.

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