Analyse: Defensiver Matchplan geht auf

Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: Eintracht Frankfurt – 1. FC Nürnberg – 1:1 (0:1) Der Club spielt in Frankfurt Remis und schießt dabei das so wichtige Auswärtstor. Er schafft dies dank klar defensiver Ausrichtung.

Die Analyse:

Der Club begann mehr oder weniger wie erwartet. Die Viererkette vor Raphael Schäfer wie gewohnt mit Brecko, Margreitter, Bulthuis und Sepsi, davor links Leibold und rechts Kerk, in der Mitte Behrens und Petrak. In der Spitze Burgstaller und Füllkrug. Weiler versuchte mit den verhältnismäßig schnellen Kerk und Leibold die Geschwindigkeitsdefizite der Außenverteidiger etwas zu kompensieren, brachte den defensiv stabileren und etwas passsichereren Petrak statt des möglichen Möhwald.

In den ersten Minuten war dem Club die Nervosität deutlich anzumerken. Die Eintracht kam besser ins Spiel und mit einigen schnellen Seitenwechseln auch gefährlich in die Nähe des Nürnberger Strafraums. So entstand auch die größte Chance der Frankfurter nach sieben Minuten: Nachdem Chandler Aigner freigespielt hatte, fand dieser aber seinen Meister in Schäfer. Nach der Anfangsphase stellte sich der Club dann aber besser auf die Eintracht ein. Die Mannschaft stand kompakt, zwang durch frühes Anlaufen die Frankfurter oft in den hohen Ball, welchen Bulthuis und Margreitter kompromisslos verteidigten.

So entstand in der Folge ein Spiel, das durchaus das Prädikat „unansehnlich“ verdient hatte. Der Club stand sehr eng gestaffelt, überließ den Gastgebern den Ball und die Initiative. Diese wussten mit beidem nicht sonderlich viel anzufangen. Immer wieder wählte die Eintracht im Aufbau den Quer- oder Rückpass, immer eingedenk der potentiellen Gefahr, die vom FCN bei Kontern ausging. Diese Gefahr kam aber eigentlich fast gar nicht zum Tragen, in der gesamten ersten Halbzeit war der Club nicht einmal im gegnerischen Strafraum am Ball.

Dass der Club zur Pause dennoch in Führung lag, war einem Standard geschuldet. Einen Standard, den Alex Meier mit einem dummen Foul verursacht hatte. Das einzige Mal, dass der Frankfurter „Fußballgott“ wirkungsvoll ins Geschehen eingriff. Die Club-Abwehr hatte ihn, gepaart mit seinem Spielpraxisrückstand, gut im Griff. Den Freistoß nach dem Foul ließ Sebastian Kerk lang in den Strafraum segeln, wo sich Russ und Hasebe gegenseitig behinderten, so dass der Ball von Russ Fuß ins Tor trudelte. Der FCN war in Führung ohne eine einzige Offensivaktion gestartet zu haben. Sicherlich glücklich, allerdings hätte auch die Eintracht auf der Gegenseite nicht zwingend ein Tor verdient gehabt, zu wenig Wucht bekamen die Hessen in ihr Angriffsspiel.

Nach der Pause änderte sich das Spiel nicht wirklich. Frankfurt hatte den Ball, wusste aber nicht wirklich etwas damit anzufangen. Der Club verteidigte gut und stand sicher. Einzige Ausnahme bildete die 65. Minute, als eine Chandlerflanke tatsächlich einmal einen Abnehmer fand. Gacinovic stand in der Mitte, nahm den Ball an und blieb eigentlich an Brecko hängen, doch dessen Klärung sprang dem Serben wieder vor die Füße, so dass er blitzschnell reagieren und einschießen konnte. Dabei war die Entstehung des Treffers in höchstem Maße ärgerlich, da mehrmals im Aufbau des Angriffs versäumt wurde diesen zu unterbinden. Es war fast der einzige Moment des Abends, an dem der FCN nicht nur tief, sondern zu tief stand.

In der Folge bemühte sich die Eintracht zwar um einen weiteren Treffer, kam durch Chandler und Seferovic auch noch zu Chancen, die Schäfer souverän vereitelte, drängte aber nicht mit letzter Konsequenz. Auch getragen von der Angst vielleicht doch noch in den einen entscheidenden Konter des FCN zu laufen. Diesen gab es in der Schlussphase auch nicht. Vielmehr verlegte der Club sich auch am Ende aufs Verteidigen, brachte mit Hovland sogar zum Schluss noch einen zusätzlichen Defensiven. So hielt bis zum Schluss das 1:1, im Übrigen das fünfte Remis nach 90 Minuten in einem Relegationsspiel in Folge; Weilers defensiver Matchplan ging fast gänzlich auf. Die Ausgangslage für den FCN ist damit zu Hause nun etwas besser als für die Frankfurter, doch nur als Erinnerung, die letzten beiden Zweitligisten, die mit einem Remis aus dem Hinspiel gingen, stiegen nicht auf.

Die Zahlen:

Frankfurt Nürnberg
1
Tore
1
22
Torschüsse
1
8
Ecken
1
67,72
Ballbesitz (%)
32,28
81,22
Passquote (%)
47,40
53,03
Gewonnene Zweikämpfe (%)
46,97
13
Fouls
19
Laufdistanz (km)
3
Abseits
4

Trainerstatement:

„“Wir haben hier ein 1:1 geholt, das ist sicher ein gutes Resultat. Frankfurt hat sehr dominant agiert, wir sind dagegen nicht zum Abschluss gekommen. Aber die Mannschaft hat sehr gut verteidigt und ganz wenig zugelassen. Trotz der Überlegenheit kam Frankfurt so kaum zu Chancen. Es bleibt nun weiter alles offen. Beide Mannschaften haben noch Chancen, sich durchzusetzen.““

Die Spieler im Einzelnen:

Raphael Schäfer 11 Notenpunkte (2 numerisch: 2)
Auf dem Feld mit astreiner Leistung und schönen Paraden. Als Anführer auf dem Platz wichtig. Muss allerdings froh sein, dass an dieser Stelle Interviews nach dem Spiel nicht in die Benotung einfließen.
Miso Brecko 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Beim Gegentor mit sehr viel Pech, dass er den Ball Gacinovic in den Lauf abwehrte. Jenseits dessen solide, allerdings ohne Offensivimpulse.
Georg Margreitter 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Einige unnötige Fouls, die das Spiel gefährlich machten. Sonst relativ souverän.
Dave Bulthuis 11 Notenpunkte (2 numerisch: 2)
Einmal mehr fehlerfreier Turm in der Schlacht. Unangefochtener Abwehrchef.
Laszlo Sepsi 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Machte eine wirklich ordentliche Partie, bei der er Aigner fast völlig im Griff hatte. Natürlich ging nach vorne wenig, das war an diesem Abend aber auch nicht das Hauptziel.
Tim Leibold 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Musste wie Kerk vor allem Defensivarbeit verrichten, dies gelang in der Regel ordentlich. Nach vorne aber völlig wirkungslos.
Even Hovland Ohne Bewertung
Kam fünf Minuten vor Schluss für Füllkrug. Sollte nach hinten absichern. Es fiel zumindest kein Gegentor.l
Hanno Behrens 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Starker Abräumer vor der Abwehr. Allerdings bisweilen mit unpräzisen Pässen in der Vorwärtsbewegung.
Ondrej Petrak 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Defensiv in Ordnung. Allerdings mit vielen leichten Ballverlusten.
Sebastian Kerk 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Im Eishockey wäre er der Torschütze des FCN, so gab er nur die Vorlage zum Clubtor. War ansonsten sehr bemüht und arbeitete auch nach hinten mit, ging aber am Ende die Puste deutlich aus.
Danny Blum Ohne Bewertung
Kam in 74. für Kerk. Sollte wohl für Entlastung sorgen, schaffte dies aber kaum. Fiel nur durch unnötige Fouls auf.
Rurik Gislason Ohne Bewertung
Kam zum an der Uhr drehen in der 89. Minute für Leibold. Das klappte.
Guido Burgstaller 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Viel unterwegs, störte wie Füllkrug das Aufbauspiel der Frankfurter. Fand aber wie die gesamte Mannschaft offensiv nicht statt.
Niclas Füllkrug 4 Notenpunkte (4- numerisch: 4.33)
Noch einen Ticken schwächer als Burgstaller, obwohl genauso bemüht. Spiel lief einfach völlig an ihm vorbei.

76 Gedanken zu „Analyse: Defensiver Matchplan geht auf

  • Sorry, aber deine Noten entsprechen null komma null der Leistung von Füllkrug und Burgstaller. Es war ein taktisches Konzept von Weiler und sie haben sich ohne jeden Egoismus in den Dienst der Mannschaft gestellt und die Defensive stabil gehalten.
    Für mich verdienen sie damit eine 1. Genau wie im Grunde alle anderen Spieler. Denn in dem Hexenkessel solch eine Kompaktheit vom Anfang bis zum Ende durchzuziehen ist aller Ehren wert.

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    • Beate60:
      Sorry, aber deine Noten entsprechen null komma null der Leistung von Füllkrug und Burgstaller. Es war ein taktisches Konzept von Weiler und sie haben sich ohne jeden Egoismus in den Dienst der Mannschaft gestellt und die Defensive stabil gehalten.
      Für mich verdienen sie damit eine 1. Genau wie im Grunde alle anderen Spieler. Denn in dem Hexenkessel solch eine Kompaktheit vom Anfang bis zum Ende durchzuziehen ist aller Ehren wert.

      Sehe ich defensiv wie Du, ein Wahnsinn wie sich unsere Jungs reinhängten und gegen den Ball rannten, kämpften, sich reinwarfen. Note 1 für den Kampfeswillen.

      Offensiv aber, in der Vorwärtsbewegung, war das schon sehr mau. Wenig Ballbesitz, leichte Ballverluste (Behrens!), die dem eigenen Abwehrverbund keine Entlastung brachten und die Frankfurter zu Kontermöglichkeiten einluden. Kaum kreative Ideen, der letzte, oft aber auch schon der vorletzte Paß kamen nicht an. Geringe Torgefahr. Etwas besseres als eine 5 für die Offensivreihe sehe ich daher nicht.

      So würde ich Fülle und Burgi insgesamt jeweils eine 3 geben.

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  • Danke, Flo, für die schnelle Analyse!

    Zu den Noten kann man wie gewohnt immer verschiedene Ansichten haben. Bei mir kommen Behrens etwas und Brecko deutlich schlechter weg. Behrens hatte diverse haarsträubende Fehlpässe im Aufbauspiel, die nur durch die fehlende Offensivpower der Hessen nicht bestraft wurden. Fehlpässe im zentralen Mittelfeld in der Vorwärtsbewegung können tödlich sein – zudem war es ein Grund, warum manche Kontersituation verspielt wurde. Brecko war für mich sehr indisponiert. Diverse Fehler im Zweikampfverhalten an der Außenlinie dazu der entscheidende zentral vor dem 1:1. Kein guter Tag von ihm.

    Burgi und Fülle unterscheide ich auch, aber etwas wohlwollender in der Wertung aufgrund der Defensivaufgaben. Offensiv war es allerdings nix bei beiden, was auch dem Spiel merklich schadete.

    Ein Spiel, das man im Grunde nur nachträglich werten kann. Geht es 1:1 aus, war natürlich alles richtig. Aber ohne das ET sieht das schon anders aus. Der Club war ja nahezu chancenlos über 90 Minuten und selbst bei 1:0 hätte man große Sorgen haben müssen.

    Allerdings ist das – wenn man Weiler nach dem Spiel hörte – auch kein Wunder. Er legte im Pressegespräch dann schon nochmal einen drauf und zog Romantikern und Hobby-Trainern den Zahn: Die Eintracht sei eben nun mal auf allen Positionen qualitativ schlicht nicht nur eine Klasse besser im Ligavergleich, sondern auch individuell. Das habe er aber ja auch vorher schon gewusst und war wenig überrascht. Da ist dann jeder Zweikampf offensiv wie defensiv eben eine andere Nummer. Weiler ist da auch keiner mit Understatement des Underdog sondern rein sportlich knallhart analysierend. Für ihn ist auch das 1:1 nicht mehr als ein Zwischenstand – auch im Rückspiel trifft man eben auf einen Bundesligisten, den zu schlagen es schon das derzeit sehr populäre „Momentum“ unbedingt braucht.

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    • Beate60:
      Sorry, aber deine Noten entsprechen null komma null der Leistung von Füllkrug und Burgstaller. Es war ein taktisches Konzept von Weiler …

      Inwiefern es taktisches Konzept von Weiler war, dass die gesamte Offensive überhaupt nicht ins Spiel kommt, sei mal dahingestellt. Ich glaube Weiler hätte schon gerne mehr Aktionen nach vorne gesehen und das liegt auch in der Verantwortung von Burgstaller und Füllkrug. Und wenn ein Spieler 72% Fehlpässe spielt (Füllkrug) oder 78% Zweikämpfe verliert (Burgstaller), dann muss sich das mMn auch in der Notengebung niederschlagen. Hätte Füllkrug präziser gespielt (und sei es nur beim Konter) oder Burgstaller sich öfter im Eins gegen Eins durchgestzt, wir würden hier womöglich sogar über ein glückliches 0:2 reden und nicht über ein 1:1. Denn nach vorne war es einfach gar nix. Das kann man als „by design“ definieren und sagen, wir wollten nicht mehr. So ganz glauben kann ich’s aber nicht.

      Alexander Endl – Clubfans United:
      Zu den Noten kann man wie gewohnt immer verschiedene Ansichten haben. Bei mir kommen Behrens etwas und Brecko deutlich schlechter weg.

      Interessanterweise genau die Zwei mit den statistisch besten Werten im Zweikampf, was für mich in diesem Spiel dann tatsächlich durchaus wichtig war, denn ohne die gewonnenen Zweikämpfe von Sepsi, Brecko und Behrens sieht das Spiel wahrscheinlich ganz anders aus.

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      • Florian Zenger:
        Und wenn ein Spieler 72% Fehlpässe spielt (Füllkrug) oder 78% Zweikämpfe verliert (Burgstaller), dann muss sich das mMn auch in der Notengebung niederschlagen. Hätte Füllkrug präziser gespielt (und sei es nur beim Konter) oder Burgstaller sich öfter im Eins gegen Eins durchgestzt, wir würden hier womöglich sogar über ein glückliches 0:2 reden und nicht über ein 1:1. Denn nach vorne war es einfach gar nix.

        Sehe ich genauso. Tiefpunkt war der Moment, als sie zu dritt gegen zwei Frankfurter aufs Tor liefen und den Ball verloren.

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        • Alex:

          Sollte halt für Montag noch Spannung drin bleiben…Verständlich; sonst kommt nachher keiner ins „weite Rund“! ?

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          • chlodwig,

            ich hielt das entspannte Absitzen des Rückspiels gegen Cottbus bei ordentlich Bier für eine durchaus gelungene Veranstaltung.

            Wie erwähnt fand ich die Atmosphäre auf meinem Block gestern wirklich entspannt und fair, von beiden Seiten, aber jetzt haben die verbalen und nonverbalen Pyrotechniker wieder einen Aufhänger, um bis Montag ordentlich Hysterie in den „sozialen Medien“ zu schüren und das ganze zum Kampf „Gut gegen Böse“ aufzubauschen. „Menschenverachtender Weiler“ und so weiter, und dann haben sie nicht einmal das Video der PK gesehen. Ist ja so schön einfach. Aber man wird es nicht mehr ändern können.

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      • Florian Zenger: Interessanterweise genau die Zwei mit den statistisch besten Werten im Zweikampf, was für mich in diesem Spiel dann tatsächlich durchaus wichtig war, denn ohne die gewonnenen Zweikämpfe von Sepsi, Brecko und Behrens sieht das Spiel wahrscheinlich ganz anders aus.

        Wie Meinungen auseinander gehen können, das schreibt Julian Franzke bei kicker online: „Dank seiner starken Technik setzte sich der erst 21-jährige Gacinovic im Sechzehner sehenswert gegen den insgesamt überforderten Miso Brecko durch und erzielte im siebten Einsatz seinen ersten Treffer für die Eintracht.“
        http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/652324/artikel_bruchhagen_wir-waren-haushoch-ueberlegen.html#omsmtwkicker

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  • Da ist wieder das Problem mit den Noten, versucht man das objektive Spielgeschehen und die objektive Spielposition der Spieler zu benoten, oder muss man auch die vom Trainer gestellte Aufgabe in die Note mit einfließen lassen? in diesem Fall war der Auftrag des Trainers ziemlich klar, die Stürmer sollten vordringlich den Aufbau des Gegners stören. wenn man das berücksichtigt, dann müsste man sicher etwas höher benoten, allerdings muss man objektiv einhügestehen, dass beide Stürmer kaum offensive Aktionen hatten und wenn, dann diese eher schlecht ausgespielt hatten. Hier spürte man schon auch die Nervosität und den Druck, der auf den Spielern lastete, irgendwie hatte man nach vorne den Eindruck, dass die Spieler entweder Angst hatten, den Ball in der vorwärtsbewegung zu verlieren, oder wenn man doch mal durchkam, dass man sich zu viel Gedanken machte und so auch die falschen Entscheidungen traf.

    versucht man das Spiel objektiv zu betrachten, muss man klar sagen, es war ein schlechtes Fußballspiel, keine Mannschaft zeigte spielerische Klasse, bei uns gingen viel zu viele Bälle zu schnell verloren. Allein kämpferisch und defensiv alles zu geben, verdient keine Höchstmoten, was nicht heißen soll, dass das gezeigte Spiel nicht genau das richtige war. das werden wir Montag Nacht sehen, wenn wir aufsteigen haben wir alles richtig gemacht.

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  • Täusche ich mich, oder wirkte es so, dass die Frankfurter unserem Team zum Ende des Spiels hin kräftemäßig überlegen waren? Ich hatte den Eindruck, dass unsere Jungs in den letzten 10 Minuten stehend K.O. waren.

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    • block4:
      Täusche ich mich, oder wirkte es so, dass die Frankfurter unserem Team zum Ende des Spiels hin kräftemäßig überlegen waren? Ich hatte den Eindruck, dass unsere Jungs in den letzten 10 Minuten stehend K.O. waren.

      Ich hatte auch das Gefuehl, das wir sehr muede waren (mehr als in den Zweitligaspielen – da sieht man halt auch einen Unterschied), aber nicht unbedingt, dass die Frankfurter physisch besser drauf gewesen waeren. Die Kommentatoren umschrieben diese Abnutzung mit „leidenschaftlich verteidigt“.
      Nicht alles was anstrengt, sieht man eben in einem solchen Spiel.

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  • Alexander Endl – Clubfans United,
    Diverse Fehler im Zweikampfverhalten an der Außenlinie dazu der entscheidende zentral vor dem 1:1. Kein guter Tag von ihm.
    Ich bin mir nicht sicher ob du das auch noch so siehst,wenn du das Tor im Fernsehen gesehen hättest.2-3 mann stochern um den ball im 16er,immer mit der Gefahr das es Elfer geben kann,Brecko spitzelt den Ball mit der Hacke weg-und der Ball trifft unglücklich sein anderes Bein und wird von dort zur Steilvorlage.Bekommt er ihn nicht ans Bein ,wäre es souverän gewesen…
    Für unsere Mannschaft war das äußerst ordentlich verteidigt gestern.
    der Sturm,wenn man ihn so nennen will,eigentlich war es ja der Beginn der Abwehr,war völlig auf sich allein gestellt.
    Wenn man ehrlich ist- Dribbler vor dem Herrn haben wir nicht-es geht meist nur über Kombinationen,manchmal abgefangene Abpraller.
    Dazu bedarf es allerdings eines Mittelfeldes das nachrückt.Nicht nur die Stürmer schickt.
    Dafür war aber wohl die Taktik zu defensiv,abwartend.

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  • Wenn man es nicht taktisch sieht muß man die ganzen Nasen 3 Punte runternehmen, inkl. Schäfer für seine unpräzisen Abstöße und seinen Freistoß ins Seitenaus. Objektiv war es ein schwaches Spiel, das „nur von seiner Spannung lebte“, aber das dafür ordentlich.

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    • Exilfranke:
      Wenn man es nicht taktisch sieht muß man die ganzen Nasen 3 Punte runternehmen, inkl. Schäfer für seine unpräzisen Abstöße und seinen Freistoß ins Seitenaus. Objektiv war es ein schwaches Spiel, das „nur von seiner Spannung lebte“, aber das dafür ordentlich.

      das Torwarttrikot von Schäfer hat mir nicht gefallen – dass man immer wieder bei Schäfer was findet. Sei froh dass er im Tor stand!!!

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  • Kovač‘ Überfalltaktik ging jedenfalls mit etwas Dusel nicht auf, also hat der Club mehr richtig als falsch gemacht.

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  • Ich weiß nicht, ob ich der Einzige bin, der das so sieht, aber m.M.n. haben wir das Gegentor genau da bekommen, als die Stimmung gerade völlig zu kippen drohte.
    Der Club war ab Minute 45 präsenter, drang endlich mal in die gegnerische Hälfte vor und die Eintracht wirkte ratlos. Ein unnötiger und fehlgeschlagener Hackentrick eines Frankfurters ca. 2 Minuten vor dem Ausgleich hatte sogar die ersten vereinzelten Pfiffe des Publikums zur Folge.
    Ich meine, wären wir in den folgenden Minuten ohne Gegentor geblieben wären die Frankfurter dermaßen nervös geworden. So wirkungslos wir über die kompletten 90 Minuten offensiv waren, wäre das Tor nicht genau zu diesem Zeitpunkt gefallen, ich glaube wir hätten gute Chancen gehabt das Spiel für uns zu entscheiden.

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  • Exilfranke,
    Da fragt man sich aber was er unter Überfalltaktik versteht.Das der Club offen abrennt um der Eintracht den Gefallen zu tun im eigenem Stadion zu kontern?Frankfurt hat Druck gemacht,ja,aber letztendlich waren die Frankfurter Offensivbemühungen gegen Atlético Nürnberg bzw. gegen eine Zweitligaabwehr einfach nicht ausreichend.

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  • Sag ich ja, der Club hat mehr richtig als falsch gemacht. Nachdem es mit Atlético Eintracht in Bremen schiefging, hat Kovač (für mich etwas überraschend, ich hatte mich auf mindestens 30 Minuten Geplänkel eingestellt) sofort Gasgeben lassen, aber dafür war die Eintracht dann doch zu eingeschränkt und der Club trotz allen Nervenflatterns (im Club-Strafraum war zwischen den Abwehrspielern in der ersten halben Stunde ja reichlich lautstarke Diskussion) zu stabil.

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  • Es lässt sich leider konstatieren, dass fast jeder Frankfurter Spieler eine spürbar größere individuelle Qualität mitbrachte. Dass diese nicht den sich im Ergebnis niederschlagenden Unterschied ausmachte lag einzig an der Klugheit unseres Trainers, der sich sehr wohl darüber bewusst war und die für dieses Spiel einzig logische Marschroute ausgab: Die Priorität musste sein, Tore des Gegners zu verhindern.
    Das hat naturgemäß bei unseren Spielern fast über die gesamte Spielzeit dazu geführt, dass im Spiel nach vorne quasi gar nichts ging und das wenige dann auch noch – ob aus Angst, Hektik oder reinem Unvermögen – kläglich verstolpert wurde.
    Die Eintracht hat einen besseren Kader, das sah man sehr deutlich, auch wenn sie qualitativ eingeschränkt sind. Aber der direkte Vergleich mit den anderen Zweitligisten deutet darauf hin, dass die Schere zwischen Liga 1 und 2 droht, immer weiter auseinanderzuklaffen.
    Für den Club geht es, das haben die verschiedenen Artikel im Umfeld des Spiels schmerzhaft verdeutlicht, mit dem Aufstieg um eine finanzielle Entspannung.
    Dass wir aber sportlich in der 1. Liga adäquat beheimatet sein sollen sehe ich nun wirklich nicht. Es geht um die Konsilidierung, um den Abbau von Verbindlichkeiten und die Chance, dieses mit den Erstligatöpfen schneller zu erreichen. Zukäufe vielversprechender Spieler werden die absolute Ausnahme sein müssen, will man den Laden schnellstmöglich wirtschaftlich gesunden.
    So oder so: das nächste Jahr – besser: Die nächsten Jahre – werden für den Verein und uns Fans kein Zuckerschlecken. Das dürfte schon vor dem Ergebnis des Rückspiels feststehen.

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  • Dieser Abend hat mir den Club nicht sympathischer gemacht… Insgesamt sehr unglückliche Performance. Mit Atletico Nürnberg sehr, sehr wohlwollend beschrieben.
    Kommen noch die Nebengeschichten. Unbedacht und uninformiert einfach mal was im Fall Russ raushauen, anstatt sich einfach aus dem Thema rauszuhalten…
    und selten habe ich so einen agressiven Gästeblock mit ständigen Pyros gesehen. So führt sich Nürnberg hier leider immer auf… (Ich weiss, unsere Ultras sind auch nicht anders). Insgesamt alles sehr traurig…

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    • pillepalle:
      Dieser Abend hat mir den Club nicht sympathischer gemacht… Insgesamt sehr unglückliche Performance. Mit Atletico Nürnberg sehr, sehr wohlwollend beschrieben.
      Kommen noch die Nebengeschichten. Unbedacht und uninformiert einfach mal was im Fall Russ raushauen, anstatt sich einfach aus dem Thema rauszuhalten…
      und selten habe ich so einen agressiven Gästeblock mit ständigen Pyros gesehen. So führt sich Nürnberg hier leider immer auf… (Ich weiss, unsere Ultras sind auch nicht anders). Insgesamt alles sehr traurig…

      Es war weder von Frankfurt noch von Nürnberg ein schönes Spiel gewesen. Nürnberg blieb im Ziel, nämlich Tore vermeiden und vielleicht irgendwie eins erzielen.
      Frankfurt unterstelle ich, blieb nicht im Plan, die rannten ja untermüdlich an, die Qualität eines Bundesligisten war allerdings ab 30m vor dem Nürnberger Tor nicht erkennbar, was ja auch der Grund ist, daß sie sich in der Relegation befinden. Meier Totalausfall – kann man ja sicher uns nicht vorwerfen.

      Ich muß auch mal Partei für Weiler und auch für Schäfer ergreifen, man fokussiert sich nach einer schweren Saison sportlich auf diesen Tag – Relegation, an dem es um alles geht um die Arbeit eines ganzen Jahres und wird von so einer Meldung bzgl Russ ganz kurz davor überrannt. Zeitpunkt, nachdem die Dopingprobe 3 Wo zurückliegt schon sehr fragwürdig, in wessen Verantwortung auch immer der Zeitpunkt lag.

      Da hat man unter der Anspannung sicher nicht sofort einen perfekten Text parat, den die Medien nicht fehlinterpredieren können.

      Frankfurt also dem Verein mache ich schon ein wenig den Vorwurf unter solch tragischen Umständen finde ich, schützt man seinen Spieler und setzt ihn nicht ein. Wenn doch, auch ok, aber dann zählt eben das sportliche und nicht ob jeder unter riesen Anspannung die absolut passenden Worte sofort findet. Ich finde den Ablauf also die Zeitschiene der Meldungen um die tragische Geschichte von Russ mehr als fragwürdig ebenso das, was die Presse daraus macht.

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  • Man soll ja nicht alles auf die Goldwaage legen was gesagt wird, vor Allem nicht die Worte eines R.Schäfers, aber der hat doch im Interview tatsächlich angedeutet, das man absichtlich den Ball Frankfurt überlassen hat.
    Somit sind einige Fehlpässe vielleicht bewusst gewesen und somit keine Fehler!!

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  • Markazero,

    es ist aber beschämend, dass es überhaupt so weit kam, dass sie sich entschuldigen mussten. Ich bin von dem Verhalten von Weiler und Schäfer enttäuscht.

    Einfach mal die Fresse halten…

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  • Tut mir leid dass ich das nochmal thematisiere, aber wurde schon vermeldet wo Russ den Tumor hat und operiert wird ?

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  • Armin,
    Nürnberg hat das Spiel nicht angenommen, sondern hat nach italienischem Betonbaumuster jegliches Fußballspielen von vornherein unterlassen. Wenn man sich mit Mann und Maus hintenreinstellt fällt es jeder Mannschaft schwer Tore zu machen. Vielleicht sollte man ganz tief auf Clubberer Seite in sich gehen und darüber nachdenken ob man wirklich so in der 1. Liga bestehen kann?.
    Nürnberg hatte nicht eine richtige Torchance?.
    Warum hat Nürnberg nicht wie in den vergangenen Spielen in der 2. Liga gespielt? Weil Sie es nicht könnten. Wie auch immer Montag ist Payday da erfolgt die Endabrechnung wir werden im Stadion sein.

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  • Holle, ach komm. Das Thema nervt total. Am Hoden. Aber jetzt ist Ruhe damit.
    Wir sind hier nicht Frau im Spiegel oder das goldene Blatt. Yellow Press Krampf. Das geht doch wirklich niemanden was an.

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    • Woschdsubbn:
      Holle, ach komm. Das Thema nervt total. Am Hoden. Aber jetzt ist Ruhe damit.
      Wir sind hier nicht Frau im Spiegel oder das goldene Blatt. Yellow Press Krampf. Das geht doch wirklich niemanden was an.

      Ich konnte es in den vielen Meldungen nicht finden und mir ging es darum ob es ein Gehirntumor ist. Denn schon bei Heiko Herrlich wurde angenommen, dass die Erkrankung mit dem Kopfballspiel zusammen hängt.
      Das zur Erklärung meiner Frage.

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  • Nach den vielen Kommentaren zu den Vorgängen beim Spiel gestern muss ich auch noch ein paar Gedanken loswerden:

    Ich verstehe das mantrahaftige Pyro/Ultras Bashing nicht. Einerseits wird hier permanent über Gummi-Retorten-Plasik Vereine ohne „richtige“ Fans und Geschichte gemeckert. Die Ultras-Chaoten sind aber auch ein no-go. Aha. Natürlich schaden sie unter den jetzigen Bedingungen dem FCN, aber muss man dann immer Anti Ultras sein? Mal an die Alternative gedacht Pyrotechnik zu legalisieren? Die Ultras sind eine der wenigen verbliebenen rebellischen Gruppierungen, die in unserer sehr auf Konformität ausgerichteten Gesellschaft gegebene Ordnungen herausfordern und in Frage stellen. Gerade Jugendlichen, die sich selbst ausprobieren, die Autoritäten in Frage stellen, bieten die Ultras eine Plattform. Die lebt natürlich v.a. davon Grenzen zu übertreten, sich mit anderen zu messen und gegenseitig zu überbieten. Dass man das aus der Sicht der gut situierten mid-age Mittelschicht natürlich nicht gut findet ist verständlich, aber dann (typisch deutsch) sofort „Verbot!“ zu schreien, erscheint mir doch arg kleinkariert. Am besten mal einen Fan Knigge herausbringen, mit klaren Anweisungen, wann, wie und mit welchen Mitteln Unterstützung zu erbringen ist!

    Ich sehe den Egozentrismus der Ultras kritisch, ebenso wie den fehlenden spielbezogenen Support und einige Dinge mehr (Inkaufnahme von Verletzungen, etc.). Aber mal Hand aufs Herz: Wie wäre denn die Stimmung im Achteck ohne diese Gruppierung? Wer würde denn (Rauch-)Choreos machen, von der sich dann auch der gemäßigte Fan noch schnell den Seidenschal kauft, bevor sie vergriffen sind? Ich wiederhole mich: Mit der Nürnberger Haupttribüne hätte man eine Stimmung wie in der Oper!

    Deshalb lehne ich mich hier völlig unkonform aus dem Fenster und sage: Lasst sie zündeln, lasst sie schreien, lasst sie Kinder sein und hört auf, immer den Finger oberlehrerhaft in die Höhe zu strecken nur weil ihr selbst das Kind in euch verloren habt! 😛

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  • Ok, Thema Russ. Schwierig.
    Lieber Herr Pillepalle, wussten denn Sie selbst das die Nachricht über die Erkrankung am Mittwoch Abend, aus diesen schon genannten, Gründen vermeldet werden musste?
    Andererseits kann man dann nicht wirklich auf den Verdacht kommen, das die Krankheit nochmal als Einschwörung der Mannschaft mit den Fans hergenommen wurde. Und das nicht von Russ selbst, sondern seitens des Vereins.
    Und sollte sich genau darüber Herr Weiler einen Tag vor dem Spiel und am Spieltag selbst genau informieren? Ich denke nicht.
    Direkt nach dem Spiel, und auch jetzt noch, kann ich seine Aussage verstehen.
    Ob er Sie hätte machen müssen? Nein. Denn selbst wenn Eintracht Frankfurt die Erkrankung benutzt hat, sie würden es doch nie zugeben!
    Somit war klar das Herr Weilers Aussage nur kritisiert werden kann.
    Aber der Anfangsverdacht war auch bei mir: “ Na klar, jetzt muss noch eine Erkrankung als Teambuilding Mannschaft/Fans her halten!“
    Und geben wir es zu, solche Spielchen gab es schon.
    Also so gaaaanz an den Haaren herbei gezogen war Hr. Weilers Statement somit nicht. Was ich Ihm dann hoch anrechne ist die Art und Weise wie er sich entschuldigt hat. Etwas zurück zu nehmen und sich zu entschuldigen ist meist das Schwerste!

    Schlimm fand ich, wie die ARD mit der Situation umgegangen ist.
    „Toll!“ dachte man sich in der Redaktion. Da bedienen wir gleich mehrere Genres.
    Sport, Drama, Familie! Und jeder sollte etwas dazu sagen, zu Russ, zum Tumor….
    Und Russ? Der wollte das sicherlich am wenigsten. Er wollte einfach nur Fußball spielen!

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  • Holzmichel,
    die Grenze ist da, wo man anderen schadet. Und wenn mein Verhalten dazu führt, dass mein Herzensverein eine saftige Strafe zahlen muss, dann habe ich entsprechende Handlungen zu unterlassen. Sonst verhalte ich mich schlichtweg vereinsschädigend und ziehe den Anspruch, für den Verein Support geben zu wollen ins Lächerliche.

    Da ist das völlig Wumpe, ob das was mit den letzten Rebellen und Antikonformismus oder schlichtweg nur mit Stimmung zu tun hat. Wer wissentlich anderen schadet, nur weil er „sein Ding“ durchziehen will, gehört nicht ins Stadion. Man kann auch andere Wege finden, die nicht auf Kosten anderer gehen. Aber dazu braucht man halt Kreativität und nicht nur geschwollene Eier.

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    • Optimist,

      das ist genau was ich kritisiere, nur im status quo argumentieren. Pyro = verboten = zu unterlassen = andere Wege finden. Alternativlos!

      Für die Ultras ist Pyro aber ein Mittel, Support und Leidenschaft auszudrücken und den Verein zu unterstützen. Man kann eine Analogie zu Böhmermann ziehen: Es gibt einen schwachsinnigen §103, Beleidigung von ausl. Staatschefs. Ich bin aber ein liberaler Mensch und möchte alle Personen kritisieren dürfen. Konservative und Anhänger der jeweiligen Staatschefs wollen dies nicht. Wie gehe ich nun vor? §103 ist in Kraft und ich darf darüber gemäß Optimists Logik auch nicht verhandeln, da ich so meinem Land schade. Es bleibt also nur, mir andere (kreative) Wege der Kritik zu suchen oder es zu unterlassen.
      Oder aber ich schreibe permanent Schmähgedichte und fordere heraus, bis jemand mal auf die Idee kommt ob man den unsäglichen Paragrafen nicht abschaffen könnte, dann wäre Ruhe
      Zurück zum Fussball: Die Möglichkeit schaffen in Stadien Pyro kontrolliert und legal einzusetzen würde vieles einfacher machen und den Ultras zudem ihre Aura als aufsässige Rebellen ein Stück weit nehmen. Aber scheint außerhalb des Denkbaren zu sein. Dann lieber jeden Spieltag lamentieren, was die „Idioten“ wieder kosten.

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      • Holzmichel: Zurück zum Fussball: Die Möglichkeit schaffen in Stadien Pyro kontrolliert und legal einzusetzen würde vieles einfacher machen und den Ultras zudem ihre Aura als aufsässige Rebellen ein Stück weit nehmen. Aber scheint außerhalb des Denkbaren zu sein. Dann lieber jeden Spieltag lamentieren, was die „Idioten“ wieder kosten.

        dagegen hätte ich nichts, das fände auch ich gut. Es wäre mir auch egal, wenn die Pyromanen der DFL oder sich selbst (weil juristisch greifbar) Geld kosten würden, aber einen Support auszuüben, indem ich dem Ziel meiner Unterstützung Schaden zufüge ist einfach nur pervers. Und wenn die Dinge nicht ohne Schaden zu verursachen zu ändern sind, dann sind sie eben zu respektieren.

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  • Holle,
    Da verstehe ich immer noch nicht, was uns das angeht. Lasst den Mann gesund werden. Hoffentlich.
    Nervig war daher auch die Berichterstattung, wobei sich die Redaktion da natürlich auch in einem Zwiespalt befindet, den du nur schwer gut lösen kannst. Dass Weiler nach dem Spiel über die genauen Vorgänge nicht informiert war ist das eine – sich zu äußern ist trotzdem ziemlich dämlich. Allerdings nehme ich ihm seine Aussagen danach ab. Schäfer dagegen hat sich zum wiederholten Male unmöglich verhalten. Ich kann ihn echt nicht mehr sehen – da fange ich lieber ein paar Tore mehr.

    (Endlich) zum Spiel: Auch wenn es laut Statistik nicht so aussieht – empfand es insgesamt als ausgeglichenes Spiel – klar hatte Frankfurt die Kontrolle und auch viele Torschüsse. Richtig gefährlich wurde es allerdings selten. Abgesehen von den beiden Toren fehlte beiden Mannschaften eben das Glück – immerhin gab es ja auch für den Club die ein oder andere Kontersituation, die leider nie zu Ende gespielt wurde.

    >> bis Montag werd ich durchgehen aufgeregt sein. Das wird alles ganz furchtbar…

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  • Um vorneweg eines klarzustellen. Ich bin heilfroh und glücklich, dass der Club ideale Voraussetzungen für das Rückspiel erreicht hat.
    Es ist sogar das Ergebnis, das ich im Vorfeld getippt hatte.

    Nur war das gestern ein Ritt auf der berühmten Rasierklinge.
    Konnte man die defensive Grundausrichtung noch genauso erwarten, stand die Defensive durchweg gut, so erschreckte mich das restlich Gesehene.
    Bei aller Euphorie über ein Remis und ein Tor ohne Torschuss und Chance sollte und darf es nicht darüber hinwegtäuschen, dass man auch nach der Führung vor allem Nervosität, Hektik, Fahrlässigkeit, Ungenauigkeit und Unüberlegtheit vorherrschte. Das fiel vor allem in den kaum zu zählenden Momenten auf, in denen der Club den Ball verteidigend erkämpft hatte und binnen Sekunden, innerhalb weniger Pässe wieder abschenkte.

    Das erinnerte mich sehr stark an den Auftritt gegen Berlin im Pokal vergangenen Dezember als man sich ängstlich wie die Maus vor der Schlange präsentierte…

    Nun ist Berlin nicht Frankfurt, aber eine Gewähr dafür, dass die Eintracht nicht in der Lage ist, daraus im Rückspiel Kapital zu schlagen ist es auch nicht.

    Was Not tut um die Relegation als Aufsteiger zu beenden ist jetzt auch nicht, mit wehenden Fahnen auf Sieg zu spielen und am Ende eben unterzugehen, sondern die Marschroute im Grunde beizubehalten, denn die Eintracht MUSS agieren, aber die Angst, zumindest aber den überhöhten unnötigen Respekt abzulegen, die Nervosität in den Griff zu kriegen und den Ball auch mal zu spielen. Einfache Pässe, konsequent gespielte Konter…

    ..denn sonst schießen wir am Montag kein Tor und es wird mehr als eine enge Kiste und eher nichts mit dem Aufstieg, trotz des guten Ergebnisses gestern.

    Also bitte denkt dran, liebe Clubspieler: Das ist nur die Eintracht, schickt sie in die zweite Liga und begreift, dass ihr mit eurer Geschlossenheit die individuellen Qualitätsvorteile locker wegmachen könnt!!

    Dann glaube ich auch weiter an meinen Tipp fürs Rückspiel: 3:1 !

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  • Und zum Thema Inszenierung, da kommt Russ am Ende noch mit seinen beiden kleinen Kindern auf den Rasen. Natürlich hat die Eintracht das Thema genutzt, vielleicht hätten wir das auch? Es geht halt um so wahnsinnig viel, dass man alle Register ziehen muss.

    Aber klar, weder Weiler noch Schäfer hätten sich drauf einlassen sollen, gewinnen kann man da gar nichts.

    Und zu den Ultras, es gab vor den Ultras eine Fankurve und es wird nach den Ultras immer noch eine Fankurve geben. Es gab schon vor den Ultras Probleme mit der Kurve und es wird auch nach den Ultras wohl Probleme mit Fankurven geben, jugendliche Männer aus eher prekären Verhältnissen neigen dazu Probleme zu machen, Mann sucht da wohl nach seinem Platz in der Gesellschaft und fühlt sich das erste Mal (in der Gruppe) stark.

    Trotzdem machen alle diese Erklärungen das Verhalten nicht besser und als Alternative die Legalisierung von Pyro in einem geschlossenen Raum zu fordern ist schon etwas naiv. Alle feuerschutzrechtlichen Vorschriften stehen diesem Begehr entgegen, versicherungstechnisch ist es auch nicht darstellbar und man kann nur darauf warten, dass dann etwas passiert, ein Mensch schwer verbrannt wird, dann schreien all jene, die jetzt von der tollen Stimmung mit Pyro fabulieren, nach Konsequenzen und beklagen die Ungeheuerlichkeit, dass so etwas erlaubt sei.

    Ja mich nervt es auch manchmal, dass sich der Staat, die Gesellschaft um alles kümmert und mit Verboten und Geboten reagiert, ich kann aber auch keine echte Alternative erkennen, einfach zu sagen, dann sterben halt Menschen, wie nach den Unglücken von Heysel oder Liverpool, kann auch keine Alternative sein.

    Ich denke hier ist der Verein gefordert, er muss den Ultras klar machen, dass dieser Support nicht geht und dass der Verein diese Gruppe nicht mehr als Unterstützer sondern als Schädiger wahrnimmt. Drohunmgen haben da wahrscheinlich wenig Sinn, aber ein dauernder Dialog kann vielleicht helfen.

    Was sicher nicht hilft, dass immer wieder Nachsicht geübt wird und man sich klammheimlich freut, dass da andere erledigen, was man sich selbst nicht mehr traut.

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    • Armin: Und zum Thema Inszenierung, da kommt Russ am Ende noch mit seinen beiden kleinen Kindern auf den Rasen. Natürlich hat die Eintracht das Thema genutzt, vielleicht hätten wir das auch? Es geht halt um so wahnsinnig viel, dass man alle Register ziehen muss.

      Armin, das ist eine armselige Unterstellung.
      Ich bin geneigt, belschanov vollumfänglich zuzustimmen:

      Kamillentee trinken und schweigen!

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      • Teo: Armin, das ist eine armselige Unterstellung.
        Ich bin geneigt, belschanov vollumfänglich zuzustimmen:

        Kamillentee trinken und schweigen!

        Ich bin sogar irgendwie bei Armin, natürlich ist die Diagnose schrecklich, gar keine Frage. Bin ja selber Vater eines kleinen Kindes, da berührt sowas, wenn so ein junger Vater eine solche Diagnose bekommt. Aber ich finde, dann geht man mit dem Thema auch seriös um, nimmt den Spieler raus aus diesem Spannungsfeld Relegation, wo es zwar nicht um die Gesundheit, aber immerhin um Existenzen geht.

        Beides zusammen halte ich für jemanden der frisch so eine Diagnose bekommen hat für zu viel, aber nein es wurde nichts ausgelassen das in den Mittelpunkt zu rücken. Wie man seitens der Frankfurter damit umgeht, hat für mich auch keinen besonders guten Stil.

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        • Juwe:

          Beides zusammen halte ich für jemanden der frisch so eine Diagnose bekommen hat für zu viel, aber nein es wurde nichts ausgelassen das in den Mittelpunkt zu rücken. Wie man seitens der Frankfurter damit umgeht, hat für mich auch keinen besonders guten Stil.

          Sic!

          Ich wünsche dem Marco Russ – wie jedem anderen der unzähligen Betroffenen auch – von Herzen, daß das Thema mit der anstehenden OP erledigt ist.

          Der Rest war angefangen bei Staatsanwaltschaft, über die Eintracht bis zur Krönung durch die mediale Aufbereitung, einfach nur Schmierentheater.

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    • Armin:
      jugendliche Männer aus eher prekären Verhältnissen neigen dazu Probleme zu machen

      In den meisten Ultragruppierungen sind das eher weniger die Leute aus prekären Verhältnissen. Die gibt’s natürlich ab gewissen Gruppengrößen (z.B. in Nürnberg) natürlich, aber an sich ist die Ultrá-Bewegung eigentlich keine Ansammlung von Jugendlichen aus prekären Verhältnissen.

      Armin: als Alternative die Legalisierung von Pyro in einem geschlossenen Raum zu fordern ist schon etwas naiv. Alle feuerschutzrechtlichen Vorschriften stehen diesem Begehr entgegen, versicherungstechnisch ist es auch nicht darstellbar und man kann nur darauf warten, dass dann etwas passiert, ein Mensch schwer verbrannt wird

      Es gibt Länder (z.B. Norwegen), in denen ist das sehr wohl so geregelt, dass man kontrolliert abbrennen kann und da gibt es auch Feuerschutz und Versicherungen. In meinen Augen ist die Gefahr, dass etwas wie „schwere Verbrennungen“ passiert, viel größer, wenn das ganze nicht kontrolliert, sondern eben heimlich passiert. (Ja, natürlich es ist illegal, auf den Standpunkt kann man sich zurückziehen, aber weg ist das Problem damit halt nicht)

      Das alles soll nicht heißen, dass ich das im Kontext von gestern gut oder richtig fand, da bin ich in der gesamten Argumentation ganz bei Beate.

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  • Holzmichel,
    eines kannst du mir ganz sicher nicht unterstellen: kein Verständnis für die Ultras zu haben und ihre Art des Supports.

    Nur ist das im Moment einfach etwas, wo auch ein Ultra mal in der Lage sein sollte, seinen Egoismus (ich mach Pyro bei Choreos) hinter das Vereinswohl (jede Geldstrafe schmerzt den finanziell klammen Verein) zu stellen und damit eben auch deutlich zu machen, daß das Wohl des Vereins über allem steht.

    Aus Prinzip und weil es schon immer so war gegen Frankfurt derart massiv Pyro einzusetzen, … nein, dafür bringe ich Null Verständnis auf. Da wird eindeutig das Kräftemessen mit einer rivalisierenden Ultragruppe als wichtiger angesehen als der Erfolg des Vereins, den man supportet.

    Es geht mir nicht generell darum, daß Ultras Pyro einsetzen. Und ich kann durchaus verstehen, daß sie dafür kämpfen, weil es ihnen wichtig ist. Aber der Zeitpunkt und die Art wie das gemacht wurde, war voll daneben. Und das leider schon zum wiederholten Mal. Auch damals in Fürth war das weit überzogen. Und so manch einer dieser Jungs hat dabei bewußt das Leben bzw. die Gesundheit anderer gefährdet. Wenn man die Dinger z.B. noch brennend wegwirft.

    Um mal das Gegenbeispiel zu nennen: damals bei einem Heimspiel als Verbeek noch Trainer war, da wurde auch Pyro eingesetzt. Aber sehr kreativ und eindeutig sehr sicherheitsorientiert (Bringt meine Augen zum Leuchten). Solch einen Einsatz habe ich damals verteidigt. Und wenn der Verein finanziell noch so dastehen würde wie damals, würde ich das auch heute wieder tun.

    Aber die Zeiten haben sich geändert und es geht darum, daß unser Verein finanziell am Abgrund steht und jedes weitere Zündeln ihn ein wenig mehr dorthin schiebt, wo er endgültig abstürzen kann. Und deshalb bin ich derzeit generell dagegen.

    Einmal, weil der Verein das Geld, das für Strafen draufgeht, dringend braucht. Und weil es zum Beispiel sein kann, daß der Verein mit einem Punktabzug bestraft wird, wenn er bis 31.12. sein negatives Eigenkapital nicht um 5% reduziert. Und da können die Euronen, die der Verein für die Strafen aufbringen muß, durchaus entscheidend sein.

    Und zum anderen, weil eben auch Geisterspiele durchaus eine mögliche Strafe sein können. Was zusätzliche Mindereinnahmen bedeutet und natürlich auch das Risiko von verlorenen Spielen erhöht. Denn wenn das nicht der Fall wäre, würde ja die Argumentation der Ultras, daß ihr Support mitentscheidend ist für die Heimstärke in sich zusammenfallen.

    Und wenn dann am Ende wegen solchen Pyroaktionen der Abstieg stehen würde, … Ich weiß schon, dann würde wieder damit argumentiert, daß das ja nicht die Schuld der Ultras ist. Der DFB bräuchte ja bloß Pyro legalisieren oder keine Strafen beschließen.

    Erstens glaube ich nicht, daß das nur 16jährige sind, die sich das ausdenken und organisieren, sondern daß wie bei dem Feuerlöscherwurf durchaus auch gestandene Mitzwanziger so verantwortungslos agieren.
    Und zweitens muß jeder irgendwann lernen, daß Nichtbeachten von Verboten Strafen nach sich zieht.
    Wenn ich bewußt etwas Verbotenes tu, weil ich meine dadurch für dessen Legalisierung zu kämpfen, dann sollte ich mich nicht beklagen, wenn ich dafür bestraft werde. Und wenn ich das nicht ertragen kann, bestraft zu werden, dann sollte ich halt nichts Verbotenes tun.

    Das heißt im Umkehrschluß nicht, daß ich dagegen wäre, Pyro in bestimmten Grenzen zu legalisieren. Ich halte es aber für einen vorgeschobenen Grund, daß man Pyro einsetzt, um für die Legalsierung zu kämpfen. Weil jedem klar sein muß, daß das kein überzeugendes Argument ist.

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  • Adlerfan, Betonabwehr. Genau.
    Wie soll denn der unterklassige Verein, derjenige mit einem geschätzten SEG-Mannschaftswert geteilt durch vier, sonst auf dem fremden Platz auftreten?
    Hoffentlich lenken Dich Deine Gedanken um uns nicht davon ab, mal selbst über Eure Situation nachzudenken.
    Zum Beispiel wo das viele Geld hin ist, das im SEG Kader steckt? Da wurde doch noch lautstark vor der Saison der Etat auf 36 Mio. Euro aufgepumpt und man startete nach eigenen Worten „sehr ambitioniert“ in die Saison.
    Heraus kam dann so gerade noch ein Relegationsplatz.
    Und dann im Spiel: Bei soviel dauernden Ballbesitz praktisch kaum gefährlich vors Tor zu kommen, war auch eine große Kunst. Chapeau.
    Und ja, wir machten zum Glück für Euch wirklich kein gutes Spiel nach vorne. Das können wir besser. Vielleicht können wir das im Rückspiel zeigen.

    Ansonsten: Willkommen am Montag dann im Stadion mit dem besten Bier und Bratwürsten Deutschlands.
    Ach nein schade, bei einem Risikospiel gibt es glaube ich wieder Alkoholfrei, oder?

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  • Zum Rückspiel sollten unsere Jungs ihre rosa-blassblauen Plastik-Adiletten gegen richtige Fußballschuhe austauschen. Richtige Fußballschuhe sehen vielleicht nicht so schwul chic aus, aber mit denen rutscht man nicht so oft aus.

    Die Hälfte der Spieler fiel ja nur noch hin. Das war ja wie beim legendären Elfer(ver-)schießen der Bayern.

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  • Teo,
    Das Gejammere der Frankfurter hat ein wenig was Rummeniggehaftes-wenn sich mal wieder eine Mannschaft hinten rein gestellt hat und keine Lust verspürt hat in einem tollen Fußballspiel unterzugehen.Nur Frankfurt ist halt sicherlich nicht der Branchenprimus und hat offensiv nicht wirklich die Mittel.Die Taktik war legitim,schön ist was anderes

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  • Es will mir einfach nicht in den Kopf, warum Leute, die glauben, mit gefährlichem Scheiß „ihren“ angeblichen Verein zu unterstützen, diesem aber nur Kosten verursachen, immer so zart angefasst werden.
    Ultras sind verzichtbar.

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    • Markazero:

      Ultras sind verzichtbar.

      Sieht man ja bei den Spielen der „Mannschaft“ wie stimmungsvoll so ein Spiel ohne Ultras ist. 😉

      Der Themenkomplex ist eben genau das, nämlich komplex. Weder ein „Alle Ultras raus“ noch ein „alle Macht den Ultras“ ist eine realistische Herangehensweise. Die DFL wirbt wie die Vereine mit den bunten Kurven, das kommt ganz ursächlich aus der Ultrabewegung. Genauso aber auch die Pyro-Problematik.

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  • da sieht man es wieder, auch bei den adlern gibts welche mit hirn, sehr treffende einschätzung, dieser abend war wohl eher einer zum abheften, ….und der
    club ist ein wahrlich netter verein, vielleicht findet er beizeiten mehr sympathien bei dir … mal sehen wie es am montag wird … kann ja eigentlich nur von beiden seiten besser werden …

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    • heidenreich:
      da sieht man es wieder, auch bei den adlern gibts welche mit hirn, sehr treffende einschätzung, dieser abend war wohl eher einer zum abheften, ….und der
      club ist ein wahrlich netter verein, vielleicht findet er beizeiten mehr sympathien bei dir … mal sehen wie es am montag wird … kann ja eigentlich nur von beiden seiten besser werden …

      Gibt sogar einige mit Hirn 😉

      Ganz ehrlich, das Spiel gestern war doch vom Grundsatz her genau das, was man erwarten konnte. Der „2. Ligist“ versucht auswärts das Ergebnis im Rahmen zu halten um im entscheidenden Spiel den Heimvorteil zu nutzen, der „1. Ligist“ versucht sein Heimspiel zu gewinnen. Irgendwas vorwerfen darf man da dem Club sicherlich nicht. Wesentlich offensiver hat die Eintracht in Bremen auch nicht agiert. (Okay, das werfe ich Kovac vor, dass man so gegen Dortmund und Bayern spielen kann, aber doch nicht gegen Bremen). Dass die Frankfurter gegen ne kompakte Defensive keine Mittel haben, kam jetzt aber auch nicht überraschend. Etwas überraschender war für mich, dass eigentlich kein Konter von euch durchkam. Damit habe ich nach 10 Minuten gestern gerechnet, dass da 1-2 durchkommen.
      Am Montag kann es ähnlich laufen muss es aber nicht. Sicherlich liegt mehr Verantwortung für das Spiel auf Frankfurter Seite, aber dass sich Nürnberg auf dem 1-1 ausruht, glaube ich noch nicht. Etwas offener als gestern dürfte es schon zugehen. Für den Unterhaltungsfaktor ist das Ergebnis 1-1 für den Montag mit Sicherheit besser, als ein Heimsieg der Eintracht oder ein Sieg der Nürnberger. Ich habe nämlich befürchtet, dass die Eintracht am Montag nur zerstört, wenn das Hinspiel gewonnen wird. Das passiert nun zum Glück nicht.

      P.S.: die Weiler Aussagen fand ich gar nicht so schlimm. Der hat ja auf Hinweis des Interviewers sofort zurückgerudert. Sportkamerad Schäfer hat da wesentlich mehr danebengegriffen und auf die Versuche des Interviewers was versöhnliches rauszubekommen, den jetzt schon legendären Satz rausgehauen. Wenn der aufhört, dann steigen die Sympathiewerte für den Club noch mehr nach oben. Kann aber auch nicht jeder die hellste Kerze auf der Torte sein 😉

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  • Ich laß das ganze bei einem großen Pott Kaffee und einem leckeren Quark-Mohn-Teilchen von Hildes Backwut absacken. Heute abend schau ich mir entspannt die Würzburger an und drücke denen alle Daumen und Fußzehen. Das wäre doch zu schön, noch einen fränkischen Verein in der zweiten Liga zu haben, falls wir doch nicht aufsteigen sollten.

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  • Florian Zenger,
    Also sind die anarchischen, voll punk- gegen Kommerz-supporter nix weiter als Staffage. Was ich eigentlich meinte: mir geht das unabhängig-vom-Spielverlauf-Gedröhne auf den Zeiger (Cheffe mit Megaphon am Zaun droben mit Rücken zum Spiel – das erzählt doch schon mal viel über diese bunten super-„Fans“).

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    • Markazero:
      Florian Zenger,
      Also sind die anarchischen, voll punk- gegen Kommerz-supporter nix weiter als Staffage. Was ich eigentlich meinte: mir geht das unabhängig-vom-Spielverlauf-Gedröhne auf den Zeiger (Cheffe mit Megaphon am Zaun droben mit Rücken zum Spiel – das erzählt doch schon mal viel über diese bunten super-„Fans“).

      Naja, das nervt schon wirklich. Aber es übertönt wenigstens das unappetitliche Gemotze der übergewichtigen Mittfünfziger auf HT und GG…

      Ansonsten, mostly harmless. Bis vor 10 Jahren wurde man noch ausgelacht wenn man vor einem Böller erschrocken ist und Bengalos im Stadion wurden als stimmungsvolle Einlage besonders hervorgehoben.

      In der heutigen Zeit müssen wir halt deswegen Angst um unsere Kinder haben.

      Ich muß zugeben, daß die allgegenwärtige Angst vor Allem und Jedem samt der damit verbundenen permanenten Warnungen mich noch viel mehr nervt als es das eintönigste Gesinge von Fürther Ultras jemals könnte 😉

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  • Ja, sehe ich auch so was Montag da auf der Mattscheibe oder im Stadionrund auf uns zurollen wird. Es bleibt zu hoffen, das Unsägliches wie weitere Eigentore, Sonntagsschüsse oder unberechtigte Elferpfiffe ausbleiben und die eine oder andere Seite in einen irgendwie verdienten Aufstiegstaumel verfallen kann. Zum Thema Schäfer R. fällt einem manchmal selbst als Clubfan wenig Erhellendes ein, man ist ja froh und honoriert das er zur Zeit heranfliegende Bälle prima hält, wäre für sein Mundwerk oftmals auch ein probates Mittel. Zum Thema Eintracht Kapitän finde ich – ohne Genaueres zu kennen und es gebietet sich da nicht zu palavern – das der Trainer ihm, sich und der ganzen Frankfurter Mannschaft keinen Gefallen getan hat, ihn spielen zu lassen – auch wenn er womöglich auf des Aspekt Emotion generiert Stärke gesetzt hat – das geht oftmals im Leben wie im Sport schief – siehe die Brasil Truppe, die einst mit dem Leibchen von Neymar mit tränenvernetzten Augen auf den Rasen gewackelt sind. Mal sehen, wer am Montag tief durchschniefen wird. Und by the way – bei all den giftigen Pfeilen und Abneigungen zwischen Vogelvieh und Dürervolk – es gab mal eine Fanfreundschaft zwischen beiden Seiten – da war ich aber noch sehr jung und gutaussehend …have fun…I don ´t like mondays, eigentlich …kann sich aber in ein paar Tagen ändern.

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  • Woschdsubbn:
    Heute abend schau ich mir entspannt die Würzburger an und drücke denen alle Daumen und Fußzehen. Das wäre doch zu schön, noch einen fränkischen Verein in der zweiten Liga zu haben, falls wir doch nicht aufsteigen sollten.

    Irgendjemand von den 4 Podcast-Teilnehmern wollte kein weiteres fränkisches Derby. Mir als Unterfranke würde ein Würzburger Aufstieg aber auch sehr gefallen 😉

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    • Holle: Irgendjemand von den 4 Podcast-Teilnehmernwollte kein weiteres fränkisches Derby.

      Hier! Schuldig Duisburg wäre mir tendenziell sympathischer, wenn wir drin blieben. Bei Aufstieg von uns darf das gern anders ausgehen.

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  • Ist doch ganz einfach 2 Frankfurter Mannschaften steigen ab, zwei fränkische auf.

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    • Juwe:
      Ist doch ganz einfach 2 Frankfurter Mannschaften steigen ab, zwei fränkische auf.

      So wird es sein 🙂

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  • hallo cu-freunde
    bin auch ein mittelfranke, der in frankfurt gelandet ist.
    clubmitglied seit ewigen zeiten und seit jahren ein
    leser von cu.

    zum (mit-)schreiben hatte es bisher aber irgendwie (?)
    noch nicht gereicht.

    nun habe ich als clubmitglied karten für
    den montag bekommen.
    da ich mich aber vorher darauf nicht verlassen wollte,
    hatte ich noch im endspurt der ersten verkaufsorgie
    mir schon haltlos 2 karten besorgt.

    da die sich für den club interessierende verwandtschaft
    aus erlangen im urlaub ist, hätte ich nun diese 2 karten
    zu vergeben.
    es sind 2 karten für die haupttribüne ht 40 und sind
    nicht zusammenhängend.:
    ht 40 block 24 sitz 33 und
    ht 40 block 17 sitz 09 kosten jeweils euro 46,–

    falls interesse besteht,
    bitte an die redaktion von cu wenden

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  • Bulthuis und Behrens fand ich noch stärker, Brecko und Füllkrug schwächer. Blum war daneben. Klar hat sich jeder voll reingehauen. Kämpferisch haben wir voll überzeugt. Spielerisch war das jedoch unglaublich schwach. Unter anderem deshalb, weil die Stürmer und her v.a. Füllkrug v.a. zwischen der 45. und 60. Minuten einige gute Konterchancen leichtfertig und unkonzentriert ohne einen einzigen Torabschluss versammelt haben. Positiv fand ich jedoch bei Fülle, dass er viele Kopfballduelle im Mittelfeld gewonnen hat. Der Truppe hat man die Nervosität verständlicherweise angemerkt. Umso positiver, dass wir aus einem schwachen Spiel ein gutes Ergebnis mitgenommen haben. Ich sehe beim Rückspiel eine 50/50-Chance. Wir benötigen mindestes 2 Tore.

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  • André,
    Da sehe ich sogar noch mehr % für uns.
    Schauen wir mal, was bwin bei den Quoten sagt: Nürnberg 1,7, Frankfurt 2,1. Das hat sich aber extrem zu unseren Gunsten gedreht. Ich habe mal an einer Hotelbar mich mit einem dort kennengelernten Manager unterhalten, Wahnsinn, wieviel hochqualifizierte Leute die im Bereich Wahrscheinlichkeitsberechnung beschäftigen.

    Auf geht Club, kämpfen und siegen!

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  • Ich sehe es bei 50:50 das Hinspielergebnis, läßt uns alle Möglichkeiten offen, wir müssen aus dem Hinspiel nichts aufholen, mehr aber auch nicht.

    Mir wird etwas bange um meine Nerven, was in den 90 Minuten am Montag alles passieren kann oder wenn man vergleicht, wie letztes Jahr der KSC mit dem fragwürdigen Freistoss für Hamburg in der Nachspielzeit noch umkippte.

    …aber ich sehs bei 50:50 kein Vorteil für beide, dieses Auswärtstor, das gleicht sich aus, da Frankfurt ja Erstligist ist. Ich hoffe natürlich, aber ich würde nicht auf den Ausgang wetten wollen. Ich denke das kann kein Fußballexperte der Welt sicher vorhersagen.

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  • Ich würde aber eine ähnliche Taktik wie im Hinspiel wählen, wenn Frankfurt kommt und das müssen sie ja, entstehen Räume. Man muss nur diesmal den ein oder anderen Konter besser ausspielen und zum Abschluß kommen. Aber eine große Taktikänderung sehe ich nicht.

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  • Juwe,
    Ja, ich hätte nur gerne etwas mehr Präsenz. Sollte aber mit dem Heimpublikum im Rücken möglich sein. Wir sollten die Zweikampfbilanz schon zu unseren Gunsten drehen. Und auch mehr zweite Bälle holen, einfach weniger hinterherlaufen, sondern spritziger sein. Dann kommt der Rest von selbst.

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  • Denke nicht, dass Weiler ganz so reaktiv agieren lassen wird. Sicherlich wird man erneut die Eintracht dazu bringen, das Spiel zu machen, möglichst wieder dazu verführen, den langen Ball, mit dem Bulthuis und Margreitter keine Probleme haben, als Option zu wählen. Aber ganz so passiv wie am Donnerstag wird es wohl nicht sein (war es wahrscheinlich auch am Donnerstag nicht geplant), dazu ist die Gefahr eines entscheidenden Gegentores zu groß und der minimale Vorteil des Auswärtstors zu klein.

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  • Am besten wäre es, gleich ein Tor vorzulegen, damit ein potentielles Gegentor erst mal nur den Ausgleich bedeutet. Dann ergeben sich schon Räume…

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  • Das wäre sicherlich perfekt, allerdings muss dafür die Präzision im Spiel nach vorne schon erheblich gesteigert werden im Vergleich zum Donnerstag. Wahrscheinlich ist mMn eher ein Szenario wie beim KSC letztes Jahr, der hat den HSV ja mürbe gespielt und dann erst spät das 1:0 gemacht. Unterschied für uns muss halt sein, nicht in der 91. einen unberechtigten Freistoß zu kassieren. 😉

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  • Naja, ich fürchte wir brauchen 2 Tore um weiter zu kommen. Über 90 Minuten das Tor sauber zu halten wäre schon eine harte Aufgabe. Und sobald wir das Tor bekommen haben liegt der Vorteil ja auf Frankfurter Seite. Insofern ist die Ausgangssitutation nun nicht besonders gut – wenn sie auch schlechter sein könnte 😉

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  • Die Ausgangssituation für Frankfurt ist nun aber definitiv schlechter. Die müssen ein Tor schießen, sonst sind sie sicher abgestiegen.

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  • Juwe,
    das wird auch so kommen, weil die Frankfurter mit den Diagonalbällen von Huszti zu schnell und gefährlich kontern können und unsere komplette Verteidigung nicht gerade spritzig ist. Insofern werden auch im Heimspiel die offensive Außenspieler ziemlich tief stehen müssen um die Räume eng zu machen. ich würde mir nur wünschen, dass wir insgesamt früher nach außen schieben um uns nicht 25 Meter vor dem eigenen Tor aufzubauen, sondern 35 Meter, so dass der Weg beim kontern kürzer wird. Das war m.E. ein zentrales Problem im Hinspiel und Hauptgrund warum wir überhaupt keinen Abschluss mehr gehabt haben. Leibold, Füllkrug und Burgstaller sind 30 Meter durchs Mittelfeld mit dem Ball am Fuß gerannt und waren dann zu platt um abzuschließen bzw. konsentiert den letzten Pass zu spielen.

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  • Juwe,
    sehe ich genauso: 50/50. Wir werden kaum zu Null spielen, so dass das Auswärtsstor zwar wichtig war, jedoch keinen grundlegenden Vorteil schaffen wird.

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  • Diesmal habe ich auch ein wenig mehr Respekt vor Meier, weil nochmal quasi nicht vorhanden sein wie im Hinspiel wird kaum möglich sein.

    Wir werden nur marginal zu mehr Spielanteilen kommen, das ist nicht nur eine Frage des Wollens sondern des Könnens. Wie gesagt es wäre nur enorm wichtig die Konter besser auszuspielen, Torchancen werden wir diesmal benötigen. Gegen Freiburg und spielerisch stärkere Mannschaft war es doch auch in der 2.Liga so gewesen.

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