Vor dem Saisonstart: Wo steht der Kader des FCN ?

Am Samstag startet die neue Zweitligasaison. Wir blicken auf den Kader des FCN, so wie er sich zur Zeit darstellt.

Torwart

Raphael Schäfer ist die klare Nummer Eins. Auch wenn seine Entscheidung noch ein weiteres Jahr an die lange Karriere zu hängen, nach eigenen Aussagen vor allem in der Familie für Unmut gesorgt hat, bleibt der 37-Jährige ein wichtiger Bestandteil des Kaders. Der Routinier weiß, was er kann, ist immer noch ein hervorragender Linientorwart, weiß aber auch, was er nicht kann und faustet deshalb womöglich eher zu viel. Mit seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit ist er zudem als Führungsspieler bedeutsam für die ganze Mannschaft. Allerdings verpasste Schäfer in der vergangenen Saison insgesamt 19 der 39 Pflichtspiele des FCN. Daher ist auch die Position der Nummer Zwei von Bedeutung. Hier scheint sich Thorsten Kirschbaum durchgesetzt zu haben, zumindest, wenn man die Einsätze von Patrick Rakovsky in der U21 als Maßstab nimmt. Dieser stand bisher in allen vier Partien der Reserve des FCN zwischen den Pfosten, wurde allerdings am Dienstag gegen Bayern Hof mit einem Pferdekuss am linken Knie ausgewechselt.

Egal wer die Nummer Zwei zwischen den Pfosten wird, ein wirklich gutes Gefühl wird man von Außen bei keinem der beiden haben. Sowohl Kirschbaum als auch Rakovsky machten in der vergangenen Saison bei ihren Einsätzen keine gute Figur, begingen unnötige Fehler. Wahrscheinlich würde man, wenn sich die Option bietet, Rakovsky, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, noch abgeben und eine echte Nummer Drei holen. So hat der FCN aber drei Torhüter im Kader, die alle bereits einmal den Anspruch angemeldet hatten, Nummer Eins zu sein, von denen aber nur einer in den vergangenen Jahren den Anspruch auch mit entsprechenden Leistungen untermauert hat.

Abwehr

Gar nicht verändert im Vergleich zum Vorjahr ist auch dieser Mannschaftsbereich. Die Stammviererkette bestehend aus Miso Brecko, Georg Margreitter, Dave Bulthuis und Laszlo Sepsi ist dem Verein komplett erhalten geblieben. Ebenso blieb mit Even Hovland Innenverteidiger Nummer Drei im Kader, obwohl dem Norweger Wechselabsichten nachgesagt wurden. Die Tatsache, dass die Abwehr seit knapp einem Jahr so zusammenspielt, wird allgemein als großes Plus angesehen. Man kennt sich, kennt die Laufwege und spielerischen Vorlieben des Mitspielers zur Genüge. Mit Margreitter und Bulthuis stellt der FCN eine Innenverteidigung die gerade im Kopfballduell aus dem Spiel heraus schwer zu bezwingen ist. Sepsi und Brecko sind Außenverteidiger, die im stehenden Defensivzweikampf ebenfalls schwer zu bezwingen sind. Probleme bekommen allerdings alle Verteidiger, wenn sie auf temporeiche Gegenspieler treffen. Die fehlende Grundschnelligkeit könnte daher zu einem Problem gegen gewisse Mannschaften werden, so wie in vergangenen Saison gegen Eintracht Braunschweig.

Hinter den Stammkräften haben sich die Verantwortlichen dafür entschieden auf die eigene Jugend zu setzen. Ein erfahrener Außenverteidger in Person des niederländischen Testspielers Pele van Aanholt wurde nicht verpflichtet, stattdessen heißt der Backup für Miso Brecko nun Patrick Kammerbauer. Der 19-Jährige ist nun fester Bestandteil des Profikaders. Auf links dürfte Tim Leibold zum Zuge kommen, falls Laszlo Sepsi ausfällt, auch wenn U21-Spieler Dennis Lippert weite Strecke der Vorbereitung bei den Profis absolviert hat. Dies gilt auch für Innenverteidiger Eduard Löwen, der aber wahrscheinlich auch hinter Ondrej Petrak und Lukas Mühl zurücktreten müsste, wenn Innenverteidigermangel herrscht.

Mittelfeld

Der Mannschaftsteil mit der größten Fluktuation. Jan Polak, Robert Koch, Jürgen Mössmer, Danny Blum, Zoltan Stieber und Sebastian Kerk haben den Club verlassen, alle drei bisherigen Neuzugänge können im Mittelfeld eingesetzt werden. Sollte Trainer Alois Schwartz – wie im letzten Testspiel gegen Augsburg – auf nur einen zentralen defensiven Mittelfeldspieler setzen, dürfte es ein interessantes Duell zwischen Ondrej Petrak und Lukas Mühl geben. Der Tscheche hat in seinem letzten Vertragsjahr sicher den Vorteil der größeren Erfahrung und Routine, wusste aber in der vergangenen Saison nicht so recht zu überzeugen, da er im Spielaufbau wenig Dynamik mitbrachte. Mühl dagegen scheint mit dem besseren Auge ausgestattet zu sein und wurde in den vergangenen Tagen immer wieder hochgelobt. Wäre Patrick Erras nicht verletzt, müssten aber wahrscheinlich beide sich hinten anstellen. Doch der Shooting-Star der Vorsaison wird wohl noch eine ganze Halbserie ausfallen.

Sollte Schwartz mit zwei defensiven Mittelfeldspielern spielen, scheint klar, dass Hanno Behrens den zweiten Platz auf der Doppelsechs einnimmt. Im 4-1-4-1 wird er dagegen eine der beiden Achterrollen einnehmen. Mit Einsatz, Robustheit und Torgefahr wird der 26-Jährige auch in dieser Saison eine zentrale Rolle einnehmen. Neben Behrens sind auch Neuzugang Enis Alushi und Kevin Möhwald Kandidaten für die zentrale Mittelfeldrolle. Hier scheint es so, dass alushi zur Zeit ob seiner größeren Erfahrung und Ruhe am Ball die Nase vorn hat. Ob dies über die gesamte Spielzeit so bleibt, ist allerdings abzuwarten. Gerade die Gefährlichkeit seiner Standards könnte als Argument für Möhwald dienen. Keine Rolle spielen dürfte Willi Evseev. Der in der vergangenen Rückrunde nach Kiel ausgeliehene zentrale offensive Mittelfesldpieler war im letzten Testpiel nicht einmal mehr Teil des Kaders.

Auf den Außen drängen sich einige Optionen. Auf rechts kam zuletzt häufiger Tim Leibold zum Einsatz, aber auch Rurik Gislason stellt eine echte Option dar. Der Isländer machte in vielen Testspielen einen guten Eindruck, wirkt fitter als im Vorjahr. Auf links könnte Neuzugang Tobias Kempe zunächst die Nase vorne haben, aber auch hier ist Leibold natürlich eine Option. Doch auch Edgar Salli kann über die Außenbahn kommen, wenn er nicht in vorderster Front eingesetzt wirde. Salli begeisterte mit Tempo und Technik, wird in den Medien als potentieller Publikumsliebling gesehen. Hinter diesen Akteuren bieten sich mit Philipp Hercher und Ivan Knezevic auch noch weitere Nachwuchsspieler für die offensive Außenbahn an. Insbesondere bei Knezevic spricht es für die Wertschätzung durch den Trainer, dass der eigentlich für die U21 vorgesehene Spieler immer noch bei den Profis verweilt.

Sturm

Der Abgang des internen Torjägers, Niclas Füllkrug, hat eine Lücke hinterlassen. Diese wird in den kommenden Wochen bis zum Ende des Transferfensters noch gefüllt werden. Guido Burgstaller dagegen hat sich nun doch zum Verbleib beim FCN bekannt und ist damit erst einmal Stürmer Nummer Eins. Die Qualitäten des Österreichers, dessen Vertrag beim Club 2017 endet, sind inzwischen gut bekannt, unbändiger Einsatz und die von René Weiler einmal attestierte „Wucht“ machen zum Teil fehlende technische Fähigkeiten wett. Hinter Burgstaller ist Jakub Sylvestr die Nummer Zwei. Sollte Schwartz auf ein 4-4-2 setzen, ist es gut möglich, dass Sylvestr die Rolle neben, bzw. eher leicht versetzt hinter Burgstaller einnimmt. Der Slowake hat eine Saison zum Vergessen hinter sich, möchte nun aber an seine erfolgreicheren Zweitligaspielzeiten anknüpfen. Mit seinem Tempo und seiner Kaltschnäuzigkeit im Eins gegen Eins kann Sylvstr eine Waffe sein.

Die Rolle als zweite Spitze kann auch von Edgar Salli übernommen werden. In der Vorbereitung kam hier auch zum Teil Mike Ott zum Einsatz. Ob es für den Deutsch-Filipino, der in der U21 am Dienstagabend einen Dreierpack schnürte allerdings körperlich für die Zweite Bundesliga reicht, ist fraglich. Körperlich sicher auf der Höhe ist Cedric Teuchert, der Juniorennationalspieler verpasste allerdings wegen der U19-Europameisterschaft weite Teile der Vorbereitung und ist zunächst wohl keine Option für die Startelf.

Depth Chart des Kaders – Defensive

Torwart Linksverteidiger Innenverteidiger Rechtsverteidiger Defensives Mittelfeld
Schäfer Sepsi Margreitter Brecko Petrak
Kirschbaum Leibold Bulthuis Kammerbauer Mühl
Rakovsky Lippert Hovland Behrens
Mühl
Löwen

Depth Chart des Kaders – Offensive

Zentrales Mittelfeld Rechte Außenbahn Linke Außenbahn Sturm
Behrens Leibold Kempe Burgstaller
Alushi Gislason Salli Sylvestr
Möhwald Knezevic Hercher Salli
Evseev Teuchert
Ott

24 Gedanken zu „Vor dem Saisonstart: Wo steht der Kader des FCN ?

  • Habe noch gewisse Phantasieprobleme, den Kader auf Rang 1 stürmen zu sehen, aber das kommt sicher noch.

    Wird der Punktdruckmesser wieder bei 60 kalibriert?

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  • „Der Abgang des internen Torjägers, Niclas Füllkrug, hat eine Lücke hinterlassen.“

    Der Kalauer des Tages 😂

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    • Ckoestner: „Der Abgang des internen Torjägers, Niclas Füllkrug, hat eine Lücke hinterlassen.“

      Der Kalauer des Tages

      evtl. hast du das Ironieschild vergessen? Oder willst du behaupten die Tore und Vorlagen waren kompletter Zufall und das kann jeder Doldi den wir auf der Straße mit dem Lasso einfangen?

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  • Hoffentlich bleiben wir in der Defensive von größeren Verletzungen verschont.
    Soviele Tore könnten wir vorne gar nicht erzielen, wenn hinten neben dem doch wahrscheinlich anfälligen Schäfer noch ein weiterer Stammspieler zusätzlich verletzt ausfallen würde. Vielleicht hätten wir uns doch besser den Pele leisten sollen. Gerade so ein variabler Defensiver täte unserem Kader gut.

    Denn: Wenn wir vorne ohne Stoßstürmer auftreten, müssten wir anders spielen. Da würde automatische das für Zuschauer attraktivere, „spielerische“ Element bedeutsamer wie der hohe Ball werden.

    Na, schauen wir mal, die anderen kochen auch nur mit Wasser.

    Dennoch: Statt gegen das euphorisierte Dresden, das als Neuaufsteiger nichts zu verlieren hat, wäre ich gerne gleich gegen den VfBäh oder Hangover ins Match gegangen. Die beiden Absteiger sind sicherlich am Saisonbeginn eher schlagbar als zu einem späteren Zeitpunkt.

    Auf gehts, meine Frau fängt schon wieder vorab das Jammern an: „Jetzt geht das wieder los…“

    Exilfranke: Habe noch gewisse Phantasieprobleme, den Kader auf Rang 1 stürmen zu sehen, aber das kommt sicher noch.
    Wird der Punktdruckmesser wieder bei 60 kalibriert?

    Das geht mir genauso. Ich bin hin und her gerissen, kommt der Absturz oder bleiben wir oben dran?
    Den Punktdruckmesser sollten wir höher wie im Vorjahr einstellen. Da haben 65 Punkte nicht für den Aufstieg gereicht. Also 66?

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  • Also den Punktdruckmesser auf Direktaufstieg. Warum auch nicht.

    Brauchen wir Moritz Leitner vom BVB, der wurde gerade freigestellt. Und der VfB hat sich für 3 Jahre (!) Tobi Werner vom FCA gesichert.

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  • veteran,

    Ich glaube ja, Ckoestner bezieht das eher auf die Formulierung und den Spitznamen des wertvollen Torjägers „Lücke“.

    Ich sehe da übrigens auch gar nicht so schwarz. Wenn jemand anders reinkommt, macht er vielleicht nicht gar so viele, aber doch mehr als keine. Abgesehen davon hat Lücke (gefühlt) ja oft auch bei hohen Siegen getroffen. Wir müssen eben öfter 1:0 gewinnen, wie beim Durchmarsch vor knapp 20 Jahren…

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    • Soeren:
      veteran,

      Ich glaube ja, Ckoestner bezieht das eher auf die Formulierung und den Spitznamen des wertvollen Torjägers „Lücke“.

      Korrekt 🙂

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  • Ich bin echt gespannt wie sich die Mannschaft in Dresden zeigen wird, die Testspiele geben mir bisher keinen echten Eindruck der Stärke. Prinzipiell würde ich sagen, dass wir doch kaum schwächer sein sollten als in der Vorsaison, viele Abgänge haben wir nicht, die Abwehr blieb komplett zusammen.

    Dennoch: Statt gegen das euphorisierte Dresden, das als Neuaufsteiger nichts zu verlieren hat, wäre ich gerne gleich gegen den VfBäh oder Hangover ins Match gegangen. Die beiden Absteiger sind sicherlich am Saisonbeginn eher schlagbar als zu einem späteren Zeitpunkt.

    Letztes Jahr hat das aber nicht geklappt, da hat die Niederlage in Freiburg schon die Stimmung verhagelt. Mir wäre eigentlich so ein typischer mittelfeldkandidat zuhause am liebsten gewesen, aber so eine Saison ist halt kein Wunschkonzert.

    Ich hoffe aber, dass wir gut in die Saison starten, wenn wir zu Beginn wieder der Musik hinterherlaufen wird es sicher schwerer. Ein Sieg in Dresden und dann zuhause ein Sieg gegen Heidenheim würde vielleicht so etwas wie eine kleine Euphoriewelle auslösen?

    Beim Thema Torwart denke ich, dass wir keinen nachverpflichten würden, wenn Rakowsky oder Kirschbaum doch noch gehen. Dass Rakowsky alle U21 Spiele gemacht hat, bedeutet aus meiner Sicht auch nicht zuviel, ich denke man will ihm Spielpraxis geben. Vielleicht auch ihn ins Schaufenster stellen, allerdings lese ich aus den Berichten nicht unbedingt, dass er sich deutlich verbessert zeigt, im letzten Spiel hat er sich wohl mal wieder einen Bock geleistet, der dann das Führungstor für den Gegner bedeutet hat.

    Ich freue mich aber auf alle Fälle schon sehr die neue Saison.

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    • Armin: Bock geleistet, der dann das Führungstor für den Gegner bedeutet hat.

      Man darf nicht den Bock zum Gärtner machen. Torwarte sind keine Maschinen, Fehler gehören dazu, dumm wenn dann immer ein Tor fällt. Wenn man Innenverteidiger nach jedem Bock aussortiert, wird es schnell dünn… Um beim Beispiel zu bleiben: Den Salat des 0:2 hat die ganze Hintermannschaft offensichtlich eingebrockt.

      Das Gesamtpaket muss passen, da hat Rakovsky wie Kirschbaum keinen sicheren Eindruck hinterlassen. Das ist eher das Problem. Habe den Eindruck, dass da gerade rund um den FCN die Ansprüche an einen Keeper schon sehr sehr hoch sind. Kein Wunder, wenn man Köpke so lange hatte.

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    • Armin:
      Dass Rakowsky alle U21 Spiele gemacht hat, bedeutet aus meiner Sicht auch nicht zuviel, ich denke man will ihm Spielpraxis geben.

      Er ist zumindest zunächst einmal laut Alois Schwartz die Nummer Drei im Kader.

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  • Armin, wenn Kirsche oder Rako geht, passt es wieder. Die U21 braucht doch auch einen Torwart wenn Castellucci für Schäfer nachrückt 😉.

    Ach ja und die Abstimmung zum Punktdruckmesser letzte Saison fand ich ne coole Sache. ☺

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  • Die U21 dürfte in Sachen Torwart tatsächlich eine Rolle spielen. Wenn Rakovsky oder Kirschbaum gingen, würde der U21 ein Torwart abgehen, denn Castellucci ist der einzige Torwart im Kader des FCN II. Von daher muss man eigentlich davon ausgehen, dass man dann noch einen Keeper holt.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,
    was ich nicht ganz verstehe, ist dass Leibold nicht im Chart links offensiv vertreten ist. Immerhin war das die Position, die er überwiegend gespielt hat in der letzten Saison. Vergessen?

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  • Leibold kam jetzt meist über rechts, Stichwort Inversität als Waffe, ich hab ihn deshalb mal links weggelassen, da dort mit Kempe und Salli auch zwei echte Kandidaten schon sind. Letztlich können aber natürlich alle linken auch rechts spielen und umgekehrt.

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  • Ja, hätten die Schiris regel-gerecht gepfiffen, wären wir jetzt Erstligist. Aber wäre unsere Mannschaft auch Erstklassig gewesen? MMn nein. Zu oft lautete der Tenor letzte Saison, dass wir mit Glück und Schäfer die Großchancen des Gegners unbeschadet überstanden hatten und dann Schöpf, Burgi, Kerk oder Füllkrug denn unbändigen Mannschaftswillen in ein Tor ummünzen konnten.

    Schöpf, Füllkrug und Kerk sind weg, die hinterlassene Lücke ist eine sehr große. Evtl. eine zu große. Die Abwehr wurde nicht verstärkt, leider. In nicht wenigen Spielen lag es nur an Rapha (s.o) und dem Unvermögen der Gegenerischen Offensive, dass wir nicht mehr Gegentore kassierten.

    Das Mittelfeld letzte Saison, speziell nach dem Notverkauf von Schöpf, war wuchtig und willensstark. Aber keinesfalls ein Quell von Ideen oder Einfallsreichtum. Das dieses Manko behoben wurde, könnte ich nicht feststellen.

    Mein Fazit: Abwehr wie bisher, Mittelfeld auch, Sturm ein dickes Minus. Insgesamt rechne ich mit einem gesicherten Mittelfeldplatz, nicht aber mit dem Eingreifen in das Aufstiegsrennen.

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    • block4: Ja, hätten die Schiris regel-gerecht gepfiffen, wären wir jetzt Erstligist. Aber wäre unsere Mannschaft auch Erstklassig gewesen? MMn nein. Zu oft lautete der Tenor letzte Saison, dass wir mit Glück und Schäfer die Großchancen des Gegners unbeschadet überstanden hatten und dann Schöpf, Burgi, Kerk oder Füllkrug denn unbändigen Mannschaftswillen in ein Tor ummünzen konnten.

      Schöpf, Füllkrug und Kerk sind weg, die hinterlassene Lücke ist eine sehr große. Evtl. eine zu große. Die Abwehr wurde nicht verstärkt, leider. In nicht wenigen Spielen lag esnur an Rapha (s.o) und dem Unvermögen der Gegenerischen Offensive, dass wir nicht mehr Gegentore kassierten.

      Das Mittelfeld letzte Saison, speziell nach dem Notverkauf von Schöpf, war wuchtig und willensstark. Aber keinesfalls ein Quell von Ideen oder Einfallsreichtum. Das dieses Manko behoben wurde, könnte ich nicht feststellen.

      Mein Fazit: Abwehr wie bisher, Mittelfeld auch, Sturm ein dickes Minus. Insgesamt rechne ich mit einem gesicherten Mittelfeldplatz, nicht aber mit dem Eingreifen in das Aufstiegsrennen.

      Deine Einschätzung teile ich voll und ganz

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  • Anderlecht liegt 0:2 hinten. Es scheint so, als ob der Fußballgott das Interview gleich bestraft.

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    • Berlino: Anderlecht liegt 0:2 hinten. Es scheint so, als ob der Fußballgott das Interview gleich bestraft.

      Uhh…das gibt bestimmt ärger im Umfeld und für die Verantwortlichen von Anderlecht. Aber dort hat Weiler ja mehr Unterstützung als bei uns 😉

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  • Scheinbar ist die Mannschaft – und nur die – tatsächlich zu schlecht: Momentan 0:2 für Rostow

    edit: Noch jemand, der das verfolgt 😉
    Leider muss ich mir eingestehen, dass mir das gefällt, war beim Hinspiel noch ganz anders.

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  • Nun, kann der René ja in Ruhe seine Sachen aus der Noris abholen kommen; bekommt bei mir auch gerne noch´n Käffchen für den Weg!
    😀

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  • Der Club hat ja schon einige halbblinde weiterveräußert, die dann aber ausgerechnet gegen den Club trafen mit ihrer neuen Mannschaft und dann gefühlt nie wieder, klassisches Beispiel Joshua Kennedy mit dem KSC.
    Auf eine ähnliche Konstellation treffen wir am Samstag gegen Dresden mit Kutschke, der in einem Interview sagte auf die Brisanz gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber anzutreten.

    Über einen möglichen Torjubel gegen seine Ex-Kollegen „Es gibt keinen Grund, große Jubelszenen zu verbreiten, weil das Leute sind, mit denen ich mal gemeinsam gekickt und Ziele erreicht habe.“

    welche Ziele hat er denn beim FCN erreicht, habe ich da was verpaßt? 🙂

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  • In einem hat Weiler jedenfalls Recht: Trainer sind hier bei den Fans immer die Sündenböcke und das hat mit Sicherheit bislang jeden Ansatz, Kontinuität reinzubringen, mit verhindert.

    Ich warte jetzt mal, wann die ersten Stimmen bzgl. Schwartz laut werden. Weil es unmöglich sein kann, wieder so defensiv spielen zu lassen und so wenig Tore zu schießen. Wo die Mannschaft doch in der vergangenen Saison gezeigt hat, daß sie das ja kann und nur wegen dem Trainer in der Relegation keine Tore geschossen hat und er deshalb mutwillig verhindert hat, daß sie aufsteigen.
    Woher der Glaube kommt, daß jede Mannschaft des Club alle Gegner schlagen kann, erschließt sich mir nicht.

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