Papa Bär schaltet um

hghghghghghghghgh
„Komm schnell her, Papi! 1:0 für den Club! Das musst du dir im Replay anschauen!“

 

hghghghg
„Sehr schöne Flanke von Brecko“, sagt der Mann im Fernseher, „und dann ein präziser Kopfball von Sylvestr, den die Heidenheimer aus den Augen verloren hatten. Der Gastgeber führt – gegen den Spielverlauf, muss man sagen. Heidenheim war das bessere, das aktivere Team und der Club kann sich bei seinem Torwart bedanken, dass er nicht frühzeitig in Rückstand geraten ist. Aber so ist Fußball und die überraschende Führung sollte der Mannschaft von Alois Schwartz jetzt Sicherheit geben.“

 

jhjhjhj
„Tja, mein Sohn, dann schau’n wir uns das mal an. Dann schau’n wir mal, ob die Führung dem Club Sicherheit gibt.“

 

jhjhjh
„Sylvestr müht sich in der Spitze. Aber er hat keine Unterstützung, ist zu sehr auf sich alleine gestellt. Das Offensivspiel der Gastgeber wirkt konzeptlos.“

 

jhjhjhj
„Sylvestr ist kein Zielspieler, wie es Füllkrug war. Schwartz sollte Burgstaller in die Spitze stellen, der ist robuster, wenn es gilt, Bälle gegen mehrere Gegenspieler zu verteidigen. Und Sylvestr ist stärker, wenn er aus der Tiefe kommt. So wie Mintal, auch wenn Sylvestr natürlich nicht dessen Klasse hat.“

 

hghghghg
„Jetzt sehr gutes Anspiel von Sylvestr, der sich etwas zurückfallen ließ, zu Burgstaller, aber der Österreicher verstolpert den Ball. Das ist nicht mehr der Burgstaller der letzten Saison. Was ist los mit Burgstaller, der schon beim Spiel in Dresden keine Akzente setzen konnte?“

 

jhjhjhj
„Furchtbares Gestolpere. Das ist ja nicht mehr anzuschauen. Komm, wir schalten mal um zur Olympiade.“

 

jhjhjhjhjh
„Nein! Nicht umschalten!“

 

hghghghg
„Langer Ball auf Sylvestr, aber der kann den Ball nicht festmachen…“

 

jhjhjhj
„Tja, mein Sohn, das wird nichts. Das gibt wieder keinen Sieg. Dauert nicht mehr lang und dann steht’s 1:1. Das geht heute wieder nicht gut. Traurig das Ganze. Traurig.“

 

lklklkl
„Ich geh‘ mal kurz aufs Klo.“

 

oioioioi
„…dieser herrliche, mal elegische, mal muntere Rhythmus in der Bewegung“, klingt es gedämpft, getragen und hanseatisch aus dem Fernseher, „diese Lockerheit in der Passage, die ganze Poesie des Reitsports liegt in diesen Bildern…“

 

jhjhjh
„…und jetzt der Übergang in den Galopp, sanft geritten zunächst und dann stetig im Volumen sich verstärkend. Genießen Sie diese perfekte Harmonie, diese absolute Symbiose zwischen Pferd und Amazone! Genießen Sie es, wie gehorsam und doch unangestrengt die Stute frei von der Schulter weggeht, schwerelos, schwebend, das ist Musik in höchster Vollendung, und ich wage die Prognose, ich lege mich fest: strahlender kann Gold nicht glänzen…“

 

jhjhjhjhjh
„Wieder umschalten, Papi, bitte wieder umschalten!“

 

hghghghg
„Ja, Schwartz bringt Salli für Mühl, das ist ein deutliches Signal an seine Mannschaft, in der Offensive mehr Initiative zu ergreifen, Druck zu entfalten, denn das muss sie jetzt tun, es muss einfach mehr kommen vom 1. FC Nürnberg, wenn er in diesem Spiel über ein Remis hinauskommen will…“

 

jhjhjhj
„Ah ja. Steht’s schon 1:1. Eijeijei! Aber na ja. War ja klar. Ich hab’s ja vorausgesagt. Aber das schau‘ ich mir jetzt nicht mehr an. Ich kann’s nicht mehr seh’n. Ich will’s nicht mehr seh’n…“

 

hghghghghghghghgh
„Ein 1:1 beim Aufsteiger Dynamo Dresden und jetzt ein mageres 1:1 im Heimspiel gegen Heidenheim, das ist – oder passiert hier doch noch was?! Nein. Teuchert hatte nochmal die Chance, aber der Torwart konnte parieren – das ist zu wenig für den neunmaligen deutschen Meister und vierfachen Pokalsieger, das ist ein glatter Fehlstart in diese Saison…“

 

[Zum Spiel: klick, klick, klick, klick.]

59 Gedanken zu „Papa Bär schaltet um

  • Die NN schreibt:

    „Die Führung sollte Selbstvertrauen geben, aber wir haben uns weiter passiv verhalten“ sagte Schwartz, der selbst immerhin in der Schlussphase aktiv wurde und mit Edgar Salli und Cedric Teuchert zwei Angreifer brachte, die halfen, das Spiel etwas emotionaler zu gestalten.

    Genau liebe NN „immerhin“ gegen Spielende wurde der Trainer aktiv. Viel zu spät. Immerhin zwei Punkte und immerhin noch kein Abstiegsplatz.

    Der einzige namhafte Abgang war Füllkrug, stellt auch die NN fest.

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  • Woschdsubbn,

    Ruhig. Ruhig.
    Verausgabe dich nicht zu früh! Die Saison ist noch lang! Da gibt es noch jede Menge schlechte Spiele zum Aufregen…
    Nicht schon noch 2 Spielen das ganze Pulver verschießen!
    Jetzt warten wird mal das Pokalspiel ab… 🙂

    ICH REG MICH (noch) NICHT AUF!

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  • Ja, die Olympia-Symbiose
    – einmal eng, dann wieder lose –
    zwischen Pferd und Amazone
    ist für Betrachter gar nicht ohne,
    so dass bei Galopp und Trab
    sich lohnt der schnelle Fernseh-Zap.

    Dagegen wirkt das Club-Gestolper
    auf dem Feld wie Viertklassholper.
    Dass nun umschaltet Papa,
    war beim Club noch niemals da!

    Ja, wir wollen nicht lang zerfen:
    Ein „Weiter so“ geht auf die Nerven.
    Wenn selbst der Trainer nicht zufrieden,
    muss er – sonst sind wir bald geschieden –
    schleunigst für Dynamik sorgen,
    und das besser heut als morgen.
    Hinten dicht und vorn mit Biss,
    im Mittelfeld kein Spielfluss-Riss,
    sicher passen, laufen, fighten –
    das würd‘ zum Erfolg uns leiten.

    Dann sagt Söhnchen wiederum:
    „Papa, zum Club schalt wieder um!“

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  • Was mich nachwievor wütend macht, ist dieser zwanghafte Drang zum Neuaufbau.

    Da ist zum ersten Mal seit Jahren die Truppe halbwegs zusammengeblieben und jetzt müssen wir halt auf Teufel komm raus irgendetwas erfinden, damit der Haufen wieder bei Null anfängt.

    Ich krieg mich über die Aufstellung immer noch nicht ein.

    Das Mittelfeld mit Burgstaller links und Leibold rechts, was werfen die morgens ein?

    Da will man schnell nach vorne spielen und zwingt beide Außenspieler, den Ball mit dem schwachen Fuß zu behandeln?

    Warum 4-1-4-1, wenn wir einen sehr guten und erfahrenen 6er haben, der einem Mühl neben sich die nötige Sicherheit geben könnte?

    Warum nicht einmal den einfachen, sicheren Weg?

    Es hätte doch keiner was gesagt, wenn es offensiv ohne Füllkrug erstmal mau ausgesehen hätte. Aber sich zusätzlich noch von Dresden und Heidenheim rundspielen zu lassen, das war völlig unnötig.

    Wenn es in Braunschweig genauso gut läuft, geht es ab jetzt um den Klassenerhalt. Ich will gar nicht wissen was passiert, wenn zur taktischen Verunsicherung auch noch die Nervosität durch den Blick Tabelle kommt.

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    • Nick: Da ist zum ersten Mal seit Jahren die Truppe halbwegs zusammengeblieben und jetzt müssen wir halt auf Teufel komm raus irgendetwas erfinden, damit der Haufen wieder bei Null anfängt.

      Ich krieg mich über die Aufstellung immer noch nicht ein.

      Das Mittelfeld mit Burgstaller links und Leibold rechts, was werfen die morgens ein?

      Hat durchaus seine Berechtigung. Irgendwas hat sich Schwartz bestimmt dabei gedacht, aber zum einen ist es nicht aufgegangen und zum anderen ist die Aufstellung im Mittelfeld und im Sturm nicht nachvollziehbar. So hat es dann auch ausgesehen. Ich bin Realist und kein Pessimist aber die Punkte, die wir gegen Dresden und Heidenheim unnötig liegen gelassen haben werden uns weh tun, weil nun schwere Brocken kommen und zwar hintereinander.

      Ich will im Moment mit der Spielanlage gar nicht 4 Spieltage weiter denken, wo wir dann stehen, Mittelfeld wäre noch schön.

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  • Nick,
    Sehe ich ähnlich. Finde es v.a. komisch, dass man die gesamte Vorbereitung über an der Doppelspitze festhält, um dann in der Generalprobe auf ein 4-1-4-1 umzustellen, was da schon nicht gut funktioniert und dann in den Pflichtspielen daran festzuhalten.

    Bin auch irritiert, dass ein neuer Stürmer nach wie vor auf sich warten lässt. Hätte ja schon erwartet, dass man Füllkrug erst ziehen lässt, wenn man einen Ersatz an der Hand hat. Aber das ist ja nun schon vier Wochen her und die Saison ist in vollem Gange…

    Vor dem Braunschweig steht uns aber noch eine nicht weniger wichtige und mit Sicherheit auch nicht einfache Aufgabe bevor: das Pokalspiel in Köln.

    Enorm wichtig sowohl aus finanzieller wie auch sportlicher Sicht, wenn man das verbockt, kriegt das Selbstvertrauen ja auch nochmal nen ordentlich Knacks weg.

    Ich ringe gerade noch mit mir selber, ob ich mir das im Stadion antun soll. Frustrisiko und -potenzial sind definitiv hoch.

    Irgendjemand aus der CU-Gemeinde vor Ort?

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  • Ich will jetzt nicht auf irgendwelche Etats der einzelnen Zweitligavereine Bezug nehmen. Als lanjähriger Beobachter stellt man aber immer wieder „überraschender Weise“ fest, wie nun im Vergleich zu Heidenheim, dass diese Mannschaft im Kollektiv einen wirklich guten Eindruck hinterlässt (bei einem Kader welcher im finanziellen Bereich nicht unter den TOP 8 von Liga 2 zu finden ist.
    Die Frage drängt sich jetzt schon auf, warum es Vereine wie z.B. Heidenheim und(auch wenn es schwer fällt) Fürth es schaffen, einen zum jetzigen Zeitpunkt sehr ansehnlichen Fußball zu zeigen.
    Ich weiß auch nicht ob der vielbeschworene fränkische Pessimismus bei mir zu stark ausgeprägt ist, Fakt ist aber, dass es für mich manchmal nicht nachvollziebar ist, nach welchen Kriterien wir Spieler verpflichten.
    Jetzt bitte nicht mit der Antwort kommen, dass wir aus finanziellen Gründen einfach „kleinere Brötchen“ backen müssen, das müssen Heidenheim und eine Vielzahl von Vereinen in der zweiten Liga schon immer.

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    • FCN4ever: Ich will jetzt nicht auf irgendwelche Etats der einzelnen Zweitligavereine Bezug nehmen. Als lanjähriger Beobachter stellt man aber immer wieder „überraschender Weise“ fest, wie nun im Vergleich zu Heidenheim, dass diese Mannschaft im Kollektiv einen wirklich guten Eindruck hinterlässt (bei einem Kader welcher im finanziellen Bereich nicht unter den TOP 8 von Liga 2 zu finden ist. Die Frage drängt sich jetzt schon auf, warum es Vereine wie z.B. Heidenheim und(auch wenn es schwer fällt) Fürth es schaffen, einen zum jetzigen Zeitpunkt sehr ansehnlichen Fußball zu zeigen. Ich weiß auch nicht ob der vielbeschworene fränkische Pessimismus bei mir zu stark ausgeprägt ist, Fakt ist aber, dass es für mich manchmal nicht nachvollziebar ist, nach welchen Kriterien wir Spieler verpflichten. Jetzt bitte nicht mit der Antwort kommen, dass wir aus finanziellen Gründen einfach „kleinere Brötchen“ backen müssen, das müssen Heidenheim undeine Vielzahl von Vereinen in der zweiten Liga schon immer.

      Ich hab mir mal die Mühe gemacht und den Marktwert der Startelf auf transfermarkt.de verglichen.
      Heidenheim hatte einen Gesamtwert von 7,15 Mio auf dem Platz. Dabei lagen die Werte von Kraus, Griesbeck, Feick und Schnatterer bei 1 Mio.

      Wir hatten einen Gesamtwert von 9,6 Mio auf dem Platz.
      2 Mio nahm davon Burgstaller weg. Behrens 1,5 Mio, Leibold 1,2, Bulthuis, Margreitter und Sepsi um 1 Mio.

      KLar sagen Zahlen nicht soviel aus. Aber wenn ich mir das anseh, dann liegt der Kaderwert soweit nicht mehr auseinander.
      Lediglich mit Burgstaller, Leibold und Behrens haben wir da 3 Spieler die sich etwas abheben.

      Vielleicht sollte man das auch einmal berücksichtigen?

      Anders sieht es gegen Dresden aus. die einen eindeutig schlechter besetzten Kader hatten. Und das macht mir Sorge für das Spiel gegen Viktoria Köln. Denn offenbar war da die höhere Motivation der eigentlich unterlegenen Mannschaft der entscheidende Faktor. Und diese Konstellation werden wir auch in Köln wieder vorfinden.

      Insofern erwarte ich vom Trainer, daß er aus dem Spiel gegen Dresden seine Lehren zieht, um uns ein Weiterkommen im DFB-Pokal zu sichern.

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      • Beate60: Wir hatten einen Gesamtwert von 9,6 Mio auf dem Platz.
        2 Mio nahm davon Burgstaller weg. Behrens 1,5 Mio, Leibold 1,2, Bulthuis, Margreitter und Sepsi um 1 Mio.

        Wenn wir die alle zusammen gleich 10 mal hätten könnte der Club sich 1 Pogba kaufen, obwohl reicht auch noch nicht. Könnte man eine Saison mit 1 Pogba bestreiten? 🙂

        Finde diese ganzen Zahlen im Profifußball so krass mittlerweile

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  • FCN4ever,
    Das erlebe ich genauso. Wenn wir einen neue Truppe haben, verweisen wir auf die Eingespieltheit der anderen Mannschaften und fordern Geduld. Wenn wir wie jetzt einen vermeintlich eingespielte Mannschaft haben, dann – ja was gibt es dann noch gerne in Bezug auf die genannten Heidenheimer für eine Entschuldigung?

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    • André: FCN4ever, Das erlebe ich genauso. Wenn wir einen neue Truppe haben, verweisen wir auf die Eingespieltheit der anderen Mannschaften und fordern Geduld. Wenn wir wie jetzt einen vermeintlich eingespielte Mannschaft haben, dann – ja was gibt es dann noch gerne in Bezug auf die genannten Heidenheimer für eine Entschuldigung?

      Das Umfeld ist schuld. Die überzogenen Ansprüche, von Top-Teams wie Dresden und Heidenheim nicht vorgeführt zu werden sind einfach unfair.

      Meine Fresse, bin ich bedient.

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  • Ich weiß ja nicht warum man es immer wieder wiederholen muss, auch wenn die Tatsachen dagegen sprechen, wir haben mit Schöpf (der hat noch über 50% der Siegesserie mitgemacht), Füllkrug, Kerk, Blum wichtige Spieler verloren. Richtig ist Blum und Kerk haben nicht alle Spiele mitgemacht und waren eher Einwechselspielen, wobei Kerk im Laufe der Rückrunde zum Stammspieler wurde (im Prinzip der interne Ersatz für Schöpf). Sprich, wir haben eben keine eingespielte Offensive.

    Dazu kommt, dass Erras an allen Ecken und Enden fehlt, er war nämlich der Grund für die bessere Spielweise, vor Erras haben wir in der Hinrunde nicht zur Spitze gehört und nach dessen Verlatzung eben auch nicht mehr. Die Siege gegen Union und Pauli waren noch ganz nett, vor allem die 6 Tore gegen Union, aber wer sich an die erste Halbzeit gegen Union erinnert, dem ist klar, dass wir da schon riesen Probleme hatten und sowohl bei mUnion, als auch bei Pauli war zu dem Zeitpunkt schon die Luft raus.

    Dann kommt noch ein neuer Trainer, der eine etwas andere Ansprache hat, der sicher auch manches anders machen lässt, Training, aber auch spieltaktisch. Auch das ist ein Hinweis auf fehlende Eingespieltheit.

    Natürlich kann das ganze auch gut funktionieren, manche Gruppe funktioniert nach dem ersten Zusammentreffen, bei anderen dauert es einfach etwas länger.

    Dann kommt der Zufall oder das Glück dazu. Gewinnen wir in Dresden, glaubt die Mannschaft vielleicht eher wieder an sich, kann sich wieder der Teamgeist zeigen, der uns letzte Saison stark gemacht hat. So ist der last minute Gegentreffer etwas, das wieder an die verlorene Relegation erinnert, der dazu einlädt zu grübeln, der Unsicherheit aufkommen lässt.

    Auch letztes Jahr haben wir oft gegen die Topmanschaften besser ausgesehen, bei dem einen oder anderen gibt es vielleicht doch eine gewisse Überheblichkeit, oder ein Unterschätzen des Gegners. Natürlich alles allein kein Grund zuhause gegen Heidenheim so wenig zu zeigen, aber in der Summe dann halt doch ein Problem.

    Da höre ich gleich wieder einige Ausreden rufen, ich denke es ist sinnvoller nach Gründen für eine Situation zu suchen, dann kann man daraus lernen Schlüsse ziehen und die Dinge wieder auf die richtige Spur bringen.

    Aber klar man kann es sich auch einfach machen, der Trainer ist schuld, raus mit ihm und ein neuer Versuch. Klappt der auch nicht auf Anhieb, wieder der nächste Versuch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das hilft, aber ich bin auch kein Fußballgott, der alles wüsste und voraussehen kann.

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  • Juwe, wer weiß vielleicht liegen uns die spielstärkeren Mannschaften. Auf jeden Fall müssen meiner Meinung nach, trotz allen Anfangsschwierigkeiten, Trainer und Mannschaft am Samstag liefern.
    Ich weiß ich weiß Pokal und blabla…für mich aber keine Ausrede.

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  • Die letzten beiden Spiele erinnern mich irgendwie an die letzten 5 Spiele der Rückrunde ( außer gegen Union ) und die Relegation . Vielleicht sieht man jetzt saisonübergreifend das wahre Leistungsvermögen dieser Mannschaft. Ich jedenfalls würde mich über jede Platzierung besser als 10 freuen. Ein Ballverteiler für’s Mittelfeld wird sicher nicht mehr geholt, da wartet man auf Erras. Im Sturm gibt’s ne Billigvariante aus dem Ausland (reine Vermutung), da Sylvestre den Sturmtank mimen soll. Ich finde es schade, daß zur Abwehrstabilisierung, van Anholt nicht verpflichtet wurde. Schwartz wird sicher das Beste aus der Mannschaft rausholen. Wäre ja toll für ihn gewesen, wenn er nicht noch auf eventuelle Nachverpflichtungen warten müßte. Aber das kennt man ja schon vom Bornemann-Vorgänger.

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  • Topic Hovland

    wenn die den Burschen ohne Ablöse nach Klabautern ziehen lassen, dann wissen wir wie klamm wir wirklich sind…

    Alleine der Gedanke, dass wir dann keinen weiteren erfahrenen IV mehr haben…

    Oweh Oweh, wahrscheinlich will ich gar nicht wissen wie pleite wir sind….

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  • Johnny Vegas,
    Es langen doch 11 Spieler, also können doch noch einige abgegeben werden. Wer braucht schon Verteidiger, wenn du so einen Paradesturm hast. Außerdem ist Hovland viel zu groß. Der paßt nicht mehr in unser Team. Wenn ich selbst keine Verteidiger hole, dann gebe ich meine wenigstens an einen Konkurrenten ab.

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  • In Sachen Hovland hat das sicher nichts mit unseren Dnanzen zu tun, da stellt sich eher die Frage, ist es sinnvoll einen Spieler zu halten, der unzufrieden ist. Eine weitere Saison auf der Ersatzbank ist für Hovland sicher nicht erstrebenswert, an Bulthuis und Margreiter kommt er aber nicht vorbei und beide sind auch nicht verletzungsanfällig.

    Sprich wir haben mit Hovland einen teuren Spieler, der schlechte Laune verbreiten könnte. Dazu kommt, dass die Vereinsleitung wohl eher auf junge Spieler aus der U21 als Back Up setzt.

    Es ist natürlich schade, dass einige Fans jetzt schon mit solchem Sarkasmus reagieren. Ich fürchte viele haben die Realität in Nürnberg noch nicht erkannt. Wenn alles gut läuft können wir Aufsteigen und erste Liga spielen, aber von den Finanzen, der Infrastruktur her sind wir nur Zweitligist. Wenn wir es. nicht schaffen das zu realisieren und zu akzeptieren, dann werden wir nie das Beste aus den Voraussetzungen machen können, weil wir immer unzufrieden sein werden. Unzufriedenheit hat noch niemand beflügelt.

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  • Armin, Du vermutest also einen Professor hinter Schwartz und ich einen Simpel. Es wird sich zeigen, wer von uns beiden recht hat. Wir können natürlich alle nur vermuten und das deuten, was wir als Endprodukt zu sehen bekommen. Wissen kann es noch keiner von uns.
    Schauen wir mal, hoffen wir alle das Beste.

    Natürlich habe ich die Realität längst erkannt:
    1. Eine Aufbauarbeit ist in der zweiten Liga nicht möglich
    2. Bei längerer Zugehörigkeit schmelzen die finanziellen Mittel dahin, wie die Alpengletscher

    Ergo: Je länger wir den Aufstieg verschieben, desto schwieriger wird dieser realisierbar.

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  • Armin:

    Sprich wir haben mit Hovland einen teuren Spieler, der schlechte Laune verbreiten könnte. Dazu kommt, dass die Vereinsleitung wohl eher auf junge Spieler aus der U21 als Back Up setzt.

    Welchen Spieler siehst Du als Ersatz für die Innenverteidigung ? Hovland ist groß gewachsen, was sicherlich von Vorteil ist. Als Alternative Mühl ? Bloß der wird anscheinend grad zum 6 ausgebildet. Wer bleibt dann noch ? Petrak als Innenverteidiger ?

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    • SchlüsselSpieler: Welchen Spieler siehst Du als Ersatz für die Innenverteidigung ? Hovland ist groß gewachsen, was sicherlich von Vorteil ist. Als Alternative Mühl ? Bloß der wird anscheinend grad zum 6 ausgebildet. Wer bleibt dann noch ? Petrak als Innenverteidiger ?

      Petrak hat da schon gespielt. Aber ich denke, die Alternativen werden grade sehr intensiv in unseren Jugendmannschaften ausgebildet. Man kann nur hoffen, daß die dann auch erfolgreich sind.

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  • Genau, Hovland unser bester Innenverteidiger in guter Form. Der Einzige, von allen Dreien, der fähig war, einen genauen Diagonalpass nach vorne zu schlagen und eine Spieleröffnung fertig zubringen, die den Namen auch verdient.
    Weshalb muss man den jetzt abgeben? Weiß da jemand etwas genaueres, weshalb Hovland weg will und Sylvestr gerade seine letzte Chance nutzt?

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    • Woschdsubbn: Genau, Hovland unser bester Innenverteidiger in guter Form. Der Einzige, von allen Dreien, der fähig war, einen genauen Diagonalpass nach vorne zu schlagen und eine Spieleröffnung fertig zubringen, die den Namen auch verdient. Weshalb muss man den jetzt abgeben? Weiß da jemand etwas genaueres, weshalb Hovland weg will und Sylvestr gerade seine letzte Chance nutzt?

      Hat Schwartz doch irgendwann mal gesagt, daß er Margreitter und Bulthuis einfach besser sieht.
      Hovland hat vielleicht seine Stärken in der Spieleröffnung. Dafür braucht er aber auch einen Abnehmer. Seine Schwäche lag aber doch immer schon in der Abwehr. Er war oft langsam und wurde überlaufen. Bulthuis läßt sich das einfach nicht so leicht gefallen.

      Ganz abgesehen davon: woher weißt du, daß Hovland derzeit in so guter Form ist, wie du ihn mal gesehen hast?

      Und bzgl. Sylvestr: der kann seine Chance nutzen, weil es an Sturmalternativen mangelt. Hovland hat zwei, die Schwartz besser sieht.

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      • Beate60: Hat Schwartz doch irgendwann mal gesagt, daß er Margreitter und Bulthuis einfach besser sieht.

        In der Bild hat Schwartz, dass sich Margreitter und Bulthuis sich halt letzte Saison festgespielt haben.

        Dieses Thema kommt jetzt auch zu einer Unzeit auf. Man kann Hovland meiner Ansicht nach nicht ziehen lassen, ohne Ersatz zu holen, aktuell gibt der Kader nicht die Alternativen her, um einen längerfristigen Ausfall von Margreitter oder Bulthuis zu kompensieren. Allerdings sehe ich keine Kandidaten auf dem Markt, die qualitativ keinen Verlust darstellen würden, und gleichzeitig günstig genug wären, damit sich ein Wechsel finanziell lohnen würde.

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    • Woschdsubbn: Genau, Hovland unser bester Innenverteidiger in guter Form. Der Einzige, von allen Dreien, der fähig war, einen genauen Diagonalpass nach vorne zu schlagen und eine Spieleröffnung fertig zubringen, die den Namen auch verdient. Weshalb muss man den jetzt abgeben? Weiß da jemand etwas genaueres, weshalb Hovland weg will und Sylvestr gerade seine letzte Chance nutzt?

      Laut der These von Florian aus der Vorsaison ist ja entscheindend für Hovlands Leistung welcher Torhüter hinter ihm spielt, da haben wir scheinbar einfach nicht den Richtigen … 😉

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  • Armin,

    Aber es gibt zahlreiche Mannschaften, die einen ähnlich großen Umbruch hinter sich hatten und dennoch einen deutlich besser eingespielten Eindruck machen.

    Und vor allem ist die große Frage:
    Warum führt man eine Systemumstellung in der Generalprobe ein? Und warum hält man an dem neuen System fest, wenn sich deutlich zeigt, dass es nicht gut funktioniert? Sowohl gegen Augsburg als auch gegen Heidenheim lief es offensiv deutlich besser und man hat sich sehr viel mehr Chancen heraus gespielt, nachdem man wieder auf Doppelspitze umgestellt hatte – das vertraute System, mit dem die Mannschaft, zumindest die verbleibenden Teile, gut eingespielt war.

    Vor allem ist auch auffällig, dass das neue System auch die defensive Stabilität vermindert hat. Man hat gegen Dresden und Heidenheim sehr viele Chancen zugelassen. Auch ohne Erras war man mit dem eingespielten Defensivblock mit Doppelsechs in der Rückrunde deutlich stabiler. Hier gab es doch keine Notwendigkeit, etwas daran zu ändern?

    Das sind doch durchaus Fragen, über die man sich Gedanken machen muss. Man muss dann auch nicht gleich jede Kritik als Infrage-Stellen des Trainers interpretieren, und man sollte auch nicht mit Verweis auf den frühen Zeitpunkt der Saison jegliche Kritik einfach beiseite wischen.

    Für mich wirft diese Systemumstellung wirklich Fragen auf, v.a. auch hinsichtlich der bislang erfolglosen Stürmersuche. Wenn doch eh fest geplant ist, noch einen Stoßstürmer zu holen, der vorne die Bälle festmacht, und mit dem man sicherlich wieder mit Doppelspitze spielen würde, dann macht die jetzige Systemumstellung doch noch viel weniger Sinn.

    Und das sich die Stürmersuche so lange hinzieht, darf man trotz der angespannten Finanzlage ebenfalls kritisch betrachten.

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    • SCRamjet: Und das sich die Stürmersuche so lange hinzieht, darf man trotz der angespannten Finanzlage ebenfalls kritisch betrachten.

      Darf man natürlich 😉 In dem Fall bin ich aber wenig überrascht. Bornemann muss da auf einen günstigen Deal spekulieren, da es ja jemand sein soll, der uns möglichst gleich weiter helfen soll. Heißt derjenige müsste von einem „besseren“ Team kommen, z.B. von der Bank eines Bundesligisten, oder einem stärkeren Erstligisten aus einer schwächeren ersten Liga. Das andere Team müsste sich aber dafür noch verstärken, holt gegen Ende der Transferperiode noch einen Neuen, so dass eben einer hinten runter fällt. Da muss Bornemann dann da sein. Jetzt bekäme er ohne Geld höchstens jemand aus der Regionalliga. Macht wenig Sinn, oder?

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  • Ich vermute Bornemann hat gehofft ohne weitere Neuverpflichtung in die Saison zu gehen. Das ist genau das,was Darth Baader auch immer getan hat, warten und warten bis dann noch irgendein fauler Apfel vom Baum fällt. Aber vielleicht will er ja nen Tausch mit Lautern, Hovland gegen Stieber ?

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    • SchlüsselSpieler: Ich vermute Bornemann hat gehofft ohne weitere Neuverpflichtung in die Saison zu gehen. Das ist genau das,was Darth Baader auch immer getan hat, warten und warten bis dann noch irgendein fauler Apfel vom Baum fällt. Aber vielleicht will er ja nen Tausch mit Lautern, Hovland gegen Stieber

      Nein, das denke ich nicht. Ich denke eher, daß Bornemann bestimmte Spieler im Blick hat (z.B. Kerk), bei denen die abgebenden Vereine sich noch bessere Ablöseangebote erhoffen, Bornemann aber nicht mehr bieten kann/will.
      Vielleicht ist es ja auch so, daß durch den Abgang von Hovland (Gehaltseinsparungen) die finanziellen Möglichkeiten, einen Offensivspieler zu holen verbessert werden.

      Hovland möchte zurück in seine Nationalmannschaft. Daß er da wenig Chancen hat, wenn er nur der Ersatz für Bulthuis und Margreitter ist, ist klar. Wenn er andererseits im Training nie so überzeugt hat, daß Schwartz das Risiko eingehen will, die Verteidigungsreihe zu verändern, wird er wenig Chancen haben, die beiden IV dauerhaft zu verdrängen. Und unzufrieden werden trotz wahrscheinlich relativ hohem Gehalt.

      Ich geh jetzt mal davon aus, daß sowohl Petrak als auch Mühl bei einem Ausfall der beiden IV einspringen können. Vielleicht gibt es ja auch hoffnungsvollen Nachwuchs in der U21 oder U19?
      Insofern scheint mir Hovland eher verzichtbar als z.B. Burgstaller. Auch wenn letzterer seine Leistung (noch) nicht bringt, gibt es für ihn derzeit wenig ALternativen. Soweit mir bekannt, ist ja auch Teuchert angeschlagen? Und Salli eben noch nicht fit.

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      • Beate60:
        Ich geh jetzt mal davon aus, daß sowohl Petrak als auch Mühl bei einem Ausfall der beiden IV einspringen können. Vielleicht gibt es ja auch hoffnungsvollen Nachwuchs in der U21 oder U19?

        Eduard Löwen ist Innenverteidiger und hat die gesamte Vorbereitung bei den Profis absolviert. Hat dem dann aber durch einen Muskelfaserriss vor eineinhalb Wochen Tribut zollen müssen. Auch Steffen Eder stand schon auf dem Zettel der Profiverantwortlichen, also da gibt’s hinten dran genug Spieler, die dann einspringen könnten. Davor zur Zeit natürlich klar Petrak und Mühl als Ersatz für Margreitter/Bulthuis/Hovland.

        SchlüsselSpieler: Ich vermute Bornemann hat gehofft ohne weitere Neuverpflichtung in die Saison zu gehen.

        Deshalb hat er gebetsmühlenartig wiederholt, dass er noch einen Stürmer holen wird.

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  • Vorschlag : Als Ersatz für Hovland könnte man Georg Niedermeier holen

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    • SchlüsselSpieler: Vorschlag : Als Ersatz für Hovland könnte man Georg Niedermeier holen

      Also Niedermeier würde ich nicht in Betracht ziehen. Der würde sicherlich ein ähnlich hohes Gehalt fordern wie Hovland, mit der Rolle als Nr. 3 vermutlich auch nicht zufrieden sein, wäre qualitativ aber sicherlich nicht besser. Ist aber schon 30 und befindet sich eher auf dem absteigenden Ast…

      Ich hätte mir gewünscht, dass man sich frühzeitiger um diese Problematik gekümmert hätte. Wenn man eh an der Stamm-IV der letzten Saison festhalten möchte, war klar, dass dieses Thema aufkommen wird. Da hätte man früher für klare Verhältnisse sorgen können und sich eine weitere Baustelle kurz vor Ende der Transferperiode und nach Saisonbeginn erspart.

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  • Juwe,
    Meine Argumentation zielt auf das Argumment, daß wir ja den dritteuersten Kader haben. Wenn man sich die Zahlen konkret anschaut, finde ich nicht, daß sich da notwendigerweise qualitativ so große Unterschiede herleiten lassen, daß wir Heidenheim hätten dominieren müssen. Ich find, da sind wir wirklich eher auf Augenhöhe.

    Wobei ich da auch Hannover z.B. nicht so weit weg sehe. Die haben einen Spieler (Sane 5 Mio), der einen deutliche höheren Marktwert hat und Füllkrug, Harnik und Sorg um 2 Mio. Alle anderen sind auch zwischen 0,5-1,5 Mio wert.
    Der VFB Stuttgart hat dagegen 9 Spieler, die 2 Mio und mehr wert sind.
    Man wird sehen, ob sich solche Qualität auf Dauer in der Liga durchsetzt.
    Dann müßte auch Braunschweig um den Aufstieg mitspielen, weil die 9 SPieler haben, die über 1 Mio wert sind.

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  • Beate60,
    Die Marktwerte von tm.de lassen nur wenig Rückschlüsse darauf ziehen, wie teuer ein Kader bzw. eine Mannschaft ist, und auch nur bedingt, wie stark ein Kader ist.

    Die Kosten für den Kader werden ja durch Gehälter und Ablösesummen bestimmt, wobei gerade in der zweiten Liga der erste Posten den weitaus größten Teil ausmacht.

    Die Marktwerte bestimmen sich aber v.a. nach Ablösepotenzial und weiteren Faktoren, wobei es i.A. so ist, dass junge Spieler höhere Ablösen erzielen können und damit auch höhere MW haben. Das sind aber oft Spieler, die für ihre Vereine sehr günstig sind, weil sie vielleicht ihren ersten Profivertrag haben und noch entsprechend wenig verdienen und für sie wenig bis keine Ablöse gezahlt wurde. Ältere Spieler hingegen verlieren sukzessive an Marktwert auch wenn ihr Leistungsstand gleich bleibt.

    Und die Spieler von Absteigern sind da halt von Grund auf durch die vormals höhere Ligazugehörigkeit höher bewertet.

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  • Woschdsubbn,

    Armin, Du vermutest also einen Professor hinter Schwartz und ich einen Simpel. Es wird sich zeigen, wer von uns beiden recht hat.

    Warum so polemisch? Für mich ist Schwartz weder Professor noch Simpel, sondern erst einmal ein Trainer, der schon bewiesen hat, dass er erfolgreich arbeiten kann und deshalb wohl auch Ahnung von der Materia hat. Ich bin auch fest davon überzeugt, dass Schwartz mehr Ahnung von der Mannschaft hat als wir alle hier bei Clubfans-United, erarbeitet jeden Tag mit den Spielern.

    Insofern versuche ich immer erst einmal zu verstehen warum ein Trainer etwas macht und nicht nur das Ergebnis zu sehen. Am Ende ist Fußball natürlich ein Ergebnissport und die Tabelle lügt nicht, aber zwei Spiele zu Beginn einer Saison sagen einfach noch zu wenig aus. Manchmal führt der Weg zum Erfolg über einen Umweg.

    Aus meiner Sicht, auch wenn diese hier nicht geteilt wird, konnte man gerade zum Ende der letzten Saison sehen, dass das Spielsystem von Weiler an seine Grenzen gestoßem ist, dazu kommt, dass wir diese Saison aus Finanzgründen mit einer „günstigeren“ Mannschaft spielen müssen. Im Profisport bedeutet eine günstigere Mannschaft aber im Regelfall immer, dass die individuelle Stärke der Spieler kleiner ist. Sprich bei gleicher Spielanlage ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Mannschaft mit niedrigerem Individuellem Können schwächer ist sehr hoch.

    Das Ziel des Vereins ist es aber mehr sportlichen Erfolg zu haben, sprich ich muss das System ändern, dass ich über mannscjaftliche Stärke und sportliche Taktik die individuellen Schwächen ausgleiche. Eine Änderung der Taktik, der Spielweise benötigt immer Zeit. Gebe ich dem Trainer diese Zeit nicht und habe ich gleichzeitig nicht das Geld, dem Trainer die individuell besten Spieler zur Verfügung zu stellen, dann bedeutet das fast immer, dass der sportliche Erfolg ausbleibt, meist veringert er sich sogar.

    Dann landet man nämlich in der Negativspirale in der sich viele Traditionsvereine wiederfinden, häufiige Trainerwechsel, Spielerverpflichtungen die nicht sinnvoll sind, weiter sinkende finanzielle Kraft und damit auch sportlicher Erfolg.

    Diesen Weg sehe ich nicht als sinnvoll an.

    Deshalb halte ich nichts davon dem Trainer vorzuwerfen, dass er etwas am. Spielsystem ändern will, btw. wir haaben auch in der Vorberreitung ab und an mit 4-1-4-1 gespielt. Dass daas neue System erst einmal schlechter umgesetzt wird, ist doch auch logisch, das bedeutet aber eben nicht, siehe oben, dass es falsch ist ein neues System zu versuchen.

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  • Woschdsubbn,

    Natürlich habe ich die Realität längst erkannt:
    1. Eine Aufbauarbeit ist in der zweiten Liga nicht möglich
    2. Bei längerer Zugehörigkeit schmelzen die finanziellen Mittel dahin, wie die Alpengletscher

    Auch diese Thesen werden durch ständiges wiederholen nicht besser, natürlich kann man sich auch in der zweiten Liga finanziell konsolidieren, entscheident ist, dass man dort weniger Geld ausgibt als man einnimmt.

    Es ist nun einmal eine Tatsache, dass die Voraussetzungen für den Club in der zweiten Liga besser sind als bei vielen anderen Vereinen dorrt, wir haben einen hohen Zuschauerschnitt, der in der zweiten Liga weit wichtiger ist, als in der ersten Liga, wo die Fernseheinnahmen ein vielfaches der Zuschauereinnahmen im Stadion darstellen.

    Der Club hat ein Großes Einzugsgebiet. und wir befinden uns in einer Region, die zu den wirtschaftlich stärkeren Regionen in Deutschland gehört. Sicher nicht so gut wie München, Stuttgart oder Rhein-Main, aber doch dahinter. Viel besser als zum Beispiel bei Bochum, die auch noch größte Konkuurrenz in Nachbarschaft haben, oder bei Kaiserslautern.

    Durch das große Einzugsgebiet haben wir nicht nur die Option lokale Sponsoren zu bekommen, nein auch die Option talentierte, junge Spieler davon zu überzeugen zu uns zu kommen ist hoch.

    Sprich wir haben deutlich bessere wirtschaftlichee Möglichkeiten als die meisten anderen Mannschaften der zweiten Liiga, wenn wir genau so gut arbeiten, dann können wir innerhalb unserer finaanziellen Möglichkeiten auch sportlich erfolgreich sein.

    Es ist also durchaus möglich sich in der zweiten Liga finanziell zu konsolidieren und trotzdem sportlich. erfolgreich zu sein. Sportlich erfolgreich heißt aber nicht, dass man aufsteigen muss, sondern, dass man aufsteigen kann.

    Wenn man dann mit einer Mannschaft aufssteigt, die nicht teurer ist, als die eigene finanzielle Leistungsfähigkeit, dann kann man auch die Zusatzeinnahmen in Liga 1 voll in die Mannschafft stecken undd die Wahrscheinlichkeit auch dort Erfolg zu haben ist wieder größer, als wenn man erst mal die Schulden aus Liga 2 abarbeiten muss und damit gezwungen ist in Liga 1 jedes Jahr sportliche Substanz abzugeben.

    Es ist eeben nicht so, dass. der Club bei den wirtschaftlichen Voraussetzungen keine Chance hätte in Liga 2 erfolgreich zu sein. Bornemann und Meeske versuchen nun aktuell auuf der einen Seite die Einnahmensituation zu verbessern, unsere Einnahmen an die Potentiale der Region anzupassen und auf der anderen Seite die Ausgaben auf das Niveau zu senken, das unseren wirtschaftlichen Gegebenheiten entspricht. Dies ist natürlich in dieser Saison ein Ritt auf der Rasierklinge, weil wir letzte Saison den maximalen sportlichen Erfolg mit Mitteln erreicht haben, die wir eigentlich nicht hatten, sprich wir mussten Schulden machen. Wenn wir nun die Ausgaben kürzen, die Einnahmen noch nicht deutlich höher sind, dann dürfte es sehr schwer werden dengleichen sportlichen Erfolg zu generieren.

    Ich hätte mir von Bornemann und Meeske, da auch etwas mehr Erklärung an die Fans gewünscht, aber man wollte wohl die Euphorie rund um den Verein nicht ersticken. Hier die richtige Balance zu findden ist sicherr auch nicht einfach. Fußballfans sind halt eher bipolar, himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt, dazwischen gibt es nicht viel. Realismus macht meeist keinen Spaß.

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    • Armin: Ich hätte mir von Bornemann und Meeske, da auch etwas mehr Erklärung an die Fans gewünscht, aber man wollte wohl die Euphorie rund um den Verein nicht ersticken. Hier die richtige Balance zu findden ist sicherr auch nicht einfach. Fußballfans sind halt eher bipolar, himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt, dazwischen gibt es nicht viel. Realismus macht meeist keinen Spaß.

      Ganz ehrlich, wer es bis jetzt noch nicht verstanden hat, hätte es bei mehr Erklärung auch nicht verstanden. Da kann man es auch durchaus lassen.

      Ansonsten pflichte ich dir bei – eine Erstliga-Garantie gibt es nicht mehr, aber wenn’s der Club in der Zweiten richtig anstellt, dann wenigstens die Chance.

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      • Soeren: Ansonsten pflichte ich dir bei – eine Erstliga-Garantie gibt es nicht mehr, aber wenn’s der Club in der Zweiten richtig anstellt, dann wenigstens die Chance.

        Die größte Chance hat man ansich direkt nach dem Abstieg weil man das dann finanziell noch stemmen kann, weil ja einige in der ersten Liga bleiben wollen und Geld in die Kasse kommt. Da kann man sich noch einen Aufstiegskader leisten danach wirds immer schwerer. Leider haben wir diese Chance total verpaßt im 1. Jahr weil einfach alles schlecht gemacht war.

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  • Die größte Chance hat man ansich direkt nach dem Abstieg weil man das dann finanziell noch stemmen kann, weil ja einige in der ersten Liga bleiben wollen und Geld in die Kasse kommt. Da kann man sich noch einen Aufstiegskader leisten danach wirds immer schwerer.

    Sorry Juwe, aber das stimmt so nicht. Im ersten Jahr nach dem Abstieg mag es noch möglich sein einen Kader zusammenzustellen, der individuell deutlich besser aufgestellt ist, als das Gros der Zweitligisten. Ob diese nominell besseren Spieler dann auch als Team funktionieren bleibt dahingestellt. Und es gibt ja immer wieder Beispiele, dass das nicht klappt, nicht zuletzt sind wir ja auch eines.

    Ich bin aber fest davon überzeugt, dass man auch mit den begrenzten finanziellen Mitteln der 2. Liga eine überdurchschnittliche Mannschaft zusammenstellen kann. Wenn man dann so wie der Club auch noch zu den Vereinen gehört, die einen Standortvorteil haben, dann kann man neben der mannschaftlichen Qualität auch noch punktuell individuelle Qualität dem Kader hinzufügen und damit seine Aufstiegschencen noch weiter erhöhen.

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    • Armin: Sorry Juwe, aber das stimmt so nicht. Im ersten Jahr nach dem Abstieg mag es noch möglich sein einen Kader zusammenzustellen, der individuell deutlich besser aufgestellt ist, als das Gros der Zweitligisten. Ob diese nominell besseren Spieler dann auch als Team funktionieren bleibt dahingestellt. Und es gibt ja immer wieder Beispiele, dass das nicht klappt, nicht zuletzt sind wir ja auch eines.

      Eine Garantie hat man natürlich nie. Aber die Wahrscheinlichkeit ist doch deutlich größer, weil es halt auch ausreichen kann, wenn die Mannschaft als solche nicht gut funktioniert.

      Ich bin aber fest davon überzeugt, dass man auch mit den begrenzten finanziellen Mitteln der 2. Liga eine überdurchschnittliche Mannschaft zusammenstellen kann. Wenn man dann so wie der Club auch noch zu den Vereinen gehört, die einen Standortvorteil haben, dann kann man neben der mannschaftlichen Qualität auch noch punktuell individuelle Qualität dem Kader hinzufügen und damit seine Aufstiegschencen noch weiter erhöhen.

      Ich sehe es schon auch so, dass es für langjährige Erstligisten mit jedem Jahr Zweitligazugehörigkeit schwerer wird, wieder aufzusteigen. Alle Strukturen, der Etat usw. wird auf übliches Zweitliganiveau eingestampft. Das zeigen die Erfahrungen sehr deutlich. Wenn man es im ersten Jahr schafft, wie die Hertha zweimal, die Eintracht, der Club, Freiburg, dann kann man insgesamt die Auswirkungen noch einigermaßen verkraften, wenn man sich von Anfang an geschickt anstellt wie der FC, dann kanns auch im zweiten Jahr nochmal klappen.

      Schafft man es aber nicht, dann sieht es erstmal düster aus. Jegliche Reserven sind aufgebraucht, man muss erstmal Altlasten los werden, Strukturen schrumpfen etc. Und gleichzeitig einen potenziellen Aufstiegskader zusammenstellen? Kaum möglich.
      Und nach der Schrumpfkurs ist man einfach nur noch ein Zweitligist. Mit vielleicht etwas mehr Möglichkeiten als andere, aber keinen grundsätzlichen Wettbewerbsvorteilen. Siehe Kaiserslautern, siehe 1860, siehe Bochum. Diese Konsolidierung heißt nichts anderes, als sich auf normales Zweitliganiveau zu schrumpfen. Bessere Aufstiegschancen bekommt man dadurch allerdings nicht.

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  • SCRamjet,
    Es gibt aber eben auch andere Beispiele, wie Paderborn, Fürth, Darmstadt, Freiburg vor dem ersten Aufstieg, Mainz … Das waren alles ganz normale Zweitligisten, teilweise sogar Vereine mit schlechten bzw. schlechteren Voraussetzungen. Trotzdem konnten sie aufsteigen, Freiburg und Mainz konnten sich sogar in der ersten Liga halten, Darmstadt stieg immerhin nicht gleich wieder ab. Bei Paderborn, Fürth oder Braunschweig war es anders.

    Natürlich ist es mit großem finanziellen Einsatz einfacher sportlich erfolgreich zu sein, eine Garantie gibt es aber auch da nicht und dann passiert genau das, was Du beschreibst, das Geschäftsmodell bricht in sich zusammen.

    Wenn man innerhalb des eigenen finanziellen Rahmens handelt, dann ist der Nichtaufstieg eben kein Beinbruch, dann kann man im nächsten Jahr wieder angreifen. Die Beispiele 60, Lautern, Düsseldorf etc. zeigen doch nur wie verhängnisvoll es ist, wenn man glaubt man könne die Schulden in der Zukunft aus den höheren Erträgen bei sportlichem Erfolg bezahlen. Sportlicher Erfolg ist selbst im besten Fall nicht planbar, eine Fußballmannschaft ist ein fragiles Konstrukt, ein Stinkstiefel kann die ganze Mannschaft zerstören, ein wichtiger Spieler kann sich verletzen … Und am Ende bleibt der Erfolg aus, die Schulden aber bleiben und gefährden dann nicht nur den sportlichen erfolg sondern manchmal gar die Existenz.

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  • Beate60,
    Das hängt aber ein Stück weit auch an den Fehlinvestitionen: viel zu teuere Spieler, die ihre Top-Verträge verständlicherweise aussitzen. Damit meine ich Sylvester, Bulthuis (zu teuer), Kirschbaum, wahrscheinlich auch Rako. Das ist also totes Budget. Wir haben zwar den drittteuersten Kader, leider nicht analog zur Qualität.

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    • André: Beate60, Das hängt aber ein Stück weit auch an den Fehlinvestitionen: viel zu teuere Spieler, die ihre Top-Verträge verständlicherweise aussitzen. Damit meine ich Sylvester, Bulthuis (zu teuer), Kirschbaum, wahrscheinlich auch Rako. Das ist also totes Budget. Wir haben zwar den drittteuersten Kader, leider nicht analog zur Qualität.

      Auch in Bezug auf diese Verpflichtungen hab ich meine Frage in den Raum gestellt, nach welchen Kriterien wir in den letzten Jahren Spieler verpflichtet haben.

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      • FCN4ever: Auch in Bezug auf diese Verpflichtungen hab ich meine Frage in den Raum gestellt, nach welchen Kriterien wir in den letzten Jahren Spieler verpflichtet haben.

        Gießkannenprinzip. Wer will zum FCN kommen, niemand? Ok der Rest zu uns!

        So fühlte es sich zumindest 2014 nach dem Abstieg an, als ein kompletter neuer Kader gekauft wurde und davon schleppen wir ja immer noch viele mit überteuerten Verträgen durch.

        Muß aber auch hinzufügen, was dieses Jahr vor Saisonstart unter Bornemann passiert, überzeugt mich (bislang) auch nicht vielleicht günstigere Verträge aber einen sportlichen Mehrwert sehe ich nicht mit Kempe und Alushi. Wenn überhaupt erwarte ich mir den noch am ehesten von Salli. Nur ob das ausreicht?

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  • Armin,

    Ich habe ja auch von langjährigen Erstligisten gesprochen.

    Paderborn und Darmstadt sind eh Ausnahmen, die wussten doch danach selber nicht so recht, wie sie es geschafft haben, aufzusteigen. Das waren doch eher Zufallsprodukte, aber nichts, was von sich heraus gewachsen ist. Und die aktuelle Entwicklung zeigt das doch auch, Paderborn direkt in die dritte Liga weitergereicht, Darmstadt kriegt nicht mal in Liga 1 nen Kader zusammen und droht, ein ähnliches Schicksal zu erleiden.

    Mainz und Freiburg konnten halt ohne Altlasten wachsen und haben es geschafft, sich in der ersten Liga zu halten – steigen sie jetzt ab, stehen sie auch erstmal vor dem Problem, dass sie ihre mittlerweile erlangten Erstliga-Strukturen durch Transfererlöse und Reserven decken müssen und sind auch zum möglichst sofortigen Wiederaufstieg verdammt, sonst müssten auch dort Sparmaßnahmen ergriffen und der Etat eingestampft werden.

    Bei Braunschweig, Fürth und Düsseldorf war es halt so, dass sie sich nicht oben halten konnten, und in der zweiten Liga dann halt wieder ein normaler Zweitligist waren, wie auch schon davor. Mehr aber halt auch nicht, groß oben mitspielen, das haben sie i.A. auch nicht mehr geschafft.

    Aber für den langjährigen Erstligisten, der sich in der zweiten Liga so 3, 4 oder 5 Jahre konsolidiert hat um dann „geplant“ aufzusteigen und sich wieder oben zu etablieren – also ich kenn kein Beispiel, bei wem das funktioniert haben soll. Zumindest nicht in den letzten 15 oder 20 Jahren bei „normalen“ Vereinen.

    Im Grunde ist es doch so:
    Es gibt Emporkömmlinge, die sich oben halten können.
    Es gibt diejenigen, die mal runterfallen und schnell wieder hoch kommen.
    Und es gibt die, die runterfallen und unten bleiben. Egal ob sie nur kurz oben waren oder länger.

    Der Club hatte die große Chance, in der zweiten Gruppe zu bleiben, das hat leider nicht geklappt. Jetzt droht man, in die dritte abzurutschen…

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  • SCRamjet,
    Ich muss doch davon ausgehen, dass Trainer und Management in Szenarien denken und planen. So erwarte ich, dass Bornemann seit Monaten mit potenziellen Burgstaller/Füllkrug-Nachfolgern spricht, bzw. eben dann auch mit Holland-Nachfolgern. Dass man sich auf max. 1 Kandidaten festlegt und das auch noch groß und breit kommuniziert, macht nur Bader.

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  • SCRamjet,

    Im Grunde ist es doch so:
    Es gibt Emporkömmlinge, die sich oben halten können.
    Es gibt diejenigen, die mal runterfallen und schnell wieder hoch kommen.
    Und es gibt die, die runterfallen und unten bleiben. Egal ob sie nur kurz oben waren oder länger.

    Da sind wir jetzt gar nicht so weit auseinander, allersdings würde ich es ein Tick anders sehen:

    Zu den Emporkömmlingen die sich oben halten
    Das hat ja oft etwas mit den handelnden Personen zu tun. Bochum war in den 80/90ern so ein Beispiel, am Ende gab es ja den Spitznamen, die Unabsteigbaren. Interessant ist es hier zu sehen, warum ein Verein in einer Zeit erfolgreich ist und warum er es später nicht mehr ist, liegt es eher an externen Dingen oder internen.

    Wenn ich mir Vereine wie Bremen, Gladbach, auch Bochum etc. ansehe, dann scheint es für mich so zu sein, dass diese Vereine dann erfolgreich sind, wenn sie im Rahmen ihrer finanziellen Voraussetzungen stabile und langfristige Arbeit leisten. In dem Moment wo man glaubt den „nächsten Schritt“ machen zu müssen, Geld zu investieren das man nicht hat, das man aber dann mit den höheren Erlösen nach dem sportlichen Erfolg bezahlen will, dann fänhgt der Absturz an.

    Auf unsere Lage übersetzt, wenn wir akzeptieren, dass wir Zweitligist sind, dass wir erst mal die Liga halten sollten und dann schauen wie viel Saison ist jetzt noch übrig und können wir noch mehr erreichen, dann dürften wir deutlich entspannter auftreten. Wenn wir es dann noch schaffen, dass wir mal langfristig mit einem Trainer zusammenarbeiten, dass ein Trainer mal etwas aufbauen kann, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns in der Liga durchsetzen und aufsteigen. Wenn wir dann so solide weiterarbeiten, nicht mehr ausgeben, als wir in dem Moment haben, dann besteht auch die Chance, dass wir in der Liga bleiben, längerfristig in der Liga bleiben.

    Übrigens wir sind schon mal die gewesen, die runtergefallen sind und langfristig unten geblieben sind, nach dem Abstieg 69. Trotzdem sind wir dann wieder zurückgekommen.

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  • Armin,
    Die Situation nach 69 und auch nach 94 halte ich für grundlegend anders – die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren damals mit heute einfach nicht vergleichbar.

    Theoretisch hast du mit deinen Ausführungen zu unserer Lage sicherlich recht, praktisch sind mir da aber zu viele „wenns“ drin. Gerade die langfristige Trainerarbeit ist mittlerweile doch sehr schwierig, auch wegen den Trainern selber. Ein wichtiger Grund für den Absturz des Clubs war ja schließlich auch, dass sich unser Trainer ein Angebot aus Wolfsburg nicht mal anhören würde. Und der Saisonstart wäre jetzt vielleicht auch besser gelaufen, wenn unser Trainer nicht Champions League spielen wollte.
    Auch die übrigen Verantwortlichen wecken Begehrlichkeiten, wenn sie sehr gute Arbeit abliefern – was aber wiederum Voraussetzung ist, dass der von dir skizzierte Weg auch einfach voraussetzt.

    Ich für mich bleibe dabei – einen Plan für die Konsolidierung in Liga 2 mit Aufstieg in Jahr X, das ist praktisch nicht möglich.

    Man muss von Jahr zu Jahr schauen, wie sind die aktuellen Begebenheiten, wie ist die Konkurrenzsituation, was ergeben sich gerade für Möglichkeiten – und hoffentlich spielt dann mal alles so für einen zusammen, dass es zum Aufstieg reicht. Und dann schafft man es hoffentlich, sich oben zu halten.

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  • SCRamjet,

    Ich für mich bleibe dabei – einen Plan für die Konsolidierung in Liga 2 mit Aufstieg in Jahr X, das ist praktisch nicht möglich.

    Was ich auch so sehe, ist die Aussage mit dem Aufstieg im Jahr X, ich fürchte das kann man wirklich nicht planen, ist aber auch nicht so schlimm, wenn wir nicht mehr Geld ausgeben als wir einnehmen. Wenn wir mal unsere Finanzen im Griff haben, dann gibt es auch keinen Druck mehr, dass man aufsteigen muss.

    Das sportliche Ziel bleibt natürlich der Aufstieg und die sportliche Etablierung in der Bundesliga. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass unser Ziel die 10 Meisterschaft sein sollte, aber eben nicht mit der Aussage im Jahr X.

    Theoretisch hast du mit deinen Ausführungen zu unserer Lage sicherlich recht, praktisch sind mir da aber zu viele „wenns“ drin. Gerade die langfristige Trainerarbeit ist mittlerweile doch sehr schwierig, auch wegen den Trainern selber. Ein wichtiger Grund für den Absturz des Clubs war ja schließlich auch, dass sich unser Trainer ein Angebot aus Wolfsburg nicht mal anhören würde. Und der Saisonstart wäre jetzt vielleicht auch besser gelaufen, wenn unser Trainer nicht Champions League spielen wollte.

    Hier hast Du sicher ein großes Problem angesprochen, der Trainer ist tatsächlich die Achillesferse, wie kann man den halten? Mit Hecking und Weiler hatten wir da sicher Pech, andererseits, wenn wir ehrlicher in Sachen Finanzen, wirtschaftliches Umfeld sind. Wenn wir nur das ausgeben, was wir auch laufend erwirtschaften, also wirklich das tun könnten was Woy damals versprochen hat, also bei Abgängen die Ablöse wieder in Ablöse für neue Spieler reinvestieren, dann könnte ich mir vorstellen, dass ein Trainer damit auch besser zurecht kommt.

    Aber klar, eine Garantie gibt es da nicht. Und selbst wenn der neue Trainer nur weiterführen soll, was vorher war, dann muss das trotzdem nicht erfolgreich sein.

    Allerdings sehe ich keinen Sinn darin, dass wir uns schon am Anfang der Saison nutzlos unter Druck setzen, selbst mit einer sensationellen Saison wie letztes Jahr hatten wir über weite Strecken einen „Punktdruckmesser“ in gelb oder rot. Jetzt überlegen manche nach 2 Spielen den Trainer zu wechseln, das ist doch Manie pur.

    Wir benötigen aber Realismus, sprich wir haben einen günstigeren Kader, wir haben Stammspieler verloren, wir haben einen neuen Trainer, da dauert es normalerweise bis das alles zusammenpasst. Manchmal hat man Glück und es geht schneller, aber auf Glück kann man nicht bauen. Darauf kann man nur hoffen.

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    • Armin:

      Hier hast Du sicher ein großes Problem angesprochen, der Trainer ist tatsächlich die Achillesferse, wie kann man den halten?

      Muß man das denn?

      Die Nordtiroler haben nun ihren neunten Trainer seit 2004. Acht Meisterschaften und sieben Pokalsiege sprechen dagegen, daß es der Trainer ist, der was aufbaut.

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      • Nick: Muß man das denn?

        Die Nordtiroler haben nun ihren neunten Trainer seit 2004. Acht Meisterschaften und sieben Pokalsiege sprechen dagegen, daß es der Trainer ist, der was aufbaut.

        Dann muss es aber auch so sein, dass eine grundlegende Spielphilosophie vom Verein vorgegeben wird, woran alles ausgerichtet wird – die Spieler- wie auch Trainersuche und auch die Nachwuchsarbeit.

        Das war ja auch immer einer der großen Kritikpunkte an Bader, dass dies eben nicht so gehandhabt wird. Allerdings sieht es mit Schwartz für mich nicht danach aus, dass sich dies unter Bornemann nun ändert.

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  • FCN4ever,
    M.E. haben wir entweder einen Generalspielervermittler auf dem Schoß gehabt, und damit unser Scouting trotz Möckel quasi outgesourced (Schöpf, Burgstaller, Margreitter) oder Möckel hat Videokassette 14 aus dem verstaubten Stapel der 30 Kassetten seines Schreibtischs gezogen (Marcos Antonio) oder man hat jemand „gekannt“, der eine tolle Story (z.B. Kirschbaum mit fränkischen Wurzeln) versprochen hat. Umso ärgerlicher, dass der eh schon klamme Verein darüberhinaus Wolf und auch Möckel eine jahrelange Wärmstube gestellt hat.

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  • Nick,
    Die Nordtiroler hier zu nennen ist unsinnig, natürlich ist es bei den Bayern egal b der Trainer bleibt oder nicht, die können wenn es sein muss jedem Trainer eine komplett neue Mannschaft mit lauter Topspielern holen, dem wichtigsten Gegner noch 2, 3 Schlüsselspieler wegkaufen, dann ist es nicht so schwer den Titel zu holen.

    Bei allen anderen Mannschaften sieht es da schon schwieriger aus und hier erkenne ich eine klare Korrelation zwischen Konstanz auf dem Trainerposten und Erfolg. Mal sehen, vielleicht belehrt mich Wolfsburg jetzt eines besseren ??

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  • Armin:
    Nick,
    Die Nordtiroler hier zu nennen ist unsinnig, natürlich ist es bei den Bayern egal b der Trainer bleibt oder nicht, die können wenn es sein muss jedem Trainer eine komplett neue Mannschaft mit lauter Topspielern holen, dem wichtigsten Gegner noch 2, 3 Schlüsselspieler wegkaufen, dann ist es nicht so schwer den Titel zu holen.

    Bei allen anderen Mannschaften sieht es da schon schwieriger aus und hier erkenne ich eine klare Korrelation zwischen Konstanz auf dem Trainerposten und Erfolg. Mal sehen, vielleicht belehrt mich Wolfsburg jetzt eines besseren ?

    Jetzt wiedersprichst Du Dir aber. Bei uns behauptest Du, bricht beim Weggang von 1 bis 2 Spielern alles deswegen zusammen, während andere Vereine Mannschaft und Trainer komplett tauschen können und dennoch erfolgreich bleiben könnten.
    Warum?

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    • Woschdsubbn: Jetzt wiedersprichst Du Dir aber. Bei uns behauptest Du, bricht beim Weggang von 1 bis 2 Spielern alles deswegen zusammen, während andere Vereine Mannschaft und Trainer komplett tauschen können und dennoch erfolgreich bleiben könnten.
      Warum?

      Ich glaube es ist ziemlich klar, dass er diesen einen Verein als Ausnahme sieht. Das ist die Aussage des ganzen Textes.

      Warum also diese Stichelei?
      Warum?

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  • Woschdsubbn,
    Stopp, jetzt legst Du mir etwas in den Mund, was ich nie gesagt habe.

    1. Aus meiner Sicht ist es eben nicht so, dass gerade 1-2 Spieler weggegangen sind, aus meiner Sicht sind mit Schöpf (der wie ich oben gezeigt habe über 50% der Spiele der Siegesserie mitgemacht hat), Kerk, Blum und Füllkrug 4 wichtige Offensivspieler gegangen, ohne dass es einen adäquaten Ersatz gab. Dafür mache ich niemand einen Vorwurf, wir müssen einfach die Kosten senken.

    2. Dazu kam zusätzlich noch der Trainerwechsel, auch das führt oft zu einem Bruch in der Spielanlage, weil der neue Trainer halt andere Ideen hat, vielleicht auch mit anderen Spielern besser kann.

    Die Kombination daraus halte ich für einen nachvollziehbaren Grund, dass unser Spiel heute schwächer ist als letzte Saison. Vor allem wenn man mit in Betracht zieht, dass der Abschwung ja schon Ende letzter Saison mit der Niederlage gegen Duisburg begonnen hat und dei Schwächen in der Relegation dann glasklar zum Tragen kamen.

    Ich weiß mancher ist der festen Überzeugung, das Weiler die Relegation vergeigt hat, wenn man die letzten Spiele ansieht, dann würde ich sagen, Weiler war vielleicht nicht mehr in der Lage das Ruder wieder herum zu reißen, das Hauptproblem lag in der mangelnden Klasse der Mannschaft.

    In meiner Analyse zu unserer Mannschaft geht es aus meiner Sicht also um die Kombination aus Abgang wichtiger Spieler und fehlendem Ersatz mangels Geld.

    Bei den Bayern ist Geld kein Problem, sprich jede Position kann mit dem best möglichen Spieler besetzt werden, der auf dem Markt ist. Dass man dann in der Lage ist Brüche besser wegzustecken ist doch logisch.

    Aber auch beim Wechsel von Heynckes zu Guardiola hat die Qualität des Bayernspiels gelitten, zum Glück hatte man davor dem größten Rivalen einen deutlich Schuss vor den Bug versetzt, sprich Götze geholt (obwohl im Nachhinein wohl klar war, dass Guardiola ihn nicht wollte) und ein großes Wechseltheater um Lewandowski inszeniert.

    Mit diesen beiden Aktionen war doch jedem Spieler von Dortmund klar, dass es nun sehr viel schwerer wird Titel zu holen, sprich jeder Dortmunder kam ins Grübeln ob er bei Dortmund bleiben soll und was dort in Zukunft passieren wird.

    Auch jetzt haben die Bayern wieder parallel zum Trainerwechsel erst mal den wichtigsten nationalen Gegner mit dem Himmels-Transfer geschwächt, nicht nur sportlich, auch was die Teamstruktur betrifft.

    Wenn ich diese finanzielle Kraft habe, dann kann ich Wechsel auf der Trainerposition leicht ausgleichen.

    Oliver, ich kann nicht sehen, wo ich mir da widerspreche?

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