Analyse: Kollaps in der Hitze

Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: Eintracht Braunschweig – 1. FC Nürnberg 6:1 (2:1) Der Club gibt zum vierten Mal in Folge eine Führung aus der Hand, rettet dieses Mal aber kein Remis, sondern geht unter.

Die Analyse:

EBSFCN
Startformation

Alois Schwartz stellte im Vergleich zum Pokal in Köln wieder um, griff zur dritte Grundformation im vierten Pflichtspiel. Statt des 4-1-4-1 aus den ersten Ligaspielen oder des 4-4-2 aus dem Pokal wurde in Braunschweig zum 4-2-3-1 gegriffen. Kempe rutschte für Sylvestr in die Mannschaft und übernahm die zentrale Position in der offensiven Mittelfeldreihe, zusätzlich ersetzte Hovland den verletzten Margreitter in der Innenverteidigung. Für diesen rückte Patrick Kammerbauer in den Kader, ebenso neu im 18er-Aufgebot Neuzugang Shawn Parker, für ihn wich der verletzte Cedric Teuchert. In der Grundausrichtung wollte der FCN die Braunschweiger zu Ballverlusten im Aufbau zwingen, um dann schnell zuzuschlagen.

Diese Form des Pressings brauchte einige Minuten bis sie anschlug, die Gastgeber befreiten sich daraus aber gut und kamen früh ihrerseits zu Standards in Tornähe. Das wiederum hielt jedoch nicht lange und schon mit der ersten gelungenen Aktion konnte der Club in Führung gehen. Kempe hatte Decarli zum Ballverlust gezwungen, Leibold im Dribbling den Ball in den Strafraum getrieben und dort schön verzögert, so dass der Ball irgendwie zu Burgstaller kam, der im Liegen den Ball Richtung Tor brachte. Dort versuchte Patrick Schönfeld zu klären. Doch der gebürtige Nürnberger rutschte den Ball ins Netz. Es stand 1:0, die vierte Führung im vierten Spiel der Saison für den FCN. Im Gegensatz zu den bisherigen Führungen stellte der Club die Offensivbemühungen in diesem Fall nicht sofort ein, brachte die Braunschweiger durch frühes Stören durchaus noch in Bedrängnis, gerade Decarli tat sich immer wieder schwer den Ball unter Druck zu verarbeiten. Allerdings fehlte dem sehr linkslastigen Spiel des FCN die Präzision in den Hereingaben, um aus den guten Ansätzen mehr zu machen.

Es folgte dann das, was man aus den bisherigen Spielen gewohnt war: Der Club gab die Führung her. In diesem Fall nicht aus dem Spiel heraus, hier verteidigte der Club bis dahin ordentlich, brachte immer Bein oder Kopf in den Weg, sondern per Standard. Und binnen zwölf Minuten – zwischen Minute 43 und 55 – gab der FCN das Spiel sogar völlig aus der Hand, weil die Zuordnungen bei Ecken und Freistößen ebenso wenig passten wie das Rauslaufverhalten von Raphael Schäfer und die Konzentration bei Klärungsversuchen. Mehrfach war die Eintracht bei den ruhenden Bällen einfach gedanklich schneller und deshalb früher am Ball als der FCN. Es ist unklar, ob dies den hohen Temperaturen und dem erhöhten Kraftaufwand bis in dieser Phase geschuldet war oder „normalen“ Konzentrationsmängeln. Klar ist jedoch, dass dem Club das Spiel völlig entglitt und er nicht wieder zurück ins Spiel fand.

Braunschweig hatte in der Folge dann leichtes Spiel mit einem FCN, der offensiv in die Muster der ersten Spiele verfiel. Die Pässe nach vorne wurden länger und länger und die Abstände zwischen Abwehr und Mittelfeld größer und größer, beides hatte zur Folge, dass jedes Offensivspiel ungenau wurde. Nach Bulthuis‘ Eigentor war dann das Spiel endgültig gelaufen und der FCN schaffte es in der Schlussphase nicht einmal mehr Schadensbegrenzung zu betreiben, sondern lud durch Fernbleiben von den Braunschweiger Offensivkräften die Gastgeber dazu ein, noch etwas für die Tordifferenz zu tun. Das taten die Gastgeber auch noch zweimal und kamen so zu insgesamt sechs Toren.

Nun ist es keine Schande in Braunschweig zu verlieren. Die Niedersachsen zählen sicher zu den stärksten Zweitligateams und dürften (im Gegensatz zum FCN) perspektivisch einer der Kandidaten für den Aufstieg sein. Es ist vielmehr die Art und Weise der Niederlage, der völlige Kollaps binnen weniger Minuten, die besorgniserregend ist. Dabei war keineswegs alles schlecht, die 68,6% Passquote der Braunschweiger in der eigenen Hälfte sprechen für ordentliches Pressing des FCN, bis zum Ausgleich war auch das Spiel nach vorne nicht so fahrig wie in den Vorwochen. Doch am Ende bleibt der Eindruck der letzten 50 Minuten und das Ergebnis hängen – und das auch nicht zu Unrecht.

Die Zahlen:

Braunschweig Nürnberg
6
Tore
1
23
Torschüsse
14
11
Schüsse aufs Tor
4
8
Ecken
7
42,3
Ballbesitz (%)
57,7
63,1
Passquote gesamt (%)
73,1
68,6
Passquote eig. Hälfte (%)
85,4
55,2
Passquote geg. Hälfte (%)
59,6
52,8
Gewonnene Zweikämpfe (%)
47,2
14
Fouls
20
106,79
Laufdistanz (km)
104,83
1
Abseits
1

Trainerstatement:

„Dass man so ein Spiel, das man 35 Minuten lang richtig ordentlich bestreitet, so aus den Händen gleiten lässt, habe ich als Trainer noch nicht erlebt. Und ich hätte gerne darauf verzichtet. Dass wir drei Tore nach Standards kassieren, ist bezeichnend. Wie man sich dann nach dem dritten Tor hängen gelassen hat, ist für mich schon verwunderlich. Auch wenn man das vierte Tor kassiert, darf man sich nicht nicht ergeben.“

Die Spieler im Einzelnen:

Raphael Schäfer 2 Notenpunkte (5 numerisch: 5)
Leitete mit seinen typischen Schwächen des Linienklebens und Faustens die Gegentore vor der Pause und damit das Desaster ein. Insgesamt schwach.
Miso Brecko 2 Notenpunkte (5 numerisch: 5)
Kam oft zu spät, wirkte in vielen Aktionen physisch wie psychisch langsam.
Even Hovland 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Machte vor der Halbzeit vieles richtig, antizipierte gut, klaute Braunschweig durch geschicktes Stehen eine gute Gelegenheit. Insgesamt hervorragende Zweikampfwerte (81%), oft von Nebenleuten im Stich gelassen, aber natürlich bei sechs Gegentoren auch nicht mit Topleistung.
Dave Bulthuis 2 Notenpunkte (5 numerisch: 5)
Schwacher Auftritt nicht nur wegen des Eigentors, stand oft schlecht.
Laszlo Sepsi 1 Notenpunkte (5- numerisch: 5.33)
Kein guter Tag, ließ sich selbst in der guten Phase des FCN schon bei kurzen Ecken düpieren, verlor knapp 2/3 seiner Zweikämpfe, meiste Fehlpässe aller Spieler auf dem Platz.
Tim Leibold 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Unglaublich umtriebig und mit viel Dynamik, sorgte zusammen mit Burgstaller auf links viel für Unruhe. Mit zunehmender Spieldauer immer unscheinbarer.
Enis Alushi 2 Notenpunkte (5 numerisch: 5)
Statistisch kein ganz schlechtes Spiel: 57% Zweikämpfe, 79% Passquote, zweitmeiste Ballkontakte, die meisten Fouls gezogen. Und dennoch: Wirkte wie ein völliger Fremdkörper und Spielverschlepper.
Hanno Behrens 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Wie immer laufstärkster Nürnberger, auch mit ordentlicher Zweikampfquote (65%), aber insgesamt zu wenig Impulsgeber.
Tobias Kempe 4 Notenpunkte (4- numerisch: 4.33)
Toller Ballgewinn vor dem 1:0, sonst mit wenig Bindung zum Spiel nach vorne, teilweise schwere Abspielfehler.
Shawn Parker 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Ersetzte nach 63 Minuten Kempe. Kam in einer Phase ins Spiel, in der offensiv schon nichts mehr funktionierte, konnte dies dann auch nicht mehr ändern.
Rurik Gislason Ohne Bewertung
Kam nach 74 Minuten für Leibold, der vorm 4:1 umgeknickt war. Hatte keinen Einfluss aufs Spiel außer dadurch, dass er sich eine Gelbe Karte abholte.
Kevin Möhwald Ohne Bewertung
Kam beim Stand von 4:1 für Alushi ins Spiel. Bei Spielende, fünf Minuten später, stand es 6:1, lag aber nicht an Möhwald.
Edgar Salli 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Zeigte in einzelnen Momenten seine Klasse, es fehlt ihm aber noch an Bindung zum Spiel. Zu sehr Einzelkämpfer.
Guido Burgstaller 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Erzielte mit Hilfe von Schönfeld sein zweites Saisontor, war viel unterwegs, wich oft auf den Flügel aus. Wurde wie das gesamte Team immer schwächer je länger das Spiel dauerte.

71 Gedanken zu „Analyse: Kollaps in der Hitze

  • Ein Rausch auf der einen Seite und ein Kollaps auf der anderen Seite gehören immer zusammen.

    Irgendwie wissen wir jetzt, wie sich Union Berlin gefühlt hat nach dem 6:2-Club-Sieg im April nach eigener 2:0-Führung.

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  • Wieso werden oben die Spielerkonterfeis eigentlich nicht aktualisiert? So könnte man die doch auch ganz weglassen.

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    • chlodwig: Wieso werden oben die Spielerkonterfeis eigentlich nicht aktualisiert? So könnte man die doch auch ganz weglassen.

      Bis wir aktuelle Bilder haben, haben wir jetzt mal eine Zwischenlösung, damit uns nicht immer die gleiche verpixelte Visage anschaut. 😀

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  • Hätte es nur die erste Halbzeit gegeben, wäre die Analyse so ausgefallen, dass ein verdienter Sieg durch verschlafene Standards verschenkt wurde.

    Hätte es nur die zweite Halbzeit gegeben, hieße es, dass ein Fünftligist im Trainingsspiel hoffnungslos unterlegen war.

    Wie kriegt man das zusammen?

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  • Zum Thema der Hitze:

    „Um sich an die heißen Temperaturen zu gewöhnen, trainierten die Löwen in dieser Woche bewusst um 13.30 Uhr – passend zur Zeit des Anpfiffs am Sonntag. Laut verschiedener Wettervorhersagen können die Temperaturen dann bis auf 32 Grad klettern.“ (kicker.de)

    Bei Schwartz wurde das Training wegen der Hitze wohl verkürzt; weiß nicht mehr, wo ich das gelesen hatte…

    😉

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  • Was mir vor allem auffällt: Letztes Saison im Spiel gegen Bochum (im AUgust, auch verloren) hatten wir eine Laufleistung von knapp 116 km. Ich nehm mal an, damals war es auch heiß. D.h. das kann nicht die alleinige Erklärung dafür sein.
    Im Spiel gegen Freiburg waren es damals auch 113 km.
    Auch diese Saison gegen Heidenheim und in Dresden sind sie noch deutlich mehr gelaufen.
    Ich frag mich, woran das liegt, daß die auf einmal soviel weniger laufen. Und ob das mit eine Grund ist, daß es gar so schlecht aussah in der 2. Halbzeit?

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  • Beate60,
    das Nachlassen in der Laufleistung ist mir auch aufgefallen. Das geht meiner Meinung nach gar nicht. Das war eines der Erfolgsgeheimnisse, dass wir einfach mehr gearbeitet haben als die Gegner. Wenn wir dieses Faustpfand aus der Hand geben, dann bleibt nicht mehr viel, denn spielerisch sind wir bestenfalls Mittelmaß. Ein Trainer muss doch zumindest die Basics liefern. Aber vielleicht liegt es ja nicht am Trainer, sondern an der mangelnden Ernsthaftigkeit, der fehlenden Bereitschaft „über den Punkt“ zu gehen? Eben doch die Nichtaufstiegsdepression?

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  • Interessante Parallele:

    5. Spieltag / 30.8.2015: Braunschweig – Karlsruhe (Relegationsverlierer ein paar Wochen vorher) 6:0

    3. Spieltag / 27.8.2016: Braunschweig – Club (Relegationsverlierer ein paar Wochen vorher) 6:1

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  • Optimist,
    Ich halte den Trainer aber durchaus auch dafür verantwortlich, dass die Spieler eben so and die Grenzen gehen und darüber hinaus, so wie es letztes Jahr der Fall war. Allein schon mal dafür, dass die nötige Fitness dafür haben, aber eben auch, dass sie auch nötigen Willen aufbringen. Und gerade auch dafür, dass die Spieler nach einem Nackenschlag kurz vor der Halbzeit wieder mit Selbstvertrauen und Motivation auf den Platz zurückkommen.

    Und ganz besonders, dass er ihnen in der Halbzeit aufzeigt, was sie für Fehler gemacht haben, dass diese nicht direkt nochmal passieren.

    Aber hier kann man sich des Eindrucks kaum erwehren, dass Schwartz die Mannschaft nicht so recht erreicht.

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  • Optimist, ich würde die Laufstrecke von gestern nicht zu hoch hängen. Braunschweig ist ja nicht exorbitant mehr gelaufen. Das ist einfach dem Spielverlauf und den Temperaturen geschuldet. Für mich ist die Tatsache, dass wir deutlich öfter Foul spielen als der Gegner (was auch die Zweikampfbilanz „kaputt macht“) auffälliger.

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  • SCRamjet,
    Wenn es stimmt, daß Schwartz unter der Woche der Hitze wegen die Trainingszeiten verkürzt hat, während andere Vereine, um die Spieler an die Temperaturen zu gewöhnen, extra in der Mittagshitze trainieren ließen, dann war das wohl das falsche Signal an die Spieler.

    Viele Fouls macht man aber eben auch, wenn man zu wenig in die Gänge kommt und deshalb einen Schritt hinter dem Gegner ist. Oder?

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    • Beate60: SCRamjet, Wenn es stimmt, daß Schwartz unter der Woche der Hitze wegen die Trainingszeiten verkürzt hat, während andere Vereine, um die Spieler an die Temperaturen zu gewöhnen, extra in der Mittagshitze trainieren ließen, dann war das wohl das falsche Signal an die Spieler.

      Viele Fouls macht man aber eben auch, wenn man zu wenig in die Gänge kommt und deshalb einen Schritt hinter dem Gegner ist. Oder?

      Ja, genau so schauts aus.

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  • Und wenn es stimmt, daß Schäfer nicht mehr voll trainiert, weil sein Körper das nicht mehr mitmacht, dann ist das vielleicht der Grund für seine nachlassende Leistung. Denn es kommt ja neben Erfahrung wohl auch beim Torwart auf körperliche und geistige Fitness an. Und wenn man weniger übt, läßt das mit der Zeit halt auch nach.

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  • Beate60: Klar. Die Problematik mit den Fouls hängt auch mit Stellungsspiel und Antizipation zusammen, mit mentaler Fitness und guter Raumaufteilung. Da spielt Laufen auch ne Rolle. Find nur die kumulierte Laufleistung aller nicht so wahnsinnig aussagekräftig. Gibt nur leider keinen Anbieter, der das besser aufschlüsselt, z.B. in Laufleistung mit Ball und Laufleistung ohne Ball oder Laufleistungen in den Spielfelddriteln.

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  • Was ich einfach nicht verstehe:

    Man bestreitet die gesamte Vorbereitung im 4-4-2 System, bis zur Generalprobe gegen Augsburg, wo man auf einmal das System umstellt, um einen „Schnittstellenspieler“ einzubauen. Das funktioniert nicht gut, das Offensivspiel findet quasi nicht statt. In der zweiten Halbzeit wechselt man zurück zum 4-4-2 und es läuft deutlich besser, man erspielt sich einige Chancen und dreht das Spiel.

    Im ersten Saisonspiel gegen Dresden spielt man dann wiederum im 4-1-4-1 und es funktioniert nicht gut, man erspielt sich kaum Chancen, man erzielt nur durch einen höchst schmeichelhaften Elfmeter ein Tor.

    Im zweiten Saisonspiel läuft man wiederum im 4-1-4-1 auf. Man erzielt ein zwar ein recht schönes Tor aus dem Spiel heraus, dennoch läuft offensiv insgesamt wenig. Erst nachdem den Ausgleich kassiert hat und wieder aufs 4-4-2 umstellt, tritt man offensiv viel besser auf und erspielt sich zahlreiche Chancen, auch wenn die Effektivität fehlt.

    Im Pokal dann trägt der Trainer dem Wunsch der Mannschaft Rechnung, lässt im 4-4-2 spielen, weil sich die Mannschaft in diesem deutlich wohler fühlt. Man spielt auch deutlich besser nach vorne, es mangelt alleine an der Chancenverwertung.

    Und nun, im nächsten Spiel, stellt man auf ein 4-2-3-1 um. Und es geht völlig daneben…

    Gleichzeitig kriegen wir NULL defensive Stabilität auf den Platz, egal in welchem System, obwohl die Viererkette inkl. Torwart genau die eingespielte und stabile Defensivreihe aus der Vorsaison ist.

    Kann mir das einer erklären?
    Auch die Aussagen zur Systemumstellung entsprechend dem Wunsch der Mannschaft?

    Zu dem bereits genannten Eindruck, dass Schwartz die Mannschaft nicht so recht erreicht, kommt auch der Eindruck auf, dass er nicht so ganz weiß, was er mit dem Kader anfangen soll. Einem Kader, der vielleicht nicht so gut ist, dass man mit ihm so ohne weiteres um den Aufstieg mitspielen könnte, aber auch bei weitem nicht so schlecht ist, wie dies die ersten Pflichtspiele vermuten lassen würden.

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    • SCRamjet:
      ……

      Und nun, im nächsten Spiel, stellt man auf ein 4-2-3-1 um. Und es geht völlig daneben…
      ………..

      Was ihr immer mit euren Systemen habt. Das System hat 40 Minuten gut funktioniert. Es wird mir doch niemand weiß machen wollen, dass ein 4-4-2 diesen Einbruch verhindert hätte. Bei der Doppel 6 kann es vielleicht noch sein, aber ob die offensiven Mittelfeldspieler jetzt zwei Schritte weiter vorne herum hampeln ist doch wurst.
      Egal mit welchem System, darf sowas wie in der zweiten Halbzeit nicht passieren

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      • Holle: Was ihr immer mit euren Systemen habt. Das System hat 40 Minuten gut funktioniert. Es wird mir doch niemand weiß machen wollen, dass ein 4-4-2 diesen Einbruch verhindert hätte. Bei der Doppel 6 kann es vielleicht noch sein, aber ob die offensiven Mittelfeldspieler jetzt zwei Schritte weiter vorne herum hampeln ist doch wurst. Egal mit welchem System, darf sowas wie in der zweiten Halbzeit nicht passieren

        Was bringt mir ein System, das nur 40 Min lang gut funktioniert?

        Im Grunde sagt dein Beitrag ja nichts anderes, als das Spielsysteme von Grund auf irrelevant wären.

        Naja, ich sehe aber halt doch einen ziemlichen Unterschied darin, ob ich jetzt einen oder zwei Stürmer auf dem Spielfeld habe. Wie Florian auch schon sagt, Lauf- und Passwege unterscheiden sich je nach Formation und Ausrichtung gewaltig, dass sich die Mannschaft einspielt, ist schwierig. Und die Zuordnung und Abstimmung im Spiel gegen den Ball ebenso. Die Mängel hier waren ja offensichtlich, und das nicht erst nach dem ersten Gegentor. Auch vorher schon, und auch schon in den vergangenen Spielen, wurden zu viele Chancen zugelassen.

        Die ständigen System- und Personalwechsel spielen dabei natürlich auch eine Rolle. Bekanntlich sind die Stürmer ja auch die ersten Verteidiger. Aber gerade das frühe Pressing, das Stören des Spielaufbaus der Gegner, das funktioniert bisher nicht gut. Und hier ist es auch schwierig, die Abstimmung zu verbessern, wenn andauernd das SYstem umgestellt wird.

        Auch die Zuordnung bei den Standards ändert sich dadurch natürlich.

        Natürlich ist es müsig, zu spekulieren, ob es den Einbruch mit einem anderen System auch gegeben hätte oder nicht. Das ist aber völlig egal.

        Fakt ist aber: Mit dem neuen System hat es diesen Einbruch gegeben. Und wir haben die schlimmste Klatsche seit 15 Jahren erlebt, wenn ich mich nicht vertan habe, war ein 5:0 2001 in Wolfsburg, das letzte Mal, dass wir mit 5 Toren Unterschied verloren haben. Allerdings in Liga 1. Interessanterweise hat das einen gewissen W. Wolf seinen Job gekostet.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,
    doch, ich hänge die Laufleistung genau dann hoch, wenn der Gegner trotz relativ geringer Gesamtlaufleistung 2 km mehr gelaufen ist. Früher waren wir diejenigen, die fast in jedem Spiel mehr gelaufen sind.

    Foulspiel kann auch ein Ausdruck mangelnder Fitness sein – wenn man sich nicht mehr anders zu helfen weiß, weil man immer einen Schritt zu spät dran ist.

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  • Optimist, wenn man sieht, dass der Club knapp 58% Ballbesitz hat, dann erklärt sich auch die höhere Laufleistung der Braunschweiger, denn bei der Mannschaft mit Ball läuft (verkürzt gesagt) der Ball, bei der ohne muss der ganze Mannschaftsverbund sich bewegen. Wer den Ball weniger hat, läuft meist mehr, daher bin ich ja kein Fan der bloßen Addition der Kilometer, das hat für mich begrenzte Aussagekraft allgemein und fast gar keine in Sachen Fitness.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,

    Gibt es diesen Zusammenhang wirklich?

    Dresden hatte im ersten Saisonspiel fast 64% Ballbesitz und ist trotzdem mehr gelaufen als wir.

    Gegen Heidenheim war es fast ausgeglichen (50,5 vs 49,5) aber wir sind 1 km mehr gelaufen.

    Einen allgemeinen Zusammenhang sehe ich da nicht.

    Ein gutes Offensivspiel erfordert auch bei eigenem Ballbesitz eine hohe Laufbereitschaft, v.a. wenn die Mannschaft geschlossen nachrückt, um zahlreiche Anspieloptionen zu schaffen.

    Wenn es bei hohem eigenen Ballbesitz wenig Laufleistung gibt, dann ist für mich ein Anzeichen eines zu statischen Spiels in dem der Ball viel hinten in den eigenen Reihen hin und her geschoben wird, aber es zu wenig Anspielmöglichkeiten nach vorne und insgesamt zu wenig Offensivaktionen gibt.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,
    ja, mag sein. Gegen Heidenheim war das auch ordentlich, aber gegen Dresden z.B. sind wir 1 km weniger gelaufen, obwohl wir nur 36% Ballbesitz hatten. So ganz will mich Deine Antwort nicht beruhigen 😉

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  • SCRamjet, letzteres ist sicherlich richtig und auch Teil des Problems bei uns. Allgemein sollte es aber so sein, dass man bei eigenem Ballbesitz zumindest weniger laufen muss. Das Prinzip „Ausruhen mit dem Ball“ kommt ja nicht von ungefähr.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: SCRamjet,letzteres ist sicherlich richtig und auch Teil des Problems bei uns. Allgemein sollte es aber so sein, dass man bei eigenem Ballbesitz zumindest weniger laufen muss. Das Prinzip „Ausruhen mit dem Ball“ kommt ja nicht von ungefähr.

      Also so ein Ballbesitz-Spiel mit dem Motto „Ball und Gegner laufen lassen“, ist doch heutzutage ziemlich überholt. Das können vielleicht die Bayern noch praktizieren, aber allgemein ist in erster Linie Umschaltspiel und insgesamt möglichst schneller Zug zum Tor angesagt.

      Und das erfordert offensiv wie defensiv sehr viel Laufarbeit.

      Wer kein Tiki-Taka beherrscht, bei dem ist sehr hoher Ballbesitz doch vielmehr Ausdruck eines lahmenden Offensivspiels. Und dann ist auch klar, dass die Laufleistung niedriger liegt.

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  • SCRamjet,
    jep, so empfinde ich das auch. Das Anbietverhalten der Mannschaft in der 2. Hälfte hat mir optisch gar nicht gefallen – drückt sich dann konsequenterweise in den Zahlen aus.

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  • Ich sehe einen direkten Zusammenhang zwischen Ballbesitz und km auch nicht, eher schon wie stark die Mannschaften permanent verschieben oder wie hoch man den Gegner schon anläuft.

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  • Juwe, Anlaufen und Verschieben passiert aber v.a. ohne Ballbesitz, alles nichts, was man in dem selben Ausprägungsgrad mit dem Ball macht. Ohne Ball laufen (wiederum verkürzt gesprochen, realiter ist das extrem komplex und von mehr Faktoren abhängig) zehn Leute gleichzeitig, mit Ball laufen sieben bis acht, wenn man da nur auf kumulierte Laufstatistik schaut, ergibt sich logischerweise mehr Laufstrecke für die Verteidiger.

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  • SCRamjet, für letzteres gibt’s keinen Widerspruch meinerseits, aber letztlich drückt das doch genau unser Problem gestern aus und erklärt das Defizit: Viel Ballbesitz, kaum Ideen.

    Will lediglich klar machen, dass das Fokussieren auf die Laufleistung im luftleeren Raum nix bringt. Ob 104 oder 124 Kilometer gelaufen werden, sagt nix übers Spiel aus.

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  • SCRamjet,
    In meiner amateurhaften Logik hängen viele Symptome zusammen. Da ein Klares Spielsystem/-idee bis heute fehlt bzw. nicht erkennbar ist, sind die Laufwege unklar. Dies führt u.a. dazu, dass viele Abspielfehler passieren, weil die einfachen Anspielmöglichkeiten fehlen (Passquote). Die Abspielfehler im Aufbau und die fehlende Albgestimmtheit führen m.E dazu, dass die Außenverteidiger, die grundsätzlich schon sehr langsam sind, häufig von den offensiven Außenspielern defensiv nicht unterstützt werden. In der Kombination rennen wir immer hinter dem Ball her (Ballbesitz, siehe z.B. Heidenheim). Das macht die Spieler schnell müde, so dass wir nicht mehr wie letzet Saison ab der 70. Minute stärker als der Gegner werden sonder schwächer. Daneben können wir nicht mehr von der Bank mit einem Danny Blum reagieren, der auch mal 1 gegen 1 gehen konnte. M.E. geht bei unserem Kader nichts an einem 4-4-2 vorbei, da wir sicherlich keinen Stoßstürmer, der sich durchsetzen und daneben auch Bälle halten kann, verpflichten können. Daneben ist es m.E. entscheidend, dass Behrens wieder defensiver ausgerichtet ist. Er ist aktuell der einzige Spieler, der halbwegs sicher das Spiel initiieren kann. Vielleicht schafft das Alushi auch, aber aktuell verschleppt er mehr, als das er ankurbelt. Daneben müssen wir uns im Training verstärkt auf offensive und defensive Standardsituationen fokussieren. Hier werden fast alle Spiele entschieden. Machen wir uns nichts vor: wir werden diese Saison niemanden spielerisch zerlegen oder auskontern. Umso wichtiger, dass wir dann die Spiele mit ruhenden Bällen für ins entscheiden, wie es andere Teams mit geringen Möglichkeiten (z.B. Heidenheim, Sandhaufen) traditionell erfolgreiche vormachen.

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  • André, für mich persönlich ist Alushi da der „negative Schlüsselspieler“, er schafft es nicht anzutreiben (Spielverschlepper), ist aber nicht Staubsauger genug, um nach hinten zu stabilisieren. Möglicherweise war Schwartz das bewusst und er ließ ihn deshalb in den ersten Spielen im 4-1-4-1 nicht den Sechser geben, weiter vorne fehlt ihm aber erst recht die Dynamik. Bislang für mich eine nicht nachvollziehbare Verpflichtung.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: André, für mich persönlich ist Alushi da der „negative Schlüsselspieler“, er schafft es nicht anzutreiben (Spielverschlepper), ist aber nicht Staubsauger genug, um nach hinten zu stabilisieren. Möglicherweise war Schwartz das bewusst und er ließ ihn deshalb in den ersten Spielen im 4-1-4-1 nicht den Sechser geben, weiter vorne fehlt ihm aber erst recht die Dynamik. Bislang für mich eine nicht nachvollziehbare Verpflichtung.

      Nachdem mit Evseev und vor allem Erras zwei zentrale Mittelfeldspieler verletzt und längerfristig ausfallen, macht die Verpflichtung von Alushi als zusätzliche, zweitligaerfahrene (und notwendigerweise preiswerte) Alternative im zentralen, defensiven Mittelfeld eigentlich Sinn. Nur besitzt er ganz sicher nicht die Qualität eine fragile Mannschaft zusammenzuhalten.

      Gravierend finde ich – da stimme ich sehr gerne zu – seine fehlenden, läuferischen Eigenschaften. Wenn eine Mannschaft – wie die unsrige – schlecht verteidigt, dann bleiben Räume offen. Das kann kollektiv und individuell teilweise durch läuferische Qualitäten kompensiert werden. Aber Alushi fehlt die Dynamik, der Antritt und die Schnelligkeit.

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      • Bernd: Nachdem mit Evseev und vor allem Erras zwei zentrale Mittelfeldspieler verletzt und längerfristig ausfallen, macht die Verpflichtung von Alushi als zusätzliche, zweitligaerfahrene (und notwendigerweise preiswerte) Alternative im zentralen, defensiven Mittelfeld eigentlich Sinn. Nur besitzt er ganz sicher nicht die Qualität eine fragile Mannschaft zusammenzuhalten.

        Seine Verpflichtung macht möglicherweise schon Sinn (wenn die Verletzung Evseevs wenig Rolle spielt, denn der dürfte kaum für die Profimannschaft eingeplant sein) – aber eben nicht als Fixpunkt, der er ja für Schwartz offenbar ist. Als Alternative freilich schon. Erfahrung, wenn Behrens mal fehlt, oder theoretisch auch wenn es darum geht einen Vorsprung ins Ziel zu retten. Da kann das Ball halten und die ein oder andere clevere Aktion schon helfen. Damit ersetzt er genau Polak und der war ja auch ganz gut auf der Bank aufgehoben.

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        • Soeren: Seine Verpflichtung macht möglicherweise schon Sinn (wenn die Verletzung Evseevs wenig Rolle spielt, denn der dürfte kaum für die Profimannschaft eingeplant sein) – aber eben nicht als Fixpunkt, der er ja für Schwartz offenbar ist. Als Alternative freilich schon. Erfahrung, wenn Behrens mal fehlt, oder theoretisch auch wenn es darum geht einen Vorsprung ins Ziel zu retten. Da kann das Ball halten und die ein oder andere clevere Aktion schon helfen. Damit ersetzt er genau Polak und der war ja auch ganz gut auf der Bank aufgehoben.

          Wir sind uns einig.

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  • Holle, die Notation und ihre Nuancen sind wahrscheinlich auf gestern bezogen wirklich Kokolores. Wo ich aber tatsächlich ein Problem sehe, ist a) der stete Wechsel der Formationen, ein sicheres Einspielen von Lauf- und Passwegen (die ja dann doch je nach Formation leicht anders sind) wird dadurch erschwert und b) dass die Spieler mit dem 4-4-2 sichtlich am besten zurecht kommen, sich darin auch (sogar lt. Schwartz) am wohlsten fühlen. Das mag nicht für die Qualität der Spieler sprechen, aber wenn’s nötig ist, ist’s halt nötig.

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  • Das schlechte Spiel hängt meiner Ansicht nach nicht mit dem Spielsytem zusammen.

    Die U21 spielt auch das 4-1-4-1. Diese mal sind sehr viel neue dazugekommen. Trotzdem sind die Laufwege klar.
    Die bisherigen Spiele waren sehr ansehenswert. Auch die verlorenen.

    Das größere Problem sehe ich innerhalb der Mannschaft.

    Wenn ich mir Kapitän,Stellvertreter und Mannschaftsrat ansehe haben wir wieder einmal alt gegen jung.

    Auch die Änderung des Spielsystems auf Wunsch der Mannschaft ist nicht nachvollziebar. Der Trainer gibt überall vor. So wird der Trainer geschwächt.

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  • Soeren, was mich so ärgert ist, dass der Kader ja durchaus junges Personal hergibt, Schwartz aber stattdessen auf Alushi, u.ä. vertraut. Die Entscheidung van Anholt nicht zu holen, um den jungen AV niemanden vor die Nase zu setzen, fand ich gut, aber dann muss man zu den Worten stehen und nicht Sepsi vor sich hin dilettieren lassen. Alushi hat auch bisher nicht gezeigt, dass er mehr als Mühl bietet (obwohl ich den sogar recht kritisch seh). So setzt sich das letztlich auf vielen Positionen fort, wo mir das Vertrauen in die Jungen einfach fehlt. Man muss nicht auf einmal Schäfer, Brecko, Bulthuis, Sepsi, Alushi und Burgstaller mit Castellucci, Kammerbauer, Eder, Lippert, Mühl und Baumann ersetzen, aber etwas mehr Zutrauen würde ich mir wünschen (und Zutrauen heißt eben auch, weiter auf nen jungen Spieler zu setzen, selbst wenn er nicht sofort in Tritt kommt, erst recht wenn ich ihn vorher öffentlich lobe).

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  • Bernd,
    wahrscheinlich hat man nur darauf spekuliert, dann Frau Alushi für die Damenmannschaft gewinnen zu können. Die wäre aber vermutlich auch bei den Herren genauso gut :mrgreen:

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  • Florian Zenger | Clubfans United,

    Sehe ich ähnlich. Gerade unter dem Gesichtspunkt des nun überall beschworenen „Übergangs-Jahres“.

    Dafür hätte man sich kein breites, aber mit mäßiger Qualität besetztes Mittelfeld zulegen brauchen.

    Auf die Transfers von Alushi und zumindest einen aus dem Trio Salli/Parker/Kempe hätte man getrost verzichten können.

    Die zeitige Verpflichtung eines Stürmers, bei dem man ja mittlerweile erhebliche Zweifel haben muss, ob es noch was wird (Bornemann beziffert die Chance einer Einigung mit dessen aktuellen Verein im heutigen kicker auf nur 50%), wäre meiner Meinung nach wichtiger gewesen…

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  • Florian Zenger | Clubfans United,

    Ich mach das mal wie Bernd. Wir sind uns einig.

    Die Alushi-Entscheidung (nicht der Mensch) war genau der Schritt in die falsche Richtung – und evtl. sogar ein Indikator dafür, dass Schwartz eben genau für diese Aufgaben nicht der Richtige sein könnte.

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    • SCRamjet, ein System das 40 Minuten funktioniert müsste nur konstant auf 95 Minuten ausgebaut werden 😉 Man weiß schon mal zumindest dass die Mannschaft es kann.
      Was ich aber genau meinte war, dass eine Bundesligamannschaft und auch 2.Bundesligamannschaft alle Systeme spielen können muß. Alles andere ist ein Witz.

      Soeren: Florian Zenger | Clubfans United,

      Ich mach das mal wie Bernd. Wir sind uns einig.

      Die Alushi-Entscheidung (nicht der Mensch) war genau der Schritt in die falsche Richtung – und evtl. sogar ein Indikator dafür, dass Schwartz eben genau für diese Aufgaben nicht der Richtige sein könnte.

      Du gehst davon aus Schwartz wollte Alushi ?

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      • Holle:

        Du gehst davon aus Schwartz wollte Alushi ?

        Also einer der größten Kritikpunkte an Bader, der mit Bornemann ein Ende finden sollte, war doch der, dass Spieler nicht mehr über den Kopf des Trainers hinweg verpflichtet werden…

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        • SCRamjet: Also einer der größten Kritikpunkte an Bader, der mit Bornemann ein Ende finden sollte, war doch der, dass Spieler nicht mehr über den Kopf des Trainers hinweg verpflichtet werden…

          Mir kam das irgendwie wie eine Panikverpflichtung von Bornemann vor, weil nur noch Nachwuchkräfte auf der Spielerliste standen. 😀
          Wenn es tatsächlich so gewesen sein sollte, dass ihn Schwartz wollte , wäre er auch in meinen Augen nicht der richtige Trainer.

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      • Holle: Du gehst davon aus Schwartz wollte Alushi ?

        Naja, wer jetzt exakt auf Alushi gekommen ist, wie der Kontakt zu Stande kam, kann ich schwer sagen. Evtl. hat Schwartz einen „erfahrenen zentralen Mittelfeldspieler“ gefordert und Bornemann hat ihm Alushi vorgeschlagen und er war die beste Alternative (oder einzige). Vielleicht hat er auch gesagt. „Hey Bornemann, was ist denn mit dem Alushi. Den wollte ich schon in Sandhausen immer haben. Der isch subba und vertragslos (hat mir mein Berater getzwitschert)“. Zähneknirschend hat er ihn ja offenbar nicht angenommen, immerhin spielt er seit seiner Verpflichtung quasi durch. Untypisch früh eingesetzt und ohne allzu gut Gründe setzt er bis heute auf ihn.

        In jedem anderen Szenario brauche ich irgendwelche Zwänge, etwa von Bornemann der nicht nur sagt: „Pass auf Alois, den brauchen wir im Kader, das wirst du auf Dauer schon sehen“, sondern hinzufügt: „Mache ihn sofort zu deinem zentralen Spieler, sonst …“ oder die Beraterfirma zwingt Schwartz dazu ihn spielen zu lassen, die Wettmafia erpresst ihn, Alushi ist der Sohn von Schwartz,…

        Ist mir eigentlich alles erstmal zu abgefahren.

        Was spricht denn für dich dafür, dass Schwartz ihn gar nicht wollte?

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        • Soeren: …

          Was spricht denn für dich dafür, dass Schwartz ihn gar nicht wollte?

          Gute Frage. Ehrlich gesagt gibt es für mich keinen Grund, dass ihn überhaupt einer wollte. Aber Bornemann ist Vorstand Sport, gibt einen Plan mit Jugend vor und ist dann nicht Manns genug nein zu sagen ?
          Natürlich sollte es nicht so sein wie bei Voldemort der lustig drauf los gekauft hat, aber die Entscheidung ob und wer genommen wird liegt doch immer noch bei Bornemann dachte ich.

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        • Soeren: Naja, wer jetzt exakt auf Alushi gekommen ist, wie der Kontakt zu Stande kam, kann ich schwer sagen. Evtl. hat Schwartz einen „erfahrenen zentralen Mittelfeldspieler“ gefordert und Bornemann hat ihm Alushi vorgeschlagen und er war die beste Alternative (oder einzige). Vielleicht hat er auch gesagt. „Hey Bornemann, was ist denn mit dem Alushi. Den wollte ich schon in Sandhausen immer haben. Der isch subba und vertragslos (hat mir mein Berater getzwitschert)“. Zähneknirschend hat er ihn ja offenbar nicht angenommen, immerhin spielt er seit seiner Verpflichtung quasi durch. Untypisch früh eingesetzt und ohne allzu gut Gründe setzt er bis heute auf ihn.

          In jedem anderen Szenario brauche ich irgendwelche Zwänge, etwa von Bornemann der nicht nur sagt: „Pass auf Alois, den brauchen wir im Kader, das wirst du auf Dauer schon sehen“, sondern hinzufügt: „Mache ihn sofort zu deinem zentralen Spieler, sonst …“ oder die Beraterfirma zwingt Schwartz dazu ihn spielen zu lassen, die Wettmafia erpresst ihn, Alushi ist der Sohn von Schwartz,…

          Schöne Szenarien, hat wieder ein Lächeln in mein Gesicht gezaubert.

          Aber ich weiß zufällig, wie es wirklich war:

          Schwartz sagte zu Bornemann: „ich brauche noch einen zentralen Mittelfeldspieler! Und ich will ka Luschn!“

          Bornemann hat dann verstanden: „ich will Alushi“ und deshalb hat er ihn verpflichtet, weil der Trainer ja jetzt mitreden soll. Nachdem beide ihr Missverständnis erkannt haben, beschlossen sie, ihm fortan einen Stammplatz zu geben, damit sich keiner eine Blöße geben muss.

          So war’s. Ehrlich, ich schwör’s!

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          • Optimist: Schöne Szenarien, hat wieder ein Lächeln in mein Gesicht gezaubert.

            Aber ich weiß zufällig, wie es wirklich war:

            Schwartz sagte zu Bornemann: „ich brauche noch einen zentralen Mittelfeldspieler! Und ich will ka Luschn!“

            Bornemann hat dann verstanden: „ich will Alushi“ und deshalb hat er ihn verpflichtet, weil der Trainer ja jetzt mitreden soll. Nachdem beide ihr Missverständnis erkannt haben, beschlossen sie, ihm fortan einen Stammplatz zu geben, damit sich keiner eine Blöße geben muss.

            So war’s. Ehrlich, ich schwör’s!

            🙂 oder Schwartz hat gesagt, ich will A Luschn! Das kommt dann mit Alushi noch besser hin. Könnte ein Missverständnis gewesen sein, daß Bornemann Schwartzs Humor noch nicht versteht.

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  • Den Alushi Transfer sehe ich auch als völlig überflüssig. Hier wurde nur Geld verbrannt das uns an anderer Stelle fehlt. Zumal wir auf dieser Position auch noch Petrak hätten und wenn Evseev und Erras wieder zurückkehren weiß ich gar nicht wo die alle spielen sollen.
    Aber dass hier nach dem 3. Spieltag schon wieder der Trainer in Frage gestellt wird halte ich für falsch. Gestern hat die Mannschaft, die zweite Halbzeit, einfach Ihren Dienst quittiert.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Trainer das so vorgegeben hat. Wir sollten Ihm schon mindestens 10 Spieltage Zeit geben um die Mannschaft auf den richtigen Weg zu bringen.

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  • Holle, ich spiel jetzt mal Advocatus Diaboli. Bornemann will Schwartz holen. Die Verhandlungen laufen wie üblich über den Berater des Trainers, man kennt sich, man versteht sich, guter Deal für Bornemann und Schwartz, zumindest in der eigenen Wahrnehmung. Bornemann zum Berater „Mensch, das war nett, haste nicht noch nen Mittelfeldspieler und vielleicht auch nen Außenverteidiger, der ist aber nicht so dringend.“ Kurz drauf steht Alushi unter Vertrag und van Anholt im Probetraining. Alternativ kann natürlich auch der Berater zu Schwartz gesagt haben: „Was braucht ihr noch?“ Schwartz mit „Schnittstellenspieler und Außenverteidiger“ geantwortet haben und der Berater dann mit den Vorschlägen bei Bornemann angeklopft haben und Schwartz auf Nachfrage gesagt haben „Gute Idee“. Oder das ist natürlich alles nur Zufall. Wissen wir erst von Constant Djakpa plötzlich bei uns aufschlägt.

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  • Auf Schwartz könnte ja auch hindeuten, daß Alushi und der Trainer bei der gleichen Vermarktungsfirma „angestellt“ sind und daß auf diesem Weg der Kontakt lief. Wenn Alushi nicht bei seinem alten Chef Meeske angerufen hat. Oder Bornemann die Liste der Vertragslosen bei transfermarkt.de durchgeblätter hat.

    Schlußendlich war’s auf den ersten und den zweiten Blick einfach eine Scheißidee. Egal ob es einer oder alle drei oder der Aufsichtsrat zu verantworten hat. Und nach einem Zufallssiegtreffer im Derby wird er dann von uns allen auf den Schultern aus dem Stadion getragen.

    Vielleicht macht die Verpflichtung von Alushi, leidlich erfahrener leidlich günstiger Backup in einer Umbruchsphase der nicht viel kaputtmacht, wenn die Jugend mal neben der Spur ist und Erholung braucht, auch wieder ein bißchen Sinn, aber dann muß man eben auch einen Umbruch machen oder irgendeinen Plan kommunizieren. Womit ich allen „Umbruch sieht anders aus“ und „wir wollen endlich eine Stellungnahme des Vorstands“ vollkommen Recht gebe.

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  • Ich habe mir wieder einmal die Mühe gemacht und ein wenig Statistik zur letzten Saison betrieben. Mir ist gerade auch im Betracht des Saisonendes und der Relegation aufgefallen, dass die Mannschaft zwei Gesichter gezeigt hat.

    Selbst das Spiel gegen Berlin, das einige als das tollste Spiel der Saison betrachtet haben, war ja nüchtern betrachtet 45 Minuten die totale Katastrophe. Immerhin hatte die Mannnschaft zu dem Zeitpunkt noch die Chance auf den direkten Aufstieg, Union war im Niemandsland der Tabelle und man liegt zuhause nach der ersten Halbzeit verdient 0:2 hinten.

    Für mich wird im Nachgang zur letzten Saison immer deutlicher was den Unterschied ausgemacht hat, der Unterschied war Erras. Die Hälfte der Saison haben wir mit Erras auf der 6 gespielt, in diesen 18 Spielen haben wir 12 mal gewonnen und 6 mal Unentschieden gespielt und damit 42 Punkte geholt!

    Mit Erras: 12 Siege / 6 Unentschieden / 0 Niederlagen // 36:12 Tore // 42 Punkte
    Durchschnitt: 2,33 Punkte / Spiel – 2 Spiele / Spiel geschossen – 0,67 Tore / Spiel bekommen

    Ohne Erras: 7 Siege / 2 Unentschieden / 7 Niederlagen // 32:29 Tore // 23 Punkte
    Durchschnitt: 1,44 Punkte / Spiel – 2 Tore / Spiel geschossen – 1,81 Tore bekommen

    Man sieht klar, wir haben mit Erras nicht mehr Tore geschossen, aber eklatant weniger Tore bekommen, was dann zu einem um fast ein Punkt / Spiel besseren Punkteschnitt geführt hat.

    Hätte Erras in der Form die ganze Saison zur Verfügung gestanden, dann hätten wir statistisch 79 Punkte erreicht und wären sicher aufgestiegen.

    Hätten wir Erras nicht in der Saison bei den Amateuren entdeckt, dann hätte die Mannschaft nur knapp 49 Punkte geholt und wäre auf Rang 6 mit großem Abstand zu den Aufstiegsrängen gelandet.

    Nun fehlt uns neben Erras auch noch 30% des Sturms und genau so spielt die Mannschaft jetzt halt. Dass ein Wechsel beim Trainer dann noch weitere Probleme bringen kann ist eine banale Tatsache.

    Im Gegensatz zu Weiler gehört Schwartz nicht zu den Trainern, die öffentlich Druck machen und die Qualität der Mannschaft in Frage stellen, betrachtet man die objektiven Fakten im Vergleich zum letzten Jahr, dann hätte er das machen MÜSSEN.

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    • Armin:
      Ich habe mir wieder einmal die Mühe gemacht und ein wenig Statistik zur letzten Saison betrieben. Mir ist gerade auch im Betracht des Saisonendes und der Relegation aufgefallen, dass die Mannschaft zwei Gesichter gezeigt hat.

      Selbst das Spiel gegen Berlin, das einige als das tollste Spiel der Saison betrachtet haben, war ja nüchtern betrachtet 45 Minuten die totale Katastrophe. Immerhin hatte die Mannnschaft zu dem Zeitpunkt noch die Chance auf den direkten Aufstieg, Union war im Niemandsland der Tabelle und man liegt zuhause nach der ersten Halbzeit verdient 0:2 hinten.

      Für mich wird im Nachgang zur letzten Saison immer deutlicher was den Unterschied ausgemacht hat, der Unterschied war Erras. Die Hälfte der Saison haben wir mit Erras auf der 6 gespielt, in diesen 18 Spielen haben wir 12 mal gewonnen und 6 mal Unentschieden gespielt und damit 42 Punkte geholt!

      Mit Erras: 12 Siege / 6 Unentschieden / 0 Niederlagen // 36:12 Tore // 42 Punkte
      Durchschnitt: 2,33 Punkte / Spiel – 2 Spiele / Spiel geschossen – 0,67 Tore / Spiel bekommen

      Ohne Erras: 7 Siege / 2 Unentschieden / 7 Niederlagen // 32:29 Tore // 23 Punkte
      Durchschnitt: 1,44 Punkte / Spiel – 2 Tore / Spiel geschossen – 1,81 Tore bekommen

      Man sieht klar, wir haben mit Erras nicht mehr Tore geschossen, aber eklatant weniger Tore bekommen, was dann zu einem um fast ein Punkt / Spiel besseren Punkteschnitt geführt hat.

      Hätte Erras in der Form die ganze Saison zur Verfügung gestanden, dann hätten wir statistisch 79 Punkte erreicht und wären sicher aufgestiegen.

      Hätten wir Erras nicht in der Saison bei den Amateuren entdeckt, dann hätte die Mannschaft nur knapp 49 Punkte geholt und wäre auf Rang 6 mit großem Abstand zu den Aufstiegsrängen gelandet.

      Nun fehlt uns neben Erras auch noch 30% des Sturms und genau so spielt die Mannschaft jetzt halt. Dass ein Wechsel beim Trainer dann noch weitere Probleme bringen kann ist eine banale Tatsache.

      Im Gegensatz zu Weiler gehört Schwartz nicht zu den Trainern, die öffentlich Druck machen und die Qualität der Mannschaft in Frage stellen, betrachtet man die objektiven Fakten im Vergleich zum letzten Jahr, dann hätte er das machen MÜSSEN.

      Respekt für die Arbeit!!

      Wann kommt Erras wieder?

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  • SCRamjet,
    Das ist bei vielen Vereinen, die sich kein echtes Scouting leisten können der Fall. ROGON hatte mal 8 von 11 Stammspielern in Kaiserslautern unter Vertrag und hat so auch Vereinspolitik mitbestimmt. Bevor die Möckels dieser Welt sich nur DVDs ansehen, ist es praktischer gleich der Berater vor Ort zu haben…

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  • Ich denke, dass zur Klatsche soweit alles gesagt wurde – aus meiner Sicht ein Versagen an allen Fronten, da sich Trainer und Team so noch nicht gefunden haben.

    Blick nach vorne: gg. 60 in Bochum und dann Derby – nach den bisherigen Leistungen ist mit dem Schlimmsten zu rechnen. Null Punkte wären wohl das Ende für AS, 9 Punkte ein mittleres Wunder und unrealisitisch. Es gilt nach dem Ende aller Transferspekulationen (Leibold/Margreitter/Hovland – bei Burgi ist das durch) – aus meiner Sicht muss nun der Trainer ein passendes System einspielen lassen und notfalls auch mal einen (unbequem) auf die Tribüne schicken. Klare Ansagen und Fakten schaffen, das hat ja RW auch so hinbekommen.

    Wir sollten aus meiner Sicht mal ein 352 probieren und durchziehen – wir haben 3 gute, aber relativ langsame IV, Leibold als Abfangjäger links und Kammerbauer rechts, Brecko auf die Bank:

    Kirschbaum
    Margreiter – Hovland – Builthuis
    Kammerbauer – Behrens – Petrak (Mühl) – Leibold
    Burgstaller – Sylvestr
    Teuchert (Salli)

    Die Namen sehe ich mal als Platzhalter, aber aus meiner Sicht hat ja AS nichts mehr zu verlieren. Wichtig wäre, dass die Körpersprache eine andere wird und die Führungsspieler wie Builthuis, Behrens, Leibold, Burgi voran gehen.

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    • Marek: Ich denke, dass zur Klatsche soweit alles gesagt wurde – aus meiner Sicht ein Versagen an allen Fronten, da sich Trainer und Team so noch nicht gefunden haben.

      Blick nach vorne: gg. 60 in Bochum und dann Derby – nach den bisherigen Leistungen ist mit dem Schlimmsten zu rechnen. Null Punkte wären wohl das Ende für AS, 9 Punkte ein mittleres Wunder und unrealisitisch. Es gilt nach dem Ende aller Transferspekulationen (Leibold/Margreitter/Hovland – bei Burgi ist das durch) – aus meiner Sicht muss nun der Trainer ein passendes System einspielen lassen und notfalls auch mal einen (unbequem) auf die Tribüne schicken. Klare Ansagen und Fakten schaffen, das hat ja RW auch so hinbekommen.

      Wir sollten aus meiner Sicht mal ein 352 probieren und durchziehen – wir haben 3 gute, aber relativ langsame IV, Leibold als Abfangjäger links und Kammerbauer rechts, Brecko auf die Bank:

      Kirschbaum Margreiter – Hovland – Builthuis Kammerbauer – Behrens – Petrak (Mühl) – Leibold Burgstaller – Sylvestr Teuchert (Salli)

      Die Namen sehe ich mal als Platzhalter, aber aus meiner Sicht hat ja AS nichts mehr zu verlieren. Wichtig wäre, dass die Körpersprache eine andere wird und die Führungsspieler wie Builthuis, Behrens, Leibold, Burgi voran gehen.

      Glaubst du ernsthaft, dass ein erfahrener Trainer wie AS taktischen Nachhilfeunterricht von Foristen benötigt? Ich nicht.

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  • Marek, Du traust dich aber was. Frei nach dem Motto: Wer Kirsche sät wird Sturm ernten ?
    Aber ernsthaft, Kirschbaum ist leider bei vielen Fans unten durch und der Vertrag mit Schäfer ist auch fix. Damit werden wir uns jetzt die Saison abfinden müssen.
    Vielleicht überrascht uns AS ja wirklich noch mit Castellucci und weiteren Jungstars.
    Schade ist halt, dass anstatt an Mühl festzuhalten Alushi die Unterstützung bekommen hat. Obwohl ist wahrscheinlich besser, dass Alushi den Sündenbock gibt ?

    Ja @Florian kann alles so gewesen sein, aber letztlich hat wirklich der Trainer zu sagen wer spielt und spätestens gegen 60 ist Alushi fällig, ansonsten wird er den Fans nicht mehr vermittelbar sein.

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  • Wie kann ein fränkischer Verein auch nur ernsthaft einen Spieler mit dem Namen „A Luschi“ verpflichten? Was auf der Verpackung steht ist da halt auch drin.

    So, nun wären wir also wieder bei den fehlenden Cojones angelangt. Entweder wenigstens teilweise ein Umbruch mit Jugendspielern oder eben keiner und weiter mit „A Luschi“ und Co.

    Wer sagt uns von Vereinseite endlich etwas zu der Fortsetzung des Plans? Irgendwann wurde uns doch „eine Entwicklung mit Geduld, Geldsparen und auch deshalb auf den eigenen Nachwuchs setzen“ von den neuen Vorständen mitgeteilt.
    Wie gehts jetzt weiter?
    Warens am Ende doch nur Luftblasen?

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  • Marek, die Idee unsere hüftlahmen Innenverteidiger in eine Dreierkette zu stecken, wo sie schneller (!) und mehr Laufen müssten, kann nur ein Scherz sein? Ebenso wie den nervenschwachen Kirschbaum dahinter ins Tor zu stellen.
    Das könnte zu einer zweistelligen Toranzahl gegen uns führen.
    Der Relegationsplatz für die 3. Liga ist erreicht. Der fantastische Sanierungsplan mit Spielerneuverpflichtungen, die voll einschlagen, zeigt ein erstes Ergebnis.

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  • Woschdsubbn,
    Warst das nicht du, der darauf hingewiesen hat, daß Alushi und Schwartz denselben Berater haben?
    Aber abgesehen davon zieh ich jetzt auch wieder mein Argument raus, das ich in der vergangenen Saison bei Weiler auch schon mal gebracht hab und hier genauso zutreffen kann:
    SOlange alle SPieler sich so außer Form präsentieren, ist es ziemlich unsinnig gerade die Spieler, die erst kurz dabei sind zum Buhmann zu machen. Da ist der Rest der Mannschaft gefordert, sie ins Spiel einzubinden. Und im Fall Alushi mußte ja auch erstmal einer so anspielbar sein, daß er den Ball schnell weiter spielen kann. Bezweifel ich im Moment aber. Und mit jedem Ball der nicht ankommt, wird man dann als neuer Spieler halt zögerlicher.

    Negativ ist, daß er gerade jetzt dann bei der Nationalmannschaft ist genau wie Salli und Sylvestr. Hovland ist da eher zu verschmerzen.

    Aber vielleicht ist das ja nur für die drei SPieler negativ, insofern als sie sich danach dem Trainer aufdrängen müssen, weil ihre Ersatzleute (wer auch immer das ist) den Trainer mit Leistung überzeugt haben.

    Ich finde es nach wie vor zu früh, zu urteilen (wei es die Presse jetzt leider ziemlich heftig tut), ob das, was Bornemann und Schwartz (ich geh mal davon aus, er war einbezogen, jedenfalls klang das bei Bornemann so als er ihn geholt hat) sich bei der Kaderzusammenstellung gedacht haben, welchen Plan sie verfolgen.

    Weiler hat in der vergangenen Saison auch Zeit gebraucht bis er wußte, wie er mit der Mannschaft erfolgreich spielen kann. Die Zeit sollte man Schwartz genauso zugestehen, auch wenn er nicht Kommunikation studiert hat.

    Ich empfehle allerdings Shcwartz und Bornemann dringend sich mal mit Meeske zusammenzusetzen (der ja für die Kommunikation im Verein verantwortlich zeichnet) und ein KOnzept zu formulieren, mit dem die Ziele und der Weg der beiden für Fans und Presse nachvollziehbar werden. Nicht weil die das müssen, sondern, weil sie ohne das die Ruhe im Verein nicht wieder zurückgewinnen werden, die nötig ist, um langfristige Entwicklungsarbeit zu betreiben.

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    • Beate60: SOlange alle SPieler sich so außer Form präsentieren, ist es ziemlich unsinnig gerade die Spieler, die erst kurz dabei sind zum Buhmann zu machen.

      Es geht hier ja gar nicht darum, Alushi zum Buhmann zu machen – sondern das Signal zu kritisieren, das von Verpflichtung und dem promptem Stammplatz für einen Spieler solchen Typs ausgeht. Man bekommt den Eindruck, als wolle Schwartz mit ihm das Spiel verschleppen, nicht offensiv agieren und der Jugend eben doch keine Chance geben.

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  • Jetzt mal ganz ernsthaft die Frage:
    Wie läuft das Scouting bei uns nun eigentlich ab, seitdem Möckel weg ist? Wenn ich mich recht erinnere, hatten wir neben ihm noch einen oder zwei hauptamtliche Mitarbeiter fürs Scouting.

    Aktuell kann ich keinerlei Infos zum Scouting oder dafür verantwortliche Mitarbeiter finden.

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  • Der Seitenhieb heute im Special um die beschissene Lage des Clubs in der NN, daß bei Sandhausen der Trainer nie wirklich gefordert war, da sich dort die Mannschaft mangels Qualität und Masse von selbst auf den Platz stellte, scheint präzise und treffend.
    Und wir bezahlen dür diesen Fachmann sogar noch Ablöse.

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  • Marek,
    Wenn Du Kirschbaum forderst, musst Du ziemlich vergesslich sein. Im Gegensatz zu Schäfer, hat er in wirklich jedem Spiel einen entscheidenden Bock geschossen

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  • Tja ,laut eines durchaus kompetenten Beobachters der Vorgänge bei St.Pauli war Alushi bei Pauli stets der lauffaulere Mittelfeldspieler und provozierte stark vom Einsatzwillen seiner Nebenleute.Da müsste man wohl die passenden Nebenleute finden damit das auch bei uns funktioniert.Gekauft ist gekauft

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