Kleinigkeiten machen auch großen Mist

Der 1. FC Nürnberg verliert beim VfL Bochum mit 5:4

Der Vorstand sprach von Kleinigkeiten, die zum Erfolg fehlten, das Spiel in Bochum belegte und widerlegte ihn in einem Atemzug.

Wer Fußball in all seinen Facetten erleben will, muss Fan des FCN werden. Nirgendwo auf der Welt erlebt man solche krasse Ausschwankungen, wie in Nürnberg. Gründe? Gibt es sachlich keine. Auch 2016/17 spielt im Grunde die gleiche Mannschaft wie 2015/2016, will man nicht Spieler wie Füllkrug oder Blum in den ibrakadrabaischen Himmel erheben, steht nun aber statt 18 Spiele ohne Niederlage ganz oben, sondern am Tabellenende. Warum eigentlich? Kleinigkeiten.

In Bochum kam die schon schwer angeschlagene Kogge des Club gleich gehörig unter die Räder. Nach kaum 10 Minuten stand es 2:0 für den Gastgeber. Einmal nicht aufgepasst, einmal einen Zweikampf falsch bewertet, schon rappelte es beim FCN niederschlagend. Und trotz Anschlusstreffer und gefälliger Chancen fraß man das 3:1, um sich bis zur Pause wieder auf 3:3 heranzuarbeiten. Nach dem Seitenwechsel spielte man ordentlich mit, bis Kleinigkeiten in der Zweikampfführung und im Stellungsspiel zum 4:3 und schließlich zum 5:3 führten. Das 5:4 dann noch Ergebniskosmetik in der Nachspielzeit, die auch nicht weiter bringt. Man war nicht chancenlos, aber man bot dem Gegner eben auch alle Chancen der Welt.

Wenn man von Kleinigkeiten spricht, sieht man offenbar das Ganze nicht. Oder will es nicht sehen.

Wann genau man das Offensichtliche ansprechen darf, ist final noch nicht geklärt, aber dass es beim Club in dieser Saison hinten wie vorne nicht passt, ist nicht erst seit diesem Spiel offensichtlich. Keiner spricht jedwede Fähigkeiten ab, auch dafür sind 4 Tore in Bochum Beleg, doch in der aktuellen Konstellation sind es nicht die Kleinigkeiten, die große Zweifel aufkommen lassen, dass es so nicht gehen kann. Der Club ist nicht nur aktuell Letzter, er ist derzeit auch die schlechteste Mannschaft der zweiten Liga.

Man kann nur schwer hoffen, dass spätestens nach diesem Spiel nicht wieder über „Druck von Außen“ oder „den Elfmeter muss man nicht geben“ lamentiert wird. Man muss in aller Deutlichkeit jetzt Zwischenbilanz ziehen, welche Maßnahmen von vorne bis hinten komplett in die Hose gingen. Und auch wenn man kein Freund der „Schwarmintelligenz“ ist, so kristallisiert sich doch aktuell genau deren Intuition derzeit als zutreffend, mit folgenden Thesen:

1. Alois Schwartz hat keinen Zugriff auf das Team noch ein Konzept, daran etwas zu ändern.

2. Spielerentscheidung 1: Möhwald bisher nicht zu bringen war ein Fehler, denn er bringt einem sonst chancenlosen Team zumindest gefährliche Standards. Alushi bringt das Team nicht weiter. Warum Kempe nicht mal mehr im Kader ist, wirft Rätsel auf. Warum man Kirschbaum nicht viel früher den Rücken stärkte, statt ihm dem Volkszorn preis zu geben, ist unerklärlich.

3. Spielerentscheidung 2: Auf die Jugend zu setzen ist richtig, aber doch nicht hinten, sondern vorne. Mühl hat sicher viel Talent, aber schon Rehhagel wusste, dass es Zeiten gibt, wo Männer mit Bärten gefordert sind, wenn das Schiff Schlagseite hat. Einen norwegischen Nationalspieler auf der Bank zu verschmähen, ist in der Situation unverständlich und rächt sich brutal. Und tut dem jungen Mühl auch keinen Gefallen. Vorne braucht man Unbekümmertheit. Dass erst zwei Verletzungen den Trainer zu diesem Umdenken bewegten, ist bezeichnend.

4. Mutlosigkeit und Passivität ist keine Basis. Man kann erstmal hinten dicht machen, wenn man um Stabilität ringt, aber auch das muss Hand und Fuß haben. Derzeit stimmt die defensive Abstimmung in keiner Weise.

5. Zwischen dem schwachen Saisonstart im letzten Jahr und diesem, gibt es keine Parallelen. Im vergangenen Jahr haderte man mit den verpassten Chancen mit Blick nach oben. Dieses Jahr hat man nackte Panik mit Blick nach unten.

Mag die Saison noch lang genug sein, aktuell gibt es keinen Anlass optimistisch zu sein. Wer gegen Dresden, Heidenheim, Braunschweig, 1860 und Bochum nicht bestehen kann, hat fast schon alles durch, was in der Liga kreucht und fleucht.

Keiner will Aktionismus. Aber wer im Ernst glaubt jetzt noch an ein Happy End? Also warten wir auf das Unvermeidliche.

86 Gedanken zu „Kleinigkeiten machen auch großen Mist

  • Alles drin im Leitartikel! ..Gute Nacht, jedes weitere Wort dazu wäre zuviel.

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  • Wenn ich im Rahmen einer Sky-Übertragung immer höre, welche Gedankenspjele Herr Schwartz immer hat, wen er denn in die Startelf befördern könnte. Und dann passiert nach einem 1:6 gegen Braunschweig fast nichts (2 Änderungen) und nach einem 1:2 gegen 60 noch weniger (1 Änderung, und die nur wegen Burgstallers Sperre). Was soll noch alles passieren, sieht Schwartz nicht, dass unsere Außenverteidiger nicht in der Liga mithalten können? Wieso den jungen Mühl in der Innenverteidigung verbrennen, aber Teuchert vorne nicht von Anfang an bringen? Fragen über Fragen, und die stelle ich Herrn Schwartz auch gerne persönlich, weise mich auch mit Perso aus, damit es nicht wieder heißt, dass beim Club die bösen Anonymen in den Sozialen Medien wüten…

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  • In das kölsche Grinsen könnt‘ ich jetzt schon reinhauen😂

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  • Markazero,
    Frag ihn, welche Ferkeleien sie so alles mit ihrer Ziege anstellen vor der Kapelle neben dem Bahnhof.

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  • Keine der fünf Thesen helfen weiter, zu
    1. Hätte AS keinen Zugriff träfe ihn dann Schuld? Gäbe es so ein Kampfspiel?
    2. Möhwald war heute zeitweise gut, aber mehr als ein Freistoß oder Ecke waren Luftballons und leicht zu verteidigen. Die 2H war gar nichts.
    Und wer sagt denn wir hätten mit einen anderen Torwart heute noch mehr Tore kassiert?
    3.An Mühl lag es heute sicher nicht, da gabs noch andere Schwächen. Hovland sah beim 5. Tor ganz schwach aus und Brecko sah zu
    4.und 5 ist Verunsicherung bei Club und Thesen-Schreiber

    Ich glaube es ist immer noch zu früh den Trainerk(n)opf zu fordern, aber es muss was in der Abwehr passieren!

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  • Der Analyse ist wenig hinzuzufügen. Kann ich fast zu 100% unterschreiben.
    Nur die Schelte gegen Mühl teile ich nicht.
    Sepsi und Brecko waren für mich die Hauptschuldigen an den Gegentoren.
    Hovland war auch nicht souverän nach seiner Einwechslung und sieht beim 3:5 auch schlecht aus. Da akzeptiere ich lieber den einen oder anderen Fehler eines Eigengewächses.
    Das Schwartz nur Unsicherheit und Ratlosigkeit ausstrahlt sieht man an seiner Körpersprache bei jeder Einblendung.
    Ständig hatber die Finger am Kinn oder an der Nase.
    Wenn Bornemann nicht sehr bald handelt, ist er auch fehl am Platz.

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  • Pessimisten und Dauernörgler schreiben so etwas – heißt es sicher von so manchem Forumsteilnehmer.

    Dieser Artikel hat aber meine vollste Zustimmung.

    Natürlich gibt es Fragezeichen.
    Beispiel 1:
    Wer kann schon mit Sicherheit behaupten, dass der Trainer keinen Zugriff auf das Team hat? Allenfalls das Team selbst, aber die werden so etwas im Leben nicht zugeben, weil das ja auch wenig förderlich für die Karriere wäre.

    Richtig ist aber, dass sich das Clubspiel rückwärts entwickelt. Vieles ist schlechter als in der letzten Saison. Ich habe das Gefühl, dass wir hier keine 11 Freunde auf dem Platz sehen. Und erst recht keine 12, wenn man den Trainer dazu zählt. Und das ist ganz schlimm.

    Beispiel 2:
    Kirschbaum hat heute 5 Dinger bekommen und das hat er hauptsächlich der Abwehr zu verdanken. Denn er hatte auch gute Paraden und seine Leistung war schon gegen 1860 in Ordnung.
    Festhalten muss man aber auch, dass seine in der letzten Saison gezeigten Leistungen schlecht, ja ungenügend waren. Darin waren sich hier auch fast alle einig.
    Vieleicht haben ihm die Verantwortlichen ja damals den Rücken gestärkt, aber wir haben es gar nicht bemerkt?
    Vielleicht sind aber auch einfach seine Leistung und seine Basics besser geworden, weil er eine Entwicklung gemacht hat?

    Diskutieren kann man über vieles, bei 2 Punkten aus 5 Spielen gibt es aber keine Argumente mehr.
    Denn es sind nicht nur die Punkte, die fehlen. Es ist ein auch ein fehlendes Vertrauen gegenüber dem Trainer, das viele von uns hier äußern.
    Denn WIR dürfen das.
    Wir sind alle Menschen und die meisten von uns haben schon seit Wochen ein mieses Bauchgefühl. Es liegt, wie ich finde, am Trainer, uns eines Besseren zu belehren und Wege zur Besserung aufzuzeigen.
    Dazu gehört aber mehr, als nur die Mannschaft zusammenzufalten.

    Bisher hat er nichts geschafft und ich glaube auch nicht, dass er etwas schaffen wird.

    Insofern bemühe ich einen schönen Satz, der einst über einen anderen Trainer im Stadion plakatiert war:

    Alois, rette uns!
    Geh zurück nach Sandhausen.

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    • Blitz: Kirschbaum hat heute 5 Dinger bekommen und das hat er hauptsächlich der Abwehr zu verdanken. Denn er hatte auch gute Paraden und seine Leistung war schon gegen 1860 in Ordnung.
      Festhalten muss man aber auch, dass seine in der letzten Saison gezeigten Leistungen schlecht, ja ungenügend waren. Darin waren sich hier auch fast alle einig.
      Vieleicht haben ihm die Verantwortlichen ja damals den Rücken gestärkt, aber wir haben es gar nicht bemerkt?
      Vielleicht sind aber auch einfach seine Leistung und seine Basics besser geworden, weil er eine Entwicklung gemacht hat?

      Kirsche war schon letzte Saison in keiner so schlechten Verfassung, wie man ihn oft darstellte. Er hatte einfach ein paar Böcke drin, die aber auch mit einer Torwartphilosophie zusammenhingen, die man eigentlich gern sehen will. Oder anders: Wenn Neuer die Dinger fing, sagte man, dass es eben der Tribut an den Stil ist, wenn Kirsche sie fing, erklärte man ihn in Nürnberg zum Trottel.

      Ich glaub an den Jungen.

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  • Wir waren heute nicht viel besser als Nürnberg. Wir hatten ein bisschen mehr Glück und haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht.“ Gertjan Verbeek

    ich kenn mich nicht mehr aus-vielleicht doch nur Kleinigkeiten?
    kommt halt drauf an was man als Kleinigkeit ansieht.Wenn man immer nur den entscheidenden Zweikampf verliert? und mal einfach zwei Meter weg vom Gegner steht,was gemessen an der Platzgröße ja auch eine Kleinigkeit ist?
    Aber ob Mühl oder Hovland gibt sich auch nicht viel.
    Kirschbaum oder Schäfer wohl auch nicht.

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    • Christian-berlin: Wir waren heute nicht viel besser als Nürnberg. Wir hatten ein bisschen mehr Glück und haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht.“ Gertjan Verbeek

      Verbeek analysiert immer hart und ehrlich, der hat heute vieles gesehen, was ihm nicht gefallen haben kann. Bochum hat heute fünf Tore gemacht, weil sie es locker konnten, nicht weil sie sonderlich gut gespielt hätten.

      Wenn Verbeek sagt, dass sie nicht viel besser gewesen wären als wir, dann ist das als schallende Ohrfeige für die Bochumer Elf zu verstehen.

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  • Alexander Endl – Clubfans United,
    ich kann mich an zwei-drei blöde Tore aus der Distanz erinnern, wo er auf der Linie trotz seiner Größe nicht in die Ecke kommt. Auch in der Vorbereitung hat er so ein Ding gefressen.

    Das Problem waren nicht die Dinger, bei denen er etwas riskiert hat, das Problem waren die Dinger, die Andy Köpke heute noch halten würde.

    Ich glaube nicht, dass er so schlecht ist, wie er letztes Jahr – tatsächlich – war, aber der Heilsbringer dürfte er nicht sein.

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    • xxandl: Das Problem waren nicht die Dinger, bei denen er etwas riskiert hat, das Problem waren die Dinger, die Andy Köpke heute noch halten würde.

      Köpke startete übrigens mit einem kapitalen Fehler in seinem ersten Spiel. 🙂

      Aber davon abgesehen: Köpke wurde Welttorhüter. Ich glaube nicht, dass das der Maßstab für Kirsche sein muss. Er ist ein überdurchschnittlicher Zweitligatorhüter moderner Prägung, der mit Rückendeckung und Spielpraxis auch Bundesliga spielen kann.

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  • Nein ich kann dem Artikel nicht zustimmen.
    Es gab in der vergangenen Saison gute Gründe, Kirschbaum keine Chance zu geben. Dennoch hat Schwartz ihn wieder zur Nummer 2 gemacht. Mehr Rückenstärkung war doch gar nicht möglich.
    Auch der Torhüter ist mitverantwortlich für die Abwehr. Und genau da hat es eben solange Kirschbaum Torwart war auch in der vergangenen Saison gehapert. Und genau hier hapert es jetzt auch.

    Und wie du glauben magst, daß Hovland weniger Fehler gemacht hätte, wenn man ihm den Vorzug vor Mühl gegeben hätte, erschließt sich mir nun gar nicht. In seinem Alter müßte er in der Lage sein, von der Bank weg ein sicheres Stellungsspiel auf dem Platz zu zeigen. Und er müßte näher an den Spielern sein. Er versagt jedesmal in dieser Saison, wenn er eine Chance bekommt und trotzdem plädierst du für ihn? Kann ich nicht nachvollziehen. Hast du Wollscheid vergessen? Auch ein Youngster, der die Defensive irgendwann mal gerettet hat.

    Und Sepsi und Brecko zeigen doch gerade, daß Alter in der Abwehr nicht wirklich ein Garant für gute Leistungen ist.

    Was mich positiv stimmt: ich hab eigentlich eine deutlichere Niederlage in Bochum erwartet. Ich hätte nicht gedacht, daß die Offensive so schnell wieder torgefährlich wird.

    Und ich hatte den Eindruck, daß auch die Offensive ernsthaft mit nach hinten verteidigt. Insofern könnte da wieder ein Mannschaftszusammenhalt entstehen, der dann doch wieder Mut machen kann.

    Vielleicht wäre es besser gewesen, Burgstaller nach Freiburg wechseln zu lassen. Ich finde, es war eine Bereicherung, daß er nicht da war. Aber hätte man das im Vorfeld wirklich wissen können?

    Ich freu mich über Matavz, Parker und Salli und hoffe, daß sie verletzungsfrei bleiben und sich positiv weiterentwickeln.

    Worauf ich aber wirklich verzichten kann, sind Aussagen von Herrn Bornemann und Herrn Schwartz, solange sie versuchen, die positiven Dinge rauszustellen egal wie klein sie sind.
    Ich bin darüber enttäuscht, weil ich die ehrliche Art von Weiler und Verbeek viel angenehmer erlebt habe.

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  • Beate60,

    wir sind uns einig, wir sind uns uneinig.

    Mag sein, dass vergangene Saison es für vieles gute Gründe gab, gegen das offensichtliche sich zu entscheiden. Aber diese Saison ist neu und bedurfte neuer und vor allem auch perspektivischer Lösungen. Schäfer war gut, keine Frage, aber er ist ein Auslaufmodell und man sollte, gerade wenn man nicht aus dem vollem schöpfen kann, mit dem arbeiten, was da ist. Kirsche hatte Probleme, aber er braucht einfach auch Unterstützung, die Anlagen sind doch da!

    Und Hovland… das ist ein norwegischer Nationalspieler, der auch bei uns schon Top-Leistungen gebracht hat. Die Frage ist doch: Warum kriegen wir ihn nicht in die Spur? Das ist kein Oldie, der ist 27.

    Wenn man im Club-Trikot nicht funktioniert, wird schnell der Daumen gesenkt. Schaut auch heute mal Choupo-Moting an, der spielt CL. Wir sollten mal wieder dazu kommen, nicht zu fordern, sondern die Spieler über sich hinaus zu bringen. Und da hätte Hovland sicher mit die besten Anlagen der Club-Defensive.

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  • Hey, was habt ihr ihr gegen den Top Verein meiner Wahlheimat Köln? Hoffe meine Kinder werden, so sie nicht den Club in ihr Herz schließen, FC Fans. Da gibt’s zwar auch immer wieder Abgründe, aber die Fans lassen es sich nicht vermiesen, „dieses Fußball“.

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  • Stephan,
    Da war sie wieder, die Frage Köln oder Düsseldorf 😀

    Ich bin in beiden Orten ungefähr gleich oft, und überall sind mir die Gläser zu klein. Ich bestelle immer gleich zwei, was mich neben meinem Dialekt jedes Mal als Franke (nachdem ich die Kellner aufgeklärt habe, dass die Bayern nur temporäre Okkupanten sind) outet.

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    • Alex: Stephan, Da war sie wieder, die Frage Köln oder Düsseldorf

      … und überall sind mir die Gläser zu klein. Ich bestelle immer gleich zwei, …

      …ich war früher mal ne Zeitlang mit einer Bluescombo namens Supercharge auf Tour, der Einfall in die Kneipen in der Kölner Südstadt rund ums Luxor verliefen immer nach dem gleichen Muster: „Vier Bier!“, „Für mich auch!“, „…!“, „…!“
      Und während das untrinkbare kölsche Nass noch am Glasrand entlang gen Tresen schwappte kam gleich die Folgeorder.

      Liverpooler sind ergo den Franken ähnlich…

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  • Via Twitter:

    MLJIJ ‏@mari25javi
    Kopf hoch Jungs. Nie aufgeben @1_fc_nuernberg

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  • War heute in Bochum – habe aber zugegeben in der ersten Halbzeit nur wenig vom Spiel gesehen. Die Fahnen der Ultras machen tolle Stimmung, zum Fußballgucken sind sie eine Katastrophe…

    Ich finde, in der zweiten Hälfte hat man mal wieder gesehen, dass wir mit Matavz, Parker und Teuchert für die Offensive neue Kräfte haben, die echt optimistisch stimmen. Bei Salli bin ich skeptisch, der ist mir zu ungestüm, zu eigensinnig.

    Und: Hovland – ich finde, der strahlt aus, dass er egtl nicht richtig Bock hat. Dementsprechend gelangweilt trabt er teils über den Platz…

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  • Nachtrag: Mich hat heute richtig gefreut, dass die Jungs nach dem Spiel aus der Kurve Applaus bekamen. Ja, sie haben wieder verloren, teilweise elementare Fehler gemacht. Aber: Sie haben gekämpft, alles gegeben.

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  • zabomors,
    Höhö… Im Luxor hab ich schon tolle Konzerte erlebt (und kategorisch „helles Hefe“ bestellt). Der Chef vom Uerige hat mal zugegeben, dass Alt und Kölsch zu 99% identisch sind, das 1% sei nur wegen der Farbe…

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  • Warum war mir nach einem nicht für möglich gehaltenen 3 zu 3 zur Halbzeit trotzdem klar, dass es nix wird…? Warum sind wir IMMER der Depp? Warum bin ich Depp Fan dieses Vereins? Warum kann man das nicht abstellen? Ratlos bleib ich zurück und erwarte für Dienstag genau das, was kommen muss…

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    • JOEM: Warum war mir nach einem nicht für möglich gehaltenen 3 zu 3 zur Halbzeit trotzdem klar, dass es nix wird…? Warum sind wir IMMER der Depp? Warum bin ich Depp Fan dieses Vereins? Warum kann man das nicht abstellen? Ratlos bleib ich zurück und erwarte für Dienstag genau das, was kommen muss…

      Weil der Club in allen vergangenen Spielen der Führung nur hinterher gerannt ist und es am Ende nicht mehr schafft. Damit es auch wirklich aussichtslos ist, bekommt der Gegner in den ersten 20min auch meistens erstmal 2 Tore Vorsprung für nichts.

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  • Danke Pino. Sowas macht Mut.
    Dieses Gejammer ist ja noch schwerer zu ertragen als das Ergebnis und der Tabellenstand.
    Ich erinnere an Weilers von Spiel zu Spieldenken. Und an die Tatsache, daß gestern der Sieg durchaus drin gewesen wäre.
    Und geh deshalb erst einmal davon aus, daß die Jungs ale Bock haben auf dieses Derby, daß sie sich reinhauen wie noch nie und daß die Fürther wesentlich frustrierter sind nach ihrer gestrigen Niederlage.

    Im übrigen muß ich ansonsten in Gedenken an einen guten Freund doch immmer der Fortuna die Daumen drücken. Wobei ich FC-Fans sehr schätze ob ihres unerschütterlichen Optimismus, der sich jetzt ja grade bewahrheitet.

    Übersetzt heißt das:
    Es ist wie es ist.
    Es kommt wie es kommt.
    Es ist noch immer alles gutgegangen.
    Was fort ist, ist fort.
    Was soll der Quatsch.
    Da lachst du dich kaputt.
    Trinkt doch einen mit.
    Was willst du machen.
    Man muß erst mal gar nichts.
    Es bleibt nichts wie es war.
    Man muß auch gönnen können.
    Leben und leben lassen.
    Nicht alles, das ein Loch hat, ist auch kaputt.
    Es hätte schlimmer kommen können.

    Vielleicht sollten wir uns diese Grundgesetze aus Köln verinnerlichen. Dann wird alles so wie es sein soll.

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    • Beate60: Dieses Gejammer ist ja noch schwerer zu ertragen als das Ergebnis und der Tabellenstand.
      Ich erinnere an Weilers von Spiel zu Spieldenken. Und an die Tatsache, daß gestern der Sieg durchaus drin gewesen wäre.
      Und geh deshalb erst einmal davon aus, daß die Jungs ale Bock haben auf dieses Derby, daß sie sich reinhauen wie noch nie und daß die Fürther wesentlich frustrierter sind nach ihrer gestrigen Niederlage.

      Das Kommentieren eines desaströsen Saisonstarts mit Tabellenplatz 18 und 15 Gegentoren in 5 Spielen ist kein Gejammer, das Feststellen dessen ist schlich Realität und hört sich dann jammervoll an.

      Das unterscheidet schlicht das Feuilleton vom Sportteil: Im einen wird über mögliche Gesamtzusammenhänge gesprochen und der Blick in die Zukunft gewagt, der Sportteil kommentiert das Spiel von gestern und den letzten Wochen.

      Ich spekuliere nicht, wie es am Dienstag läuft. Ich stelle fest, was ich gestern und die letzten Wochen gesehen habe und was sich im Ergebnis niederspiegelt. Den Feuilleton macht belschanov, aber den sollte man zur Zeit bei uns nicht ansprechen.

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Das Kommentieren eines desaströsen Saisonstarts mit Tabellenplatz 18 und 15 Gegentoren in 5 Spielen ist kein Gejammer, das Feststellen dessen ist schlich Realität und hört sich dann jammervoll an.

        Das unterscheidet schlicht das Feuilleton vom Sportteil: Im einen wird über mögliche Gesamtzusammenhänge gesprochen und der Blick in die Zukunft gewagt, der Sportteil kommentiert das Spiel von gestern und den letzten Wochen.

        Ich spekuliere nicht, wie es am Dienstag läuft. Ich stelle fest, was ich gestern und die letzten Wochen gesehen habe und was sich im Ergebnis niederspiegelt. Den Feuilleton macht belschanov, aber den sollte man zur Zeit bei uns nicht ansprechen.

        100% Zustimmung

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  • Beate60,
    Wenn nicht einmal Beate der Einen Schuldigen kennt, dann muss es schlimm um den Club stehen

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      • Juwe: Der Greenkeeper?

        Alle Greenkeeper haben sich gegen den Club verschworen? Unwahrscheinlich. Dann eher der Busfahrer.
        Oder hat Koch eigentlich auch eine Museumsführung bei den Profis gemacht?Könnte es sein, daß er damit zuviel Druck aufgebaut hat?

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  • Dass auf der Trainerposition schnell was passiert, kann ich mir nicht vorstellen, schon allein, weil es Bornemanns Glaubwürdigkeit doch arg beschädigen würde. Einen Trainer rausschmeißen, kurz nachdem man es noch als skandalös bezeichnet hat, diesen ihn frage zu stellen – das dürfte dann selbst im schnelllebigen was-interessiert-mich-mein-geschwätz-von-gestern-Geschäft zu viel sein.

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  • Damit sind nicht alle meine Fragen beantwortet….ratlos….😀

    Juwe: Weil der Club in allen vergangenen Spielen der Führung nur hinterher gerannt ist und es am Ende nicht mehr schafft. Damit es auch wirklich aussichtslos ist, bekommt der Gegner in den ersten 20min auch meistens erstmal 2 Tore Vorsprung für nichts.

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  • Alternativ: Koch hat mit den Profis keine Museumsführung gemacht und dadurch versäumt, die daraus zu erzielende identitätsstiftende Wirkung zu erzielen.

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  • Eine gute Führungskraft zeichnet sich dadurch, dass sie eigene Fehler erkennt und zeitnah reagiert. Ansonsten muß auch bei dieser Position zeitnah gehandelt werden, da für diesen Posten ungeeignet.

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  • Sehr Vereinfacht dargestellt kann man die bisherigen Club-Spiele unter Unserem Trainer in 2 Kategorien einteilen:

    die mit stabiler Defensive ohne große Offensiv-Aktionen (Pokal, Heidenheim, Dresden), 2x Unentschieden, 1 Sieg. Und die mit mehr Zug zum gegnerischen Tor, die allesamt verloren wurden. Die Lösung scheint also die Stärkung der Defensive um dann nach Udo-Klug-Manier die Eichhörnchen-Methode anzuwenden, Spiel für Spiel einen Punkt zu ermauern, könnte zum Nichtabstieg reichen. 😉

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  • Alex,
    Bornemann hat in den letzten Wochen trotz schlechter Ergebisse und trotz schlechten Auftritten der Mannschaft mehrmals betont, daß er die Trainerdiskussion für absurd hält.

    Das gestrige Spiel hat diesbezüglichc meiner Meinung nach absolut keine neuen Argumente geliefert, die Bornemann jetzt anführen könnte. Im Gegenteil Es hat sich ja etwas gebessert: die Offensive.

    Insofern: entweder Bornemann hatte wie sein Vorgänger nicht wirklich Kriterien, mit denen er jenseits von Ergebnissen die Trainerleistung beurteilen kann und entläßt den Trainer jetzt wegen der Ergebniskrise oder weil er dem Umfeld nicht vermittelbar ist.

    Dann arbeitet aus meiner Sicht auch Bornemann eher nach dem Zufallsprinzip.

    Was mir bzgl. der nächsten Trainerverpflichtung auch keine Hoffnung macht. Denn er könnte dann bestenfalls nur wie Bader einfach beim nächsten Mal mehr Glück haben, wenn er in den Lostopf Trainernamen greift. Und würde den bei der nächsten Ergebniskrise auch wieder entlassen.

    Kontinuität auf dem Trainerposten erreicht er damit mit Sicherheit nicht. Und kann deshalb auch gleich sein Ziel, Kaderentwicklung in die Tonne klopfen.

    Irgendwann sagt dann halt die DFL „No“, weil wir in Wahrheit wirklich kein Geld mehr für Neuverpflichtungen haben.

    Oder aber Bornemann ist wirklich im Gegensatz zu uns Fans vom Trainer überzeugt. Dann hält er allen Widerständen zum Trotz an ihm fest, versucht die Schwachstellen im Kader weiter sukzessive durch Nachwuchsspieler und Wintertransfers auszumerzen. Und hält es einfach aus, daß das Umfeld immer lauter murrt.
    Da kann er dann entweder nach einigen Monaten Recht behalten oder eben auch nicht.

    Ich denke allerdings, daß eines vorher nicht passieren wird: daß der Aufsichtsrat Bornemann entläßt, weil der Aufsichtsrat Bornemann nicht mehr für eine gute Wahl hält.

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  • Und jetzt sind wir an dem Punkt, den ich schon in der Sommerpause kritisiert habe.
    Wenn man mehr auf die eigene Jugend als auf van Anholt vertraut, muß auch ein Zeichen in Form von Einsätzen kommen.
    Sepsi grätscht und liegt schon seit letzter Saison öfter auf dem Rasen als er steht. Und Brecko hat seine besten Zeiten leider auch schon hinter sich.
    Jetzt wäre es an der Zeit, dass Herr Bornemann seinen Plan B für Außenverteidiger Positionen preis gibt.

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    • Holle: Wenn man mehr auf die eigene Jugend als auf van Anholt vertraut, muß auch ein Zeichen in Form von Einsätzen kommen.

      Rein vom Gefühl: Für mich eine der Schlüsselmomente. Statt van Anholt holte man Alushi (die anderen Lücken wurden ja dann geschlossen). Wenn du so knallhart deine Transfers ansetzen musst, hast du wenig Spiel für Fahrkarten. Und eine Alternative auf den defensiven Außen war (von Außen betrachtet) dringend mehr benötigt als ein xter zentraler Mittelfeldspieler. Das wurde zum damaligen Zeitpunkt schon nicht verstanden, da wurde gesagt, man solle abwarten, der Masterplan war das neue Herz im Mittelfeld. Eingetreten ist bis dato genau das, was man befürchtete: Das Herz im Mittelfeld schlägt nicht im Gleichklang zur Mannschaft, verschleppt da, wo es antreiben müsste und hat auch immer wieder Aussetzer. Und das Problem auf den Außen, ein Sepsi, der nur an guten Tagen ordentlich spielt, ein formschwacher Brecko, kann nicht kompensiert werden.

      Manchmal sieht man von außen vielleicht das naheliegende klarer…

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  • Schwartz gestern nach dem Spiel: „Wenn es nicht läuft, läuft es eben nicht.“

    Wieso genau wurde jetzt nochmal Ablöse für ihn gezahlt? Ist mir gerade entfallen.
    Und: Ist noch Geld fürs Phrasenschwein übrig?

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  • Habe mich auf den eigentlich sympathischen Alois eingeschossen. Nicht wirklich nett, stimmt. Doch nicht grundlos, betrachtet man die Situation beim Club.

    Ein Mannschaftsteil ist in dieser Saison immer Zweitliga untauglich, mitunter auch das komplette Team. Egal was ASch auch immer an Umstellungen und Neuausrichtungen installiert hat, sie greifen nicht. Mehr als 1/7 der Saison ist immerhin schon vorbei, von möglichen 15 Punkten holte der Club 2. Der bisherige Saisonverlauf mit zuletzt 3 Niederlagen in Folge zeigte auch keine echten Verbesserungen auf breiter Basis und damit Wirksamkeit. Auch machen die gezeigten Darbietungen keine Hoffnung, da eben kein Aufwärtstrend erkennbar ist.

    Neben all den schwachen und noch schwächeren Leistungen in dieser Spielzeit, die ob der eigentlichen Stärke des Kaders im Vergleich zur letzten Saison schon erschrecken, entmutigt der Trainer als Person. Ob er es wirklich ist, weiß ich nicht, aber ASch wirkt mit all seinen Worten und der gesamten Mimik und Körpersprache hilflos und überfordert. Von der Souveränität und Überzeugungskraft manches Kollegen ist er weit entfernt. Und genau dies nimmt mir den Mut, an ein gutes Ende unter ASch zu glauben.

    Als Favre mit seinen Klasse-Gladbachern so miserabel in die Saison startete, trat er zurück. Eine Begründung von ihm war, dass er den notwendigen Optimismus nach einem solch schlechten Saisonstart der Mannschaft nicht mehr glaubhaft vermitteln könne. Schubert als Nachfolger konnte die psychologischen Fesseln lösen. So einen befreienden Effekt erhoffe ich mir auch beim Club. Er wird unbedingt nötig sein, denn unser Kader ist keiner der hochtalentierten Himmelsstürmer. Entsprechend wird das sichere Verlassen der Abstiegsplätze kein Selbstläufer von wenigen Spieltagen. Unterschätzt die schwierige Situation nicht!

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    • block4: Habe mich auf den eigentlich sympathischen Alois eingeschossen.

      Das muss man wirklich ganz klar trennen. Es gibt so Typen, wie einst TvH (die Älteren werden sich erinnern), die man schon einfach nicht abkonnte, und es gibt so Typen wie Wiesinger, Ismael oder Schwartz, denen man den Erfolg doch von Herzen gönnen würde. Das Problem: Man hat aufgrund der Vita schon gewisse Zweifel, ob sie der Aufgabe gewachsen sind (fachlich mal ganz außen vor, den Medienrummel, den Druck etc.), dann beobachtet man das neutral bis wohlwollend, sieht aber seine Zweifel bestätigt und am Platz keinen Beleg dafür, dass wenigstens das Fachliche sich durchdrückt. Dennoch bleibt man als Fan optimistisch und vertraut der sportlichen Leitung, die sich ja was bei gedacht hat und die Internas kennt, oder hofft wenigstens darauf, dass es sich irgendwie fügt und man – wie einst bei Hecking – zusammenfindet. Dann fehlen die Ergebnisse, sportlich geht nichts voran, die Zweifel an der Befähigung zur Bewältigung der nun anrollenden Probleme (Kritik, Druck, Erwartungshaltung) bestätigen sich und zu guter Letzt wird alles zusammen noch von der sportlichen Leitung als mitursächlicher Grund angeführt, warum es nicht läuft (Der Druck).

      Bleibt doch die Frage: Hatte man gedacht, dass man doch damit irgendwie umgehen kann? Oder war man so überzeugt, dass der Druck erst gar nicht kommt? Weil man gar nicht in die Situation kommt? Weil das Umfeld diesmal milder gestimmt ist?
      Aber wenn man sich schon dachte, dass es am Anfang nicht gleich laufen wird, und wenn man schon wusste, dass das Umfeld bei einem Traditionsverweis schnell unruhig wird, dann ist der Verweis auf den Eintritt dieser Folgen nicht mehr legitim. Dann ist das ein „sehenden Auges ins Messer laufen“.

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  • Beate60,
    Schon doof, dass Bader nicht mehr da ist, gell? Wer ist jetzt Schuld, der Heilige Geist?

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    • Alex: Beate60, Schon doof, dass Bader nicht mehr da ist, gell? Wer ist jetzt Schuld, der Heilige Geist?

      Bader muß dafür nicht anwesend sein. Die Folgen seines Wirkens haben wir noch immer zu spüren. Und vermutlich noch lange. Nichtsdestotrotz ist es deprimierend, daß sein Nachfolger eben auch seine Schwächen hat.

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  • Absteigen wird der Club wohl nicht. Wenn aber jetzt nicht was passiert, wird diese Mannschaft im Nichts des hinteren Mittelfelds für lange Zeit einparken. Wirtschaftlich und sportlich ist der Club seit des Abgangs von Hecking immer mehr kaputt gemacht worden. Positiv seh ich da im Moment gar nichts. Da nützt es auch nicht viel, wenn die Mannschaft mit Bochum mitgehalten hat. Auch eine Kreisligamannschaft kann gegen einen Bundesligisten kämpfen und knapp verlieren (siehe DFB-Pokal). Der Leistung des Managements muss man seit dem Abgang Heckings ganz klar die Note 6 geben, absolut versagt. Finanziell und sportlich eine totale Katastrophe, ein Negativrekord nach dem anderen. Das einzig gute ist, dass der Clubfan geduldig bis zum geht nicht mehr ist. Das Management beim Club hat das Geld, das sie verdienen in keinster Weise verdient. Man sollte die Einkommen halbieren. Sollte das nächste Spiel wieder vermurkst werden, wäre ich dafür, dass die Fans beim nächsten Heimspiel einfach nicht ins Stadion gehen.

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  • Hebt doch mal Kopf und legt die angelaufene Vereinsbrille ab, seht Ihr denn nicht das Große, das Ganze in all seiner Herrlichkeit? Den Masterplan?

    AB/AS war von Anfang klar, dass man diese Saison keinen Aufstiegskader zusammenbringen wird, also musste man es gar nicht erst versuchen.
    Wichtig sind die beiden Derbys, diese müssen unbedingt gewonnen werden, dann bobfert zwar das Umfeld, am Ende aber werden die Fans im Stile des „7:1“ als Totschlagsargument die beiden Ergebnisse gegen Fürth runterbeten und die Saison im Nachinein als gelungen bezeichnen.
    So der Plan.
    Um den Gegner einzuschläfern, war es natürlich nötig, die Spiele vor dem ersten Derby so zu gestalten, dass kein Plan, keine Spieltaktik, kein Konzept von Außen feststellbar ist, um die Ruthenbecksche Vorbereitung so schwer wie möglich zu machen.
    Das ist bisher hervorragend gelungen.

    Es wird ein traumhafter Dienstagabend werden mit einer komplett umgestellten Mannschaft und einem klaren, überzeugenden 2-Tore-Vorsprungsieg enden. (Fürs PK-Bullshit-Bingo: Werbung für Liga 2; Demonstration von Fußballkunst; wie aus dem Lehrbuch…)
    Danach kommt eine Serie von 16 Spielen ohne Sieg, welche mit einem überragenden 0:4 Auswärtsieg im Thomas-Sommer-Sportpark endet. Danach gemütlicher Saisonausklang und Platz 10.

    In der Zwischenzeit wird der Verein saniert, nicht zuletzt durch die Umbro-Sonderedition „Sechspunkte-Jahr – ich war dabei“ welche positives Eigenkapital schafft.

    Also Geduld, am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist… ihr kennt den Spruch.

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  • zabomors,
    Ah, endlich wird Schamels Masterplan, der so geheim war, dass er ihn vor der Wahl nicht verraten konnte, publik. Grandios, endlich erkenne ich jahrelang Verblendeter das Große und Ganze. Verbeek sei Dank!

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  • Habe mir das Spiel heute morgen nochmal angesehen. Sepsi muss unbedingt raus, der ist im Prinzip an allen fünf Toren mit katastrophalen Fehlern beteiligt. Leibold für ihn in die Viererkette und Burgi kommt dann über links. Dann klappt es gegen Fürth!

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    • Berlino: Leibold für ihn in die Viererkette

      Ich glaube ja mittlerweile, dass Leibold da hinten keine Verbesserung darstellt. Gerade sein Defensivverhalten ist ähnlich schlecht, wie das von Sepsi. Fällt halt nur nicht so auf, weil dahinter immer noch jemand ist…

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    • Berlino: Prinzip an allen fünf Toren mit katastrophalen Fehlern beteiligt. Leibold für ihn in die Viererkette und Burgi kommt dann über links. Dann klappt es gegen Fürth!

      Das merkwürdige ist die Totalausfälle wechseln so munter durch, beim letzten mal Burgstaller einer der besten Torschützen der letzten Saison, Gallionsfigur, dem nix gelang plus Ampelkarte, diesmal Sepsi einer mit den besten Zweikampfwerten letzte Saison, wer ist denn der Totalausfall im nächsten Spiel möglichst spielentscheidend?? Genügend Kanditaten sind vorhanden, aber sieht man nicht deren Form unter der Woche, was wird da trainiert?
      Letzte Frage, was macht unser Trainer eigentlich beruflich?

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  • Man könnte Sepsi durch ein Stück Zündholz ersetzen, das dürfte sicherlich mehr Zweikampfstärke haben?

    Hier wurden schon so viele klare Wahrheiten genannt (Big Endl, shultzie), daß ich gar nix mehr weiter tippen muss.

    Ich wiederhole und betone praktisch nur:

    Herr Bornemann:
    Sie verpflichten den xten Sechser und haben nach wie vor krasse Defizite auf den Außenverteidigerpositionen. Wenn sie keine Mögliche van Anholt Verpflichtung eingegangen sind, wo sind dann unsere Nachwuchskräfte für die Außenverteidigerpositionen?
    Weshalb haben Sie dafür stattdessen für einen Trainer wertvolles Transfergeld ausgegeben, der inzwischen nachhaltig bewiesen hat, keinen Cent Ablöse wert zu sein?
    Den hochverdienten letzten Tabellenplatz quasi mit einem Achselzucken abzutun, anstatt in einem Roten Alarm-Modus zu verfallen, so eine Reaktion kann nicht Ihr Ernst sein? Das empfinde ich als Fan glattweg als eine dicke Frechheit.

    Herr Schwartz:
    Sie stellen absolut nichts dar, haben kein Charisma und ich kann mir nicht vorstellen, wie Sie energisch und/oder laut auf eine Fußballmannschaft einwirken könnten.
    Stattdessen wirken Sie permanent überfordert und haben absolut keine Ideen, wie Sie die Mannschaft aufstellen und einstellen sollen. Und das trotz einer komplett vollzogenen Vorbereitung und einer durchschnittlichen Kaderqualität die sicherlich insgesamt im vorderen Bereich der zweiten Liga anzusiedeln ist. Jetzt ist Liga und es sind Punktspiele und immer noch experimentieren Sie ohne erkennbaren Sinn und Verstand herum. Spieler, die nachweislich und nachhaltig in einer ganz tiefen Formkrise stecken (z.B. Sepsi) bleiben im Kader, junge Talente (Mühl) fangen Sie schon an zu verbrennen. Ein Teuchert, der bisher in allen Spielen, in denen er eingewechselt wurde, Esprit und Frische in die Offensive bringt, lassen sie immer auf der Bank sitzen, obwohl uns doch eine Förderung des Nachwuchses versprochen wurde. Bitte nehmen Sie sich Herrn Favre zum Vorbild und treten Sie freiwillig zurück. Ich fahre Sie dann auch gerne mit der Schubkarre zurück nach Sandhausen.

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  • Die Analyse ist zutreffend und kann ich somit voll unterschreiben.
    Nur Mühl sehe ich nicht schlechter als Hovland.
    Um aus dieser Misere raus zukommen müssen wir MMn die nächsten Spiele wesentlich defensiver spielen. Hinten muss die Null stehen, auch wenn es nicht schön anzuschauen ist. Notfalls muss eben mit einer Fünferkette agiert werden. Nach vorne geht in der 2BL eigentlich immer etwas. ( Siehe Würzburg)

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  • Woschdsubbn,
    Ich bin nächste Woche wieder in Ellwangen, da könnte ich die beiden ja ein Stück mitnehmen, dann musst Du nicht so weit schieben.

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    • Alex: Nur Mühl sehe ich nicht schlechter als Hovland.

      Das will ich gar nicht beurteilen. Ich glaube nur, dass es Mühl gerade nicht gut tut, in so einer Situation am Platz zu stehen und mit Fehlern, die man jungen Spielern zugestehen muss, auch noch beizutragen, dass alles noch labiler wird. Und Hovland würde ich bringen, weil er natürlich demoralisiert ist, dass er als Nationalspieler trotz der Probleme und sogar nach dem Ausfall von Magreitter nicht gesetzt ist. Er gleichzeitig aber auch nicht wechseln durfte im Sommer.

      Mühl überfordert, Hovland demoralisiert. Das ist eine Lose-Lose-Situation.

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Das will ich gar nicht beurteilen. Ich glaube nur, dass es Mühl gerade nicht gut tut, in so einer Situation am Platz zu stehen und mit Fehlern, die man jungen Spielern zugestehen muss, auch noch beizutragen, dass alles noch labiler wird. Und Hovland würde ich bringen, weil er natürlich demoralisiert ist, dass er als Nationalspieler trotz der Probleme und sogar nach dem Ausfall von Magreitter nicht gesetzt ist. Er gleichzeitig aber auch nicht wechseln durfte im Sommer.

        Mühl überfordert, Hovland demoralisiert. Das ist eine Lose-Lose-Situation.

        Ich glaube dass es derzeit egal ist ob Mühl oder Hovland in der IV spielen oder Leibold für Sepsi AV. Derzeit passt das gesamte defensive Verhalten der Mannschaft nicht. Und genau hier muss angesetzt werden. Z.B. arbeitet Sally nur sehr selten konsequent mit nach hinten was wiederum Brecko häufig in Bedängnis bringt usw.
        Die defensive Grundordung fehlt völlig und hier muss angesetzt werden.

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Mühl überfordert, Hovland demoralisiert. Das ist eine Lose-Lose-Situation.

        Jo.
        Und draußen der zerknirscht wirkende Trainer AS, der darauf verweist wie dumm das von Mühl beim ersten Gegentor gegen 60 verteidigt war…
        …getreu dem Motto: Seht her, ich bring den Jungen, aber er bringt’s nicht…

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  • Woschdsubbn,
    Besser hätte ich es nicht schreiben können. Sepsi war letzte Saison schon anhaltend der schwächste Spieler im Kader, der sich dennoch Woche für Woche selbst aufgestellt hat. Hier im Forum wurde jedoch von ein oder anderen von seiner angeblichen Passsicherheit geschwärmt…jeder Landesligaussenverteidiger kotzt Bindfäden, wenn er Sepsi zusieht und nicht versteht, wie so ein limitierter Spieler in die 2.Liga kommt.

    Bornemann verspielt gerade seinen Kredit mit an den Haaren herbeigezogenen Durchhalteparolen. Verkaufen kann er gut, leider sieht man (noch) nicht, dass er kaufen kann.

    Schwartz ist noch mehr als Ismael überfordert. Überfordert von der Aufgabe und v.a. von Umfeld, Presse und dem damit verbundenen Druck. Er sollte ganz schnell abgelöst werden.

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    • André:
      Woschdsubbn,

      Bornemann verspielt gerade seinen Kredit mit an den Haaren herbeigezogenen Durchhalteparolen.

      Vor dem nächsten Heimspiel zeigen sie dann wie früher Durchhaltefilme, die besten Clubszenen aus den 20er Jahren und so…

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  • André,
    Aber ganz schnell. Sonst sinkt das Boot in kürzester Zeit. Aber wie immer wird in Nürnberg so lange gewartet bis es zu spät ist. Bornemann wirkt genauso unfähigt wie Schwarz in seiner Außendarstellung. Wann reagiert der Aufsichtsrat ? Man wünscht sich Zeiten zurück bei der Roth das Sagen hatte.

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  • Der Club kommt mir aktuell wie ein Traditionsunternehmen vor, das schon seit Jahren nicht mehr kostendeckend produzieren konnte, das aber von alter Größe träumt und von liebgewonnenen Gewohnheiten nicht lassen kann.

    Dann kommt ein neuer Vorstand, der in der Produktion aufräumt, damit wird die Qualität vielleicht sogar schwächer nur endlich verdient man wieder Geld mit den Produkten.

    Der den Mitarbeitern die 3er BMW Firmenwagen wegnimmt und Golf verordnet.

    Weil das alles aber natürlich nicht sofort etwas ändert und sich die Mitarbeiter auch nur ungern eingestehen wollen, dass sie vorher die Firma in den Abgrund geführt haben, fängt nun das Mäkeln an. Nach dem Motto, was haben wir früher für tolle Produkte hergestellt, früher haben wir mit den BMWs auch noch etwas dargestellt, wenn wir zum Kunden gefahren sind. Dass alles nur Schein war wird gerne ausgeblendet.

    Ich bin durchaus nicht glücklich mit der Situation, ich denke auch, dass Bornemann Fehler gemacht hat, bzw. sehe meine Vorurteile bei der Personalie bestätigt. So positiv ich die Veränderungen im Nachwuchsbereich sehe, so sehr ich da die Veränderungen verstehe, die Erklärungen nachvollziehen kann, so schwer tue ich mir immer noch mit ihm bei der ersten Mannschaft.

    Mir fehlt ein Sportvorstand, der nach außen klar kommuniziert was die Idee des Vereins ist. Der sich im richtigen Moment vor Mannschaft vor allem aber vor den Trainer stellt und klar macht, dass der Weg nur ein gemeinsamer Weg sein kann. Ja ich wünschte mir da mehr Pathos.

    Bei Schwartz merke ich schon eine Veränderung, in den ersten PKs hat er auch auf mich den Eindruck gemacht, dass er sich noch wundert jetzt hier zu sein, dass er mit seiner etwas hölzernen Art unsicher wirkte. Vor Bochum fand ich ihn das erste mal deutlich klarer in der öffentlichen Ansage. Mir hat das gefallen.

    Ich verstehe auch nicht ganz, wie man auf die Idee kommt Schwartz würde die Mannschaft nicht erreichen. Gestern hat die Mannschaft gekämpft, nie aufgesteckt, hat sich Chancen erarbeitet. Dass das noch kein großes Fußballfest war, dass die individuellen Fehler und Schwächen nicht alle weg waren ist doch eher logisch. Fehler und Unzulänglichkeiten stellen die wenigsten Menschen in ein paar Tagen ab.

    Wenn ich an das Ende der Saison 14/15 und den Beginn der letzten Saison denke, als auch schon deutliche Kritik bis hin zur Forderung nach einer Ablösung von Weiler kam, dann fürchte ich, dass uns Fans schlicht die Expertise fehlt.

    Ich denke auch, dass die Mannschaft mehr kann, als sie aktuell in der Lage ist zu zeigen, noch traue ich Bornemann und Schwartz aber zu die Kurve zu kriegen. Vielleicht bin ich zu naiv, oder hänge zu sehr an der Konstanz auf der Trainer und Sportmanagerposition, ich habe ja auch sehr lange an Bader festgehalten, aber für einen finanzschwachen Verein wie den unseren sehe ich immer noch keine erfolgreichere Perspektive als dauerhaftes, langfristiges Handeln, ex und hopp, hire und fire führen aus meiner Sicht nur ins Chaos.

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    • Armin: Ich verstehe auch nicht ganz, wie man auf die Idee kommt Schwartz würde die Mannschaft nicht erreichen.

      Das ist natürlich eine im Fußball stark aufgeladene Aussage. Ich für meinen Teil meine sie allerdings eher wörtlich: Kann die Dinge, die besprochen sind, und die Aufgaben, die zugeteilt sind, nicht so vermitteln, dass sie im Spiel umgesetzt werden. Eine Momentaufnahme, kein Urteil.

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  • Denk ich an den 1. FC Nürnberg in der Nacht …
    (frei nach Heinrich Heine)

    Bisher war ich der Ansicht, man sollte den Alois erstmal in Ruhe arbeiten lassen, das wird schon.
    Jetzt, nach dem Bochum Spiel, habe ich meine Meinung geändert. (Ich glaube, Woschdsubbn war der erste, der seinen Kopf gefordert hatte, schon nach dem ersten Spieltag). Wenn es am Dienstag wieder in die Hose geht, wird ihn wohl auch die Vereinsführung ernsthaft infrage stellen.
    Okay, mal angenommen, Alois wird beurlaubt, welche Möglichkeiten hätten wir?
    Matarazzo oder Köllner? Ob einer von denen die richtige Lösung wäre? Weiß nicht … Luhukay ist für uns eine Nummer zu groß und ob der nach seinem Abenteuer beim Chaosverein VFB zu unserem Oberchaos-Club wechseln würde? Da käme er vom Regen in die Traufe.
    Können wir uns einen zusätzlichen Trainer auf der Gehaltsliste überhaupt leisten? Wenn ja, wen?
    Vermutlich sitzt der Alois fester im Sattel, als wir denken.

    Wir wissen ja, egal ob die Fürther einen Lauf haben oder nicht, wenn es gegen den Club geht, explodieren die. Auf dieses Spektakel bin ich gespannt, ein 0:0 wird das sicher nicht.
    Aber wir wissen auch, wenn kein Mensch mehr einen Pfifferling auf den Club setzt, dann gewinnt er!

    Sicher ist, bei uns wird es nie langweilig!

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  • Juwe,

    diesmal Sepsi einer mit den besten Zweikampfwerten letzte Saison, wer ist denn der Totalausfall im nächsten Spiel möglichst spielentscheidend?? Genügend Kanditaten sind vorhanden, aber sieht man nicht deren Form unter der Woche, was wird da trainiert?

    Wahrscheinlich trainiert Schwartz schlechtes Stellungsspiel, falsche Zweikampfführung, schlechtes Timing …

    Ich finde gerade an den Beispielen Burgstaller und Sepsi sieht man recht deutlich was fehlt, Konzentration, Leidenschaft, Handlungsschnelligkeit. Beide Spieler sind auch letztes Jahr nicht durch geniale Spielzüge, höchstes Taktikverständnis aufgefallen. Ich fürchte Schwartz hat schlicht zu spät bemerkt, dass sich einige Spieler überschätzen, die dachten der dritte Platz wäre ein Zeichen individueller Klasse.

    Vielleicht kann man Schwartz diese Fehleinschätzung tatsächlich als fachlichen Fehler vorwerfen?

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  • Interessant finde ich auch, dass gerade gegen Dresden und Heidenheim ja auch hier davon geschrieben wurde, dass die Mannschaft defensiv durchaus gut gestanden hat, beide Mannschaften waren sicher bis zum 16er des Clubs stark, aber gefährlich vor das Tor kamen sie doch nicht. Das 1:1 der Heidenheimer war ja ein Fernschuss, der nur alle Jubeljahre mal reingeht, aber auch der Ausgleich der Dresdner war jetzt nicht der geniale Spielzug.

    Bis zum 3:1 war es auch in Braunschweig so, dass die Organisation nach hinten so schlecht nicht war, auch alle „Experten“ haben immer wieder gesagt und geschrieben, dass die Grundordnung gar nicht schlecht ist.

    Auch gegen 60 fand ich die erste Halbzeit nicht schlecht, die Mannschaft hat gekämpft, stand eigentlich sogar ganz stabil nach hinten.

    Nach vorne ging halt recht wenig und das hat dann natürlich auch Auswirkungen auf die Defensive, wenn Du wenig Entlastung schaffst, dann wird irgendwann der Druck zu groß und es fallen Tore. Wenn dann das Gefühl dazu kommt, dass Du eigentlich zu null spielen müsstest um einen Sieg zu holen, weil der Sturm kaum mehr als ein Tor macht, machen kann, dann führt das zu Verkrampfung und wir wissen doch alle was das Momentum bei einer Mannschaft ausmacht. Die Serie letzte Saison war ja auch kein Ergebnis von Fußballkunst sondern hatte ganz viel mit dem Lauf zu tun. Und natürlich mit dem Schlüsselspieler Erras, was aber hier irgendwie keiner sehen will.

    Es haben auch letztes Jahr schon viele Experten und trainer gesagt, die zweite Liga ist sehr eng, meist geht es um Nuancen die den Ausschlag für Sieg und Niederlage geben.

    Das ist alles nicht wirklich beruhigend. Aber es spricht aus meiner Sicht eben durchaus dafür, dass der Trainer und die Mannschaft den Turnaround schaffen können.

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  • zabomors,

    DAUMEN HOCH!!!

    Wann kommt er eigentlich wieder, der Daumen? Oder steckt da auch ein Masterplan hinter? 😉

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  • Armin,

    Die „nach vorne geht nix“-Theorie kann ja nun auf gestern nicht zutreffen 😉

    Und auch wenn manche die Abwehr am Anfang von gut bewerteten, konnte man auch dort schon Defizite sehen. Es mangelt ja eigentlich auch heute bei der Abwehr nicht unbedingt am Positionsspiel. Sepsi war ja z.B. immer da um sich ausspielen zu lassen.
    Vielmehr mangelt es halt irgendwie an Entschlossenheit und mitunter auch der Fähigkeit sich im Zweikampf zu behaupten (evtl. noch Bälle so zu klären, als hätte man vorher schon gegen einen Ball getreten). Gilt etwa für Mühl und Bulthuis beim 0:1 von 60, aber auch gestern bei einigen Toren. So kommt halt viel zusammen. Beim 1:0 wird die Flanke nicht verhindert, Mühl zieht den Kopf ein weil er die Situation wohl falsch einschätzt, Brecko hört auf weil er mit der Klärung rechnet. Das 3:1 ist wieder ein schwacher Zweikampf von Sepsi und eine Nichtreaktion von Mühl.

    Ansonsten passt es einfach in der Rückwärtsbewegung oft nicht im Zusammspiel mit dem Mittelfeld, das zudem kaum an die zweiten Bälle rankommt.

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  • Sollte Dresden morgen gegen Aue gewinnen, hat der Club die ersten 5 Spiele allesamt gegen Mannschaften aus der ersten Tabellenhälfte bestritten (1., 2., 4., 7. und 9.).
    Konklusio 1: Der Club gehört nicht unter die ersten 9.
    Konklusio 2: Wer noch immer meint, das würde sich schon noch alles irgendwie regeln, scheint naiv zu sein.
    Konklusio 3: Realitäten anerkennen, so bitter sie auch sein mögen, und den Abstiegskampf annehmen.
    Konklusio 4: Die linke Außenbahn stabilisieren. Wie das zu gehen hat ist Sache der sportlichen Leitung.
    Konklusio 5: Die rechte Außembahn stabilisieren. Wie? Siehe 4.
    Konklusio 6: Die Innenverteidigung umstellen. Evtl. mit Hovland in der Startelf beginnen, ihm das absolute Vertrauen aussprechen, ihn mental stärken und motivieren.
    Konklusio 7: Defensivarbeit trainieren bis zum Abwinken. Die einzelnen Reihen besser aufeinander abstimmen, kompakter stehen und das Passspiel von hinten heraus verbessern.
    Konklusio 8: Einzelnen Spielern mit detaillierten Videoanalysen konstruktiv aufzeigen, was Abspielen zum besser postierten Mitspieler bringen kann.
    Konklusio 9: Laufwege trainieren, verinnerlichen lassen.
    Konklusio 10: Spielsysteme wenigstens in Betracht ziehen und am MOMENTANEN Leistungsvermögen der Mannschaft ausrichten. Motto: je simpler, desto besser, da Spielintelligenz und Gedankenschnelligkeit derzeit quasi nicht feststellbar.
    Konklusio 11: Sogenannte verdiente Akteure bei Formschwäche auf Bank oder Tribüne setzen, dafür mit anderen Spielern, die sich im Training UND in den Pflichtspielen als motiviert und leistungsfähig zeigen, agieren (Beispiel: Burgstaller/ Teuchert)
    Konklusio 12: Das Phänomen ausnutzen, dass man mit dem Rücken an die Wand gepresst steht – ergo: die Köpfe freimachen, denn noch tiefer kann man im Moment kaum mehr fallen.
    Konklusio 13: Gibt es nicht, weil Clubhexe, Aberglaube etc.
    Konklusio 14: Sämtliche Eitelkeiten beiseitefegen, ob Spieler, Trainer oder Sportvorstand. Heißt z.B.: Egal, wer wen verpflichtet hat, es darf ausschließlich nur die Leistung zählen, die ein Spieler abzurufen in der Lage ist und die der Mannschaft hilft. Alles andere ist persönliche Gülle, die zu 100% irrelevant ist, denn es geht um das Überleben des Clubs.
    Konklusio 15: Der Trainer ist von Konklusio 14 nicht mehr auszunehmen – auch wenn das einer halben Bankrotterklärung für Bornemann gleichkommt und erhebliche Probleme für den Finanzvorstand nach sich zieht.
    Konklusio 16 bis 483: kann jeder hier im Forum nachreichen.
    Konklusio 484: Dritte Liga, wir könnten schneller kommen als uns lieb ist.

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    • zuckerpass: Konklusio 484: Dritte Liga, wir könnten schneller kommen als uns lieb ist.

      Zumal die üblichen Verdächtigen für die Abstiegsplätze nicht willig sind in der Tabelle hinten drin zustehen, weder die Aufsteiger aus der 3. Liga (die tümmeln sich auf Platz 2 und 6!) und auch nicht die Mannschaften, die viele Probleme die letzten Jahre hatten wie zb 1860. Die üblichen Verdächtigen haben sich diesmal allesamt für die obere Tabellenhälfte entschieden. Ich glaube das wird brandgefährlich, wenn der FCN ähnlich wie beim Erstligaabstieg alles nur für ein temporäres Problem hält oder gar auf dem hohen Roß sitzen.

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  • Ich glaube der mirco slomka würde es für relativ wenig Geld machen . Weil er es nochmal wissen will.

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    • Auswärtssieger: Ich glaube der mirco slomka würde es für relativ wenig Geld machen . Weil er es nochmal wissen will.

      meine Bremer Freunde sind einhellig der Meinung, dass Slomka nach Bremen geht (scheint bei denen im Forum schon was von Plan B zu geben?) – schade, würde den auch gut finden.

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  • zuckerpass,

    sehe das 100% auch so, grundsätzlich hätten wir dann ja mit AS genau den Abstiegsspezialisten, der mit dem Rücken zur Wand ja auch in Sandhausen mit PUnktabzug und geringen Mitteln gut funktionierte. Der soll jetzt gg. die Vorstädter Beton anrühren und vorne haben ja jetzt auch schnelle Spieler. Wenn die Herren mal richtig analysieren und nicht nur Labern…:-))

    Das mit dem hohen Ross und den Ansprüchen ist eventuell genau das Problem – wenn ABAS die jetzige Situation so verhergesehen haben (besser formuliert: sich bewußt waren), dann wundert mich um so mehr sowohl die Kaderplanung als auch die derzeitige Herangehensweise?? Denn genau dann hätten 2 schnelle Außenverteidiger geliehen werden (einen hatte man fast schon) und in der IV ein Umbau sofort angegangen werden müssen.

    Im nächsten Jahr laufen soviele Verträge aus, dass einem Angst und Bange werden kann oder anders formuliert: bei der aktuellen Leistung hätten die vermutlichen 4 Mio. € für Burgi (1,5 aus SCF), Marggreiter (2 von Bader) und Hovland (0,5 aus Lautern) wenigstens der Kasse gut getan. Den Burgi brauchen wir beim aktuellen Offensiv-Überangebot gerade nicht und für die IV hätte man Biallas und einenn schnellen Ayhan holen können??

    Ich darf gar dran denken: der Liendl war bei 60 schon zum Abschuß frei gegeben (Kicker, Mitte Juli!) – der gute Trainer macht ihn zum 6er (Runjajic), der unsrige holt Alushi…:-((

    Wenn es die Mittel hergeben, dannn AS gezwungenermaßen halten, dafür mit Djakpa und Bönisch 2 bessere AVs holen (beide vertragslos) und links wie rechts hinten die Konkurrenz erhöhen. Den Leibold brauchen wir m.E. eher neben einem defensiven 6er – Behrens ist aktuell auch mal für die Bank gut.

    Kämpfen / Moral ist da, jetzt müssen halt alle den Karren und klarem Blick unten raus ziehen – auf 3. Liga können ja alle verzichten.

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  • Armin,
    Die genannten Spiele habe ich bis auf die Partie gegen grottenschlechte Dresdner anders erlebt. Sowohl gegen Heidenheim als auch gegen 60 wurden wir richtig aufgemischt. Man hat minütlich mit einem Gegentreffer gerechnet. Unser Tor fiel jeweils aus dem Nichts

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  • Marek,
    Für uns viel zu teuer, zumal die Kategorie Slomka, Gisdol & Co. sich ihren Namen bei uns nicht komplett kaputtmachen wollen. Es gibt nur einen Grund für das Zaudern von Bornemamn: weil wir so Klamm sind, dass wir eigentlich den Trainer nicht wechseln dürfen. Ergo wird es ein unbeschriebenes Blatt oder ein azsgesorgter Langzeitsrbeitsloser, der zurück ins Geschäft will.

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