Der Club gegen Fürth – Die Spieltagszusammenfassung #FCNSGF

Alles zum Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth von uns und anderen auf einen Blick. Dazu Cluberer, Zahl, Zitat und Tweets des Spieltags.

Wir zum Spiel

  • Spielbericht: Wir gehen da jetzt zusammen durch„Der Club hat gegen Fürth nicht schlecht gespielt. Wahrscheinlich sogar besser und engagierter als der Gegner. Nur traf er eben (wieder mal) weniger oft ins Tor als der Gegner. Dennoch bleibt einem das Gefühl, dass die Mannschaft es heute nicht verdient hat aufgepfiffen zu werden. Nicht heute, nicht nach all dem, was man augenscheinlich investierte, nur eben an sich, am Gegner und irgendwie an eben allem scheiterte, was der Fußball-Experte mit „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß“ nur noch achselzuckend quittieren kann.“
  • Belschanov: Asylantrag„Was bleibt dem Fan eines abgewirtschafteten Traditionsverein noch übrig? Was kann er noch tun? Was kann man ihm empfehlen? Sein Leben der heiligen Mutter Maria widmen? Klingt verlockend, doch bevorzugt die Gespielen der Marke „Nicht von dieser Welt“. Mit seinen Kindern ausschließlich Holländisch sprechen? Dazu müsste ich Kinder haben. Und Holländisch können.
  • Analyse: Gegner effizient, Club unstrukturiert „Die Betonung dieser Einzelaktionen zeigt aber auch, dass auch in dieser Phase nicht von einer geschlossen starken Offensivleistung gesprochen werden kann. Der FCN hatte natürlich auch jetzt mehr vom Spiel, der Gegner hinterließ generell auch in der zweiten Halbzeit nicht unbedingt den Eindruck eines Teams, das überdurchschnittlich stark ist, doch die defensive Organisation genügte trotz aller offenbarter Unzulänglichkeiten in Sachen Vermeiden von zweiten Bällen, um den Club 93 Minuten lang daran zu hindern, ein Tor zu erzielen. Erst in der Nachspielzeit traf Guido Burgstaller nach einer weiteren Einzelaktion. Allein, es war zu spät. Zu spät dürfte es nach menschlichem Ermessen auch für Alois Schwartz sein. Zu spät, um den Eindruck zu revidieren, der sich nun bei den meisten Fans verfestigt hat: Die Kurve skandierte „Wir ham die Schnauze voll“ und die Pfiffe im Stadion waren laut und deutlich. Ein Trainer hat nach derartigen Unmutsbekundungen normalerweise nur noch wenige Tage bis Wochen im Amt“

  • Die anderen zum Spiel

  • nordbayern.de: Derbysieg für Fürth: Steininger stürzt Club ins Unglück„In diesem Frankenderby ging’s um mehr als nur Prestige. Besonders für den 1. FC Nürnberg stand im 261. Lokalvergleich mit dem Kleeblatt eine Menge auf dem Spiel. Doch auch gegen Fürth fand der glück- und sieglose FCN nicht in die Spur zurück. 1:2, der Club bleibt im Keller kleben.“
  • kicker.de: Dursun und Steininger bescheren den Derbysieg„Die Erzrivalen Nürnberg und Fürth gingen angeschlagen ins 261. Franken-Derby. Am Ende feierte die Spielvereinigung und stürzte den Club mit einem 2:1-Auswärtssieg noch tiefer in die Krise. In einer umkämpften Partie agierte zwar der FCN spielbestimmend, doch die Kleeblättler zeigten sich kaltschnäuziger bei der Chancenverwertung.“
  • Süddeutsche Zeitung: Das Schicksal als Feind„Manchmal beginnt Entfremdung mit Schweigen, die Fans des 1. FC Nürnberg waren am Dienstagabend das beste Beispiel. Es lief die dritte Minute der Nachspielzeit im Frankenderby gegen Greuther Fürth, Guido Burgstaller hatte das Anschlusstor geschossen, das 1:2. Ordnungsgemäß rief der Stadionsprecher den Vornamen des Torschützen aus, „Guiiidoo…“, und ordnungsgemäß wartete er nun auf die Fans, die den Nachnamen hätten ergänzen sollen. Der Stadionsprecher wartete, aber niemand antwortete. Schließlich antwortete er sich selbst: „…Burgstaller“. Es dauerte bis zum Abpfiff, ehe die Fans sich wieder meldeten: Sie pfiffen, streckten Finger in die Luft und sangen das Lied, das davon handelt, dass sie die Schnauze voll haben.“


    Cluberer des Spieltags

    Cedric Teuchert. Er kam, sah und dribbelte. Der 19-Jährige machte in den letzten 30 Minuten mehr Alarm als die gesammelte Offensivabteilung zuvor es aus dem Spiel heraus geschafft hatte. Gewann als Offensivspieler sogar mehr Zweikämpfe als er verlor, eine echte Ausnahme. Die teschnische Finesse, ddie Ballsicherheit und die Wucht, die Teuchert ins Spiel brachte, tat dem FCN gut. Die Frage, warum Alois Schwartz nicht von Anfang an auf den Coburger setzt, war wohl die meist gefragte im Achteck am Dienstag.

    Zahl des Spieltags

    56,1.Das ist die Passquote des Gegners vom Dienstag. Mit anderen Worten, die Fürther brachten nur etwas mehr als jeden zweiten Pass an und gewannen dennoch. Die Interpretation dieser Tatsache kann nun natürlich zwischen „Da sieht man, wie viel Glück das Kleeblatt hatte“ und „Da sieht man, wie schlecht der Club gewesen ist“ ozillieren lassen. Bezeichnend ist es allemal, dass ein Team, dessen Passwert in der gegnerischen Hälfte sogar auf 44,8% fiel, in der Lage ist, ein Spiel zu gewinnen. Um diesen Punkt zu unterstreichen ließen sich natürlich auch die 12:3 Ecken oder die 21:10 Torschüsse heranziehen. Es zeigt sich einfach: Im Fußball geht’s eben doch um Tore und sonst um nichts.

    Zitat des Spieltags

    „Es läuft gerade alles gegen uns“ (Miso Brecko) Läuft wirklich alles gegen den Club? Bei der Entstehung des 0:2 kann man sicher auf die Idee kommen. Erst Schiedsrichter Stieler mit einem „moving screen“ gegen Behrens, der im Basketball als Foul gewertet worden wäre, dann Sepsi mit einer Abfälschung, die das Schüsschen von Steininger unhaltbar macht. Aber wenn andererseits seit Wochen die anderen gegen den FCN stets mehr laufen, kann man sich auch fragen, ob das nicht auch ein Grund dafür ist, dass alles gegen den FCN läuft.

    Tweets des Spieltags

    Wo steht der FCN? – Unser Abstand-O-Meter

    Die Grafik ist so zu lesen: Der FCN ist immer der Mittelpunkt, ganz der Weltsicht aller Club-Fans entsprechend. Auf der y-Achse (also rauf und runter) findet sich der Abstand des jeweiligen Vereins auf den FCN in Punkten, auf der x-Achse (also links und rechts) der Abstand auf den FCN in Toren.

    Nächster Spieltag

    Sonntag. 13:30 Uhr. Arminia Bielefeld. Schüco-Arena (Alm). Was ist zu erwarten, wenn zwei der drei noch sieglosen Mannschaften der Zweiten Liga aufeinander treffen? Wahrscheinlich Tore, denn die jeweils neun geschossenen Tore der beiden Teams sind im oberen Drittel der Liga anzusiedeln. Logischerweise deshalb aber auch Gegentore, denn nur der VfL Bochum (12) sprengt die beiden Teams, die mit 11 bzw. 17 Gegentoren am Tabellenende der Gegentortabelle stehen. Was spricht für den FCN? Außer der Idee, dass jede Serie irgendwann reißen muss und man ja irgendwann mal gewinnen muss? In der Zweiten Liga hat der FCN die letzten fünf Spiele auf der Alm allesamt gewonnen und überhaupt noch nie gegen Bielefeld verloren. Aber irgendwann muss jede Serie reißen?

  • 27 Gedanken zu „Der Club gegen Fürth – Die Spieltagszusammenfassung #FCNSGF

    • Mit dem Abstand O Meter stimmt etwas nicht. Woche für Woche bewegen sich die anderen Embleme hin und her, nur das Club-Logo bleibt an seinem Platz. Und irgendwie wirkt es so, als ob die anderen Vereine immer weiter weg wären, seltsam, oder?

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      • block4: Mit dem Abstand O Meter stimmt etwas nicht. Woche für Woche bewegen sich die anderen Embleme hin und her, nur das Club-Logo bleibt an seinem Platz.

        Das Club-Logo wird in der nächsten Ausgabe auch auf seinem Platz bleiben, aber dieses Mal wird sich nur der FC Heidenheim weiter wegbewegt haben. 🙂

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    • Also, Club, denk mal an die Anderen und deren Sorgen:

      Florian will nicht permanent das Koordinatensystem erweitern müssen.
      Mein Neffe hat am Sonntag Geburtstag und bekommt ein clubeskes Päckchen vom Onkel aus Hamburg – und er möchte NICHT zum Gespött in seinem Ort am südlichen Rande Mittelfrankens werden.

      Habt Ihr das verstanden? Ok, dann noch mal alle:
      Wir müssen für unsere Fans drei Punkte holen,
      Wir müssen für unsere Fans drei Punkte holen,
      Wir müssen für unsere Fans drei Punkte holen.
      Gut so. Und jetzt raus Standards üben.

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    • Bei mir ist die enttäuschende Ernüchterung und auch die ernüchternde Enttäuschung inzwischen so groß, daß mich das alles gscheit Götz von Berlichingt. Mich interessiert nicht mal die Antwort auf die Frage, wie hoch er dieses Mal und mit welcher Aufstellung verlieren wird.

      Ich brauch dringend eine Club-Pause.

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      • Woschdsubbn:
        Ich brauch dringend eine Club-Pause.

        Kannst du vergessen!
        Das morgen wird ein epischer Kick!
        Granatenspiel!
        Vorletzer gegen Letzer!
        Vize-Rekordabsteiger gegen Rekordabsteiger!

        Ob dich das morgen wirklich „Götz von Berlichingt“, wenn der Club in diesem epischen Duell erneut strauchelt, untergeht oder vielleicht doch gewinnt?

        So unterhopft kannst du doch gar nicht sein, dass du dich doch nicht wieder nicht aufregst…

        Um mal loszukommen vom Club, empfehle ich dir die schönen Künste.
        Ballett, das entspannt!
        Ich hab heute meinen ersten Auftritt.
        Bin schon aufgeregt…
        sieht dann so in etwa aus…

        Erst die Leidensfähigkeit als Clubfan macht es mir möglich diesen Weg zu gehen…

        🙂

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    • klasse grafik! am besten riesengroß in die umkleidekabinen des clubs „babbm“!
      den graf vom nullpunkt aufrollen – step by step.
      dann wird die saison noch episch…

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    • Vorletzter gegen den Letzten! Die letzten beiden der 2.Liga ohne Saisonsieg….
      Dann ist ja klar wie das endet…😱😱😱

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      • JOEM:
        Vorletzter gegen den Letzten! Die letzten beiden der 2.Liga ohne Saisonsieg….
        Dann ist ja klar wie das endet…

        „Die 6:2 Niederlage gegen diesen mit hervorragenden Akteuren gesegneten Gegner war unverdient und allein Schiedsrichterentscheidungen und dem viel zu aufgeregten Umfeld geschuldet. Ich habe viel Positives gesehen, die meinen Weg bestätigen“

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        • Alex: „Ich habe viel Positives gesehen, die meinen Weg bestätigen“

          War ja klar, dass er das auch noch mit nem Fehler formulieren wird. 😉

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    • Na Die Statements von Schwartz sind schon eindeutig gegen die Emotionalität der Fans gerichtet. Er sagte, das die Fans schon nach dem 2. Spieltag viel zu Sensibilisiert gewesen wären und er durchaus erschrocken war über die Reaktion.
      Was hat er erwartet? Diese unterdurchschnittlichen Auftritte der Mannschaft waren besorgniserregend. Dann rettet sich eine Profimannschaft gegen eine Amateur Mannschaft im DFB Pokal ins Elfmeterschießen… Was hat er erwartet in Nürnberg?

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    • Habe heute Mittag ganz kurz den 3.Liga-Livestream angeworfen. Weshalb? Ganz einfach nach dem Motto: Wenn du dich so richtig Scheiße findest, vergleich dich halt mal kurz nach unten. Dann geht’s besser.

      Hat nicht geklappt. Nach zwei Minuten wurde mir schlecht. Nicht unbedingt wegen des überschaubaren Niveaus. Mir ist vielmehr echt klar geworden, dass wir da nächstes Jahr möglicherweise mitmischen – falls wir die Lizenz bekommen.

      Hm. Vielleicht sollte ich Woche für Woche zwei bis drei Minuten mehr gucken, wegen der Gewöhnung und so…

      Äh, habe ich fast vergessen, wir sind der Club, heißt’s doch, oder halt so ähnlich…

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    • Also, Alois, wie wäre es denn damit?

      Kammerbauer, Hovland, Bulthuis, Leibold

      Salli, Behrens, Möhwald, Teuchert

      Matavz, Burgstaller

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    • Trotz allem Frust und Ärger der letzten Wochen bleibt positives Denken alternativlos.
      Morgen stoßen wir den Bock um!!!

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    • Habe nach dem Wecker jetzt 23 Minuten positiv gedacht, bis mir einfiel, verdammt, schon wieder Matchday

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    • Clubfrei bedeutet: Bei dem schönen Wetter gehts zum Wandern auf den Staffelberg.

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      • Woschdsubbn:
        Clubfrei bedeutet: Bei dem schönen Wetter gehts zum Wandern auf den Staffelberg.

        Ich gehe heute mit Lea Klöse essen, Sylvie hat frei. Danach kaufe ich mir die neue Mickey Mouse, um den neuen Kader nachzuschlagen.

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    • Bei mir bedeutet Clubfrei heute Protagonist eines Krimi-Spiels zu sein. Als Gerichtsmediziner analysiere ich dann Leichen anstatt dem leblosen Club-Spiel.

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    • wir müssen da jetzt durch, hoffen dass der verdammte Bock vielleicht doch umgestoßen wird.
      Werde mir das Ding – sobald die Kinder den elterlichen Mittagstisch (Krautwickel) verlassen haben – mit verkrampften Daumen anschauen und hoffen dass irgendwie was geht.

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      • josch:
        Leibold verletzt, also keine Pause für Sepsi

        Das passt ins Bild. Selbst die geringste Hoffnung auf Besserung wird verbaut.

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