Analyse: Verdienter Sieg, schwacher Gegner

Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: Arminia Bielefeld vs. 1. FC Nürnberg 1:3 (1:0) Der Club gewinnt zum ersten Mal in dieser Saison. Es war ein völlig verdienter Erfolg, allerdings gegen schwache Gastgeber.

Die Analyse:

fscfcn
Startformation

Schwartz blieb erneut beim 4-2-3-1, ersetzte den kurzfristig verletzten Leibold durch Burgstaller und verzichtete auf weitere Veränderungen. Das hieß, dass auch die beiden in den letzten Wochen zurecht gescholtenen Außenverteidiger Sepsi und Brecko wieder auflaufen durften. Leibolds Platz im Kader nahm der wieder genesene Tobias Kempe ein. Zusätzlich ersetzte im Vergleich zum Derby am Dienstag Willi Evseev, der erstmals in dieser Saison im Kader stand, Philipp Hercher, der am Vortag beim 4:1 der U21 beim TSV 1860 München, auf dem Platz gestanden hatte.

Der Club war von Beginn an die tonangebende Mannschaft, die Gastgeber, die im bisherigen Saisonverlauf zu Hause noch nicht verloren hatten, zogen sich tief zurück und überließen dem FCN das Spielfeld. Allerdings schien es in der Anfangsphase noch so, dass der Club den Spielaufbau vor allem über lange Bälle aus der Abwehr bewältigen wollte. Dafür fehlte es den Anspielen von Sepsi, Petrak und Brecko aber an Präzision. Erst nachdem der Aufbau flacher wurde, wurde der FCN auch etwas gefährlicher. Besonders die Einzelaktionen von Burgstaller auf dem rechten Flügel sorgten dann für Unordnung im Strafraum der Bielefelder. Der Österreicher dribbelte sich mehrfach gekonnt durch die Reihen der Ostwestfalen. Auf diese Weise kam der Club durch Matavz (6., 14.) und Salli (27.) zu ersten Halbchancen. Wirklich gefährlich war allerdings nur die letztgenannte Chance durch Salli. Doch der Kameruner jagte die Vorlage von Burgstaller in den ostwestfälischen Himmel.

Auf der Gegenseite kam die Arminia quasi gar nicht vor das Tor der Gäste. Erst nach mehr als einer halben Stunde gab es nach einer Verkettung von Missverständnissen zwischen Brecko, Bulthuis und Kirschbaum die erste Chance für Bielefeld durch Staude. Jenseits dieser Szene hatte der FCN defensiv bis dahin gar kein Problem mit den Ostwestfalen gehabt, die langen Bälle in die Spitze auf Klos fing Hovland gekonnt ab. Auf dem Landweg war Bielefeld oft viel zu unpräzise; allerdings auch, weil der Druck den Petrak und Behrens auf die Ballführenden ausübte sie zu Fehlern zwang. Kurz vor der Pause stellte sich das Spiel dann auf den Kopf. Zunächst vergab Burgstaller einen Elfmeter, den Brecko und Matavz über rechts eingeleitet hatten, so kläglich, dass er wohl in jedem Jahresrückblick als „Fehlschuss der Saison“ auftauchen dürfte. Kurz darauf ging Bielefeld nach einer Ecke, bei der die Zuordnung einmal nicht stimmte, mit 0:1 in Führung. Zur Pause wirkte es daher so als würde der Club mit der alten Fußballbinsenweisheit „Wer seine Überlegenheit nicht ausnutzt, wird bestraft“ konfrontiert.

Doch der Club im Allgemeinen und Guido Burgstaller im Speziellen hatten bereits kurz nach der Pause eine Antwort auf die Binsenweisheit parat. Nach einem Einwurf von Brecko, den Möhwald sofort zur Flanke verarbeitete, hämmerte der Österreicher den Ball ins Gehäuse der Bielefelder. Er stellte damit das Remis wieder her und gab gleichzeitig die Marschrichtung für die Zweite Halbzeit vor. Es sollte die gleiche sein wie vor der Pause. Der FCN machte das Spiel, Bielefeld blieb zurückhaltend und passiv. Vor allem in den Zweikämpfen auf den defensiven Außenbahnen war es wiederholt auffällig, dass die Gastgeber immer wieder zurückzogen und sich so die Nürnberger häufig durchsetzten. Das Zurückziehen und die Passivität erhöhte sich nach dem berechtigten Platzverweis gegen den Torschützen Schuppan sogar noch weiter. Die Arminen waren nun zu zehnt, waren eher auf Schadensbegrenzung aus als darauf selbst den ersten Saisonsieg einzufahren.

So war es auch weiterhin der FCN, welcher sich die Chancen erspielte. Burgstaller und Matavz hatten Abschlüsse, auch wenn ihnen die letzte Kraft und Wucht fehlte. Schwartz wollte diese Wucht dann dadurch erzielen, dass er Teuchert für Salli brachte. Der Youngster rückte in eine Art Zwitterrolle zwischen Außenstürmer und zweitem Angreifer und sollte immer wieder Verteidiger binden. Auch wenn der Club aus dem Spiel besser und geordneter war als in den Vorwochen, musste es dann doch ein Standard, eine von Teuchert herausgeholte Ecke, die wohl eher ein Abstoß gewesen sein dürfte, richten. Möhwald flankte in die Mitte, Matavz verlängerte gekonnt und Burgstaller verwandelte technisch sehenswert. Es war auf Grund der Dominanz und der Tatsache, dass die Arminia quasi gar nicht stattfand, eine verdiente Führung. Matavz und Teuchert bauten diese kurz darauf durch einen spielerisch wie technisch feinen Konter noch weiter aus. Bielefeld hatte dem nur noch eine gute Gelegenheit von Görlitz entgegen zu setzen, die aber Kirschbaum sehenswert entschärfen konnte. Zwei Möglichkeiten auf 4:1 zu stellen vergab dann noch der spät eingewechselte Jakub Sylvestr. Der Erfolg war am Ende dennoch auch in der Höhe verdient.

Inwieweit der Sieg nun eine Initialzündung ist oder doch nur ein Strohfeuer gegen einen numerisch dezimierten, technisch limitierten und spielerisch schwachen Gegner, lässt sich zu diesem Zeitpunkt nicht seriös beantworten. Es war aber, gerade was die spielerischen Elemente anging, eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den letzten Spielen zu bemerken. Dies lag sicherlich in Teilen daran, dass Guido Burgstaller wieder spielte wie in der Vorsaison und nicht wie sein pomadiger Zwillingsbruder. In Teilen lag es auch daran, dass Behrens und Petrak mehr Zugriff hatten und in der Abwehr Hovland vieles souverän klären konnte. So ergaben viele Einzelteile, die auch aus Einzelleistungen bestanden, ein großes Ganzes auf dem sich aufbauen lassen kann. Man muss ja nicht gleich – wie ein anderer Clubtrainer nach einem überzeugenden Auswärtssieg gegen ein durch Platzverweis geschwächtes Team – von der Geburt einer Mannschaft sprechen.

Die Zahlen:

Bielefeld Nürnberg
1
Tore
3
12
Torschüsse
21
3
Schüsse aufs Tor
7
4
Ecken
4
35,8
Ballbesitz (%)
64,2
58,3
Passquote gesamt (%)
76,6
76,6
Passquote eig. Hälfte (%)
87,1
50,2
Passquote geg. Hälfte (%)
63,9
43,1
Gewonnene Zweikämpfe (%)
56,9
19
Fouls
17
113,66
Laufdistanz (km)
112,08
5
Abseits
4

Trainerstatement:

„Wir sind froh, dass wir es endlich geschafft haben, den ersten Sieg einzufahren. Heute hat mit dem Ergebnis die A-Note gestimmt, aber auch die B-Note, denn es war eine gute Leistung. Wir hatten das Spiel von Beginn an im Griff und waren die bessere Truppe. Aber wir hatten zur Pause viel Aufwand und wenig Ertrag und mussten wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Das ist in so einer Phase nicht einfach, deshalb ein großes Kompliment an die Mannschaft. Es war ein hartes Stück Arbeit, wir haben aber gezeigt, dass wir es können. Wir freuen uns jetzt zwar, doch es gilt: nach dem Spiel, ist vor dem Spiel. Am Freitag geht es schon wieder weiter.“

Die Spieler im Einzelnen:

Thorsten Kirschbaum 10 Notenpunkte (2- numerisch: 2.33)
Einmal gut antizipiert, einmal gut pariert. Vor der Staude-Chance eventuell etwas gezögert. Entwickelt sich zum Rückhalt.
Miso Brecko 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Offensiv sehr auffällig, defensiv einmal unaufmerksam. Insgesamt stark verbessert im Vergleich zu den letzten Spielen.
Even Hovland 11 Notenpunkte (2 numerisch: 2)
Schaltete Fabian Klos völlig aus, klärte viele Bälle souverän. Versuchte sich sogar im Spielaufbau. Erinnerte an Zeiten bevor Clubfans United ihn gegenüber dem Norwegischen Rundfunk gelobt hatte.
Dave Bulthuis 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Nicht schlecht, aber auch nicht gut, beim Gegentor allein gelassen, aber vorher schon entscheidend in der Entstehung der Bielefelder Großchance.
Laszlo Sepsi 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Gemessen an den letzten Spielen eine Weltklasseleistung. Legt man objektive Maßstäbe an, eine ordentliche. Machte hinten weitgehend dicht (allerdings mit dummer Gelber Karte), tat aber nach vorne gar nichts.
Hanno Behrens 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Versuchte das Spiel zu lenken, das gelang nicht immer. Störte aber gut und brachte so zusammen mit Petrak das Bielefelder Aufbauspiel zum Erliegen.
Ondrej Petrak 10 Notenpunkte (2- numerisch: 2.33)
Bester Nürnberger Zweikämpfer (70%), machte den Bielefelder Aufbauspielern das Leben äußerst schwer, schaffte es sogar einige Bälle nach vorne zu verteilen. Im Spiel aus der Aufbaureihe heraus aber noch mit Schwächen, insgesamt aber überzeugend.
Kevin Möhwald 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Aus dem Spiel heraus mit einigen Schwächen, auch weil das Spiel phasenweise über seinen Kopf hinweg aufgebaut wurde. Dennoch ordentliche Leistung, weil das 1:1 vorbereitet und das 2:1 per Freistoß eingeleitet.
Tobias Kempe Ohne Bewertung
Kam in der 85. Minute für Möhwald. War gänzlich unauffällig.
Edgar Salli 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Wurde rekordverdächtige sechsmal gefoult. Vergab leichtfertig eine Großchance, war durchaus bemüht, es fehlte aber an taktischem Grundverständnis.
Guido Burgstaller 13 Notenpunkte (1- numerisch: 1.33)
Man of the Match. Immer aktiv, durchsetzungsstark gegen die Bielefelder Abwehr, gewann viele Eins-gegen-Eins-Situationen. Traf zweimal sehenswert. Da fällt selbst der kläglich vergebene Elfmeter nur noch minimal ins Gewicht und verhindert nur die glatte Eins.
Tim Matavz 11 Notenpunkte (2 numerisch: 2)
Leitete den Elfmeter per Hackentrick ein, bereite das 2:1 vor und schoss das 3:1, nachdem er den Konter selbst eingeleitet hatte. Gewann für einen Offensivspieler starke 61% seiner Zweikämpfe. Hätte allerdings noch mehr Tore machen müssen.
Cedric Teuchert Ohne Bewertung
Kam 16 Minuten vor Schluss für Salli. Durchaus agil und präsent, allerdings etwas weniger als in den Vorwochen. Dafür zusammen mit Matavz schöner Konter zum 3:1.
Jakub Sylvestr Ohne Bewertung
Kam in der 90. Minute für Burgstaller. Hatte in der Nachspielzeit noch zwei Torchancen, mindestens eine muss er machen.

89 Gedanken zu „Analyse: Verdienter Sieg, schwacher Gegner

  • Ich verstehe ja dass sich die Freude über den ersten Sieg auch in den Noten widersoiegeln soll, aber wenn ivh die Noten und das Spiel gegen Fürth vergleiche, dann sind für mich die Unterschiede bei den Noten zu groß.

    Klar, Fußball ist ein Ergebnisspiel, ein Sieg kann sich auch in den Noten ausdrücken, aber nicht 6-8 Notenstufen, so viel besser waren wir gestern nicht und so viel schlechter waren wir gegen Fürth nicht.

    Für mich war der Hauptunterschied die Effektivität und das Momentum, diesmal bekommt Bielefeld den Platzverweis und nicht wir.

    0

    0
  • Da bin ich voll bei Armin, die Noten wären ok für eine gestern von belschanov gesehenen europäische Spitzenmannschaft, spiegeln aber die gestrige Leistung in keiner Weise wider. Mit Bitte um Nachkorrektur.

    0

    0
  • Alex, nach eigener Aussage hast Du das Spiel nicht vollständig gesehen, daher muss ich den Antrag leider ablehnen.

    Armin, seh ich inhaltlich tatsächlich anders. Viel bessere Zweikampfwerte, effizienter vor dem Tor und auch deutlich besser, weil geschlossener Pressing gespielt. Natürlich lag das auch an den nochmal schwächeren Bielefeldern, aber eben nicht nur. (Mal zum Vergleich, der Kicker hat Burgstaller bei ner 2 und alle anderen bei 3 oder 3,5. Gegen Fürth waren da reihenweise Vierer und eine 5,5 für Sepsi drin. Auch die haben anscheinend einen Unterschied gesehen.) Find die Noten dafür, dass man über 90 Minuten einen Gegner dominiert hat, absolut angemessen. Genau das hat man gegen Fürth nämlich ab dem 0:2 nicht mehr. Da hat man sich komplett in Lethargie und Verzweiflung ergossen.

    0

    0
    • Florian Zenger | Clubfans United: Alex, nach eigener Aussage hast Du das Spiel nicht vollständig gesehen, daher muss ich den Antrag leider ablehnen.

      Da ich nur die 2. Halbzeit live sah, muss ich also von einer überragenden 1. Halbzeit ausgehen?

      0

      0
  • Sehr erfreut und erleichtert über den ersten Saisonsieg. Die Leistung einzuschätzen, ist schwierig. Es war sicherlich eine klare Steigerung, wenn man bedenkt, dass man vor noch nicht mal einer Woche gegen sicherlich nicht stärkere Fürther noch verloren hat. Dennoch darf man nicht verkennen, dass Bielefeld erschreckend schwach war und nun die rote Laterne übernommen hat.

    In grenzenlosem Freudentaumel sollte man daher gewiss nicht versinken – jedem sollte klar sein, dass dies nur ein erster Schritt war, um aus dem Tabellenkeller zu kommen.

    Am Freitag muss man nun unbedingt nachlegen, sonst war das gestern schon wieder ziemliche Makulatur.

    Wir brauchen unbedingt weitere Siege, um überhaupt nur ins Mittelfeld der Tabelle zu kommen und nicht die gesamte Saison im Tabellenkeller und Abstiegskampf rumzukrebsen.

    0

    0
    • SCRamjet: Dennoch darf man nicht verkennen, dass Bielefeld erschreckend schwach war und nun die rote Laterne übernommen hat

      Schon schwierig das einzupreisen. Der FCN konnte halt gestern gegen niemand anderen spielen als gegen diesen (siehe Überschrift) schwachen Gegner.

      0

      0
      • Florian Zenger | Clubfans United: Schon schwierig das einzupreisen. Der FCN konnte halt gestern gegen niemand anderen spielen als gegen diesen (siehe Überschrift) schwachen Gegner.

        Der Freitag sollte hier ja etwas mehr Aufschluss geben, wenn man gegen eine Union spielt, die diese Saison vielleicht tatsächlich der ihnen schon seit Jahren immer wieder (und meiner Meinung nach stets recht unverständlich) verliehenen (Geheim-)Favoritenrolle gerecht wird.

        Union hat nach kurzem Stotterstart in die Spur gefunden, zuletzt 3 Siege in Folge eingefahren und hat heute abend die Chance, im Heimspiel gegen bis dato völlig enttäuschende Hamburger bis auf Platz 2 vorzurücken.

        Man kann also am Freitag einen Gegner erwarten, der voller Selbstvertrauen mit breiter Brust aus einer Siegesserie antritt – oder die nach einer Enttäuschung aus einem Heimspiel gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller Wiedergutmachung betreiben will.

        Es wird in der Tat spannend zu sehen, wie sich unsere Jungs da schlagen werden. Dass sie bereit sind, zu kämpfen und vollen Einsatz zu geben, auch für ihren Trainer, haben sie gestern gezeigt. Nun muss sich zeigen, ob sie auch gegen einen deutlich stärkeren Gegner bestehen können.

        0

        0
  • Interessante Parallele zwischen den Club-Profis und der 2. Mannschaft:

    Bei den Profis haben in den ersten sieben Saisonspielen sowohl die Club-Spieler als auch der Gegner immer mindestens ein Tor geschossen. Bei der U21 hat diese Serie sogar bis zum neunten Spiel angehalten.

    Experten sprechen in solchen Fällen von einer klaren Trainings- und Spielphilosophie über alle Mannschaften eines Vereins hinweg…

    0

    0
    • Töffi: Interessante Parallele zwischen den Club-Profis und der 2. Mannschaft:

      Bei den Profis haben in den ersten sieben Saisonspielen sowohl die Club-Spieler als auch der Gegner immer mindestens ein Tor geschossen. Bei der U21 hat diese Serie sogar bis zum neunten Spiel angehalten.

      Experten sprechen in solchen Fällen von einer klaren Trainings- und Spielphilosophie über alle Mannschaften eines Vereins hinweg…

      Möglicherweise ist das nur Zufall.

      Mir fällt auf, dass wir immer wieder anmerken, wie schwach unsere Gegner in den vergangenen Spielen waren. Vielleicht hat das auch etwas mir uns zu tun. Jede Mannschaft spielt nur so stark, wie es der Gegner, (also wir), zulässt, (fünf Euro in das Phrasenschwein).
      Spielerisch überrannt hat uns bis jetzt doch keiner, im Großen und Ganzen konnten wir die anderen Mannschaften von unserem Tor fernhalten, vielleicht als Ausnahme Bochum. (Das Braunschweigspiel habe ich nicht gesehen, dazu kann ich nichts sagen).

      0

      0
      • Pokalputzer: Das Braunschweigspiel habe ich nicht gesehen, dazu kann ich nichts sagen

        Das Speil gegen Braunschweig war bis zum Ausgleich ordentlich aber auch nicht mehr. Nach dem Doppelschlag ist man aber auseinandergefallen. Leider spielt man bis jetzt aus meiner Sicht viel zu oft nur ordentlich und nicht gut oder super. Vlt. liegt es am Selbstvertrauen. Dresden und Heidenheim hätte man nicht unbedingt unentschieden spielen müssen. Aber hätte hätte Fahrradkette.

        0

        0
      • Pokalputzer: Spielerisch überrannt hat uns bis jetzt doch keiner, im Großen und Ganzen konnten wir die anderen Mannschaften von unserem Tor fernhalten, vielleicht als Ausnahme Bochum. (Das Braunschweigspiel habe ich nicht gesehen, dazu kann ich nichts sagen).

        Spielerisch überrannt vielleicht nicht. Aber man muss doch festhalten, dass wir, das Fürth-Spiel vielleicht ausgenommen, doch bisher stets unterm Strich die schlechtere Mannschaft waren und verdient verloren oder zumindest nicht gewonnen haben.

        0

        0
        • SCRamjet: Spielerisch überrannt vielleicht nicht. Aber man muss doch festhalten, dass wir, das Fürth-Spiel vielleicht ausgenommen, doch bisher stets unterm Strich die schlechtere Mannschaft waren und verdient verloren oder zumindest nicht gewonnen haben.

          Ja, aber in erster Linie wegen individueller Fehler, nicht aufgrund der Spielanlage.

          0

          0
          • Pokalputzer: Ja, aber in erster Linie wegen individueller Fehler, nicht aufgrund der Spielanlage.

            Also gerade hinsichtlich der Spielanlage waren unsere Gegner stets besser und haben sich auch mehr Chancen herausgespielt.

            0

            0
  • Endlich ist der erste Dreier eingefahren. Zum Spiel kann ich nicht viel sagen, da ich Konferenz geschaut habe. Vlt. hat der Alois nun die richtige Sprache gefunden. Am Freitag gehts gegen die Union. Hoffe da wird Leibold für Sepsi spielen und Salli wird gegen Teuchert getauscht, der mal einen Startelfeinsatz verdient hätte.
    Was ich mich Frage ist, wenn am Freitag verloren wird (hoffentlich natürlich nicht) ob dann eine Trainierdiskussion aufkommt oder nicht?? Denn es wäre ja Länderspielpause usw.

    0

    0
  • Franky86:

    Was ich mich Frage ist, wenn am Freitag verloren wird (hoffentlich natürlich nicht) ob dann eine Trainierdiskussion aufkommt oder nicht?? Denn es wäre ja Länderspielpause usw.

    Das kommt vermutlich darauf an, wie sich die Mannschaft präsentiert und wie sich der Trainer bezüglich Aufstellung, Taktik, Einwechslungen usw verhält.

    Vergleich zu Bremen:
    Ein Treuebekenntnis von Frank Baumann zu Skripnik wurde hinfällig, als die Mannschaft gegen Gladbach eine vollkommen desolate Vorstellung gegeben und mit 1:4 verloren hat. Bei der nächtlichen Heimkehr des Mannschaftsbusses wurde der Trainer dann noch mit Schmährufen und diversen hochgehaltenen Mittelfingern empfangen.
    Da drückte der Verein dann „im Sinne des Vereins“ den Not-aus-Schalter.

    Zeigt der Club ein gutes Spiel oder auch Nehmerqualitäten und holt einen Rückstand auf (siehe Bochum, siehe Bielefeld), wird wohl etwas leiser über den Trainer diskutiert.

    Bei einem Sieg … aber das war ja nicht die Frage.

    0

    0
  • Alex, keine überragende aber (den Elfmeter und den individuellen Fehler von Hovland bei der Ecke ausgenommen) eine überzeugende. Und das ist im Vergleich zu den bisherigen gezeigten Leistungen schon als ein klein bisschen überragend einzustufen.
    Defensiv stand man bis auf zwei Wackler sehr sicher und nach vorne wurde gefällig gespielt und es wurden Abschlüsse gesucht.

    Im Endeffekt ein überzeugender Auftritt der Mannschaft, die jetzt beweisen muss, dass das ihr eigentlicher Maßstab sein sollte.

    0

    0
  • Ich habe das Spiel selber gar nicht gesehen, daher kann ich zu den Noten eigentlich nichts sagen.

    Was den Vergleich der Noten zu den vorherigen Spielen angeht, da würde ich nicht unbedingt den kicker als Referenz heranziehen. Bei diesem sind die Noten allgemein immer sehr (zu) stark vom Ergebnis beeinflusst.

    0

    0
  • chapeau burgstaller(und auch schwartz, dass er ihn weiterspielen lies)und ganzes team!
    weiter so am freitag!

    0

    0
  • Mein Problem mit den Noten, wenn sie nur den Erfolg widerspiegeln, also bei Sieg durch die Bank höher sind als bei Niederlage, dann benötige ich sie nicht. Den Erfolg kann ich am Ergebnis ablesen.

    Ich verstehe aber natürlich auch das Argument, dass Sinn und Zweck des Fußballspiels der Sieg ist, also wer gewinnt am Ende etwas richtig gemacht haben muss, was sich auch in den Noten widerspiegeln muss. Trotzdem empfinde ich den Notenunterschied zwischen den letzten Spielen und dem gegen Bielefeld als zu kraß.

    Da ich diese Kritik auch an Kicker etc. richte, ist eine ähnliche Notengebung dort kein Gegenargument für mich.

    0

    0
  • Natürlich ist es kein echter Gradmesser gegen Bielefeld und die entscheidenden Tore erst fielen nachdem ein schwacher Gegner dezimiert in der Unterzahl war. Aber erleichternd ist es allemal endlich einen Dreier geholt zu haben.

    Weinen könnte man nur, wenn man sich die Tabelle anschaut und die 12 erzielten Tore der drittbeste Wert der 2. Liga sind also abstrakt für den 3. Platz reichen könnten auf der anderen Seite Defensiv mit 18 Gegentoren aber der schlechteste Wert der Liga.

    Ich glaube man kann den vielleicht mentalen gordischen Knoten durchlagen wenn man eben defensiv sturkturierter steht, das Spiel nach vorne sieht zwar nicht sehr gut aus, aber die Tore fallen ja trotzdem. Mit Teuchert, Burgstaller und Matavz haben wir einen Sturm der sicher fürs obere Tabellendrittel reichen würde. Ich würde ebenso Teuchert mehr einbinden und ihm genauso viel Einsatzzeit geben wie den anderen beiden Stürmen, das ist ein Riesentalent aber er braucht Einsatzzeiten.

    0

    0
  • Armin, ich bin einfach nicht der Ansicht, dass das Spiel mit dem gegen Fürth so wahnsinnig gut vergleichbar ist. Ja, beide Gegner waren schwach (Bielefeld mMn noch schwächer als Fürth), aber die Reaktion auf die jeweiligen Rückstände war ebenso gänzlich unterschiedlich wie die Art der Chancen in den ersten Halbzeiten. Gegen Fürth hätte man keine Chancen aus dem Spiel raus, Fürth klärte vieles zur Ecke, sorgte damit für Clubchancen, gegen Bielefeld waren sämtliche Chancen erspielt, teilweise sogar technisch ansprechend. Daher sind in meinen Augen die unterschiedlichen Noten eben durchaus gerechtfertigt. (Aber da Noten nie objektiv sind, auch in der Schule nicht, muss man das natürlich nicht teilen).

    0

    0
  • juwe,
    Sieh´s doch einfach mal anders: jahrelang waren wir bzgl. eigener Tore am absoluten Ende der Tabelle. Daß sich das endlich dauerhaft zu verbessern scheint, ist doch ein Pluspunkt. Und wenn sich dann im Laufe der Saison auch die Defensive wieder stabilisiert, verspricht das wieder ein ansehlicher Fußball zu werden, für den man gern ins Stadion geht.

    0

    0
    • Beate60: juwe, Sieh´s doch einfach mal anders: jahrelang waren wir bzgl. eigener Tore am absoluten Ende der Tabelle. Daß sich das endlich dauerhaft zu verbessern scheint, ist doch ein Pluspunkt. Und wenn sich dann im Laufe der Saison auchdie Defensive wieder stabilisiert, verspricht das wieder ein ansehlicher Fußball zu werden, für den man gern ins Stadion geht.

      Nach dem Katastropenstart und den immer wieder verlorenen Derbys gegen den Stadtrivalen aus Fürth, 1860 usw verspüre ich mittlerweile sehr wenig Lust auf den Club. Im Moment überwiegt auch das Gefühl daß der erfreuliche Dreier eher das Leiden mit Schwartz verlängert.

      0

      0
  • Florian Zenger | Clubfans United,
    so unterschiedlich sind am Ende halt doch die Wahrnehmungen.

    Gegen Fürth sah ich eine halbe Stunde eine dominante Clubelf, die dann erst den Faden und schließlich das Spiel verlor.

    In Bielefeld war von Beginn an sicht- und spürbar, dass da eine (zumindest momentan) viel schlechtere Mannschaft gegenübersteht. An welchen Daten man das jetzt festmacht, weiß ich nicht, aber ich bin mir sicher, dass dieses Empfinden viele hatten: „Den Gegner MUSS man heute schlagen, so schlecht wie der spielt!“ Nicht despektierlich verstehen, aber das war wenig bis gar nix, was von Bielefeld kam. Und die stärkste Präsenz bzw. Reaktion zeigten die Arminen als sie in Unterzahl gerieten – auch wieder schwer zu belegen…

    Zwei Fragen, die mich das Spiel über begleitet haben:
    WIESO merken die Jungs nicht, dass Sie die klar beherrschen?! Wieso legen sie nicht noch ne Schippe drauf?

    Und wieso braucht es solange zwei 6er? Spätestens nach dem Platzverweis hätte man das aufheben müssen mit der Einwechslung von Teuchert, der erst über 20 Minuten später kam (und mit ihm endlich die Tore…)!

    Und am Ende die Erkentnis, die Armin schon so treffend auf den Punkt brachte:
    Das Momentum war mit uns. Ohne den Platzverweis, wer weiß, wie das Ding ausgegangen wäre.

    Unterm Strich sind mir die Note allesamt ca. 2 Punkte zu gut, sie sind aber innerhalb stimmig.

    Und mich freut das Ergebnis. Aber ich sehe weder die große Wende, noch einen umgestoßenen Bock und schon gar nicht einen gefestigten Trainer, dem ich von Herzen wünsche, das er den Balsam der Punkte gut verteilt…
    …denn: Eine Glanzleistung war das weder von ihm, noch von der Mannschaft – aber eine hilfreiche Beruhigungspille für alle Clubberer.

    0

    0
    • Teo:
      Gegen Fürth sah ich eine halbe Stunde eine dominante Clubelf, die dann erst den Faden und schließlich das Spiel verlor.

      Da decken sich dann die Wahrnehmungen. Eine halbe Stunde war das in Ordnung – allerdings auf spielerisch mMn schwächerem Niveau als gestern, was aber auch am Gegner lag – danach war das – erst recht nach dem 0:2 – ziemlich grausam. In Bielefeld war das 45 Minuten lang mehr als ordentlich, nach der Pause hatte man einen Durchhänger, aber am Ende dann (natürlich gegen dezimierte Gegner, aber da kann der Club halt auch nichts dafür, der kann ja nicht sagen, wir wollen gegen Elf weiterspielen, damit keiner sagen kann, wir können’s nur gegen Zehn) eben doch noch ordentlich zugeschlagen (normal muss eigentlich Sylvestr sogar noch das 4:1 machen). Deshalb seh ich die beiden Spiele eben nicht als „in etwa gleich“ an, sondern tatsächlich einen deutlichen Unterschied. Hätten wir am Ende gegen Fürth ein Remis geholt, wäre die Leistung für mich nicht gleichwertig mit einem Remis in Bielefeld gewesen, wenn die zwei Tore am Ende nicht fallen. (Auch wenn dann die Parallelen größer gewesen wären, starke erste Halbzeit, schwache zweite).

      0

      0
      • Florian Zenger | Clubfans United: Deshalb seh ich die beiden Spiele eben nicht als „in etwa gleich“ an, sondern tatsächlich einen deutlichen Unterschied

        Ich versteh worauf Du hinauswillst, mein Empfinden sagt mir aber:

        Das gestern war mehr ein Gurkenkick mit gutem Ausgang.
        Gegen das Kleeblatt war es ein Klasse-Start mit versäumten Toren und abschließendem Derbypleitenfrust.
        Sprich: Doppelt gegenläufig.

        Den ersten Teil beurteilen wir einfach anders. 😉

        Kann ich aber gut mit leben!

        0

        0
  • L&G – we proudly present the first clubberer in Kicker-Elf-des-Tages 2016/17!

    0

    0
  • Sehe ja jetzt erst die Überschrift zu diesem Artikel:

    „Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: Arminia Bielefeld vs. 1. FC Nürnberg 3:1 (1:0) Der Club gewinnt zum ersten Mal …“

    Noch Restzweifel, Florian?

    0

    0
  • Töffi,

    nur mal so nebenbei:

    Ich vermisse die Chronik.

    Vor allem wäre der 10-Jahres-Rückblick ein gute Portion Seelenbalsam…

    0

    0
  • Das mit der vermeintlichen Schwäche der Club-Gegner ist so eine Sache. Ich bring mal einen anderen Aspekt in die Diskussion.

    Wir haben bis jetzt sieben Mannschaften gespielt und abgesehen von Braunschweig und mit Abstrichen Bochum – die aber verteidigungsmäßig kaum stattfanden – waren die allesamt nicht gerade großkalibrig. Dresden war nicht besonders, Fürth war nicht besonders, Bielefeld war nicht besonders, die Heidenheimer – zurzeit auf Platz 3 – hätten gegen eine konfuse Clubmannschaft fast noch verloren und die 60er haben wir fröhlich zum Toreschiessen eingeladen, und sie haben’s trotzdem noch spannend gemacht.

    Will sagen – oder schreiben – die sogenannten schwachen Gegner sind halt allesamt einfach nur Zweitligateams, mit relativ bescheidener Qualität. Das Niveau des Spiels am Sonntag war meinem Gefühl nach knapp noch durchschnittlich. Wer’s nicht glaubt, eine masochistische Ader besitzt, nichts Besseres zu tun hat und vor Langeweile stirbt, der möge sich am Samstagmittag mal ein Drittligaspiel von der Stange anschauen.

    0

    0
  • Eine gute Leistung gegen einen schwachen Gegner bleibt eine gute Leistung. Man kann ja einem Messi auch keine 3 geben, nur weil die drei Buden, die er machte, gegen einen Zweitligisten fielen.

    Bei „sehr gut“ bin ich auch zurückhaltend, wenn der Gegner zu schwach war. Aber wer sich wie Graf Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Schlamassel ziehen kann und alles zum Guten wendet, darf sich auch mal über eine euphorisierte 1 freuen.

    0

    0
    • Florian Zenger | Clubfans United:
      Alexander Endl – Clubfans United, heißt das bei einem Nürnberger Österreicher dann am eigenen Schöpf?

      Der zieht bei seinem Verein zur Zeit mal gar nichts aus dem Sumpf. 😉

      Irgendwie muß man ja die Leistung bewerten und ich finde das passt soweit. Mich freuen im Besonderen die guten Noten derer, von denen man es überhaupt nicht erwartet hat wie: Kirsche, Petrak und Hovland.
      Ich würde auch trotz meiner kritischen Meinung zu Sepsi die Startelf am Freitag so erst mal wieder auflaufen lassen.

      0

      0
    • Florian Zenger | Clubfans United: Alexander Endl – Clubfans United, heißt das bei einem Nürnberger Österreicher dann am eigenen Schöpf?

      Der ja ne riesen Karriere macht bei Schalke, 6 Mio vernichtet von Schalke und sportlich hat es keinem irgendwas gebracht. Bei uns war er gesetzt das hätte leicht die 2 Punkte mehr bringen können, die zum direkten Aufstieg gefehlt haben, der wohl mehr wert gewesen wäre als nur 6 Mio.
      Aber unser abgewirtschafteter Verein brauchte ja das Geld.

      0

      0
  • Auweh, schon 2:0 für Union gegen St. Pauli. Die Eisernen sind gut drauf, da wird sich am Freitag dann gleich zeigen, ob wir vom Tabellenende weiter wegkommen werden.

    0

    0
    • Woschdsubbn: Auweh, schon 2:0 für Union gegen St. Pauli. Die Eisernen sind gut drauf, da wird sich am Freitag dann gleich zeigen, ob wir vomTabellenende weiter wegkommen werden.

      Noch eins und WIR SIND RELEGATION…

      Edit, ach quatsch – und wir sind drüber!!!!

      0

      0
    • Woschdsubbn:
      Auweh, schon 2:0 für Union gegen St. Pauli. Die Eisernen sind gut drauf, da wird sich am Freitag dann gleich zeigen, ob wir vomTabellenende weiter wegkommen werden.

      Unsere Einser- und Zweierschüler sollten mit Bravour gewinnen. Genauer kann ich es Dir nicht erklären, da ich unsere überragende 1. Halbzeit nicht gesehen habe und das Spiel deshalb nicht beurteilen kann

      0

      0
  • juwe, also muß ich jetzt mal sagen. Was Du derzeit an wäre,hätte, wenn bemühst und dabei alles runter ziehst, macht den Franken schon alle Ehre. 😕

    0

    0
    • Holle: juwe, also muß ich jetzt mal sagen. Was Du derzeit an wäre,hätte, wenn bemühst und dabei alles runter ziehst, macht den Franken schon alle Ehre.

      Gebe ich offen zu, was beim Club passiert finanziell und sportlich dem kann ich derzeit sehr wenig abgewinnen. Das kann ich mir auch nicht schönreden. Für mich haben wir letzts Jahr den Aufstieg diese 2 Punkte die am Ende zum direkten Aufstieg fehlten mit einem schlechten Saisonstart liegen lassen. Diesmal dachte ich wird er nicht ganz so schlimm und es wurde noch viel schlechter, sogar auf den 18. Platz schafften wir es zum Start.
      Dann die Derbys mit peinlich Fußball gegen 1860 (wie sich mittlerweile rausstellte wahrlich keine Übermannschaft) und gegen Fürth waren finde ich fast schon eine Demütigung für jeden Fan, der auch nur einen Mindestanspruch sportlich hat.

      Und ich kann das Wort Krise, Zeit geben, konsolidieren, Neuaufbau gefühlt zum 1000 mal langsam nicht mehr hören und lesen.

      Ich weiss nicht ob das fränkisch ist wenn man davon wenig begeistert ist.

      Daran ändern auch 3 Punkte gegen einen dezimierten Abstiegskanditaten Bielefeld nichts. Schaun wir einfach mal gegen Union Berlin, wie der Leistungslevel tatsächlich ist.

      0

      0
  • juwe, die zwei Punkte sind ja dann doch eigentlich eher fünf, weil Leipzig nach feststehendem Aufstieg es schleifen hat lassen. Ob Schöpf dafür gut gewesen wäre, wie Holle sagt, sehr viel Konjunktiv. Und auf Schalke sieht’s nach den ersten fünf Spielen eher so aus als wäre da jeder falsch.

    0

    0
  • Alexander Endl – Clubfans United: Eine gute Leistung gegen einen schwachen Gegner bleibt eine gute Leistung

    Das ist nicht der Punkt.

    Dein Satz enthält die Wertung ja schon im Anklang – also vorneweg.

    Die Leistung gegen einen schwachen Gegner ist doch erwartbar besser als gegen einen starken.
    Du erwartest doch eher einen Sieg gegen Schweinfurt 05 als gegen Bayern München.
    Wenn du nun die Überzahl gegen Schweinfurt bemühen musst, um zu gewinnen, ist das in Noten ungefähr so als wenn der Torwart halt nix zu tun hat, seinen Job ordentlich macht und am Ende ein befriedigend steht. Mehr ist ein Sieg in der „Überzahl-Verlängerung“ einfach nicht „wert“ – ein Befreiungsschlag allemal, aber weit weg von einer guten Gesamtleistung.

    0

    0
  • Teo, da sind wir aber schnell im Bereich des Kontrafaktischen (nicht des postfaktischen, dafür sind andere zuständig) bzw. des Hypothetischen. Ob es des Platzverweises bedurft hat oder nicht, lässt sich nunmal nicht nachvollziehen, beim Platzverweis steht’s 1:1, möglicherweise verliert der Club gegen Elf 3:1 oder gewinnt sogar 5:1. Das einzige, was man sehen hat können, ist, dass er gegen Zehn 3:1 gewonnen hat können. Ich kann doch nicht Punkte abziehen, weil der Gegner zu blöd war an der Mittellinie ohne Foul auszukommen. Dann zu sagen „Okay, jetzt geht’s gegen 10, dann ist alles was kommt weniger wert“ ist doch irgendwie nicht im Sinne des Erfinders. Vielleicht versteh ich Dich aber auch einfach falsch.

    0

    0
  • Florian Zenger | Clubfans United: „Okay, jetzt geht’s gegen 10, dann ist alles was kommt weniger wert“ ist doch irgendwie nicht im Sinne des Erfinders. Vielleicht versteh ich Dich aber auch einfach falsch.

    Gegen Bielefeld ist der Erwartungshorizont ein Sieg.
    Bis zum Platzverweis negativ.

    Gegen dezimierte Bielefelder ist der Erwartungshorizont ein sehr deutlicher Sieg. Gerade so erfüllt.

    Der Erwartungshorizont wurde erst nach dem Platzverweis erfüllt.

    Ich plädiere nur für eine differenzierte Betrachtungsweise.

    Nicht: Nach dem Platzverweis ist alles, was kommt, weniger wert.

    Sondern: Erst der Platzverweis machte den Weg frei und die wertvolle Ernte möglich.

    0

    0
  • Teo, bis zum Platzverweis waren aber erst 57 Minuten gespielt und der Erwartungswert Sieg in Bielefeld muss doch erst nach 90 Minuten erfüllt sein, oder? Daher auch der Hinweis aufs Kontrafaktische. Die Mannschsft hatte ja keine Gelegenheit nachzuweisen, dass sie auch gegen 11 Bielefelder über 90 Minuten einen Sieg einfahren kann, weil ihnen die Bielefelder die Möglichkeit das zu beweisen 33 (+4) Minuten lang geraubt haben.

    0

    0
  • Florian Zenger | Clubfans United: Die Mannschsft hatte ja keine Gelegenheit nachzuweisen, dass sie auch gegen 11 Bielefelder über 90 Minuten einen Sieg einfahren kann,

    Für mich ist das kontrafaktisch. 😉

    Wenn du dich auf die 90 Minuten-Position zurückziehst, kannste das machen, dann ist es aber aus meiner Sicht „schön gefärbt“.

    0

    0
  • Und jetzt schenk ich mir nen Jameson ein – zur Feier des Dreipunkte-Gewinns.
    Slainte, Alois!

    0

    0
  • Alexander Endl – Clubfans United,

    Ergänze: Gegen DIESES Bielefeld.
    Das war doch nach geraumer zeit sicht- und spürbar.
    Und: Erwartungshorizont.

    Meine Erwartungshaltung dieses Jahr war und ist Platz 12.
    (Nebenbei der Versuch, eine junge, hungrige Mannschaft aufzubauen, halbwegs attraktiven Fussball – aber man wird bescheiden…)

    0

    0
    • Teo: (Nebenbei der Versuch, eine junge, hungrige Mannschaft aufzubauen, halbwegs attraktiven Fussball – aber man wird bescheiden…)

      Wollen wir das seit Jahrzehnten nicht jedes Jahr und sobald einer dieser jungen, hungrigen Spieler 3 mal gerade den Ball trifft muss er ja in die Bundesliga und unser malader Verein natürlich verkaufen. Diesen Neuaufbau mit hungrigen jungen Spielern den gibt es nur in den Köpfen.
      Davon abgesehen Teuchert wäre so einer..

      0

      0
      • Juwe: Wollen wir das seit Jahrzehnten nicht jedes Jahr und sobald einer dieser jungen, hungrigen Spieler 3 mal gerade den Ball trifft muss er ja in die Bundesliga und unser malader Verein natürlich verkaufen. Diesen Neuaufbau mit hungrigen jungen Spielern den gibt es nur in den Köpfen.
        Davon abgesehen Teuchert wäre so einer..

        Selbst wenn das „immer“ so wäre, erklärt es nicht, warum es nicht einmal ansatzweise umgesetzt und versucht wird.

        0

        0
    • Teo: Alexander Endl – Clubfans United,
      Ergänze: Gegen DIESES Bielefeld. Das war doch nach geraumer zeit sicht- und spürbar. Und: Erwartungshorizont.
      Meine Erwartungshaltung dieses Jahr war und ist Platz 12. (Nebenbei der Versuch, eine junge, hungrige Mannschaft aufzubauen, halbwegs attraktiven Fussball – aber man wird bescheiden…)

      Von einer jungen Nachwuchsmannschaft ist weit und breit nichts zu sehen! AS weigert sich standhaft, Teuchert endlich einmal in die Startelf zu stellen. Mühl wurde bereits wieder auf die Bank gesetzt, wo er Kammerbauers Schicksal teilt und das war es dann auch schon mit der Herrlichkeit des eigenen Clubnachwuchses.
      Anscheinend ist der Nachwuchs noch nicht überzeugend genug, wenigstens für den momentanen Trainer.

      0

      0
      • Woschdsubbn: Von einer jungen Nachwuchsmannschaft ist weit und breit nichts zu sehen! AS weigert sich standhaft, Teuchert endlich einmal in die Startelf zu stellen. Mühl wurde bereits wieder auf die Bank gesetzt, wo er Kammerbauers Schicksal teilt und das war es dann auch schon mit der Herrlichkeit des eigenen Clubnachwuchses.
        Anscheinend ist der Nachwuchs noch nicht überzeugend genug, wenigstens für den momentanen Trainer.

        Ich glaube, Mühl war noch angeschlagen – sonst: So schaut’s wohl aus…

        0

        0
  • juwe,
    Auch wenn du es nicht hören kannst, so ist es doch einfach Fakt: ein Verein, der finanziell und sportlich ausgeblutet ist, weil man die ausschließliche Strategie fuhr durch Transfererlöse den Verein finanziell zu sanieren und dabei scheiterte, benötigt einfach ein paar Jahre bis er sich wieder sportlich und finanziell konsolidiert.
    Es ist auch völlig müßig, den 2 Punkten nachzutrauern, die uns den Aufstieg vielleicht gebracht hätten. Soviel mehr Geld hätten wir dadurch auch nicht gehabt, um eine wettbewerbsfähige Mannschaft für die 1. Liga auf den Platz zu stellen.
    Und ich hätte auch keinen Bock gehabt, jedes Mal wieder abgeschossen zu werden und zu erleben, wie der Vereinsrekord aus der letzten Abstiegssaison noch getoppt wird.

    Schau von Spiel zu Spiel, freu dich über kleine Fortschritte, ärgere dich nicht zu sehr über zwischendurch wahrscheinliche Rückschritte und rechne im besten Fall mit einer Chance, daß wir in drei Jahren wieder an Aufstieg denken können.

    Das dürfte eine einigermaßen realistische Einschätzung der aktuellen Situation sein.

    Ich bin jedenfalls froh, daß jetzt erstmal die finanzielle Situation verbessert werden soll. Und gespannt auf den Vorschlag des Vorstands zwecks Auslagerung der Profimannschaft und auf die Aufsichtsratskandidaten.

    Und wenn wir wider Erwarten gegen gerade recht erfolgreiche Unioner eine kleine Serie (unbesiegt) starten können, dann bin ich damit im Moment schon sehr zufrieden.

    0

    0
  • Woschdsubbn,
    Man kann es natürlich so machen wie in vergangenen Jahren: junge Spieler reinschmeißen, manche packen es und sind dann weg, weil schneller Ruhm sie zum nächsten Schritt verleitet und die andern werden verbrannt.

    Was Schwartz und Bornemann aber auch schon ein paar Mal recht deutlich gesagt haben: sie wollen es anders machen.
    Sie wollen die jungen SPieler langsam an die Startelf ranführen. SIe wollen drauf achten, daß sie psychisch und physisch nicht überlastet werden, sondern sich zu wirklich guten Fußballspielern entwickeln, nicht nur Sternschnuppen sind, die nach einer sason nie mehr an die paar überragend guten Leistungen in ein paar SPielen anknüpfen können.

    Dazu gehört aber auch, daß sie eben nicht einfach reingeschmissen werden, wenn die Mannschaft noch gar nicht stabilisiert ist, weil dann die Gefahr, daß sie mit unter die Räder geraten zu hoch ist.

    DIese Nachwuchsspieler sind das einzige Kapital, das unser Verein noch hat. Das sollte man also auch wirklich pfleglich behandeln.

    0

    0
    • Teo: Beate60,

      das liest sich fast so schön wie im Märchenbuch.

      Les ich zugegebenermaßen auch lieber als Horrorstories. 🙂

      0

      0
  • Teo, blöd, dass wir seit Jahrzehnten die Hexe nicht mehr auf den Platz lassen.
    Beate60, die Balance zwischen „schwimm oder geh unter“ und „zu lange warten“ zu finden, ist eben sehr schwer. Warum man Teuchert nicht von Beginn an spielen lässt, lässt sich nicht schlüssig erklären. Ebenso warum Schwartz plötzlich von Kammerbauer als „eigentlich einem zentralen Mittelfeldspieler“ spricht, wenn alle ihn als RV sehen und er das auch in den U-Teams gespielt hat. Mir ist klar, dass das nicht von jetzt auf gleich geht, aber es ist einfach noch wenig überzeugend.

    0

    0
  • Florian Zenger | Clubfans United,
    Keine Ahnung wie Teuchert physisch mittlerweile drauf ist. Vielleicht kriegt er noch mehr Selbstvertrauen, wenn er von der Bank als belebender Faktor kommt? Vielleicht ist er noch nicht robust genug für die ebenfalls wichtige Defensivarbeit? Vielleicht ist ein junger Spieler gefährdeter, wenn er oft gefoult wird?
    Vielleicht hilft ein behutsamer Aufbau, daß er nicht so eine Verletzungsserie erleben muß wie Reus?

    Und Spieler auf für sie ungewohnten Positionen kann ja bei einem Trainer durchaus auch den SPieler zu nie erwarteten Leistungen bringen (s. Frantz unter Verbeek).

    Ich weiß ja nicht ob du oft beim Training dabei bist oder früher bei SPielen der Nachwuchsmannschaften. Ich bring das zeitlich noch nicht unter. Insofern vertrau ich da einfach mal darauf, daß Schwartz und die übrigen für Teuchert und Kammerbauer Verantwortlichen das schon einschätzen können, was für einen SPieler gut ist.

    Ist ja schließlich das erklärte Ziel von Köllner und Bornemann den Nachwuchs individuell so zu fördern, daß er schnellstmölgich auch bei den Profis einsetzbar wird.

    Aber wie oben geschrieben: es bringt nichts, wenn man das ohne Rücksicht auf den aktuellen körperlichen und psychischen Status des Spielers macht und ihn nur deshalb spielen läßt, weil er das Potential hat.

    0

    0
    • Beate60: wenn er von der Bank als belebender Faktor kommt?

      Impliziert das, dass man davon ausgehen muss, dass der Club jedesmal so ab der 65. Minute (oder in der 89.) belebt werden muss?

      0

      0
      • Teo: Impliziert das, dass man davon ausgehen muss, dass der Club jedesmal so ab der 65. Minute (oder in der 89.) belebt werden muss?

        Ab der 65. MInute ist doch ein guter Zeitpunkt.

        Ich geb gern zu, daß ich hier nur theoretisiere. Ich hab nie Fußball gespielt. Aber ich kann mir schon vorstellen, daß in der 1. Halbzeit in der Regel mehr gerannt und gefoult wird, daß das in der 2. Halbzeit alles ein wenig ruhiger zugeht. Und daß dann ein junger, motivierter, leistungsstarker und schneller Spieler einen Vorteil gegenüber der gegnerischen Abwehr hat, daß er da gedankenschneller aber auch reaktionsschneller ist und so erfolgreicher sein kann.

        Und nein, nur das Potential kann nie der entscheidende Faktor sein.

        Ich zitier mal aus dem neuen Buch von Köllner &Pennekamp (Dein Weg zum Fußballprofi):
        „Entscheidend für die bestmögliche Entfaltung des Talents ist es, daß die Freude am Fußball stets größer ist als der subjektiv empfundene Druck, denn dann kommt die Motivation für starke Leistungen aus dem Spieler selbst heraus und dann wird er sich nicht scheuen, viel zu investieren, weil er es gerne tut“

        „Wichtig ist es Schritt für Schritt zu gehen und sich nicht über einen längeren Zeitraum viel zuviel abzuverlangen. Dann droht die Freude verloren zu gehen, mit der man einst begonnen hat, Fußball zu spielen.“

        Mario Götze wird in dem Buch übrigens wie folgt zitiert: „Ich glaube, es erreicht keiner diese Dinge, weil es einfach so passiert. Es gab all die Jahre immer Widerstände zu überwinden: schon in der Jugend hatte ich Verletzungen. Mein Körper war nicht von 0 auf 100 gleich da. Als ich mit 17 zu den Profis gekommen bin, sah ich aus wie ein kleiner Junge. Dann hatte ich 8 Monate Probleme mit dem Schambein. … Ich habe mit 18 schon Situationen erlebt, die ruhig auch später hätten kommen können. Die wenigsten wissen wieviel Arbeit und Kampf auch bei den talentierten Spielern dazu gehört.“

        0

        0
        • Beate60: Aber ich kann mir schon vorstellen, daß in der 1. Halbzeit in der Regel mehr gerannt und gefoult wird, daß das in der 2. Halbzeit alles ein wenig ruhiger zugeht. Und daß dann ein junger, motivierter, leistungsstarker und schneller Spieler einen Vorteil gegenüber der gegnerischen Abwehr hat, daß er da gedankenschneller aber auch reaktionsschneller ist und so erfolgreicher sein kann.

          Davon ist mehr als nur auszugehen. Wenn eine Verteidigung 60 Minuten Abnutzungskampf mit dem Gegner hinter sich hat und ein „junger Hund“ auf einmal reingeworfen wird, ist das eine kritische Phase für die Defensive. Man kam bis dahin in einen gewissen Trott (durchaus positiv zu verstehen, wenn man den Gegner im Griff hat) und hat auch schon einige Körner gelassen. Der neue Spieler bringt diesen Trott aus dem Takt und ist zudem noch explosiver und auch gedanklich frischer.

          Das Wechseln nach 60 Minuten ist daher auch durchaus üblich und Schwartz wurde deswegen ja auch schon kritisiert, warum er das nicht öfter nutzen würde. Allein wenn die Qualität des Einwechselspielers nicht dem des Auswechselspielers entspricht, hat man natürlich ein Problem: Das Momentum verstreicht dann vielleicht und ich hab 30 Minuten lang mich selbst geschwächt. Oder der neue Spieler hat eine andere Ausrichtung und vernachlässigt dafür bspw. zugeteilte Aufgaben.

          Das abzuwägen ist sicher nicht immer einfach.

          0

          0
        • Beate60: Ich geb gern zu, daß ich hier nur theoretisiere. Ich hab nie Fußball gespielt.

          Jetzt wird so manches klar! 😉

          0

          0
    • Beate60: Aber wie oben geschrieben: es bringt nichts, wenn man das ohne Rücksicht auf den aktuellen körperlichen und psychischen Status des Spielers macht und ihn nur deshalb spielen läßt, weil er das Potential hat.

      (Zitieren)  (Antworten)

      Wenn ein Spieler das Potential, muss er spielen.
      Und psychisch angeknackst wirken momentan doch andere…

      0

      0
  • Potential ist eine Wette auf die Zukunft, Können entscheidet wer spielt und ich bin sicher. dass Schwartz das Können eines Spielers um einiges besser feststellen kann, als jeder von uns hier. Er betreibt den Job nicht erst seit gestern, er war leidlich erfolgreich, man sollte immer bedenken esgibt nur 36 Arbeitsplätze im Profifußball, nimmt man die dritte Liga dazu, dann sind es auch nur 54, im richtigen Leben sprechen wir da von Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführern der größten Unternehmen.

    Das heißt ja nicht, dass die keine Fehler machen, siehe VW et al. Aber man kommt dort nicht hin, wenn man gar nichts kann. Deshalb empfinde ich manche pauschale Kritik hier so überheblich.

    Ein wenig ähnlich geht es mir mit dem Erwartungshorizont, jeder der sich mit Profifußball beschäftigt, sagt, dass in Liga 2 jeder jeden schlagen kann, dass es meist nurum Nuancen, Form oder das sportliche Moment geht. dass wir jedes Spiel gewinnen WOLLEN sollte klar sein, dass es ein Spiel gäbe, das wir gewinnen MÜSSEN, das ist eben nicht der Fall. Auch einen Sieg gegen Bielefeld müssen wir uns erarbeiten, auch gegen Bielefeld müssen wir alles in die Waagschale werfen um zu siegen.

    Wir sind emotional noch viel zu viel in den 60ern gefangen, als dass wir die Realität im Profifußball annahemen könnten.

    0

    0
    • Armin: im richtigen Leben sprechen wir da von Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführern der größten Unternehmen

      Da muss ich lachen – ob die nicht in einer ähnlich „unechten“ Welt leben wie die Fußballer?

      0

      0
  • Juwe,
    Der Fehler von Bader war nicht der Versuch junge Spieler für die Mannscjaft zu finden und diese einzubauen. Dr Fehler war nicht, dass er versucht hat eine spielstärkere Mannschaft zusammenzustellen, junge Spieler aufzubauen. Die Idee vom Ausbildungsverein war für uns durchaus richtig.

    Der Fehler war das strukturelle Defizit, sprich die Notwendigkeit nach jeder Saison den besten Spieler abgeben zu MÜSSEN. Wenn Meeske es schafft duch neue Geldquellen, Sponsoren und weniger Kosten diess strukturelle Defizit zu beheben, dann sind wir eben nicht mehr gezwungen die besten Spieler zu verkaufen. Dass wir bei bestimmten Angeboten dann nicht nein sagen können, bzw. ein Spieler nicht zu halten sein wird, ist trotzdem klar, aber die Wahrscheinlichkeit steigt dann dass wir eine Deal wie den Reusdeal von Gladbach machen und nicht mehr Notverkäufe. Und zum zweiten können wir dann die gesamten Transfererlöse auch wieder in Transfers stecken, können also auch unsererseits die Mannschaft durch Transfers stärken.

    Insofern sehe ich im Plan von Bornemann und Meeske einen Deutlichen Unterschied zur Hand in den Mund Politik der alten Vereinsführung. Die Umsetzung braucht aber Zeit nd ich gebe zu, Geduld und Warten wurde schon ein wenig oft verlangt, die Versprechungen waren immer groß, kann sein, dass das auch bei Meeske und Bornemann wieder nicht anders sein wird als bei den anderen zuvor.

    Als Fan bleibt die Hoffnung.

    0

    0
    • Armin: Geduld und Warten wurde schon ein wenig oft verlangt, die Versprechungen waren immer groß, kann sein, dass das auch bei Meeske und Bornemann wieder nicht anders sein wird als bei den anderen zuvor.

      Als Fan bleibt die Hoffnung.

      Ich mag ja sogar besten Willen unterstellen, aber der Fehler liegt im System Profifußball, gerade die jungen Spieler sind es, die am meisten Wertzuwachs für jeden Verein versprechen auch dann wenn es nur 1 von 5 Talenten am Ende schaffen oder sogar weniger und durch die Erhöhung der TV Gelder (80% 1. Liga, 20% 2. Liga) wird die 1. Liga alles an Talenten abgrasen, was nur irgendwie Erfolg verspricht, da ist das meiste Geld zu verdienen. Der 2. Liga bleiben doch letzten vielleicht die 1b Talente und ob die dem Verein wirklich weiterhelfen können ist fraglich. Daher greifen so viele 2. Liga Vereine lieber auf Profis zurück die für die Erste Liga über dem Zenit oder nicht mehr gut genug sind.

      Daher meine ich das mit einem Ausbildungsverein kann man getrost vergessen das ist schönes Marketing nach Außen, gleichwohl muss man natürlich versuchen das beste aus der Situation zu machen indem man vielleicht das ein oder andere Talent wenigstens eine Zeit lang halten kann.

      0

      0
  • Also bezüglich Teuchert bin ich da mal auf der Seite von Beate. Er wird gerade regelmäßig eingewechselt und ist wohl tatsächlich der erste Kandidat als Sturmpartner von Matavz, wenn denn mit zwei Stürmern gespielt wird. So stelle ich mir schon gute Aufbauarbeit vor. Matavz würde ich jedenfalls nicht dafür raus nehmen.

    Und Lukas Mühl ist meines Erachtens auch fester Bestandteil der Mannschaft, der jederzeit (sofern halt nicht angeschlagen/verletzt) dran ist an der ersten Elf. Er hatte jetzt einige nicht so überzeugende Auftritte, dafür fällt er halt auch mal raus. Geschenke muss man ja auch nicht machen. So überzeugend wie Erras war er halt bislang auch nicht.

    Die Geschichte mit Kammerbauer macht halt skeptisch. Der Name geistert schon so lange rum, auf dem Platz habe ich ihn aber noch nicht gesehen. Aber dafür bräuchte es halt auch mal ein 2:0 in der 60. Minute – dass der Trainer einfach sagt: „So jetzt schnupperst du mal 30 Minuten rein um festzustellen an welchen Stellen du noch besser werden musst.“

    Wenn Kammerbauer bis zur Winterpause ähnlich fest integriert ist wie die beiden anderen, wäre ich eigentlich schon zufrieden für’s Erste. Nicht vergessen, mit Erras kommt (hoffentlich) zur Rückrunde ein weiterer Junger zurück, der seine Leistungen auch erst einmal bestätigen muss. Oder muss der Mannschaftsaufbau in dieser Saison schon dazu führen, dass 50%+x aus Nachwuchsspielern besteht? Nicht vergessen, abgesehen von den Außenverteidigern drängt eigtl. bei keinem Spieler das Alter zum Aufhören. Wenn Petrak, Behrens, Margreitter, Hovland, Burgstaller noch ein bisschen dableiben, schadet das ja auch nicht…

    0

    0
  • Alexander Endl – Clubfans United,

    Aber ob das mit dem Alter zu tun hat? Es gibt sicher Spielertypen, denen eine Einwechslung zu diesem Zeitpunkt besonders entgegen kommt. Teuchert ist mit seiner Dynamik sicher so einer. Aber auch bei Blum hat des in der letzten Saison ja immer mal geklappt. Sicher haben die wenigsten 35-jährigen noch so diese Eigenschaft – aber Mühl ist zum Beispiel auch jung – Dynamik würde ich aber nicht zu seinen Stärken zählen…
    Auch bei Zahl und Härte der Fouls glaube ich nicht eher nicht an eine Abnahme (wobei das sicher irgendwie nachzuprüfen ist). Vielmehr dürfte die abnehmende Kraft eher zu solchen Notlösungen führen – gerade gegen die frischen Kräfte.
    Was für mich eher vorstellbar ist: Junge wenig erfahrene Spieler könnten sich schwertun mit den Kräften richtig zu haushalten bzw. dann wenn diese abnehmen den Spielstil entsprechend so anzupassen, das der Effekt nicht gar so wild ist. Wer das nicht kann: Salli 😉

    0

    0
  • Nächsten Sommer wird es einen brutalen Umbruch geben. Es wird ja jetzt schon auf den Umbruch in der Mannschaft als Grund für mangelnde Eingespieltheit und Abstimmung und daraus folgend schlechte Stabilität genannt.

    Nächsten Sommer wird es nochmal viel krasser, es wird zwar hoffentlich keinen Trainerwechsel geben, aber wir verlieren bis auf Teuchert alle Stürmer, zwei von drei Torhütern und zwei von vier Innenverteidigern. Und das nur durch auslaufende Verträge bzw. Leihen. Abgänge zum Erzielen von Transfererlösen sind da noch gar nicht dabei…

    Nun ist ja zu hoffen, dass wir uns möglichst schnell aus dem Tabellenkeller ins Mittelfeld hocharbeiten können, und dann eine unspektakuläre Restsaison dort verbringen.

    Wenn das so kommt, sollte man unbedingt darauf schauen, ein Mannschaftsgerüst mit denjenigen Spielern zu entwickeln, die in der darauffolgenden Saison (hoffenltich) noch beim Club spielen. D.h. Margreitter und Mühl als Stamm-IV zu etbalieren, Teuchert als Spitze, und ansonsten auch schaut, inwieweit man im Mittelfeld Kempe und Gislason noch weiterentwickeln kann, sowie allgemein zu gucken, was man mit dem Nachwuchs (Hercher, Ott, Sabiri, Baumann) hier noch anfangen kann. Aber weniger sollte man dann auf diejenigen setzen, die sich nächsten Sommer verabschieden. Ich gehe eher nicht davon aus, dass einer von denen hier länger bleiben möchte, v.a. nicht zu den Konditionen, die wir ihnen dann bieten können.

    0

    0
    • SCRamjet: Nächsten Sommer wird es einen brutalen Umbruch geben.

      Wenn man sich den Kader der letzten 10 Jahre anschaut war es gefühlt jedes zweite Jahr ein riesen Umbruch.

      7. Spt. 2014/15
      Raphael Schäfer – Ondrej Celustka – Evan Hovland – Manuel Bihr – Dave Bulthuis – Jan Polak – Guido Burgstaller – Allesandro Schöpf – Niklas Stark – Robert Koch – Danny Blum

      7. Spt. 2012/13
      Schäfer – Chandler, Simons, Klose, Pinola – Balitsch, Cohen – Mak, Kiyotake, Polter – Pekhart

      7. Spt 2010/11
      Schäfer – Judt, Nilsson, A. Wolf, Bieler – Simons, Gündogan – Hegeler, Ekici, Frantz – Schieber

      usw.

      0

      0
      • Alexander Endl – Clubfans United: 7. Spt. 2014/15
        Raphael Schäfer – Ondrej Celustka – Evan Hovland – Manuel Bihr – Dave Bulthuis – Jan Polak – Guido Burgstaller – Allesandro Schöpf – Niklas Stark – Robert Koch – Danny Blum

        Äh, da stimmt was nicht – Burgstaller muss da noch in England gewesen sein und Danny Blum war die erste Saisonhälfte knieverletzt. Und Bihr als IV? Gab’s das mal? (Ha, jetzt – ist der 34. Spieltag gewesen, Bulthuis schon IV und Bihr noch mal mit Abschiedseinsatz – hatte vorher ewig nimmer gepsielt).

        So war’s beim 0:3 gegen Heidenheim an dem 7. Spieltag – noch weniger Übereinstimmung zu heute
        R. Schäfer (4,5) – Celustka (4,5) , Petrak (5), Stark (5), Bihr (4,5) – Mössmer (4,5) , Polak (4) – R. Koch (5), Schöpf (3,5) , Candeias (4) – Sylvestr (5,5)

        0

        0
  • SCRamjet,

    Vielleicht spielt ja Teuchert nur als Täuschungsmanöver so selten. Sollte er noch diese Saison richtig einschlagen ist er doch der erste Kandidat für einen Wechsel.

    0

    0
  • SCRamjet,

    Nächsten Sommer wird es einen brutalen Umbruch geben.

    Beim einen oder anderen werden wir den Vertrag schon verlängern können. Jetzt schon zu postulieren, dass alle gehen werden, deren Vertrag ausläuft halte ich für etwas verfrüht.

    0

    0
    • Armin: SCRamjet,

      Beim einen oder anderen werden wir den Vertrag schon verlängern können. Jetzt schon zu postulieren, dass alle gehen werden, deren Vertrag ausläuft halte ich für etwas verfrüht.

      Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass der ein oder andere noch verlängert.
      Ich betrachte es aber eher als unwahrscheinlich. Mit Schäfer zu verlängern macht keinen Sinn, genauso bei Rakovsky. Hovland ist eh unzufrieden mit seiner Rolle und Burgstaller wollte auch weg. Bei Sylvestr sind wir froh, wenn er weg ist. Mit Parker plant Augsburg fest, hat sogar noch den Vertrag mit ihm verlängert. Eine Festverpflichtung von Matavz können wir uns nicht leisten, ob er Lust auf eine weitere Leihen hätte, ist fraglich.

      Aber es sind ja auch nicht nur allein die Spieler, deren Verträge auslaufen. Wir haben haufenweise Spieler, deren Verträge 2018 auslaufen, und bei denen wir dementsprechend nur nächsten Sommer noch eine Ablösen erzielen könnten und bei Wechselwünschen stets unter Zugzwang wären.

      Dazu auch noch Personalien, bei denen von unserer aus Veränderungen erwünscht sind (v.a. die AV-Position).

      Daher denke ich, dass wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nächsten Sommer einen extremen Umbruch haben werden und uns darauf gut vorbereiten müssen.

      0

      0
      • SCRamjet: Hovland ist eh unzufrieden mit seiner Rolle und Burgstaller wollte auch weg.

        Kann man so sehen. Weiß aber keiner ob Hovland, wenn er wieder spielt nicht doch zufrieden ist. Zu viele Angebote gab’s wohl auch nicht. Und bei Burgstaller: Ist ja noch ne Zeit hin. Vielleicht merkt er ja, das die Bäume für ihn nicht in den Himmel wachsen und lässt sich auch von Verbleib überzeugen.

        Man müsste halt bei allen mal die Gehaltszettel sehen, was ab nächstem Jahr drin ist und was es bei Alternativangeboten gäbe 😉

        Achso – bei den Torhütern: Wenn das mit Krischbaum jetzt klappt, hätten wir das Problem gelöst. Vielleicht macht Rako eh auch den zweiten Keeper…

        0

        0
  • Wenn schon so akademisch über die Notengebung diskutiert wird, dann bitte auch die Gesamtsituation mit einbeziehen.

    Es ist alles andere als selbstverständlich, so ein Spiel wie das in Bielefeld tatsächlich zu gewinnen.

    Der Gegner weiß schließlich, daß Du nach vier Niederlagen am Stück einfach in Bielefeld gewinnen musst und stellt sich taktisch darauf ein. Die zwei Viererketten standen in der eigenen Hälfte, weil man ziemlich sicher davon ausgehen kann, daß der Gast in der Konstellation irgendwann die Nerven verliert. Und dann ist er erfahrungsgemäß für mindestens einen kapitalen Abwehrfehler gut.

    Und wenn nicht, dann kann Bielefeld mit einem Punkt gegen den Club notfalls auch ganz gut leben.

    Genau deshalb fand ich es absolut richtig, eben nicht sofort nach der Ampelkarte zu wechseln. Das wäre ein Signal an die Mannschaft gewesen, daß man es jetzt erzwingen muß. Und nach den Erfahrungen der letzten Wochen wäre das ziemlich sicher in die Hose gegangen.

    Wenn es also Punktabzug für einen angeblich schwächeren Gegner geben soll, dann sollte es auch einen Bonus für Abgeklärtheit geben…

    0

    0
  • Juwe,

    Ich mag ja sogar besten Willen unterstellen, aber der Fehler liegt im System Profifußball, gerade die jungen Spieler sind es, die am meisten Wertzuwachs für jeden Verein versprechen auch dann wenn es nur 1 von 5 Talenten am Ende schaffen oder sogar weniger und durch die Erhöhung der TV Gelder (80% 1. Liga, 20% 2. Liga) wird die 1. Liga alles an Talenten abgrasen, was nur irgendwie Erfolg verspricht, da ist das meiste Geld zu verdienen. Der 2. Liga bleiben doch letzten vielleicht die 1b Talente und ob die dem Verein wirklich weiterhelfen können ist fraglich. Daher greifen so viele 2. Liga Vereine lieber auf Profis zurück die für die Erste Liga über dem Zenit oder nicht mehr gut genug sind.

    Ich würde das alles nicht so negativ sehen, immerhin gibt es heute einige Vereine, die auf eine U21 verzichten, insofern können wir da durchaus auch eine zusätzliche Option anbieten. Dazu kommt, wenn die erste Liga so viel mehr Geld via TV generiert kann sie sich viel leichter fertige Spieler leisten. Es mag sein, dass man im Bereich B- und A-Jugend versucht die Toptalente zu bekommen, aber auf der anderen Seite gibt es genug Beispiele von jungen Spielern, die sich so frühzeitig noch gar nicht aufdrängen.

    Wenn es dann gleichzeitig gelingt, dass wir unsere Talente nicht mehr verkaufen MÜSSEN, weil wir kein strukturelles Defizit mehr haben, sprich aus den laufenden Einnahmen die Bundesliga finanzieren, dann haben wir auch deutlich mehr Chancen den vollen Wertzuwachs bei einem Talent zu generieren.

    Zu guter letzt es gibt weit mehr Talente, als Plätze in den Jugendmannschaften der ersten Liga, man sollte da dann nicht von 1b oder 1c Talenten sprechen, manchmal sind gerade die, die sich schon in der Jugend anstrengen müssen, die die danna uch den Schritt zu den Profis packen, bzw. erkennen, dass der Profivertrag nicht das Ende sondern der Anfang für noch mehr Anstrengung ist.

    Aber zuerst ist es schlicht notwendig, dass wir die Finanzen in den Griff bekommen, wenn wir nicht mehr ständig am Rande des Lizenzentzugs wandeln, dann gibt es auch Optionen für eine mittelfristige Entwicklung.

    0

    0
    • Armin: Aber zuerst ist es schlicht notwendig, dass wir die Finanzen in den Griff bekommen, wenn wir nicht mehr ständig am Rande des Lizenzentzugs wandeln, dann gibt es auch Optionen für eine mittelfristige Entwicklung.

      Klar NLZ das ist alles wichtig, aber ich denke es wird immer schwerer für die finanzschwächeren Clubs darüber ihre Zukunft zu generieren bzw. das Label Ausbildungsverein, rein praktisch hat es das auch bei uns nie gegeben trotz Bekundungen. Es klingt eben immer schön, wie zukunftsorientiert man doch arbeitet.
      Man muss eben auf so Zufälle wie Erras hoffen, den vorher keiner so richtig auf dem Zettel hatte, irgendwie kam der wie aus dem nichts und überzeugte, man sieht ja ein Mühl oder sogar ein Teuchert tun sich schon ziemlich schwer in der 2.Liga sich durchzusetzen und die da noch herausstechen die landen meist schon in der Jugend bei RB, Hoffenheim, Schalke, Dortmund usw. die mit noch viel größeren Mitteln Nachwuchsarbeit betreiben.

      Also über Nachwuchsarbeit oder gar Ausbildungsverein wird sich der FCN nicht sanieren können das hört sich nur gut an. Wichtig bleibt sie aber dennoch

      0

      0
  • Kicker schreibt: Routinier Schäfer kehrt auf den Platz zurück!
    Ich würde jetzt trotzdem Kirschbaum in der Mannschaft lassen.
    Trotz der vielen Gegentore hat er ordentlich gespielt. Welch ein Frust für ihn, wenn er wieder in die zweite Reihe zurück müsste.

    0

    0
  • Pokalputzer,

    Hatte den gleichen Gedanken. Wir müssen für das Saisonende ja auch seinen Werterhalt, bzw. -steigerung denken…

    Außerdem ist es immer gut, einen Schäfer auf der Bank zu wissen.

    0

    0
  • Juwe,

    Also über Nachwuchsarbeit oder gar Ausbildungsverein wird sich der FCN nicht sanieren können das hört sich nur gut an. Wichtig bleibt sie aber dennoch

    Es geht doch gar nicht darum, sich über den Nachwuchs zu „sanieren“. Wie ich oben schrieb geht es um das Gegenteil. Man muss sich erst einmal finanziell gesund aufstellen, dass das Konzept Ausbildungsverein und auf den Nachwuchs funktionieren kann.

    Also erst strukturelles Defizit beheben. Dann Eigenkapital erhöhen, evtl. kann man das über einen strategischen Investor schaffen. Da könnte die Nürnberger Versicherung wieder ins Spiel kommen. Statt einer Fananleihe (Fremdkapital) hätte man vielleicht Fan-Anteile (Eigenkapital) ausgeben sollen zur Finanzierung des NLZs.

    Wenn man dann noch die Einnahmenseite erhöht, Sponsoring, Kartenpreise, mehr Zuschauer und Schritt für Schritt auch durch bessere sportliche Leistungen, dann muss man auch keine Spieler mehr verkaufen. Man wird das natürlich trotzdem tun, weil man manche Spieler vielleicht wirklich nicht halten kann oder weil manches Angebot schlicht so hoch ist, dass es den Verein auf eine neue Ebene heben kann.

    Es geht also überhaupt nicht darum den Verein über Spielertransfers zu „sanieren“, sanieren steht davor, es geht um eine sportliche Entwicklung, eine Idee wie man spielt und wie man den eigenen Nachwuchs am besten an die erste Mannschaft heranführen kann um mit dem eigenen Nachwuchs die sportliche Klasse zu verbessern.

    0

    0
    • Armin: Juwe,

      …Dann Eigenkapital erhöhen, evtl. kann man das über einen strategischen Investor schaffen. Da könnte die Nürnberger Versicherung wieder ins Spiel kommen. Statt einer Fananleihe (Fremdkapital) hätte man vielleicht Fan-Anteile (Eigenkapital) ausgeben sollen zur Finanzierung des NLZs.

      In Franken???
      Du sollst deine edlen Tropfen verkaufen, nicht drin baden…

      0

      0
  • Ja, hurra endlich …..Luana hat dem Alois während der Pressekonferenz endlich die Kaffeetasse abgenommen, verboten oder erst gar nicht gebracht.
    Ab jetzt läufts, zumindest in der (oder auf der?) Pressekonferenz 😉

    0

    0
  • Holle, das ist mir auch aufgefallen, ein souveräner Alois auf der Pressekonferenz und jetzt kann er nicht mehr schlürfen! (-:
    Langsam bin ich richtig gespannt auf das Schalkespiel. Sollte es am Freitag gegen Union gut laufen und der Bock tatsächlich umgestoßen werden, dann sind wir gegen die Blauen vielleicht doch nicht so chancenlos.
    Das wäre die Schau, ein Sieg gegen Schalke und Alois wird in Nürnberg zum Star!

    0

    0

Kommentare sind geschlossen.