Fehler vermeiden, Chancen nutzen

Der Club sorgt für Aufbruchstimmung: 2:0 gegen den Lieblingsgegner Union Berlin

downloadEs wurde kein „Freak-Spiel“, aber normal ist ein Spiel, das mit 10-gegen-10 in die Kabine geht, sicher auch nicht. Der Club nutzte am Ende die ungewohnte Konstellation besser zum eigenen Vorteil und gewann am Ende nicht unverdient, wenn auch um ein Tor zu hoch.

Union kam von Beginn an besser ins Spiel und dominierte die erste Halbzeit über weite Strecken. Das Selbstbewusstsein eines Tabellenzweiten war fast greifbar, aber auch der Club zeigte sich sichtlich gestärkt durch den ersten Dreier in Bielefeld. Aus der Überlegenheit konnte der Gast allerdings nicht allzuviel Gefahr entwickeln, denn der FCN zeigte sich endlich geläutert und wieder auf Liga 2 geeicht – sprich: Vor allem einmal Fehler vermeiden und auf den Fehler des Gegner warten. Mit dieser „Taktik“ hatte Weiler schon die Mannschaft in Spur gebracht.

Doch zurück zur Historie des Spiels: Nach 39 Minuten schien ein Spiel, das im Grunde fest im Griff der Eisernen lag, zu Gunsten der Heimmannschaft gekippt. Pedersen, bereits Gelb verwarnt, geht mit vollem Risiko in den Torwart und ist mit Gelb-Rot noch gut bedient – gut, dass Kirschbaum sich hier nicht verletzte. Ein wahrer Bärendienst der eigenen Mannschaft, aber dem wollte Salli offenbar nicht nachstehen und beendete den eigenen aussichtsreichen Konter mit einem sinnfreien Ellbogenschlag – und ging zurecht mit Gelb-Rot ebenso vom Platz. Egalité an Dummheit…

Doch trotz des nominellen Ausgleichs blieb das Momentum auf Seiten des Club. Der Club nun im Spiel und dank Möhwald in Führung. Der lange geforderte, und oft verschmähte, Mittelfeldakteur fasste sich kurz vor der Pause ein Herz und traf, vielleicht nicht ganz unhaltbar, zur Nürnberger Führung. Aber auch nach der Pause nun ein ausgeglicheneres Spiel, in dem der Club vor allem weiter versuchte Fehler zu vermeiden und gezielt die Fehler des Gegners zu suchen und zu nutzen. Berlin zwar bemüht, fand aber in den wenigen Halbchancen in Kirschbaum den Meister. Bis schließlich der eingewechselte Teuchert eine Lücke ausnutzte und – geschickt von Bulthuis – bemerkenswert eiskalt den Torwart umkurvt und zum 2:0 einnetzt.

Die Berliner danach weiter bemüht, es fehlte aber augenscheinlich der Glaube und nach den englischen Wochen offenbar auch die Kraft, um nochmal wirklich Druck aufzubauen. So ging das Spiel mit 2:0 zu Ende und die Medien sprachen schon vorsorglich von Aufbruchstimmung beim Club. Einzig die mehr als dürftige Kulisse trübte den Gesamteindruck des Abends, der sonst durchaus dazu taugt, Trainer und Mannschaft Ruhe und Rückendeckung zu geben, um in der Länderspielpause noch ein paar Dinge zu korrigieren. Mit der Gesamtperformance des Abends kann man aber in jeden Fall zufrieden sein – und Union Berlin wird immer mehr zum Liebling der Franken.

37 Gedanken zu „Fehler vermeiden, Chancen nutzen

  • Wahrlich traurig der Blick aus der Nordkurve in das fast leere Rest-Rund. Ich hoffe dass jetzt auch der letzte Verantwortliche beim Glubb die Zeichen der Zeit erkannt hat. Fans sind die Kunden unseres Rumreichen. Deren Besuch, Geldausgaben und Beiträge sind lebensnotwendig. Ich hoffe inständig, dass sich der Service für Fans, Mitglieder und Fanclubs nun endlich bessert. Neben Siegen und Erfolge muss der sich Glubb endlich Kundenorientiert ausrichten. Ich kann mind. 20 Negativ-Beispiele angefangen von Fanbetreuung, Fanshop, Kartenverkauf, Internetshop etc. aufzählen. Und liebe Verantwortliche, die Aussage „…wenn Sie nicht kaufen dann kaufen andere…“ Sollten sie beim Blick ins weite Rund nochmals überdenken. Arroganz gegenüber Kunden ist fehl am Platz.

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    • Carsten67: Wahrlich traurig der Blick aus der Nordkurve in das fast leere Rest-Rund. Ich hoffe dass jetzt auch der letzte Verantwortliche beim Glubb die Zeichen der Zeit erkannt hat. Fans sind die Kunden unseres Rumreichen. Deren Besuch, Geldausgaben und Beiträge sind lebensnotwendig. Ich hoffe inständig, dass sich der Service für Fans, Mitglieder und Fanclubs nun endlich bessert. Neben Siegen und Erfolge muss der sich Glubb endlich Kundenorientiert ausrichten. Ich kann mind. 20 Negativ-Beispiele angefangen von Fanbetreuung, Fanshop, Kartenverkauf, Internetshop etc. aufzählen. Und liebe Verantwortliche, die Aussage „…wenn Sie nicht kaufen dann kaufen andere…“ Sollten sie beim Blick ins weite Rund nochmals überdenken. Arroganz gegenüber Kunden ist fehl am Platz.

      Klarer Widerspruch!
      Also es war noch nie so einfach Karten zu bekommen.
      Man kann bis unmittelbar vor dem Spiel, bequem von zuhause aus, seine Karten auswählen und ausdrucken.
      Außerdem gibt es für die sinkenden Zuschauerzahlen auch viele andere Gründe.
      So glaube ich das viele Fans immer noch, den verpassten Aufstieg, hinterher trauern.
      Außerdem, gerade gegen Fürth, war auch der gesamte Gästebereich ziemlich armselig besetzt.

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      • roller: Klarer Widerspruch!
        Also es war noch nie so einfach Karten zu bekommen.
        Man kann bis unmittelbar vor dem Spiel, bequem von zuhause aus, seine Karten auswählen und ausdrucken.

        Sinkende Zuschauerzahlen und damit mehr Plätze online buchbar hat doch aber nix mit dem Service zu tun. Ich organisiere die Karten für 3 Fanclubs und es geht nicht um freie Karten auf der Gegengerade oder Haupttribüne sondern um die Nordkurve. Online 45 Karten buchen geht nicht. Ich muss jedesmal 1 Std.hin und dann das gleiche wieder zurück, unser Serviccenter erwartet, dass man das am Fanshop in Nürnberg macht. Noch krasser ist das bei Auswärtskarten. Da heißt es hinter UN, Banda und SC anstellen und hoffen, dass man irgendwas bekommt. E-Mail Bestellungen wurden auch schon mal versehentlich gelöscht. Beschwerdemails oder Mails mit konstruktiven Vorschlägen werden net amoal beantwortet.

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  • Noch kaum Kommentare hier. Alle noch am feiern – und das zurecht! Denn der heutige Auftritt unseres Club war aller Eheren wert. Taktisch klug und diszipliniert und abgezockt, wie der Coburger Cedric Teuchert das 2:0 in die Maschen gesetzt hat.
    Das dumme Foul von Salli war zum Glück nicht spielentscheidend – der Junge muss eben noch Lehrgeld zahlen und sollte nicht zu sehr gescholten werden. Er wird weiter ein wichtiger Aktivposten für die Mannschaft sein! Gut gefallen hat mir heute Kevin Möhwald, der sich mit seinem Tor und seiner engagierten Leistung hoffentlich seinen Stammplatz gesichert hat. Und dazu zeigte er auch noch Nehmerqualitäten und bestand darauf auf dem Feld zu bleiben. Das war ein guter Einsatz!
    Die Innenverteidigung hat sich etabliert und da sieht man wie sich eine Einsatzgarantie – von Schwartz für Hovland – in Energie umwandeln lässt.
    Ich muss auch den Trainer loben, der mit seiner zuerst defensiven Taktik gegen eine gut eingespielte Mannschaft von Union Berlin den Grundstein für den Erfolg gelegt hat.
    Der Relegationsfluch, der sich m.M. nach in den ersten Spielen ausgewirkt hat, ist nun besiegt und mit dem ersten Heimsieg im Rücken kann die Mannschaft sich nun der nötigen Feinarbeit zuwenden, denn wenn der Club das Spiel gestalten muss, dann wird er anders auftreten müssen.
    Heute überwiegt aber die Freude über den Erfolg und über den ersten Sieg bei dem die Null steht. So darf es gerne weitergehen! Zukünftig hoffentlich mit mehr Fans im Stadion.

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  • Nach zwei Siegen sollte die Psyche der Spieler auflockern und sich die Verkrampfung und Fehlerhaftigkeit endlich auflösen. Man geht jetzt ganz anders ins nächste Spiel. Das kann eine Mannschaft um einiges besser machen. Jetzt könnte es wie letztes Jahr Stufe für Stufe nach oben gehen. Jetzt heisst es, die Länderspielpause positiv zu nutzen.

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  • Aus dem Stadion zurück in Würzburg. Die heutige Leistung über 90 Min. war sicher die beste in allen bisherigen Heimspielen der Saison 16/17. Doch angesichts der wirklich miesen Leistungen in den Vorwochen, konnte es ja auch fast nicht mehr schlechter gehen. Spielerisch war immer noch sehr viel Luft nach oben , doch war die Mannschaft sehr präsent, griffig, auch durchaus körperlich robust unterwegs – und phasenweise sag es auch nach Fußball aus.
    Entscheidend war wohl – gegen den bisher spielstärksten Gegner – das Momentum, das sich zweimal zu unseren Gunsten neigte: einmal bei Möhwalds Schuß aus dem Nichts zur Führung, und dem Versieben einer herrlich herausgespielten, klaren Chancen eines Berliners (so in der 58.-60.)- wenn da der Ausgleich gefallen wäre, wäre vermutlich die Partie gekippt. In der Phase danach hatte Union zwar gefühlt 90% Ballbesitz, aber man hatte im Stadion nie das Gefühl, dass die damit heute noch was anfangen können, so stabil wirkte die Club-Defensive. Und dass und vor allem wie Teuchert dann den Deckel drauf macht, sollte ihm endlich den Platz in der Startelf bringen.

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  • Bei allem Lob für Teuchert sollte man nicht vergessen, was für ein genialer, perfekt getimter öffnender Pass in die Schnittstelle unseres Spielmachers dem Tor als Vorbereitung vorausging – nein halt, es war ja unser „spielerisch limitierter“ IV Bulthuis, der den Traumpass gespielt hat! Klasse!

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    • Optimist: Bei allem Lob für Teuchert sollte man nicht vergessen, was für ein genialer, perfekt getimter öffnender Pass in die Schnittstelle unseres Spielmachers dem Tor als Vorbereitung vorausging – nein halt, es war ja unser „spielerisch limitierter“ IV Bulthuis, der den Traumpass gespielt hat! Klasse!

      Macht er es einmal, kann es Zufall gewesen sein, macht er es paarmal, hat er zumindest das Potenzial dazu, kann man sich aber drauf verlassen, erst dann ist es eine Waffe.

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  • Das Auge sieht ja doch auch immer mit – wer sagt denn dem Marketingchef der Nürnberger, dass die Reduktion auf das Logo viel besser aussähe, als dieser lange Schriftzug am Kragen des Trainers entlang?

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  • Das 8. Spiel und trotz einer vollen Vorbereitung und eines für Zweitligaverhältnisse guten Kaders stehen wir am hinteren Ende der Tabelle und sehen gar nichts von irgendeiner Spielidee. Die 20m Lücken waren nach wie vor vorhanden.
    Das war kein Ellbogenschlag von Salli, der langte seinem Gegenspieler mit seiner Hand ins Gesicht. Wenn unser Chefcoach seinen Job machen würde und sich richtig und RECHTZEITIG entschieden hätte, wäre Salli schon nach seiner ersten gelben Karte sofort ausgewechselt worden. Das sahen bei uns im Block viele voraus, daß der im höchsten Maße gelb-rot gefährdet war und sicher nicht bis zur 90sten durchspielen wird.
    Die besten Spieler waren Kirschbaum und Hovland, auf Seiten der Berliner stach in der ersten Halbzeit der Schwede mit der 17 hervor.
    In der elendlangen Dauerballbesitzdrangphase der Berliner kam erneut gar nichts von der Bank und die Wechsel am Ende waren ein Witz.
    Weshalb bekam denn in der 90sten nicht Kammerbauer endlich seinen ersten Profieinsatz? Hallo, Nachwuchskonzept?
    Die Mannschaft hat trotz des Trainers das Spiel gewonnen. So wird ein Schuh daraus.

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    • Woschdsubbn: Das war kein Ellbogenschlag von Salli, der langte seinem Gegenspieler mit seiner Hand ins Gesicht. Wenn unser Chefcoach seinen Job machen würde und sich richtig und RECHTZEITIG entschieden hätte, wäre Salli schon nach seiner ersten gelben Karte sofort ausgewechselt worden.

      Ich bleibe dabei: Gesehen hat das jeder, aber noch in Halbzeit 1 wechselt so gut wie kein Trainer noch 5 Minuten vor Schluss aus. Und wir Schwartz nach dem Spiel ja auch sagte: Er hatte den Wechsel ja schon vorbereitet und Salli zugerufen sich zurückzuhalten. Dass ein Spieler das trotzdem macht, dann kannst du auch nicht sicher sein, dass er während der Auswechslung dem Schiri noch eine klebt.

      Woschdsubbn: Die Mannschaft hat trotz des Trainers das Spiel gewonnen. So wird ein Schuh daraus.

      Ich respektiere die Vorbehalte gegen Schwartz und bin auch noch weit davon entfernt hier nun alles schön zu reden, dazu hat mir die ganze Anfangsphase auch viel zu viele Fragen aufgeworfen. Aber was soll das, jetzt nach zwei Erfolgen unbedingt noch die Krise verbal aufrechtzuerhalten? Bringt das unserer Mannschaft was? Bringt das dem Verein was? Soll Bornemann jetzt, wo wir zweimal gewonnen haben und er ja immer schon von Schwartz überzeugt war ihn rauswerfen?

      Nicht immer kriegt man im Leben das, was man will oder was vielleicht auch das Beste ist. Aber manchmal muss man sich mit dem arrangieren, was da ist, gerade wenn man Teil einer Gemeinschaft ist. So funktioniert Demokratie, so funktioniert auch Verein.

      Wenn die Mannschaft trotz Trainer eine erfolgreiche Saison ab jetzt spielt, soll zumindest meine Kritik dem nicht im Wege stehen… :mrgreen:

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    • Woschdsubbn:

      Das war kein Ellbogenschlag von Salli, der langte seinem Gegenspieler mit seiner Hand ins Gesicht. Wenn unser Chefcoach seinen Job machen würde und sich richtig und RECHTZEITIG entschieden hätte, wäre Salli schon nach seiner ersten gelben Karte sofort ausgewechselt worden.

      Komm mal wieder runter.

      Wenn Salli bei der Ampelkarte einfach halb so theatralisch fällt wie Sekundenbruchteile später sein armes Opfer, kriegt der Berliner gelb.

      Muß er halt noch lernen, unser Rennzwerg.

      Nach einem 2:0 gegen die „Mannschaft der Stunde“ immernoch aus Prinzip auf Alle und Jeden einzuhacken, ist insgesamt einfach nur noch nervtötend.

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  • Woschdsubbn
    Ich kann Dir zu 100% Recht geben und zustimmen, dass das viele im Stadion genau so gesehen haben.

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  • Mann könnte jetzt auch sagen das die einwechslung von teuchert richtig war. Aber nein man beschwert sich das ein aussenverteidiger nicht kommt… Irgendwie falscher film…

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  • Woschdsubbn,

    Das 8. Spiel und trotz einer vollen Vorbereitung und eines für Zweitligaverhältnisse guten Kaders stehen wir am hinteren Ende der Tabelle und sehen gar nichts von irgendeiner Spielidee. Die 20m Lücken waren nach wie vor vorhanden.

    Ist das so? Wenn ich mir Deine Kritik der letzten Woche so ansehe, dann bist Du selbst nicht davon überzeugt, dass der Kader gut ist. Die beiden AV zu langsam, Burgstaller lustlos, ungestüm, außer Form (zumindest bis vor 2 Spielen), Salli schlecht in der Defensive, hält sich nicht an die Vorgaben, Bulthuius unsicher, spielt nur lange Pässe, Kirschbaum und Schäfer nicht zweitligatauglich, ok Kirschbaum seit zwei Spielen doch ok, Behrens kein Fortune … usw.

    Das kann natürlich nun alles am Trainer liegen, der die Spieler verunsichert, ihnen keine Taktik beibringt und ihnen im Training den letzten Rest an Klasse austreibt. Nur warum sollte er das tun? Weil er es nicht kann und alle Experten sich in ihm getäuscht haben?

    Oder sind Deine Beobachtungen und Ansprüche einfach nicht zum Verein passend? Ich verstehe nicht wie man davon ausgehen kann, dass unser Kader über dem Durchschnitt der zweiten Liga wäre. Die Mannschaft hat in den letzten beiden Saisons unter zwei Trainern von 68 Spielen 50 durchschnittlich bis unterdurchschnittlich gespielt. Ja es gab auch die Serie von 18 Spielen ohne Niederlage, aber auch da hat die Mannschaft eher nicht damit geglänzt, dass sie eine besonder Klasse an den Tag gelegt hätte, es war die geschlossene Mannschaftsleistung, es war viel Wille und es war oft auch Glück und der Moment, der zu unseren Gunsten war.

    Ich sehe bei uns keinen Spieler, vielleicht mit Spielpraxis Matavz, aber der muss das auch erst mal konstant auf den Rasen bringen (bei Augsburg hat er das nicht geschafft), der aus meiner Sicht klar erstligatauglich wäre. Bei aller rosaroter Brille als Clubfan, aber wir haben eine durchschnittliche Mannschaft, wie fast alle anderen Zweitligavereine auch.

    Im Gegensatz zu den anderen Vereinen mussten wir den Abgang des Trainers verschmerzen, den Abgang des besten Stürmers und den Frust der verlorenen Relegation, die auch anderen Vereinen schon Probleme gemacht hat.

    Gestern und letzten Sonntag habe ich dann wieder genau die Stärken gesehen, die uns auch in der besten Phase der letzten Saison ausgezeichnet haben, wir lassen wenig Chancen des Gegners zu, sind nach vorne wieder effektiv, das 1:0 war ja gar keine echte Chance. Die Mannschaft hat gekämpft, ihren Willen in die Waagschale geworfen.

    Dass wir vorne wieder effektiver sind, liegt sicher auch zu einem guten Teil an Matavz, einen Spieler den wir zum Start der Saison nicht bekommen konnten.

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    • Armin: Gestern und letzten Sonntag habe ich dann wieder genau die Stärken gesehen, die uns auch in der besten Phase der letzten Saison ausgezeichnet haben, wir lassen wenig Chancen des Gegners zu, sind nach vorne wieder effektiv, das 1:0 war ja gar keine echte Chance. Die Mannschaft hat gekämpft, ihren Willen in die Waagschale geworfen.

      Hier könnte durchaus Trainer-Kritik ansetzen: Er hat sechs bis sieben Pflichtspiele gebraucht um die Mannschaft dazu zu bringen, das zu spielen, was sie können. Das ist halt lang und hat uns daher praktisch die Chance genommen mit um den Aufstieg zu spielen.

      Das Potential (gegen jede Mannschaft dieser Liga) Ergebnisse zu erzielen hat die Truppe eben schon. Sieht man ja daran, dass eine Mannschaft wie Union, die statistisch ähnlich dominant war wie die Bayern unter Pep, an ihre Grenzen gestoßen ist. Ist ja nicht so, dass sie zig gute Chancen gehabt hätten, die dann etwa durch Pech nicht reingingen und das Ergebnis den Spielverlauf auf den Kopf stellt.

      Klar, das mag viele Gründe haben, der Trainer hat sich aber jedenfalls nicht ausgezeichnet. Und wenn er wirklich glaubt, dass die schlechten Ergebnisse zu Beginn in erster Linie an Glück und Pech lagen, dann spricht das auch nicht für ihn. Aber gut, wenn es jetzt so weiter geht, dass die Mannschaft nicht konstant underperformed, dann soll er eben weiter schustern. Aber ob er mittelfristig der ist, der in der Lage ist mittelfristig eine „Top-Mannschaft“ zu formen?

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  • Hier könnte durchaus Trainer-Kritik ansetzen: Er hat sechs bis sieben Pflichtspiele gebraucht um die Mannschaft dazu zu bringen, das zu spielen, was sie können. Das ist halt lang und hat uns daher praktisch die Chance genommen mit um den Aufstieg zu spielen.

    Und Weiler hat 26 Spiele gebraucht. Bei Schwartz kommt noch dazu, dass Matavz sicher ein entscheidender Baustein war um wieder so spielen zu können. Den hatte Schwartz schlicht zu Beginn nicht. Dazu kamen immer wieder Verletzungen, Petrak, der gestern einer der besten war, war zu Beginn verletzt oder nicht in Form.

    Außerdem haben wir in den ersten Spielen ähnlich gespielt, aber eben mit weniger Fortune. Wir waren z.B. gegen Braunschweig lange genauso gut gestanden, haben wenig zugelassen, dann haben wir in zwei Standards schlecht verteidigt und dann ging es dahin.

    Ich sage nicht dass Schwartz alles richtig gemacht hat, aber alle Probleme am Trainer festzumachen halte ich für falsch und die letzten beiden Erfolge gar nicht am Trainer festzumachen, das kann ich dann halt gar nicht nachvollziehen.

    Und zum Thema Aufstieg, ich glaube unter unseren finanziellen Voraussetzungen nicht daran, aber ob wir dabei sind wird sich, wie letztes Jahr, sicher nicht jetzt entscheiden, sondern MItte der Rückrunde.

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    • Armin: Und Weiler hat 26 Spiele gebraucht.

      Weiler hat meines Wissens in seinem ersten Spiel den Tabellenführer Ingolstadt geschlagen. Niemand hat je so schlecht begonnen wie Schwartz, dabei hatte er eine im Kern eingespielte Mannschaft vorgefunden und er kannte die 2. Liga ebenso, das sind viel bessere Voraussetzungen als Weiler sie hatte zu seinem Start.
      Wichtig ist es jetzt erstmal hinten wegzukommen, dafür ist die Mannschaft stark genug und für die Zukunft sind wir mit Schwartz für das Niemandsland der 2. Liga gut gerüstet.

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  • Armin,

    Ist ja nicht so, dass ich die Probleme alleine am Trainer festmache. Nur hat er eben keine sichtbar gute Arbeit geleistet. So viel darf man ja feststellen. Bisher hat sich also noch nicht gezeigt, warum man ihn per Ablösezahlung holt, anstatt irgendeinen umsonst zu holen. Das muss er erst noch rechtfertigen – kann ja passieren, aber bisher gibt es noch keine Anzeichen, oder?

    Weiler war auch nicht von Beginn erfolgreich, er begann aber auch mit einer zusammengewürfelten und gnadenlos verunsicherten Mannschaft ohne Vorbereitung. Dann hat er ein funktionierendes Team zusammengestellt, dementsprechend einen gewissen Nachweis gebracht, dass er etwas bewegen kann. Kann bei Schwartz noch kommen, aber bisher eben: nix bewegt.

    Und, ja: Wir sind kein logischer Aufsteiger. Aber abgesehen von Stuttgart und Hannover hat niemand wirklich bessere Voraussetzungen. Die Mannschaft kann jeden schlagen, muss es eben oft genug schaffen, dann ist man auch oben mit dabei. An den Vorraussetzungen liegt es nicht, dass Union so weit oben steht und nicht der Club.

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  • Soeren,
    Nein Schwartz muß gar nichts rechtfertigen diesbezüglich. Weil das Bornemanns Entscheidung war. Und wenn man Bornemann glauben mag, dann hat Schwartz bislang das geliefert, was er sich von ihm versprochen hat. Weil Bornemann im Gegensatz zu machen Fans hier eben bei seiner Bewertung mit einbezieht, welche Spieler der Trainer zur Verfügung hat und berücksichtigt, daß man als Trainer Zeit braucht, um Spieler kennenzulernen und ihnen dann die eigenen Ideen nahezubringen.

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    • Beate60:
      Soeren,
      Weil Bornemann im Gegensatz zu machen Fans hier eben bei seiner Bewertung mit einbezieht, welche Spieler der Trainer zur Verfügung hat und berücksichtigt, daß man als Trainer Zeit braucht, um Spieler kennenzulernen und ihnen dann die eigenen Ideen nahezubringen.

      Was bitte haben die von Dir zitierten Bewertungen mit der Spielerqualität zu tun? Ich habe in den letzten Wochen hier überwiegend berechtigte Kritik am Trainer gelesen.

      Zu viele Basics stimmen nicht: Zweikampf, Laufbereitschaft, Laufwege, Abstimmung, Standards. Kein Spielkonzept und Spielaufbau ersichtlich, auch gestern lange Zeit nicht. Sehr späte Auswechslungen. Kein Mut zu alternativen, offensiven Aufstellungen, z.B. gestern von Anfang an mit 2 Spitzen, Teuchert! AS hat auch null Ausstrahlung. Ein Trainer muss auch Kommunikator, Moderator und Motivator sein.

      Gestern hat die Mannschaft die Reaktion gezeigt und das Spiel gerissen. Beim Trainer habe ich keine Besserung oder Ideen feststellen können. Teils regungsloses, fast stoisches Verhalten, als die Mannschaft Emotionen und Einpeitschen gebraucht hätte.

      Ich kann das mit der Spielerqualität nicht mehr hören. Habe alle Vorbereitungsspiele live gesehen. Wir haben Alternativen, junge dazu. Auch ein Erras oder Mühl mussten einfach mal ran, um sich bewähren zu können. So einen krassen Aderlass an Qualität haben wir nicht. Ich bleib dabei: AS ist Bornemanns erster Fehler. Er wird den Glubb nicht weiterbringen.

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  • Carsten67,
    Genau das, was du schreibst. Ein Trainer muß die Mannschaft erst einmal kennenlernen.
    Und dann muß er eine für sie passende Spielidee entwickeln und die ihnen nahe bringen.
    Du erwartest im Ernst, daß ein Trainer, der eigentlich eine andere Mannschaft im Kopf hatte zum Trainieren nach zwei Tagen weiß, wie die Spieler ticken und wie er mit ihnen erfolgreich arbeiten kann?

    Un du bist dir sicher, daß jeder andere Trainer das, was du von Schwartz erwartest, in den 6 Wochen Vorbereitung leisten kann, egal wann der Trainer zur Mannschaft stößt und wann welche entscheidenden Spieler (fürs Offensivkonzept) verpflichtet werden?

    Und Basics: die haben auch letzte Saison schon nicht gestimmt. Weiler hat das in seiner gesamten Amtszeit nicht geschafft, das manchen besser Spielern beizubringen. Aber bei Schwartz kann man erwarten, daß er die Schwächen in kürzester Zeit endlich ausmerzt?

    Und auch Spieler brauchen Zeit, sich zu finden und abzustimmen. Stand grade wieder im Sonntagsblitz, daß Schwartz eben genau deshalb froh ist, jetzt mal intensiv an Automatismen arbeiten zu können. Wenn eine englische Woche ist, bleibt da siche rviel auf der Strecke, weil man ja den Spielern auch die Taktik beibringen muß. Die bei Schwartz wie bei Weiler eben auch auf die Gegner zugeschnitten ist. Hat man doch bei Verbeek kritisiert, daß er da zu unfexibel/stur gewesen sei, weil er von der Mannschaft erwartet hat, daß sie ihre Taktik bei jedem Gegener durchziehen können.

    Mehr Flexibilität erfordert aber auch mehr Zeit, um den Spielern alle Varianten so beizubringen, daß sie sich auf dem Platz bilnd verstehen.

    Ich weiß auch nicht, was das mit Mut zu tun hat gegen eine offensiv starke Mannschaft und angesichts eigener defensiven Schwachstellen nicht gleich offensiv aufzustellen.

    So mancher dreht sich´s hier doch wie er mag. Bei Verbeek war das der Hauptkritikpunkt, daß er eben offensiv aufgestellt und dann nicht gewonnen hat. Und Schwartz macht es jetzt andersrum falsch?
    Aufgrund welcher Argumente stimmen denn solche Aussagen? Oder sind sie nicht doch nur die eigene Meinung von Fans? Ohne daß sie wirklich mal den Beweis antreten müssen, daß ihre Ideen wirklich greifen würden, lassen sich leicht Behauptungen aufstellen, wie man es besser machen müßte.

    Und ich weiß auch nicht, aus welchem Trainerlehrbuch du hast, daß eine Mannschaft „Einpeitschen“ braucht. Jeder Trainer ist anders. Schwartz gibt manchmal sehr dezent seine Anweisungen. Wenn sie (aus seiner Sicht) nicht ankämen, würde er mit Sicherheit anders reagieren.

    Genau wie das bei anderen Trainern auch der Fall war. Auch Hecking, Verbeek, und Weiler standen oft „stoisch“ da. Manchmal weiß ein Trainer einfach, daß im Moment jede Reaktion nur Unruhe erzeugen, aber nichts besser machen würde und wartet eben mit seiner Ansgae auf die Pause oder darauf den Spielern ihre Fehler nach dem Spiel aufzuzeigen.

    Und Erras und Mühl sind verletzt. Wie die da einfach mal ran sollten, müßtest du mir mal erklären.

    In einem geb ich dir allerdings Recht: einen krassen Aderlaß an Qualität hatten wir nicht. Weil es nicht mehr viel Qualität gab, die man auch noch so gut verkaufen konnte, daß man damit wenigstens annähernd gleichwertigen Ersatz hätte holen können.

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    • Beate60: So mancher dreht sich´s hier doch wie er mag. Bei Verbeek war das der Hauptkritikpunkt, daß er eben offensiv aufgestellt und dann nicht gewonnen hat. Und Schwartz macht es jetzt andersrum falsch?

      Du willst da einfach zu viel. Ja, es gibt unsachliche Kritik, auch hier – aber du kannst nicht ein Potpurrie aus Kritik zusammen nehmen und meinen irgendjemand würde diese Positionen allesamt vertreten.
      Ich bin z.B. immer noch großer Verbeek-Fan und halte seinen Rauswurf für einen ganz entscheidenden Fehler der letzten Jahre. Heißt ja nicht, dass es an ihm nicht auch etwas zu kritisieren gibt/gab – aber prinzipiell passte er mir total. Er versprühte – trotz schlechter Resultate – die Hoffnung etwas entwickeln zu können.
      Bei Schwartz sehe ich zu viele Punkte die mir einfach nicht passen bzw. mich glauben machen, dass er eben nicht der Richtige ist. Solche Kritik konterst du gerne mit Allgemeinplätzen, insbesondere dass es ja Zeit bräuchte etc. . Argumente, dass er ein guter Trainer ist, bei dem sich das Warten lohnt, lieferst du aber nicht.

      Versteh mich nicht falsch: Es ist durchaus legitim zu sagen: Ich fälle mein Urteil nicht, gebe ihm noch Zeit, glaube daran, dass er ein guter Trainer ist. Aber bitte unterstelle uns kritischen Beobachtern nicht, dass wir nur meckern wollen und deshalb – irgendwie aus böser Absicht – alles Schlecht reden.

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      • Soeren: Du willst da einfach zu viel. Ja, es gibt unsachliche Kritik, auch hier – aber du kannst nicht ein Potpurrie aus Kritik zusammen nehmen und meinen irgendjemand würde diese Positionen allesamt vertreten. Ich bin z.B. immer noch großer Verbeek-Fan und halte seinen Rauswurf für einen ganz entscheidenden Fehler der letzten Jahre. Heißt ja nicht, dass es an ihm nicht auch etwas zu kritisieren gibt/gab – aber prinzipiell passte er mir total. Er versprühte – trotz schlechter Resultate – die Hoffnung etwas entwickeln zu können. Bei Schwartz sehe ich zu viele Punkte die mir einfach nicht passen bzw. mich glauben machen, dass er eben nicht der Richtige ist. Solche Kritik konterst du gerne mit Allgemeinplätzen, insbesondere dass es ja Zeit bräuchte etc. . Argumente, dass er ein guter Trainer ist, bei dem sich das Warten lohnt, lieferst du aber nicht.

        Versteh mich nicht falsch: Es ist durchaus legitim zu sagen: Ich fälle mein Urteil nicht, gebe ihm noch Zeit, glaube daran, dass er ein guter Trainer ist. Aber bitte unterstelle uns kritischen Beobachtern nicht, dass wir nur meckern wollen und deshalb – irgendwie aus böser Absicht – alles Schlecht reden.

        Ich hab das doch wiederholt geschrieben, daß mir persönlich Verbeek und Weiler besser gefallen haben. Ist das so schwer zu verstehen, daß ich das Argument „braucht Zeit“ (das ich bei Verbeek und Weiler oft genug geschrieben habe, dennoch auch Schwartz zugestehe. Weil ich eben nicht so dämlich bin zu glauben, daß ein Trainer oder sein Konzept nur dann gut für den Verein ist, wenn er/es mir gefällt?
        Ich bin einfach überzeugt, daß niemand zum gegenwärtigen Zeitpunkt schon irgendwelche objektiven Gründe für seine Unfähigkeit benennen kann, die mittel- bis langfristig nicht wiederlegbar sein könnten.

        Und um es wieder mal klar zu stellen: nein ich glaube nicht, daß das die absolute Wahrheit ist. Es ist lediglich meine Überzeugung.

        Im übrigen: versteh dich doch einfach nicht angesprochen. Ich schreibe ja nicht von sachlichen Kritikern, sondern von Woschdsubbn etc., die aus meiner Sicht völlig übers Ziel hinausschießen, indem sie Schwartz persönlich beleidigen.

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  • Beate60,
    Viele Basics haben letzte Saison gepasst. Fussball ist nicht nur Spielidee und individuelles Können, sondern auch zum Beispiel Grundphysis und gerade da konnten wir in den letzten 20 Minuten immer einen drauflegen und waren eine der laufstärksten Mannschaften der Liga.

    Grundlagen kann ich sehr wohl in 6 Wochen trainieren. Im Regelbetrieb sind das mehr als 60 Trainingseinheiten. In der intensiven Vorbereitung bis zu 80. Hinzu kommen Vorbereitungsspiele. Gestandenen Bundesligaprofis muss man keine Taktik beibringen,. Die haben in ihrer Ausbildung alle Varianten kennengelernt und einstudiert. Das ist selbst in der Landesliga der Fall. Jeder Trainer wählt seine eigenen Varianten und damit seine Philosophie, manche abgestimmt auf den jeweiligen Gegner, andere nur auf das eigene Spiel ausgelegt.

    Durch den kaum veränderten Spielerkader kennen sich die Spieler auch. So sind Automatismen wie z.b. Laufwege vorhanden. Mann kennt sich.

    AS wählte in den bisherigen Spielen immer die defensivere Variante. Das missfällt mir, scheint aber sein Ding zu sein, dass er auch in Sandhausen gern praktiziert hat. Das war nicht nur auf das letzte Spiel bezogen. So langsam müsste auch er merken, dass mit Teuchert da eine lohnenswerte Offensivalternative für einen Doppelsturm da ist. Hat er ja auch angedeutet, nur er macht es nicht!

    Zuckerbrot und Peitsche: ich bin tatsächlich ausgebildeter Trainer mit A-Lizenz. Mit Lehrbuch hat das auch zu tun, aber es gibt genug Studien und Analysen, dass ein großer Teil des Erfolg die Psychologie ist. Nicht umsonst nimmt diese Thema einen viele Stunden der Ausbildung ein. Es gibt hier sicher sehr unterschiedliche Menschen, Trainer, Charaktere. Meine Meinung ist, dass Trainer die hier ein großes Repertoire aufweisen auch die erfolgreicheren sind. AS scheint nicht dazu zu gehören. Woher ich das annehme? Seine Auftritte in Interviews und Pressekonferenzen lassen darauf schließen. Für mich hat er da zu viele Fehler gemacht, z.B. wie er auf Kritik reagiert. In bestimmten Situation braucht die Mannschaft auch eine Präsenz des Trainers. Gerade in schwierigen Spielphasen an der Linie.

    Letzter Punkt: Erras und Mühl. Die können jetzt nicht ran…hab ich auch nicht geschrieben. Neue junge Spieler musst du einfach mal reinwerfen. Entweder man traut Ihnen das zu, oder man lässt es bleiben. 5-7 Minuten Spielzeit sind da zu wenig. Ich habe gerade in der Vorbereitung 2-3 interessante Alternativen gesehen. Kammerbauer wurde ja bereits genannt. Auf junge Spieler setzen heißt auch Ihnen zu vertrauen. Bei den Defiziten die wir haben brauche ich niemanden langsam heranführen. Erras hatte diese Chance ja auch. Sonst sind die ratzfatz weg.

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  • Alois wird gut!
    Lasst Ihn mal machen, und entspannt Euch mal.

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  • Ich habs gut, ich brauch über AS nicht mehr schreiben, daß ich den allawall für einen Simbl halte. Einige Gründe hat Carsten67 schön oben zusammengeschrieben.

    Hat jetzt jemand unser Nachwuchskonzept schon auf dem Platz entdeckt? Vielleicht sollten wir das auf der MV mal steckbrieflich suchen?
    Hatte Sandhausen ein Nachwuchskonzept? Ich tu mich da schwer einen Zusammenhang zwischen Nachwuchskonzept und der Verpflichtung von AS zu finden.

    So, nach dem hohen Heimsieg des VfBäh steht wenigstens fest, daß auch die Greuther als Aufbaugegner dienen können. Nur für uns nicht.

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  • Übrigens, die aktuellen Club-Zuschauerzahlen lt. Kicker (in Wahrheit warens daheim sicher weniger):
    – Saison 2015/16 bei 17 Heimspielen: 516.012 Zuschauer
    – Saison 2016/17 bei 4 Heimspielen: 113.231 Zuschauer (damals wären es rechnerisch 121.415 gewesen), macht rechnerisch dann bei 17 Heimspielen (28.307, macht also bei früher 30.354 ein Minus in der aktuellen Saison von knapp 2.000 Zuschauern pro Spiel) nur noch 481.210 Zuschauer.

    Das gibt ein Minus von etwa 34.793 Zuschauern, also von etwa 7%.

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  • Woschdsubbn,

    mal Vergleich der Zuschauer gegen den jeweiligen Gegner, glaub da wird’s tendenziell auch sehr deutlich, was passiert:

    Heidenheim: 2014/15: 31263|2015/16: 24825|2016/17: 25769 (alles Freitag)
    1860 München: 2014/15: 31079|2015/16: 36547|2016/17: 30635 (alles Montag)
    Fürth: 2014/15: 47501 (Sa.)|2015/16:45666 (Fr.) |2016/17: 32362 (Di.)
    Union: 2014/15: 29166 (So.)|2015/16: 30384 (Sa.)|2016/17: 24465 (Freitag)

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  • Woschdsubbn,
    Fürs Nachwuchskonzept sind Bornemann und Köllner zuständig. Sie haben dafür zu sorgen, daß die jungen SPieler das umsetzen können (auch vom physischen her), was Schwartz von ihnen bei den Profis verlangen wird.

    Ansonsten zitier ich mal Laass aus der Print NN
    „Dass sein Club nach sechs vergeblichen Versuchen plötzlich ein Spiel nach dem anderen gewinnt, lässt sich wohl mit der Einsicht und Lernfähigkeit seines Personals erklären. Sie scheinen endlich wieder zu verinnerlichen, was ihr Vorgesetzter schon seit langem einfordert. „Die Basics, die Grundtugenden müssen stimmen“, sagt Schwartz, „die Leidenschaft, die Laufbereitschaft, die Zweikampfstärke.“ Wenn nicht, lassen auch die Ergebnisse zu wünschen übrig.Im Vergleich zu den phasenweise vogelwilden Auftritten in Braunschweig oder Bochum steht nun wieder eine kompakte, taktisch disziplinierte, gut organisierte Einheit auf dem Rasen, die selbst einem zuvor viermal in Folge siegreichen Aufstiegskandidaten gehörig auf die Nerven gehen kann.

    Union prallte meistens regelrecht ab am Nürnberger Defensivblock um Dave Bulthuis und Even Hovland, selbst Guido Burgstaller war sich nicht zu schade, mitunter tief in der eigenen Hälfte durch die Gegend zu grätschen. Nur wenn alle mitziehen und sich jeder an die Vorgaben hält, kann es funktionieren, das war in der vergangenen Runde nicht anders. Unter René Weiler stand der bedingungslose Körpereinsatz ebenfalls an erster Stelle; oft schlug der Club auch damals erst zu, als den Gegnern allmählich die Kräfte schwanden. Und siehe da: Vier ihrer fünf Treffer gegen Bielefeld und Berlin produzierten sie in der zweiten Halbzeit, …
    Schwartz’ Plan wäre vielleicht auch so aufgegangen. Beim 1:0 in Würzburg hatte er die „Eisernen“ persönlich beobachtet und die richtigen Schlüsse gezogen; Berlins Stärken kamen am Freitagabend nicht so zur Geltung wie zuletzt, weil Schwartz entsprechende Antworten parat hatte. „Dem Pressing ausweichen“ sollten sie, durch Vermeidung von kurzen Pässen, es klappte. Auch Weilers Nachfolger hat unheimlich viel Ahnung und überlässt wenig dem Zufall. Offenbar brauchte es nach dem abrupten Übergang im Sommer einfach ein paar Wochen, bis etwas Neues entstehen konnte.“

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  • Carsten67,
    Ließe sich aber doch organisieren, wenn je ein Mitglied des Fanclubs, das auch im Verein Mitglied ist, 4 Karten bucht. Oder du in dessen Namen die Arbeit übernimmst. Wär vermutlich weniger aufwendig. Daß bei Mitgliedern eben maximal vier Karten verkauft werden, find ich nachvollziehbar. Sonst hätten ja nichtorganisierte Mitglieder überhaupt keine Chance, mal begehrte Nordkurvenkarten zu bekommen.Ich finde, das sollte eher ein Anreiz sein, Mitglied zu werden und eben nicht nur Fanclubmitglied.

    Und daß bei begehrten Auswärtsfahrten diejenigen bevorzugt werden, die regelmäßig ein bestimmtes Kartenkontingent nutzen, find ich auch in Ordnung. Macht doch jeder, daß man gute Kunden nicht verprellt.
    Bei weniger gefragten Fahrten gibt es des Problem nicht.

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    • Beate60:
      Carsten67,
      Ließe sich aber doch organisieren, wenn je ein Mitglied des Fanclubs, das auch im Verein Mitglied ist, 4 Karten bucht. Oder du in dessen Namen die Arbeit übernimmst. Wär vermutlich weniger aufwendig. Daß bei Mitgliedern eben maximal vier Karten verkauft werden, find ich nachvollziehbar. Sonst hätten ja nichtorganisierte Mitglieder überhaupt keine Chance, mal begehrte Nordkurvenkarten zu bekommen.Ich finde, das sollte eher ein Anreiz sein, Mitglied zu werden und eben nicht nur Fanclubmitglied.

      Und daß bei begehrten Auswärtsfahrten diejenigen bevorzugt werden, die regelmäßig ein bestimmtes Kartenkontingent nutzen, find ich auch in Ordnung. Macht doch jeder, daß man gute Kunden nicht verprellt.
      Bei weniger gefragten Fahrten gibt es des Problem nicht.

      Wie gesagt, aus Sicht von Einzelbuchern und Tageskarten mag das alles passen. Aber für Fanclubs ne Katastrophe. Wir kaufen mehr als 50 Heimdauerkarten und haben ca. 30 Auswärtsdauerbestellungen zu jedem Spiel laufen, das seit teils 10 Jahren. Hinzu kommen diverse Einzelkarten pro Spieltag on top. Seit 5 Jahren versuche ich alle in 1 Stehblock und 1 Sitzblock zu bekommen, ohne Chance….Und Beate, alle bei uns sind auch Mitglied. Beim Glubb ist alles sofort zu zahlen. Kauf mal die Dauerkarten, da reden wir schnell über paar tausend EUR.

      Hier mal ein simples Beispiel: standardtrikotbestellung no.4 bulthuis, meine Trikotbestellung wurde direkt am Bestelltag vom Konto abgebucht. Drei Wochen später hatte ich weder eine Liefernachricht noch einen Wareneingang. Aktives Nachfragen ergab „wird schon noch kommen, wir haben keine Übersicht“. Nach 5 Wochen Bestellung und Abbuchung kam das Teil, ohne Muh und Mäh. Kein! Lieferant erlaubt sich sonst 5 Wochen LZ für bereits bezahlte Ware, ohne Information. So gewinnt man keine Kunden.

      Meine Aussage bezog sich genau auf diesen mangelnden Service und nicht auf die Organisation unserer Bestellungen. Wir kaufen nicht mal gelegentlich für 13-30 EUR eine Karte sondern geben pro Saison für die Heim- und Auswärtsspiele jeder mehr als tausend EUR aus. Besonders enttäuscht bin ich in diesem Zusammenhang von unseren Fanbetreuern. Thema mehrfach angesprochen, es kommt nix, verweisen wieder an FCN Service.

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  • Carsten67,
    Sorry,aber da finde ich deinen Anspruch zu hoch. Bedenken mal wieviel Fanclubs es gibt. Wenn die das alle für sich so einfordern würden,hätten alle anderen erhebliche Nachteile. Einen Fanclubs bevorzugen sollte aber auch nicht sein. Und wenn ihr Trikots bestellt,könnt ihr doch vorab Geld einsammeln.

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  • Carsten67,
    Es ist schon etwas grotesk, zu fordern, dass der Verein mehr machen müsste, dass ein Fanclub als guter Kunde eine großes Kontingent an Karten bekommt, man also hier gegenüber den einfachen Fans bevorzugt behandelt werde, sich aber andererseits darüber zu beschweren, dass andere Fanclubs sich früher anstellen und einem die Karten wegkaufen.

    Ich kann ja schon nachvollziehen, dass es ärgerlich für euch ist, so schwer an Karten zu bekommen.

    Aber wie stellst du dir vor, dass man es besser machen könnte? Die Karten in der Nordkurve sind halt trotz stark nachlassendem Zuschauerinteresse immer noch sehr begehrt, die Auswärtskontingente bei vielen Verein sehr begrenzt, da es ist schlicht und einfach nicht möglich, alle Wünsche zu erfüllen.

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