Ein Tor zu hoch – Club gewinnt beim KSC

Der Club gewinnt sein Auswärtsspiel in Karlsruhe mit 3:0 und schiebt sich auf Platz zehn in der Tabelle

In der ersten Halbzeit neutralisierten sich die beiden Mannschaften größtenteils gegenseitig. Dabei hatte der 1. FC Nürnberg ein deutliches Übergewicht im Ballbesitz und mehr Struktur im Spiel. Echte Torchancen ergaben sich aber auf beiden Seiten kaum. Einzig Kevin Möhwald fasste sich ab und zu ein Herz und versuchte, ähnlich wie im Spiel gegen Union Berlin, aus der Distanz zum Erfolg zu kommen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte kam der Karlsruher SC etwas besser in die Partie und vor das Tor des 1. FC Nürnberg. Die beiden Chancen von Moritz Stoppelkamp und Dennis Kempe entschärfte Thorsten Kirschbaum aber souverän.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs tat sich die Elf von Trainer Alois Schwartz deutlich schwerer als in der ersten Halbzeit. In einer kurzen Drangphase der Karlsruher blieb Schiedsrichter Felix Zwayer, nach einem – freundlich gesagt – unorthodox geführten Zweikampf von Even Hovland gegen Florian Kamberi, den der Norweger im Stile eines Tiefseetauchers bestritt, nichts anderes übrig als auf den Punkt zu zeigen. Enrico Valentini, der sich vor sechs Jahren in der damaligen U23 des 1. FC Nürnberg nicht für höhere Weihen beim FCN empfehlen hatte können, bot sich also die Chance für ein „ausgerechnet!“ zu sorgen und den KSC in Führung zu bringen. Sein Elfmeter aber ähnelte dem von Guido Burgstaller in Bielefeld geschossenen und Thorsten Kirschbaum hatte kein große Mühe den immerhin scharf geschossen Ball zu parieren.

Karlsruhe zeigte sich aber von der verpassten Chance keinesfalls geschockt und probierte es weiter. Nur 30 Sekunden später rettete Dave Bulthuis vor dem erneut einschussbereiten Enrico Valentini. In den nachfolgenden Minuten befreite sich der Club sukzessive aus der Umklammerung der Hausherren und schlug beim ersten vielversprechenden eigenen Angriff zu. Nach einem starken Solo durch das Karlruher Mittelfeld stand Hanno Behrens nach einem Doppelpass mit Kevin Möhwald allein vor Torwart Dirk Orlishausen. Dieser konnte den Ball in höchster Not nur noch mit einer Hand abklatschen, direkt vor die Füße von Guido Burgstaller, der keine Mühe hatte und dem Ball zum 0:1 hinter die Linie schob. Wenig später machte der Österreicher seinen Doppelpack in diesem Spiel perfekt. Kevin Möhwald wollte einen lang gezogenen Eckball von Tobias Kempe per fulminanter Dirketbanahme auf das Tor schießen, verzog aber leicht und so wurde der Ball zur Vorlage für Guido Burgstaller, der am Fünf-Meter-Raum lauerte und das Leder mit der Hacke ins Tor bugsierte. 0:2 nach 67 Minuten aus Sicht des KSC.

Sportlich folgte dann lange Zeit nicht mehr viel, dafür gab es neben dem Platz unschöne Sezne: Nach einigen Böller und Knallkörperwürfen aus dem Nürnberger Block stürmten, zumindest einige, Karlsruher Fans die Tartanbahn im Karlsruher Wildparkstadion. Schiedsrichter Zwayer sah sich gezwungen – ob wegen der Aktion der Nürnberger oder der der Karlsruher war während des Spiels nicht zu klären – die Partie für sieben Minuten zu unterbrechen. Die Ausführungen des Karlsruher Stadionsprecher inklusive sehr emotionaler Tonlage („Das kann ja wohl nicht wahr sein!“) trugen sicher nicht zur Deeskalation der Situation bei. Am Ende der Geschichte wurde dem Image des 1. FC Nürnberg hier wieder einmal mehr ein Bärendienst erwiesen. Des Weiteren darf sich der ohnehin schon klamme 1. FC Nürnberg wieder auf empfindliche Strafen seitens des DFB und der DFL gefasst machen. Alles in Allem eine sinnlose Aktion von einigen wenigen Fans des 1. FC Nürnberg im vorderen Bereich des Gästeblocks.

Nach der Unterbrechung versuchte sich der KSC nochmal im Vorwärtsgang, prallte aber an der solide verteidigeden Defensive des Clubs ab. Kurz vor Ende der Partie macht der Club dann endgültig den Deckel drauf. Miso Brecko bereitete nach einem starken Sololauf über den rechte Seite per Flanke klasse vor, Hanno Behrens legte links von der Grundlinie auf Tim Matavz zurück, der aus sieben Metern flach keine Mühe hatte und den Ball ins rechte Eck einschoss. Am Ende gewinnt der 1. FC Nürnberg sicherlich ein Tor zu hoch aber verdient gegen pomadige Karlsruher.

 

187 Gedanken zu „Ein Tor zu hoch – Club gewinnt beim KSC

    • zabomors: Heute Kempe gege Kempe

      Hat Schwartz in der PK schon angedeutet daß es heute zum Bruderduell kommen könnte. Er meinte ja sinngemäß Kempe sei kein klassischer Dribbler als Außenbahnspieler, aber er wüßte wie er sich als solcher zu verhalten hat. Nehme mal an damit meint er vor allem nach hinten mit zu arbeiten. Überraschend finde ich nur daß er offensichtlich auf rechts statt links zum Einsatz kommt

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  • Abwehr steht gut, aber alles an deren 16er sieht bisher grausig aus.

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  • Ich habe Bornemann schon einige male kritisiert, aber Respekt, daß er trotz der Situation Burgstaller gehalten hat und nicht unter Preis abgab. Das beginnt sich jetzt auszuzahlen 6. Tor in 8 Spielen. 0:1 Führung ein Dreier heute wäre so wichtig..

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  • 2:0. Das sollte reichen. Denn es ist ja noch nicht abgepfiffen.
    ?

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  • Der KSC dreht das nur noch wenn sie sofort 11 neue Spieler aufs Feld schicken. 🙂 … die sind heute so indisponiert, kann mir nicht vorstellen, dass sie das noch drehen oder ausgleichen.

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  • Sind die Fans jetzt völlig bescheuert…wollen die das noch kaputt machen, wie blöd kann man denn sein?

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  • Meine Güte…und sowas nennt sich „Fan“.
    Da fehlen mir die Worte.

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  • Das gibt ne saftige Strafe!

    Dank an unsere Fans!

    Vielleicht bricht der Schiri ja das Spiel ab. Oder dem KSC werden die Punkte zugesprochen.

    Unglaubliche Idioten! Das kostet uns womöglich die Punkte!

    Ich bin fassungslos.

    FASSUNGSLOS!

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    • belschanov:
      Das gibt ne saftige Strafe!

      Dank an unsere Fans!

      Vielleicht bricht der Schiri ja das Spiel ab. Oder dem KSC werden die Punkte zugesprochen.

      Unglaubliche Idioten! Das kostet uns womöglich die Punkte!

      Ich bin fassungslos.

      FASSUNGSLOS!

      Fans?

      Arschlöcher! Vollidioten!

      Mir geht das sowas von auf den Sack! Wir führen 2:0 und diese Deppen haben nichts besseres zu tun…

      BLEIBT EINFACH DAHEIM IN EUREM KINDERGARTEN UND VERGESST DEN SCHNULLER NICHT!!

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  • Ich hoffe sie erwischen mal solche Vollpfosten nach dem neuen Urteil kann ein Verein den finanziellen Schaden auf die Verursacher umlegen. Hoffentlich kriegen sie diesen Mob mal.

    Es lief doch alles gut aus unserer Sicht, kapier das nicht.

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  • Was muss eigentlich noch passieren, dass man diese Deppen endlich mal in den Griff bekommt?

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  • na klar irgendwas muss ja passieren, wenn es schon auf dem platrz ganz gut klappt bringen die vollpfosten aus der kurve das ganze zum abbruch. peinlich, einfach nur peinlich.

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  • je weinger einfluss diese affen im verein haben, umso besser. meinetwegen soll die vereinsform komplett aufgelöst werden, de facto ist es ja sowieso ein wettbewerb von mittelständischen wirtschftsunternehmen.

    ich hoffe die mannschaft ist konsequent und ignoriert die kurve nach dem abpfiff, um wenigsten ein kleines zeichen zu setzen. besser noch sie sollten zur ksc kurve.

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  • Ich habe keinen Bock mehr auf diese Vollidioten! Der Verein muss hier klare und knallharte Kante zeigen. Scheiß auf den Support, der ist in jeder beziehung viel zu teuer bezahlt: Sponsoren, Strafzahlungen, Ansehen, mögl. Punktabzug etc.
    Ausschluss der gesamten Gruppe, wenn weiterhin die Täter gedeckt werden.
    So geht’s nicht mehr weiter, das ist nicht mehr nur kontraproduktiv, das ist Spiel- und Vollhonkterrorismus der beschissensten hedonistischsten Sorte.

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    • Zuckerpass: Ich habe keinen Bock mehr auf diese Vollidioten! Der Verein muss hier klare und knallharte Kante zeigen. Scheiß auf den Support, der ist in jeder beziehung viel zu teuer bezahlt: Sponsoren, Strafzahlungen, Ansehen, mögl. Punktabzug etc. Ausschluss der gesamten Gruppe, wenn weiterhin die Täter gedeckt werden. So geht’s nicht mehr weiter, das ist nicht mehr nur kontraproduktiv, das ist Spiel- und Vollhonkterrorismus der beschissensten hedonistischsten Sorte.

      Und als erste Maßnahme: keine Auswärtskarten mehr für diese Vollidioten.
      Und in dem Fall: Gruppenhaft. Denn die haben das alle unterstützt, die unter dieser Fahne steckten.

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      • Beate60: Und als erste Maßnahme: keine Auswärtskarten mehr für diese Vollidioten.
        Und in dem Fall: Gruppenhaft. Denn die haben das alle unterstützt, die unter dieser Fahne steckten.

        Das würde ich als Mitglied sofort unterstützen. Man wird ja als Fan in den gleichen Topf geworfen wie diese Drecksäcke.

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  • Die „Troublemaker Nürnberg“ (auf Zaunfahne zu lesen) haben nicht zu viel versprochen…

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  • Und trotzdem muss man sagen – auch wenn der KSC kaum Gegenwehr bietet. Schön herausgespieltes Tor!

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  • Holle: Das würde ich als Mitglied sofort unterstützen. Man wird ja als Fan in den gleichen Topf geworfen wie diese Drecksäcke.

    Daumen hoch!!!

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  • Ich habe mich gefragt, warum die nebenstehenden diesen Idioten nicht einfach auf’s Maul hauen, aber das war ja eine ganze Bande von Idioten.

    Banda di Idioti!

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    • Optimist:
      Ich habe mich gefragt, warum die nebenstehenden diesen Idioten nicht einfach auf’s Maul hauen, aber das war ja eine ganze Bande von Idioten.

      Banda di Idioti!

      Made my day

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  • Ich würde jetzt den, der die große Fahne rausträgt verhaften. Der ist zumindest Mittäter.

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  • 3 zu 0, so langsam lässt sich die Handschrift Weilers wieder erkennen… 😉

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  • Ist das Schade zu gewinnen und mit diesen Fans doch zu verlieren….

    Ich hoffe das jetzt Konsequenzen drohen.

    Die Ultras selber sagen, das es nicht aus deren Reihen war.

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  • Marius J.,
    Nee, die Ultras machen sowas nicht. Es waren bestimmt ein paar Irre von der Nürnberger Versicherung, die den Ultras schaden wollen.

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  • In Berlin die gleiche Sch…, d.h. nächste Woche trifft man sich dann zum Pyrogipfel.

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  • Marius J.,
    Klar, sie haben nur die Fahne gehalten und wußten nicht, was die drunter tun.

    Abgesehen davon , ja es gibt bda und un94. Aber wenn sie sich gegenseitig decken, sollte man sie eben auch gemeinsam bestrafen.

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    • Beate60:
      Marius J.,
      Klar, sie haben nur die Fahne gehalten und wußten nicht, was die drunter tun.

      ? Du meinst, die haben versehentlich mal aufs Spiegeschehen geachtet ?

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      • Alex: Du meinst, die haben versehentlich mal aufs Spiegeschehen geachtet

        Wohl eher darauf, wie die Fahne weht.

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  • Des waren wieder diese Wichser von der BDA. Zugedröhnt wie sonstwas. Denen gehts nur um Stunk. Da sind die UN Lämmchen dagegen.
    Ach ja, das „Troublemaker“-Banner war auf die heutige Mottofahrt (90er Jahre) bezogen und hat gar nix damit zu tun.

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  • Und wird im ya basta blog auch noch als geplante Mottofahrt verkauft.
    Der Verein soll endlich mal handeln.
    Ich verzichte dankend auf irgendwelche Choreos und ihren Singsang, wenn das der Preis ist, daß mein Verein dafür dann belchen muß, weil sie in ihrer kruden Loyalität nicht bereit sind, die Idioten preiszugeben.

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  • Ach ja und Glückwunsch an Trainer und Mannschaft für den 3. Pflichtspielsieg in Folge.

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  • Alex: Du meinst, die haben versehentlich mal aufs Spiegeschehen geachtet

    hehehe;)??

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  • Ach ja, ganz vergessen, danke, @Beate:
    Aloisius raus!

    Schön, 3. Sieg in Folge, jetzt noch Hannover wegbeißen;)

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  • Ich verstehe aber auch die Vereine und Ordnungskräfte nicht.In Berlin ,wo ich war,wird in der Halbzeit eine große Fahne quer gelegt,und du weißt schon-oh gleich Pyro.dann beginnt das Spiel und unter der Fahne quellen 30-40 Leute in weißen Maleranzügen hervor und dann geht es los.
    Nach dem Spiel trottet die Mannschaft brav in die Kurve

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  • Christian-Berlin,
    Na wenigstens das hat unsere Vereinsführung dann den SPielern gesagt, daß sie das schön bleiben lassen sollen, zu den Krawallmachern zu gehen.
    Ich hoffe, sehr, daß der Verein da jetzt wirklich mal durchgreift. Muß er eigentlich schon aus Selbstschutz. Denn weitere Strafen können bedeuten, daß wir die DFL-Auflage reißen und mit einem 3-Punkteabzug und weiterer hoher Geldstrafe ins neue Jahr starten.

    Wie hohl sind die eigentlich, diese „besten Fans“, daß sie immer noch nicht kapieren, daß sie unseren Verein mit ihren Aktionen schaden? Oder ist das Absicht, um schon mal zu zeigen, daß der Rest des Vereins gegen sie keine Chance hat (bei der Umwanldung der Rechtsform)? und daß sie lieber in der 3. Liga singen als sich an Regeln zu halten?

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    • Beate60: Na wenigstens das hat unsere Vereinsführung dann den SPielern gesagt, daß sie das schön bleiben lassen sollen, zu den Krawallmachern zu gehen.

      Beim Jubeln nach dem 3:0 sind aber alle Spieler direkt Richtung Club-Block gelaufen. So als wäre kurz vorher nichts gewesen.

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      • Töffi: Beim Jubeln nach dem 3:0 sind aber alle Spieler direkt Richtung Club-Block gelaufen. So als wäre kurz vorher nichts gewesen.

        Daß Spieler da in ihrer Freude wie gewohnt reagieren, kann ich nachvollziehen Wichtig ist, daß die Vereinsführung Zeichen setzt.
        Und Möhwald hat bei der Unterbrechung mehr als deutlich gemacht, was er von der beschissenen Aktion hält. Ich glaub Burgstaller auch.

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    • Beate60: Christian-Berlin,

      …Oder ist das Absicht, um schon mal zu zeigen, daß der Rest des Vereins gegen sie keine Chance hat (bei der Umwanldung der Rechtsform)? und daß sie lieber in der 3. Liga singen als sich an Regeln zu halten?

      So ähnlich habe ich auch gedacht, klingt allerdings nach einem intelligenten Plan* und Intelligenz und Ultras scheint nicht zusammenzupassen.

      Meine natürlich im Sinne von durchtrieben…

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  • Jetzt ein Sieg gegen Hannover und wir sind bis auf drei Punkten an denen dran.
    Wer hätte das vor einigen Wochen gedacht und dass der Club gegen 96 gewinnt, daran zweifle ich nicht.

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  • Beate60,
    Es wäre recht einfach:Banner ab einer bestimmten Größe verbieten.Das sich erst unter einem ebensolchen möglichst großen Banner versammelt wird und dann gezündelt, das ist nicht wirklich neu

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  • Schwacher Kick, aber wieder 3 Punkte, 17 geschossene Tore und die Abwehr zu Null (ok, KAESCEE war auch schwach, Oral halt…:-)) – sage offen: habe auch hier öfter gefordert den AS zu entlassen.

    DER Blindgänger bin ich selbst – Alois, ich muss mich für meinen Diletantismus bei dir entschuldigen!! Ich Depp!
    Und jetzt feiern und genießen…:-))

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  • Das ist doch kein intelligenter Plan. Die Aktion gegen die Ausgliederung ist eng mit der Gruppierung verbunden. Solche Aktionen schaffen es, dass das normale Vereinsmitglied die Verbindungen zwischen Aktion gegen Ausgliederung und Rauchbomben und Böller auf den Rängen zieht und sich diese Verbindungen im Kopf negativ verfestigen. „Die“ Ultras haben im Verein an sich keine kritische Masse um eine Ausgliederung alleine zu verhindern (das sind – pauschal gesprochen – keine 4000 Mann, die man bei 16000 Mitgliedern aber bräuchte, um sicher etwas verhidnern zu können), sie brauchen Verbündete. Mit solchen Aktionen schafft man sie sich nicht.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: Das ist doch kein intelligenter Plan. Die Aktion gegen die Ausgliederung ist eng mit der Gruppierung verbunden. Solche Aktionen schaffen es, dass das normale Vereinsmitglied die Verbindungen zwischen Aktion gegen Ausgliederung und Rauchbomben und Böller auf den Rängen zieht und sich diese Verbindungen im Kopf negativ verfestigen. „Die“ Ultras haben im Verein an sich keine kritische Masse um eine Ausgliederung alleine zu verhindern (das sind – pauschal gesprochen – keine 4000 Mann, die man bei 16000 Mitgliedern aber bräuchte, um sicher etwas verhindern zu können), sie brauchen Verbündete. Mit solchen Aktionen schafft man sie sich nicht.

      Bist du so naiv? Wann bitte gehen 16000 Mitglieder auf eine MV? Maximal wenn alles mobilisiert werden würde 2000. Davon 25%, die mit einem Nein die Ausgliederung verhindern können, sind 500. Und Briefwahl, was das Ergebnis verändern könnte, wird durch diese Stimmenzahl ebenso verhindert. Durchaus machbar.
      Zumal es schon auch noch einige andere Mitglieder geben dürfte, die sich von dieser Traditionsmasche beeindrucken lassen.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: „Die“ Ultras haben im Verein an sich keine kritische Masse um eine Ausgliederung alleine zu verhindern (das sind – pauschal gesprochen – keine 4000 Mann, die man bei 16000 Mitgliedern aber bräuchte, um sicher etwas verhidnern zu können), sie brauchen Verbündete. Mit solchen Aktionen schafft man sie sich nicht.

      Sehe ich komplett andersherum.
      4000 sind sehr wohl eine kritische Masse jenseits von Verbündeten.
      Sie sind weit mehr mobilisierbar als das gemeine Mitglied. Und damit allein können Sie jedes Quorum erreichen, das nötig ist.

      Und ich schreibe es ohne Bedauern zwischen den Zeilen:
      Dank solcher hohlköpfiger Aktionen wird offenbar, dass hinter dem absehbaren um Verbündete buhlen nichts weiter steckt als das Heulen um sich selbst – triefender Narzissmus!

      Was ist zu tun?

      1. Die Stadiontore müssen für BDA geschlossen bleiben.
      2. Ausschluss aus dem Verein, wenn man im BDA organisiert/Mitglied ist.

      Haltung. Glaubwürdigkeit. Sportlichkeit.

      Ich hab es sowas von satt…

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  • Dass die Böllerwerfer hier meist immer noch als „Fans“ bezeichnet werden, finde ich ehrlich gesagt befremdlich.
    Das ist ein Wort, dass diesen Vollidioten nicht zusteht.

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  • Ich hab die Thematik schon mal in den Raum geworfen, aber was machen eigentlich unsere Fanbetreuer? Die stehen bei jedem Heim- und Auswärtsspiel vor dem Block und mir kann keiner erzählen, dass die nicht wissen wer hinter dieser Pyroscheisse steht. Da muss jetzt endlich durchgegriffen werden, denn das schadet dem Verein und auch uns wahren Fans, die ins Stadion gehen um zu supporten und nicht zu zündeln…

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  • Teo, sag ja nicht, dass das 4000 Mann sind, bei den letzten JHV hätte ich nicht mal 250 Anwesende der Fraktion zugerechnet. Die sind laut, ja, aber nicht endlos viele. Seh da definitiv Bedarf für Verbündete bei der Frage und genau damit versaut man sich sowas leicht.

    Die Aktion heute lässt sich subkulturspezifisch recht klar erklären und nicht als Signal an irgendwen außer die Karlsruher, deren vor 16 Jahren „abhanden gekommenes“ Material da plötzlich auftauchte

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    • Florian Zenger | Clubfans United: Die Aktion heute lässt sich subkulturspezifisch recht klar erklären und nicht als Signal an irgendwen außer die Karlsruher, deren vor 16 Jahren „abhanden gekommenes“ Material da plötzlich auftauchte

      Es ist völlig unerheblich, was da subkulturspezifisch recht klar erklärbar scheint.
      Mich befremdet Dein Know-How und Deine Posts in diesen (!) Punkten da eher, weil es so wirkt als würde da immer ein Hauch Verständnis für die Sache mitschwingen.

      Was den Karlsruhern da vor 16 Jahren abhanden gekommen ist, weiß ich nicht.

      Was denn Knallköpfen heute da nicht erst heute abhanden gekommen ist, ist offensichtlich:
      Jeglicher Verstand und jegliche Verbundenheit zu „ihrem“ Verein!

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      • Teo: Es ist völlig unerheblich, was da subkulturspezifisch recht klar erklärbar scheint. Mich befremdet Dein Know-How und Deine Posts in diesen (!) Punkten da eher, weil es so wirkt als würde da immer ein Hauch Verständnis für die Sache mitschwingen.

        Ich sag’s ja, wir brauchen Steinigungen.

        Wer nicht wirft ist selbst ein Böser und ab in die Mitte mit ihm.

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  • Blitz,
    Yep??! Knallkörper / Knallköppe.
    Die Überschrift muss ich kritisieren, weil ein Clubsieg nie zu hoch ist?

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  • Marek,
    Vielleicht hat der Club auch mittlerweile den Schock verdaut, der sich eingestellt hat, nachdem festgestellt wurde das der Plan einen Trainer von einem kleineren Verein zu holen, nicht bedeutet hat, Frank Schmidt zu bekommen.

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  • Aber was anderes:
    Respekt, AS.
    Ich weiß nicht, ob das gut für den Verein ist.
    Aber aus der vorhandenen Situation mit dem Rücken zum Entlassschreiben so zurückzukommen ins Mittelmaß, wo man den Club unter seiner Führung verorten wird müssen (wegen AS & den limitierten Möglichkeiten)ist erst mal respektabel.
    Weiter so!

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  • Ich bin jedenfalls froh, dass sich die Defensive langsam stabilisiert hat und Kirsche der neue Torwarttrainer ganz offenbar gut tut.
    Was die Idioten angeht -@ Blitz: exakt, es sind definitiv keine Fans! – bin ich wirklich dafür, dass der Verein ihnen sämtliche Privilegien abnimmt und Auswärtsrfahrten verbietet. Es ist Zeit den Gesäßgeigen zu zeigen, wo der Hammer hängt. Vermutlich werden sie dann auch Heimspiele boykottieren. Egal, das muss man locker aushalten. Dann gibt’s ja vielleicht auch mal wieder eine Chance, dass sich Stimmung und Anfeuerung am Spielverlauf orientiert und man die Mannschaft mal wieder mit einem blockübergreifenden „FCN, FCN!“ anfeuern kann.
    Ea darf nun nicht mehr bei bedauernden und vielleicht sogar wütenden Erklärungen vonseiten der Vereinsspitze bleiben, es muss jetzt hart durchgegriffen und demonstriert werden, dass man diese infantile Scheiße ein für alle Mal nicht mehr mitzutragen gewillt ist und ab sofort eine andere Zeitrechnung beginnt. Es sollte alles geprüft werden: Strafverfahren, Stadionverbot, Mitgliedschaftskündigung, Kollektivstrafen, Flaggenverbot oder meinerwegen Nacktgebot für Fanclubmitglieder inkl. Rektal- und Oralröntgen bei Einlass. Die können sich ja dann unter ihrer dämlichen Flagge (damit sie niemand sehen muss) warmhopsen.

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  • Teo, ich kann – wie jeder Gesellschaftswissenschaftler – als jemand der Soziologie studiert hat, noch ganz andere Dinge erklären ohne sie gutzuheißen. Oder ist (Achtung, Nazi-Keule und Achtung keine Gleichsetzung) jeder Historiker, der den Aufstieg der Nazis erklärt, automatisch ein Sympathisant?

    Mir ging’s in dem Fall einzig und allein drum klar zu machen, dass die Theorie, das heute könne irgendwas mit der Ausgliederung zu tun haben, ziemlich weit hergeholt ist, sobald man sich anschaut, was da genau passiert ist.

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    • Florian Zenger | Clubfans United:

      sobald man sich anschaut, was da genau passiert ist.

      was ist eigentlich genau passiert?

      Ich war nur einen kleinen Moment draußen…

      Der sky-Reporter machte fast den Eindruck, er hielte die Unterbrechung für übertrieben. Nach der Betroffenheit bei Sport1 zu urteilen, waren die Ereignisse aber ganz knapp hinter 9/11 einzuordnen.

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      • Beate60:

        Beate60: Polizeibericht http://www.presseportal.de/blaul…72/3457324

        Und erzähl mir bitte nicht, aber die andern haben doch die Randale gemacht. Bewußt provoziert wurde sie von unseren Ultras. Und danach auch noch als für gelungen befunden.

        Was ist denn heute mit dir los ? Ich finde das Verhalten der geistigen Tiefflieger genauso beschämend wie Du. Aber was während der Übertragung gesendet wurde war ein Bruchteil davon und das war meine Antwort auf Nick.

        Nick: was ist eigentlich genau passiert?

        Ich war nur einen kleinen Moment draußen…

        Der sky-Reporter machte fast den Eindruck, er hielte die Unterbrechung für übertrieben. Nach der Betroffenheit bei Sport1 zu urteilen, waren die Ereignisse aber ganz knapp hinter 9/11 einzuordnen.

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  • Zuckerpass, ja Kirschbaum ist tatsächlich in der Mannschaft angekommen. Alexander hatte schon länger gesagt man sollte Kirsche nicht abschreiben, schön dass sich das jetzt bewahrheitet. Die Meinung zu AS im Podcast hoffe ich allerdings daß er irgendwann mal revidiert ?

    Von den anderen Trotteln möchte ich am liebsten gar nichts mehr lesen. Die versauen mir die Freude am Spiel und dem Sieg nicht.

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  • Nick, ich versuch’s mal hinzubekommen, soweit das zu rekonstruieren ist (bezieh mich auf wasbich selber im TV gesehen hab, auf den von uns verlinkten Artikel von Abseits KA und Augenzeugenberichte von Leuten, die ich als glaubwürdig einschätzen würde): So in der 78. Minute ungefähr sind im Nürnberger Block mehrere Böller und Rauchtöpfe gezündet worden, gleichzeitig hat man 2000 von den Karlsruhern erbeutetes Material (Doppelhalter, Fahnen) präsentiert (so wie ich’s gesehen hab, brannte das Zeug auch, aber keine Ahnung). Das hat die Karlsruher so provoziert, dass sie ihren Block verlassen und Richtung FCN-Block stürmen wollten. Dabei ging wohl ein Tor zum Innenraum kurz auf. Gleichzeitig waren auch einige aus dem Gästeblock geklettert. Das war dann der Moment, in dem Zwayer unterbrach. Während der Zündelei lief das Spiel noch. Jetzt ging dann die Polizei dazwischen trieb alle wieder in ihre Blöcke. Zwayer schickte Möhwald in die Kurve zum Deeskalieren, Bornemann ging auch. Kurz darauf ging das Spiel dann weiter und diejenigen aus dem Gästeblock, die „gezündelt“ und „präsentiert“ hatten zogen sich unter ner großen Blockfahne die schwarze Kluft wieder aus, die sie sich vorher auch darunter angezogen hatten.

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  • Nick,ohne dass ich da etwas gut heißen will, aber außer ein paar Kanonenschlägen, einem entsetzten Stadionsprecher, hektisch umher laufenden Sicherheitsfachkräften und der „Deck“-Fahne im Block hat man eigentlich auch nicht viel mitbekommen.

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    • Holle,
      Leuchtraketen in den Heimfanblock, mehrere Böller auf die Ordner. Das ist für mich mehr als „nicht viel“, das jst versuchte Körperverletzung. Und ja, ich war im Stadion.

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  • Holle,
    Sorry Das scheint mir jetzt aber auch etwas untertrieben, mein Kompagnon, Dauerkartenbesitzer in KA war ziemlch entsetzt von unseren Jungs, es muss im Stadion schon ziemlich Wirkung gegeben haben, es ist wohl auch Feuerwerk auf Ordner und Heimfans geworfen worden.

    Aber am Ende ist es egal, es war mal wieder eine Testosteron gesteuerte Aktion der Zigarettenbürschla. Ähnlich wie Florian kann ich mir gut erklären wie es dazu kommt, tolerierbar ist das nicht und der Verein muss langsam klare Kante zeigen. Von wehret den Anfängen kann man schon lange nicht mehr sprechen, unsere Fans sind Wiederholungstäter, mehrfach.

    Das ganze hat aber sicher nichts mit der Ausgliederungsdebatte zu tun, das hat einzig und allein mit dem Wunsch nach einem kleinen bisschen Bedeutung für das eigene Leben zu tun, dazu Gruppendynamik und Alkohol. Am Ende wird dem Verein nichts anderes ünrig bleiben den Jungs ihr Spielzeug zu nehmen, die Kurve.

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    • Armin: Holle,
      …, das hat einzig und allein mit dem Wunsch nach einem kleinen bisschen Bedeutung für das eigene Leben zu tun, dazu Gruppendynamik und Alkohol.

      Nicht nur Alkohol, da sind auch aufputschende Pülverchen im Umlauf. Ein Drogen-Schnelltest direkt am Blockeingang könnte helfen. Geht schnell und völlig problemlos, wie ich erst kürzlich in England selbst erleben durfte. Dort zog die Polizei im großen Stil Familienkutschen aus dem Verkehr und striff mit einem Plastikstab über den Unterarm der Fahrer. Das Ergebnis kam nach 1 Minute. Wo sie fündig wurden, wurden die PKW gefilzt. Erfreulicherweise durften meine Familie und ich weiterfahren, nicht ohne eine wohlmeinendes Nicken des Polizisten in Richtung meines Club-Trikots „very fine Sir, always be proud to wear your colours“.

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    • Armin: Nick, Du scheinst ja ein großer „Versteher“ solcher Aktionen zu sein, oder?

      Was soll man dazu sagen…

      Als ich so alt war wie die Kinder, die der durchschnittliche Helikopter heute schützen zu müssen glaubt, wurde man noch ausgelacht, wenn man im Stadion wegen eines Böllers erschrocken ist.

      Insofern fällt es mir tatsächlich schwer, dort den Untergang des Abendlandes zu verorten.

      Der regelmäßig folgende Wettbewerb der Empörten um den lautesten Aufschrei gibt indes interessante Einblicke in den Zustand nämlichen Kulturkreises.

      Ich weiß manchmal echt nicht, was ich schlimmer finde.

      Erfahrungsgemäß ist das ein Provokationsspielchen und das bekommt man nicht mit immer lauterer Empörung in den Griff. Ganz im Gegenteil. Mit steigender Empörung steigt auch die Wahrscheinlichkeit, daß sich halbe Kinder, die dazugehören wollen, zu immer dümmeren Sachen hinreißen lassen. Und dann wird es erst so richtig gefährlich.

      Daß die DFB-Strafen ärgerlich sind, steht auf einem anderen Blatt. Ohne die Strafwürdigkeit an sich in Frage stellen zu wollen, frage ich mich aber, warum einzelne Vereine für ein nicht lösbares gesellschaftliches Problem bestraft werden.

      Zahlen Clubs für die Drogendelikte ihrer Gäste? Zahlen Autohersteller für die Geschwindigkeitsverstöße ihrer Kunden?

      Wie weit wollen wir noch gehen in unserem Wunsch nach der Eiapopeia Disney World?

      Sollen sie sich doch aufs Maul hauen. A weng an Schwund hadds immer gehm.

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  • Holle,

    der „entsetzte“ Stadionsprecher hat – wenn ich richtig gezählt habe – dreimal dazu aufgefordert, das Abfeuern von Böllern zu unterlassen und jede Aufforderung ist mit einem Böllerschlag beantwortet worden.

    Das kann ich vom Fernsehen her bezeugen. Mindestens drei „Kanonenschläge“.

    (Man kann natürlich sagen: Was scheren mich Kanonenschläge? Das ist doch kein Grund für „Entsetzen“…)

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  • Auf jeden Fall hat dieser Mob klar bewiesen, woran er interessiert ist, nämlich NICHT an sportlichem Erfolg des 1.FCN sonst hätten sie genau den, nachdem er sportlich eingetütet war, nicht auf anderem Weg noch extrem gefährdet. Also Fans können das deshalb auch im weitesten Sinne nie sein. Mir ist das ganze auch mit dem Begriff „Zigarettenbürschla „zu sehr verhamlost. Für mich sind das eher Kriminelle, die ihr Treiben gerne im Schutz der anonymen Masse begehen.

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  • Haben wir als FCN-Umfeld es heute wieder hinbekommen, dass sowohl die Medien als auch wir uns überwiegend mit der verschwindend kleinen Minderheit atavistischer (@Florian: auch andere haben Sozialwissenschaften studiert) tribal dysfunktionaler Armleuchter beschäftigen anstatt mit einem nach Toren klaren Sieg und erfreulichen drei Punkten!

    Mich ärgert heute:
    Dass einzelne Hamperer in der Lage sind, mit ihrer ebenso dummen wie destruktiven Verhaltensweise die Reputation wie auch die Finanzen unseres Clubs zu beschädigen und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit unberechtigt auf sich zu ziehen.

    Mich freut heute:
    Dass der Club endlich auch in Karlsruhe verdient drei Punkte gewonnen hat und sich beim Trainer eine – wenn auch zähe – persönliche Weiterentwicklung andeutet. Jetzt stellt sich die Lage der Liga – auch durch die Ergebnisse von Hannover und VfB – für uns positiv dar. Die restliche Saison verspricht noch viele positive Fussballüberraschungen – vielleicht ist auch der Club dabei. Das wollen wir doch alle, oder?

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  • Wie geht es mit den Kindergarten-Feuerwerkern weiter, wie soll mit deren völliger Vorschriften-Missachtung umgegangen werden?

    Wollen DFB/DFL weiterhin ihre bisher absolut wirkungslose Spirale sich steigernder Bestrafungen der Vereine weiter drehen und die Vereine für die starrsinnige Geltungssucht einiger weniger bluten lassen? Wie weit soll diese Pauschalbestrafung geführt werden, bis der erste Verein wegen eines Pyro-Punktabzugs absteigen muss?

    Und glauben die Herren in Frankfurt wirklich ernsthaft, dass die Abstrafung der an sich unschuldigen Vereine diese Feuerwerksterroristen auch nur im Ansatz stört? Es handelt sich hierbei um pathologische Narzissten, die zur Selbstbefriedigung ihres Egos bewusst gegen Gesetze verstoßen und die Schädigung des jeweiligen Clubs willentlich in Kauf nehmen. Sie sind völlig beratungsresistent und gegen jedes noch so gute Argument immun (wer schon einmal eine Diskussion mit dem harten Kern der AntiFa geführt hat, weiß, was ich meine).

    Wir sprechen hier von ca. 1% der Zuschauer. Mir fehlt jedes Verständnis, wieso für deren Fehlverhalten mein FCN bezahlen muss!

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  • Gerald Sibon,
    mmmh… einige der Sturmhauben tragenden „ich muß mich gegen die erhöhte UV-Strahlung schützen“ Typen trugen Mottofahrt T-Shirts… So sah es zumindest auf der Flimmerkiste aus… Wenn ich mich irre, bitte sagen. Danke.

    Völlig hirnbefreite Aktion. Die sollen ihren Schwanzvergleich irgendwo im Wald, auf ner Wiese, etc., etc. austragen und wer verliert schmeißt ne Runde Kinderschokolade.

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    • Sigrid:
      Gerald Sibon,
      mmmh… einige der Sturmhauben tragenden „ich muß mich gegen die erhöhte UV-Strahlung schützen“ Typen trugen Mottofahrt T-Shirts… So sah es zumindest auf der Flimmerkiste aus… Wenn ich mich irre, bitte sagen. Danke.

      Völlig hirnbefreite Aktion. Die sollen ihren Schwanzvergleich irgendwo im Wald, auf ner Wiese, etc., etc. austragen und wer verliert schmeißt ne Runde Kinderschokolade.

      Hmm, mit der Mottofahrt wird die Sache erst rund. War das nicht irgendwas mit 90ern? Die fahnen waren vor 20 Jahren verloren? Na dann rechnen wir einfach 20 Jahre zurück, wo kommen wir dann raus? Ah, die 90er. Das war groß angelegt. Und die Vorsänger gehören wohl auch dazu, wenn sie das kommentiert haben.

      Ja, alle raus, Privilegien weg. Stadionverbot. Kosten übernehmen lassen. Ich hoffe es gibt gute Fotos.

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  • @ block4 Ich bin überzeugt, daß das über die DFL nicht zu regeln ist. Das muß der Verein selbst in Griff bekommen. Schon aus Selbstschutz, um nicht am Ende zu der Strafe wegen Pyros auch noch Punktabzug und Geldstrafe wegen erneutem Nichterreichen der DFL-Auflagen zu riskieren.
    Was helfen denn alle Sparmaßnahmen, wenn gleichzeitig diesen Gruppen ermöglicht wird, das für den Verein so dringend benötigte Geld so zu vernichten?

    Das Schlimme ist, daß solch eine Aktion bewußt geplant wird. Daß da schon im Vorfeld klar ist, wann die Aktion durchgeführt wird. Das liegt dann auch nicht am Alkohol, wie das ablief. SOndern an den Regeln, die sich diese Gruppen selbst entwickelt haben. Die genau wußten, wie sie die Ultras aus dem KSC-Lager provozieren müssen, um diese zum handeln zu bringen.

    Das ist doch wohl der deutlichste Beweis, wie wenig die daran interessiert sind, wirklich den Verein zu unterstützen. Die haben ihre Spielwiese, auf der sie sich mit den anderen Gruppen kloppen und die früher außerhalb des Stadions war, wieder in die Stadien verlegt.

    Und deshalb gibt es doch gar keine andere Lösung mehr als diesen Gruppen die Möglichkeit zu nehmen, ins Stadion zu kommen.

    Ich find da Bornemanns Statement, daß das ja auch anderswo passiert und es kein Patentrezept gibt, ziemlich schwach. Und ich hoffe, daß da endlich mal wirklich gehandelt wird. Wurde nicht einer reingewählt in den AUfsichtsrat, der genau das in seiner Wahlrede angekündigt hat, tun zu wollen: zu verhindern, daß die den Weg ins Stadion finden?

    Und natürlich kann der Club einiges tun: z.B. eben endlich mal die Privilegierung dieser Gruppen bei AUswärtsfahrten beenden. Dürfte dann eben andere Gruppen freuen, daß auch sie mal eine Chance haben, an AUswärtskarten zu kommen.

    Dresden hat das doch anscheinend auch in Griff bekommen. Und ich hoffe, daß der Club dabei nicht den Weg über die 3. Liga gehen muß.

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  • @ holle und nick
    Wie alt seid ihr eigentlich, daß ihr so etwas auch noch verteidigt oder als nicht so schlimm wertet?

    Die Böller wurden auf Menschen geschossen/geworfen. Und es wurde eine Aktion bewußt geplant, mit der die Ultras der Gegner zu einer Reaktion provoziert wurden.

    Ja, zum Glück ging die Polizei noch rechtzeitig dazwischen. Wenn die eine Minute länger gebraucht hätten sich die beiden Gruppen entweder vor den Blöcken oder noch schlimmer in den Blöcken gekloppt.
    Und ein Spielabbruch wäre dann schon ziemlich wahrscheinlich gewesen.

    Ganz abgesehen davon, daß das auch zu Verletzten hätte führen können. Oder am Ende zu Toten, wenn irgendwas doof läuft, wie damals im Heyselstadion.

    So was empfindet ihr als übertrieben? Okay, alles gut.

    Für mich war damals eines klar: ich mag keinen Fußball sehen, wenn „Fans“ bereit sind, sich gegenseitig umzubringen oder das mit ihren Aktionen auch nur riskieren, daß ein anderer Fan verletzt wird. Ich fand es damals entsetzlich, daß ein SPiel ausgetragen wurde, nur um zu verhindern, daß es noch mehr Tote gibt.

    . Und ich dachte, diese Zeiten seien wenigstens vorbei. Aber sie sind es mitnichten. Das Risiko besteht auch jetzt mit solch hirnrissigen Aktionen.

    Hinterher heißt es dann, man habe das ja nicht gewollt. Das sei eine unglückliche Verkettung unglücklicher Umstände gewesen und alle sind tief betroffen.

    Ich hoffe stark, daß Meeske und Bornemann und unser Aufsichtsrat das kritischer sehen als ihr. Und daß sie lieber überreagieren als zu lange zu warten bis dann doch mal wieder was passiert.
    Ich erinnere nur an die Verletzten durch Pyros vor einigen Jahren.

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  • Blöde Frage, was machen eigentlich die hauptamtlichen Fanbetreuer beim Club? Sehen die nichts, wenn die direkt am Mann sind oder 90 Min. direkt vor dem Zaun stehen?

    Da ich Böller im Gegensatz zu Pyros für keinen Spaß und nicht tolerierbar halte, führt wohl kein Weg an vom Verein bezahlten Ordnungskräften im eigenen Block vorbei.

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  • Beate60, hast Du gedrunken ? Ich habe nur beschrieben wie ich es in Sky wahrgenommen habe. Und belschanov was hast Du im TV gesehen ? Ich konnte nur den Stadionsprecher hören, der nach dem 5 oder 6 Knall sagte „wenn ihr jetzt nicht aufhört….“ mit was wollte er da drohen ? Hat der Stadionsprecher das Recht ein Spiel abzubrechen ? Natürlich bin ich dafür die FeuerwerksIdioten aus den Stadien zu bekommen, aber der Stadionsprecher hat es meiner Meinung nach gestern nicht besonders gut gemacht.

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    • Holle: Beate60, hast Du gedrunken ? Ich habe nur beschrieben wie ich es in Sky wahrgenommen habe. Und belschanov was hast Du im TV gesehen ? Ich konnte nur den Stadionsprecher hören, der nach dem 5 oder 6 Knall sagte „wenn ihr jetzt nicht aufhört….“ mit was wollte er da drohen ? Hat der Stadionsprecher das Recht ein Spiel abzubrechen ? Natürlich bin ich dafür die FeuerwerksIdioten aus den Stadien zu bekommen, aber der Stadionsprecher hat es meiner Meinung nach gestern nicht besonders gut gemacht.

      Polizeibericht
      http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/3457324

      Und erzähl mir bitte nicht, aber die andern haben doch die Randale gemacht. Bewußt provoziert wurde sie von unseren Ultras. Und danach auch noch als für gelungen befunden.

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  • Nick,

    solange die sich an einem einsamen stillen Ort gegenseitig weichklopfen, wäre alles iO, da es nur sie selbst betrifft. Oder etwa doch nicht? Wenn die Buben krank ausfallen, schädigen sie ihren Arbeitgeber bzw. die Krankenkasse, also alle Beitragszahler. Im schlimmen Fall werden sie durch einen unglücklichen Treffer zu Pflegepatienten, fallen als Verdiener für die Familie aus. Kosten der Allgemeinheit, also uns allen, 6-stellige Behandlungskosten, Pflegegeld, Mietzuschuss, Arbeitslosengeld 2. Spätestens dann ist es nicht mehr allein ihre Sache.

    Ja, ein Chinakracher oder eine Pyroshow sind, im Gegensatz zu schweren Straftaten, Kokolores, auch wenn diese durchaus zur Körperverletzung taugen können. Und ja, ich stimme dir auch zu, dass die Thematik oftmals übertrieben behandelt und von den Medien Schlagzeilen wirksam hochgepuscht wird.

    Aber nein, da widerspreche ich dir, das macht die Knallerei nicht weniger schlimm. Sie ist verboten, Punkt aus, kein Ermessensspielraum. Bei Zuwiderhandlung gibt es Strafen, was jedem bekannt ist. Aber den Fanatikern ist dies egal, sie wollen gegen Verordnungen und Gesetze verstoßen, Konsequenzen für andere interessieren sie nicht, andere Menschen sind ihnen egal.

    Oder salopp gesprochen, sie scheißen auf den Club und seine Fans!

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    • block4,

      das Argument mit der Allgemeinheit ist so eine Sache.

      Was ist mit den Motorradfahrern, die sich um Leitplanken wickeln, den rasenden Autofahrern oder der Twingo-Fahrerin, die einfach nur zu blöd ist?

      Ich war gestern am Hesselberg spazieren. Da waren eine Menge Gleitschirme und Leichtflugzeuge unterwegs, stellt Euch vor, da fällt einer runter, auf die Kinder, die da Drachen steigen lassen…

      Wo fangen wir an und wo hören wir auf?

      Das Problem ist doch, daß irgendwo angefangen wird und man dann eben nirgendwo aufhört.

      Ich kann der Knallerei auch nichts abgewinnen. Aber irgendwie zeigt doch die Erfahrung, daß der Ruf nach immer härterem Durchgreifen nicht zielführend ist.

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  • Was mich am meisten gewundert hat war der Zeitpunkt, man kennt so ein Verhalten üblicherweise ja als Frustreaktion, jetzt war der FCN gerade dabei seit Jahrzehnten wieder einmal in Karlsruhe zu gewinnen kurz vor Spielende und diese Leute schaffen es fast noch einen Spielabbruch zu provozieren. Diese Leute interessiert der sportliche Erfolg des Vereins 0,0! Das hat mit Fan sein gar nichts mehr zu tun. Das sind Leute, die feige im Schutz der anonymen Masse ihre Abnormalitäten ausleben wollen. Die haben nicht das geringste sportliche Interesse.

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  • block4,
    Doch, mir ist es egal, ob die sich im Wald krankenhausreif schlagen oder sich sonst was antun. Das ist einfach Teil des Solidarpakts, daß man das dann als Allgemeinheit mittragen muß, wie soviel anderes auch.
    Aber mir ist es nicht egal, wenn sich eine Gruppe ausdenkt, im Stadion eine Aktion durchzuziehen wie anno dazumal, wenn sie bewußt plant, die gegenerischen Fans so zu provozieren, daß daraus im oder vor dem Stadion eine Massenschlägerei resultieren kann.
    Und das Mindeste, was ich von unserer Vereinsführung verlange, ist, daß diejenigen, die danach ins Megaphon gegrölt haben, wie toll doch die Aktion gelaufen ist (Bericht eines AUgenzeugen), lebenslanges Stadionverbot erhalten und falls sie Mitglied sind, aus dem Verein ausgeschlossen werden.
    Das wär zumindest mal ein symbolisches Zeichen an all die, die diese Form der Fanaktivitäten tolerieren oder gar gutheißen.

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  • Juwe,
    Genau das! Und deshalb raus aus den Stadion, Erlöschen der Mitgliedschaft, Privilegien sowieso samt und sonders weg.
    Diesen „Support“ braucht der Club nicht, und das muss er endlich mal deutlich machen.

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  • Beate,

    wie aber die Personalien der Schuldigen feststellen? Wie diese im Pyro-Fall festhalten, mit Zeugenaussagen die so belastbar sind, dass die Angelegenheit (Mitglieds-Ausschluss, Schadenersatz)gerichtsfest wäre? Sollen das die Minijobber der Firma Engelhardt leisten können? Sicher nicht. Dies kann verlässlich nur die Polizei, d.h. dass in den Ultra-Blöcken jeweils Dutzende Polizisten Aufsicht führen müssten. Erscheint mir schwer vorstellbar. Und was, wenn die Renitenten dann auf andere Blöcke ausweichen?

    MMn muss der Club endlich hart und konsequent durchgreifen. Aber er allein wird dieses Problem niemals lösen, weil es kein Club-spezifisches, sondern ein gesamtgesellschaftliches ist.

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    • block4: Beate,

      wie aber die Personalien der Schuldigen feststellen? Wie diese im Pyro-Fall festhalten, mit Zeugenaussagen die so belastbar sind, dass die Angelegenheit (Mitglieds-Ausschluss, Schadenersatz)gerichtsfest wäre? Sollen das die Minijobber der Firma Engelhardt leisten können? Sicher nicht. Dies kann verlässlich nur die Polizei, d.h. dass in den Ultra-Blöcken jeweils Dutzende Polizisten Aufsicht führen müssten. Erscheint mir schwer vorstellbar. Und was, wenn die Renitenten dann auf andere Blöcke ausweichen?

      MMn muss der Club endlich hart und konsequent durchgreifen. Aber er allein wird dieses Problem niemals lösen, weil es kein Club-spezifisches, sondern ein gesamtgesellschaftliches ist.

      Du wirst die Schuldigen nicht finden. Weil sie von der Masse gedeckt werden.
      Ja normalerweise gilt keine Sippenhaft.
      In dem Fall aber, wenn es von der Gruppe geplant und umgesetzt wird, wenn daa Leute die Fahne halten und andere es offen für gelungen bewerten, sollte man eben auf die zurückgreifen. Das sind Mittäter.
      Es geht da auch nicht darum, daß sie strafrechtlich verfolgt werden. Aber in die Clubfamilie gehören sie nicht mehr. Im Stadion haben sie nichts mehr zu suchen.
      Und meinetwegen kann man ihnen ja das Angebot machen, daß ihr Stadionverbot verkürzt wird, wenn sie die Hauptverantwortlichen benennen.

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  • Ich würde keine Auswärtstickets mehr anfragen und die ganze Unterstützung der Fans für Auswärtsfahrten sollten wegfallen. Meist passieren solche Aktionen heute doch im Auswärtsstadion, also das ganze einfach lassen. Ich denke damit würde man den Zigarettenbürschla am meisten schaden.

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  • Was ich ja auch vermisse, sind klare Aussagen der Verantwortlichen zu diesen Vorfällen.

    Sicher, sowohl Schwartz als auch Bornemann haben in den Interviews nach dem Spiel was dazu gesagt. Aber das ist mir schlicht und einfach zu wenig.

    Vor allem in der Berichterstattung auf fcn.de findet sich so gut wie gar nichts davon, in den „Stimmen zum Spiel“ werden die Vorfälle mit keiner Silbe erwähnt. Auch in der PK nach dem Spiel wird nichts dazu gesagt.

    79. Minute: Die Partie wird durch Referee Zwayer unterbrochen. Böller aus dem Nürnberger Fanblock sind der Grund für eine minutenlange Unterbrechung.

    Das ist die einzige Erwähnung dieser Vorfälle im Spielbericht. Im offiziellen Twitter-Account spricht man von einer Unterbrechung wegen „unschönen Szenen auf den Rängen“.

    Unter den verlinkten Medien-Artikeln findet sich keiner, der mit den Vorfällen zu tun hat…

    Gut, es sollte ja auch noch ein Nachbericht zum Spiel kommen. Vielleicht gibt es da dann ein paar klare Aussagen dazu, v.a. dazu, wie man nun zu handeln gedenkt, um die Täter zu bestrafen und solche Aktionen in Zukunft zu verhindern.

    Aber bisher ist das mal wieder eine ziemlich arme Öffentlichkeitsarbeit…

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  • Beate60,

    ich kann den Ärger und Deinen Wunsch nach dem Verstoßen ungeliebter Familienmitglieder durchaus nachvollziehen. Aber ich glaube nicht, daß dies eine gangbare Lösung ist.

    England wurde hier schon als Beispiel genannt für vorbildliche Kontrollen. Die haben wunderbar familienfreundliche Stadien, die sich zwar keiner mehr leisten kann, bei denen es aber gesittet zugeht wie bei einer britischen Gartenparty üblich.

    Auf der anderen Seite knallt es halt dann in Innenstädten und Pubs.

    Genau das wird hier auch passieren, weil es diesen Gruppen um möglichst viel Aufmerksamkeit geht. Die werden sich nicht im Wald treffen.

    So anstrengend es sein mag, es gibt für diese Jugendphänomene keine einfache Lösung. Lässt man die Zügel zu locker, werden die Kerle zu wild, hält man sie zu kurz, reißen sie womöglich ab…

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  • der punkt ist:
    wir sprechen hier nicht mehr von lustigen lausbubenscherzen moralisch integrer spätpubertierender, die den weg in die neue neue, kommerzielle fußballwelt auf diese weise kritisch kommentieren wollen. so ja in etwa die selbstdarstellung der herrschaften….
    nein: wir sprechen von einem nicht völlig aus der luft gegriffenen kollateralrisiko für unbeteiligte, von körperlichen angriffen nicht nur auf konkurrierende banden (was mir wurscht wäre), sondern auch auf ordner etc, wir sprechen vor allem von einer massiven finanziellen und rufmäßigen schädigung des angeblich sooo geliebten vereins, dem eh schon die monetäre luft zum atmen fehlt und dem man dazu mit dem verbleib in althergebrachten und überholten vereinsstrukturen dieselbe endgültig abdrücken will. vielen dank, jungs, besch…. gehts nun wirklich nimmer!

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  • Ich hoffe nur diese Idioten, die meinen sie sind mit solchen Aktionen die besseren Fans und schädigen dabei nur unseren Glubb werden alle Identifiziert und mit aller Härte bestraft!
    Bis dahin sollte der Verein den Vorsängern mal die Boxen und Podeste am Block abbauen und alle Zuschauer beim nächsten Heimspiel diese W…. mit einer guten Gegenaktion empfangen.
    Die hätten schon von ihren eigenen Leuten aufm Block a paar aufs M…. gebraucht!
    Sorry für diese Worte aber wieder eine fette Strafe in Erwartung – ich mag einfach nimmer und die lernen es nicht!

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  • Nick:
    SCRamjet,

    da isse:

    http://www.fcn.de/news/…fankultur/

    Insgesamt sehr gelungen.

    Sehe ich komplett anders. Ich bin extrem enttäuscht.

    Was da geschrieben ist, ist ja schön und gut.

    Es fehlt aber komplett, was man gedenkt zu tun, um derartige Vorfälle in Zukunft zu unterbinden. Es werden zwar UN94 und BDA spezifisch als verantwortliche angesprochen, Sanktionen wird es gegen diese Gruppen allerdings offenbar nicht geben. Obwohl sie als Gruppe mitgeholfen haben, indem sie die Täter nicht nur denken, sondern ihnen mir der Fahne als Sichtachutz zum umkleiden direkt geholfen haben.

    Hier hat man eine große Chance vertan. Anstatt durch hatte Sanktionen ein Zeichen zu setzen, die auch beim Urteil des DFB durchaus für mildernde Umstände hatten sorgen können, und die auch dafür geeignet wären, derartige Aktionen erheblich zu erschweren, z.B. durch darf verbot großer Fahnen oder Zaunbanner, damit auch die Täter nicht mehr verstecken können.

    Stattdessen belässt man es bei allgemeinem blabla, wir verurteilen sag, machen alles um die Trauer zur Rechenschaft zu ziehen usw. Und bei Appellen an deren gesunden Menschenverstand. Als ob diese nicht schon zur Genüge bewiesen hätten, das sie keinen besitzen und v.a. die an sie gerichteten Fragen durch ihre traten nicht schon wiederholt beantwortet hätten.

    Wie gesagt, hier hat man die Chance vertan, ein WIRKLICHES Zeichen zu setzen. Enttäuschend, ich habe mir hier von der neuen Führung eine Verbesserung erhofft. Aber dazu haben sie offenbar doch nicht den Mut.

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    • SCRamjet: Sehe ich komplett anders. Ich bin extrem enttäuscht.

      Was da geschrieben ist, ist ja schön und gut.

      Es fehlt aber komplett, was man gedenkt zu tun, um derartige Vorfälle in Zukunft zu unterbinden. Es werden zwar UN94 und BDA spezifisch als verantwortliche angesprochen, Sanktionen wird es gegen diese Gruppen allerdings offenbar nicht geben. Obwohl sie als Gruppe mitgeholfen haben, indem sie die Täter nicht nur denken, sondern ihnen mir der Fahne als Sichtachutz zum umkleiden direkt geholfen haben.

      Hier hat man eine große Chance vertan. Anstatt durch hatte Sanktionen ein Zeichen zu setzen, die auch beim Urteil des DFB durchaus für mildernde Umstände hatten sorgen können, und die auch dafür geeignet wären, derartige Aktionen erheblich zu erschweren, z.B. durch darf verbot großer Fahnen oder Zaunbanner, damit auch die Täter nicht mehr verstecken können.

      Stattdessen belässt man es bei allgemeinem blabla, wir verurteilen sag, machen alles um die Trauer zur Rechenschaft zu ziehen usw. Und bei Appellen an deren gesunden Menschenverstand. Als ob diese nicht schon zur Genüge bewiesen hätten, das sie keinen besitzen und v.a. die an sie gerichteten Fragen durch ihre traten nicht schon wiederholt beantwortet hätten.

      Wie gesagt, hier hat man die Chance vertan, ein WIRKLICHES Zeichen zu setzen. Enttäuschend, ich habe mir hier von der neuen Führung eine Verbesserung erhofft. Aber dazu haben sie offenbar doch nicht den Mut.

      Ganz deiner Meinung. Das ist zwar in der Formulierung etwas deutlicher als die üblichen Verlautbarungen, wirkt aber nicht weniger hilflos. Bin gespannt, ob es einfach nur dabei bleibt. Ich befürchte das. Ich erwarte, dass der Verein uns über die zukünftige Strategie und weitere Maßnahmen in Kenntnis setzt.

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  • Diese Knochenköpfe – da hat Gehirn halt dann kein Platz mehr – haben den Versuch unternommen die Gewalt wieder in das Stadion zu bringen. Zur Erinnerung: Durch ein offenes Tor waren angeblich schon einige KSC-Fans in Richtung Club-Block unterwegs, wo schon zahlreiche – ein Viertel des Blocks war ja urplötzlich schwarz gekleidet – dieser Hohlköpfe warteten.

    Was wäre passiert, wenn die Polizei nur eine halbe Minute später eingegriffen hätte und das Tor nicht gleich geschlossen hätte? Wieviel KSC-Fans wären dann aber ganz schnell am Zaun des Gästeblocks gewesen? Wohl zumindest einige Dutzend. Eine Massenschlägerei wäre die Folge gewesen.

    Wie hätten die zahlreichen, tatsächlich friedlichen Fans dann darauf reagiert? Wahrscheinlich panisch. Sie hätten fluchtartig versucht den Block zu verlassen. Hätte es dann zumindest einige gravierend Verletzte gegeben? Aber ganz sicher.

    Ein pessimistisches Szenario, gewiss, aber ein mögliches und das reicht mir. Ich habe Brüssel live im Fernsehen miterlebt. Hab‘ die grausamen Bilder gesehen. Ich brauch‘ so was nicht mehr. Aber nicht ansatzweise.

    Den Vorfall nur auf ein paar Böller zu reduzieren,die gezündet wurden, das halte ich für eine eklatante Verharmlosung. Der Vein muss auf den Vorfall angemessen reagieren, ganz sicher, aber notfalls und im Einzelfall mit aller Härte, dass muss jedenfalls hin zum Ausschluss aus dem Verein und Stadionverbot.

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  • Klare und angefressene Worte, sehr gut! Oh Mann, bei dem Blödsinn in Bochum war ich im Gästeblock ein paar Reihen dahinter. Mir is ned nur Himmelangst worn, ich war auch total angepisst, weil ich in dem beißenden Qualm das Spiel nicht sehen konnte…

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  • SCRamjet, der Ton ist ein völlig anderer als unter Bader. Die Gruppierungen werden offen und klar benannt (war unter Bader auch nie so) und sogar angesprochen. Der Vereinsausschluss wird auch klar kommuniziert, ebenso der Aufruf an alle Geschädigten und Zeugen sich zu melden. Übrigens auch sehr offensiv auf allen Kanälen (Katharina Fritsch hat sogar die Polizeinummer nochmal getwittert). Alles Dinge, die es unter dem alten Vorstand nie gab, wo lediglich ein lapidarer Satz wie „Der Verein wird gezwungen sein, eine noch konsequentere Täterermittlung durchzuführen.“ fiel.

    Klar kann man auf Aktionismus hoffen, wie es in der Politik nach Vorfällen üblich ist, Verbesserungen bringt derartiger Aktionismus aber selten, genauso wenig wie rigorose Verbotspolitik.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: SCRamjet, der Ton ist ein völlig anderer als unter Bader. Die Gruppierungen werden offen und klar benannt (war unter Bader auch nie so). Der Vereinsausschluss wird auch klar kommuniziert, ebenso der Aufruf an alle Geschädigten und Zeugen sich zu melden. Alles Dinge, die es unter dem alten Vorstand nie gab.

      Klar kann man auf Aktionismus hoffen, wie es in der Politik nach Vorfällen üblich ist, Verbesserungen bringt derartiger Aktionismus aber selten, genauso wenig wie rigorose Verbotspolitik.

      Kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand auf Aktionismus hofft, auf also Maßnahmen, die einfach nur aus reinem Selbstzweck unternommen werden und deshalb auf grund ihrer Unüberlegtheit ineffizient sein müssen. Es erscheint mir angesichts der gravierenden Vorfällen aber absolut notwendig, dass man sich weitere Gedanken machen sollte. Es besteht immer noch der Eindruck, dass der Verein ständig in ähnlicher Weise auf Vorfälle reagiert und nicht agiert, nicht aktiv wird. Falls dem nicht so sein sollte, dann sollte der Verein seine Politik gegen diese Auswüchse auch kommunizieren. Auch um beständig zu verdeutlichen, dass der Verein dagegen nicht effektiv vorgehen kann.

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  • Wie man auf Twitter gut in den Laass-Beiträgen sehen konnte („Vorbereitung für die Geldstrafe“…“Geldstrafe“), haben die Kasper ihre große, mitgebrachte Blockfahne dafür genutzt, um sich darunter zu verstecken und um ihren Kinderfasching vorzubereiten: Dann sollten diese Blockfahnen eben verboten werden!

    Oder geht das nicht, weil wir das nur daheim und nur für das Städtische Stadion durchführen können?

    In welchem Jahrhundert leben diese Menschen eigentlich? Streit um Fahnen war vielleicht bis ins 19. Jahrhundert hinein noch en vogue.
    Wir sind pleite und die führen sich wie die letzten Dingerskirchen auf und verursachen völlig sinnlose, hohe Geldstrafen.

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    • Woschdsubbn: Oder geht das nicht, weil wir das nur daheim und nur für das Städtische Stadion durchführen können?

      So isses. Stadionordnung ist Sache des gastgebenden Vereins. Interessanterweise findet man ja normalerweise durchaus feuerpolizeiliche Gründe so Fahnen zu verbieten. 😀

      Die Tweets waren übrigens von Keblawi. 😉

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  • Bernd, jetzt binnen eines Tages mit Maßnahmen oder Verboten zu reagieren wäre per se unüberlegt bzw. unausgegoren und damit in meinen Augen Aktionismus. Daher frage ich mich, was man jenseits dessen, was der Verein veröffentlicht hat, noch erwartet hat.

    Für mich geht das weit über das, womit ich gerechnet habe hinaus. Eine derart klare Positionierung hatte es bislang vom Verein ebenso wenig gegeben, wie den klaren Aufruf die Schädiger zu melden. Das ist meilenweit weg von Baderschem Appeasement und damit eben auch nicht eine Reaktion in „ständig ähnlicher Weise“.

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    • Florian Zenger | Clubfans United:
      Bernd, jetzt binnen eines Tages mit Maßnahmen oder Verboten zu reagieren wäre per se unüberlegt bzw. unausgegoren und damit in meinen Augen Aktionismus. Daher frage ich mich, was man jenseits dessen, was der Verein veröffentlicht hat, noch erwartet hat.

      Für mich geht das weit über das, womit ich gerechnet habe hinaus. Eine derart klare Positionierung hatte es bislang vom Verein ebenso wenig gegeben, wie den klaren Aufruf die Schädiger zu melden. Das ist meilenweit weg von Baderschem Appeasement und damit eben auch nicht eine Reaktion in „ständig ähnlicher Weise“.

      Sehe ich auch so.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: Bernd, jetzt binnen eines Tages mit Maßnahmen oder Verboten zu reagieren wäre per se unüberlegt bzw. unausgegoren und damit in meinen Augen Aktionismus. Daher frage ich mich, was man jenseits dessen, was der Verein veröffentlicht hat, noch erwartet hat.

      Für mich geht das weit über das, womit ich gerechnet habe hinaus. Eine derart klare Positionierung hatte es bislang vom Verein ebenso wenig gegeben, wie den klaren Aufruf die Schädiger zu melden. Das ist meilenweit weg von Baderschem Appeasement und damit eben auch nicht eine Reaktion in „ständig ähnlicher Weise“.

      Ich hab bei dem Statement den Eindruck, daß da Teil 1 steht und Teil 3 noch fehlt. Und bei Teil 2 erwarte ich mir schon, daß es Konsequenzen für die beiden Gruppierungen hat. Z.B. eben tatsächlich Verbote.
      Zum anderen finde ich es auch nicht in Ordnung, das auf die Böller und Pyro zu reduzieren.
      Wie Bernd sehr richtig schriebt, haben die durch diese Aktion bewußt Krawall mit gegnerischen Fans ins Stadion bringen wollen und dabei eben tatsächlich riskiert, daß es zu einer Schlägerei und Massenpanik im Block kommt, wenn die Polizei nicht rechtzeitig eingreift.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: Bernd, jetzt binnen eines Tages mit Maßnahmen oder Verboten zu reagieren wäre per se unüberlegt bzw. unausgegoren und damit in meinen Augen Aktionismus. Daher frage ich mich, was man jenseits dessen, was der Verein veröffentlicht hat, noch erwartet hat.

      Für mich geht das weit über das, womit ich gerechnet habe hinaus. Eine derart klare Positionierung hatte es bislang vom Verein ebenso wenig gegeben, wie den klaren Aufruf die Schädiger zu melden. Das ist meilenweit weg von Baderschem Appeasement und damit eben auch nicht eine Reaktion in „ständig ähnlicher Weise“.

      Die Worte mögen schärfer sein als bei Bader. Aber wen interessieren schon Worte? Bei UN und BDA sicherlich keinen, die lachen sich doch ins Täuschen.

      Und unüberlegt und unausgegoren wären Sanktionen und Verbote nur, wenn man sich vorher keine Gedanken darüber gemacht hätte. Ich erwarte aber sehr wohl, dass man sich hier Gedanken macht und einen Plan hat, wie man schnell, konsequent und entschlossen auf solche Vorfälle reagieren kann. Ich hatte aber auch gedacht, dass man einen Plan hätte, um auf den nicht überraschenden Abgang eines Leistungsträger zu reagieren. Aber von Vorausplanungen für Eventualitäten hält man offenbar nicht so viel.

      In diesem Fall gibt es viele Maßnahmen, die sich schnell umsetzen ließen. An erster Stelle das Verbot von Block- und Zaunfahnen, das würde den Tätern es schon mal deutlich schwieriger machen, ihre Identität zu verbergen. Auch sollte diesen Gruppen jegliches Vorkaufsrecht bei Eintrittskarten gestrichen werden. Warum sie ein derartiges genießen, obwohl sie meines Wissens nach keine OFCN sind, erschließt sich mir eh nicht so ganz. Aollte ich mich irren und UN94 und BDA sind OFCN, müsste ihnen dieser Status natürlich sofort entzogen werden, nachdem man in dem Kommentar ja selber auf die OFCN-Charta verweist.

      Ich bleibe dabei, für mich ist das zu wenig. Gerede bringt nichts, das haben wir doch mehr als genug gesehen. Wieviele Täter sind denn in der Vergangenheit ermittelt und zur Rechenschaft gezogen worden? Es reicht einfach damit, jetzt muss endlich mal gehandelt werden.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: Bernd, jetzt binnen eines Tages mit Maßnahmen oder Verboten zu reagieren wäre per se unüberlegt bzw. unausgegoren und damit in meinen Augen Aktionismus. Daher frage ich mich, was man jenseits dessen, was der Verein veröffentlicht hat, noch erwartet hat.

      Für mich geht das weit über das, womit ich gerechnet habe hinaus. Eine derart klare Positionierung hatte es bislang vom Verein ebenso wenig gegeben, wie den klaren Aufruf die Schädiger zu melden. Das ist meilenweit weg von Baderschem Appeasement und damit eben auch nicht eine Reaktion in „ständig ähnlicher Weise“.

      Florian,

      ich erwarte nicht, dass der Verein innerhalb von Tagen unüberlegt irgendwelche Maßnahmen ergreift. Das habe ich auch in keiner meiner Posts gefordert. Weiters bin ich wie du auch nicht der Meinung, dass schnellste Verbote oder Gebote der Weisheit letzter Schluß sind. Rein regulative Maßnahmen und bloße Strenge werden keinesfalls genügen.

      Die klare und deutliche Positionierung des Vereins gegenüber den beiden Fangruppen kündigt tatsächlich eine veränderte Einstellung des Vereins an. Da stimme ich dir sehr gerne zu und darauf bin ich in meinen Posts zu wenig eingegangen. Ich frage mich aber, ob es bei dieser bloßen Verlautbarung bleibt.

      Weitere (wohlüberlegte) Schritte, die der Verein öffentlich unternimmt und dokumentiert, müssen aber folgen, ansonsten gerät der Effekt der aktuellen Stellungnahme zu gering, viel zu gering, um unser bestehendes Fanproblem in den Griff zu bekommen.

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  • dday,
    Eigentlich müsste der Verein bestraft werden bei dem es passiert.Ist es nicht auch Sache des Ordnungsdienstes vor Ort zumindest ansatzweise zu kontrollieren.Pyro soll ja so schwer auffindbar sein,aber große Blockfahnen lassen sich verbieten und circa 40 Maleranzüge(wie von H96 in Berlin verwendet). Die erst im Block an und dann ausgezogen werden?
    die Einlasskontrollen dauern halt dann etwas länger für Alle

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  • Wird man „nur“ (ich weiß in unserer Lage auch nicht von Vorteil ) mit einer Geldstrafe rechnen müssen oder gab es in der Vergangenheit auch schon Punktabzug/Spiel Annullierung für solche Dummheiten ?

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  • Holle,
    Sperrung der Blöcke der Auswärtsfans wie bei der SGE in Darmstadt, könnte es schon werden, zusätzlich zu finanziellen Strafen.

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  • Holle, Annullierung geht nach Statuten des DFB nicht. Punktabzug ist theoretisch möglich, aber sehr unwahrscheinlich. Bei vergleichbaren Vergehen gab’s Strafen in Form von Blocksperren und/oder Geldstrafen (auch bei Wiederholungstätern).

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  • Und daß eine Gruppierung, die vereinsschädigendes Verhalten mindestens deckt, bevorzugt behandelt wird bei der Verteilung von Auswärtskarten, sollte dringend korrigiert werden. Die haben doch damit jedes Anrecht auf Karten verwirkt.

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    • Beate60:
      Und daß eine Gruppierung, die vereinsschädigendes Verhalten mindestens deckt, bevorzugt behandelt wird bei der Verteilung von Auswärtskarten, sollte dringend korrigiert werden. Die haben doch damit jedes Anrecht auf Karten verwirkt.

      Exakt!

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  • Mal ne blöde Frage:
    Haben die irgendwelche Erkennungsmerkmale oder gar Ausweise, anhand derer man nun alle UN94 oder BdA aus den Stadien fernhalten könnte?

    Und eine etwas provokante:
    Es standen eine Menge recht normal aussehender Leute im Block, die zwar mitgesungen, die Krawallaktionen aber ablehnend kommentiert haben.

    Wo beginnt und wo endet die Mittäterschaft?

    Mir scheint, es ist etwas komplizierter als man sich wünschen mag.

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    • Nick:
      Mal ne blöde Frage:
      Haben die irgendwelche Erkennungsmerkmale oder gar Ausweise, anhand derer man nun alle UN94 oder BdA aus den Stadien fernhalten könnte?

      Und eine etwas provokante:
      Es standen eine Menge recht normal aussehender Leute im Block, die zwar mitgesungen, die Krawallaktionen aber ablehnend kommentiert haben.

      Wo beginnt und wo endet die Mittäterschaft?
      Mir scheint, es ist etwas komplizierter als man sich wünschen mag.

      Nein, keine Erkennungsmerkmale und schon gar keine Ausweise. UN und BDA sind auch keine Vereine oder Fanclubs. Du wirst kein Mitglied sondern gehst hin, bist dabei. Nordkurve Klamotten kaufen fast alle. Auch daran kannst du niemanden festmachen.

      Was erwartest Du von Leuten die mit im Block stehen? Sind doch meist eher kleine Gruppen von 2-4 Personen. Die ganze Aktion war top geplant. Die Mottofahrt quasi das Codewort für die lange vorbereitete Aktion. Im Block machst Du gegen die Grossgruppierung gar nichts. Es gibt Videos in denen Glubberer die Schwarzen aktiv angehen, beschimpfen und den verständlichen Ärger rausschreien. Wie gesagt Handhabe währende der Aktion unmöglich.

      Bin gespannt wie das am Sonntag wird. Ich steh da im Block. Gibt ja unisono Gegenwind, den ich persönlich begrüße. Ich habe null Verständnis für diesen Mist und dann noch kleinfinanzierten e. v. fordern. Krieg Pickel wenn ich daran denke was das für mögliche Konsequenzen haben kann/wird. Jetzt geht ein Riss durch die Glubb-Fangemeinde.

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    • Nick: Mal ne blöde Frage: Haben die irgendwelche Erkennungsmerkmale oder gar Ausweise, anhand derer man nun alle UN94 oder BdA aus den Stadien fernhalten könnte?

      Und eine etwas provokante: Es standen eine Menge recht normal aussehender Leute im Block, die zwar mitgesungen, die Krawallaktionen aber ablehnend kommentiert haben.

      Wo beginnt und wo endet die Mittäterschaft?

      Mir scheint, es ist etwas komplizierter als man sich wünschen mag.

      Mittäter sind für mich in jedem Fall diejenigen, die die Fahne mitgehalten haben. Und diejenigen, die danach „die gelungene Provokation“ beklatscht haben.
      Und es sind diejenigen, die eigentlich dem Verein sagen könnten, wer die Täter sind. Es aber aus falsch verstandener Solidarität nicht tun. Und so eben ihre Treue zu diesen Tätern über ihre Liebe zum Club stellen.
      Und wenn sie an dem Punkt sind, sollten sie sich mal klar werden, daß ihre Liebe zum Verein so groß nicht ist. Und ihre heuchlerischen Parolen aufgeben.

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      • Beate60: Mittäter sind für mich in jedem Fall ndiejenigen, die die Fahne mitgehalten haben. Und diejenigen, die danach „die gelungene Provokation“ beklatscht haben. Und es sind diejenigen, die eigentlich dem Verein sagen könnten, wer die Täter sind. Es aber aus falsch verstandener Solidarität nicht tun. Und so eben ihre Treue zu diesen Tätern über ihre Liebe zum Club stellen. Und wenn sie an dem Punkt sind, sollten sie sich mal klar werden, daß ihre Liebe zum Verein so groß nicht ist. Und ihre heuchlerischen Parolen aufgeben.

        Das ist wie so oft man liebt den Verrat aber nie den Verräter. Das wird für diese Leute wohl unattraktiv sein petzen zu gehen. Ich würde mir wünschen sie kriegen mal so einen, aber daran glaube ich ehrlich gesagt nicht.

        Und zu Meeske in Bild online, wenigstens klingt der Ton schon mal anders als noch unter Bader.

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  • Ich verstehe nicht, warum keine Ausgangskontrollen gemacht werden nach solchen Vorfällen. Wer schwarze Klamotten dabei hat, wird Erkennungsdienstlich erfasst. Wer Zeug rausträgt , das benutzt wurde, auch. Dann kriegt man schon jemanden.

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  • Bernd, das klingt halt bei manchen anders. Aber in Deiner Darstellung gibt’s nichts, dem ich widersprechen würde. Dass der Verein weitere Maßnahmen ergreift erscheint zumindest nicht unwahrscheinlich, die für Sonntag geplante Choreo ist schon mal verboten und Meeske meint, es kämen alle Privilegien auf den Prüfstand. Gibt aber auch zu bedenken, dass Pauschalstrafen rechtlich zumindest zweifelhaft sind. (Alles Bild Online von heute)

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  • Eventuell beurteilen wir alle die Situation falsch bzw. nicht tiefgründig genug? Möglicherweise sind die Pyro-Kracher keine bösen Buben, sondern innerlich zerrissene Triebtäter, die unser aller Mitleid verdienen und unsere Unterstützung nötig haben? Denn die Hinweise verdichten sich, dass es sich wahrscheinlich um bedauernswerte Suchtkranke handelt!

    Im Prinzip ergeht es ihnen wie den erbärmlichen Männern, die ihre Ehefrauen verprügeln. Sie spüren den Drang schwellen und wehren sich innerlich voller Verzweiflung. Doch das Verlangen ist zu stark, es muss einfach knallen. Sie genießen den Höhepunkt des Moments, endlich Befriedigung, Erlösung. Heute, nachdem sich der Hormonpegel wieder nivelliert hat, werden sie sich der Schändlichkeit ihrer Triebtat in vollständiger Klarheit bewusst. Oh wie sie leiden, die Armen. Haben ihrer großen Liebe erneut schweres Leid zugefügt, wie sehr sie sich selbst dafür hassen. Ihr schlechtes Gewissen martert sie, sie suchen Vergebung. Haben das Wegwerf-Smartphone schon in der Hand, möchten bei Pfarrer Bornemann beichten und um Verzeihung bitten, es soll nie wieder vorkommen. Doch wie so oft verlässt sie der Mut, sie legen das Telefon unbenutzt zur Seite. Zu groß die Angst vor öffentlicher Schmach, vor Schand-Bekundungen aus dem Kreise des Freundesbands.

    Wir sollten Ihnen Hilfe anbieten! Schon ein aufmunterndes „ohne Rauch geht auch – ihr schafft das!“ der anderen Zuschauer im Stadion wäre ein Hoffnung spendender Anfeuerungsruf. Mittelfristig ideal wäre eine leer stehende Lagerhalle in einem abgelegenen Gewerbegebiet. Dort könnte ein PyZ (Pyro-Zentrum) eingerichtet werden, sozialpädagogisch begleitet, wo Gleichgesinnte jeden Geschlechts unabhängig ihrer Vereinsherkunft miteinander schöne Stunden verbringen und nach Herzenslust zündeln, qualmen und krachen könnten. Wer kennt ein geeignetes Grundstück? (Nein, das Betonquadrat in FÜ-Ronhof steht nicht zur Verfügung)

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  • SCRamjet,
    UN94 und BDA sind zumindest im Fanbeirat vertreten. Zusammen mit dem SupportersClub und einem Vertreter der rotschwarzen Hilfe und 6 anderen Vertetern aus dem OFCN.
    Ich fürchte, daß auch in diesem Gremium vieles blockiert wird, was vielleicht Meeske wollen würde.
    Sich einfach über dieses Gremium hinwegsetzen (obwohl er natürlich könnte), will er aber eben auch nicht.

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  • block4,
    was an dieser Vision nicht passt ist, dass diese Vollidioten nichts bereuen, sondern auch noch stolz drauf sind…

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  • Juwe,
    Wenn du ihn schon als Verräter bezeichnest, wird das wirklich nichts mit Anzeigen bei der Polizei.
    Ich denke, daß in dem Fall tatsächlich eine Grundüberzeugung verändert werden muß. Für mich sind diejenigen, die dem Verein durch solche Aktionen schaden und bereit sind, andere Vereinsmitglieder zu schädigen die Verräter an ihren Idealen.

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  • Beate60:
    Juwe,
    Wenn du ihn schon als Verräter bezeichnest, wird das wirklich nichts mit Anzeigen bei der Polizei.
    Ich denke, daß in dem Fall tatsächlich eine Grundüberzeugung verändert werden muß. Für mich sind diejenigen, die dem Verein durch solche Aktionen schaden und bereit sind, andere Vereinsmitglieder zu schädigen die Verräter an ihren Idealen.

    Ich fürchte ja, dass dem genau nicht so ist, da deren Ideale mit dem Wohl und Wehe des 1. FC Nürnberg gar nichts zu tun haben. Auch der Begriff „Grundüberzeugung“ setzt voraus, sich zuvor mit bestimmten Sachverhalten auseinandergesetzt und darüber so lange reflektiert und abgewogen zu haben, um eine solche überhaupt erlangen zu können. Dies scheint mir bei derart narzisstisch-hedonistischen Subjekten ein wenig zu optimistisch gedacht. In ihrem System müsste es etwas wie Scham geben – die ist eine Grundvoraussetzung für die Erkenntnis, falsch gehandelt zu haben, darüber reflektierten zu können und entsprechend Änderungsvorschlägen zugänglich zu sein.
    Das alles sehe ich hier gar nicht.
    Der Club wird als öffentlichkeitswirksames Vehikel missbraucht, um vermeintliche Macht demonstrieren zu können. Der Club quasi ein Wirtstier zur Befriedigung zum kompensatorischen Ausagieren von eigenen Defiziten.
    Das ist keine Fankultur, das muss die Vereinsführung begreifen.

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  • Zuckerpass,
    Naja fankultur ist es halt schon und klar ist auch das sich der Umgang mit Pyrotechnik in den Jahren verändert hat-bis heute zum Verbot.
    Aber bei diesen Gruppen wirkt einfach ein allgemein in der Gesellschaft leider zu beobachtender Trend.Durch ständigen Aufenthalt in seiner eigenen Gruppe geht die Fähigkeit verloren über den eigenen Tellerrand zu schauen.Da innerhalb der Gruppe alle die gleiche Meinung haben entwickelt sich das Gefühl die Mehrheitsmeinung zu vertreten.Gibt es ja auch in anderen Bereichen, in denen eine Minderheit plötzlich denkt sie wär das Volk…
    Werden diese Gruppen dann mit der Realität konfrontiert reagieren sie meist mit Trotz.
    Der Hinweis, ihr seid nicht die Mehrheit, organisiert Euch die Mehrheiten und wenn es euch nicht gelingt, dann akzeptiert das, bringt dann meistens nichts mehr

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  • Beate60,

    es macht doch keinen Sinn, irgendwelche euphemistischen Bezeichnungen zu finden, aus Sicht seiner Kollegen wird er immer ein Verräter sein.

    Und Ideale ist sowieso ein ideales Stichwort.

    Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Kerle sich sehr wohl bewusst sind, daß sie ihrem geliebten FCN schaden. Dummerweise haben sie aber ein Ideal, das da noch drübersteht. Irgendeinen verquasten Ultra-Ehrenkodex eben. Wie lange da irgendwelche Rechnungen offen sind, zeigt das Alter der präsentierten Utensilien. Zum Zeitpunkt ihrer Erbeutung dürften einige der Vögel noch Kleinkinder gewesen sein.

    Ob das nun für uns verständlich ist, oder wir es als Müll bezeichnen, es ändert nichts.

    Wenn man da blindwütig die Sanktionskeule schwingt oder versucht, die Gruppe über Verrat zu spalten, schafft man Märtyrer und Extremisten. Das kann man überall beobachten, wo sich Leute an irgendwelchen Idealen festklammern.

    Deshalb muß man in erster Linie viel reden, was man auch ohne tägliche Pressemeldung in Form von Fanbeauftragten tun dürfte, und man muß mit den Daumenschrauben behutsam agieren.

    Vor allem darf man die „Gegenseite“ nicht öffentlich vorführen. Genau deshalb fand ich die Stellungnahme des Vereines mit ihrer zurückhaltend formulierten aber trotzdem deutlichen Ankündigung von Konsequenzen sehr gut.

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  • Nick,
    Hätte ich alles unterschrieben. Vor der Saison. Weil ich (leider offensichtlich irrtümlich) davon ausgegangen bin, daß uns trotz aller Unterschiede eines eint: daß das Wohl des 1.FCN und sein sportlicher Erfolg über allem steht.

    Aber in dieser Saison haben sie sich entschlossen, Gewalt ins Stadion zu bringen. War ja nicht nur in Karlsruhe so, sondern auch schon bei Testspielen. Und mir macht das große Sorge, daß das bei anderen Gegnern noch mehr eskaliert.
    Geredet wurde jahrelang mit ihnen. Geholfen hat es nichts. Es ist schlimmer geworden. Irgendwann muß auch der Verein mal klare Kante zeigen und ein entweder-oder aufstellen.
    Wenn die Ultras nicht freiwillig bereit sind, auf vereinsgefährdendes Verhalten zu verzichten, müssen sie eben auf die Möglichkeit verzichten, am Vereinsleben (und dazu gehören auch die Spiele) teilnehmen zu können.

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  • Nick,
    Und das heißt nicht,dass man gar nicht mehr bereit sein soll zum Reden. Aber wenn dann muss die Initiative zum Gespräch von ihnennen ausgehen. Und sie müssen den Vereinsverantwortlichen was anieten über das zu reden sich für den Verein lohnt

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  • Hat jemand die Sky Doku „Ultras – unter Druck“ gesehen? Finde hier wurde sehr gut aufgezeigt welche Möglichkeiten der Verein hat u was such schon andere Vereine dagegen getan haben. Allerdings immer mit der Bereitschaft zum Dialog, wenn die Ultras was anzubieten haben. Es ist längstens Zeit endlich die Hackordnung wiederherstellen. FCN: Kuchen, Ultras BDA: Krümel! Und nicht umgekehrt! Zudem würde ich mir wünschen, dass sich die restlichen Fans im Stadion mal ihre eigene Stimmung machen würden u diesen Singsang nicht mehr mitmachen würden. Dann würde mich mal interessieren ob die Kollegen noch so ihren Spaß hätten!? Ich brauche keinen Vorgänger um meinen FCN 90 Minuten zu unterstützen!

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  • Hat jemand die Sky Doku „Ultras – unter Druck“ gesehen? Finde hier wurde sehr gut aufgezeigt welche Möglichkeiten der Verein hat u was such schon andere Vereine dagegen getan haben. Allerdings immer mit der Bereitschaft zum Dialog, wenn die Ultras was anzubieten haben. Es ist längstens Zeit endlich die Hackordnung wiederherstellen. FCN: Kuchen, Ultras BDA: Krümel! Und nicht umgekehrt! Zudem würde ich mir wünschen, dass sich die restlichen Fans im Stadion mal ihre eigene Stimmung machen würden u diesen Singsang nicht mehr mitmachen würden. Dann würde mich mal interessieren ob die Kollegen noch so ihren Spaß hätten!? Ich brauche keinen Vorgänger um meinen FCN 90 Minuten zu unterstützen!

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  • Interessant finde ich den Ansatz und der ist nicht unvorstellbar, dieses riesen Plakat „Troublemaker“ das gezeigt wurde zu der Aktion ist eine gleichnamige Bekleidungsmarke, die von Cadolzburg aus ihre Klientel beliefert..“Wiki Eintrag“ zu dieser Marke aus Cadolzburg:

    „“…Troublemaker fokussiert sich hinsichtlich seiner Kunden auf die Hooligan- und die Neonazi-Szene. So findet die Bezeichnung Kategorie C häufig im Sortiment Verwendung und es sind entsprechende Websites auf der Internetpräsenz verlinkt. Auch schaltete Troublemaker eine Zeitungsanzeige im Magazin der mittlerweile verbotenen neonazistischen Organisation „Blood & Honour-Division Deutschland“. Des Weiteren werden auch einschlägige Läden sowie Army Shops von Troublemaker beliefert….“

    War das ganz mit etwas Fantasie eine Art Werbeaktion für ihre eigene Klientel und Zielgruppe? das könnte doch Sinn machen, zumal der Zeitpunkt überhaupt gar nichts mit dem Spielverlauf zu tun hatte und offensichtlich gründlich geplant war ohne Rücksicht auf Verein oder Mannschaft. Die Zeche für diese fulminante Werbeaktion zahlt hinterher dann auch noch der Verein?

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  • Juwe,
    Wie, bescheuert und auch noch rechts?Wird ja immer besser.
    Das mit der Zaunfahne hab ich auch grade unter dem NN-Artikel entdeckt.
    Die ,auch dort, aufkommenden Fragen an die Fanbetreuer kann man allerdings auch mal stellen.Die müssten ihr Klientel doch gut genug kennen,eigentlich.

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  • Juwe,
    Christian-berlin,

    Mit 2 Klicks tief im braunen Sumpf, ich wills gar nicht verlinken.

    Der damalige Betreiber der o.g. Fa aus Sporch hielt die Rechte an dem Akronym ACAB, man findet auch nette und unverfänglich klingende Berichte über ihn in der NN http://www.nordbayern.de/region/fuerth/fast-ein-jubilaum-1.991002

    Derzeit ist im Impressum von T ein Nürnberger eingetragen.
    Bilder auf der Website lassen schwer auf Hoolszene schließen.

    Das wird ein schwieriger Weg, lieber FCN, gehen wir es an.

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  • Wenn sich dieser rechte Zusammenhang bzgl der Zaunfahne bestätigen sollte und andrerseits die „normalen“ Fans, die in den verschiedenen FCN-Facebookgruppen die Aktionen vom Sonntag verurteilen, ihr AfD- oder Pegida-nahen Gewäsch loslassen, wird mir übel .. der Weg wird mehr als schwierig.

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  • Ihr versteht es tatsächlich, mich zu schocken.

    Mich hab bisher vieles geärgert bei den Ultras. Aber wenn sich das bewahrheiten würde, wäre bei mir jedes bisher noch mögliche Verständnis und jeder Wille zur Verständigung weg.

    Wobei ich jetzt schon die Ausrede zu kennen glaube, die dann käme: „wir fanden das Wortspiel einfach geil und haben nicht genügend recherchiert“.

    Unabhängig davon wollte ich gestern schon noch etwas schreiben, hab es daann aber vergessen. Ich hol es jetzt mal nach:

    Ich hab ein riesiges Problem damit, wenn Jugendliche und junge Erwachsene von ihren Leadern lernen, daß es der Ehre wegen nötig ist, wegen eines Stücks bemalten Stoffs vollkommen auszuflippen und gewallttätige Aueinandersetzungen anzuzetteln.

    Und das macht es mir auch schwer, die Ultraszene zu akzeptieren. Denn das Gedankengut, das da den „auserwählten“ Jungs (sie werden ja anscheinend eingeladen und müssen sich bewähren) eingeimpft wird, unterscheidet sich nicht wirklich von dem Gedankengut, das man bei Neonazis lernt. Es geht doch nur um einen anderen Personenkreis, der da als Feindbild dient.

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  • Sicherlich werden Sie sich auf den Hoologan-April herausreden.Aber eigentlich auch egal, als Normalo-Clubfan hätte ich keinen Bock hinter so einem Banner zu stehen.

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  • Juwe, die Zaunfahne ist älter als die Bekleidungsmarke und ist auch explizit nur für die „2000er Mottofahrt“ wieder rausgeholt worden, die hing in den späten 90ern in der Kurve und ist dann irgendwann verschwunden. (Auf Grund der Betitelung hätte man als Fanbetreuer mMn schon auch drauf kommen können, was da passiert, aber gut, da ist der Name ja oft Hase) Die Nürnberger Ultraszene ist vieles (u.a. uneinsichtig und extrem kurzsichtig denkend), aber mit Neonazitum haben sie nichts zu tun, im Gegenteil, seit die die Macht in der Kurve haben, sind die Herrschsften mit ihren Affenlauten aus der Kurve fast völlig verschwunden.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: sind die Herrschsften mit ihren Affenlauten aus der Kurve fast völlig verschwunden.

      Da wäre ich mir nicht so sicher. Das mag für das Auftreten in Gruppen bzw. die offensichtliche Wahrnehmbarkeit durch Bekleidung etc. gelten.
      Ich fahre immer mit dem RE (aus WÜ) und der S-Bahn zu den Heimspielen und habe da, speziell in dieser Saison, schon ganz andere Töne als nur Affenlaute vernommen, Töne, die auch gesamtgesellschaftlich immer lauter werden und die ich mit dem Club nicht in Verbindung gebracht sehen möchte.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: Juwe, die Zaunfahne ist älter als die Bekleidungsmarke und ist auch explizit nur für die „2000er Mottofahrt“ wieder rausgeholt worden, die hing in den späten 90ern in der Kurve und ist dann irgendwann verschwunden. (Auf Grund der Betitelung hätte man als Fanbetreuer mMn schon auch drauf kommen können, was da passiert, aber gut, da ist der Name ja oft Hase) Die Nürnberger Ultraszene ist vieles (u.a. uneinsichtig und extrem kurzsichtig denkend), aber mit Neonazitum haben sie nichts zu tun, im Gegenteil, seit die die Macht in der Kurve haben, sind die Herrschsften mit ihren Affenlauten aus der Kurve fast völlig verschwunden.

      Ich halte den Umstand was zuerst da war diese Firma aus dem Nürnberger Umland oder die Fahne nicht für so relevant.

      Wenn man allgemeine Tendenzen Entwicklungen in der Ultra Szene deutschlandweit so mitverfolgt, kann ich mir nicht vorstellen, daß ausgerechnet Nürnberg davon verschont bleibt, daß sich hier auch rechte Gesinnungs Genossen darunter befinden und austoben. Auch wenn es eine unschöne Wahrheit ist. Im übrigen glaube ich nicht an Zufälle, dafür bin ich zu alt. Gleichnamige Firma im Nürnberger Umland, keinerlei Bezug zum Spielgeschehen ansich, gut vorbereitet usw.

      Der Effekt in alle Zeitungen und Online Magazine zu kommen mit einem Firmenlogo…riesig wenn man dieses Klientel erreichen will.

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      • Juwe: Wenn man allgemeine Tendenzen Entwicklungen in der Ultra Szene deutschlandweit so mitverfolgt, kann ich mir nicht vorstellen, daß ausgerechnet Nürnberg davon verschont bleibt, daß sich hier auch rechte Gesinnungs Genossen darunter befinden und austoben. Auch wenn es eine unschöne Wahrheit ist.

        Ich will das Problem ja nicht wegreden. Die wahre Dimension dieser Probleme zeigt ja das Interview mit Pilz noch gar nicht. Die Geschichten, die ich (aus erster Hand) etwa aus Aachen gehört habe beschränken sich ja längst nicht auf das Stadion und das Vereinsumfeld. Da gibt es Menschen, die ihre Heimatstadt schon gar nicht mehr betreten können. Und es gibt auch wenig Grund zu glauben, gerade Nürnberg sei immun gegen solche Entwicklungen.

        Trotzdem sollten wir glaub ich schon, dass es wichtig ist, keine voreiligen Schlüsse ziehen. Denn Differenzieren ist hier wichtig, sonst entziehen wir den anti-rechten Kräften in der Fanszene die notwendige Unterstützung. Und genau so fängt das nämlich an, dass die alten Kräfte ihren Einfluss verstärken. Das war in Aachen so und besonders in Braunschweig – wobei in beiden Fällen auch der Verein ein furchtbar klägliches Bild abgegeben hat. Aber was das angeht habe ich durchaus Vertrauen zum Verein.

        Mein Appell: Wenn euch das noch ein Ticken wichtiger ist, nicht mit offenen Nazis in der Kurve zu stehen, mischt nicht die Pyrodebatte da rein. Aber haltet die Ohren und Augen offen. Und wenn es geht, sagt etwas. Wer feststellt, dass es nicht geht, bekommt evtl. auch Verständnis für die, die im Block lieber nicht durch Boykotte aufgefallen sind. Nicht, dass ich da war. Aber ich hätte echt schiss gehabt und würde auch ein späteres „Verpfeifen“ mit einem störungsfreien Alltag abwägen.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,
    Die Marke gibt es seit 1996 und das Logo auf der Zaunfahne ist exakt das Logo dieser Klamottenfirma.Zufälle gibt es immer wieder,trotzdem ist das sehr nahe.Die Marke steht u.a. auf der Liste der klamotten, die Berliner Polizisten-aufgrund der Beliebheit solcher Marken im rechten Spektrum-verboten ist im Dienst zu tragen.Kann natürlich auch mit der Lizenz am Schriftzug A.C.A.B zusammen hängen.(http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/marken-die-bei-neonazis-beliebt-sind)
    An der im Nürnberger Fanblock verwendeten Südstaatenflagge scheiden sich ja auch die Geister.
    Man sollte trotz allem eventuell etwas sensibler sein in der Wahl seiner Symbole.

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  • Manni der Libero, dass die nicht mehr in Rotten auftreten im Stadion darf man den Ultras tatsächlich zu Gute halten. Dass einzelne (oder auch mehr als Einzelne) da ins Stadion gehen, ist klar, dafür ist Fußball ja auch viel zu sehr ein gesamtgesellschaftliches Phänomen und bildet (jenseits der Männerlastigkeit) da schon einen Querschnitt.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,

    also, wenn ich mir das Logo „Asoziale Clubfans“ so anschaue, komme ich schon ins Grübeln.

    Aber Jenö Konrad und Nazi-Ultras?

    So wie die braunen Drecksäcke überall baggern, müssen wir in jedem Fall gut aufpassen…

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  • Florian Zenger | Clubfans United,
    Wenn man dann aber die oben beschriebene Situation in Dortmund betrachtet, dann kann man sicher sein, dass es auch in Nürnberg ähnliche Entwicklungen gibt. Natürlich fühlen sich die rechten Hools wieder im Aufwind, wenn offen nationalistische bis rechtsextreme Parolen widerhall in der Bevölkerung finden. Klar, dass sich das gerade im Fußballstadion, vielleicht dem letzten Ort traditioneller Männlichkeit, noch deutlicher zeigt.

    Allerdings machen mich die Übereinstimmungen der Fahne und des Logos der genannten Firma schon hellhörig. Das klingt für mich doch sehr nach einer Werbeaktion der Firma, vielleicht sollte man da mal Strafantrag wegen Anstiftung zum Landfriedensbruch stellen?

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    • Florian Zenger | Clubfans United: Juwe, die Vorreiter des Anti-Kommerzialismus lassen sich als Werbeträger für eine ihnen in großen Teilen ideologisch weit entfernte Kleidungsmarke einspannen. Gut, kann man so glauben, muss man aber nicht.

      Gegen Komerzialismus nur solange es andere betrifft, nicht wenn es um schicke böse Randale Klamotten geht, die man vielleicht selber gerne trägt. Dafür gabs einen Rauchtopf und paar coole Böller…und ein paar schicke böse Hooties :-O ..oder so

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  • Bei der ganzen Pyro-Show handelt es sich um eine von langer Hand geplante Aktion der Fürther Ultras!

    UN94 und BdA unterwandern, ordentlich Randale machen um den Club langfristig durch sich steigernde Geldstrafen und rückläufige Sponsorengelder in die Knie zwingen. Nebenbei die Club-Fanszene entzweien. Um dann in der Gustav-Straße ein Fässla zu öffnen, wenn der dereinst folgende Punktabzug den FCN am Aufstieg hindert oder gar in Liga 3 stürzen lässt.

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  • Union Berlin plant konkret einen Ausbau des eigenen Stadions. Tja, soweit könnten wir auch schon sein.
    Meiomei, wurde da viel versemmelt. Warum trifft planloses immer uns?

    Immerhin haben wir alle jetzt die Hausaufgabe erhalten, die Schleswig-Holsteiner bei der Zufriedenheit zu überholen.
    Auf gehts!

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  • Woschdsubbn,

    Union Berlin plant konkret einen Ausbau des eigenen Stadions. Tja, soweit könnten wir auch schon sein.

    Also bis das Stadion von Union unseren Ausbaustand und die Größe unseres Stadions hat fließt noch viel Wasser die Pegnitz runter. Wir müssen uns jetzt auch nicht kleiner machen als wir sind.

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  • Armin,
    Der kleine aber feine Unterschied:das Stadion gehört Union.Und ob dem Club beim Bau eines eigenen Stadions auch zahlreiche Fans beim Bau helfen würden,sei es tatkräftig oder durch den Erwerb sogenannter Stadionaktien-ich bin mir da nicht so sicher

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  • Richtig, meine Äußerung zielte auf „EIGENES Stadion“ hin, nicht auf die Größe.
    Union ist also der nächste Verein, der sich anschickt, uns zu überholen.

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  • Wird hier eigentlich nur noch gejammert ? Lasst doch die neue Führung mal machen ?

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  • Soeren,
    Was verwendest du denn da gerade für eine verquere Argumentation. Nachdem die Möglichkeit im Raum stand, daß das Ganze von Rechten organisiert wurde, soll ich es nicht mehr ablehnen, weil das dann doch höchstwahrscheinlich nicht der Fall ist.
    Nein ganz andersrum denke ich:
    1) Ich bin gegen jede Form von Gewalt im Stadion. Und lehne auch Aktionen ab, die Gewalt der gegnerischen Fans provozieren.
    2) Ich bin jede Form von Pyro, die so gehandhabt wird, daß dadurch Menschen gefährdet werden können.
    3) Zum gegenwärtigen Zeitpunkt bin ich angesichts der schwierigen finanziellen Situation unseres Vereins auch gegen jede andere Aktion, die eine Strafe der DFL für den Verein nach sich ziehen könnte.
    D.h. zum gegenwärtigen Zeitpunkt würde ich auch eine Aktion ablehnen wie damals „bringt unsere Augen zum Leuchten“. Die mir damals gefallen hat, weil ich den Eindruck hatte, daß Pyro verantwortungsvoll so eingesetzt wurde, daß keine Gefahr für Menschen bestand.
    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt würde aber auch dafür das Gegenargument, daß der Verein dafür bestraft wird von mir höher bewertet.

    Diejenigen, die solche Aktionen dennoch durchführen, handeln im eigenen Interesse und gegen das Interesse unseres Vereins und sollten daher eben bestraft werden. Von unserem Verein mit den dafür vorgesehenen Strafen.

    Darüberhinaus wäre ich für ein komplettes Verbot einer Gruppe, die nachweislich von Rechtsradikalen unterwandert wurde und nicht in der Lage ist, dabei einen Selbstreinigungsprozeß in Gang zu setzen, der dazu führt, daß sie diese Mitglieder aus ihren Reihen ausschließt. Und zwar egal, ob sie gleichzeitig etwas tut, was von der DFL bestraft wird oder noch nur supportet, um auf diese Weise Menschen für ihre Sache zu ködern.

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  • Menschen begehen bewusst Straftaten im genauen Wissen, dass es solche sind, und dass diese dem Verein, den die vorgeblich unterstützen, massiv schaden. Ist es so simpel, oder habe ich da was Wesentliches übersehen? Rechte, Ultras, mir doch egal, wie die Blödel sich nennen, sie nerven! Fankultur? Weder Fans noch Kultur. Schlicht Deppen.

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  • Markazero,
    das Verhalten ist ein wenig so, wie permanent im absoluten Parkverbot zu parken und zu Sagen früher war da auch noch kein Schild.Und wenn der Fahrer nicht zu ermittelen ist zahlt halt der Halter.
    Das Alles ungeachtet der Tatsache das man über Sinn und Zweck der Schilder schon diskutieren kann, nur muss man die Lösung auf einer anderen Ebene suchen.

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