Analyse: Elfmeter als Schlüsselszene

Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: Karlsruher SC vs. 1. FC Nürnberg 0:3 (0:0) Der Club gewinnt zum ersten Mal seit 2003 in Karlsruhe. Die Schlüsselszene war ein verschossener Elfmeter.

Die Analyse:

kscfcn
Startformation

Der Club hat sich inzwischen auf ein 4-2-3-1 eingegroovt und auch in Karlsruhe traf man in dieser Grundformation an. Der gesperrte Edgar Salli wurde auf dem Feld durch Tobias Kempe ersetzt. Im Kader fehlten im Vergleich zum Sieg gegen Union Berlin auch noch Shawn Parker und Cedric Teuchert. Stattdessen standen Philipp Hercher, Willi Evseev und Rurik Gislason im Kader.

Die gesamte erste Halbzeit des Spiels fiel unter „defensiv sicher, nach vorne ausbaufähig“. Dies galt für den FCN genau wie für die Gastgeber. Allerdings war der Club insgesamt die stärkere Mannschaft, hatte mehr Ballbesitz, gewann mehr Zweikämpfe und spielte auch präziser zum eigenen Mann. Allerdings nahm diese Präzision immer mehr ab, je näher der Ball in Richtung Tor von Dirk Orlishausen kam. Chancen für den Club gab es vor der Pause kaum. Einzig per Distanzschuss kam etwas Gefahr auf: Kevin Möhwald und Guido Burgstaller fanden aber entweder das Tor nicht oder nur den Rücken eines Mitspielers. Es war vieles wie immer beim FCN im Offensivspiel. Sobald das gegnerische Abwehrnetz zu engmaschig wurde, fehlten die Mittel es zu zerschneiden.

Dafür schnürte man aber auch selbst das eigene Netz in der Defensiv extrem eng. Wie schon gegen Union sorgte eine starke Zentrale dafür, dass kaum ein Ball den Weg ins Sturmzentrum der Karlsruher fand. Diese verlegten sich stark auf lange Bälle und waren in ihrem Abspiel extrem unpräzise. Vor der Pause kam kaum jeder zweite Pass der Badener beim eigenen Mann an. Dennoch hatten sie durch Stoppelkamp und Dennis Kempe die besseren Torgelegenheiten, doch Thorsten Kirschbaum parierte souverän und so ging es mit 0:0 in die Pause. Schon in dieser ersten Halbzeit war der Club von den reinen Werten her besser: 60% Ballbesitz, 62% gewonnene Zweikämpfe, eine um mehr als 20% bessere Passquote. Doch da Fußball nicht in der B-Note entschieden wird, stand es zur Pause eben torlos.

Nach der Pause dann deutlich mehr Aktionen, welche dann beide Teams aus ihrer Ordnung rissen. Der Schlüsselmoment des Spiels kam sicherlich kurz nach Pause, als Even Hovland in einem plötzlichen Geistesblitz eine neue Art des Tacklings erfinden wollte und mit dem Kopf zuerst in die Grätsche ging. Diese brachte Kamberi zu Fall und Schiedsrichter Zwayer entschied auf Elfmeter. Ein Strafstoß, der so berechtigt wie unnötig war. Mehrfach hätte ein beherzterer Zugriff auf den Ballführenden die Situation lösen können, so aber trat Enrico Valentini für den KSC zum Elfmeter an. Ausgerechnet Enrico Valentini, um mit dem sportjournalistischsten aller Klischees zu arbeiten. 16 Jahre Fußball beim FCN und nun Elfmeter gegen den Club? Da konnte es nur einen Gewinner geben: Thorsten Kirschbaum. Der Clubtorwart hielt den schwachen Strafstoß des Deutsch-Italieners und den Club damit im Spiel.

Kurz darauf stattdessen die Führung für den FCN. Behrens fing einen Befreiungsschlag der Karlsruher ab, setzte zum Dribbling an, spielte Doppelpass mit Möhwald und kam so frei zum Torabschluss. Diesen konnte Orlishausen noch parieren, Burgstallers Nachschuss dagegen nicht mehr. Das Spiel war binnen sieben Minuten von einem möglichen 1:0 für den KSC zu einem 1:0 für den FCN gedreht. Der Club nahm den Schwung mit, kam nur sechs Minuten später zum 2:0: Kempe setzte eine Ecke lang in den Strafraum auf Möhwald, der zog direkt ab und fand mit seinem „Pass-Schuss“ Burgstaller, der den Ball per Hacke ins Tor beförderte. Das Spiel war nun nicht nur gedreht, sondern auch entschieden. Der Club verlegte sich nun mehr aufs reaktive Spielen, überließ dem KSC mehr den Ball ohne aber die defensive Stabilität zu verlieren.

Nach der Spielunterbrechung, die durch Schiedsrichter Zwayer nach den Tumulten auf den Rängen ausgerufen worden war, konnte man kurz noch einmal Angst um den FCN haben, da er etwas länger brauchte, um nach der unfreiwilligen Pause, wieder Tritt zu fassen. Der KSC nutzte diese Gelegenheit aber nicht aus, so dass der Club sich immer weiter stabilisierte und am Ende sogar noch auf 3:0 erhöhen konnte, als Behrens eine Brecko-Flanke flach auf Matavz zurücklegte und der Slowene souverän zum Endstand traf.

Der Club gewann zum dritten mal in Folge ein Spiel, zum dritten Mal in Folge verdient und zum zweiten Mal in Folge zu Null. Die Länderspielpause scheint dem Fluss, in dem der Club war, keinen Abbruch getan zu haben, die Stabilisierung tatsächlich kein Strohfeuer gewesen zu sein. Zu sehen war dies vor allem an der Defensive, die mit Ausnahme der Minuten nach dem Seitenwechsel sehr stabil und sicher stand und in Thorsten Kirschbaum auch einen sicheren Rückhalt gefunden zu haben scheint. In der Offensive blitzten – wie beim 1:0 und 3:0 kurz spielerische Elemente auf, letztlich blieb aber vieles Stückwerk, nichts Ungewöhnliches für Liga Zwei allerdings.

Die Zahlen:

Karlsruhe Nürnberg
0
Tore
3
13
Torschüsse
13
4
Schüsse aufs Tor
5
5
Ecken
10
48,2
Ballbesitz (%)
51,8
61,7
Passquote gesamt (%)
66,2
71,7
Passquote eig. Hälfte (%)
81,6
52,3
Passquote geg. Hälfte (%)
51,7
43,4
Gewonnene Zweikämpfe (%)
56,6
12
Fouls
17
110,78
Laufdistanz (km)
112,28
2
Abseits
6

Trainerstatement:

„Wir sind hierher gefahren mit der Absicht endlich wieder einmal drei Punkte aus Karlsruhe mitzunehmen. Wir waren von Beginn an die bessere Mannschaft, haben kaum Möglichkeiten des KSC zugelassen und immer versucht, Richtung Torabschluss zu spielen. So wollten wir auch nach dem Wechsel weitermachen. Aus heiterem Himmel kam dann der Elfmeter. Vor wenigen Wochen wäre der sicher reingegangen, heute hat ihn Thorsten Kirschbaum abgewehrt. Im Gegenzug fällt uns dann der Ball vor die Füße und wir gehen in Führung, auch das war etwa in Bochum noch ganz anders. Es war ein verdienter Sieg und ein sehr gutes Auswärtsspiel.“

Die Spieler im Einzelnen:

Thorsten Kirschbaum 11 Notenpunkte (2 numerisch: 2)
Zwei saubere Paraden, ein gehaltener Elfmeter. Gute Leistung.
Patrick Kammerbauer Ohne Bewertung
...Uhr gedreht?
Laszlo Sepsi 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Unauffälliges Spiel des Rumänen. Das ist für ihn meist ein positives Zeichen. Etwas zu viele Fehlpässe, dafür - wie Brecko - nur mit einem verlorenen Zweikampf (führte aber auch nur fünf)
Even Hovland 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Eigentlich mit ansprechender Leistung bei vielen gewonnenen Zweikämpfen. Wäre da nicht das Foul zum Elfmeter, der selbst in der NFL als \"Low Block\" bestraft worden wäre.
Dave Bulthuis 10 Notenpunkte (2- numerisch: 2.33)
Räumte weg, was wegzuräumen war. Natürlich nicht der eleganteste Spieleröffner, machte seine Sache nach hinten aber blitzsauber.
Miso Brecko 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Das 3:0 schön eingeleitet, fast 90% seiner Zweikämpfe gewonnen, nicht immer präzise im Aufbau. Ordentlich.
Lukas Mühl Ohne Bewertung
Wer hat...
Philipp Hercher Ohne Bewertung
...an der...
Kevin Möhwald 10 Notenpunkte (2- numerisch: 2.33)
Wieder an zwei Toren beteiligt, einmal per Doppelpass auf Behrens vor dem 1:0, dann per Direktabnahme auf Burgstaller vor dem 2:0. Suchte immer wieder den Abschluss. Gesicht des Aufwinds.
Tobias Kempe 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Entschied das Bruderduell für sich. War aber die ungewohnte Position deutlich anzumerken, viele Fehlpässe, wenig gewonnene Zweikämpfe.
Ondrej Petrak 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Deutlich weniger auffällig als Nebenmann Behrens. Dafür mit guten Passwerten (81% angekommene Bälle). Stabilisator.
Hanno Behrens 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Zwei Vorlagen, eine davon hervorragend herausgespielt. Verlor etwas zu viele Zweikämpfe für eine Zwei, dennoch in den entscheidenden Momenten da.
Tim Matavz 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Gewann für einen Mittelstürmer unglaublich hohe 65% seiner Zweikämpfe. Machte auch noch sein Tor. Allerdings nicht immer präzise beim Ballfestmachen.
Guido Burgstaller 12 Notenpunkte (2+ numerisch: 1.67)
Führt nach seinen beiden Toren nun die Torjägerliste der Zweiten Liga an. Stand beim 1:0 da, wo man eigentlich einen Mittelstürmer erwartet. Beim 2:0 mit sehenswertem Abschluss. Auch im Spiel agil nach vorne wie nach hinten.

33 Gedanken zu „Analyse: Elfmeter als Schlüsselszene

  • Ich bin auch positiv überrascht, ich habe ja schon einige male die fußballerische Magerkost kritisiert im Vergleich dazu, sah das gestern schon häufig aus wie Fußball dazu die guten Werte wie mehr Ballbesitz, Passquote. Ebenso überrascht, wie sich einige Sorgenkinder (ist vielleicht ein hartes Wort) zu Leistungsträger entwickeln nur zwei Beispiele mit Kirschbaum und Petrak. Ebenso Möhwald, dem der Trainer des öfteren fehlende Wettkampfhärte bescheinigte, ist derzeit aus dem Mittelfeld mit seinen spielerischen Fertigkeiten nicht mehr wegzudenken.

    Ich kann mir das so erklären, daß sich nun Schwartz Lieblingssystem das 4 2 3 1 endgültig durchgesetzt hat und diese Automatismen den Spielern mehr und mehr Sicherheit geben.

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  • Ich war mehr als überrascht Gestern und meine Angst, dass ich 90 Minuten tolles Wetter für einen Grottenkick vor dem Fernseher opfern könnte hat sich Gott sei Dank nicht bestätigt.

    Schon in den ersten Minuten fiel mir auf, dass viele der sogenannten zweiten Bälle im Mittelfeld plötzlich beim Club gelandet sind. Auch im weiteren Verlauf hatte ich den Eindruck gerade hinsichtlich der Raumaufteilung im Mittelfeld hätte sich in der Länderspielpause „etwas“ getan.

    Die Noten finde ich so weitestgehend ok, aber ich denke man kann bei Kirsche nach Gestern ruhigen Gewissens noch etwas höher greifen. Einfach weil er es sich verdient hat! Zudem hat er nicht „nur“ zwei schöne Paraden und den gehaltenen Elfer gezeigt, sondern mir sind zwei oder drei sehr sehr sicher gepflückte Flanken (von denen mindestens Eine Alles andere als einfach war) und eine Flanke die er seitlich Richtung 16er-Grenze gedrückt hat aufgefallen.

    Und korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber ich hatte bei Hovland den Eindruck, dass er kurz vor seinem Foul leicht im Rasen hängen geblieben ist und es ihn mehr oder weniger deshalb nach Vorne hin gehauen hat. Ob das was an seiner Note ändern würde…

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  • Ein „Low Block“ wird in der NFL nur dann bestraft, wenn er gegen einen Spieler geht, der NICHT den Ball hat. Da aber Hovlands Aktion gegen den ballführenden KSC-Spieler gerichtet war, wäre das in der NFL regelkonform gewesen.

    **Klugscheißer-Modus AUS**

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  • Ganz ehrlich, ich denke nicht dass 4-2-3-1 das Lieblingssystem von Schwartz ist, sonst hätte er es wohl auch von Beginn an gespielt. Ich habe sowieso den Eindruck, dass die wenigsten Trainer das Kloppsche 4-2-3-1 noch lieben. Auch weil es extrem laufaufwändig ist und vorne eigentlich immer ein Spieler fehlt. Der immer noch nicht großartige Spielaufbau bei uns hat schon auch etwas mit dem System zu tun.

    Aber Schwartz hat wohl gemerkt, dass mit der Mannschaft und in der Liga die defensive Stabilität das A und O ist und die ist mit unseren Spielern nur mit zwei defensiven 6ern zu haben. Es spricht für Schwartz, dass er das relativ schnell erkannt und akzeptiert hat, Weiler hat da sehr viel länger experimentiert.

    Die Mannschaft scheint jetzt auch dem Trainer zu vertrauen und seine Ideen umzusetzen, wie man den Gegner bespielen muss, dass er nicht sein Spiel machen kann. Das war in Ansätzen schon vor der kleinen Siegesserie zu sehen, jetzt wird das konsequenter durchgesetzt und konstanter üner das ganze Spiel gezeigt. Damit reagieren wir aber immer noch hauptsächlich auf den Gegner, was aber mit unseren Spielern wohl die bessere Taktik ist, als selbst aktiv zu das Spiel bestimmen zu wollen.

    Es zeigt sich auf alle Fälle, dass Schwartz wohl doch nicht der Fußballversager ist, als der er hier von einigen ausgerufen wurde.

    Ich frage mich auch ob der neue Torwarttrainer nicht mitverantwortlich ist für die Veränderung bei Kirschbaum, sollte das so sein, dann muss man sich schon fragen warum man da so lange nicht gehandelt hat? Vielleicht wäre mit Fuchs auch ein Rakowsky schon viel weiter?

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  • Hovland ist da ja in erster Linie gestolpert…

    Die Mannschaft scheint sich ja tatsächlich gefangen zu haben. Es waren allerdings wieder drei Punkte deutlich sichtbar, die schon die ganze Saison bzw. zumindest zwei davon auch schon letzte Saison ein großes Manko waren: Abseits, Fouls und eigene Standards.

    Wir stehen einfach zu oft im Abseits und machen uns dadurch viele Chancen zunichte, und begehen zu viele Fouls, gestern waren es 17, 5 mehr als der KSC. Ich glaube, bisher haben wir in jedem Spiel deutlich mehr Fouls als unser Gegner begangen. Dadurch bekommen unsere Gegner immer wieder gute Standardsituationen und wir kassieren viele Karten, wodurch man sich ja auch schwächt, nicht nur durch Platzverweise sondern auch häufige Gelbsperren (aktuell z.B. Sepsi bereits mit 4 Gelben). Dass gestern nur einmal gelb für uns gab, war schon eine große Ausnahme (wobei Hovland beim Elfmeter und Kempe allein aufgrund der Anzahl seiner Fouls, bestimmt 4 oder 5, sich über eine Verwarnung nicht hätten beschweren dürfen).

    Und die Torgefahr, die wir bei eigenen Standards erzeugen, ist i.A. sehr mager, auch wenn das 2:0 nach einer Ecke gefallen ist. Wobei auch etwas bezeichnend ist, dass dies eine recht unorthodoxe Variante war. Aber insgesamt muss da mehr kommen, in der ersten Halbzeit hatten wir gefühlte 20 Ecken ohne dass daraus auch nur ein einziger Torabschluss rauskam.

    Mit den Hirnlosen aus unserer Kurve, damit fang ich lieber gar nicht erst an…

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  • Passt soweit, aber auch ich bin der Meinung, dass Kirschbaum gestern mehr als nur „gut“ war. Was soll er denn noch besser machen? Klar war der Elfer schlecht geschossen, springt er aber in die andere Richtung ist auch der drin. Wie bereits angemerkt hat er sogar 1-2 Flanken gefangen (ein Torhüter des FCN faustet nicht?!?). Auch seine Körpersprache hat sich verbessert, mir ist nur eine Szene in Erinnerung, in der Bulthuis fast überlaufen wird, weil Kirsche nicht „Hintermann“ ruft. Für mich gestern zusammen mit Burgi der beste Mann am Platz, ich hoffe es geht für ihn so weiter und er kann seinen Kindheitstraum noch lange erfolgreich leben 🙂
    Und auch wenn es eine Phrase ist: Die zweite Liga ist und bleibt spannend. STG bekommt richtig eine mit, H96 verliert, mal sehen was Braunschweig heute macht. Und die zu Beginn etwas verächtlichen Kommentare: „Gegen nen Aufsteiger und Heidenheim muss/kann man gewinnen“ sollten sich mittlerweile ein wenig revidiert haben. 😉

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  • SCRamjet,

    ich glaube nicht, daß Hovlands Faller ein gelbwürdiges Foul war. Er tritt in den Boden und Zwayer dürfte das genau so gesehen haben. Da fahrlässige Fouls keine Karten nach sich ziehen, bleibt nur noch das Verhindern einer klaren Torchance als Sanktionierungsgrund übrig. Das gab aber die Spielsituation nicht her.

    Ich fand die Schiedsrichter diesmal übrigens richtig gut. Muß man ja auch mal sagen.

    Zweimal gut hingeschaut und die Abseitsregel richtig interpretiert, dazu die unaufgeregte, souveräne Reaktion auf Böller und den Karlsruher Platzsturm. Alle Achtung!

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  • Danke! Ich dachte wirklich ich bin der einzige der das Gefühl hat, dass Hovland hängen geblieben ist.

    Im großen und ganzen finde ich die Noten etwas zu schlecht, gerade bei Burgstaller, dribbelstark, unangenehm und immer präsent. Meiner Meinung nach hat er schon eine eins verdient.

    Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft gestern. Wenig zugelassen und wenn mal doch einer durch kam, hatten wir den Dave.
    Man hat den Eindruck dass die Spieler jetzt das umsetzen, was der Trainer fordert. Jetzt gilt es den Rückenwind in den schweren Spielen aus zu nutzen!

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  • +++ EIL +++ Hecking gefeurt, Ismael übernimmt erst mal, was für irre Drehbücher das Leben doch schreibt.

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    • Stephan: +++ EIL +++ Hecking gefeurt, Ismael übernimmt erst mal, was für irre Drehbücher das Leben doch schreibt.

      Ja ich denke Allofs Aussage nach dem Spiel hat das schon ziemlich klar angedeutet. Die Zeit mit Hecking war aus heutiger Sicht nicht schlecht, aber ich würde keine alte Suppe wieder aufwärmen. Vielleicht greift Bader ja zu sollte es bei Hannover unrund werden. 🙂

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  • Hammer, Wolfsburg macht den ganz großen Wurf.

    Aber eine Rückkehr ist ausgeschlossen, an unserem Alois kommt Hecking nicht mehr vorbei! 🙂

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    • Nick: zabomors,

      oh, Vorsicht.

      Nicht, daß sie ihn jetzt abwerben, wo er dreimal gewonnen hat :/

      Von der lame duck zur Trainer Koryphäe in 3 siegreichen Spielen 🙂 …Fußball schreibt manchmal solche Geschichten.
      Weiler startet ja auch gut durch mittlerweile als Tabellenführer in Belgien nach vergeigter Relegation als Zweitligist.

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  • Wenigstens heut noch mal gelacht! Ich wünsche, ganz ernst gemeint, Ismael wenigstens interim den Erfolg den er hier nicht hatte, weil sympathisch war er mir.

    Und der Dieter kann ja zu 60 gehen.

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  • Florian, oder WOB holt Lothar und wird dann Meister 😂

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  • Die Nachricht aus Wolfsburg war für mich überraschend obwohl die Ergebnisse doch auf eine Entlassung Heckings schließen konnten. Nun denn, Schwartz ist in Nürnberg wünschenswerter Weise angekommen und soll nun auch hier bleiben und seine Chance haben. Hey, das was ich gestern gesehen habe war schon Top. Nicht nur im Ergebnis. Die Mannschaft findet sich! Klasse!

    Dennoch hätte ich mir von Clubfans United auch die Stellungnahme des Clubs gewünscht in einem Thread! Man macht hier deutlich klar das man Solche Vorkommnisse nicht wünscht! Auch Top.
    Ein Freund war im Stadion direkt bei den Störenfrieden. Der sagte, das es eine Aktion von Hauptsächlich „normalen“ „Fans“ (was sie nicht sind) und Ultras waren. Einem speziellen Gemisch! Komische Sache…

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  • Behrens, Burgstaller und Kirsche haben es in die Kicker Elf des Spieltages geschafft. Wer hätte das je von Kirschbaum gedacht? Der gehört noch dazu insgesamt inzwischen beim Kicker zu den notenbesten Profis überhaupt!
    Schau an, schau an, was mit dem passiert ist? Der ist absolut nicht mehr wiederzurkennen und hat mit dem wackeligen Zauderer von letzter Saison nichts mehr gemein.
    Das kann wohl nur am neuen Torwart-Trainer liegen oder an der nun großen Rolle von Klöökler?

    Der Cheftrainer überzeugt mich dagegen nach wie vor nicht. Bei seinen Presseauftritten merkt man, daß er vom Dorf kommt und ist mir immer noch viel zu ängstlich: Sogar in der aktuellen Spielanalyse verweist er, völlig falsch, darauf, daß die unsäglichen Auftritte zu Beginn nur am Pech gelegen hätten.
    Dann dieses defensive Spielsystem…
    Schwartz? I’m not convinced, yet.

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  • Noten passen absolut! Sieht allgemein alles viel besser aus. Behrens u Möhwe werden immer besser. Freu mich auf Sonntag! Kleiner Tipp: unser Kapitän hat die Trikotnumer 2! Hovland trägt die 3. 😉

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  • Woschdsubbn,
    Du hast Dich zu Beginn nur zu sehr exponiert und jetzt kannst Du ohne Gesichtsverlust nicht mehr zurück 😉

    Jetzt müssen Torwarttrainer und Co-Trainer herhalten um den Erfolg zu erklären, wahrscheinlich lobst Du nach dem Sieg gegen Hannover den Greenkeeper 😉

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  • Armin, Du, ich bin nicht der einzige, der nach wie vor skeptisch bei Schwartz ist.
    Du solltest ihn mal an der Seitenlinie stehen sehen: Da coacht Klöökler im Sitzen, weil Schwartz nur rumsteht.

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    • Woschdsubbn:
      Armin, Du, ich bin nicht der einzige, der nach wie vor skeptisch bei Schwartz ist.
      Du solltest ihn mal an der Seitenlinie stehen sehen: Da coacht Klöökler im Sitzen, weil Schwartz nur rumsteht.

      Und was ist daran schlimm? Klöökler und Schwartz sind doch ein Team, selbst wenn es so wäre, dass beim Spiel Klöökler mehr coacht als Schwartz, dann heißt das doch noch lange nicht, dass Klöökler allein erfolgreicher wäre. Warum ist es wichtiger Argumente dafür zu finden dass einer aus dem Trainerteam schwächer als der ander ist, obwohl man überhaupt keinen Einblick in deren gemeinsame Arbeit hat, als zu erkennen, dass die beiden wohl zusammen gute Arbeit leisten?

      Wenn man dann noch die Ergebnisse der anderen Mannscjaften in der Liga sieht, wo stehen denn die auch hier hochgelobten 60er? Aber auch Hannover und Stuttgart, die wohl am meisten Geld in die Mannscjaft stecken konnten, sind nicht weit von uns weg.

      Richtig ist, bei Braunschweig läuft es richtig gut. Vielleicht sollte man sich mal ansehen, was den Verein aktuell auszeichnet, da lief es letztes Jahr nach dem Abstieg zuerst auch nicht gut, aber niemand ist da nervös geworden. Klar Lieberknecht hat dort schon gezeigt, dass er gute Arbeit leisten kann, sicher er hatte erst mal Kredit bei den Fans, denn die Bundesligasaison war dort nie zu erwarten, aber für mich entscheidenter ist dass dort ruhig gearbeitet wird, dass den Machern und den Fans klar ist, wo man steht.

      Wir träumen immer noch viel zu sehr von längst vergangenen Zeiten. Wir sind immer noch viel zu sehr in unserer bipolaren Störung gefangen. Ich glaube nicht, dass Schwartz der Übertrainer ist, der war Weiler aber auch nicht. Ok, er war deutlicher eloquenter und weit geschickter sich selbst in einem guten Licht erscheinen zu lassen, das hat er aber auch gern auf Kosten anderer gemacht, seien es Spieler, sei es der Vorstand.

      Ob es auf Dauer gut gewesen wäre so einen Selbstoptimierer als Trainer zu haben?

      Schwartz scheint da deutlich teamorientierter zu sein und nur wenn alle an einem Strang ziehen kann es in Nürnberg wieder vorwärts gehen. Ich brauche keinen Wundermann an der Linie, ich vertraue eher auf einen soliden Arbeiter und en Eindruck macht Schwartz und mit der einen oder anderen Aussage höre ich auch großen Fußballsachverstand, der Hinweis wie man Pressing aushebeln kann, habe ich so noch nicht gehört und hat mich überzeugt.

      Deshalb hat Schwartz sicher noch Potential nach oben, aber warum sollte er das nicht ausschöpfen mit der Zeit?

      Wenn man Schwartz nach zwei Spielen schon aussortiert, dann muss man auch Bornemann als Fehlbesetzung sehen und das alles ohne die Arbeit der beiden überhaupt zu kennen. Für mich einfach zu dünnes Eis.

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  • Ich habe Schwartz auch des öfteren kritisiert, Fußball ist eben am Ende des Tages ein Ergebnissport, aber die Auftritte der Mannschaft wurden in Maßen immer besser.
    Mich beeindruckt auch wie er unter Druck stand und sich zusammen mit der Mannschaft vorerst davon befreit hat.

    Jetzt wünsche ich mir ein spannendes und gutes Spiel gegen Hannover. Die 3 Siege in Folge sollten zumindest genug Selbstvertrauen geben das Spiel auf Augenhöhe zu führen, wenn auch mit unseren Mitteln.

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  • Juwe,
    Gegen Union ist Hannover zumindest nicht wie ein Überteam daher gekommen.Konsequentes dagegenhalten hat eigentlich schon gereicht-wenn man dann zum richtigen Zeitpunkt zuschlägt wird das was mit einem Heimsieg

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  • Nach den Noten und den Stimmen zu urteilen sind wir uns anscheinend einig, dass die Torwart- Baustelle jetzt mit Kirsche erledigt ist.
    Das dürfte, auch wenn sich die Herren stabilisiert haben, nicht für unsere Außenverteidiger gelten. Es sollte sich demnächst hier abzeichnen wer nach rückt.

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  • Holle, Brecko war, rein statistisch gesprochen, die letzten Spiele extrem stark. Regelmäßig zweikampfstärkster Spieler, hohe Passsicherheit, gegen den KSC sogar eine Torbeteiligung. Auf Grund des doch fußballerisch fortgeschrittenen Alters, muss man da natürlich trotzdem nach Alternativen suchen.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: Holle, Brecko war, rein statistisch gesprochen, die letzten Spiele extrem stark. Regelmäßig zweikampfstärkster Spieler, hohe Passsicherheit, gegen den KSC sogar eine Torbeteiligung. Auf Grund des doch fußballerisch fortgeschrittenen Alters, muss man da natürlich trotzdem nach Alternativen suchen.

      Das soll doch Kammerbauer übernehmen.

      Leibold wurde in der Offensive jetzt zwingend vermisst und ist somit weiterhin die erste Alternative zu Sepsi.

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  • Leibold wurde NICHT vermisst, muss das natürlich heißen…

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  • Wir sind dermaßen Pleite, daß teuere Zukäufe die nächsten Jahre ganz sicher ausfallen müssen.
    Da bleibt zwingend nur, die U21 hochzurüsten mit kostengünstigen Nachwuchstalenten.
    Und die Spielerausleihe sollte nur für Kaderlücken, die nicht mit eigenen Talenten befüllt werden können, als Mittel genutzt werden.

    Mal sehen, ob diese Binsenweisheiten von den aktuellen Vorständen eingehalten werden.

    Oder es kommt ganz anders und mit einer Kapitalgesellschaft und einem Investor fällt Geld auf Kosten der Demokratie vom Himmel.

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