Der Club in Karlsruhe – Die Spieltagszusammenfassung #KSCFCN

Alles zum Spiel beim Karlsruher SC von uns und anderen auf einen Blick. Dazu Cluberer, Zahl, Zitat und Tweets des Spieltags.

Wir zum Spiel

  • Interview mit einem Gegnerfan: Vom Mitleid gelähmt„Nach der Relegation ist der Verein und das gesamte Umfeld in Selbstmitleid zerflossen. Nicht ein paar Tage, sondern fast die ganze folgende Saison. Erschwerend kam hinzu, dass danach die Relegation bei jedem Interview, jeder Sky-Übertragung, etc. immer wieder Thema war, die ganze Saison über. Und so schön auch die Sympathie von Fußballdeutschland während der Relegation war, das Mitleid hat den gesamten Verein gelähmt.“
  • Spielbericht: Ein Tor zu hoch„Am Ende gewinnt der 1. FC Nürnberg sicherlich ein Tor zu hoch aber verdient gegen pomadige Karlsruher.“
  • Analyse: Elfmeter als Schlüsselszene„Der Club gewann zum dritten mal in Folge ein Spiel, zum dritten Mal in Folge verdient und zum zweiten Mal in Folge zu Null. Die Länderspielpause scheint dem Fluss, in dem der Club war, keinen Abbruch getan zu haben, die Stabilisierung tatsächlich kein Strohfeuer gewesen zu sein. Zu sehen war dies vor allem an der Defensive, die mit Ausnahme der Minuten nach dem Seitenwechsel sehr stabil und sicher stand und in Thorsten Kirschbaum auch einen sicheren Rückhalt gefunden zu haben scheint.“

  • Die anderen zum Spiel

  • nordbayern.de: 3:0 in Karlsruhe! Kirschbaum pariert, Burgstaller knipst„Der FCN hat seinen Aufwärtstrend in Karlsruhe bestätigt. Mit 3:0 gewann der Club beim Karlsruher SC – auch dank Thorsten Kirschbaum, der beim Stand von 0:0 einen Elfmeter parierte. Das Fehlverhalten der Fans trübte einen aus Nürnberger Sicht schönen Sport-Sonntag.“
  • kicker.de: Burgstaller steht zweimal goldrichtig„Im Wildpark unterlag Karlsruhe dem Gast aus Nürnberg beim 0:3 etwas unter Wert. Der FCN verlor nach gutem Beginn den Faden, der KSC verpasste nach dem Wechsel die Führung – der Knackpunkt. Ein Doppelschlag nach einer guten Stunde entschied die Partie zugunsten der Schwartz-Elf, die den dritten Sieg in Folge feierte und gleichzeitig eine Negativserie beendete. Überschattet wurde die kurzzeitig unterbrochene Partie vom Abfeuern einiger Knallkörper, die im Fanblock der Gäste gezündet wurden.“
  • KA-News: Bittere Pleite gegen Nürnberg: Burgstaller wird zum KSC-Schreck„Einen rundum missglückten Tag erlebte der Karlsruher SC. Zum einen verloren die Badener nach einer schwachen Vorstellung mit 0:3 (0:0) gegen den 1. FC Nürnberg. Zum anderen sorgten die Zuschauer für unschöne Szenen und eine kurzzeitige Spielunterbrechung!“


    Cluberer des Spieltags

    Thorsten Kirschbaum. Nein, eine Demütigung von Enrico Valentini durch eine Kür zum Cluberer des Spieltags findet nicht statt, obwohl der gebürtige Nürnberger und waschechte Zaboraner, der sechzehn Jahre lang für den FCN spielte, schon einer der Schlüsselspieler war. Seinen -zugegebenermaßen schwach geschossenen – Elfmeter hielt unser Cluberer der Spieltags: Thorsten Kirschbaum. Der hat mit Valentini gemeinsam, dass er auch seine Zeit als Jugendspieler beim FCN verbracht hat, wenn auch nur fünf Jahre. Kirschbaum war nicht nur wegen des gehaltenen Strafstoßes „Man of the Match“, sondern auch, weil er einige Bälle parierte, Flanken abfing und vor allem weil er Sicherheit ausstrahlt. Sicherheit, die ansteckt.

    Zahl des Spieltags

    39. Die Rückennummer von Patrick Kammerbauer. Der 19-Jährige feierte tief in der Nachspielzeit sein Profidebüt. Damit stehen neben Kammerbauer mit Thorsten Kirschbaum, Lukas Mühl, Patrick Erras, Philipp Hercher und Cedric Teuchert nun sechs Spieler im Kader, die Profispiele für den FCN bestritten haben und auch in der Jugend für den Club gespielt haben.

    Zitat des Spieltags

    „Wir wollten ein Zeichen setzen.“ (Guido Burgstaller) Der Doppeltorschütze erklärt, warum die Mannschaft nach dem Sieg den weg nicht in die Kurve suchte. Ein Zeichen gegen „inakzeptable Vorgänge“, wie der Verein am Tag darauf die Aktionen einzelner im Gästeblock anwesender Personen in einer deutlichen Stellungnahme beschrieb. Ein bewusstes Signal gegen jene, die „billigend einen Spielabbruch in Kauf“ genommen hatten. Es ist ein markanter Gegensatz zum letzten 3:0 im Wildpark. Damals gingen die Clubspieler in die Kurve, obwohl sie 3:0 verloren und nicht 3:0 gewonnen hatten. Damals legitimierten sie genau jene Fangruppen, die heute vom Verein als Auslöser der „erneuten Ausschreitungen“ identifiziert wurden, indem sie ihre Trikots an Mitglieder jener Gruppierungen abgaben. Alles unter Aufsicht des damaligen Sportvorstands.

    Tweets des Spieltags

    Wo steht der FCN? – Unser Abstand-O-Meter

    Die Grafik ist so zu lesen: Der FCN ist immer der Mittelpunkt, ganz der Weltsicht aller Club-Fans entsprechend. Auf der y-Achse (also rauf und runter) findet sich der Abstand des jeweiligen Vereins auf den FCN in Punkten, auf der x-Achse (also links und rechts) der Abstand auf den FCN in Toren.

    Nächster Spieltag

    Sonntag, 23.10., 13:30 Uhr. Hannover 96. Stadion Nürnberg. Genau jener unter unserem Zitat des Spieltags erwähnte Sportvostand kehrt zum ersten Mal seit seiner Demission im letzten Oktober nach Nürnberg zurück. Er könnte mit Niclas Füllkrug, Samuel Sahin-Radlinger und Philipp Tschauner jede Menge Altbekannte mitbringen. Doch nur der nie zum Einsatz gekommene Radlinger – wie er vor seiner Heirat mit Ilkay Gündogans Ex-Freundin Sila Sahin einfach hieß – ist fit. Natürlich kommen mit Felix Klaus und Edagar Prib noch andere unliebsame Gäste mit zurück ins Frankenland, aber der Fokus wird auf die Rückkehr des „dunklen Lords“ abzielen. Hoffentlich mit ähnlichem Ausgang wie in der Harry-Potter-Reihe. Dafür spricht, dass Hannover gegen Union Berlin, das der Club insgesamt gut im Griff hatte und mit 2:0 besiegte, mit 1:2 verlor (übrigens auch nach Unterbrechung wegen zündelnder Fans). Dagegen spricht, dass der FCN die letzten sieben Spiele gegen Hannover nicht gewinnen konnte, darunter auch die bislang letzte Partie: Das abstiegsvorentscheidende 0:2 im Mai 2014. Die Zweitligabilanz gegen die Niedersachsen ist dagegen -zumindest zuhause – gut: 5 Spiele, 3 Siege, 1 Remis, 1 Niederlage. Das letzte Duell im Unterhaus fand im Dezember 2000 statt: Der Club gewann 4:2. Die Tore schossen Louis Gomis, Marek Nikl, Martin Driller und Jacek Krzynówek.

  • 4 Gedanken zu „Der Club in Karlsruhe – Die Spieltagszusammenfassung #KSCFCN

    • Das Abstand-O-Meter erinnert mich zwar immer noch an dunkle Mathe-Zeiten im Gymnasium, aber so langsam kann ich mich damit anfreunden. Endlich wächst die Zahl der Vereine, die tiefer als wir stehen 😉

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    • Übrigens schöne Idee das Abstands-O-Meter, aber eine Sache stößt mir Woche für Woche auf – in Mareks Namen bitte bitte fügt eine Achsenbeschriftung ein. Ein Grafik ohne Achsenbeschriftung! Da drehen sich dem Naturwissenschaftler die Fingernägel hoch..

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    • Zu einem Graphen ohne Skalenbenennung sagte einer unserer Physiklehrer „Was ner des für a Einhaid? Brohdwerschd odder wos?“

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