„Einladung zum Kreuzverhör“ – Interview mit „The Walking Red“

Im Exklusivinterview vor dem Spiel 1. FC Nürnberg gegen Hannover 96: Tobias Krause von „The Walking Red“

Wenn am Sonntag Hannover 96 als Gast beim 1. FC Nürnberg den Rasen betritt, kommt es zu mehr als einem Duell zweier Ex-Bundesligisten – es ist auch ein Spiel „gegen“ die eigene Vergangenheit. Martin Bader, Christian Möckel, Niclas Füllkrug, Samuel Sahin-Radlinger und Philipp Tschauer haben „Club“-Vergangenheit, der Fokus der Vorberichterstattung ist aber auf den Funktionär gerichtet, auch weil Füllkrug wie Tschauner verletzungsbedingt ausfallen werden. Samuel Sahin-Radlinger wird zwar im Tor stehen, spielte beim Club als Leihspieler einst aber nur eine Nebenrolle.

Eine Hauptrolle spielte dagegen Martin Bader, ob als Protagonist in einem Drama mit bösen Ende, ist derzeit noch nicht ganz klar. Sein Nachfolger Meeske kämpft noch redlich darum, den Kahn wieder aus der Schlagseite zu bekommen. Wie viel Anteil der Ex-Vorstand daran hatte, ist für die Mitglieder des 1. FC Nürnberg eindeutig: Man verweigerte ihm auch dieses Jahr für seine Restamtszeit 2015 die Entlastung. Christian Möckel, ehemals Chefscout und „rechte Hand“ Baders, lief dagegen schon damals immer etwas unter Radar. Ob seine Arbeit beim Club als Scout erfolgreich war, oder eben gerade nicht, wird wohl nie wirklich objektiv bewertet werden können. Seinen Abgang bedauerten allerdings zuletzt auch nur die wenigsten.

Interview mit Tobias Krause

Dass die Ära Martin Bader noch lange nicht aufgearbeitet ist, und damit ist nicht nur ein finanzielles Aufräumen gemeint, merkte man erst kürzlich auf der bereits zitierten Jahreshauptversammlung (wir berichteten: „Konflikte nur um die Vergangenheit – Die Jahreshauptversammlung 2016„) , in der es trotz sportlicher Probleme zu Saisonstart gefühlt fast ausschließlich um Martin Bader drehte. Zu tief sitzt noch der Schock über die nun aufgedeckte Finanzsituation, zu bitter stieß das Gefühl auf, über Jahre, wenn auch nicht belogen, so doch eloquent an der Nase herumgeführt worden zu sein, wobei Bader sicher auch das Wirken des bereits vorher entlassenen Ralf Woy mit auf den Deckel geschrieben bekommt. Umso interessanter mal beim nächsten Gegner und neuen Arbeitgeber in Hannover nachzufragen, wie denn dort Martin Bader bei den Fans so ‚ankommt‘. Und mit Tobias Krause („The Walking Red„) fanden wir einen Blogger und Journalisten, den wir dazu auch gleich ins „Kreuzverhör“ nehmen konnten, auch wenn er selbst ja gar nichts dafür kann, dass man in Nürnberg derart unentspannt in das Aufeinandertreffen beider Vereine geht. Aber es gab auch andere Themen, sportliche zum Beispiel, und es gab einen gut gemeinten Rat in Richtung „Ausgliederung“, den man durchaus ernst nehmen darf.

[Clubfans United] Hallo Tobias, schön wieder ein neues Gesicht in unser Interview-Reihe begrüßen zu können. Möchtest du dich kurz unseren Lesern vorstellen?

[The Walking Red] „Ich heiße Tobias, bin seit 1992 96-Fan und gehe seither auch regelmäßig zu den Spielen der Roten. Seit knapp einem Jahr begleite ich meinen Lieblingsverein auch berichtend. Sei es durch The Walking Red, meine Tätigkeit als 96-Reporter bei fussball.news, oder die freie Mitarbeit bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.“

[Clubfans United] Du schreibst in den sozialen Medien und betreibst auch seit knapp über einem Jahr ein Blog namens „The Walking Red“, der den Untertitel „Der etwas andere 96 Blog“ trägt. Was ist so „anders“ an deinem Blog und was hat dich das eine Jahr bloggen und twitschern gelehrt?

[The Walking Red] „Man könnte TheWalkingRed gut mit euch vergleichen. Auch wir verstehen uns als ein Sportmagazin. Wir berichten aktuell und täglich von und über Hannover 96. Wir sind für die Heimspiele akkreditiert und haben dadurch auch direkten Zugang zu den Protagonisten. Dadurch sind Exklusivinterviews wie zum Beispiel mit Trainer Daniel Stendel, oder Geschäftsführer Martin Bader möglich. Das unterscheidet sich sicher von einem „normalen“ Blog. Das eine Jahr journalistische Tätigkeit hat meinen Blickwinkel auf viele Dinge verändert. Man bekommt viele Dinge mit, die man als Fan vielleicht überhaupt nicht wissen will (lacht).“

[Clubfans United] Dein letzter Artikel („Rückkehr mit 96! Martin Bader erstmals gegen ’seine‘ Nürnberger„) beschäftigt sich mit unserem Ex-Vorstand Martin Bader, der nun bei euch eine leitende Funktion übernommen hat. Bevor ich ins Detail gehe: Wie macht sich Martin Bader bei euch in Hannover?

[The Walking Red] „Er ist mit dem klaren Auftrag hier angetreten, endlich die Jugendarbeit bei 96 zu verbessern. Bisher wurde der Nachwuchs stiefmütterlich vernachlässigt. Er hat einiges an Personal ausgetauscht und mit der heutigen Eröffnung der „Akademie“ – so heißt unser NLZ zukünftig – schient da einiges in gute Bahnen gelenkt worden zu sein. Klingt gut? Ist es auch. Aber, im Winter hat er es, gemeinsam mit Christian Möckel, nicht geschafft, den 96-Kader so zu verstärken, dass die Klasse gehalten werden konnte. Jetzt setzt er alles auf eine Karte: Den Aufstieg. Das dürfte euch bekannt vorkommen. Eine erste Zwischenbilanz sollte nach dieser Saison gezogen werden. Steigt 96 war alles richtig.“

[Clubfans United] An zwei Passagen des Artikels kann man stolpern. Der eine beginnt mit der Zwischen-Headline: „Zwölf Jahre im Amt, am Schluss vom Hof gejagt“. Betrachtet man in Nürnberg das „Erbe Baders“, einen um Haaresbreite am finanziellen Kollaps vorbeigeschlitterten Verein mit einem – so wird laut kolportiert – mehr als nur überteuerten Kader, der auch auf Sicht den FCN zwischen Punktabzug und Zwangsverkäufen beschäftigen wird, dann kann man wohl weniger von „vom Hof gejagt“ reden als von „viel zu spät die Augen geöffnet“. Auf der Jahreshauptversammlung wurde da auch von offizieller Seite kein Blatt vor den Mund genommen. Kann man da nicht verstehen, dass es in Nürnberg nicht an fehlender Dankbarkeit mangelt, sondern man schlicht entsetzt ist, was hier über Jahre für ein Kartenhaus gebaut wurde, das durch den Abstieg nahezu komplett in sich zusammenbrach?

[The Walking Red] „Ich denke, viele Clubs würden bei einem Bundesligaabstieg und nicht erfolgten sofortigen Wiederaufstieg eben diese Probleme bekommen. Auch wir hier in Hannover. In seine Amtszeit fällt euer letzter Titel, der DFB-Pokalsieg 2007. Lange Jahre habe ich nach Nürnberg geschielt und euch um die Spieler beneidet, die Bader an Land gezogen hat. Außerdem wird er die Entscheidungen ja nicht heimlich in seinem stillen Kämmerlein getroffen, sondern abgestimmt haben. Dennoch bin ich zu weit weg, um das tatsächlich beurteilen zu können. Und die Meldungen über eure Mitgliederversammlung machen mich da schon nachdenklich.“

[Clubfans United] Die zweite Passage beginnt mit der Überschrift „Fan-Chaos im Frankenland“. Ohne im Artikel konkret zu werden könnte man dennoch zwischen den Zeilen herauslesen, dass es zu Baders Zeiten weniger Probleme gegeben habe, weil dieser die Nähe zu den Ultras gepflegt habe. Aus der Innensicht könnte man aber wohl eher sagen, dass diese Nähe zum einen strategische Motive gehabt haben könnte, um sich so einer Hausmacht sicher zu sein, zum anderen die Probleme vom damaligen Vorstand gern zugedeckt wurden, um den Solidarpakt zu erhalten. Wie sieht man in Hannover Baders Verhältnis zu den Fans? Dass Spieler vor der Kurve die Trikots wegen Unwürdigkeit ausziehen müssen, ist ja eine fast schon unglaubliche Parallele zwischen beiden Vereinen unter der Ägide Baders.

[The Walking Red] „Um das bei euch beurteilen zu können, fehlt mir diese Innensicht. Grundsätzlich bin ich Freund davon, wenn der Klub mit seinen Anhängern im Dialog steht und sie ernst nimmt. Ich halte eine gewisse Fannähe nicht nur für unproblematisch, sondern für absolut notwendig. Hier in Hannover ist das bisher kein Thema. Nach dem Zündeln in Berlin, hat sich unser Geschäftsführer deutlich distanziert.“

[Clubfans United] Vor allem der Abgang von Füllkrug vor der Saison zu euch sorgte bei uns für einigen Ärger. Warum Fülle sich ausgerechnet für einen Mitbewerber in der Liga entschied, nachdem er gerade ein Zweitliga-Engagement vorher kategorisch ausschloss, ist wohl kaum mit Lokalkolorit zu erklären. Jetzt ist der Spieler zwar verletzt, aber war der Transfer aus eurer Sicht und in Anbetracht der sicher nicht kleinen Zugeständnisse an den Spieler gerechtfertigt?

[The Walking Red] „Ich kenne die Vertragsinhalte nicht. Etwaige Zugeständnisse sind mir daher nicht bekannt. Ich persönlich kann Niclas sehr gut verstehen, dass er in der schönsten der Stadt der Welt Fußball spielen möchte. Ich sehe außerdem einen Unterschied, zu einem Verein zu wechseln, der ganz klar den Aufstieg als Ziel hat, oder sich etwa einem ganz klaren Zweitligisten anzuschließen. Bisher konnte Füllkrug die an ihn gestellten Erwartungen nicht erfüllen. Er hat Probleme mit der veränderten Spielweise. Als Top-Transfer kommt da sicherlich noch zu wenig. Als gebürtigem Hannoveraner verzeihe ich ihm aber mehr.“

[Clubfans United] Auch Christian Möckel ist bei euch nun aktiv. Wie siehst du seine Rolle? Bei uns galt er ja doch eher als Mann des Mottos: Wer viel fischt, angelt auch sicher mal was. Seine Fang-Quote blieb allerdings mit Ausnahmen eher bescheiden.

[The Walking Red] „Wie ich vorhin schon erwähnte, hatte ich da aus der Entfernung einen ganz anderen Eindruck. Ich kann seine Rolle bisher überhaupt nicht beurteilen. Wer genau welchen Anteil an Verpflichtungen hat, ist bisher eher undurchsichtig. Zumal die Sommerzugänge jetzt keine unbekannten Spieler gewesen sind.“

[Clubfans United] Den kritischen Fragen merkt man sicher an, dass wir in Nürnberg noch viele Emotionen gen Hannover haben, dabei hat das mit eurem Verein eigentlich gar nicht viel zu tun. Wie ist das Verhältnis der Hannoveraner Fans generell in Richtung Nürnberg?

[The Walking Red] „Ich merke das schon. Ich fühle mich beinahe schon auf der Anklagebank (lacht). Ich kann das durchaus verstehen. Mir geht es mit Dirk Dufner und Mirko Slomka ähnlich. Wäre ich Clubfan würde ich höchstwahrscheinlich auch mit Schaum vor dem Mund an die nun bei uns Verantwortlichen denken. Doch ohne Emotionen lässt sich eure jetzige Situation dem verpassten sofortigen Wiederaufstieg zuschreiben. Nüchtern betrachtet spieltet ihr ja mit einem Bader/Möckel-Kader um den Aufstieg mit. Frag mich aber bitte mal nach den beiden, wenn wir im August 2017 noch zweite Liga spielen. Aus meiner Sicht gibt es ein neutrales Verhältnis zu Club. Mir sind keine größeren Probleme bekannt.“

[Clubfans United] Stuttgart verliert mit 5:0 in Dresden, Hannover muss auch schon zwei Niederlagen und zwei Remis verbuchen, der „Club“ startet mit 2 Punkten aus 6 Spielen und gewinnt dann dreimal am Stück, unter anderem gegen die bis dahin so überzeugenden Berliner. Ist die Liga wirklich so ausgeglichen? Oder ist das alles eher den üblichen Wirrungen eines Saisonstarts geschuldet und am Ende werden sich die Favoriten doch noch klar absetzen? Und wer wäre das dann?

[The Walking Red] „In meinen Augen gibt es vier, fünf Teams, die aus der Masse herausstechen. Diese Masse ist aber äußerst homogen und aus ihr kann wirklich jeder jeden schlagen. Die Teams, die herausstechen, sind für mich der VFB Stuttgart, Union Berlin und allen voran natürlich wir (lacht). Zu einem vierten Team könnte sich der derzeitige Tabellenführer entwickeln. Allerdings werden die im Derby am 06. November einen ordentlichen Dämpfer hinnehmen müssen (lacht). Gegen den VfB und uns sind alle Mannschaften hochmotiviert. So wird es die eine oder andere überraschende Niederlage geben. Das ist aber normal und gehört dazu.“

[Clubfans United] Noch eine Frage etwas off topic: In Nürnberg beginnt ganz vorsichtig die Diskussion um eine Ausgliederung der Profi-Abteilung aus dem Verein. In Hannover hat man hier schon lange Erfahrungen – was könnte man dem FCN hier raten? Wo liegen Chancen, wo haben sich Risiken oder gar Nachteile gezeigt?

[The Walking Red] „Der wichtigste Rat: Haltet als Verein unbedingt die mehrheitlichen Anteile an einer Profigesellschaft. Folgt keinesfalls dem hannoverschen Vorbild. Denn wenn der e.V., wie in Hannover, durch Veräußerung der Wort-/Bildrechte an der Marke und Mehrheitsverkauf an etwaige Gesellschafter die Kontrolle über die Profiabteilung zu verlieren droht, ist man vollständig dem Wohl und Wehe von anderen Personen ausgeliefert. Das kann keiner wollen. Profifußball im e.V. ist möglich. Wichtig ist nur, das wirtschaftliche Risiko tragen zu können. Geht dies nicht, sollte eine Ausgliederung schon zum Schutze des Vereins erfolgen. Aber niemals unter Aufgabe der Kontrolle.“

[Clubfans United] Wir danken für das spontane Interview. Das letzte Wort gehört wie immer unserem Gast. Vielleicht eine Anekdote aus der Historie der beiden Vereine? Ein Statement in Richtung Fankultur oder schlicht ein warmes Gruß in Richtung des Gegners?

[The Walking Red] „Ich danke für die Einladung zum Kreuzverhör (lacht). Als langjähriger Rekordmeister gehört der Club für mich einfach in die Bundesliga. Er ist einer der Traditionsvereinen, der dieses hoffentlich nur eine zweite Liga zu einem wirklich schönen Erlebnis machen. Die Duelle mit euch waren immer eng. die Bilanz ist ausgeglichen. Man konnte nur selten einen Sieger vorhersehen. Seht zu, dass ihr auch ohne Punkte am Sonntag, vielleicht mit im Fahrstuhl nach oben fahren könnt.“

Das Interview führte Alexander Endl (Clubfans United) mit Tobias Krause am 21.10.2016 via E-Mail.

Steckbrief für Gastleser: Clubfans United ist ein Fußballmagazin von Fans für Fans des 1. FC Nürnberg. Clubfans United beschäftigt sich allerdings nicht mit der Fanszene im Speziellen (eher im üblichen Rahmen einer Berichterstattung), schreibt auch nicht aus oder über „die Kurve“ oder Erlebnisse rund um den Stadionbesuch, sondern vielmehr über den Sport, den Verein (fokussiert auf den Profi-Fußball) und die mediale Berichterstattung. Wir sind also mehr Sportmagazin als Fanmagazin in dem Sinne, nur eben, dass wir das als Fans betreiben und auch aus dem Blickwinkel schreiben. Alles weitere bei Interesse etwas ausführlicher hier: clubfans-united.de/was-ist-das-hier

24 Gedanken zu „„Einladung zum Kreuzverhör“ – Interview mit „The Walking Red“

  • Klasse Interview! Wirklich hochspannend zu diesem nach wie vor heißen Thema mal eine informierte (da jetzt auch involvierte) Außenansicht zu bekommen. Denke aber, dass die Hannoveraner in ein paar Jahren Lücke eher als gute Verpflichtung sehen werden als Darth Bader. Insbesondere der Aspekt mit Nachwuchsarbeit/NLZ ist interessant, da haben wir hier ja eher den Eindruck, dass Verbesserungsbedarf bestand (was Bornemann/Meeske ja auch im Vorfeld dieser Saison beherzt angepackt haben) und Baders Erfolge in der Kategorie „blindes Huhn findet auch mal ein Korn“ waren.

    Kleine Korrektur zum Einführungstext: wenn ich mich nicht irre war Bader Sportvorstand, nicht Finanzvorstand (das war Woy).

    0

    0
  • Gutes Interview. Auch wenn der Interviewte eindeutig etwas an einer Wahrnehmungsverzerrung leidet. Hannover, die schönste Stadt der Welt :mrgreen:

    0

    1
    • Beate60: . Auch wenn der Interviewte eindeutig etwas an einer Wahrnehmungsverzerrung leidet. Hannover, die schönste Stadt der Welt

      Absolut! Wenn ich in H auf Messe bin, nächtige ich lieber in Göttingen und pendle mit dem ICE.

      0

      0
  • Und an der Stelle ein kleines Zitat: „Selbstverständlich fiel mir die Entscheidung nach so langer, intensiver Arbeit mit Vorstandskollege Martin Bader und der Belegschaft nicht leicht. Gleichzeitig möchte ich betonen, dass der 1. FC Nürnberg, trotz Abstiegs, keine finanziellen Probleme hat. Der Nachfolger wird ein Feld vorfinden, das vernünftig bestellt ist.“ Samt Fazit von nordbayern.de: „Woy wird als einer der Hauptverantwortlichen in die FCN-Geschichte eingehen, die die Finanzen des 1. FC Nürnberg konsolidiert haben.“

    http://www.nordbayern.de/sport/ralf-woy-tritt-als-finanzvorstand-beim-fcn-zuruck-1.4166466

    0

    0
  • Alexander Endl – Clubfans United,
    Wenn man unter Konslidierung versteht, ihn wieder so schlecht dastehen zu lassen wie es schon mal war bevor die beiden im Amt waren, dann kann man attestieren: sie haben sich redlich darum bemüht und die Erwartungen noch weit übertroffen.

    0

    0
  • Das Interview macht noch mehr Lust auf morgen als ohnehin schon, ich würde dem Interviewten in einem Punkt klar widersprechen, wir steigen noch viel lieber mit den Punkten gegen Hannover auf 🙂

    0

    0
  • The walking red:

    „Er ist mit dem klaren Auftrag hier angetreten, endlich die Jugendarbeit bei 96 zu verbessern. Bisher wurde der Nachwuchs stiefmütterlich vernachlässigt. Er hat einiges an Personal ausgetauscht und mit der heutigen Eröffnung der „Akademie“ – so heißt unser NLZ zukünftig – schient da einiges in gute Bahnen gelenkt worden zu sein.

    Ich finde das zeigt sehr gut was Bader kann, Potemkinsche Dörfer bauen. Unser NLZ galt ja auch immer als vorbildlich (5 Sterne), dazu das schöne Gebäude. Die Wahrheit kaum ein Spieler hat es wirklich aus dem NLZ in unsere erste Mannschaft geschafft, das Topbeispiel Gündogan war ja einer der schon bei Bochum klar Bundesligaklasse zeigte und eine Idee von Oening war. Wie die Idee Jugendspieler insgesamt erst mit Oening bei uns aufkam.

    Und das schöne Gebäude auf Pump gekauft ohne irgendeine Perspektive wie es bezahlt werden könnte.

    Vielleicht hat Bader ja aus seinen Fehlern in Nürnberg gelernt? So berautngsresistent und Fehler ignorierend wie er sich bei uns gezeigt hat, kann ich mir das aber nur schwer vorstellen.

    Trotzdem bin ich für morgen ziemlich skeptisch, keine Ahnung warum, aber ich fürchte der Druck auf Spieler und Umfeld ist dieses Wochenende zu hoch. Freue mich aber sehr, wenn mein Gefühl trügt.

    0

    0
  • dass ein bader noch immer nicht wegen untreue angezeigt wurde, ist schwer zu verstehen.

    0

    0
  • Chlodwig, welche konkreten Anhaltspunkte für „Untreue“ (also einen strafrechtlichen Tatbestand) gibt es denn? Schlechtes Wirtschaften ist nicht strafbar, das ist einfach nur schlechtes Wirtschaften.

    Der Verein macht übrigens mit den Sanktionen gegen UN94 und BDA weiter. Der Verkaufscontainer der Gruppen im Stadion muss morgen geschlossen bleiben.

    0

    0
    • Florian Zenger | Clubfans United: Der Verein macht übrigens mit den Sanktionen gegen UN94 und BDA weiter. Der Verkaufscontainer der Gruppen im Stadion muss morgen geschlossen bleiben.

      Ich bin ja eigentlich gegen Sippenhaft und traue den meisten Ultras auch ein Interesse am sportlichen Erfolg des FCN Nürnberg zu, aber solange es dort keine Selbstreinigungskräfte gibt und man zudem so kleinen Gruppen, die ausscheren Deckung und Anonymität im Ultrablock bietet, finde ich das eine richtige Maßnahme mit Symbolwirkung, weil bislang kennen wir nur den Weichspülgang gegen solche Exzesse seitens des Vereins. Finde ich gut.

      0

      0
  • Bin wirklich gespannt wie die Reaktion auf die Sanktionen ist, ob die wer-auch-immer-Fraktion auf dem Stehblock Ruhe gibt oder eine neue Runde eskaliert.

    Ansonsten finde ich Stadt und Verein Hannover so graumäusig daß ich fast ein bißchen dankbar bin, wenn wenigstens Bader-Groll und Kind-Investorenzoff ein paar Emotionen wecken.

    „The walking red“ ist allerdings ein gelungener Name.

    0

    0
  • Hannover ist so häßlich und langweilig, die haben da nicht mal einen eigenen Dialekt.
    Danke fürs Interview, aber ich hoffe, daß die Club-Mannschaft es trotz unseres ängstlichen Trainers schafft, einen Heimsieg einzufahren.

    0

    1
    • Woschdsubbn:
      Hannover ist so häßlich und langweilig, die haben da nicht mal einen eigenen Dialekt.

      😂😂😂 Made my day.

      Den muss ich mir merken, mein Nachbar stammt aus dieser Siedlung.

      0

      1
    • ……wir in Nürnberg noch viele Emotionen gen Hannover haben………..

      Eine schamlose Untertreibung.
      Und der Vergleich mit Dufner und Slomka wird nach den letzten Offenbarungen den meisten Clubfans nur ein müdes Lächeln abringen. 😉

      0

      0
      • Alex: Beim Endlager Salzgitter

        Endlager das fängt langsam an Sinn zu ergeben für Möckel und Bader
        Da war ja gleich zu Baders Beginn diese Comedyshow mit offener Sportdirektorensuche völlig ergebnisoffen, was eben das Beste sei für Hannover meinte Bader :-))
        War ja nicht zu ahnen, daß es dann ausgerechnet Möckel wird.

        0

        0
  • Zu unseren Pressekonferenzen:

    Wenn weder der zu befragende Trainer noch die fragestellende Presse Lust auf eine Pressekonferenz hat, dann sollen sie es halt bleiben lassen!

    Das ist ja nur noch peinlich. Der eine bellt, durchweg gereizt keine Antworten ins Mikro auf zugegeben einigermassen blöde Fragen.

    Da kann ich nur sagen:
    Hob, CU-Vorstände, endlich raus aus Euren Wellness-Bademänteln und auf zur Pressekonferenz!

    P.S.: Kann jemand dem Älbler Schwartz erklären, daß sein Gehalt auch eine gewisse Außendarstellung beinhaltet?!

    0

    0
  • Die Bahnhofskneipe mit dem sinnigen Namen „Prost!“ ist aber ganz nett – und hat den Vorteil, dass sie am Bhf. ist, man also schnell wieder aus H abhauen kann. 😏

    0

    1
  • Markazero,

    der Zoo ist schön.
    Eine Oase in der Ödnis-Wüste Hannover.

    Hat auch Martin Bader erkannt. Passage aus einem Interview vom 10.Oktober, in dem er vom Aufstieg für Hannover fabuliert und Hannover zur Weltmetropole erhebt – naja, fast zumindest.
    ( http://www.neuepresse.de/Hannover-96/Aktuell/Martin-Bader-In-der-Lage-den-Aufstieg-zu-realisieren )

    Frage: „Gibt es in Hannover noch Dinge, die Sie noch nicht kennen und noch sehen möchten?“

    Bader: „Das gibts. Im Sprengel Museum war ich noch nicht.

    Ich habe es jetzt geschafft, mal in den Zoo zu gehen, das ist etwas Besonderes. Ich bin dreimal mit meiner Tochter in dem Boot gefahren.

    Ich werde von Tag zu Tag überrascht, wie schön diese Stadt ist. Von außen hat man das Gefühl, die Stadt macht sich kleiner als sie ist.“

    1

    0
  • Teo,
    Ok, ich gebe zu, dass es da auch Schönes gibt (bin beruflich gelegentlich dort). Sprengel-Museum, gute Restaurants, das Buffet im VIP-Bereich von H96 ist ausgezeichnet, nette Plattenläden, gemütlicher Irish Pub… Trotzdem: Prügelprinz, Maschmeyer, Scorpions, H.-R. Kunze, Bettina Wulff – das sagt schon Einiges😁. Im Zoo war ich noch nicht, den muss ich mir wohl mal anschauen.

    0

    0

Kommentare sind geschlossen.