Einen Versuch war es ja wert

Aus im DFB-Pokal gegen Schalke schon nach 45 Minuten besiegelt. Auch wenns nochmal wackelte.

Es war vor dem Spiel nicht gerade das große Prickeln, das eine Sensation ankündigte, eher die obligatorische „Alles ist möglich in einem Spiel“-Rhetorik eines DFB-Pokal-Abends. Und „nur“ nicht mal 30.000 Zuschauer trotz der davor vier Spiele-Serie zeugte auch nicht gerade davon, dass die Euphorie in der Stadt die Mannschaft mitreißen werden würde. Und auch wenn es am Ende trotzdem nochmal eng wurde: der Pokal hatte offenbar seine Sensationspatronen doch schon an anderer Stelle verballert und der Favorit setzte sich mit 3:2 durch.

Ein Spiel ohne jedes Risikopotenzial. Sowohl auf den Rängen, aufgrund der zelebrierten Fanfreundschaft, wie auch für den Bundesligisten. So sah es nach 45 Minuten aus. Schalke begann fokussiert und dominant, übernahm das Spiel, kam zu Chancen, Kirschbaum hielt noch was zu halten war. Eine Ecke, ein schneller Vorstoß, nochmal ne Ecke – schon hieß es Game Over für die Gastgeber. Und der Torwart war dabei noch der beste Mann beim Club.

Vielleicht ist es ja auch ein gutes Zeichen, dachte man sich da: Der Club kann eben den Alltag derzeit einfach besser als die Highlights. Wie schon in der Relegation fehlt beim FCN in solchen Spielen einfach der gewisse Funke, der das Unmögliche erst entfachen könnte, der von Mann zu Mann und dann auf die Ränge und zurück springt. Man spielt dabei nicht wirklich schlecht, aber offenbart am Ende einfach seine individuelle Unterlegenheit. Ganz augenscheinlich am jungen Mühl zu sehen, der zwar bei allen drei Toren des ersten Durchgang nicht direkt als Schuldiger ausgemacht werden konnte, aber eben als schwächstes Glied in der Kette ins Auge sprang. Kein Vorwurf an den 19jährigen, das sind die Spiele, an denen so ein Nachwuchsspieler wächst.

In der zweiten Halbzeit spielte weiter im Grunde erstmal nur eine Mannschaft und Kirschbaum hielt weiter was zu halten war, also alles. Dann erbarmte sich Baba und schoß das 3:1. Das war sehr freundlich und Hovland wollte das so nicht stehen lassen und legte zum 4:1 auf, doch Schalke wies das Gegengeschenk brüsk zurück. So blieb es bei der Zweitore-Führung. Das Spiel ab der Phase dennoch mit Tendenzen zu kunterbunt. Auf einmal kam der Club irgendwie etwas auf, ohne das jetzt rein sportlich zu hoch hängen zu wollen, oder Schalke zollte dem Laissez-fair Tribut. Und so stand es nach 68 Minuten auf einmal 3:2, weil Behrens im Strafraum uninspiriert umgesenst wurde und Kempe den fälligen Strafstoß eiskalt verwandelte. Und so kam auf einmal doch nochmal sowas wie Prickeln auf. Salli und Kammerbauer für Leibold und Behrens, der doch mehr abbekommen hatte beim strafwürdigen Foul, brachten Unbekümmertheit und beinahe das 3:3, aber Salli kriegt den Ball aus fünf Metern nicht kontrolliert genug aufs Tor. Schalke reagierte und Weinzierl setzte auf den Ausgerechnet-Joker: Choupo-Moting und Schöpf, beide Ex-Clubberer, sollten das Spiel über die Runden bringen oder gar für die Entscheidung sorgen. Aber Schalke fand gar nicht mehr zurück in die Spur – machte aber nichts, denn der Club konnte auch mit Teuchert für Sepsi keine weitere Chance im Spiel mehr erspielen und daher auch keinen Ausgleich mehr erzielen.

So endete die Pokalsaison 2016/2017 in Runde 2 gegen einen Bundesligisten doch noch halbwegs versöhnlich, auch wenn Ausscheiden am Ende Ausscheiden bleibt, egal ob nach 2:3, im Elfmeterschießen oder nach 0:3. Gefühlt hatte man gegen Schalke eigentlich nie eine Chance, auch wenn man dann doch eine Chance hatte. Und genau das kann man irgendwie als positiv mitnehmen. Und die Zuschauer honorierten, dass man es wenigstens doch noch versucht hatte.

Die Spieler im Einzelnen:

Thorsten Kirschbaum 11 Notenpunkte (2 numerisch: 2)
Großartig im 1-gegen-1, tolle Reflexe auf der Linie, der Rest ist Torwartschicksal...
Patrick Kammerbauer 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Ordentliche Partie nach der Hereinnahme. Brachte mit Salli sowas wie Dynamik ins Spiel.
Tim Leibold 4 Notenpunkte (4- numerisch: 4.33)
Anwesend. Dann ausgewechselt.
Laszlo Sepsi 4 Notenpunkte (4- numerisch: 4.33)
Wie Brecko bemüht, dem Potenzial entsprechend noch chancenloser gegen die Schalker Außen. In der 2. Halbzeit stabilisiert.
Miso Brecko 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Stets bemüht.
Even Hovland 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Zu viel für einen Mann: Doppelrolle als Ausbilder und Abwehrchef in Personalunion - und das im Dauerfeuer.
Tobias Kempe 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Konnte Möhwald beim ruhenden Ball nicht ersetzen. Sonst nicht zu sehen. Bonus-Punkte für den trockenen Elfmeter und der Beteiligung am 3:1.
Ondrej Petrak 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Versuchte sich zu wehren. Dann spielten sie halt außen rum.
Hanno Behrens 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Mühte sich.
Lukas Mühl 4 Notenpunkte (4- numerisch: 4.33)
Welpenschutz-Wertung.
Edgar Salli 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Brachte den erhofften Schwung. Hatte sogar das 3:3 auf den Fuß.
Guido Burgstaller 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Offensivspieler. Ergo in Halbzeit 1 nicht am Spiel beteiligt. Dann mit der unbändigen Kraft der Ignoranz der Realität.
Tim Matavz 4 Notenpunkte (4- numerisch: 4.33)
Offensivspieler. Ergo in Halbzeit 1 nicht am Spiel beteiligt. Im Gegensatz zu Burgstaller aber auch nicht in Halbzeit 2.
Cedric Teuchert Ohne Bewertung
Ohne Wertung.

67 Gedanken zu „Einen Versuch war es ja wert

  • Verdienter Schalker Sieg, die sind/waren einfach eine Klasse besser, auch wenn es ihre eigenen Nachlässigkeiten noch einmal spannend gemacht haben.

    Vorwerfen kann man unserer Mannschaft nur die Art wie die Tore gefallen sind – gegen einen Bundesligisten braucht man nicht auch noch die Gastgeschenke auspacken.

    Auch der Konter über Kempe beim Stand von 0:0 hatte ein Geschmäckle, genau solche Dinger muss man als Außenseiter einfach konsequenter ausspielen.

    Löblich dafür die Moral – vor allem wenn man sich anschaut was z.B. die Düsseldorfer heute nach Rückstand produziert haben.

    Gut gefallen hat mir auch Kammerbauer, den ich heute das erste Mal aktiv wahrgenommen habe. Ja, im Zweikampf ist er noch ziemlich grün (halt auch ein Leichtgewicht), aber spielerisch war das sehr überzeugend. Hat sofort die Rolle des Ballverteilers eingenommen, ist ballsicherer als die meisten aus der Stamm-Besetzung und bietet sich immer aktiv an.

    Ich hoffe sehr, dass der Spielpraxis bekommt wenn Behrens ausfallen sollte und dann nicht wieder Alushi ausgepackt wird…

    0

    0
  • Die unbändige Kraft der Ignoranz der Realität. Das gefällt mir, sollten wir mal öfter machen.

    0

    0
  • Mir egal was andere sagen:
    „Ich mog ne, den Alois!“
    Wir haben uns teuer verkauft und Tore geschossen. Und der Trainer hat sich wirklich rehabilitiert.

    Alois gefällt mittlerweile extrem!

    Selbiges gilt für Kirsche! Der Typ ist ja der Schäferersatz pur. Was der hält geht auf keine Kuhaut! Der Club wird wieder sympathisch auf allen Ebenen.

    0

    0
  • Ist halt schon Los-Pech-Düsseldorf in Runde zwei und wir wären noch dabei…
    Wenn die halbe Mannschaft im Schnitt ne 4 hat,dann wäre doch mehr drin gewesen, oder lag das an der Stärke des Gegners?hab nichts sehen können.

    0

    0
  • „Dann mit der unbändigen Kraft der Ignoranz der Realität.“

    Hach… was für ein schöner Satz. 🙂

    Ich bin ganz zufrieden nach Hause geradelt. Immer besser, wenn die bessere Halbzeit die zweite ist.

    0

    0
  • Ein Schalker Begleiter sagte vor dem Spiel, er sei heilfroh, dass der Club schon jetzt die vier Siege hinter sich hat, und seinen Willenszorn an Sechsundneunzig ausgelassen hat, da könnte sich heute Nachlässigkeit einschleichen.
    Im Prinzip entspricht das Alexanders Einleitung.

    0

    0
  • Man kann der Mannschaft nichts vorwerfen – wirklich nicht? Hat sie wie Fürth an die Überraschung geglaubt? Hat sie wie Walldorf und Lotte für die Sensation gekämpft und gebissen? Das finde ich überhaupt nicht. Wir waren brav oder ängstlich und weitgehend uninspiriert. Die Gegentore waren billig oder zum Teil sogar peinlich für eine hoffentlich ambitionierte 2.Ligamannschaft. Sepsi und Mühl waren symbolisch für das fehlende Pokalfieber. Meine Hoffnung ist immer, dass ein Trainer die Truppe heiß macht. Natürlich ist Schwartz kein Heissmacher. Schade, um die vergebene Chance vielleicht den Funken wieder auf das Umfeld springen zu lassen. Die Mannschsft spielt aktuell erfolgreich. Das scheint jedoch nicht auszureichen, um Euphorie und mehr als 25.000 Zuschauer ins Stadion zu bekommen. Der Club verliert an Emotion und damit an Bedeutung. Eine ganz gefährliche Phase. Schalke war deutlich besser, ein Weiterkommen war nicht zu erwarten – in Walldorf, Lotte und Fürth jedoch auch nicht. Ich bin desillusioniert.

    0

    0
    • André: Ich bin desillusioniert.

      Eventuell hattest du auch eine zu große Erwartungshaltung, begründet auf den 4 Siegen zuvor? Gegen die 3-stellige Millionentruppe von Gazprom 04 wirklich an einen Sieg zu glauben, war schon etwas zu königsblauäugig… Die defensive Grundausrichtung gegen einen Gegner dieser Klasse war wohl Lehrbuch gemäß. Allerdings nicht wirklich mutig. Kann mich an Pokalsensationen erinnern wie Aachen gegen Bayern, wo der Außenseiter das Superteam von der ersten Minute an mit wildem Pressing beharkt hat. Was jedoch auch sehr Kraft raubend ist, der Ligabetrieb geht eben vor.

      Die mäßigen Zuschauerzahlen geben einen Vorgeschmack auf die trüben Zeiten, die da noch kommen werden. Wer sich an die längeren Zweitliga-Aufenthalte in den 70ern und 80ern erinnert, weiß, dass seinerzeit das Zuschauerinteresse am Club ebenfalls mit jedem Jahr 2. Liga spürbar abnahm. Damals aber besaß der Club noch den Status des Rekordmeisters und genoss die entsprechende Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Inzwischen aber gibt es Ingolstadt, Augsburg, die Unkräuter und Würzburg, überregional von den Kunstgebilden Wolfsburg, Hoffenheim und Leipzig gar nicht zu sprechen.

      0

      0
  • Ich verstehe nicht warum jetzt so auf Mühl eingedroschen wird, da gab es Andere die mehr Erfahrung mitbringen und auch nicht besser waren.
    Zudem möchte ich nicht wissen wie bescheiden der fliegende Holländer zu verteidigen ist.Huntelaar halte ich nämlich für durch und durch durchtrieben.
    Jetzt aber,Pokal – erledigt, volle Konzentration auf die Liga.

    0

    0
    • Holle: Ich verstehe nicht warum jetzt so auf Mühl eingedroschen wird, da gab es Andere die mehr Erfahrung mitbringen und auch nicht besser waren.

      Von „Eindreschen“ seh ich ich jetzt nix, außer dass er halt kritisiert wird, was im Leistungssport auch wichtig ist. Er war halt auffällig (und das nicht im positiven Sinne) in Halbzeit 1, das muss man in der Sportberichterstattung anmerken, sogar erkenntlich für Laien-Analytiker. Und wie auch beschrieben: Sicher nicht der Haupt- oder Alleinschuldige. Dennoch denke ich, dass ein Magreitter oder Bulthuis hier anders agiert hätten. Haben wir aber zZt nicht zur Verfügung, daher braucht Mühl die Unterstützung, was aber nicht gleichbedeutend ist mit Mantel des Schweigens.

      0

      0
      • Alexander Endl – Clubfans United: Von „Eindreschen“ seh ich ich jetzt nix, außer dass er halt kritisiert wird, was im Leistungssport auch wichtig ist. Er war halt auffällig (und das nicht im positiven Sinne) in Halbzeit 1, das muss man in der Sportberichterstattung anmerken, sogar erkenntlich für Laien-Analytiker. Und wie auch beschrieben: Sicher nicht der Haupt- oder Alleinschuldige. Dennoch denke ich, dass ein Magreitter oder Bulthuis hier anders agiert hätten. Haben wir aber zZt nicht zur Verfügung, daher braucht Mühl die Unterstützung, was aber nicht gleichbedeutend ist mit Mantel des Schweigens.

        Da hast du sicher Recht. Ihm fehlt einfach noch die Erfahrung.
        Ich denke die Kritik an seinen Kritikern ist auch gespeist durch die Erfahrung, wie schnell manchmal über jemand der Daumen gesenkt wird, der nicht gleich glänzt, sondern sich erst entwickeln muß.
        Geduld ist eben nicht jedermanns Sache.

        0

        0
  • Gut zurückgekämpt, Respekt! Aber drei Dinge sind dennoch anzumerken:

    Unsere Aussenverteidiger hatten in Halbzeit 1 die Schlüsselrolle. Brecko und Sepsi liefen nur hinterher, waren zu weit vom Gegenspieler entfernt oder wurden mit ein zwei Körpertäuschungen easy ausgespielt.

    Teuchert wurde von AS wieder einmal zu spät eingewechselt. Nicht mal 10 Minuten ist zu knapp. Und zurückgekommen sind wir nur, weil wir es nutzen konnten, dass S04 zwei Gänge zurückgeschaltet hat. Moral gut, real gesehen war der Erstligisten, wie Hertha und SGE letztes Jahr einfach eine Klasse besser. So hätte es bei einem Gewinn der Relegation regelmäßig ausgesehen. Wir etablieren uns in Liga 2. Mit weiteren Pflichtverkäufen wird die Qualität auch nicht besser.

    0

    0
    • Carsten67: Moral gut, real gesehen war der Erstligisten, wie Hertha und SGE letztes Jahr einfach eine Klasse besser. So hätte es bei einem Gewinn der Relegation regelmäßig ausgesehen.

      Genau meine Meinung. Wären wir aufgestiegen, wären wohl 3/4 der Spiele ähnlich verlaufen. Da fehlt’s halt doch an allen Ecken und Kanten…

      0

      0
  • Andre,
    Es ist einfach etwas anderes gegen eine schwächelnde Truppe mit angeschlagenem Trainer (Leverkusen) oder gegen einen durchschnittlichen Zweitligisten (Mainz, die vielleicht sogar noch ganz froh sind, künftig keine Dreifachbelastung zu haben und Freiburg, die gerade erst aufgestiegen sind) oder gegen auf dem letzten Platz stehenden Erstligisten (Darmstadt mit 0 Siegen seit…) spielen zu müssen als gegen eine Topmannschaft(Schalke), die sich nach Anfangsschwierigkeiten in den letzten Spielen endlich gefangen hat und einen guten Trainer (Weinzierl) ihr eigen nennt.

    Wenn du so etwas nicht einpreisen magst, genausowenig wie die Schwächung unserer Mannschaft durch den Ausfall von Möhwald und Bulthuis (die durch zwei junge Spieler ersetzt wurden, die zeitweilig auch verletzt waren) dann mußt du eben desillusioniert sein nach solch einem Abend.
    Ich finde allerdings, daß du damit die Leistung unserer Mannschaft überhaupt nicht fair bewertest.

    Im übrigen sieht man bei Mühl das Dilemma, in dem ein Trainer unseres Vereins steckt: in junger Spieler muß erst einmal seine Erfahrungen machen. Und es wäre fahrlässig gewesen, wenn Schwartz ihn ohne Not in einer noch nicht wieder erstarkte Defensive zu viele negative Erfahrungen hätte machen lassen.

    Ich denke, Schwartz macht das ganz gut, wenn er den jungen Spielern gut dosierte Ligaerfahrungen verschriebt und sie so langsam an die erste Elf ranführt.

    Ein Weiterkommen hätte uns finanziell gut getan. Angesichts ihrer Gegner haben andererseits Lotte und Walldorf durchaus gute Chancen, mindestens bis ins Viertelfinale zu kommen. Wir hätten vielleicht sogar eine Chance aufs Halbfinale gehabt. Insofern sehr schade, daß es nicht geklappt. hat.

    Ob es uns beim Bestehen in der Liga sportlich wegen der Meherbelastung nicht eher geschadet hätte weiter zu kommen, finde ich andererseits wenigstens bedenkenswert.

    0

    0
  • Alexander Endl – Clubfans United, ich habe mich da auch von den Stimmen aus dem „Mutter Derby“- Interview beeinflussen lassen.
    Vielleicht war Mühl nicht immer gut gestanden, aber große Fehler konntest ja auch Du nicht feststellen. Dafür hat der Bub aber auch mal den ein oder anderen Pass angebracht wo Bulthuis seine Field Goal schläge anwendet.
    Mühl wird vielleicht nicht unbedingt ein Boateng aber ein Nachfolger für Stark sehe ich in ihm schon und man erinnere sich bitte wie sich der Niklas am Anfang angestellt hat. 😉

    0

    0
  • Eine Sensation oder Überraschung kann man halt nicht erwarten. Klar hatten wir auch Pech, spielen wir 2, 3 Spieltage früher gegen Schalke, die da noch unsicher waren, dann hätte es vielleicht wirklich eine Chnace gegeben. Allerdings und das zeigte sich letztes Jahr schon gegen Hertha und Frankfurt, wir spielen nicht den Fußball, der Überraschungen wahrscheinlicher macht.

    Wir leben von unserer Organisation, der defensiven Stärke und dann einem schnellen Umschaltspiel und offensiver Effizienz. Wir schaffen es auch in der zweiten Liga nicht einen Gegner zu pressen oder gar spielerisch zu dominieren. Gegen einen Gegner wie Schalke mit der individuellen Klasse tun wir uns dann mit der defensiven Organisation schwer, da fallen dann auch die Geschwindigkeitsdefizite noch mehr ins Gewicht.

    Dazu kam dann halt das oben besprochene schlechte Momentum, Schalke hat sich gerade gefangen, muss aber immer noch Kredit zurückgewinnen, da unterschätzt man den Gegner schlicht nicht und glaubt auch nicht wirklich, dass man per se besser ist. Blöd für unsere Jungs.

    Ich hoffe nur, dass die zweite Halbzeit der Mannschaft genug Sicherheit gibt gegen St. Pauli wieder ihr bestes Zweitligagesicht zu zeigen.

    0

    0
  • Sandhausen,Fürth,Lotte,Walldorf und Union.Bei Allen trifft das Argument das sie gegen eine Millionentruppe gespielt haben aber schon auch zu,oder?Wäre der Club gegen Einen der Genannten Ausgeschieden wäre das Geschrei groß.Ein Großteil der hier kommentierenden würde einen Sieg gegen diese Teams in der Liga erwarten.So aber ist festzustellen das diese Vereine geheime Kräfte mobilisiert haben, die Unseren fehlen.
    Wahrscheinlich schaut der Fan mit ähnlicher Demut auf die erste Liga wie der Verein vor so einem Spiel.

    0

    0
    • Christian-Berlin: Sandhausen,Fürth,Lotte,Walldorf und Union.Bei Allen trifft das Argument das sie gegen eine Millionentruppe gespielt haben aber schon auch zu,oder?Wäre der Club gegen Einen der Genannten Ausgeschieden wäre das Geschrei groß.Ein Großteil der hier kommentierenden würde einen Sieg gegen diese Teams in der Liga erwarten.So aber ist festzustellen das diese Vereine geheime Kräfte mobilisiert haben, die Unseren fehlen. Wahrscheinlich schaut der Fan mit ähnlicher Demut auf die erste Liga wie der Verein vor so einem Spiel.

      Nein, in der Tat hätte ich nach den Leistungen der vergangenen Wochen erwartet, daß unsere Jungs Vereine wie Walldorf, Fürth,Sandhausen oder Lotte schlagen.
      Gegen Union haben sie es ja schon bewiesen, daß sie es können.
      Insofern ist dann natürlich umgekehrt auch die Erwartung da, daß sie es hätten können können, wenn sie gegen deren Gegner angetreten wären.

      Schalke nimmt aus meiner Sicht durchaus eine Sonderstellung ein, weil die einen hervorragenden Trainer haben, der auch noch die 2. Liga gut kennen dürfte und seine Mannschaft gerade in die Erfolgsspur gebracht zu haben scheint. Trotzdem hatte ich HOffnung. Aber sie haben einfach in der 1. Halbzeit gezeigt, daß sie zu Unrecht in der Tabelle weiter unten stehen.

      Wolfsburg wäre im übrigen auch so ein Kandidat gewesen gegen den ich mir was ausgerechnet hätte. Oder Hannover. Vielleicht sogar Dortmund.
      Gegen Köln dagegen derzeit eher nicht.

      0

      0
      • Beate60: weil die einen hervorragenden Trainer haben, der auch noch die 2. Liga gut kennen dürfte

        Muss Dich leider wieder mal in einer winzigen Kleinigkeit korregieren. Weinzierl hat nie in der 2.Liga trainiert. Er war Trainer in Regensburg (damals 3. Liga) und hat dann Augsburg von Luhukay übernommen, als die bereits Erstligist waren.

        0

        0
        • Manni der Libero: Muss Dich leider wieder mal in einer winzigen Kleinigkeit korregieren. Weinzierl hat nie in der 2.Liga trainiert. Er war Trainer in Regensburg (damals 3. Liga) und hat dann Augsburg von Luhukay übernommen, als die bereits Erstligist waren.

          Danke. Hatte ich tatsächlich anders in Erinnerung und ganz vergessen, daß Luhuky der Aufstiegstrainer war.
          Na, dann kennt Weinzierl eben unterklassige Vereine. Ein guter Trainer ist er mMn auf jeden Fall.

          0

          0
  • Puh, heute kann ich die Noten kaum nachvollziehen. Hovland fand ich zum Beispiel schon ziemlich gut, hat für mich nachgewiesen, dass er auf dem Level mitspielen kann. Viele andere nicht, deshalb ist das 4er-Niveau (dort) vielleicht gar nicht so falsch. Trotzdem fand ich die Mannschaft insgesamt nicht gar so schlecht. Warum dann Salli da aber heraussticht, frage ich mich schon. Ist ja immer ganz nett anzusehen, wenn er sich 3 mal im Kreis dreht – aber das Gefühl, dass da am Ende mal was rauskommt, hab ich bei ihm nie.

    0

    0
  • Ich glaube auch wir spielen nicht die Art Fußball mit der wir solche höher spielende Teams überraschen können und nur über die Physis das verpufft eben gegen solche Gegner, die dafür zu ballsicher und zu gut organisiert sind. Das hat man schon gegen Hertha, Frankfurt gesehen letzte Saison.

    0

    0
  • Die Bewertung von Edgar Salli überrascht mich ziemlich. Mir sind von Salli nur schnelle Ballverluste und fragwürdige Laufwege ins Niemandsland im Gedächtnis geblieben.

    0

    0
  • Dass Lotte, Waldorf, Sandhausen und Fürth gegen klassenhöhere Mannschaften weitergekommen sind, ist ja sehr schön für sie.

    Daraus eine Art Anspruch abzuleiten, dass wir doch dazu ebenfalls in der Lage sein müssten, ist dann aber doch ziemlich vermessen.

    Nüchtern betrachtet ist es am Ende aber dann doch so, dass sich in 10 Duellen mit Klassenunterschied 6 mal der klassenhöhere Verein durchgesetzt hat.

    Und wenn ein klassentieferer Verein weiterkommt, dann in aller Regel, weil sich der Gegner zu dämlich anstellt bzw. die Aufgabe nicht mit dem letztem Ernst annimmt.

    Schalke hat dies aber durchaus getan, hat mit viel Tempo und hohem Einsatz gespielt. Man kann nur mutmaßen, aber ich würde behaupten, dass auch Lotte, Sandhausen, Fürth und Waldorf gegen Schalke keine Chance gehabt hätten, so wie die gestern gespielt haben.

    0

    0
    • SCRamjet: Schalke hat dies aber durchaus getan, hat mit viel Tempo und hohem Einsatz gespielt. Man kann nur mutmaßen, aber ich würde behaupten, dass auch Lotte, Sandhausen, Fürth und Waldorf gegen Schalke keine Chance gehabt hätten, so wie die gestern gespielt haben.

      Bei uns zieht sich wie ein Faden durch die letzten Jahre alle Vergleiche oder Spiele gegen Erstligisten, in denen es um etwas geht, sind Blaupausen nach dem selben Muster.
      Erst war Hertha im Pokal letztes Jahr übermächtig, dann war Frankfurt 2 mal übermächtig und gestern Schalke..ungewinnbar

      0

      0
      • Juwe: Bei uns zieht sich wie ein Faden durch die letzten Jahre alle Vergleiche oder Spiele gegen Erstligisten, in denen es um etwas geht, sind Blaupausen nach dem selben Muster. Erst war Hertha im Pokal letztes Jahr übermächtig, dann war Frankfurt 2 mal übermächtig und gestern Schalke..ungewinnbar

        Frankfurt und Hertha fand ich nicht um eine Klasse überlegen.

        Schalke gestern schon.

        0

        0
        • SCRamjet: Frankfurt und Hertha fand ich nicht um eine Klasse überlegen.

          Schalke gestern schon.

          Puh. Eine Klasse überlegen waren sogar die Frankfurter. Und die Herthaner fand ich noch besser als die Schalker gestern. Hertha war reinste Stabilität unsere Spieler hatten in keinem Moment irgendwas wie Zugriff. So ein Geschwimme wie von den Schalkern gestern nach dem Gegentor hätte Hertha nicht geboten…

          0

          0
          • Soeren: Puh. Eine Klasse überlegen waren sogar die Frankfurter. Und die Herthaner fand ich noch besser als die Schalker gestern. Hertha war reinste Stabilität unsere Spieler hatten in keinem Moment irgendwas wie Zugriff. So ein Geschwimme wie von den Schalkern gestern nach dem Gegentor hätte Hertha nicht geboten…

            Ich finde nicht, dass Frankfurt und die Hertha besser waren als Schalke. Dass wir gegen die noch weniger Zustande gebracht haben als vorgestern, lag nicht am Gegner sondern uns selber.

            0

            0
      • Juwe: Bei uns zieht sich wie ein Faden durch die letzten Jahre alle Vergleiche oder Spiele gegen Erstligisten, in denen es um etwas geht, sind Blaupausen nach dem selben Muster. Erst war Hertha im Pokal letztes Jahr übermächtig, dann war Frankfurt 2 mal übermächtig und gestern Schalke..ungewinnbar

        Haben wir ein Glück das wir zweite Liga spielen, es wäre ja nicht auszuhalten in der ersten Liga.

        0

        0
        • Christian-berlin: Haben wir ein Glück das wir zweite Liga spielen, es wäre ja nicht auszuhalten in der ersten Liga.

          34 Spiele ohne jeglichen Zugriff nur hinterherrennen 🙂

          0

          0
  • Juwe,

    das war tatsächlich so. Einmal Pech, weil der Club immer auf Teams aus der ersten Liga traf, die sich in einem momentanen Hoch befinden. Und des weiteren zeigten die Vergleiche sehr deutlich auf, dass unsere Jungs von der jeweiligen individuellen Klasse zu Recht eine Liga tiefer spielen.

    Es bleibt eine reine Vermutung, ob mit überfallartigem Offensiv-Pressing der Klassenunterschied hätte wett gemacht werden können. Oder ob wir in Verbeek-Manier ins offene Messer der Erstligisten gerannt wären.

    0

    0
    • block4: Es bleibt eine reine Vermutung, ob mit überfallartigem Offensiv-Pressing der Klassenunterschied hätte wett gemacht werden können. Oder ob wir in Verbeek-Manier ins offene Messer der Erstligisten gerannt wären.

      Beides keine Lösung, ich schrieb ja unsere Mittel in der zweiten Liga „Fußball arbeiten“ und ein paar individuelle Stärken zb. von Burgstaller verflüchtigen sich gegen gut organisierte ballsichere Teams aus der 1. Liga. Wenn man ehrlich ist Schalke musste ja in der 2. Hälfte schon anfangen sich selber Tore reinzuwerfen, die wollten eigentlich nach der 1. Halbzeit wieder nach Hause 🙂

      0

      0
  • Apropos Schalke und Freunschaft unter Freunden teilt man auch mal, aber nein 2008 haben sie uns gar runterschubst im letzten Spiel Richtung 2.Liga, Abstieg 2014 haben sie uns im letzten Spiel als nur 2 Punkte fehlten zum Nichtabstiegsplatz auch runterschubst in die 2.Liga.
    Und im Pokal haben sie uns auch eben mal trocken erledigt im vorbeigehen. Eine schöne Freundschaft ist das. Mir hätte es mal umgekehrt gefallen den Schalkern mal wehtun, aber dafür sind wir entweder zu nett oder zu doof oder beides..

    0

    0
    • Juwe: Apropos Schalke und Freunschaft unter Freunden teilt man auch mal, aber nein 2008 haben sie uns gar runterschubst im letzten Spiel Richtung 2.Liga, Abstieg 2014 haben sie uns im letzten Spiel als nur 2 Punkte fehlten zum Nichtabstiegsplatz auch runterschubst in die 2.Liga. Und im Pokal haben sie uns auch eben mal trocken erledigt im vorbeigehen. Eine schöne Freundschaft ist das. Mir hätte es mal umgekehrt gefallen den Schalkern mal wehtun, aber dafür sind wir entweder zu nett oder zu doof oder beides..

      Hatte im Abstiegsjahr 2014 den Eindruck als hätten wir uns selbst runtergestürzt. Schubsen war damals gar nicht mehr nötig.

      0

      0
      • Bernd: Hatte im Abstiegsjahr 2014 den Eindruck als hätten wir uns selbst runtergestürzt. Schubsen war damals gar nicht mehr nötig.

        Sagen wir mal so der FCN hatte ca. 5 Spiele vielleicht sogar länger vor Saisonende damals das Fußballspielen komplett eingestellt, weil 1 Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz sowas wie uneinholbar waren.

        0

        0
  • Stellt sich nun die Frage der Perspektive. Wie schaffen wir es ein außergewöhnliches Zweitligateam auf die Beine zu stellen, dass auch mit 7-8 Teams in Liga 1 mithalten kann?
    Spieler kaufen geht wohl eher nicht, junge bis ganz junge Spieler kaufen > wohl eher auch nicht, wir werden wohl eher noch den Kader ausdünnen.

    Es gibt nur eine Option aus meiner Sicht: aus der Jugend bedienen, nur … da gibt es auch schon seit Jahren einen riesigen Verdrängungswettbewerb. Als Juniorencoach habe ich live erlebt wie bei einem Turnier in Österreich ein sehr talentierter U16 Spieler von Chelsea vor Ort eingekauft wurde. Das war vor 8 Jahren!

    Unser NLZ muss hier aufbauen, junge Spieler müssen eine echte Perspektive erhalten und nicht zögerlich aufgebaut werden. Wir brauchen Teucherts, Kammerbauers, Erras und Mühls. Weg mit teuren Spielern, die wir uns spätestens in 2 Jahren eh nicht mehr leisten können. Sepsi und Brecko mit ihren dürftigen und schwankenden Leistungen sind das beste Beispiel. Besetzen Plätze und bringen uns max. Mittelmaß Liga 2. Leider wird das Jahre dauern. Ich hab mich auf mind. 3-4 weitere Jahre Liga 2 eingestellt, würde aber eine solchen Weg konsequent mitgehen.

    0

    0
    • Carsten67: Leider wird das Jahre dauern. Ich hab mich auf mind. 3-4 weitere Jahre Liga 2 eingestellt, würde aber eine solchen Weg konsequent mitgehen.

      Ein wirklicher Weg ist das nicht, sobald einer dieser „Jungen“ bei denen wir auch im Jugendbereich nur die 1b Talente bekommen, doch über sich hinauswächst ist er nach einer Halbserie schon weggekauft, schon alleine weil die größeren Vereine solche jungen Spieler als Wertanlage betrachten, egal ob auf der Bank oder solche weiterverliehen werden.
      Man muss daher immer mit gestandenen oder ausgedienten Erstliga Profis, für die es dort nicht mehr ganz reicht, mischen. Dieser Weg mit jungen Talenten ist ein Märchen, das jeder Verein ausruft, wenn es gerade nicht so läuft und die Kassen leer sind. Das klingt nur gut.
      Man siehe nur 1860 wieviel Talente die schon hervorgebracht haben Bender Brüder, Weigl um nur mal einige Beispiele zu nennen. Den Verein hat es aber trotzdem sportlich nicht weiter gebracht kein bisschen.

      0

      0
  • juwe,
    Genau, besser als Fürth oder Braunschweig in der ersten Liga wird es nicht werden.Und leider hat das Umfeld und der Verein das akzeptiert und lullt sich damit ein. Da reicht es dann auch nicht mehr sich für ein Spiel so dagegen zu stemmen das man überhaupt eine Chance hat.Das Ende ist nah.Auch wenn Andere ihre Überraschungen feiern, beim Club ist sofort Einer da, der plausibel erklären kann das es nicht geklappt hat.

    0

    0
    • Christian-Berlin: beim Club ist sofort Einer da, der plausibel erklären kann das es nicht geklappt hat.

      Musste schmunzeln, als ich mir Alois Schwartz und „plausibel erklären“ vorstellte 😉

      0

      0
  • Juwe,

    genauso isses!

    Natürlich muss auf den Nachwuchs gesetzt werden, aber das allein genügt nicht.

    Der springende Punkt ist Geld, Geld und nochmal Geld.

    Mehr gibt’s zum Thema Zukunftsperspektiven nicht zu sagen.

    (Iss nich schön, iss aber so.)

    0

    0
    • belschanov: Juwe,

      genauso isses!

      Natürlich muss auf den Nachwuchs gesetzt werden, aber das allein genügt nicht.

      Der springende Punkt ist Geld, Geld und nochmal Geld.

      Mehr gibt’s zum Thema Zukunftsperspektiven nicht zu sagen.

      (Iss nich schön, iss aber so.)

      Ich weiß nicht, 60 bekommt Geld vom Scheich und trotzdem läuft es bei denen nicht.
      Gehen wir aber mal davon aus, dass Geld wirklich das wichtigste wäre. Bei einer Ausgliederung bekämen wir wahrscheinlich einmal einen Batzen der gerade die Schulden deckt und dann ? Welche Wege siehst Du noch an Geld zu kommen belschanov ?

      0

      0
  • SCRamjet,
    Bist Du der Meinung, dass wir so aufgetreten sind, als wenn wir an unsere Chance von Anfang an fest geglaubt haben, oder dass wir einfach Pech gehabt haben, weil Schalke anders als Leverkusen (was Du ja unterstellst) nicht kampflos abgeschwenkt hat? Mich wundert nur, dass wir in den letzten Jahren immer bei den 4 von 10 dabei waren…

    0

    0
  • Beate60,

    Mir ist klar, dass man an Mühl nicht vorbeikommt, wenn ein Stammverteidiger ausfällt. Genauso scheint ein Pepsi konkurrenzlos zu sein. Diese Kategorie von Spielern haben jedoch in der 2.Liga fast alle Mannschaften. Ich finde nicht, dass Mainz eine Laufkundschaft ist, die die Neigung haben, Spiele abzuschwenken, weil sie froh sind, sich auf andere Wettbewerbe konzentrieren zu können. Wenn man einen Glückstag gegen höherklassige Mannschaften haben will, muss man ihn erzwingen. Un genau dieses Momentum habe ich absolut nicht gesehen. Es hat sich einfach nicht angefühlt, also ob wir um diese kleine Chance kämpfen. Selbst ein Platz 13. der 4.Liga hat um diese Chance (erfolgreich) gekämpft. Und da ist es für mich zu kurz gesprungen, um auf die aufsteigende Tendenz von S04 zu verweisen. Die Gegentore waren einfach nur billig. Mindestes unkonzentriert bzw. kampflos. Wenn es nicht S04 gewesen wäre, hätte man von peinlich sprechen müssen, wie wir in der Box bei allen 3 Toren gepennt haben. Letzte Saison waren wir gegen Leipzig, Fürth, Freiburg und 1.FCN spielerisch nicht besser – wir haben sie niedergerannt und gekämpft. Das vermisse ich unter Schwartz.

    0

    0
  • André,
    Erst Halbzeit kannst du das so beschreiben. Zweite Halbzeit eben nicht. Und da war wohl wie man liest auch der Trainer in der Pause mitentscheidend, daß die sich dann auf ihre Stärken besonnen haben.

    Im übrigen finde ich, daß sich jetzt langsam abzeichnet, wie es bei Bornemann und Schwartz in bezug auf Entwicklung der jungen Spieler läuft.
    Ich finde das wirklich sehr begrüßenswert, wie langsam junge Spieler in die Mannschaft integriert werden.
    Daß es Unsinn ist, alle von Anfang an einzusetzen, kann man auch erkennen. Hovland beispielsweise war ziemlich gefordert, Mühl anzuleiten. Wenn er da auf der Außenbahn auch noch einen jungen Nebenspieler hätte, wäre vermutlich wieder Chaos in der Defensive.

    0

    0
  • Bitte in die Zitatsammlung aufnehmen:
    „Ich denke mal, der ganze Kopf spielt immer eine große Rolle, das ganze Leben wird im Kopf entschieden, auch aufm Platz“ (Alois S.)

    😀

    0

    0
  • Mir gefällt unser Alois in den PKs übrigens immer besser. Ich finde er ist lange nicht mehr so nervös und er scheint ja auch im Umgang mit den Spielern einiges richtig zu machen (z. B. wiedererstarkter Burgi).

    0

    0
  • Ich verstehe nicht warum beim Thema Jugendkonzept immer der Einwand kommt, dann kaufen uns die großen Teams doch immer die besten weg. Ja das tun sie, aber wenn die großen sich um einen besonders guten Jugendspieler von uns balgen, dann bekommen wir da auch viel Geld dafür. Und wenn die Mannschaft insgesamt günstiger ist, weil wir hauptsächlich auf junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs oder von unterklassigen Teams setzen, dann können wir die Transfererlöse auch wieder in die Mannschafgt investieren und müssen eben kein strukturelles Defizit damit ausgleichen.

    Dazu kommt, meistens gibt man jungen Spielern langfristige Verträge, also können diese uns auch nicht so ohne weiteres verlassen. Wenn die Spieler auch noch das Gefühl haben bei uns können sie sich entwickeln, dann kann man den einen oder anderen Spieler sicher auch überzeugen, dass er noch ein Jahr dranhängt und erst dann wechselt.

    Und zum Thema Geld, der große Vorteil von einem Investor ist eben, dass man damit das Eigenkapital erhöht, im Gegensatz zu Sponsoring und Krediten. Und machen wir uns nichts vor, natürlich bedeutet der Weg am Ende die Aufgabe des Vereins, bzw. der 50+1 Regel. Aktuell können wir sicher nur 50-1 an Anteilen verkaufen, aber das wird sich ändern, wenn mal die Mehrheit der Vereine über 50% der Anteile verkauft hat.

    Btw. empfinde ich die 50+1 Regel als absolute Verhinderungstaktik der reichen Vereine, dass sich etwas verändert.

    Ich sehe nicht so schwarz, dass der Club nicht auf die Beine kommen könnte. Es wird sicher nicht einfach und man sollte auch keine Wunder erwarten, aber wenn man hart und seriös arbeitet, was ich aktuell bei Messe, Bornemann und Schwartz so sehe, dann wird das über die Zeit auch Erfolg bringen.

    0

    0
  • In Dresden hat Kutschke gerade sein drittes Tor geschossen. Bornemann raus.

    😀

    0

    0
    • Nick: In Dresden hat Kutschke gerade sein drittes Tor geschossen. Bornemann raus.

      Warum Bornemann ? Weiler wollte Kutschke nicht, also wenn schon dann „Weiler raus“ 😉

      0

      0
  • Die Leihe läuft doch nur ein Jahr, vlt passen die Typen Kutschke und Schwartz viel besser zusammen?

    0

    0
    • zabomors:
      Die Leihe läuft doch nur ein Jahr, vlt passen die Typen Kutschke und Schwartz viel besser zusammen?

      Denke ich nicht. Kutschke passt und funktioniert einfach besser in Dresden.
      Ein schönes Beispiel dafür mal nicht dem Geld hinterher zu rennen, sondern vielleicht auch darauf zu achten wo sich der Spieler wohlfühlt und Unterstützung bekommt. Aber wahrscheinlich ist das den Spielerberatern egal, Hauptsache der Rubel rollt.
      Ich hoffe nur, dass Burgi die richtigen Schlüsse daraus zieht. 😉

      0

      0
  • Braunschweig verliert in Dresden, wir haben da ein Unentschieden erreicht, mancher unter den Clubfans hat dieses Unentschieden deutlich falsch eingeschätzt.

    Aber Spaß beiseite, mit den heutigen Spielen sieht man mal wieder in der zweiten Liga gibt es keine sicheren Siege, keine Mannschaft, die schon vor dem Spiel als Sieger feststeht. Jeder kann jeden schlagen, jeder Spieler kann Matchwinner sein und im nächsten Spiel der Schuldige an der Niederlage. Es ist nicht sinnvoll einzelne Spieler oder den Trainer zum alleinigen Verantwortlichen zu machen. Es kann immer nur über die Mannschaft gehen, es geht nur als Team, auch von den Fans zur Mannschaft geht es nur zusammen. Wir brauchen keinen Messias, keinen Retter, es gibt nur den Weg der kleinen Schritte, wenig aufregend vielleicht, aber das mit der Aufregung, der Hysterie hat uns auch nur in die 2. Liga geführt.

    0

    0
    • Armin: Wir brauchen keinen Messias, keinen Retter, es gibt nur den Weg der kleinen Schritte, wenig aufregend vielleicht, aber das mit der Aufregung, der Hysterie hat uns auch nur in die 2. Liga geführt.

      Nachts ist es kälter als draußen, uns hat also die Hysterie in die 2. Liga geführt??

      Uns hat eine Mannschaft, die nie wirklich ein Team war in die 2. Liga geführt. Eine Vorrunde ohne einen einzigen Dreier gepaart mit einer krisenschwachen sportlichen Führung.

      Das Umfeld ist immer der Reflektor dessen, was eben auf dem Platz passiert das ist bei uns nicht anders wie überall bei jedem anderen Profiverein.

      0

      0
  • Für mich sind nicht so sehr die Konzepte aussschlaggebend, ob Jugendstil oder nicht sondern die Personen die solche umsetzen und da denke ich sind wir nicht so schlecht aufgestellt mittlerweile.
    So etwas wie eine Gladbacher Fohlen Mannschaft könnte es in der heutigen Zeit gar nicht mehr geben, weil junge Spieler als Spekuklationsobjekt und dem blitzschnellen Informationsfluss heutzutage schnell von einem größeren oder gar internationalen Verein rausgekauft werden. Modell Chelsea die glaube ich an die 50 Spieler für den Profikader haben davon fast die Hälfte vor allem junge Spieler wieder weiterverliehen.

    0

    0
  • Juwe,

    Uns hat eine Mannschaft, die nie wirklich ein Team war in die 2. Liga geführt. Eine Vorrunde ohne einen einzigen Dreier gepaart mit einer krisenschwachen sportlichen Führung.

    Ist das so? Ich habe z.B. gegen Bayern ein grandioses Spiel unserer Mannschaft gesehen, da hat die Mannschaft gemeinsam gekämpft und davon gab es einige Spiele gerade zu Beginn der Amtszeit von Verbeek. Dass es heute immer noch Fans dieses Trainers in Nürnberg gibt hat ja genau damit zu tun.

    Dass die sportliche Führung da schon kein Konzept mehr hatte war sicher ein Problem, aber ich erinnere mich auch an viele Stimmen zum Ende der Ära Hacking, die endlich Offensivfußball sehen wollten, die sich mit der Situation im grauen Mittelfeld nicht mehr zufrieden geben wollten, die der Meinung waren, wir gehören doch eigentlich in den Europapokal. Hier sehe ich schon ein großes Problem in Nürnberg, Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander.

    Dass dann die sportliche Führung mit Bader diesem Verlangen nachgibt, finanzielles Harakiri begeht und glaubt allein mit namhaften Stürmern könne man die erste Liga rocken war dann natürlich das Hauptproblem.

    Jetzt kann man natürlich sagen, die Fans konnten die Realität gar nicht erkennen, weil Woy und Bader ihnen Sand in die Augen gestreut hatten, aber auch unter Woy und Bader war an den Zahlen klar erkennbar, dass wir keine großen Gewinne erzielen, sprich wir finanziell eines der ganz kleinen Lichter der Liga waren, wie man da mit grauem Mittelmaß unzufrieden sein kann, wohlgemerkt Mittelmaß in der BUNDESliga nicht in Liga 2.

    Ich denke schon, dass es bei uns lange Zeit, zum Teil noch immer eine ungesunde Rückkopplung von Vorstand und Fans gab, man hat über Jahre, eigentlich Jahrzehnte die Realität nicht zu wahrgenommen. Wirtschaftliche Realitäten wurden schlicht ignoriert. Wir waren schon lange ein Verein zwischen Platz 10 und Platz 30 der Profiklubs, also eben kein natürlicher Erstligist, aber gefühlt haben wir uns immer noch so und dieses Gefühl hat dann leider dazu geführt, dass man nötige Reformen nicht durchgeführt hat.

    0

    0
    • Armin: Hier sehe ich schon ein großes Problem in Nürnberg, Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander.

      Das hat speziell mit Nürnberg überhaupt nichts zu tun, man ist damals mit Hecking mehrmals um den 10.Platz herum gelandet, ist doch logisch dass dies dann auch Begehrlichkeiten weckt mal einen weiteren Schritt nach vorne zu machen.
      Das sind überall die gleichen Mechanismen und hat mit einer besonderen Erwartungshaltung in Nürnberg soviel zu tun wie ein Elefant mit Segelfliegen.

      0

      0
  • Alex,
    Es kommt auf den Sinn und Zweck der Kapitalgesellschaft an.Da man die Anteile nur einmal verkaufen kann müsste es über einen bloßen Schuldenabbau hinaus eine Perspektive aufzeigen wohin es gehen soll.Ein Einzelinvestor gepaart mit dubiosen Einfluss auf das Sportliche möchte ich nicht.Da aber bisher kein Konzept da ist das diskutiert werden könnte kann man momentan auch einfach abwarten

    0

    0
  • Und das ewige gejammere, dass einem die gueten Spieler sowieso weggekauft werden ist doch auch nur eine Ausrede. Unser Problem war doch nicht dass wir immer wieder Spieler abgeben mussten, das Problem war, dass wir die Erlöse aus den Transfers für die Unterdeckung des Etats benötigt haben. Ohne strukturellesDefizit hätten wir unsere Transfererlöse auch wieder in die Mannschaft stecken können und hätten dann eben nicht laufend in dem Maß sportliche Substanz verloren.

    Ich sag es mal etwas platt, es gibt so viele gut ausgebildete, gute Fußballer heute, das Problem ist nicht eine gute Mannschaft zu haben, das Problem ist eine Mannschaft zu haben die man sich leisten kann, nicht über die Verhältnisse zu wirtschaften und mit Konstanz bei der sportlichen Leitung Management und Trainer dafür zu sorgen, dass die Spieler als Mannschaft, als Team wirken können.

    0

    0
    • Armin: Unser Problem war doch nicht dass wir immer wieder Spieler abgeben mussten, das Problem war, dass wir die Erlöse aus den Transfers für die Unterdeckung des Etats benötigt haben. Ohne strukturellesDefizit hätten wir unsere Transfererlöse auch wieder in die Mannschaft stecken können und hätten dann eben nicht laufend in dem Maß sportliche Substanz verloren.

      Das hängt doch nicht nur vom Verein und dessen finanzielle Situation ab, die kommt bei uns noch dazu, meistens sind es doch die Spieler die unbedingt den nächsten Schritt machen wollen angetrieben von windigen Beratern. Ich bin mir sicher auch ein Erras wäre nicht mehr hier, wenn er sich nicht verletzt hätte.

      0

      0
  • Christian-Berlin,

    Da man die Anteile nur einmal verkaufen kann

    Es gibt schon auch Kapitalerhöhungen, insofern kann man theoretisch immer wieder Anteile verkaufen. Problem aktuell ist halt die 50+1 Regelung, da müsste der Verein dann für eine Kapitalerhöhung genausoviel Kapital aufbringen wie der Investor, was bei einem Verein schon recht schwierig sein dürfte.

    Trotzdem gibt es die Möglichkeit einer Kapitalerhöhung, sprich es muss nur ausreichend Potential im Verein sein, dann finden sich auch Investoren, kann man ja auch schön an all den Internetfirmen sehen.

    0

    0
    • Armin: Christian-Berlin,

      Problem aktuell ist halt die 50+1 Regelung, da müsste der Verein dann für eine Kapitalerhöhung genausoviel Kapital aufbringen wie der Investor, was bei einem Verein schon recht schwierig sein dürfte.

      Ich dachte, 50+1 betrifft nur das Stimmrecht im Aufsichtsrat und nicht die Anteile der Kapitalanleger.

      0

      0
  • Ich finde das Nürnberger Umfeld sogar verhältnismäßig geduldig, das ist nicht zu verwechseln, daß man nichts diskutieren oder hinterfragen darf gerade im Umfeld wird doch diskutiert. Nehmen wir nur mal das Beispiel unserer geliebten Nachbarn aus Fürth, ich finde deren Ruthenbeck keinen schlechten Trainer, haben sie ja immerhin bei uns alle 3 Punkte mitgenommen und auch im Pokal erst überrascht dennoch wird ganz offen und noch vielmehr als bei uns Ruthenbecks Rauswurf diskutiert auch in den Fachmedien, weil die letzten Spiele nicht mehr gewonnen wurden. Irgendwie tut es den Gegnern nicht gut, wenn sie bei uns gewinnen :-), das gleiche bei 1860 seitdem war die Luft raus.

    0

    0
    • Juwe: Ich finde das Nürnberger Umfeld sogar verhältnismäßig geduldig, das ist nicht zu verwechseln, daß man nichts diskutieren oder hinterfragen darf gerade im Umfeld wird doch diskutiert. …

      Sind das nicht eher des Franken ureigenste Wesenszüge Fatalismus und Demut?

      0

      0

Kommentare sind geschlossen.