Für mehr war’s zu w

Der 1. FC Nürnberg spielt beim FC St. Pauli (nur?) 1:1.

Mit Möhwald für den verletzten Behrens ging der Club auf St. Pauli ins Spiel und startete so nominell etwas offensiver. Offensiv startete allerdings nur die Heimmannschaft und kam so zu einigen guten Situationen, das frühe Tor nach 6 Minuten dann allerdings eher eine Mischung aus schwieriger Abseitssituation und Slapstick, nachdem Mühl über den Ball schlägt, Hovland nur Begleitschutz mimt und Sepsi dann auch noch Kirschbaum aus dem Spiel nimmt, indem er dem Gegner den Ball auflegt. Danach kam der Club besser ins Spiel und folgerichtig auch zum Ausgleich durch Burgstaller nach einer Ecke. St. Pauli offenbarte in dieser Phase, warum man so tief in der Tabelle steht, wackelte bedenklich und wäre auch wohl ins Hintertreffen geraten, hätte Schiri Osmers ein eindeutigstes Handspiel von Hedenstad nicht übersehen.

Nach der Pause verflachte die Partie auf ein selbst für Zweitligaverhältnisse recht niedriges Niveau. Wenig konstruktives hüben wie drüben. Zufälligkeiten und unsaubere Zweikämpfe bestimmten das Spiel. Die besseren Chancen gegen einen nach der Pause doch auffallend ideenlosen Club für St. Pauli, doch entweder hielt Kirschbaum großartig, ingesamt wieder eine erneut hervorragende Partie des Keepers, oder man versagte kläglich – wie Sahin, der nach weitem Abschlag seines Torwarts allein vor Kirschbaum steht und dann sich ‚in die Hosen macht‘.

Am Ende steht ein Punkt. Wieder so ein Remis, wie zu Saisonbeginn, das nicht wirklich nach Erfolg schmeckt. Unentschieden beim Tabellenletzten, der auch augenscheinlich Probleme mit sich selbst hat und „nur“ Kampf und Leidenschaft anzubieten hatte, ist ernüchternd, gerade wenn man nach schwachem Saisonstart etwas aufzuholen hat und man hier mit nur etwas mehr Mut oder einer guten Idee… Aber auch Schwartz gab dieses Signal nicht von der Bank. Wechselte erst Sylvestr für den (angeschlagenen?) Matavz und gar erst in der Nachspielzeit Kammerbauer für Leibold.

Sicher: Ein Punkt ist ein Punkt. Aber auch ohne wieder gleich in den Fokus der Kritik-Kritiker zu geraten, die nach Punktgewinn wieder undankbares Umfeld argwöhnen, hat man doch das Gefühl, dass hier mehr drin gewesen wäre. Andererseits: Mit solchen Abwehrböcken vielleicht auch weniger …

34 Gedanken zu „Für mehr war’s zu w

  • Ich bin sehr gerne das undankbare Umfeld, lasse ich doch beträchtliche Geldbeträge für die Finanzierung teuerster Sportwägen für das Personal am Valznerweiher liegen.

    Unsere starken letzten 15 Minuten wurden vom Trainer vercoached, da muss er zwei frische Kräft von der Bank bringen. Aber weshalb er es nicht VERSUCHT und dann hinterher darüber lamentiert, zwei Punkte verschenkt zu haben, das verstehe wer will!

    Ich kanns nicht.

    Da war heute mehr drin.

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  • Selbst ich nörgel heute nicht weiter… Ich bin zufrieden mit dem Punkt. Gerade die Chance zum Schluss von Sankt Pauli.
    Die Wechsel, naja, sicher hat das garnichts gebracht. Aber hinterher ist man immer schlauer. Pauli wirkte platt. Aber nach dem Gegeneigentor, muss man mit einem Punkt zufrieden sein.

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  • Ja das 1:1 heute geht aufgrund der schlechten 2. Halbzeit im Großen und Ganzen in Ordnung. Was mich eben wurmt, am Ende stehen die Mannschaften oben, die von Anfang an ordentlich in die Saison gekommen sind, bei aller Euphorie und egal welche Serie kommt, am Ende werden uns wieder die zwei drei Pünktchen zum direkten Aufstieg fehlen, wie letztes Jahr, die wir zu Saisonbeginn verschenkt haben.
    Vorne ist mittleweile einfach verdammt weit weg. Mich wurmt der superschlechte Start immer noch, obwohl man die 2. Liga jetzt im dritten Jahr eigentlich gut kennen sollte.

    Wenn man wirklich wieder oben ran kommen wollte, wäre die 3 Punkte heute wichtig gewesen. Und dankeschön nochmal an den Herrn Osmers.

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  • Wenn man die 90 Minuten zusammen nimmt, vielleicht sogar zwei Punkte zu wenig.(A.Schwartz bei SKY)
    Wechselte erst Sylvestr für den (angeschlagenen?) Matavz-sagte Schwartz nach dem Spiel,der war angeschlagen, leider verzichtete der Fieldreporter nachzufragen warum er Sylvestre gebracht hat und dann bis fast zum Schluss gar niemand mehr.Bis auf die eine 100% hat Pauli nicht wirklich gedrückt, so dass man eventuell die Defensive hätte stärken müssen.
    Ich glaube das Umfeld träumt immer noch den Traum vom Aufstieg, der Trainer und der Vorstand? sieht da eigentlich keine mögliche Perspektive.
    Unentschieden beim Tabellenletzten um sich zu stabilisieren okay, aber nicht um Oben anzugreifen.

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  • Woschdsubbn,
    Ich bin Deiner Meinung. Schwartz hat sich wieder verbracht. Es war offensichtlich, dass wir im Mittelfeld überlegen sind, jedoch in der Spitze zu wenig Bälle festmachen konnten. Und dann bringt Schwartz doch tatsächlich ausgerechnet Sylvestr, der nun wirklich kaum einen Ball festmachen und halten kann, was er auch heute wieder nachgewiesen hat. Ich frage mich bei welchem Szenario Schwartz mal Deuchet bringt. M.E. wäre dies heute zwingend angebracht gewesen. In der Luft haben wir gegen Sobiech natürlich keinen Stich gemacht. Umso leichter haben wir uns bei den v.a. in der ersten Halbzeit gefälligen Rochaden von Burgstaller und Möhwald getan. Und dann spielt Schwartz am Ende auch noch auf ein 1:1 anstatt alles zu riskieren um gegen diesen schwachen Gegner, der hinten total anfällig war, 3 Punkte mitzunehmen.

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    • André:

      Und dann spielt Schwartz am Ende auch noch auf ein 1:1 anstatt alles zu riskieren um gegen diesen schwachen Gegner, der hinten total anfällig war, 3 Punkte mitzunehmen.

      „Hinten anfällig“ war in diesem Spiel nicht nur der Gegner.

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  • Wieder sehr gut zusammengefasst. Eine gute Phase in der ersten Halbzeit, in der zweiten ab und zu gefällig mit dem Ball, aber oft zu langsam. Warum keine Wechsel mehr kommen, ist für mich auch unverständlich (wobei der erste auch komplett wirkungslos war). Da würde mich mal die Meinung von Alois Schwartz interessieren. Was mich aber am meisten am Trainer stört, ist dass er nach fast jedem Spiel zu Protokoll gibt dass wir die klar bessere Mannschaft sind. Ich bin jetzt nicht für einen Trainerwechsel, kann aber verstehen wenn man nicht zu den absoluten Schwartz-Fans gehört. Wobei ich mir sogar gut vorstellen kann, dass wir die Saison noch mit Schwartz an die Aufstiegsränge rankommen können, wenn wir nicht vom Verletzungspech verfolgt werden.

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  • Christian-berlin,
    Wenn die beiden den Aufstieg abhakt haben, müssen sie doch umso mehr die Teucherts, Kammerbauers und Evseevs bringen, wenn schon der ein oder andere Stammspieler ausfällt. Dann müssen Spieler aufgebaut werden, für die wir ggf. Ablöse bekommen. Dann kann Schwartz ab sofort zumindest auf Sepsi verzichten.

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  • belschanov,
    Wie auch immer, man kann nach der vergebenen 100% von St.Pauli auch sagen:die treffen heute nicht mehr.
    Aber insgesamt wurden heute viele Möglichkeiten vertan, weil für ein schnelles Spiel auch eine saubere Ballweiterleitung nötig ist.
    Bei Kirschbaum hätte ich gern einen kleinen Abzug für die Abschläge ins Aus, ansonsten in seiner jetzt konstant guten Form.
    Warum Burgstaller die Seiten wechselte? Man weiss es nicht bzw. die Idee dahinter ging nicht auf.

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  • Ja, halbgares Wechselverhalten zum schwartzärgern. Da lässt ´s Alois echt nix anbrennen!

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  • Ich habe es doch gleich gesagt. Das war wieder so ein typisches Montagsspiele und am Freitag, Samstag oder Sonntag hätten wir das Spiel gewonnen. 😉

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  • Ich habe auch das Gefühl also es sieht so aus auch wenn es schwer von außen zu beurteilen ist, aber Slyvestre hat keine großen Symphatien in der Mannschaft, speziell das Zusammenspiel mit Burgstaller vorne ist nicht vorhanden, die beiden arbeiten nicht zusammen oder füreinander, das klappt offensichtlich mit Matavz besser, die beiden spielen sich vielmehr an und machen sich Räume frei. Bezeichnend auch wie Burgstaller in der 2. Halbzeit abgetaucht ist. Slyvestre ist förmlich verhungert ohne gute Anspiele auch keine langen Abschläge von Kirschbaum um nach einem KSC Angriff zu versuchen einen Konter einzuleiten. Das fiel mir in einer Situation besonders auf als ein KSC Angriff abgewehrt wurde und die meisten Spieler noch in der Clubhälfte waren und Kirschbaum den Ball trotzdem erstmal lange in Händen hielt statt mit einem langen Abschlag versuchen einen Konter einzuleiten. Sylvestre wird von der Mannschaft irgendwie nicht angenommen. Dazu kommt wie tief der KSC in der 2. Halbzeit stand und selbst auf Konter lauerte. Die hatten scheinbar mehr Angst den 1 Punkt zu verlieren. So war natürlich die Einwechslung von Sylvstre komplett wirkungslos obwohl die Grundidee vielleicht so schlecht nicht war.

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    • Juwe: Das fiel mir in einer Situation besonders auf als ein KSC Angriff abgewehrt wurde und die meisten Spieler noch in der Clubhälfte waren und Kirschbaum den Ball trotzdem erstmal lange in Händen hielt statt mit einem langen Abschlag versuchen einen Konter einzuleiten.

      Frei nach dem Motto: Wie man es macht, macht man es verkehrt… 🙂

      Lange Abschläge schön und gut, aber dann brauchst du auch vorne Leute, die den Ball verarbeiten können und Matavz war offensichtlich nicht mehr ganz fit und dann raus. Den Ball so zu schlagen, dass die Abwehr überrascht und der Spieler in den Lauf geht, passiert gefühlt 1-2 mal pro Jahr in der Liga.

      Mir gefiel ganz im Gegenteil Kirsches Spieleröffnung in der Regel besser als die langen Bälle. Er nutzte durchaus die Gelegenheit den Ball schnell zu machen, so sich die Gelegenheit bot, aber eben nicht mit langem Holz. Und in Halbzeit 2 war man ja mitunter froh, wenn auch mal auf die Bremse getreten wird, da schoben allein die Zuschauer ständig aufs Nürnberger Tor und Balleroberung, lang nach vorn, Ballverlust, wieder zurück, hätte das eher noch brisanter gemacht.

      Ne, an Kirsche lag es nicht.

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Frei nach dem Motto: Wie man es macht, macht man es verkehrt…

        Lange Abschläge schön und gut, aber dann brauchst du auch vorne Leute, die den Ball verarbeiten können und Matavz war offensichtlich nicht mehr ganz fit und dann raus. Den Ball so zu schlagen, dass die Abwehr überrascht und der Spieler in den Lauf geht, passiert gefühlt 1-2 mal pro Jahr in der Liga.

        Mir gefiel ganz im Gegenteil Kirsches Spieleröffnung in der Regel besser als die langen Bälle. Er nutzte durchaus die Gelegenheit den Ball schnell zu machen, so sich die Gelegenheit bot, aber eben nicht mit langem Holz. Und in Halbzeit 2 war man ja mitunter froh, wenn auch mal auf die Bremse getreten wird, da schoben allein die Zuschauer ständig aufs Nürnberger Tor und Balleroberung, lang nach vorn, Ballverlust, wieder zurück, hätte das eher noch brisanter gemacht.

        Ne, an Kirsche lag es nicht.

        Ja ich wollte es nicht auf Kirsche schieben, das war von ihm eine solide Leistung 🙂 eher daß Slyvestres Art zu spielen von der Mannschaft nicht wirklich eingesetzt wurde. Was lange Abschläge angeht, wenn ich 1 Punkt halten will ist das ok so, aber es wurde nicht einmal versucht, selbst wenn es Sylvestre nicht erreicht kann man sofort vorne in Gegners Hälfte pressen oder auf den 2. Ball spekulieren, wenn er rausgeköpft wird usw.
        Zudem fehlt auch Bulthuis, der ja gerne mal lange Bälle nach vorne drischt. Aber ich glaube Sylvestre sehen wir sobald nicht wieder der Effekt war 0,0 ich sehe eben die Schuld nicht nur bei ihm.

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  • Juwe,
    Den Eindruck hab ich auch manchmal, daß Burgstaller Sylvestr einfach nicht abkann. Insofern schwer, Sylvestr eine faire Chance bei uns zu geben.

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  • Eine Frage an die Wechslekritiker: Ihr habt Teuchert und Kammerbauer gefordert. Oder auch Salli? Für welche Spieler hätte Schwartz sie denn eurer Meinung nach einwechseln sollen?

    Kempe und Burgstaller? Ich find beide zu überzeugend, gerade auch wenn man sich überlegt, daß sie durchaus auch die Power haben, in der Schlußphase noch mal nachzulegen.

    Leibold und Möhwald? Wäre das nicht ein Negativsignal an die beiden?

    Sepsi oder Brecko für Kammerbauer? Ich denke, daß in dem Fall die Abwehr wieder instabiler wird und sei es auch nur für ein paar Minuten. Denn Hovland hat doch auch immer seine Aussetzer und muß trotzdem noch Mühl anleiten.

    Vielleicht ist es manchmal auch einfach sinnvoller, einem Team die Möglichkeit zu geben, 90 MInuten abzuliefern. Auch weil man dann z.B. sehen kann, wie weit die Kraft und Konzentrationsfähigkeit von Möhwald, Leibold oder Mühl schon reicht.

    Und ist es für die Moral der Truppe nicht besser die Serie, unbesiegt zu sein fortzusetzen als am Ende vielleicht doch wieder eine Niederlage zu riskieren?

    Wobei die natürlich auch möglich gewesen wäre. Aber da scheint jetzt glücklicherweise langsam Kirschbaum in Schäfers Fußstapfen zu treten und den Gegnern die Schneid abzukaufen.

    Gesamtfazit: ich bin zufrieden mit dem Spiel. Ich seh bei der Mannschaft weiter Luft nach oben. Aber ich seh auch eine Entwicklung.

    Und es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, um eines möglichen Aufstiegs einen Sieg zum gegenwärtigen Zeitpunkt erzwingen zu wollen und deshalb durch einen unsicheren Wechsel eine Niederlage zu riskieren.

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    • Beate60: Eine Frage an die Wechslekritiker: Ihr habt Teuchert und Kammerbauer gefordert. Oder auch Salli? Für welche Spieler hätte Schwartz sie denn eurer Meinung nach einwechseln sollen?

      Die Frage ist so – mit Verlaub – falsch gestellt. Das ist eine taktische Variante, die nahezu jeder Trainer einsetzt und die bereits vorher eingeleitet wird. Man powered dabei ganz gezielt Spieler aus (inkl. ihre Gegenspieler), indem man sie extrem anlaufen lässt oder in viele Tempoläufe schickt. Dann bringt man auf die genau gleichen Positionen frische Leute und der Gegner muss dann entweder mit müden defensiven Spielern gegenhalten oder selbst frische Kräfte dagegen setzen, was man defensiv nur ungern tut. Konkret: Man stellt in der 2. Halbzeit etwas um, wobei die Spieler, die unbedingt drauf bleiben sollen (Burgstaller) weniger Belastung haben, und zieht die Wechseloptionen auf die laufintensiven Positionen. Das kann über außen sein, das kann aber auch bei Doppelspitze die vorderen Leute sein, die dann penetrant anlaufen.

      Im Grunde sah das sogar danach aus in Hamburg. Burgstaller zog nach rechts, das Spiel blieb aber linkslastig (bemerkte der Sky-Moderator) und Burgi bekam so etwas mehr Luft. Jetzt hätte man erwartet, dass bspw. Kempe und Leibold sich totlaufen und dann mit Salli und Teuchert man versucht den Punsh zu setzen.

      Da ist dann natürlich Sylvestr schon die erste Entscheidung, die da nicht ganz ins Konzept passt. Aber ich bin ja auch kein Trainer.

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Die Frage ist so – mit Verlaub – falsch gestellt. Das ist eine taktische Variante, die nahezu jeder Trainer einsetzt und die bereits vorher eingeleitet wird. Man powered dabei ganz gezielt Spieler aus (inkl. ihre Gegenspieler), indem man sie extrem anlaufen lässt oder in viele Tempoläufe schickt. Dann bringt man auf die genau gleichen Positionen frische Leute und der Gegner muss dann entweder mit müden defensiven Spielern gegenhalten oder selbst frische Kräfte dagegen setzen, was man defensiv nur ungern tut. Konkret: Man stellt in der 2. Halbzeit etwas um, wobei die Spieler, die unbedingt drauf bleiben sollen (Burgstaller) weniger Belastung haben, und zieht die Wechseloptionen auf die laufintensiven Positionen. Das kann über außen sein, das kann aber auch bei Doppelspitze die vorderen Leute sein, die dann penetrant anlaufen.

        Im Grunde sah das sogar danach aus in Hamburg. Burgstaller zog nach rechts, das Spiel blieb aber linkslastig (bemerkte der Sky-Moderator) und Burgi bekam so etwas mehr Luft. Jetzt hätte man erwartet, dass bspw. Kempe und Leibold sich totlaufen und dann mit Salli und Teuchert man versucht den Punsh zu setzen.

        Da ist dann natürlich Sylvestr schon die erste Entscheidung, die da nicht ganz ins Konzept passt. Aber ich bin ja auch kein Trainer.

        Ist eine sinnvolle Strategie, die du da zeichnest. Und vielleicht war das ja sogar der Plan bis Matavz offenbar verletzt ausfiel und Sylvestr leider mal wieder gezeigt hat, daß er keine Leistung zeigt, die die Gegner zwingt, ihn speziell im Auge zu behalten im Gegensatz zu Matavz?
        Und wenn Schwartz dann den Eindruck hat, daß die beiden innen keinen Abnehmer haben, dann ist so ein Wechsel vielleicht auch nicht mehr zwingend? Und ihm war wichtiger mal zu sehen, wie lange Leibold und Kempe durchhalten?

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        • Beate60: Ist eine sinnvolle Strategie, die du da zeichnest. Und vielleicht war das ja sogar der Plan bis Matavz offenbar verletzt ausfiel und Sylvestr leider mal wieder gezeigt hat, daß er keine Leistung zeigt, die die Gegner zwingt, ihn speziell im Auge zu behalten im Gegensatz zu Matavz? Und wenn Schwartz dann den Eindruck hat, daß die beiden innen keinen Abnehmer haben, dann ist so ein Wechsel vielleicht auch nicht mehr zwingend? Und ihm war wichtiger mal zu sehen, wie lange Leibold und Kempe durchhalten?

          Man weiß ja nie 100% vorher, wie sich ein Spiel weiter entwickelt, aber naheliegend ist, daß Schwartz damit rechnete, daß Pauli unbedingt die 3 Punkte braucht und in der 2. Halbzeit aufrücken würde und drückt, da ist die Idee mit Slyvestre einem Konterspieler, um den Punch zu setzen, so falsch nicht. Unerwartet war dann, daß Pauli den 1 Punkt lieber behalten wollte und selbst die meiste Zeit hinten drin stand und auf Konter spielte. So waren kaum Räume da für Slyvestres Art zu spielen in die Tiefe usw.

          Nürnberg hat oft hinten rum gespielt in der Eröffnung, dabei hatte ich das Gefühl damit wollte man Pauli etwas rauslocken damit Platz entsteht, aber das taten diese selten.

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  • Vielleicht sollte Schwartz hier mal mitlesen.Das unruhige Umfeld findet er hier nicht-bis auf kleinere Ausnahmen…Gegen Schalke verloren-passt scho,ist ein Erstligist.Gegen den Tabellenletzten ab der 25.Minute circa, kaum mehr gefährlich vor das St.Pauli Tor gekommen-passt scho, eventuell hätte man anders wechseln können.
    fünfmal ungeschlagen,Ole ole-allet allez

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  • Christian-Berlin,
    Eben. Wir befinden uns auf einem Nichtabstiegsplatz und sollten dankbar dafür sein. Hauptsache gegen den Tabellenletzten nicht verloren. Höhere Ambitionen verbieten sich.

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  • Nach 5 Spielen ohne Niederlage wäre ein unruhiges Umfeld auch etwas unverständlich. Natürlich wäre gestern mehr drin gewesen, aber Pauli hat das auch gut gemacht, gut gegengehalten, sehr viel Kampf, dazu sind die Paulianer sehr gerne liegen geblieben, wenn wir den Ball mal im Zweikampf erobert haben, haben dann gefordert, dass wir den Ball rausspielen sollten. Auch damit haben sie unseren Spielfluss, der eh schon nicht der beste war noch weiter verschlechtert. Teilweise ging das schon bis zur Unsportlichkeit, bei eigenem Angriff ließ man den eigenen Mann liegen, bekamen wir dann den Ball wurde sofort aufgeregt die Hand hochgehalten um den verletzten Spieler zu reklamieren.

    Man spürte förmlich wie sehr Pauli den Sieg wollte, teilweise hatte man schon den Eindruck, dass das Spiel Endspielcharakter hatte. Das war ja vielleicht auch schon so, eine weitere Niederlage hätte Pauli vielleicht auch noch Antrieb und Motivation gekostet. Man wollte den Aufwind aus dem Pokal unbedingt mitnehmen.

    Für uns war das oft schwierig, weil wir sowieso nicht die großen spielerischen Optionen haben, wir selbst auch meist über den Kampf und die Leidenschaft kommen. Damit kann man aber eher einen Mannschaft beeindrucken, die spielen will.

    Bei Burgstaller merkte man in HZ 2 wieder sehr deutlich wie man ihn aus dem Spiel nehmen kann, ein paar nikliche Fouls, ein Gegenspieler der ihm auf den Socken steht und irgendwann fängt er das lamentieren und mosern an. Dabei merkt er nicht, dass er sich damit selbst mehr schadet als dem Gegner, der ja genau das erreichen will.

    Zu Silvestre, ich würde da gar nicht viel über Sympathie und Antipathie in der Mannschaft spekulieren, das Problem liegt mehr daran, dass er das nicht leisten kann, was wir vorne brauchen, deshalb war das Kommen von Matavz ja so wichtig. So selten hat Kirschbaum gar nicht hoch abgeschlagen, dazu kamen immer noch von hinten unsere langen, hohen Bälle, nur Silvstre kann damit nichts anfangen, im Gegensatz zu Matavz, der oft im Luftduell siegte, bzw. zumindest den Gegner nur zu einem ungenauen Kopfball zwang, so dass wir dann eine gute Chnace auf den zweiten Ball hatten.

    Für einen Konterspieler war unser Spiel mal wieder zu langsam, Möhwald und Kempe trennen sich oft zu spät vom Ball, was aber auch daran liegt, dass ganz vorne oft eher gelauert und abgewartet wird, als dass Burgstaller und Matavz sich da geplant Freilaufen würden.

    Am Schluss muss man einfach feststellen, ja Pauli war nicht sehr stark, wir aber auch nicht, was weniger am Trainer als an unseren Spielern liegt, die schlicht einiges an Schwächen zeigen. Wenn es gut läuft können sie das mit Leidenschaft und Willen ausgleichen, aber wenn der Gegner immer wieder unsauber spielt, selbst Gegenhält und der Schiri vielleicht auch die eigenen Zweikämpfe zu oft abpfeift, dann kommen wir nicht ins Spiel.

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  • @Christian und Alex langsam scheinen es viele zu verstehen, von wo aus unser Aufstieg beginnt. Das dürfte helfen bei der mühsamen Aufbauarbeit in den kommenden Jahren.

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  • Alexander Endl – Clubfans United, mit Kritik solltest Du heute sparsam umgehen. Da nämlich der Fußballspieler als auch der Fan sehr vom Aberglauben abhängig ist und weder ein Faninterview noch die offene Spieltagsdiskussion veröffentlicht wurden, liegt ein Großteil der Ursache für das Unentschieden deutlich bei CU.😜

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  • Das ist schon wieder bestes CU-Niveau am frühen Morgen, ich bin begeistert! Schade daß ich taktisch eher wenig gebildet bin, ich kann wenig beitragen.

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  • Holle,
    Kurz nachdem dieser chinesische Großinvestor CU übernommen hat, gibt es in China einen lebendigen und vielbeachteten Fußballblog.

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  • Armin,
    Man wollte den Aufwind aus dem Pokal unbedingt mitnehmen.
    meinst du die 2:0 Niederlage gegen Hertha?
    Taktisch fehlt einfach ein Konzept mit dem Sylvestre sinnvoll eingebunden werden könnte-warum er dann trotzdem gebracht wird kann ich nicht beurteilen.Im Normalschema geht der ball raus auf den Flügel und wird dann entweder hoch hereingegeben, oder die wenigen Male wo es gelingt,der gegener umspielt und flach herein gepasst.
    An einen Pass ,flach, in die Schnittstelle oder in den Lauf, durch die Mitte, kann ich mich nicht erinnern.
    Da fehlen anscheinend die Spieler , die sowas beherrschen.
    Wenn der gegnerische Trainer noch nach Abpfiff vor den großen Clubspielern bei Ecken zittert, dann hätte man versuchen sollen, solche Situationen herbei zu führen.
    Klar ist ein Punkt besser als gar keiner, aber wirklich stark war St.Pauli nicht.

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  • Kann die Hereinnahme von Sylvestre evtl. damit zu tun haben, dass man ihn noch zur Winterpause versilbern möchte/muss und deshalb mal rechtzeitig Reifen aufpumpen, Batterie laden und den Tank polieren muss?

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    • BeaKaRa: zabomors, Den Gedankengang hatte ich auch, aber das Car Finish ist mal wieder fehlgeschlagen.

      Denk eher dass er sich den Einsatz durch gute Trainingsleistunge verdient hatte. Leider hat er das nicht im Spiel umsetzen können.

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  • VERCOACHED…danke AS. Nun von vorne. Mit unseren zwei Schwachpunkten Aussenverteidiger sind wir leicht ausrechenbar. Selbst der Tabellenletzte bringt uns mit der Schalke-Taktik in Verlegenheit. Brecko steht stets mehr als 5 m vom Gegenspieler weg, weil er weiß, dass er kein Sprintduell gewinnt. Er versucht das über gutes Stellungsspiel auszugleichen. Misslingt aber, wenn schnelle Außen vom Gegner kommen. Auch Sepsi viel zu unbeweglich. Ewald der Schlaue hat genau diese Schwachstellen anvisiert. Im Abwehrzentrum kriegen wir dann Druck, Even ist manchmal genial, dann wieder für nen Wackler gut. Mühl tut was er kann. Ohne Petrak hätten wir gestern verloren.

    Dafür war im Zentrum Mittelfeld viel Platz für uns. Unser Mittelfeld war nach dem 0:1 überlegen, nur wir schlagen kein Kapital daraus. Zu hastig, ungenau, den letzten Pass nicht sauber gespielt und wenn Matvaz keinen Top Tag hat, ist da nur Burgi. Trotzdem hat es das Team bis zur Halbzeit gut gemacht. Was dann passiert kann ich einfach nicht verstehen. Was hat AS in der Halbzeit gesagt? Wir spielen pomadig, noch unkonzentrierter und geben das Spiel und ständig den Ball ab. Was macht unser Fussballlehrer, nimmt den einzigen Tank im Sturmzentrum raus und bringt Silvestre, der sich irgendwo zwischen 10 und Mittelstürmer einordnet. In Folge noch mehr Druck auf uns, weil Pauli weiter vorrücken kann. Wir fangen an zu Wackeln und Bauen den Gegner von Minute zu Minute auf. Es gibt 2 Möglichkeiten zu reagieren: Entlastungsangriffe eingeleitet über einen guten Ballverteiler und Stürmer mit Drang aufs Tor oder Zeit von der Uhr nehmen, Punkt runterlaufen lassen. Was macht unser Coach? Nix, einfach nix?? Zwei Wechseloptionen, außen Rurik, Cedrik und Kammerbauer.

    Das Orchester ist nur so gut wie der Dirigent, weil er das Ensemble in der richtigen Situation und Kombination zusammenbringt. Also die Schuld auf die Spieler zu schieben ist zu einfach. Für die nächsten Spiele: 2 neue AV (Kammerbauer und Leipold). Matavz und Teuchert ranlassen. Alle Wechseloptionen rechtzeitig nutzen und…den Gegner ausgucken, dann wird das schon.

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