Der Club bei St. Pauli – Die Spieltagszusammenfassung #FCSPFCN

Alles zum Spiel beim FC St. Pauli von uns und anderen auf einen Blick. Dazu Cluberer, Zahl, Zitat und Tweets des Spieltags.

Wir zum Spiel

  • Spielbericht: Für mehr war’s zu wenig„Sicher: Ein Punkt ist ein Punkt. Aber auch ohne wieder gleich in den Fokus der Kritik-Kritiker zu geraten, die nach Punktgewinn wieder undankbares Umfeld argwöhnen, hat man doch das Gefühl, dass hier mehr drin gewesen wäre. Andererseits: Mit solchen Abwehrböcken vielleicht auch weniger …“
  • Analyse: Jeder mit eigenen Problemen„Insgesamt war es ein ausgeglichenes Spiel zweier Mannschaften, die sich bemühten, aber beide mit ihren Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Die Gastgeber mit dem Torabschluss, die Gäste mit der defensiven Dynamik. Gleichzeitig zeigte der Club trotz frühen Rückstands keinen Rückfall in die Phase mit unzähligen Gegentoren, was sicher auch einem sicher gewordenen Thorsten Kirschbaum geschuldet ist.“

  • Die anderen zum Spiel

  • nordbayern.de: Die Moral stimmt, die Leistung nicht ganz„Einen Punkt gewonnen? Oder zwei Punkte liegen gelassen? Nach dem 1:1 beim FC St. Pauli waren sich die meisten Spieler und auch der Trainer des 1. FC Nürnberg einig: Das Ergebnis im Montagabendspiel am Hamburger Millerntor geht schon in Ordnung. Viel Zeit, sich mit den intensiven 90 Minuten auseinanderzusetzen, bleibt ohnehin nicht.“
  • kicker.de: Sahin lässt den Matchball liegen„Die Siegesserie des 1. FC Nürnberg hat ein Ende gefunden. Am Montagabend musste sich der Club am Millerntor mit einem 1:1 anfreunden. St. Pauli erwischte einen Traumstart, dann aber ergriffen die Franken die Initiative, glichen aus und gaben den Ton an. Die zweiten 45 Minuten waren recht ausgeglichen, die Hamburger hatten jedoch die besseren Chancen – darunter Sahin, der den Sieg für das Tabellenschlusslicht auf dem Fuß hatte.“
  • Hamburger Morgenpost: Nur 1:1! Der Druck auf St. Pauli steigt – Quelle: http://www.mopo.de/25010272 ©2016„Punkt gewonnen, aber Anschluss verloren! So lautet das Fazit nach dem Match zwischen St. Pauli und Nürnberg. Die Kiezkicker bleiben nach dem 1:1-Unentschieden gegen den „Club“ das Tabellenschlusslicht und müssen jetzt dringend einen Sieg einfahren, sonst eilt die Konkurrenz davon.“


    Cluberer des Spieltags

    Thorsten Kirschbaum. Schon wieder? Fällt uns wirklich nichts besseres ein, als den Keeper zum dritten Mal in Folge zum Spieler des Spiels zu küren. Die Auswahl war allerdings auch eher dünn. Torschütze Burgstaller war sicher in der Verlosung, tauchte aber dann im Laufe des Spiels auf der rechten Außenbahn ab und nicht wieder auf. Leibold war defensiv, Petrak offensiv zu schwach, so dass man am Ende eben doch wieder bei Kirschbaum landet. Der Keeper bewahrte den Club gegen Sahin und Sobiech vor einem Rückstand und wir sind uns nicht sicher, aber wir glauben bei Sahins Sololauf auf Kirschbaum zu hat der Keeper den Angreifer unserer Meinung nach einfach hypnotisiert (so wie er einst in Aalen Bälle an und über die Latte schaute).

    Zahl des Spieltags

    323. Die Anzahl der Minuten, die Thorsten Kirschbaum in der Liga ohne Gegentor geblieben war. Der letzte Zweitligakicker, der vor Christopher Buchtmann Kirschbaum überwunden hatte, war der Bielefelder Sebastian Schuppan gewesen nach einer Ecke. Erweitert man die Zeit also auf Gegentore aus dem Spiel heraus erhält man weitere 78 Minuten extra und landet beim Fürther Daniel Steininger, dem letzten Fürther, der bislang in der Liga ein Siegtor erzielen konnte und der bis gestern Letzte, der Kirschbaum aus dem Spiel heraus überwinden konnte. Nun also Christopher Buchtmann, der eine Kette an Abwehrfehlern auszunutzen wusste, eklatante Abwehrfehler, um zu präzisieren. Doch zu mehr als diesem Tor reichte es für die Hamburger dann doch nicht und die neue Serie steht jetzt schon wieder bei 84 Minuten ohne Gegentor.

    Zitat des Spieltags

    „Kommen Sie mir nicht mit so einer lächerlichen Szene. Sich darüber aufzuregen, da lache ich mich tot.“ (Ewald Lienen) Der St. Pauli-Coach machte mit dieser Aussage keine subtile Anspielung darauf, dass er der älteste Zweitligacoach ist, sondern versuchte Kritik an der Schiedsrichterleistung von Harm Osmers wegzuwischen. Lienen übersah dabei natürlich, dass die Fehlentscheidungen zu Ungunsten des FC St. Pauli in den Vorwochen nicht zu Gunsten des FCN ausgefallen waren, so dass dieser sich natürlich dennoch aufregen dürfte. Der Handelfmeter, der nach Hedenstabs Vergehen in der 31. Minute zwingend hätte erfolgen müssen, hätte das Spiel wahrscheinlich in eine völlig andere Richtung gedreht. Immerhin gab der Schiedsrichter nach dem Spiel zu, dass er hätte pfeifen müssen. Also doch nicht so lächerlich, Herr Lienen.

    Tweets des Spieltags

    Wo steht der FCN? – Unser Abstand-O-Meter

    Die Grafik ist so zu lesen: Der FCN ist immer der Mittelpunkt, ganz der Weltsicht aller Club-Fans entsprechend. Auf der y-Achse (also rauf und runter) findet sich der Abstand des jeweiligen Vereins auf den FCN in Punkten, auf der x-Achse (also links und rechts) der Abstand auf den FCN in Toren.

    Nächster Spieltag

    Freitag, 4.11., 18:30 Uhr. Erzgebirge Aue. Erzgebirgsstadion. Aue im November und Robert Koch ist nicht dabei. Ob das, was wird? Rein historisch betrachtet waren die Sachsen stets ein gutes Pflaster für den FCN. Fünf Spiele gab’s, vier wurden gewonnen, ein Duell ging Unentschieden aus. Jenes 3:3 im September 2003 dürfte sich vielen Clubfans vor allem wegen der seltsamen Roten Karte gegen Thomas Paulus eingebrannt haben. Paulus, damals 21 und von Trainer Wolfgang Wolf als „der nächste Nationalspieler des FCN“ hochgejubelt, debütierte in Aue, stieg dann einem Gegenspieler auf das Gesäß und wurde des Feldes verwiesen. Vier Jahre später wechselte Paulus, der nie Nationalspieler wurde, vom Club zum FCE und blieb dort lange Jahre, war am Ende sogar Kapitän. Nicht nur Paulus verbindet Club und Aue, sondern auch Tomasz Kos, der 2004 aus Nürnberg ins Erzgebirge wechselte und dort 2011 seine Karriere beendete und noch einen Ex-Cluberer verbindet man mit Aue: Pascal Köpke. Der Sohn der Club-Legende Andy Köpke spielt seit Januar in Aue und hat in elf Spielen bereits sechs Tore erzielt. Also deutlich mehr als Jakub Sylvestr, der kam 2014 aus Aue an die Noris.

  • 4 Gedanken zu „Der Club bei St. Pauli – Die Spieltagszusammenfassung #FCSPFCN

    • …und dann gibt’s noch Nicky Adler. Wenn schon Köpke für den „ausgerechnet“ Moment ausfällt.

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    • Lange Unterhosen mitnehmen, das wird kalt im Ergebirge. Ich glaube da ist noch keine Mannschaft gerne hingefahren, das wird nicht simple.

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    • Nachtrag zu St.Pauli:
      Der gute Riesling vom Baldauf wurde mit Seelachs, Linsenkartoffeln und dem letzten Mangold des Jahres aus dem Garten genossen.
      Danke nach Würzburg.

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    • Danke zurück, zabomors, für den netten Abend am Millerntor und dem ganzen Drum und Dran. Deine Gastfreundschaft und die der St. Pauli-Fans waren wirklich überwältigend. Die weiteren Hamburg-Tage im Anschluss nicht minder – eine rundum gelungene Städtereise, die wir bei passender Gelegenheit wiederholen wollen.
      Und für die hiesigen Kickers wird sich die Niederlagenserie jetzt leider um zwei weitere Niederlagen verlängern…
      Grüße nach Hamburg. Und bis irgendwann mal wieder.

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