Veilchen zu blauäugig

Der 1. FC Nürnberg gewinnt bei Erzgebirge Aue mit 2:1

Aue bewies sich erneut als angenehmer Gastgeber für den Club und überließ den Franken die drei Punkte. Warum genau, wird man wohl irgendwo zwischen „cleverer“ und „individuelle Klasse“ zu erklären versuchen, genau genommen hätte die Partie aber auch andersrum oder Remis ausgehen können. Letzteres wäre wohl auch dem Spiel angemessen gewesen, in dem man dem zuletzt in fünf Ligaspielen ungeschlagenen FCN die Ausfälle anmerkte.

Nach Magreitter, Bulthuis, Parker und Behrens fehlte mit Matavz auch noch der einzige „Zielspieler“ im Kader. Dessen Ersatz Sylvestr wurde entsprechend auch selten gefunden. Aue wiederum konnte zwar auf den lange fraglichen Top-Torjäger Köpke zurückgreifen, hatte aber zuletzt zwei deftige Niederlagen in den Knochen. So verging eine zerfahrene erste Halbzeit, die schon in den ersten Minuten ihr Pulver verschoss, und man wäre wohl mit 0:0 in die Pause gegangen, hätten die Gastgeber nicht kurz vor dem Pausentee doch noch das gemacht, worauf man auf Nürnberger Seite, so jedenfalls muss man das wohl wohlwollend interpretieren, gewartet hatten: Sie machten einen Fehler. Man war zu weit aufgerückt, Kempe ging auf und davon und weil die Zuordnung auch nicht mehr stimmte, steht Möhwald blank und schiebt ein. Man schrieb die 44. Minute, der Klassiker auf der Couch des Fußball-Psychotherapeuten.

Nach dem Wechsel wenig Änderung, ein unansehnlich zerfahrenes Spiel pflügte sich durch die nasskalte sächsische Nacht, bis auf einmal die Gäste jubelten. Fast ein Duplikat der Führung: Auf links ist Hertner auf einmal durch, die Flanke kommt auf den langen Pfosten und die Ablage versenkt „ausgerechnet“ der Ex-Clubberer Nicky Adler zum 1:1. Danach Aue auf einmal ‚dran‘, der Club wackelt, Aue kann sich aber nicht wirklich zwingend in Szene setzen. Das Tor fällt dann eben auf der anderen Seite, weil der Club mit Möhwald und Burgstaller zwei in Reihen haben, bei denen es zur Zeit auch einfach läuft. Möhwald bringt die Ecke rein, Burgstaller steht vollkommen blank (oder stahl sich vom Abwehrspieler davon) und köpfte unbedrängt ohne hochspringen zu müssen aufs Tor. Dass der Kopfball eigentlich schlecht und nur ein Oberschenkel eines Aue-Spielers den Ball unhaltbar machte, ist nun man ein weiteres Gesetz des Fußball, wenn einer einen Lauf hat wie Burgstaller mit 10 Toren in 11 Spielen.

Trotz Overtime in der Nachspielzeit kam Aue nicht mehr zurück. Der Club nutzte „eiskalt“ die wenigen Chancen, Aue ließ sich „blauäugig“ zu Fehlern hinreißen – auch wenn man zugegebenermaßen schon mitfühlend konstatieren muss, dass das Spiel eigentlich keinen Verlierer, schlicht weil es eigentlich keinen Gewinner ‚verdient‘ hatte. Aber so ist Fußball. In der Anfangsphase der Saison hat man in solchen Spielen eben Punkte gelassen, was zu einiger Unzufriedenheit geführt hatte. Am Spiel selbst ist nicht so viel anders gewesen, was diesmal auch der Verletztenliste und der Belastung aufgrund der kurzen Regeneration nach den „kleinen englischen Wochen“ geschuldet war, an der Zufriedenheit dagegen schon. Die A-Note ist beim Fußball in der Regel eben doch entscheidend. Zumindest an einem solchen Abend.

103 Gedanken zu „Veilchen zu blauäugig

  • Danke für die Zusammemfassung.
    Für jemanden, der das Spiel nicht gesehen hat (weil er auch mal die Frau ausführen muss) ist das sehr interessant und informativ.
    Man muss glaube ich froh sein, die 3 Punkte zu haben und das Spiel nicht gesehen zu haben.

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  • Aus den ersten sechs Spielen zwei Punkte geholt, aus den sechs Spielen danach 16 Punkte.

    Kann man so machen.

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    • Alexander Endl – Clubfans United: Töffi, oder: wenn man die Anfangsphase nicht so leichtfertig verschenkt hätte, wäre man jetzt schon mitten im Geschäft.

      Hätte man so machen können.

      Wo wurde irgendetwas leichtsinnig verschenkt? Mich wundern solche Wertungen von dir. Ist für sich rückwirkend wirklich immer noch nicht erkennbar, daß die Entwicklung in sich sehr kongruent verlaufen ist?

      Solche Negativserien hat doch im Grunde jede Mannschaft mal. Selbst die Bayern verlieren mal oder spielen wenigstens nur noch unentschieden für mehr als ein Spiel.

      Wir hatten sie am Anfang der Saison. Wie so oft. Weil uns das Geld fehlte, früher den nötigen Zielspieler zu holen. Und weil auch die Defensive sich erst wieder fangen mußte nach der Sommerpause. Und auch Schäfer nicht so souverän war wie in der Saison davor.

      Schwartz hat es dieser Tage doch einmal erklärt: die Spieler haben sich anfangs schwer getan trotz fehlendem Zielspieler anders zu spielen als sie es in der vorangegangenen Saison zu spielen. Sie haben einfach so weiter gespielt als wäre Füllkrug noch da.

      Das mußte Schwartz aber auch erst mal erkennen. Das kann er doch nicht ahnen, wie unflexibel da manche sind.

      Nachdem Matavz dann da und einsatzfähig war, hat das wieder besser geklappt.

      Im Grunde war es doch auch gestern so, daß Sylvestr einfach nicht ins Spiel kommt. Warum auch immer. Und solang er da spielen muß, sind eben hohe Bälle ins Zentrum auch nutzlos. Daher weniger Chancen.

      Zum Glück kommt Möhwald immer besser ins Spiel auf seiner Position und kann mit Burgstaller offenbar ganz gut. Und auch Kempe scheint mir mittlerweile eine deutliche Verstärkung. Sodaß es mit der Zeit auch klappen kann, wirklich spielerisch vors Tor zu kommen.

      Vielleicht erweist sich die frühe Krise ja auch als Vorteil im Laufe der Saison. So a la“was uns nicht umbringt, macht uns stark“.

      Umgekehrt ist es doch auch nicht selten so, daß stark gestartete Mannschaften im Laufe der Saison irgendwann mal einen Einbruch erleben. Und dann vollkommen unerwartet auch noch mal unten eingeordnet werden müssen.

      Dafür sind es eben 34 Spieltage, die man hat, um die Klasse zu sichern oder aufzusteigen oder sich im Mittelfeld zu etablieren.

      Wenn Spieler und Vereinsverantwortliche das damals Verbeek geglaubt hätten und wirklich bis zum Ende alles versucht hätten, … Nein ich hör schon auf, der Vergangenheit nachzutrauern.

      Ich hoffe sehr, daß nach der jetzigen Pause der Großteil der jetzt Verletzten wieder einsatzfähig ist und es die Mannschaft dann auch gleich schafft, den Kickern wieder ihren Platz hinter uns zuzuweisen.

      Wenn nicht geht die Welt auch nicht unter.

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      • Beate60: Wo wurde irgendetwas leichtsinnig verschenkt? Mich wundern solche Wertungen von dir. Ist für sich rückwirkend wirklich immer noch nicht erkennbar, daß die Entwicklung in sich sehr kongruent verlaufen ist?

        Es gibt Dinge, die kann man gern im Zusammenhang und im „Big Picture“ betrachten, wenn ich an Dresden und Heidenheim denke, sehe ich den Bedarf nicht. Mir fehlt das vielleicht das innerliche Bestreben alles in einem großen schlüssigen Gesamtkontext aufzulösen. Ich habe da zwei Spiele gesehen, die ich als semi-professioneller Sportberichterstatter schlicht als unnötige Punktverluste betrachte, denen man heute noch nachläuft, die die Entwicklung behinderten (wegen aufkommenden schlechten Umfelds, was schlicht Wirkung und nicht Ursache war) und die mit einer jetzt gezeigten Auf- und Einstellung so vielleicht nicht nötig gewesen wären.

        Ja, das hat sicher alles Gründe. Ja, da musste sich Mannschaft und Trainer erst gewöhnen. Ja, man musste auch erstmal Fehler machen. Alles wahrscheinlich richtig. Richtig bleibt aber auch, dass der Club gegen Dresden und Heidenheim, so wie die Spiele verliefen, am Ende 4 wertvolle Punkte hat liegen lassen, die dann eine Kausalkette auslösten.

        Es ist doch alles gut. Die Mannschaft hat sich gefunden. Eine feine Serie hat zurück in die Spur finden lassen und jetzt sogar wieder den Traum vom Aufstieg am Leben erhalten. Alois Schwartz ist fest im Sattel, der Verein befriedet. Aber blickt man auf die gesamte Saison zurück, was ja Töffi machte, auf den ich antwortete, dann bleibt doch schlicht das vom Anfang immer noch so wie es war. Das ist jetzt kein Nachkarten, keine Unversöhnlichkeit, sondern eben (meine) Chronistenpflicht.

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  • Töffi,
    Und die 2 Punkte haben wir gegen Teams geholt,die über uns stehen. Waren dann doch nicht so schlecht die Unentschieden!

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  • „ein unansehnlich zerfahrenes Spiel pflügte sich durch die nasskalte sächsische Nacht,“ das ist schon fast Poesie, ich glaube besser kann man ein Spiel in Aue um die Jahreszeit kaum beschreiben.

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  • Alexander Endl – Clubfans United,
    Wenn das Umfeld nicht so hysterisch und negativ reagiert hätte nach zwei Unentschieden gegen zwei Mannschaften, die anfangs wirklich stark waren (Heidenheim ist z.Zt. Tabellenzweiter und Dresden auch immer noch für überraschende Siege gut), dann wäre das in den Spielen danachmöglicherweise auch gar nicht so negativ gelaufen.
    Vielleicht lernen ja manche daraus und geben einem Trainer künftig eine wirklich faire Chance bevor sie seine Entlassung fordern.
    Damit mein ich jetzt nicht dich. Aber es gab nicht wenige. Selbst die Medien sind damals schon in einen Schwartz-Raus-Modus verfallen.
    Und unter diesen Aspekten ist es wirklich beachtenswert, daß die Mannschaft sich unter diesem Trainer so entwickeln konnte.
    Auch solche Aspekte gehören zu einer Chronik, wenn sie einen einigermaßen objektiven Anspruch hat.

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  • Ich habe da zwei Spiele gesehen, die ich als semi-professioneller Sportberichterstatter schlicht als unnötige Punktverluste betrachte, denen man heute noch nachläuft, die die Entwicklung behinderten (wegen aufkommenden schlechten Umfelds, was schlicht Wirkung und nicht Ursache war) und die mit einer jetzt gezeigten Auf- und Einstellung so vielleicht nicht nötig gewesen wären.

    Also da kann ich einfach nicht mit. Natürlich waren das gegen Dresden und Heidenheim keine großartigen Spiele, aber ein wenig sollte man schon die Umstände auch betrachten. Du schreibst an anderer Stelle selbst, dass es an der Einstellung und der Aufstellung gelegen hätte. Ich denke weniger an der Einstellung, aber an der psychischen Verfassung, die Mannschaft hatte die Relegation noch nicht verwunden, dazu der Trainerwechsel, gerade in so einer Situation wäre es sehr gut gewesen, wenn der Trainer die Spieler schon im Wettkampfmodus gekannt hätte. Vorbereitung und Pflichtspiele sind schon immer sehr unterschiedlich.

    Dazu kam der plötzliche Wegggang des Trainers und eines wichtigen Spielers, es ist immer schwierig, wenn ein Großteil der Truppe das Gefühl hat, ein, zwei konnten die Erfolge der letzten Saison für sich versilbern, hier Weiler und Füllkrug und der Rest hat nichts davon, obwohl jedem klar war, dass die Erfolge allein durch die Mannschaftsleistung erungen wurden. Das führt zu Verbitterung, Enttäuschung und Schwierigkeiten wieder unbefangen ins Spiel gehen zu können. Besonders deutlich wurde das bei Burgstaller.

    Dazu kommt das Thema Aufstellung, es war halt einfach nicht möglich Matavz früher zu bekommen und er hat dann einfach den Unterschied ausgemacht. Mit ihm hätten wir sicher in Dresden und gegen Heidenheim besser ausgesehen, aber jetzt zu schließen, na dann hätte man ihn halt einfach früher holen müssen verkennt eben die Realität. Es war aus finanziellen Gründen nicht möglich. Da mag sicher wieder einer kommen und sagen, aber wenn wir am Ende aufsteigen, dann hätte sich das Risiko ihn mit mehr Geld schon vorher zu verpflichten doch gelohnt. Problem dabei ist nur, man hat im Sport nie eine Garantie und solche Aktionen Geld auszugeben was man nicht hat und auf den sportlichen Erfolg zu hoffen, der das ganze dann wieder bezahlt, das hatten wir doch lange genug. Das hat doch genau dazu geführt, dass wir in jede Saison mit einem strukturellen Defizit gegangen sind und wenn dann einmal der sportliche Erfolg ausbleibt, dann steht der ganze Verein auf der Kippe.

    Diese Zockerei führt doch mittel- und langfristig immer in die Katastrophe, nur wenn man es schafft mit den katuellen Gegebenheiten eine Mannschaft zusammenzustellen, die dann Erfolg hat, dann kann man auch finanziell vom sportlichen Erfolg profitieren.

    Am Ende ist jeder Punktverlust unnötig, entsteht durch eigene Fehler und Unvermögen, trotzdem ist die Perspektive, ohne diese Fehler wäre alles gut falsch. Es geht um Menschen, es geht um gruppendynamische Prozesse, da werden immer Fehler passieren. Wichtig ist, dass man aus den Fehlern lernt und hier muss man jetzt eben klar konstatieren, dass dies der spoirtlichen Führung in beeindruckender Art und Weise gelungen ist. Man hat sich nicht wie Beiersdorfer in Hamburg von der Stimmung beeinflussen lassen, man ist weiter ruhig seinen Weg gegangen, man hat eher fein an den Stellschrauben gedreht, natürlich hatte man auch Glück in der einen oder anderen Situation, aber das ist im Fußball immer so.

    Es werden sicher auch wieder schwierigere Phasen kommen, ich glaube nicht, dass wir jetzt bis zum Ende der Saison auf der Erfolgswelle schwimmen können. Die Verletztenliste wird irgendwann ihren Tribut verlangen. Gerade einen Matavz können wir vielleicht ein, zwei Spiele ersetzen, aber auf Dauer wird man sein Fehlen im Ergebnis bemerken. Das hat dann nichts damit zu tun, dass der Trainer es nicht hinbekommt, das hat schlicht damit zu tun, dass Qualität nicht 1:1 ersetzbar ist. Zumindest nicht bei uns, in unsrer finanziellen Situation.

    Und zu guter letzt, auch Du unterschätzt Dresden und Heidenheim immer noch, obwohl die Ergebnisse doch mehr als deutlich sind, das sind beides in dieser Saison sehr gute Mannschaften für die zweite Liga. Vielleicht können sie die Qualität nicht bis zum Ende halten? Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass beide Mannschaften aktuell gute Zweitliga-Qualität darstellen. Das sind keine Mannschaften, die man einfach so schlagen kann.

    Natürlich weiß man das uze Beginn der Saison nicht, aber jetzt noch nachzukarten und zu behaupten da hätte man locker gewinnen müsssen und hätte Punkte „VERSCHENKT“ das ist für mich dann aber schon ein gehöriges Maß an Realitätsverweigerung.

    Die Enttäuschung im Umfeld über die beiden Unentschieden hat die Mannschaft und Schwartz dann sicher auch auf dem falschen Fuß erwischt. Vielleicht hätte die sportliche Leitung da klarer Kommunizieren müssen, dass die Unentschieden ein Erfolg waren, hätte sich deutlicher vor die Mannschaft und den Trainer stellen können. Andererseits hatte man wohl intern genug damit zu tun weitere Neuzugänge zu präsentieren und mit den dann folgenden 4 Niederlagen hat man wahrscheinlich auch nicht gerechnet, konnte man so ja auch nicht.

    Natürlich hat Schwartz da auch Fehler gemacht oder manche Situation unterschätzt, aber das ist auch normal, wenn man in ein neues berufliches Umfeld kommt, das nicht perfekt läuft. Ein Umfeld, das große wirtschaftliche Schwierigkeiten hat und in dem Anspruch und Realität bei den Fans oft weit auseinanderliegen.

    Aber auch hier kann ich nur feststellen, dass Schwartz ein mensch ist, der lernt, der nicht jammert, der Fehler Schritt für Schritt abarbeitet und anders wird man nie Erfolg haben. Wunder mag es ab und an geben, aber man kann sie nicht erzwingen. Was man selbst erreichen kann ist die konstante Arbeit im Kleinklein. Ich bin der Überzeugung, dass Schwartz genau dafür der richtige Mann ist.

    Sorry, aber bei den ersten beiden Spielen von verschenken zu reden halte ich nicht für passend.

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  • Beate60,
    Sie haben einfach so weiter gespielt als wäre Füllkrug noch da.

    Das mußte Schwartz aber auch erst mal erkennen. Das kann er doch nicht ahnen, wie unflexibel da manche sind.

    Nachdem Matavz dann da und einsatzfähig war, hat das wieder besser geklappt.

    Also, hat es Schwartz dann erkannt?was hat er daran geändert?Oder wurde einfach so weiter gespielt und ein passender Spieler für das alte System verpflichtet?

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  • Christian-berlin,
    So wie ich es verstanden hab, letzteres. Vermutlich, weil es einfach nicht absehbar war, wieviel Zeit eine spielerische Verbesserung bei den Spielern benötigt.
    Sah man ja gestern auch wieder, daß Sylvestr kein Spieler für hohe Bälle ist.

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  • Armin,
    „Dazu kommt das Thema Aufstellung, es war halt einfach nicht möglich Matavz früher zu bekommen und er hat dann einfach den Unterschied ausgemacht. Mit ihm hätten wir sicher in Dresden und gegen Heidenheim besser ausgesehen, aber jetzt zu schließen, na dann hätte man ihn halt einfach früher holen müssen verkennt eben die Realität. Es war aus finanziellen Gründen nicht möglich. Da mag sicher wieder einer kommen und sagen, aber wenn wir am Ende aufsteigen, dann hätte sich das Risiko ihn mit mehr Geld schon vorher zu verpflichten doch gelohnt. “

    Ergänzend dazu: wir konnten diesmal einfach nicht mehr Geld in die Hand nehmen. Denn das hätte dann mit an großer Wahrscheinlichkeit einen Punktabzug und weitere Strafgelder nach sich gezogen.

    Die Vorgabe für Bornemann war ganz klar: einen Transfererlös um die 5 Millionen erwirtschaften. Und versuchen trotzdem die Abgänge auszugleichen.
    Da braucht man dann eben auch die Geduld bis Augsburg sein okay gibt. Und hat keine wirklichen Alternativen, mit denen man ansonsten Füllkrug ersetzen könnte.

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  • Halten wir uns doch nicht an der Wortwahl auf. Ob nun „verschenkt“ oder „zu billig abgegeben“ – darum geht es ja nicht. Es ging nicht mal um Matavz (anderes Thema), es ging darum, dass man in beide Partien mit einer Mannschaft an den Start ging, die schon nominell an „Zement anmischen mit Männern mit Bärten“ erinnerte. Und als man dann trotzdem wie vom Glück geküsst in Führung ging, versuchte man etwas, was in Nürnberg noch nie gelang: Ein Ergebnis verwalten. Und wir gingen damals mit einer Mannschaft an den Start, die eine der ältesten der ganzen Liga war.

    Viele Spieler, die heute die Schlüsselspieler sind, kamen nicht zum Zug. Und auch die taktische Mischung ist heute weit mehr so, wie damals auch gefordert:

    Schäfer – Brecko, Margreitter, Bulthuis, Sepsi- Mühl – Leibold, Behrens, Alushi, Burgstaller – Sylvestr

    Da waren in Dresden und gegen Heidenheim im Heimspiel 8 Defensivspieler in der Startelf. In Dresden wechselte man zudem noch defensiver dann ein. Heute spielen mit Kempe und Möhwald zwei deutlich offensiv ausgerichtetere Spieler. Dazu hatte damals schon kaum einer verstanden, warum einer der besten Scorer, Möhwald, fehlte – heute ist Möhwald in der Elf und eben genau der offensive Schlüsselspieler, der durch Standards gefährlich ist und als Vorbereiter und sogar Vollstrecker glänzt.

    Das waren doch die konkreten Vorwürfe damals. Zu defensiv, ohne Esprit, ohne Mut. So sah die Aufstellung aus. So sah die Taktik aus. So sah das Spiel aus. So sahen dann auch die Ergebnisse aus.

    Das hat sich geändert. Jetzt stellt Schwartz rein nominell schon mutiger auf. Jetzt wird auch etwas offensiver im Spiel reagiert. Und jetzt kommen auch die Ergebnisse. So nun mal mein Eindruck. Und ich bin sogar überzeugt, dass da noch Luft nach oben ist, weil Schwartz heute noch sehr zögerlich auf den Spielverlauf reagiert und immer lieber verwaltet als die Chance sieht und ergreift. Das war in St. Pauli auch wieder zu sehen. Und auch in Aue wechselte Schwartz nach dem 1:1 mit Kammerbauer für Leibold. Ein Wechsel für Stabilität und nicht gerade ein Fanal für den Angriff auf drei Punkte.

    Ich betone: Ich bin super froh, dass es läuft und ich bin mehr als froh, dass wir die Trainerdiskussion nicht bis zum Ende führen mussten. Aber nun alles schön zu malen, nur weil die Ergebnisse jetzt stimmen, das liegt mit nicht.

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  • Alexander Endl – Clubfans United,
    Möhwald selbst hat vor einigen Wochen gesagt, daß er in der Defensive noch dazulernen muß. Kempe war anscheinend auch noch nicht fit.

    Kannst du das nicht einfach akzeptieren, daß ein Trainer, der die Mannschaft mehrere Wochen lang trainiert hat, vom Training den Eindruck bekommt, daß es noch zu früh ist, manche Spieler spielen zu lassen?

    Daß er bei einer Berücksichtigung vielleicht die Sorge gehabt hätte, daß die Defensive noch schlechter wird als sie anfangs war?

    Und daß er bei anderen von den Trainingsspielen her den Eindruck hatte, daß sie für die Startelf geeigneter sind?

    Schwartz hat selbst vor dem Start gesagt, daß die Mannschaft, die zunächst aufläuft, nicht die Mannschaft sein wird, die dann 5 Spiele später auf dem Platz steht. Vielleicht ja, weil er als erfahrener Trainer wußte, daß Trainingseindrücke sich im Wettkampf relativieren und daß manche Spieler, die vielleicht auch mit Fitneßdefiziten aus dem Urlaub kamen, sich mit zunehmendem Training stabilisieren und für die Startelf empfehlen werden?
    Ich erinnere mal an Mak. Das war auch immer so ein Trainingsweltmeister, der danach immer wieder massiv enttäuscht hat.

    Du kannst doch gar nicht wissen, ob mit den von dir favorisierten Spielern die ersten beiden Spiele nicht auch noch verloren gegangen wären. Dann hätten wir noch zwei Punkte weniger.
    Insofern beruht deine Aussage bzgl. verschenkter Punkte eben nicht auf Fakten, sondern ist nur eine Möglichkeit von vielen, wie es anders gelaufen wäre, wenn.

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    • Beate60: Alexander Endl – Clubfans United, Möhwald selbst hat vor einigen Wochen gesagt, daß er in der Defensive noch dazulernen muß. Kempe war anscheinend auch noch nicht fit.

      Kannst du das nicht einfach akzeptieren, daß ein Trainer, der die Mannschaft mehrere Wochen lang trainiert hat, vom Training den Eindruck bekommt, daß es noch zu früh ist, manche Spieler spielen zu lassen?

      Denkbare Erklärung, aber wenn hier schon in die Vorbereitung und auf die Testspiele zurückgeschaut wird, frag ich mich im nachhinein, warum hat AS diese Spiele nicht genutzt ein Mannschaft/ ein System ohne Fülle zu finden … es war doch absehbar, dass er geht, aber er hat meist ein HZ gespielt.

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    • Beate60: Kannst du das nicht einfach akzeptieren, daß ein Trainer, der die Mannschaft mehrere Wochen lang trainiert hat, vom Training den Eindruck bekommt, daß es noch zu früh ist, manche Spieler spielen zu lassen?

      Ich bin hier aber kein Feel Good Manager, der für alles Erklärungen sucht. Sondern darf einfach mal kritisch hinterfragen, wenn das Ergebnis nicht stimmt.

      Ich erinnere nur dezent an deine eigene Unversöhnlichkeit mit allem, was Finanzen und Bader zu tun hat. Nichts war/ist als Erklärung erlaubt. Alles wurde nur am Ergebnis gemessen.

      Beim Trainer werden andere Maßstäbe angelegt? Das ist mir nicht schlüssig.

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Ich bin hier aber kein Feel Good Manager, der für alles Erklärungen sucht. Sondern darf einfach mal kritisch hinterfragen, wenn das Ergebnis nicht stimmt.

        Ich erinnere nur dezent an deine eigene Unversöhnlichkeit mit allem, was Finanzen und Bader zu tun hat. Nichts war/ist als Erklärung erlaubt. Alles wurde nur am Ergebnis gemessen.

        Beim Trainer werden andere Maßstäbe angelegt? Das ist mir nicht schlüssig.

        Meine Erklärung:
        Bei Bader und Woy hatte ich Recht. Sie hatten zu kurzfristig geplant. Und sie haben -nun sagen wir -die Wahrheit gebogen. Sie haben zu viele Fehlentscheidungen getroffen und dank der Geduld des Umfelds damit am Ende unseren Verein an den Rande des Ruins gebracht. Auch weil sie zu wenig lernfähig und selbstkritisch waren und immer weiter so agiert haben. Letzteres hab ich kritisiert. Nie, daß sie Fehlentscheidungen getroffen haben, sondern immer, daß sie diese, auch wenn sie selbst von außen offensichtlich wurden, nicht bereit waren zu korrigieren.

        Genau das Gegenteil ist bei Schwartz der Fall. Der ist lernfähig. Der korrigiert Entscheidungen, wenn sie sich als falsch herausstellen und er hat einen mittelfristigen Plan, um Bornemanns langfristigen Plan der sportlichen Konsolidierung mit jungen Spielern realistisch werden zu lassen.

        Das Umfeld hat mit ihm jedoch null Geduld und hat damit seine Arbeit viel zu früh in Frage gestellt und damit dazu beigetragen, daß die Autorität des Trainers angekratzt, unnötig zuviel Druck aufgebaut wurde und damit vielleicht auch ein paar Punkte verloren gingen.

        Schwartz hat eben nicht nur von Spiel zu Spiel geschaut, sondern ist das Ziel, langfristig eine Mannschaft aufzubauen und dabei junge Spieler in die Mannschaft einzubauen und die Mannschaft spielerisch weiter zu entwickeln, strategisch sinnvoll angegangen.

        Wie man erwarten kann, daß bei einer solchen Aufbauarbeit keine Spiele verloren gehen, erschließt sich mir einfach nicht. Wie man das als verschenkte Punkte werten kann, ebenfalls nicht.

        Das gehört einfach dazu, daß dann nicht alles von Anfang an rund läuft. Schau dir doch die Bayern an. Auch die lassen mit einem neuen Trainer Punkte liegen.

        Und ich erinnere dich auch noch einmal daran, daß wir in Dresden immerhin einen Punkt mitgenommen haben und das nur, weil am Ende einer überlangen Nachspielzeit die Spieler zu unkonzentriert waren. Sonst wären es drei gewesen.

        Glaubst du wirklich, das wäre mit jüngeren Spielern sicher vermeidbar gewesen?
        Oder mit dem Verzicht, das Ergebnis ins Ziel zu retten und statt dessen die Offensive zu stärken? Die noch nicht eingespielt war?

        Das Risiko wäre doch viel höher gewesen, das Spiel am Ende zu verlieren.

        Ich hab das auch zu St. Pauli mal so argumentiert. Ich schätze den Trainer so ein, daß er in kritischen Situationen, in denen die Mannschaft anfällig ist, lieber auf Nummer sicher geht, lieber einen Punkt mitnimmt als keinen. Woschdsubbn wertet so etwas als ängstlich. Ich halte es für vorausschauend.

        Ich finde es aus psychologischer Sicht einen guten Ansatz. Z.B. auch, weil durchaus die Gefahr bestand nach Schalke, daß bei einer erneuten Niederlage die Mannschaft wieder in eine gedankliche und/oder gefühlsmäßige Negativspirale kommt.

        Ich kritisiere übrigens nicht, wenn du kritisierst. Ich hänge mich an deiner Wertung auf. Denn sie suggeriert, daß Schwartz am Anfang die falschen Entscheidungen getroffen hat und wir sonst sicher derzeit 22 Punkte plus X hätten.

        Diese Wertung halte ich für falsch. Denn wie du siehst, sind andere Mannschaften, die am Anfang voll gepunktet haben, jetzt auch nicht besser als wir. Und wir alle wissen nicht, wie es gelaufen wäre, wenn irgendeine andere Entscheidung getroffen worden wäre. Sie hätte genauso zu einer Niederlage führen können.

        Wir wissen auch noch nicht, wie erfolgreich Schwartz als Trainer am Ende der Saison sein wird. Und welche Mannschaft dann am Ende spielen wird. Ich bin mir ziemlich sicher, daß wir noch einmal einen Einbruch erleben werden. Und ich hoffe, daß die Fans und die Presse jetzt gelernt haben, daß es Unsinn ist, nach ein paar verlorenen Spielen schon wieder alles samt Trainer in Frage zu stellen.

        Deine Kritik, daß Bornemann und Schwartz ja mit dem Konzept Jugendentwicklung angetreten sind und sich da widersprochen haben, wenn sie anfangs fast nur erfahrene Spieler aufstellen, halte ich einfach für zu kurz gegriffen.

        Natürlich kann man einfach voll ins Risiko gehen, die jungen, noch nicht fertigen Spieler reinwerfen und die erfahrenen Spieler als Ersatz nehmen, wenn es schief geht.

        Sie haben aber aus meiner Sicht den behutsameren Weg gewählt, daß sie die jungen Spieler so langsam, behutlich und intensiv wie möglich auf ihren ersten Startelfeinsatz vorbereiten. Sie wollen ihnen nicht zu früh zuviel Verantwortung übertragen und damit ein Scheitern riskieren, wenn es vermeidbar ist.

        Und auch die älteren Spieler müssen doch erst einmal zu einer Mannschaft zusammenwachsen, bevor man ihnen dann den einen oder anderen jungen Spieler an die Seite stellt. Warst du es nicht, der darauf hinwies, daß Hovland mit der Doppelaufgabe (Abwehrchef und Mühl anleiten) ziemlich gefordert ist?

        Daß die jungen Spieler zu ihren Einsatzzeiten kommen, sieht man doch derzeit: Mühl, Kammerbauer, Teuchert, Möhwald, Leibold und Hercher sind eben nicht nur pro Forma auf dem Papier in der Mannschaft, sondern werden auch eingesetzt. Und andere aus der U21 sind, wenn man Köllner glauben mag, kurz davor.

        Insofern kann ich einfach nicht verstehen, weshalb du jetzt noch einmal dieses Argument bringst, daß Schwartz sich anfangs widersprochen habe, weil er zu viele erfahrene Spieler in der Startelf hatte. Die Entwicklung zeigt doch, daß er es nicht nur so gesagt hat, sondern daß er daran arbeitet, dieses Ziel zu realisieren. Und daß die Sorge mancher, daß die jungen Spieler am Ende nicht zum Zug kommen werden, unbegründet war.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: BeaKaRa, weil er einen wie Füllkrug wieder wollte, denk ich. Das heißt: System bleibt gleich, nur eben Mister X (der dann Matavz wurde) statt Füllkrug. Natürlich trotzdem risikoreich, wenn man nur einen von der Sorte hat.

      Darüber hatten wir es neulich schon kontrovers. Ich übe in der Vorbereitung ein System mit einem Spieler, der gehen wird, in der Hoffnung einen Spieler zu bekommen, den ich a) noch gar nicht habe und b) dann auch wieder alternativlos ist, wenn er z.B. verletzt ist. Dafür opfert (riskiert?) man dann die ersten Spiele plus etwaige Zeit für Anpassung, um dann im Fall der Fälle (Verletzung) wieder ratlos dazustehen, weil man ja nur auf diesen einen Spieler setzte. Für mich sind das zu viele Hoffnungen in einen Mann.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,
    wie sie mit einem wie Fülle zu spielen haben wussten die Jungs und können sie ja nun mit Matavz nun auch wieder abrufen. Wäre es also nicht sinnvoller die Test für was neues zu nutzen ??

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        • Florian Zenger | Clubfans United: Das ein Spieler mal vier, fünf Spiele ausfällt (recht viel mehr wird’s nicht sein bei nem Anriss), ist jetzt nichts, was ich als „lang“ bezeichnen würde. Mir ist das deutlich zu negativ vom Tenor her, aber das hatten wir ja intern schon. 😉

          Werden wir sehen, wie lange er ausfällt (in der Regel zählt man noch ein wenig drauf, bis der Rückstand dann wieder aufgeholt wird). Zudem bleibt die Problematik: Was, wenn er doch länger ausfällt? Wieder ausfällt? – Ist ja nicht so, dass Fußballer nicht verletzt werden können, der Club kann Lieder davon singen. Ich mag einfach keine Situationen ohne Plan B. 🙂

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  • So wie man gleich einen derartig schlechten Start in der 2.Liga hingelegt hat unerwartet, weil Mannschaft und auch der Trainer aus der 2.Liga kommen und diese gut kennen, genauso unerwartet kam für mich jetzt auch die erneute Serie, mit fast maximaler Punkteausbeute. Auch ein Trainer lernt ja ständig hinzu vor allem wenn er in ein neues Umfeld mit anderen Spielern kommt. Ich bin mit der Entwicklung bis jetzt deshalb d´accord. Ohne nachzusehen sind wir vorne jetzt doch bereits näher dran als letzte Saison um die gleiche Zeit oder? ….daher träumen ist erlaubt

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  • Alte Bauernregel:
    Freitags den Club gewinnen sehn,
    dann wird das Wochenende schön.

    So betrachtet haben wir ein sehr wohlig angenehmes, beruhigendes Wochenende.

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  • Juwe,

    Ich habe mal nachgeschaut:

    Vor einem Jahr hatten wir nach 12. Spieltagen 16 Punkte, also 2 Punkte weniger. Wir waren auf dem 10. Platz, diesmal werden wir 8. oder 9. sein.

    Der Abstand auf die Plätze 3/2/1 war damals 6/7/8 Punkte.

    Wenn Stuttgart gewinnt und Brauschweig gegen H 96 Unentschieden spielt, dann wird der Abstand auf die Plätze 3/2/1 diese Saison 4/7/8 sein.

    Fazit: Ziemlich ähnliche Ausgangslage wie letztes Jahr, nur an Platz drei sind wir dieses Jahr etwas näher dran.

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  • Alexander Endl – Clubfans United,
    Sorry jetzt habe ich das Gefühl Du widersprichst Dir. Aus meiner Sicht hat Schwartz in der Vorbereitung und noch mehr in den ersten spielen ein neues System eingeübt, wir haben zu Beginn mit 4-1-4-1 begonnen, die Spieler mögen vom Namen her eher defensiv geklungen haben, aber von der Aufstellung her war das offensiver. Mühl war die Option, dass wir im defensiven Mittelfeld passsicherer wären, Alushi sollte vorne die Bälle verteilen, mit der „eingespielten“ Abwehr sollte ausreichend Sicherheit hinten herrschen.

    Das Problem ist weniger, dass Schwartz mit dem zielspieler alles auf eine Karte gesetzt hat, das Problem ist viel mehr, dass unsere Mannscjaft kein anderes System erfolgreich Spielen kann. Spätestens nach den ersten 4 Spielen war klar, wir brauchen genau so einen Ersatz für Fülle.

    Insofern Schwartz hat aus meiner Sicht durchaus Alternative versucht, aber auch gemerkt, dass in Nürnberg keine Geduld da ist, mal eine Halbserie etwas neues zu entwickeln.

    Weiler hat das in der Rückrunde 14/15 doch auch versucht und ist mit der Systemumstellung gescheitert. Erst als er im Verlauf der Saison 15/16 mit Fülle als Zielspieler das System gefunden hatte, waren wir erfolgreich.

    Du kannst dem Trainer nicht beides vorwerfen, dass er kein Aletrnativsystem entwickelt, das braucht Zeit und geht nur über Niederlagen und dass er alles auf eine Karte setzt und das erfolgreiche System spielen lässt.

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  • Beate60,
    Ich finde nicht, dass das Konzept „Jugendentwicklung“ konsequent umgesetzt wird und ich finde auch nicht, dass man einem Trainer ein halbes Jahr zum „Zusammenwachsen“ der verschiedenen Bereiche geben darf. Wir können nicht in der einen Saison sagen, dass wir angesichts 10 neuer Spieler erst zusammenwachsen müssen um dann im Jahr danach mit 3 neunen Spielern analog zu argumentieren bzw dem Trainer genauso lange Zeit zu geben. Schwartz tut sich m.E. ganz schwer im „reagieren“. Über die richtige/falsche Analyse kann ich nicht sprechen, weil das nur Mutmaßen wäre. Aber er reagiert weder während der Spiele noch nach den Spielen. Nach zum Teil schwachen ersten Halbzeiten, kam die Mannschaft noch nie personell oder v.a. im Auftreten verändert aus der Halbzeit. Bis Schwartz nach Ergebnisveränderungen reagiert, vergeht unglaublich viel Zeit (z.B. Einwechslung 2 Stürmer gegen 1860 erst 4 Monaten vor Schluss trotz 1:2). Genauso zaudert er jetzt den seit Monaten grottenschlechten Sepsi zu ersetzen. Wenn ich „Jugendkonzept“ ernsthaft umsetzen will, ja wann denn, wenn nicht jetzt? Mehr Tore kann ein Kammerbauer o.Ä. auch nicht verschulden. Bei Mühl, der verständlicherweise bisher fat immer ein Unsicherheitsfaktor war, ertragen wir es auch. Wahrscheinlich tue ich Schwartz unrecht und habe mich auch ein wenig durch sein für mich nicht überzeugendes Auftreten negativ auf ihn eingestellt. Die positive Serie hängt für mich an ganz klaren Faktoren: Burgstaller ist in Form gekommen, er macht den Unterschied. Kirschbaum hält anders als Schäfer aktuell Klasse und hält uns sogar bei Elfmetern im Spiel. Daneben haben wir auch mal Glück. Ansonsten sehe ich uns keinesfalls defensiv gefestigter oder gar wacher (z.B. Anfangsphase St. Pauli) bzw. gar spielerisch besser. Ich erkenne noch immer kein System bzw. Automatismen, wie z.B. ein konzertierten Pressing, wir stehen häufig noch weit voneinander entfernt. Ich freue mich, dass wir einen positiven Lauf haben und ich traue uns durchaus Platz 3 am Ende zu, wenn uns das Verletzungspech auch irgendwann mal wieder erspart bleibt und Schwartz endlich auf die Gegebenheiten im Spiel und der Struktur des Vereins reagiert bzw. Bornemann ihn dazu motiviert.

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    • André, Schwartz sieht Kammerbauer schlicht und ergreifend nicht als Außenverteidiger, deshalb ist er für ihn keine Alternative zu Sepsi. Das muss man nicht zwingend teilen, aber zumindest respektieren, erst recht wenn man sieht, dass Kammerbauer als DM ja eindeutig tauglich ist. (Als Alternative zu Sepsi würde ich ihn auch nicht sehen, eher als Alternative für Brecko)

      Mit Schlusspfiff in Aue standen drei Spieler am Platz, die letztes Jahr noch für unsere U19 gespielt haben, drei Spieler, die für die U20 des DFB nominiert sind. Da zu sagen man sehe das Jugendkonzept nicht ernsthaft umgesetzt, ist mir dann doch zu stark. Jenseits dessen, dass so ein Jugendkonzept in meinen Augen nichts ist, was nach vier Monaten schon tragfähig sein muss, wenn man grad erst umstellt.

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      • Hä ? Wie passen die beiden Aussagen denn jetzt zusammen Herr Zenger 😮

        Florian Zenger | Clubfans United:
        André, Schwartz sieht Kammerbauer schlicht und ergreifend nicht als Außenverteidiger, deshalb ist er für ihn keine Alternative zu Sepsi. Das muss man nicht zwingend teilen, aber zumindest respektieren, erst recht wenn man sieht, dass Kammerbauer als DM ja eindeutig tauglich ist. (Als Alternative zu Sepsi würde ich ihn auch nicht sehen, eher als Alternative für Brecko)

        Florian Zenger | Clubfans United: Leibold und Kammerbauer sind die nominellen AV-Backups, dahinter dann Lippert und Carls aus der U21. Passt schon. Eigentlich ist ……….

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  • So, dass in der Kaderplanung Kammerbauer als RV-Backup eingeplant war, der das auch spielen kann (siehe U21), Schwartz Kammerbauer aber als im DM stärker ansieht und lieber da spielen lässt. Auch weil Kammerbauer Brecko-Ersatz ist und er an dem in Schwartz’Augen nicht vorbeikommt, er ihm aber Einsatzzeiten geben will. Als LV kommt er einfach nicht in Frage für Schwartz.

    Deshalb ist es in meinen Augen auch komisch jetzt zu verlangen, dass der statt Sepsi spielen soll und deshalb dann das Jugendkonzept in Frage zu stellen, weil ein Spieler, der als RV eingeplant war, dem Trainer aber als DM besser gefällt, nicht den wackligen Stamm-LV ersetzt.

    Dass Kammerbauer für mich n guter RV ist, ist was anderes und wenn Brecko ausfiele, würde der da auch spielen können, aber Brecko scheint ja wirklich nie verletzt zu sein.

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  • Dazu kommt, dass Leibold als linker AV nie wirklich überzeugt hat, wir mit Sepsi aber die erfolgreiche Serie letztes Jahr gespielt haben und auch jetzt mit Sepsi zu den Mannschften mit den wenigsten Gegentoren in den letzten 6 Spielen gehören.

    Wenn hier immer wieder hohes Pressing gefordert wird, frage ich mich, wie man das mit unserer Verteidigung spielen will, unsere Stärke ist die defensive Grundordnung vor dem 16er, keinesfalls hohe Geschwindigkeit in der Rückwärtsbewegung, was bei hohem Pressing notwendig wäre.

    Im Zweifel bringt Schwartz immer den Jugendspieler als Alternative, siehe Mühl statt Hovland für Margreiter oder Bulthuis.

    Ich sehe es aber auch so, dass Schwartz eher auf Nummer sicher geht, als hohes Risiko zu gehen, klar mit mehr Risiko hat man immer mehr Chancen viel zu gewinnen, aber umgekehrt bedeutet Risiko acu immer mehr Gefahr, dass es komplett schief geht. Nach unserem Start kann ich kein Potential für viel Risiko erkennen. Dem Trainer nach 2 Punkten aus 6 Spielen vorzuwerfen, dass er zuwenig Risiko geht, fiele mir nicht ein.

    Und jetzt alles umzuwerfen, wo die Mannschaft erfolgreich spielt verstehe ich auch nicht.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,
    Das ist aber doch keine lösungsorientierte Argumentation. Sepsi überzeugt nachhaltig nicht. Es muss uns doch egal sein, wen Schwartz wo sieht. Ich erwarte einfach, dass er „reagiert“. Ob das dann mit Kammerbauer, Leibold oder wem auch immer auf LV/RV ist. Wenn ich jedoch schon ein Jugendkonzept verfolge bzw. es keine Alternativen dazu gibt und auf der 6 eben kein Platz für Kammerbauer ist, muss man eben kreativ werden. Du sprichst von den „3 Spielern, die aus dem U19-Stall kommen, und die am Ende auf dem Platz standen. Gerade Teuchert mit seinen bisherigen 5-Minuten Alibi-Einsätzen ist doch weiß Gott kein Beleg für das erfolgreiche Umsetzen. Verstehen wir uns nicht falsch: Schwartz wird in erster Linie an seinen Ergebnissen gemessen. Er darf also gerne auch eine Old-School Truppe auf den Platz stellen. Gerade jedoch i.V.m. dem Jugendkonzept sehe ich nicht, dass er weder während eines Spiels noch nach den Spielen auf Leistung, System, etc. entscheidend reagiert.

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  • André, wenn der Kader niemanden hergibt, der defensiv stabiler ist als Sepsi, dann muss Schwartz das an Bornemann herantragen und sagen „Schau Dich um“. Da dann zu ändern, um der Änderung willen, ist auch nicht zielführend. Ich würde auch gern Lippert da mal ausprobiert sehen, aber ich kann das aus meinem Schreibtischstuhl raus locker sagen, wenn’s schief geht, hab ich keine Verantwortung. Ja, Sepsi ist schwach, aber das populistische „Schlechter geht’s nicht“ stimmt halt dann auch nicht. Es geht noch deutlich schlechter, aber natürlich auch viel besser.

    Teuchert hat 166 Minuten Einsatzzeit in neun Pflichtspielen, das ist jetzt schon ungefähr dreieinhalb Mal so viel wie in der gesamten Vorsaison (4 Pflichtspiele, 48 Minuten). Da grenzt von „Alibi-Einsatzzeiten“ zu sprechen in meinen Augen fast schon an postfaktisches Argumentieren, selbst wenn nur vier der Einsätze länger als 15 Minuten war. Er ist, wenn nicht verletzt, immer Teil des Kaders und bekommt seine Minuten. Wenn er – wie Schwartz es sagt – aber schlecht trainiert und dann nach seinem Tor gegen Union plötzlich schleifen lässt, dann muss er halt auch wie jeder andere behandelt werden und halt auch mal draußen bleiben. Jugendkonzept heißt eben nicht zwingend, dass man die Jungs in der Startelf verheizt, ob sie’s drauf haben oder nicht, sondern auch geduldig ranführen und manchmal eben auch noch erziehen.

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  • Florian Zenger | Clubfans United, gut, Kammerbauer sehe ich auch nicht auf Links.
    Ich verstehe das jetzt mal so, dass sich deine Meinung zu den Außenverteidigern nicht unbedingt mit der von Schwartz deckt.😊 Wir sollten aber diese Saison noch einen anderen RV sehen, Brecko hat am Freitag bereits die 4. Gelbe gesammelt. Vielleicht auch ein Anzeichen, dass er langsamer geworden ist !?

    Im Übrigen hoffe ich Alushi gibt nach seiner Rückkehr den Polak unter Weiler und Schwartz behält den Kurs der Jungen bei 😉

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  • Matavz ist sicher wichtig für unser Spiel, aber ich bleibe dabei, dass die Alushi-Verletzung den Wendepunkt unserer Saison darstellt. Für mich hat Schwartz, was ich u.a. an seinen Wechseln festmache, nicht großartig dazugelernt, sondern wurde durch die Personalsituation zu seinem Glück gezwungen.

    Wie schießen wir denn jetzt unsere Tore? Genau wie letzte Saison, nach Möhwald-Standards und nach schnellen Gegenstößen, bei denen Alushi sich noch zweimal drehen und dann nach hinten passen würde.

    Hätten wir das von Saisonbeginn an haben können? Ich sage ja. Aber dazu hätte man in der Vorbereitung vielleicht ohne Fix-Abgang Füllkrug spielen und eine Startelf finden sollen und keinen Alushi ohne Mannschaftstraining auf eine Schlüsselposition stellen sollen…

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    • xxandl: Matavz ist sicher wichtig für unser Spiel, aber ich bleibe dabei, dass die Alushi-Verletzung den Wendepunkt unserer Saison darstellt. Für mich hat Schwartz, was ich u.a. an seinen Wechseln festmache, nicht großartig dazugelernt, sondern wurde durch die Personalsituation zu seinem Glück gezwungen.

      Wie schießen wir denn jetzt unsere Tore? Genau wie letzte Saison, nach Möhwald-Standards und nach schnellen Gegenstößen, bei denen Alushi sich noch zweimal drehen und dann nach hinten passen würde.

      Hätten wir das von Saisonbeginn an haben können? Ich sage ja. Aber dazu hätte man in der Vorbereitung vielleicht ohne Fix-Abgang Füllkrug spielen und eine Startelf finden sollen und keinen Alushi ohne Mannschaftstraining auf eine Schlüsselposition stellen sollen…

      Ja, das sehe ich genauso. Weshalb der bereits feststehende Abgang von Füllkrug, nicht schon in der Vorbereitung eingeübt wurde, ist mir schleierhaft. Weshalb mussten wir denn Polak überhaupt ersetzen, wie man sieht, haben wir genügend gute Spieler fürs defensive Mittelfeld?
      Jetzt ist Alushi bald wieder fit und darf dann wieder von Beginn an spielen und unser Spiel verschleppen, wetten? Da könnte auch eine Rolle spielen, daß sowohl der Trainer als auch Alushi von der Sports Entertainment Group (SEG), beheimatet im Steuerparadies Amsterdam, betreut werden.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: Wie viele DM wir haben, zeigt sich ja jetzt, wo der gelernte Außen Leibold innen spielen muss.

      Man kann es aber auch so sehen, dass wir trotz der Ausfälle von Behrens, Erras, Alushi und die Notwendigkeit Mühl hinten einzusetzen (durch die Ausfälle von Margreitter und Bulthuis) immer noch einen gelernten DM auf der Bank sitzen haben, der uns nach seiner Einwechslung weiterhelfen kann.

      So schlecht können wir also nicht besetzt sein, wenn wir den Ausfall von 4,5 Stammspielern verkraften.

      Ich bleibe bei meiner Ansicht aus dem Sommer: van Aanholt hätte ich lieber hier gesehen als Alushi. Und warum der erhöhte Bedarf auf den offensiven außen gesehen wurde, erschließt sich mir auch nicht ganz, aus der Gruppe Salli, Gislasson, Kempe, Hercher und Parker saß bis jetzt immer mindestens einer auf der Tribüne.

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  • xxandl, meinst Du Kammerbauer („gelernter“ RV) oder Evseev („gelernter“ OM)?

    Wenn man sieht, dass Parker und Gislason eigentlich Dauer angeschlagen sind, ist das schon verständlich, wobei sich mir die Notwendigkeit der Parker-Leihe nicht erschließt, es sei denn die war eine Art „Weichmachgeste“, um Matavz zu kriegen.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,
    dass Kammerbauer gelernter RV sein soll, wäre mir neu, der hat doch erst in der zweiten Mannschaft regelmäßig dort gespielt?

    Evseev hat auf all seinen Stationen verschiedenste Mittelfeldpositionen gespielt, klassischer offensiver Mittelfeldspieler ist da keiner. Gilt übrigens auch für Möhwald, der ja auch in einer defensiveren Rolle zuhause wäre.

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  • Gut, echte gelernte AV gibt’s heutzutage eh kaum, das sind oft umfunktionierte LM/RM, aber dass Schwartz Kammerbauer als DM gesehen hat, hat viele auf der NLZ-Ebene überrascht, das ist in den Gesprächen vor Ort doch recht klar geworden, er war ja auch unter Weiler als AV im Trainingslager.

    Evseev ist auch kein DM, klar kann man den da bringen (wie Möhwald), aber verschenkt ist er da auf jeden Fall, weil er da mehr Defensivaufgaben hat und seine Übersicht auf engstem Raum da auch nicht so gefragt ist.

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    • Florian Zenger | Clubfans United:
      Gut,….
      ……

      Evseev ist auch kein DM, klar kann man den da bringen (wie Möhwald), aber verschenkt ist er da auf jeden Fall, weil er da mehr Defensivaufgaben hat und seine Übersicht auf engstem Raum da auch nicht so gefragt ist.

      Ist das so ? Wäre Evseev denn eine Bereicherung ? Bisher kenne ich ihn nur verletzt, verliehen oder auf der Bank.

      @Beate, im Prinzip suchen alle einen Philipp Lahm in jung. 😉

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  • Ich hab es schon mal gefragt und keine Antwort bekommen. Weshalb ist es so schwer, ein guter Außenverteidiger zu werden? Was ist das Besondere an dieser Position? Kann mir das mal einer erklären?

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  • Beate60, weil man wegen der Zwitterrolle, die ein AV heutzutage idealiter erfüllen muss, quasi einen von vorn bis hinten kompletten Spieler braucht: Schnell, passsicher, gute Flanke, guter Offensiv- und Defensivzweikampf, dazu am besten noch gutes Kopfballspiel fürs Einrücken bei Flanken von der Gegenseite und auf jeden Fall extrem viel Übersicht. Auf unserem Level wirst Du aber immer Abstriche machen müssen, wahrscheinlich lieber offensiv als defensiv, weil es gar nicht so viele Spieler gibt, die ein solches Profil ausfüllen können.

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  • Holle, ich find er kommt schlecht weg in der Beurteilung, hätte mMn durchaus das Auge und die Passsicherheit gerade als Einwechselspieler mal ein Spiel zu beruhigen ohne offensiv zu viel preiszugeben an potentieller Gefahr. Andererseits muss es jenseits der Verletzungsanfälligkeit auch nen Grund haben, warum er bei den Trainern in Nürnberg nie ne Rolle spielte.

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  • Meint Ihr das ernst, dass wir die ganze Vorbereitung ohne Füllkrug hätten spielen sollen? Was hätte Hannover dann wohl gezahlt? Was wäre gewesen, wenn Hannover Füllkrug dann doch nicht genommen hätte? Unser bester Offensivspieler verbrannt und kein Geld.

    Natürlich wird man im Laufe einer Saison immer mal wieder feststellen, dass man auf einer Position eher zu dünn besetzt ist, aber auf den AV haben wir zwei Spieler die kaum verletzungsanfällig sind und mit Leibold, den ich nicht so stark sehe, da hoffe ich noch auf einen aus der U21 oder U19 und Kammerbauer haben wir Ersatz aus der eigenen Jugend.

    Ganz ehrlich ich finde auch, dass Pepsi, aber noch mehr Breçko bei uns zu schlecht wegkommen. Natürlich gibt es bessere Als, vielleicht sogar den einen oder anderen in Liga 2, aber beide bieten soliden Zweitligafußball, mit all dessen Problem, Defizite in dem einen oder anderen Bereich, immer mal Fehler, die den Zuschauer an den Rand des Nervenzusammenbruchs führen.

    Natürlich sind beide keine Spieler mit ewiger Perspektive, aber beide sind aktuell gute Optionen und es hat ja auch einen Grund, warum wir letztes Jahr erst mit den beiden in die Spur gefunden haben. Und dass Breçko bei uns Kapitän ist hat auch seinen Grund, ich frage mich schon wie man auf die Idee kommt, den demontieren zu wollen.

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  • Btw. wir haben heute 2 Punkte mehr als letztes Jahr, liegen nur 4 statt 6 Punkte hinter Platz 3. Schwartz ist erfolgreicher als Weiler und irgendwie bekommt es keiner mit, bzw. wird der Erfolg Glück, dem Co-Trainer, oder der Form von Burgstaller zugeschrieben. Finde ich schon interessant. Ein klein wenig habe ich da schon den Eindruck, dass mancher hier sein persönliches Bild von Schwartz nicht von der Realität beeindrucken lassen will.

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    • Armin:
      Btw. wir haben heute 2 Punkte mehr als letztes Jahr, liegen nur 4 statt 6 Punkte hinter Platz 3. Schwartz ist erfolgreicher als Weiler und irgendwie bekommt es keiner mit, bzw. wird der Erfolg Glück, dem Co-Trainer, oder der Form von Burgstaller zugeschrieben. Finde ich schon interessant. Ein klein wenig habe ich da schon den Eindruck, dass mancher hier sein persönliches Bild von Schwartz nicht von der Realität beeindrucken lassen will.

      Oder immer noch denkt, der Erfolg der letzten Saison lag nur an Erras, Schöpf und Füllkrug….

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  • Natürlich meine ich das ernst. Wenn sich Füllkrug seit Mai mit Hannover einig ist, dann brauche ich ihm keine prominente Rolle mehr einräumen, sondern dann muss ich ausprobieren wie es denn ohne ihm funktionieren könnte.

    Wenn keine Einigung zu stande kommt, ist er ohnehin sauer, ob er da in der Vorbereitung groß gespielt hat, spielt da dann auch keine Rolle. Und Marktwert generierst du in Testspielen sicher keinen. Im Gegenteil, Hannover wird sogar froh sein, wenn ihr Wunschspieler nicht auf dem Regionalliga-Acker in Hintertupfing umgegrätscht wird.

    @Armin: Das Szenario kann man schlecht vergleichen, Sepsi kam verletzt, Brecko ganz spät, verteidigen mussten die ebenfalls neuen Leibold und Möhwald, im Zentrum davor der ebenfalls neue Behrens, Margreitter kam quasi mit dem Ende der Transferphase.

    Schwartz musste genau einen Spieler einer funktionierenden Mannschaft ersetzen und hatte trotzdem den schlechteren Saisonstart. Und funktionieren tut die Mannschaft, seit unser „Schnittstellenspieler“ verletzt fehlt…

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    • xxandl:
      Natürlich meine ich das ernst. Wenn sich Füllkrug seit Mai mit Hannover einig ist, dann brauche ich ihm keine prominente Rolle mehr einräumen, sondern dann muss ich ausprobieren wie es denn ohne ihm funktionieren könnte.

      Und was ist mit Burgtaller und Leibold? Beide haben ziemlich früh davon gesprochen, den Club in Richtung 1. Liga verlassen zu wollen….

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      • Ckoestner: Und was ist mit Burgtaller und Leibold? Beide haben ziemlich früh davon gesprochen, den Club in Richtung 1. Liga verlassen zu wollen

        Man wird im Laufe einer Saison immer wieder damit konfrontiert werden, dass Spieler gehen wollen.

        Wenn Hannover aber schon im Mai den Hannoveraner Füllkrug als Wunschspieler ausruft und sich mit ihm einigt, dann kann man schon davon ausgehen, dass der Transfer früher oder später zustande kommt, weil sich Bader dort sonst gleich mal ziemlich blamiert.

        Freiburg und Ingolstadt scheinen hingegen ja nur mal abgeklopft zu haben, wie groß unsere Geldnöte wirklich sind…

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  • Armin, bei dir hört sich das an als ob wir Sepsi morgen weg schicken wollten. Es geht aber tatsächlich darum auf beiden Außenverteidigerpositionen die besten Spieler zu finden und einzusetzen nicht mehr und nicht weniger. 😉

    Und ab vom Thema: Ob den Bayern und manchem Bundesligisten jetzt langsam der Arsch auf Grundeis geht ? Die Brause erobert die Liga 😕

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    • Holle: Und ab vom Thema: Ob den Bayern und manchem Bundesligisten jetzt langsam der Arsch auf Grundeis geht ? Die Brause erobert die Liga

      das finde ich schon beinahe wieder witzig. Das hat was von „selbst schuld“. Die Bayern hätten das mit ihrer Macht sicher verhindern können. Sollen sie es doch bereuen :mrgreen:

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  • Sportlich gesehen, haben die Bayern nur einen Gegner: sich selbst. Wenn die Bayern ihr Potential halbwegs ausspielen, wird niemand anderer Meister, auch auf lange Sicht.

    Wirtschaftlich gesehen, war/ist es für die Bayern aber dringend notwendig, dass es in der Bundesliga Mannschaften gibt, die halbwegs konkurrenzfähig sind.

    Die Gelder aus der internationalen Vermarktung entscheiden darüber, wer in Europa künftig den Ton angibt. Wenn inzwischen Premier-League-Aufsteiger den Bayern auf dem Transfermarkt hochklassige Talente streitig machen, läuten die Alarmglocken in München sicher intensiver, als wenn RB Leipzig nach zehn Spieltagen punktegleich ist.

    Wir sprechen hier von einem Konzern im Unterhaltungsbereich, der eine halbe Milliarde Euro umsetzt. Arsch auf Grundeis gehen… Arsch ablachen!

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  • Also wenn ich Florian und Holle richtig verstanden habe, dann muß sich ein Spieler erst zu einem guten Außenverteidiger entwickeln. Es sei denn man hat ein Ausnahmetalent gefunden, der bereits als junger Spieler perfekt ist und Philipp Lahm heißt.

    Und man verzichtet beim AV eher noch auf offensive Fähigkeiten und Geschwindigkeit als auf Erfahrung und defensive Qualitäten?

    Nun hat Leibold aber anscheinend eher offensive als defensive Stärken? Ist es da nicht dann tatsächlich sinnvoll, ihn zunächst als Außenstürmer einzusetzen und ihm das defensive Denken auf dieser Position beizubringen?

    Und ihn dann nach hinten zu ziehen?

    Wäre umgekehrt die Gefahr nicht groß, daß er ein Unsicherheitsfaktor bleibt so wie Angha anno dazumal?

    Und damit vielleicht sogar hier bei den Fans als Flop wahrgenommen wird? Der er gar nicht ist, wenn man ihn gut ausbildet und langsam an seine Aufgaben ranführt?

    Nur zum Verstandnis noch eine weitere Frage: bei Fifa und co. wie ist das da? Wie entwickelt man da einen Spieler, den man gesetzt hat? Oder sind die einfach von Haus aus perfekter?

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  • xxandl,
    Ich denke, man kann darüber streiten, ob man Füllkrug in der Vorbereitung noch hat berücksichten sollen. Es ist nicht klar, ob Schwartz davon ausgehen mußte, daß die Verpflichtung von Matavz so lange auf sich warten läßt.
    Soweit ich mich erinnere hat er anfangs ein anderes System spielen lassen. Aber ich habe die Testspiele nicht verfolgt. Hat er da nur Weilers System spielen lassen? Wie konnte Bulthuis dann zu der Aussage kommen, daß man unter Schwartz endlich nicht mehr nur hoch und weit spielen muß? Das muß er doch auch vorher geübt haben? Oder hat er immer nur das alte System trainieren lassen und dann auf einmal bei den Pflichtspielen anders spielen lassen?
    War es nicht eher so, daß die Spieler dann in der Drucksituation mit dem anderen, vorher geübten Spiel nicht klar kamen und in ihrer Not wieder auf Hoch uund Weit zurückgegriffen haben? Und Schwartz irgendwann akzeptiert hat, daß sie von Kurzpassspiel überfordert sind?

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  • Ach und noch eine Frage: es war ja auch unter Bader schon so, daß das Mittelfeld sehr stark besetzt war und hier öfter gefragt wurde, weshalb kein guter AV verpflichtet wurde. Obwohl da auch schon immer Bedarf bestand.
    Kann es sein, daß mangels Ausnahmetalenten auf der AV-Position viele Vereine hoffen, daß sich Spieler, die ursprünglich im DM spielen, zu einem guten AV entwickelt werden können?

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    • Beate60:
      Ach und noch eine Frage: es war ja auch unter Bader schon so, daß das Mittelfeld sehr stark besetzt war und hier öfter gefragt wurde, weshalb kein guter AV verpflichtet wurde. Obwohl da auch schon immer Bedarf bestand.
      Kann es sein, daß mangels Ausnahmetalenten auf der AV-Position viele Vereine hoffen, daß sich Spieler, die ursprünglich im DM spielen, zu einem guten AV entwickelt werden können?

      Ja mei, der Bader war damals schon ein Visionär und wusste, wie das Business läuft.

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      • Alex: Ja mei, der Bader war damals schon ein Visionär und wusste, wie das Business läuft.

        Naja, ich seh das bei ihm relativ. Denn so wirklich überzeugende AV´s haben wir ja nie gehabt. An allen wurde rumgemäkelt.
        Aber so wie sich das abzeichnet, ist er daran tatsächlich nicht schuld. Es scheint eine sehr elitäre Position zu sein, für die sich kaum jemand finden läßt, der die Position zufriedenstellend ausfüllen kann.

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  • Ich sehe Leipzig nicht so stark auch wenn sie derzeit einen guten Lauf haben und Hasenhütl hat schon in Ingolstadt Top Arbeit geleistet, sie machen auch inhaltlich vieles richtig, das hat nicht nur mit Geld zu tun, normalerweise könnten sie mit dem Kader (noch) nicht auf Augenhöhe mit dem FCB spielen.

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  • Bemerkenswerter, auch wenn ich damit keine Sympathien sammle :-), finde ich Hoffenheim, die im Abstiegskampf auf einen 28 jährigen A-Jugendtrainer gesetzt haben mit Nagelsmann der mittlerweile sehr erfolgreich ist mit seiner Taktik und Spielystem, will mal sehen, wer sonst dazu den Mut gehabt hätte mitten im Abstiegskampf. Das war All In und das zahlt sich jetzt aus.

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  • Beate60, vielleicht ist Jonas Hector ein gutes Beispiel für einen Außenverteidiger. Durch sämtliche Maschen der NLZs sowie DFB-Leistungszentren geschlüpft um am Ende in der Nationalmannschaft als Linksverteidiger zu landen. Der Traum jedes Fußball spielenden Jungen.
    Ich denke im Jugendbereich kann und möchte man einen Spieler gar nicht auf eine Position hin trimmen, selbst im 2. Goldenen Alter (B-Jugend) ist da noch viel Veränderung möglich.

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  • Beate60,
    Füllkrug musste man bis zur Vertragsunterschrift berücksichtigen, um überhaupt Verhandlungsdruck aufbauen zu können. Ansonsten wäre der Club erpressbar gewesen und hätte für Füllkrug keine gute Ablöse bekommen.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,
    Ich finde gerade bei einem jungen Spieler wie Teuchert den Verweis auf die letzte Saison zu bringen, in der er erst in den letzten Spielen eng an der Mannschaft dran war, als Augenwischerei. Na klar hat Teuchert dann relativ gesehen „viel mehr“ Einsatzzeit. Bei theoretisch 34 x 5 Min. könnte er sich trotzdem nicht entsprechend entwickeln. Mir geht es auch gar nicht um ein dogmatisches Einsetzen junger Spieler, sondern um einen sinnvollen Einsatz. Mit sinnvoll meine ich kontrolliertes Risiko: also z.B. um Sepsi und einen verletzten Mittelstürmer zu ersetzen. Wären wir letzte Saison nicht dazu gezwungen worden, Errras gegen FSV Frankfurt zu bringen, hätten wir seine Entwicklung verschlafen.

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    • André:
      Wären wir letzte Saison nicht dazu gezwungen worden, Errras gegen FSV Frankfurt zu bringen, hätten wir seine Entwicklung verschlafen.

      Gezwungen? In dem Spiel saßen Petrak und Polak auf der Bank.

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  • André, Teuchert gehört seit zwei Jahren zum Profikader, hat schon Ismael debütiert. Dass Weiler dann nicht auf ihn gesetzt hat, lag nicht nur am Alter, sondern auch an seiner Trainingseinstellung, daher ist der Hinweis darauf, dass er letztes Jahr kaum zum Einsatz kam, obwohl teil des Profikaders und das jetzt anders ist, mMn schon tauglich. Aber Schwartz ist jetzt halt auch schon der zweite Trainer, der sich beklagt, dass Teuchert sich schnell zu sicher fühlt, dann im Training nachlässt, zu schnell zufrieden ist.

    Weiß auch nicht, inwiefern wir letztes Jahr „gezwungen“ waren auf Erras zu setzen. Weiler hätte genauso gut Sepsi drin lassen können und weiter mit Leibold als zweitem DM spielen können oder aber Polak neben Behrens stellen können, wenn er Sepsi rausnehmen wollte. Eine Notwendigkeit im Sinne von alle anderen verletzt gab es nicht.

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  • Holle,
    Das dürfte aber doch für alle Positionen zutreffen?
    Oder heißt das, gute AV werden erst später entdeckt als Spieler auf anderen Positionen?
    So wie ich Florian verstanden hab, müssen sie über mehr Fähigkeiten verfügen als Spieler auf anderen Positionen?
    Also muß man darauf warten, bis ein Profi dann zeigt, daß er für diese besonderen Aufgaben das Potential hat? Und ihn dann auf die Außenposition ziehen?

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    • Beate60: Holle, Das dürfte aber doch für alle Positionen zutreffen? Oder heißt das, gute AV werden erst später entdeckt als Spieler auf anderen Positionen? So wie ich Florian verstanden hab, müssen sie über mehr Fähigkeiten verfügen als Spieler auf anderen Positionen? Also muß man darauf warten, bis ein Profi dann zeigt, daß er für diese besonderen Aufgaben das Potential hat? Und ihn dann auf die Außenposition ziehen?

      Es gibt für mich kein Indiz dafür daß alle anderen Feldspieler über weniger Fähigkeiten verfügen müssen als ein AV, jede Position hat ihre spezifischen Anforderungen.
      Was natürlich sein kann, daß es auf den Position schwieriger ist Spezialisten zu finden besonders auf der linken Außenbahn defensiv, weil man dan idealerweise schon einen starken linken Fuß braucht.
      Und für den Nachwuchs es gibt eben kaum ruhmreiche Linksverteidiger 🙂 vielleicht ist für junge Spieler die Außenverteidger Position einfach nicht ganz so attraktiv, so daß man halt immer irgendjemanden dahin stellt im Nachwuchsbereich.
      Außer Manfred Kaltz und seine Bananenflanken fällt mir kaum ein AV ein, der sich ruhmreich in den Erinnerungen hält.

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  • Vielleicht sind AVs nur ein Nachwuchsproblem, kann mich selber noch erinnern, lang ists her 🙂 wenn einer nicht kicken konnte, dann kann er links oder rechts hinten wenig Schaden anrichten und sich wenigstens dem Gegner in den Weg stellen oder ihm die Schuhe kaputt treten. Wenn einer richtig gut kicken konnte spielten hat man ihn ins Mittelfeld oder Sturm

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  • Juwe,
    Also da fallen mir aus dem stegreif neben Kaltz noch Brehme, Briegel, Lahm, Roberto Carlos … ein. Dass es keine Vorbilder geben soll kann man wirklich nicht sagen.

    Aber die anforderungen sind halt schon extrem, auf dieser Position benötigt man, heute nochmehr durch die 4er Kette mit Einrücken, einfach den perfekten Fußballer. Nach binten gutes defensives Zweikampfverhalten, Sprintfähigkeit und Ausdauer, Frusttoleranz, oft stehst Du außen läufst die Linie entlang und bekommst keinen Ball und musst dann bei generischem Ballbesitz sofort in Hochgeschwindigkeit wieder zurück. Bei eigenem Angriff sollte der AV dribbelstark sein, auch mal ein 1:1 gewinnen, Flanken können, aber auch einen guten Torschuss haben.

    Wenn man einen solch perfekten Spieler hat, dann überlegt natürlich jeder Trainer ob er den unbedingt auf außen stellen muss, wo er halt schlicht weniger Ballkontakte hat.

    Man sah das dann auch bei Guardiola, der Lahm auf außen verschenkt sah.

    Sprich beim AV bist Du ständig im Zwiespalt, Du willst den perfekten Fußballer und wenn Du ihn hast, dann denkst Du auf Außen ist der doch eigentlich verschenkt. Das dürfte schon in der U17 und. U19 so sein, was dann auch noch dazu führt, dass ein guter Nachwusüchsspieler dort oft nicht bleibt.

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    • Armin: Dass es keine Vorbilder geben soll kann man wirklich nicht sagen.

      Stimmt. Und wir hatten ja in jüngster Zeit selbst einen langjährigen LV, der inzwischen ja auch mit einem „Block“ geehrt wurde.
      Und sein potentieller Nachfolger kam ja aus dem eigenen Stall und ist seit seinem Wechsel in die Hauptstadt (und nach seiner Verletzung) dort in der letzten bzw. auch in dieser Saison einer der Leistungsträger und immer noch im Kader der U-Mannschaften (aktuell U23). So schlecht waren wir da also nicht aufgestellt bis zum Abstieg.
      An solchen Dingen zeigt sich wie fatal nicht nur in finanzieller, sondern eben auch in sportlicher Hinsicht, der Abstieg und der inzwischen mindestens dreijährige Aufenthalt in Liga 2 war bzw. ist.

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    • Armin: Also da fallen mir aus dem stegreif neben Kaltz noch Brehme, Briegel, Lahm, Roberto Carlos … ein. Dass es keine Vorbilder geben soll kann man wirklich nicht sagen.

      Also da muss ich schon etwas lachen. Die meisten genannten haben ja nun einen ganz anderen Außenverteidiger gespielt. Wenn ich recht informiert bin, waren da noch 3 in der Mitte – heißt das z.B. Kopfballstärke nicht so wichtig ist und insgesamt die Verteidigungsarbeit nicht so entscheidend war. Deshalb weist Juwe dafür auch zurecht daraufhin, dass dort im Jugend/Amateurfußball oft die landen, die halt nicht so viel können. Kenn ich gut aus meiner eigenen „Karriere“ 😉
      In der Viererkette sind die Aufgaben dann doch komplexer. Um die „modernen“ Systeme zu spielen, ist es oft sehr bedeutend, dass die AVs sich „immer“ mit nach vorne einschalten weil sie sonst als Anspielpartner fehlen. Vorsichtiges Absichern, wie es Sepsi gerne macht, wenn der direkte Gegner einigermaßen stark und aktiv ist macht halt dann schon viel kaputt.
      Trotzdem und trotz seiner oft unglücklichen Auftritte zu Beginn der Saison halte ich ihn für einen passablen AV, der in guter Form auch eine adäquate Besetzung in unserem Team ist – das ich individuell als überdurchschnittlich besetzt sehe. Eine Alternative braucht es aber dringend, genau wie auf der rechten Seite. Besser werden beide nämlich nicht mehr…

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  • Dass die Zeitung mit den 4 Buchstaben heute mit einem kompletten Artikel vermeldet, daß der FCN an einem Ösibomber ein angeblich riesen Talent Interesse hat, der beim Tabellenführer in Österreich spielt, hat nur auf den 1. Blick etwas Gutes, wenn man weiß, wie es in den Club Kassen aussieht, wird da schon am Verkauf von Burgstaller zur Winterpause geschraubt? Weil nur so käme ja das nötige Geld in die Kasse oder hat Burgstaller dessen Laune sich sichtlich besserte ab einem gewissen Moment vielleicht sogar ein internes Versprechen, daß er zur Winterpause wechseln kann? …

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    • juwe: Dass die Zeitung mit den 4 Buchstaben heute mit einem kompletten Artikel vermeldet, daß der FCN an einem Ösibomber ein angeblich riesen Talent Interesse hat, der beim Tabellenführer in Österreich spielt, hat nur auf den 1. Blick etwas Gutes, wenn man weiß wie es in den Club Kassen aussieht, wird da also schon am Verkauf von Burgstaller zur Winterpause geschraubt? Weil nur so käme ja das nötige Geld in die Kasse oder hat Burgstaller dessen Laune sich ja sichtlich besserte ab einem gewissen Moment ein internes Versprechen daß er zur Winterpause wechseln kann? …

      Das war auch mein Gedanke. Ich glaube kaum, dass er seinen Vertrag verlängern wird. Ich denke eher, dass ihn HSKühne oder FC Audi 04 mit Geld zusch… wird.

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      • Alex: Das war auch mein Gedanke. Ich glaube kaum, dass er seinen Vertrag verlängern wird. Ich denke eher, dass ihn HSKühne oder FC Audi 04 mit Geld zusch… wird.

        Ich befürchte der nächste Fall Schöpf zur Winterpause nur mit anderem Namen. Tippe auch auf FC Audi, HSV oder Freiburg, wobei die wohl am wenigsten mitbieten können.

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  • Wie kommt Ihr darauf, dass Burgstaller zur Winterpause gehen wird? Ich kann nicht erkennen, dass er zur Winterpause sehr viel teurer sein soll, als jetzt im Sommer. Warum sollte man ihm dann im Sommer den Wechsel verboten haben, ihn dann aber im Winter vollziehen?

    Bei Schöpf war die Situation schon eine andere, wir warenb gezwungen einen Transferüberschuss zu erwirtschaften, der Preis für Schöpf wäre drastisch gesunken, hätte man ihn nicht abgegeben. Nach allen Angaben von Bornemann, vor allem aber Meeske haben wir eine Sicherheit von € 600k im Etat, warum sollten wir dann Burgstaller gehen lassen?

    Mag sein, dass er im Sommer geht, aber das ist doch trotzdem kein Grund, dass man ihn im Winter für eine handvoll Euros verscherbelt.

    Ich bin da eher entspannt und vielleicht tut sich ja auch noch etwas mit einer Vertragsverlängerung. Wenn wir so erfolgreich weiterspielen, dann tut sich ja auch wieder die Perspektive Bundesliga auf. Bei Hamburg und Ingolstadt ist die Perspektive ja eher zweite Liga, wobei Bremen diesmal sicher auch gut dabei ist und aus dem Abstiegsrennen eher einen Dreikampf machen wird.

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    • Armin:
      …Nach allen Angaben von Bornemann, vor allem aber Meeske haben wir eine Sicherheit von € 600k im Etat, warum sollten wir dann Burgstaller gehen lassen?

      Frage dazu: Wann werden eigentlich die Strafen für Karlsruhe bekanntgegeben? Oder habe ich das verpasst?

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    • Armin: Wie kommt Ihr darauf, dass Burgstaller zur Winterpause gehen wird? Ich kann nicht erkennen, dass er zur Winterpause sehr viel teurer sein soll, als jetzt im Sommer. Warum sollte man ihm dann im Sommer den Wechsel verboten haben, ihn dann aber im Winter vollziehen?

      Armin daß du wieder anderer Meinung bist, das würde man beinahe schon vermissen, das hat schon etwas ewig pubertäres 🙂

      Auch die Logik scheint nicht ganz klar zu sein, es ging bei Burgstaller nicht darum den Preis vom Sommer hochzutreiben sondern ihn sportlich zu behalten.

      Ob der FCN sich erlauben kann, sein Vertrag endet am 29.6.2017, ihn komplett für Null gehen zu lassen am Ende der Saison, bezweifle ich sehr stark. Irgendein ins straucheln geratener Erstligist wird in der Winterpause schon hinlegen, was Bornemann als Schmerzgrenze aufruft

      Vorrausgesetzt natürlich, daß Burgstaller weiterhin so trifft und er verschont bleibt von schweren Verletzungen, aber dann glaube ich, wird er aus rein sportlichen Gründen nicht mehr zu halten sein, sonst steht im Sommer die 0 finanziell und er ist weg.

      Dieses umsehen derzeit nach einem neuen Stürmer obwohl die Kassen leer sind, ist für mich so ein kleines Indiz für diesen Plan B.

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  • Manni der Libero,
    Wenn ich mir noch einmal die Kommentare hier zu Plattenhardt und Chandler nachlese, beides Spieler, die jetzt Leistungsträger bei ihren Vereinen in Liga 1 sind, dann sind die Ansprüche hier in Nürnberg aber auch besonders hoch. Für uns waren die damals doch nie gut genug 😉

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  • Juwe,
    Alle wieder am Schwarzmalen?
    Der Ösi-Bomber aus der zweiten ! österreichischen Liga ist ja wohl nur ein möglicher Ersatz für Sylvestre.
    Und wohl nicht für den derzeit erfolgreichsten Goalgetter Burgstaller.
    Für so eine Wechsellösung müßte man schon arg mit dem klammen Klingelbeutel gepudert sein.

    Ja Plattenhardt hat sich hier in Berlin gemacht-einen kapitalen Bock hat er sich geleistet, sonst seht solide.Allerdings passt er wohl besser in das sehr defensiv ,vorsichtige, Herthaspielsystem als in das Verbeeksche Attackesystem.

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    • Christian-berlin: Juwe, Alle wieder am Schwarzmalen? Der Ösi-Bomber aus der zweiten ! österreichischen Liga ist ja wohl nur ein möglicher Ersatz für Sylvestre. Und wohl nicht für den derzeit erfolgreichsten Goalgetter Burgstaller. Für so eine Wechsellösung müßte man schon arg mit dem klammen Klingelbeutel gepudert sein.

      Einmal nachdenken reicht schon. Warum wurde denn Schöpf in der Winterpause verkauft obwohl man auf dem 3. Tabellenplatz stand? … hm
      weil man im Sommer deutlich weniger für ihn bekommen hätte.

      Das gleiche gilt für Burgstaller, für den man im Sommer gar keine Ablöse mehr bekommt. Das kann sich doch unser Club nicht leisten, lese ich immer und wird wohl auch so sein.

      Sollte Burgstaller weiterhin gut treffen, kommt in der Winterpause bestimmt ein verzweifelter strauchelnder Erstligist und was ein Burgstaller dann will, ist ebenso klar, vor allem weil er als Zweitligist in der Österreichischen Nati kaum eine Chance hat, das wurmt ihn auch.

      Es ist doch vom Prinzip her die selbe Situation wie bei Schöpf aus finanzieller Perspektive.

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  • Fakten:
    – Der Club hat kein Geld und benötigt aber sowohl für die Finanzierung des Spielbetriebs und die Bedienung der Schulden dringend welches.
    – Burgstallers Vertrag läuft Ende der Saison aus.
    – Burgstaller ist eine der wenigen „Perlen“ im Kader (neben Möhwald, Leibold, Behrens), die Interesse bei anderen Vereinen geweckt haben.

    -> Möglichkeiten:
    1. Burgstaller ist nett und verhält sich eher branchenunüblich und verlängert seinen Vertrag, sichert so dem Club zum Saisonende einen hohen Transfererlös, verringert damit aber selbstlos seine eigene Auswahl an interessierten, neuen Arbeitgebern.
    2. Burgstaller geht ablösefrei zum Saisonende.
    3. Burgstaller geht mit einer Ablöse zur Winterpause nach Hamburg, Ingolstadt oder sonst einem anderen, üblichen Verdächtigen (z.B. Gladbach, die haben eine sehr große Verletztenmisere?)

    Wie sind die Chancen für eine der o.a. drei Möglichkeiten? Ich tippe wie folgt:

    zu 1. 5%, es gab zwar auch solche Beispiele (Gündogan), aber ich halte das für eher ausgeschlossen, auch wenn Burgstaller dem Club schon einiges Danken könnte.
    zu 2. 20%, im Augenblick wohl unverzichtbar. Wer sonst soll unsere Tore schiessen? Aber siehe
    zu 3. 75%, liegt auf der Hand: Der Spieler will in die 1. Liga und der Verein braucht Transfergeld, das er anders (siehe o.a. 1. und 2.) kaum bis nicht bekommt.

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    @zabomors: Danke für die fränkischen Tipps für Hamburg, hier einer zurück:
    Das Restaurant Rudolph in Blankenese (Blankeneser Landstrasse 29) bietet manchmal im Jahr zwei fränkische Wochen an.

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  • Und wie unsere (kleine) Serie ohne Burgstaller ausgesehen hätte, stellen wir uns lieber nicht vor. 🙂
    Diese derzeitige Stürmersuche, nährt in mir den Verdacht da ist schon was hinter den Kulissen im Busch. Vielleicht will man dann mit dem Erlös versuchen Matavz zu kaufen und einen neuen Stürmer dazu.

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  • Woschdsubbn,

    Gibt noch eine weitere Option: Burgstaller verlängert und für den Sommer wird ihm die Option für einen Wechsel ab einer bestimmten (möglicherweise unter dem Marktwert liegenden) Ablösesumme vereinbart.

    Eine weitere Frage ist, wie der Club denn nach der Vorrunde, also unmittelbar vor Öffnung des Transfermarkts, sportlich dasteht. Falls eine realistische Chance auf den Aufstieg besteht, wird der Club für den ehrgeizigen Herr Burgstaller – zumindest sportlich – attraktiver.

    Damit zusammenhängend stellt sich für ihn auch die Frage wie wahrscheinlich es ist, dass Vereine wie Ingolstadt die Liga halten. Dass Gladbach sich für ihn interessiert halte ich übrigens für wenig wahrscheinlich. Die sind eine Nummer zu groß für ihn.

    Meine Einschätzung: Burgstaller will unbedingt in Liga 1. Frühstmöglich. Also schon in der Winterpause. Der Club wird ihn jedenfalls gehen lassen, wenn die Ablöse stimmt, wenn wenig Chancen auf den Aufstieg bestehen und wenn ein Nachfolger verpflichtet werden kann.

    Theater wird’s in jedem Fall geben.

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    • Bernd: Gibt noch eine weitere Option: Burgstaller verlängert und für den Sommer wird ihm die Option für einen Wechsel ab einer bestimmten (möglicherweise unter dem Marktwert liegenden) Ablösesumme vereinbart.

      das halte ich für eine mögliche Option, die v.a. von Clubseite angeboten wird. Ob Burgi das dann will ist eine andere Frage.

      Eine mögliche Umsetzung wäre:

      Burgstaller verlängert, bei Aufstieg bleibt er bzw. hat keine Klausel (oder eine hohe). Bei Nichtaufstieg hat er eine Klausel von ca. 1 Mio., weil das etwa das letzte Angebot war. Vielleicht bekommt man die Klausel sogar auf 1,5 Mio., aber wohl keinesfalls höher.

      Der Club profitiert dann trotzdem, weil 1 Mio. immer noch besser ist als ablösefrei.

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      • Optimist: das halte ich für eine mögliche Option, die v.a. von Clubseite angeboten wird. Ob Burgi das dann will ist eine andere Frage.

        Eine mögliche Umsetzung wäre:

        Burgstaller verlängert, bei Aufstieg bleibt er bzw. hat keine Klausel (oder eine hohe). Bei Nichtaufstieg hat er eine Klausel von ca. 1 Mio., weil das etwa das letzte Angebot war. Vielleicht bekommt man die Klausel sogar auf 1,5 Mio., aber wohl keinesfalls höher.

        Der Club profitiert dann trotzdem, weil 1 Mio. immer noch besser ist als ablösefrei.

        Burgstaller wird sicher nicht verlängern, weil ihm der FCN im Vergleich zu seiner eigenen Karriere völlig egal ist. Bei vertragslosen Wechsel fließt mehr in die eigene Tasche und die seines Beraters. Nur das zählt, so sind (fast) alle Profis. Gündogan hat damals auch gesäuselt er verdanke dem Club soviel daß er vor seinem Wechsel nochmal verlängert damit der Club mehr bekommt, reine Lippenbekenntnisse oder blabla, sowas macht heutzutage kein Profi nur das eigene Wohl und Konto zählen.
        Für den klammen FCN ist Endstation zur Winterpause wenn man noch etwas bekommen will. Ich weiss nicht ob man diesmal den Mut hat den man bei Schöpf nicht hatte und für den Aufstieg auf den Transfererlös verzichtet, ich kanns mir nicht vorstellen.

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  • Woschdsubbn,

    – Der Club hat kein Geld und benötigt aber sowohl für die Finanzierung des Spielbetriebs und die Bedienung der Schulden dringend welches.

    Nun wenn man Meeske glauben darf, ich wüsste nicht warum nicht. Dann stimmt das so nicht, die Saison ist laut dessen Ausführungen bei der JHV gedeckt, es gibt sogar eine Reserve von € 600k.

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    • Armin:

      Nun wenn man Meeske glauben darf, ich wüsste nicht warum nicht. Dann stimmt das so nicht, die Saison ist laut dessen Ausführungen bei der JHV gedeckt, es gibt sogar eine Reserve von € 600k.

      Die 600 € Puffer beziehen sich auf den Plan zur Einhaltung der DFL-Auflage, am 31.12.2016 unser negatives Eigenkapital um 5 % reduzieren zu müssen. Die DFL prüft immer bezogen auf das Kalenderjahr (1.1 bis 31.12) – und dabei spielen bei uns die Einnahmen aus dem Schöpf-Transfer eine große Rolle.

      Bezogen auf die gesamte Saisonplanung (bis zum 30.6.2017) sieht das schon noch anders aus, da werden wir noch gewisse Transfererlöse brauchen, um unseren Profi-Etat zu decken. Wie viel hat Meeske nicht gesagt, aber dass es so ist, kam in Bilanzpressekonferenz eindeutig zur Sprache (mehrfach, z.B. bei ca. 21:30).

      http://www.fcn.de/club-tv/club-tv/artikel/bilanz-pressekonferenz-2016/ei

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  • Juwe,

    Einmal nachdenken reicht schon. Warum wurde denn Schöpf in der Winterpause verkauft obwohl man auf dem 3. Tabellenplatz stand? … hm
    weil man im Sommer deutlich weniger für ihn bekommen hätte.

    Auch das stimmt so nicht, wir haben letztes Jahr Schöpf verkauft, weil wir die Einnahmen zur Deckung der laufenden Kosten benötigt haben. Wenn man Meeske glaubt, dann ist das dieses Jahr nicht notwendig, weil der Transfer von Fülle schon die nötigen Einnahmen gebracht hat.

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    • Armin: Juwe,

      Auch das stimmt so nicht, wir haben letztes Jahr Schöpf verkauft, weil wir die Einnahmen zur Deckung der laufenden Kosten benötigt haben. Wenn man Meeske glaubt, dann ist das dieses Jahr nicht notwendig, weil der Transfer von Fülle schon die nötigen Einnahmen gebracht hat.

      Lassen wir uns überraschen. Wenn Burgstaller gesudheitlich nichts passiert (wie Erras) wäre ich überrascht wenn er auf der Payroll des FCN auch noch nach der Winterpause steht.
      Es fügt sich zuvieles in dieses Mosaik.

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    • Armin: Juwe,

      Auch das stimmt so nicht, wir haben letztes Jahr Schöpf verkauft, weil wir die Einnahmen zur Deckung der laufenden Kosten benötigt haben. Wenn man Meeske glaubt, dann ist das dieses Jahr nicht notwendig, weil der Transfer von Fülle schon die nötigen Einnahmen gebracht hat.

      Deckung der laufenden Kosten hin oder her, man hätte in jedem Fall nicht auf diese 6 Mio für Schopf verzichtet, da es ein paar Monate später nur einen Bruchteil gegeben hätte.

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  • Egal was der Ein oder Andere hier schon zu wissen meint, ich erwarte von der neuen Führung ganz einfach mal eine neue Idee zur Finanzierung des Vereins.Verkaufen des Tafelsilbers und des sportlichen Erfolges hatten wir schon.
    Sportlicher Misserfolg ist teuer.

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  • Fabian,
    Die zum Jahresende stichtagsbezogene Zwischenbilanz der DFL ist meiner Meinung nach etwas sinnbefreit. Ein am Saisonverlauf abweichendes Geschäftsjahr für Profivereine ist doch nur logisch und richtig.

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    • Alex: Fabian, Die zum Jahresende stichtagsbezogene Zwischenbilanz der DFL ist meiner Meinung nach etwas sinnbefreit. Ein am Saisonverlauf abweichendes Geschäftsjahr für Profivereine ist doch nur logisch und richtig.

      Du hast natürlich in der Sachse absolut recht. Aber dann müsste es wohl heißen „ein an den Saisonverlauf ANGEPASSTES Geschäftsjahr“ ist doch logisch und richtig.

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  • Alex,

    es gibt nicht wenige Profi-Vereine, die ihr Geschäftsjahr nach dem Kalenderjahr ausrichten um somit am 31.12. Bilanzstichtag haben.
    Z.B. Schalke 04 und Eintracht Frankfurt – um nur mal zwei zu nennen.

    Meines Erachtens ist es ziemlich egal, wie man das macht. Beide Vorgehensweisen haben bilanztechnisch ein paar kleinere Vor- und Nachteile, aber insgesamt dürfte diese Frage eher unbedeutend sein.

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