Analyse: Ergebnis stimmt

Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: Erzgebirge Aue vs. 1. FC Nürnberg 1:2 (0:1) Der Club bleibt im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen und gewinnt in Aue ein Spiel, das extrem chancenarm war.

Die Analyse:

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Startformation

Der Club begann mit der erwarteten Änderung im Vergleich zum Montag: Der verletzte Matavz wurde durch Jakub Sylvestr ersetzt. Der Rest blieb beim Alten, den durch Matavz‘ Verletzung freien Kaderplatz übernahm Philipp Hercher. Bereits in den ersten Minuten konnte man erkennen, dass der Club im Spielaufbau den Sprung von Matavz auf Sylvestr noch nicht geschafft hatte, die Zuspiele kamen immer noch durch die Luft. Der Slowake konnte sich hier kaum durchsetzen, so dass gerade in der Anfangsphase das Aufbauspiel des FCN kaum als solches bezeichnet werden konnte. Dennoch hatte der Club nach sechs Minuten eine erste Gelegenheit, als einer dieser langen hohen Bälle durchrutschte und Sylvestr per Lupfer versuchte Haas zu überlisten. Es gelang nicht.

Über weite Strecken der folgenden 25 Minuten blieben die Gastgeber tonangebend ohne gefährlich zu werden. Dies lag auch am rustikalen Einsteigen des FCN, der sich in dieser Zeit neun Fouls erlaubte, ehe Aue in der 28. Minute das erste Mal für einen Regelverstoß belangt wurde. Mit den sich aus den Fouls ergebenden Standards konnte Aue wenig anfangen, ebenso wenig wie mit Ballbesitz im letzten Drittel. Immer wieder verpufften Flanken und Zuspiele. Am Ende der ersten Halbzeit hatten die Auer nur knapp 37% ihrer Pässe in der gegnerischen Hälfte an den Mann bringen können. Kein Wunder, dass Thorsten Kirschbaum bis dahin einen ruhigen Abend verlebte. Aue brachte in der gesamten Halbzeit nur einen Schuss auf sein Gehäuse zustande, einen der harmlosen Sorte durch Pascal Köpke.

Auch der Club hatte in der ersten Spielzeit nur einen einzigen Schuss, der aufs Gehäuse der Gastgeber kam, doch dieser fand seinen Weg ins Tor. In seiner Entstehung war es eine Art prototypisches FCN-Tor in diesen Tagen: Ein langer Abschlag von Haas wurde von Mühl abgefangen und ins Mittelfeld geköpft, dort kam Burgstaller vor Rizzuto an den Ball und band den aufgerückten Rechtsverteidiger, der ihn verfolgte, aber nicht entscheidend stören konnte. Burgstaller hob den Ball präzise auf die rechte Außenbahn in den Lauf von Kempe, der den Ball technisch sauber mit dem Kopf mitnahm und dann bis ungefähr auf Höhe des Elfmeterpunkts dribbelte. Von dort flankte Kempe in die Mitte, wo Sylvestr knapp verpasste, doch hinter im stand Möhwald einschussbereit und traf zum 1:0. Der Grund, warum Möhwald freistand, fand sich in der Entstehung im Mittelfeld, denn Rizzuto war, nachdem er Burgstaller nachgelaufen war, nicht mehr rechtzeitig an seinen Platz in der Viererkette zurückgekehrt und kein Anderer hatte diesen Platz übernommen. Zwischen Kopfball Mühl und Abschluss Möhwald lagen gerade einmal 13 Sekunden.

So führte der Club zur Pause sicherlich etwas glücklich mit 1:0. Er hatte sich aber im Laufe der ersten Halbzeit immer mehr befreit und hatte besser ins Spiel gefunden, freilich ohne zu brillieren oder auch nur zu großen Chancen zu kommen. Jenes Bild änderte sich auch nach der Pause kaum. Der FCN versuchte nun Kräfte zu sparen, das vierte Spiel binnen dreizehn Tagen nagte sichtlich an den Spielern. So geriet der Club nach dem Ausgleich der Gastgeber durch (ausgerechnet!) Ex-Cluberer Nicky Adler auch merklich ins Schwimmen. Bei jenem Gegentor hatten beide Außenverteidiger schlecht ausgesehen, Brecko beim (Nicht-)Verhindern der Flanke, Sepsi beim verlorenen Kopfballduell am Ende der Flanke. Dies schien ein Signal an die Gastgeber es konsequenter über die Außen zu versuchen. Wirklich zwingend wurden sie dabei allerdings auch weiterhin nicht. Sie schafften es aber den FCN merklich einzuschnüren. Alois Schwartz reagierte, brachte den defensiv stärkeren Kammerbauer für Tim Leibold. Eine Maßnahme, die sich als richtig erwies, die Zentrale wurde dadurch wieder stabiler.

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Formation ab der 81. Minute

Kurz danach ging der Club sogar nach einer Möhwald-Ecke erneut in Führung. Guido Burgstaller köpfte Fabio Kaufmann an, von dessen Oberschenkel sprang der Ball unhaltbar ins Auer Tor. Wie jedes Tor in diesem Spiel kam auch dieses überraschend, denn wirkliche Torgefahr strahlte keines der Teams aus. Die Auer setzten danach alles auf Offensive, brachten weitere Angreifer, machten sich damit aber das Leben selbst schwer, da so die Räume in der Spitze noch enger wurden. So hatten die Sachsen zwar in der Schlussphase deutlich mehr vom Ball, sie kamen aber nicht mehr entscheidend zum Abschluss, so dass es am Ende beim 2:1-Sieg des FCN blieb.

Ein Sieg, bei dem Trainer Schwartz nach dem Spiel die Moral in den Vordergrund stellte. Er darf dies nach dem Mammutprogramm der letzten Wochen auch durchaus tun, es gilt die Leistung eines Teams zu würdigen, in dem vier wichtige Stammspieler verletzt fehlten. Einer Mannschaft, die bei Abpfiff vier Spieler enthielt, die in der Jugend des FCN gespielt haben und von denen drei sogar im Vorjahr noch Spiele für die eigene U19 bestritten haben. Gleichzeitig müssen intern aber auch weiter spielerische Verbesserungen angemahnt werden. Denn ein schöner Spielzug in 90 Minuten wird nicht immer ausreichen, um Siege einzufahren.

Die Zahlen:

AueNürnberg
1
Tore
2
13
Torschüsse
8
3
Schüsse aufs Tor
2
6
Ecken
4
49,91
Ballbesitz (%)
50,09
62,7
Passquote gesamt (%)
66,5
83,1
Passquote eig. Hälfte (%)
80,5
42,9
Passquote geg. Hälfte (%)
58,3
56,6
Gewonnene Zweikämpfe (%)
43,4
10
Fouls
20
113,55
Laufdistanz (km)
113,70
2
Abseits
3

Trainerstatement:

„Erstmal muss ich der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Wir wussten, dass es hier schwer wird. Wir hatten jetzt vier Spiele in zwölf Tagen, das steckt man nicht so einfach weg. Wir mussten am Montag viel arbeiten und jetzt gleich wieder freitags ran. Wenn man dann in der 60. Minute ein Gegentor kassiert, dann geht man normalerweise als Verlierer vom Platz. Wie die Mannschaft aber zurückgekommen ist, wie sie die letzten Körner rausgeholt hat, dafür kann man nur ein Riesenlob aussprechen. Die Mannschaft hat sich stabilisiert und glaubt an sich. Dass wir heute als Sieger vom Platz gegangen sind, freut mich riesig.“

Die Spieler im Einzelnen:

Thorsten Kirschbaum 8 Notenpunkte (3, numerisch: 3.00)
Beim Gegentor machtlos, sonst beschäftigungslos.
Miso Brecko 5 Notenpunkte (4, numerisch: 4.00)
Kein gutes Spiel, nicht mal ein durchschnittliches Spiel des Slowenen. Verlor viele Zweikämpfe, beim 1:1 zu spät, um die Flanke zu unterbinden.
Lukas Mühl 10 Notenpunkte (2-, numerisch: 2.33)
Souveränster Auftritt des Youngster in der Profimannschaft: 80% Zweikämpfe gewonnen, 75% Pässe angebracht, durch gute Antizipation viel geklärt und das trotz früher Gelber Karte.
Even Hovland 7 Notenpunkte (3-, numerisch: 3.33)
Beim Gegentor nicht souverän, aber nicht hauptverantwortlich, sonst ordentlich, aber weit weniger souverän als der Nebenmann.
Laszlo Sepsi 3 Notenpunkte (5+, numerisch: 4.67)
Beim Gegentor entscheidend, da er durch schwaches Einrückverhalten das Kopfballduell gegen Kaufmann verlor. Mit extrem hoher Fehlpassquote (58% der Bälle zum Gegner).
Ondrej Petrak 7 Notenpunkte (3-, numerisch: 3.33)
Ordentliches Spiel, teilweise aber sehr schlampig im Abspiel. Merkte man das Fehlen von Behrens deutlich an.
Tim Leibold 4 Notenpunkte (4-, numerisch: 4.33)
Schwaches Spiel auf ungewohnter Position. Konnte seine Dynamik nicht auf den Platz bringen.
Tobias Kempe 7 Notenpunkte (3-, numerisch: 3.33)
Schöne Vorlage zum 1:0, sonst durchaus präsent, aber nicht immer durchsetzungsstark.
Kevin Möhwald 9 Notenpunkte (3+, numerisch: 2.67)
Ein Tor, eine Vorlage. Sortierte das Spiel ordentlich, wenn auch nicht immer sauber im Abspiel. Manchmal etwas durchsetzungsschwach.
Guido Burgstaller 8 Notenpunkte (3, numerisch: 3.00)
Achtes Tor in den letzten sieben Spielen, auch wenn es ein glückliches war. Kam zwar kaum an den Gegenspielern vorbei, war aber dennoch bemüht sich ins Spiel einzubinden.
Jakub Sylvestr 2 Notenpunkte (5, numerisch: 5.00)
Machte klar, dass er für ein 4-2-3-1 in der Prägung, in der es der FCN die letzten Wochen spielte, ungeeignet ist. Konnte hohe Anspiele nicht verwerten, war kaum ins Spiel eingebunden. Wenn am Ball, eigensinnig.
Patrick Kammerbauer 8 Notenpunkte (3, numerisch: 3.00)
Kam in der 68. Minute für Leibold. Stabilisierte das Defensive Mittelfeld in einer Phase, in der Aue drückte. Machte einen ordentlichen Job.
Cedric Teuchert Note -
Ersetzte in der 81. Minute Sylvestr. Zeigte immer wieder Präsenz, aber auch nicht wesentlich wirkungsvoller als Sylvestr.
Rurik Gislason Note -
Kam in der Nachspielzeit für Kempe. Nahm Zeit von der Uhr.

19 Gedanken zu „Analyse: Ergebnis stimmt

  • Die Liste der Gegner, für die der Club ein Angstverein ist und bleibt:
    – Wismut Aue

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    • Woschdsubbn: Die Liste der Gegner, für die der Club ein Angstverein ist und bleibt: – Wismut Aue

      – 1. FC Union Berlin (7 Siege, 1 Remis, 0 Niederlagen)
      – Blau-Weiß 90 Berlin (5 Siege, 0 Remis, 0 Niederlagen)
      – TeBe Berlin (6 Siege, 0 Remis, 0 Niederlagen)

      Ich erkenne ein Muster …

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  • Ja Kompliment an die Mannschaft. Ich hab vorher nicht erwartet, daß es der Mannschaft gelingt, drei Punkte aus Aue zu holen nach den Ausfällen und nachdem auch auf St.Pauli schon deutlich geworden war, daß manche am Zahnfleisch gehen.

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  • Dreckiger Sieg – so geht 2.Liga. Freut mich, dass (von mir) abgeschriebene Spieler, wie Petrak und Kirschbaum zu Stützen geworden sind. Wenn Schwartz jetzt noch auf der linken Verteidigerposition endlich umbaut und der ein oder andere Verletzte zurückkommt, ist alles möglich.

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  • Ich würde es begrüßen, wenn Schwartz mal eine Variante mit Leibold als Linksverteidiger für Sepsi und Kammerbauer im Mittelfeld ausprobieren würde. Teuchert oder Sylvestre in der Sturmspitze macht meiner Meinung nach beides keinen Sinn, wenn wir nur lange und hohe Bälle spielen. Wenn man so weiter spielen will müsste man mal überlegen den größeren und robusteren Burgstaller in die Spitze zu stellen.

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  • jojo,

    Oder Kutschke zurück holen ? Weiß nicht, ob das überhaupt geht (z.B. Winterpause ?) aber er wäre ein „Zielspieler“ und hat bei Dynamo bewiesen, daß er nicht komplett blind ist ? Er ist nur ausgeliehen, oder ? Vielleicht funktioniert er nur bei seinem Heimatsverein ?

    Ich würde auch Sepsi gegen Leibold austauschen.

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  • jojo,

    Ich würde es begrüßen, wenn Schwartz mal eine Variante mit Leibold als Linksverteidiger für Sepsi und Kammerbauer im Mittelfeld ausprobieren würde.

    Wenn ich lese der Trainer sollte mal eine andere Aufstellung in einem Pflichtspiel „ausprobieren“, dann stellen sich mir die Zehennägel auf. Wie sollte er das bitte der Mannschaft kommunizieren? Ihr habt jetzt 6 Spiele nicht verloren, aber ich will jetzt einfach mal etwas ausprobieren. Dazu bin ich sicher, dass Schwartz im Training durchaus das eine oder andere ausprobiert, ob dazu aktuell gehört die Abwehr ohne Not weiter durcheinander zu würfeln, nach den Verletzungen von Bulthuis und Margreiter glaube ich aber eher nicht.

    Manche Vorschläge zur Aufstellung kommen mir ein wenig wie bei FIFA 17 oder einem Mangerspiel vor, wo man jedes Spiel neu experimentieren kann und das auf die Leistung der Spieler keinen Einfluss hat. Wir haben mit Mühl einen jungen Abwehrmann hinten drin, mit Hovland einen Spieler, der auch lange nicht dabei war. Klar da experimentiert man mitten in der Saison einfach mal, ob man links hinten noch einen unerfahrenen Spieler dazustellen kann und davor im zentralen, defensiven Mittelfeld stellt man auch noch einen Youngster rein.

    Ich kann mich noch gut an die Kritik zu Mühl zu Beginn der Saison erinnern, ohne schweren Fehler wurde dem Jungen da von manchem schon die Qualität für die zweite Liga abgesprochen. Gestern war er einer der besten in der Mannschaft. Aber jetzt noch 2 junge Spieler in die Abwehr zu stellen, die bei Druck Probleme bekommen können, was soll das bringen?

    wenn wir nur lange und hohe Bälle spielen. Wenn man so weiter spielen will müsste man mal überlegen den größeren und robusteren Burgstaller in die Spitze zu stellen

    Burgstaller in der Spitze als Zielspieler hatten wir letzte Saison schon und er hat das nicht gekonnt. Burgstaller würde vielleicht körperlich passen, aber nervlich bekommt er die Aufgabe aus meiner Sicht nicht hin. Der zentrale Offensivspieler wird vom Gegner laufend bearbeitet, teilweise mit zwei Spielern gedeckt. Burgstaller fängt aber irgendwann immer zu meckern und zu lamentieren an, wenn es nicht läuft, dann beschäftigt er sich mehr mit dem Schiri, als mit seinem eigenen Spiel. Dazu kommt, dass er auch immer wieder gefährdet ist sich für Fouls zu revanchieren, sprich die Gefahr von gelben, gelbroten und roten Karten wäre mir da viel zu hoch.

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    • Armin:
      jojo,

      Wenn ich lese der Trainer sollte mal eine andere Aufstellung in einem Pflichtspiel „ausprobieren“, dann stellen sich mir die Zehennägel auf..

      Manche Vorschläge zur Aufstellung kommen mir ein wenig wie bei FIFA 17 oder einem Mangerspiel vor, wo man jedes Spiel neu experimentieren kann und das auf die Leistung der Spieler keinen Einfluss hat. Wir haben mit Mühl einen jungen Abwehrmann hinten drin, mit Hovland einen Spieler, der auch lange nicht dabei war. Klar da experimentiert man mitten in der Saison einfach mal, ob man links hinten noch einen unerfahrenen Spieler dazustellen kann und davor im zentralen, defensiven Mittelfeld stellt man auch noch einen Youngster rein.

      Das sehe ich komplett anders. Junge Spieler oder andere Alternativen müssen eingebaut werden und zwar immer dann wenn Defizite festgestellt werden, auch bei einem Sieg. Brecko, Sepsi sind seit vielen Spielen Schwachstellen mit entsprechenden Noten. Ob der Ersatz aus der Jugend kommt, oder aus dem erweiterten Kader müssen die Trainer entscheiden. Wir haben diese Alternativen.

      Kammerbauer muss neben Petrak auf der 6 in die Startformation. Seine Ball und Passsicherheit hat uns gestern auch wieder geholfen.

      Vorne fordere ich erneut Teuchert. Der hat Zug zum Tor, geht mit dem Ball dahin wo es weh tut, in den Sechzehner. Silvester war ein Totalausfall, der stoppt ja keinen Ball…Ballmitnahme furchtbar und Durchsetzungsvermögen Fehlanzeige. Fremdkörper!

      Spielerisch und von der Dynamik war das gestern nix. Nach 4 Spielen in kurzer Zeit verständlich. Nur, der Trainer muss weiter optimieren.

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  • Schön zu sehen dass die Leistung von Kempe mittlerweile auch bei CU besser bewertet wird. In den letzten Spielen ist er meiner Meinung nach zu schlecht bewertet worden.
    Im Vergleich zu Salli arbeitet er wesentlich mehr nach hinten mit und gibt der gesamten Mannschaft mehr Stabilität.

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  • Armin,
    Wenn du sagst dass es für Schwartz schwer zu kommunizieren wäre eine 6 Spiele ungeschlagene Mannschaft zu verändern hast du natürlich recht. Trotzdem fällt Sepsi, hinten links, immer wieder als großer Unsicherheitsfaktor auf und Tim Leibold als Ersatz erscheint mir da durchaus sinnvoll, wobei man ihn mit der Erfahrung von 37 Spielen in der 2.Liga sicherlich nicht als unerfahren einstufen kann. Kammerbauer hatte bei seinen Einsätzen gegen Schalke und Aue schon einen sehr reifen Eindruck gemacht, obwohl es für einen Startelf
    Einsatz bei einem so jungen Mann möglicherweise doch noch etwas zu früh sein könnte. Am besten wäre für die Besetzung des defensiven Mittelfeldes eine schnelle Genesung von Behrens.
    Burgstaller als einzige Spitze hat letzte Saison tatsächlich nicht gut funktioniert, ob aber Sylvestre oder Teuchert diese position bei unserer auf lange Bälle ausgelegten Spielanlage die bessere Option wären wage ich zu bezweifeln.

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  • Armin, und schon sind wir wieder bei der Baustelle 😁 Nein ernsthaft zum jetzigen Zeitpunkt Sepsi oder Brecko heraus zu nehmen wäre für mich auch unmöglich. Erst wenn die Leistungsträger wieder da sind könnte man die Außenverteidiger an gehen. Vorallem Leibold sehe ich derzeit defensiv schwächer als Sepsi und genau da bekommt Euer (Florian und Armin) Haus die Risse. 😜

    Apropos Baustelle, wenn die Jungs gestern den Ball weggelegt hätten und dafür an den Tragsäulen betoniert und die Wände weiter gemauert hätten, wäre es unterhaltsamer gewesen. 😂

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  • Holle, zumindest Behrens und Bulthuis werden nach der Länderspielpause fit sein. Man muss sich zumindest Gedanken machen, ob man’s dann nicht doch mit Leibold versucht (sich tunneln lassen und mit Bauerntrick umspielen lassen, schafft er genau wie Sepsi und bei ihm kommen ja eventuell sogar mehr als 42% der Pässe an). Alternativen sind Lippert und Carls aus der U21. Sepsi spielt seit Monaten ziemliche Grütze, da darf man schon über Alternativen nachdenken.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,
    Ich denke, dass aktuell jede LV-Alternative angesichts des Status Quo kein Risiko darstellt. Alleine nach den letzten beiden Partien, würde ich mir hier endlich eine Reaktion von Schwartz wünschen. Ich sehe Kammerbauer nicht im Training, würde mir ihn jedoch alleine aus sportlichen und finanziellen Perspektiven als LV-Option wünschen.

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  • Rossi,
    Ich sehe ihn auch positiv, v.a. wenn er am Ball zu ist. Er wird sicher auch gegen den Ball noch besser.

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  • Ich gebe bei aller berechtigter Kritik an Sepsi zu bedenken, dass er oft der Spieler mit den meisten Zweikämpfen ist und sehr häufig auch erfolgreich. Leibold durfte sich bei uns ja schon das eine oder andere Mal hnten links zeigen, gefallen hat er mir da nie. Ich weiß auch, dass er das in der Jugend hauptsächlich gespielt hat, aber sein Zweikampfverhalten ist für die defensive Position oft zu ungestüm, es fehlt an Timing und er benötigt zu viele Fouls. Auf defensiv Außen bedeuten Fouls aber fast immer einen gefährlichen Standard für den Gegner.

    Ich bin ehrlich gesagt eher skeptisch ob Leibold da hinten wirklich eine gute Alternative ist, ich sehe bei ihm auch nicht die ganz große Entwicklung, dass er da viel besser geworden wäre.

    Sepsi ist hinten links sicher keine Traumlösung, aber im Moment sehe ich keine Alternative, die sich aufdrängt. Aber ich denke auch, dass Schwartz da im Laufe der Saison etwas macht, vielleicht bietet die Winterpause den richtigen Zeitpunkt für die eine oder andere Veränderung.

    Im Moment sehe ich unser Problem sowieso eher vorn. Ich würde mich sehr freuen, wenn Schwartz es hinbekommt, dass wir da ohne Matavz adäquater Spielen, noch besser wäre natürlich eine Wunderheilung über die Länderspielpause. Keine Ahnung wie lange so ein Syndesmosenanriss zur Heilung benötigt?

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  • Florian Zenger | Clubfans United, gegen Würzburg mit Leibold statt Sepsi und in Stuttgart am 28.11 dann mit Leibold und (weil Brecko sich die 5.Gelbe gegen Würzburg geholt hat) Kammerbauer ?
    Ja, das wird wieder so ein Gaudi Montagsspiel wie ich es liebe. 😉

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  • Ich weiß immer nicht wohin mit sowas, aber ich finde es herrlich und möchte es diesem Kreis nicht vorenthalten:

    Eine Fotogalerie namens „Every Sunday“

    (saubere seite, keine werbung)

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  • Nach mehrfacher Studie des Gegentores (dass ja für Sepsis Bewertung offenbar sehr wichtig war) fehlt mir hier der Hinweis auf Leibolds Fehler – der lässt den Torschützen nämlich einfach laufen, so dass am Ende Petrak ziemlich dämlich ausschaut. Hätte vielleicht sogar ein entsprechender Zuruf gereicht…
    Auch deshalb springe ich mal den Sepsi-Verteidigern bei – er kommt mir doch zu schlecht weg, wenngleich ich Florian schon zustimme: Über Alternativen muss man nachdenken dürfen. Nur Leibold drängt sich nicht gerade auf und die Kandidaten aus der U21 kenne ich nicht und sind offenbar doch noch etwas weit weg von den Profis.

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