FCN ohne Fortune beim VfB

Der 1. FC Nürnberg verliert beim VfB Stuttgart mit 1:3

Ein Spiel, über das man im Detail geteilter Meinung sein wird. Nur über eines wohl nicht: Mit etwas mehr Fortune wäre das Spiel nicht so klar an den VfB gegangen. Dafür sprechen zwei Innenpfosten, die nicht den Weg ins Tor fanden, während beim VfB Terodde eben zur Zeit trifft, wenn er eine Chance dazu hat – oder zwei.

Der Club musste personell improvisieren. Zwar meldeten sich Bulthuis und Magreitter wieder zurück, doch auf den Positionen drückte zuletzt ja gar nicht so der Schuh. Dafür waren die Ausfälle von Brecko (Gelbsperre) und Leibold schmerzhaft. Schwartz entschied sich für U20-Nationalspieler Kammerbauer auf der Rechtsverteidigerposition, dafür musste ein anderer Jungspieler weichen: Bulthuis ersetzte Mühl.

Nach drei Minuten liegt der Club zurück. Eine Szene, bei der (auch) Kammerbauer nicht gut aussah und Lehrgeld zahlen musste, im Grunde aber die gesamte Abwehr keine gute Figur machte. Erst verliert man im Mittelfeld unnötige Zweikämpfe, dann kann man den Schnittstellenpass nicht verhindern und Kammerbauer verliert seinen Gegenspieler aus den Augen, der auf und davon ist und auf Terodde auflegen kann.

Ein Start, wie man ihn sich kaum schlechter wünschen kann, doch der Club danach eigentlich gar nicht schlecht im Spiel, auch wenn man sich richtige Chancen nicht erspielen kann. Dann kam Tobias „Mario“ Kempe(s) und nagelt das Spielgerät aus 25 Metern an den Innenpfosten – aber eben nicht ins Tor. Kurz danach steht es 2:0, weil Sepsi wegrutscht und Terodde irgendwie an den Ball kommt und eben trifft.

Nach der Pause der VfB mit mehr Spielkontrolle und guten Chancen, die beste aber hat auf der anderen Seite Teuchert, der aber erneut nur den Innenpfosten trifft. Zwei aberkannte Tore, je auf einer Seite, wobei die Abseitsstellung von Burgstaller eindeutiger war als das angebliche Foul an Kirschbaum, sorgten für etwas Aufregung, aber erst das 1:2 durch Möhwald machte die Partie nochmal richtig spannend. Der VfB versäumte es in der Phase den Deckel drauf zu machen, der Club roch nochmal am Ausgleich, erst mit dem 3:1 in der Nachspielzeit war das Spiel dann entschieden.

Unterm Strich eine Niederlage, die eben aufgrund der Tore faktisch war. Mit etwas mehr Fortune hätte das Spiel aber auch einen anderen Verlauf nehmen können. Die einfachen Gegentore, vor allem zu einem so frühen Zeitpunkt, hat dem VfB in die Karten gespielt. Wer hier den Ausfall von Brecko als Ursache sucht, wird dem nicht gerecht. Der junge Kammerbauer hatte zwar auch seinen Anteil mindestens am ersten Gegentor, der gesamte Defensivverbund präsentierte sich aber in einigen Phasen schlicht zu unsortiert – und vorne fehlte erst der Punch und dann das Fortune.

Ein Spiel wie vielleicht die ganze Saison: Konkurrenzfähig? Ja. Chancenlos? Nein. Aber für mehr fehlt hinten und vorne eben ein bisschen, gerade wenn Spieler wie Matavz ausfallen, und um das alles zu kompensieren eben auch das Quäntchen Glück.

30 Gedanken zu „FCN ohne Fortune beim VfB

  • Heute lag es nicht nur am fehlenden Glück bei den beiden Pfostentreffern, sondern um eine katastrophale Abwehr!

    5 Mal stand ein Stuttgarter mutterseelenalleine vor dem Torwart. Die Abwehr lies sich durch einen einfachen Pass so leicht ausspielen wie bei einer Schülermannschaft.

    Dieses Abwehrverhalten hat rein gar nichts mit Profifussball zu tun.
    Der VfB war nicht besser, aber er nutzte diese geschenkte Gelegenheiten.
    Dabei musste sich der VfB gar nicht mal anstrengen.

    Fazit: Abwehrverhalten und defensives Stellungsspiel üben!

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  • Von wann (und wo) ist denn das oben gezeigte Bild?

    In all seiner Tristesse gut anzusehen.

     

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  • Man hatte heute nicht das Gefühl, dass der VfB 100% geben musste. Zu billig konnten er uns überspielen, zu wenig robust waren wir defensiv. Wenn Kirschbaum nicht einige Bälle raus hätte, wären es 5 Gegentore geworden. Spielerisch fand ich uns gefällig, und es wäre spannend gewesen, wenn der tolle Kempe-Schuss reingegangen wäre. Warum auch immer,r dieser Verein hat einfach selten in wichtigen Momenten Glück. Heute hatte er sogar Pech. Es lag jedoch nicht (nur) am Pech, sondern ein wenig auch an Schwartz. Man fragt sich Woche für Woche, was er sich dabei denkt, dass er immer wieder Sepsi bringt, der beinahe jedes Spiel Tore verschuldet. Des weiteren fragt man sich, was eigentlich noch passieren muss, dass Teuchert mal eine echte Chance über 90 Minuten bekommt. Zur Halbzeit hätte ich mir eine Umstellung gewünscht, so dass Burgstaller, der in der Spitze kaum einen Ball bekommen hat, auf den Flügel geht, Teuchert in die Spitze und Salli dafür raus. Schwer daran zu glauben, dass wir das Feld angesichts des Rückstandes auf Platz 2 noch aufrollen.

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  • Es hat nix mit mangelndem Glück zu tun, wenn man nach ein paar Sekunden den Ball aus dem eigenen Netz holt. Da hat man einfach kollektiv verpennt, dass das Spiel bereits angepfiffen war…

    Schade für Kempe, aber der Innenpfosten war eine feine, aber eben auch nur eine Einzelleistung ohne Torerfolg.

    Sepsis Aktion an der Seitenlinie eignete sich wieder mal zum fremdschämen für jeden Landesligakicker und hätte SOFORT nach dem 0:2 zur Auswechslung führen müssen.

    Das abgepfiffene dritte Tor von Stuttgart war regulär, weil ein Clubberer den Stuttgarter Schützen Kaminski auf Kirscbbaum drückt – Foul vom Club…

    Und Kirschbaum holt mindestens 2 nicht zwingend zu haltende Schüsse.

    Es war vielleicht kein glücklicher Spielverlauf, aber der Sieg geht in der Höhe völlig in Ordnun

    Und wenn mir jemand noch den letzten Wechsel aus den Aloisischen
    Gedankenwirren übersetzen kann, dann recht schönen Dank. Ich bin dieser Philosophie noch immer nicht mächtig und des Trainers Expertise nicht gewachsen…

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  • Dennoch bin ich der festen Überzeugung, daß die Mannschaft grundsätzlich gut genug für den dritten oder sogar zweiten Rang wäre.
    Leider aber nicht mit diesem Trainer. Da schaffen wir nur Sandhausen-Niveau, was ich nicht als Verbesserung oder gar Ziel betrachte.
    Kaderlücken sind in der zweiten Liga, bis auf die beiden Kader der BuLi-Absteiger, doch die Regel.

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  • Sepsi ist und bleibt eine Schwachstelle, insbesondere wenn der Gegner mit schnellen, öffnenden Pässen spielt. Was inzwischen natürlich jeder Gegner weiß und entsprechend versucht. Zur neuen Saison braucht der Club hier unbedingt eine deutliche Verstärkung. Aber…

    … die Abwehraußenbahnen, speziell die linke, sind beim FCN seit Jahren ein Thema. Sepsi und vorher Pino, Brecko und Co. sehen sich oftmals allein auf weiter Flur, weil sich die komplette Mittelfelddefensive sowie die Innenverteidigung auf den Ballführenden und den ihm am nächsten stehenden Stürmer konzentrieren. War gestern in der Totalen mehrfach wunderbar zu erkennen, wie 4-5 Club-Defensive sich in der Mitte zusammenzogen und die Flügel sträflich öffneten. Erfolgt dann ein Pass in die Schnittstelle, sieht ein AV gegen ein spurtstarken Stürmer immer wie ein Anfänger aus.

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    • Es sei denn der AV verfügt über eine der Liga angemessene Grundschnelligkeit und ein vernünftiges Stellungsspiel.Warum in der Verteidigung, die bekannten Schwachstellen, nicht wenigstens versucht wurden zu beheben verstehe ich nicht. Statt dessen wird ein Parker geholt? Ein Alushi?
      Und ja warum nicht Teuchert aufbauen und Burgstaller auf seine Position am Flügel.Matavsz ist gut, sicherlich, aber ob wir offensiv so viel mehr Bedarf gehabt haben als defensiv?
      Ich weiss es nicht.
      Ach ja, der einzige Transfer der Ablöse gekostet hat, war dieser Trainer-war es das wert?

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    • … die Abwehraußenbahnen, speziell die linke, sind beim FCN seit Jahren ein Thema. Sepsi und vorher Pino, Brecko und Co. sehen sich oftmals allein auf weiter Flur, weil sich die komplette Mittelfelddefensive sowie die Innenverteidigung auf den Ballführenden und den ihm am nächsten stehenden Stürmer konzentrieren. War gestern in der Totalen mehrfach wunderbar zu erkennen, wie 4-5 Club-Defensive sich in der Mitte zusammenzogen und die Flügel sträflich öffneten. Erfolgt dann ein Pass in die Schnittstelle, sieht ein AV gegen ein spurtstarken Stürmer immer wie ein Anfänger aus

      Das ist aber weniger ein Problem der AVs als der taktischen Ausrichtung. Hier ist der Trainer gefragt, diese so anzupassen, um die Defizite ausgleichen zu können. Was grundsätzlich bekanntermaßen möglich ist.

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  • Man kann sicherlich sagen, dass mit etwas mehr Fortune der Spielverlauf anders gewesen wäre.

    Die Fortune, die „Kleinigkeiten“, wurden ja schon oft genug bemüht diese Saison, um Niederlagen zu erklären.

    Gestern hatte ich allerdings den Eindruck, dass Stuttgart die ganze Zeit mit angezogener Handbremse spielte. Dass man einfach nicht mehr tat, als man machen musste, hat losgelegt wie die Feuerwehr, auch gleich die frühe Führung erzielt und sich dann erstmal aufs Verwalten verlegt.

    Und damit mal wieder aufgedeckt, wie hilflos wir gegen kompakt und tief stehende Gegner im Allgemeinen sind. Dabei war der VfB stets in der Lage, das Spiel wieder schnell zu machen, was uns dann auch stets sofort wieder vor große Probleme stellte…

    Trotz der auf dem Papier ganz gut aussehenden Statistik hatte ich zu keinem Zeitpunkt ernsthafte Hoffnung, dass wir das Spiel drehen könnten. Zu dilletantisch war dafür das Abwehrverhalten, zu wenig zielstrebig die Offensivbemühungen. Kempes Pfostenknaller steht ja ziemlich exemplarisch dafür – trotz auf dem Papier deutlicher Überlegenheit des Clubs kam der Schuss aus dem Nichts. Vorher hat man kein einziges Mal Torgefahr ausgstrahlt…

    Habe es gestern abend schon gesagt, jetzt ist die Realität wieder da. Man hat sich große Mühe gegeben, diese nach dem grottigen Saisonstart zu verblenden – gestern hat sich dann aber doch wieder gezeigt, dass es nicht nur Kleinigkeiten und Fortune waren, sondern dass diese Mannschaft große Defizite in vielen Bereichen hat, und dass es ein fataler Irrtum ist, anzunehmen, man könne die großartige Serie der letzten Saison wiederholen, wenn man es nur oft genug beschwört, und dass man nochmal ins Aufstiegsrennen eingreifen könne, nur weil man zum gleichen Zeitpunkt letzte Saison eine ähnliche Situation hatte.

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  • Natürlich war die Abwehr nicht stabil. Wie auch? Schließlich musste sie neu zusammengestellt werden. Und gegen eine der besten Offensiven der Liga sind Fehler nun mal wahrscheinlich.
    Das frühe Gegentor war unnötig. Gut gefallen hat mir die Art und Weise, wie der Club danach gespielt hat. Der Ballbesitzfußball war ansehnlich, wenn auch nicht von Erfolg gekrönt. Dazu fehlt tatsächlich der ein oder andere (teure) Spieler.
    Das zweite Gegentor aus dem Nichts hat die Aufgabe noch schwerer gemacht. Ob Abwehrfehler oder Verstolperer ist für mich unerheblich. Man kann Sepsi oder auch den vielfach geforderten, jetzt eingesetzten und ebenso nicht fehlerfreien Kammerbauer natürlich durch den Kakao ziehen. Aber bringt das etwas? Zumindest ist es nicht geeignet, die Mannschaft zu stärken.
    Die Umstellung auf die Spielweise mit langen Bällen hat auch noch einige wenige Chancen gebracht. Ebenso wie die Einwechslungen neue Impulse gesetzt haben. Aus meiner Sicht alles richtig gemacht.
    Trotz der Niederlage hab ich ein gutes Spiel des Clubs gesehen.

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    • Der Club ist jetzt auch im postfaktischen Zeitalter angekommen?

      Ballbesitz des Grauens-langsam und pomadig,völlig ohne Tempovariation.

      Wenn man die Abwehrfehler übersehen möchte, dann fallen alle Tore gegen den Club aus dem Nichts.Der VFB konnte mehr oder weniger kampflos das Spiel vor sich hin plätschern lassen.Da war nichts zu sehen vom Einsatz, den der VFB zum Beispiel gegen Union an den Tag gelegt hat.Wenn die Auswechslungen so viel gebracht haben war eventuell die Startaufstellung falsch?

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      • Nur die Clubverantwortlichen kennen die Fakten.

        Wir Fans müssen uns mit dem subfaktischen beschäftigen. Begriffe wie pomadig passen da sehr gut.

        Deswegen hab ich ja die Phase vor dem zweiten Tor als ansehnlich bezeichnet. Weit entfernt von überragend und dominant. So wie ich mir das von meinem Club wünschen würde. Aber immerhin mal eine Ballbesitzphase und kein Lange-Bälle-Gebolze. Spricht auch für die Selbstsicherheit der Mannschaft.

        Dass der Club die zweite Liga in Grund und Boden spielt ist und bleibt mittelfristig ein Traum. Die Gründe dafür sind schon lang und breit diskutiert worden und die Ansichten gehen weiterhin auseinander.

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  • Man sollte jetzt noch nicht die Nerven verlieren. Vor der Winterpause geht es jetzt gegen Sandhausen, nach Düsseldorf und gegen Kaiserslautern. Die kann der Club theoretisch alle schlagen. Wenn man dann wenigstens 26 Punkte hätte, wäre noch Sichtweite nach oben da. Wenn nicht, wars das allerdings mit den Aufstiegsambitionen.

    Ich fand das Spiel gestern auch nicht so schlecht. Teilweise ist der Ball ganz gut durch das Mittelfeld gespielt worden. Leider hat Salli noch wenig Bindung zu seinen Mitspielern. Dabei ist er einer der wenigen, der vorne mal im 1:1 durchkommt. Dann allerdings macht er immer das falsche, meistens hält er den Ball zu lange und verdaddelt ihn. Das ist ungefähr 10 Mal passiert und hat die anderen mit zunehmender Spieldauer auch zermürbt.

    Wahrscheinlich reicht es dieses Jahr nicht nach oben. Dann sollte man aber schon ab der Winterpause junge Spieler aus der 2. Mannschaft schrittweise einbauen, damit der Umbruch nicht wieder Anfang der nächsten Saison stattfindet und dann wieder die ersten 6-7 Spieler weg sind, weil die Truppe nicht eingespielt ist. Das war ja das Kernproblem der letzten drei Jahre. Braunschweig hat es jetzt vorgemacht, dass es mit Weitsicht immer wieder möglich ist, eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen, selbst wenn man Abgänge hat. Nur eben nicht, wenn man erst im August die Transfers macht.

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  • Ich meine auch man sollte jetzt ruhig mit einem Burgstaller Wechsel zur Winterpause kokettieren und sich gleich mal unwillig zeigen und das Attribut unverkäuflich drauf machen, damit die Ablöse am Ende stimmt á la Füllkrug 🙂

    Es gibt keinen realistischen Grund mehr von Aufstieg zu träumen. Man kann in Stuttgart verlieren, wir konnten uns das aber, um oben nochmal ran zu kommen, eigentlich nicht erlauben.

    Also Burgstaller offiziell höchst unwillig verkaufen, Matavz evtl. davon fest verpflichten und noch irgendwas dazu. Stürmer, AV schwer zu sagen.

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    • Bei der Anzahl erzielter Treffer steht der Club mit Braunschweig,Stuttgart,Hannover in einem Quartett an der Spitze.

      Bei der Anzahl der kassierten Treffer mit Aue, Bielefeld und Bochum am Ende der Tabelle.Entscheidend für die Platzierung ist auf dauer wohl eher die Defensive.

      Heidenheim hat zwar 6 Treffer weniger erzielt, aber immerhin 15 weniger kassiert- und steht auf 4

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      • Entscheidend für die Platzierung ist auf dauer wohl eher die Defensive.

        Und genau deswegen habe ich für die laufende Saison auch keine Hoffnungen mehr.

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  • Ich finde Trainer und Mannschaft passen gut zusammen!! Beide zu schlecht für die drei Aufstiegsplätze aber auch zu gut das sie um den Abstieg spielen. Der Club ist im Niemandsland der 2. Liga angekommen. Damit müssen wir Clubfans uns diese Saison abfinden

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  • Na ja wir haben gegen eine „Weltauswahl der 2. Liga“ verloren, wenn man dem Alois glauben darf, also nicht so schlimm. Und diese „Serie“ von der immer gesprochen wurde, war doch am Ende nur noch Augenwischerei, das waren zuviele Unentschieden. Damit hat man sich gegenseitig auf die Schulter geklopft, ich glaube das war vom psychischen Moment her auch nicht zuträglich. Das Leben oszilliert, nach anfänglichem Tief ein Hoch jetzt befinden wir uns vielleicht wieder eher in einer Senke. Die 3 Siege bis zur Weihnachtspause daran glaube ich eher weniger, eher an ein hinüberretten in die Winterpause.

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  • Mit Verspätung mein Gelaber: Wie sähe die Diskussion aus, wenn wenigstens einer der höchst präzisen Innenpfosten-Treffer… Die Löcher im Mittelfeld, furchtbar.. Zum Trainer will ich nix sagen… Aber Gruß an Teo, bekam unverhofft von nem Reise-Kumpel ein schönes Zeug geschickt: „Connemara“, ein irischer Single Malt, ganz wunderbar, butterweich mit einer torfigen Note. Solltest Du unbedingt mal probieren!

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    • Wir haben mit dem Steudel ein Whisky-Däisding im Februar ausgemacht. Ich bin zwar nicht so begeistert vom Malz-Geist, da ich lieber das Hauptprodukt aus Malz trinke. Ich bevorzuge als Schnabbes einen fränkischen Obst- oder Fruchtbrand, den finde ich ehrlicher. Aber neulich haben wir im Dorfschulzen, den versorgt auch der Steudel, mal die Whisky-Karte durchprobiert und da fand ich den Scapa sehr lecker. Ansonsten find ich den Hype und vor allem die Preise, die für das Gesöff aufgerufen werden, stark übertrieben. Wenn ich die angeblichen, langen Lagerungjahreszahlen mit dem modisch gestiegenen Konsum vergleiche, dann kommen mir große Zweifel, daß das in der Breite annähernd stimmen kann.

      Zum Club:
      Ein Platz im Mittelfeld ist mir zu langweilig, genauso wie der Trainer. Da muss doch mehr drin sein. Wir müssen doch wenigsten den ersten drei Aufstiegsplätzen unseren heißen, nach fränkischen Bier, von mir aus auch heimischen Whisky oder Blend 29 stinkenden Atem  spüren lassen! 🙂

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      • So gesehen… Weihnachten steht vor der Tür, a fränkische Hauszwetschge vom Henninger in Wippenau… Des wär was! Aber die Unterschiede sind schon frappierend: hie Rachenputz (Kentucky-Verschnitt), dorten ausbalancierte Geschmacks-Wunder. Oh, wenn ich an die Marille aus dem Schwarzwald denke… (Preis wie Schotten-Kram, aber jeden Cent wert)…

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      • Zum Club:Ein Platz im Mittelfeld ist mir zu langweilig, genauso wie der Trainer. Da muss doch mehr drin sein. 

        Den Gedanken hatten wir vor 5 Jahren auch schon. Damals hieß unser Trainer noch Hecking… Wie schnell die Zeiten sich ändern!

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    • „Connemara“, ein irischer Single Malt, ganz wunderbar, butterweich mit einer torfigen Note. Solltest Du unbedingt mal probieren!

      Unbedingt! Kann ich nur empfehlen, v.a. wenn man auf die Islay Geschmacksnote steht. Ist außerdem eine Rarität in Irland, weil es fast keine getorften/rauchigen Whiskies gibt!

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      • Komischerweise geht mir schon den ganzen Tag das Lied „Connemara“ von Fiddler’s Green durch den Kopf…

        Der Connemara Whisky in der Tat ein feines Tröpfchen!

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  • Dialog mit dem Lieferanten: „Komisch: der Whiskey heißt „Connemara“, was im Westen liegt, distilled angeblich in Riverstown im Norden, aber gehören tut er wohl Killbeggan Co in den Midlands. Pff, Iren, sogar bei Single Malt Storys erfinden, heißt unter Kennern wahrscheinlich eh längst „Kinahan“ (Insider joke)… Ist aber echt ein feines Stöffchen, wir lieben ja auch ir. Storytelling“! Antwort: „die new york giants gehoeren einem texaner und manchester united einem russen. und 1860, rb leipzig, hsv? na also“. Klingt logisch. Globalisierung. Schön, hier von Connaisseuren umgeben zu sein! Müsste mal wieder nen 12-jährigen „Highland Park“… „Laphroaig, 10 years“… Der Bezug zum Club, zu CU? Tradition, und wie man sich alte, ferne Erfolge (gibt’s einen 2007er-Whisky, der was taugt?) schön trinkt😜

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    • Ihr mit Eurem moorigen Gesöff. Fast so schlimm die die Reagenzgläser bei Dir am Nordpol.

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