„Faktor Schwartz“

Im Exklusivinterview vor dem 2. Liga-Spiel des 1. FC Nürnberg gegen den SV Sandhausen: wullebirra

So hätte sich das Alois Schwartz vielleicht nicht erwartet, sein Wiedersehen mit dem alten Verein, dass er nach 12 Spieltagen mit dem ruhmreichen FCN einen Tabellenplatz hinter dem SVS rangiert, auch wenn es nur aufgrund des Torverhältnisses ist. Man ist sogar so gleich (je 5 Siege, 4 Remis, 5 Niederlagen), dass man spöttisch sagen könnte: Schwartz hat aus dem Club ein zweites Sandhausen gemacht. Aber das wäre natürlich unsachlich. Rein faktisch gesehen hat Sandhausen den Abgang des Trainers im Sommer aber tatsächlich bemerkenswert gut verkraftet, während sich beim Club die Hoffnungen auf schnelle Genesung des Patienten FCN nur wenig erfüllten, dafür viele Befürchtungen sich bewahrheiteten.

Welche Rolle Alois Schwartz in der Entwicklung des FCN spielt, darüber scheiden sich die Geister. Nach dem verkorksten Start ist man nach einem veritablen Zwischenhoch zumindest im Mittelfeld gelandet, der Trainer hat seine Formation gefunden, Stabilität in das Team bekommen, bekam aber auch schon immer wieder mal seine Grenzen aufgezeigt. Und über eben jene eigene Grenzen zu kommen, die der Kader nun einmal setzt und die von nahezu jedem Experten vorab prognostiziert wurde, hatte man gewissermaßen auf den Faktor Schwartz gesetzt. Schwartz hatte in Sandhausen das gezeigt, was man sich in Nürnberg erhoffte: Die Bereitschaft, mit den vorhandenen Mitteln zu arbeiten, die Fähigkeit, die vorhandenen Möglichkeiten auszureizen, und den Schuss Genialität, gemeinsam mit Mannschaft und Verein über sich selbst hinauszuwachsen. Zumindest von letzterem ist man in Nürnberg derzeit noch ein Stück entfernt.

Clubfans United hat nachgefragt bei der Fanbasis des SV Sandhausen: Welchen Anteil hatte Schwartz an der Erfolgsstory SV Sandhausen, wo man es als ganz kleines Licht Jahr für Jahr schafft, eine mehr als ordentliche Rolle in Liga 2 zu spielen? Und was ist dran an dem Gemunkel, in Sandhausen sei man ja gar nicht so furchtbar unglücklich darüber gewesen, dass ein Angebot für den Coach kam – dazu noch so ein relativ hoch dotiertes.

Über den „Faktor Schwartz“ beim SVS, einem möglichen Burgstaller-Nachfolger mit Bamberger Wurzeln, dem fränkischen „FC Hollywood“ und natürlich über das Spiel am Samstag.

Interview mit wullebirra

[Clubfans United] Wir begrüßen einen waschechten “kleinen” Fan des SV Sandhausen. Wir kennen “wahre” Fans und “sogenannte” Fans, was sind denn “kleine” Fans, wie du dich selbst bezeichnet hast? Und stell dich doch bitte bei der Gelegenheit unseren Lesern selbst vor.

[wullebirra] „Hallo erst mal. Ich bin Kai, 26 Jahre alt, aus Mannheim. Ursprünglich komme ich aber aus Potsdam, was auch ein Grund dafür ist, weshalb ich für mich selbst mal die Bezeichnung „kleiner Fan“ gewählt habe. Andere werden da ja hineingeboren in eine Familie die wöchentlich ins Stadion pilgert oder wissen von Anfang an welchem Verein ihr Herz gehört, bei mir war das allerdings überhaupt nicht der Fall. Außer mal auf die Tabelle gucken wer gerade erster ist, interessierte sich in meiner Familie niemand wirklich für Fußball und so kam ich auch als kleiner Junge nie dazu. Erst als ich 2010 zu Beginn meines Studiums nach Mannheim zog, bin ich auf der Suche nach einer Freizeitbeschäftigung in der neuen Stadt einfach mal in ein Fußballstadion gegangen. Mein erstes Spiel war allerdings auch bei der TSG Hoffenheim und danach bin ich abwechselnd zu den verschiedenen Vereinen aus der Region, bis ich einmal beim SV Sandhausen gelandet bin und dann auch immer dort geblieben. Es geht wahrscheinlich Fußballfans so, denn ich kann gar nicht genau beschreiben warum oder woran es lag, aber dort gefiel es mir einfach am besten und ich fing an meine Leidenschaft dafür zu entwickeln. Dass meine erste komplette Saison 2011/12 direkt mit dem Aufstieg in die 2.Bundesliga gekrönt wurde und wir bis heute dort geblieben sind, ist natürlich umso schöner.“

[Clubfans United] Alois Schwartz ist sicher gleich das Thema, das an der Stelle auch kommen muss, wenn der SVS auf den FCN trifft. Der alte Trainer gegen seinen alten Verein – das ist immer eine Story wert. Aber was ist damals eigentlich genau passiert? Die einen sprachen davon, dass Schwartz quasi aus dem Herzen des Vereins herausgerissen wurde, andere Stimmen sprachen davon, dass es schon länger nicht mehr ganz so rund lief und man diese Gelegenheit des vergoldeten Abgangs sehr gerne gemeinsam für einen Cut nutzte. Was stimmt denn nun?

[wullebirra] „Ich denke, dass hier – wie so oft – die Wahrheit in der Mitte liegt. Alois Schwartz hat auf jeden Fall einen großen Anteil daran, dass sich der SV Sandhausen in den letzten Jahren mehrmals in Folge und oft auch frühzeitig in der zweiten Liga halten konnte. Man kann nicht leugnen, dass er mit seiner Arbeit, vor allem im taktischen Bereich, oftmals mehr aus der Mannschaft rausgeholt hat, als auf dem Papier eigentlich möglich gewesen wäre. In der Rückrunde der letzten Saison lief es phasenweise aber überhaupt nicht mehr. Nach einer starken Hinrunde 15/16, in der wir trotz des Punktabzuges noch Anschluss an die Aufstiegsränge hatten, kamen nach der Winterpause nicht mehr viele Punkte dazu und der SVS wurde bis auf Platz 13 durchgereicht. So wurden, trotz einer im Gesamtbild starken Saison mit 40 bzw. 43 Punkten, die fragenden Stimmen lauter, ob es nicht besser wäre, nach drei Jahren einen Wechsel auf der Trainerposition vorzunehmen und der ein oder andere war sicher froh, dass dies im Sommer für eine, unseren Verhältnissen nach, nicht kleine Ablösesumme passiert ist.“

[Clubfans United] In einen deiner Tweets hast du den FCN als “Möchtegern-FC Hollywood“ bezeichnet. So ein Vergleich mit den Bayern trifft uns natürlich gleich doppelt hart, zudem verstehen wir ehrlich gesagt die Herleitung nicht wirklich. Wir sind zwar chaotisch bisweilen, aber ja sicher nicht zum Zwecke der Generierung künstlichen Zinnobers, um die Medien zu bespaßen. Was bewog dich also zu diesem Terminus?

[wullebirra] „Zuerst muss man hier die geographische Nähe betrachten. Ihr liegt nunmal im gleichen Freistaat wie der FC Bayern, daher war der Vergleich der naheliegendste. Viel gewichtiger ist aber die Tatsache, dass der Medienrummel um den Club nun mal enormer ist, als um unseren beschaulichen SV Sandhausen. Dies sorgt dafür, dass ein sonst unauffälliger Alois Schwartz in diesen Hashtagwahn mit einsteigen muss. Mit dem Blick von außen auf den Club erschien mir der Gegenwind aus dem Umfeld schon nach ein paar Saisonspielen unnötig und übertrieben. Auch aktuell ist es doch recht amüsant mit anzusehen was der Verein mit dem Pullover zu Weihnachten oder der Ultrathematik veranstaltet. Im kleinen Sandhausen ist das doch noch ein ganzes Stück entspannter und eine kleine Brise Selbstironie hat doch noch keinem geschadet.“

[Clubfans United] Sandhausen ist 9ter nach 14 Spieltagen. Im Grunde ja wieder eine Top-Platzierung. Hat der Faktor Schwartz also gar keine Rolle gespielt? Hat der Club also vielleicht gar nicht den Erfolgscoach gekauft, weil der Erfolg in Sandhausen auf ganz anderen Säulen steht?

[wullebirra] „Doch, auch der Faktor Schwartz hat eine Rolle gespielt, aber es ist wie so oft: es liegt nicht an einer einzelnen Person, dass es gerade gut oder schlecht läuft, sondern immer am Gesamtkonstrukt aus mehreren, um im Bild zu bleiben, Säulen. Mit dem Trainer Schwartz hat der SVS eine dieser Säulen verloren, aber diese durch eine neue ersetzt. Wir können froh sein, dass die Verantwortlichen so eine gute Arbeit leisten und mit Kenan Kocak einen neunen Trainer gefunden haben, der allem Anschein nach genauso gut passt, wie der alte.“

[Clubfans United] Präsident Machmeier sagt: „Hätte ich aufgegeben, wäre Sandhausen vielleicht in der Verbandsliga“ – Wie viel Anteil hat der Präsident am Aufstieg – und wie nachhaltig ist die Entwicklung, wenn Machmeier, wie auch schon angedeutet, irgendwann nicht mehr im Verein sein wird?

[wullebirra] „Erst einmal gilt es sich bei Herrn Machmeier zu bedanken. Wie bei Alois Schwartz, der Mannschaft oder den anderen Mitarbeitern im Verein hat er als Teil des Säulenkonstrukts einen enormen Anteil an mehreren Aufstiegen und dem Festsetzen des SV Sandhausen im Profifußball. Im Gegensatz zu allen anderen Beteiligten ist er natürlich am längsten dabei, aber ob es ohne ihn nicht genauso oder vielleicht sogar noch besser verlaufen wäre, kann man nur vermuten. Wie nachhaltig und vor allem erfolgreich die Arbeit für den Verein ohne Machmeier gestaltet wird, lässt sich schwer sagen. Das hängt natürlich davon ab, wie auch diese Säule ersetzt wird. Da lasse ich mich aber gerne überraschen.“

[Clubfans United] Bei uns wird viel über Nachwuchskonzept gesprochen, wie sieht sowas eigentlich bei Sandhausen aus? Bleibt da im Schatten von Hoffenheim überhaupt noch was übrig?

[wullebirra] „Leider ist es in der Tat so, dass wir die mehr oder weniger größeren Talente in der Jugend nur schwer halten können. Bei den Nahwuchsleistungszentren der größeren Klubs, wie Hoffenheim oder auch Stuttgart und Kaiserslautern, können wir noch nicht mithalten. Auch unsere zweite Mannschaft spielt derzeit nur in der Oberliga um den Klassenerhalt, was für junge Spieler und deren Entwicklung wenig attraktiv scheint. Wenn wir denn mal Talente im Verein haben, sind es meist nur Leihspieler aus Bundesligavereinen, wie es ja bei vielen kleineren Verein üblich ist. Spontan fiele mir da gerade Markus Mendler ein, den wir ja in den letzten Jahren mal aus Nürnberg geholt hatten, aber der sich relativ kurz danach leider verletzte.“

[Clubfans United] Generell ballt sich Fußball derzeit bei euch in der Region: Heidenheim, Sandhausen, Hoffenheim, Aalen, Walldorf (Pokal) und Mannheim (Aufstiegskandidat in Liga Drei). Reiner Zufall, temporärer Erscheinung? Oder kannst du dir irgendwie eine Erklärung herleiten?

[wullebirra] „Wie gerade schon erwähnt Stuttgart, Kaiserslautern und der KSC kommen da ebenfalls noch dazu. Das ist natürlich schön, dass in der Region so viel „geboten wird“ und man sich quasi quer durch die Ligen und von Traditionsverein bis Mäzen, aussuchen kann, was man eben möchte, aber einen besonderen Grund kann ich dafür gerade nicht ausmachen.“

[Clubfans United] Nach Blum und Schwartz würden manche Fans gern den US-Bamberger Wooten haben, gern günstig im Winter oder eben ablösefrei nach der Saison, um bspw. Burgstaller zu ersetzen? Wäre das ok für dich?

[wullebirra] „Natürlich nicht. Ich denke kein Verein verliert gern seine Leistungsträger. Okay wäre es für mich in dem Sinn, dass es nachvollziehbar wäre, wenn Andrew zu einem größeren Verein und eventuell nochmal eine Liga höher gehen möchte Zugegeben hätte ich nicht einmal erwartet, dass er dieses Jahr noch bei uns spielt, nachdem er in den letzten Saisons schon konstant seine Scorerpunkte gesammelt hat, aber nachdem wir schon Bouhaddouz ablösefrei an St.Pauli verloren haben, wollte man Wooten natürlich auf jeden Fall halten. Das ist eventuell vergleichbar mit den Personalien Füllkrug und Burgstaller in Nürnberg im letzten Sommer. Im Bezug darauf denke ich auch nicht, dass wir Andrew Wooten im Winter verkaufen werden. Zwar würde uns eine Ablösesumme sicher gut tun, im Gegensatz zum Club sind wir aber nicht unbedingt auf Verkäufe angewiesen und wie es ausschaut wird es so darauf hinauslaufen, dass auch Wooten nach Ablauf seines Vertrages im Sommer wechseln wird. Einen Wechsel speziell nach Nürnberg kann ich mir sogar gut vorstellen, da er Alois Schwartz, nicht nur aus seiner Zeit bei uns, sondern auch in Kaiserslautern und Worms zuvor, mehr als genau kennen dürfte und vielleicht passiert es ja, dass die beiden ein weiteres mal zusammenarbeiten. Vorausgesetzt der Trainer Schwartz ist auch nächste Saison in Nürnberg, das weiß man bei euch ja auch nie so wirklich genau.“

[Clubfans United] Bei uns sprechen derzeit viele von Ausgliederung der Profiabteilung – verbunden mit der Hoffnung auf Öffnung für Sponsoren. So ein internationaler Brausehersteller oder ein Scheich, der den SVS mit 100 Mio. unterstützt und nach oben führt – und dafür ein bisschen den Verein auf Links dreht. Wäre das auch was für Sandhausen?

[wullebirra] „Wenn man die zahllosen Versprechen – schnelles Geld, schneller Erfolg, CL, deutscher Meister SV Sandhausen, usw… – so betrachtet klingt das alles doch sehr reizvoll. Doch was passiert mit einem Verein, wenn er sich so schamlos dem Geld hingibt? Bleibt man dann nicht nur ein Schatten seiner selbst? Verliert man dann den, bei euch wie bei uns wichtigen, regionalen Bezug und wird zum Spielball im rücksichtslosen Geschäft Profifussball? Ich persönlich halte den aktuellen Weg Sandhausen ohne angesprochene Brause oder Scheichs für optimal. Bei uns fällt aber sicher ins Gewicht, dass wir keine so große und ruhmreiche Vergangenheit vorweisen, die bei der Übernahme durch andere „im Weg stehen“ könnte. Abschließend möchte ich sagen: Pro e.V. in Sandhausen.“

[Clubfans United] Zum Sport: Was macht den SV Sandhausen gerade so stark?

[wullebirra] „Auch hier lässt sich nicht einfach ein einzelner Grund für den Erfolg nennen. Zum einen stimmt es natürlich innerhalb der Mannschaft. Der Trainer schafft es, die Spieler gut auf- und einzustellen und diese setzen das auch noch sehr gut um. Zum anderen kommt eben aber auch dazu, dass die gute Arbeit außerhalb des rein sportlichen Bereichs und die vermutlich naturgegebene Ruhe im Umfeld, der Mannschaft die Möglichkeit bietet, das zu leisten, was sie im Moment leistet.“

[Clubfans United] Ist der “Club” wirklich vorne so “brutal gefährlich”, wie das euer neuer Chefcoach Kenan Kocak zu Protokoll gab?

[wullebirra] „Auf jeden Fall. Ihr habt ja mit Guido Burgstaller den besten Torschützen der Liga im Kader und wie ich kürzlich gelesen habe mit dem Spiel in Stuttgart zum 35. Mal in Folge getroffen. Ich denke „brutal gefährlich“ trifft es da ganz gut.“

[Clubfans United] Kurz zusammengefasst: Wenn beides aufeinandertrifft am Samstag: Was kommt dann für ein Ergebnis raus?

[wullebirra] „Mit einem Auswärtspunkt können wir zufrieden sein. Ich tippe auf 1:1.“

[Clubfans United] Wir danken für das Interview und wünschen ein gutes Spiel. Das letzte Wort gehört dem Gast. Vielleicht eine Anekdote – oder ein Blick ins Orakel, wie viele Duelle zwischen SVS und FCN uns in den nächsten 10 Jahren so bevorstehen werden?

[wullebirra] „Eine für mich persönlich schöne Anekdote ist vielleicht, dass ich persönlich noch keine Niederlage des SVS gegen Nürnberg mitansehen musste. Da das Spiel im Frühjahr auf einen Dienstagabend fiel, war ich beruflich leider verhindert und die beiden anderen Heimspiele gegen Nürnberg, 2013 im Pokal und 2014 in der Liga gingen beide zu unseren Gunsten aus. Aus unserer Sicht wäre es mir natürlich recht, wenn wir in den 10 Jahren mindestens 20 mal gegeneinander spielen und gerne noch das ein oder andere mal mehr im Pokal.“


Das Interview führte Alexander Endl (Clubfans United) mit Kai am 30.11./1.12.2016 via E-Mail.

Steckbrief für Gastleser: Clubfans United ist ein Fußballmagazin für Fans des 1. FC Nürnberg. Clubfans United beschäftigt sich allerdings nicht mit der Fanszene im Speziellen (eher im üblichen Rahmen einer Berichterstattung), schreibt auch nicht aus oder über „die Kurve“ oder Erlebnisse rund um den Stadionbesuch, sondern vielmehr über den Sport, den Verein (fokussiert auf den Profi-Fußball) und die mediale Berichterstattung. Wir sind also mehr Sportmagazin als Fanmagazin in dem Sinne, nur eben, dass wir das als Fans betreiben und auch aus dem Blickwinkel schreiben. Alles weitere bei Interesse etwas ausführlicher hier: clubfans-united.de/was-ist-das-hier

147 Gedanken zu „„Faktor Schwartz“

  • da hat sich jemand mit dem Thema ‚FCN‘ aber durchaus beschäftigt, das ist bei den Interviewpartnern nicht immer so zu sehen/lesen.

    Das der Club an Wooten Interesse zeigt, ist für mich auch neu, aber ja, warum nicht? Die Frage lautet bei einer weiterhin gut laufenden Saison für ihn aber wohl eher, ob der FCN überhaupt noch der richtige Karrierreschritt für ihn wäre.

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  • Faktor Schwartz-bebildert mit lauter leeren Sitzen…

    der Trainer (hat seine Formation gefunden, Stabilität in das Team bekommen,) bekam aber auch schon immer wieder mal seine Grenzen aufgezeigt…

    …man spöttisch sagen könnte: Schwartz hat aus dem Club ein zweites Sandhausen gemacht…

    Ich lese eine gewisse Skepsis zwischen den Zeilen, aber nein, ich muss mich irren

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    • Faktor Schwartz-bebildert mit lauter leeren Sitzen…

      Das nur ein Symbolphoto „vor dem Spiel“, da will ich gar nix reininterpretiert wissen … 🙂

      Ich lese eine gewisse Skepsis zwischen den Zeilen, aber nein, ich muss mich irren

      … was ich dann hier nicht ganz von mir weisen kann … :mrgreen:

      Aber ja, stimmt, mir fehlt gerade die Phantasie, dass wir mehr erreichen können, als wir an Möglichkeiten haben – und das ist eben nicht Aufstieg. Das ist natürlich eigentlich auch gar kein Vorwurf, denn Wunder vollbringen ist eben kein Anforderungsprofil. Und dennoch ist es genau diese Hoffnung, die einen als Fan, gerade als Fan eines Vereins wie den FCN, nicht auszutreiben ist.

       

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  • OT:

    @Christian-berlin: Kannst Du mit den Stichworten „Ramses, Attila, Beißer oder Papa Schlumpf“ etwas anfangen?

     

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  • „Schwarz hat aus dem Club ein zweites Sandhausen gemacht.“

    Das ist Unsinn.

    Wenn jemand den 1. FC Nürnberg auf Sandhausen-Niveau heruntergezogen hat, dann die Vereinsführung, die nicht erkannt hat, welche strategischen Schritte notwendig sind, um den Club auf einem der Tradition des Vereins angemessenen Level, d.h. SOLIDES BUNDESLIGANIVEAU, zu halten bzw. dahin zu bringen. Es liegt am Versagen von Bader, Woy und dem damaligen Aufsichtsrat, dass der FCN derzeit meilenweit von dem Ziel entfernt ist, das Bader immer wieder verkündet hat: Etablierung in der Bundesliga. Die Maßnahmen, die Meeske jetzt in die Wege leiten will, hätten schon vor acht Jahren ergriffen werden müssen.

    Aufgabe des e.V.-Status bedeute, dass der Verein zum „Spielball im rücksichtslosen Geschäft Profifussball“ werde, sagt unser junger Freund aus Sandhausen. Auch verliere der Verein den „regionalen Bezug“. Diese Sätze verkennen, dass beides bei Profivereinen, die noch e.V. sind, doch schon längst der Fall ist. Was den FCN anbelangt, ist es gegenwärtig auf alle Fälle so, dass er mehr „Spielball“ als Akteur ist und nichts darauf hindeutet, dass er Handlungsspielraum gewinnt.

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    • Da bin ich bei dir, belschanov. Schwartz soll plötzlich die Ursache alles Bösen sein? Dabei kennt Klööööckler doch die Mannschaft seit Jahren … das verstehe wer will.

      In Bezug auf die Ausgliederung erscheint mir das Gerede vom Verlust (Identität, Seele, regionaler Bezug, etc.) ein Nebelkerzenargument mit wenig Substanz zu sein. Ich sehe auch bei der Initiative „mein Club, mein Verein“ mehr nostalgische Esoterik, denn handfeste Argumente gegen eine Ausgliederung. RB Leipzig ist zwar ein künstliches Gebilde, hat aber unter den Fans einen extrem starken regionalen Bezug, da geschickt in eine ausgehungerte Region plaziert, in der den Menschen endlich wieder Spitzenfussball geboten wird. Bei einem stimmigen Konzept und den richtigen Beteiligten kann der regionale Bezug sogar aufgewertet werden. Der FC Bayern ist ein Unternehmen und hat dennoch seinen bayerischen Bezug nicht verloren, im Gegenteil das „mia san mia“ wird geschickt in die Vermarktung eingebaut. 1860 als Gegenbeispiel mit launischem Investor zeigt nur wie man es nicht machen sollte, taugt aber nicht als universales Gegenargument.

      Wenn Meeske bei der JHV selbst betont, wie narrenfrei die beiden Vorstände in der jetzigen Rechtsform agieren können (kein Wunder bei ehrenamtlichem Aufsichtsrat), dann sollte einem das zu Denken geben. Bader hat sich genau das zu Nutze gemacht, indem er in seinen letzten Jahren den eigenen Machterhalt durch eine unheilvolle Allianz mit den Ultras der Zukunftsausrichtung des FCN vorangestellt hat. Und während die Liga im Schnitt um 8-9% wächst (Meeske), muss der Club sich „gesund schrumpfen“.

      Ich mache die Gegenthese auf: Nicht durch eine Ausgliederung wird der Club seine Seele verlieren, sondern durch ein Versinken in der (sportlichen) Bedeutungslosigkeit!

       

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    • „Schwarz hat aus dem Club ein zweites Sandhausen gemacht.“

      Das ist Unsinn.

      Oder eben „unsachlich“. Aber das steht ja expressis verbis direkt dahinter im Artikel.

      Wundert mich, dass diese verzerrende Darstellung durch herausgerissene Zitate von dir kommt.

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      • @Alexander:

        Mein Kommentar war doch nicht auf dich gemünzt, sondern auf die, die die von dir in den Raum gestellte Meinung vertreten.

         

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    • „Es liegt am Versagen von Bader, Woy und dem damaligen Aufsichtsrat, dass der FCN derzeit meilenweit von dem Ziel entfernt ist, das Bader immer wieder verkündet hat: Etablierung in der Bundesliga. Die Maßnahmen, die Meeske jetzt in die Wege leiten will, hätten schon vor acht Jahren ergriffen werden müssen.“

      Auch wenn Meeske und Bornemann bei vielen quasi noch Welpenschutz genießen gehört es  zur Wahrheit dazu, daß Bader und Woy auch keinen solide geführten, finanziell sorglosen Verein übernommen haben.Die Bilanz -sportlich gesehen lässt sich sehen. Und ob die jetzige Führung Ähnliches wird vorweisen können, wird sich erst zu einem späteren Zeitpunkt zeigen.

      Wirtschaftlich dürfte ein Abstieg aus der ersten Liga ähnlich desaströs sein wie verpasste Aufstiege aus der Zweiten.Wirtschaftlich ging es meinem Club noch nie gut-zumindest seit dem ich das verfolge (84/85) Ich tue mich deshalb schwer einzelne Verantwortliche zu benennen warum es so ist wie es ist.Ziemlich sicher wird es zu einer Auslagerung kommen müssen, es hat aber leider etwas von einem letzten Pfeil im Köcher.

       

      „Nicht durch eine Ausgliederung wird der Club seine Seele verlieren, sondern durch ein Versinken in der (sportlichen) Bedeutungslosigkeit!“

      Diese These ist sicherlich richtig, die These war allerdings auch schon in den 80/90er Jahren richtig, als der Club Teile seines (potentiellen) Anhangs nach München verloren hat.

      Dem Großteil der Fans dürfte es sogar relativ egal sein in welcher juristischen Form ihr „Verein“ daher kommt-Hauptsache er ist sportlich erfolgreich.

      Siehe Leipzig , da haben die alten Traditionsvereine zwar noch ihr Klientel, aber in einer Größenordnung, die der Club wohl auch hätte, würde er in der entsprechenden Liga spielen.

      RB hat viel Fanpotenzial bei der Generation 35-55 gerne in Begleitung ihrer Kinder.Und bleiben die Kinder dabei gibt es auch dort dann mal Fans mit einer langen Fantradition.

       

       

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  • Christian-berlin sagt

    Siehe Leipzig , da haben die alten Traditionsvereine zwar noch ihr Klientel, aber in einer Größenordnung, die der Club wohl auch hätte, würde er in der entsprechenden Liga spielen.

    Diese alten Vereine, hier die BSG Chemie, bringen sogar ein unglaubliches Kompendium heraus zu Ehren und zur Erinnerung der ‚Alten Zeit‘.

    http://www.backroad-diaries.de/?product=steigt-ein-fahnenwald-empor&lang=de

     

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    • Solch Reminiszensen machen wohl einige Traditionsvereine aus dem Osten, z.B. Hansa Rostock schon länger. Scheint mir eine Hinführung für junge “ Nachwuchsfans“ dieser Vereine zu sein, um Tradition und vergangene Schlachten ins Bewusstsein dieser Fans zu bringen. So wie bei uns wohl auch nicht mehr allzu viele wissen, wie es war, als “ Pelé über den Nürnberger Schnee rutschte… “ 😉

      Aber da würde bei diesen “ Nachwuchsfans “ auch die Frage auftauchen, wer dieser Pelé überhaupt war….

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  • Als Möchtegern-FC-Hollywood möchte sich momentan aber 1860 nachhaltig positionieren, Maulkorb-Erlaß, keine Freikarten mehr für „verdiente“ Sechzger wie Lorant, Kartenverbilligung um am Samstag ein praktisches Auswärtsspiel gegen Dynamo zu verhindern, und über allem der „Scheich“, der von dunklen Mächten fabuliert.

    Ansonsten muß ich sagen, daß die Winterpause kommen kann. Kommen sollte. Zeitnah. Zuviel Mittelmaß momentan. Nicht mal eine ordentliche Krise.

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  • Mönsch jetzt haben uns wieder die Fürther überholt in der Tabelle 🙁 Wir müssen unbedingt punkten.

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  • Aha Florian, da ja laut Subbn Schwartz nichts macht, hast Du wahrscheinlich veranlasst Lippert zu berufen.
    172 cm ist nicht wirklich groß, soll aber auch nicht viel heißen. Was kannst Du uns sonst noch über den Dennis erzählen?

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    • Auch wenn ich nicht angesprochen bin 🙂 ich habe Dennis Lippert einige male unter Materazzo in der U19 spielen sehen, der mir damals schon stark aufgefallen ist durch seine lebendige, quirlige, und intelligente Spielweise, sehr aktiv auf der hinteren Außenbahn, ballsicher, das würde auch unserem Spielaufbau nach vorne guttun. Damals hatte ich nur leichte Zweifel, ob er es mit seiner Körperlichkeit geringen Größe zu den Profis schafft. Ich würde mich aber freuen, wenn ihm der Sprung dauerhaft gelingt.

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      • Danke für die Info, bin zur Zeit ein wenig in Stress und kann wenig lesen und verfolgen. Selbst das Spiel habe ich nur nebenbei wahrgenommen.
        Vielleicht können wir aber diesen Denkanstoß mit Lippert für Sepsi mitnehmen in das nächste Spiel, denn dass sich auf der Linksverteidiger Position jetzt etwas ändern muß dürfte mittlerweile jedem aufgefallen sein ( Baustellen Diskussion!).

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  • Lieber heutiger Sky-Kommentator,
    der Du vielleicht vor dem Spiel aus Recherche-Gründen hier rein guckst.

    Nein, das ist heute kein „besonderes Spiel“, nur weil der derzeitige Club-Trainer vorher die andere Mannschaft gecoacht hat.
    Für den Trainer mag es „besonders“ sein, für mich als Clubfan ist es das nicht.

    „Besondere Spiele“ bestreitet der FCN gegen Bayern, Schalke, Gladbach oder Werder Bremen.
    Aber nicht gegen Aalen, Bayreuth, Dresden oder Essen. Und auch nicht gegen Sandhausen.

    Dass wir mit denen aus der ersten Liga derzeit nicht im Ansatz mithalten können, ist zwar richtig, steht aber auf einem anderen Blatt.

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    • Widerspruch! Kann auf Bremen verzichten, über und auf  Bayreuth würde ich mich freuen… Was waren das früher für heiße Fights… 😉  Ebenso wie gegen Bayern Hof. Schweinfurt war auch net schlecht…

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  • Dem Satz: „Das war diletantisch, wie sich die Nürnberger Abwehr anstellt, besonders Builthuis“

    ist nichts weiter hinzuzufügen

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  • Wenn es am Ende noch 0:1 steht, würde ich Schwartz und Sepsi gleich fristlos entlassen. Die Schonfrist für den Alböhi ist jetzt lange genug vorbei. So wie seine Presseauftritte einer Schlaftablette gleichen, spielt erwartungsgemäß auch die Mannschaft.
    So ein lahmer Mensch hätte in jedem Einstellungsgespräch bei uns keine Chance auf eine Anstellung erhalten und das zu recht.

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    • Was du von dir gibst, ist mal wieder ein Beweis dafür, dass die größten Dummschwätzer die größte Klappe haben.

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      • Und? Dümmer wie unsere Verteidiger ist mein Geschwätz sicher nicht. 🙂

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      • Deine Unterstellungen und Beleidigungen sind unter alle Kanone. Was ist mit Dir los? Keine andere Meinungen und Thesen mehr akzeptabel? Dann bitte als Forist zurücktreten.

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      • Stop! Geschätzter Michael, hier ist eine Grenze überschritten und eine persönliche Entschuldigung bei Oliver fällig! Wenn Ihr damals nicht die Nummern getauscht habt, kann ich gerne den Kontakt, sofern von beiden Seiten gewünscht, herstellen.

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    • Seid wann darf man denn das Spiel kommentieren, wenn man nicht live und in Farbe vor Ort im Stadion ist? ?

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  • Diesen Gegner muss man schlagen. Hoffentlich wechselt er Salli aus, der ist (mal wieder) gelb-rot gefährdet. Bin guter Dinge das es noch klappt mit nem Dreier.

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  • Wie gegen Würzburg, wie gegen Stuttgart rennen wir erneut dem Rückstand hinterher, ich erwarte einfach, daß man es gegen 10 Sandhausener in der 2. Hälfte noch dreht in einem Heimspiel.

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  • Salli raus für Teuchert schon nach 45 wäre ja mal ein Signal,würde mich aber auch überraschen

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    • Salli muß raus sonst sind wir auch bald zu Zehnt wie Sandhausen. Alles andere wäre fahrlässig.

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  • Nicht zu fassen.
    Jetzt muss die Mannschaft doch mal Zorn entwickeln einen Gegner besiegen zu wollen der nur durch Fouls und Unsportlichkeit auffällt. Auf gehts.

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  • Unglaublich

    und wenn sich alle 10 Sandhausener jetzt hinten rein stellen, bekommen sie das auch über die Zeit. Na super

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    • Hab vorhin gerade in der HZ zu Florian gesagt, daß wir 0:2 verlieren…
      Die Schlaftablette färbt ab.

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  • 100% Chancenauswertung für Sandhausen.

    und das in Unterzahl. Wo ist da die Defensive vom Club?????

     

    Das kann doch nicht wahr sein!!!

     

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  • was ist denn das für ein Scheißspiel?

    Wir haben keine Chance, dann nehmen wir halt die Punkte mit?

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  • Zu Hause gegen 10 Sandhausener 0:2 , noch saublöder gehts kaum mehr. Die machen sich ja lächerlich

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  • Derselbe lahme Stopfer wie schon seit Saisonbeginn… ich bleibe bei meiner Frage nach der Verantwortung dafür.
    Wir spielen wie ein Absteiger.

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  • Schwartz kennt die Sandhausener genauestens, schließlich hat er sie selber zusammengestellt meinte er vorher noch.

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  • Wenn man ehrlich ist hat die Mannschaft bis zum 0:1 ordentlich gespielt. Seit dem Rückstand katastrophal. Rückstand und Überzahl standen wohl nicht im Matchplan. Mittlerweile geht mein Optimismus gen Null und auch im Stadion herrscht keine Aufbruchstimmung.

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  • Zur Erinnerung: die roten sind 1 Mann mehr…

    …was man leider überhaupt nicht merkt…

     

    schon schwach, wie wenig da zuhause geht.

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  • Und ich Volldepp hetzt mich noch, damit ich aus Heidelberg pünktlich zum Spiel ins Stadion komme. Ich brauche eine Clubpause, dringend. Für das Spiel müsste man als Zuschauer Schmerzensgeld bekommen. 3:0 verdient.

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    • Wo sind se denn alle die Foristen, die bei Kritik am Trainer sofort von Revolte gesprochen haben und das der Trainer noch Zeit braucht, sein System umzusetzen. Welches bitte? Von Spiel zu Spiel ist immer weniger erkennbar. Wir bauen ab. FCN jetzt handeln in der Winterpause, den so teuer gekauften Trainer bitte in die D-Jugend, da kann er nochmals lernen, vor allem wie man junge Spieler motiviert und net auf Ihnen rumhackt während gestandener Profis Spiel für Spiel das Vertrauen kriegen, obwohl jeder sieht, dass se nix taugen.

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  • 0:3.
    Zuhause.
    Gegen Sandhausen.
    Gegen 10 Mann.

    Ohne Worte.

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  • 0:3!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

     

    In Überzahl gegen 10 Mann!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

     

    ohne WORTE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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    • Hoffe das Bier vor dem Spiel hat wenigstens geschmeckt

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  • na gut, bei 3:0 fällt es dann doch schwer, von „unverdient“ zu sprechen :mrgreen:

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  • wie gut dass wir den besten Sandhäuser für mehrere hundert tausend Euro abgekauft haben

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  • Jetzt wird es peinlich und fast schon vereinsschädigend was die Herren Angestellten da abliefern. Statt mal die Arschbacken zusammen zu kneifen und mal einen “jetzt erst Recht-Gedanken“ zu entwickeln, ergibt man sich planlos und willenlos seinem Schicksal. Traurig. Möglicherweise steckt da ja immer noch die verlorene Relegation in den Köpfen…….
    Burgi steigert seinen Marktwert. Immerhin.

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  • Erbärmlich. So sehen Absteiger aus.

    Wenn dieser Auftritt keine Konsequenzen hat, was dann?

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  • Wer jetzt noch vom Aufstieg träumt, dem ist kaum noch zu helfen….oweia 🙁

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  • Sandhausen dominiert das Spiel

    Bulthuis nur hoch zum Gegner, so sieht im Gegensatz dazu das Nürnberger Angriffsspiel aus….

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  • Ich bin bei den Scharen dabei, die mit den Füßen abstimmen und das Frankenstadion vorzeitig verlassen. Und gegen Sandhausen sind bei den Temperaturen sowieso nur treue Fans da.
    Welcher Investor ließe sich dafür finden?

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  • Die zweite Halbzeit leider ein einziger Offenbarungseid ?. Von daher verdient verloren unterm Strich.

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  • Spielstand 1:3 und 2 Gegentore zuhause! gegen 10 Sandhausener, die in Unterzahl spielen…ich kann mich an so einen Tiefpunkt nicht erinnern und spätestens seit der 2. Halbzeit auch verdient. Peinlich ist wohlwollend formuliert. Und Ja…ich habe keinen Bock mehr dafür Gründe zu suchen oder es schön zu reden.

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  • 3Platz in Franken-reicht für die Relegation
    Das Sparen von Siegprämien wird hoffentlich zur Veringerung des negativen Eigenkapitals genutzt

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  • Wenigstens das Gelaber ist noch schlimmer als das Spiel. Das tröstet….

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  • Vielen Dank Herr Schwartz, dass Sie unsere Mannschaft so gut gegen Ihren Ex-Club eigestellt haben!

    So gab es zum Glück nur 3 Gegentore gegen das Starensenble dieses Dorfclubs.

    ..zuhause… gegen 10

     

     

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    • Vielen Dank Herr Schwartz, dass Sie unsere Mannschaft so gut gegen Ihren Ex-Club eigestellt haben!

      …eigentlich schon, wenn man objektiv auf die erste Halbzeit blickt. Aber das kann man hier leider nicht mehr erwarten. Erst nach dem 0:2, beide Tore aus heiterem Himmel, war der Stecker raus, dann wars ein Gemurkse.

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  • Zukünftig wird mein wöchentlicher, sonntagnachmittäglicher Parkfußball nicht mehr dem FCN geopfert. Herumdilettieren kann ich als wahrer Amteur selber. Macht eh mehr Spaß. An anderen Wochentagen ist Videotext vielleicht eine Lösung. Man muss sich dann dieses schmerzhafte Herumgewurstle nicht mehr anschauen und antun, macht den gemeinen Zweitligafußball tatsächlich attraktiver, spannender, zumindest erträglicher.

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  • An alle Foristen die mir hier immer wieder erzählen wollen alles sei gut, der Trainer und alle anderen haben alles im Griff: nix haben wir drauf, gar nix und AS insbesondere. Was fehlt: einfach alles. Und ja, ich geh ins Stadion, jedes Spiel daheim und fast alle Auswärts. Worschdsobbn hat es früh erkannt. Mit Alois geht’s bergab.

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    • Du wirst gleich aus berufenem Munde als „Dummschwätzer“ abqualifiziert werden!

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      • Wer nach so nem Spiel noch was positives rauszieht, dem kann eh keiner mehr helfen. Schon traurig wie gewisse Foristen hier andere aburteilen.

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  • Immerhin haben wir es auf auf die Titelseite bei Bild Sport geschafft ganz groß, „Sandhausen demütigt Ex-Trainer“. ..Schöne Schlagzeile, wobei mir der Trainer da wurscht ist. Es war für Nürnberg eine Demütigung, für die Spieler, für die Fans alle

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  • Herrn Schwarz wars doch egal, gemütlich mit zwei Händen in der Tasche über den Platz geschlendert, Freunde aus Sandhausen lächelnd abgeklatscht. Da ham mer uns ne unterkühlte Type geholt. Während der Sandhäusener Trainer die komplette 2. HZ an der Linie Action macht, steht Schwarz außen, stoisch, ohne den 3. Wechsel zu nutzen.

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  • Oh Mann, mal wieder Untergangsstimmung!
    Man sollte jetzt nicht wieder alles in Frage stellen auch wenn es schwer fällt nach dieser Niederlage. Das Spiel ist aber auch extrem unglücklich gelaufen.
    Eigentlich eine Kopie der Partie gegen Fürth. Nach dem 2:0 hat es Sandhausen dann aber auch clever gespielt.
    Aber was ich wirklich nicht verstehe ist warum Sepsi Woche für Woche wieder auflaufen darf. Der Typ hat uns mindestens 3 Spiele gekostet. Es kann doch nicht sein, dass kein anderer in der Lage ist auf dieser Position zu spielen.

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  • Mal eine Frage in die Runde. Wer genau hat (nicht nur) mir kurz nach Saisonbeginn jedweden Sachverstand abgesprochen, als der Trainer als Fehlbesetzung bezeichnet wurde? Oder müssen wir nur Geduld haben, weil ein Übergang vom Glazial zum Interglazial einfach Zeit braucht?

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  • An alle, die in dieser Niederlage einen willkommenen Anlass sehen, um im Stile einer aufgehetzten Meute „Schwartz raus!“ zu brüllen: Dieses Spiel war ein Musterbeispiel dafür, wie eine vom Trainer gut eingestellte Mannschaft verliert, weil sie im Torabschluss schlecht war und sich in der Defensive individuelle Fehler leistete. Das war heute keine Niederlage des Trainers, sondern der Spieler.

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    • Und Dein Kommentar diffamiert andere Menschen, die aufgrund eigener Unzulänglichkeiten nicht Deiner Meinung sind.

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    • Ich bin so einer, der sich wohl angesprochen fühlen soll. Wo bitte war die Mannschaft gut eingestellt? Nix offensiv, nix defensiv, keine Standards, kein Spielfluss, keine taktische Reaktion auf die gelb-rote für dem Gegner und erneut Wechselkontingent nicht ausgeschöpft, keine Motivation, stoisches Verhalten an Aussenlinie, kein Antreiben….Angesichts der klar erkennbaren eklatanten Mängel in allen Bereichen ist es für mich völlig unverständlich, wie der Trainer, der hierfür verantwortlich ist, auch noch Positives beschieden wird. Woran bitte war denn die gute Einstellung zu erkennen? Aufgehetzte Meute – Frechheit, Kritik = Berechtigt! Ja ich habe „Trainer raus gebrüllt, laut und mit Überzeugung“ und ich steh dazu!

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    • Ich habe mich, was Schwartz angeht, zurückgehalten bislang, weil ich der Meinung bin, man sollte die Arbeit erst in der Winterpause beurteilen. Man sollte jedem eine faire Chance geben. Ich bin aber nicht deiner Meinung, daß diese Hilflosigkeit der Mannschaft seit nun schon einigen Spielen mit ein paar Abwehraussetzern und oder ein paar vergebenen Chance zu erklären ist.

       

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    • belschanov: „Das war heute keine Niederlage des Trainers, sondern der Spieler.“

      Nein. Das war eine Ohrfeige für den 1.FC Nürnberg. Verantwortlich dafür sind alle, AUCH der Trainer.

      Und es gab Zeiten, da haben Dich solch feine Ausdifferenzierungen nicht die Bohne interessiert. Da zählte für dich nur eins: „Heimspiele gehören gewonnen.“

      Diese Maxime sollte sakrosankt bleiben – nicht der Trainer. Und selbstverständlich auch Spieler wie Sepsi nicht…

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  • Ich war’s nicht – hab grad alte iMessages durchstöbert. Du so: „Im Job bringt er es bei uns nicht“, ich so: „Jetzt muss Lothar ran, haha“! Vielleicht muss er bald ran??

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  • Gut eingestellt war die Mannschaft bis zum Rückstand. Auf die Situation “Rückstand und Überzahl“ mMn nach der Pause aber nicht. Da wirkte sie planlos und überfordert. Und eine gut eigestellte Mannschaft die zeitgleich eine gute Einstellung hat wäre in der Lage gewesen auch mal einen individuellen Fehler als Team wett zu machen. Zumal der Gegner es hergegeben hätte. Ob man daraus jetzt zwingend ein “Trainer raus“ machen muss sei dahin gestellt, kritisch hinterfragen sollte aber erlaubt sein, denn für ein “naja lief halt unglücklich“ war die zweite Halbzeit aus meiner Sicht zu unterirdisch.

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  • Manchmal ist es schon erstaunlich, welche Wunderkräfte Trainern angedichtet werden.

    Das sind alles Berufsfußballer, die auf diesem Niveau in der Lage sein müssten, auf einen Rückstand und später auch auf eine Überzahlsituation zu reagieren – gerne auch gemeinsam mit dem Trainer (in der Halbzeit z.B.).

    Sie alle, die auf dem Platz standen, aber als eine Art Kollektiv der Hilflosen, Nichtbefähigten und lediglich fehlerhaft Programmierten darzustellen, scheint mir dann doch etwas kurz gesprungen. Als wäre es eine Art Programmiersprache, wenn ein Trainer an der Seitenlinie herumspringt, aktionistisch winkt und fuchtelt und den 4. Offiziellen am besten auch noch involviert. Als würde dies die Spieler zu Dingen und Taten befähigen, zu denen sie zuvor nicht in der Lage waren.

    Nein. Ich fürchte, wir alle müssen lernen, dass wir – von Burgstaller und Kirsche zumeist abgesehen – eine durch und durch mittelmäßige Zweitligatruppe im Trikot des Clubs sehen. Wenn es bei allen gut läuft und sie einen guten Tag haben, dann gelingen sogar Siege. Wenn es normal läuft und ein bis drei Aussetzer dazukommen, dann setzt es eben Niederlagen.

    Welcome back, 70er Jahre.

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  • Welche Weltuntergangsstimmung hier wieder herrscht. Kommt letztlich von den zu hohen Erwartungen im Vorfeld.

    Niederlagen wie diese gehören zum Repertoire dieser Mannschaft genauso wie ein Sieg gegen Hannover.

    Viel Spaß beim Suhlen in Selbstgerechtigkeit a la „Ich hab es doch gleich gewußt…“

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    • Auch mit gewissem Abstand gegen eine bessere Dorfmannschaft zuhause gegen 10 Spieler noch 2 Tore zu bekommen und gleichzeitig das Gefühl gegen 10 Mann aus Sandhausen vor eigenem Publikum chancenlos zu sein, habe ich beim Club noch nie erlebt und das sind viele Jahre, zumindest kann ich mich an sowas nicht erinnern. Aber schön wenn das jetzt auch zum „Repertoire“ gehört.

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  • Laut Schwarzens Nachspielbetrachtung wurden die Beinchen ach so schwer, dass einfach nichts mehr zu bewerkstelligen war.

    Ist auch echt doof in Unterzahl, da muss man so viel laufen…

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  • Subber. Spaßeshalber „nicht mal ne ordentliche Krise“ vor dem Spiel geschrieben und dann werd ich beim Wort genommen. Bedenke, was du dir wünscht…

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  • 45 dislikes sind bitter – aber eigentlich eine prima Bestätigung dessen, was Beate geschrieben hat?

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    • „Es Lebe is net so leicht, wennste was auszusetze hast..“ (Legendärer Frankfurter Trainer, Stepi)

      Schon net einfach. Ist man trotz Punkten und Toren unzufrieden und bemängelt System, Taktik und Einstellung, heißt es: immer die negativen Glubberer, der Trainer braucht noch Zeit seine Philosophie zu lehren, etc.

      Stellt sich dann nach geraumer Zeit heraus, dass keine Entwicklung, keine Handschrift zu sehen ist und die allerschlimmsten Befürchtungen eintreten, dann heißt es: jetzt kommen die raus, die es doch gleich gewusst haben.

      Liebe Feunde des Ruhmreichen, darum geht und ging es doch nie. Ist doch hier kein Wettbewerb wer Recht hat und wer wen am besten dissen kann. Uns allen geht es um unseren Glubb, um nix anders…und mir tut Herz und Seele weh nach dem blutleeren Auftritt gestern. So Long, schönen Sonntag allen.

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    • Mich frustrieren nicht meine dislikes, sondern die unter Fußballfans anscheinend weit verbreitete Ignoranz der normativen Kraft des Faktischen.

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      • Wobei die normative Kraft des Faktischen natürlich de facto frustrierend ist. Belschanov, übernehmen Sie, ich krieg das logisch nicht mehr zusammen…

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        • Wenn man etwas entwickeln will, dann muß man halt auch in Kauf nehmen, daß das nicht die ganze Zeit nur positiv verläuft.

          Und nicht alle zwei Wochen wieder alles in Frage stellen.

          Andererseits kann ich das Argument, daß eine Entwicklung nicht erkennbar ist, nicht widerlegen. Was die gestern abgeliefert haben in der 2. Halbzeit, glich wirklich sehr dem, was wir gegen Fürth „genießen“ durften. Selbst Schwartz hat diesen Bezug hergestellt.

          Ich bezweifel nur, daß das durch irgendeinen anderen Trainer besser werden könnte. Und mir fehlt der Optimismus vieler hier im Blog, die nach wie vor überzeugt scheinen, daß unser Kader locker auch in der 1. Liga bestehen könnte.

          Irgendwie bin ich müde. Meine Hoffnung, daß das mit diesem Verein doch noch irgendwie mal was werden kann, ist gegen Null.

           

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          • Ich gehöre auch zu denen die meinen die Mannschaft kann in der Bundesliga bestehen.Bei den chandlers,starks,plattenhards oder schöpfs wurde auch immer behauptet die packen das nie und schaut nur wie die das packen .Und genauso würden es auch die leipolds,mühls,teucherts oder möhwalds packen alles nur eine einstellungssache

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            • Bundesliganiveau (allerdings kein spitzenmäßiges) sehe ich bei Behrens, Möhwald, Burgstaller (jetzt dann doch), vielleicht Leibold, eventuell Petrak. Teuchert und Mühl müssen sich erst noch beweisen. Man wird sehen, wie alt die genannten Spieler in Nürnberg werden…

              Dass die Mannschaft als solche in der Bundesliga bestehen könnte, ist Illusion (postfaktisch…). Da braucht man ja nur auf die nicht lügende Tabelle der 2. Liga zu schauen. Wie soll eine Mannschaft, deren Abwehrkette Brecko, Hovland, Bulthuis und Sepsi bilden, in der Bundesliga bestehen?

              Wer einen klaren Blick hat, kann nicht umhin, die Erwartungen dämpfen.

              Traurig, dass es so ist.

              Noch trauriger, dass eine Perspektive der Besserung auf Sicht nicht zu erkennen ist.

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        • Wurde von den Feuilletons nicht erst vor kurzem das „Zeitalter des Post-Faktischen“  ausgerufen. Auch hier wäre semantische (Nach-)Hilfe durch einen promovierten Literaturwissenschaftler dringend geboten.

          Fakt bleibt aber, dass elf Nürnberger gegen zehn Sandhäuser eine erschreckende zweite Halbzeit geboten haben – und der sportlich dafür Verantwortliche den Spielern offensichtlich in der Halbzeitpause keine Mittel an die Hand geben konnte, wie man aus der numerischen Überzahl auf dem Platz auch einen Sieg machen kann.

          Aber wer in Stuttgart verlieren kann, kann auch zu Hause gegen Sandhausen verlieren.

          Ich gehe mit diesem Beitrag als Schreiber in die Winterpause und wünsche allen CU-Machern, -Autoren und – Kommentatoren schon jetzt geruhsame und friedliche Weihnachten und einen sorgenfreien Start ins neue Jahr.

          Bis zum 29. Januar 2017 – dann auch hoffentlich mal wieder am Teich.

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          • „Normative Kraft des Faktischen“, das ist doch so etwas wie Gewohnheitsrecht. Jedenfalls ist mir nur diese Bedeutung geläufig. Beate meint wohl einfach – und da stimme ich ihr voll und ganz zu! -, dass man die Tatsache anerkennen muss, dass unsere Mannschaft von der Leistungsstärke der Spieler her halt nicht mehr hergibt. Insofern ist es dann „postfaktisch“, wenn jemand weiterhin so tut, als hätte unsere Mannschaft ein anderes Niveau. Wobei jemand, der das tut, das wohl deshalb tut – und damit kommen wir zu einem wesentlichen Punkt des „postfaktischen Selbstbetrugs“ -, weil die vorgespiegelte Wahrheit seiner Gefühlswelt besser entspricht als die Faktizität.
            (Bin übrigens nicht Literatur-, sondern Sprachwissenschaftler. Literaturwissenschaftler drücken sich viel geschwollener aus…)

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            „Ich gehe mit diesem Beitrag als Schreiber in die Winterpause und wünsche allen CU-Machern, -Autoren und – Kommentatoren schon jetzt geruhsame und friedliche Weihnachten und einen sorgenfreien Start ins neue Jahr.“

             

            Kreuzfahrt? Kuba? Kur? Schnauze voll?

             

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    • 45 dislikes sind bitter – aber eigentlich eine prima Bestätigung dessen, was Beate geschrieben hat

      wow, inzwischen haben sich schon 53 Kommentatoren zu Selbstgerechtigkeit und Ignoranz bekannt. Irgendwie erschreckend :mrgreen:

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      • so so…. Erschreckend finde was anderes…Meinungen die nicht in den Kram passen und Kommentatoren zu diffamieren. Selbstgerechtigkeit und Ignoranz….Tzz, schon krasse Unterstellungen.

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        • Tut mir leid, wenn mir zu Kommentaren, in denen Schwartz dafür kritisiert wird, weil er nach dem Spiel gelächelt hat als er mit einem Sandhausener Spieler geredet hat, oder bei Kommentatoren, die Siege auf den Cotrainer zurückführen, während Mißerfolge natürlich Schwartz zu verantworten hat, nichts anderes einfällt.

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      • „wow, inzwischen haben sich schon 53 Kommentatoren zu Selbstgerechtigkeit und Ignoranz bekannt. Irgendwie erschreckend “
        ==========================================================================

        Auch eine Einstellung, deine Meinung ist die richtige, die der vielen anderen wird von dir als Ignoranz bezeichnet. Das hat durchaus schon egozentrische Züge.

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        • Ich hab nirgends geschrieben, daß meine Meinung die richtige ist. Das liest du da nur raus. Und auch ich tendiere manchmal durchaus zum „Suhlen in Selbstgerechtigkeit“, wenn die Dinge sich so zu entwickeln scheinen, wie ich gedacht habe.

          Und es wäre ganz ganz toll, wenn hier mal das, was ich schreibe, richtig verstanden würde und ich nicht immer mit Fehlinterpretationen zu Rechtfertigungen gezwungen würde.. Ich habe NIEMANDEN hier der Ignoranz beschuldigt. Das wäre eine Wesenszug.

          Ich habe nur beklagt, daß viele Fußballfans (auch Cluberer) ganz offensichtlich in bezug auf die Leistung ihrer Mannschaft nicht an sachlichen Argumenten interessiert sind.

          Ach und sorry, daß ich geantwortet habe. Das ist der Tatsache geschuldet, daß die Antworten so verschachtelt sind und das Zitieren sehr unterschiedlich gehandhabt wird. Ich dachte fälschlicherweise, du meinst mich.

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        • …nur sprach ich nicht von meiner Meinung. Es ging um eine durchaus bemerkenswerte Meinung einer geschätzten Mitkommentatorin, die, durchaus entlarvend, mit über 50 Dislikes abqualifiziert wurde. Es ist eben einfacher „blöd“ zu sagen, als mal drüber nachzudenken, was gemeint sein könnte. Einen Diskussionsteilnehmer, der nicht pöbelnd als Troll unterwegs ist, sondern seinen Beitrag zur bunten Meinungsvielfalt leistet so zu behandeln, bezeichne ich als ignorant. Dazu stehe ich.

          Abgesehen davon, lieber Juve, ich gestehe, ich halte meine Meinung für richtig, denn sonst müsste ich sie ja nicht vertreten. Ist das bei Dir anders? Ist das nicht das Wesen einer Meinung?

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          • Magst du auch mal erklären, warum man sich zu „Selbstgefälligkeit und Ignoranz“ bekennt, wenn man bei einem Beitrag den Daumen runter klickt?

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            • tja, nach der 7. Antwort geht eben der Kontext des ursprünglichen Themas verloren. Das war spezifisch gemeint, nicht allgemein. So, wie Du das verstanden haben willst, klingt es tatsächlich schlimm 😉

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              • Auch spezifisch die gleiche Frage: Warum bekennt man sich zu Selbstgefälligkeit und Arroganz, wenn man diesem Beitrag von Beate den Daumen nach unten gibt?

                Also was an diesem Beitrag ist so das besondere, dass er einem gefallen muss, wenn man nicht selbstgefällig und arrogant bin?

                Gleich mal vorneweg: Mir gefällt der Beitrag nicht, und ich halte mich persönlich weder für selbstgefällig noch arrogant. Sondern kann auch gerne ausführlich begründen, warum mir dieser Kommentar nicht gefällt.

                Würde aber gerne zuerst deine Begründung hören.

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                • Der Negativ-Daumen trägt aber auch zum Ärger zusätzlich bei

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  • Wir hatten Bader und Woy und jetzt haben wir Bornemann, der an den altbekannten Mängeln der Mannschaft keine Veränderungen vornahm und das wenige Transfergeld noch für einen Übungsleiter ausgibt, der einen permanent müden und überforderten Eindruck hinterlässt. Anstatt dafür einen vielversprechenden, holländischen Außenverteidiger zu verpflichten und vielleicht beispielsweise ein Wagnis mit einem vielleicht unbekannten Übungsleiter einzugehen, wird am Valznerweiher lieber wieder im Fettnapf gebadet.

    Die NN schreibt:

    „Ein wirkliche Spielidee, die der Club seinem Gegner aufzwängen will, unveränderliche Konstanten, eine Vision – all das lässt sich beim 1. FC Nürnberg derzeit nicht erkennen. Nicht einmal gegen über eine Stunde dezimierte Sandhäuser.“

    Es ist wieder Murmeltiertag ääh -zeit. Man muß sich als Clubfan schon wieder schämen, das ging wieder schnell. Wo bleibt das Nachwuchskonzept? Wo ist eine Entwicklung sichtbar?
    Schade.

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    • Hätte, hätte, Fahrradkette…

      Warum habe ich nur wieder so dumme Zahlen gestern beim Lotto getippt?
      Ich Depp hätte doch die Jackpot-Zahlen tippen sollen, mann bin ich blöd, ich kann einfach nichts…

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    • ein Übungsleiter … der einen permanent müden und überforderten Eindruck hinterlässt…

      „Permanent müde“ wirkt Schwartz auf mich nicht. „Überfordert“ vielleicht. Was aber nicht an mangelnder Kompetenz liegt (die hat er in Sandhausen zur Genüge bewiesen), sondern daran, dass das, was viele von ihm erwarten, bei klarem Blick überzogen ist. Es gibt keinen Trainer, der aus einem Opel Corsa einen Skoda Oktavia 1.8 TSI machen kann.

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      • Die Frage ist ja wie so oft, es sind alles Menschen, ob Schwartz zu der Aufgabe in Nürnberg paßt, selbst wenn er vorher an einem anderen Ort mit anderem Umfeld Erfolg hatte, was der Sandhausner Interviewpartner vor dem Spiel am Ende in Sandhausen aber auch nicht mehr so sah.

        Ich würde darüber jetzt noch kein abschließendes Urteil fällen, aber Schwierigkeiten hier in Nürnberg eine völlig andere Situation als in Sandhausen zurecht zu kommen sind unübersehbar. Ob er müde, überfordert ist oder es einfach nur nicht paßt, ist schwer einzuschätzen und am Ende vielleicht sogar egal, es ist eben leider ein Ergebnissport.

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        • Der Verein und auch wir Fans müssen uns denke ich in dieser Saison endgültig entscheiden.

          Wir können natürlich ein „weiter so“ befürworten, d.h. „all in“ für den maximal möglichen Erfolg in dieser Saison, mit dem Risiko, im Fall des Scheiterns auch so abzustürzen wie Paderborn in der letzten Saison. D.h. dann Trainerwechsel, wenn es nicht klappt, um das Möglichste aus der Mannschaft rauszuholen.

           

          Oder aber wir vertrauen einfach mal auf die Idee von Bornemann, den Verein mittelfristig sportlich zu entwickeln. Dazu gehören vermutlich auch ein paar Spielzeiten, in denen sich nicht zwangsläufig der maximale Erfolg einstellen muß, die aber für eine kontinuierliche Entwicklung einer Spielphilosophie bis hinunter zu den Jugendmannschaften genutzt werden können.

          Nur zur Erinnerung: auch Gladbach, Mainz, Freiburg  oder Köln waren mit diesem neuen Kurs nicht sofort und nicht immer erfolgreich. Aber am Ende hat es sich bewährt, daß man Trainer nicht rausgeworfen hat, sondern auch in Zeiten an ihnen festgehalten hat, wenn es nicht so gelaufen ist.

          Und sie haben mittlerweile ein finanzielles Standing, von dem unser Verein leider nur träumen kann. Obwohl sie mal zeitgleich mit uns oder sogar später aufgestiegen waren in die erste Liga.

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          • Wir haben doch gar nichts, womit man „all in“ gehen könnte. Und wofür auch? All in für ein „mal schauen, was die Saison hergibt“? Was soll das überhaupt für ein Ziel sein?

            Und Vertrauen auf die Idee von Bornemann… Die da wäre?

            Das ist doch das Hauptproblem, und vor allem der Hauptgrund, warum die Fans so unzufrieden sind: Scheinbar völlige Plan- und Ziellosigkeit.

            Was ist denn das Saisonziel? Was ist das Konzept? Die Spielidee?

            Was haben die Verantwortlichen vor, egal ob nun speziell diese Saison, oder mittel- und langfristig?

            Ich habe keine Ahnung. Und alles, was irgendjemand an möglichen Erklärungen liefern kann, ist und bleibt nichts anderes als eine mögliche Erklärung, die sich jemand aus den Umständen zusammengereimt hat – aber wissen, was die Verantwortlichen vorhaben, tut keiner. Denn es sagt ja keiner was konkretes, zumindest nicht im sportlichen Bereich.

            Davon mal abgesehen weiß ich auch nicht, was du uns mit den Beispielen Gladbach, Mainz, Freiburg und Köln sagen willst. Außer in Freiburg sehe ich bei keinem dieser Vereine den Fall, dass man gut da steht, weil man in einer schweren Krise am Trainer festgehalten hätte…

            Gladbach hat Frontzeck gefeuert, mit Favre ging es ohne Umwege direkt steil nach oben. Hier war eher so, dass man zu lange an Frontzeck festgehalten hat bis es fast schon zu spät und der anschließende Klassenerhalt ein Wunder war. Mainz hat in jüngster Vergangenheit zweimal Fehlbesetzungen auf der Trainerbank schnell korrigiert, hat den Aufstiegstrainer Andersen kurz vor Saisonbeginn gefeuert, und auch die Personalie Hjulmand schnell korrigiert, weil man gemerkt hat, dass es einfach nicht passt. Hier war es sehr viel mehr so, dass man jetzt so gut da steht, weil man genau zum richtigen Zeitpunkt gehandelt und den Trainer ausgetauscht hat. Man steht nicht gut da, weil man an Trainern festgehalten hat, sondern  Und Köln ist mit Stöger direkt als Zweitliga-Meister aufgestiegen – da lief der Saisonstart vielleicht ein klein bisschen unrund, aber hat schon sehr früh dann die Liga dominiert. Und seit dem Aufstieg läuft es in der Bundesliga rund, man war zu keinem Zeitpunkt in ernster Abstiegsgefahr… Wann hätte man da jemals am Trainer rütteln sollen?

            Die einzige Ausnahme ist wie gesagt Freiburg, aber bei den anderen lag der sportliche Aufschwung daran, zum richtigen Zeitpunkt gehandelt und/oder die richtigen Entscheidungen für die Trainerposition getroffen zu haben. Nicht aber daran, in schweren Zeiten an ihrem Trainer festgehalten zu haben.

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            • Kann ich dir gerne erläutern: Klopp wäre bei uns vermutlich spätestens beim Abstieg von Mainz aus der Bundesliga entlassen worden. Und Favre wäre vermutlich von Anfang an in Frage gestellt worden seit seiner Verpflichtung im Februar 2011, weil nach einem Sieg immer wieder Niederlagen zu verkraften waren und es lange auch mit ihm noch sehr schlecht aussah für Gladbach.

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              • Also sorry, aber jetzt verrennst du dich völlig…

                Vor allem ist völlig irrelevant, was evtl. mit diesen Leuten beim Club gewesen wäre, hier geht es doch nicht um „was wäre wenn“ Szenarien, sondern dass angeblich diese Vereine so gut da stünden, weil sie an ihren Trainern auch bei sportlichem Misserfolg festgehalten haben. Was ja aber eben nicht so ist.

                Und davon mal abgesehen:

                Dass ein Trainer, der aus seinen ersten 4 Spielen 7 Punkt, bei uns von Anfang an in Frage gestellt wird, ist doch eine ziemlich abenteuerliche Behauptung. Dann kamen zwei Niederlagen, eine davon auswärts gegen die Bayern… Das hätte für große Kritik sorgen sollen? Und wenn man dann die Fürther mit 5:1 abgeschossen hätte, dann wäre jeder Zweifel über diesen Trainer erhaben gewesen. Von Verbeek war die überwältigende Mehrheit der Fans doch auch voll begeistert, nicht wenige weinen ihm heute noch hinterher. Dabei war dessen Anfangsbilanz ziemlich kläglich und was nach dem kurzen Zwischenhoch nach der Winterpause folgte, darüber braucht man nun nicht mehr reden. Auch die Anfangsbilanz von Hecking war sehr viel schlechter – 6 Punkt aus 7 Spielen. Hat man ihn von Anfang an in Frage gestellt?

                Tut mir leid, aber das mit Favre kann man nicht ernsthaft behaupten. Jedem, der den Club aus völliger Aussichtslosigkeit noch zum Klassenerhalt bringt, und dabei die Fürther noch demütigt, hätte ein Denkmal bekommen.

                Und Klopp… Nun ja, auch nur Mutmaßung, was mit ihm bei uns passiert wäre. Die wichtigere Frage ist aber, was hat es Mainz gebracht, an ihm festzuhalten? Man ist mit Klopp abgestiegen, hat mit ihm den Wiederaufstieg verpasst, dann ist er von sich aus gegangen. In die erste Liga geführt und den Verein dort dann wirklich etabliert, haben Mainz andere…

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              • Das Umfeld hat in der Regel schon ein Gespür wo die Probleme liegen in deinem Fall Klopp sicher nicht am Trainer sondern an begrenzten Mitteln für die erste Liga.  Wir hingegen scheitern nicht weil wir einen beschränkten Kader haben, denn wir haben immer noch einen recht teuren für die 2. Liga.

                Im übrigen sind wir damals auch mit von Heesen abgestiegen und es wurde mit ihm in der 2. Liga es weiter versucht, also dieses Konstrukt „Klopp bei uns wäre.“..entbehrt jeder Substanz.

                Es geht ja nicht um ein blindes festhalten an einer Person, sondern das muß in 1. Linie auch Sinn machen also zielführend sein. Ich bin da sehr bei SCRamjet ..ich sehe die Ziele und Entwicklung seit dieser Saison auch nicht bzw. kann sie nicht erkennen.

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              • Es geht ja auch nicht nur um Kontinuität der Kontinuitäts Willen – man muss schon einen geeigneten Kandidaten haben. Den hatten wir auch. Aber er wollte halt nicht.

                Jetzt haben wir Schwartz. Da muss man sich jetzt fragen, ob er ein geeigneter Kandidat ist. Bisher hat er meiner Ansicht nach keine Gründe dafür geliefert. Das kann sich natürlich noch ändern – mir wäre nichts lieber. Aber allzu große Hoffnung habe ich leider nicht.

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          • Wo bleibt dein Verweis auf Bochum?Es bringt doch leider gar nichts stets auf momentan erfolgreiche andere vereine zu verweisen.

            Gladbach-hat derzeit eine ziemlich klare Richtung-nach unten.Gladbach konnte damals die Reus Millionen gut reinvestieren-die Summe, die da eingenommen wurde entspricht so in etwa der von vier bis fünf unserer Transfereinnahmen unserer Leistungsträger und dann war da noch der Dantetransfer.Dort ist der trainer selber gegangen:Äpfel mit Birnen.

            Köln- hat mit Stöger und Schmadtke ein Trainer/Manager Duo was hervorragend harmoniert,mit Hector eine ähnliche Entdeckung wie damals Wollscheid und mit 13Mio. für Gerhardt einen Spitzentransfer,der sportlich nicht geschadet hat.trotzdem:
            Der mittelfristige Plan sieht vor, die Verbindlichkeiten von noch rund 24 Millionen Euro in fünf Jahren abzubauen – Quelle: http://www.ksta.de/1199214 ©2016
            Der mittelfristige Plan sieht vor, die Verbindlichkeiten von noch rund 24 Millionen Euro in fünf Jahren abzubauen. – Quelle: http://www.ksta.de/1199214 ©2016
            -ob das Duo Bornemann/Schwartz so kongenial werden?Dafür müssten sie Minimum 4Jahre überstehen und im zweiten Jahr der Zusammenarbeit aufsteigen…

            Mainz-Transfergewinne( z.B 8,5 für schürle), eigenes Stadion, und Ausnahmetrainer und davon gleich zwei hintereinder-wo siehst du da eigentlich Paralellen?

            Freiburg-oft genug besprochen…

            Das finanzielle Wachstum ,der von Dir genannten Vereine, resultiert aus sportlichem Erfolg zum richtigen Zeitpunkt-sowohl bei Transfers als auch Platzierungen.Bei Köln gibt es aber auch noch 24Mio. verbindlichkeiten und eine fananleihe ,die 2017 ausbezahlt werden muss-die Maßnahmen sind doch oft ähnlich.

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            • Hast du jetzt doch ganz toll erläutert: Bornemann und Schwartz müßten im 2. Jahr aufsteigen, um so kongenial zu werden wie in Köln. Bei uns wird aber Schwartz schon nach 3 Spieltagen in Frage gestellt. Wie soll das funktionieren? Meinst du das war in Köln bei Stöger und Schmadtke wirklich vergleichbar, daß sie sich gegen soviel Mißtrauen durchsetzen mußten nach wie scramjet ja auch schreibt holprigem Start?

               

              Und Mainz hätte noch soviele Ausnahmetrainer verpflichten können. Wen Heidel nicht gleichzeitig einen zu dem für diese Trainer passenden Kader verpflichtet hätte, hätten sie sich daran genauso abgearbeitet. Nur hat Bornemann eben dank langfristiegr teuerer Verträge eben nicht die Möglichkeit gehabt, den Kader gleich in seinem ersten Jahr nach seinen Vorstellungen umzuformen.

               

              Und Bochum: ja, die dümpeln gerade wie wir auch im Niemandsland rum. Und das entgegen ihres ursprünglich genannten Ziels, dieses Jahr um den Aufstieg mitzuspielen.

              Und? Was ändert das an der Tatsache, daß unser Verein finanziell derzeit noch weniger Spielraum hat als Bochum? Weil die es schon im letzten Jahr geschafft haben, so zu wirtschaften, daß sie diese Saison ohne Auflagen starten konnten.

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              • Peter Stöger kam erst im zweiten Zweitligajahr zum FC Köln und stieg sofort auf-

                ein gewisser Holger Stanislawski kündigte nach dem Nicht-Erreichen des Aufstiegs von Selbst.

                Was bedeutet das für den Club?

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                • Dass Stanislawski es in Köln wenigstens probiert und bei uns gleich abwinken hat und sich für Rede entschied?Weil Bader seine zwei neuen Cotrainerin nicht mitfinanzieren wollte?

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              • Meinst du das war in Köln bei Stöger und Schmadtke wirklich vergleichbar, daß sie sich gegen soviel Mißtrauen durchsetzen mußten nach wie scramjet ja auch schreibt holprigem Start?

                Dann hast du mich aber missverstanden – der „holprige Start“, bzw. wie ich es sagte „ein klein bisschen unrund“, war eben genau das: ein klein bisschen unrund. Man hat die ersten drei Spiele unentschieden gespielt, stand am 5. Spieltag auf Platz 10 – allerdings ungeschlagen mit 7 Punkten. Am 6. Spieltag kletterte man auf Platz 3, am 8. auf den 2. Platz, am 10. übernahm man die Tabellenführung. Die hat man dann nur für einen einzigen Spieltag (am 15.) nochmal hergeben, ansonsten aber über den Rest der Saison verteidigt.

                Wie gesagt, der Saisonstart der Köln war ein klein bisschen unrund. Unserer war eine Katastrophe!

                Während in Köln sehr schnell die Zeiger auf „souveränen Aufstieg“ gestellt wurden, kann man diesen bei uns nach kurzem Zwischenhoch schon abhaken und muss sich vielmehr nach unten orientieren.

                Die Anfangszeit von Stöger beim Effzeh und von Schwartz bei uns ist kein bisschen miteinander vergleichbar.

                 

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                • Okay sorry. Dann hatte Störer einen guten Start im zweiten Zweitligajahr unter Schmadtke?

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              • Hast du jetzt doch ganz toll erläutert: Bornemann und Schwartz müßten im 2. Jahr aufsteigen, um so kongenial zu werden wie in Köln. Bei uns wird aber Schwartz schon nach 3 Spieltagen in Frage gestellt. Wie soll das funktionieren?

                Ganz einfach einen vernünftigen Saisonstart hinlegen mit einer weitgehend eingespielten Mannschaft, die sich seit Jahren kennt. Im übrigen wurde der Trainer zu dem frühen Zeitpunkt nicht in Frage gestellt, niemand rief Schwartz raus nach 3 Spieltagen, aber Taktik und vor allem Auswechslungen wurde nach dem System in der Vorbereitung dann plötzlich zum Saisonstart ein neues System nicht verstanden, das ist doch legitim als Fan.

                 

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                • Du hast Recht. Es war tatsächlich schon nach dem 2. Spieltag. Lies mal die Kommentare nach.

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    • Okay nehmen wir mal die Alternative, Bornemann hätte sich entschieden Klöckler (der ja deiner Meinung nach bei Siegen sowieso coacht) zum Trainer zu machen, irgendeinen anderen, der schon im Verein tätig ist zum Co und die 500000, die er noch zur Verfügung hatte in van Anholt und einen vergleichbaren zweiten Linksverteidiger gesteckt, dann hätten wir jetzt also deiner Meinung nach einen Platz unter den ersten drei Mannschaften?

       

      Und zum Nachwuchskonzept, das du nicht sehen kannst: genau deshalb hat Bornemann in die Jugend investiert. In der Hoffnung, daß sich dort unter Köllner und co. im Laufe der Saison neue Talente rauskristallisieren, die in der kommenden Saison wenigstens einen Teil der dann den Verein verlassenden Spieler kostengünstig ersetzen können.

      Aber klar da hat er was mißverstanden. Nachwuchskonzept heißt selbstverständlich, sofort junge Spieler zu den Profis hochziehen, die dann wie anno dazumal die jungen Wilden die Liga rocken, den Aufstieg in ihrer ersten Saison hinbekommen und dann natürlich (da man aus Fehlern ja lernt) auch nicht zur Gänze verkauft werden, sondern den Club in der 1. Liga ähnlich wie Leipzig zu einem Konkurrenten der Bayern machen.

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      • das nachwuchskonzept verbessern und junge Spieler zu den Profis zu befördern/heran zu ziehen ist sicher sinnvoll und ein Baustein der Gesundung.und ziemlich sicher auch nicht umstritten.

        Aber, sollte die finanzielle situation weiterhin so schlecht bleiben ist das vergebene Liebesmühe.Wird ein Talent zum überzeugenden stammspieler wird es uns weggekauft, noch dazu zu lächerlichen Preisen.Erras ist doch auch nur noch da, weil er sich verletzt hat.Ansonsten ist Nürnberg doch eine 1A Adresse für billig zu erwerbende Spieler.

        deshalb wird eine ausgliederung wohl auch der letzte Schuss,die letzte Patrone sein, finanziell etwas zu verbessern.Das die Fans Stadien selber bauen oder Genussscheine ohne Gegenwert kaufen sehe ich eher nicht in Nürnberg.

        Aber keine dieser Strategien trägt, wenn das Kerngeschäft-sportlicher Erfolg- so betrieben wird , wie hier seit einigen Jahren.Es ist einfach nicht mehr viel Kredit übrig-auch in diesem Feld- und deshalb sind die Reaktionen meiner Meinung nach auch völlig verständlich.Weiter oben wurde kommentiert, ein Übergangsjahr, oder sogar mehr, mit einer Mannschaft mit Perspektive, Rückschlägen inbegriffen, würde akzeptiert werden.Dafür bräuchte es aber auch diese Mannschaft mit Perspektive, eine erkennbare Spielidee und Elan das anzugehen.Und nicht die immer gleichen Baustellen, die uninspirierte Spielweise und diese trostlose Schiksalsergebenheit.

        Ich kann leider keine neue, frische Mannschaft erkennen, es tut mir leid, ich schaffe das nicht.Ich sehe auch keine Aufbruchsstimmung.Ich sehe keinen Kader, der die offensichtlichen Schwachstellen des letzten Jahres korrigiert hätte.

        und um den Bogen zum Nachwuchs noch mal zu bekommen: unser bester junge Verteidiger spielt bei Hertha

         

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          • Stark, der kommt dem „Ideal“ ,aus dem fränkischen Raum,aus der Jugend am Nähsten

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        • Dafür bräuchte es aber auch diese Mannschaft mit Perspektive

          Es ist halt schwierig, wenn die Mannschaft noch voller Altlasten (i.S.v. überteuerten Altverträgen) aus der Bader-Ära steckt. Da bleibt nicht viel Raum für einen echten Neuanfang. Was nützt es, auf einer überteuert besetzten Position hochwertige Konkurrenz einzukaufen, wenn das Kleingeld fehlt. Hier finde ich es völlig richtig, vorerst auf den Nachwuchs als Backup zu setzen. Übrigens sehe ich durch die Berufung von Lippert ohnehin die Tage von Sepsi gezählt, wenn er nicht aus dem Tief rauskommt. Tatsächlich würde ich nicht so lange warten, aber ich kann auch die Fähigkeiten Lipperts nicht beurteilen. Nach diesem Jahr, wenn die meisten Verträge ausgelaufen sind, können wir die Leistung Bornemanns hinsichtlich Kaderpolitik erst wirklich bewerten.

          Und hinsichtlich Spielidee: Hast Du die erste Halbzeit gesehen? Ich erinnere mich an einige Szenen, da geriet sogar der Sky-Kommentator ins Schwärmen. Ich finde schon, dass man eine deutliche Entwicklung erkennen kann. Dass letztlich die Konstanz fehlt und die Abwehr ihren Namen nicht verdient, ist allerdings auch erkennbar.

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          • Es ist halt schwierig, wenn die Mannschaft noch voller Altlasten (i.S.v. überteuerten Altverträgen) aus der Bader-Ära steckt. Da bleibt nicht viel Raum für einen echten Neuanfang. Was nützt es, auf einer überteuert besetzten Position hochwertige Konkurrenz einzukaufen, wenn das Kleingeld fehlt. Hier finde ich es völlig richtig, vorerst auf den Nachwuchs als Backup zu setzen. Übrigens sehe ich durch die Berufung von Lippert ohnehin die Tage von Sepsi gezählt, wenn er nicht aus dem Tief rauskommt. Tatsächlich würde ich nicht so lange warten, aber ich kann auch die Fähigkeiten Lipperts nicht beurteilen. Nach diesem Jahr, wenn die meisten Verträge ausgelaufen sind, können wir die Leistung Bornemanns hinsichtlich Kaderpolitik erst wirklich bewerten.

            Die Altlasten sind eine Sache und der dadurch sehr kleine Spielraum wurde schon oft genug thematisiert. Aber das, was Bornemann bisher aus dem kleinen Spielraum gemacht hat, kann man auch jetzt schon bewerten, bzw. man sollte dies auch tun.

            Nur leider fällt die Bilanz da bisher ziemlich mager aus. Anstatt einen Teil der finanziellen Mittel zu verwenden, um eine seit langem bekannte Problemzone (Außenverteidiger) zu beheben, hat man diese in zu viele Spieler für die Offensive gesteckt, die qualitativ aber bisher keine bis wenig Verstärkung bringen – auf Parker und Alushi (sowie Stieber im Winter) hätte man komplett verzichten können, Salli und Kempe spielen auch eher aufgrund fehlender Alternativen, wirkliche Verstärkungen kann man sie jedoch nicht nennen. Bleibt einzig Matavz als wirkliche Verstärkung.

            Da wird AB schon etwas mehr liefern müssen, wenn es mit dem großen Umbruch nächstes Jahr was werden soll.

            Und hinsichtlich Spielidee: Hast Du die erste Halbzeit gesehen? Ich erinnere mich an einige Szenen, da geriet sogar der Sky-Kommentator ins Schwärmen. Ich finde schon, dass man eine deutliche Entwicklung erkennen kann. Dass letztlich die Konstanz fehlt und die Abwehr ihren Namen nicht verdient, ist allerdings auch erkennbar.

            Fehlt wirklich nur die Konstanz? Die Spielidee am Samstag hat nicht mal das halbe Spiel funktioniert. Am Montag habe ich keine wirkliche Spielidee erkennen können, sämtliche gefährliche Szenen von uns waren eher Zufallsprodukte oder Standards. Gleichzeitig stimmt aber die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen hinten und vorne nicht – und das auch in den Phasen, in denen man ansonsten eigentlich gut spielt. Aber auch das gehört zur Spielidee, dass die Mannschaft kompakt steht und geschlossen gegen den Ball arbeitet.

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            • Unter Spielidee verstehe ich ,ähnlich wie SCRamjet, das man ein System spielt, das die Stärken hervor hebt und die Schwächen verdeckt.Die eigene-langsame -Abwehr zu entblößen ist eher so semi klug, aber wahrscheinlich lag das an der schlechten Umsetzung durch die Spieler.

              Es passen die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen oftmals nicht.Seit dem Abstieg ist es nicht gelungen mal zu definieren was und wie man spielen möchte.Der behauptete Dominanzfußball hat nie wirklich funktioniert.Ein reagierender Spielstil wurde es aber auch nicht.Gegen vermeintlich schwächere Teams tut man sich schwer wegen der tiefstehenden Verteidigung.Gegen Spitzenteams der zweiten Liga ist man chancenlos.Am besten läuft es noch gegen Spitzenteams, die einen vermeintlich unterschätzen.

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            • Ob man mit diesem Kader Pässchenfussball spielen kann wage auch ich zu bezweifeln. Gibt die Qualität der einzelnen Spieler nicht her. So lassen wir laden herzlichst zum Konter ein. Und kommen nicht rechtzeitig zurück, auch weil wir läuferisch eher der Kategorie Weinbergschnecken zuzuordnen sind. Gegen schnelle, flinke Spieler ist das fatal. Siehe vor allem Braunschweig.

              Bin ein Anhänger der Weiler-Schule: Spielerisch ordentliche, langsame Zweitligamannschaft bedeutet hinter der Mittellinie warten, nach Vorne einfach, schnell spielen, irgendwie den Ball nach Vorne bringen und unsere Individualisten einfach machen lassen. Leute wie Burgstaller, Matavs, Möhwald, Kempe, Teuchert, die machen schon was und wenn’s nur zu Ecken und Standards (und damit zu Torgefahr) führt. Das war Weilers Spielidee, die eigentlich keine war, die aber funktioniert hat. Hab‘ kein Problem damit, dass die Mannschaft typischen, aber erfolgreichen Zweitligafußball spielt.

              Weiler hat den Leibold nicht ohne Grund auf die linke, an Sepsis Seite gestellt. Schwartz lässt mit Salli einen Stümer als linken Mittelfeldspieler auflaufen, spielstark aber defensiv unbeholfen. Er setzt auch personell eher auf Offensive. Doch die Mannschaft war während der Erfolgsserie auch deshalb defensiv stabiler, weil wir mit Burgstaller und Kempe zwei Leute auf den Flügeln spielten, die wissen wie man verteidigt. Also bitte, Herr Schwartz, lass unsere Fussballarbeiter einfach simplen Arbeiterfussball spielen. Dann wird’s schon.

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          • Es ist halt schwierig, wenn die Mannschaft noch voller Altlasten (i.S.v. überteuerten Altverträgen) aus der Bader-Ära steckt. Da bleibt nicht viel Raum für einen echten Neuanfang.

            Den Raum wird Bornemann bald bekommt, da viele Verträge demnächst auslaufen. Im übrigen sind das nicht nur schlechte Spieler, viele haben unter Rene Weiler auch eine besssere Leistung gezeigt, vielleicht, weil sie da auch ein System hatten, das funktionierte.

            Ich weiss nicht, ob ich etwas übersehen habe, aber ausser Matavz fällt mir unter Bornemann unter doch  einigen neuen Personalien kein wirklicher Treffer ein und jetzt ist er auch schon 1 Jahr da.  Die Mannschaftsteile, die noch funktionieren, wenn man das überhaupt sagen kann, sind immer noch die sogenannten „Altlasten“.

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            • Ich habe teure Verträge gar nicht in Bezug zur Leistung gesetzt. Es ist aber einfach so, dass viele teure Verträge den Handlungsspielraum verringern, oder anders gesagt, dass ein zu teurer Kader eben zu wenig aktive Geldmittel für Ergänzungen zulässt.

              Ich finde auch, mit Kempe und Salli hat AB durchaus nicht danebengelangt. Immerhin spielen sie und haben einen isländischen Nationalspieler, einen Juniorennationalspieler und einen ehem. Torschützenkönig auf die Bank verdrängt. Spieler mit den Qualitäten eines Drmic, ja nicht einmal eines Mak sind für uns eben einfach nicht mehr drin. Klar ist es auch der Verletzung von Leibold geschuldet, dass beide spielen, aber dazu ist ein Kader ja da, um Verletzungen kompensieren zu können.

              Im Übrigen ist unsere IV ein Beispiel dafür, dass die Altverträge keine Optionen erlauben, denn neben den Bestverdienern Hovland und Bulthuis und dem Abwehrchef Margreitter ist eine Änderung derzeit einfach nicht möglich. Die vierte IV-Position ist mit Nachwuchsmann Mühl schon folgerichtig besetzt.

              Jetzt könnte man die AV thematisieren, aber rechts sehe ich Kammerbauer als ausreichenden Backup und links hat man vielleicht tatsächlich schon mit Lippert gerechnet, hätte aber zur Not auch noch Dave gehabt (naja) und Leibold sowieso. So dünn sehe ich das nicht, wir haben eben Verletzte und können uns keinen Baderschen Riesenkader mehr leisten. Spätestens nach der 5. Gelben (= der nächsten) für Sepsi werden wir sehen, was Lippert kann 😉

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  • Der Trainer hat meiner Meinung nach keinerlei Rezept zur Taktikumstellung, wenn wir in Rückstand geraten. Es wird einfach der vorherige „Stiefel“ weitergespielt!
    Und ganz ehrlich….unsere beiden Außenverteidiger sind so etwas von AMATEURHAFT, wobei das eigentlich eine Beleidigung für jeden Amateur ist. Die beiden sind zu langsam, bringen nichts nach vorne, machen haarsträubende Fehler..und spielen trotzdem immer wieder, warum???
    Brecko hat in der 2. Halbzeit am Stück..mindestens 10 Flanken in den Strafraum geschlagen….und immer zum Gegner. .was trainieren die eigentlich die ganze Woche???

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