„Quo Vadis, FCN?“ – Überlegungen zum Kader 2017/18: Teil I – Abgänge

In Teil I unseres ersten Blicks auf die Überlegungen zur Kaderplanung für 2017/18 blicken wir auf die auslaufenden Verträge und potentielle Abgänge.

„Quo Vadis?“ ist nicht nur ein Nürnberger Restaurant und ein Monumentalfilm aus den frühen fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts, sondern auch ein gern verwendete Phrase, wenn es darum geht, die Frage nach dem „Wie geht’s weiter?“ scheinbar intellektueller zu verpacken. Die aus der christlichen Mythologie überlieferte Antwort „Quo vado, non potes me modo sequi, sequeris autem postea.“ („Wohin ich gehe, dorthin kannst du mir jetzt nicht folgen. Du wirst mir aber später folgen.“) wird dagegen selten erwähnt. Als Antwort auf die Frage „Quo vadis, FCN?“ wäre sie dagegen durchaus willkommen, sofern sie von einem Bundesligisten käme. Doch so recht glauben daran, dass es für den FCN bald wieder Richtung Bundesliga geht, kann man derzeit nicht: Zu groß ist der Abstand nach oben, zu groß sind aber auch die Sorgen darüber, wie die sportliche Entwicklung weiter geht. Clubfans United blickt in zwei Teilen schon ein wenig voraus auf das, was in den Kaderplanungen für 2017/18 bereits jetzt ansteht.

A) Die auslaufenden Verträge

Insgesamt zehn Spieler haben derzeit keinen gültigen Vertrag beim FCN für die Saison 2017/18. Das betrifft zum einen natürlich Leihspieler wie Shawn Parker und Tim Matavz. Bei Matavz scheint es unwahrscheinlich, dass sich der FCN eine mögliche Ablöse leisten kann, erst recht, wenn der Slowene seine Form weiter hält. Anders verhält sich die Situation bei Parker, hier könnte der FCN womöglich eher zuschlagen, es erscheint allerdings auf Grund der hohen Verletzungsanfälligkeit des Deutsch-Amerikaners derzeit wenig wahrscheinlich.
Zum anderen laufen aber bei auch Edelreservisten wie Patrick Rakovsky, Willi Evseev und Jakub Sylvestr die Verträge aus. Bei ihnen kann damit gerechnet werden, dass die Verträge nicht verlängert werden. Alle haben noch von Martin Bader geschlossene Verträge – ein monatliches Vertragsvolumen von 125.000€ bis 140.000€ für alle drei Verträge gilt als realistisch. Viel zu hoch für die geringe Rendite, welche die drei Spieler abwarfen.

Ebenfalls sicher nicht erneut verlängert werden Raphael Schäfer und – so übereinstimmende Presseberichte – Guido Burgstaller. Während dies bei Schäfer einfach nur ein langsames Auslaufen der langen Karriere bedeutet, heißt es für den FCN bei Guido Burgstaller schon im Winter eine Richtungsentscheidung zu treffen. Zwar lägen, so der kicker (12.12.2016), keine konkreten Angebote für den Österreicher vor, doch könnte der Toptorjäger der Zweiten Bundesliga durchaus bereits im Januar Begehrlichkeiten bei Bundesligisten wecken. Für den FCN wäre dies die letzte Chance am gebürtigen Villacher noch via Ablöse zu verdienen, andererseits zeigt sich Burgstaller derzeit von so enormer Wichtigkeit für das Spiel des Clubs, dass man wohl erst ab relativ hohen Summen schwach werden dürfte. Spätestens aber im Sommer muss Ersatz für den Torjäger gefunden werden.

Besonders heikel stellt sich die Situation in der Innenverteidigung dar: Dave Bulthuis, Even Hovland und Georg Margreitter haben alle drei auslaufende Verträge. Bulthuis und Margreitter gaben unlängst zu Protokoll, dass mit ihnen noch niemand über eine mögliche Verlängerung gesprochen habe. Allerdings können einige Aussagen von Andreas Bornemann („Verlängern zu geringeren Konditionen ist in der Branche unüblich“) durchaus als Hinweis verstanden werden, dass die drei mit „Bader-Verträgen“ ausgestatteten Innenverteidiger wohl nicht gehalten werden können. Dies würde bedeuten, dass von den heute im Kader stehenden Innenverteidigern nur Lukas Mühl übrig bliebe.

B) Zusätzliche Abgänge?

Einen Transferüberschuss im mittleren einstelligen Millionenbereich benötige der FCN mittelfristig immer, so ließ es Michael Meeske auf der Jahreshauptversammlung im Oktober durchblicken. Womöglich ist der Transferdruck im kommenden Sommer nicht ganz so groß, da der neue TV-Vertrag mehr Geld in die Kassen spült und die Entlastung durch die auslaufenden „Bader-Verträge“ ungewöhnlich hoch ist. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass einige Club-Spieler Begehrlichkeiten in höheren Gefilden wecken und sicher ist, dass der FCN nicht kategorisch nein sagen kann. Vorstellbar sind zum einen Abgänge von jungen Spielern wie Cedric Teuchert oder Patrick Erras, bei denen es bereits Gerüchte über Interesse von Erstligisten gab.

Vorstellbar ist aber auch, dass Spieler wie Kevin Möhwald und Hanno Behrens, die exponierte Positionen im Spiel des FCN haben und deren Verträge im Sommer 2018 auslaufen, plötzlich auf den Zetteln von Erstligisten landen. Als konkreter Abgang „mit Vertrag“ wurde bislang allerdings nur Rurik Gislason gehandelt. Die BILD brachte sein hohes Gehalt in Verbindung mit seinen geringen Einsatzzeiten als Indiz für einen möglichen Wechsel vor. Da insgesamt mit Mühl, Salli und Kempe nur drei Spieler im Kader stehen, deren Vertrag erst 2019 ausläuft, stehen aber letztlich fast alle potentiell zum Verkauf und viel Arbeit vor Andreas Bornemann, für den die kommenden Monate deshalb auch die zunächst einmal entscheidenden seiner Amtszeit in Nürnberg sein dürften.

Gerade auch deshalb, weil zu erwarten ist, dass die Absteiger aus der Bundesliga in der Spielzeit 2016/17 keine großen Namen sein dürften, die mit großem Etat a la Hannover und Stuttgart zum sofortigen Wiederaufstieg blasen. Bei optimalem Verlauf könnte die Frage „Quo vadis, FCN?“ dann im Sommer 2018 tatsächlich mit „Ad primam ligam foederalem“ beantworten.

In Teil II blicken wir morgen auf die Spieler aus der U21, die nachrücken könnten und lassen dazu auch den Leiters des NLZ, Michael Köllner, zu Wort kommen.

65 Gedanken zu „„Quo Vadis, FCN?“ – Überlegungen zum Kader 2017/18: Teil I – Abgänge

  • Merci für die Sammlung der Infos: Ich hoffe nur, dass es sich hier um einen Tippfehler handelt:

    „Einen Transferüberschuss im mittleren ZWEIstelligen Millionenbereich benötige der FCN mittelfristig immer“

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  • Kontinuität klingt gut, macht jedoch nur Sinn, wenn sie positiv belegt ist. Insofern helfen mir die Sepsis und Gislasons (ihn das ich ihn je über 90 Minuten spielen habe sehen) bei aller Kontinuität nicht weiter. Auf meinem Wunschzettel der gehaltenen Spieler stehen:

    – Mühl
    – Behrens
    – Teuchert
    – Erras
    – Kempe
    – Burgstaller (wie gesagt „Wunschzettel“)
    – Leibold
    – Margreitter
    – Möhwald
    – Kammerbauer
    – Matavz
    – Kempe
    – Evseev

    Den Rest sehe ich entweder als nicht fähig genug (Sylvestr, Salli, Sepsi, Rakovsky, Alushi, Parker) bzw. zu teuer / zu schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis (Kirschbaum, Holland, Bulthuis, Petrak) für unser Budget. Ich denke, dass wir uns sportlich wieder über die Leihschiene (wie zu den Schieber/Ekici-Zeiten) hocharbeiten müssen, da Bornemann zumindest bisher kein besonderes Scouting-Näschen gehabt hat.

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    • Deinen Wunschzettel würde ich fast unterschreiben – nur wie Evseev darauf landet, müsstest du mir erklären.

       

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      • absolut berechtigter Punkt. Er ist der „Publikumsjoker“. Ich habe auf einen Kumpel aus dem Betreuerstab vertraut, der sehr viel von ihm hält und glaubt, dass er noch kommen kann. Falls er natürlich den klassischen Badervertrag hat, scheitert seine Nominierung auf dem Wunschzettel am Thema „Preis-Leistung“.

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    • Also Kirschbaum würde ich schon mit drauf nehmen. Der könnte durchaus bis zur Rente hierbleiben – lieber Stammtorwart in der Heimat, als Ersatztorwart in der ersten Liga. Denn in seinem Alter müsste er sich schon gewaltig strecken, für einen Erstligisten noch eine wirkliche Investition zu werden.

      Petrak. Ich will Petrak.

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      • Kirschbaum überrascht mich positiv. Angeblich verdient er jedoch 700k p.a.

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    • Du hast Brecko nicht erwähnt…

      Ich würde hier auch versuchen ihn zu verkaufen.

      Korsettstangen sind für mich Kirsche, Margreiter, Erras, Behrens, Leibold, Möhwald, Kempe.

      Burgi geht (ist klar)….und Petrak auch (sehr schade)

      Matavz würde ich versuchen weiter zu leihen.

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      • Brecko fällt doch mittlerweile auch schon in die Kategorie Spieler, die man angesichts der Umstände nicht verkauft bekommt.

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  • Gute Zusammenfassung Florian, bin in freudiger Erwartung bezüglich Teil 2 😉

    Das Fazit „Ad primam ligam foederalem“ erscheint mir allerdings von zu optimistischer Hoffnung. Deine Aussichtsbeschreibung lässt eher befürchten, dass ein erneuter Totalumbruch ansteht.

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  • Zu den Spielern mit auslaufenden Verträgen:

    Insgesamt ist es ja doch mehr Masse als Klasse, die uns da (voraussichtlich) verlassen wird, Burgstaller mal außen vorgelassen.

    Aber ansonsten sehe ich es nur bei Margreitter und Petrak als sinnvoll an, dass man versucht mit ihnen zu verlängern. Der Rest ist von der individuellen Qualität her definitiv ersetzbar und das vermutlich zu besseren Konditionen bzw. besserem Preis-/Leistungsverhältnis.

    Problematisch ist es bei so einer Masse natürlich trotzdem, weil das Mannschaftsgefüge doch arg auseinandergerissen wird und eine neue Mannschaft wieder eine gewisse Eingewöhnungszeit benötigen dürfte (unsere Gegner im ersten Viertel der kommenden Saison können sich jetzt schon freuen).

    Andererseits sind auch keine Leute mit sonderlichen Führungsqualitäten dabei (was sich zuletzt ja stark bemerkbar machte).

    Wie gesagt, man sollte versuchen, mit Margreitter und Petrak zu verlängern, ersterer hat nicht nur zweifellos gehobenes Zweitliganiveau sondern kann dieses, im Gegensatz z.B. zu Hovland, auch regelmäßig abrufen.

    Petrak hat sich deutlich verbessert gezeigt, besitzt dennoch weiterhin über Steigerungs- bzw. Entwicklungspotenzial und ist auch variabel in DM oder auch IV einsetzbar.

    Und mit dem jungen Kammerbauer sollte man natürlich auch verlängern (hat er überhaupt schon einen Profivertrag?)

    Aber sonst entlasten die auslaufenden Verträge den Etat spürbar. Mit Evseev, Rakovsky und Sylvestr enden im Prinzip nur teure, teils jahrelange Missverständnisse, mit Hovland und Bulthuis stehen zwei IV vor dem Absprung, die im besten Fall solide Arbeit verrichten, bei denen man aber ständig Angst vor schwerwiegenden individuellen Fehlern haben muss und die kein Steigerungspotenzial versprechen. Und Rapha steht vor dem wohlverdienten Ruhestand.

    Bei den Leihen, nun ja, dass es schön wäre, Matavz zu behalten, darüber braucht man vermutlich nicht zu diskutieren. Eine feste Verpflichtung dürfte wohl utopisch sein, aber eine weitere Leihe sehe ich durchaus im Bereich des möglichen. Viel hängt natürlich davon ab, was er selber will, ob er nun versuchen will, in Augsburg den ihm bisher verwehrten Durchbruch zu schaffen, und auch, wie es beim FCA selber läuft, dort sieht es ja nicht gerade rosig aus, was die Stürmersituation betrifft.

    Bei Parker bin ich der Ansicht, dass man versuchen sollte, die Leihe jetzt im Winter schon vorzeitig zu beenden. Ich denke nicht, dass er uns noch eine Hilfe sein wird angesichts seiner Verletzungsanfälligkeit. Selbst wenn er bleibt und in der Rückrunde eine nennenswerte Rolle spielen sollte, muss man sich sehr genau überlegen, ob man versuchen sollte, ihn über den Sommer hinaus zu binden. Allgemein haben wir ja wenig gute Erfahrungen mit verletzungsanfälligen Spielern gemacht, es war auch gut, dass man von einer weiteren Beschäftigung Kerks abgesehen hat (ihn durch einen anderen Rekonvaleszenten zu ersetzen, war natürlich nicht so geschickt).

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  • Auch mal noch mein Senf zu Spielerverkäufen:

    Hier sehe ich die Lage deutlich schwieriger. Offenbar steht ja nach wie vor die Vorgabe, rund 3 Mio Transfererlöse zu erzielen.

    Geht man davon aus, dass Burgstaller uns ablösefrei verlässt und führt sich vor Augen wie die Vertragssituation bei etwaigen Verkaufskandidaten aussieht, dann blüht uns hier im Sommer wohl einiges. Denn Spieler mit nennenswertem Ablösepotenzial und Vertrag über 2017 hinaus haben wir nur wenige. Kirschbaum, Brecko, Sepsi, Alushi, Kempe, Gislason, Salli oder auch Hercher, die haben meiner Meinung nach allesamt kein Ablösepotenzial oder zumindest kein signifikantes.

    Bleiben Behrens, Mühl, Erras, Teuchert, Möhwald und Leibold. Mühl hat als einziger Vertrag bis 2019, alle nur bis 2018, d.h. man steht im Sommer schon unter Zugzwang, sie zu verkaufen, da sie ein Jahr später ablösefrei wären. Und die potenzielle Ablöse wird dadurch auch gedrückt.

    Zu den Kandidaten im Einzelnen:

    – Mühl: Der Junge ist sicherlich talentiert und hat Potenzial, ein Ausnahmetalent ist er aber nicht. Zudem zieht Schwartz ihm ja leider offenbar doch unseren Filigrantechniker Bulthuis vor. Mühl könnte wohl eine Summe im mittleren 6-stelligen Bereich erzielen.

    – Behrens: äußerst solider Zweitligaspieler, im besten Fußballeralter, wenig Potenzial zur Weiterentwicklung. Für Erstligisten dürfte er nicht interessant sein, dazu ist er technisch zu schwach. Das Ablösepotenzial ist dementsprechend gering, vielleicht wohl im niedrigen 6-stelligen Bereich

    – Leibold: war zwar diesen Sommer schon ins Visier von Interessenten geraten, aber seine Entwicklung stagniert diese Saison. Dadurch und auch durch die Vertragslage wird er sein Ablösepotenzial gegenüber diesem Sommer kaum gesteigert haben. Glaube nicht, dass jemand mehr als 1 Mio für ihn bieten würde

    – Erras: hat natürlich riesiges Potenzial, sportlich wie ablösetechnisch. Aufgrund der extrem schweren Verletzung ist dieses aber momentan äußerst unsicher und nicht ernsthaft zu prognostizieren

    – Möhwald: Nahm diese Saison eine sehr starke Entwicklung, was sich natürlich auch bei einer potenziellen Ablöse bemerkbar macht. Ob er das Interesse von Erstligisten anziehen kann, ist die Frage. Negativ wirken sich natürlich die starken Formschwankungen in der vergangenen und zu Beginn dieser Saison aus. Viel hängt von seiner weiteren Entwicklung in der Rückrunde ab, kann er seinen aktuellen Leistungsstand konstant halten, könnte er wohl 1 – 1,5 Mio einbringen.

    – Und dann wäre da eben Teuchert, für viele die große Hoffnung für eine bessere Zukunft, mit einem Eigengewächs als Identifikationsfigur… Wenn man sich aber anschaut, was bei den übrigen Kandidaten so drin wäre, dann muss man wohl zu dem Schluss kommen, dass Teuchert kaum zu halten ist. An Interessenten dürfte es nicht mangeln, v.a. durch seine Rolle in den U-Nationalmannschaften hat er shcon mehr als genug Aufmerksamkeit erregt. Das Ablösepotenzial dürfte dennoch durch die Vertragssituation wie auch die geringen Einsatzzeiten begrenzt sein. Vermutlich werden wir ihn viel zu billig zu einem Schnäppchenpreis der Größenordnung 1,5 Mio abgeben müssen.

    So, nimmt man das dann alles mal zusammen, wird einem schnell klar, dass von den wenigen Spielern mit Ablösepotenzial im Sommer mehrere gehen werden. Gerade auch bei denen, die noch großes Weiterentwicklungspotenzial besitzen, kann man es sich nicht leisten, diese u.U. 2018 ablösefrei ziehen zu lassen, da man sich nicht nur die direkte Ablöse entgehen lassen würde, sondern auch gegebenfalls enorme Nachzahlungen.

    Ich befürchte, dass wir uns auf eine Spielzeit 17/18 ohne Teuchert, Erras, Möhwald und Leibold einstellen müssen…

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    • So wie ich das verstanden hab,gehört der Transfer Erlös von Füllkrugersatz im Sommer auch zu der zu erzielen den Gesamtsumme.

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      • Kann ich mir jetzt nicht wirklich vorstellen. Wäre dann ja „nur“ noch etwa 1 Mio, die wir erlösen müssten. Oder gar nichts, falls Hannover aufsteigt und die kolportierten hohen Nachzahlungen fällig würden…

        Schön wärs natürlich!

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    • Und dann wäre da eben Teuchert, für viele die große Hoffnung für eine bessere Zukunft, mit einem Eigengewächs als Identifikationsfigur… Wenn man sich aber anschaut, was bei den übrigen Kandidaten so drin wäre, dann muss man wohl zu dem Schluss kommen, dass Teuchert kaum zu halten ist. An Interessenten dürfte es nicht mangeln, v.a. durch seine Rolle in den U-Nationalmannschaften hat er shcon mehr als genug Aufmerksamkeit erregt. Das Ablösepotenzial dürfte dennoch durch die Vertragssituation wie auch die geringen Einsatzzeiten begrenzt sein. Vermutlich werden wir ihn viel zu billig zu einem Schnäppchenpreis der Größenordnung 1,5 Mio abgeben müssen.

       

      Er wird bis Sommer bleiben und abwarten, ob er mehr Einsatzzeiten bekommt.

      Wenn ja, kann ich mir eine Verlängerung vorstellen.

      Wenn nein, dann ist er weg – allerdings ohne Ablöse, da der Vertrag endet. 😉

      Angebote wird er auch aus Liga eins haben.

      Bei Teuchert sehe ich den Ball beim Club bzw. beim Trainer: Lasst ihn spielen.

       

      Konsequenz: Wenn Burgstaller nicht zu halten ist und ein Angebot vorliegt, dann lass t Burgstaller gehen und stellt konsequent Teuchert auf. Das erhöht die Chance, dass wenigstens er bleibt – sonst sind sie beide weg.

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    • Ich befürchte, dass wir uns auf eine Spielzeit 17/18 ohne Teuchert, Erras, Möhwald und Leibold einstellen müssen…

      Macht ja wohl wenig Sinn wenn man die genannten Spieler verkauft dazu sich von denen mit den auslaufenden Bader Verträgen trennt und letzteres ist ja am wahrscheinlichstens hätten wir ja quasi keine Mannschaft mehr.

      Gerade Teuchert hätte doch nach Burgstallers Ende hier in Nürnberg die riesen Chance sich zu etablieren (bitte nicht vergessen der Junge ist gerade mal 19! Jahre) und Erras würde auch erst in der nächsten Saison erst wieder die alte Stärke haben, wenn man eine alte Regel berücksichtigt ein Spieler ist erst wieder bei alter Stärke nach Verletzungszeit und gleiche Zeit als Einsatzzeit.  Beide sehe ich in kommender Saison deutlich hier.

      Leibold hat diese Saison auch noch nicht an letztes Jahr anknüpfen können glaube nicht, daß auch bei ihm Vereine Schlange stehen. Das Zitat oben ergibt also keinen wirklich Sinn.

      Trennen wird man sich in erster Linie von denen mit Bader Verträgen, die auslaufen + Burgstaller.

       

       

       

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      • Was heißt hier Sinn machen?

        Es wird unter Umständen aber schlichtweg nötig sein. Wenn man wirklich derart hohe Transfereinnahmen erzielen muss, bleibt  wahrscheinlich kaum was anderes übrig.

        Dass uns nächsten Sommer ein brutaler Totalumbruch droht, ist ja schon lange klar.

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      • Teuchert hätte auch mit Burgstaller die Chance, wenn ihn Schwartz nur auch mal einfach ließe. Der gibt ja sogar Sylvestr den Vorzug, so dass Teuchert bis auf weiteres nur 10-Minuten-Alibi-Einsätze bekommt.

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        • Sylvestr war in den letzten vier Spielen zweimal 90 Minuten auf der Bank und zweimal nicht im Kader, Teuchert kam immer zum Einsatz (Einwechselung in Minute 62, 69, 63 und 90). Von daher würd ich jetzt nicht unbedingt sagen, dass Schwartz eher auf Sylvestr setzt.

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  • Wenn man realistisch einschätzt wo es in dieser Saison noch hingeht, müsste man sich eigentlich noch im Winter von allen trennen, deren Vertrag ausläuft, die nicht bleiben wollen/sollen und noch Geld in die Kassa spülen würden.

    Aufsteigen werden wir nicht mehr, nach Abstieg riecht es auch nicht gerade und die Endplatzierung dürfte relativ egal sein, wenn dann wie im letzten Jahr die Platzierungsboni der Bader-Verträge das höhere TV-Geld wieder auffressen…

    Ansonsten gehe ich mit SCRamjet konform, Margreitter und Petrak würde ich gerne weiter hier sehen.

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    • Nur: Wie willst du Spieler zu Geld machen, ein halbes Jahr vor Vertragsende und in schlechter oder wenig überzeugender Form? Da kriegste noch nen Appel und n Ei und wenns blöd läuft musst du bei deutlich niedrigerem Gehalt gar noch ne Abfindung bezahlen. Viel übrig bleibt da nicht.

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  • Mein Eindruck: So langsam verabschieden sich mehr und mehr CFU-User von übertriebenen Hoffnungen und Ansprüchen. Die nüchterne Realität erhält zunehmend Akzeptanz, so trocken sie auch erscheint. Hoffentlich kommt da kein böser Kater dazwischen.

    Wo hat sich nur die Euphorie, die vor Saisonbeginn aufkeimte,  hin verflüchtigt…

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  • Und dem unter Clubfans so weit verbreiteten Image vom Superduper Manager Reuter geht auch so langsam die Puste aus.

    Die Augsburger haben nämlich gerade den Schuster (plus gesamtes übriges Trainerteam) gefeuert.

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    • Diesem Irrtum bin ich beispielsweise nie verfallen. Ich war immer der Meinung, dass er nur das Glück hatte, von Weinzierls Lauf profitieren zu können. 😉

      Immerhin hatte er jedoch mit der Entscheidung, Weinzierl zu halten, als man am Abgrund stand, in der Nachbetrachtung alles richtig gemacht. Aber war es seine? Oder die der Vereinsführung? Wer weiß….

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      • Das ist meine Rede seit Ewigkeiten. Reuter hatte in erster Linie das verwaltet, was vor ihm schon da war, Weinzierl, wie auch der Kern der Mannschaft, mit der Augsburg am erfolgreichsten war… Reuters eigene Bilanz, v.a. die Transferbilanz, sieht aber nicht sehr rosig aus. Und der erste Trainer, den er selber geholt hat, hatte nicht mal eine halbe Saison durchgehalten.

        Gut, wer weiß. Vielleicht haben sie auch nur den richtigen Zeitpunkt erkannt, um die Reisleine zu ziehen? Wird sich zeigen…

        Aber eine sehr interessante Kette von Trainerentscheidungen wurde da losgetreten:

        Weinzierl geht nach Schalke, kriegt da wohl im allerletzten Moment die Kurve.

        Augsburg holt Schuster aus Darmstadt –> entlassen

        Darmstadt holt Meier aus Bielefeld –> entlassen

        Bielefeld holt Rehm aus Großaspack –> entlassen…

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      • Reuter hat definitiv sehr gute Arbeit in Augsburg geliefert und noch stehen sie ja nicht auf einem Abstiegsplatz, daher vermute ich daß es irgendwelche inhaltliche Gründe im Hintergrund für die Trennung gibt.  Noch ist Augsburg für seine Verhältnisse gut im Rennen, da standen sie schon deutlich schlechter da. Sie sind halt extrem vom Verletzungspech gebeutelt und das trifft einen „kleinen“ deutlich mehr als die finanzkräftigen etablierten Erstligisten die sich teure Leute auch auf die Bank setzen können und bei Bedarf wieder vorholen.

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  • Bei Augsburg will man wohl Mainz nacheifern, einen (doch leidlich) erfolgreichen Trainer entlassen, weil er nicht zur Spielphilosophie passt. Ich bin gespannt wie das ausgeht?

    Allerdings hat Florian im Artikel etwas interessantes angemerkt, die nächste Saison kann sehr spannend werden, wenn Ingolstadt und Darmstadt absteigen, was ich mir sehr gut vorstellen kann, dann dürfte das Aufstiegsrennen 2017/2018 sehr spannend werden. In sofern wird das nächste halbe Jahr personell sehr spannend bei uns. Schaffen wir es zur nächsten Saison eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammen zu stellen?

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    • Einmal im leben unter günstigen Rahmenbedingungen(Schwäche von Anderen) Euro League gespielt und schon bekommt man den hals nicht mehr voll…

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    • Bei Augsburg will man wohl Mainz nacheifern, einen (doch leidlich) erfolgreichen Trainer entlassen, weil er nicht zur Spielphilosophie passt. Ich bin gespannt wie das ausgeht?

      In diesem Fall muss man aber doch von groben Fehlern der sportlichen Leitung sprechen. Schließlich ist das doch DAS Entscheidungskriterium schlechthin bei der Trainersuche, also dass dieser zur Spielphilosophie bzw. allgemein zum Leitbild des Vereins passt sowie die gleiche Vorstellung hinsichtlich der sportlichen Entwicklung hat.

      Das wird auch im heutigen kicker thematisiert. So macht es ja ein bisschen den Eindruck, dass man sich halt einfach den Trainer des Jahres gekrallt hat, der zuvor mit mickrigen Mitteln unglaublichen Erfolg erzielt hat, ohne sich wirklich groß Gedanken drum zu machen, ob der Spielstil etc. auch wirklich zu dem passt, was man sich vorstellt.

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      • Ich glaube eher in Augsburg ist etwas vorgefallen, dass Dirk Schuster bei dem verletzungsbedingten Ausfall von 3 Stamm Stürmern Schadensbegrenzung betreibt und defensiver spielen lassen muss in der ersten Liga, ist doch eigentlich klar, welche Philosophie Reuter damit auch immer meint.  Vielleicht hat auch die Chemie nicht gestimmt und das weiss man vor einer Zusammenarbeit selten. Diese nach außen gestellte Kumpelei wie mit Weinzierl gab es bei Reuter Schuster nie

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        • Der Kicker kolpotiert Gerüchte, dass Schuster wegen einer Verletzung am Kopf nicht am Training teilnehmen konnte. Klang ein wenig noch Verkehrsunfall oder etwas ähnlichem. Aber nix genaues weiß man da wohl auch nicht.

          Allerdings spricht die plötzliche Entscheidung so kurz vor der Winterpause doch für einen Vorfall und nicht nur unterschiedlichen sportlichen Einschätzungen.

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          • Das mit der Kopfverletzung wird von Reuter auch bestätigt. Demnach sagte Schuster, dass er gestürzt sei und Reuter sieht keinen Grund, das nicht zu glauben.

            Und weist jeglichen Zusammenhang zwischen der Verletzung und der Entlassung zurück.

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        • War doch in Mainz ähnlich. Da wollte Andersen offenbar den Klassenerhalt nach dem Aufstieg mit einem defensiveren KOnzept sichern. Und man hat sich dann für Tuchel entschieden, weil den Vereinsverantwortlichen die Fortführung des Spielkonzepts offenbar wichtiger war als der Klassenerhalt.

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    • Wenn man es denn schon weiß, welche Spieler das sein werden.Hoffentlich weiß man dann auch schon, wer zusätzlich kommt, nicht das schon wieder fünf Spieltage rum sind bevor bei uns alle Startelfplätze wunschgemäß vergeben sind.

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    • Jetzt auf die setzen, die nächstes Jahr bei einer möglicherweise schwachen Liga angreifen sollen. Ausser man fürchtet noch den Abstieg…

      Weiß nicht, ob ein radikaler Umbruch jetzt ratsam ist. Zweitliganiveau sollte unsere Mannschaft in der Rückrunde schon noch haben, sonst – man weiß ja, wie schnell es gehen kann…

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    • Was wäre denn, wenn wir trotz allem aufsteigen würden ? Wollten wir dann mit der Jugendgruppe oder mit Baders Altherrenmannschaft weiter versuchen die 1.Liga zu halten ?

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      • Einen Aufstieg können wir uns doch gar nicht leisten, wenn man all dem Glauben schenkt, wie schlecht es um den Club steht.

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        • Doch, die Fernsehgelder ändern alles. Ist bei uns nächstes Jahr fast wie in der PL.

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        • Aber mal angenommen bei den vorderen kommt doch noch Sand ins Getriebe und Alois kocht den Rest der Saison mit Brecko,Sepsi, Hovland und Bulthuis seine eigene Woschdsubbn (😜) zum Aufstieg. Werden die Jungs dann trotzdem entlassen und wir gehen mit einer ganz neuen Mannschaft ins Rennen ? Oder ist der Verbleib schon jetzt alternativlos um die Mannschaft anzupassen ? Also ich bin froh derzeit nicht der Verantwortliche des FCNs zu sein.

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    • Das war meine Hoffnung schon Anfang der Saison.
      Aber es schmeckt alles ein wenig fad und halbgar…

      Ich glaube nicht, dass man mit folgendem“Möchten-wir-halten-Kade“r zum Start des Jahres 2017 in Abstiegssorgen geriete:

      Kirschbaum, (Schäfer)
      Leipold, Mühl, (Margreitter), (Kammerbauer), Lippert, Löwen, Brecko
      Behrens, Erras, Petrak, Hercher, Möhwald, Salli, Kempe
      Sabiri, Teuchert, (Matavz), (Parker)

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  • Die erhöhten Fernsehgelder dürften wahrscheinlich beim Club zum Dilemma werden. Wir stopfen damit Finanzlöcher, während etliche andere Vereine in Spieler investieren werden. Gehälter und Ablösesummen werden steigen. Was bleibt dann für uns übrig ?

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    • Ja, es ist die Frage, ob der Club tatsächlich von den höheren Fernsehgeldern profitiert, es geht ja in erster Linie nicht um die Mehreinnahmen, sondern sich gegenüber der Konkurrenz zu verbessern.

      Und da sieht es momentan eher so aus, dass sich die Konkurrenz gegenüber uns verbessern könnte, wenn sie die zusätzlichen Gelder direkt ins Sportliche investieren kann während wir damit erstmal die Altlasten beseitigen.

      Dazu noch der zukünftige Fallschirm für Absteiger, wodurch diese noch mehr zu Aufstiegsanwärtern werden und es für die übrigen Zweitligisten noch schwerer wird, aufzusteigen…

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  • Welche andere Mannschaft in Liga 2 hat denn Geld in Spieler zu investieren, ok wenn Ismaik noch mal den Geldbeutel aufmacht, allerdings bin ich nicht sicher ob der wirklich so viel Geld mitbringt. Aber der Rest steht doch auch nicht so viel besser da wie wir. Wir haben zwar noch Altlasten, die haben aber z.B. Kaiserslautern und andere auch.

    Wenn ich Meeske richtig verstehe, dann sind die Finanzen jetzt auch soweit im Griff, dass wir mit einem Puffer innerhalb der DLF Vorgaben bleiben. Klar große Sprünge im Sinne von Spielerverpflichtungen können wir nicht machen, aber wenn ich mir die „Stars“ bei 60 so ansehe, in Wahrheit bekommt man doch in Liga 2 selten wirklich sehr gute Spieler.

    Außerdem konnten wir auch diese Saison mit Matavz einen Topspieler holen, wenn auch nur geliehen und leider sehr spät. Ich weiß nicht warum hier Mitte der Saison immer die Angst aufkommt, dass wir nächste Saison keine Spieler mehr hätten. Ob die Mannschaft am Ende so gut ist, dass sie oben mitspielen kann, das kann man sowieso schwer vorhersehen.

    Ich halte auch wenig von der Forderung, jetzt alle Leistungsträger rauszunehmen und auf junge Spieler zu setzen, die perspektivisch bei uns bleiben. Zum einen, kann man wirklich sicher sein, dass man die jungen halten kann, wennn wir gegen alle Erfahrung mit einer jungen Mannschaft erfolgreich spielen? Gerade junge, talentierte Spieler sind doch im Fokus der großen Vereine, auch in England.

    Ich fürchte aber viel mehr, dass man mit enem solchen Schritt das Teamgefüge zerstört, welcher ältere Spieler würde es akzeptieren, wenn er in jedem Training besser ist, dann am Spieltag nicht zu spielen. Aber auch die jungen Spieler würde etwas ganz falsches lernen, sie müssten ja nicht sportlich überzeugen, sondern wären quasi trotz geringerer Leistung gesetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das im Leistungssport funktioniert.

    Man stelle sich vor wir kommen mit der jungen Mannschaft in eine Abwärtsspirale, verlieren die meisten Spiele. Wie gehen wir dann in die nächste Saison? Unsere Spieler wären doch schonvor der Saison demoralisiert.

    Sinnvoll ist und bleibt es wieder so vorzugehen wie diese Saison, in der Vorbereitung müssen wir zu einem Großteil auf unsere jungen Spieler als Ersatz für Abgänge setzen und wenn wir feststellen, dass es mit den jungen Spielern nicht langt, dann müssen wir zu Beginn der Saison nachjustieren. Ich habe ein wenig die Hoffnung, dass unser Nachwuchsspieler diesmal eher eine Option sind, als diesen Sommer.

    Florian scheint ja recht angetan von der U21 und er hat die Mannschaft auch schon häufiger live gesehen.

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    • Ich fürchte aber viel mehr, dass man mit enem solchen Schritt das Teamgefüge zerstört, welcher ältere Spieler würde es akzeptieren, wenn er in jedem Training besser ist, dann am Spieltag nicht zu spielen. Aber auch die jungen Spieler würde etwas ganz falsches lernen, sie müssten ja nicht sportlich überzeugen, sondern wären quasi trotz geringerer Leistung gesetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das im Leistungssport funktioniert.

      Da bin ich mir nicht so sicher. Die Situation könnte sich durchaus auch wie folgt darstellen: Welcher junger, ehrgeiziger und engagierter Spieler würde es akzeptieren, wenn er in jedem Training besser ist, dann am Spieltag aber wieder nicht spielt – nur weil dieser Schritt das Teamgefüge beeinflussen würde?!

      Denn das gibt es durchaus im Leistungssport: Der Trainer wägt ab, dass der leistungsstärkere Junge noch Zeit braucht und er stattdessen dem etablierteren Älteren den Vorzug gibt – gesetzt trotz geringerer Leistung, aber aufgrund der größeren Erfahrung und der höheren Akzeptanz.

      Das ist das Gefühl, das mich beschleicht.

      Ich wünsche mir aber, dass die Verantwortlichen wissen, was zu tun ist.

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      • Da bin ich mir nicht so sicher. Die Situation könnte sich durchaus auch wie folgt darstellen: Welcher junger, ehrgeiziger und engagierter Spieler würde es akzeptieren, wenn er in jedem Training besser ist, dann am Spieltag aber wieder nicht spielt – nur weil dieser Schritt das Teamgefüge beeinflussen würde?!

        Sorry aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Trainer einen Spieler nicht aufstellt, obwohl er ständig im Training besser ist als die arrivierte Konkurrenz. Natürlich fließt in die Überlegung des Trainers auch ein, dass ein älterer Spieler mehr Erfahrung hat und vielleicht im Spiel abgeklärter ist, aber wenn ein junger Spieler dauerhaft im Training besser ist als die älteren Spieler, dann spielt er auch.

        Schwartz ist glaube ich eher ein Trainer der auf Nummer sicher geht, insofern wechselt er nicht so häufig und so gern, aber man sieht doch auch, dass er den jungen Spielern Einsatzzeiten gibt, allerdings hat sich von unseren Jungen auch noch keiner so aufgedrängt, wie es z.B. Erras letztes Jahr gelungen ist.

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    • Es hat doch keiner Angst davor, in der nächsten Saison keinen Kader zusammenzukriegen.

      Es geht darum, die Situation der letzten drei Jahre zu vermeiden, in denen wir stets nach großem Umbruch den Saisonstart versaut und von Anfang nur noch hinterher gerannt sind.

      Daher ist es nur logisch, dass wenn man sportlich in dieser Saison eh nicht mehr viel reißen kann, dass man dann für die Restsaison auf diejenigen Spieler setzt, bei denen ein Verbleib über die Saison hinaus am wahrscheinlichsten ist. So könnte man trotz eines großes Umbruchs evtl. zumindest ein einigermaßen eingespieltes Kadergerüst zusammenhalten.

      Und gerade die jungen Talente würden so dringen benötigte Erfahrung und Spielpraxis bekommen. Und falls man sie dann doch nicht halten kann, würde man zumindest deren Ablöse in die Höhe schrauben.

      Ich habe das Vorgehen in dieser Saison im übrigen nicht so aufgefasst, dass man etliche Verstärkungen nur geholt hat, weil man der Ansicht war, dass sich die jungen Talente nicht bewährt hätten, sondern unabhängig davon.

      Was die sonstigen Szenarien hinsichtlich der Auswirkungen auf Mannschaftsgefüge, Moral etc. betrifft, da ist es halt so, dass im Prinzip alles möglich ist. Kann ja auch gut funktionieren, und man spielt eine gute Rückrunde. Und mal angenommen, man macht einfach so weiter, setzt auf die arrivierten Kräfte, v.a. auch diejenigen mit auslaufenden Verträge und spielte trotzdem eine derart mäßige Runde wie jetzt die Hinrunde? Und gleichzeitig sind die jungen Leute außen vor und denken sich, warum kriegen wir nicht mal ne Chance, schlechter können wir es auch nicht machen? Wenn nicht jetzt, wann dann?
      Das könnte die Jungen auch demoralisieren und würden deswegen vielleicht Vereinswechsel forcieren, wenn sie denken, dass man ihnen ja doch nicht den Durchbruch zutraut…

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      • Was die sonstigen Szenarien hinsichtlich der Auswirkungen auf Mannschaftsgefüge, Moral etc. betrifft, da ist es halt so, dass im Prinzip alles möglich ist. Kann ja auch gut funktionieren, und man spielt eine gute Rückrunde. Und mal angenommen, man macht einfach so weiter, setzt auf die arrivierten Kräfte, v.a. auch diejenigen mit auslaufenden Verträge und spielte trotzdem eine derart mäßige Runde wie jetzt die Hinrunde? Und gleichzeitig sind die jungen Leute außen vor und denken sich, warum kriegen wir nicht mal ne Chance, schlechter können wir es auch nicht machen? Wenn nicht jetzt, wann dann?Das könnte die Jungen auch demoralisieren und würden deswegen vielleicht Vereinswechsel forcieren, wenn sie denken, dass man ihnen ja doch nicht den Durchbruch zutraut…

         

        Sehr gut mögliches Szenario.

        Und dann gibt es da noch die netten Berater, die dafür sorgen, dass ja vielleicht ein Vereinswechsel gar nicht so schlecht wäre…

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      • Ich verstehe nicht, warum immer vom „großen Umbruch“ die Rede ist. Wo gab es den denn diese Saison?  Weniger Umbruch wird es bei „Ausbildungsvereinen“ nie geben. Wenn ich schon Schwartz wieder höre, dass man „in Anbetracht der Umstände“ mit 25 Punkten in der Vorrunde von einer „ordentlichen Vorrunde“ sprechen kann (so ähnlich steht es hier in einem Presseartikel), höre ich schon wieder das nächste Alibi heraus. Immer ist irgendetwas Schuld: weil wir den Aufstieg knapp verpasst haben, weil der Trainer nur 10 Wochen Vorbereitung hatte, weil die Erwartungshaltung des (ach so bösen) Umfelds so hoch ist…ich bin das leid. Die Rahmenbedingungen waren und sind jedem klar. Wir gehen nicht mehr mit dem höchsten Spieleretat in die Saisons. Wir haben aber immer noch einen höheren Etat wie Braunschweig, Heidenheim, Sandhausen, und wer sonst noch exkl. Stuttgart und Hannover vor uns steht. Es ist klar, dass man in Nürnberg schneller unruhig wird wie in Sandhausen – umso mehr, wenn nach 17 Spielen immer noch kaum Automatismen oder gar System zu erkennen sind. Und es ist klar, dass man mit Platz 7 und 25 Punkten egal unter welchen Umständen nicht wirklich „ordentlich“ happy sein kann. Persönlich geht es mir mehr um das „wie“, also wie wir Fußball spielen und wie wir das Umfeld mitnehmen. Ich habe kein Problem, wenn wir voll auf die Jungen setzen und dann auch mal wie gegen 1860 Lehrgeld zahlen und am Ende im Mittelfeld spielen. Dann kann ich das nachvollziehen und sehe einen langfristigen Plan, wie wir zumindest Transferwerte aufbauen. Ich habe jedoch ein Problem, wenn Hoffnungslosigkeit auf und neben dem Platz dokumentiert wird. Wenn wir dauerhaft an den Sepsis, Hovlands und Sallis festhalten. Das ist sicher extrem formuliert. Aber Hoffnung sieht anders aus, als das was Schwartz (und das Team) zeigen.

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        • André, ich teile grösstenteils deine Meinung. AS sagte auf der letzten PK,  alle Leute auf dem Christkindlasmarkt hätten ihm nur auf die Schulter geklopft und Beifall gespendet. Dies kann ich nicht nachvollziehen. Der beste Weg zur Besserung ist Fehler einzugestehen. AS sucht dauernd nach Ausreden. Ich erwarte keinen radikalen Umbruch, aber da es z.B. nach Matavzs Ausfall mit Salli nicht lief, hätte man es m.M. nach einfach mal mit Teuchert probieren müssen, denn der kann eine ähnliche Rolle wie Matavz spielen, was Burgstaller wahrscheinlich sehr recht gewesen wäre. Ich gebe Alex Endl recht und halte es auch für weniger riskant, die Jungen im Offensivbereich einzusetzen. Mühl hat nicht überzeugend als IV agiert, so dass ich es gut fand, dass Hovland Margreiter ersetzt hat, aber AS hätte schon mal Lippert oder Leibold statt Sepsi aufstellen oder einwechseln können.

          Zumindest finde ich jetzt die Startaufstellung besser als zu Anfang der Saison, aber der Club hat schon sehr viele Punkte hergeschenkt und es ist fraglich, ob AS und die Mannschaft noch die Kurve kriegen. Wo ist das System, der unbedingte Siegeswille und die Fitness, die die Mannschaft letztes Jahr hatte? Wo ist ein Trainer, der reagiert und das Team antreibt, v.a., wenn im Spiel 11 gegen 10 gar nichts funktioniert?

           

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        • Bevor ich mich auf das Geschreibsel von Reportern verlassen würde, schau ich mir lieber die PK an. 😐

          Aber klar unsere Weltauswahl mit ihrem hohen Etat muß so einen Emporkömmling aus Unterfranken doch mit einer Packung Heim schicken.
          Dass Fußball sich nur nicht so leicht berechnen läßt, musste Stuttgart heute auch am eigenen Leib erfahren.

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  • Stand heute: unter den ersten Sechs der Tabelle befinden sich mit Dresden(kleinster Marktwert der Liga) auf Platz 6,Heidenheim (viertkleinster) auf vier und Braunschweig(kleinerer Marktwert als VFB/H96) auf der Eins, drei Vereine, die beweisen das die Zusammenstellung einer Mannschaft wesentlich entscheidender ist als die Namen/ der marktwert einzelner Spieler.

    Der Club hat im Übrigen den sechst größten Marktwert zu bieten.

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    • Nimmt man den Schnitt beim Marktwert wird es nicht mehr ganz so deutlich – 60 liegt etwa nur wegen der vielen Spieler (33) vor dem FCN (26). So rangiert der Club auf 4, knapp hinter Braunschweig und vor Union Berlin. Unter den ersten 5 stehen also – bis auf den Club – auch die höchsten Marktwerte. Dass die 2.-Liga-erprobte Mannschaft mit dem höchsten Budget die beiden Riesen zur Halbserie (knapp) hinter sich lässt, ist noch keine Riesenüberraschung. Heidenheim ist oben die einzige Überraschung (real: 4, Budget: 12), wenngleich deren andauernde Überperformance der beste Anlass ist über die These des „nichttentscheidenden Marktwerts“ ist.

      Ab Düsseldorf (real: 6, Budget: 13) folgen dann die Überperformer aus den unteren Regionen: Dresden (7, 16), Würzburg (8, 17), Sandhausen (9, 15). Wieviele davon sich bis zum Ende der Saison dort halten werden dürfte spannend sein. Sind es am Ende nur noch ein oder 2 in der ersten Tabellenhälfte, dürften sie die These aber nicht übermäßig bestätigen.

      Dann kommt der Club (10, 4) als erster deutlicher Underperformer. Bochum (11, 11) und Fürth (12, 10) stehen quasi exakt dort wo sie „hingehören“, Lautern (13, 6), 60 (14, 7) und der KSC (16, 9), sowie besonders St. Pauli (18, 8) gleichen dann notwendigerweise die oben genannten aus. Bielefeld (15, 14) und Aue (17,18) weisen wiederum keine Auffälligkeit auf.

      Klar, die Marktwert sind schon aus vieler Hinsicht nicht exakt aussagekräftig – auch weil sie ja auch nur Schätzungen sind. Trotzdem bilden sie zum Ende dann doch oft eine wichtige Basis, Ausreisser sind dann doch eher Ausnahmen. Das Spiel in Düsseldorf hat es ja gezeigt, was ein hoher Marktwert, bzw. individuell starke Spieler bedeuten können. Wenn der Gegner kein Feuerwerk abbrennt, und man selbst zwei Mal individuelle Klasse effektiv nutzt, gewinnt man halt. So schlecht wie das Spiel des FCN diese Saison ist, stehen wir daher auch noch „relativ gut“ da.

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  • Ich sehe das ähnlich, gerade in Liga 2 sagt der Marktwert doch nur bedingt etwas über die Qualität aus. Da sind häufig alternde Profis, die noch einen sehr hohen Marktwert haben, aber manchmal auch Talente, die viel versprechen, aber aktuell gar nicht die wichtigsten Spieler der Mannschaft sind.

    Es geht doch viel stärker um die Zusammenstellung der Mannschaft, das war ja auch der große Kritikpunkt nach dem Abstieg, es war ja nicht nur Hans Meyer, der von einer katastrophalen Zusammenstellung sprach.

    Richtig ist aber auch, dass wir mal in eine Saison leidlich erfolgreich gehen sollten, wenn wir mal von Beginn weg so etwas wie Euphorie hätten oder zumindest Ruhe im Umfeld und die Spieler von Anfang an spüren, dass sie oben mithalten können, dann wären die Chancen für den Aufstieg deutlich höher. Insofern bin ich durchaus dabei, dass Bornemann und Schwartz sich jetzt Gedanken um die Mannschaft für die neue Saison machen müssen. Ich bin aber eher skeptisch, wenn man glaubt, dass man die Rückrunde hauptsächlich mit Talenten spielen sollte. Weder Kammerbauer noch Teuchert, noch Mühl haben mich total überzeugt. Damit sage ich nicht, dass es bei den beiden nicht für die nächste Saison langt, aber etwas Entwicklung würde ich mir da schon noch wünschen.

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    • Richtig ist aber auch, dass wir mal in eine Saison leidlich erfolgreich gehen sollten, wenn wir mal von Beginn weg so etwas wie Euphorie hätten oder zumindest Ruhe im Umfeld

      Das würde ich mir eben von Trainer und Mannschaft auf dem Platz wünschen vom Start weg, ohne wieder die ersten Spiele zu versemmeln. Das hat mit dem Umfeld causal nichts zu tun, sondern andersherum wird ein Schuh daraus, das Feedback im Umfeld ist immer ein Spiegelbild, was sportlich auf dem Platz passiert.
      Wer kann denn vom Umfeld Euphorie erwarten, wenn man sich schon im zweiten Heimspiel von 1860 förmlich herspielen läßt im eigenen Stadtion.

       

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        • Du hast es ausnahmsweise mal verstanden. Daher war es ja umso peinlicher und nur nebenbei das gleiche wie die Saison davor, da hat man zwar ein 2:2 gerettet aber 1:11 Ecken sagen auch da alles über den Spielverlauf.

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  • Solange der Club keine finanzstarke Sponsoren findet, wird er weiterhin in der 2. Liga herumdümpeln und sich immer mit extremen Finanzsorgen herumschlagen müssen und deshalb immer wieder seine besten Spieler verkaufen müssen.

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    • Solange der Club keine finanzstarke Sponsoren findet, wird er weiterhin in der 2. Liga herumdümpeln…

      Oder in der dritten…

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  • Die Würzburger haben heute verdient 3:0 gegen Stuttgart gewonnen. Der Sieg hätte noch viel höher ausfallen können.

    Hut ab, welche Mannschaft Hollerbach da zusammen gestellt hat.

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