1. ExC Nürnberg

UPHOFF (TW)

 CHANDLER      WOLLSCHEID      STARK      PLATTENHARDT         

              HASEBE              GÜNDOGAN (C)                      

  SCHÖPF                 KIYOTAKE                 BURGSTALLER

FÜLLKRUG

Reservisten: Feulner, Cohen, Frantz, Esswein, Drmic, Colak, Blum.

Geplante Neuzugänge: Kirschbaum (Tor), Leibold, Behrens, Möhwald.

82 Gedanken zu „1. ExC Nürnberg

    • und das beste : Mühl, Sabiri, Kammerbauer und Teuchert sind schon einen Schritt weiter.

      Hoffen wir, dass sie so schnell wie möglich den nächsten Schritt machen und den 1. ExC Nürnberg bereichern!

      3

      3
    • und das beste : Mühl, Sabiri, Kammerbauer und Teuchert sind schon einen Schritt weiter.

      vielleicht Mühl aber bei den anderen sehe ich den Fortschritt, dabei geht es auch um Konstanz, nicht, oder habe ich da was versäumt?

      1

      0
  • Typisch Club-Fan!
    Durch jede Generation geht das. Wie oft musste ich Geschichten der 68er Mannschaft oder die Reuter/Grahammer usw Mannschaft hören. Furchtbar!!!!!
    Die Vergangenheit kann man nicht ändern!

    13

    3
    • Die Vergangenheit kann man nicht ändern!

      Die Gegenwart auch nicht.

      (Zumindest nicht die des 1. FC Nürnberg.)

      4

      8
      • Wenn man jetzt noch die Transfererlöse addiert,dann ist man schnell bei Fass ohne Boden bzw. erkennt die Notsituation

        1

        0
        • In der Summe ein ganzer Jahresetat.
          38050000€

          1

          0
  • Ist durchaus interessant welche ex-glubberer jetzt erfolgreich woanders spielen. Andererseits hätte ich von euch lieber einen Spielbericht zum letzten Testspiel gehabt als diesen fast schon depressiv anmutenden Blick in die Vergangenheit. Es ist so wie es ist und ändern könn mer des eh nimmer 😉

    8

    0
  • Passend dazu scheint ja jetzt ein Ex zurückzukommen. Laut Bild kommt Valentini im Sommer ablösefrei. Obwohl man das erst glauben sollte, wenn es bestätigt wird…

    Guter Mann und bei seiner Vergangenheit ein logischer Transfer!

    7

    0
    • Keine Ahnung, wie man hier in der modernen Welt zitiert.

       

      Darin könnte die Antwort liegen: wenn die Gehaltskosten für den Restvertrag höher sind als der Buchwert, dann ist Sylvestr negatives Eigenkapital, oder?

      -> ja

      Ich gebe es ja zu, von BWL habe ich keine Ahnung, ich fand das immer extremst langweilig

      -> ich auch, ich sehe lieber Gras beim wachsen zu. Aber hilft als Unternehmer ja nix, man muss sich wohl oder übel damit beschäftigen (hat es ja nicht jeder so gut wie Armin, bei dem jede Betriebsanalyse mit dem entkorken beginnt 🙂 Augen auf bei der Berufswahl).

      Für uns bleibt hängen: zusammen mit Charisteas wohl der schlimmste Bader-Fehlgriff…

      -> Einspruch! Charisteas fand ich ziemlich klasse (7 Tore in der Hinrunde), bis ihm Koller vor die Nase gesetzt wurde.

      1

      0
  • Mein Kompagnon, ein KSCler, hat kein Problem, dass Valentini geht. Hat sich zuletzt nicht weiterentwickelt und seine Flanken gehören wohl nicht zu den platziertesten. Trotzdem denke ich, dass der Transfer sinnvoll ist, ein Spieler aus der eigen Jungend, vielleicht bringt ihn die Heimkehr auch dazu den nächsten Schritt zum machen. Er ist ja auch noch jung. Dass er ablösefrei ist, ist auch gut. Und ein Konkurrenkampf auf außen kann auch nur gut sein.

    5

    0
  • Übrigens ist der „Liga 2“ – Artikel zum Thema Valentini auf der FCN-Homepage verlinkt worden. Das könnte man fast als offizielle Bestätigung werten….

    3

    0
  • Vielleicht wird schon fleissig am Kader für die 3. Liga gearbeitet, in 1-2 Jahren. So einfach ist die dritte Liga auch nicht.

    5

    28
    • Vielleicht wird schon fleissig am Kader für die 3. Liga gearbeitet, in 1-2 Jahren. So einfach ist die dritte Liga auch nicht.

      Witzigkeit kennt keine Grenzen … Pessimismus beim Clubfan auch nicht 😉

      20

      0
      • Witzigkeit kennt keine Grenzen … Pessimismus beim Clubfan auch nicht

        Das hörten wir 2014 auch oft, in der Rückrunde „biegen“ wir alles hin..ich nenne es mal Realismus,  dass wir weitere Jahre im Graubereich der 2. Liga verbringen werden, weil wenn man hier den Allesverstehern glaubt, sind wir doch finanziell auf Jahre nicht mehr konkurrenzfähig, um um den Aufstieg mitzuspielen. Allesversteher sind ja absolut sicher  alle Verkäufe haben ihr existentielle Notwendigkeit, weil wir kein Geld haben, dann sollen mir doch diejenigen bitte mal erklären woher ihr Optimismus kommt, daß wir in dem Jahrhundert mal wieder Aufstiegschancen haben? Bin auf Antworten gespannt..

        5

        10
        • Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, ob du auch mich meinst. Und ich bin durchaus der Meinung, daß ein Aufstieg noch einige Jahre dauern kann (nicht muß).

          Allerdings ist meine These, daß es für die Chance um den Aufstieg mitzuspielen, nicht so sehr darauf ankommt, den drittteuersten Kader zu haben oder herausragende Spieler, deren Verlust dann den ganzen möglichen Erfolg wieder in Frage stellt,
          sondern mehr, einen Kader zu haben, der nach einer vorhandenen sportlichen Idee zusammengestellt wird, die auch mit dem NLZ verzahnt ist. Und genau das scheint mir derzeit zu passieren.
          Natürlich klappt eine längerfristige Kaderentwicklung nicht, wenn in jedem Jahr 10-15 neue Spieler integriert werden müssen, die dann auch noch überwiegend die Leistungsträger umfasst.
          Aber wenn (wie z.B. die Verpflichtung von Margreitter vermuten läßt) man WIRKLICH ein Gerüst aus erfahrenen Spielern langfristig verpflichtet, um die herum man dann jüngere Spieler aufbaut.
          Und wenn man dabei einen Teil möglicher Abgänge (aufgrund deren guten Spiels) in der darauffolgenden Saison durch gleichwertigen eigenen Nachwuchs ersetzen kann, die mit der Spielweise schon vertraut sind, dann denke ich, daß wir wie viele andere Zweitligamannschaften durchaus realistische Chancen haben, noch in diesem Jahrzehnt auch wieder in der 1. Liga zu spielen.

          Voraussetzung:eine realistische längerfristige Planung sowohl im Bereich Finanzen als auch im sportlichen Bereich, kein Agieren von Spielzeit zu Spielzeit mit dem Ziel in dieser Spielzeit möglichst so geschickt Spielertransfers zu arrangieren, daß ein finanzielles Plus entsteht auf Kosten sportlicher Substanz.

          Und wenn wir dafür Verantwortliche haben, die ihr Metier beherrschen, dann bin ich auch der Meinung, daß ein Abstieg in die 3. Liga nicht permanent zu befürchten ist.

          8

          0
        • Das hörten wir 2014 auch oft, in der Rückrunde „biegen“ wir alles hin..ich nenne es mal Realismus,  dass wir weitere Jahre im Graubereich der 2. Liga verbringen werden, weil wenn man hier den Allesverstehern glaubt, sind wir doch finanziell auf Jahre nicht mehr konkurrenzfähig, um um den Aufstieg mitzuspielen. 

          Juwe, wir haben letztes Jahr bis zum Schluss um den Aufstieg mitgespielt, hatten eines der besten Ergebnisse, die je einem Dritten der Liga gelungen ist. Auch dieses Jahr sind wir wieder konkurrenzfähig. Ja zu Beginn haben wir Punkte liegen lassen, vielleicht sogar teilweise unnötig, was uns wahrscheinlich die Chance kostet noch einmal ernsthaft ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Wir sind aber trotzdem konkurrenzfähig.

          Nächstes Jahr dürften höchstwahrscheinlich 2 Absteiger dazukommen, deren Wirtschaftskraft im Bereich der unseren liegen sollte, ich glaube nicht an den HSV als Absteiger. Bornemann und Meeske haben das aus meiner Sicht im Blick und verpflichten dementsprechend jetzt schon Spieler für die nächste Saison.

          Was Du mit dem Ausdruck „Allesversteher sagen willst erschließt sich mir nicht?

           

          2

          0
    • Verstehe ich nicht so ganz. Valentini ist ein guter Zweitligaspieler. Marggreiter auch. Das haben die beiden ausreichend bewiesen. Also weshalb dann die These von der Planung für die dritte Liga. Abgesehen davon hätte ich gar nichts dagegen, wenn Bornemann & Co. sich genauer in der dritte Liga umschauen. Da rennen einige talentierte Leute regelmäßig über die Spielfelder, die etwa den Übergang in die Bundesliga nicht gepackt, sich aber in der dritten Liga fest etabliert haben und für die der Club aber der Wechsel zum Club ein Karrieresprung bedeuten würde. Junge Leute, gut ausgebildet, mit echter Erfahrung im Profibereich. Warum nicht? Im Übrigen, Möhwald und Leibold kamen aus der dritten Liga. Denke mit den Beiden lag man nicht so ganz daneben.

      17

      0
  • Passend zu Ex-Clubberer-Per Nilson wird Assistent von Ralf Rangnick bei RB

    0

    0
  • Ich finde das im Rahmen unserer Möglichkeiten einen sehr guten Transfer. Und das hat nichts damit zu tun, dass ein Clubberer heimkehrt. Mag sein, dass Valentini diese Saison wie die ganze Mannschaft schwächer als davor spielt. Von seinen Anlagen erinnert er mich jedoch an Platte und wird uns im Vergleich zu den aktuellen LV/RV locker verstärken.

    20

    0
  • Ich finde Valentini ist ein richtig guter Transfer.
    Er ist unheimlich vielseitig einsetzbar, hat schon reichlich Erfahrung und kennt den Verein in und auswendig.
    Dann ist er im Sommer auch noch ablösefrei. Wenn wir hier nichts unternommen hätten, wäre ich sehr verwundert gewesen.
    Zum Thema planen für die dritte Liga. Das machen wir nach Ansicht einiger doch schon seit mindestens zehn Jahren. Kann mich gut erinnern als wir einen Österreicher aus der englischen zweiten Liga geholt haben, der dort kaum gespielt hat. Wie soll der uns helfen hieß es damals. Jetzt spielt er auf Schalke. Oder Leibold und Behrens. Jetzt holen wir schon Spieler aus der dritten Liga, was wollen die beim Club. Ich glaube Sie gaben die passende Antwort gegeben.
    Was im NLZ derzeit passiert finde ich richtig gut. Da wird offensichtlich intensiv nach Talenten, für unsere zukünftige erste Mannschaft, gescoutet.
    Bin gespannt auf die Entwicklung der vielen Talente die wir mittlerweile in Nürnberg haben.

    11

    0
  • Valentini finde ich auch eine gute Verpflichtung für kommende Saison zumal Breckos Vertrag 2018 ausläuft, der dann schon an die Fußballer Altersgrenze stößt. Das macht Sinn.

    Bange wird mir nur ein wenig, wieviel Tradtion auch in der 2. Liga im Tabellenkeller steht, manche stecken sogar ganz tief drin wie St. Pauli, die letztes Jahr noch lange vorne mit dabei waren. KSC, 1860, Kaiserslautern schwimmen da unten auch mit rum. Vereine die eigentlich den Anspruch 1. Liga haben oder hatten, es aber nicht geklappt hat und die dann finanziell versumpft sind mit jedem weiteren Jahr 2.Liga. Parallelen, woran mich das erinnert?….

    Was im NLZ derzeit passiert finde ich richtig gut. Da wird offensichtlich intensiv nach Talenten, für unsere zukünftige erste Mannschaft, gescoutet.

    Alle 36 Profivereine suchen offensiv nach Talenten. Bleibt abzuwarten was letztlich bei uns landet und sich wie entwickelt?

     

    4

    4
  • Ich frage mich schon auch – so schön es sich anfühlt, wenn ein „verlorener Sohn“ zurückkommt, offensichtlich weil er es einfach will – wie der Transfer diskutiert würde, hätte man einen Spieler seiner Qualität ohne den Hintergrund verpflichtet. Er mag ein solider oder gar guter Zweitligaspieler sein, aber sportlich ist er keine FIngerzeig Richtung oben.
    Nun gehöre ich ja nicht zu denen, die daran glauben, dass wir bald aufsteigen oder das auf Teufelkommraus erzwingen müssen – aber bei vielen Kommentaren hier schwingt das ja immer mit. Qualitativ in einer anderen Liga als die oftgescholtenen Brecko und Sepsi dürfte er allerdings nicht spielen.

    4

    0
    • Er mag ein solider oder gar guter Zweitligaspieler sein, aber sportlich ist er keine FIngerzeig Richtung oben.

      Aus finanziellen Gründen werden wir nie einen Spieler verpflichten, bei dem jedem Fan/Fußball-Laien sofort klar ist, dass er eigentlich ein Erstligaspieler ist, selbst bei den Topmannschaften der 2. Liga dürfte es schwer sein deren Leistungsträger zu bekommen, weil da meist auch Erstligisten mitbieten. Insofern sollten wir uns davon verabschieden zu glauben, es kommt demnächst der Knallertransfer.

      Bei uns wird es daruf ankommen, dass Bornemann und Schwartz Spieler entdecken, die noch nicht ihr endgültiges Leistungsvermögen gezeigt haben, oder die so gut zu uns passen, dass sie in unserem Team einen Mehrwert bringen, der über ihre individuelle sportliche Qualität hinausgeht.

      Nun gehöre ich ja nicht zu denen, die daran glauben, dass wir bald aufsteigen oder das auf Teufelkommraus erzwingen müssen 

      Wir sind finanziell im Moment sicher nicht in der Lage einen Aufstieg zu erzwingen, aber wir sind durchaus in der Lage eine Mannschaft zusammenzustellen, die oben mitspielen kann. Das können wir in dieer Saison seit dem 7. Spieltag und wenn wir Kontinuität in der sportlichen Leitung haben, dann hoffe ich, dass das in der nächsten Saison schon von Anfang an klappt.

      Qualitativ in einer anderen Liga als die oftgescholtenen Brecko und Sepsi dürfte er allerdings nicht spielen.

      Valentini ist deutlich schneller als die oben genannten und er hat durchaus noch Potential besser zu werden, Sepsi, vor allem aber Breçko, werden in den nächsten Jahren wegen des Alters eher schwächer werden. Allein deshalb ist Valentini schon eine Verstärkung.

      6

      0
      • Naja, Armin – dass ich dich nicht meinte, dürfte ja klar gewesen sein. Deine (anfänglichen) Erklärungen sind daher zwar nett, aber gleichsam unnötig. Du reagierst ja quasi auf die Diskussion, die ich hier „vermisse“. Erst am Ende wird es dann interessant:

        Valentini ist deutlich schneller als die oben genannten und er hat durchaus noch Potential besser zu werden, Sepsi, vor allem aber Breçko, werden in den nächsten Jahren wegen des Alters eher schwächer werden. Allein deshalb ist Valentini schon eine Verstärkung.

        Klar, im Gegensatz zu „kein Spieler“ ist Valentini natürlich besser. Und vielleicht ist er im 1 gg. 1-Vergleich den beiden auch überlegen. Aber ich glaube eben: Nicht so deutlich. Und bei der Kritik, die die beiden abkriegen, dürfte ein Spieler mit ähnlicher Klasse nicht so viel Anklang finden. Alles nur hypothetisch und nicht unbedingt meine Meinung, denn: Ich glaube ja immer noch, dass wir beileibe nicht die schlechtesten Außenverteidiger haben. Vor einer Sepsi-Hinrunde ist Valentini aber auch nicht sicher…

        1

        5
        • Ich glaube ja immer noch, dass wir beileibe nicht die schlechtesten Außenverteidiger haben.

          Haben wir wohl auch nicht, allerdings haben sie es nicht in die Rangliste geschafft und bei den Top-Spielern stehen sie recht weit hinten, v.a. Sepsi, der ist sogar einer der letzten.

          Valentini ist etwa notengleich mit Brecko, aber er bringt doch etwas mehr Offensivpotential mit, v.a. gegenüber Sepsi. Da unsere offensive Außenbahn auch nicht gerade ein Glanzstück ist, sehe ich das schon als Verstärkung.

          4

          0
        • Bei uns ahben ja auch Spieler wie Plattenhardt und Chandler, die heute Stammspieler in der ersten Liga sind immer deutliche Kritik abbekommen. Gerade bei den AV scheint der Clubfan besonders anspruchsvoll zu sein. Vielleicht hatten wir mit Pinola und vor allem Reuter in der Vergangenheit zu gute Leute da ;-)?

          3

          0
          • Jep, genau darauf spiele ich an – ich habe schon damals dagegen angeredet…

            1

            0
  • Kennt jemand den Sportskameraden Nik Omladic? Ich kannte den nicht. Der ist Stammspieler im rechten Mittelfeld eines doch renommierten Zweitligisten. Letztes Jahr vom Kicker durchschnittlich mit einer +4 benotet, mit einem Tor und zwei Assists. Liest sich ziemlich mickrig.

    Omladic spielte letzte Saison und immer noch für die Eintracht aus Braunschweig. Hätten wir den Kerl vor der Saison verpflichtet, dann wäre ihm ein kollektives Aufstöhnen der Clubfans sicher gewesen. Diese Saison schaut’s bei ihm besser aus. Durchschnittlich benotet ihn der Kicker mit einer Drei. Für ’nen Zweitligakicker, der sich im Mittelfeld rumtreibt geht’s kaum besser. Er hat zwei Tore geschossen und vier vorbereitet.  Liefert dieses Jahr wohl sehr gute Arbeit ab. Eben ein zumindest sehr solider, guter Spieler.

    Die Statistik von Omladic erinnert an die der Herren Kempe, Valentini und Behrens. Alle drei kickten sie für Mannschaften, die aufgestiegen sind bzw. aufgestiegen wären, wenn sie nicht in der Relegation blöderweise gegen den HSV gespielt hätten. Und in diesen Spielzeiten wurden sie auch gut benotet. Wie der Spieler Omladic.

    Mit Leuten dieser Qualität spielst du im Normalfall auch Vorne mit, falls die Mannschaft ordentlich funktioniert. In guten Jahren – so wie die Braunschweiger – auch um den Aufstieg. Und auch wenn’s weh tut. Spieler, die tatsächlich einen Fingerzeig nach oben bedeuten, die wollen nicht zu uns, allein aus sportlichen Gründen, finanzielle Situation hin oder her. Begeistert bin ich vom Valentinitransfer ganz sicher nicht, aber sehr zufrieden schon. Wäre eine echte Verstärkung.

    5

    2
    • Begeistert bin ich vom Valentinitransfer ganz sicher nicht, aber sehr zufrieden schon. Wäre eine echte Verstärkung.

      Wo ist denn da Unterschied?

      1

      0
  • Ott geht und Evseev bleibt. Anders herum wäre mir lieber gewesen. ?

    1

    0
  • Die Verpflichtung von Valentini, der schon Erfahrung hat, paßt meiner Meinung nach ideal in das Anforderungsprofil hier in Nürnberg.  Nur mit Talenten geht es in der 2. Liga auch nicht.

    Spieler, die sich schon ins Rampenlicht gespielt haben, werden wir nicht bekommen. Wir brauchen eher die Füllkrugs und Burgstaller(s), die aus welchen Gründen auch immer ihr Potential vorher noch nicht konstant aufrufen konnten.  Beides waren vorab ja wahrlich keine Spitzenverpflichtungen, sondern eher Verpflichtungen´, worüber man sich gewundert hat (wenn man ehrlich ist) zumal Füllkrug auch noch in Fürth dazu wenig auffällig gespielt hat.

    Vielleicht klappt das mit Valentini ähnlich. Nur unser jetziger Sportvorstand hat genau dieses Auge bislang zumindest noch nicht wirklich bewiesen. Vielleicht klappt es aber auch mal.

    5

    2
  • Derzeit werden die Strafen für Fanfehlverhalten entschieden und  verkündet. Heute St.Pauli, denke zum Wochenende werden wir erfahren, was Relegation und die Karlsruher Traditionsfahrt kosten werden.

    0

    0
  • Valentini hat auf jeden Fall schon mal sehr gut mit Kirschbaum zusammengearbeitet, bei seiner Traumrückgabe vulgo Elfmeter damals. Bassd scho.

    1

    0
    • Er muss sich nur daran gewöhnen, dass solche Rückgaben zum eigenen Torwart dann nicht mehr zulässig sind 😆

      3

      1
  • Aha, Sylvestr ist also auch weg:

    Am Freitag, 27.01.17, einigte sich der Verein mit dem Angreifer einvernehmlich auf eine sofortige Vertragsauflösung.

    Was kostet eigentlich so eine „einvernehmliche“ Trennung?

    2

    0
      • Na das wäre doch etwas sinnentleert. Dann könnte er ja auch weiter für die U21 spielen. Da sollte dann schon mehr für den Verein herausspringen.

        Vielleicht will er ja doch wechseln und wird dafür ablösefrei gestellt.

        1

        0
        • Mal abwarten, was kommt.

          Eine Abfindungszahlung, die niedriger ist als die ausstehenden Gehälter, wäre für Sylvestr ziemlich sinnentleert, sollte er nicht für die Rückrunde noch woanders unterkommen. Zusätzlich zum Geld würde er dann ja auch noch auf professionelles Training verzichten…

          1

          0
          • Normalerweise trifft man sich dann in der Mitte 😉

            Es ist ja auch kein Karrieremotor, wenn man von der Tribüne eines Zweitligisten kommt oder dort nicht einmal mehr trainieren darf.

            Aber wahrscheinlicher ist, dass ein neuer Verein in Sicht ist. Die NN bringt ja bereits Danzig ins Spiel, die nicht bereit waren, eine Ablöse zu zahlen. Aber vertragsfrei sieht das anders aus und spart in dieser Konstellation wohl auch die Abfindung (bzw. den Großteil davon).

            1

            0
    • Was für eine Kapitalvernichtung, da fehlen einem die Worte.

       

      Ach ja, zur rein buchhalterischen Erklärung:

      Ablöse: 2.000.000

      Laufzeit: 3 Jahre

      Monatliche (lineare) Abschreibung: 55.555

      Buchwert zum 1.1: 333.330

      5

      0
      • Darin könnte die Antwort liegen: wenn die Gehaltskosten für den Restvertrag höher sind als der Buchwert, dann ist Sylvestr negatives Eigenkapital, oder?

        Ich gebe es ja zu, von BWL habe ich keine Ahnung, ich fand das immer extremst langweilig. Aber wie auch immer, wenn die Abfindung niedriger ist als die Differenz zwischen Buchwert und Kosten hätten wir Kapital gewonnen, oder? Aber zumindest haben wir Geld gespart, wenn die Abfindung niedriger ausfällt als die Gehaltskosten, wovon auszugehen ist.

        Bin mal gespannt, wann und wo er wieder bei einem anderen Verein unterkommt. Vielleicht geht er ja zurück nach Aue, da hat die Symbiose ja funktioniert.

        Für uns bleibt hängen: zusammen mit Charisteas wohl der schlimmste Bader-Fehlgriff…

        2

        0
        • Silvestre ist schon bei einem Verein untergekommen. Das war doch auch klar, sonst hätte er sich weiter fürstlich bezahlen lassen.

          Mich wundert es, dass wir so viel Kohle haben, um freiwillig auf eine Ablöse zu verzischten.

          Aber unsere neue Manager haben bisher nicht bewiesen, dass sie besser als Bader sind.

          Einen Vertrag auflösen, das hätte ich auch gekonnt. Das war die einfachste Lösung überhaupt.

          1

          2
          • Was Bornemann bei Schöpf, Füllkrug und Burgstaller an Ablöse herausgeholt hat ist richtig gut. Bei Sylvestre hat man letztes Jahr schon eine Leihe versucht, dann noch einmal bei uns. Es hat nie funktioniert und jetzt musste man ihm mit der Versetzung in die U21 klar machen, dass er bei uns nicht mehr spielt. Am Ende war sicher nicht mehr drin, als den Lohn zu sparen, was bei Sylvestre ja schon ganz schön was ist.

            Wie man Meeske und Bornemann hier Vorwürfe machen kann verstehe ich nicht.

            2

            0
          • Mich wundert es, dass wir so viel Kohle haben, um freiwillig auf eine Ablöse zu verzichten.

            Ablöse? Blödsinn!. Wo warst du denn in den letzten zwei Jahren – auf dem Mars?

            Niemand zahlt in der jetzigen Situation für Sylvestr irgendeine Ablöse. Im Gegenteil, nicht ausgeschlossen, dass  wir ihm das mit einer Abfindung (Gehaltsdifferenz) noch schmackhaft machen mussten. Es ist ein Glücksfall, dass er überhaupt einen neuen Verein gefunden hat.

            Mit der Vertragsauslösung haben wir eine Gehaltseinsparung, das ist schön. Ansonsten Schlussstrich.

            2

            0
  • Burgstaller, Sylvestr, Hercher – drei Abgänge von offensiven Spielern in der Winterpause.

    Was machen wir jetzt eigentlich, wenn sich Matavz verletzt?

    Die Alternativen wären Teuchert (nun ja…), Parker (hüstel …), Salli (puuhhh…), Gislason (puuuuuuuhhhhhhh…) und Sabiri (großes Fragezeichen…).

    2

    5
    • Bornemann macht halt das, was ihm auch hier immer empfohlen wurde, in der Rückrunde spielen eh nur noch die Spieler die über die Saison Vertrag haben, deshalb werden alle anderen jetzt verkauft oder die Verträge aufgelöst. 😉

      Ich denke deshalb, dass wir wohl Matavz zur neuen Saison fest verpflichten.

      5

      1
      • In was wollen wir Mavatz zahlen? Wolf-Möbel und Bratwürsten?

        Mavatz war einer der Rekordeinkäufe der Augsburger, die werden den nach einem brauchbaren Jahr in Liga zwei an den Höchstbietenden verkaufen und das werden, wenn wir nicht zwischenzeitlich im Lotto gewinnen, nicht wir sein. Ganz abgesehen davon, dass der unser (neues) Gehaltsschema deutlich sprengen würde.

        4

        0
      • Ich denke deshalb, dass wir wohl Matavz zur neuen Saison fest verpflichten.

        Nicht finanzierbar. Würde wie so einige den finaziellen Rahmen sprengen. Leider.

        2

        0
        • so sicher bin ich mir da nicht. Augsburg dürfte geringere Gehälter zahlen als wir zu Baders Zeiten. Und dann spielt der Wille des Spielers ja auch eine Rolle. Bei uns wäre er gesetzt. Wie es ist, wenn man nicht spielen darf, hat er zur Genüge erfahren. Ob er dann ein Angebot mit größerer Konkurrenzsituation annehmen möchte ist fraglich.

          Was ich zumindest benerkenswert finde: von Club-seite wurde eigentlich nie verlautbart, dass er nicht finanzierbar wäre. Schaun mer mal…..

          0

          0
    • Das ist aber jetzt nicht ernst gemeint Töffi ? 🙂
      Wir sollen Sylvestre weiter auf die Tribüne setzen, weil dir die anderen 5 Offensiven nicht gut genug sind ?
      Wie oft wurde alleine hier schon geschrieben, dass Teuchert in die Stammelf soll.
      Uns Fans kann man es wirklich nicht recht machen.

      @Armin: Matavc hat es selbst in der Hand, schießt er uns in die 1.Liga bleibt er bestimmt. Wenn nicht kommt Wooten, vermute ich. 😉

      4

      0
    • Abwarten….

      …das reicht dicke. Sabiri & Teuchert sind unsere Juwelen für 2017/18.

      Entweder wir genießen dann ihre Tore oder sie sichern uns wie jetzt bei Burgstaller gesehen das finanzielle Überleben.

      So wäre es zumindest wünschenswert – vorausgesetzt ist natürlich, dass der Trainer die Jungs auch mal länger als 17 bis 60 Minuten spielen lässt.

      Matavz und Parker sind für mich die vertraglichen Dreifachfragezeichen mit vermutloicher Auslaufgarantie.

      Salli ist als Backup vertretbar und Gislason geht wahrscheinlich eher als wir denken…

       

      Von daher:

      Sabiri? großes Ausrufezeichen!

      Teuchert? Nun: Ja!

       

      Es wird Zeit für eine positive Zeitenwende:

      Alois, lass doch auch mal die Jungen ran, wenn es um Punkte geht. Gegen Sion gab es schon mal einen Vorgeschmack:

       

      Kirschbaum  – Brecko, Margreitter, Mühl, Lippert – Eder, Petrak, Behrens, Kammerbauer – Sabiri, Teuchert 

       

      Etwas geschönt, aber gspielt haben sie alle…

      …und es zeigt, dass Alois Schwartz zumindest manchmal mit mutigen Gedanken spielt.

      1

      0
    • Was machen wir jetzt eigentlich, wenn sich Matavz verletzt?

      Die Frage ist berechtigt. Hat aber nichts mit der Abgang von Sylvestr zu tun, weil der spielte sportlich schon keine Rolle mehr. War ja bereits in die U21 versetzt.

      Ich stelle aber trotzdem mal die Gegenfrage:

      Wann, wenn nicht jetzt, sollten wir die jungen Spieler einfach mal reinwerfen? Weil was haben wir zu verlieren – absteigen werden wird nicht? Zu gewinnen haben wir einiges – wenn Sabri, Teuchert oder wer auch immer sich in den Vordergrund spielen.

      Normalerweise bin ich nicht der Anhänger stereotyper Forderungen nach Einsätzen von Nachwuchsspielern. Aber in dieser besonderen Situation sollten wir die sich bietende Gelegenheit nutzen.

      Ich bin auch ziemlich sicher, dass das erfolgen wird. Vielleicht nicht sofort, aber spätestens nach den ersten Niederlagen, wenn feststeht, dass nach oben nichts mehr geht.

      2

      0
  • valentini: zaboraner coming home….sehr gut!
    alles gute sylvestr, hat nicht gepasst.
    dd am sonntag batschen!

    2

    0
    • Sehr schön, CU wird wieder poetisch!

      Alles wichtige zum Zeitgeschehen in Form eines Haiku… 😉

      2

      0
  • Diese Maßnahme zu diesem Zeitpunkt irritiert mich etwas. Bangen wir so um die Lizenz, dass wir alle buchhalterischen Tricks ziehen müssen? Die Trennung hätte man, wenn man wollte, ja schon lange durchführen können, dazu muss man nicht bis drei Tage vor Schluss des zweiten Transferfensters warten.

    Sylvestr wünsche ich übrigens alles Gute, dem kann man nicht viel vorwerfen, das war ein konzeptueller Fehleinkauf den Bader zu verantworten hat.

    4

    5
    • Schauen wir mal was passiert. Ich denke Sylvestre hat schon einen neuen Verein, der aber keine Ablöse zaheln wollte. Und man hat Sylvestre kurz davor ja noch einmal klar signalisiert, dass er bei uns nicht mehr spielen wird. Anders kann man die Versetzung in die U21 ja nicht verstehen.

      Btw. ich sehe schon auch eine gewisse Schuld zum Issverständnis bei Sylvester, er hat nie den Eindruck gemacht, dass er gewillt ist das zu spielen was notwendig ist, sondern quasi wie ein Star, der er sicher nicht ist, nur das gespielt was er „kann“ oder besser will.

      3

      0
    • Diese Maßnahme zu diesem Zeitpunkt irritiert mich etwas. Bangen wir so um die Lizenz, dass wir alle buchhalterischen Tricks ziehen müssen?

      Ich glaube nicht. Aber es manifestiert zumindest das „positive“ Bilanzergebnis. Und wenn es, warum auch immer nicht zusammenpasst, dann ist es konsequent, „Ballast“ abzuwerfen. Braucht vielleicht alles seine Zeit…

      4

      0
    • Hallo xandl… wenn ich es als Spieler nicht schaffe 2 oder 3 Trainer zu überzeugen und deshalb kaum spielt….wie kann man denn dann zum Schluss kommen – man könne ihm nichts vorwerfen??????
      Das musst Du mal erklären !!!

      1

      0
  • Das Interview von Meeske in der NN macht mal wieder deutlich, wie wenig finanziellen Handlungsspielraum unser Verein tatsächlich hat. Trotz aller Transfereinnahmen immer noch bis April bangen müssen, ob die DFL die erwarteten Nachschläge für Transfers ähnlich bewertet wie der Club. Falls nicht droht nach wie vor der Punktabzug wegen Nichterfüllung der 5%Reduzierung des neg. Eigenkapitals.

    2

    3
  • Die Art und Weise, wie die Finanzierung des Baus des Funktionsgebäudes gemanagt wurde, ist so dilettantisch, dass man nicht glauben kann, dass da studierte Ökonomen am Werk waren. Ich verstehe auch nicht, dass der Aufsichtsrat da zugestimmt hat. Diesen Bau hätte man nur genehmigen dürfen, wenn gesichert gewesen wäre, dass die Finanzierung nicht zu Lasten des finanziellen Spielraums und damit der sportlichen Wettbewerbsfähigkeit geht. Auch wenn es Nachkarterei ist, muss klipp und klar herausgestellt werden, dass die miserable wirtschaftliche Situation des Vereins das Ergebnis geballter Unfähigkeit der damaligen Vereinsführung ist. Ob der von Bader/Woy & Co. angerichtete Schaden überhaupt reparierbar ist, wird sich zeigen.

     

    10

    0
    • Der eigentlich Schaden ist der sportliche, damit steht und fällt alles vor allem die Einnahmen. Ich denke mal es hatte zu Baders Zeiten keiner auf der Rechnung oder in der Kalkulation gehabt auch nicht beim neuen Funktionsgebäude, dass wir 2017 schon in die 4. Zweitligasaison gehen werden.

      Das hat die Einkommensseite eben so drastisch verschärft, welche man so auch nicht kalkuliert hat. Fußball ist eben finanziell auch ergebnisabhängig. Sportlicher Erfolg oder Misserfolg sind nicht planbar.
      4 Jahre 2. Liga kommen ja schon einem Worst Case Szenario gleich, das Realität geworden ist. (aus damaliger Sicht als das JLZ gebaut und die Finanzierung aufgestellt wurden)

      1

      1
      • Der eigentlich Schaden ist der sportliche, damit steht und fällt alles vor allem die Einnahmen. Ich denke mal es hatte zu Baders Zeiten keiner auf der Rechnung oder in der Kalkulation gehabt auch nicht beim neuen Funktionsgebäude, dass wir 2017 schon in die 4. Zweitligasaison gehen werden.

        Sehe ich nicht so, die Finanzierung wäre doch auch bei einem Verbleib in der Bundesliga nicht gesichert gewesen. Mein Eindruck ist eher, der Verein hat tatsächlich damit gerechnet, dass ein großer Teil der Anleihezeichner auf eine Einlösung verzichtet.

        In Wahrheit war die finanzielle Situation doch schon vor dem Abstieg angespannt. Betrachtet man die Fananleihe richtig, dann zeigt diese doch klar auf, der Verein hätte damals schon kein Geld bei Banken mehr bekommen und hat dieses alternative Finanzierungsprojekt benötigt um das kleine Denkmal für Bader und Woy zu stemmen.

        Bei Bader gab es ja immer das Prinzip Hoffnung in Finanzierungsfragen. Mal hoffte er auf höhere Erlöse aus einem neuen Fernsehvertrag, mal hoffte er auf Erlöse aus Transfers, man hat immer darauf gesetzt, dass sich neue Quellen auftun, wenn die alten ausgetrocknet sind und den Etat immer auf Kante genäht. Reserven gab es nie.

        7

        2
        • Wir schimpfen zurecht immer noch über Bader, Woy, den damaligen Aufsichtsrat und ihr Missmanagement, dessen Auswirkungen, aber mal ehrlich, das negative Eigenkapital betrug für das Spieljahr 2009/2010 satte 11 Millionen Euro. Diese Kennziffer wurde auf der jährlichen Bilanzpressekonferenz auch veröffentlicht, sie indizierte deutlichst die katastrophale, finanzielle Situation. Wussten wir damals noch nicht. Ein kurzer Blick in’s Internet hätte aber genügt. Wikipedia.

          Also, hätten wir damals und in den folgenden Jahren richtig aufgepasst, hätten wir uns nicht von Woys aufgesetzter Zurückhaltung und Baders schrecklich einschläfernder Rhetorik einlullen lassen, dann hätte schon die Idee eines neuen Funktionsgebäudes allein einen kollektiven Aufschrei verursacht. Nee, wir haben fröhlich die Anleihen gezeichnet und vor der Saison 2013/2014 – das war das Abstiegsjahr – diskutierten wir über ein neues Stadion, schöneren Fussball und die Europa League. Wir wollten’s auch einfach nicht wahrhaben.

          Michael A. Roth anlässlich des Abstiegskampfes im Frühjahr 2010 im Rahmen eines Interviews mit der Bild: „Wenn ich Verantwortung hätte, dann würde ich sofort das Geld für das neue Funktionsgebäude den Fans zurückschicken. Den Palast, den sie sich da draußen bauen wollen, braucht man ja in der 2.Liga nicht mehr.“

          Würde sehr gerne wissen, was der ARO so von der Ausgliederung des Profibereichs in eine Kapitalgesellschaft hält…

          4

          0
          • Das wussten wir damals ja auch, nur haben wir damals auch trotz Abstiegs viele Stammspieler mit in Liga zwei genommen. Ich habe es damals für einen Einmaleffekt gehalten, der sich in der Bundesliga schnell wieder ausgleichen lässt. Dass wir selbst dort nur mit Spielerverkäufen positiv bilanzieren konnten, war mir damals nicht klar.  (Anmerkung: Ich habe mir die Zahlen aber auch nie im Detail angesehen, das muss ich zugeben.)

            0

            0
          • ARO würde ich nicht nur wegen seiner eigenen betrieblichen Entwicklung in keinem Fall als glaubwürdigen Experten benennen. Gerade seine Amtszeit ist nicht gerade von unternehmerischen Glanzleistungen geprägt. Hier wurde auch massig Kapital verbrannt – v.a. in falsche Trainer- und Spielerentscheidungen und nicht einmal in langfristige Investments, wie das Gebäude. Da sollte er also ganz ruhig sein. Ich kritisiere viel bei Bader. Aber es wäre für ihn persönlich einfacher gewesen, das Geld in kurzfristige Werte, wie Spieler, zu investieren, als in eine potenziell bessere Struktur. Die Investitionsentscheidung wurde in einer Zeit getroffen, in der der Club verhältnismäßig solide in der ersten Liga stand. Solche Investments tragen immer erst mittel- oder langfristig Früchte. Wenn die sportlich damals positive Entwicklung weitergegangen wäre, hätte man die Entscheidung heute als strategisch vorausschauend gefeiert.

            1

            0
        •  Mein Eindruck ist eher, der Verein hat tatsächlich damit gerechnet, dass ein großer Teil der Anleihezeichner auf eine Einlösung verzichtet.

          So blauäugig wäre nichtmal Bader gewesen, wer heutzutage verzichtet denn auf Geld vielleicht Einzelfälle, die nicht groß ins Gewicht fallen. Natürlich tragen 3 bald 4 Jahre 2. Liga dazu bei, daß es jetzt noch schwieriger wird.

          Für mich ist die situation leider recht gut erklärbar, man hat auf die Karte sofortiger Wiederaufstieg gesetzt (hat ja schon ein paar mal geklappt) und die ist bekanntlich teuer, weil man dann (so wie geschiehen)  überwiegend Erstliga Tarife an die Spieler zahlt. Der sofortige Aufstieg hat nicht geklappt im zweiten Jahr auch nicht, seitdem sitzt man auf den überteuerten Verträgen fest. Und diese finanzielle Abwärtsspirale muss ja recht heftig sein, wenn nichtmal Schöpf, Füllkrug, Burgstaller Transfers groß Erleichterung verschaffen. Von außer gefühlt verpufft das Geld wie heißer Dampf.

          3

          -1
    • Komplett deiner Meinung Belschanov. Für mich noch dilettantischer: WIE gebaut wurde.
      Alleine die Bilder vom Gebäude sagen mir da wurde von den Baufirmen Geld verdient.
      Sowas muß ich doch als Verein mit Firmen hinstellen die mir gewogen sind und auch mal die eine oder andere Stunde nicht abrechnen. Im Gegenzug hängen dann halt im Foyer ein paar Werbeschilder von diesen Firmen.
      Vereinsgebäude sollten zudem, wenn Sie schon kein Geld einspielen, wenigstens einfach und günstig gebaut sein.

      3

      2
  • Wieviele Leute die Fananleihe „spenden“ werden das wußte man vorab, nämlich alle Käufer der effektiven Stücke. Die man quasi auch sanft dazu gezwungen hat, denn normalerweise darf man entwertete Urkunden behalten, der Club hat aber angekündigt, man bekäme sie nicht ausgehändigt (wie bspw. die Kölner Anleihe).

    Daß man für ein 5 Jahre im voraus in Mark und Pfennig bekanntes Ereignis ein halbes Jahr vorher keinen Plan hatte, war schon ein starkes Stück.

    1

    0
    • Seltsame Thesen! Schon vergessen, dass wir zwischenzeitlich abgestiegen sind? Oder der Meinung, man verdiene in der 2. Liga nicht viel weniger als in der ersten?

      Ich gehe mal davon aus, dass Woy einen Rückzahlungsplan für die Fananleihe hatte, das hatte er ja auch mehrfach bei Pk´s erwähnt. Dann kam aber der Abstieg dazwischen, der ja bekanntlich 20 Millionen Mindereinnahmen zur Folge hat, vor allem deutlich geringere Fernsehgeldzahlungen. Da fehlte dann vermutlich die Liquidität.

      Da der Plan war, sofort wieder aufzusteigen, hat man halt eine recht hochverzinste Zwischenfinanzierung angenommen, um nach Wiederaufstieg den Rückzahlungsplan zu realisieren.

      Enormes Risiko ja. Aber Dummheit sicherlich nicht.

      Dann wurde es nicht mit dem sofortigen Aufstieg, und so ergab sich für Meeske bei Amtsantritt das Problem der Finanzierung.

      2

      1
      • Ohne die Details zu kennen, aber bei einem sportlichen Wettbewerb aus 2(+1) von 18 Mannschaften mit Erfolgseintritt zu rechnen, wäre per se betriebswirtschaftlich als Dummheit und nicht als Risiko zu benennen.

        0

        0
        • Dann sind alle in der Liga dumm. Weil genau das machen im Moment Stuttgart und Hannover auch. Alle „großen“ Absteiger der Vergangenheit sind in dieses Risiko gegangen.

          Nicht ins Risiko zu gehen hätte bedeutet, von Anfang an den Profi-Etat auf Zweitliganiveau herunterzuschrauben. Ich möchte wissen, wer dafür sein kann.

          Im Übrigen ist es bezüglich der Anleihe auch überschaubar, es geht ja nur um eine Zwischenfinanzierung, d.h. um ein paar zeitlich befristete Zinsaufwendungen mehr. Mittlerweile wurde ja umfinanziert, das hätte Herr Woy auch hinbekommen.

          Ich schließe aus deinen Aussagen, dass du die Problemstellung gar nicht überblickst – aber trotzdem andere für dumm erklärst. Immer schön einfache Antworten jenseits der realen Problematik – das passt ins postfaktische Zeitalter.

          0

          0
          • Da muss ich Dir ein wenig widersprechen. Richtig, viele „große“ Absteiger gehen kalkuliertes Risiko und mit einem Quasi-Erstligabudget in die erste Zweitligasaison. Nur standen und stehen diese „großen“ Absteiger aber auch strukturell anders da, als der Club beim Abstieg. Wir waren bis auf Weiteres damals schon strukturell nicht restlos gesund. Deshalb u.a. auch die Anleihe. Daneben haben wir viel von unserer geringeren (im Vgl. zu Stuttgart, Köln, Hannover) finanziellen Substanz schon im Abstiegsjahr gelassen, wo wir mit Transfers, wie z.B. Hasebe – in der Winterpause für 2 Mio. Ablöse gekommen um dann zum Saisonende ablösefrei zu gehen – viel Werte abschreiben mussten. Wir haben dann nicht wie andere Absteiger ein Kadergrundgerüst mit zum Teil reduzierten Gehältern in die 2.Liga mitgenommen, sondern einen Radikalschnitt gemacht. Das wäre absolut plausibel, wenn nicht der Nachfolgerkader ebenso für unseren Geldbeutel völlig überteuert und leider auch mit langfristigen Verträgen ausgestattet gewesen wäre. Bei Sylvestr, Bulthuis, Kirschbaum & Co. konnte der Club nicht, wie z.B. potenziell bei Harnik oder Gentner durch Verkäufe die Reissleine ziehen. Wir waren also weder ein „großer“ Absteiger, haben noch Substanz mit in die 2.Liga genommen (damit sportlich hohes Risiko), noch, dass wir fungible Werte nachverpflichtet haben. Nachdem es wohl auch beim Club eine mittelfristige Finanz- und Liquiditätsplanung geben sollte, wurde hier gerade vom Aufsichtsrat komplett versagt. Ich kann angesichts der o.g. Rahmenbedingungen eben nicht ein unkalkuliertes Risiko eingehen und alles auf die eine Karte direkter Wiederaufstieg gehen. Das können Stuttgart und Hannover, wir jedoch offensichtlich nicht. Zur Erinnerung: beim Abstieg davor, sind wir auch ein zwar geringeres, der auch sehr hohes Risiko gegangen ud haben den Wiederaufstieg nur mit viel Glück (junge Spieler aus der Not) über die Relegation geschafft. Schon damals, wäre ein zweites Jahr 2.Liga kaum zu stemmen gewesen.

            2

            0
            • Fußball ist so ein unkalkulierbares Geschäft, weil es nicht um Ware sondern um Sportler um Menschen geht, wäre hätte denn bei Hasebes Verpflichtung gedacht, daß er nahezu überhaupt nicht bei uns zum Einsatz kommt im Abstiegsjahr aus der ersten Liga. Seitdem brilliert er bei den anderen Vereinen förmlich. Es war vieles riskant oder schlecht gemacht, aber seit Jahren läuft auch verdammt viel gegen den Club, was man nicht beeinflußen kann.

              Allein die vielen falschen Schiedsrichterentscheidungen gegen den Club letzte Saison hätte locker gereicht für die 2 Punkte die am Ende zum direkten Aufstieg fehlten. Und im Abstiegsjahr braucht man lieber auch nicht auf die wahre Tabelle schaun, klar ist das nicht faktisch, aber es zeigt doch trotzdem was alles gegen uns lief.

              1

              0
      • In einem erinnerst du dich falsch. Woy hatte keinen Plan. Er hatte auf der JHV erklärt, das reiche im Jahr der Rückzahlung, sich darüber Gedanken zu machen. Zumindest das war von ihm ein großer Irrtum, da die DFL schon vor Beginn der Saison wissen wollte, wie der Verein das im darauffolgenden Jahr stemmen will.

        Und Woy muß bekannt gewesen sein, daß die Banken dem Verein keine Kredite mehr bewilligen werden. Sondern daß man höchstens (wie Bader es dann geschafft hat), einen Finanzgeber zu noch höheren Zinsen finden wird für die Umschuldung.

        Was mich rückblickend schon interessieren würde, ist, ob man, um uns auf den JHVen immer positive Bilanzen nach dem Wiederaufstieg präsentieren zu können, das strukturelle Defizit dadurch verschleierte, daß man alles, was ging (z.B. Ablösen, Gehälter, Mieten, Zinsen für die Fananleihe etc.) mit überteuerten Krediten finanzierte.

        Denn letztlich bleibt ja die Frage, wieso Meeske jetzt auf einmal soviele Verbindlichkeiten zu hohen Zinsen bedienen muß, daß er keinen finanziellen Handlungsspielraum hat. Natürlich sind da die hohen Gehälter der Spieler ein Punkt, aber das alleine kann doch unmöglich dafür verantwortlich sein.

        Aber letztlich hab ich mich damals auch dadurch beruhigen lassen, daß Woy jedes Jahr nach dem Wiederaufstieg einen großen Gewinn ausgewiesen hat und das negative Eigenkapital wurde ja wirklich rapide abgebaut, von 11 auf 1,5 Millionen bis zum nächsten Abstiegsjahr.

        0

        1
        • Ich habe keinerlei Probleme mit meiner Erinnerung. Hingegen scheinst du Verständnisprobleme mit ökonomischen Aussagen zu haben.

          Deine Thesen in dem darüber stehenden Post sind leider ganz weit weg von den reellen Gegebenheiten in der Finanzwirtschaft. Sie sind nur geprägt davon, einfach einen General-Schuldigen zu suchen – ohne Einblick in die Materie oder die Sachlage.

          0

          1
          • Weder suche ich einen Generalschuldigen. Das interpretierst du hinein, noch habe ich jemals behauptet, viel von Finanzen zu verstehen. Dafür hat man doch diejenigen, die sich auskennen. Und ich sehe einfach, daß Meeske sich bemüht, einem Laien etwas zu erklären. Das habe ich auf früheren JHVs anders erlebt bei Woy.

            Im übrigen: die Umschuldung ist vorübergehend und trotz Sicherheiten (Grundstück) konnte Meeske nicht mehr aushandeln als eine geringfügige Reduzierung der Zinsen im Vergleich zur Anleihe.

            Mittelfristig ist sein Ziel somit eine erneute Umschuldung, mit einem höheren Kredit, durch den auch die anderen Vereine des 1.FCN profitieren können und mit dem dann nötige Sanierungs- und Verbesserungsmaßnahmen (Ministadion) umgesetzt werden können und Ziel ist bei dem Kredit dann endlich auch eine Tilgungsvereinbarung, die bisher ja nicht erfolgt.

            Und ich finde, er hat das im Interview in der NZ auch recht gut erklärt, weshalb die Banken im MOment kein Interesse haben, unserem Verein Kredite zu geben.

             

            0

            0
  • Für heute wünsche ich mir: einen Sieg. Kein Tor durch Kutschke. Keine Pyro oder gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Edelfans beider Seiten.

    4

    0
  • Ich frage es zum x-ten Mal: wie viel Tore, Spiele und Punkte soll Sepsi noch verschulden? Was muss passieren, dass auch Schwartz endlich aufwacht. Daran dass das Team system- und planlos spielt, hat man sich ja gewöhnt. Aber warum hält er an Sepsi fest?

    1

    0

Kommentare sind geschlossen.