Analyse: Unterschiedspieler #FCN #FCNEBS

Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: 1. FC Nürnberg vs. Eintracht Braunschweig 1:1 (0:1) Der Club spielt gerade nach dem Seitenwechsel sehenswerten Fußball, belohnt sich aber nicht mit dem Sieg.

Die Analyse:

FCNEBS
Startformation

Der Club begann fast wie in Heidenheim lediglich der von einer Gelbsperre zurückgekehrte Ondrej Petrak nahm wieder seinen Platz im Defensiven Mittelfeld neben Hanno Behrens ein, für ihn musste Lukas Mühl, der unter der Woche kaum trainiert hatte, weichen. Mühl fand sich damit auf der Bank wieder, verdrängte damit Steffen Eder aus dem Kader. Minimale Änderung im Vergleich zu den Gästen, die sieben Veränderungen in der Startelf vornahmen. Diese begannen beherzt und mit viel Tempo. Schnell wurde klar, dass die Clubabwehr von Orel Hernandez vor eine Mammutaufgabe gestellt werden würde. Der Deutsch-Kubaner kam mit seinem Tempo und seiner Technik immer wieder gefährlich über die linke Angriffsseite, beschäftigte Kempe, Petrak und Kammerbauer immer wieder mit seiner Klasse.

Bereits nach einer Minute kam Hernandez gefährlich vors Tor, so dass Margreitter zur Ecke klären musste. Auch in der Folge blieben die Gäste spielbestimmend. Kurz darauf war es wieder Hernandez, der nach einem Stellungsfehler von Margreitter allein auf Kirschbaum zulief. Der antizipierte aber gut, lief heraus und zwang Hernandez zu einem Lupfer aus 25 Metern Entfernung, der dann auch wegen des Drucks durch den herauslaufenden Keeper zu unplatziert war. Wieder nur kurze Zeit später war es erneut Hernandez, der durchbrach und nach schönem Tempolauf Ofusu-Ayeh einsetzt, dessen Abschluss war dann alerdings harmlos. Diese Eindrücke aus den ersten Minuten machen deutlich wie schlecht der FCN aus den Startblöcken kam. Problematisch war dabei nicht nur der fehlenden Zugriff auf Hernandez, dessen individuelle Klasse zum Teil nur schwer zu verteidigen war.

Schwierig war auch, dass der Club im Spielaufbau – trotz gegenteiliger positiver Erfahrungen in Heidenheim – viel auf lange und hohe Bälle setzte. Immer wieder spielte Georg Margreitter den Ball aus der Innenverteidigung nach vorne in die Spitze. Womöglich war die Idee, das was in Heidenheim schon ordentlich funktioniert hatte, nämlich das Erobern „zweiter Bälle“ so zu forcieren, dass man Braunschweig zu unkontrollierten Abwehraktionen zwingt, aufging der Plan jedoch in keiner Weise. Die ersten 25 Minuten des Spiels gehörten einzig und allein der Eintracht. Diese Phase der Dominanz ging erst dann zu Ende als Braunschweig in Führung gegangen war. Natürlich war an dieser Führung Onel Hernandez beteiligt. Der 24-Jährige ging per Körpertäuschung an Margreitter und Kammerbauer vorbei, hatte dadurch freie Bahn zum Tor, sah den besser postierten Nyman, passte zu ihm und dieser verwandelte zum 0:1. Hernandez zeigte einmal mehr, dass er der Braunschweiger Unterschiedspieler sein kann.

Die Führung für die Gäste stellte dann aber einen Bruch in deren Spiel dar. Sie waren nun damit zufrieden dem FCN den Ball zu überlassen und ihn das Spiel machen zu lassen. Der Club benötigte einige Zeit sich daran zu gewöhnen, kam aber dann ab der 30. Minute deutlich besser ins Spiel. Matavz nach Kammerbauer-Flanke und Sabiri nach Kempe-Ecke hatten beste Gelegenheiten das Ergebnis auszugleichen. Der FCN war nun bemüht eher spielerische Lösungen im Aufbauspiel zu finden und sowohl Lippert als auch Kammerbauer mischten sich als Außenverteidiger ins Angriffsspiel ein. Vor der Pause lief noch mehr über die rechte Seite, mit fortschreitender Spieldauer wurde dann auch die linke Seite immer weiter miteingebunden. Was dem Club vor dem Seitenwechsel trotz zunehmender Spielanteile fehlte, war lediglich der Torerfolg.

Das sollte sich acht Minuten nach der Pause ändern. Nach einem Pass von Kammerbauer ließ Matavz den Ball mit einem minimalen aber wichtigen Zuspiel in Richtung Sabiri abprallen, der Deutsch-Marokkaner nahm den Ball per Zidane-Roulette an und ließ dabei Decarli aussteigen und schloss dann durch die Beine von Ofusu-Ayeh zum 1:1 ab. Ganz unhaltbar schien der Ball nicht, aber durch den Tunnel gegen den Rechtsverteidiger der Eintracht konnten Jasmin Fejzic im Tor der Niedersachsen den Ball wahrscheinlich erst recht spät wahrnehmen. Was auf den Ausgleich folgte war dann wahrscheinlich der beste Fußball des Clubs seit dem Bundesligaabstieg. Ballsicher und präsent spielte sich der Club ein ums andere Mal in Richtung Braunschweiger Tor, verlegte sich dabei fast komplett auf Flachpasspiel und kontrollierte Ballzirkulation. Saisonbestwerte in der Passquote (82% gesamt, 72% in der gegnerischen, 92% in der eigenen Hälfte) unterstreichen wie dominant und vor allem wie wenig fehlanfällig das Spiel des FCN insgesamt war.

Eine Reihe schön herausgespielter Gelegenheiten bot sich dem FCN dann auch dank seiner Spielweise. Doch weder Kempe, noch Möhwald, noch Matavz, noch Sabiri konnten den Ball ins Tor bringen. Trotz des fehlenden Torerfolgs war zu erkennen, dass sich die Mannschaft mit dieser Spielweise sichtlich wohl fühlte. Die Braunschweiger kamen in dieser Phase kaum mehr zu Entlastungsangriffen und fanden auf Grund der Nürnberger Passsicherheit auch keinen Zugriff mehr. Erst als gegen Ende der Partie die Kräfte schwanden und Alois Schwartz mit Cedric Teuchert für Ondrej Petrak offensiv, aber zu Laste der Stabilität im zentralen Mittelfeld, gewechselt hatte, kam Braunschweig wieder ins Spiel. Hatte dann durch Ofusu-Ayeh, dessen Ball Lippert von der Linie kratzte und Biada, dem Hovland eine Gelegenheit auf dem Silbertablett servierte, noch einmal Gelegenheiten. Doch weder die Braunschweiger, noch die Nürnberger (in Form von Matavz in der Nachspielzeit) konnten den Ball im Tor unterbringen, so dass es beim 1:1 blieb.

Es war ein 1:1 das letztlich durch die Unterschiedspieler auf beiden Seiten ermöglicht wurde. Auf Braunschweiger Seite war es Hernandez, der eine halbe Stunde lang auf Grund seiner von Geschwindigkeit und Agilität nicht zu stoppen war und das 0:1 auflegte, auf Seiten des FCN Sabiri, der sich mit seiner Unbekümmertheit und technischen Finesse vor dem 1:1 durchsetzte und auch darüber hinaus für Kreativität im Spiel des Clubs sorgte. Angesichts des Eindrucks der Zweiten Halbzeit war der erste Gedanke nach dem Spiel der von zwei verlorenen Punkten, andererseits war die Qualität der Chancen der Gäste durchaus so hoch, dass auch sie mehr als ein Tor hätten schießen können. Dennoch bleibt festzuhalten, dass der FCN erneut spielerisch über einen langen Zeitraum des Spiels überzeugen hat können. Ausschlaggebend war dafür die Abwendung vom Operieren mit langen Bällen und das Vertrauen auf die zur Genüge vorhandenen Passfähigkeiten der eigenen Akteure. Dass erneut nicht auffiel, dass mit Sabiri, Kammerbauer und Lippert drei Spieler auf dem Feld standen, die noch vor einem halben Jahr gemeinsam an gleicher Stelle (vor 22652 Zuschauern weniger) gegen Wacker Burghausen mit 1:2 verloren hatten, spricht für die Youngster. Es gibt keinen Grund sie wieder aus der Mannschaft zu nehmen, egal, ob die „Etablierten“ nun wieder fit würden oder nicht.

Die Zahlen:

NürnbergBraunschweig
1
Tore
1
24
Torschüsse
12
10
Schüsse aufs Tor
3
9
Ecken
7
62,1
Ballbesitz (%)
37,9
82,4
Passquote gesamt (%)
68,6
92,7
Passquote eig. Hälfte (%)
74,1
72,2
Passquote geg. Hälfte (%)
62,2
52,3
Gewonnene Zweikämpfe (%)
47,7
7
Fouls
17
117,74
Laufdistanz (km)
115,68
2
Abseits
1

Trainerstatement:

„Wir sind schlecht ins Spiel reingekommen und hätten uns auch über ein zweites Gegentor nicht beschweren dürfen. Wir haben uns zu Beginn naiv angestellt. Nach dem Rückstand wurden wir besser und haben ein attraktives Spiel geliefert. Gegen die schnelle Braunschweiger Offensive ist es in Rückstand nicht leicht, da haben wir aber gut das Tempo rausgenommen. Nach der Pause machen wir dann den verdienten Ausgleich und können mit ein bisschen Matchglück auch noch den Siegtreffer erzielen. Insgesamt geht das 1:1 aber in Ordnung. Mir hat gefallen, wie sich die Mannschaft über 70 Minuten präsentiert hat. Die Jungen geben Gas, die Jungs zeigen Moral. Darauf lässt sich aufbauen.“

Die Spieler im Einzelnen:

Thorsten Kirschbaum 9 Notenpunkte (3+, numerisch: 2.67)
Zwang Hernandez mit beherztem Herauslaufen zu einem überhasteten Distanzheber, insgesamt mit gerade einmal drei Schüssen aufs Tor nicht besonders beschäftigt. Machtlos beim Gegentor.
Patrick Kammerbauer 8 Notenpunkte (3, numerisch: 3.00)
Ließ sich vor dem 0:1 von Hernandez abkochen. Defensiv mit kleinen Wacklern. Führte die meisten Zweikämpfe aller Nürnberger, mischte sich viel vorne ein. Über 100 Ballkontakte.
Even Hovland 6 Notenpunkte (4+, numerisch: 3.67)
Eigentlich ein sehr solides Spiel des Norwegers: Passsicher, zweikampfstark. Aber mit zwei unerklärlichen Aussetzern, die beide zu Chancen führten.
Georg Margreitter 7 Notenpunkte (3-, numerisch: 3.33)
Sah vor dem 0:1 auch nicht gut aus. Sonst aber extrem zweikampfstark (15 von 19) und körperlich präsent. Muss noch an den Quarterback-Fähigkeiten feilen.
Dennis Lippert 10 Notenpunkte (2-, numerisch: 2.33)
Extrem solider Auftritt des Youngsters. Verhinderte eine Großchance durch starke Antizipation und kratzte ein sicheres Gegentor von der Linie. Zweikampfstark und trotz fehlender Masse robust.
Ondrej Petrak 8 Notenpunkte (3, numerisch: 3.00)
Ordentliches Spiel bis zur Auswechslung, solide Präsenz, zum Teil etwas langsam in der Ballverwertung, sogar mit zwei Torchancen.
Hanno Behrens 9 Notenpunkte (3+, numerisch: 2.67)
Gewann 19 seiner 32 Zweikämpfe, war viel präsent, hatte Torchancen und bereitete selbige vor. Stabilitätsfaktor.
Tobias Kempe 7 Notenpunkte (3-, numerisch: 3.33)
Lief sich oft fest und verlor immer wieder unnötig den Ball. Arbeitete aber viel nach hinten und war stets anspielbar auf rechts.
Kevin Möhwald 10 Notenpunkte (2-, numerisch: 2.33)
Unermüdlicher Antreiber, forderte oft den Ball und bekam ihn auch (105 Ballkontakte), spielte kaum Fehlpässe (nur neun im ganzen Spiel) und setzte seine Mitspieler immer wieder gut in Szene
Abdelhamid Sabiri 11 Notenpunkte (2, numerisch: 2.00)
Machte letztlich mit seinem wunderbar herausgespielten Tor den Unterschied zwischen Punkt und Niederlage aus. Traute sich viel und sorgte so für viel Gefahr. Manchmal gingen die Aktionen mit sehr viel Zutrauen aber auch ins Leere. Definitiv ein Mann für die Zukunft.
Tim Matavz 6 Notenpunkte (4+, numerisch: 3.67)
Legte das 1:1 körperlich präsent auf. Blieb ansonsten beim spielerisch hochwertig Auftreten des FCN oft außen vor. Bemühte sich zwar um Anbindung (wich auf die Flügel aus), kam aber nicht zur Geltung.
Cedric Teuchert Note -
Kam sieben Minuten vor Schluss für Petrak. Kam aber nicht zur Geltung.

41 Gedanken zu „Analyse: Unterschiedspieler #FCN #FCNEBS

  • Entscheidender Fehler durch Kammerbauer, dazu defensive Wackler. In Anbetracht dessen erscheint mir seine Note zu positiv.

    Grobe Fehler sollten gerechterweise zur Abwertung führen, unabhängig davon ob diese von Routiniers oder Jungspunden gemacht wurden. Aber um das klar zu stellen, dem jungen Spieler gestehe ich diese Fehler zu sehen Sie als Teil des Lernprozesses. Freue mich schon darauf, PK auch weiterhin auf rechts spielen zu sehen!

    Ein Spiel von unserem Club anzuschauen macht endlich wieder Spaß, sogar dem neutralen Betrachter. Das hat es lange nicht mehr gegeben!

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    • Hab Kammerbauer ohne den Fehler sogar im Zweierbereich gesehen, von daher gab’s schon Abzüge für den Fehler. Möglicherweise ist das noch zu milde, er hatte mit Hernandez, der in den ersten 30 Minuten wie aus einer anderen Liga wirkte, aber auch einen extrem starken Gegenspieler. Kann sein, dass das auch noch miteingeflossen ist. Ausschlaggebend in der Bewertung für mich waren die hohe Anzahl der Ballkontakte, das viele Einschalten in die Offensive (inklusive Flanken, die ankommen) und die Ballsicherheit. Seh aber durchaus, dass man ihn – gerade bis zum 0:1 – kritischer sehen kann.

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  • Für mich passt die gleiche Note von Matavz und Kempe nicht. Kempe war nach der 30.Minute, wie Du selbst schreibst, immer wieder bei den Angriffen eingebunden, während Matavz sich immer mehr aus dem Geschehen verabschiedete.

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      • Ja, diesmal finde ich die Noten auch etwas merkwürdig.

        Nach aktuellem Stand war Kempe der zweit-schlechteste Clubspieler? Das sehe ich völlig anders.

        Dafür hat Behrens 2 Notenpunkte mehr als Kempe, denn er „gewann fast 19 seiner 32 Zweikämpfe“. Also 18 einhalb quasi oder wie ist das zu verstehen? Jedenfalls entspricht das einer Zweikampfquote von etwa 56 Prozent. Hm, geht so, würde ich vorsichtig sagen.

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        • Das fast ist raus, gehört da nicht rein. Danke. 🙂

          Zu Behrens und Kempe. Zweikampfquoten der Clubspieler: Kammerbauer 50%, Hovland 67%, Margreitter 79%, Lippert 59%, Petrak 60% (aber nur 10 geführt), Behrens 59%, Kempe 33%, Möhwald 54%, Sabiri 42%, Matavz 38%. Da liegt für mich die Begründung für Kempes und Behrens Noten, Behrens hat die zweitmeisten Zweikämpfe geführt (nach Kammerbauer) und davon knapp 60% gewonnen, also die beste Quote unter den Nicht-Abwehrspielern mit mehr als zehn Zweikämpfen (alle außer Petrak haben mehr als zehn), hat den Gegner immer wieder gestellt und hatte auch eine Dynamik nach vorne. Kempe blieb immer wieder hängen, hat dann auch mal verschleppt und (in meinen Augen) in der Anfangsphase auch Probleme in der Rückwärtsbewegung gehabt.

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          • Ich sehe das mit Kempe ganz genauso, meiner Erachtens einer der schwächsten Spieler auf dem Platz, und das nicht nur in diesem Spiel. Zweikampfschwach, mit vielen Fehlern, nach vorne mit zu wenig klaren Aktionen. Und dazu grauenhafte Standards – was eigentlich einer seiner Haupt-Skills sein sollte, ich habe davon bisher nichts gesehen.

            Behrens spielt generell eine Klasse besser als Kempe, und so war das auch gestern. Wie der Vorredner auf die Idee kommt, beide miteinander zu vergleichen, ist mir ein Rätsel.

             

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            • ich hätte es nicht besser formulieren können. Er ist auf seiner Position zudem zu langsam und schafft es einfach nicht aus dem Stand heraus mal den Ball an seinem Gegenspieler kurz vorbei zu spielen um dann zu Flanken. Es tut mir beim zusehen weh, dass Schwartz einfach immer so weitermacht ohne im Spiel zu reagieren.

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              • Du hast es geschafft, es noch besser zu formulieren – bzw. die Aspekte hinzuzufügen, die mir auch auf der Zunge/Tastatur lagen. Fand Kempe nach vorne schwach und nach hinten ebenso – beides liegt offenbar an Defiziten in der Geschwindigkeit. Auch wenn ich ihm sein Engagement nicht absprechen will.

                Oft schlechte Entscheidungen getroffen – die Standards fand ich dagegen nicht sooo schlecht – wenn auch nicht gut. Dafür hätten wir halt Möhwald, drum versteh ichs trotzdem nicht.

                Hätte mir hier einen Wechsel gewünscht, nämlich Hufnagel. Ich weiß zwar noch nicht, was er kann – aber wenn er uns in dem halben Jahr helfen soll, muss er dafür geeignet sein.

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  • Es ist doch auffällig, das wir anscheinend versuchen, seit dem Heidenheim-Spiel einen anderen Fußball zu spielen – d.h. mehr auf Ballbesitz orientiert mit kurzem Spielaufbau und phasenweise hohem Pressing und Gegenpressing.

    Und das scheint unmittelbar mit den beiden Außenverteidigern zusammenzuhängen. Alois Schwartz hat so einen zaghaften Versuch einer anderen Spielweise auch schon Anfang der Saison gestartet, der ging mit der damaligen Defensivbesetzung aber in die Hose – wie jeder weiß.

    Dass bei so einer Umstellung Fehler passieren, ist völlig normal. Gerade Hernandez hat in der Anfangsphase offengelegt, dass hier noch nicht alle Abläufe eingespielt sind.

    Da alle Aufstiegschancen ohnehin in der Vorrunde schon verspielt wurden, ist aber genau jetzt der richtige Zeitpunkt, in der wir uns solche Fehler auch in größerem Umfang leisten können.

    Deswegen würde ich es für richtig halten, wenn Alois Schwartz mit diesen Außenverteidigern und der neuen Spielphilosophie die Saison zu Ende spielen lässt – auch wenn uns das womöglich einige Punkte kosten wird.

    Um dann nächste Saison mit einer jungen neuen Mannschaft und dem moderneren Spielsystem ins Rennen zu gehen. Und wenn möglich dabei nicht schon wieder alle Chancen, oben mitzuspielen, am Anfang der Saison vergeigen.

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  • Schade dass nur so wenige Zuschauer dieses Spiel sehen wollten. Die Ausrede der Fußball sei zu unattraktiv zeiht ja wohl langsam aber sicher nicht mehr. Scheinbar hat der Club auch eine Menge Erfolgsfans. 🙁

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    • Dazu muss man aber sagen dass die anstosszeit für Fans die mehr als 100 km Anfahrtsweg haben richtig stressig ist.

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  • Ich hätte einige Spieler anders benotet:

    – Hovland: vielleicht habe ich mich auf ihn eingeschlossen. Aber seine unkonzentrierten Aussetzer, die er auch gestern 2x hatte, kosten zu oft Gegentore. Gestern hatten wir Glück. Ich habe ihn jedoch schwächer als 6NP gesehen.

    – Petrak: m.E. unser bester Spieler, weil er gefühlt kaum Fehlpässe hatte und der einzige Spieler war, der Ordnung in das Aufbauspiel gebracht hat. Wäre er defensiv so robust wie z.B. Erras, wäre er noch auffälliger. 10 NP.

    – Lippert: die 10NP sind wohl seinem Jugendbonus geschuldet. Er weiß verständlicherweise zum Teil noch nicht, wann er aufrücken muss. So hat ihn z.B. auch Möhwald gegen Ende des Spiels deutlich zum nachrücken aufgefordert. Defensiv solide, er wird noch besser. Finde toll, dass wir mit ihm den fahrigen Sepsi nicht mehr brauchen.

    – Behrens: spielt insgesamt keine gute Runde. Auch gestern zwar immer bemüht und läuferisch aktiv, jedoch zu wenig effektiv und viel zu viele Abspielfehler. Er ist aktuell leider kein Faktor in unserem Spiel. In der Kombination mit Petrak sind wir spielerisch nach vorne zu schwach, weil dann nur noch Möhwald als einziger „Fußballer“ das Spiel aufbauen kann. Ich hätte ihm gestern max. 5 Punkte gegeben.

    – Kempe: unglaublich, dass ihn Schwartz bis zum Ende auf dem Platz gelassen hat. Wahnsinnig umständlich, grausame Standardsituationen. Nicht spritzig genug sich durchzusetzen. Max. 5 NP.

    – Matavz: ackert viel, jedoch läuft dem Spiel immer hinterher. Für eine Stoßstürmer in einem Heimspiel einfach zu wenig. Gefühlt keine wirklich auffällige positive Aktion: 4 NP.

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      • Ok – ich hatte das als „Einzelaktion“ von Sabiri verbucht.

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    • Bin bei Lippert bei dir – er hatte doch noch einige Wackler drin, die Benotung ist objektiv wohl zu gut. Trotzdem macht es richtig Spaß und man hat einige Male gesehen, warum Günther Koch ihn mit Philipp Lahm vergleicht. Er spielt tatsächlich sehr ähnlich, insbesondere wenn es darum geht körperlich Defizite wett zu machen. Die Rettungsaktion am Toreck gegen zwei Braunschweiger war einfach großartig. In der ein oder anderen Situation hat man aber auch gesehen was Schwartz mit Nachholbedarf im körperlichen meint: Leichtesten Berührungen konnte er nicht stand halten. Das ist schon gefährlich.

      Aber wie gesagt: Der soll mal schön weiter spielen!

      Was du mit „defensiv so robust wie Erras“ bei Petrak meinst, erschließt sich mir leider nicht. Gut, habe Erras auch schon lang nicht mehr spielen sehen – aber zeichnet den nicht insbesondere seine offensiven Fähigkeiten aus (Aufbauspiel, Aufrücken, Pässe, Torgefahr)? Defensiv sehe ich dagegen kaum einen besseren 6er als Petrak in der zweiten Liga. Wenngleich Erras da ja nicht zurückstehen muss.

      Hovland habe ich neben seinen Aussetzern (wobei der kurz vor Schluss schon auch auf Kempes Einleitung zurückgeht) eigentlich recht stark gesehen. Gut im Kopfball, oft präzise zum Mitspieler und oft deutlich stärker als Margreitter, den ich insgesamt schwächer sehe.

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      • Was bei Lippert auffällt und warum ich ihn auch so positiv sehe (ob jetzt 10 oder 9 „richtiger“ sind, sei mal dahingestellt, Notiz war 9 NP (+1 sicheres Tor verhindert)), ist die Spielintelligenz. Er erkennt Situationen extrem früh. Es gab gestern einen Ball in seine Richtung, der – da bin ich mir eigentlich sicher – bei Sepsi extrem gefährlich geworden wäre, weil der den Gegner den Ball hätte annehmen lassen. Lippert ist dagegen einfach einen Schritt in Richtung Ball gegangen hat so schon die Annahme verhindert und die Situation war bereinigt. Da war’s auffällig, hatte auch einige wenige eingängige Szenen dieser Art (u.a. auch das Ding, das er von der Linie holt, da sieht er früh, dass genau da hin muss, um das lange Eck für Kirschbaum dicht zu machen). Dass Khelifi fast gar nicht zur Geltung kam, lag schon zu großen Teilen an ihm (wobei er mit Behrens und Sabiri auf seiner Seite auch gute Unterstützung hatte).

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        • Bin von Lippert echt beeindruckt. Man merkt, dass er seine Position gelernt hat, verhält sich deshalb taktisch geschickt. Er kann dadurch rational spielen, sich erst einmal nur auf die Defensive konzentrieren, kann geduldig auf Situationen warten, in denen dann auch einmal nach Vorne geht. Da geht er bis jetzt noch nicht (zu) viel Risiko ein, denke aber, dass er mit wachsender Erfahrung, Spiel für Spiel, auch offensiv effektiver werden wird.

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      • Was du mit „defensiv so robust wie Erras“ bei Petrak meinst, erschließt sich mir leider nicht. Gut, habe Erras auch schon lang nicht mehr spielen sehen – aber zeichnet den nicht insbesondere seine offensiven Fähigkeiten aus (Aufbauspiel, Aufrücken, Pässe, Torgefahr)?

        Ich hätte Erras aus der Erinnerung auch nicht als defensiv „robust“ beschrieben, eher als extrem effektiv, der Junge stand eigentlich immer da wo der Gegner den Ball hingespielt hat, so ein Stellungsspiel und so eine Spielintelligenz habe ich vorher bei kaum einem Rookie gesehen. Allerdings meine ich mich auch zu erinnern, dass er sich auch nicht zu schade war mal hinzulangen und körperlich einzusteigen, wenn er den  Gegner nicht mit Eleganz und Stellungsspiel stoppen konnte. Dazu seine Größe im defensiven Kopfballspiel. Erras war, trotz seiner Jugend, schon ein extrem kompletter 6er.

        Offensiv fand ich ihn gar nicht so gut, allerdings war eines überragend, er hat fast nie einen riskanten Ball gespielt, sehr selten einen Fehlpass gespielt, aber auch nicht komplett auf überraschende Zuspiele in die Spitze verzichtet. Insgesamt hat er eine unglaubliche Sicherheit sowohl ins Defensivspiel als auch ins Aufbauspiel gebracht.

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      • Wahrscheinlich hast Du bei Hovland recht und ich bewerte ihn inzwischen zu kritisch. Bei Petrak meine ich, dass er defensiv oft im Raum steht und nicht wie Erras durch gutes Antizipieren in den Zweikampf kommt um so Gegenzüge abzufangen. Insofern stimmt auch Armins u.g. Kommentar, dass Erras effektiv und nicht „robust“ ist.

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  • Ich habe das Spiel hauptsächlich am Radio verfolgt, insofern mag meine Einschätzung falsch sein. Aber dort war Kempe einer der auffälligsten Spieler in den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit, also die Zeit in der der Club das Spiel übernommen hat. Für mich ist es sowieso immer schwer nachvollziehbar, dass man in einem Mannschaftsspiel einzelne Spieler runtermacht, schon gar weil wir gar nicht wissen welchen Auftrag der Spieler tatsächlich hat.

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    • Kempe war gestern schon bei uns im Stadion hochumstritten. Eine Kumpel fand ihn überragend, andere ganz schwach. Hier jetzt auch beide Seiten („Sieben sind zu gut“ vs. „Sieben ist zu wenig“), am Radio anscheinend auch eher positiv. Sehr interessant, zeigt wie wenig objektivierbar das Spiel am Ende dann doch jenseits des Resultats ist.

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      • Aber gerade Du versuchst doch wenigstens eine Objektivierung, indem du alle Aspekte mit einzubeziehen trachtest.

        Die Extrembewertungen von vielen Fans basieren darauf, dass lediglich wenige Einzelszenen bewertet werden, die auffällig waren. Häufig werden so Spieler wegen ein zwei auffällig schwachen Szenen total in Grund und Bode geschrieben, obwohl die Gesamtleitung auch Positives hatte. Umgekehrt – d.h. totales in den Himmel heben wegen guter einzelner Aktionen trotz Schwächen in anderen Bereichen – gilt das genauso.

        Kempe bot gestern beides an – grauselige Zweikämpfe auf der einen und Beteiligungen an Offensivkombinationen anderseits. Entsprechend polarisiert ist die Bewertung, je nach dem, was dem Einzelnen aufgefallen ist und hängen blieb.

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      • Leider lässt man als Fernsehzuschauer auch unbewusst die Meinung des Kommentators einfließen meine ich. Gestern nachdem ich den Schwachkopf abgestellt hatte, hatte ich auf jeden Fall mehr vom Spiel.

        Bei Hovland hatte ich das Gefühl, seine Mitspieler haben ihm nach den ersten 30 Minuten gesagt, er soll mit den Abschlägen aufhören und endlich den Ball da lassen. 😀

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      • Sehr interessant, zeigt wie wenig objektivierbar das Spiel am Ende dann doch jenseits des Resultats ist.

        Das liegt sicher am Spiel Fußball selbst, schon die Grundidee ist ja eigentlich nicht sinnvoll. Der menschliche Fuß, noch dazu in einem festen Schuh ist kaum geeignet einen runden Ball kontrolliert zu bewegen.

        Zweitens, ist es ein Spiel mit sehr seltenem „Erfolgserlebnis“, was dem Zufall noch einmal Tür und Tor öffnet. Es gibt ja einige Experten, die darauf hinweisen, dass Fußball ein Fehlerspiel ist, es geht also hauptsächlich darum zu verhindern, dass aus eigenen Fehlern Tore entstehen und den Gegner zu Fehlern zu zwingen und diese dann selbst in Tore umzumünzen.

        Wenn aber in einem Spiel viele Fehler passieren, dann kommt es in hohem Maß auf die subjektive Bewertung des Fehlers an, wie man einen Spieler selbst einschätzt. Bzw. wie man eine Aktion des eigenen Spielers einschätzt, beim Gegener einen Fehler zu provozieren.

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    • Der Radiokommentator hatte m.E. recht, dass Kempe durchaus viel am Ball war und daher auch „zufällig“. Das ganze Spiel war in der ersten Halbzeit stark rechtslastig. Das lag m.E. auch daran, dass Kammerbauer aktiver in das Aufbauspiel einbezogen war als sein Pendent Lippert war. Auch ich habe Kempe kritisch gesehen. Jedoch nicht, weil er nicht engagiert oder kämpferisch gewesen wäre. Jedoch weil am Ende m.E. kaum zählbare Aktionen resultiert sind: Weder aus dem Spiel heraus, wo er sich häufig gegen seinen Gegenspieler nicht durchsetzen konnte, noch aus Standards heraus. Insgesamt „brotlos“. Und nachdem wir durch die Mitte auf Matavz nicht durchgekommen sind, links Sabri stark war, hätte Schwartz m.E. eben bei Kempe reagieren müssen. Fabians Meinung im Post weiter unten bezieht sich auf „Einzelaktionen“, die den Unmut mancher Fans hervorrufen und die dann auf sein ganzes Spiel in der Bewertung ausstrahlen. Das ist bestimmt ein teil der Wahrheit, weil die Standards gestern schwach waren, wir in der Vergangenheit jedoch sehr abhängig davon waren und dort manches Spiel noch umgebogen haben.

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    • Da ich es auch nur im Radio verfolgen konnte war ich auch etwas überrascht über die Kempe-Bewertung. kurz vor der Pause hatte man bei Sport FM das Gefühl es spielt nur noch Kempe.

      Komisch auch das Petrak im Radio fast nicht angesprochen wurde, war dann wohl unauffällig aber gut.

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  • Zunächstmal hohes Lob für die Analyse! Ich freu mich nach jedem Spiel drauf zu lesen was du da alles siehst.
    Petrak sicher stark in der defensive aber zuviel hintenrum Sicherheitsspiel, statt in 3 oder 4 Situationen mit dem Ball am Fuß 20m in die gegnerische Hälfte zu gehen und für mehr druck und Unberechenbarkeit zu sorgen.

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  • Ich habe mal eine Frage an die Experten, Florian ;-), was mir aktuell auffällt, trotz des Weggangs von Burgstaller fallen bei uns immer noch die meisten Tore über diese Position. Spricht natürlich für Sabiri, aber kann das auch an einem Matchplan unserer Mannschaft, unseres Trainers liegen? Sprich, ist unsere linke offensive Außenposition schlicht für das Toreschießen zuständig?

    Sei es weil er mehr Freiheiten hat, also weniger verteidigen muss, oder weil er eben der ist der im Lauf in den Strafraum geht. Matavz ist ja eher der Positionsspieler vorn, der als erster angespielt wird und dann den Ball verteilt und maximal dann bei einem fehlgeschlagenen Abwehrversuch des Gegners zum Torschuss kommt.

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    • Ohne lange nachgedacht zu haben. Würde vieles schon den beiden Spielern zuschreiben, die von ihrer Art her einfach torgefährlicher sind als das Gegenstück auf rechts (wobei ich da eigentlich gerne mal sehen würde, wie das mit Gislason funktionieren würde). Ein wenig systematisch kann man es wohl dadurch erklären, dass Matavz als Rechtsfuß, wenn er den Ball mit dem Rücken zum Tor annimmt eher nach links prallen lässt, weil er da nicht so weit „aufdrehen“ muss und mehr Kontrolle über das Zuspiel hat. Ob’s das allerdings ist?

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      • Also ich glaube nicht, dass es an Matavz liegt – dafür ist er zu wenig eingebunden ins Spiel. Dazu kommt, dass sämtliche Tore von Sabiri gar nicht wirklich über links kamen. Für Gefahr sorgte Sabiri gestern fand ich auch tendenziell, wenn er die Position freier interpretiert hat und nicht auf links war. Da hat er dann für Unordnung gesorgt. Dazu kommt, dass viele Burgstaller-Tore ja nun wenig mit der Position zu tun hatten. Gab’s ja oft auch nach Standards etc. . Der direkte Vergleich mit der anderen Seite, also Kempe, kann glaube ich gar nicht funktionieren. Schon weil er im Abschluss einfach recht ungefährlich, selbst wenn er mal in eine solche Situation kommt.
        Also es dürfte wohl er an den Spielern liegen. Sabiri funktioniert gerade als Knipser. Denn keines seiner Tore war ja so überragend. Aber halt drin. Er weiß offenbar, wo er stehen muss und geht gerne vorne mit rein. Kempe ist da kaum zu sehen. Dürfte er aber bestimmt auch – glaube ich.

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        • Matavz hatte eine Torvorlage, vier Torschüsse, zwei Torschussvorlagen und zwei Flanken aus dem Spiel, liest sich für mich eher als ein ordentliches Maß an Eingebundenheit. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass er als einzige Spitze so eine Art Einzelkämpfer spielt. Könnte aber besser sein, was aber meiner Ansicht nach daran liegt, dass er eben auch immer noch zu wenig gefüttert wird.

          Kempe war durchaus präsent, fleissig und nicht schlecht, fand seine Leistung okay. Ihm fehlte aber etwas die Dynamik und die letzte Konsequenz beim und zum letzten entscheidenden Paß. Florians Vorschlag, es doch einmal mit Rurik Gislason zu versuchen, gefällt mir gut. Gislason ist ein Spieler, der schnell und beweglich ist, und aus seiner Geschwindigkeit heraus stärker im Eins gegen Eins. Er würde mit seiner Mobilität ganz sicher für Dynamik und damit Unordnung auf dem Flügel führen.

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          • Nachdem ich mir das Spiel jetzt noch ma fast vollständig angeschaut habe, muss ich noch mal etwas zurückrudern. Kempe fehlte zwar tatsächlich die Durchschlagskraft, trotzdem würde ich jetzt etwas differenzierter bewerten: Denn tatsächlich ist er nicht ganz unwichtig dabei, die Bälle in den eigenen Reihen zu halten. Dabei nutzt er Möglichkeiten, die sich einem schnelleren dribbelstarken Spieler bieten würden, tatsächlich nicht aus. Doch dafür bleiben eben Ballverluste öfter aus – und gerade dann, wenn der Ball länger in den Reihen blieb, haben wir die Braunschweiger am ehesten vor Problem gestellt. Als spielerisches Element (gerade in unserem „neuen Stil“) also keineswegs zu unterschätzen.

            Und die Standards waren tatsächlich nicht so schlecht. Sie kommen sehr viel konstanter als die von Möhwald, oft fand sich ein Abnehmer. Insofern durchaus solide.

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  • Kempe wäre dann so eine Art Aufbauspieler auf dem Flügel. Er will den Ball, bekommt den Ball, verteilt ihn weiter. Eigentlich sind das eher Eigenschaften, die einen zentralen Mittelfeldspieler auszeichnen. Vielleicht ist er deshalb etwas umstritten. Die einen sehen seine Qualitäten im Spielaufbau, die anderen bemängeln seine, für einen Flügelstürmer, zu geringe Dynamik.

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    • Jep, wäre interessant, wenn man das Spielsystem mal anders „verkauft“ – als 4-3-2-1, das gar nicht mehr so weit von Florians Darstellung entfernt ist. So schafft man dann mehr Raum für Kammerbauer auf der vorderen rechten Seite – auch Sabiri und Möhwald als „Doppelzehn“ finde ich ne gute Vorstellung. Beide gut fürs Zentrum, aber auch als Unterstützung auf den Außen wichtig. Herrlich der Fußball, der gerade in meinem Kopf entsteht 😉

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  • Wenn der Club so einen Elfmeter gegen sich gepfiffen bekommen hätte wie Bochum eben, hätte ich Gift und Galle gespuckt.😉
    So aber können Gertjan und Martin von mir aus machen was sie wollen.

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    • Wie hat Zitzmann so schön gesagt? Geld schießt eben doch Tore.

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    • Öhm, welchen meinst du? Beide total doof, aber schon vertretbar.

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      • Den Zweiten….zur Not…. okay, von mir aus. Aber beim Ersten war für mich gar nichts.😐 Und wenn man dann die nicht gegebenen Handelfmeter dazu zählt, kommt man schon ein wenig auf den Gedanken die DFL mag keine Holländer 😀

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