Analyse: Schwach in schwachem Spiel

Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: 1. FC Nürnberg vs. VfL Bochum 0:1 (0:1) Der Club verliert ein schlechtes Zweitligaspiel mit 0:1, weil Bochum effizienter war.

Die Analyse:

FCNBOC
Startformation

Kurz vor dem Spiel fielen dem FCN Ondrej Petrak (Adduktorenbeschwerden), Kevin Möhwald (Magen-Darm-Infekt) und Lucas Hufnagel (muskuläre Probleme) aus, so dass Alois Schwartz die Mannschaft noch weiter umbauen musste. Die wiedergenesenen Tim Matavz und Georg Margreitter ersetzten Petrak und Möhwald auf dem Platz, die ebenfalls nicht länger ausfallenden Brecko und Bulthuis übernahmen die Kaderplätze von Hufnagel und Eder (U21). Gleichzeitig stellten Schwartz auch die Grundformation um, so dass aus dem 4-2-3-1 ein 4-4-2 mit Gislason und Matavz als Sturmspitzen wurde.

Das Spiel begann langsam und zerfahren und wurde mit zunehmender Spieldauer immer schwächer. Mit Ausnahme einer Phase zwischen der 20. und 35. Minute, in der zuerst der Club und danach der VfL Bochum spielerische Ansätze zeigten, bestand das Aufbauspiel beider Teams meist nur aus langen Bällen aus der Verteidigungslinie heraus. Beim FCN landeten die Zuspiele meist bei Matavz oder Sabiri, die diese zwar erhielten, dann aber nicht verarbeiten konnten, beim VfL meist im Aus. Die Tatsache, dass beide Teams in der gegnerischen Hälfte nur ungefähr jeden zweiten Ball an den Mann bringen konnten, spricht Bände für die Qualität der Partie.

Die beste Chance des FCN gab es nach einem Standard als Mühl frei zum Schuss kam, Riemann aber klären konnte. Jenseits dessen tat sich lediglich Rurik Gislason einige Male hervor, indem er mit dem Ball am Fuß den Abschluss suchte. Zählbares kam dabei allerdings nicht zustande. Der VfL Bochum machte es eigentlich nicht wesentlich besser, auch er spielte nur in einem sehr kurzen Zeitabschnitt ansehnlich, kam in dieser Phase mit zwei deckungsgleichen Angriffen über die rechte Angriffsseite zu zwei guten Gelegenheiten und einem Tor. Bei jenem Treffer zeigte sich dann doch, dass die linke Seite des FCN zusammen auf gerade einmal neun Zweitligaspiele kommt: Sowohl Sabiri als auch Lippert kamen gegen Gymerah zu spät, da dann in der Mitte Hovland auch noch leicht wegrutschte und somit Quaschner ziehen lassen musste, hatte der genug Platz um sehenswert zu verwandeln.

Es sollte der letzte sehenswerte Spielzug der gesamten Partie sein. Bochum zog sich immer weiter zurück, verlegte sich immer mehr auf Ergebnissicherung ohne dass der FCN aber ein Mittel fand, die Gäste deshalb in Bedrängnis zu finden. Gerade in der Phase zwischen Wiederanpfiff und 70. Minute gelang dem Club viel zu wenig. Der Club passte immer wieder unpräzise nach vorne, die wenigen Male, in denen Pässe gewinnenbringend ankamen, trafen die Empfänger oft falsche Entscheidungen. Das änderte auch der Wechsel von Sabiri auf Parker nach einer Stunde nicht.

Erst als die Bochumer sich zu einigen unnötigen Fouls im Halbfeld hinreißen ließen, kam der FCN zu einigen Halbchancen, wirklich zwingend waren diese allerdings nicht. Natürlich hätte einer der Bälle von Parker, Behrens, Margreitter, Mühl oder Ishak, die zwischen Minute 70 und 80 in Richtung Manuel Riemann flogen, das Ziel finden können und das Spiel damit seinem wohl etwas gerechteren Ergebnis zuführen können, doch eigentlich tat der Club gegen durchaus „un-verbeekisch“ abwartende agierende Bochumer zu wenig, um ein Tor erzwingen zu wollen. Gerade in der Schlussphase als nach den Wechseln von Hovland auf Teuchert und von Gislason auf Ishak drei nominelle Stürmer auf dem Platz standen, passierte nach vorne dann fast gar nichts mehr. Immer wieder blieb der Ball noch vor dem Strafraum an einem Bochumer hängen, immer wieder verdribbelte sich der Clubspieler mit Ball. Am Ende nutzte auch Thorsten Kirschbaums Ausflug bei einem Freistoß nichts, es blieb beim 0:1.

Natürlich gibt es mildernde Umstände, die zu bedenken sind, wenn es um die Einordnung der Leistung geht: Wenn drei Spieler, die allesamt für einen Startelf in Frage kamen, kurzfristig ausfallen, ist dies nicht ohne Weiteres zu kompensieren. Auch die Tatsache, dass der Club mit vier U21-Akteuren auflief, die gemeinsam gerade mal auf 35 Zweitligaspiele kommen, muss in die Bewertung einfließen. Dennoch muss an der Spielweise deutliche Kritik geübt werden, die auch dann fallen müsste, wenn Mühls Schuss ins Tor und Quaschners Schuss darüber gegangen wäre. Der FCN knüpfte nämlich gegen Bochum nahtlos an die schwache Leistung in München an. Das Aufbauspiel war erneut uninspiriert und auf lange Bälle fixiert. Es ist bezeichnend, dass man derzeit nicht in der Lage ist auch spielerisch extrem limitierte Gegner wie dem VfL Bochum an diesem Nachmittag, mit Wucht oder Spielwitz unter Druck zu setzen. Ob der Grund dafür nun in den obigen Umständen oder anderen Faktoren zu finden ist, obliegt der Interpretation des Einzelnen; eine Personalisierung der „anderen Faktoren“ wäre dabei durchaus eine zulässige Deutung.

Die Zahlen:

Nürnberg Bochum
0
Tore
1
22
Torschüsse
6
6
Schüsse aufs Tor
3
7
Ecken
2
39,9
Ballbesitz (%)
60,1
59,7
Passquote gesamt (%)
69,1
81,4
Passquote eig. Hälfte (%)
81,9
48,6
Passquote geg. Hälfte (%)
51,9
43,7
Gewonnene Zweikämpfe (%)
56,3
13
Fouls
13
115,47
Laufdistanz (km)
116,33
3
Abseits
2

Trainerstatement:

„Wir hatten uns natürlich mehr vorgenommen. Kurz vor dem Spiel mussten wir durch die Ausfälle von Kevin Möhwald und Ondrej Petrak leider wieder umbauen. Trotzdem haben wir es anfangs gut gemacht. In der 33. Minute hatte Bochum dann den Pfostenschuss und mit der zweiten Chance machen sie das Tor. In der zweiten Halbzeit war es ähnlich: Wir haben wenige Chancen zugelassen und wollten es unbedingt wissen. Aber vielleicht waren wir da zu verbissen. Vom Aufwand her kann man der Mannschaft nichts vorwerfen, aber am Ende hat heute was gefehlt.“

Die Spieler im Einzelnen:

Thorsten Kirschbaum 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Beim Gegentor macht-, ansonsten beschäftigungslos.
Patrick Kammerbauer 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Defensiv ordentlich, offensiv bemüht, aber mit viel Stückwerk und z.T. schwachen Entscheidungen.
Even Hovland 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Vorm 0:1 mit schlechtem Stellungsspiel, auch sonst nicht immer stabil. Im Aufbau oft mit planlosen Bällen in die Spitze. Musste in der 77. Minute für Teuchert weichen.
Georg Margreitter 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Im Spielaufbau siehe Hovland. Defensiv etwas stabiler, aber auch wenig gefordert.
Dennis Lippert 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Einerseits: Bester Nürnberger Zweikämpfer (64.29%), andererseits beim 0:1 extrem leicht ausgespielt - auch wenn Mühl und Sabiri größere Anteile am Gegentor hatten. Insgesamt gutes Stellungsspiel. Nach vorne aber wenig Impulse, wenn auch mit einer guten Schusschance.
Lukas Mühl 4 Notenpunkte (4- numerisch: 4.33)
Kam vor dem 0:1 deutlich zu spät gegen Gymerah, auch sonst wenig präsent in der Defensive. Teilweise mit Schwächen in der Ballbehandlung. Offensiv immerhin mit der vielleicht besten Clubchance.
Hanno Behrens 4 Notenpunkte (4- numerisch: 4.33)
Verlor nahezu unfassbare 71% seiner Zweikämpfe. War zwar bemüht, strukturierte aber das Spiel in keiner Weise.
Tobias Kempe 3 Notenpunkte (5+ numerisch: 4.67)
Spielte zwar nur zwei Fehlpässe im ganzen Spiel (91% Passquote), war aber irgendwie dennoch wenig präsent jenseits der Standards.
Abdelhamid Sabiri 4 Notenpunkte (4- numerisch: 4.33)
War wenig ins Spiel eingebunden, ließ Gymerah vor dem 0:1 zu leicht entwischen. Ging nach einer Stunde, es kam Parker.
Rurik Gislason 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Warf sich in extrem viele Zweikämpfe (36) und gewann davon für einen Offensivspieler ordentliche 47%. War vor allem in der ersten Halbzeit sehr bemüht zum Abschluss zu kommen. Später baute er ab, wurde in der 77. durch Ishak ersetzt.
Shawn Parker 4 Notenpunkte (4- numerisch: 4.33)
Kam nach knapp einer Stunde für Sabiri. Fiel auch sehr wenig auf, außer durch Festlaufen auf der Außenbahn. Mit einem ordentlich Abschluss.
Tim Matavz 4 Notenpunkte (4- numerisch: 4.33)
War wenig eingebunden, kam kaum an den Ball (22-mal in 90 Minuten). Rackerte viel, war aber vor dem Tor kaum anzutreffen.
Cedric Teuchert Ohne Bewertung
Kam in der 77. Minute für Hovland. Blieb gänzlich wirkungslos, hatte in den 13(+4) Minuten auf dem Platz ganze drei Ballkontakte.
Mikael Ishak Ohne Bewertung
Kam zeitgleich mit Teuchert für Gislason ins Spiel. Hatte einen ordentlichen Abschluss, sonst aber viele unglückliche Entscheidungen im Passspiel. Immerhin achtmal am Ball.

139 Gedanken zu „Analyse: Schwach in schwachem Spiel

  • Recht stimmige Bewertung.
    Es gab jedoch Zeiten, da wurden hier noch alle benotet.
    Gründe, wieso der Trainer nicht mehr in der Wertung erscheint, wurden mal genannt, aber so richtig einleuchtend waren sie nicht.

    Dafür endet die Analyse mit kryptischen Andeutungen:

    „Ob der Grund dafür nun in den obigen Umständen oder anderen Faktoren zu finden ist, obliegt der Interpretation des Einzelnen; eine Personalisierung der „anderen Faktoren“ wäre dabei durchaus eine zulässige Deutung.“

    Es wäre schön, wenn CU sich wieder deutlich mit streitbarer Meinung positioniert.
    Nicht brutal, nicht verletzend, aber klar.

    Das als Appell an CU zu interpretieren, wäre dabei eine durchaus zulässige Deutung.
    😉

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    • Es wäre schön, wenn CU sich wieder deutlich mit streitbarer Meinung positioniert.

      Nicht brutal, nicht verletzend, aber klar.“

      Gestern wurde mir „vorgeworfen“, die Kritik an Alois Schwartz durchgehend zu deutlich nach außen zu tragen, heute lese ich, CU würde sich nicht positionieren. So ist das immer mit dem Empfängerhorizont.

      Die Wahrheit ist nun mal, dass die Welt nicht Schwar(t)z und Weiß ist, sondern meistens irgendwo dazwischen. Es gibt viele Gründe, warum man mit der Situation unzufrieden sein kann, es haben aber auch viele Verständnis in Anbetracht der Kaderzusammenstellung und der zwischenzeitlichen Notwendigkeiten, die Filetstücke davon verkaufen zu müssen. Dazu dann noch Verletzungspech und schon hat der Trainer auch berechtige Einwände gegen Kritik an seiner Position.

      Dass ich persönlich nicht recht warm werde, ist aber kein großes Geheimnis. Aber ich wurde auch mit Hecking lange nicht warm und doch hat er dann meinen Respekt mehr als verdient. Schwartz liefert mir nur eben zu wenig, was mich überzeugt, dass mein Eindruck falsch wäre. Ich sehe zu wenig Handschrift, zu wenig (für mich erkennbare) Taktik und zu wenig Motivations-Fähigkeit.

      Aber da da alles eben extrem subjektive und äußerliche Eindrücke sind, muss man fairerweise eben zurückhaltend in der Kritik bleiben.

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      • Alexander,

        Deine „präsidiale“ und pragmatische Herangehensweise verstehe ich sehr gut. Und vorgeworfen habe niemanden etwas. Eine zurückhaltende Kritik, die man allerdings erahnen muss, war nicht immer euer Markenzeichen und fühlt sich leider ein wenig nach „Weichspüler“ an. Ich mag mich täuschen, denke aber, dass ich mit diesem Empfinden nicht alleine bin.

        Mein Empfängerhorizont mag in einer anderen Richtung liegen als der von z.B. Armin. Genau das macht doch aber CU aus – die Vielfalt an Meinungen, am besten mit der Prise Humor, die jedem guttut, wie auch immer er denn nun die Lage beurteilt.

        Hier bezog ich mich auf die Analyse von Florian. Wenn man bedenkt, dass in der Analyse der Trainer ohne Bewertung bleibt, am Ende aber zwischen den Zeilen vielleicht gemeint sein könnte beim Deuten der Gründe, dann, ja dann finde ich die Nachfrage gestattet, ob höflicher Klartext nicht auch mal angebracht ist.

        Mein Appell an eine „Positionierung mit streitbaren Meinung“ (wie auch immer sie aussieht) ist eher eine Art Wunsch, dass Ihr Euch bei CU Eurer Stärken besinnt. Im jetzigen Szenario wäre das ein pro/contra-Feature zum Trainerthema, ob als geschriebener Kommentar oder als podcast.

        Ich weiß, das kostet sehr viel Zeit – aber unterm Strich belebt das die sachliche Diskussion doch elementar. Und dazu braucht es halt Meinungen und Positionen und nicht nur Beschreibungen und Zurückhaltung.

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  • „eine Personalisierung der „anderen Faktoren“ wäre dabei durchaus eine zulässige Deutung.“

    Saison irgendwie glimpflich zu Ende bringen und neuen Trainer suchen.

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  • Das „Schwartz raus“ Lager hat also neben den vielen Kommentatoren auch 2 Anhänger in der CU Redaktion. Vor 3 Wochen gg Heidenheim war man noch voll des Lobes (Flachpassspiel, Jugendstil!), nach 2 schwachen Spielen unter großer personeller Inkonstanz wird (wieder) der Trainer in Frage gestellt. Spätestens nach dem vergeigten Derby brennt im FCN Umfeld wieder richtig der Baum. Und das alles wo so viele Kommentatoren gebetsmühlenartig betonen, wie weit sich bereits emotional vom Club distanziert haben. Komisch.

    Schwartz hat vermehrt darauf hingewiesen, dass man an der Konstanz arbeiten muss und um die nötige Geduld gebeten. Die bekommt er aber nicht. Wie man unter den jetzigen Umständen auf die Idee kommt, ein neuer Trainer würde etwas bewegen/verbessern erschließt sich mir nicht. Der würde genauso an den bekannten Baustellen zu arbeiten haben und mit den finanziell strukturellen Gegebenheiten klar kommen müssen. Es gibt eine Studie zum Einfluss eines Trainerwechsels auf den Punkteschnitt die keinerlei langfrisitige positve Effekte nachweisen kann. Kurzum: Man tut das aus psychologischen Gründen. Der nur begrenzt prognostizierbaren Erfolgswahrscheinlichkeit stehen aber enorme (reale!) monetäre und sportliche Transaktionskosten gegenüber. Warum sollte der FCN diese in der jetzigen Situation zu zahlen bereit sein?

    Freiburg, Braunschweig und Pauli machen vor, dass man den Branchen-Automatismus des Trainer Bauernopfers durchaus brechen kann. So sehr ich den Frust und die Resignation vieler Club Anhänger nachvollziehen kann, so sehr beharre ich auf rationalen statt emotional-aktionistischen Entscheidungen. Deshalb: Strukturelle Situation annehmen, geduldig zusammenstehen, Saison ordentlich abschließen und nächstes Jahr (mit Schwartz) den Aufstieg angehen!

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    • Ich halte den Automatismus ja auch für falsch – wenn ein Trainer gut ist, aber gerade einfach eine schlechte Phase durchlebt, sollte man ihn nicht rauskegeln. Nur fehlt mir da der Nachweis bei Schwartz. Und vor allem sehe ich nicht, wie „etwas mit jungen Spielern aufbauen“ und der Trainer zusammen passen. Oder erwarte ich zu viel, wenn ich von diesem „etwas aufbauen“ mehr erwarte, als planloses „irgendwie durchsetzen“?

      Wenigstens im Hinblick auf die nächste Saison sollte man sich überlegen, ob er einfach der richtige Mann für die Aufgabe ist. Haben übrigens auch Positiv-Beispiele in Sachen „Vertrauen in den Trainer“ auch schon gemacht, wenn sie gesehen haben: Es passt nicht.

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    • Den Branchen-Automatismus durchbricht man aber in den genannten Vereinen dadurch, dass eine deutliche Entwicklung der Mannschaft bzw. eines Spielsystems erkennbar ist. Diese vermisse ich beim Ruhmreichen komplett! Ebenso gibt es so viele kleine Dinge, die sich einfach nicht als verständlich in mein Hirn einbetten wollen:

      1. Edgar Salli. Frisch gebackener Afrikameister, auch wenn er im Finale nicht gespielt hat. Aber da kommt doch auch eine gewisse Euphorie mit zurück nach Nürnberg. Gut, dass Herr Schwartz da jetzt schön lange wartet, bis auch wirklich das letzte Fünkchen an positivem Esprit verflogen ist, damit Salli sich wieder der nicht erkennbaren Schwartz’schen Spielphilosophie unterordnen kann.

      2. Auswechslungen. Dass ich Zeitpunkt und Personal der jeweiligen Wechsel nicht nachvollziehen kann, das ist nichts Neues mehr, aber das geht sicher nicht nur mir so. Was sich mir aber absolut nicht erschließt war folgende Szene aus der gestrigen 2. Halbzeit: Schwartz lässt Ishak und Teuchert zur Bank antraben und sich umziehen ob einer bevorstehenden Einwechslung. Aufgrund einer Behandlungspause nutzt Verbeek die Zeit und wechselt einen Spieler aus. Was macht Schwartz? Er hält sich einen Joker offen, die ach so flüssigen Spielabläufe seines Teams dann nochmals zusätzlich zu unterbrechen und wartet mit den Wechseln. Ishak und Teuchert müssen sich nochmals ein farbiges Leibchen überziehen und hinter der Bank dafür sorgen, dass sie nicht wieder kalt werden… Bei einer Führung würde ich das ja noch einigermaßen als Zeitspiel verstehen können, aber bei einem 0:1 Rückstand daheim?

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    • Freiburg, Braunschweig und Pauli machen vor, dass man den Branchen-Automatismus des Trainer Bauernopfers durchaus brechen kann.

      In St.Pauli wackelte Lienens Stuhl sehr bedenklich, allein sein Kultstatus hielt Göttlich/Rettig von einem Rauswurf ab.

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    • Ich interpretiere das anders. Man fällt einfach positiv aus allen Wolken, wenn es auch einmal ein überraschend positives Resultat wie in Heidenheim gibt. Wenn dann auch noch neue/junge Spieler entscheidenden Anteil hat, freut man sich über die Masse: die Hoffnung stirbt nämlich zuletzt. Die Argumentation von AS geht jedoch m.E. komplett ins Leere. Er hat trotz der Abgänge keinen schlechteren Kader. Es ist keine positive Handschrift von AS zu erkennen, wie auch absolut keine Ebtwucklung seit Sausinbeginn. Wieviel Zeit braucht er denn noch, bis erste Automatismen greifen. Er wäre doch längst entlassen worden, wenn das Geld dafür da wäre. Und wenn Du schon fragst: mein negatives Urteil basiert nicht auf seine Art in PKs und am Spielfeldrand, sondern an Ergebnissen, wie sie zustande kommen und die Entwicklung der Mannschaft. Es gab eine Zeit nach dem Aufstieg mit Heinz Höher. Da hat die Mannschaft total überzeugt, nur die Chancen nicht gemacht. Trotz zwischenzeitlichem Abstiegsplatz hat jeder den Plan des Trainers und die Entwicklung gesehen und ist positiv geblieben. AS hat nichts, was für ihn spricht: keine Ergebnisse, keine Entwicklung, keinen Plan. Und die Stimmung im Forum trägt dem Rechnung.

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  • Stimmt der Ballbesitz?
    Gefühlt muss es anders herum sein.

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  • Es spricht auch Bände, dass Verbeek nach dem Spiel mehr Kritik geübt hat als AS…

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  • Die These, dem Trainer die nötige Zeit zu geben um „sein “ System einer Fußballmannschaft zu vermitteln ist nicht in Abrede zu stellen.

    Leider muss ich mich meinen Mitkommentatoren anschließen, welche monieren, dass bei unserer „Elf“ eigentlich sehr sehr wenig System oder taktische Vorgaben in der bisherigen Saison erkennbar sind.

    Irgenwie beschleicht mich das Gefühl, dass hier klare Defizite vorhanden sind und ich auch schwer einen
    Ansatz finde,  wie sich in diesen wichtigen Bereichen eine Besserung einstellen kann.

    Seit Jahren (eigentlich Jahrzehnten) sitzen mit mir auf meinem Block  die gleichen Leute um mich herum, es ist allerdings feststellbar, dass die „Unzufriedenheit“ ob unserer fußballerischen Leistung selten so ausgeprägt war wie jetzt.

    Wenn man die  bisherigen Partien Revue passieren lässt, ist zu erkennen, dass eigentlich bei fast allen Mannschaften so etwas wie ein „Matchplan“ erkennbar war, leider nur nicht bei uns, außer wie bereits erwähnt – hoch und weit-.

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  • Also raus mit dem Trainer, dann wird alles besser. Inn Wahrheit hatte Schwartz ja nie eine Chance in Nürnberg, schon die Verpflichtung konnte keiner verstehen. Ein Provinztrainer aus Sandhaufen, nein das passt nicht zum Ruhmreichen. Mittelmaß, wie schrecklich. Hallo, wir sind und bleiben gefühlter Erstligist, wie habe ich das vor kurzem gelesen, Aufsteigen, etablieren und in 5 Jahren international spielen. Wir Clubfans sind schon putzig.

    Der Verein hat vor und im Laufe der Saison über 5Mio Transferwert in der Mannschaft verloren, weil er die Einnahmen für die finanzielle Rettung benötigt. Aber die Clubfans erwarten trotzdem den Aufstieg, zumindest sollte man oben mitspielen. Rational erklären kann man das wohl nicht.

    Durch Verletzungen konnte sich bei uns nie eine Stammelf etablieren, ich frage mich wie Trainer und Mannschaft da ein Spielsystem entwickeln sollen?

    Wir sind immer noch die Mannschaft mit den meisten Toren nach Standards, das spricht aus meiner Sicht für eine gute Trainingsarbeit.

    Ich kann die Enttäuschung der meisten hier durchaus verstehen, auch ich bin in der zweiten Liga nicht glücklich und gerade zuletzt hatte man nach den Ergebnissen der Konkurrenten immer wieder das Gefühl, dass es doch ganz einfach wäre jetzt doch noch einmal oben ran zu kommen. Ich fürchte wir täuschen uns.

    Natürlich ist es enttäuschend, wenn der Club hinter Mannschaften wie Heidenheim und Sandhausen steht, aber dass wir da stehen liegt aus meiner Sicht eben nicht an Bornemann und Schwartz sondern an einer Entwicklung, die schon viele Jahre, um nicht zu sagen Jahrzehnte alt ist. Der Club läuft seit vielen Jahren der finanziellen Entwicklung im Fußball hinterher. Dies bedeutet in seiner Konsequenz, dass wir auch sportlich immer weiter ins hintertreffen kommen. Dazu kommt dass bei uns die Infrastruktur eigentlich immer noch viel zu groß ist im Vergleich zur wirtschaftlichen Kraft.

    Ein gutes Beispiel ist das Funktionsgebäude und NLZ. Wir konnten uns diesen Bau schlicht nicht leisten, dazu kommt, dass das ganze auch nicht notwendig für den sportlichen Erfolg ist, sprich wir haben trotz leerer Kassen in ein reines Showprojekt investiert. Jetzt fällt uns das ganze auf die Füße und wir wundern uns warum es nicht vorwärts geht. Dabei erklärt uns Meeske auf bewundernswert geduldige Art, wie problematisch die Situation ist.

    Jetzt ist aber wieder mal der Trainer daran schuld, dass wir da stehen wo wir stehen. Dabei kann man sich alle Vereine ansehen, kein Trainer schafft eine Veränderung der sportlichen Situation, wenn nicht gleichzeitig die wirtschaftliche Situation sich verändert, verbessert. Natürlich gibt es die Motivationskünstler, die eine Mannschaft kurzfristig puschen, das trägt manchmal auch ein halbes Jahr, meist ist der Absturz danach um so härter.

    Sorry, aber ich glaube nicht daran, dass es so einfach ist, neuer Trainer und alles wird gut.

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    • Nein, einfach wird es nicht, den Club wieder auf Vordermann zu bringen, da stimme ich dir zu. Und Wunderdinge erwartete ich weder vom Trainer, noch vom Team. Auch wenn AB mit Salli, Matavs und Parker durchaus sehr ordentlichen Ersatz für die Offensivabgänge verpflichten konnte, habe ich persönlich diese Saison als Übergangszeit gesehen und den Aufstieg nicht als verpflichtend erwartet.

      Was ich mir jedoch erhofft habe, da für einen späteren Aufstieg mMn absolute Voraussetzung, war eine sichtbare Entwicklung der Mannschaft. Einstudierte Spielzüge die eine Defensive aushebeln, Tempowechsel, schnelles Umschalten, sogar ein wenig spielerische Phantasie und auch für den Zuschauer ansehnlichen Offensivfußball. Von alledem kann ich im Spiel unseres FCN nur wenig finden, zu wenig.

      Nicht dass wir uns falsch verstehen, keinesfalls fordere ich, dass eine rot-schwarze Elf von jungen Himmelstürmern jeden Gegner in Grund und Boden brasilianert. Gerade junge Spieler müssen ihrer Unerfahrenheit manchmal Tribut zollen, und auch die Erfahrenen können einmal einen (spielentscheidenden) Bock schießen. Gehört zum Reifen einer Mannschaft dazu. Schlecht fürs Punktekonto, aber damit komme ich klar, wenn ich erkennen kann: (Achtung Pathos) Hier ist etwas Gutes im Entstehen, das zurecht Hoffnung macht! Wenn mein Herz und Verstand mir signalisieren, dass diese sich noch im Wachstum befindliche Mannschaft dereinst meine Geduld belohnen wird! Dann bin ich als Fan bereit, mit diesem Team auch durch Täler zu gehen.

      Doch dieses positive Gefühl stellt sich bei mir diese Saison nicht ein, dieser Funke springt nicht über. Wie auch bei unattraktivem Fußball, mäßigen Ergebnissen und keiner spielerischen oder taktischen Entwicklung von sowohl Einzelspielern als auch der Mannschaft. Hierfür in letzter Konsequenz verantwortlich ist der Trainer. Viel wichtiger als der Status Quo ist mMn jedoch die Frage, ob Alois Schwartz zugetraut wird, dass er künftig eine aufstiegsfähige Mannschaft entwickeln kann. Mit den Erfahrungen dieser unbefriedigenden Saison kann meine Antwort nur NEIN lauten.

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      • Was ich mir jedoch erhofft habe, da für einen späteren Aufstieg mMn absolute Voraussetzung, war eine sichtbare Entwicklung der Mannschaft. Einstudierte Spielzüge die eine Defensive aushebeln, Tempowechsel, schnelles Umschalten, sogar ein wenig spielerische Phantasie und auch für den Zuschauer ansehnlichen Offensivfußball. Von alledem kann ich im Spiel unseres FCN nur wenig finden, zu wenig.

        Ansehnlichen Offensivfußball nach nicht einmal einem halben Jahr, bei ständigem Personalwechsel, bedingt durch Verkäufe und Verletzungen. Vielleicht kann es das wirklich geben, aber normal wäre es eher nicht. Das ist zumindest meine Einschätzung, vor allem, wenn man auch nicht in Rechnung stellt, dass wir ja nicht die optimalen Spieler kaufen können, um das umsetzen zu können.

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        • Am 4.2 hab ich eine 2.Liga Mannschaft gesehen, die hat phasenweise gegen Heidenheim tollen offensiven Kombinationsfussball gespielt. Oder am 10.2 gegen Braunschweig hat eine Mannschaft auch 70Minuten angedeutet, dass sie was kann.
          Aber bei unserem Club gibt es keine Entwicklung 😉

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      • Ein super Kommentar, der sich mit meinen Erwartungen, Beobachtungen und Seelenbild zu 100% deckt!

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    • Vieles richtig.
      Lediglich das NLZ ist kein Showprojekt sondern wird von den Vereinen zwingend verlangt.

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      • Lediglich das NLZ ist kein Showprojekt sondern wird von den Vereinen zwingend verlangt.

        Ich meinte damit das Gebäude, ein NLZ hatten wir vorher schon und das war auch vorher schon hoch bewertet. Die DLF gibt auch keine Bauform vor.

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        • Eben, für die verzogenen Rotzlöffel hätte die Bruchbude von vorher auch gelangt. Kein Wunder, daß die alle mit 18 meinen, sie wären große Stars. Nach dem Krieg hatten wir auch nichts…

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          • Ich hab das schon mal geschrieben, man kann auch günstiger bauen. Alex hätte auch eine günstigere Küche bekommen, aber seine Frau wollte nicht. So ähnlich war das bei Bader auch und ja ich kann das beurteilen, ich sehe jeden Tag wo auf Baustellen Geld verbrannt wird.

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            • Nicht zu vergessen die Nachhaltigkeit und die Betriebskosten. Um bei der Küche zu bleiben: Wir hätten No-Name Elektrogeräte kaufen können, die machen Essen auch warm. Aber viel langsamer als die Mielegeräte, die zudem (Backofen) selbstreinigend sind, also bezüglich Effizienz beim Personalbedarf weit überlegen sind. Oder einen No-Name Kühlschrank. Da schmeiße ich halt nach drei Tagen verwelktes Gemüse weg, in unserem Klimafach hält Gemüse (kein Scheiß) locker zwei Wochen frisch.
              Ich sehe es so: Wer billig kauft / baut, zahlt 2 Mal, Anschaffung ist halt aweng teurer.

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              • Der Vergleich war nicht günstig gewählt.😉
                Aber ein „Funktionsgebäude“ braucht meiner Meinung nach keine riesigen Glasfronten und gebogene Träger, ein rechteckiges Gebäude mit größeren Fenstern hätte die Funktion genauso erfüllt. Hätte zudem weniger gekostet und wäre sogar durch das Putzen der Fenster von innen „nachhaltiger“ gewesen.

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                • Gerade in bezug auf das NLZ wurden doch jahrelang Begriffe vermischt. Das NLZ bekam die Räume der Profis im Keller und es gab einen neuen Wohnbereich zusätzlich zu den Internatsplätzen im St. Pauls.

                  Ansonsten wurde für die Verwaltung ein repräsentatives Gebäude gebaut, mit Riesenbalkon (für Bader zum Rauchen) und Riesenledercouch (für Alex 🙂  ) und für die Profimanschaft und die Trainer wurden auch neue Räumlichkeiten geschaffen. Besonders witzig damals bei der 1. Führung die Nutzung eines Raumes neben dem Aufenthaltsraum für die Profis: laut Woy wurde der auf Wunsch der Spieler als Golftrainingszimmer eingerichtet)

                  Und dann gibt es noch das kleine Museum.

                  Fazit: ja, man hätte dieses Geld z.T. auch sinnvoller investieren können in notwendige Sanierungsmaßnahmen und ein Ministadion für den Nachwuchs. Und ansonsten einen Betonklotz hinstellen, der den Anforderungen auch genügt hätte.

                  Was mich da rückblickend viel mehr ärgert, ist, daß es eben immer mit dem NLZ begründet wurde, daß man das Geld benötigt. Und dann am Ende eben überwiegend andere Bedürfnisse bedient wurden. Und daß man nicht dafür Sorge getragen hat, daß man den dadurch erhaltenen Kredit am Ende auch zurückzahlen kann ohne Umschuldung über hohe Zinsen und null Tilgung und  daß man das Risiko eines Lizenzentzugs in Kauf genommen hat.

                   

                   

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          • Die „verzogenen Rotzlöffel“ können es sich aber heute aussuchen, wo sie ihren Löffel in die Suppe stecken wollen. Da muss man schon was bieten, um attraktiv zu sein. Ich weiß, das widerstrebt so manchem, aber das ist heute nun mal Realität. Wenn du nicht mit einer attraktiven Bundesligamannschaft locken kannst, deren Strahlkraft allein schon vom Namen zieht, musst du andere Argumente haben – dazu zählen vor allem natürlich die Liga, in der der Nachwuchs kickt, aber auch die Rahmenbedingungen.

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  • Wir brauchen Aufbruchsstimmung, Hoffnung, Optimismus! Daher bewerte ich die Situation von einem positiven Betrachtungspunkt aus:

    Dafür, dass unser Club eine abwartend-defensive Grundausrichtung hat und die Spieleröffnung aus uninspiriertem kick and rush besteht, haben wir schon erstaunlich viele Punkte geholt! Und der Teeladen aus der Nachbarschaft steht tabellarisch hinter uns. Zumindest bis nächstes Wochenende. So what!

    Jetzt werde ich schon zynisch. Naja, möglicherweise besser als gleichgültig und uninteressiert? Tatsache bleibt, dass mich das perpektivlose und unansehnliche Ballgeschiebe mindestens erschreckt.

     

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  • Ich war noch nie so desinteressiert am Club. Das muss aber nix heißen. Schöner Beitrag von Armin – danke (echt jetzt)!

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  • Ich sehe die meisten anderen Zweitligateams ja nur, wenn diese gegen uns spielen, aber ich sehe da keinen deutlichen spielerischen Unterschied, selbst bei Hannover und Stuttgart, die deutlich bessere Individualspieler haben, sehe ich nicht das geniale Spielsystem, wo jeder Spieler immer weiß wo sein Mitspieler steht, hinläuft oder was der demnächst tut.

    Ich kann bei vielen Vereinen Ansätze davon sehen, aber die gab es bei uns ja auch, ich sehe aber auch, dass keine Mannschaft wirklich dauerhaft ihr System durchzieht und konstant hochklassig spielt.

    Was ich aber sehe wenn ich mir die Ergebnisse ansehe, dass in der Liga jeder jeden schlagen kann und dass die Unterschiede oft nur Minimal sind, ganz oft das Quäntchen Glück den Ausschlag gibt. Vielleicht ist meine Sichtweise zu schicksalsergeben, aber ich habe einfach schon zu oft erlebt, dass ein Trainerwechsel nichts bringt, als dass ich das als Lösung der Probleme erkennen könnte.

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  • Ich sehe da schon deutliche Unterschiede in der Spielanlage und auch den Umstand, daß der Club seit Jahren sogar in der 2. Liga zu den spielschwachen Teams zählt sogar schon unter Rene Weiler. Das kleine Quäntchen Glück, daß oft den Ausschlag gibt hat einen Namen, das hieß in der Vorrunde bei uns Burgstaller.  Wir hatten zwar immer wieder mal individuell starke Spieler (die wir mittlerweile alle verkauft haben dürften) aber nie als spielerische starke Einheit oder Verbund.

    Ich bin überzeugt ein Trainer könnte an dem Punkt ansetzen, ich weiß nur leider nicht wer das sein könnte, Schwartz ist es auf jeden Fall nicht, ist aber auch nicht mein Beruf Trainerpositionen kompetent zu besetzen dafür werden andere gut bezahlt, die das professionell machen und den Markt ständig im Blick haben sollten.

    In einer Saison in der es, sollte es nicht komplett schief gehen, eigentlich nichts mehr zu verlieren gäbe, würde ich es intern mit Materazzo versuchen unsere „Nagelsmann“ Lösung. Wäre dann auch nicht die teuerste Lösung aber eine sehr interessante, alle notwendingen Trainerlizenzen hat er. Er hat diese sachliche analytische Art und die fachliche Kompetenz.

     

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    • Materazzo hätte nach Weilers Weggang an Stelle von Schwartz verpflichtet werden können, Bornemann hat bekanntlich anders entschieden. Warum man jetzt mitten in der laufenden Saison ohne akute Bedrohungslage (Abstieg, Bruch zw Mannschaft und Trainer, etc) den Cheftrainer entlassen sollte, ich kapiere es nicht.

      V.a. weil die Behauptung AS könnte nicht entwickeln den Tatsachen widerspricht. Wen hat Weiler denn hochgezogen? Außer Erras war da doch nix, RW hat gnadenlos aussortiert, sich auf eine Kernmannschaft fokussiert und auch davon profitiert, dass es kaum Ausfälle gab. Kann mich nicht erinnern dass er 4 junge Spieler integriert und viel experimentiert hätte. Möhwald und Petrak haben sich unter AS auch gesteigert bzw. sind konstant geworden, Kirschbaum wurde zu einem der besten Torhüter, nachdem er unter Weiler ein Nervenbündel war. Teuchert bekommt auch immer wieder seine Chancen. Salli hat der Africacup wohl weiter zurückgeworfen denn nach vorne gebracht, mit Leibold fehlt ein torgefährlicher Außenspieler, der über Hufnagel kompensiert werden soll, welcher auch ersteinmal hier ankommen muss.

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    • Tja, Juwe, Du musst jetzt ganz stark sein:

      Matarazzo geht im Sommer! Ein anderer Verein hat sein Portential erkannt.

      Mich ärgert das maßlos, weil wir hier eindeutig eine Chance verpennt haben!

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      • das ist in der Tat bitter.

        weiß man, wer sich über ihn  freuen darf?

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        • Die Info ist von der Club-Homepage. Wohin wird nicht gesagt, aber Matarazzo sagt, für ihn wäre es Zeit, den nächsten Schritt zu machen. Dann kann man davon ausgehen, dass er schon was neues hat oder zumindest in Aussicht.

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          • Also entweder etwas, was besser ist als potentiell Zweitligatrainer beim Club zu werden oder das ist ein Hinweis, daß Bornemann nicht daran denkt, Schwartz abzulösen.

            Was findet ihr eigentlich an Matarazzo so überzeugend? Punktemäßig ist für die U19 bislang die Ausbeute nicht überragend?
            Bitte nicht als Kritik an Matarazzo verstehen. Ich kenn ihn nicht. Und mich interessiert einfach, was für ihn spricht.

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            • Ich war leider nicht selbst dabei, aber bei meinen Jugendtrainer Kollegen (keine Clubfans! ) haben Materazzo und Mintal einen bleibenden Eindruck hinterlassen . Es war zwar nur ein U19 Hallenturnier in Aschaffenburg, trotzdem muß der Auftritt der U19 dort sehr professionell gewesen sein. Ich denke schon, dass Matarazzo ein sehr guter Trainer ist. Wenigstens um den Verbleib von Mintal sollte man sich jetzt kümmern.😉

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  • Alois Schwartz ist jetzt seit einem halben Jahr im Verein. Ich erwarte, dass er der Mannschaft innerhalb dieser Zeitspanne – mit zwei Vorbereitungsphasen – ein stabiles Verteidigungssystem vermittelt. Dass sie verteidigen kann, das hat sich während der letzten Saison – unter Weiler – zur Genüge bewiesen.

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  • Der Disorder von Clubberer04 bringt es auf den Punkt.

    In Nürnberg wird zur Zeit keine gute Arbeit geleistet. Und wenn keine gute Arbeit geleistet wird, muss dies Konsequenzen haben – und zwar möglichst bald.

    Quelle: http://clubberer04.de/2017/02/27/graue-maeuse-unter-sich/

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    • Ich denke nicht, dass man von außen und nur unter Bewertung der Spiele feststellen kann ob gute oder schlechte Arbeit geleistet wird. Ich bin sogar der Meinung, dass wir nicht mal keinen Erfolg haben, wenn ich mir den Kapitaleinsatz, bzw. die Transfererlöse anschaue, dann noch die Verletzten betrachte, dann kann ich nur sagen, dass damit andere Mannschaften auch schnell in den Abstiegskampf rutschen, davon sind wir noch weit weg.

       

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  • Ich erwarte, dass er der Mannschaft innerhalb dieser Zeitspanne – mit zwei Vorbereitungsphasen – ein stabiles Verteidigungssystem vermittelt. Dass sie verteidigen kann, das hat sich während der letzten Saison – unter Weiler – zur Genüge bewiesen.

    Bei der Bewertung sollte man aber schon bedenken, dass Schäfer letzte Saison eine seiner besten Spielzeiten hatte, eine Qualität, die er schon zu Beginn dieser Saison nicht mehr ganz zeigen konnte. Dazu ständige Umstellungen in der Zentrale und nun noch auf den beiden Außenbahnen gleichzeitig und Ersatz mit jungen Nachwuchskräften.

    Natürlich hätte das mit Glück auch gutgehen können, aber zu verlangen, dass das gut geht, scheint mir vermessen. Ich kenne keine Mannschaft die Ausfälle auf drei Abwehrpositionen kompensieren könnte. Und Margreiter ist ja auch erst gerade wieder nach einer Verletzung zurückgekommen.

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    • Kirschbaum spielt eine herausragende Saison. Dein erstes Argument kann ich deshalb kaum teilen. Bin auch der Meinung, dass die Abwehr – als Mannschaftsteil – zurzeit gar nicht so schlecht funktioniert. Ich kann nur insgesamt keinerlei stringente Defensivstrategie erkennen. Mal lässt man sich –  wie seltsamerweise nach Rückstand gegen die 60er – weit in die eigene Hälfte fallen. Mal versucht man es mit etwas Forechecking. Mal steht man relativ hoch und wartet ab. Das wirkt zu oft inkonsequent und unentschlossen.

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      • Variation der Abwehr während des Spiels wäre ja schön, damit kann man den Gegner herausfordern und zu Fehlern zwingen. Aber dann muss jedes Konzept auch für sich greifen und richtig einstudiert sein. Sonst bleibt nur Durcheinander und die Abwehr als Scheunentor…

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      • Ich nehme mal an, dass man aufgrund der Schnelligkeitsdefizite mindestens zweier von vier Verteidigern gerne hinten die Räume zwischen den Ketten enger stellen möchte.

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  • Ganz im Ernst, manche hier haben schon utopische Vorstellungen, und jeder hat natuerlich auch Loesungen. Realitaet ist aber das wenn ein paar Spieler ausfallen dann wird es sehr schwer fuer die Mannschaft das zu kompensieren zu koennen. Moehwald faellt aus und das Mittelfeld haengt durch, die Abwehr aendert sich dauernd aber soll natuerlich stabil sein. Junge Spieler haben instabile Leistung aber natuerlich sieht jeder hier darueber hinweg. Teuchert kann doch nicht dauernd auf der Bank sitzen, da ist nur der unfaehige Trainer schuld weil er Talente eben nicht bringt. Das obwohl vier Talente auf dem Platz standen. Jetzt bringt der unfaehige Trainer den Teuchert und der spielt miserabel, aber das ist natuerlich des Trainers Schuld. Realitaet ist aber das die Schuld auf die Wirtschaftliche Lage des Clubs hinauslaeuft und nicht nur am Trainer festzumachen ist. Mit dem Kader, wenn dann mahl ein Leistungstraeger ausfaellt, ist es halt schwer das zu kompenieren. Schaut Euch die Aufstellung an, dann seht Ihr warum das Spiel so schlecht war. Entweder wir bleiben beim Junge Spieler einbauen und sind mit den Formschwanckungen einverstanden oder wir hoffen auf die Rueckkehr von den Erfahrenen. Was aber nicht OK ist, ist das ganze „der Trainer hat Schuld“.

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    • Es ist und bleibt ein Kreuz mit der Erwartungshaltung bei uns.

      Auch wenn ich zugeben muss, dass es mich etwas nervös macht, wenn ich lese, dass mit Dominic Baumann der drittbeste Scorer der Regionalliga Bayern im Sommer gehen wird. Trotz 23 Scorerpunkten bis zur Winterpause keine Chance in der ersten Mannschaft.

      Klar will der Junge den nächsten Schritt machen, zumal er angeblich Angebote von Zweitligisten hat.

      Außerdem kann der Loisl wohl kaum mit der kompletten U21 spielen.

      Ach ist das alles schwierig im Moment. Und wenn ich sehe, dass Behrens, der letztes Jahr noch so überragend gespielt hatte, gegen Bochum dermaßen wenige Zweikämpfe gewinnt…dann muss man schon zugeben, dass es schlichtweg in allen Mannschaftsteilen knarzt und knackst und wir eben nicht mehr über ein stabiles Mittelfeld verfügen, was vergangene Saison die Abwehr enorm entlastet hatte.

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      • Ich glaube niemand erwartet noch einen Aufstieg nach dem Saisonverlauf damit hat sich das Umfeld notgedrungen abgefunden, nachdem sowieso kein Saisonziel benannt wurde. Wir bewegen uns auf die untere Tabellenhälfte der 2. Liga zu mit sehr dürftigen Leistungen. Wir verlieren krachend nahezu alle Derbys in der 2. Liga. (woran man sich als Fan zumindest ein wenig hochziehen könnte, wenns eh schon nicht läuft) Also,…..welche Erwartungshaltung oder welches Kreuz meinst du eigentlich?? Ich glaube du verwechselst Ursache und Wirkung. Ich finde das Umfeld beweist mit seiner Leidensfähigkeit überdurchschnittlich viel Geduld bislang.

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      • Ach ist das alles schwierig im Moment. Und wenn ich sehe, dass Behrens, der letztes Jahr noch so überragend gespielt hatte, gegen Bochum dermaßen wenige Zweikämpfe gewinnt…dann muss man schon zugeben, dass es schlichtweg in allen Mannschaftsteilen knarzt und knackst und wir eben nicht mehr über ein stabiles Mittelfeld verfügen, was vergangene Saison die Abwehr enorm entlastet hatte.

        Ist vielleicht auch ein Schlüssel zur Erklärung. Irgendwie hat man das Gefühl, dass wir unsere physische Stärke des letzten Jahres verloren hätten…

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  • Auch wenn ich zugeben muss, dass es mich etwas nervös macht, wenn ich lese, dass mit Dominic Baumann der drittbeste Scorer der Regionalliga Bayern im Sommer gehen wird. Trotz 23 Scorerpunkten bis zur Winterpause keine Chance in der ersten Mannschaft.

    Das stimmt schon, aber beruecksichtige auch das Baumann in der Winter Vorbereitung bei den Profis dabei war und da anscheinend doch nicht ueberzeugt hat, denn aus der gleichen Vorbereitung haben Lippert, Sabiri und wenigstens mit Abstrichen auch Eder den Sprung geschafft. Das Mittelfeld ist schon ein Problem, denn die Abwehr alleine kann es nicht richten wenn dass Mittelfeld alles durchlaesst, da war aber doch noch einer letzte Saison, der hiess Erras und mit Ihm kam der Aufschwung. Jetzt sieht man wie wichtig der Spieler wirklich war denn mit Abstrichen hat das Mittelfeld sehr viel mit der Inkonstanz diese Saison zu tun.

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  • Ich finde das Umfeld beweist mit seiner Leidensfähigkeit überdurchschnittlich viel Geduld bislang.

    Muss man aber auch als Clubfan und nicht nur zur Zeit aber ueberhaupt. Es ist schon einige Jahre her aber wir waren auch mal neun Jahre zweitklassig.

     

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  • Was mich frustriert, ist, wie wenig ein Großteil der Fans den schweren Weg der neuen Führung mittragen, wie schnell sie vergessen, die jahr(zehnt)e lange Fehlentwicklung bei ihrer Wertung mit einzubeziehen und wie sehr das Muster „der Trainer ist Schuld“ sich als prägende Grundüberzeugung in den Köpfen der Clubfans festgesetzt hat.

    Es ist leider auch menschlich, in Zeiten, in denen die Erwartungen nicht erfüllt werden, allen Frust auf einen Sündenbock zu projizieren. Und ich muß mir eingestehen, wenn wir einen Trainer wie Christian Streich gehabt hätten in den letzten Jahren, hätte ich auch beim Abstieg vehement seine Ablösung gefordert, wäre überzeugt, daß er die Mannschaft nicht mehr erreicht und wäre falsch gelegen.

    Noch einmal ein paar Fragen an diejenigen, die Alois Schwartz so negativ sehen:

    Worauf gründet sich euer Urteil? Auf persönlichen Kontakt und auf Besuche bei den Trainings? Oder doch nur auf die Eindrücke bei den PK´s und am Spielfeldrand?

    Und wie erklärt ihr euch, daß z.B. gegen Heidenheim viele auf einmal tatsächlich so etwas wie einen Plan und eine Entwicklung zu erkennen glaubten und dann wieder nicht?

    War das gegen Heidenheim dann einfach nur Zufall, weil die Spieler halt mal selbst die richtigen Entscheidungen getroffen haben und Schwartz hat sie mit seiner Planlosigkeit dann wieder aus dem Tritt gebracht?

    Oder spricht eine zeitweilig erkennbare Entwicklung nicht doch eher dafür, daß eben daran konsequent gearbeitet wird und daß sie sich einfach noch nicht genügend in den Köpfen und Beinen der Spieler festgesetzt hat? Wie das beim Lernen von Neuem immer der Fall ist?

    Nur weil ich nach langen Üben ein Klavierstück endlich mal gut spielen kann, heißt das noch lange nicht, daß ich mit dem Erlernten auch genausogut andere Stücken zum Besten geben kann. Dafür muß ich dann auch wieder genauso intensiv üben.

    Und genau da vermute ich ein Problem: daß manche Spieler sich erst einmal zurücklehnen, wenn es gut gelaufen ist und denken „jetzt kann ich es“ und daß es ihnen schwerfällt, dann trotzdem weiter genauso intensiv an den Basics zu arbeiten und genauso gut den Anweisungen des Trainers zu folgen.

    Es ist das Normalste der Welt, wenn jemand, dessen neue erfolgreichere Strategien sich noch nicht dauerhaft in seinem Selbstkonzept verankert haben, er in Drucksituationen automatisch in alte Muster zurückfällt, die irgendwann auch erfolgreich waren, aber für die jetzige Situation eben nicht mehr passen.

    Wieso sollte das bei Fußballern anders sein, wenn sie neue Spielsysteme erlernen, die z.B. eben nicht nur gute Technik, sondern auch mannschaftsdienliches Verhalten erfordern? Und die vorausschauendes Denken nötig machen, nicht nur Instinktfußball?

    Natürlich könnt ihr dann fordern, daß der Trainer diesen Rückfall in die alten Muster von außen lautstark unterbindet. Nur kann eben dies zu weiterer Verwirrung bei den Spielern beitragen. Weil sie dann vollkommen konfus werden und weder das Neue noch das Alte zeigen können.

    Aus psychologischer Sicht ist es viel sinnvoller, diesen Rückfall in alte Fehler nachträglich aufzuarbeiten und die alternativen Verhaltensweisen dann wieder zu üben auf die entsprechende Situation bezogen in der Spieler (noch) nicht wußte, wie er mit den neuen Strategien das Problem lösen kann.

    Zudem stell ich es mir tatsächlich sehr schwer vor, daß man als Trainer dann wirklich nur auf den einen Spieler einwirkt und durch die lautstarken gestenreiche Intervention von außen nicht aus Versehen auch noch andere mitirritiert.

    Seh ich das wirklich als zu schwierig? Geht das in Wahrheit einfacher, einen Spieler vom Spielfeldrand zu beeinflussen? Und die anderen spielen einfach unberührt weiter und bleiben auf das Spiel 100% konzentriert?

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    • Ob jetzt einzelne Spieler sich (unbewusst) zurück lehnen, es anderen an Disziplin mangelt oder manche egoistisch ihr Ding durchziehen statt sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen, Verantwortlich hierfür ist der Trainer. Er hat die Stellenbefugnis und die Fachkompetenz dies zu ändern, das Mannschaftsgefüge wieder in den Griff zu kriegen (sofern hier überhaupt ein Defizit vorliegt). Er ist derjenige, der dem Team die spielerische und taktische Richtung vorgibt, abwartend defensiv oder attraktiv offensiv, seine Entscheidung. Er entwickelt die Mannschaft, verbessert einzelne Spieler. Seine Handschrift zeigt sich in funktionierenden Automatismen, sowohl im Abwehrverbund als auch im Sturmbereich.

      Den Trainingscheck lasse ich aus, denn im Profi-Sport zählen nun mal nur die Spiele. Erst recht für einen finanziell am Abgrund lebenden Verein, für den der Tabellenplatz der TV-Gelder wegen von entscheidender Bedeutung ist. So bewerte ich AS nach dem für alle sichtbaren Gesamtergebnis: den Spielen, der Spielanlage, dem System, auch aber keinesfalls ausschließlich nach dem Ergebnis. Hier kann ich auch mit viel Nachsicht keine befriedigende oder gar gute Noten vergeben.

      Manchmal ist es in Beziehungen so, dass es einfach nicht passt. Nicht wirklich schlüssig erklärbar, aber für jeden sichtbar. AS mag ein guter Trainer und sympathischer Mensch sein, aber mit ihm und dem Club passt es nicht (siehe auch Wiesinger, Ismael).

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      • Verantwortlich hierfür ist der Trainer. Er hat die Stellenbefugnis und die Fachkompetenz dies zu ändern, das Mannschaftsgefüge wieder in den Griff zu kriegen (sofern hier überhaupt ein Defizit vorliegt). Er ist derjenige, der dem Team die spielerische und taktische Richtung vorgibt, abwartend defensiv oder attraktiv offensiv, seine Entscheidung.

        Ganz so einfach ist es nicht, Gruppendynamische Prozesse sind von außen nicht einfach umzudrehen, schon gar nicht schnell. Was aber bei einer Trainerentlassung sofort passiert, die Gruppe lernt, wenn wir schlecht spielen trifft es nicht mich, es trifft den Trainer. Es gibt ja so etwas wie den Charakter, die Psyche einer Gruppe, beim Club fürchte ich hat sich dieser Automatismus, es gibt einen schuldigen, der muss nur weg und alles wird gut tief in die Psyche eingebrannt, sprich auch Spieler reagieren mit Leistungsverweigerung, wenn es schlecht läuft.

        Wenn wir immer wieder den Trainer entlassen, sobald der Wind von vorne weht, dann bleiben wir in der Spirale hängen, dass es sich für die Spieler lohnt bei Problemen sich hängen zu lassen, denn dann wird ja der Entlassen, der Leistung fordert, der Engagement fordert, der eine Veränderung des Spielers erwartet. Der Spieler kann also im eigenen Trott weitermachen, der Trainer geht.

        Mag sein, dass der neue Trainer, dann durch externe Motivation ein Strohfeuer entfacht, aber im Sportr wie im Leben wird es immer wieder zu Rückschlägen kommen, diese werden dann von den Spielern wieder mit dem „erfolgreichen Verhalten“ beantwortet, das heißt Leistung runterfahren, Alibileistung auf dem Platz, statt sich in den Dienst der Gruppe zu stellen und am Ende passiert dem Spieler gar nichts, der Trainer ist wieder der Schuldige.

        Warum schlittern gerade Vereine immer wieder in die Krise, die genau diesen Weg gehen, die glauben durch einen Trainerwechsel die Situation verändern zu können? Schauen wir doch mal nach hinten, St. Pauli hat am Trainer festgehalten und steht nun nach langer Zeit wieder über dem Strich, jedem Spieler muss klar geworden sein, der Trainer bleibt, nur über eigenbe Leistung und mannschaftliche Geschlossenheit kann ich meine eigene Situation wieder verbessern.

        Der KSC hat nun schon zum zweiten Mal den Trainer gewechselt und rutscht trotzdem immer weiter nach hinten. Wir sollten nicht denken, dass es nach einem Trainerwechsel nicht schlechter werden kann. Wir haben einen enormen Umbruch im Team, von der ersten Mannschaft der ersten Spiele sind viele Spieler nicht mehr dabei, wie kann man da ein eingespieltes Team erwarten? Das sieht man doch auch bei Dortmund auf viel höherem Niveau sehr deutlich. Die besten Einzelspieler harmonieren nicht sofort miteinander.

        Im Gegensatz zu Schwartz hatte Weiler einen externen Feind, nämlich Bader gegen den er sich und die Gruppe einschwören konnte, nach dem Spiel gegen Freiburg und der Rastplatzaffäre war doch klar, dass Bader gehen wird, dass Weiler mit seinen Aktionen gegen den Vorstand nur gewinnen konnte. Diese Option steht Schwartz nicht zur Verfügung, ich denke er ist auch nicht der Typ, der in einem Verein verbrannte Erde hinterlassen will.

        Die Realität ist, wir standen nach dem Abgang von Bader und vor der Umschuldung bezüglich des Funktionsgebäudes am Rande der Insolvenz, ohne Rückgriff auf das Gesamtvereinsvermögen, sprich die Grundschuld hätten wir nur noch beim Kredithai Geld bekommen. Selbst mit der Grundschuld haben wir jetzt keinen langfristigen, zinsgünstigen Kredit am Markt bekommen. Wir haben zum Glück einen Trainer, der die finanzielle Gesundung mitträgt und nicht jammert, dass er ständig die besten Spieler abgeben muss und dass er per trial and error schauen muss ob man für lau sportliche Verstärkung bekommen kann.

        Wir ahben einen Trainer, der auch den Weg, dass erst mal das NLZ und die U19 und U21 auf Vordermann gebracht wird mitträgt, das machen kaum andere Trainer so einfach mit, vielleicht sollten wir da auch einfach mal froh sein.

        Und wir haben einen Trainer der trotz all dieser Schwierigkeiten den Verein, die Mannschaft souverän im Mittelfeld hält, in unserer Situation sind andere Vereine ganz schnell in den Abstiegsstrudel gerutscht.

        Wir hatten vor der Winterpause die erfolgreichste Mannschaft der Liga, was macht der Clubfan, er mosert an einzelnen Spielern herum, bemängelt, dass es keinen schönen Fußball zu sehen gibt. Bleiben die Punkte aus, dann schimpft er dass im Profisport allein die Ergebnisse zählen, was natürlich kompletter Quatsch ist, weil es auch im Profisport auf die Rahmenbedingungen ankommt.

        Hier wird immer wieder davon geschrieben, dass der Clubfan so geduldig und leidensfähig wäre, ich bekomme davon nichts mit, der Clubfan ist ein verwöhntes Bürschchen, das von außen immer alles besser weiß, sonst gar nichts und Schuld ist immer der Trainer, oder der Vorstand, oder der Aufsichtsrat …

        Dabei ist der Club ein Verein, schuld an der aktuellen Situation sind allein die Mitglieder, die sich von schönen Reden gern blenden lassen, die immer wieder Rattenfängern nachlaufen, die ihnen versprechen, dass wieder glorreiche Zeiten kommen und keiner will wissen was man dafür bezahlen muss.

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    • Beate, nicht das Spielsystem und dessen Umsetzung gibt mir zu denken, da glaube ich sogar, dass wir uns gegenüber Weiler grundsätzlich verbessert haben. Wir fallen nur einfach noch zu oft zurück in alte Muster und haben die unglaubliche Wucht und physische Stärke, die wir einst im alten Muster einsetzen konnten, verloren.

      Vielmehr mache ich mir Sorgen, dass unsere einstige Stärke, die überragende Fitness und damit verbundene hohe Laufleistung (meist sogar deutlich mehr als der Gegner) inzwischen unsere Schwäche geworden ist. Und wer als der Trainer ist dafür verantwortlich? Außer Schwartz für Weiler wurde ja niemand gewechselt! Das Ganze gepaart mit einer Zweikampfschwäche (insgesamt negative Zweikampfbilanz) und dem Eindruck, dass der unbedingte Wille fehlt. Da ist kein Feuer drin!

      Ich bin wirklich hin- und hergerissen. Ich will keinen Trainerwechsel, ich will Kontinuität. Aber andererseits überzeugt mich Schwartz einfach nicht. Man gewinnt schon den Eindruck, dass er die Jugend gut entwickeln kann, dafür spricht auch der hohe Anteil an Eigengewächsen im Team. Auch Spieler wie Möhwald, Petrak und Kirsche, einst alles eher „Opfer“ von Weiler, haben sich toll entwickelt und auch die behutsame aber stringente Art mit Teuchert spricht für Schwartz. Andererseits aber hat man immer das Gefühl, er schafft es nicht, das Potential der Mannschaft vollumfänglich auf den Platz zu bringen, ihnen Leidenschaft zu vermitteln.

      Tja, was nun?

      Wenn ich schon mit den Pros und Contras hadere, wäre es wirlkich eine schöne Idee, die Gedanken von @Teo aufzugreifen und einen entsprechenden Artikel zu basteln. Nicht wahr?

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      • Der Athletiktrainer ist für die Fitness in erster Linie zuständig. Wenn sich da personell nichts geändert hat, muß man sicher die Trainingsinhalte diesbezüglich hinterfragen.

        Irgendwie hat sich bei manchen noch nicht rumgesprochen, daß es ein Trainerteam mit unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten gibt. Klar laufen (vermutlich) die Fäden bei Schwartz zusammen. Aber ich nehme an, daß er doch ein anderer Typ ist als Verbeek, d.h. auch daß er Aufgabenbereiche möglicherweise eher delegiert. Und das finde ich angesichts der Komplexität der Anforderungen nicht den verkehrtesten Ansatz.

         

        Im übrigen stimme ich Armin zu. Es klingt sehr stimmig, daß diese Leistungsschwankungen von Spielern, die sich vom Trainer nicht genug wertgeschätzt fühlen (die sich ja wie ein roter Faden durch die vergangenen Jahre zieht), der Tatsache geschuldet ist, daß die Spieler gelernt haben, daß man beim Club seit Jahren im Zweifel gegen den Trainer entscheidet und die Spieler xneue Bewährungschancen bei den neuen Trainern bekommen anstatt eben aussortiert zu werden.

        Bornemann scheint das anders zu handhaben, wenn man sieht, wieviele Nichtleistungsträger er mittlerweile losgeworden ist vor Vertragsablauf. Dennoch müssen auch die Spieler erst einmal lernen, daß jetzt ein anderer Wind weht und daß es im Zweifel so sein wird, daß Bornemann hinter dem Trainer steht und der Spieler schneller weg ist als er denkt.

        Lernen können das Spieler natürlich nur durch die Erfahrung und die Errfahrung werden sie nur in Schwächephasen des Teams insgesamt machen.

        Unter dem Aspekt wünsche ich mir, daß Schwartz auch diese Phase übersteht.

        Wir brauchen im Moment keinen Trainer, der kurzfristig Euphorie entfachen kann  und einen möglichst schnellen Aufstieg hinbekommt, aber langfristig verbrennt. Wir brauchen einen Trainer, der in der Lage ist wie in anderen minderbemittelten Vereinen auch durch kontinuierliche Entwicklung eine Mannschaft aufs Feld zu bringen, die in ein paar Jahren auch in der Lage ist, nach einem Aufstieg in der 1. Liga zu bestehen und nicht so sang und klanglos unterzugehen wie vor ein paar Jahren Fürth.

         

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        • Der Athletiktrainer ist für die Fitness in erster Linie zuständig. Wenn sich da personell nichts geändert hat, muß man sicher die Trainingsinhalte diesbezüglich hinterfragen.

          Irgendwie hat sich bei manchen noch nicht rumgesprochen, daß es ein Trainerteam mit unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten gibt. Klar laufen (vermutlich) die Fäden bei Schwartz zusammen.

          Ja, eben. Letzlich ist es Schwartz, der die Leitlinien vorgibt und die Prioritäten setzt. Wenn sich sonst nichts geändert hat und die Leistung nachlässt, dann muss es am Konzept liegen. Ich verstehe nicht ganz, worauf Du mit dem „rumgesprochen“ hinaus wolltest…

          Hieß es nicht letztes Jahr, dass auch die Trainingsformen von Weiler eine hohe Intensität gefordert hatten und auch körperlich sehr anspruchsvoll waren? Ich habe noch kein Schwartz-Training gesehen, aber könnte es sein, dass es jetzt weniger intensiv ist?

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          • Ich denke unsere geringere körperliche Durchschlagskraft hat schlicht viel damit zu tun, dass wir viele junge Spieler einbinden mussten, von denen leider die meisten körperlich eher schwächer, kleiner waren.

            Außerdem ist es doch logisch, wenn Du einen Lauf hast, wenn Du erfolgreich bist, dann läufst Du immer mehr und hast noch Kraft in der Hinterhand, die Psyche macht da viel aus. Wenn dann noch immer wieder die Mannschaft umgestellt werden muss, sei es durch Formschwankungen, sei es durch Verletzungen, dann fehlen manchmal auch die letzten Körner auf körperlicher Seite.

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            • Uns ist die Luft schon im ersten Heimspiel gegen Heidenheim nach 75. Minuten ausgegangen. Damals bin ich davon ausgegangen, dass AS die Vorbereitung so angelegt hat, dass die Mannschaft nach 4-5 Spieltagen topfit ist. Dann kam das Heimspiel gegen 1860 wo wir nicht nur erst in der 87. Minute ausgewechselt haben, sondern auch nach 70 Minuten. platt waren. Und die körperliche Fitness ist wie die Gesamtperformance am Ende die Verantwortung von AS.

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        • Wir brauchen einen Trainer, der in der Lage ist wie in anderen minderbemittelten Vereinen auch durch kontinuierliche Entwicklung eine Mannschaft aufs Feld zu bringen,

          Das sehe ich genauso und daher ist Schwartz für mich der völlig falsche Mann. Nichts in seiner Vita deutet darauf hin, dass er eine solche Entwicklung herbeiführen könnte.

          „Aber er hat doch in Sandhausen…“ – nichts hat er in Sandhausen, er hat die drei Mal in der Liga gehalten, aber sein erstes Jahr dort war klar das beste, danach war die einzige Entwicklung, die zu erkennen war, dass seine Mannschaft von Jahr zu Jahr mehr Gegentore gefressen hat. Nach seinem Abgang steht Sandhausen dafür vor uns, ist auf dem Weg zum besten Zweitligaergebnis und stellt eine der besten Abwehrreihen der Liga…

          Obwohl denen ja der Trainer noch zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt rausgekauft wurde als uns, die müssten also noch vor größeren Problemen stehen – nur scheint es kein Problem zu sein einen Alois Schwartz zu ersetzen und sich dabei noch zu verbessern.

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    • Worauf gründet sich euer Urteil? Auf persönlichen Kontakt und auf Besuche bei den Trainings? Oder doch nur auf die Eindrücke bei den PK´s und am Spielfeldrand?

      Habe noch kein Training gesehen und kenne ihn freilich nicht persönlich. Wobei ich ja glaube, dass er ein netter Kerl ist. Das tut aber wenig zur Sache. Klar könnte man vielleicht ein Training ansehen – wäre aber zu sehe Laie um diese zu bewerten. Viel lieber würde ich mal bei Besprechungen anwesend sein. Videoanalysen, taktische Einstellungen auf den Gegner. Wenn er die so führt wie die PKs – also nix sagt – aber okay, reine Spekulation.

      Und wie erklärt ihr euch, daß z.B. gegen Heidenheim viele auf einmal tatsächlich so etwas wie einen Plan und eine Entwicklung zu erkennen glaubten und dann wieder nicht?
      War das gegen Heidenheim dann einfach nur Zufall, weil die Spieler halt mal selbst die richtigen Entscheidungen getroffen haben und Schwartz hat sie mit seiner Planlosigkeit dann wieder aus dem Tritt gebracht?

      Hmm, einen Plan im Heidenheimspiel? Ich erinnere mich an erfrischende Außenverteidiger und viel Glück im Spielverlauf. Ein Konzept habe ICH da auch nicht erkannt. Dass einige Spieler in der Lage sind auch flach zu kombinieren hat man immer mal wieder gesehen. In kurzen Momenten, meiner Ansicht nach recht zufälligen Konstellationen geschuldet. Und Schwartz hat diese Phasen tatsächlich mehrmals durch seine Wechsel kaputt gemacht. Wenn der Ball endlich mal aus dem zentralen Mittelfeld lief, nahm er etwas Petrak raus und brachte einen zweiten Stürmer. Der hat aber nie den Ball bekommen, weil eben das Mittelfeld nun nicht mehr in der Lage war das Spiel weiter aufzuziehen. Statt bereits anlaufender Schlussoffensive gab es stattdessen einen Bruch. Einen Bruch, den ich mit meinem bescheidenen fußballanalytischen Auge vorhersehen konnte. Schwartz etwa nicht?
      Und das ist exemplarisch ein Punkt, bei dem ich anfange den Trainer in Frage zu stellen. Ich mag mich täuschen und nicht tief genug einblicken können – aber auf der anderen Seite fehlt mir tatsächlich jeglicher Anhaltspunkt sportliche Kompetenz zu entdecken. Weder bei Bornemann (da würde ich mich mit einer Bewertung aber noch eher zurückhalten) noch bei Schwartz. Und da ist mein Problem: Kein Problem, sich Zeit zu nehmen, die Finanzen zu konsolidieren und eine neue Mannschaft aufzubauen. Selbst wenn die am Ende nicht zwangsläufig aufsteigt – das will ich gar nicht erwarten. Aber auch so ein Schritt birgt Risiken – deshalb wäre mir eben wohler, wenn ich wüsste: da wird ein guter Plan verfolgt. Der mag ja irgendwo sein, aber zu sehen ist der höchstens mit Blick auf die U21. Bornemann und Schwartz haben bisher wenig anderes gemacht als rumzulamentieren. Oh, die vielen Abgänge hier, die Relegation dort… Das war spätestens ab dem dritten Mal peinlich, wird aber auch ein halbes Jahr später immer noch rausgeholt.
      Bei Bader hätten wir genauer hinschauen sollen – aber die Neuen bekommen Kredit? Woher nimmst du dein Vertrauen, dass die beiden was können? Klar kann man sich immer täuschen – aber irgendein Fünkchen Hoffnung, dass da jemand weiß was er tut, wäre schon von Vorteil. Und von einem glücklichen Auswärtssieg in Heidenheim spreche ich da nicht…

      Wieso sollte das bei Fußballern anders sein, wenn sie neue Spielsysteme erlernen, die z.B. eben nicht nur gute Technik, sondern auch mannschaftsdienliches Verhalten erfordern? Und die vorausschauendes Denken nötig machen, nicht nur Instinktfußball?

      Die Spieler dürften zum Großteil in der Jugend Grundlagen moderner Taktik gelernt haben. Wenn die Jungs nicht allesamt schwer von Begriff sind, müsste da mehr zu sehen sein. Die Jungs kommen doch nicht frisch vom Bolzplatz.

      Natürlich könnt ihr dann fordern, daß der Trainer diesen Rückfall in die alten Muster von außen lautstark unterbindet.

      Bin gar kein Freund von solchen Forderungen – wie gesagt, eigentlich erlaube ich mir die Arbeit von Trainern gar nicht methodisch zu kritisieren. Sowas würde ich vielleicht als Frage aufwerfen: „Würde es vielleicht helfen, wenn…?“. Ein Trainer darf wegen mir seine eigenen Methoden haben. Gab und gibt genug, bei denen ich mich bei Aufstellungen, Auswechslungen und taktischer Ausrichtung gefragt habe: „Was hat der vor?“ – aber Viele hat der Erfolg einfach Recht gegeben.

      Zudem stell ich es mir tatsächlich sehr schwer vor, daß man als Trainer…

      Hab das Zitat mal bewusst aus dem Kontext gerissen (ging wieder um das Einwirken am Spielfeldrand) – ja, es dürfte tatsächlich recht schwer sein, ein guter Trainer zu sein. Eine Mannschaft, die zu den 36 Besten des Landes gehört, dürfte so einen Anspruch aber schon anmelden dürfen, oder?

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      • „Wenn er die so führt wie die PKs – also nix sagt – aber okay, reine Spekulation. „

        Und wenn er anders ist? Du weißt das genauso wenig wie ich.

        Bei Bader hätten wir genauer hinschauen sollen – aber die Neuen bekommen Kredit? Woher nimmst du dein Vertrauen, dass die beiden was können? Klar kann man sich immer täuschen – aber irgendein Fünkchen Hoffnung, dass da jemand weiß was er tut, wäre schon von Vorteil.

        Im Gegensatz zu Bader höre ich von Bornemann sehr wohl konzeptionelle Ansätze. Wie Armin das sehr richtig dargestellt hat, steht im Fokus seiner Arbeit die Weiterentwicklung des NLZ mit Köllner. Und die gezielte, intensive Vorbereitung der U21-Spieler auf ihren Profieinsatz. Nicht nur durch Köllner, sondern durch alle Trainer des NLZ.

        Wenn ich mir die Mannschaft zu Beginn der Saison anschaue, dann konnten damals Bader und Möckel noch süffisant darauf verweisen, daß ja auf dem Platz immer noch die von ihnen verpflichteten Spieler stehen. Mittlerweile sieht das anders aus. Übrig geblieben sind im letzten Spiel Kirschbaum, Behrens, Hovland bis Minute 70 und Margreitter.

        Von denen, die ich zum Stamm zähle kommen noch Petrak, Brecko und Bulthuis dazu. Die restlichen haben den Verein mittlerweile verlassen oder sind Langzeitverletzte. Alle anderen wurden entweder von Köllners Team fit für die 2. Liga gemacht oder von Bornemann verpflichtet.

        Findest du wirklich, daß man in dieser Umbruchphase schon ein eingespieltes Team in dieser Saison erwarten kann?

        Da das Ganze aber eben nicht zwei isolierte Vereinsteile sind, sondern NLZ und Profimannschaft mittlerweile offensichtlich verzahnt wurden, kann man bei der Konzeption auch die Aussagen Köllners hinzuziehen.

        Für mich ist das ein deutlicher Wandel im Vergleich zu dem, was unter Bader, Möckel und Zietsch und dem jeweiligen Trainer passiert ist. Denn unter Bader konnte jeder Trainer im NLZ die Mannschaft nach eigenem Gusto trainieren. Es gab keine gemeinsame Ausrichtung in bezug auf Trainingsinhalte.

        Dir mag das nicht genügen, weil man bei den Profis noch keinen so tollen Offensivfußball sieht wie damals nach wenigen Tagen unter Verbeek.

        Ich habe die Hoffnung, daß das ein nachhaltigerer Ansatz ist. U.a. auch weil Bornemann nicht nur davon spricht, daß für die Nachwuchsintegration nötige Gerüst erfahrener Spieler zu halten, sondern weil er das wirklich tut (s. Margreitter).

        Die Spieler dürften zum Großteil in der Jugend Grundlagen moderner Taktik gelernt haben. Wenn die Jungs nicht allesamt schwer von Begriff sind, müsste da mehr zu sehen sein. Die Jungs kommen doch nicht frisch vom Bolzplatz.

        Wenn das so einfach ist und bei Profis von vornherien zu erwarten ist, frage ich mich, weshalb damals Weiler die fehlende Spielintelligenz so mancher Spieler beklagt hat.

         

        Und zu meiner Frage wie gut und effektiv ein Trainer wirklich einzelne Spieler vom Spielfeldrand aus beeinflussen kann, bist du leider auf einen Allgemeinplatz ausgewichen. Was hat das damit zu tun, daß wir zu den 36 besten Mannschaften Deutschlands gehören und eben auch den Anspruch haben können, einen der 36 besten Trainer zu haben?

        Ich kann da gerne dagegen halten, daß auch Klopp, Verbeek, Weiler, Hecking und wer weiß nicht noch alles immer wieder mal gesagt haben, daß der Einfluß eines Trainers begrenz ist. Klopp hat sich sogar mal dafür entschuldigt, daß er aufgrund seines Temperaments seine Spieler aus dem Konzept gebracht hat. Sind das dann deiner Meinung nach alles inkompetente Trainer?

         

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        • Und wenn er anders ist? Du weißt das genauso wenig wie ich.

          Richtig, ist es aber trotzdem zu viel verlangt auch mal Sichtbares zu erwarten, als immer nur zu spekulieren, dass er was können könnte. Ich will es ja nicht ausschließen – aber bisher fehlt mir jeglicher Beweis, bzw. schon ein entsprechendes Anzeichen. Du gibst dich offenbar mit der reinen Möglichkeit schon zufrieden.

          Im Gegensatz zu Bader höre ich von Bornemann sehr wohl konzeptionelle Ansätze. Wie Armin das sehr richtig dargestellt hat, steht im Fokus seiner Arbeit die Weiterentwicklung des NLZ mit Köllner. Und die gezielte, intensive Vorbereitung der U21-Spieler auf ihren Profieinsatz. Nicht nur durch Köllner, sondern durch alle Trainer des NLZ.

          Wie ich schreibe, fälle ich ja über Bornemann kein Urteil – auch weil ich noch viel weniger einschätzen kann, was er wirklich tut. Wenn sich seine Arbeit als gut herausstellt, kann er wegen mir medial auch so auftreten, wie er es tut. Wäre zwar schön, wenn derjenige auf der Position etwas mutiger auftreten würde – aber geschenkt. Ich wollte nur erste Zweifel anmelden – eben wegen der Personalie Schwartz und z.B. auch Margreitter, die einfach nicht nach Aufbruch, sondern Konsolidierung klingt (wobei das wegen mir aufgehen könnte). Ich wäre ja wahrscheinlich genau so mutlos, aber deshalb komme ich für den Job auch nicht in Frage. Aber wie gesagt: Bornemann können wir gerne Zeit geben.

          Findest du wirklich, daß man in dieser Umbruchphase schon ein eingespieltes Team in dieser Saison erwarten kann?

          Öhm, ja. „Eingespielt“ auf jeden Fall – sicher nicht perfekt aufeinander abgestimmt, aber irgendein Ansatz sollte da sein. Ein Konzept, das – wegen mir wegen fehlender Abstimmung – NICHT aufgeht. Ich sehe aber eher einen Haufen Berufsfußballer, die sich irgendwie versuchen in Richtung Tor zu wursteln.

          Und zu meiner Frage wie gut und effektiv ein Trainer wirklich einzelne Spieler vom Spielfeldrand aus beeinflussen kann, bist du leider auf einen Allgemeinplatz ausgewichen.

          Ja und das ganz transparent – ich hatte aber dazu auch Stellung bezogen – ist aber einfach nicht mein Thema. Weil ich das auch nicht kritisiere. Was ich mit dem Allgemeinplatz sagen wollte: Man darf an einen Zweitliga-Trainer auch hohe Ansprüche haben. Es ist ein Top-Elitärer Job mit entsprechendem Salär. Da darf man erwarten, dass er eben nicht nur nix richtig falsch macht – sondern seine Sache richtig gut und auch eine schwere Aufgabe bewältigt. Das muss nicht unbedingt an den Ergebnissen ablesbar sein (immerhin könnten 17 andere Trainer den Job auch noch besser machen) – aber bisher ist es einfach gar nicht zu erkennen…

          Ich kann da gerne dagegen halten, daß auch Klopp, Verbeek, Weiler, Hecking und wer weiß nicht noch alles immer wieder mal gesagt haben, daß der Einfluß eines Trainers begrenz ist. Klopp hat sich sogar mal dafür entschuldigt, daß er aufgrund seines Temperaments seine Spieler aus dem Konzept gebracht hat. Sind das dann deiner Meinung nach alles inkompetente Trainer?

          Nein und ich verstehe die Frage auch nicht – begrenzter Einfluss ist ja klar. Auch Pep Guardiola macht aus meiner ehemaligen A-Klassen-Mannschaft keinen Bundesligisten. Aber „begrenzt“ ist schon ein sehr abstrakter Begriff – die USA sind ja auch begrenzt, aber sind sie deshalb „klein“? Keiner von den genannten würde übrigens sagen, dass ihr Einfluss verschwindend gering ist oder bedeutungslos.

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  • Die Unruhe und Unzufriedenheit steigt und erreicht einen ersten Höhepunkt: Die Bild zählt Schwartz und Bornemann offen an. Wenn jetzt noch das Derby in Hosen geht…

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    • Bornemann ist der Architekt des aktuellen Nachwuchskonzeptes, das gerade beginnt, Früchte zu tragen. Das ist für die Zukunft unsere einzige Chance auf Besserung. Für fertige Spieler sind wir zu arm, um die nötige Qualität zu finden. Ich würde den Teufel tun, Bornemann in Frage zu stellen. Vielleicht sind seine Transfer- und Trainerentscheidungen bislang nicht allzu glücklich, aber er baut das richtige Fundament. Das ist entscheidend.

      Das was die Bild macht, ist unverholene Brandstiftung. Sie stellen ja alles an den Pranger, inklusive Sponsor und Meeske. Für mich ist das bodenlos, eine offene Kampfansage, die ich nicht nachvollziehen kann.

      Was ist passiert? Wurde der Maulwurf enttarnt und das ist jetzt das Mimimi?

      Unverantwortlich! Verbeek würde sie jetzt von den PKs ausschließen 😉

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      • Ich kann die Kritik an der BILD da wirklich nicht teilen. Sie stellen genau die Fragen, die hier auch gestellt werden. Dazu seh ich auch nicht, wo irgendwer angezählt wird, es heißt es fehlt einiges beim Club, darüber sind wir uns weitestgehend einig und beantwortet die Frage, was es genau ist, ja nicht mit: Schwartz und Bornemann sind schuld, sondern lässt das ganze offen. Das ist Florett für ein Boulevardblatt, nicht Säbel oder gar Keule.

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        • Jep – ich klick den Artikel nicht mal an, weil ich die Blöd nicht mag. Aber nordbayern.de liest sich ja gerade mal wieder wie ein erweitertes Vereinsblatt. Da freue ich mich sogar über die Ansage des Klatschblattes.

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        • ich finde die Berufsbeschwichtiger und Zwangsgeduldigen hier auch schwerer erträglich, als die wahren Worte der Springerpresse… 😉

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          • Berufsbeschwichtiger und Zwangsgeduldigen

            Solche Worte empfinde ich als unsachlich und billige Polemik ad personam, sorry aber das muss doch nicht sein.

            Keiner der hier für mehr Geduld wirbt bekommt dafür Geld und ich kann auch bei keinem eine Zwangsstörung feststellen, würde mir das auch nicht zutrauen. Natürlich kann man der Meinung sein, dass Schwartz nichts taugt, dafür hat man ja auch Argumente, die sportliche Situation.

            Es gibt aber eben auch Argumente dafür, dass Schwartz eher ein Opfer äußerer Umstände und der finanziellen Lage ist. Am Ende werden wir feststellen wer Recht hatte, wenn  entweder Schwartz entlassen wird und sein Nachfolger in kurzer Zeit sportlich erfolgreicher ist, oder wenn schwartz bleibt und wir nächstes Jahr aufsteigen.

            Wahrscheinlicher ist es allerdings, dass weder das eine noch das andere passiert.

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            • Am Ende werden wir feststellen wer Recht hatte, wenn  entweder Schwartz entlassen wird und sein Nachfolger in kurzer Zeit sportlich erfolgreicher ist, oder wenn schwartz bleibt und wir nächstes Jahr aufsteigen.

              Die – angenommene – „Unfähigkeit“ (das Wort ist natürlich zu hart) von Schwartz hängt nicht davon ab, ob danach jemand kommt, der es besser macht. Ich glaube da nicht an empirische Messbarkeit – wenngleich ein Aufstieg mich natürlich verstummen ließe.

              Aber was genau müsste denn passieren, dass du, Armin, einen Trainerwechsel unterstützen würdest? Oder ist das gar nicht möglich? Denn ich habe ja prinzipiell viele Sympathien dafür, wie du vorschnelle Urteile und etwa die oft unsinnigen Mechanismen der Branche kritisierst. Aber auch wenn da viel Mist passiert, heißt es nicht, dass ein neuer Trainer nie eine Alternative sein kann. Klar, der muss erstmal besser sein und gut ausgewählt. Einfach „ein Anderer“ hilft natürlich auch nicht unbedingt. Aber wann wäre der Punkt, an dem man sagen darf: „Gut, wir haben es mit Schwartz probiert, er erfüllt aber die Ansprüche nicht – deshalb haben wir uns entschieden in die neue Saison mit jemand Anderem zu gehen.“

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              • Fakt ist, dass wir mit ständigen Trainerwechseln auf Strecke dahin gekommen sind, wo wir sind. Ob man die gelebte Tradition nun ausgerechnet bei Schwartz bricht, wenn es mal wieder nicht so läuft wie das das Umfeld sich erwartet, bleibt abzuwarten.

                Richtig viel vorzuwerfen hat Schwartz sich faktisch ja nicht, denn die Mannschaft steht im Grunde ja da, wo wir und die komplette Fachpresse es sich doch vor der Saison erwartet haben. Und der Verkauf von Burgstaller hat das sicher nicht verbessert. Ob man daran glaubt, ob Schwartz das über kurz oder lang ändern kann, darüber darf man sich gehörig streiten…

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              • Aber was genau müsste denn passieren, dass du, Armin, einen Trainerwechsel unterstützen würdest? 

                Keine einfache Frage, bzw. für mich gar nicht einfach darauf zu antworten. Ich mag das Prinzip des hire and fire nicht, weil es mir viel zu sehr auf eine Person kapriziert ist. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Trainer heute gut ausgebildet ist, die kennen alle taktischen Formationen, die kennen alle die richtigen konditionellen Übungen und Überwachungen. Vor ein paar Jahren mag es echt noch große Unterschiede gegeben haben, heute denke ich ist es nicht mehr die Frage nach dem fachlichen Können. Ich glaube nicht, dass man heute durch eine Trainerentlassung einen fachlich besseren Trainer bekommt.

                Ich würde gern wissen was ein neuer Trainer bringen soll? Bornemann und Meeske haben sich etwas bei der Auswahl von Schwartz gedacht, sie haben mit dem Trainer einen Plan aufgestellt der nun umgesetzt werden soll. Wenn aber Schwartz zu Beginn der Saison der richtige für den Job war, was hat sich in den letzten Monaten geändert, dass er es nicht mehr ist?

                Wenn man aber der Meinung ist, dass Schwartz nie der richtige Trainer für den FCN war, wenn Schwartz die vorgegebene Idee nie umsetzen konnte, dann wäre es sinnvoller Bornemann zu entlassen als Schwartz zu entlassen, weil er ja wieder der wäre, der einen neune Trainer einstellt Wenn er das bei Schwartz nicht konnte, warum soll es jetzt besser werden?

                Im Prinzip bin ich der Meinung, dass ich als Fan nie entscheiden kann ob der Trainer der Richtige ist. Ich bin beim Training nicht dabei, ich bin bei den Teamsitzungen nicht dabei, ich kenne die Vorgaben des Vorstands nicht, wie könnte ich entscheiden ob der tRainer der Richtige ist? Wenn mir aber sämtliche Informationen fehlen, dann empfinde ich eine solche Diskussion nicht als sinnvoll. Und wie oben schon geschrieben, ich glaube nicht an Wundermänner, die allein die Dinge grundlegend ändern.

                Wenn wir ganz hinten stehen würden, wenn ein Abstieg aus der Liga drohen würde, dann würde ich eine Überlegung ob man doch noch den Versuch wagen sollte zumindest kurzfristig mit einem neuen Trainer noch zu retten was zu retten ist. Aber das ist doch bei uns nicht der Fall. Wenn ich die Trainerdiskussion bei uns sehe, dann habe ich schlicht das Gefühl dass es dem Esel zu wohl ist und er aufs Eis geht.

                Wenn ich Bornemann wäre, dann würde ich mich aber durchaus jetzt mit Schwartz zusammensetzen und aufarbeiten wie die Saison gelaufen ist, wo wir Fehler sehen, was man hätte besser und vielleicht auch anders machen können oder müssen. Wenn ich dann das Gefühl hätte Schwartz sieht die Situation komplett anders als ich, dann wäre ich als Sportvorstand für eine Trennung.

                Aktuell viel wichtiger als die Trainerfrage ist die Frage nach der wirtschaftlichen Entwicklung. Hier steht doch alles immer noch auf des Messers Schneide. Wir haben kaum Geld uns sportlich zu verstärken, was andere Vereine und Mannschaften um uns herum aber tun. Die Trainerdiskussion ist bei uns eine Luxusdiskussion und hat mit dem was wirklich notwendig ist nichts zu tun.

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                • Ich glaube wir ticken da gar nicht so unähnlich, Armin. „Schwartz Raus“ würde ich niemals mitrufen, einfach weil mir so ein Verhalten menschlich zuwider ist. Ein besserer Trainer muss natürlich auch gefunden werden, vom Wechsel an sich bewirkt freilich noch gar nix. Aber lassen wir doch mal den Gesamtkontext außer Acht und isolieren die Betrachtung auf den Trainer und seine Qualitäten – eben die Frage:

                  Ist Alois Schwartz der Richtige um den angekündigten Umbruch zu organisieren. Dieser Umbruch klang für mich so: Wir können in Zukunft Erfolg nicht mehr durch individuell bessere Spieler erreichen, sondern über das Kollektiv, eine gute Ausrichtung, gute taktische Einstellung; eine gute Idee, die jungen Spieler einzubauen? Modelle gibt es dafür ja genug. Etwa Mainz, Augsburg, Freiburg, in der zweiten Liga insbesondere Heidenheim. Als Schwartz dafür verpflichtet wurde, dachte ich mir: „Da wird sich die sportliche Leitung schon auch ihre Gedanken gemacht haben – trotz des Zeitdrucks. Also war ich ja gar nicht so schlechter Dinge – ich kannte Schwartz nicht, habe Sandhausen „nie“ gesehen. Ich war dazu darauf eingestellt, dass es nicht laufen könnte, die Ergebnisse auch eine ganze Saison nicht passen. Aufstiegsansprüche hatte ich nicht. (Höchstens habe ich darauf hingewiesen: Es gibt Stuttgart und Hannover – und danach eine Liste von Teams, die kaum einzuschätzen sind – ein Aufstieg müsse daher nicht unmöglich sein.)

                  Seither suche ich nach Anzeichen für entsprechende Qualitäten. Und ich finde sie nicht – auch nicht nach einem halben Jahr. Ohne ins Detail zu gehen: Siehst du diese Qualitäten? Oder entspringt deine Verteidigung lediglich der (freilich berechtigen) Annahme, dass die Qualitäten da sind – aber nur noch nicht sichtbar wurden?

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                • Oder entspringt deine Verteidigung lediglich der (freilich berechtigen) Annahme, dass die Qualitäten da sind – aber nur noch nicht sichtbar wurden?

                  Ich sehe Qualität bei den Ergebnissen, wir stehen sicher im Mittelfeld obwohl wir viele Umstellungen hatten, vor der Saison haben wir die komplette Offensive (bis auf Burgstaller) verloren, Ersatz kam erst nach Beginn der Saison. Während der Saison mussten wir dann noch Burgstaller abgeben. Man stelle sich mal vor die Bayern müssten Lewandowski, Robben, Ribery und Müller innerhalb einer Saison abgeben?

                  Dann hatten wir insbesondere in der Abwehr viele Ausfälle, mal war Margreiter verletzt, mal war Bulthuis, mal Hovland, mit Mühl musste oder sollte ein Nachwuchsspieler eingebaut werden. Sepsi war lange formschwach, bzw. man muss wohl im Nachhinein sagen er war verletzt, hatte Schmerzen, was seinem Spiel sicher geschadet hat. Und jetzt ist Breçko auch schon seit vielen Spielen verletzt, bzw. gerade erst wieder zurück.

                  Dazu fehlt seit langem Erras, für mich der Erfolgsfaktor des letzten Jahres.

                  Mit all diesen Umständen sind andere Vereine schnell hinten reingerutscht, siehe Braunschweig letzte Saison, oder St. Pauli diese. Wir hatten auch einen schweren Start, standen schon ganz hinten, daraus hat Schwartz die Mannschaft iuns gesicherte Mittelfeld geführt, Ende der Hinrunde hatten wir sogar Anschluss nach ganz oben.

                  Ich sehe auch, dass wir keinen eindeutigen Spielansatz zeigen, weder stehen wir extrem hoch mit Pressing, noch sehe ich ein Hochgeschwindigkeitsumkehrspiel. Ich bin ganz ehrlich ich sehe bei uns nicht mal ein ausgeprägtes Offensivspiel. Aber ich sehe bei uns auch nicht die Spieler, die das spielen könnten. Sepsi und Breçko waren letzte Saison noch die Garanten, dass die Probleme auf den defensiven Außenpositionen überwunden waren. Diese Saison machten sich aber deren Schnelligkeitsdefizite wieder deutlicher bemerkbar, was sicher auch mit der defensiven Mittelfeldposition zu tun hat, Erras fehlt und Behrens zeigt nicht die gleiche Klasse wie letzte Saison.

                  Für mich sind die Gründe für die Defizite nachvollziehbar und ich sehe eben auch die Notwendigkeit einfach erst mal Punkte zu sammeln, um nicht hinten reinzurutschen.

                  Ich sehe bei Schwartz auch, dass ein Spieler wie Möhwald zum Stammspieler gereift ist, dass Lippert und Kammerbauer durchaus mithalten können und die Mannschaft allein damit heute schon besser dasteht als zu Beginn der Saison, einfach weil es Alternativen gibt.

                  Mag sein, dass das alles nicht spektakulär für manchen ist, ich fürchte aber der große Schritt ist für uns keine Perspektive mehr, im Gegenteil, wir müssen in allen Bereichen den Weg der kleinen Schritte gehen. Auch finanziell gibt es nicht den einen großen Befreiungsschlag, das war z.B. auch die Eintragung der Grundschuld nicht, das war weder der Verkauf von Schöpf, noch der von Füllkrug oder Burgstaller. Und es werden noch einige folgen, die uns auch nur immer in kleinen Schritten voran bringen.

                  Ich sehe bei Meeske, Bornemann und Schwartz eine Offenheit, die mich hoffen lässt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, aber ich glaube nicht, dass man einen solchen Abstieg, wie wir ihn in den letzten 3 Jahren sportlich erlebt haben und schon länger finanziell erleben, auch wenn uns das leider nicht bewusst war, dass man den innerhalb einer Saison reparieren kann. Insofern frage ich mich immer warum jetzt eine Trainerdiskussion, wo wir unsere Kräfte für ganz andere Dinge bräuchten.

                  Ich gebe aber gern zu, dass ich ein Freund des Spatz in der Hand bin und eher nicht an die Taube auf dem Dach hoffe.

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                • Merci für die Darlegung – aber wir legen da unterschiedliche Maßstäbe an. Der Vergleich mit der letzten Saison ist halt nicht mein Ding, schon weil mir auch da die spielerische Idee fehlte. Ich dachte, die bekommen wir jetzt beim Neuaufbau.

                  Deswegen ist das „Spieler aufrechnen“ auch nicht mein Ansatz. Was natürlich stimmt: Es könnte auch noch schlimmer sein und wenn Schwartz dafür geholt wurde um 2-3 Jahre die Klasse zu halten, während Bornemann und Köllner am neuen Kader stricken läuft ja alles nach Plan. Dann will ich aber wissen wer der AUfstiegstrainer nach Schwartz wird 😉

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                • Soeren das ist jetz aber nicht dein Ernst oder? Du willst nicht wirklich, daß Bornemann jetzt sagt, wenn wir dann irgendwann aufsteigen in den nächsten Jahren, habe ich schon mit … vereinbart, daß er der Nachfoger von Schwartz wird?

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            • Nein, man kann dieses Argument auf keinen Fall nennen, dass Schwartz ein Opfer der äußeren Umstände ist. Das ist schlichtweg falsch. Dann hätte die Mannschaft zu irgendeinem Zeitpunkt in der Saison Fußball gespielt, man hätte zumindest auf niedrigem Niveau Entwicklung gesehen und wäre durch den Burgstaller-Abgang wieder zurückgeworfen worden. Was gibt es denn auch dem Platz, was man Schwartz zugute halten kann? Kämpfen bis zum umfallen? Offensivpower? „Die 0 muss stehen“? „Schwer zu bespielen/zu schlagen“? Wir sind spielerisch und v.a. taktisch auf beängstigendem Niveau, werden von Sandhausen (!) im eigenen Stadion ausgekontert. Nicht auszudenken, wenn wir nicht die Einzelleistungen von Burgi gegen 1.FCK, Würzburg etc. gehabt hätten. Schwartz hat bisher absolut nichts erkennbares und zählbares als Trainer auf den Platz bekommen. Was ein neuer Trainer bringen soll? Aus wenig mehr machen und nicht aus wenig genauso wenig wie Schwartz. Und dieses „Mehr“ muss wieder Zuversicht in das Umfeld bringen. Wir sind in einer ganz gefährlichen Stimmungsabwärtsspirale. Längst sind wir bedeutungslos, so dass „normale“ Fußballinteressierte nicht mehr 2x/Saison ins Stadion kommen. Jetzt bleiben jedoch schon viele DK-Besitzer weg. Weil man nicht mehr davon ausgeht etwas zu verpassen bzw. eh nur frustriert nach hause geht. Und diesen Bock wird Schwartz nicht umstoßen.

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        • Aber wenn ich mit meiner Medienmacht und das unterscheidet Bild von uns hier schon ganz erheblich Fragen stelle und bewusst offen lasse, dann stelle ich Entwicklungen und Personen öffentlich in Frage. Damit untergrabe ich deren Autorität, das ist richtig und sinnvoll, wenn man der Überzeugung ist, dass diese Personen entweder fachlich schwach sind oder dass diese Personen vorsätzlich dem Verein schaden wollen. Wenn ich dieser Meinung bin, dann muss zu den Fragen auch Argumente kommen, die dies belegen, alles andere ist unseriös. Aber Seriosität erwarte ich auch nicht von der Bild.

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        • Daher auch meine Formulierung des Anzählens, weil noch nicht mir der offenen Forderung der Entlassung gekeult wird. Doch wer die die aufgelisteten Mängel am Artikelende mit den vorherigen Fragen/Zustandsbeschreibungen vergleicht, landet bei direkter Kritik an Bornemann/Schwartz.

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        • Ich verstehe nicht, wie Du die Kritik nicht teilen kannst. Selbstverständlich muss man beide anzählen. Bornemann kann man wenigstens noch positiv anrechnen, dass er die Ladenhüter passabel losbekommen hat. Auf dem Transfermarkt hat er jedoch kein Glück gehabt. Und Schwartz ist mit einer Derbyniederlage nicht zu halten. Das geht einfach nicht. Wie es geht, zeigen andere Vereine mit schlechteren Rahmenbedingungen.

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  • Eine größere Chance als das Derby gegen Fürth können Schwartz und die Mannschaft vom Stimmungsbild her jetzt gar nicht haben. Fußball ist Tagesgeschäft…nur es muss da auch etwas kommen…remember Heidenheim

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    • Ich hoffe, die Fürther sind sich ihrer Verantwortung für den fränkischen Frieden auch bewusst :mrgreen:

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      • Ich hoffe, die Fürther sind sich ihrer Verantwortung für den fränkischen Frieden auch bewusst

        Frieden ist was für Whimps, eher schon Feuer und Flamme auf dem Platz. Im Moment kann ich mir den Alois nur schwierig als großen Motivator vorstellen. Kann aber auch an meiner limitierten Fantasie liegen..außer er ist der erste Trainer, der von seinem eigenen Schnarchen aufwacht.

         

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  • Schon komisch: Ich verfolge das Geschehen rund um den Club ja nur aus der Ferne und hab sowieso keine Ahnung von Fußball, aber auch nach der Lektüre all der Pros und Cons hier bleibt so ein diffuses Bauchgefühl, das schlicht und ergreifend sagt: Es passt nicht, Schwartz und der Club – ein Missverständnis. Völlig wertfrei, auch unabhängig von Entwicklungen und Ergebnissen, vielleicht (wahrscheinlich, gut möglich) täusche ich mich, aber dieses Grundgefühl hatte ich von Anfang an und werde es einfach nicht los. Das mag ungerecht sein, aber… willze maache…

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    • Oder vielleicht: Es passt nicht, „Schwartz und das Umfeld“ – denn „Schwartz und der Club (aka FCN)“ scheint sich ja gut zu verstehen und einer Meinung zu sein. Was im Umkehrschluss bedeuten würde, es passt eher zur Zeit „FCN und sein Umfeld“ nicht zusammen – jedenfalls was die Definition von „Anspruch und Wirklichkeit“ betrifft.

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      • Schwer zu beziffern ist der Grad der Unzufriedenheit, der generell ob der Gesamtsituation besteht, und der Anteil, der originär an Schwartz und dessen Arbeit festzumachen wäre.

        Das Umfeld ist unzufrieden mit der Zugehörigkeit zur Zweiten Liga

        -der platzierung in der zweiten Liga

        -der finanziellen Situation, aus der Vieles resultiert, Verkauf von Leistungsträgern, Spielstärke der Spieler etc.

        -der Perspektive

        -der gebotenen Spielleistung

        Un Alles hängt wieder mit Allem zusammen.

        Schwierig

        Schwartz und der Club passt halt besser, da ich davon ausgehe das bei einer realistischen Betrachtung schon gesehen wird, dass der der Ist-Zustand nicht sonderlich weit weg ist vom Kann-Zustand.Wenn man sich die Punkteschnitte der ersten Vier ansieht kommen höchstens diese Vereine auf einen Schnitt von über 60 Punkten zum Ende der Saison.

        Bei der von uns aufgestellten Erwartungshaltung von 60 Punkten wäre der Club maximal Vierter,ehr Fünfter am Ende der Saison- und unsere Erwartungshaltung war ja eher aus Fansicht, wenn auch schon etwas vorsichtiger als zuletzt.War dabei der mögliche Verkauf des Topspielers mitgedacht?

        Es hätte also schon sehr optimal laufen müssen.Bricht man also den Stab über eine Saison, die nur normal läuft, gelaufen ist?Oder sind die eigenen Ansprüche immer am Optimum orientiert, egal wie die Faktenlage ist, weil zweite Liga eh inakzeptabel ist.

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      • Oder vielleicht: Es passt nicht, „Schwartz und das Umfeld“ – denn „Schwartz und der Club (aka FCN)“ scheint sich ja gut zu verstehen und einer Meinung zu sein. Was im Umkehrschluss bedeuten würde, es passt eher zur Zeit „FCN und sein Umfeld“ nicht zusammen – jedenfalls was die Definition von „Anspruch und Wirklichkeit“ betrifft.

        So ist es!

        Ich verstehe nur die Einschränkung „zur Zeit“ nicht. Fakt ist: es ist immer so!

        Als wir in der 1. Bundesliga (!) Sechster, Achter, Zehnter, Zehnter wurden, das hat „das Umfeld“ gebrüllt, was wir denn für einen unattraktiven Fußball spielen und dass das gar nicht ginge und ein neuer Trainer hermüsse, der modernen Fußball spielen lässt.

        Überwiegend dasselbe „Umfeld“, dass heute seine „qualifizierten Beurteilungen“ beiträgt.

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  • Irgendwie so, immer noch Rekordmeister hinter den Bayern und Mittelfeld 2. Liga ist einfach ein Spagat, der erst mal gemeistert sein will. Schwartz-Roth, auweia, es assoziiert vor sich hin… 😎

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    • Man tut sich tatsächlich mit der Wirklichkeit schwer, mir geht es aber gar nicht um den Begriff Vize Rekordmeister nach Bayern München, das ist mir sowieso zu weit weg das Thema Meisterschaft, aber die Zeiten in denen man zumindest in Bayern die Nummer 2 war, die sind gefühlt gar nicht lange her.  Aber selbst in Bayern wird der Club ja links und rechts massenhaft überholt sogar vom Drittligaaufsteiger Würzburg. Prinzipiell ist das ja ok es ist Sport, aber man fragt sich schon, was ist in Augsburg, Ingolstadt, Würzburg möglich, was in Nürnberg scheinbar derzeit nicht möglich ist. Wir haben doch mit der Nürnberger Versicherung auch keinen „kleinen“ Sponsor?..die Gefahr daß der Club sogar in Franken die Nummer 3 wird, ja damit tue ich mich etwas schwer.  Und bei jedem Derby momentan, sind es unter Freunden, Kollegen immer die anderen, die am Tag nach dem Derby ein breites Grinsen haben.

      Also für mich ist es nicht so selbstverständlich, sich einfach daran zu gewöhnen.

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      • Augsburg, Ingolstadt und Würzburg hatten als sie noch nicht in den oberen Ligen waren schon einen Gönner. Ersterer haben sogar ein Stadion für sie gebaut und sie hatten einen Plan, den sie konsequent verfolgt haben über Jahre: kontinuierlich eine wettbewerbsfähige Mannschaft entwickeln.

        In denselben Jahren hatten wir den Plan uns wirtschaftlich durch kontinuierlichen Verkauf von Spielern, die sich kurzfristig als erfolgreich erwiesen, zu amortisieren. Und haben dabei dafür gesorgt, daß es eben keine Mannschaftsentwicklung gab, sondern eine zusammengewürfelte Mannschaft, aus der sich die jeweiligen Trainer dann die passenenden Puzzleteile zusammensuchen konnten und immer wieder feststellen mußten, daß ein paar wichtige Teile fehlen. Und in der nächsten Saison dann dasselbe Spiel

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  • Die Gründe sind schon tausendmal breit getreten worden, wie ein platt gewalzter Igel auf der Straße.  Das ändert auch nichts am jetzigen Zustand. Es ist auch immer das selbe Muster, die sportliche Leiting davor ist natürlich schuld, war bei Roth so,  war bei Bader so, wird wohl auch nach XY…so sein. Solange immer die anderen Schuld sind, wird sich auch nichts ändern. Ich sage nicht, dass es vermeidbar war, aber solange man jedesmal in der Winterpause, wenn es noch um den Aufstieg geht die Topleute abgeben muss, wird es auch so bleiben.

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    • Die vorangegangene sportliche Leitung, die vorangegangene ökonomische Leitung waren aber nun mal dafür verantwortlich, daß die jetzige Führung die Scherben aufkehren und ganz weit unten anfangen muß, wieder eine Mannschaft zu entwickeln und die finanzielle Basis dafür zu schaffen, daß wir Fans vielleicht wieder Erstligafußball erleben.

      Das kannst du doch nicht einfach damit abtun, daß das auch früher schon die Gründe für Mißerfolg waren. Auch wir Mitglieder haben in den letzten Jahren den Mist mitgetragen, den jetzt Bornemann, Meeske und Schwartz entsorgen müssen.

      Das ist einfach Fakt.

      Was ist denn dein Ansatz: egal was 2015 war, wie der Verein finanziell und sportlich übergeben wurde, ich erwarte, daß wir in 2 Jahren wieder Erstligafußball sehen und damit ich mich darauf freuen kann, will ich ab jetzt nicht mehr hören, was schlecht ist, sondern nur noch sehen, daß alles besser ist? Und das seh ich dann, wenn mich die Jungs mit ihrer Art Fußball spielen begeistern und wenn die das nicht tun ist der jetzige Trainer dran schuld? Weil das etwas ist, was man von jedem Fußballspieler in der 2.Liga erwarten kann, daß er gut anzuschauenden und erfolgreichen Fußball spielt? Und wenn man einen anderen Trainer hätte, dann ginge es uns besser?

      Die letzten Jahre war das auch immer die Behauptung. Es ging uns auch kruzzeitig mal besser unter Verbeek und unter Weiler. Nur nachhaltig war das nicht. Am Ende ging es uns jedes Mal sogar noch schlechter. Und in guter Clubtradition wurde der Trainer gefeuert. Nein stimmt nicht: Weiler ging freiwillig. Weil er genau wußte, daß ihn genau das erwarten würde, was Schwartz jetzt zu hören und lesen bekommt. Nachdem die Spieler, die in der letzten Saison die anderen mitgerissen haben und selbst überzeugten, mittlerweile verkauft, verletzt oder nicht mehr fit genug sind.

       

      Und nochmal zu dem Arguemnt: letzte Saison hatten sie oft die 2. Luft und konnten Spiele drehen. Stimmt. Nur vielleicht ja auch deshalb, weil manche dabei ihren Körper überbeanspruchten und dem jetzt in Form von Verletzungsanfälligkeit Tribut zollen müssen.

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    • Schöner Vorsatz. Bin dabei.
      Aber an sich fasten wir ja schon seit 68.
      Zumindest jedoch seit 07.
      Na gut…14. Seit 14 allemal.

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  • Die Forderung nach einer Entlassung von Alois Schwartz finde ich einfach nur widerwärtig.

    Da kommt er den Forderungen nach, 4 bis 5 Nachwuchsspieler zu bringen. Dann stellt sich das ein, was zu erwarten war – Punktverluste auf Grund zu erwartender taktischer Unzulänglichkeiten der Spieler und inkonstanter Leistungen.

    Und dann wird von denselben Konsorten, die den Jugendwahn gefordert haben, die Entlassung von Schwartz gefordert. Einfach nur widerwärtig.

    Ist jemand von diesen Motzköpfen aufgefallen, dass wir gegen Bochum die klar bessere Mannschaft waren. Was gibt es an diesem Spiel überhaupt zu mäkeln außer dem Ergebnis? Und das war nun wirklich von vornherein total egal.

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    • Ich finde Schwartzens heutiges BILD-Interview einfach nur WIDERWÄRTIG!!!

      So.

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      • Jetzt hast Du es uns aber gegeben! :mrgreen:

        Das ist doch die Spezialität von Ehefrauen: wenn die Lust zu streiten haben, ist es egal, was man sagt – es ist immer das Falsche….

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      • Etwas kindisch deine Aussage, finde ich, aber okay.

        Zum Interview: das ist mal wieder so typisch der Nürnberger Journalismus. Die können anscheinend nie kritisch nachfragen. Bei einer Aussage von Schwartz wäre das aber dringend nötig aus meiner Sicht: daß er, wenn er das schon als Grund nennt, mal erklärt, wieso er den Spielern nicht klar machen kann, daß es nicht darum geht, auf Teufel komm raus so schnell wie möglich ein Tor zu erzielen, sondern erstmal hinten stabil zu sein.

        Sind die zu begriffsstutzig?

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      • Ich finde Schwartzens heutiges BILD-Interview einfach nur WIDERWÄRTIG!!!

        Wenn Ehrlichkeit „widerwärtig“ ist, hast du Recht.

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        • Und ich muss zurückrudern und das Bauchgefühl ignorieren: sehr symphatisch, sehr sachlich die Antworten von Schwartz. Vielleicht doch genau der richtige Trainer in der jetzigen Zeit? Ehrlickeit mal als Bonus, nicht als Malus? Bfobfern kann ich nach vergeigtem Derby dann ja noch genug…

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      • das einzige, was widerwärtig ist, ist die einordnung eines derart harmlosen interviews mit derart verrohter sprache.

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    • Fabian, ich bin auch einer der „Motzköpfe“. Dass Nachwuchsspieler gebracht wurden war nicht ein Geistesblitz von AS , sondern wegen Verletzungen usw. der Not geschuldet. Ansonsten hätte er sie zumindest in diesem Umfang nicht gebracht. Was siehst Du denn seit dem Amtsantritt des Trainers an automatisierten Laufwegen, Kurzpassspiel mit Passgenauigkeit (!) ,was wir unter Spielkultur und der Hand des Trainers verstehen? Was sehen wir stattdessen? Stur und monoton hoch und weit irgendwie nach vorn. Wo ist das ( vom Trainer!) eingeimpfte Selbsbewusstsein und der unbedingte Siegeswillen der Spieler? Zumindest das Laufen und Kämpfen bis zum Umfallen der Spieler, wenn schon ( wie immer behauptet !) deren technische Fähigkeiten limitiert sind? Ein besserer Trainer gehört diesbezüglich gescoutet! Das ist letztlich die Aufgabe vom Sportvorstand.Das muss klug vorbereitet werden und hängt natürlich nicht davon ab, ob wir gegen die Westvorstädter das Derby gewinnen oder nicht. Das beeinflusst sicher nicht das Können oder die Defizite von AS. Mittel- und besonders langfristig besteht Handlungsbedarf!

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      • Dass Nachwuchsspieler gebracht wurden war nicht ein Geistesblitz von AS , sondern wegen Verletzungen usw. der Not geschuldet.

        Nein, er hätte weder Kammerbauer noch Lippert bringen müssen, die erfahrenen Alternativen saßen auf der Bank. Sabiri hätte er zu keinem Zeitpunkt bringen müssen, gab es immer mehrere andere Möglichkeiten. Für Mühl gab es in der Hinrunde auch öfters Alternativen, er hat ihn trotzdem gebracht. Das er keine Auswahl mehr hatte auf der Sechs ist gerade eben so.

        Gegen Kritik habe ich gar nichts, das kann ich hier sogar gut nachvollziehen. Mit „Motzköpfen“ meine ich eine bestimmte für mich abstoßende Form des unsachlichen pseudofachmännischen Schlechtredens der Verantwortlichen, die hier hin und wieder von Einzelnen gepflegt wird. An dich hatte ich dabei sicher nicht gedacht.

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        • Gegen Kritik habe ich gar nichts, das kann ich hier sogar gut nachvollziehen. Mit „Motzköpfen“ meine ich eine bestimmte für mich abstoßende Form des unsachlichen pseudofachmännischen Schlechtredens der Verantwortlichen, die hier hin und wieder von Einzelnen gepflegt wird. An dich hatte ich dabei sicher nicht gedacht.

          Du fällst hier regelmäßig auf als einer der unsachlisten und das schon lange.

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          • Oh da habe ich anscheinend jemanden tief getroffen, und nun hat er mich auserkoren, stalkt mich bei jedem Post. Ruhig Brauner, warst gar nicht gemeint, alles ist gut. Ich bin dann mal eine Zeit weg, kannst durchschnaufen.

             

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            • Tief getroffen wir juwe höchsten von einem Golfball, wenn seiner Frau mal ein Schlag mißlingen sollte.

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      • Immer wieder erstaunlich, wieviel hier manche wissen. Woher weißt du, wann er wen gebracht hätte? Meinst du, weil er Sepsi verteidigt hat? Der offenbar zuletzt verletzt gespielt hat?

        Vielleicht war es ja auch anders. Vielleicht hat er Sepsi genausolange eingesetzt wie es nötig war bis er Lippert guten Gewissens einsetzen konnte?

         

        Und offenbar hast du dann die ersten zwei Spiele mit den jungen Spielern nicht gesehen. Da konnte man nämlich tatsächlich mehr Kurzpassspiel erkennen. Nur ist es schwer, das zu automatisieren, wenn dann auf einmal wieder Hovland wegen der Ausfälle spielen muß, Margreitter und Petrak verletzt ausfallen bei dem einen oder anderen Spiel und zuletzt auch noch Möhwald passen muß.

        Ich frag mich wirklich, was hier manche unter „Zeit lassen“ eine Mannschaft zu entwickeln und möglichst viele junge Spieler zu integrieren verstehen. Tatsächlich die Vorbereitung und 2-3 Pflichtspiele und dann muß es funktionieren?

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    • klar bessere mannschaft? bei fast 60% verlorenen zweikämpfen? bei 40% ballbesitz? seltsame vorstellung von dominanz.

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      • 27:6 Torschüsse, 4:2 klare Torchancen, 7:2 Ecken.

        Zweikämpfe haben wir 46,8 % gewonnen. Wie man dabei 60 % verloren haben soll, wissen nur Genies wie du

        Ballbesitz interessiert genauso viel wie die Durchschnitts-Körbchengröße der Spieler Frauen.

         

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    • Du machst es Dir ein wenig zu leicht. Es geht gar nicht nur, um die Ergebnisse, die AS mit den Jungen erzielt hat, sondern um die Gesamtentwicklung. AS hat von Anfang an Alibis für ausgeblieben Performance gebracht. Jetzt bringt er das Alibi, weil er ja Junge integriert. Nie geht es um Leistung und Ergebnisse. Die Mannschaft gehört egal in welcher Besetzung spielerisch und taktisch zu den Schwächsten. Das wurde das ein oder andere Mal durch Burgstallers Alleingänge kaschiert. Niemand kann ernsthaft glauben, dass es mit AS in der kommenden Saison besser wird. Anders als Heidenheim und Sandhausen, holt er nicht ansatzweise das Potenzial aus der Mannschaft. Ich frage mich, was nich passieren muss, bis Bornemann reagiert – ein Debakel im Derby?

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      • Gan ehrlich… ich hoffe auf / erwarte ein Debakel, damit dieses in meinen Augwn Mißverständnis ein Ende findet. Das erste Mal war ich 1974 beim Club, … aber lassen wir das, Opa erzählt vom Krieg.

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      • Diese angeblichen Alibis sind das, was Schwartz als Ehrlichkeit bezeichnet. Schwer verdauliche Kost unter Clubfans, die offenbar lieber ein weiter so befürworten, also die alternativen Fakten präsentiert bekommen wollen, die es ihnen möglich machen, ihren Träumen nachzuhängen, daß der Club eigentlich das Potential hat, jederzeit die 10. Meisterschaft zu erspielen, wenn wir endlich mal den richtigen Trainer finden würden.

        Woher du weißt, welches Potential in der Mannschaft steckt und weshalb es Schwartz nicht herauskitzeln können sollte, wenn er die nötige Zeit dafür bekommt, erschließt sich mir bei deinen Aussagen auch nicht.

        Und ich hoffe sehr, daß, auch wenn es ein Debakel in Fürth geben sollte, Bornemann mehr Rückgrat hat als sein Vorgänger und sich nicht von Fanmeinungen in seinem Urteil beeinflussen läßt.

        Bilanz ziehen kann man doch nicht aufgrund von einzelnen schlechten Ergebnissen. Und welche Entwicklungen es in den letzten Monaten gegeben hat, hat Armin weiter oben schon aufgelistet. Nicht immer kann man eine positive Entwicklung auch jederzeit am Tabellenstand festmachen.

        Wurde hier nicht behauptet, daß man mit jungen Spielern mehr Geduld haben würde, ihnen die Zeit geben würde, Fehler verzeihen würde?

        Scheint aber nicht auf solche Spiele wie das Derby bezogen. Wer da „versagt“, hat vermutlich für immer einen Malus?

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        • Wieviel Zeit darf es denn für den ach so ehrlichen Alois sein? Natürlich kitzelt er das Potential nicht heraus, wenn die Truppe nach 22 Spieltagen immer noch rumkrüpoelt und zu den spielerisch schwächsten Mannschaften gehört. Ich finde es bei allem Respekt dummdreist, wenn AS jetzt auf seine Ehrlichkeit als nächstes Alibi verweist. Er kann ehrlich sein, populistisch, wegen mir verschlossen oder cholerisch. Aber er muss liefern. Macht er das nicht, ist er der Falsche.

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          • Vielleicht ist dir aufgefallen, daß sich im Laufe der Saison die Kaderzusammensetzung sehr zu gunsten junger Spieler verändert hat? Und daß einige Spieler verletzt und deshalb nicht dauerhaft einsetzbar waren?

            Und welche Mannschaften genau sind denn deiner Meinung nach wirklich spielerisch stärker? Vielleicht am Ende diejenigen, die es sich auch leisten können, spielerisch besser entwickelte Spieler zu verpflichten?

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            • Welche Mannschaft spielerisch stärker ist? Ich will nicht polemisch sein und „alle“ sagen, aber z.B. Heidenheim, Fürth, Bochum, Union, Dresden, Braunschweig. Fairerweise nenne ich natürlich nicht H96 und Stuttgart. Wechsel im Kader als DER Grund, warum spielerisch und taktisch nichts geht? Richtig – aber mein Punkt ist doch gerade, dass es zu KEINEM Zeitpunkt spielerisch auch nur Ansatzweise funktioniert hat. Ob am 3.Spieltag mit Aufstellung XY oder jetzt mit Z. Am Anfang hieß es, die Mannschaft muss sich erst finden (obwohl 7-8 Stammspieler vom letzten Jahr noch da waren) und jetzt sind es die Jungen. Wenn Schwartz systematisch arbeiten würde, wären die Wechsel auch leichter verkraftbar. Schau mal nach Freiburg, wie das klappen kann. Ich kann doch nicht immer mit „Pech“ und unglücklichen Rahmenbedingungen argumentieren, wenn nach 22 Spieltagen keine Ansätze von pressing oder anderen Automatismen vorhanden sind. Wir können selbst zu hause gegen jeden Gegner verlieren, weil es reicht, gegen uns 30 Meter vor dem Tor defensiv solide zu stehen. Und den einen Ratzen, der zum Gegentor führt, machen wir der kurz oder lang auch.

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  • Fabian: Ist jemand von diesen Motzköpfen aufgefallen, dass wir gegen Bochum die klar bessere Mannschaft waren.

    Und dann wird von denselben Konsorten, die den Jugendwahn gefordert haben, die Entlassung von Schwartz gefordert. Einfach nur widerwärtig.

    Du bist einer der ganz wenigen hier, der andere immer wieder auffallend persönlich abwerten will, wenn ihm anderen Meinungen nicht passen.  Nehm dir ein Beispiel an Armin, er ist auch grundsätzlich anderer Meinung nur im Gegensatz zu dir, kann er das mit sachlichen Argumenten.  Was „Motzköpfe“ oder „Konsorten“ angeht womit du andere bezeichnest (nicht zum ersten mal), schau mal in den Spiegel da siehst du genau das. Sowas nennt man glaube ich Projektion.

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    • Du bist einer der ganz wenigen hier, der andere immer wieder auffallend persönlich abwerten will, wenn ihm anderen Meinungen nicht passen.

      Wenn es wirklich Meinungen sind keineswegs. Ich habe hier überwiegend sachliche Beiträge. Wenn aber manche die Verantwortlichen als Fußabtreter benutzen, dann geht mir des öfteren der Gaul durch, gebe ich zu. Frage mich aber, warum du hier anspringst, dich konnte ich in diesem Fall gar nicht gemeint haben.

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  • Noch was zu U19 Trainer Materazzo und seinem vorzeitigen Ausstieg aus dem Vertrag, ich finde da verliert der FCN einen außergewöhnlich guten Trainer (im Sommer), der alle Lizenzen bis zum Profibereich hat. Schade daß man ihm hier keinen Weg aufzeigen konnte bzw er ihn hier nicht mehr sieht. Hoffenheim bekommt da einen richtig guten Trainer. Für mich ein Trainer, den ich gerne irgendwann bei den Profis gesehen hätte.

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    • Wahrscheinlich lockt das Projekt Hoppenheim wie immer mit viel Geld, möglicherweise gibt es auch einen gewissen Konflikt Matarazzo – Köllner, wenn er in der Alterklasse freiwillig zurück geht und eine U17 übernimmt. Oder Nagelsmann wollte einfach nur einen Kumpel seiner Fußball-Lehrer-Klasse holen. Aber in jedem Fall ein herber Verlust für den Weg des FCN, seinen Nachwuchs qualitativ zu verbessern. Und nimmt dem Club zumindest eine gute Alternative, auf eine eventuelle spontane Trennung von AS zu reagieren. Schade.

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    • Schade daß man ihm hier keinen Weg aufzeigen konnte bzw er ihn hier nicht mehr sieht. Hoffenheim bekommt da einen richtig guten Trainer.

      Es liegt sicher nicht am FCN, dass Materazzo geht. Er hatte hier eine klare Perspektive im NLZ, dass man ihm keinen Posten als Cheftrainer der ersten Mannschaft versprechen konnte ist logisch, das hat Hoffenheim sicher auch nicht. Es ist wie bei den Spielern, auch die Trainer gehen den Weg des Geldes, da dürfen wir uns schlicht nichts vormachen. Wenn ein Erstligist ruft, noch dazu Hoffenheim, bei denen das NLZ ja auch ein wenig Aushängeschild und zur Imagebildung wichtig ist, dann haben wir keine Chance.

      Das liegt aber nicht am Sportvorstand oder am kaufmännischen Vorstand etc. das liegt einfach nur an der wirtschaftlichen Kraft.

      Was mich aber schon ein wenig wundert ist die Glorifizierung von Materazzo, warum ist der ein richtig guter Trainer, aber die gleichen Schreiber denken, dass Schwartz ein schlechter Trainer ist. Und das wo Materazzo mit der U19 gegen den Abstieg spielt und Fürth vor ihm steht.

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      • Was mich aber schon ein wenig wundert ist die Glorifizierung von Materazzo, warum ist der ein richtig guter Trainer, aber die gleichen Schreiber denken, dass Schwartz ein schlechter Trainer ist. Und das wo Materazzo mit der U19 gegen den Abstieg spielt und Fürth vor ihm steht.

        Das ist jetzt aber schon eine arg kurzsichtige Betrachtungsweise. Matarazzo ist seit fast zehn Jahren im Verein, hat als Jugendtrainer fast 100 Spiele auf dem Buckel für den FCN, das man da eine Einschätzung treffen kann, die über „der ist momentan vier Punkte hinter Fürth“ hinaus geht, ist doch relativ einleuchtend. Matarazzo hat seine Mannschaften jetzt drei Jahre in Folge sehr souverän und ruhig geführt und am Ende zusätzlich zum Ausbilden von Lippert, Mühl, Teuchert, Kammerbauer, Hercher auch noch ordentliche tabellenplätze erzielt (und in dieser Saison auch noch aus einer quasi ausweglosen Situation nach 8 Punkten aus 11 Spielen, eine komfortable Ausgangsposition für die Schlussphase der Saison (Platz 7 nach 19 Spielen) gemacht. Will sagen, er hat mehrfach unter Beweis gestellt, dass er ein guter Jugendtrainer ist und somit auf dieser Position ein schmwerzlicher Verlust für den Verein.

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        • Mag ja sein. Nur woran macht man fest, daß er ein guter Cheftrainer wäre? Ismael war in Wolfsburg als Jugendtrainer auch nicht schlecht. Als Cheftrainer der Profis hat er jetzt schon zweimal die Kündigung bekommen.

          Ich hab den Eindruck, daß man Matarazzo schon allein deshalb als geeignet ansieht, weil er 10 Jahre beim Club war. Das ist lobenswert. Aber kein Beweis von Qualität.

          Wenn ein Trainer meint, daß der Wechsel zu einer U17 für ihn der nächste Schritt sei, kann ich mir eigentlich nicht wirklich vorstellen, daß es dafür mehr Argumente gibt als Geld.

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          • Sicher spielt es eine Rolle, daß man nach 10 Jahren auch mal eine neue Herausforderung sucht, aber die Durchlässigkeit nach oben auch für Trainer ist beim TSGH sicher auch etwas größer. Mir hat an Materazzo immer gefallen, daß seine Mannschaften einen Plan hatten und Fußball spielen konnten, mir hat sein gutes analytisches Coaching immer gefallen. Am meisten fiel mir das in einem Heimspiel auf gegen Hoffenheim, (ausgerechnet 🙂 als er noch neben Nagelsmann gecoacht hat, der auf der anderen Seite stand, der seine Jungs nur zusammengeschrien hat wie ein Hüpfmännchen. Zu dem Zeitpunkt hätte ich nie geglaubt welche Karriere Nagelsmann noch machen wird, da wirkte Materazzo viel souveränder auch wenn sie gegen den späteren Deutschen U19 Meister 0:1 verloren haben, aber es war ein richtig starkes Spiel mit Marchrichtung nach vorne. Kein Verstecken wie man es vielleicht hätte erwarten können gegen den Deutschen Jugendmeister. Davon sind einige Jungs mittlerweile bei den Profis.

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        • @Florian waren die von dir genannten Spieler Lippert, Kammerbauer… nicht in der U21? Wieso schreibst du also Matarazzo die Ausbildung zu Gute? Hat er da nicht allenfalls mitgewirkt wie alle anderen Trainer des NLZ auch?

          Versteht es nicht falsch: er kann durchaus ein guter U19 Trainer sein. Und eben ambitioniert. Und vermutlich hat er seinen Verttrag unter anderen Bedingungen unter Bader abgeschlossen. Damals durfte jeder Jugendtrainer seinen eigenen Stiefel trainieren. Jetzt gibt es soweit ich das verstanden hab, Vorgaben vom Chef (Köllner).

           

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          • Ist nur Spekulation, aber vielleicht war Materazzo, der schon so lange beim Club arbeitet nicht sehr glücklich damit, daß man einen Jugendtrainer/Leiter von Fürth holt, der dann sein Vorgesetzter wird, vielleicht sah er sich bereit diese Stelle oder den nächsten Schritt zu machen.  Ehrlich gesagt mir erschließt sich auch nicht, was Köllner kann, was Materazzo nicht gehabt hätte.

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            • Köllner war zwölf Jahre lang beim DFB als Koordinator für Talentförderung, natürlich ist der als NLZ-Chef/Jugendkoordinator besser geeignet als einer, der erst ein Jahr den Fußballlehrer, der ja Voraussetzung für den Posten als NLZ-Chef ist, hat. Kann gut sein, dass es zwischenmenschlich nicht funktioniert hat, mit der Qualifikation von Köllner dürfte das aber wenig zu tun haben.

              @Beate: Alle genannten Spieler waren auch schon gemeinsam in der U19 bei Matarazzo.

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              • @Beate: Alle genannten Spieler waren auch schon gemeinsam in der U19 bei Matarazzo.

                Kann ja sein, dennoch ist er nicht alleine für ihre positive Entwicklung in dieser Saison verantwortlich, sondern hat mit anderen die Grundlagen dazu gelegt, daß sie in dieser Saison soweit gekommen sind.

                Ich bin denke eher, daß für die Tatsache, daß derzeit so viele Spieler bei den Profis mithalten können, mehr an Köllners Konzept liegt, die einzelnen Spieler individuell intensiv zu fördern durch Einsatz aller Jugendtrainer und dabei auch mit den Spielideen von Schwartz bekannt zu machen. Dadurch wird der Sprung zu den Profis leichter.

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                • Glaube persönlich, dass Du Köllners Konzept etwas viel Wirkmächtigkeit in der kurzen Zeit zuschreibst. So schnell bemerkbar sind Veränderungen mMn nicht. Auch weil es ja Spieler wie Teuchert, Mühl oder Kammerbauer gar nicht betrifft, da die ja direkt aus Matarazzos U19 zu den Profis kamen.

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                • Bei Teuchert und Mühl wäre das eher ein Beleg meinerr These: weil sie die Köllnersche Intensivschulung nicht durchlaufen haben, brauchten sie mehr Zeit, um startelfreif zu sein.

                   

                  ich hab das anderswo schon mal geschrieben: vielleicht wäre es sinnvoll, dieses Intensivtraining nicht ab dem Moment einzustellen, wenn die Spieler zu den Profis wechseln. War ja im Studium auch oft so, daß gute Abiturienten untergehen, weil sie mit der Freiheit und Selbstverantwortung beim Lernen nicht umgehen konnten.

                  Heutzutage ist das glaub ich anders, weil das Studium verschulter ist oder?

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              • Davon laut Transfermarkt viele Jahre Bayernauswahl 2004-2012, also Talentförderung für Bayern und nicht bundesweit, unterbrochen von 4 Jahren Regensburger Jugend, also so steht es zumindest da. Das ist jetzt auch nicht das ganz große Rad an dem er drehte bzgl. Talentförderung. Dann ist da 2012-2014 eine 2 Jahreslücke, in der gar nicht ersichtlich ist, ob und wo er tätig war. Aber gut seis drum…die Entscheidung ist ja gefallen.

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                • Fakt ist, daß er mehr Erfahrung hat als Matarazzo. Und: ich fand sein Buch auch sehr überzeugend. Da kann man sehr viel Plan erkennen bei der Jugendförderung. Wenn er das alles umsetzt, dann haben wir einen Guten auf dem Posten.

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                • Koordinator war er von 2002 bis 2014, als Trainer hat er(gleichzeitig) die 2 Jahre nicht gearbeitet.

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  • Die Schwartz-Diskussion wird zur Matarazzo-Diskussion. Ich liebe CU!

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  • Die Schwartz-Diskussion wird zur Matarazzo-Diskussion. Ich liebe CU!

    Ja weil es vielleicht so ein Detail ist, daß man guten Leuten im Verein die Perspektive nicht bietet oder an sich bindet und es irgendwann bereut. Ganz prominente Beispiele Köpke, Hans Meyer, Reuter.. aber da sind auch andere usw. ohne jetzt jedes Beispiel einzeln zu diskutieren.

    Wen haben wir denn als ehemals verdienten Spieler in der Vereinsführung oder Trainingsarbeit eingebunden mittlerweile, irgendwie sind wir sie alle losgeworden oder? :-/  Bis auf Nüssing der sich in irgendeiner Form immer am Valznerweiher hält fällt mir keiner ein. Vielleicht klappt es ja mit Schäfer

     

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    • Und das Phantom ist mal wieder unsichtbar…

      Du hast Marek vergessen!

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  • Ich will keinen neuen, klug scheissenden Laptoptrainer! Keinen PR- Blender mit Zahnpastalächeln. Von mir aus machen wir gern mit AS weiter, old-school hat durchaus Charme und Potential und ist mittlerweile ein Alleinstellungsmerkmal. Also Alois, bitte gib uns Hoffnung und lass die Jungs endlich Fußball SPIELEN, dann ein paar Siege, gerne im Derby, und wenn dann am Horizont noch die Aufstiegssonne aufgeht…

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