Clubcast – Folge 40 – Der 1. FC Nürnberg Podcast

+++ Aufarbeitung der Entlassung von Alois Schwartz  +++ Andreas Bornemann in der Schusslinie? +++ Michael Köllner – Interimstrainer mit Ambitionen?  +++

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53 Gedanken zu „Clubcast – Folge 40 – Der 1. FC Nürnberg Podcast

  • Schwartz war nicht mein Favorit, aber bis zum Dresden-Spiel habe ich mir nichts gedacht, die Vorbereitung war ja soweit in Ordnung. Die Partie war aber derart katastrophal, dass ich nicht weiß, wie belschanov ernsthaft dem Schiedsrichter die Schuld dafür zuschreiben kann. Wenn uns Dresden mit vier oder fünf zu eins vom Platz schießt, hätte das den Spielverlauf eher widergespiegelt, alleine der Testroet MUSS drei Buden machen…

    Sich danach hinzustellen und den Punkt beim Aufsteiger als Erfolg zu verkaufen, hat mir gezeigt, dass der Sandhausen-Mindset zu tief in Schwartz drinsteckt. Das Umfeld dürfte ihm in den Wochen danach zu verstehen geben haben, dass in Nürnberg mehr verlangt wird – seine ersten Versuche aktiv mitspielen zu wollen haben daber dafür gesorgt, dass wir ein Gegentor ums andere bekommen haben.

    Und da sehe ich auch das größte Problem: Wir haben unter Weiler 1,2 Gegentore pro Spiel bekommen, unter Schwartz sind es über 1,6 pro Spiel – jammern hörte man Schwartz aber immer nur über die Abgänge im Sturm. Der Sturm (und wir blicken auf eine Serie von 40 Spielen in denen wir immer getroffen haben zurück) steht aber nur deswegen so unter Zugzwang, weil wir halt immer mindestens zwei Tore machen müssen, wenn wir ein Spiel gewinnen wollen…

    Die Abwehrprobleme unter Schwartz haben sich aber auch schon im letzten Jahr in Sandhausen gezeigt, als man auch dort versucht hat mehr mitzuspielen. Lustigerweise spielen die jetzt, ohne Schwartz, die mit Abstand beste Saison ihrer Zweitligageschichte und haben eine der besten Abwehrreihen der Liga.

    Ich hätte ja damit gerechnet, dass Schwartz noch im Oktober fliegt, aber in der Phase hatten wir dann mehr Glück als Verstand. Gegen Bielefeld drehen wir die Partie nach der gelb-roten Karte für Schuppan noch, im Anschluss gewinnen wir die Partien gegen Union und Hannover, und wissen wohl heute noch nicht warum, die Statistiken zu den Spielen lesen sich wie Kantersiege unserer Gegner…

    Ich bin froh, dass wir „erlöst“ wurden, gerade die Jungen (Kammerbauer, Sabiri, Lippert) haben mir gezeigt, dass wir durchaus Leute im Kader haben, die Fußball spielen können und wollen und ich habe die Vermutung, dass die Ausbildung unter Köllner einen gewichtigen Teil dazu beiträgt.

    Ich sehe unseren Kader nicht so schlecht wie manch einer hier und wenn es Köllner schafft, dass die wieder Spaß auf dem Platz haben und besser Zusammenarbeiten, dann sehen wir nicht nur bessere Spiele sondern landen auch dort wo wir meiner Meinung nach hingehören – im oberen Tabellendrittel, aber mit deutlichem Abstand zu den diesjährigen Aufstiegskanditaten.

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    • Schwartz war nicht mein Favorit, aber bis zum Dresden-Spiel habe ich mir nichts gedacht, die Vorbereitung war ja soweit in Ordnung. Die Partie war aber derart katastrophal, dass ich nicht weiß, wie belschanov ernsthaft dem Schiedsrichter die Schuld dafür zuschreiben kann. Wenn uns Dresden mit vier oder fünf zu eins vom Platz schießt, hätte das den Spielverlauf eher widergespiegelt, alleine der Testroet MUSS drei Buden machen…

      Wenn eine Mannschaft in der 95. oder 96. Spielminute den Ausgleichstreffer hinnehmen muss, obwohl das Spiel nach 92 Minuten hätte abgefiffen werden müssen, weil es keine längeren Unterbrechungen gab als in anderen Spielen, die nach 92 Minuten abgepfiffen werden, hat sich der Schiedsrichter (oder der Zeitnehmer) schuldig gemacht. Auch dann, wenn die Mannschaft, die – begünstigt durch die nicht begründbare überlange Nachspielzeit – den Ausgleich erzielt hat, innerhalb der regulären Spielzeit fünf oder mehr Tore hätte schießen können.

      Der Meinung, dass die Leistung des Clubs in Dresden „karastrophal“ war, entspricht übrigens voll meiner Meinung.

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  • Nach diesem Podcast muß ich mich auch mal zu Wort melden😉.
    Stefan ich konnte mich bisher in deiner Meinung immer wieder bestätigt finden und das schon ziemlich lange (wenn mich nicht alles täuscht sogar schon zu Clubfans.de Zeiten) . Aber dass Du heute die späten Wechsel von Schwartz als nicht kritikwürdig oder sogar als an den Haaren herbei gezogen bezeichnest kann ich nicht verstehen.
    Wenn ein Spieler nach 60 Minuten absolut nicht in Erscheinung getreten ist, kann ich genauso gut mit 10 Mann spielen oder den Platzwart einwechseln. Aber die späten Wechsel kann man,wie ich finde, nicht mit der fehlenden Qualität auf der Bank rechtfertigen.

    Übrigens war ich trotz der Kritik an den späten Wechseln sehr lange ein Befürworter von Schwartz.

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    • Ich hatte eben das Gefühl das bei der Wechsel-Diskussion es einfach nur um den Zeitpunkt des Wechsels ging und nicht um das was man sich davon verspricht. Da war mir die Kritik zu einfach gestrickt. Ich sah (mit Abstrichen Parker) niemanden bei uns auf der Bank der, z.B. wie Blum in der letzten Saison, einen neuen Impuls bringen kann.

      Ich hab das ja im Podcast, zugegebenermaßen etwas Provokant :), auch so formuliert. Ob du jetzt in München Teuchert für Gislason in der zweiten Halbzeit bringst macht für den Rest der Partie keinen Unterschied.

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  • Hab erstmal nur bis Min 38 geschafft. Sehr schöner Podcast, da heterogene und gut unterfütterte Meinungen. Macht Spass zuzuhören, danke dafür!

    Allerdings verstrickt sich Alexander m.M.n. doch hin und wieder in Widersprüchen bzw. (neutraler formuliert) bringt die inneren Konflikte vieler Clubfans auf den Punkt. Einerseits sei der Anspruch nicht oben anzuklopfen, andererseits stellt man den Punktdruckmesser hier auf 60 Punkte (ähm?!). Einerseits sei kein Spielplan des (Ex-)Trainers erkennbar gewesen, andererseits wird/wurde permanent der defensive (Grund-)Spielplan kritisiert. Grundsätzlicher: Der FCN darf überhaupt keinen „defensiven Altherrenfussball“ spielen, so unansehnlichen Fussball will man sich schließlich nicht eine Saison lang reinziehen. Natürlich, das will kein Fan, aber welche Art Fussball möglich ist definiert sich doch hauptsächlich über den Kader und nicht über die Philosophie und Kompetenz des Trainers. Da der FCN die schwerwiegenden Abgänge nun mal in der Offensive hatte und Alternativen erst spät verpflichtet wurden, war es doch nur vernünftig eine defensivere Marschrichtung vorzugeben. Warum diese (Anzahl Gegentore) dann nicht aufging, dafür ist der Trainer zu kritisieren. Aber im dritten (!) Zweitligajahr und ohne entsprechende Transfermöglichkeiten erfrischenden offensiv-kurzpass Fussball zu erwarten, woher kommt das? Noch zugespitzter: Welcher Verein bietet das was einige (viele?) Clubfans erwarten denn aktuell in Liga 2? Auch das Argument das WIE und eine Entwicklung sei vielen Fans doch oft wichtiger als der reine ERFOLG kaufe ich nicht ab. Beim Club will man erfolgreichen UND attraktiven Fussball sehen, drunter gehts nur zähneknirschend.

    Ich könnte und würde gern noch viel mehr schreiben aber ich denke es reicht ersteinmal. 🙂

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    • Kleine Anmerkung: Der Punktdruckmesser ist nach Abstimmung der User hier auf 60 Punkte gestellt worden. Die Redaktion hat das Ergebnis der Abstimmung nur staunend (Alexander von uns sogar am meisten staunend) zur Kenntnis genommen und Stefan hat dann den Messer so eingestellt, wie abgestimmt wurde.

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      • Das Prozedere zur Einstellung des Punktdruckmessers ist mir bewusst, deshalb ist die Ausführung auch nicht auf Alexander als Person gerichtet, sondern wie geschrieben verdeutlichen seine Aussagen die Dilemmata der Fans eines (abgehängten) Traditionsvereins.  Anpassungen nach unten nimmt man auch abseits des Fussballs nicht gerne vor. Natürlich kann man argumentieren der FCN stellt immernoch einen sehr hohen Etat, ist infrastrukturell vielen Konkurrenten überlegen. Ein Anspruch auf „die obere Plätze“ ergibt sich daraus aber nicht, weil kein monokausaler Zusammenhang zwischen Etat = Erfolg besteht. Die Mehrheit der Punktdruckmesser Abstimmenden sah das aber scheinbar so.

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  • Eine kleine Verteidigung für Schwartz: In dem Interview fiel nicht das Wort „Ausrede“, sondern Entschuldigung.

    Und Alexander doch: Schwartz war vorher von manchen schon verhöhnt wurden. Und die Erwartung war, daß er uns jetzt den Aufstieg mit einer spielerisch besseren Mannschaft als Weiler bringt. Und man wollte nie akzeptieren, daß er dazu nicht die richtigen Spieler hatte. Und daß eine spielerische Entwicklung einfach nicht nach ein paar Wochen folgt. Und es wurde nicht akzeptiert, daß dann die Mannschaft sich erstmal schwer tut in der Findungsphase.

    Und der Mannschaftszusammenhalt kam als sich die ersten Erfolge unter Weiler einstellten. Nachdem Schäfer (Führungsspieler der Abwehr) zurückkam und Erras ein Mitgarant für erfolgreichere Spiele war. Und man hat die Relegation verloren. D.h. Schwartz begann mit einer frustrierten Mannschaft, nicht mit einer, die der Euphorie der Siegesserie in die Saison ging. Und hatte damit zu kämpfen, daß ein unzufriedener Burgstaller (der in der Vorsaison sicher viel für die gute Stimmung getan hat) erstmal eher gegen einen guten Mannschaftszusammenhalt gearbeitet hat.

    Letztlich wird mittlerweile auch komplett ausgeblendet, daß auch Weiler oft genug gewarnt hat, keine zu hohen Erwartungen an die neue Saison zu stellen. Man will so etwas bei uns immer nie hören und noch weniger glauben.

    Ich kann Alexander verstehen. Ich bin aber davon ausgegangen, daß Bornemann sich da schon richtig gut Gedanken gemacht hat (wieso sollte er sonst ausgerechnet auf den Sandhausener Trainer kommen?) und daß die Spieler jemand anderes brauchen als wir Fans. Und ich war einfach bereit, die Geduld zu haben in dieser Saison. Schwartz hatte sie aber anscheinend auch nicht und hat es ja selbst gesagt, daß ihm am Ende Ergbnis wichtiger war als die Entwicklung.

    Letztlich werden wir nie mehr wissen, ob Schwartz wirklich überfordert war und andere Trainer es besser hinbekommen hätteb oder ob er einfach wie jeder andere Trainer auch überfordert war.

    Mittlerweile fürchte ich auch, daß die Entscheidung für Schwartz ein Zufallsprodukt war. Vielleicht über dessen Berater der ja auch Alushi unter Vertrag hatte. Vielleicht war es einfach anders rum: vielleicht wollte Bornemann Alushi und der Berater hat ihm gesagt, Schwartz wäre bereit zu wechseln?

    Und Alexander: ich fürchte, du unterschätzt den Einfluß der sozialen Medien auf die Arbeit beim 1.FCN. Da gab es im Herbst schon „Schwartz raus“ Rufe deshalb im Stadion. Und unser Aufsichtsrat verfolgt diese Medien. Und ich unterstelle, daß die sich von dieser Stimmung beeinflussen lassen.

    Und die Spieler auch.

    Was mir bei Schwartz auch nicht gefallen hat, war, daß er dann wirklich auf Defensiv total umgestellt hat.

    Was mich rückblickend frustriert, ist, daß es mal wieder  nix Halbes und nix Ganzes war. Nach dem wie Köllner das NLZ umgebaut hat, ging ich davon aus, es gibt eine gemeinsame Linie und sie sind sich auch einig über die zu trainierenden Spielsysteme.

    Wie es scheint, war das wieder mal nicht der Fall. Der Profitrainer hat sein eigenes Ding durchgezogen. Und das erklärt dann natürlich auch, daß die jungen Spieler doch relativ schnell wieder auf das Niveau der Profis zurückfielen.
    Was hilft es, wenn das NLZ auf ein Konzept ausgerichtet ist bei der Spielerentwicklung und die Profis vollkommen losgelöst davon trainiert werden? Aus meiner Sicht ist das kontraproduktiv. Und müßte Köllner eigentlich massiv frustriert haben die letzten Monate.

    Köllner macht endlich das, was ich schon lange angeregt hab: intensives Einzeltraining mit Hilfe aller vorhandenden Trainern. Ich denke, daß das die Chance erhöht, daß die Spieler besser werden.

    Falls Schwartz für so etwas nicht zu haben war, war er der Falsche.

    Aber: das muß ich rückblickend auch sagen: Bornemann war nach eigenen Angaben nah an der Mannschaft dran. Und ihm hätten die möglichen Defizite vom Trainer dann auch schon früher auffallen müssen. Und ich kritisier bei ihm wie bei Bader annodazumal, daß er anscheinend nicht bereit ist, sich und seine Entscheidungen auch mal zu hinterfragen.

    Das macht mich skeptisch bei ihm.

    Insofern Fazit: derzeit alles sehr unglücklich gelaufen, aber  noch nicht hoffnungslos.

    Ich hoffe mal darauf, daß wir mit diesem neuen Trainingskonzept wirklich schnell erleben können, daß die Spieler ihr Potential entfalten und daß sie es wirklich besser können als sie immer wieder gezeigt haben, wenn ein Trainer mal das Spielerische voranbringen wollte. Da hat ja auch Weiler irgendwann man aufgegeben.

    Und ich hoffe, daß dann endlich mal die kontinuierliche Entwicklung beginnt, auf die ich schon so viele Jahre vergeblich hoffe. Denn meiner Überzeugung nach werden wir ohne solch eine Entwicklungsphase nie dauerhaft erfolgreicher spielen, sondern so viele anderen Traditionsvereine im Mittelfeld der 2. Liga rumdümpeln.

     

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    • Aber: das muß ich rückblickend auch sagen: Bornemann war nach eigenen Angaben nah an der Mannschaft dran. Und ihm hätten die möglichen Defizite vom Trainer dann auch schon früher auffallen müssen. Und ich kritisier bei ihm wie bei Bader annodazumal, daß er anscheinend nicht bereit ist, sich und seine Entscheidungen auch mal zu hinterfragen.

      Bornemann sagte, sie beobachten die Situation schon länger und dass es nicht nur das Derby war, das sie zum Handeln veranlasst hat. Das mag letztlich der Auslöser gewesen sein, aber nicht der Grund. Das bedeutet doch, dass er eben schon länger gemerkt hat, dass es Defizite gibt. Vielleicht hat er gehofft, dass nach einem Derbysieg ein Umschwung folgt und wollte daher abwarten. Dann wurde nichts draus, sondern sogar ein Offenbarungseid und man war entschieden, nicht länger warten zu können. Für mich ergibt das eine gewisse Logik, v.a. vor dem Hintergrund, dass man ja eigentlich Kontinuität wollte.

      Also bedeutet das, man hatte zwar bereits Zweifel an Schwartz, aber das Momentum hätte einen Umschwung bewirken können. Nur fiel das eben aus.

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      • Man hat immerhin nicht erst 4 Spieltage vor Schluß gehandelt und nachdem der Abstieg schon droht.

        Ich vermisse bei Bornemann dennoch mehr Medienpräsenz  und klarere Aussagen.

        Gefällt mir nach wie vor z.B. durch Hochstätter in Bochum besser.

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      • Umgekehrt wäre uns Schwartz trotz erhalten geblieben, bei einem Erfolg im Derby?Und das trotz vorhandener Zweifel?Das kann es ja wohl auch nicht sein!

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    • Bornemann war nach eigenen Angaben nah an der Mannschaft dran. Und ihm hätten die möglichen Defizite vom Trainer dann auch schon früher auffallen müssen.

      Sorry, aber damit gehst Du nun doch einen Schritt zu weit.

      Nicht nur, daß diese ewige Suche nach dem ultimativen Schuldigen und dem zentralen Versäumnis zuweilen anstrengend ist, es ist in diesem Falle auch noch unfair.

      WANN hätte Bornemann denn reagieren MÜSSEN?

      Nach dem verkorksten Start, als Füllkrugs Schaulaufen der Vorbereitung beendet, der frustrierte Burgstaller auf Selbstfindung unterwegs und Sylvestr auch im dritten Anlauf nicht zu integrieren war?

      Nach den Spieltagen 7-17, als lt. Podcast Platz eins in der virtuellen Tabelle zu Buche stand?

      Oder gar sofort nach Burgstallers Verkauf, als man zum ersten Mal nach 18 Monaten kein eigenes Tor geschossen hatte?

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    • Ich lese wirklich (zu) viel über den Club, auf den verschiedensten Seiten – von Aufstieg habe ich nirgendwo gelesen. Warum auch, jeder konnte über 180 Minuten lang sehen wie wir im direkten Vergleich mit Frankfurt ausgesehen haben – und dass Stuttgart und Hannover uns dieses Jahr überlegen sein werden war ebenfalls klar.

      Ich kann mir auch erklären wie man auf Schwartz gekommen ist – im Grunde sollte das Rad wohl nie neu erfunden werden, sondern der sollte Weilers Arbeit (hinten stabil, hohe Bälle, schnelle Konter) einfach fortsetzen. Das entspricht ja auch dem, was er in Sandhausen (wenn auch im letzten Jahr mit Abstrichen) spielen hat lassen.

      Das fanden viele zwar auch unter Weiler nicht toll, aber der Erfolg gibt dem Recht, der ihn hat, solange er ihn hat. Schwartz hatte ihn halt nie, die Gründe dafür sind vielfältig, liegen nicht nur in seiner Sphäre aber halt schon auch.

      Wäre aber „nur“ das Umfeld gegen ihn, wäre zum jetzigen Zeitpunkt nichts passiert. Für mich steht außer Frage, dass die Mannschaft (oder zumindest einige wichtige Spieler) nicht mehr mit ihm konnten oder wollten. Denn keiner von denen ist nach Nürnberg gekommen um in der Mittelmäßigkeit der zweiten Liga zu verschwinden.

      Bornemann ist nicht dumm, der weiß vermutlich seit Monaten, dass das nicht das ist was er wollte, aber er ist/war halt in der schwierigen Situation, dass er es keinem Recht machen kann. Für die, die wollten das Schwartz geht, hat er viel zu lange gewartet, für die, die wollten dass Schwartz bleibt, hat er zu schnell gehandelt. Ich glaube auch nicht, dass er jetzt gehandelt hat um sich zu schützen, sondern weil der Verein in Gefahr war schaden zu nehmen, gerade nach den letzten Auftritten und Äußerungen des Trainers und der Spieler (Margreitter) in der Öffentlichkeit.

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      • Für mich war die Saison abgeschenkt nach dem Burgstaller Verkauf.Über Sinn und Zweck braucht man da garnicht streiten, aber rein gefühlsmäßig war das ein Bruch.

        Was bis dahin spielerisch und ergebnistechnisch geboten war, war zwar auch nicht so toll, aber immerhin konnte man sehen das Burgstaller noch Vieles retten konnte.Die 60 Punkte die hier als gemeinsame Erwartung formuliert wurden, waren sicherlich ambitioniert, aber auch verständlich.man kann ja wenigstens von einer kleinen Überperformance träumen…

        Auch wenn es unfair ist, der Burgstaller Verkauf hat die Dynamik in Richtung Schwartz Rauswurf sicherlich verstärkt.Weiler minus Erfolg gleich Schwartz und bei beiden sah es nicht immer schön aus.

        Wenn man als Umfeld immer den Kanon mitsingt:das böse Umfeld macht das Leben schwer-da muss man sich aber auch fragen, was will man eigentlich?

        Mir reicht kein Ergebnisfußball unansehendlichster Art.Ab und zu gefällt es mir, wenn ein Underdog mit hässlicher Spielweise einem Großen ein Bein stellt, das schon.Aber es reicht mir nicht wenn das die einzige Art und Weise ist und es kaum Siege gibt, die verdient und ansehnlich waren.

        Mal ganz abgesehen davon, der Club ist in der zweiten Liga kein Underdog

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        • Abgeschenkt war die Saison doch schon vor Burgstallers Verkauf. Man könnte auch soweit gehen und sagen, dass man Burgstaller deswegen hat ziehen lassen, eben weil klar war, dass noch oben nichts mehr geht, und man dann wenigstens noch etwas Ablöse mitnehmen kann.

          Im Endeffekt müssen wir darüber aber doch froh sein, oder? Angenommen, es wäre so weitergegangen wie in der Hinrunde, also dass Burgstallers Tore über die fehlende Entwicklung in der Mannschaft hinweg täuschen, dann wäre Schwartz weiterhin am Steuer und müsste dann im Sommer den Abgang von Burgstaller und etlicher weiterer Spieler verkraften… Die Perspektiven für die kommende Saison kann man sich ausmalen.

          Dann war es wohl doch gut, dass Burgstaller verkauft, dadurch die Defizite gnadenlos offengelegt wurden und der Schnitt jetzt vollzogen wurde.

          Klar kann das auch nach hinten losgehen. Aber die Chancen schätze ich um ein Vielfaches besser ein, als wenn so weiter gewurschtelt worden wäre wie mit Schwartz.

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      • Ach jetzt wird mir wieder vorgeworfen, wenn ich etwas kritisch sehe und das benenne?

        Ich hab langsam den Eindruck, hier wird von manchen aus Prinzip das, was ich schreibe miß oder überinterpretiert.

        In dem Fall: Ich suche nicht nach Schuldigen. Ich weiß nicht, weshalb das immer reininterpretiert wird. Genausowenig wie ich Trainer für alles entschuldigen will.

        Ich seh nur die Dinge ein wenig komplexer. Eben nicht den einen Schuldigen und die anderen Opfer, sondern Wechselwirkungen. Und da gehört für mich dazu, daß dann eben die Verantwortlichen nicht nur den einen entlassen und letztlich die Entlassung so begründen als wäre er der einzig Schuldige. Sondern daß sie sich auch selbst hinterfragen. Und das Ganze so kommunizieren, daß man als Mitglied den Eindruck haben kann, daß eben wirklich die Zusammenhänge durchleuchtet und Fehlentscheidungen erkannnt werden. Und das fehlt mir eben bei dem, was Bornemann gesagt hat bisher.

        Das magst du anders sehen. Mir gefiel es bei Bader nicht. Und mir gefällt es auch bei Bornemann nicht.

        Genauso wie mir die Statements von Margreitter nicht gefielen in den letzten Tagen. Obwohl ich ihn als einen sehr kompetenten und sympathischen Spieler sehe und ihm zutraue, daß er ein Leader wird. Für mich ist nicht nachvollziehbar, wie er jetzt behaupten kann, daß man die nötige Fitneß sich angeeignet habe in den letzten Monaten. Denn in den letzten Spielen sah das ja wohl ein wenig anders aus bzgl. Laufleistung oder Kampfbereitschaft.

        Auch wenn ich Bornemann in bezug auf die Trainerentlassung kritisch hinterfrage, seh ich immer noch vieles positiv, was Bornemann in den letzten Monaten getan hat. Wahrscheinlich mehr als manch anderer hier in diesem Blog:

        – Er hat die Weichen gestellt für die Umstrukturierung des NLZ, indem er Köllner anstellte.

        – Er hat den Spieleretat massiv zurückgefahren

        – Er hat durchaus vielversprechende junge Spieler geholt und/oder zu den Profis hochgezogen.

        – Er hat zumindest eine Mannschaft zusammengestellt mit wenig finanziellem Einsatz, der man zutrauen kann, die 2. Liga zu halten oder ins obere Drittel zu schielen. Das ist bei anderen finanziell angeschlagenen Traditionsvereinen anderswo in den letzten Jahren schon viel schlechter gewesen.

        Aber was er schon immer vermissen ließ, waren klare AUssagen zu Zielen (da wurde mir nicht umsonst vorgeworfen, daß ich viel Positives reininterpretiere) und zum Trainer und seinen Vorgaben.

        Anfangs der Saison hatte er mal gesagt, daß man nach 10 Spielen Ziele benennen könne. Aber ich hab nicht mitbekommen, daß er das dann auch irgendwann gemacht hat.

         

         

         

         

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        • Sondern daß sie sich auch selbst hinterfragen. Und das Ganze so kommunizieren, daß man als Mitglied den Eindruck haben kann, daß eben wirklich die Zusammenhänge durchleuchtet und Fehlentscheidungen erkannnt werden.

          Die sind doch da nicht auf dem Selbstverwirklichungstrip, die müssen ein Unternehmen führen. Da tanzt man nicht seinen Namen und man macht auch nicht jeden Morgen einen Stuhlkreis. Wobei das ja echt mal lustig wäre. Der Aufsichtsrat bittet zum Stuhlkreis und dann müssen der Michael und der Andreas darüber sprechen, was sie die letzten Tage so angestellt haben.

          Ja, also ich bin der Andreas und ich wollte ja eigentlich alles ganz tolle richtig machen und ich dachte ja echt, daß der Alois das ganz tolle kann und so. Aber das ist dann alles so ganz schief gegangen und so…OK Andreas, jetzt denkst Du nochmal darüber nach, wie man einen Trainer aussucht und dann entschuldigst Du Dich bei den Mitgliedern mit einem handgeschriebenen Brief. Aber mindestens zwei Seiten und nicht zu groß schreiben!:D

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          • Es gibt durchaus Beispiele von Managern in Sport und Wirtschaft, die genau das liefern, was ich einfordere und die sind nicht die Schlechtesten.

            Und du solltest eines nie vergessen: NOCH sind wir ein Verein und die Vereinsmitglieder müssen die Arbeit des Vorstandes bewerten bei der Entlastung.

            Ich hab kein Problem damit, wenn sich manche Entscheidungen als falsch rausstellen. Aber ich hab ein Problem damit, wenn man die Eigenverantwortung dabei wegredet.

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        • Ich korrigiere mich: die Aussagen von Margreitter, die man heute lesen kann, sind sehr differenziert und gut. Gefällt mir.

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          Antwort
  • Und Alexander doch: Schwartz war vorher von manchen schon verhöhnt wurden. Und die Erwartung war, daß er uns jetzt den Aufstieg mit einer spielerisch besseren Mannschaft als Weiler bringt. Und man wollte nie akzeptieren, daß er dazu nicht die richtigen Spieler hatte. Und daß eine spielerische Entwicklung einfach nicht nach ein paar Wochen folgt.

    Also wer das nach den Abgängen (Füllkrug, Blum, Kerk usw.) und dem scheitern in der Relegation geglaubt hat muss ja hinter dem Mond gelebt haben.  Natürlich hat keiner was dagegen wenn man Kontakt hält kann nach oben, aber jeden wusste oder war klar, das wird eine schwieriger Saison vor uns haben. Also unter der überhöhten Erwartungshaltung wie du sie beschreibst, litt Schwartz nicht. Es wurde selbst von den Verantwortlichen noch nichtmal ein Saisonziel ausgegeben. Worunter er allerdings litt weil schnell klar war mit merkwürdigen Einwechslungen, Spielsystemen dass vieles nicht nachvollziehbar ist, was er macht. Das fing schon in Dresden an

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    Antwort
    • Es gab diese erhöhten Erwartungen im Umfeld. Und es gab massive Kritik, die weit über deine Argumente rausging und ihn als Mensch und Trainer abqualifizierten. Ich denke allerdings nicht, daß Schwartz darunter von Anfang an litt. Aber daß sie mit der Zeit zermürbend waren, kann ich mir schon vorstellen.

      Ich denke aber, daß es rückblickend eine Henne und Ei Diskussion ist. Waren halt Wechselwirkungen, die sich immer mehr verstärkt haben.

      Mein Irrtum ist, zu glauben, daß Rückhalt durch die Verantwortlichen diesen Prozeß jederzeit noch aufhalten kann. Irgendwann mal ist das wohl leider so wie bei einer Lawine, die losgetreten wurde.

      Umso wichtiger ist es, im Vorfeld klar abzustecken, welche Ziele man wie auf welcher Grundlage verfolgen will. Und daß sich alle Verantwortlichen darüber einig sind.

      Rückblickend denke ich aber auch, daß Bornemanns vornehme Zurückhaltung bzgl. Zielvorgaben in diesem Bereich nicht gerade die beste Lösung ist. Man muß auch den Fans Maßstäbe geben, an denen sie die Entwicklung messen können und darf sie nicht ihren Wunschphantasien überlassen.

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      Antwort
    • Ich sehe das so wie Juwe. Die meisten Fans konnten die Lage schon recht gut einschätzen.

      Um es mal klipp und klar zu sagen:

      Zu erwarten, dass man aufsteigt, war natürlich völlig überzogen. Aber das dürften auch nur die wenigsten erwartet haben.

      Zu erwarten, dass man nicht völlig abkackt, sondern zumindest im oberen Mittelfeld oder gar oberen Tabellendrittel dabei ist, war ganz sicher keine überzogene Erwartungshaltung.

      Aber das haben wir eben nicht geschafft.

      Sondern sind vielmehr völlig abgekackt, gerade zu Saisonbeginn, und leistungstechnisch sowieso. Das muss man auch einfach mal deutlich sagen, es war eben nicht nur so, dass man nicht mehr an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen konnte, sondern man hatte den Eindruck, dass nichts, aber auch gar nichts von dem, was diese Mannschaft stark gemacht hat, übrig geblieben ist.

      Wenn man den Leuten echt nicht zugesteht, mehr zu erwarten als das, was die Mannschaft uns Wochenende für Wochenende präsentiert hat, also dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Was soll denn dann bitte eine realistische Erwartungshaltung sein?

       

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      Antwort
      • In der vergangenen Saison lief viel über Kampfgeist und Mannschaftszusammenhalt. Das war weg. Das stimmt. Warum, darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein.

        Nur wollte doch jeder endlich auch eine spielerische Entwicklung sehen. Wenn ich dran denk, was auch hier über Weiler zu lesen war, nachdem die Erfolgsserie gerissen ist. Waren da schon andere Ansprüche da. Nicht das Gleiche, sondern Besseres geboten bekommen in dieser Saison.
        Gleichzeitig eben auch gute Ergebnisse neben deutlicher speilerischer Entwicklung. Und das ist manchmal einfach nicht gleichzeitig im Laufe der Saison möglich. Ziel sollte aus meiner Sicht in solch einer Übergangsphase das sein, was Hecking immer geschafft hat: am Ende der Saison nicht auf einem der letzten 3 Plätze stehen.

        Der andere Punkt ist eben, wie kann man die einzelnen Spieler so fördern, daß sie ihr Potential auch abrufen und das natürlich so schnell wie möglich. Ich hoffe, daß durch die Unterstützung aller Trainer Köllner da den richtigen Ansatz findet.

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        • Nur wollte doch jeder endlich auch eine spielerische Entwicklung sehen. Gleichzeitig aber eben auch gute Ergebnisse. Und das ist manchmal einfach nicht gleichzeitig im Laufe der Saison möglich. Ziel sollte aus meiner Sicht in solch einer Übergangsphase das sein, was Hecking immer geschafft hat: am Ende der Saison nicht auf einem der letzten 3 Plätze stehen.

          Dass die Ziele „nachhaltige sportliche Entwicklung“ und „kurzfristig möglichst gute Ergebnisse“ in gewisser Konkurrenz zueinander stehen und es schwierig ist, beides unter einen Hut zu bringen, da stimme ich dir zu. Unmöglich ist es jedoch nicht.

          Das Problem bei uns war aber halt, dass es weder das eine, noch das andere gab.

          Gerade Hecking sehe ich hier aber als denkbar schlechtes Beispiel. Eine spielerische Weiterentwicklung hat unter ihm bei uns doch kaum stattgefunden, ganz im Gegenteil, es wurde v.a. auf die Strategie gesetzt, wie man mit den begrenzten Mitteln bei uns möglichst großen sportlichen Erfolg hat (destruktive Spielweise, Fokus in der Offensive auf Standards usw.).

          Als er dann weg war, und Wiesehahn auch mehr spielerische Lösungen einbauen wollte, gings bergab… Auch bei Wolfsburg hat er es nicht geschafft, die Mannschaft als ganzes und auch individuelle Spieler groß weiterzuentwickeln.

          Ich bin gespannt, wie es für Hecking bei Gladbach laufen wird. Seine Spezialität ist, für die Mannschaft, die da ist, recht schnell ein Rezept zu finden mit dem man auch recht schnell erfolgreich ist. Aber das sich halt irgendwann abnutzt, wenn es keine Weiterentwicklung gibt. Dabei muss man auch festhalten, dass die Leistungen der Mannschaft lang nicht so gut waren, wie es die Ergebnisse erscheinen lassen.

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          • Ich finde im Laufe der Saison konnte man bei Hecking schon Entwicklungen sehen. Er mußte halt auch immer wieder von worn anfangen, weil in der nächsten Saison ein nicht unwesentlicher Teil der Spieler ausgetauscht wurde.

            Ich bin da auch skeptisch bzgl. seiner Einschätzung in Wolfsburg und auch bzgl der Einschätzung von Ismael. Ich hab es zwar nicht kontinuierlich verfolgt, aber ich hatte schon den Eindruck, daß sich auch dort immer wieder die Mannschaft entscheidend veränderte und daß die Erwartungshaltung dort ähnlich war wie hier und man einfach keine Geduld mehr hatte. Und damit natürlich auch den Trainer von den Spielern extrem abhängig machte. Vielleicht auch weil das dort mal mit Magath so schnell so großen Erfolg gab. Was ja auch eine Parallele zu Meyer´s Erfolg bei uns ist.

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      • 100% Zustimmung SCRamjet! Eine Mannschaft, die lieber den Ball nicht haben will und ihn deshalb, planlos nach vorne bolzt, ist eine mannschaft, die keinen Fußball spielen kann oder es verlernt hat.

        Diesem Treiben zu sehen zu müssen ist aber kein Angebot, sondern eine Zumutung.Und ich sage das unabhängig vom Tabellenplatz.

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  • „Beate:Übergangsphase das sein, was Hecking immer geschafft hat: am Ende der Saison nicht auf einem der letzten 3 Plätze stehen.“

    Du kannst aber schon noch unterscheiden zwischen 1. Bundesliga und 2.Bundesliga oder? Und welche Übergangsphase überhaupt wir hatten von Saisonbeginn an eine eingespielte Mannschaft im Kern. Transfers hier und da hat doch jede Mannschaft zum Saisonbeginn. Wir müssen doch in der 2.Liga anders performen als im der 1.Liga mit dem 4. oder 5. teuersten Kader.

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    • Ich hoffe es, aber in einer Woche erwarte ich mir keine Wunderdinge. Vor allem der Ausfall von Behrens tut weh, der von Mühl ist in meinen Augen leichter zu verkraften. Aber auf jeden Fall wird da (auch unfreiwillig) eine andere Mannschaft auflaufen als zuletzt.

      Im Gegensatz zu Schwartz sehe ich bei Köllner jetzt wirklich die Gefahr einer zu hohen Erwartungshaltung – der muss jetzt mit den Sperren und den drei neuen Knie-Verletzten ja wirklich mit dem letzten Aufgebot spielen.

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      • Im Gegensatz zu Schwartz sehe ich bei Köllner jetzt wirklich die Gefahr einer zu hohen Erwartungshaltung – der muss jetzt mit den Sperren und den drei neuen Knie-Verletzten ja wirklich mit dem letzten Aufgebot spielen.

        Das sieht er selbst aber ganz anders 😉

        Stimme dir sonst aber zu, die Gefahr, dass von Köllner zu schnell zu viel erwartet wird, ist durchaus gegeben. Aber die meisten Leute schätze ich doch als vernünftig genug ein, zu erkennen, dass nciht von heute auf morgen alles besser wird, und dass auch erkannt wird, wenn es ein klares Konzept gibt, das angestrebt wird. Meiner Ansicht nach ist am wichtigsten, dass eine Entwicklung erkennbar sein wird.

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      • Ja, Behrens tut weh. Allerdings hat er schon lange kein wirklichstes Spiel mehr gemacht. Vielleicht hilft ihm die Pause für das überwachste Spiel um wieder i Form zu kommen.

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        • Puh, die Autokorrektur vom Smartphone ist zäh. Da hätte ich auch chinesisch schreiben können…Sorry.

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  • Unser neuer Trainer macht ja einen sehr guten Eindruck in der ersten PK. Versprüht viel Optimismus, anstatt sich groß mit den Ausfällen zu beschäftigen redet er lieber über die, die zur Verfügung stehen. Man kommt nicht umhin, sich zu denken, dass er da das krasse Gegenteil zu Schwartz darstellt.

    Bin echt gespannt, wie am Sonntag die Aufstellung aussehen wird. Für den Sturm sieht er Baumann wohl auch als sehr ernsthafte Alternative.

    Redet auch viel über den Trainingsansatz, gerade auch die Bedeutung von Mintal fürs Stürmertraining, gerade bei Baumanns Entwicklung hat er demnach eine sehr wichtige Rolle gespielt.

    Hoffentlich kann die Mannschaft am Sonntag davon schon was umsetzen und tritt anders auf als zuletzt.

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    • PK hat mir auch gut gefallen. Man merkt die Freude an der Aufgabe und mir gefällt auch die Offenheit mit der Themen wie Baumann und Mintal behandelt werden.

      Köllner hat scheinbar ziemlich klare Vorstellungen wie das beim Club aussehen sollte von der U8 bis zur 1.Mannschaft. Das gefällt mir und erinnert mich ein bischen an den Kollegen Streich der ja auch aus dem Nachwuchsbereich kommend übernommen hat. Ich bin auch sicher er ist intelligent genug nicht die riskante Spielweise der U21 Ausbildungsmannschaft in die 2. BL zu transferieren.

      Ich habe Hoffnung dass das was wird und habe meine Entscheidung diese Saison nicht mehr ins Stadion zu gehen flux revidiert. Köllner hat recht, wir müssen die Mannschaft im Stadion unterstützen.

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  • Kann es sein, das unser Trainer nebenbei bei der Altneihauser Feierwehrkapelln tätig ist?

    Zumindest spricht er einen ähnlich unverständlichen Dialekt 😀

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    • Hab mich auch drüber gefreut, gefällt mir auch besser als schwäbisch, aber das ist was persönliches und hat nichts mit dem ehemaligen Trainer zu tun.

      So, muss los, schaue mir heute schon mal unseren kommenden Gegner an.

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    • Diesmal bin ich da dank verwandtschaftlicher Beziehungen in der Gegend klar im Vorteil: null Verständnisprobleme.

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      • Die PK war doch auch schon Dir gewidmet. Ein wenig kam es mir vor als ob Köllner alle deine Vorschläge umsetzt, wie beispielsweise viele Trainer oder hohe Verzahnung aller Mannschaften….usw.
        😉

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        • Ich hab grad eine neue Idee: wir brauchen gar keinen Cheftrainer mehr, sondern können das Geld (falls wir noch eines haben) in zusätzliche Trainer für die Profis investieren, die Köllner unterstellt werden.

          Köllner wird offiziell zum Leiter vom Trainingszentrum (NLZ und Profiabteilung), ist für die Spielkonzepte, Trainingsinhalte und Trainer verantwortlich und Bornemann für die Akquise von Spielern und Trainern, die dazu passen.

          Also Köllners Arbeitsgebiet ähnlich wie in Bochum das von Verbeek, evtl. sogar ein wenig mehr Verantwortung schon in Richtung Rangnick

          Damit würde eine Trainerentlassung bei den Profis auch nicht mehr solch einen tiefgreifenden Einschnitt bedeuten.

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          • Beate: „Köllner wird offiziell zum Leiter vom Trainingszentrum (NLZ und Profiabteilung), ist für die Spielkonzepte, Trainingsinhalte und Trainer verantwortlich und Bornemann für die Akquise von Spielern.“

            Genau so hat er sich in der PK ausgedrückt.

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            • Ja wäre doch super, wenn das offiziell so festgelegt werden würde. D.h. eben dann nicht, daß Köllner nachdem der neue Cheftrainer der Profis da ist, in seinen Aufgaben wieder auf das NLZ begrenzt wird, sondern offiziell zum Chef aller wird.
              Dann könnte Bornemann auch einen Trainer holen, der noch nicht Fußballlehrer ist, weil für den DFB Köllner der Cheftrainer ist. Würde unserem finanziell klammen Verein vielleicht auch helfen?
              Und ich könnte endlich aufhören, immer dafür zu plädieren den Trainer nicht zu entlassen,weil endlich mal eine kontinuierliche Entwicklung stattfinden soll.
              Wenn das darüber stehende Konzept weiter gilt, weil der neue Cheftrainer der Profis eben auch Köllners Vorgaben umzusetzen hat, wäre ein Wechsel, weil es persönlich mal nicht mehr passt, nicht so gravierend für den Verein.

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            • Ich hätte bei beiden alternativen Versionen nämlich ziemliches Bauchgrimmen.

              Nach bisherigen Gepflogenheiten wäre

              Version A Köllner gelingen ein paar erfolgreiche Spiele, er wird deshalb Cheftrainer der Profis und nach ein paar Monaten entlassen, weil die kontinuierliche Weiterentwicklung mal wieder stockt und einige Profis nicht mehr mit ihm können.

              Version B Köllner ist nur Interimscoach und kehrt danach ins NLZ zurück und der neue Cheftrainer wirft mal wieder alle Konzepte um, kommt mit neuen Ideen, wie die Spieler spielen sollen, ein Teil der Spieler passt nicht in sein Konzept, d.h. Bornemann muß den halben Kader tauschen und am Ende wird auch dieser Trainer entlassen, weil die Weiterentticklung mal wieder stockt, einige Profis nicht mehr mit ihm können …

              Meine Version würde unsere Abhängigkeit von einem Cheftrainer der Profis bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Profimannschaft reduzieren. Bornemann müßte nicht immer soviel Geld in einen neuen Trainer investieren, könnte auch junge, unerfahrenere, aber talentierte Trainer holen, die dann eben die Unterstützung von Köllner, Mintal, … haben.

              Ich nehm mal an, daß Köllner ziemlich ähnlich denkt. Und Bornemann hoffentlich auch.

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            • rainingsinhalte und Trainer verantwortlich und Bornemann für die Akquise von Spielern.“

              Bislang ist ihm da wenig gelungen in über 1 Jahr mittlerweile,  das gleiche bei seiner ersten Trainerbesetzung mit dem Alois Schwartz. Gibts da eigentlich noch jemanden am Valznerweiher oder scoutet der Chef persönlich?

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              • Freu mich auf morgen, dass wir und mal wieder treffen. Und mal wieder eine Trainer haben. Und ich nach fünf Minuten mich nicht übergeben muss, wenn unserer Mannschaft bei der Arbeit zusehe.

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  • Selbst Günther Koch ist vom neuen Trainer begeistert. Er meinte, dass das Training selbst geistig sehr viel von den Spielern abverlangte. Sinnloses Rumgeplenkel oder Fehlpässe werden hoffentlich abgestellt.

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  • Mir hat die PK auch gut gefallen. Allein die Tatsache dass er die Spieler positiv beschreibt trotz der letzten Ergebnisse fand ich gut. Auch interessant, dass er den Anspruch der Fans, dass man ein ordentliches Spiel sehen möchte + Spielidee, als logisch beschrieben hat. Mehr verlange ich doch nicht. Guter und interessanter Podcast, by the way.

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  • Klasse Podcast.
    Ich hätte ihn gerne schon eine Zeit eher gehört – das wäre bestimmt noch einen Zacken kontroverser gewesen.

    Die erste PK und der „Typ“ da vorne macht alles richtig.
    Von der Einordnung von Marek Montag über die positive Spielerbewertung statt Gejammer über Abgänge und Verletzte und damit indirekt die negative Spielerbewertung der Verbliebenen bis hin zum Anspruch den Willen auf den Platz zu bringen.

    Überzeugend. Souverän. Selbstbewusst. Sympathisch.

    Ich bin gespannt auf Sonntag.

    Vor der Saison tippte ich auf Platz 12.
    Ich korrigiere auf Platz 6.

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    • War wahrscheinlich keine Absicht finde aber marek Montag total witzig 😊😊😊

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      • Dito. Marek Montag ist genial, da steckt sogar irgendwie Morlock drin – Aufbruchstimmung!😃

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    • Habe mir deshalb auch extra den „warten wir ma 2-3 Spiele ab. Hoffe, dass wir dann immer noch positiv denken“ Post gespart…

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  • Pingback:KW 10/2017 | beGLUBBt

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