Analyse: Schrittweise voran #FCNDSC #FCN

Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: 1. FC Nürnberg vs. Arminia Bielefeld 1:0 (1:0) Der Club gewinnt nach drei Niederlagen am Stück und Trainerwechsel. Phasenweise bemerkte man diesen sogar schon.

Die Analyse:

FCNDSC
Startformation im 4-1-4-1

Michael Köllner musste auf vier Spieler, die in der Vorwoche unter seinem Vorgänger Alois Schwartz das Derby in Fürth verloren hatten, verzichten: Mühl und Behrens fehlten gesperrt, Gislason und Kirschbaum meldeten sich verletzt ab. Zusätzlich verzichtete Köllner in seinem Debüt als Profitrainer auf Patrick Kammerbauer und Constant Djakpa in der Startformation, so dass am Ende sechs personelle Veränderungen zu Buche standen: Raphael Schäfer ersetzte Kirschbaum, Dennis Lippert spielte statt Djakpa wieder Linksverteidiger. Ondrej Petrak rückte ins Defensive Mittelfeld, Tobias Kempe und Edgar Salli gingen auf die Außenbahnen. Zusätzlich überraschte Köllner noch mit Eduard Löwen als Debütanten. Der 20-Jährige, der unter Köllner in der U21 stets in der Innenverteidigung oder im Defensiven Mittelfeld agiert hatte, rückte als zentraler Mittelfeldspieler neben Möhwald in eine ungewohnte offensive Rolle. Zusätzlich zu Löwen gaben auch Stürmer Dominic Baumann und Mittelfeldspieler Philipp Förster ihr Debüt im Kader.

Michael Köllner ließ – wie sein Vorgänger – sein Team im ersten Spiel unter seiner Leitung im 4-1-4-1 als Grundformation auflaufen, wodurch Ondrej Petrak als zentralem defensiven Mittelfeldspieler die Schlüsselrolle zukam. Der Tscheche war Verbindungsspieler zwischen Abwehr und Angriff, sollte nach hinten für Stabilität und nach vorne für Schwung sorgen. Petrak schien die Verantwortung sichtlich zu genießen. Immer wieder nahm er sich des Balles an und verteilte ihn nach vorne oder zur Seite. Da er in der Zentrale von den ähnlich ballsicheren Möhwald und Löwen unterstützt wurde, entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein sehr kontrolliertes Spiel des FCN.

Auffällig war dabei, dass der Club im Spielaufbau beinahe völlig auf den langen Ball verzichtete. Teilweise wirkte es sogar so, als hätte Michael Köllner ein Verbot ausgesprochen dieses Mittel des Spielaufbaus zu wählen. Stattdessen geschah der Aufbau immer wieder mit flachen Bällen, ging immer wieder über die Zentrale und von dort dann auf Außen. Dabei gelang keineswegs jedes Zuspiel, doch eine Passquote von um die 80% nach einer halben Stunde zeigte deutlich eine veränderte Spielanlage, in Fürth und gegen Bochum waren diese Werte noch weit niedriger. Nach 35 Minuten zahlte sich die Spielkontrolle dann aus. Nach einem Einwurf von Möhwald legte Salli den Ball zurück zu Petrak, welcher den Ball flach ins untere Eck schlenzte.

Danach setzte etwas ein, das Michael Köllner nach dem Spiel als „Verlustangst“ bezeichnete. Der Club zog sich, vor allem nach der Halbzeit, etwas zu tief zurück, ließ dem Gegner etwas zu viel Platz und verfiel insgesamt wieder in alte Muster: Die langen Bälle ins Niemandsland wurden häufiger und auch die Robustheit in den Zweikämpfen und das allgemeine Pressingverhalten wurde schwächer. Zusätzlich verlor die Zentrale im Laufe des zweiten Durchgangs auch an Stabilität, da Ondrej Petrak am Kopf verletzt wurde und Eduard Löwen die Puste ausging. Erst spät reagierte Köllner darauf, indem er Löwen durch Kammerbauer ersetzte und aus dem 4-1-4-1 ein 4-2-3-1 machte. Dies brachte etwas Stabilität zurück, im Spiel nach vorne tat sich aber dennoch wenig.

Die wenigen Kontergelegenheiten wurden entweder nicht sauber genug ausgespielt oder aber von Bielefeld durch taktische Fouls gestoppt. Köllner wollte gegen Ende die Offensive noch beleben und wechselte den aufopferungsvoll kämpfenden, aber glücklosen Ishak aus. Für den Schweden kam Dominic Baumann ins Spiel, nach Löwen der zweite Debütant am Sonntagnachmittag. Der Ex-Dresdner erhielt den Vorzug vor Matavz, da der Slowene, so Köllner, eher „eine stehende Spitze“ darstellt, eine Qualität, die bei den sich bieten sollenden Konterchancen eher weniger gefragt gewesen wäre. Zu vielen Konterchancen kam der Club aber nicht, verteidigte aber gegen schwache Bielefelder den Vorsprung.

So endete die Premiere für Michael Köllner als Profitrainer erfolgreich. Es klappte längst nicht alles, was man sich vorgenommen hatte. Zu passiv war die zweite Halbzeit, zu sehr von der Angst noch Punkte abzugeben geprägt. Da die Punkte aber in Nürnberg bleiben, war es ein gelungener Schritt in die richtige Richtung. Die Mannschaft hat nicht nur seit Dezember das erste Mal wieder zu Hause gewonnen, sie hat auch das erste Mal seit acht Spielen wieder zu Null gespielt. Dass dies alles gegen einen sehr schwachen Tabellenletzten geschah, darf nicht vergessen werden, soll aber auch nicht zu sehr in den Mittelpunkt gestellt werden. Schließlich sind Heimsiege gegen Tabellenletzte keine Selbstverständlichkeit in Nürnberg. Die Mannschaft zeigte gerade bis zum 1:0, dass sie gewillt ist, Köllners Idee vom Fußball anzunehmen, auf lange Bälle als Stilmittel zu verzichten und kontrollierter zu agieren. Mehr als ein Schritt in Richtung „ansehnlicher Fußball“ war es nicht, es war aber auch nicht weniger, denn auch schrittweiser Fortschritt ist Fortschritt.

Die Zahlen:

NürnbergBielefeld
1
Tore
0
18
Torschüsse
6
6
Schüsse aufs Tor
2
9
Ecken
3
56,5
Ballbesitz (%)
43,5
76,9
Passquote gesamt (%)
69,8
89,3
Passquote eig. Hälfte (%)
84,9
62,0
Passquote geg. Hälfte (%)
51,8
16,9
Lange Pässe (%)
24,0
55,3
Gewonnene Zweikämpfe (%)
44,6
21
Fouls
19
116,02
Laufdistanz (km)
112,5
2
Abseits
0

Trainerstatement:

„Wir sind erleichtert und auch ein Stück weit zufrieden, dass wir unsere Fans mit drei Punkten beglücken konnten. In der ersten Halbzeit haben wir ein richtig gutes Spiel abgeliefert, trotz der ganzen personellen Umstellungen. Das einzige Manko war, dass wir es verpasst haben, noch vor der Pause den Deckel drauf zu machen. Es war dann klar, dass die Arminia in der zweiten Hälfte sich noch einmal gegen die Niederlage stemmen würde, da mussten wir auf der Hut sein. Allen im Verein, vom Aufsichtsrat bis zu den Mitarbeitern, tut es gut, dass wir den Dreier geholt haben.“

Die Spieler im Einzelnen:

Raphael Schäfer 8 Notenpunkte (3, numerisch: 3.00)
"Die Mumie kehrt zurück," kommentierte Schäfer selbst sein Comeback. Eine gute Parade in der zweiten Halbzeit, sonst quasi beschäftigungslos. Abschläge ohne Präzision.
Miso Brecko 5 Notenpunkte (4, numerisch: 4.00)
Stand oft schlecht im Raum, offensiv mit unglücklichen Flanken. Immerhin mit ordentlichen Defensivzweikämpfen, wenn er mal in sie kam.
Georg Margreitter 8 Notenpunkte (3, numerisch: 3.00)
Herr der Lüfte. Köpfte defensiv wie offensiv vieles weg. Grundsolide ohne zu glänzen.
Dave Bulthuis 7 Notenpunkte (3-, numerisch: 3.33)
Etwas zweikampfschwächer als Margreitter, was gegen biedere Bielefelder kaum ins Gewicht fiel.
Dennis Lippert 7 Notenpunkte (3-, numerisch: 3.33)
Zwei schöne offensive Flankenwechsel, sonst nach vorne wenig auffällig. Defensiv mit gutem Stelllungsspiel, aber schwachen Zweikampfwerten.
Ondrej Petrak 11 Notenpunkte (2, numerisch: 2.00)
Man of the Match. Nicht nur wegen seines Tores bester Nürnberger. Beste Passquote, zweitbeste Zweikampfquote. Lenkte das Spiel mit Übersicht. Vergab allerdings vor seinem 1:0 schon eine Riesenchance.
Tobias Kempe 6 Notenpunkte (4+, numerisch: 3.67)
Fehlte die Bindung zum Spiel, spielte verhältnismäßig viele Fehlpässe, machte zum Teil durch schlechtes Defensivverhalten Räume hinter sich auf.
Eduard Löwen 10 Notenpunkte (2-, numerisch: 2.33)
Starkes Debüt des 20-Jährigen. Glänzte mit Robustheit, Übersicht und Passgenauigkeit. Baute nach der Pause etwas ab, daher auch nach 74 Minuten ausgewechselt.
Kevin Möhwald 9 Notenpunkte (3+, numerisch: 2.67)
Wurde immer wieder durch Fouls im Umschaltspiel daran gehindert mehr Einfluss aufs Spiel auszuüben. War aber insgesamt wieder präsenter als in den Vorwochen, profitierte davon einen Nebenmann zu haben.
Edgar Salli 10 Notenpunkte (2-, numerisch: 2.33)
Bonuspunkt für die Vorlage zum 1:0. War sehr agil und arbeitete auch viel nach hinten mit. Es gelang nicht immer alles, beschäftigte aber mit seinem Tempo immer wieder die Bielefelder Abwehr.
Mikael Ishak 4 Notenpunkte (4-, numerisch: 4.33)
Nur 29 Ballkontakte in 83 Minuten zeigen, wie wenig Bindung der Schwede zum Spiel hatte. Zusätzlich endeten fast 40% seiner Ballaktionen mit einem Ballverlust. Hat Potential, das er auch manchmal mit feinen Annahmen zeigt, muss sich aber steigern.
Patrick Kammerbauer Note -
Kam in der Schlussphase für Löwen. War umsichtig und ballsicher.
Dominic Baumann Note -
Ersetzte in der 83. Minute Ishak. Dribbelte sich einmal fest, spielte aber keinen Fehlpass. Deutete mit einigen Läufen an, was er kann.
Even Hovland Note -
Kam in der 88. für Kempe. Sollte den Vorsprung sichern, hätte das beinah durch einen überhasteten Pass auf Salli sabotiert.

87 Gedanken zu „Analyse: Schrittweise voran #FCNDSC #FCN

  • Gute Notengebung, treffende Spielbeschreibung!
    Zufall, dass Petra sein stärksten Spiel just dann macht, als der neue Trainer mit neuer, offensiverer Ausrichtung und Flachpässen spielen lässt?

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    • Da Petrak ja nun unter vielen Trainern nicht zum Zug kam, allerdings schon unter Schwartz anfing zu zeigen, dass er es kann, glaube ich nicht, dass man hier einen direkten Zusammenhang sehen muss. Ich bin ja ein großer Fan von ihm – würde aber seine Sicherheit gerne gegen einen stärkeren Gegner bestätigt sehen. Wenn ihm dann Anspielstationen im Zentrum helfen, dann reden wir noch mal drüber 😉

      0

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  • Even Hovland Note –
    Kam in der 88. für Kempe. Sollte das Unentschieden sichern…

    Neenee, vermeiden sollte er es, vermeiden, nicht sichern 😉

    3

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  • Ich will euch ja nicht die gute Laune nehmen, aber im Vergleich zu dem Spiel gegen Bielefeld unter Schwartz gibt die Statistik nicht viel her:

    Tore                                                                   Schwartz 3                      Köllner 1

    Torschüsse                                                                        21                                  8

    Schüsse aufs Tor                                                                7                                  6

    Ecken                                                                                     4                                  9

    Ballbesitz                                                                          64,2                                 56,5

    Passquote                                                                        76,6                                  76,9

    eigene Hälfte                                                                    87,1                                  89,3

    gegnerische Hälfte                                                          63,2                                   62,0

    gewonnene Zweikämpfe                                                 56,9                                  55,3

    Fouls                                                                                    17                                      21

    Laufdistanz                                                                         112,08                              116,2

    Der einzig deutlich positive Trend ist bislang die Laufdistanz. Was einerseits Margreitters Aussage, daß Fitneß kein Problem ist, stützt, andererseits die Frage aufwirft, was die Spieler anderes gehindert hat mehr zu laufen als ihre Unlust, das unter Schwartz zu tun.

     

    Und bitte mißversteht mich nicht: auch mir gefallen die Aussagen/medialen Auftritte von Köllner mehr, ich mag diese knorrige oberpfälzer Art mehr als das Schwäbische Aufzählen aller Verluste.

    Nur ist das nach wie vor kein Grund jetzt die Mannschaft aus der Pflicht zu nehmen, ihre Leistung endlich mal nicht nur zu konservieren, sondern in den nächsten Spielen kontinuierlich zu steigern.

    Ich hoffe dabei, daß diese Kombination aus individuellen Intensivtrainingseinheiten durch alle Trainer und die gezielte taktische Mannschaftsschulung durch Köllner Früchte tragen wird in den nächsten Spielen.

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    • „Ich will euch ja nicht die gute Laune nehmen, aber…“ – Ich habe gelernt, dass alles vor dem „Aber“ in solchen Sätze irrelevant ist. 😛

      Spiele mMn nur marginal vergleichbar, da Bielefeld im Hinspiel die letzte halbe Stunde zu zehnt war und da dann auch ein bisschen auseinander fiel. Die Schlussfolgerung, die Mannschaft jetzt nicht aus der Pflicht nehmen zu dürfen, unterschreib ich, steht ja letztlich auch so oben drin „kleiner Schritt“, aber von Schritt zu Schrott ist es auch nur ein Buchstabe, also wachsam bleiben.

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      • Nein, das war diesmal ernst gemeint. Ich will euch die gute Laune nicht nehmen. Ich hoffe, sie hält an.

        Zuviel Euphorie, die sich nicht an Fakten orientiert, könnte dies jedoch schnell wieder kippen lassen. Weil so wie ich uns kenne, die Erwartungshaltung schnell wieder steigt.

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        • Ich finde die Reaktion auf gestern eigentlich angenehm realistisch. Phasenweise gut, phasenweise Verbesserungspotential, war eigentlich der einhellige Tenor. Von daher seh ich da noch keine Gefahr.

          Ob das nach dem 4:0 in Berlin und der Geburt einer neuen Mannschaft immer noch so ist, bleibt natürlich abzuwarten. 😉

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        • Beate: Zuviel Euphorie, die sich nicht an Fakten orientiert, könnte dies jedoch schnell wieder kippen lassen. Weil so wie ich uns kenne, die Erwartungshaltung schnell wieder steigt.

          Hast du das Spiel am Sonntag überhaupt gesehen? (Erbitte Antwort auf die Frage) Wenn man das liest hat man echte Zweifel. Es mit dem Hinspiel zu vergleichen bei dem Bielefeld schon Anfang der 2 Halbzeit die rote Karte sah und ein gewisser Burgstaller bei uns auch noch dabei war, der das Spiel an sich riss, der Vergleich von Zahlen ist daher ansich Humbug, man muss ein Spiel auch lesen können. Bei dem Spiel am Sonntag waren bis zu 4 U21 Spieler auf dem Platz und kein Burgstaller, der einfach ein überdurchschnitttlicher Spieler war, wie man jetzt in Schalke sieht. Das waren ganz andere Voraussetzungen.

          Köllner hatte gerade mal ein paar Tage mit den Profis und für den Zeitpunkt erfreut es der Versuch wieder mehr Fußball zu spielen und zwar sichtbar.

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          • Ja, ich hab das Spiel gesehen. Und ich hab auch gesehen, daß es von Bielefeld in der 1. Halbzeit nicht viel zu sehen gab. Und das Passspiel besser war.

            In der 2. Halbzeit aber den Ausgleich nicht zu befürchten, klingt für mich schon sehr optimistisch.

            Und ich denke, man kann all meinen Posts entnehmen, daß ich Köllner sehr positiv sehe. Da brauchst du nichts verteidigen, was er tut.

            Nur und das sollte man doch wohl mal feststellen dürfen (auch Köllner hat das angesprochen): Trainerwechsel führen sehr oft erst einmal dazu, daß die Mannschaft sich wieder besser präsentiert.

            In den wenigsten Fällen führt dies allerdings dazu, daß dieser Positiveffekt sich dauerhaft hält.

            Daß ich darauf hoffe, daß es diesmal anders läuft, liegt auch an einer Entscheidung Köllners, die ich sehr begrüße: daß er alle Trainer nutzt, um individuell trainieren zu lassen.

            Daß man damit die Schwächen einzelner Spieler individueller und auch effektiver angehen kann, sollte doch wohl unstrittig sein.

            Da Köllner, der Trainer ist, der so etwas umsetzt und Schwartz ein Trainer war, der so etwas nicht umgesetzt hat, ist für mich Köllner auch der fortschrittlichere Trainer.

            Und ich habe die große Hoffnung, daß er endlich das realisieren kann, was schon so lange auf sich warten läßt: eine Weiterentwicklung der Mannschaft trotz all ihrer noch vorhandenen Defizite, die in absehbarer Zeit auch seine Spielphilosophie über 90 Minuten lang auf dem Platz erkennen läßt.

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          • Statistische Werte zu vergleichen ist erst einmal nie Humbug – welche Schlüsse man aus dem Vergleich zieht, ist ja dann noch einmal eine andere Sache. Macht Beate ja auch nicht, sondern hinterlegt es quasi nur mal. Ich bin da auch ganz bei ihr, auf die Euphoriebremse zu steigen – ich verspreche mir auch viel von Köllner, weil es scheint als ob er genau das Gegenmodell zu Schwartz ist, dass ich mir ja immer ausgemalt habe. Aber ob das jetzt schon die Wende war, oder eben nur ein knapper Sieg gegen den Tabellenletzten, weiß ich nicht.

            Was wäre denn, wenn Köllner mit seinem Spielstil die nächsten Wochen gehörig an die Wand fährt und dann aus Hilflosigkeit zum Loisl wird? Dann bewertet man das Spiel trotz evtl. vielversprechender Ansätze im Nachhinein mit Sicherheit anders.

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            • Statistische Werte zu vergleichen ist erst einmal nie Humbug

              Mal ehrlich, langsam sollten wir über ein ganz neues Krankheitsbild nachdenken:

              Die manische Statistitis – häufig auftretend unter unzufriedenen Fußballfans, die einen Trainerwechsel herbeisehen oder ihn rechtfertigen möchten.

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              • Würde mich jetzt mal interessieren, worauf du das beziehst. Bis vor kurzem war das hier Beate (und Armin) gegen des Rest pro aktueller Trainer. Sie durfte sich da anhören, nicht kritisch genug zu sein. Wenn sie jetzt etwas zu bedenken gibt, ist es auch wieder falsch?

                Ist ja nun (explizit!) nicht so, dass sie die Ablösung des Trainers fordert. Und so, denke ich, kann man auch mein Statement lesen. Der „Rest“ (um das mal zu vereinfachen) dagegen ist ja nun von der großen Euphorie-Epidemie betroffen. Also wie kommst du auf diese Diagnose?

                Ich bin nach wie vor dafür die Arbeit (u.a.) des Trainers hier kritisch zu begleiten. Möglichst sachlich halt. Und gewonnen hat Köllner einfach noch nicht viel – lediglich ein Spiel gegen einen schwachen Gegner.

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                • Das ist etwas unglücklich rübergekommen.

                  Es sollte nur ein scherzhafter „Zwischenruf“ sein, weil zur Zeit doch eine Menge Zahlen unterwegs sind.

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            • a trainer , 2modelle. erlaubt  sei  die  frage  was  die  sogenannte  vereinsfuehrung  denn  nun  will?vielleicht  noch  ein  drittes?  das  koennte  dann in  der  regionalliga  passen

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      • Und du hast damals eine Steigerung der spielerischen Elemente wahrgenommen. Insofern: so schlecht kann das damals auch nicht gewesen sein.

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        • Ja, ich erinnere mich. Gibt schon vergleichbare Elemente (vorher schlecht gespielt über lange Zeit, erster Sieg nach längerer Durststrecke, spielerisch besser als vorher, etc.), n Platzverweis verändert dennoch die statistische Struktur des Spiels so, dass ich zumindest Teile der Statistik schwer vergleichbar finde.

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          • Ebenso schwer vergleichbar wie mit den letzten Spielen unter Schwartz.

            Ich will Schwartz nicht weiter verteidigen. Ich habe akzeptiert, daß es einen Punkt gibt, an dem es Unsinn ist, weiter am Trainer festzuhalten.

            Und ich habe auch akzeptiert, daß meine Idee, mit Schwartz das umzusetzen, was jetzt Köllner tat (die anderen Trainer einspannen) zu dem Zeitpunkt keinen Sinn mehr machte, weil er nicht mehr den Rückhalt hatte und weil das als Degradierung wahrgenommen worden wäre und seine Autorität weiter untergraben hätte. Und weil es ja auch nicht der Plan von Schwartz gewesen wäre, sondern es ihm verodnet worden wäre.

            Ich bin überzeugt, daß diese Entscheidung Köllners ein wichtiger Aspekt ist und die Chance erhöht, daß mehr Spieler innerhalb kürzerer Zeit ihr Potential abrufen können.

            Ob es ein Vorteil ist, daß es dabei nicht mehr um den Aufstieg geht, sondern nur aus finanziellen Gründen um eine möglichst gute Endplatzierung wird sich zeigen.

            Ich bin auch gespannt, wie das alles weitergeht. Ob Köllner Cheftrainer wird, wer dann seinen Posten im NLZ übernimmt.

            Wenn ich Bornemann richtig verstanden hab gestern, wird es ja leider nichts mit einer Umstrukturierung, die es ermöglichen würde auch personell das NLZ mit der Profiabteilung zu verzahnen.

            Was möglicherweise auch daran liegen könnte, daß man die Profiabteilung ja ausgliedern will. Vielleicht muß dann da ein klarer Schnitt sein?

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            • „Beate60 sagt:

              Köllner hat bislang durchschnittlich noch später gewechselt als Schwartz und hatte großes Glück, daß in dieser kritischen Phase Schäfer mal wieder eine Glanzparade zeigte, die den Ausgleich durch einen Drecksschuss verhinderte“

              Nicht wundern ich hab das mal aus dem Spieltagsbericht genommen, denke es passt aber auch hier. Und ja ich gebe dir Recht, dass die Wechsel sehr spät erfolgt sind. Aber als Trainer ist man auch nur gezwungen zu handeln wenn es nicht läuft. Bis zur 60.-70. Minute war die Mannschaft dominant und überlegen,  da brauche ich als Trainer nichts zu verändern.

              Wir werden sehen und beobachten  ob das auch noch so ist, wenn wir mal hinten liegen und ein Eingreifen notwendig wird. 😉

              Ach ja und @Flo: Kann es sein, dass Löwen auch einen kleinen „der Lehrer mochte in schon in der U21“ – Bonus genießt ? 😀

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              • Also sorry, aber die 2. Halbzeit war durchgängig schlechter. Weniger Dominanz, mehr alte Muster.Wenn du mir nicht glauben magst, lies die Berichte von Florian und Alexander.

                Und ich bin mir sicher, unter Schwartz wäre moniert worden, weshalb man Ishak nicht früher austauscht.

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                • Und ich bin mir sicher, unter Schwartz wäre moniert worden, weshalb man Ishak nicht früher austauscht.

                  Es macht dabei aber einen großen Unterschied, ob man in Führung liegt oder einem Rückstand hinterher rennt.

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                • @scramjet, sorry wenn das jetzt wieder Rcihtung Rechthaberei bei mir geht: bei Schwartz ist das auch kritisiert worden, wenn wir nicht zurücklagen.
                  Und es ist auch ein wenig unfai von Holle, meine Aussage bzgl. Auswechslungen hier rüberzuholen, denn letztlich hab ich den Vergleich ja ursprünglich ironisch gemeint. Denn natürlich ist es absurd, den Durchscnittswert von Schwartz mit dem aktuellen Durchschnittswert von Köllner diesbezüglich zu vergleichen. :mrgreen:

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                • Ich trainiere derzeit nur Kleinfeld und da darf man soviel ein und auswechseln wie man will, aber auch hier (oder gerade hier) muß ich auf die Stimmung im Spiel eingehen.

                  Wären wir 0:1 zurückgelegen , gäbe ich dir sofort Recht.  Aber so war, wie Florian schon schreibt, ein Bemühen von Ishak zu sehen und ich muß als Köllner den Jungen zudem Spielzeit geben und integrieren. Baumann ist ja dann auch noch gekommen wegen dieser Einsatzzeiten und Matavz hat nun leider den schwar(t)zen Peter , weil Köllner richtigerweise (Ende der Leihe zum Sommer)  an die Vorteile des Vereins denkt, so zumindest mein Eindruck.

                  @Florian, der Herr Zenger mit seiner Benotung natürlich.  😉

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                • Wen hätte er denn realistisch noch bringen können? Baumann hatte knapp 24 Stunden vorher 90 Minuten in Burghausen gespielt, den mehr als 15 Minuten spielen zu lassen, wäre sehr mutig. Und sonst waren mit Förster, Djakpa, Hovland, Kammerbauer und Matavz niemand der wirklich sinnvoll gewesen wäre, wenn man Konter spielen will/kann/muss. Dazu noch die Frage, ob Petrak durchhält nach der Kopfverletzung, Löwen war platt, da muss man auch Wechsel vorhalten.

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                • Naja, den Fall, dass wir nicht zurücklagen, gab es unter Schwartz ja nicht allzu oft…

                  An Kritik, dass bei eigener Führung nicht offensiv gewechselt wurde, kann ich mich jetzt nicht erinnern.

                  Und auch bei Gleichstand sehe ich den Fall grundsätzlich anders als bei eigener Führung. Ziel soll doch sein, zu gewinnen, d.h. man ist gezwungen, noch mind. ein Tor zu schießen. Wenn ich führe, muss ich das nicht zwingend (auch wenn es natürlich immer sinnvoll ist, weiter nach vorne zu spielen).

                  Wenn ich aber ein Tor schießen will, aber nach vorne ne Stunde lang einfach nichts funktioniert, ist es dann sinnvoll, einfach so weiterzumachen? Meiner Meinung nach nicht. Klar können auch Wechsel verpuffen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sich durch nen Wechsel was bessert sehe ich als größer an als die, dass sich noch was tut.

                  Dazu war es gestern ja so, wie Florian bereits erläutert hat, dass die Alternativen äußerst dürftig waren bzw. für die aktuelle Situation nicht passend. Dann war unter Schwartz i.A. anders.

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            • Jetzt hak doch deinen Schwartz einfach mal ab, der müde Alois ist Geschichte, der hat auch immer zurückgeblickt mit seinem Gejammer.

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          • ein fussballspiel  wird  immer  noch  auf  dem  platz  gewonnen(oder  bin ich  zu alt geworden?) nicht  im statistikheft   was  soll denn der quatsch. fussball ist  ganz  einfach: mach  ein  tor  mehr  als  der  gegner. nur  koennen  muss  mans  aweng  und  das  ist  beim  club  die crux

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  • Treffend analysiert. Hab ein ähnliches Spiel gesehen. 🙂

    Endlich gute Nachrichten und Hoffnung auf Besserung. Nur leider bezeichnend, dass dann die Schlagzeile in regionalen Medien das Stimmungstief in der Nordkurve thematisiert…

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    • Nimm das doch positiv, wenn es auf dem Platz nicht allzu viel zu kritisieren gibt, dann muss man als Presse halt neben dem Platz schauen..

      Es ist abeber schon etwas seltsam , wenn das infantile Gebaren und die Hoheitsansprüche (unsere Kurve), dermaßen unkommentiert verbreitet werden.

       

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    • ich sehe das eher positiv:

      wenn die Nordkurve auf visuelle Unterstützung verzichtet, dann wird wenigstens auch nicht gezündelt. Hat was! :mrgreen:

      Wenn sich die bockigen Kinder selbst um ihre Ausdrucksmöglichkeiten und v.a. Aushängeschilder bringen wollen, kann man ihnen auch nicht helfen. Meeske hat meine vollste Sympatie!

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  • Das waren doch gestern vielversprechende Ansätze. Ich denke auch das in der 2. HZ die Puste ausging. Interessant auch, dass erstmals wieder Standards gefährlich waren. Die ersten 5 Ecken von Kempe getreten waren gut und fanden immer einen Abnehmer. Vor allem das Aufbauspiel in HZ1 hat doch gezeigt was die Spieler können. Ich fand die Arminia übrigens nicht schwach. In HZ2 haben die nochmals mächtig Druck gemacht.

    Weiter so Herr Köllner!

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    • Interessant auch, dass erstmals wieder Standards gefährlich waren. 

      Wir sind nach wie vor die Mannschaft mit den meisten Toren nach Standards, also da sehe ich jetzt keinen so großen Unterschied zu der Zeit unter Schwartz.

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  • Habe gestern das gesehen, was ich mir erhofft hatte – dass die Ansätze in die richtige Richtung erkennbar ist und es dann hoffentlich auch mit einem Sieg belohnt wird. Dabei hat sicherlich auch der Gegner mit seiner teils indiskutablen Leistung beigetragen.

    Das sollte jetzt erstmal etwas Ruhe verschaffen – noch in den Abstiegskampf verwickelt zu werden, diese Sorgen kann man nun getrost beiseite legen, gleichzeitig hat man gesehen, dass die Mannschaft durchaus Fußball spielen kann. Dass nicht sofort alles klappt, ist klar.

    Zu bemängeln ist eigentlich nur, dass der Sieg nicht höher ausgefallen ist, ganz speziell, dass aus den vielen Standards nicht mehr Torgefahr entstanden ist.

    Der Schachzug mit Löwen war durchaus überraschend, aber in der Nachbetrachtung dann eine völlig richtige Entscheidung, auch wenn ich Löwen einen oder zwei Punkte weniger gegeben hätte. Man hat aber auf jeden Fall gesehen, dass es keine Entscheidung gegen Kammerbauer sondern für Löwen war.

    Kammerbauer dürfte aber sicherlich nach Breckos mäßigen Auftritten wieder eine Option für die RV-Position in den nächsten Spielen sein.

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  • Eine Bemerkung zu Salli: Ich fand ihn tatsächlich auch einen der auffälligsten Clubspieler. Aber seine Vorlage zu Petraks 1:0 war, glaube ich, gar nicht so gewollt. Vielmehr habe ich nach dem Betrachten der Wiederholungen und Zeitlupen den Eindruck, als wollte Salli Möhwald anspielen, der noch näher zu ihm als Petrak stand. Nur leider war der Pass auf Möhwald so ungenau, dass er in den Lauf von Petrak rollte…

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    • Salli hat mich total positiv überrascht. Läuferisch stark verbessert, kaum Bälle verloren und kreativ in der Offensive. Ich hätte ihm sogar 11p gegeben. Überhaupt: 116km Laufleistung der Mannschaft müssten Saisonrekord sein. Unter AS hatten wir oft knapp 110km

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  • Salli das waren Licht und Schatten, sehr agil viel ging aber auch schief, weil er oft den einfachen Pass nicht spielt sondern noch einen Haken macht. Er hatte aber da sind wir beim Licht auch einige gute Aktionen dabei ua. beim Tor. Wenn er jetzt noch die schlechten Aktionen mit häufigen Ballverlusten weg lassen würde… 🙂 wärs richtig gut

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    • Bei Salli war es eigentlich schon immer so. Man wird ihm diese Haken vermutlich auch nicht ganz austreiben können. Trotzdem fiel er als Aktivposten auf. Ob die Torvorlage zu Möhwald sollte oder nicht ist unwichtig. Er hat immer wieder Ansätze gezeigt, dass er bis zur Grundlinie dribbeln möchte und dann in den Rückraum legt. Ein sehr sinnvolles Mittel wenn man dann mit Wucht aus dem Mittelfeld nachrückt. Das hat nach dem Tor noch 1-2 mal gut funktioniert, da fehlte nur der Abschluss.

      Aber Salli kann mit seiner Geschwindigkeit und seinen Dribblings genau solche Situationen provozieren und einleiten. Da ist er sinnvoller als z.B. Kempe, der das zwar technisch draufhat aber von der Geschwindigkeit Probleme damit haben dürfte.

      Bei Salli sehe ich mehr Einsatzzeiten in Zukunft. Er hat sich gut präsentiert – genauso wie Möhwald, der ja wie befreit aufgespielt hat.

      Trotzdem muss man auf die 2. Halbzeit hinweisen. Da hat das Spiel nach vorne weniger präzise funktioniert und die langen Bälle wurden wieder nach vorne geschlagen. Vielleicht eine Reaktion der Spieler auf früher pressende Gegner.

      Ich bin gespannt auf die nächsten Wochen.

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  • Ist eigentlich jemanden aufgefallen, dass 55% Zweikämpfe gewonnen wurden? Waren wir diese Saison jemals über 50%???

    Es hat Spass gemacht gestern.. Weiter so. Der Rest kommt von allein!

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    • Ja hab ich doch weiter oben geschrieben, auch wenn die Zahlen dann etwas verrückt sind: Unter Schwartz Hinspiel gegen Bielefeld 56,9 gewonnene Zweikämpfe

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      • Ich biete ebenfalls 56,9% aus dem Heimspiel gegen Lautern -> #FCNFCK

        Man beachte die Laufleistung von 120km.

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  • Die Bewertung von Kempe ist meiner Meinung nach etwas hart, da er viele gute Standards getreten hat, welche den Großteil unserer Torchancen in Halbzeit eins eingeleitet haben und einen starken Freistoß in Halbzeit zwei, was in der Bewertung nicht erwähnt wird.

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    • Ja, und witzigerweise hat der Sky-Kommentator immer Möhwald und Kempe als beste Spieler herausgehoben. Also einer liegt dann wohl nicht ganz richtig… 😉

      Ich schätze mal, die Wahrheit liegt in der Mitte.

      Salli hat für mich vielleicht sein bestes Spiel bisher gemacht. Nicht nur, dass er einige Male überaschend gute Übersicht gezeigt hat, er lieferte auch die meisten km ab und die meisten Sprints. Er war also auch einer der aktivsten. Natürlich gelingt nicht alles, aber wer viel macht, kann auch mehr falsch machen als einer, der sich nur versteckt und Alibipässe spielt.

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    • na toll das der  club schon mal einen  hat  der  ne  ecke  schiessen  kann( haett ich  nie  gefordert  fuer  das  bisschen  geld  das  er  bekommt)   nur  lachhafte  komentare  von wahren  experten

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  • Also Schäfer hätte ich auch 1-2 Punkte mehr gegönnt, ich habe im Spiel 3 sehr gute Reaktionen gesehen nicht nur eine. Eine sah man vermutlich von der anderen Seite nicht so, da saß ich schräg hinter dem Tor als eine Flanke an den langen Pfosten irgendwie schon im Aus schien (optisch) der Bielefelder Stürmer ist den Ball aber überraschend doch noch auf eine Lücke am kurzen Pfosten brachte, Schäfer hat da blitzschnell noch seine Hüfte hingebracht, ich glaube einen unerfahrenen Torwart hätte der Bielefelder damit überrascht. Da hat man Schäfers Routine gesehen.

    Zu den Abschlägen die angeblich nicht ankamen, Schäfer eröffnete doch so gut wie immer das Spiel mit Pässen auf Bulthuis oder Margreitter, an lange Abschläge kann ich mir nur an sehr wenige erinnern, die kamen aber an bei Ishak nur der konnte sie nicht behaupten.  So aus dem Stand ins Spiel, ich hätte Schäfer 1-2 Punkte mehr gegeben, für mich spielte er fehlerfrei und bei drei brenzligen Szenen war er auf dem Posten.

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  • So langsam stirbt die alte Garde der Clubfans aus . Heino Hassler mit 61 am Samstag verstorben . Ihn werden hier sicher nicht viele gekannt haben. Aus dem Fanclub Seerose hervorgegangen und später für unseren Club und dem DFB und Fanbereich tätig

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    • Na und ob ich ihn kenne. Besonders in Erinnerung blieb mir, dass er fast immer gute Laune zu haben schien. Egal wie brenzlig es wieder einmal beim Club zuging, er blieb stets positiv denkend!

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  • Ob die Profis dauerhaft mehr leisten können und werden, wird sich nicht innerhalb weniger Wochen feststellen lassen. Es bleiben aber immerhin noch 10 Spiele bis Saisonende. Und ich denke, durch das Intensivtraining, das Köllner jetzt eingeführt hat, kann somit jeder Profi zeigen, daß seine Leistungen in einzelnen Spielen keine Eintagsfliegenleistung sondern ein Dauerlauf sind. Und es bleibt abzuwarten, ob die Begeisterung an der neuen Trainingsinhalten andauert oder ob so mancher Spieler am Ende doch wieder gelangweilt davon ist.

    Insofern könnte Bornemann hierdurch noch einmal wichtige Hinweise bekommen, welcher der Spieler wirklich für die nächste Saison weiter verpflichtet werden sollte.

    Damit meine ich jetzt allerdings nicht die jungen Spieler. Daß von denen in den nächsten Spielen Leistungsschwankungen möglich sind, ist, denk ich, ihrem Entwicklungsstand geschuldet.

    Da Köllner sie schon aus dem NLZ kennt, hat er hier vielleicht den Vorteil, dann besser beurteilen zu können, ob sie mitder nötigen Ernsthaftigkeit weiter an ihrer Karriere arbeiten oder ob sie zu schnell zufrieden sind mit dem Erreichten. Und vielleicht kann er sie da auch besser motivieren als Schwartz.

    Rückblickend kann ich es ja sagen: was mir bei Schwartz mal negativ auffiel, war, als er nach den ersten guten Leistungen von Sabiri, diesen charakterisiert hat mit, er neige ein bißchen zu Überheblichkeit. Wahrscheinlich hab ich die Konsequenzen solch einer Haltung in bezug auf die Motivation der Spieler unterschätzt.

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    • Das ist jetzt mMn Überinterpretation: Das hat Köllner über Sabiri letztlich auch gesagt, auch quasi (semi-)öffentlich gegenüber uns im Gespräch nach dem Spiel. Er hat’s etwas verklausulierter (und damit geschickter) ausgedrückt, aber wenn man z.B. Laaß‘ Artikel über Sabiri nach dem 3:3 gegen Bayern II liest, ist das schon auch deutlich. Da waren beide Trainer der Meinung, dass er das nötig hat, immer mal ermahnt zu werden.

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      • Naja, aber es ist schon ein Unterschied, wie man das sagt. Und das von Schwartz war halt zu lesen als Sabiri ins Blickfeld der Öffentlichkeit gelang. Das kann einen Spieler schon frusten und das Vertrauen in seinen Trainer schmälern.

        Aber ich will das auch nicht überbewerten.

        Weit wichtiger ist, daß man den Spielern nicht jedesmal die Entschuldigung anbietet, daß es am Trainer liegt, wenn sie nicht die mögliche Leistung zeigen, sondern ihre Eigenverantwortlichkeit betont, sich trotz guter Leistung weiter im Training anzustrengen und jedesmal neu den Trainer zu überzeugen, daß sie aufgrund dieser Trainingsleistung auch wieder in die Startelf kommen sollten.

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        • In dem Zusammenhang gefällt mir die derzeitige Anstellung von Köllner nicht so recht. Zum Einen kann ich zwar verstehen, dass Bornemann sich die Option eines anderen Trainers bewahren will, zum Anderen fehlt mir die 100%ige Unterstützung die Schwartz ja eigentlich von Bornemann hatte.
          Wenn alle Spieler wieder fit sind und zusätzlich die U21 Spieler nachdrängen wird es ganz sicher einige geben die wieder unzufrieden werden und dann braucht der Trainer das volle Vertrauen vom Vorstand.

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          • Ich bin da etwas zwiegespalten. Das hab ich ja schon öfter geschrieben. Ich finde es auch nicht gerade zielführend (im Sinne einer kontinuierlichen Entwicklung), wenn wir schon wieder einen neuen sportlichen Leiter des NLZ brauchen, weil Köllner zum Cheftrainer befördert wird.

            Und wenn man bedenkt, wie kurz die Halbwertszeit von Cheftrainern bei uns ist, wäre das am Ende fast schon eine Katastrophe, wenn er da dann auch noch scheitert. Denn daß er dann wieder nur sportlicher Leiter des NLZ sein wollen würde, kann ich mir auch nicht vorstellen. Es würde seine Autorität auch untergraben.

            Leider glaub ich nicht, daß Bornemann und der Aufsichtsrat die aus meiner Sicht einzig sinnvolle Konsequenz ziehen.

            Die wäre: Köllner wird befördert zum sportlichen Leiter von NLZ und von den Profis. Es werden neue Haupttrainer für die U21 und die Profis verpflichtet. Im Grunde nimmt er den Posten von Wolfgang Wolf ein. Anders als bei Bader sagt Bornemann Köllner aber auch, wofür er zuständig ist.

            Beispiel um es noch einmal deutlich zu machen: Leipzig. Dort hat Rangnick kurzzeitig als er mit dem Cheftrainer der Profis unzufrieden war, dessen Posten übernommen und sich einen Trainer (Hasenhüttl) gesucht, dem er zutraut, in seinem Sinn zu arbeiten.

            Köllner konzipiert die Ausbildung der Jugend und die Weiterbildung der Profis und der Trainer. Und ein neuer Trainer kann auf den gesamten Trainerpool zurückgreifen, bringt aber kein eigenes Trainerteam mit. Der Trainer ist dann zuständig für die Ausarbeitung der spezifischen Strategien, mit dem die Gegner bespielt werden sollen. Die Grundlagen müssen alle Profis je nach Bedarf im intensiven Einezltraining weiter trainieren.

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            • Keine gewöhnliche Lösung, die du hier vorschlägst, hätte ich von dir aber auch nicht zwingend erwartet 😉 . Jedoch eine, die grundsätzliches Nachdenken wert ist, weil sie durchaus Sinn machen könnte! Wenn es zwischen Köllner und dem neuen Trainer menschlich und fachlich funktioniert und alle Kompetenzen/Zuständigkeiten im Vorfeld penibel geregelt wären. Da sehe ich aber einiges an Konfliktpotential, ebenso in der Schnittmenge mit der Stelle von AB. Wäre eventuell ein Gedanke für die Zukunft, wenn sich der Verein nach einer Ausgliederung neu ausrichtet und umstrukturiert.

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              • Wenn wir das auf die Zeit nach der Ausgliederung verschieben, verlieren wir beim Neuaufbau weitere 2-3 Jahre und verschleißen in der Zeit x Trainer.

                Aber es obliegt sowieso Bornemann und dem Aufsichtsrat und evtl. Köllner sich diesbezüglich Gedanken zu machen, ob sie es weiter machen wollen wie gehabt.

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            • Rangnick hatte damals gesagt, er sucht den besten Trainer – und dann sich gefunden…sinngemäß zumindest.Erst mit Hasenhüttel haz er dann eine ihm genehme Kombi gefunden.

              Ich hoffe mal Köllner unterscheidet sich charakterlich schon etwas von Rangnick – diesen Rechthaber kann ich zumindest nicht ab.

              Ich sehe eigentlich das Problem nicht, wenn Köllner Cheftrainer werden/bleiben soll.Als Trainer der Profis ist er doch in einer wesentlich besseren Position, die Spielweise und Philosophie der gesamten mannschaften festzulegen, als „nur“  Leiter des NLZ.Ziel sollte es doch sein eine Philosophie von Unten nach Oben durchgängig zu haben.Was bringtes , wenn die Profis, durch ihren Trainer, ein anderes System spielen, als die Jugendmannschaften?

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              • Ich seh einfach das Problem, daß er aus meiner Sicht das NLZ gut neu strukturiert hat als sportlicher Leiter. Und ein Neuer auf dieser Position dann möglicherweise auch wieder neue Ideen mitbringt und alles nochmal neu strukturiert. So wie beim Wechsels des Cheftrainers ergibt das jedesmal wieder einen Neuanfang anstatt endlich mal eine kontinuierliche Weiterentwicklung einer Abteilung.

                Und ich seh das Problem, daß Cheftrainer bei den Profis eine sehr geringe Verweilsdauer haben. Ich seh nicht, weshalb wir da irgendwann mal einen finden, der uns länger als 2 Spielzeiten erhalten bleibt. Wenn er gut ist, wird er abgeworben, wenn er schlecht ist entlassen. Insofern ist auch bei den Profis eine kontinuierliche Entwicklung wie das z.B. Mainz oder Freiburg oder Leipzig hinbekommen haben, mittlerweile ungleich schwerer/unwahrscheinlicher.

                Mit diesem neuen Posten wäre das ein wenig wahrscheinlicher. Weil eben der Chef darüber der Gleiche bleibt, auch wenn die Profis mit dem Trainer nicht mehr können. Aus welchen Gründen auch immer.

                Und es geht mir nicht um Rangnick bzw. seinen Charakter, sondern um die dahinetrliegende Grundidee, einen zu haben, der aufgrund sportlicher Kompetenz eben dieses Amt ausfüllen kann und im Notfall (Trainerwechsel) auch mal das Amt zeitweilig übernehmen kann.

                Und wenn alles ein wenig strukturierter wäre, auch die Qualifikation der NLZ-Trainer könnte man wie z.B. in Mainz leichter einen Nachfolger schon in Hinblick auf das künftige Cheftraineramt scouten, der sich mit den Ideen des Vereins im NLZ vertraut macht.

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              • Ich finde, man sollte jetzt erstmal in Ruhe abwarten, wie es sich in den nächsten Woche so entwickelt.

                Hier bricht ja geradezu ein Hype um Köllner aus. Sicherlich macht der bisher sehr gute Arbeit, aber man sollte trotzdem nichts überstürzen.

                Vor allem ist die Frage, auf welchem Posten Köllner seine Ideen am besten umsetzen kann. Auf der Stelle eines Sportdirektors halte ich das für fraglich. Da kann man sicherlich den Rahmen vorgeben, aber nicht die konkreten Trainingsinhalte. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass man einen Cheftrainer finden wird, der sich diese genau von oben vorgeben lässt. Gerade auch dann, wenn man Profis und Nachwuchs öfters gemeinsam trainieren lässt.

                Insofern muss man sich fragen, ob nicht die Position des Cheftrainers diejenige ist, auf der er am besten wirken könne, weil er dort die Trainingsinhalte, Taktis usw. am besten vorgeben kann. Es muss durch klare Aufgabenverteilungen dann sichergestellt werden, dass diese im NLZ dann übernommen werden.

                Desweiteren muss man sich auch fragen, was Köllner selber will. Also ob es ihm überhaupt zusagen würde, vom Trainingsplatz an den Schreibtisch zu wechseln. Ich habe schon den Eindruck, dass ihm der Trainerjob viel Spaß macht und es ihm mehr zusagt, sein Wissen direkt den Spielern zu vermitteln, anstatt andere anzuleiten, wie sie das zu machen haben. Ist natürlich nur meine persönliche Meinung. Wobei ich auch nicht den Eindruck hatte, dass Köllner den U21-Trainerjob wieder abgeben wollte, um sich auf die NLZ-Leitung zu konzentrieren.

                Und letztendlich muss man auch aufpassen, zuviel auf nur eine Person zu konzentrieren. Wer weiß schon, wie Köllners Pläne aussehen. Gerade wenn seine Methoden weiterhin sehr erfolgreich sind, wird das auch schnell bei der Konkurrenz Aufmerksamkeit erwecken, dann könnte er sehr schnell ein sehr gefragter Mann bei Vereinen mit deutlich besseren Möglichkeiten werden…

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                • Klar muß Köllner es wollen.

                  Aber im NLZ macht er eben genau das für alle schon: die Ausbildung vorgeben. Das hindert doch keinen Trainer für das aktuelle Spiel dann die Taktik vorzugeben.

                  Und zu dem Argument,nicht alles auf einen ausrichten: das tun wir beim Cheftrainer oder beim Sportvorstand oder beim Leiter NLZ doch auch. Man muß es ja nicht mehr wie unter Bader auf Verträge über 6 Jahre hinauslaufen lassen, sondern kann da eine Vertragsverlängerung mit Erfolgrkriterien verknüpfen. Doe vertragliche Gestaltung wäre Aufgabe von Bornemann.

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                • Aber im NLZ macht er eben genau das für alle schon: die Ausbildung vorgeben. Das hindert doch keinen Trainer für das aktuelle Spiel dann die Taktik vorzugeben.

                  Zwischen einem Nachwuchstrainer und dem Cheftrainer der Profis sehe ich aber einen gewaltigen Unterschied. Ersterer hat als vorrangige Aufgabe die Aus- und Weiterbildung der Spieler. Da kann man natürlich genaue Vorgaben machen, wie diese erfolgen zu hat. Der Cheftrainer der Profis hat als oberstes Ziel maximalen sportlichen Erfolg. Und auch wenn man natürlich einen gemeinsamen Nenner braucht, d.h. einen Trainer der die gleichen Vorstellungen hinsichtlich Spielphilosophie, Taktik etc. hat, wird sich keiner reinreden lassen, mit welchen Mitteln er diese umsetzen will und/oder bei Personalfragen. Da hat jeder dann doch seine eigenen Methoden und Vorstellungen.

                  Und zu dem Argument,nicht alles auf einen ausrichten: das tun wir beim Cheftrainer oder beim Sportvorstand oder beim Leiter NLZ doch auch.

                  Natürlich gibt es für jeden Bereich einen, der an oberster Stelle in der Verantwortung steht. In vielen Kommentaren klingt es für mich jedoch danach, als ob Köllner mehr oder weniger die Verantwortung für den gesamten sportlichen Bereich bekommen solle, zwar weiterhin mit Bornemann als Sportvorstand, aber alles sportliche auf Köllner ausgerichtet. Das halte ich für problematisch. Wir wissen doch sehr gut, dass auch andere wichtige Mitarbeiter als die Spieler schnell man reizvolle Angebote bekommen, wenn sie gute Arbeit abliefern…

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              • Ziel sollte es doch sein eine Philosophie von Unten nach Oben durchgängig zu haben.Was bringtes , wenn die Profis, durch ihren Trainer, ein anderes System spielen, als die Jugendmannschaften?

                Nicht schon wieder.

                Das, was sich von unten nach oben durchziehen soll, hat mit Spielsystem nichts zu tun.

                Es geht da nicht um 5-2-3-1, 4-4-2, Dauerpressing, Ballgeschiebe oder sonst irgendwelche systematischen Grundrichtungen.

                Es geht darum, den jungen Spieler dazu zu befähigen, das Spiel selbst aktiv zu gestalten, Aktion statt Reaktion. Diesem Gedanken soll die Ausbildung von A bis Z untergeordnet werden.

                Ein kleiner Baustein zum Erreichen dieses Zieles ist, eben NICHT immer den gleichen Stiefel spielen zu lassen.

                Der Rest füllt Bücher…

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              • der  rangnick  is  ein  top  mann  von  so  einem  kann der  club  nur  traeumen- leider

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            • Es deutet tatsächlich Einiges daraufhin, dass die Lösung ein Tausch zwischen Köllner und Bornemann (NLZ, nicht Cheftrainer) sein könnte. Realistisch ist das freilich nicht 😉

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              • Nee da hast du mich mißverstanden. Bornemann steht über allem als Sportvorstand. Köllner ist sportlicher Leiter von Profiabteilung und NLZ und Scouting und für Profis und U21 braucht es neue Cheftrainer.

                Der Posten sportlicher Leiter NLZ wird also ausgeweitet auf die Profis

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                • War ja meine Idee 😉 Könnte ich Positionen einfach verteilen würde ich es – nach meinen bisherigen Eindrücken – eher so machen. Ich denke, Köllner hätte sich keinen Schwartz ins Haus geholt. Bornemann ist zudem zu still und in der Öffentlichkeit eher unbeholfen. Passt einfach besser für die Rolle am NLZ. Und das hat er ja auch in Freiburg gemacht, oder?

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                • Dass Bornemann man mit solch einem Wechsel einverstanden wäre,halte ich dann doch noch für unwahrscheinlicher als die Realisierung meines Vorschlags.
                  Abgesehen davon scheint das Verhandlungsgeschick Bornemanns bei Verträgen ganz in Ordnung. Er hat ja heute auch wieder darauf hingewiesen, dass die Leistung von Burgstaller gut für unsere Finanzen ist.

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  • Ich finde es ausreichend wenn Bornemann sagt, es ist derzeit offen. Das betrifft sicher auch alle weiteren Planspiele als Folge. Die geeigneten Lösungen werden sich dann schon finden. Das wichtigste ist am Ende immer die Profimannschaft und da muss man jetzt erstmal mal sehen wie sich das mit Köllner weiterentwickelt, davon hängt alles weitere dann ab. Was ist zum jetzigen Zeitpunkt daran so schwer?

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    • Natürlich soll man das nicht übers Knie brechen. Aber die Frage ist, ob es Sinn macht im Mai Köllner zum Cheftrainer zu machen, weil er ein paar überzeugende Spiele liefern konnte und in der Folge seinen Ansatz einer Verzahnung mit dem NLZ wieder preis zu geben, weil ein neuer Leiter fürs NLZ halt wieder andere Ideen hat. Und damit vielleicht auch die NLZ-Trainer wieder von den Profis abzieht
      Im Gegensatz zu dir glaub ich nicht an eine dauerhafte Verbesserung der bestehenden Mannschaft mit dem üblichen Trainerteam

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      • Im Gegensatz zu dir glaub ich nicht an eine dauerhafte Verbesserung der bestehenden Mannschaft mit dem üblichen Trainerteam

        Bist du Hellseher? Jetzt warte doch einfach mal ab, wie sich das Engagements Köllners bei der Profimannschaftt weiter entwickelt, es ist gerade mal 1 in Worten „Ein“ Spiel vorbei. Die werden das dann schon richtig machen.

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        • Hellseher schreiben nicht über Glauben, sondern wissen es. Und sorry wir haben jetzt oft genug vergeblich gewartet.Man sollte auch mal mit neuen Wegen anfangen. Da die Diskussion in unserm Verein eh länger dauert, spricht aus meiner Sicht viel dafür den Vorschlag jetzt zu bringen.

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      • Das versteh ich jetzt nicht. Warum wolltest du dann, dass man an Schwartz festhält, bzw. hast so groß nach Kontinuität verlangt, wenn du nicht an eine Verbesserung glaubst?

        Unabhängig davon, ist es aber einfach nur müßig, darüber zu diskutieren. Denn wir können wir schlicht und einfach die Mannschaft nicht mal eben austauschen sondern müssen mit dem arbeiten, was wir haben.

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        • Ich hab doch auch bei Schwartz und früheren Trainern schon die Nutzung der anderen Trainer vorgeschlagen, weil ich die Entwicklung der Profimannschaft bei all den bekannten Defiziten als Überfordern ansah.

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          • Die Trainer sind nicht ohne Grund beim NLZ angestellt. Die sollten sich in erster Linie um ihre Mannschaften kümmern. Wenn individuelles Training, dann bitte ausschließlich für unsere Spieler in Ausbildung. Unsere personellen Ressourcen sind schließlich begrenzt.

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  • Und es geht nicht darum den ganzen Kader auszutauschen, sondern Quertreiber,die nicht mehr 100 % geben weiße damit den Trainer loswerden können

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    • Komm mal wieder runter.

      Wenn man Deine Beiträge so querliest, dann wird der Verein geführt von Leuten, die frei von Selbstkritik in den Tag hineinleben und ihre Entscheidungen nach Lust und Laune treffen. Und die Mannschaft ist ein unfähiger Haufen lustloser Charakterschweine.

      Ein Trainerwechsel am 23. Spieltag passiert im Profifußball nunmal. Kein Grund, hinter jedem zweiten Baum einen Räuber zu vermuten.

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      • Was du alles rausliestAber abgesehen davon zeugt für mich 3. Jahr 2. Liga auch nicht von grandiose n Leistungen aller Beteiligten der letzten Jahre.

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        • Da muß man doch nichts herauslesen.

          Die Mannschaft hast Du alleine auf dieser Seite dreimal direkt abqualifiziert. Einmal ging es um Lustlosigkeit, dann glaubst Du nicht, daß man ihr mit herkömmlichen Mitteln beikommen könnte, und am Ende sprichst Du von Quertreibern.

          Im Beitrag rund um den Trainerwechsel hast Du Bornemann ohne konkreten Anlaß vorgeworfen, er würde eigene Verantwortung wegreden, der Rest ergibt sich mindestens aus dem Kontext Deiner permanenten Forderungen nach dem Nachdenken und dem Hinterfragen der eigenen Person.

          Mal ganz abgesehen davon, daß niemand wegen einer Fehlentscheidung seine Person als solche hinterfragen muß´, fordert man in einer Diskussion einfach gemeinhin nur das, was man als fehlend erkannt zu haben glaubt.

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  • Das wird hier ja alles högscht kompliziert, dabei wollte ich nur einen Vertrag für Köllner und nicht nur eine Anstellung auf unbefristete Zeit. Vielleicht ist es aber auch gut erst mal abzuwarten, siehe Kramny.

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  • Kurze Nachfrage: Gibt’s eine Erklärung dafür, dass´unser neuer Coach in der 83. Minute den Herr Baumann, der vom Vortag neunzig Minuten Regionalliga in den Beinen hatte, anstatt des Herr Matavz, der nicht nur – soweit ich das weiß – frisch, sondern auch bei Standards der Bielefelder wohl effektiver gewesen wäre, eingewechselt hat? Ist echt keine rhetorische Frage.

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  • Nicht jedem gefällt das, es gibt viele, die sich über den Neuen beschwert haben und beschweren. Dass da einer zu kompromisslos seinen Weg geht, dass er keine Rücksicht nehmen mag auf das, was andere denken. Köllner kennt das Gerede, in so einem Verein bleibt nichts im Geheimen. Es ist ihm egal, er arbeitet eben.
    Leerlauf geht ihm auf die Nerven. Der Tag nach den Spielen macht da keine Ausnahme. Bei manchem Trainer verabschieden sich die Stammspieler an so einem Tag für ein paar Minuten in den Wald und gut ist es. Köllner holt sie auf den Trainingsplatz. „Das Auslaufen ist für mich Zeitverlust. Ich nutze den Tag nach dem Spiel gerne, um mich mit der Mannschaft noch ein, zwei technischen Elementen zu widmen. So lange die Spieler Aufnahmebereitschaft zeigen, musst du 20, 25 Minuten sinnvoll nutzen. Wir müssen uns technisch ja verbessern.“

    Von einem Büro ins andere
    Immer dabei ist dann die Taktiktafel. Es gibt Dinge, von denen man schon in der Anfangseuphorie ahnt, dass sie einem Trainer irgendwann als Schrulle ausgelegt werden. Dann nämlich, wenn der Erfolg ausbleibt. Köllner ahnt auch das, die Taktiktafel ist ihm trotzdem wichtig, das hat er immer so gemacht, das macht er weiterhin. Er unterbricht das Training und malt: „Du musst das, was du auf den Platz bringen willst, auch visualisieren“, sagt Köllner. Die Taktiktafel ist ihm eine Selbstverständlichkeit wie die Arbeit.

    Ich find den Artikel heute in der Print NN sehr interessant. Und auch in dem Onlineartikel von Digmayer. Die Aussagen bestärken aber auch meine Sorge, daß Köllner im Falle zu erwartender wenig erfolgreicherer Phasen schnell Gegenwind entgegenschlägt, den einige dann gern so verstärken wollen dürften, daß es ihn aus dem Traineramt weht.
    Genau deshalb finde ich es schade, daß man nicht mal einen anderen Weg geht, der Köllner (aus meiner Sicht einer, der vieles beim 1.FCN zum Positiven verändern kann) aus der Schußlinie nimmt und es ihm ermöglicht, seine Ideen umzusetzen unabhängig vom Tageserfolg, an dem ein Trainer zu oft gemessen wird.

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    • Nachdem ich in den letzten Tagen viel über Köllner gelesen habe, muss ich sagen dass ich Beate hier ein Stück weit zustimme.

      Das kommt weniger daher, dass ich Köllner keinen dauerhaften Erfolg als Profitrainer zutraue, sonder eher daher dass er einen Glücksfall für den FCN darstellt, den man nicht leichtfertig verprellen sollte. Ich bin ziemlich überzeugt, dass er der perfekte Mann für die Leitung des NLZ ist, ein Workaholic und Fußballverrückter im positiven Sinn. Er hat sehr viel Erfahrung im Jugendbereich, einen Blick für Talente sowie das nötige Einfühlungsvermögen um den Charakter positiv zu beeinflussen. Dazu hat er einen starken Hintergrund als „Konzepterarbeiter“ und ist genau der Typ (theoretische Arbeiten beim DFB), der eine spielerische Idee und guten Fußball durch alle Mannschaften durchsetzen kann und will.

      Es wäre wirklich extrem ärgerlich, wenn er nach der ersten Flaute als Trainer entlassen und für den FCN „verbrannt“ wird. Wann war das letzte Mal ein Trainer mehr als 18 Monate beim Club? Ich würde mir auch wünschen, dass man ein Kosntrukt findet, ihn im Misserfolgsfall trotzdem im Verein zu integrieren. Das geht aber vermutlich nur dann, wenn man es von Anfang an so kommuniziert (vorausgesetzt, beide Seiten stimmen dem zu).

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      • Und wann war das letzte Mal ein Trainer mehr als 18 Monate beim Club?

        Das ist noch gar nicht so lange her, der hieß Rene Weiler, war 20 Monate bei uns und dass seine Amtszeit nicht noch länger dauerte, lag nur an ihm selber.

        Ich frage mich nur, wie ihr euch das mit Köllner vorstellt. Am Ende sind es nun mal seine Ideen und Methoden. Soll dann irgendein Bauernopfer dafür den Kopf hinhalten? So funktioniert es doch nicht. Am Ende würde es doch so oder so auf Köllner zurückfallen, egal an welcher Position er steht. Ich habe ja gestern schon geschrieben, ich sehe nicht, wie man einen Trainer finden will, der sich seine Trainingsinhalte und Spielideen haarklein von einer sportlichen Leitung vorgeben lassen soll, dann auch die Verantwortung dafür übernehmen soll, wenn diese nicht funktionieren, damit sich ein anderer in der Umsetzung versuchen kann?

        Das wird meiner Meinung nach schlichtweg nicht funktionieren. Entweder Köllners Weg funktioniert mit ihm in der Hauptverantwortung, oder eben nicht.

        Was es braucht, ist halt, dass sich die sportliche Leitung zu diesem Weg bekennt und Köllner dann auch konsequent Rückendeckung gibt, besonders auch bei internen Querelen.

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        • Das Problem beim Trainer war jetzt wiederholt, daß die Spieler mit dem Trainer nicht mehr klar kamen. Es wurde berichtet, manche Spieler hätten Angst vor Verbeek. Bei Ismael fehlte offenbar der Respekt, bei Schwartz war das Training zu langweilig.

          Die Chemie zwischen Trainer und Spielern muß einfach stimmen, damit sie gute Leistung bringen. Das konnten wir doch jetzt oft genug sehen. Und die Konsequenz, wenn das nicht mehr gegeben war, war früher oder später die Trainerentlassung. Da kann die sportliche Leitung noch so lange Rückendeckung geben. Irgendwann folgt die Entlassung, weil die Ergebnisse nicht mehr stimmen und die Spieler auch anfangen, ihre Unzufriedenheit mit dem Trainer zur Schau zu stellen.

          Und wenn ich den Artikel von Keblawi lese, dann bietet er da eine Steilvorlage für das, was man Köllner vorwerfen kann, wenn mal eine Niederlagenserie auftritt. Da ist dann auch egal, wie subjektiv die Vorwürfe sind: irgendwann kann man ihn nicht mehr halten.

          Das andere ist meine subjektive Einschätzung. Auch ich schätze Köllner, nachdem ich seine Bücher gelesen hab und seine Interviews in seiner Zeit beim 1.FCN verfolgt habe. Auch ich sehe ihn für das Ziel eine geeignete Person, das ja der 1.FCN in seinen Leitlinien mittlerweile festgeschrieben hat kontinuierliche Entwicklung und Verzahnung NLZ-Profis. (Nick hat hier nochmal ausgeführt, worum es dabei inhaltlich geht: eben nicht um die Vorgabe einer Spielweise, die dann von allen Teams nur so beherrscht wird, sondern um die Ausbildungsgrundlagen)

          Und im Grunde ist der Posten, den ich für ihn fordere doch schon unter Bader geschaffen worden. Keine Ahnung, ob Wolf dafür momentan immer noch Gehalt bezieht, obwohl er sich nicht mehr einbringt. Das Problem damals war, daß Bader Wolf keine adäquate Arbeitsplatzbeschreibung gegeben hat, um seine Funktion als Sportdirektor dann mit Leben zu erfüllen.

           

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          • Das Problem war doch v.a., dass Wolf ohne Referenzen und erkennbare Qualifikationen aus der alten Mischpoke stammte und offensichtlichst als lame duck und Alibi installiert wurde.

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