Der Unterschied

„Schlusspfiff in der Alten Försterei!“, resümiert der Mann im Fernseher, „Union Berlin gewinnt das Montagabendspiel mit 1:0…

 

…und übernimmt die Tabellenführung in der Zweiten Bundesliga. Der Gast aus Nürnberg hatte in der 82. Spielminute die Riesenchance zur Führung, die der eingewechselte Ishak in einer glasklaren 2:1-Überzahlsituation durch ein völlig verunglücktes, an Kirmesfußball erinnerndes Anspiel…

 

…auf den einschussbereiten Möhwald kläglich versiebte, und gewissermaßen im Gegenzug erzielte Hosiner nach feinem Rückpass durch den rechts durchgebrochenen Skrzybski den Siegtreffer für die Berliner. Das waren die Schlüsselszenen in dieser engen Partie und das ist der Unterschied zwischen einem auf der Woge des Erfolgs schwimmenden Aufstiegskandidaten…

 

…und den biederen Nürnbergern, die nach dem Notverkauf ihres Torgaranten Burgstaller im Angriffspiel so furchteinflößend sind wie ein Teddybär im Kinderwagen und im kommenden Heimspiel gegen den Karlsruher SC gefordert sind, Punkte zu holen, um ihre Position im Niemandsland der Zweitligatabelle zu festigen.“

 

[Zum Spiel: klick, klick, klick.]

139 Gedanken zu „Der Unterschied

  • Der Sabiri hat schon mal angedeutet, dass er durchaus das Potential zu einem Grizzlybären hat, aber leider verletzt. Vom Rest kommt wirklich wenig. Kempe, Möhwald, Salli, Behrens, was ist da los?

    Der Euphorie nach dem Trainerwechsel kann ich mich nicht so recht anschließen. Ja, eine Idee ist erkennbar, aber bieder ist im Moment das passende Adjektiv zur Spielweise des FCN.

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  • Hätte Ishak den Ball versenkt oder einen gescheiten Pass gespielt, wäre der stark verbesserte Auftritt im Vergleich zu den letzten drei Spielen unter Alois Schwartz deutlich mehr gewürdigt worden. Ich persönlich war ziemlich überrascht dass wir gegen den tabellen zweiten eine völlig ausgeglichene Partie gespielt haben und insofern zufrieden mit der Leistung auch wenn das späte Gegentor natürlich weh tut.

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  • Ich habe immer das Gefühl, dass die gegnerische Mannschaft den Club immer so ein bisschen mitspielen lässt und dann, meistens in der 2. Hz. ,wenn die gegnerische Mannschaft die Zügel anzieht, der Club sofort ins schwimmen gerät. Es sind zwar Ansätze nach dem Trainerwechsel erkennbar aber den Club fehlen einfach die Spieler, die mehr daraus machen können. Spieler wie Margreitter, Bulthuis, Petrak und Brecko fehlt die Antrittsschnelligkeit und die technischen Voraussetzungen. Ishak ist nicht mehr als ein Ergänzungsspieler und Salli erinnert mich immer an Souleman Sane lieb und nett aber ohne Durchsetzungsvermögen. Ich habe es schon mal gesagt, Bornemann ist mir bis jetzt immer nur durch Verkäufe und durch einenTrainer, der aus einem  laufenden Vertrag gekauft wurde als durch gute Einkäufe aufgefallen.  Das Gesicht der Mannschaft muss sich ändern, sonst  dümpelt der Club weiter im Niemandsland der 2. Liga herum egal wie der Trainer heißt!!!

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  • OT:

    LEICHE VON HSV-MANAGER IN HAFENBECKEN ENTDECKT

    Die Leiche des seit Wochen vermissten HSV-Managers Tim Kraus ist im Hamburger Hafen geborgen worden. Das berichtet das „Hamburger Abendblatt“ unter Berufung auf Polizeikreise und Rechtsmedizin. Bei der Leiche sei auch der Ausweis von Kraus gefunden worden, heißt es. Absolute Sicherheit soll ein DNA-Test bringen.

    Quelle: http://www.n-tv.de

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    • Böse Gschicht… Und der Nürnberger Sturm ist z.Zt. offenbar wirklich so furchteinflößend wie die zwei knuffigen „Vater und Sohn“-Teddys vom doctor.

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  • Mir grauts vor einer langweiligen Restrückrunde, in der es um nichts mehr geht. Wo bleibt da die Fußballfreude, wie sie letztes Jahr aufkeimte, als wir wirklich dachten, wir haben jetzt die Chance, diese 2. Liga zu verlassen? Die Erwartung ist ziemlich trübe, wenn man bedenkt, dass wir nächstes Jahr wieder am Sonntag oder Montag spielen müssen. Wo bleibt der Hoffnungsschimmer? Früher haben uns die Bayern mit Leihspielern aus der Patsche geholfen. Warum geht da nichts mehr??

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    • Warum die dislikes? Ottl, Breno, Ekici – waren nicht die Schlechtesten. Und wäre Breno beim Club geblieben, hätte er vielleicht nicht gezündelt.

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      • Der Breno war eh einer der besten Innenverteidiger, die ich beim Club je gesehen hab, auch wenn es nur so wenige Spiele waren, sowas von ruhig und abgeklärt und das in dem Alter. Stand einfach immer genau da, wo er sein musste. Echt traurig, wie es bei ihm gelaufen ist, der hätte ein ganz großer werden können.

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    • Leihspieler des FC Bayern sind vom Können, dem eigenen Anspruch und Gehalt auf Erstliga-Niveau. Die gehen bestenfalls zu Augsburg, Hertha oder ins Ausland, keinesfalls aber zu einem Zweitligisten ohne Aufstiegsambitionen.

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      • Es müssen ja nicht teuere Spieler aus der ersten Reihe sein. Spieler, die Spielpraxis brauchen und diese beim Club für ein paar Monate haben würden. Ich bin jetzt nicht unbedingt ein FC Bayern-befürworter, aber was ist passiert, dass diese Kontakte mit Hoeneß abgebrochen sind? Er verkauft doch auch seine Bratwürste in Nürnberg und hat sogar beim FCN gespielt. Man muss natürlich auch anfragen, von selber mit „Nase oben“ wird diese Hilfe nicht von allein kommen. Ich schätze U. Hoeneß schon so ein, dass er bereit wäre, Schützenhilfe zu geben und er hat ja auch eine gute Beziehung zu Nürnberg. Er  würde sicher gerne wieder das Derby 2x im Jahr miterleben, denn das ist ein Highlight. Immerhin besser, als gegen Darmstadt 2x zu spielen. Ich sehe da schon Möglichkeiten, die man nutzen sollte.

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        • Ich glaube, dem FC Bayern ist es herzlich egal, ob er Darmstadt 98, Werder Bremen oder den Club abschießt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich UH besonders über das Derby freuen würde. Er freut sich lieber auf die CL gegen Real Madrid? Aber auf den 1. FC Nürnberg? Das ist doch lächerlich….

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          • Da irrst Du aber gewaltig. Für U. Hoeneß war es immer ein Schmankerl, im vollen Stadion gegen den Club zu spielen. Die Spiele gegen Nürnberg und 1860 in der ersten Liga waren zwei Höhepunkte der Saison. Und das hat er auch immer in den Interviews betont. Warst Du schon mal im Stadion, wenn in der 1. Liga der Club gegen Bayern spielte, dann müsstest Du es eigentlich verstehen. Kannst Du mit jetzt gar nicht vergleichen.

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      • Leihspieler des FC Bayern sind vom Können, dem eigenen Anspruch und Gehalt auf Erstliga-Niveau. Die gehen bestenfalls zu Augsburg, Hertha oder ins Ausland, keinesfalls aber zu einem Zweitligisten ohne Aufstiegsambitionen.

        Zum einen müssen die doch nicht zwingend vom FC Bayern kommen zum anderen haben sie das doch schon oft genug gemacht auch in der 2. Liga.

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        • Also die Anzahl der Fälle, wo die Bayern in den letzten 5, 6 Jahren überhaupt junge Talente verliehen haben, kann man an einer Hand abzählen – Green, Gaudino, Weiser, Höjbjerg und dann ist man schon bei Ekici…

          Die Leihe von Weiser nach Kaiserslautern für die Rückrunde 2013 ist dabei der einzige Fall einer Leihe in die 2. Liga, den ich so auf die schnelle gefunden habe. Hier sollte man nicht Bayern und Bayer verwechseln 😉

          Und die gestandenen Spieler, die bei den Bayern nicht zum Zuge kommen, werden wohl in der Tat kaum in die zweite Liga gehen, sondern eher zu gehobener oder zumindest zahlungskräftiger Erstligakonkurrenz.

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  • Ich sehe das mit den Leihspielern immer ein bisschen zwiegespalten. Einerseits helfen sie kurzfristig aber spätestens nach einem Jahr verlassen sie meistens den Verein wieder. Der Sportvorstand ist jetzt in der Pflicht den Club wieder halbwegs konkurrenzfähig in der 2. Liga zu machen. Die Ausrede mit Schwartz zieht jetzt nicht mehr. Jetzt steht Bornemann im Fokus!!! Er muss  für die nächste Saison ein Konzept vorlegen wie er den Club wieder in höhere Gefilde, zumindest in der 2. Liga führen will.

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  • Er muss  für die nächste Saison ein Konzept vorlegen wie er den Club wieder in höhere Gefilde, zumindest in der 2. Liga führen will.

    Nun das Konzept liegt doch schon auf dem Tisch, gute Talente für die U19 und U21 gewinnen und diese für die erste Mannschaft ausbilden. Eine andere Chance haben wir leider aktuell in Anbetracht der Finanzlage nicht.

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    • Laut Köllner in der Bild gehört da schon noch ein wenig mehr dazu:

      Köllner: „Einen guten Kader zusammenstellen. Eine gute Vorbereitung planen. Dann ist in der 2. Liga vieles möglich. Wir wollen die Mannschaft entwickeln. Eine Spielqualität erreichen, mit der man auch den Ausfall oder Abgang eines Spielers verkraften kann. Denn auch künftig werden wir über Transfererlöse einen Mehrwert generieren müssen.“

      Aber kann man in dieser 2. Liga überhaupt Fußball spielen?

      Köllner: „Natürlich ist es eine Ergebnis-Liga. Aber was versteht man unter Fußball? Ist es ein Spiel mit 40 Kontakten, ohne dass der Gegner den Ball berührt, oder sind es zehn Kontakte und man kommt zum Torabschluss? Ich finde, wir müssen schon einen guten Ball spielen können, um den Verein voran zu bringen.“

      Wie meinen Sie das?

      Köllner: „Ich bin nicht hierher gekommen, um Platz zwölf zu stabilisieren. Am Ende muss eine Entwicklung zu erkennen sein. Letztlich ist es wie ein Puzzle. Wenn immer mehr Einzelteile zueinander passen, dann kommt der Erfolg irgendwann von allein.“

       

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  • Wir haben eine Menge Chancen, ein Mix aus allem macht eine gute Mannschaft. Talente, evtl. gute Leihspieler damit sind wir 2008 unter Oenning wieder aufgestiegen, da war so gut wie jeder Leihspieler in der Winterpause ein Volltreffer.

    Ebenso braucht man auch erfahrene Spieler, die in der 1. Liga nicht mehr erste Wahl sind oder nicht in das System bei einem anderen Verein passen.
    Das Problem ist nur, das ist beleibe kein Patenrezept, dass muss man auch können und entsprechend gut scouten und nicht zuletzt Spieler richtig einschätzen. So Sätze wie bei Stieber oder Alushi,  „Wir haben uns auch mehr von dem Spieler erwartet (Bornemann)“ zeigen eben die häufigen Fehleinschätzungen bei geplanten Schlüsselspielern.

    Letztendlich ist nicht so sehr das Rezept entscheidend, das ist bei allen Proficlubs ähnlich, die wissen alle dass bei jungen Talenten die größte Wertschöpfungskette vorhanden ist, nicht nur wir.

    Das Entscheidende ist wie ein Konzept umgesetzt wird und obwohl recht früh, aber ich glaube das ist ein Weg den man mit Köllner gehen kann. Eine erste Einschätzung ob das der richtige Weg ist kann man ja am Ende der Saison diskutieren.

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    • ein erfahrener älterer spieler, mit persönlichkeit, würde den jungen gut tun. warum wurde das nichts mit markus feulner?

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        • Wie gut hat uns damals Galasek getan? Ein echter Glücksgriff.

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          • Wie gut hat uns damals Galasek getan? Ein echter Glücksgriff.

            Sorry, aber Feulner ist zwei Klassen schwächer als Galasek. Dazu sind so Rückkehrer Geschichten selten erfolgreich. Feulner wollte weg, warum ihn dann wieder zurückholen, wenn er älter, schwächer, verletzungsanfääliger geworden ist.

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            • so, so zwei klassen…galasek war ein ganz anderer spielertyp als feulner. er ging ihm übrigen wahrscheinlich auch, weil der überaus erstklassige superdupermanager im sattel blieb, er aber einfach erstklassig spielen wollte, was ich verstehen kann.

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    • So Sätze wie bei Stieber oder Alushi,  „Wir haben uns auch mehr von dem Spieler erwartet (Bornemann)“ zeigen eben die häufigen Fehleinschätzungen bei geplanten Schlüsselspielern.

      Ich habe weder Stieber noch Alushi als Schlüsselspieler gesehen. Sicher bei Stieber hätte man mehr erwarten können, Alushi war aus meiner Sicht der Versuch mit einem erfahrenen, günstigen Spieler den Kader breiter aufzustellen. Mit beiden ist man keinerlei finanzielles Risiko eingegangen. Natürlich hätte da mehr rauskommen können und auch sollen, aber wir können halt aktuell keine Spieler verpflichten, die 90% sicher Verstärkungen sind, wir müssen eher bei den 50/50-Spielern suchen.

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      • Also ich finde schon, dass man Alushi als Schlüsselspieler bezeichnen kann, als Umschaltspieler zwischen Defensive und Offensive hat man ihm schon eine zentrale Rolle zugedacht. Er stand ja dann auch direkt in den ersten spielen in der Startelf, obwohl er ja nur ne Woche vor dem Saisonstart verpflichtet wurde.

        Und Stieber als Schöpf-Ersatz hat man natürlich auch eine wichtige Rolle zugedacht.

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      • können und auch sollen, aber wir können halt aktuell keine Spieler verpflichten, die 90% sicher Verstärkungen sind, wir müssen eher bei den 50/50-Spielern suchen.

        Das weiß man nie 100% nichtmal der FC Bayern, wenn sie Spieler verpflichten. Wir erwischen seit Bornemann scheinbar (fast) immer die falschen 50 Prozent.

        Ich habe schon mal gefragt aber glaube keine Antwort bekommen, scoutet der Chef persönlich oder gibt es bei uns sowas wie einen Möckel Nachfolger oder Chefscout?

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  • Heute in der Bild:

    Was für einen Vorzug hat Guardiola?

    Köllner: „Er vergeudet keine einzige Minute. Ich habe ihn beim Trainingslager im Trentino beobachtet, danach hätte die Mannschaft schon Bundesliga spielen können, obwohl die Vorbereitung erst drei Wochen lief. Es hat mich beeindruckt, wie er mit kurzen Trainingseinheiten komplizierte Dinge vermitteln kann. Man hat in jeder Einheit schnell erkannt, wohin die Reise bei ihm geht. Favre arbeitet ähnlich.“

    Das hebt natürlich die Erwartungen. Ich bin gespannt, wie fit die Jungs nach der Sommerpause und den Trainingswochen in die neue Saison starten, wenn Köllner die Aufgabe übernimmt.

    Und nein, bitte nicht mißverstehen: es geht mir nicht um die Erwartung, daß die spielen wie von Guardiola trainierte Spieler. Es geht mir bei dieser Aussage einzig und allein darum, ob wir dann endlich mal wieder einen guten Saisonstart erleben werden und uns nicht die Wochen der ersten Spieltage damit vermiesen, daß wir wieso oft darüber diskutieren, ob ein anderer Trainer mehr aus der Mannschaft rausholen würde.

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  • Der nächste Kreuzbandriß. Diesmal hat es Lippert erwischt

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    • Schön langsam geht es schneller, aufzuzählen, wer sich im Training keine schwere Knieverletzung zugezogen hat… Irgendwas läuft da bei uns schon falsch, Zufall kann das ja eigentlich nicht mehr sein. Oder war der Valznerweiher etwa gar mal ein Indianerfriedhof?

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  • Finde es schon merkwürdig wieviele junge Leute so schwere Verletzungen haben Erras, jetzt Lippert.

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  • Hatte ja naiv gedacht/gehofft, dass wenigstens ein einziges kritisches Wort zum „Verein“ RB Leipzig in der ARD-„Doku“ kommen tät, aber.. schlicht einfach nix, alles supi. Unglaublich. Öffentlich-Rechtlich macht Werbung für Privat-Brause, nicht nur unkritisch, sondern euphorisch. Bin völlig verstört, na Hauptsache ich muss nicht kotzen wie neulich wegen Magen-Verstimmung. Uärks!

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    • Kein einziges Wort über die Verflechtung zwischen den beiden RB-Vereinen, die die Teilnahme an der Championsleague problematisch macht. Ich hatte mir vorgestellt, dass ich in diesem Beitrag darüber aufgeklärt werde, worin die im Raum stehenden Verstöße gegen das „financal fair play“ bestehen und welche Maßnahmen (Tricks) RB anwendet, um dem Reglement doch zu entsprechen.

      Pustekuchen!

      Das war kein seriöser Journalismus!

      P.S.: Dabei ist mir das, was in Leipzig aufgezogen wird, gar nicht so unsympathisch.

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      • „Dabei ist mir das, was in Leipzig aufgezogen wird, gar nicht so unsympathisch.“
        Unsympatisch ist halt in erster Linie dieser grotesk teure und absurd erfolgreiche Flüssigkaugummi, der das alles erst möglich macht..

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        • Also mir kam das gestern wie eine brave new world vor: jeder Fußtritt wird mittels Sensoren überwacht, Training und Essen auf die Daten abgestimmt und es werden gezielt noch formbare junge Spieler für das Projekt gesucht, die bestimmten Auswahlkriterien genügen, um das spielerische Konzept optimieren zu können.

          Und die Spieler fühlen sich in diesem Überwachungssystem auch noch wohl, weil alles so schön und toll ist (Fitnessgeräteauf dem neuesten Stand, Fifaspiel und sonstige Jungensspiele im Freizeitraum, Palmen auf der Terrasse).

          Seit gestern bin ich mir absolut nicht mehr sicher, ob ich etwas in der Richtung wirklich auch beim Club haben will. Wo bleibt da der Spaß?

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  • Ob diese Verletzungsseuche mit unserer genialen Rasenheizung zu tun hat? Vielleicht bleiben die darin hängen?

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    • Ob diese Verletzungsseuche mit unserer genialen Rasenheizung zu tun hat? Vielleicht bleiben die darin hängen?

      Die wird unter der Erde nicht über der Erde verlegt.

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  • Bitter für den armen Lippert, gerade im Profifußball angekommen und dort überzeugt, war es das schon wieder für lange Zeit… Gute Besserung von hier aus!

    Bitter aber auch für den Club! Lippert scheint eine Lösung zu sein auf LV. Und fällt nun wohl für die komplette nächste Vorrunde aus. Zeigt auch, dass ein Sport Direktor wirklich jeden Posten dreifach besetzen muss selbst das nicht immer ausreichend ist. Was nun? Aktuell wird wohl Djakpa ran müssen, sofern der fit ist. Sollte für den Nichtabstieg reichen, hilft aber für die nächste Spielzeit absolut nichts. Wir werden wohl auf dieser Position einen Neuzugang brauchen, mit der Qualität einer echten Verstärkung. Auch um den Fall abzudecken, dass Lippert länger als erhofft ausfällt (siehe Erras).

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  • Mit der Nachricht war ich erst einmal geschockt, das wir schon wieder keinen LV mehr haben. Aber ja, ich hatte Djakpa ganz vergessen!

    Zu Glück hat Bornie diese in Augen vieler überflüssige Verpflichtung getätigt. Weise Voraussicht!

    Jetzt kann er um einen Anschlussvertrag vorspielen….

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  • Gefühlt zieht dieser Verein irgendwie das Pech an. Ist nur ein Gefühl, weil wir auch nicht mehr Verletzungspech als Andere haben. Dennoch bitter, dass es gerade einen Potenzialspieler, wie Lippert, getroffen hat.

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    • Erras, Lippert, Sabiri, Leibold als Langzeitverletzte zeitweilig auch Teuchert, Rakovsky, Hufnagel, Förster, Petrak, Gislason, Matavz, Sepsi, Bulthuis, Brecko, Margreitter. Evseev und Parker nie hinbekommen.
      Ist schon eine ziemlich lange Liste, die wir da haben.
      Klar kann immer was vorkommen. Aber so gehäuft?

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    • Ich denke nicht, dass man hier einfach nur von Pech sprechen kann.

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  • Zitate von der fcn-homepage

    Michael Köllner: Ich mag keine reaktiven Systeme, und das 4-2-3-1 ist aus meiner Sicht reaktiv. Ich will lieber aktiv sein, ich will viele Linien in unserem Spiel haben. Die Systeme müssen letztlich fließend sein. Am Ende muss sich der Beobachter fragen: Was spielen die denn jetzt eigentlich?

    Okay, wir können schon mal unsere Kritiken und Verteidigungen vorbereiten, falls Köllner Cheftrainer wird und das Ergebnis mal einige Zeit nicht stimmt: es wird sich verutlich um die Frage drehen, was die denn spielen, weshalb nach xxx Tagen immer noch kein Spielsystem erkennbar ist.  :mrgreen:

    fcn.de: Also gibt es kein Lieblingssystem?
    Michael Köllner: Das System ist nicht entscheidend. Bei uns im NLZ haben deshalb auch die Trainer die Entscheidungsgewalt, was die Systematiken anbetrifft. Damit gilt es, unsere Spielprinzipien, die völlig systemunabhängig sind, umzusetzen. Wir wollen zum Beispiel viele Linien besetzen, wir wollen viele Winkel in unser Spiel reinbringen. An diesen Spielprinzipien und natürlich an der Qualität der Spieler orientieren sich die Systematiken dann.

    Erklärt mMn gut den Unterschied zwischen der vom Verein vorgegebenen Spielphilosophie, Spielidee und der Freiheit des Cheftrainers bei der Spieltaktik.

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  • Auffällig finde ich besonders die hohe Verletzungsrate bei den jungen Spielern die aus der U21 hoch kommen, das kann natürlich auch Rainer Zufall sein.

    Errras kommt hoch riesen Hoffnungsträger verletzt sich schwer schon nach einigen Spielen, Sabiri taucht auf wie aus dem nichts und macht richtig Lust auf mehr verletzt sich langwierig, jetzt das gleiche bei Lippert, junger Spieler eine schwere langfristige Verletzung.

    Ist die Belastungdosis zu hoch bei den Profis bzw steigt sie zu schnell an, wenn man aus der Regionalliga kommt, bis sich der Körper muskulär mitentwickelt? ..schwierig aber merkwürdig

     

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    • War eines meiner Argumente, wenn man Schwartz mal wieder vorgeworfen hat, die jungen Spieler zu kurz einzusetzen. Aber vielleicht ist das ja wirklich sinnvoll?

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      • Das betraf eigentlich nur Teuchert.

        Ansonsten war es eher eine „ganz oder gar nicht“-Geschichte – Sabiri und Lippert standen bei allen ihren Einsätzen in der Startelf, Mühl in 12 von 15 Einsätzen, Kammerbauer in 6 von 10, wenn man die drei Einsätze außen vor lässt, wo er erst in der Nachspielzeit eingewechselt wurde.

        Ob man junge Spieler auch der körperlichen Belastung wegen über Kurzeinsätze an die Profis heranführen soll, darüber kann man sicherlich diskutieren.

        Jedoch kann ich nicht erkennen, dass dies bei Schwartz eine Rolle gespielt hat. Man muss aber auch sagen, dass dies i.A. durch taktische Erwägungen auch schwierig ist.

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    • Passt aber auch irgendwie nicht, Juwe.
      Fußball wird auch in der Regionalliga 2×45 Minuten gespielt und die Verletzungen haben sie sich ja im Training geholt.
      Das einzige was ich mir vorstellen könnte: Dass im Krafttraining bei der U21 geschludert wird. Aber vom Zusammenhang der Kreuzbänder mit den Muskeln und deren Aufbau hab ich ehrlich gesagt nicht genug Ahnung um den Physiotrainern hier etwas vorzuwerfen.

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      • Es geht ja nicht um die 2x45Min sondern um die höher Intensität und Robustheit in der 2.Liga bzw. im Profibereich. Im Trainig und im Spiel.Das sind schon Unterschiede zu den Amateuren

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        • Fußball wird auch in der Regionalliga 2×45 Minuten gespielt

          Nach der Logik hätte Kreisklasse-Fußball auch die gleiche Intensität.

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          • Nach der Logik hätten sich die Jungs aber im Spiel und nicht im Training verletzen müssen. Wenn es um die Verletzungen während des Spiels geht, ja dann können solche Verletzungen auch in der Kreisklasse passieren. 😉

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  • Der Kicker meldet in seiner heutigen Printausgabe, dass Stand heute der Club im Sommer einen Transfererlös im mittleren siebenstelligen Bereich erzielen muss. Das wären ca. 4-6 Millionen Euro. Eine erschreckend hohe Summe, für die der Verkauf von Möhwald allein nicht ausreichen wird!

    Wie konnte nur solch ein Permanent-Minus entstehen bzw. wieso ist es immer noch so akut? Vor allem wenn man sich vor Augen hält, wie viele Spieler seit dem Abstieg verkauft wurden (Ablöseeinnahme plus Gehaltseinsparung)! Und wie will der Club auf absehbare Zeit eine aufstiegsfähige Mannschaft bilden, wenn er immer nur verkaufen muss statt wie die Konkurrenz in die Qualität des Kaders zu investieren? Nennt mich einen Schwarzseher, doch für mich riecht dies auf Dauer nach Abstiegskampf.

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    • Ich glaube nicht, dass die Angabe im kicker richtig ist. Die sonstigen Informationen in letzter Zeit ließen eher auf nötige Transfererlöse im Bereich von 1,5 Mio schließen – vielleicht hat man sich hier falsch ausgedrückt.

      4 bis 6 Mio, die würde man allenfalls zusammenkriegen, wenn man jeden verscherbelt, der überhaupt eine Ablöse einbringen kann (Margreitter angesichts seiner Vertragsverlängerung und Ishak als Neuzugang mal außen vorgelassen).

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    • Ich komme da auch schon lange nicht mehr mit.  Wenn man sich mal überlegt wieviel Spieler für teils richtig gute Summen in den letzten Jahren schon verkauft wurden. Aber die Füllkrugs, Schöpf, Burgstaller zu entdecken, die ja günstig im Preis waren, damit tut sich Bornemann umgekehrt sehr schwer. Alles was bislang nennenswert Geld einbrachte, stammt aus Baders Zeit ohne diesen schön zu reden.

      Ausser Möhwald und Behrens fällt mir kaum ein Spieler ein, der jetzt noch nennenswert Geld bringen würde, was dann noch übrig bleibt ist eher ein Drittliga Kader.

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      • „Entdeckt“ hat man Talente wie Schöpf schon zu B***** Zeiten nicht, man hat ihm vermutlich lediglich mehr Gehalt angeboten als die Mitkonkurrenten; die berühmten B***** Verträge, die haben ja nicht die Füllkrügs, Schöpf und Burgstaller, sondern auch die Sepsis dieser Welt abgeschlossen.

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        • Schöpf hat sich bestimmt gut „gerechnet“. Entdeckt heißt Ihm diese Entwicklung zugetraut, muss man glaube ich normalerweise nicht näher erklären. Ich mach es aber gerne

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          • Es werden ihm bestimmt auch andere Personen/Vereine diese Entwicklung zugetraut haben, nur für die hat sich Schöpf nicht entschieden und das hat ganz bestimmt nichts mit Geld zu tun gehabt. 🙉
            Der B**** hat Schöpf also ungefähr so entdeckt, wie Raba Leipzig Poulsen entdeckt hat, richtig?

             

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            • Hatten uns die Bayern Schöpf nicht nur zugesteckt, weil sie ihn nicht nach Gladbach ziehen lassen wollten. Da gab’s doch irgendwelche Unstimmigkeiten und schon hatten wir ihn für ’n Appel und ’n Ei. Oder verwechsel ich da was?

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    • Das war doch auf der JHV von Meeske auch schon so kommuniziert worden. Daß es auch am Ende dieser Saison so sein wird, daß wir mit den in dieser Saison verkauften Spielern (bzw. einem Transfererlös in mittleren einstelligen Mio-Bereich) wenigstens kein weiteres Defizit erwirtschaften.

      Aber ich hab das so verstanden, da fließen dann in die Bilanz die Erlöse z.B. von Burgstaller und Füllkrug rein. Und vermutlich auch die Bonis von Gündogan. War das nicht auch vor kurzem erst so kommuniziert, daß jeder Erfolg von Burgstaller auf Schalke bei uns mehr Erlös bedeutet?

      Abgesehen davon versteh ich nicht, weshalb es immer noch nicht verstanden wurde. Wir haben hohe Verbindlichkeiten, die auch zumindest hohe Zinsen kosten, die Personalkosten haben die Einnahmen bei weitem überschritten …

      Klar hat Bornemann den Kader mittlerweile ausgedünnt von den Spielern, die viel gekostet haben auch ohne Einsatzzeiten. Aber ich vermute, einen Teil ihres Gehaltes ist auch bei der Weitervermittlung noch fällig geworden. Und in dieser Saison haben einige davon mindestens noch eine Halbsaison bei uns gekostet.

      Das Problem ist auch, daß bislang die Fananleihe ja nur zu einem geringfügig niedrigeren Zinssatz umgeschuldet werden konnte (mit Hilfe der Grundschuld auf das Grundstück). Da hofft ja Meeske offenbar, daß mit der Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft die Banken ein besseres Angebot machen, das es ermöglicht, auch noch ein wenig mehr Geld aufzunehmen, um nötige Sanierungsmaßnahmen (im Gesamtverein) endlich anpacken zu können und dann eben auch eine Tilgungsvereinbarung treffen zu können, die unseren Verein trotzdem handlungsfähig erhält.

      Unsere Einnahmen erlauben eben künfitg maximal einen Kader, der von den Kosten her vergleichbar ist mit Platz 4-8. Und wenn man das auf der Tabelle anschaut, ist das schon ein gewaltiger Unterschied zu den Vereinen auf den ersten 3 Plätzen, aber nur ein vergleichsweise geringer zu den übrigen Vereinen in der 2. Liga.

      Deshalb ist es ja so wichtig, daß die Neustrukturierung des NLZ und die Verpflichtung guter Nachwuchsspieler erfolgreich verläuft. Zum einen, um einen mittelfristig konkurrenzfähigen Profikader entwickeln zu können, zum anderen, um auch hier über Weiterverkäufe weiteren finanziellen Handlungsspielraum zu haben.

      Umso fataler, daß bislang fast jeder Hoffnungsträger nach kurzer Zeit mit Knieschaden ausfällt. Ich hoffe, daß das wirklich nur ein dummer Zufall war, daß das nicht an falschem Training liegt oder daran, daß auch die Jugendspieler die Bornemann verpflichtet hat, schon im Vorfeld körperlich angeschlagen waren.

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  • Und diese Platte mit „Kein Geld“ kann ich allmählich auch nicht mehr hören. In der 1. Liga konnten wir keinen ansehnlichen Fußball spielen weil wir ja kein Geld hatten jahrelang, hat man es da schon gehört und gelesen bis zum erbrechen und jetzt in der 2. Liga haben wir auch wieder kein Geld seit Jahren und müssen fast alles verkaufen, was ein anderer gebrauchen kann und wenns der Platzwart ist. Was ist das nur für ein Schrott Verein.

    Aber jeder der in Nürnberg mal erfolglos gearbeitet hat wird fürstlich entlohnt. Wenn ich bloß an die vielen Abfindungen denke und zb. für Bader der nicht einen einzigen Tag arbeitlos war und sogar in die 1 Liga wechselte. Irgendwie stößt sich an dem Verein jeder gesund auf Kosten der sportlichen Substanz. Wen wundert das eigentlich noch..

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    • Die fürstliche Entlohnung von Spielern, die eben gar nicht so toll waren (durch Bader) ist verantwortlich dafür, daß wir auch jetzt immer noch kein Geld haben. Und der Bau eines viel zu teueren Funktionsgebäudes. Und die Verschleierung der wahren finanziellen Situation des letzten Jahrzehnts. Wir hatten nie Geld, haben immer nur deshalb überlebt, weil es ein, zwei Spieler gab am Ende der Saison, die gut weiterverkauft werden konnten.

      Und man hat es dabei all die Jahre versäumt, das nachzuholen, was Bornemann und Köllner in den letzten Jahren angeleiert haben: durch eine strukturierte Nachwuchsarbeit möglichst viel Ertrag sowohl wirtschaftlich als auch sportlich aus dem NLZ herausholen und damit die Personalkosten in vertretbarem Rahmen zu halten.

      Das ändert aber nichts an den hohen Verbindlichkeiten, die auch bedient werden müssen und an den Schulden, die abgetragen werden müssen.

      Da kannst du dir noch ein paar Jahre die Ohren zuhalten und es nicht mehr hören wollen, die finanzielle Misere wird uns weiter begleiten. Weil eben in unserem Verein vor Jahren die nötigen Hausaufgaben nicht gemacht wurden und die richtigen Weichenstellungen nicht getätigt wurden, die andere Vereine in dieser Zeit durchgezogen haben.

      Und weil wir zumindest bislang eben keinen Geldgeber haben, der uns den nötigen finanziellen Handlungsspielraum gibt. Und wenn ich mir das Protokoll der Evolutionsgruppe so anseh, dann geh ich mal davon aus, daß das auch in den nächsten Jahren so bleiben wird, weil gewisse Gruppen lieber ihrem Traditionsgott huldigen wollen als dem Mammon.

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      • Da kannst du dir noch ein paar Jahre die Ohren zuhalten und es nicht mehr hören wollen, die finanzielle Misere wird uns weiter begleiten.

         

        Da bin ich leider fast sicher, daß es einen weiter begleiten wird, das ist gefühlt so seit ich das Tageslicht als Neugeborener erblickt habe und das ist auch schon halbes Jahrhundert her. Nur worum es mir ging, jede sportliche Leitung zeigt dann gerne auf die Vorgänger, die sind schuld.

        Dabei macht die neue sportliche Leitung genauso weiter, Bornemann hats ja geschafft mit seiner allerersten Trainerverpflichtung beim Club gleichmal Ablöse und Abfindung in die Tonne zu treten. Seine Transfers reichen sportlich gerade mal 3. Liga bis 2. Liga Durchschnitt. Ein echtes Auge..

        Von Meeske habe ich einen etwas besseren Eindruck auf seinem Aufgabengebiet, die Nürnberger war sicher ein Coup aus Clubsicht (aus Sicht der Nürnberger Versicherung vielleicht nicht).  Aber ich würde auch von Meeske sagen wir erhoffen, dass er noch mehr Schnittlinien mit der Wirtschaft in der Metropolregion schafft.

        Und was die Jugendarbeit angeht, Beate tu nicht so als wäre diese in Nürnberg neu erfunden worden, das wissen alle Verein sehr gut dass bei jungen Leuten die Zukunft und die größte Wertschöpfungskette vorhanden ist und die werden wir nicht einfach einholen, weil viele andere Vereine bessere Perspektiven bieten können.

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  • Der Großteil der finanziellen Misere kommt aus der Pendelei zwischen erster und zweiter Liga.Schau dir mal die Unterschiede allein beim TV-Geld an.Und die Gehaltsstruktur kann man auch nicht ganz einfach der zweiten Liga anpassen, bei gültigen Verträgen.Wenn man sieht das RB in der Aufstiegssaison 2/3 höheren Etat hatte als die Etat-Nummer 2, dann sieht man das Loch das sich auftut.
    Wenn man dann noch die Summen sieht, die die „richtigen“ Transfers bringen, dann kann sich der geneigte Erstligisten recht einfach 3-5 Schnäppchenstürmer aus der zweiten Liga holen.Irgendein Vertrag ist immer kurz vorm auslaufen

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  • Ich denke auch die viele Abfindungen sind so ein Mühlstein und ich finde es ansich nicht in Ordnung, daß solche Summen nie beziffert werden. Jüngstes Beispiel ist Schwartz, es ist schön daß Bornemann alles bei Vertragsabschluß geregelt hat, aber wieviel ist es denn? 400 000 Ablöse + Abfindung = wieviel ist es denn, was mal wieder ohne jeglichen positiven Effekt verbrannt wurde in der sowieso schon prekären Situation?

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  • Weiß jemand, wie es um Erras steht?
    Der ist doch jetzt gefühlt seit Ende der Adenauerzeit in der Reha, oder?

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    • Also wenn man in so jungen Jahren so einen „Totalschaden“ im Knie erleidet, wie in den Medien beschrieben wurde, würde ich mir an seiner Stelle eine andere berufliche Perspektive aufbauen. Kurzum ich kann mir nur schwer vorstellen, ob er das nochmal dauerhaft packt.

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      • In der Tat.
        Aber wie es um ihn steht bzw. was die Entwicklung macht, das weiß ich eben nicht und dachte, da gibt es sicher Leute, die besser informiert sind als ich.

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    • Irgendwo hab ich vor ca. 3 Wochen gelesen, dass er  – nachdem er wieder voll im Training eingestiegen war – muskuläre Probleme hat.

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  • Mit dem Knie habe ich selber leidvolle Erfahrungen gesammelt, bei so einem schweren Schaden wie bei Erras ist die Statik im Knie nie wieder so wie sie ursprünglich bei einem gesunden Knie war noch dazu in so jungen Jahren. Das mag man im Alltag einigermaßen kompensieren können aber kaum im Profifußball, wo die Belastungen durch immer mehr Spiele und höhere Intensität (Laufleistung) auch generell immer größer wird.  Wenn Erras tatsächlich nochmal zurückkkommen sollte, temporär könnte das gehen, wird er später einen hohen Preis dafür bezahlen dh künstliches Kniegelenk mit 45 ca.

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  • Wenn Erras tatsächlich nochmal zurückkkommen sollte, temporär könnte das gehen, wird er später einen hohen Preis dafür bezahlen dh künstliches Kniegelenk mit 45 ca.

    Was hier eine medizinische Kompetenz vorhanden ist, dazu noch die Möglichkeit genaue Vorhersagen über mehr als 20 Jahre, ich würde mir wünschen, dass der Club solches Potential nutzen könnte. Aber Spaß beiseite, wir werden nächste Saison sehen auf welchem niveau Erras zurückkommt. Vielleicht bekommt er zum Ende der Saison noch ein paar Kurzeinsätze?

    Und zum Thema Finanzen, natürlich ist das ein langfristiges Thema, natürlich wurden da über viele Jahre Fehler gemacht, aber auch sportlicher Misserfolg ist dafür Mitverantwortlich. Wenn man die Historie des Club durchliest, dann hat der Verein eigentlich immer über seine Verhältnisse gelebt, schon vor dem Krieg war man mehrfach am Rande der Insolvenz, auch wegen Stadionbau etc.

    Nach 1945 konnte man teilweise von der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region profitieren, aber mit dem Abstieg 68 und der folgenden langen Zweitligazugehörigkeit hat man den Anschluss an die wirtschaftliche Entwicklung im Profisport verloren.

    Unter Roth hat man dann ab 79 versucht mit Altstars wieder an glorreiche Zeiten anzuschließen, diese Spieler kamen wegen des Geldes, das man aber eigentlich gar nicht hatte.

    Unter Schmelzer hat man dann versucht über die Immobilienentwicklung des Vereinsgeländes, Stichwort Hotelbau, an Geld zu kommen, dazu kam der sportliche Glücksfall Trainer Höher und die jungen Spieler nach der sogenannten Spielerrevolte. Aber auch da hat man eben nicht seriös gehandelt, sondern eher dem Größenwahn gefröhnt. Die ständigen Auf- und Abstiege in der Zeit haben sicher auch nicht zu einer positiven finanziellen Entwicklung beigetragen. Gleichzeitig fand in der Region Nürnberg auch noch ein starker wirtschaftlicher Abschwung im industriellen Bereich statt.

    Sprich gefühlt war der FCN bei seinen Fans ein nationaler Topverein, die Realität war eine Fahrstuhlmannschaft zwischen erster und zweiter Liga, in diesem Spagat wurde immer mehr Geld ausgegeben als der Verein erwirtschaften konnte. Und wenn man einmal in diesem Fahrwasser ist, dann ist es sehr schwer da wieder rauszukommen.

    Wer jetzt glaubt, dass ein Bornemann oder ein Meeske innerhalb von 2 Jahren eine verfehlte Vereinspolitik, Vereinswirtschaft von über einem halben Jahrhundert korrigieren könnten, der sieht leider die Realität beim FCN immer noch viel zu blauäugig.

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    • Wer jetzt glaubt, dass ein Bornemann oder ein Meeske innerhalb von 2 Jahren eine verfehlte Vereinspolitik, Vereinswirtschaft von über einem halben Jahrhundert korrigieren könnten, der sieht leider die Realität beim FCN immer noch viel zu blauäugig.

      Ich fasse mal zusammen „Einmal Schulden, immer Schulden“ meinst du das so in etwa?

      Bornemann ist ja weit davon entfernt etwas zu korrigeren ganz im Gegenteil er macht so weiter wie alle vor ihm – die nächste Trainerabfindung (wir mussten ja einen Trainer haben, der Ablöse kostet das kommt hinzu) und kein sportlicher Erfolg, weil ansich keiner seiner Tranfers die sportliche Substanz vorangebracht hat.

      Und dann das nächste Märchen mit dem NLZ, wie oft hat der FCN sich selbst schon als „Ausbildungsverein“ ausgerufen unter Baders Zeiten. Auch nichts neues, es ist lediglich im NLZ das Personal ausgewechselt worden. Wer weiss, ob das ohne Abfindungen ablief, ich denke nicht.

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  • Was hier eine medizinische Kompetenz vorhanden ist, dazu noch die Möglichkeit genaue Vorhersagen über mehr als 20 Jahre, ich würde mir wünschen, dass der Club solches Potential nutzen könnte. Aber Spaß beiseite, wir werden nächste Saison sehen auf welchem niveau Erras zurückkommt. Vielleicht bekommt er zum Ende der Saison noch ein paar Kurzeinsätze?

    Kein Problem 🙂 ..aber ich vermute eher weil ja schon über einen Verkauf von Erras in den Medien diskutiert wird im Zusammenhang mit der Vertragslaufzeit, der FCN weiss schon ziemlich gut worauf es hinausläuft. Ich könnte mir vorstellen man versucht noch ein paar Euro zu verdienen und dann gute Reise, ja klingt nicht schön, aber wenn es die Realität sein sollte.

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    • Danke für die Antworten zu Erras.

      Habe inzwischen auch eine etwa 10 Tage alte Meldung gefunden, in der Bornemann so zitiert wird:
      „Wir haben die Belastung zuletzt wieder etwas zurückgefahren. Von einem Rückschlag zu sprechen, wäre definitiv zu viel. Aber es ist schon so, dass er schon mal näher an der Mannschaft dran war.“

      Wie schade. In jeder Hinsicht.

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  • Ich fasse mal zusammen „Einmal Schulden, immer Schulden“ meinst du das so in etwa?

    Nicht ganz richtig, aber Schulden, die man für den Konsum aufgenommen hat sind besonders schwer abzubauen. Wir haben immer Schulden gemacht um die laufenden Kosten zu finanzieren und konnten diese meist nur aus besonderen Erträgen, sprich Transfers bedienen, was aber logischerweise wieder zum Verlust sportlicher Substanz führt. Dieser Teufelskreis ist nur sehr schwer zu durchbrechen. Meist funktioniert das im realen Leben nur Mittels Insolvenz oder einer radikalen Änderung des Verhaltens.

    Problem im Bereich Fußball ist hier, dass selbst wenn die Handelnden, also der Vorstand die Realität erkannt haben, der Druck von außen, den Fans, den Medien immer noch hoch ist und eine radikale Veränderung des Handelns extrem schwierig bleibt. Bei uns heißt die Realität, mittelmäßige Zweitligaqualität. Sprich, wenn man nach einem Transfer hört, dass die neuen Spieler beeindruckt von den Gegebenheiten rund um den Valznerweiher sind, dann zeigt das, dass wir auf zu großem Fuß leben.

    Für Bornemann und Meeske heißt die Aufgabe, der Bereich Jugendfußball muss deutlich günstiger werden, aber gleichzeitig sollte die sportliche Qualität steigen, bei der aktuellen Professionalisierung im Jugendbereich dürfte das eigentlich unmöglich sein. Denn Professionalisierung bedeutet ja im Endeffekt schlicht, dass man mit mehr Geld mehr sportlichen Ertrag erwirtschaftet.

    Im Profibereich ist die Aufgabe vielleicht noch etwas schwieriger, weil es hier ähnlich ist, aber gleichzeitig auch noch der Anspruch des Umfelds dazu kommt und der Anspruch ist bei uns deutlich über dem angesiedelt, was wir uns leisten können. Wir sind aktuell wegen der Auflagen der DFL nicht in der Lage große Transfers zu tätigen, im Gegenteil wir müssen Jahr für Jahr Geld aus Transfers erwirtschaften.

    Bornemann ist ja weit davon entfernt etwas zu korrigeren ganz im Gegenteil er macht so weiter wie alle vor ihm – die nächste Trainerabfindung (wir mussten ja einen Trainer haben, der Ablöse kostet das kommt hinzu) und kein sportlicher Erfolg, weil ansich keiner seiner Tranfers die sportliche Substanz vorangebracht hat.

    Das stimmt natürlich nicht, schau Dir die Umstrukturierungen im Bereich NLZ mal an, heute haben wir deutlich weniger Personal dort, was natürlich auch bedeutet, dass die Kosten niedriger sind. Im Bereich erste Mannschaft wurden auch Veränderungen getätigt, z.B. gab es vorher keine klaren Abfindungsregelungen bei Trainern, sprich es musste meist der Gesamtvertrag ausgezahlt werden, auch hier hat Bornemann also eine Veränderung eingeführt.

    Und das Thema Ablöse bei Schwartz langweilt mittlerweile auch ein wenig, wir haben 800k Ablöse für Weiler bekommen, davon haben wir 400k in die Ablöse von Schwartz investiert, man sollte dabei bedenken, dass der Weggang von Weiler nun wirklich nicht erwartbar oder planbar war. Trotzdem hat Bornemann also 400k „Gewinn“ gemacht.

    Dazu kommt, dass das gehalt von Schwartz sicher deutlich unter dem von Weiler liegt, gleichzeitig musste bei Schwartz kein großer Stab mit übernommen werden, ein Umstand der heute kaum noch realisierbar ist.

    Fazit, Schwartz hat beim Trainertransfer ein Plus von 400k bei der Ablöse gemacht, dazu weniger Gehalt und kein großes Trainerteam eingestellt. Damit dürften wir im Bereich Trainer fast einen 7stelligen Betrag eingespart haben. Selbst mit der Abfindung dürften wir also weniger Geld ausgegeben haben als mit Weiler.

    Leider hat die Personalie Schwartz sportlich nicht funktioniert, insbesondere im Zusammenspiel mit dem Umfeld war realtiv schnell klar, dass Schwartz ein Fehler war. Ich denke hier war auch Bornemann etwas zu blauäugig.

    Es bleibt aber, insbesondere für unsere sportliche Führung, das Dilemma, dass man mit weniger Geld mehr sportlichen Erfolg generieren soll, eigentlich im Bereich Profisport unmöglich.

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  • Und das Thema Ablöse bei Schwartz langweilt mittlerweile auch ein wenig, wir haben 800k Ablöse für Weiler bekommen, davon haben wir 400k in die Ablöse von Schwartz investiert, man sollte dabei bedenken, dass der Weggang von Weiler nun wirklich nicht erwartbar oder planbar war. Trotzdem hat Bornemann also 400k „Gewinn“ gemacht.

    Er hätte aber bei Weiler sogar 800K Gewinn gemacht, wenn er nicht 400 in Schwartz versenkt hätte, die andere Hälfte des Gewinns aus Weilers Ablöse ging dann wahrscheinlich ebenso in Schwartz Abfindung, so dass am Ende davon vermutlich nichts mehr übrig blieb, was dringend sicher an vielen Stellen benötigt worden wäre.

    Ich meine ja gerade diese vielen Abfindungen sind eines der schwarzen Löcher und genauso macht Bornemann ja weiter.

    Mein Problem bei Bornemann ist einfach, ausser seine NLZ Rochaden (wie gesagt Ausbildungsverein usw, darin hat sich bislang jeder Sportdirektor bei uns gesonnt, es klingt eben gut) , wo hat sich denn unter ihm sportlich bei den Profis faktisch irgendwas weiterentwickelt? ..Ich finde nichts.

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  •  wo hat sich denn unter ihm sportlich bei den Profis faktisch irgendwas weiterentwickelt? ..Ich finde nichts.

    In einem Jahr kann ein Sportvorstand noch keine sichtbare Trendwende schaffen, wenn er kein Geld zum Gestalten hat.

    Und Abfindungen werden sich im Trainerbereich nie ganz vermeiden lassen, insbesondere dann wenn man sowohl bei den Trainern Kompromisse eingehen muss, weil man sich ja gar nicht die Toppersonalien leisten kann, als auch dem Trainer nicht alle Wünsche was Spieler betrifft erfüllen kann.

    Natürlich kann man immer sagen, dass das eben den guten Sportvorstand ausmacht, ohne viel Geld sportlichen Erfolg zu generieren. Bleibt die Frage warum sollte ein solcher Magier ausgerechnet zu uns gehen wollen. Da beißt sich nämlich die Kartze wieder in den Schwanz, auch beim Sportvorstand bekommen wir ja nicht den Besten.

    Außerdem wurde Bornemann ja gerade wegen der mittel- bis langfristigen Perspektive geholt und nicht als Feuerwehrmann für den schnellen Erfolg.

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    • d accord armin. genau auch aus diesem grund meine ich dass der club alle ressourcen die noch bleiben ausschöpfen muss. und eine ressource, weitgehend unterschätzt, ist auch das heimatgefühl. und deshalb plädiere ich nochmals, für eine verpflichtung des oberfranken markus feulner – wenn überhaupt möglich?!. denke eine saison könnte er als allrounder, der er ist, weiterhelfen, auch mitzuhelfen die jungen in die spur auf dem platz zu bringen ( und wir wir lernten – verletzungsanfälligkeit hängt eben nicht nur am alter).

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    • Armin: „Und Abfindungen werden sich im Trainerbereich nie ganz vermeiden lassen, insbesondere dann wenn man sowohl bei den Trainern Kompromisse eingehen muss, weil man sich ja gar nicht die Toppersonalien leisten kann, als auch dem Trainer nicht alle Wünsche was Spieler betrifft erfüllen kann.“

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      Man muss sich keinen Toptrainer leisten sondern den richtigen und das richtig einschätzen. Sogar viele Trainer in der 1. Bundesliga kommen aus dem Jungend und Amateuerbereich. Ich weiss nicht was dieses ausgelutschte Argument soll „Einen Toptrainer können wir uns nicht leisten“ .. Aber für einen Trainer 400 000 Ablöse zahlen und gleich eine Abfindung dazu hinterherwerfen, das geht trotz leerer Kassen.

      Es geht auch nicht darum dass man aufgelöste Verträge abfinden muss. Dann ist das Kind längst im Brunnen, sondern dass man den richtigen Trainer verpflichtet und folglich keine zahlen muss.

      Ich bin mit dem Weg jetzt mit Köllner völlig d´accord. Nur wenn dieser Kader wieder einen erheblichen Transferüberschuss erzielen muss, obwohl sowieso schon fast alles verkauft wurde, wird auch Köllner nicht David Copperfield werden, der das zaubern anfängt. Dann rutschen wir kommende Saison noch weiter in die untere Tabellenhälfte (der 2.Liga).

      Und Neuanfänge gab es beim Club gefühlt schon Tausende..

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      • Man muss sich keinen Toptrainer leisten sondern den richtigen und das richtig einschätzen.

        Dann schau mal die ertse und zweite Liga an, auch der von Dir immer wieder gelobte Reuter bei Augsburg hat den „falschen“ Trainer nach dem Abgang von Weinzierl verpflichtet. Das sagt sich so einfach den richtigen Trainer verpflichten. Schubert war sicher der richtige Trainer nach Favre, trotzdem musste er jetzt gehen. Oder Hans Meyer, der bei uns ganz sicher 1,5 Jahre der perfekte Trainer war, dann hat man in trotzdem entlassen. Ich bin zwar sicher, dass viele Trainerentlassungen unnötig sind und maximal ein Strohfeuer entfachen, manchmal hilft aber auch ein solches Strohfeuer wieder an die Finanztöpfe der Fernsehgelder zu kommen.

        Die Forderung, dass der Verein doch bitte ohne Trainerentlassungen auskommen soll ist leider illusorisch, deshalb ist es umso wichtiger, dass man ein solches Ende eben bei Vertragsbeginn mit einplant, das hat Bornemann getan.

        Aber für einen Trainer 400 000 Ablöse zahlen und gleich eine Abfindung dazu hinterherwerfen, das geht trotz leerer Kassen.

        Auch wenn Du es noch so oft schreibst, die Ablöse ist nicht das Problem, es geht immer um das finanzielle Gesamtpaket, das war bei Schwartz günstig und ist es jetzt mit Köllner wieder.

        Nur wenn dieser Kader wieder einen erheblichen Transferüberschuss erzielen muss, obwohl sowieso schon fast alles verkauft wurde, wird auch Köllner nicht David Copperfield werden, der das zaubern anfängt. Dann rutschen wir kommende Saison noch weiter in die untere Tabellenhälfte (der 2.Liga).

        Bleibt die Frage was ist die Alternative? Weder Bornemann noch Meeske können die Schulden und das strukturelle Defizit wegzaubern. Meeske hat ja schon einiges bewegt um die Ausgaben zu kürzen und die Einnahmen zu erhöhen, das bringt aber immer erst mittelfristig Veränderungen. Auch Bornemann hat schon einiges verändert, wir haben in den letzten Jahren einige hoch geschätzte Talente für die U19 und U21 verpflichtet und hatten mit Köllner da einen renommierten Mann, der sich um deren Ausbildung kümmern sollte. Dieser Weg über die Talente ist doch auch die einzige Option wieder bessere Spieler zu bekommen. Das heißt nicht, dass wir all diese Spieler halten werden, wenn sie den Schritt in die erste Mannschaft schaffen, aber einen Teil davon oder zumindest 2-3 Jahre eben schon.

        Das klingt alles nicht super sexy und verheißt keinen schnellen sportlichen Erfolg, schon gar keine Garantie, dass wir wieder sportlich erfolgreicher sein werden. Es ist schlicht eine Option, aber eine andere Option sehe ich nicht.

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        • Auch wenn Du es noch so oft schreibst, die Ablöse ist nicht das Problem, es geht immer um das finanzielle Gesamtpaket, das war bei Schwartz günstig und ist es jetzt mit Köllner wieder.

          Das mit dem Gesamtpaket hätte vermutlich für die gesamte Vertragslaufzeit gestimmt – durch die frühe vorzeitige Entlassung aber sicherlich nicht mehr. Ablöse, Gehalt, Abfindung, da hat sich für einen kurzen Zeitraum ganz schön was summiert. Das war ganz sicher kein billiges Gesamtpaket.

          Davon abgesehen: Gibt es dafür überhaupt Belege, also dass das Gesamtpaket Schwartz günstiger war als andere Möglichkeiten? Was für Möglichkeiten gab es überhaupt alles? Stanislawski wurde mal wieder gehandelt, aber war der die einzige Alternative? Wohl kaum. Bornemann hat ja des öfteren von „kreativen Lösungen“ geredet, die aufgrund der Finanzlage nötig seien. Schwartz war das sicherlich nicht. Es wären aber sicherlich welche möglich gewesen, die noch günstiger als Schwartz gewesen wären, und auch nicht weniger erfolgreich. Und nun hat man ja auch eine entsprechende Lösung gewählt. Wobei sich ja aber der finanzielle Spielraum im Vergleich zum Sommer kaum gebessert haben dürfte, und das Trainerbudget nun eher kleiner sein dürfte.

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  • Wenn du dich wirklich inhaltlich damit auseinandersetzen würdest, würde dir klar werden, daß sich seit dem Abgang von Zietsch ganz viel verändert hat im NLZ. Und das schreibe ich nicht nur Köllner zu, sondern auch Bornemann. Und natürlich wirkt sich das auch auf die Kaderzusammensetzung bei den Profis aus.

    Zur Personalpolitik von Bornemann: Da ist der Abgang Weilers, wenn überhaupt vergleichbar mit dem Abgang Heckings. Und ja, da hat Bornemann genau wie Bader damals mit der Wahl seines Nachfolgers kein gutes Händchen gehabt. Ich bin gespannt, wie das jetzt weitergeht. Irgendwie ist es ja witzig, daß Köllner tatsächlich ähnliche Trainingsmethoden favorisiert wie sie Verbeek in Bochum umsetzt und auch ähnliche taktische Ziele hat. Mal sehen, ob er die Chance bekommt, sie hier im Verein umzusetzen oder ob er wie Verbeek gechasst wird, wenn die Entwicklungsarbeit nicht gleich Ergebnisse liefert.

    Vor personellen Fehlentscheidungen ist keiner gefeit. Das kommt in jedem Verein mal vor, daß der Trainer oder Spieler nicht die Erwartungen erfüllt.
    Allerdings gibt es dennoch einen gewaltigen Unterschied zu Bader: Bornemann hat gar keine Chance wie Bader das Geld mit vollen Händen zum Fenster rauszuwerfen, weil einfach gar keines mehr da ist.
    Aber juwe hör doch bitte endlich auf, auf dieser Ablöse (und jetzt auch noch Abfindung) rumzureiten. Insgesamt war das in jedem Fall billiger als Trainerentlassungen unter Baders Zeiten. Denn damals haben wir jedesmal auch noch den Cotrainer entweder weiter durchgeschleppt als 2. Cotrainer oder dem eben auch Abfindung (und Gehalt sowieso) gezahlt. Diesmal wurde der Co von Weiler einfach weiterbeschäftigt. Schwartz bekam keinen „Vertrauten“ dazu. Etwas, was, wenn du es mal genau betrachtest, sehr viele Trainer nicht akzeptieren würden. Insofern war eben die finanzielle Belastung mit Schwartz deutlich geringer. Und Bornemann hat ja offenbar bewußt die Ablöse von Weiler so hoch angesetzt, daß dann am Ende trotz Ablöse für Schwartz noch was übrig geblieben ist. Ich vermute mal, Schwartz hat auch nicht mehr Gehalt bezogen als Weiler. Das sollte man vielleicht auch mal würdigen.
    Ich glaube nicht, daß das Bader jemals von sich sagen konnte, daß ein Trainerwechsel keine Mehrkosten gebracht hat.

    Wo ich skeptisch bin, ist die Frage, ob Bornemann genau genug hingeschaut hat in den letzten Monaten, ob er früher hätte erkennen können, daß es nicht passt mit Schwartz. Das, was heute in der Zeitung Digmayer aufwärmt (die Kritik dieses Athletiktrainers Mohr als sie in Spanien waren), das wäre ein wichtiger Punkt gewesen: wenn es denn wirklich so war, daß dieses Training in Spanien mitursächlich war für die vielen Verletzungen in der Folge, weil es zu wenig die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigt hat.
    Wie dies mMn sowohl Verbeek als auch Köllner sehr wohl versuchen. Dennoch gibt es auch bei ihnen immer wieder Verletzungen. Da sollte man sich vielleicht generell mal fragen, was in England anders gemacht wird, daß die Spieler dort einerseits wesentlich mehr spielen andererseits weniger verletzt sind. Ich schätze Köllner so ein, daß er da neuen Erkenntnissen offener gegenüber ist.

    Und by the way: ich freue mich, daß er das umsetzt, was ich schon lange als sinnvoll ansah: das 10 Trainer-Training. 🙂

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    • Allerdings gibt es dennoch einen gewaltigen Unterschied zu Bader: Bornemann hat gar keine Chance wie Bader das Geld mit vollen Händen zum Fenster rauszuwerfen, weil einfach gar keines mehr da ist.
      Aber juwe hör doch bitte endlich auf, auf dieser Ablöse (und jetzt auch noch Abfindung) rumzureiten. Insgesamt war das in jedem Fall billiger als Trainerentlassungen unter Baders Zeiten.

      Freut mich dass Trainerentlassungen unter Bornemann mutmaßlich billiger sind als Baders Trainer Entlassungen (das war auch 1. Bundesliga)

      Was sagen uns eigentlich die Neuzugänge im Winter von Bornemann und zwar Förster, Hufnagel, Djakpa, Ishak, wir sind ja jetzt auch schon im April, irgendeiner dabei, der dem Team weiterhalf?

      Aber gut ich bin gespannt was sich unter Köllner, den ich gut finde, weil ich da ein Konzept sehe und er das auch kommunizieren kann. (Habe von Bornemann fast noch nie was zu einem sportlichen Konzept gehört angefangen bei Saisonzielen)

      Vielleicht zieht also Köllner den Karren raus, wenn er das überhaupt will, er hat ja klar angedeutet bei ihm selbst ist noch keine Entscheidung gefallen die Trainerposition bei den Profis langfristig zu besetzen.

       

       

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    • Aber gerade unter Verbeek hatten wir extrem viele Verletzungen, die für unseren Abstieg sicherlich mit ursächlich waren, Bochum hat mit Verbeek auch stets ein prall gefülltes Lazarett. Und auch das übrige Gehabe von Verbeek (bedingungsloser Offensivfußball, Aussagen a la „Fußball ist ein Männersport“, immer bedingungslosen Einsatz einfordern usw.) lassen mich daran zweifeln, dass wissenschaftliche Erkenntnisse und Punkte wie Dosierung der körperlichen Belastung und Regeneration bei ihm eine große Rolle einnehmen.

      Bei Köllner sollte dies wohl eher der Fall sein, hier stimme ich zu, da. Hier muss man abwarten, wie es sich nun weiter entwickelt, wenn er längere Zeit für eine Profimannschaft verantwortlich ist…

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  • Angesprochen auf die Situation und die Zukunftsaussichten des 1. FC Nürnberg sagte gestern mein Bruder:

    „Das Römische Reich ist auch untergegangen.“

    Tja.

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    • Ist zwar eine der deppertsten Hymnen ever, aber weil ich erst gestern wieder in Düdo davon erzählt habe, wie sie bei mir Gänsehaut erzeugt…

      Ein Fels in wilder Brandung,
      der alles überstand,
      er hielt in vielen Jahren so manchen Stürmen stand.

      Ein Fels in wilder Brandung,
      ist unser FCN.
      Sein Stern, er wird für immer am Fußballhimmel stehn.

      Chorus:
      Die Legende lebt, wenn auch die Zeit vergeht,unser Club, der bleibt bestehen.
      Die Legende lebt, wenn auch der Wind sich dreht, unser Club, wird niemals untergehen.

      Die Uhren laufen schneller,
      die Zeit sie bleibt nicht stehen,
      der Weg führt in die Zukunft,
      so vieles wird gescheh’n.

      Ein Fels in wilder Brandung, ist unser FCN.
      Sein Stern, er wird für immer am Fußballhimmel stehn.

      Jesses, ist wirklich gruselig. Aber soo schee, man muss es halt fränkisch singen/gröhlen😎

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      • Habe einige Zeilen davon in die Fürbitten bei der Konfirmation meiner großen Tochter geschmuggelt. War ein Heiden-Spaß, die ganze Kirche beten zu hören „ein Fels in wilder Brandung, der alles überstand…“. Und nicht wenige Jungen und Väter grinsten mächtig…

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        • Das finde ich überragend. Danke für die Anregung, ich werde von  der Konfirmation meiner Tochter berichten.

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  • Hab mir gerade die PK zum Karlsruhe-Spiel angesehen.

    Ich kann die Arbeit von Michael Köllner als in Köln lebender Fussball-Laie nur oberflächlich beurteilen, aber das was ich von ihm höre, lese und sehe gefällt mir richtig gut.

    Er scheint einen Plan, Verantwortungsbewusstsein und Veränderungsbereitschaft zu haben.
    Qualitäten, die eine Führungsperson braucht.

    Ich hoffe und wünsche ihm persönlich, das seine Pläne aufgehen und seine Arbeit Früchte trägt.

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    • Hallo Stephan, ich teile mit die das gleiche Schicksal was den Standort betrifft! Vielleicht passt es mal auf eine Kaltschale🍺

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  • Kurz vor dem Spiel möchte ich Euch allen gerne noch einen Zeitungsartikel zitieren, den sicher so gut wie niemand bemerkt hat. Er erschien am vergangenen Mittwoch im Weserkurier, der Zeitung in Bremen. Da stand unter der Rubrik „Leute“:

    „Schauspieler Christian Ulmen ist Fan von Hertha BSC – und fühlt sich damit ziemlich allein. Anhänger von Union Berlin seien in der öffentlichen Wahrnehmung die „Cooleren in der Stadt“, klagt er in der BILD.
    Sogar andere Fußballvereine hätten in Berlin einen leichteren Stand als die Hertha: „Als Freiburg-Anhänger oder Nürnberg-Fan kriegst du in jeder Prenzlberg-Bar ein Freibier. Das liegt an den ganzen Zugezogenen, die ihre Vereine mit nach Berlin gebracht haben.“

    Ein sehr schöner Artikel.
    Ich mag Berlin.
    Und wenn einer diese Bars kennt, immer raus damit.

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  • Es gibt ja eh die Fankneipe der Clubberer04.In Kreuzberg hat der BVB und Gladbach alleine schon zwei Kneipen,Hannover 96 eine und in Friedrichshain hat Freiburg und Werder „ihre“ Kneipe.Man kommt schon zurecht im Exil.
    Auf ein hoffentlich gutes Spiel

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  • Der Club spielt keinen Deut besser wie unter Schwartz. Das ist fußballerisch unterirdisch was der Club heute gegen den KSC  bietet. Der Club spielt wie ein Absteiger!!

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    • Wie willst du mit einer technisch derart schwachen Mannschaft guten Fußball spielen? Abwehr schwach, die fängt gegen jedes Stürmchen ein Gegentor, das Mittelfeld so torgefährlich wie eine Litfaßsäule und der Sturm? Den kannst du ganz vergessen.

      Da kannst du als Trainer holen, wen du willst. Bis das beim größten Teil der Clubfans begriffen wird, spielt die Mannschaft in der 3. Liga. Wie sehr die Abgänge den Club geschwächt haben, wird jetzt sichtbar. Mich überrascht die Leistung nicht negativ. Was sich derzeit abspielt, war, realistisch betrachtet, zu erwarten.

       

       

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  • Kö-Effekt bereits im 3.Spiel verpufft. Schlafwagenfussball und spielerische Bankrotterklärung, dass es einem Angst und Bange wird.

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    • Gewinnt Bielefeld morgen,dann wären es nur noch 6 Pünktchen……
      nach den jetzigen Halbzeitständen.

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    • Gewinnt Bielefeld morgen,dann wären es nur noch 6 Pünktchen……
      nach den jetzigen Halbzeitständen….

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  • Ich sehe es mal positiv: Schlechter kann es in HZ 2 nicht mehr werden.

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  • GRAUENHAFT

    Warum spielen wir nach der Länderspielpause wieder exakt so wie unter Schwartz?

    Einfallslos, statisch, katastrophales Passspiel. Und dann macht der überforderte Brecko das Ding auch noch mehr oder weniger selber rein. Es ist zum Heulen!

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  • Andre wo nichts ist kann auch nichts verpuffen!!!! Der Club hat unter Köllner noch kein gutes Spiel gemacht. Köllner ist für mich auch nur ein Dampfplauderer!!!! Ich bin absolut bedient nach dieser 1.HZ

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    • Das stimmt. Aber bei einem Trainerwechsel hofft man immer auf den „Effekt“ – selbst, wenn es nur 30 Min gegen Bielefeld sind.

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    • Andre wo nichts ist kann auch nichts verpuffen!!!! Der Club hat unter Köllner noch kein gutes Spiel gemacht. Köllner ist für mich auch nur ein Dampfplauderer!!!! Ich bin absolut bedient nach dieser 1.HZ

      Weil der Kader die Qualität nicht hat, die du in ihn hinein interpretierst, sind die Trainer Dampfplauderer? Weißt du was, als Trainer kannst du derzeit beim Club nur eines erreichen: Deinen Ruf ramponieren.

      Vielleicht solltest du den „Dampfplauderer“ einmal in Verbindung mit dir überdenken.

       

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  • Kö hat recht, dass er nicht wechselt. Sonst geht noch die Bindung zum Spiel verloren…

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  • Aus dem Kader der jetzt unter Bornemann übrig geblieben ist würde nichtmal Mourinho mehr herausholen. Frag mich gerade nur womit zum Saisonende der angebliche Transferüberschuss erzielt werden soll.

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  • Hans65 „Zitat Köllner:“ Ich kann mir vorstellen zum Club „Nein“ zu sagen.“ Das ist für mich absolut dummes Geschwätz. Warum hat er dann überhaupt den Posten als Cheftrainer angenommen. Wenn dieser Trainer die Zukunft beim Club sein soll sehe ich schwarz!!

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  • 2:1 Führung.
    Ohne Fußball gespielt zu haben.
    Beachtlich.

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  • “Der Unterschied“? Köllner wechselt nach 60 Minuten aus! Und hat bis jetzt auch das nötige Quäntchen Glück. Freut mich, hoffe es reicht für drei Punkte. Daumen drücken.

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  • Matchplan wie im richtigen Leben: wenn du denkst es geht nicht mehr kommt irgendwo ein Lichtlein her 😉

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  • Der Sky Kommentator beweist seine Ahnungslosigkeit. Beides glasklare Elfmeter. Zuerst: kleine Berührung, große Wirkung, Möhwalds Fuß wird weggeschlagen, so dass er gegen das eigene Standbein stößt. Damit kann niemand weiterlaufen. Klare Sache, Respekt für den Schiri! Dann wird der Arm aktiv hochgenommen und die Körperfläche deutlich vergrößert. Sonst würde der Schuss passieren. Klare Sache.

    Ich verstehe nicht, was es da zu Zweifeln gibt?

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  • Man darf auch mal festhalten, dass der zuletzt (oft zurecht) gescholtene Kempe beide Elfer gut verwandelt hat.

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    • Lieber unverdient gewonnen als unverdient verloren…

      Stimmt.

      Es stimmt sogar:

      Lieber unverdient gewonnen als verdient verloren.

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  • Es ist ja nicht so, daß ich Schwartz vermissen würde, aber der Trainerwechsel war ganz offensichtlich total für’n Arsch. Die Kerle spielen den gleichen unmotivierten Scheißdreck wie vorher auch.

    Sorry für die Fäkalsprache, aber so ein Mistspiel am Freitag Abend, das muß einfach mal irgendwo raus…

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  • Mehr Glück als Verstand. Unfassbar, wie viel Dusel man haben kann bei diesem im Großen und Ganzen desolaten Auftritt.

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  • Die Mutter aller Duselsiege. Wahnsinn, was für ein Glück angesichts so einer Leistung.

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  • Warum hat Kempe heute eigentlich nicht von Beginn an gespielt?

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  • Alsoes hat sich etwas ganz gravierend geändert: wir waren heute der Liebling des Schiedsrichters. Immerhin mal ein Ausgleich für die vielen Benachteiligungen in den vergangenen Jahren. Vielleicht hilft es , vielleicht gibt der 2. Heimsieg in Folge der Mannschaft das nötige Selbstvertrauen, um weiter an einer spielerischen Entwicklung zu arbeiten. Daß da noch sehr viel zu tun ist, konnte man ja auch heute wieder sehen.

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  • Vermutlich weil Köllner bei der Analyse zu dem Ergebnis kam, daß Hufnagel mit seinen spezifischen Qualitäten den Raum und die dort aktiven Spieler am besten bespielen kann, :mrgreen:

    oder so ähnlich. Köllner kann es dir sicher gut erklären.

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  • Wann ist eigentlich der Welpenschutz für Köllner vorbei?
    Das ist eine Frage und frei von Kritik!

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    • Als Internem, der eigentlich wissen müsste, woran es bei Schwartz gehakt hat, würde ich ihm eher nicht so viel Zeit einräumen.

      Bei dem Spiel heute muss man durchaus fragen dürfen, was da eigentlich in der Länderspielpause passiert ist. Vielleicht kommt bei so ein 40-Mann-Training über drei Plätze tatsächlich doch nicht so viel an? Vielleicht fällt bei so vielen Leuten und dem ganzen Trubel auch nicht so auf, dass sich ein Brecko während der Sportstunde in der Gerätegarage hinter dem Mattenwagen versteckt hat?

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      • Warum er Brecko, der das Gegentor heute geradezu mutwillig herbeigeführt hat, den Vorzug vor Kammerbauer gibt, muss man nicht verstehen. Aber ansonten gibt der Kader nach den Ausfällen von Sabiri, Parker, Teuchert und Lippert halt wirklich nicht mehr viel her. Außer Salli gibt es keinen, der Tempo reinbringen könnte, und der ist in keinem Zustand in dem er der Mannschaft helfen könnte.

        Offensiv erwarte ich mir in dieser Saison nicht mehr viel, defensiv muss man gegen Karlsruhe (denen auch nicht viel eingefallen ist) natürlich besser stehen. Wobei deren beste Gelegenheiten wieder gegen Ende kamen – aber die fehlende Fitness holt man unter der Saison halt kaum noch auf.

        Ich habe beim Trainerwechsel gesagt, dass ich keine Wunderdinge erwarte. Das was Köllner von der Mannschaft verlangt braucht Zeit, aber der (derzeit teilweise untaugliche) Versuch mitspielen zu wollen, wird uns in der kommenden Saison sicher mehr weiterhelfen als jetzt wieder auf „das lange Holz“ umzustellen.

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        • Das war noch eine Alois-Schwartz-Gedächtnis-Aufstellung, aber ich persönlich habe heute genug von Hufnagel und Matavz gesehen um mir in Zukunft bitte keine Leihspieler mehr zu wünschen. Vielleicht muß Hufnagel auch eine gewisse Zeit bei uns auf dem Platz verbringen, damit es keine Strafzahlungen setzt. 😉

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  • Manche Clubfans scheinen einen Gehirnlappe mehr zu haben, als der Rest der Menschheit: Den Jammerlappen!

    Was wollt ihr ewigen Meckerer denn eigentlich? Ein Aufstiegswunder, ein Trainerwunder, ein Spielerwunder, oder gleich Alles auf einmal?

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  • @ Nick

    Es ist ja nicht so, daß ich Schwartz vermissen würde, aber der Trainerwechsel war ganz offensichtlich total für’n Arsch. Die Kerle spielen den gleichen unmotivierten Scheißdreck wie vorher auch.

    Die Spieler spielen das, was sie können. Es ist ihnen nicht anzulasten, dass sie deinen höhen Ansprüchen nicht gerecht werden. Schraube sie halt herunter, das erspart dir die Fäkalausbrüche.

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  • In Nürnberg wird seid vielen Jahren nur Flickschusterei betrieben. Keine Mannschaft die den Ansprüchen der aktuellen Liga taugt. Trainer die gut sind werden entlassen oder sind wie A.S. bzw. K. nur Notlösungen. Wann trifft dieser Verein endlich mal mutige und richtige Entscheidungen. Ich glaube da müssen wir noch viele viele Jahre warten. Es macht einfach keinen Spaß mehr Fan von diesem Verein zu sein. Leider Gottes.

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    • Spezifiziere einmal deine Vorstellung von „mutiger und richtiger“ Entscheidung, damit du auch beim Wort genommen werden kannst.

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