Analyse: Schlachtenglück #FCNKSC #FCN

Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: 1. FC Nürnberg vs. Karlsruher SC 2:1 (0:1) Der Club gewinnt gegen den KSC mit 2:1. Wie im Hinspiel war die Schlüsselszene ein Elfmeter, der dem Club am Ende das nötige Schlachtenglück bescherte.

Die Analyse:

FCNKSC
Startformation im 4-1-4-1

Michael Köllner ließ die Mannschaft zum dritten Mal im 4-1-4-1 auflaufen, musste aber erneut umstellen. Für die verletzten Lippert (Kreuzbandriss) und Margreitter (Zehenstauchung) liefen Djakpa und Mühl auf, zusätzlich tauschte der „Cheftrainer bis auf Weiteres“ Kempe und Löwen aus und brachte dafür Hufnagel und Matavz. Zusätzlich stand statt Dominic Baumann Even Hovland im Kader, der gegen Union Berlin noch aus Länderspielgründen gefehlt hatte. Dave Bulthuis begann von Beginn ab, obwohl er kurzfristig erkrankt war.

Die Anfangsphase war von extrem hohem Ballbesitz des FCN geprägt, nach zehn Minuten standen fast 80% beim Club zu Buche. Das war zum einen Ausrichtung des Clubs geschuldet, der den Ball in den eigenen Reihen halten wollte, um dann mit schnellem Umschalten in Richtung Tor zu kommen, zum anderen aber auch der abwartenden Haltung der Gäste. Je näher es zum Gästestrafraum ging, desto weniger überlegt und ruhig wurde das Spiel des FCN dann aber. Die Flügelwechsel blieben unpräzise, die Pässe von Außen vor die Strafraumkante landeten bei den gegnerischen Verteidigern. Michael Köllner erklärte dies nach dem Spiel damit, dass die Spieler noch zaghaft in den Entscheidungen waren, da sie in den letzten Wochen viel Input erhalten hätten und diesen nicht immer umsetzen könnten.

Auch wenn dem geneigten Beobachter von außen der Einblick in das Warum fehlt, so kann man der Diagnose „zaghafte Entscheidungen“ schon viel abgewinnen. Mit fortlaufender Spieldauer in der ersten Halbzeit wurden die Entscheidungen dann nämlich auch immer noch zaghafter und noch unsauberer, so dass sich der KSC je tiefer es in die erste Halbzeit ging, immer besser zurecht fand. Das Tor selbst war dann allerdings eher dem Zufall entsprungen. Sicherlich hatte Brecko schwach in die Mitte geklärt, doch Sallahis Schuss in Richtung Tor des FCN wäre mit Sicherheit weit neben das Tor gegangen, hätte er nicht eben jenen Brecko am Oberkörper erwischt.

Der Club verlor mit dem Gegentreffer völlig die Ordnung und den Faden. Der KSC stand nun noch tiefer und überließ dem FCN auch weiter den Ball, mit dem der Club fast gar nichts anfangen konnte. So entwickelte sich die zweite Hälfte der ersten Halbzeit zu einem fast unansehnlichen Fußballspiel, in dem der KSC nichts mehr fürs Spiel tat und der FCN mit zunehmender Spieldauer immer nervöser wurde und sich so die schlechten Entscheidungen immer mehr häuften. So kam der FCN dann auch quasi überhaupt nicht vor das Gästetor, sondern verlor sich und den Ball schon im Mitteldrittel des Spielfelds. Zur Pause gab es Pfiffe, die aber, so Köllner, die Mannschaft „nicht in innere Depression“ stürzten. Wirklich verbessert kam der Club aber auch nicht aus der Kabine. Ballbesitz ja, Chancen nein, so konnte man das Spiel des FCN bis in die 60. Minute beschreiben. Der KSC hatte dagegen in dieser Phase die große Chance zum 0:2 durch Kamberi, der bei einem Konter Mühl getunnelt hatte und dann auf Schäfer zulief, der den Fernschuss des Karlsruhers aber zur Ecke klären konnte.

Anders wurde das Spiel erst, als Köllner reagierte und Kempe und Löwen für Salli und Behrens brachte. Beide Einwechselspieler brachten mehr Dynamik und Physis auf den Platz, brachten nun auch einmal einen Angriff gefährlich in Tornähe. Davon profitierte auch Kevin Möhwald, der nun mehr in gefährliche Situationen in Strafraumnähe kam. So auch in der 65. Minute auf Zuspiel von Djakpa, als er dann in den Strafraum zog. Dort traf Krebs ihn dann am Knöchel des Standbeins, so dass der Nürnberger zu Fall kam. Schiedsrichter Petersen zeigte auf den Punkt. Eine harte, aber ob des Kontaktes vertretbare Entscheidung. Der eingewechselte Kempe trat an und verwandelte sicher zum Ausgleich. Jener Kempe war fünf Minuten später wieder im Einsatz, erst flankte er aus dem Spiel heraus in Richtung Strafraum, doch seine Flanke wurde von Kinsombi per Hand geblockt. Den fälligen Freistoß wiederum schoss Kempe dann an den Arm von Mehlem, so dass es zum zweiten Mal binnen fünf Minuten Strafstoß gab. Diesen verwandelte Kempe dann genauso sicher wie den ersten Elfmeter und das Spiel war plötzlich gedreht.

Ein wenig Mitleid konnte man mit dem KSC an dieser Stelle schon haben. Schließlich ist das Gefühl im Abstiegskampf auf unfassbare Art und Weise ein Spiel aus der Hand zu geben kein völlig unbekanntes für einen Anhänger des FCN. Gleichzeitig tat diese Wende dem Spiel merklich gut. Der KSC spielte nun offensiver, brachte mit Mugosa und Reese auch frische Offensivkräfte und versuchte mit viel Engagement zum Ausgleich zu kommen. Dadurch kam auch der Club zu weiteren Gelegenheiten. Da jedoch der KSC seine Chancen nutzte, der Schiedsrichter bei einem Handspiel von Mühl in der Nachspielzeit nicht auf den Punkt zeigte und der FCN – sehr zum Unwillen von Trainer Köllner – die Konter unsauber ausspielte, blieb es am Ende beim 2:1 für den FCN.

Alexander hat in seinem Spielbericht mit drei Punkte vor, ein Schritt zurück eine passende Zusammenfassung gefunden. Der Schritt zurück ist sicher festzustellen: Spielerisch war das Spiel des FCN über weite Strecken mau, fand erst nach Personalwechseln und größerem Platzangebot auf dem Feld statt. Defensiv kam der Club auch immer wieder unter Druck, wie gewohnt dann, wenn der Gegner mit Tempo und Geschwindigkeit anlief. Allerdings muss ein Schritt zurück ja nicht immer etwas Schlechtes sein. Vor einem Gemälde stehend, hilft manchmal ein Schritt zurück, um es voll zu erfassen und auch um Anlauf zu nehmen macht man gern einmal einen Schritt zurück. Anlauf ist nötig, die nächste Hürde heißt Hannover.

Die Zahlen:

Nürnberg Karlsruhe
2
Tore
1
10
Torschüsse
14
5
Schüsse aufs Tor
6
4
Ecken
6
55,8
Ballbesitz (%)
44,2
78,7
Passquote gesamt (%)
71,5
92,3
Passquote eig. Hälfte (%)
83,0
58,9
Passquote geg. Hälfte (%)
57,7
13,1
Lange Pässe (%)
16,3
44,3
Gewonnene Zweikämpfe (%)
55,7
19
Fouls
13
119,01
Laufdistanz (km)
119,21
5
Abseits
1

Trainerstatement:

„Es war das erwartet schwere Spiel. Der KSC hat gut gearbeitet, deshalb sind wir glücklich, dass wir das Spiel noch drehen konnten. Mit dem Ergebnis im Rücken kann man die englische Woche natürlich besser angehen. Wir hatten viel Ballbesitz in der ersten Halbzeit, mussten allerdings das unglückliche 0:1 hinnehmen. Dadurch wurde das Publikum auch etwas unruhig. Wie die Mannschaft das dann nach der Pause angenommen hat, davor ziehe ich den Hut. Ich bin stolz darauf, dass wir es noch gedreht haben. Das wird uns für die nächsten Tage Rückenwind geben und uns positiv nach Hannover fahren lassen.“

Die Spieler im Einzelnen:

Raphael Schäfer 11 Notenpunkte (2 numerisch: 2)
Sicherte dem FCN mit zwei starken Paraden gegen Kamberi und Valentini den Sieg. Beim Gegentor machtlos.
Eduard Löwen 10 Notenpunkte (2- numerisch: 2.33)
Bestritt in dreißig Minuten genauso viele Zweikämpfe (14) wie Petrak in 90 Minuten. Zeigte sofort nach seiner Hereinnahme Präsenz und auch Passsicherheit. Bräuchte nur mehr Mut, sich auch Abschlüsse aus der zweiten Reihe zuzutrauen.
Constant Djakpa 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
War einer der wenigen, der Risikopässe spielte. Diese endete dafür aber wirklich öfter als bei anderen im Nirvana. Verlor viele Duelle, leitete aber den Ausgleich ein, indem er Möhwald vor dessen Foul anspielte.
Dave Bulthuis 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Clubspieler mit den meisten Ballkontakten (92). Ähnlich schwache Zweikampfquote wie Mühl, dafür aber insgesamt etwas beständiger.
Miso Brecko 2 Notenpunkte (5 numerisch: 5)
Verschuldete das 0:1 durch eine schwache Klärungsaktion in die Mitte, stand oft beim Offensivspiel schwach. Auch ein Grund, warum das Spiel des FCN eher linkslastig war. Führte im ganzen Spiel nur fünf (!) Zweikämpfe.
Patrick Kammerbauer Ohne Bewertung
Kam in der 82. Minute für Hufnagel, fiel in keine Richtung besonders auf.
Tobias Kempe 11 Notenpunkte (2 numerisch: 2)
Matchwinner. Erzielte nicht nur zwei Tore vom Punkt, sondern holte den zweiten Elfmeter quasi im doppelten Alleingang auch heraus. Versuchte auch darüber hinaus etwas fürs Spiel zu tun, spielte nur einen Fehlpass in dreißig Minuten.
Kevin Möhwald 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Passmaschine (91% angekommene Zuspiele), allerdings erst nach den Wechseln um die Stundenmarke auch präsent und mit Dynamik. Holte den wichtigen Elfmeter zum 1:1 heraus.
Hanno Behrens 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Spiel lief oft an ihm vorbei. Fand nie richtig Zugriff zum Spiel, womöglich nicht optimal für die offensivere Rolle im 4-1-4-1 geeignet. Musste nach 63 Minuten für Löwen weichen.
Lucas Hufnagel 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Sehr bemüht und engagiert, suchte nicht nur das Dribbling, sondern setzte sich dort sogar ab und zu durch. Einziger offensiver Nürnberger Startelfspieler mit positiver Zweikampfbilanz. Allerdings zu wenig Zug zum Tor.
Ondrej Petrak 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Nicht stabil in den Zweikämpfen (gewann nur 29%), deutlich zu wenig für den einzigen „Sechser“ im 4-1-4-1, versuchte zwar zu lenken, konnte dies aber nur selten.
Lukas Mühl 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Licht und Schatten. Einige gute klärende Aktionen, aber auch ein verlorenes Laufduell nach Tunnel durch Kamberi. Insgesamt nicht zweikampfstark genug für einen Innenverteidiger (53%).
Tim Matavz 4 Notenpunkte (4- numerisch: 4.33)
Eine Kopfballchance, eine Schusschance. Sonst abgemeldet, weil er sich immer wieder in Zweikämpfen aufreiben musste, in denen er sich zu wenig durchsetzen konnte.
Edgar Salli 3 Notenpunkte (5+ numerisch: 4.67)
Spielte zwar nur drei Fehlpässe, die waren aber so eklatant, dass sie sich wie 300 anfühlten. Verdribbelte sich oft, lief sich oft fest. Wich nach 58 Minuten für Matchwinner Kempe

47 Gedanken zu „Analyse: Schlachtenglück #FCNKSC #FCN

  • Gute Analyse, aber das kennt man ja nicht anders von Flo. Danke. Interessant auch Köllners Begründung der Leistung. Scheint mir durchaus plausibel. Bei der Benotung kommt mir Petrak lediglich etwas zu schlecht weg. Ich hatte den Eindruck, dass er im Mittelfeld der Gedankenschnellste war und einige brenzlige Situationen entschärfen konnte. Sein schlechter Zweikampfwert wundert mich etwas. Hatte beim Zusehen einen anderen Eindruck.

    • Ich glaube auch, dass Petrak gestern wieder ein ganz wichtiger Faktor war. Trotzdem für seine Verhältnisse und Möglichkeiten eine sehr schwache Leistung. Habe vor allem in der Zeit nach dem 0:1 einige sehr unglückliche Situationen von ihm im Hinterkopf.

  • Also die Frage nach dem „Warum“ für die Zaghaftigkeit hat Köllner doch auch schon beantwortet: wenn Spieler eine Woche lang im Training viel Neues lernen, beherrschen sie das doch noch nicht automatisch auch im Spiel. Vor allem, weil der Gegner da ja auch was dagegen hat. Und wenn man es noch nicht beherrscht, spielt man halt zaghafter.
    Die Sicherheit kommt mit gelungenen Aktionen auch im Pflichtspiel. Sie von Beginn an zu erwarten, ist einfach utopisch.
    Wenn ich an die Kommentare und Pfiffe im Stadion gestern denk, seh ich allerdings nach wie vor wenig Bereitschaft bei den Fans, den Spielern und damit natürlich auch dem Trainer diese Entwicklungsphase zuzugestehen.
    Insofern bin ich zerrissen: ich finde das Experiment Köllner gut. Befürchte aber gleichzeitig, daß er ebenso wie seine Vorgänger an der Größe der Aufgabe (angesichts der Fülle der zu bearbeitenden Defizite der Spieler bei sicherem Kurzpassspiel) scheitern wird. Weil ihm genausowenig die nötige Zeit gegeben wird bei der Entwicklung der Mannschaft.
    Und daß er uns in Folge auch für das NLZ verloren geht.
    Fußball ist leider ein Ergebnissport und in finanziell klammen Traditionsvereinen ist der Trainerposten einfach ein Schleudersitz.
    Nur wenige (Dortmund, Gladbach, Köln) haben in einer finanziell ähnlich prekären Lage den Turnaround geschafft.

    Aber ich irre mich in dem Fall sehr sehr gerne.

    • Er hat aus seiner Sicht das Warum begründet. Aber nachvollziehen, inwiefern das eine Rolle spielt oder halt doch nur ne angenehme Ausrede ist, kann keiner von uns so wirklich, weil wir den Input zu wenig kennen und auch die geistige Aufnahmefähigkeit wie auch die Komplexität der Inhalte nicht einschätzen können.

      • Also Florian sorry, du bist Lehrer und insofern erlebst du das doch vermutlich permanent, daß Schüler nicht sofort in der Lage sind, das, was sie gelernt haben dann in anderen Situationen 1:1 umzusetzen und daß man bei neu Gelerntem erst einmal Zeit braucht, das auch zu verarbeiten und daß Übung hier ein wichtiger Aspekt ist?

        Und daß man bei einer Gruppenarbeit noch länger braucht, bis alles gut zusammenfunktioniert?

        Oder unterstellst du deinen Schülern dann gleich nicht aufgepasst zu haben oder nicht zu wollen, wenn sie den von dir vermittelten Lernstoff nicht in der nächsten Stunde perfekt wiedergeben können?

        Da brauchst du den Input nicht zu kennen.
        Heißt nicht umsonst: „Übung macht den Meister“.

          • Daß Basics bei unseren Spielern schon lange nicht funktionieren (Kurzpasspiel), kannst du ja wohl kaum abstreiten. Da müßten Automatismen durch permanente Übung entwickelt werden. Auch das kann man nicht in 3 Wochen erreichen.

            Wenn dann  zusätzlich noch neue Spielzüge hinzukommen, Linien und Ecken beim Stellungsspiel bedacht werden müssen ( :mgreen:  ), dann ist das mit Sicherheit ein anspruchsvolles Lernprogramm.

            Und wenn man das dann erstmals in einem Pflichtspiel einsetzt und dabei wieder mal (ich weiß schon, ist nur eine Ausrede) die Abwehr vor dem Spiel neu zusammengesetzt wird aufgrund von Verletzungen und auch in der Offensive die Spielerkombination nicht eingespielt ist, dann erwartest du einfach zuviel.

            Und genau das ist aus meiner Sicht das Problem. Da wird dann immer argumentiert, man habe ja schon so lange Geduld gezeigt, jetzt wolle man endlich Ergebnisse sehen.

            Aber jeder neue Trainer und jede in wichtigen Teilen neu zusammengestellte Mannschaft bedeutet eben, daß alles auf Null gesetzt ist und daß alles von vorne anfängt und damit auch die Geduld wieder von Neuem aufgebracht werden müßte.

            Aber ich fürchte, das werden wir Clubfans nie mehr lernen. Und es deshalb weiter so handhaben wie andere hoffnungslose Traditionalisten: irgendwann (viel zu früh) mal wieder die Geduld verlieren und einen neuen Trainer holen.

            Ich hab sowieso nicht verstanden, wieso man aus dem Kampfgeist im Bielefeldspiel schon wieder zu erkennen glaubte, daß der Trainerwechsel eine Wende zum Guten eingeläutet habe. Solche guten Halbzeiten sieht man immer mal wieder im Laufe der Saison, auch bei Schwartz gab es das. Hat schlicht und einfach was damit zu tun, daß äußere Umstände bei den Spielern einen Motivationsschub entfacht haben, der aber wie bei vielen Trainerwechseln schnell wieder erlahmt, wenn sich dann langsam rauskristallisiert, welche Spieler beim neuen Trainer erst einmal die Favoriten werden.

            • Es sind doch nicht nur die Automatismen, die fehlen. Gestern haben doch v.a. Einsatz und Kampf über weite Strecken gefehlt. Dazu kaum Bewegung ohne Ball – eben Standfußball. Kein Wunder, dass wir keine echte Torchance in 90 Minuten gegen einen Tabellenletzten herausspielen.

              • Das mit der geringen Bewegungslosigkeit und Einsatzmangel kann eigentlich nicht sein. Sie sind immerhin ca 7 km mehr gelaufen als in den letzten Spielen… sogar 10 km mehr als im Derby… 😉

                Soviel zu der Aussagekraft der gelaufenen Km…  mir kam es auch wie Standfussball vor…

    • Beate, Fußball ist eben nicht nur ein Ergebnissport. Es wurden zwar die letzten

      beiden Heimspiele gewonnen,aber mit wieviel Dusel und ohne erkennbares Spielsystem.

      Du sagst ja selbst, dass so einfache Dinge, wie Kurzpassspiel nicht ankommen. Das sollten Profies eigentlich beherrschen!! Deshalb

      die Pfiffe der Fans, die mit dieser Aktion der Mannschaft sicher nicht helfen aber Augen

      im Kopf haben, dass wir z.Z. ( schon seit Wochen!) auf dem Niveau eines Abstiegsteams spielen…

  • Also für die lange Verletztenliste sind 6 Punkte aus 3 Spielen und gerade mal 2 Gegentore nicht schlecht. Eine Mannschaft auch spielerisch zu entwickeln benötigt natürlich mehr Zeit. Aber Schlachtenglück, Drecksacksiege usw. das paßt alles schon mal 🙂

  • Ist schon tragisch, dem Köllner gehen durch die Verletzungen auch die Überraschungen aus. Vielleicht hätte er sich aber bei Löwen treu bleiben und ihn gleich von Anfang aufstellen sollen.?
    Die Sache mit dem Input erklärt zwar warum wir so verhalten gespielt haben, aber nicht diese, für mich, erzkonservative und einem Schwartz würdige Aufstellung.
    Ich verstehe halt bei einigem den Sinn dahinter nicht wie zum Beispiel bei Matavz und Hufnagel die nach Ende der Saison wieder gehen und trotzdem noch so sehr integriert werden.
    Wobei sich die Kritik um Hufnagel eher an Bornemann richtet, da der diese Kurzleihe zu verantworten hat.

  • Gewohnt kritisch, habe ich die Leistung einiger Spieler noch schlechter gesehen. Von Brecko habe ich kaum eine gelungene Aktion gesehen. Auch ohne das Gegentor ging im Prinzip jede Aktion daneben. In der Offensive waren da 2-3 Witzflanken auf denen Schnee war, dabei. Mühl war extrem unsicher. Der Beinschuss, der beinahe das 0:2 eingeleitet hat, ohne, dass er noch in ein obligatorisches taktisches Foul gekommen ist, war die Krönung. Mein Lieblingsspieler Behrens kommt diese einfach nicht auf die Beine. Am Bemühen liegt es nicht, allerdings an spielerischer Qualität. Djakpa nur enttäuschend, wobei man ihm sicher Anlaufzeit einräumen muss. Alle 4 Spieler kommen bei mir mit einer „ausreichend“ gegen den Tabellenletzten nicht mehr weg. Das war ganz schwach. Irgendwie hatte man das Gefühl die Spieler haben vor der Partie Valium genommen. der KSC ging drauf, wie man es von einer Mannschaft im Abstiegskampf erwarten kann. Hätten wir verdient verloren, wären das nur noch 6 Punkte zum Reli-Platz. Da kann ich auch Köllner nicht aus der Verantwortung nehmen. Umso mehr positiven Wind hat Kempe dann hereinbekommen. Zum einen weil er technisch gut genug ist, aber auch, weil er Bälle gefordert hat und so unser Spiel endlich Ansätze von Dynamik bekommen hat. Das war auf der rechten Seite über 90 Minuten nicht zu sehen. Von Hufnagel habe ich auch kaum gelungene Aktionen gesehen (war aber auch sein erster Einsatz). Wenn wir nicht kämpferisch und spielerisch in den letzten Spielen in die Spur kommen, wird das nicht nur einen sehr enttäuschenden Saisonausgang nehmen, wir einen neuen Trainer suchen müssen, sondern empfindliche Effekte auf den DK-Verkauf im kommenden Jahr nehmen. Ich bin wahnsinnig erleichtert, dass wir das gestern noch irgendwie gedreht bekommen haben und nehme den Dusel gerne an. Eine positive Tendenz sehe ich jedoch leider absolut nicht. Bornemann hat scheinbar auch in der jüngsten Transferphase daneben gegriffen, so dass ich von ihm keine Mintal und Vitteks auf Zweitliganiveau oder andere positive Überraschungen mehr erwarte. Auf dem Rasen gekrüppele ohne Ende, auf den Rängen keine Stimmung. es ist frustrierend.

  • Das strategische Argument, dass man nur Spieler einsetzen sollte, die auch nächste Saison noch da sind, ist doch heute nicht mehr sinnvoll. Kein Verein weiß heute wer nächste Saison noch da ist, vielleicht die Bayern, aber der Rest?

    Dazu kommt, dass es bei einer Profimannschaft immer gefährlich ist strategisch aufzustellen, wenn die Spieler das Gefühl bekommen, dass es neben der Leistung im Training noch andere Argumente für die aaufstellung gibt bekommst Du Gruppen, die sich benachteiligt fühlen, enttäuschte und demotivierte Spieler, die dir das Training auch noch kaputt machen. Eine solche Entwicklung wieder einzufangen ist dann fast unmöglich.

    Im Profisport gibt es nur zwei Kriterien, für die eigene Taktik die optimalen Spieler auswählen und nach Leistung im Training die Aufstellung auswählen. Spieler müssen immer das Gefühl haben, dass sie durch eigene Leistung den Trainer überzeugen können.

    • Ja Armin da ist was dran. Dennoch bleibe ich bei der Kritik an Bornemann und dem Hufnagel Transfer.

      • Ich bewerte Bornemann weniger an „hat Perspektive oder nicht“, als an „welcher von ihm geholte Spieler spielt wie und wie oft“. Sowohl Ishak, noch Hufnagel oder Djakpa sind bis jetzt Impulse für den Kader. Auch bei den Sommertransfers muss man Salli und AS als Flops bezeichnen. Nur Kempe spielt regelmässig. Das ist trotz geringer Budgets keine zufriedenstellende Bilanz. Gerade wir, brauchen Jemanden mit „Riecher“, sonst kommen wir aus dem Dilemma nicht heraus.

    • Warum sollte das strategische Argument nicht gültig sein? Natürlich weiß man nie, ob einen ein Spieler nicht am Ende der Saison verlässt, aber ob man Werte für sich selbst oder für andere generiert, macht doch einen massiven Unterschied. Gerade in unserer Situation.

      Wobei ich abschwächend sagen möchte: Bis wir die 40 Punkte am Konto haben, hat bei der derzeitigen Konstellation die beste Mannschaft am Platz zu stehen.

  • Ich lese gerade die NZ. Hier wird Köllner zitiert: „…glücklich…Partie drehen konnten. Dadurch können wir mit einer gewissen Euphorie die nächsten Spiele in der Englischen Woche angehen“. Das macht mich fassungslos. „gewisse Euphorie“ nach diesem Spiel?

    • Genau solche Aussagen führen dazu, dass bei vielen Leuten der Eindruck entsteht, wonach Köllner manche Meinungen exklusiv für sich hat.

  • Fangen wir mit dem positiven Fakten an:

    Die drei Punkte tun den Nerven (Mannschaft und Fans) ausgesprochen gut.

    Auch die Einstellung in der zweiten Halbzeit kann man auf die „Haben“-Seite buchen.

    Das war es aber auch schon mit positiven Erkenntnissen.

    So ein Spiel (aus KSC-Sicht) verlierst du nur wenn du ganz unten stehst.

    Sorry, aber wir können echt froh sein, dass wir jetzt einigermaßen gesichert sind.

    Über den sonstigen Auftritt kann ich nur den „Mantel des Schweigens“ werfen.

     

    • ich möchte endlich wieder ein Fußballspiel sehen. Ist z.Z. nur entsetzlich.

  • In den letzten zwei Jahren hat man sich als Clubfan die Namen folgender Schiedsrichter „gemerkt“: Knut Kircher, Dr. Jochen Drees, Felix Zwayer, Florian Heft – aus leidvollen Gründen.

    Seit gestern merken wir uns jetzt auch mal den Namen Martin Petersen.
    Aber aus anderen Gründen.

  • Ich komm ja echt nicht drüber weg, dass ich das Spiel gestern voll verpennt habe. So was schimpft sich „Fan“. Naja, mein Bruder auch, hatte wie ich ein Sonntagsspiel auf dem Schirm. Verpasst haben wir beide ja offenbar nicht viel, Rubrik „Dreier, Woschd wie“…

  • Das Spiel des Clubs hat, für mich, bis zur 87. Minute nicht statt gefunden . Da sah ich die erste gelungene Kombination .
    In den ersten 20 Minuten war Schäfer der Spieler mit den meisten Ballkontakten. Vielleicht war das der Trainingsansatz, den Torwart mehr ins Spiel mit einzubeziehen .
    Schlafmützenfußball aller höchster Güte.
    In jedem Amateurspiel gibts mehr Einsatz und Kampf.
    Was wäre geschrieben worden, wenn es so ein Spiel unter Schwartz gegeben hätte ?
    Für mich das schwächste Spiel seit langer, langer Zeit und dann diese Phrasen von Euphorie und Lernphase.
    Sind Fußballer so blöd, wie sie Köllner darstellt , daß sie nicht wissen mit dem Erlernten umzugehen ?

  • Hach würde ich gerne einmal ein Spiel des FCN verfolgen, bei der man schöne und viele Angriffsaktionen sieht, taktisch schlau den Gegner ein ums andere Mal aushebelt und ihn aus dem Stadion schießt. Ich weiß Geduld ist gefragt aber diese permanente Unsicherheit beim auf den Liveticker schauen, das einsame Weinen beim Verfolgen des Montagabendspiels, den mitleidigen Blick beim Fragen in Regensburger Kneipen : „Zeigt ihr heute den Club?“ Das muss doch mal belohnt werden. Lieber Florian, danke für deine treffenden Analysen und Respekt davor, dass du dich so oft mit Kackspielen beschäftigen musst, während ich einfach grummelnd den Kicker nicht kaufe und schon fast seit 2 Jahren hier kaum mehr auf meinen Verein angesprochen werde, weil ich ja oft nur maule oder betreten schweige.

    • Quasi die Mutter aller Kommentare – herrlich und Danke!!! Im Rheinland schauts übrigens nicht besser aus, da machen sich sogar Fortunen über den Club lustig. Als ob die Grund dafür hätten, die Schwachmaten im „Tour de France“-Modus…?

    • Den „kicker“ gibt’s noch?
      Naja, was soll da schon drinstehen.

  • Hui, erstmals bei CU geblockt. Warum eigentlich, war doch ganz harmlos, mein Kommentar?!?

    • Ham wir leider keinen Einfluss drauf, was durch den Filter blockiert wird oder nicht. Aktiv zensiert haben wir nicht und es ist auch nicht immer klar, warum was im Filter landet. Siehe auch die letzte KM. 😉

  • Ich kann mich den kritischen Kommentaren hier nur anschließen, bin froh das Spiel heute via sky Wiederholung gesehen zu haben, statt dafür gestern das Boxtraining sausen zu lassen. Zwei positive Dinge: Mit einem weiteren Sieg ist der Klassenerhalt wohl geschafft und Rafael „Die Mumie“ Schäfer ist ein toller Rückhalt in Tor. 2 negative Dinge: Die schwachen Außenspieler des FCN (offensiv wie defensiv), sowie Behrens Leistung auf der 8, bzw. die fehlende zentrale Mittelfeldpräsenz, wenn im Aufbauspiel beide AV weit nach vorn schieben. Dazu leider kein kritisches Wort in den Analysen.

    Köllner scheint ob seiner Ausstrahlung und Fussballbegeisterung gg. Schwartz einen gewissen Bonus zu besitzen. Er sollte allerdings ein bisschen vorsichtiger mit vollmunigen Aussagen sein („Mit attraktivem, aktiven Fussball die Fans hinter uns bekommen“), wenn dann solche Leistungen dabei herausspringen. Herr Schwartz war da ehrlicher, er hatte zumindest auf Aussagen verzichtet, die mit diesem Spielerpersonal nicht umzusetzen sind. Gegen nicht mitspielende Gegner kann der FCN keinen Druck aufbauen und keine klare Torschchancen herausspielen, ist aber hinten immer für ein (Drecks-)Tor gut. Ich bin gespannt, wie es gegen Hannover aussehen wird.

      • Und das trotz meiner grandiosen Rechtschreibfehler, ich fühle mich geehrt. Danke.

    • Das Spiel war zwar grottig, aber im Grunde haben das in der Winterpause alle erwartet, denn es ist klar, dass die Rückrunde genutzt werden muss, um sich bereits für die nächste Saison einzuspielen und zwar mit den Spielern, die nächstes Jahr noch beim Club spielen, damit nicht wieder im August der Kader neu zusammen gestellt werden muss. Wichtig sind dabei die 35 Punkte, um nicht abzurutschen! Schlimm ist das für alle, die schönen Fußball sehen wollen. Aber nach wie vor war es richtig, Schwartz abzulösen, um etwas anderes zu versuchen, um von dieser monotonen Spielweise wegzukommen, die den Club nicht voranbringt.

      Was mir viel mehr Sorgen macht: Der „kicker“ hat jetzt schon ein paar Mal unwidersprochen geschrieben, dass der Club im Sommer Überschüsse im mittleren einstelligen Millionenbereich erwirtschaften muss. Wenn das stimmt, ist das erst mal das Ende jeglicher Hoffnungen, denn woher und für wen sollen 5 Mio. kommen. Die Diskussion um  Möhwald lässt darauf schließen, dass man ihn jetzt ins Schaufenster stellt. Aber – ohne ihm zu nahe treten zu wollen:  Das ist ein durchschnittlicher Zweitligaspieler, der noch ein Jahr Vertrag hat. Für ihn bekommt der Club nie und nimmer so eine Summe.

      Ich kann nur hoffen, das Grethlein und Meeske irgendwann einmal Sponsoren, Gönner oder was weiß ich, anziehen. Und zwar sofort und nicht erst nach der Ausgliederung. Von Meeske hört man ohnehin seit Monaten nichts mehr. Davon kann man halten, was man will. Und Grethlein scheint auch keine Kontakte zu Sponsoren zu haben. Einzig die „Nürnberger Versicherung“ ist gewonnen worden, aber scheinbar zu Konditonen, die man eben für einen mittelmäßigen Zweitligisten als Hauptsponsor zahlt. Nicht mehr und nicht weniger. Aber wenn jetzt kein Sponsor dazukommt, hilft auch die Ausgliederung nichts, denn wenn der Club nochmal für ein paar Millionen Spieler verkauft, kann auch ein Köllner nichts machen….

       

      • Ist ein Henne-Ei-Problem. Schlechte Perspektive bedeutet schlechtes Sponsorenpotenzial. Allerdings sehe ich auch im Aufsichtsrat bis auf Schaml Niemanden mit echtem Netzwerk zu Unternehmen und potenziellen Sponsoren. Der AR ist zwar groß, aber schwach besetzt.

  • Genau so ein Duseldreier musste her.
    Der Fußballgott ist doch auch Clubberer.

    Zwei FC Bayern-Gedächtnis-Elfer zweimal kaltschnäuzig verwandelt…

    Ganz wichtige 3 Punkte für alle Beteiligten.

    Ähm, wie lange hat Schwartz gleich nochmal Gebäude um MIT Burgstaller 6 Heimpunkte zu sammeln?
    Eben.

    Köllner, weitermachen, Hannover schlagen und bitte: Brecko noch eine Pause gönnen.

    • @Teo

      Ohne die unter Schwartz geholten Auswärtspunkte würden die 6 Heimpunkte auch nichts nutzen. Und mit dem gleichen Dusel wie gegen Bielefeld und den KSC hätte die Truppe unter Schwartz auch mehr Heimpunkte geholt.

  • „denn woher und für wen sollen 5 Mio. kommen. Die Diskussion um Möhwald lässt darauf schließen, dass man ihn jetzt ins Schaufenster stellt. „

    um 5 Mio zu erzielen müssten sie ansich die ersten 11 verkaufen. 🙂 Im übrigen alles auch ein Grund warum ich Zweifel habe ob Köllner, der ja als Zwischenlösung bis auf weiteres gilt und laut seiner eigenen Worte sich noch nicht entschieden hat, ob er überhaupt langfristig Interesse hat, Trainer bei den Profis zu bleiben. Unter diesen Voraussetzungen er mag strukturelles langfristiges arbeiten wesentlich lieber habe ich auch Zweifel ob er sich das Profi „Tagesgeschäft“ unter solch miesen Voraussetzungen antut. Mein Gefühl sagt eher Nein.

    Würde es nach mir gehen, würde ich beim Club gerne mal unabhängige Wirtschaftsprüfer reinschicken die gnadenlos jeden Stein der letzten 5 Jahren finanziell! umdrehen und das Ergebnis veröffentlicht wird! Der Club ist finanziell ein Bermuda Dreieck in dem ein Schiff nach dem anderen unter ungeklärten Umständen sinkt , vor allem wenn man an die nicht unerheblichen Transfererlöse der letzten 5 Jahre denkt. Hier wäre mal echte Aufklärung vor allem auch gegenüber der Öffentlichkeit da es ja ein Verein ist und keine Firma ganz dringend notwendig.

    • Nochmal: den Betrag im mittleren einstelligen Millionenbereich haben wir doch schon fast erreicht, weil wir Burgstaller gut verkaufen konnten und auch der Transfer von Füllkrug fällt noch in diese Saison. Natürlich werden auch von beiden Beträgen wieder diverse Beteiligungen abgezogen, aber so aussichtslos wie du es darstellst, ist es im Moment nicht, auf die erforderliche Summe zu kommen.
      Was mich mehr irritiert ist, daß wir immer noch keine Meldung bekommen haben, ob wir die 5%Marke erfüllt haben. Mit einem Punktabzug in die nächste Saison starten zu müssen, wäre bitter.

        • Kutschke würde ich zurückholen! Schießt Dresden 3:0 gegen Stuttgart nach vorne.

          Das war wohl eine tragische Fehleinschätzung von R. Weiler, den rauszuekeln.

          Unabhängig von dieser Polemik dürfte Ishak noch einige Zeit brauchen, um der neue Zielspieler vorne drin zu werden bzw. er wird es vielleicht nie sein. Er ist auf alle Fälle von robusten Zeitligaspielern sehr einfach abzukochen, wie in Berlin im Stadion deutlich zu sehen war.

          • Bei uns spielt er dann wieder im altbekannten Modus. Ich drücke Kutschke die Daumen, dass er noch ein paar Elfmeter reinmacht und wir dann vom HSV oder 1860 Angebote bekommen. Die 2,5 Mio. kämen aus dem Nichts.

  • Der Club muß eigentlich niemand mehr verkaufen, da im nächsten Jahr mehr Geld vom DFB ( Fernsehpool ) ausgeschüttet wird. Wir verwenden das Geld zum Konsolidieren und Andere investieren sicherlich in Spielermaterial.

  • Kutschke würde ich zurückholen! Schießt Dresden 3:0 gegen Stuttgart nach vorne.

    Das war wohl eine tragische Fehleinschätzung von R. Weiler, den rauszuekeln.

    Es ist aber auch eines dieser Rätsel dass manche Spieler im einen Verein super funktionieren im nächsten auf einmal gar nicht mehr (Spielsystem, Trainer usw). Mich überrascht Kutschkes Entwicklung auch, aber würde das in Nürnberg auch wieder so passen, nachdem es für beide Seiten schon mal schief ging?

    • @ juwe

      Es ist aber auch eines dieser Rätsel dass manche Spieler im einen Verein super funktionieren im nächsten auf einmal gar nicht mehr (Spielsystem, Trainer usw). Mich überrascht Kutschkes Entwicklung auch, aber würde das in Nürnberg auch wieder so passen, nachdem es für beide Seiten schon mal schief ging?

      Und was war mit den Kommentatoren hier im Forum? Größtenteils wurde der Wechsel Kutschkes doch sofort nach seinem Bekanntwerden mit Häme begleitet. „Was wollen wir denn mit diesem Chancentod, war doch noch das Harmloseste.

      In Dresden genießt Kutschke das Vertrauen des Trainers, der Mannschft und der Fans. Eventuell macht dieser Rückhalt den großen Unterschied zwischen Mißerfolg und Erfolg aus.

       

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