Dramatik im Schlüsselspiel. #fcnaue #fcn

Der 1. FC Nürnberg gewinnt in Unterzahl gegen den FC Erzgebirge Aue und darf wohl in Ruhe für Liga 2 planen.

Von „Schlüsselspiel“ sprach man in den Medien, doch davon wollte man weder in Nürnberg noch der gegnerische Anhang etwas wissen. Man wollte beim FCN nach oben schauen, man wollte die Serie des Aufsteigers aus Aue brechen und damit die Diskussionen beenden. Man wollte so viel und keinesfalls sich mit einem Horrorszenario befassen. Doch wer das Spiel sah, der wusste, dass es in jedem Kopf und in jedem Bein der Clubberer steckte: Diese Angst zu verlieren und damit doch noch unten reinzurutschen. Und auf der anderen Seite stand eine Mannschaft aus Aue, die vor Selbstbewusstsein nur so strotzte.

Als ob Köllner den Clubfans United-Redaktions-Chat mitgelesen hätte, er tat genau das, was die pragmatischen Vertreter forderten: Nicht wieder – wie einst Verbeek – mit Konzept in den Abgrund, sondern lieber mal mit Pragmatismus zum Klassenerhalt. Genau so spielte der FCN am Ostersamstag. Wenn Aue mit Konterfussball zuletzt so erfolgreich war, dann sollen sie eben mal den Ball haben und man zieht sich selbst zurück zum Kontern. Und nach 24 Minuten schien der Matchplan aufzugehen. Aue bis dahin überlegen, das Tor machte die Heimmannschaft durch Konter im eigenen Stadion. Der wahrscheinlich schönste Angriff des FCN 2017 ging über Schäfer, der einen abgefangenen Ball schnell in den Lauf zu Löwen warf, der weiter auf Möhwald die Linie entlang und dann zu Kempe, der sich gleich gegen vier Auer durch Drehung durchsetzt und ins lange Eck trifft.

Aue blieb die dominante Mannschaft und machte bemerkenswert viel daraus. Vor allem durch viele individuelle Patzer der Clubspieler, die auch nach der Führung immer wieder sich selbst in die Bredouille brachten, bekam der Club keine Ruhe ins Spiel. Aue drückte und wurde irgendwann belohnt. Kammerbauer trifft den durchgebrochenen Köpke knapp vor dem 16er – Freistoß. Die begleitende rote Karte aber viel zu hart, da Köpke zwar durch gewesen wäre, in seiner Bewegung aber nach links unterwegs war und damit nicht direkt zu einer klaren Torchance gekommen wäre. Dass im Anschluss der Freistoß noch perfekt im Winkel landete, stellte den Spielverlauf zwar nicht auf den Kopf, war in seinem Ablauf aber der berühmte „worst case“. Fast 40 Minuten noch auf der Uhr, ein Mann in Unterzahl und das psychische Moment gegen sich. Man spürte es, jetzt war es endgültig das Schlüsselspiel, das keiner wollte. Jetzt eine Niederlage und man verlöre nicht nur drei Punkte, sondern würde auch einen schweren Wirkungstreffer mitnehmen. Dann wechselte Köllner Teuchert für den blassen Matavz ein und am Ende schien doch die Sonne über Nürnberg und Fans und Spieler lagen sich in den Armen. Teuchert machte von Beginn weg Dampf und dann auch noch das erlösende 2:1 nach feiner Einzelleistung, die seine ganze Klasse und seinen Speed zeigten, die dem Club so lange fehlten und die so selten von Schwartz als „Waffe“ eingesetzt wurde.

Es war wahrlich kein Fußballfest und sportlich eine Abkehr vom eigenen Anspruch, Fußball spielen zu wollen. Doch heute war das alles egal. Heute ging es nur um den Dreier, um das herankriechende Abstiegsgespenst in die Unterwelt zurückzuschicken. Die Defensiv-Taktik Köllners bewies seinen Pragmatismus und hätte beinahe schon so funktioniert. Nach der Roten Karte musste aber dann doch noch einiges zusammenkommen, damit man sich am Ende erleichtert abklatschen konnte. Man darf auch nicht unterschlagen, dass man in 2-3 Szenen auch Glück hatte, dass der Schiedsrichter keinen Elfmeter verhängte. Dafür darf man mit der Härte der Entscheidung gegen Kammerbauer hadern. Spieler des Tages neben Joker Teuchert wahrscheinlich Djakpa, der eine bemerkenswerte Leistungsexplosion zeigte und in vielen Situationen seine ganze Erfahrung und auch Speed in die Waagschale werfen konnte.

Die sportlich-taktische Aufarbeitung folgt wie gewohnt zeitnah in der Clubfans United-Analyse. Jetzt gilt einfach nur erleichtert zu konstatieren: Heimspiele gehören gewonnen. Mission completed. Abstiegskampf ad acta.

32 Gedanken zu „Dramatik im Schlüsselspiel. #fcnaue #fcn

  • …da steht beim 1:0 „Löwen auf Kempe auf Kempe“ – da fehlt wohl ein Möhwald 😉

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  • Und die Ultras machen sich selbst obsolet, wenn Sie weiterhin in ihrer Schmollecke bleiben und keine Stimmung mehr machen wollen…

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    • Vielleicht sollte man bei Heimspielen grundsätzlich über einen Teilausschluß der „Ultrakurve“ nachdenken😂

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    • Können wir hier auf dieses „Unthema“ oder gar „Unwort“ zukünftig verzichten. Ohne Plattform, keine Wichtigkeit.

       

       

       

       

       

       

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  • Bin mal gespannt ob sie beim Sportgericht wenigstens Einsicht haben und Kammerbauer nur ein Spiel sperren.
    Zwischen Cedi und Alois war das Verhältnis scheinbar wirklich ein wenig gestört, wenn man sieht wie der sich heute gezeigt hat. 😉

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    • Ob die Entscheidung extrem hart war, Spieler für das Sportgericht keine Rolle.
      Da der Freistoß aber direkt verwandelt wurde, ist ohnehin nur ein Spiel Sperre vorgesehen.

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  • Zum Thema Djakpa: Er hat (zumindest heute) den Beleg dafür geliefert, dass man auch mit 30 Jahren noch Speed entfalten kann, wie er einmal einen Ball noch vor dem Seitenaus holte und ein weiteres mal einem Auer im Sprint an den 16er 4-5 Meter abnahm war schon bemerkenswert und rang auch dem Sky Reporter Respekt ab. Ich hoffe es ist bei ihm nicht der Pinola Effekt: Kurz vor Vertragsverlängerung 120% Leistung, um anschließend bei 80% zu landen.

    Was mir indes nicht gefallen hat war die zunächst sehr abwartende Haltung der Club Fans, 50 Minuten hatte das am TV den Charakter: Heimspiel Aue bzw. Friedhofsruhe, auch nach dem Führungstreffer (!). Erst als die Mannschaft nach dem Platzverweis und Gegentor nicht aufsteckte und insbesondere Djakpa immer wieder mit Zaubermomenten und purem Kampf glänzte, kam auch das Publikum (stadionweit) mit Gesängen und Klatschen zur Anfeuerung. Sowas wünsche ich öfter, das hatte einen ganz anderen Charakter als der immergleiche Singsang ohne Spielbezug und erinnerte stark an Freiburg, Mainz oder Bremen, die zu richtigen Kesseln werden können.

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  • Was mir heute zum wiederholten Male nicht gefallen hat, war das Verhalten der Sky-TV-Fans:

    Schön daheim in der Komfortzone zu Lästern, während andere zum Xten Male mehrere Hundert Euro für eine Dauerkarte ausgegeben haben, bei dürftigen Witterungsverhältnissen frieren und im Stadion zu Recht ihren Unmut über eine andauernde Geringleistung der eigenen Fußballer vor eigenen Publikum Luft machten, halte ich für sehr fragwürdig. Oder wir konnten Dein Klatschen und Anfeuern auf Deiner Couch nicht recht bis ins Frankenstadion (sic!) hören. Das nächste Mal dann bitte etwas lauter von dort aus anfeuern, damit auch wir im Stadion dann so richtig mitgehen können.

    Vor allem und gerade an Spieltagen wie heute, wenn wir Aue bis ans äußerste Limit aller Leistungsgrenzen mit fantastischem Spiel so richtig herausgefordert haben. Auf fränkisch „mei hammer die hergfoussballd!“
    Spieler wie Bulthuis, deren Namen dereinst in die Sockel der Messi-Büsten eingraviert werden, live zusehen zu dürfen. Ja, wir Stadionzuschauer sind schon ein Elitevölkchen und uns auch dauernd unseren Verantwortung gegenüber aller Sky-TV-Zuschauer bewusst, eine anständige Stimmung um deren Fernsehsessel verbreiten zu dürfen.

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    • Kein Problem, dann dürft ihr das Morlock Achteck zukünftig für sämtliche Leichtathletik- Wettkämpfe nutzen und das neue Frankenstadion (in dem die Club Heimspiele dann stattfinden) stellen wir in die Nähe von Würzburg 😜

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    • Ironischerweise haben die Sky-Fans in Ihrer Komfortzone wohl einen größeren Anteil an der Finanzierung des Trauerspieles als der Dauerkartenbesitzer im zugigen Achteck…

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    • Danke besser hätte ich es nicht formulieren können. Raus aus dem Sessel und ab ins Stadion !

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    • Da habe ich wohl einen wunden Punkt getroffen oder warum diese pikierte Antwort? Ja, ich erlaube mir (vom Sofa aus!) die Fans zu kritisieren. Weder erwächst aus dem Kauf einer Dauerkarte ein besonderes Recht auf Unterhaltung, noch eine besondere Verantwortung irgendwem gegenüber. Das Fan verhalten ohne ultras Support spiegelt die Unzufriedenheit und hohe Anspruchshaltung. Das ist nachvollziehbar, trotzdem darf ich mir eine Situation wie in Freiburg oder Bremen wünschen, wo wesentlich mehr und früher angefeuert wird. Aber der wohlhabende Club Fan fährt 200 km aus der Rhön ins kalte Stadion um über Mannschaft/Trainer/Gesamtsituation zu granteln und beim dritten Fehlpass zu pfeifen. Ja dann bleibts halt dahoam, zefix! (Der Support nach dem Platzverweis war dann ja auch gut und wichtig)

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  • Ach Godd, scho widder valurn, ka Wunder des gmeggerd wird😢

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  • Guter Fan, böser Fan diese Diskussion wird uns vermutlich erhalten bleiben, auch wenn wir eines Tages rückblickend einmal feststellen werden, dass gestern ein historischer Moment zu erleben war: der Beginn einer neuen Ära. 🙂
    Rückblickend werden alle gestrigen Sky-Couchpotatos (inklusive meiner Wenigkeit) bedauern, dies nicht live im Stadion erlebt zu haben.
    Das Wetter war allerdings nicht der Grund, saß ich mich ganz besonders ärgern dürfte, ausgerechnet gestern andere Prioritäten gesetzt und meinen Dauerkartenplatz frei gelassen zu haben.
    Einen großen Dank an alle heroischen Stadionbesucher, die dazu beigetragen haben dürften,daß in den entscheidenden Minuten trotz Ultraboykott Gänsehautfeeling zu spüren war.

    Der größte Dank für das tolle Ostergeschenk gilt aber natürlich der Mannschaft, dem Trainer und seinem Team und Martin Bornemann.
    Gerade gestern konnte man wirklich Mal erkennen, saß seine Verpflichtungen durchaus Sinn gemacht haben. Umso bedauerlicherweise, saß Schwartz nicht in der Lage war, solche Leistungen öfter aus der Mannschaft herauszukitzeln.

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    • MARTIN Bornemann ist aber ein schöner freudscher Versprecher (/Verschreiber) 😂

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      • Andreas Bornemann natürlich. Wie komm ich nur auf Martin? 🙂
        Aber okay lassen wir auch dem anderen einStück des künftigen Ruhms. Er hat ja doch einige der Spieler gefunden mit Hilfe seines Adlatus Möckel. Und genießt jetzt sicher seinen verdienten Ruhestand.

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  • Gestern erlebten wir, neben dem lebenswichtigen Sieg, die Rückkehr der weilerschen Mentalitätsmonster. Das Glück wurde erzwungen, anstatt sich dem schwartzschen Hadern hinzugeben. Führungstor just als der Gegner das Spiel an sich riss. Gegentreffer und rote Karte zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Und doch den Siegtreffer in Unterzahl erzielt, durch ein direkt aus der Rekonvaleszenz kommendes Eigengewächs. Ein typisches Club-Spiel!

    Schöne Ostern!

     

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  • Sorry, dass ich etwas Wasser in den Wein schütte, aber das gestrige Spiel als Beispiel, als Zeichen für einen guten Trainer zu nehmen, halte ich schon für etwas übertrieben. Wir hatten schlicht Glück, dass Aue seine Chancen im Gegensatz zu den Spielen davor nicht reingemacht hat. Die Mannschaft hat gekämpft, aber schlecht gespielt und über die Rückkehr des Mentalitätsmonster können wir sprechen, wenn jetzt so etwas wie ein Lauf entstehen würde, wenn die Mannschaft über den Erfolg gestern Selbstvertrauen tankt und dann auch besser spielt.

    Unter Schwartz wäre das gestern Angsthasenfußball genannt worden, ich bin echt fasziniert wie sehr sich Alexander in den Trainer Köllner verliebt hat.

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    • Unter Schwartz wäre das gestern Angsthasenfußball genannt worden, ich bin echt fasziniert wie sehr sich Alexander in den Trainer Köllner verliebt hat.

      Es ist ja ein Unterschied ob man stur ein System immer spielt wie Schwarz oder wie unter Köllner mit verschiedenen Systemen reagieren kann.  Erklärungen gabs doch jetzt wohl genug, warum er mit dem System gestern reagiert hat.

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      • Ganz so schwarz-weiß, oder vielleicht besser Schwartz-Köllner sehe ich es eben nicht, wie andere hier, auch unter Schwartz haben wir mit verschiedenen Systemen gespielt. Mir geht es aber gar nicht darum jetzt Schwartz gegen Köllner oder umgekehrt auszuspielen. Aber wir haben unter Köllner bisher eben nur da Punkte geholt wo wir das mussten, wer gegen Ende der Saison gegen die letzten hinten nicht punktet, müsste sich schon fragen lassen gegen wen er denn sonst Punkte holen will.

        Mich wundert halt nur we positiv die Kommentatorencrew die Spiele jetzt sieht, ich kann den großen Unterschied zu Schwartz noch nicht erkennen, bin sogar der Meinung, dass wir in keinem Spiel, das wir gewonnen haben wirklich überzeugt hätten. Ich finde das aber gar nicht verwunderlich, fand es aber vorher mit Schwartz auch nicht verwunderlich wie wir gespielt haben.

        Ich sehe unsere Spieler und unsere finanziellen Möglichkeiten und da kann eben nicht mehr als Durchschnitt in Liga 2 rauskommen, außer es kommen einige positive Entwicklungen zusammen, die aber eben nicht planbar oder vorhersehbar sind. Wenn junge Spieler einen großen Schritt machen, wenn die Mannschaft in einen Lauf kommt, wenn wir lange in eingespielter Mannschaft spielen könnten, keine Verletzungen hätten.

        Ich erwarte aber auch nicht, dass Köllner jetzt Wunder wirkt, ich kann aber auch nicht die große Veränderung erkennen, vielleicht sehe ich diese ja nächste Woche life im Stadion?

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        • Melde Dich am So, bin mit Manni der Libero, DerSchwager und Woschdsubbn in Wü vor Ort

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        • Armin: „Ich erwarte aber auch nicht, dass Köllner jetzt Wunder wirkt, ich kann aber auch nicht die große Veränderung erkennen, vielleicht sehe ich diese ja nächste Woche life im Stadion?“

          Alois Schwartz hatte knapp einen Monat Vorbereitung mit der Mannschaft – Michael Köllner nicht mal eine Woche.

          AS hatte noch „Superstar“ Burgstaller und zu Beginn weit weniger Verletzte als das jetzt der Fall war.

          Die PKs luden unter AS regelmäßig zum tiefen Seufzer ein, für manche war die Grenze zum Fremdschämen bereits da überschritten – sie müssen unter MK nicht immer episch sein, aber optimistisch und voller Vertrauen in die Akteure sind sie allemal immer. Als Spieler bei AS war man halt ein Notnagel, der herhalten musste, weil…

          AS pflegte ein „Phlegma“ am Spielfeldrand (Emotionen, Wechsel) und in der Mannschaftsentwicklung (verändert wurde erst dann als die Verletztenmisere begann). MK probiert aus, selbst dann, wenn es eigentlich nichts mehr auszuprobieren gibt, weil nicht mal mehr genug Spieler für die Bank da sind. Er gibt den Spielern und den Fans dabei das Gefühl: „OK. Gegen St. Pauli war mäßig. Aber das macht nichts. Wir holen das nach. Wir bleiben dran!“

          Wenn dich das nicht erreicht, magst du vielleicht nicht erreicht werden?

          Andererseits musst du gar nicht bis nächste Woche live am Dallenberg warten um zu sehen, was du noch nicht sehen willst. Es reicht ein Vergleich bzgl. der jeweils ersten sechs Spiele von AS und MK:

          Schwartz 2 Punkte (0/2/4)
          9:17 Tore

          Köllner 9 Punkte (3/0/3)
          5:6 Tore

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          • Das ist ein unglaublich schiefer Vergleich, weil es sich ja um 12 verschiedene Gegner handelt.

            Gegenvergleich: Gegen die Mannschaften, gegen die unter Köllner in der Rückrunde 9 Punkte geholt wurden, wurden in der Vorrunde unter Schwartz 16 Punkte geholt.

            Was bedeuten also solche Vergleiche? Nicht viel.
            Alles eine Frage des Standpunktes.

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            • Da magst du dann für den 6-Spielvergleich im Moment einen relevanten Einwand gefunden haben.

              Du kannst gerne auch den Punkteschnitt bemühen. Der Vergleich ist spätestens am Ende der Saison nicht mehr schief.

              Die anderen Punkte sind davon unberührt.

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              • Es ist wie so oft im Fußball: Jeder kann aus den Ergebnissen und Vergleichen genau DAS herauslesen, was er gerne herauslesen mag.

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            • Gegenvergleich: Gegen die Mannschaften, gegen die unter Köllner in der Rückrunde 9 Punkte geholt wurden, wurden in der Vorrunde unter Schwartz 16 Punkte geholt.

              Mit Burgstaller, der in der Vorrunde alleine 14 Tore machte. Den hatte Köllner ja nicht mehr, bis zum vergagenen Spieltag fast komplett ohne Zweitligastürmer.  Ohne Burgstaller sah es bei Schwartz recht hoffnungslos aus.

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      • Nur weil jemand besser als Schwartz ist, ist er noch lange kein „guter Trainer“. Bei allem Respekt vor Köllner und seiner schweren Aufgabe. Nur weil er viel ausprobiert und nicht mehr auf jedem Ball wie unter AS Schnee ist, muss er m.E. noch ein wenig mehr und v.a. nachhaltiger leisten, um sich als Trainer bei uns durchzusetzen. Ich will ihm das grundsätzlich nicht absprechen, aber auch nicht so früh unterschreiben. Bisher habe ich unter ihm in 6-7 Spielen nicht mehr als 8 Torchancen gesehen. Daneben unfassbar viel Dusel, was wir sicher gerne mitnehmen. Wie würde das Urteil über ihn mit weniger Dusel (0 Punkte gegen KSC, 0 Punkte gegen Aue) ausfallen? Klar, er hat schwere Rahmenbedingungen. Aber genau deshalb, muss man abwarten, ob wir unter ihm wieder zu richtigem Fußball zurückkehren.

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  • Wenn man die 6 Punkte gegen den KSC und gegen Aue  vor dem inneren Auge Revue passieren läßt beginnt man zu glauben der Fußballgott ist ein Oberpfälzer.

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