Nix gesehen – Statt einer Analyse #FCNVFB #FCN

Unser Autor Florian hat zwei Probleme: 1. Immer, wenn er nichts sieht, spielt der FCN auf 2. Beim Machen der Wurst zusehen macht keinen Spaß

Wenn man nicht hauptberuflich über Fußball schreibt, dann verpasst man bisweilen ein Spiel. So ist das einfach, ich weiß von genug Berufsschreibern, die gerne mal sagen würden: „Nee, heute nicht.“ Diese Freiheit ist etwas Schönes und doch habe ich in den letzten neun Jahren, in denen ich über den FCN schreibe, eine gewisse Routine und eine Art Verpflichtung den Lesern gegenüber entwickelt. UNd etwas kathartisches hat das Schreiben ja auch. Trotzdem: Manchmal geht’s halt nicht. Mal ist man, wie 2014, auf Schüleraustausch und der Club gewinnt 2:0 gegen den VfB Stuttgart. Mal feiern Freunde Hochzeit, wie im April 2016, und der Club gewinnt 6:2 gegen Union Berlin. Mal hat die Stiefmama Geburtstag, wie im vergangenen November, und der Club gewinnt 2:0 in Düsseldorf. Mal ist man krank, wie 2011, und der Club spielt den FC St. Pauli 5:0 her. Oder man hat einfach auch am Wochenende berufliche Verpflichtungen, ebenfalls 2011, und der Club spielt 1:1 gegen den FC Bayern.

Sollte der geneigte Leser ein Muster erkannt haben, ja, es gibt eines: Immer, wenn ich nichts sehe, spielt der FCN auf. Daher war eigentlich schon vorprogrammiert, was passiert, wenn ich diesen Samstag in der Schule verbinge. Der FCN vollbringt seine beste Saisonleistung. Zumindest ist das die einhellige Kommentierung, die man so liest. Natürlich hätte ich mir das Spiel jetzt in Ruhe ansehen können und dann dieser Einschätzung zustimmen oder diese ablehnen können. Das habe ich dieses Jahr auch zweimal getan (gegen Bochum und Düsseldorf) und auch das Spiel gegen Union letztes Jahr habe ich in Gänze gesehen. Aber heute fehlte mir einfach die Energie. Nicht, weil der Club verloren hat. Sondern weil ich einfach ermüdet bin. Ermüdet von einer langen Saison, die sportlich gar nicht mal so unerwartet verlaufen ist für mich. Aber einer Saison, die Gräben aufgetan hat. Innerlich wie äußerlich.

Gräben zwischen Ultras und Vereinsführung, die sich in den letzten Heimspielen dann so entluden, dass die Unterstützung völlig eingestellt wurde. Diese Gräben führten wiederum dazu, dass sich Gräben zwischen „normalen“ Fans und Ultras („Ultras raus!“-Rufe wurden im Stadion vernommen) auftaten. Sie herrschen auch unter den Fans: Zwischen „Geduldigen“ und „Ungeduldigen“ oder den „Vertröstern“ und den „Untergangspropheten“, je nach Standpunkt. Die Gräben herrschen aber auch im Verein und seinem Umfeld, wo persönliche Animositäten und Verletzungen seltsame Blüten treiben, wo ein unterschwelliger Richtungsstreit tobt, der am ende alle Verantwortlichen schwächen wird. Gräben, die zusätzlich auch noch an vielen anderen gesehenen und ungesehenen Stellen sich auftun. Gräben, die Energie rauben und die am Ende – jenseits aller finanzieller Einschränkungen eine Entwicklung erschweren. Fadi Keblawi von den Nürnberger Nachrichten hat mich in einem kleinen Interview zur Jahreshauptversammlung gefragt, wie das eigentlich ist, journalistisch zu arbeiten und gleichzeitig Fan zu sein, verliert man da nicht die Liebe? Ist das nicht ein wenig wie der alte Spruch mit der Wurst, bei deren Entstehung man auch nicht dabei sein sollte, wenn sie danach noch schmecken soll?

Damals habe ich das noch ein wenig abgetan, inzwischen würde ich wahrscheinlich desillusionierter antworten. Beim Fußball geht’s halt doch um die Wurst und um zu viel Geld und irgendwie – wenn auch nur im Kleinen – um Macht. Was das alles mit dem Spiel gegen den VfB Stuttgart zu tun hat? Womöglich gar nicht so viel. Wahrscheinlich bin einfach nur erschöpft von einem Tag endloser Theaterproben mit elf jugendlichen Drama Kings und Queens (Aufführung ist am Dienstag oder Mittwoch um 20 Uhr in die Amalienstraße 2 nach Fürth), von parallelem Starren aufs Handy und Ärgern über das Ergebnis; ermüdet davon, dass das Haus für das im Landeanflug befindliche zweite Kind auf Vordermann gebracht und Zimmer neu verteilt werden müssen. Oder aber es hat eben doch alles damit zu tun. Mit den Begleiterscheinungen des Spiels, mit der Erkenntnis, dass der VfB in dieser Spielzeit wie auch Freiburg im Vorjahr das schaffen wird, was dem FCN 2014/15 nicht gelang. Mit der Erkenntnis, dass mir am Ende halt dann doch die Wurst schmeckt, egal wie sie gemacht wird. Und wahrscheinlich auch, dass ich öfter mal nicht schauen sollte, wenn der FCN dann immer aufspielt.

Die Zahlen:

Nürnberg Stuttgart
2
Tore
3
14
Torschüsse
14
10
Schüsse aufs Tor
0
6
Ecken
5
28,2
Ballbesitz (%)
71,8
66,3
Passquote gesamt (%)
87,1
80,3
Passquote eig. Hälfte (%)
96,0
51,1
Passquote geg. Hälfte (%)
77,9
23,6
Lange Pässe (%)
10,3
54,5
Gewonnene Zweikämpfe (%)
45,5
19
Fouls
13
119,80
Laufdistanz (km)
117,85
0
Abseits
0

Trainerstatement:

„Nach so einem Last-Minute-K.o. ist man natürlich bitter enttäuscht. Wenn man eine so gute Partie abgeliefert hat, möchte man natürlich auch mit Punkten nach Hause gehen. Das ist uns leider nicht gelungen. Wir kriegen wieder Komplimente, wie nach den Spielen in Berlin und Hannover, sind am Ende aber trotzdem leer ausgegangen. Wie die Mannschaft heute mit den vielen jungen Spielern dagegen gehalten hat, war gut. Leider haben wir es verpasst, das dritte, vierte Tor zu machen. Langerak hat den VfB zwischenzeitlich gut im Spiel gehalten. Wir werden heute sicher schlecht schlafen, ab morgen geht es dann weiter. Wir werden das Positive rausnehmen.“

Die Spieler im Einzelnen:

Nachdem ich das Spiel nicht gesehen habe, gibt es natürlich keine Noten, auch wenn ich damit möglicherweise ein Lehrerklischee erfüllen würde, wenn ich Noten vergeben würde ohne hinzusehen. Stattdessen einfach nur die rohen Fakten.

Raphael Schäfer Ohne Bewertung
Ballkontakte: 39, Pässe: 2 von 4 angekommen; Zweikämpfe: 1 von 1 gewonnen. Gegentore: 3
Even Hovland Ohne Bewertung
(ab 62. für Mühl) Ballkontakte: 17, Pässe: 12/15; Zweikämpfe: 3/3. Fouls: 0.
Eduard Löwen Ohne Bewertung
Ballkontakte: 45, Pässe: 26/31; Zweikämpfe: 12/20. Fouls: 2
Constant Djakpa Ohne Bewertung
Ballkontakte: 49, Pässe: 11/22; Zweikämpfe: 6/15. Fouls: 2
Dave Bulthuis Ohne Bewertung
Ballkontakte: 28, Pässe: 8/14; Zweikämpfe: 6/18. Fouls: 3
Patrick Kammerbauer Ohne Bewertung
Ballkontakte: 63, Pässe: 23/37; Zweikämpfe: 10/20. Fouls: 2
Abdelhamid Sabiri Ohne Bewertung
(ab 75. für Salli) Ballkontakte: 7, Pässe: 1/3; Zweikämpfe: 2/5. Fouls: 0.
Rurik Gislason Ohne Bewertung
(ab 66. für Hufnagel) Ballkontakte: 13, Pässe: 7/8; Zweikämpfe: 1/5. Fouls: 1.
Lucas Hufnagel Ohne Bewertung
Ballkontakte: 25, Pässe: 12/14; Zweikämpfe: 4/8. Fouls: 0
Hanno Behrens Ohne Bewertung
Ballkontakte: 44, Pässe: 16/25; Zweikämpfe: 10/17. Fouls: 1. Tore: 1
Ondrej Petrak Ohne Bewertung
Ballkontakte: 30, Pässe: 15/19; Zweikämpfe: 6/11. Fouls: 0
Lukas Mühl Ohne Bewertung
Ballkontakte: 21, Pässe: 9/12; Zweikämpfe: 4/7. Fouls: 2, Fouls im Strafraum: 1
Cedric Teuchert Ohne Bewertung
Ballkontakte: 31, Pässe: 3/9; Zweikämpfe: 8/19. Fouls: 2. Tore: 1
Edgar Salli Ohne Bewertung
Ballkontakte: 24, Pässe: 8/12; Zweikämpfe: 7/17. Fouls: 1

12 Gedanken zu „Nix gesehen – Statt einer Analyse #FCNVFB #FCN

  • Klingst wirklich müde und sinnierend. Kopf hoch, irgendwann scheint wieder die Sonne. Wenn das Leben für uns Club Fans eine Weisheit parat hat, dann wohl, dass auch irgendwann wieder bessere Zeiten kommen.

    Und natürlich wünsche ich dir und deiner Familie das Beste für euer 2. Kind. Um dessen Leben in die richtigen Bahnen zu lenken, bitte gleich beim Club als Mitglied anmelden 🙂

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  • Florian, denk Dir nix, das ist bei so einer Konstellation wie augenblicklich der Deinigen doch nicht verwunderlich! Dir und Deiner Familie alles Gute für den erwarteten Nachwuchs!

    Und ganz besonders herzlichen Dank für die vielen Zeugnisverteilungen nach den Spielen – immer sauber ausgearbeitet, immer lesenswert, sicher oft unter Zeit- und sonstigem Druck. Als gelernter Journalist kann ich Vieles nachfühlen und weiß eine solche Dauerleistung auf hohem Niveau sehr zu schätzen.

    Übrigens: Wenn es dem Club gelingt, so eine Leistung wie in der ersten Halbzeit in der nächsten Saison (endlich) zur Norm zur machen, wirst Du genügend tolle Spiele mitverfolgen und bewerten können, auch wenn die Nächte lauter werden sollten.

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  • …und trotzdem lässt Du uns nicht im Stich, lieber Florian! Danke und ein ganz großes Kompliment an Dich, dass Du Dich trotz Deiner unzähligen Baustellen und Aktivitäten noch dazu fähig sahst – quasi auf der Felge –   die Neugier der Hiesigen (fast) zu stillen (die Noten halt…)!

    Bleibt für Dich zu hoffen, dass Du Dich von all den Herausforderungen nicht zermahlen lässt und der Club ein Einsehen mit Dir hat, so wie es clubfan seit 1965 schon schrieb, indem er Dich in Zukunft mehr Spiele dieser Qualität anschauen und mit Freude darüber schreiben lässt.

    Ich erlaube mir mal, Deine Spieldaten mit meinen subjektiven Noteneindrücken zu ergänzen und diese zum Diskussionsabschuss freizugeben:):

    Schäfer: 6 Punkte (4+)

    Kammerbauer: 8 Punkte (3)

    Mühl: 5 Punkte (4)

    Bulthuis: 4 Punkte (4-)

    Djakpa: 9 Punkte (3+)

    Petrak: 8 Punkte (3)

    Behens: 10 Punkte (2-)

    Löwen: 10 Punkte (2-)

    Hufnagel: 8 Punkte (3)

    Salli: 6 Punkte (4+)

    Teuchert: 13 Punkte (1-)

    Hovland: 11 Punkte (2-)

    Gislasson: 8 Punkte (3)

    Sabri: 6 Punkte (4+)

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    • Diskussion los:

      Kammerbauer darf denke ich noch besser sein – viele Ballkontakte, war für mich ein Aktivposten. Vielleicht nicht so spektakulär wie Djakpa, der hat dafür aber eine eher schlechte Zweikampfquote für nen Verteidiger. Petrak finde ich etwas zu schwach benotet, vor allem mit Blick auf die Pass und Zweikampfwerte – gleiche Note wie Hufnagel ist vielleicht etwas wenig. Und Gislasson finde ich mit 8 auch etwas arg überbewertet. Hatte eigentlich keine gute Aktion, Gegenstoßmöglichkeiten verschleppt (daher wohl die gute Passquote) und – wie man oben sieht – auch keine Zweikämpfe gewonnen. Hovland im Sommer zu verlieren finde ich immer noch schade. Wenn man dem mal den Schlendrian austreibt, ist er wahrscheinlich der beste IV der Liga…

       

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  • Florian, mir geht es genauso. Bei Wind und Wetter, Frust und Leid, gute Zeiten und Freud, immer bin ich beim Glubb. Jedes Heim- und fast jedes Auswärtsspiel. Die letzten 2 Jahre waren die Fahrten nach Nürnberg motiviert von Treffen meiner Kumpels im alten Bahnhof, guten Gesprächen und maximalen Support zusammen mit den jungen Hüpfern im 11er. Traurig war es anzusehen, wie unser in die Jahre gekommenes Stadion immer leerer wurde, wie Spieler die uns verlassen (haben) mussten bei anderen Clubs erfolgreich waren. Ganze Teams haben wir gefühlt abgegeben, die Schöpf, Burgis und wie sie alle heißen.

    Eines fand ich immer klasse: die Hingabe zum Glubb, die Geschlossenheit. Ob Arbeiter, Geschäftsführer, Arbeitsloser, Schüler, Student oder Beamter…der Glubb eint alle. Das erste Mal hab ich richtig gezuckt beim Spiel gegen Aue. Ersatzweise Karten im 1er. Grauenhaft. Leute die vor Spielbeginn schon immer richtig stehen konnten vor Alk und dann die Meckerheinis, die statt anzufeuern dauerhaft reinpöbeln oder ständig am Handy tippen und Selfies schießen. Nach 20 min hatte ich mit 5 Leuten um mich herum Stress. Stimmung katastrophal, Pseudosupport nach 20 sek. vorbei, weder Text noch Liedsicher, nicht mal bei alten Evergreens. 2. Halbzeit sind wir 7 dann auf die Gegengerade. Block 16, frustriert und resigniert so zehn Reihen unterhalb der Rest-UN. Steht da ein in die Jahre gekommener Glubb-Rocker-Opa auf, schmeißt die Mütze und Brille weg und brüllt Richtung UN wie ein wahnsinniger, dass er alle ummachen würde. Seine Rockerkumpels konnten ihn gerade noch halten. Dann Teuchert mit dem späten Tor…nein, er pöbelt weiter. Als ich im freundliche sage er soll sich endlich beruhigen und die Klappe halten bezeichnet er mich als Drecks-Ultra.

    Dann in Würzburg: jede Menge Leute die den Marsch mitmachen, sich in den Gästeblock stellen, null anfeuern, nix mitmachen aber gefühlt 40 Bier trinken. Wir, die aktiv anfeuern und mitsingen wollen, stehen Abseits im gemischten Block, weil trotz 3 Fanclubmitgliedschaften wieder keine OFCN Karten bekommen. Nur mit Beziehungen über WÜ direkt Karten gekriegt.

    Krönung dann unser Stuttgart-Heimspiel. Im Block 11 von Glubberern aus der Gegengerade angepöbelt worden. Sippenhaft UN, nur weil ich im 11er steh? Bierbecher und Gestänkere vom Oberrang. Besoffene und Aufgebrachte, die runterbrüllen und sogar vom Blockeingang die eigenen Fans anpöbeln.

    Ich kaue da ganz ehrlich noch immer dran und überlege ob ich mir das noch weiter antue. Leid tut es mir um die vielen Fans in 7/9/11 oder anderen Blöcken, denen es darum geht den Glubb anzufeuern und die immer das sind, nicht nur wenn Eventspiele wie gegen Spitzenreiter stattfinden. Ich hab noch nie so viele junge Leute sprachlos gesehen. Das Erlebte sitzt tief, ein großer Riss durch die Glubberer.

    Ein vielschichtiges Problem: einerseits die UN und anderen Fanclubs die immer da sind, es als Herausforderung ansehen Regeln zu brechen, aber ihr letztes Hemd für den Glubb geben. Alleine die Auswärtsfahrten kosten so viel wie ein schöner Sommerurlaub. Andererseits die Normalos, die den Singsang monieren und echte Stadionstimmung wollen, aber jetzt, da die UN streikt nix auf die Beine bringen, und die Jungs für die Niederlage verantwortlich machen. Über die Events- und Bierreisegruppen will ich gar nicht reden. Fakt ist, ohne Support der UN ist das nix, gar nix. Ich stimme in vielen Punkten nicht mit UN überein: Meeske, Bornemann, Ausgliederung, Pyro, aber das was ich vom Event-/Biersuff-Publikum erlebt habe ist noch viel schlimmer. Wir sind (wieder einmal) an einem Scheideweg. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich zukünftig mitgehe.

    Die Mannschaft hat geil gespielt, viele Junge machen Hoffnung. Der Schiri wäre bei normaler Fanlage stimmungstechnisch zerlegt worden. Heute nicht. Kann mich nicht mal über die gute Leistung freuen.

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    • Ich hoffe, du hast in einem Punkt Recht.

      Wir stehen am Scheideweg und hoffentlich zieht der Verein seine Linie weiterhin so konsequent durch.

      Wir haben jetzt die Chance, eine neue Fankultur in unserem Stadion zu etablieren. Ganz ohne Ultras, denn die schaffen sich ja im Moment selbst ab. So wie es aussieht, haben andere Vereine die gleichen Probleme mit ihren selbsternannten 1. Klasse Fans.

      Schaut im Moment also nicht so gut für Pyro- und Randale Fans aus.

      Gut so!!

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  • Tolle Polemik.
    Dann in Würzburg: jede Menge Leute die den Marsch mitmachen, sich in den Gästeblock stellen, null anfeuern, nix mitmachen aber gefühlt 40 Bier trinken.
    Von mir aus hätten sie auch 100 trinken können, da es im Stadion nur alkoholfreies Bier zu kaufen gab.
    Horden, die einen Marsch durch unsere Stödte veranstalten, brauche ich spätestens im Hinblick auf unsere Geschichte echt nicht.

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    • Nicht? Aber so ein Marsch stiftet doch Gemeinschaft, des kann Dir der Julius (Streicher) problemlos erklären, da muss mer doch ned so linksgrünversifft gutmenschig daher reden! Au weia, wie sagte noch ein irischer Freund neulich: „the world HAS gone crazy“…

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      • Stimmt, die hatten doch auch so ein Lied. „die Fahne…“ äh ne, das war ja „Als ich noch….“. Ich mag keine uniformierte Gruppen, gleich welcher Uniform, politischer Ansicht oder auch nur Klamottenfarbe.

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        • „Die Fahne hoch“, ertrage ich nur doppeldeutig, z.B. wenn ich Fotos von extrem gefährlichen Clubfans beim Sektempfang am Hbf WÜ anschaue, nachdem diese Horde a Fässla „Pyraser“ vernichtet hat und dann nach dem Spiel friedlich sediert von Zugbegleiterinnen träumt…

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          • Der harte Kern der Hools ist allzeit bereit. Bin gerade wieder in Jüchen und würde nach Neuss kommen, um Dich zu verhauen. Hab allerdings Schiß, in der Dunkelheit in das große Braunkohleloch zu fallen.
            Bist Du am Do noch in Deinem bisherigen Atelier, wir haben am Vormittag Termin bei unserer Steuerkanzlei in D, wenn Zeit bleibt, könnten wir uns zum Lunch treffen (muss ich so formulieren, sonst kapiert es Dietmar nicht, ich meine für uns Franken: Saure Zipfel fressen)?

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