Köllner vs. Schwartz – Der Datenvergleich

Spielt der Club eigentlich anderen Fußball seit Michael Köllner da ist? – Ein Blick auf die Daten

„Unsere Fans kommen ins Stadion, um uns Fußball spielen zu sehen. Das wollen wir ihnen zeigen.“ Mit diesen Worten war Michael Köllner in seiner ersten Pressekonferenz als Cheftrainer des FCN angetreten und legte in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Hannover nach: „Der Wunsch der Zuschauer war es doch auch einen anderen Fußball zu sehen, dass wir weg gehen von diesen langen Bällen, dass wir Fußball spielen.“ Nach neun Spielen im Amt und unter der begründeten Annahme, dass Michael Köllner auch 2017/18 Cheftrainer des 1. FC Nürnberg sein wird, bietet es sich an, genau diese These zu überprüfen. Spielt der Club eigentlich anderen Fußball?

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Vergleich von statistischen Werten
Nimmt man die statistischen Werte als Grundlage kommt man zu dem Schluss: Ja, in jeder signifikanten Kategorie hat der Club sich verbessert. Die Passquote stieg von 66,8% unter Schwartz auf 72% unter Köllner. Sie liegt damit wieder dort, wo sie 2015/16 unter René Weiler auch lag, als man Dritter wurde. Dabei ist interessant anzumerken, dass die Werte für die ersten fünf Spiele unter Köllner mit 74,36% angekommener Pässe sogar noch viel weiter über dem Schwartz’schen Wert liegen. Die letzten vier Spiele, in denen es Köllner vor allem um das Erlangen der nötigen Punkte für den rechnerischen Klassenerhalt ging, also quasi nach einer „pragmatischen Wende“, fiel die Passquote dann auf ungefähr 69%.

Ein Trend, der sich auch in fast allen anderen Kategorien feststellen lassen kann. Der Ballbesitz lag in den Spielen gegen Bielefeld, Union Berlin, Karlsruhe, Hannover und St. Pauli im Schnitt bei 54,1%, in den Spielen gegen Aue, Würzburg, Stuttgart und Sandhausen dann nur noch bei 43,2%. Insgesamt liegt der Schnitt über die neun Spiele unter Michael Köllner bei 49,2%, erneut fast genau der Wert, den der Club auch 2015/16 erreicht hatte (49,4%). Unter Alois Schwartz dagegen hatte man sich mit 48,1% Ballbesitz begnügt.

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Vergleich von statistischen Werten – Teil II
Fast deckungsgleich dann auch die Werte für das Kurzpassspiel. Die ersten fünf Partien nach Köllners Amtsantritt spielte der Club gerade einmal 15,9% lange Bälle, eine signifikante Umkehr zu den 20,5% unter Alois Schwartz. Ein Wert, den von den Trainern im Amt nur Hannes Wolf vom VfB Stuttgart mit 14,68% unterbietet. Seit dem Spiel gegen Aue dagegen beträgt die Quote 20,9%, liegt also sogar über dem Schnitt unter Köllners Vorgänger. Im Mittel ergeben sich dadurch nun 18,1% lange Bälle, ein leicht überdurchschnittlicher Wert in der zweiten Bundesliga. Auch die Zweikampfquote unterlag einer Veränderung: Hatte sie unter Schwartz noch bei 49,1% gelegen, lag sie in den ersten fünf Spielen schon verbessert bei 49,7%, schnellte dann aber in den folgenden vier Spielen auf 50,9%. Insgesamt liegt man damit unter Köllner bei 50,2% gewonnene Zweikämpfe im Mittel. Man nähert sich somit den 50,8% der Vorsaison an.

Sogar an der Laufstrecke lässt sich Köllners „pragmatische Wende“ erkennen. Kamen die Nürnberger in den ersten fünf Spielen auf 116,1 Kilometer/Spiel im Schnitt (und somit fast auf den Wert der Vorsaison – 116,5km), fiel sie in den letzten vier Spielen auf 112 Kilometer pro Spiel – allerdings auch, weil in einem Spiel dieser Spiele der FCN eine ganze Halbzeit zu zehnt auf dem Platz stand. Ein Wert der etwas unter den 112,8 Kilometern pro Partie unter Schwartz lag. Insgesamt aber lässt sich nicht nur eine Steigerung der durchschnittlichen Laufleistung auf 114,3 Kilometer/Spiel konstatieren, sondern auch ein reduziertes Saldo. Liefen die Gegner unter Schwartz noch im Schnitt 900 Meter pro Spiel mehr, sind es unter Köllner nur noch circa 500 Meter mehr.

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Vergleich von statistischen Werten – Teil III
Eine weitere kleine Änderung sei an dieser Stelle nicht unerwähnt: Michael Köllner wechselt früher als Alois Schwartz. Der erste Wechsel erfolgt im Median drei Minuten früher, der zweite ganze sieben Minuten eher. Nur der der dritte Wechsel, den vollziehen beide statistisch zum gleichen Zeitpunkt: nach 88 Minuten. Einen Wechsel ungenutzt gelassen hat Köllner übrigens bislang noch nicht, er wechselte siebenundzwanzigmal in neun Partien, Schwartz ließ sechs von 69 möglichen Wechseln ungenutzt.

Andere personelle Entscheidungen sind ebenso auffällig. Die „U21-Quote“, also der Anteil der Spieler des Jahrgangs 1996 und jünger an den gesamten Einsatzminuten ist unter Michael Köllner, trotz Sperren und Verletzungen etwaiger Akteure (Lippert, Sabiri) deutlich gestiegen. Kommt Alois Schwartz nur auf 11,9% der möglichen Einsatzminuten, die von U21-Spielern bestritten wurden, liegt diese Quote bei Michael Köllner bei 24,2%. In keinem einzigen Spiel bestritten die Youngster weniger als 12,6% der möglichen Einsatzminuten, ein Wert, der von Alois Schwartz in der Hinrunde nur ein einziges Mal –
denkbar knapp – überschritten wurde: Beim 4:5 in Bochum (12,7%). Auch hinsichtlich der Startelfbesetzung haben die U21-Spieler einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Alois Schwartz besetzte 10,7% seiner Startelfplätze mit U21-Spielern, Michael Köllner hat mit 23,2% einen mehr als doppelt so hohen Wert. Selbst in absoluten Zahlen nähert sich Köllner seinem Vorgänger, der den FCN 23 Spiele betreute, bereits nach neun Spielen: Schwartz kommt auf 27 Startelfeinsätze und 2694 Einsatzminuten für U21-Spieler, Köllner auf 23 Startelfeinsätze und 2145 Minuten.

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Vergleich von statistischen Werten – Teil IV
Es hat sich also was getan. Nicht nur in den Daten im Maschinenraum, an die man erst durch Datenanalyse gelangt, sondern auch an Deck, also bei dem, was man von außen sieht. Der Punkteschnitt stieg von 1,26 auf 1,44 Punkte/Spiel, die Gegentorquote sank von 1,65 Gegentore pro Partie auf 1,11 Gegentore pro Spiel. Allerdings fiel auch die eigene Trefferquote von 1,52 Treffern je Begegnung auf 1 Tor pro Spiel. Rechnete man allerdings nur die Spiele ohne Guido Burgstaller mit ein, würde nicht nur der Punkteschnitt von Alois Schwartz deutlich nach unten schnellen, auf nur mehr 0,67 Punkte/Spiel. Es würde auch der Toreschnitt von 1,76 Tore/Spiel mit Burgstaller auf 0,83 Treffer pro Spiel ohne den Österreicher sinken.

Insgesamt zeigen die Daten also durchaus eine Veränderung. Nahezu alle signifikanten Werte erlebten unter Köllner eine Aufwärtsbewegung. Allerdings ist auch deutlich abzulesen, dass Köllner nach der Niederlage gegen St. Pauli die spielerische Weiterentwicklung dem Pragmatismus unterwarf und die Werte in dieser Phase nun wieder deutlich mehr in Richtung Alois Schwartz zeigen. Da Köllner mit dieser „pragmatischen Wende“ die nötigen Punkte geholt hat, kann man ihm zu so viel Flexibilität und Einsicht durchaus gratulieren. Den angekündigten „anderen Fußball“ gab es in dieser Phase – rein datentechnisch – allerdings nicht zu sehen.

Hinweis: Für Statistik-Interessierte, die mit den Daten arbeiten wollen, gibt es die Rohdaten hier als Excel-Spreadsheet.

55 Gedanken zu „Köllner vs. Schwartz – Der Datenvergleich

  • Tolle Statistik, sehr interessant. Wäre auch interessant zu sehen, ob das Mehr an Laufleistung bei Köllner auch an den frühzeitigeren Wechseln liegt.

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  • Jetzt bin ich gespannt, wie man in den letzten beiden verbleibenden Spielen auftreten wird. Man sollte ja erwarten, dass man nun wieder zum Köllner A Stil zurückkehrt.

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    • Ja, wäre zu erwarten. Wobei die Daten natürlich mit absoluter Vorsicht zu genießen sind (ich traue also nicht mal Statistiken, die ich selbst gefälscht habe ;)): Das „n“ ist bei Köllner mit 9 eh schon klein und in die neun Spiele fallen auch noch drei Spiele gegen Teams aus den Top 4, andererseits auch zweimal n Spiel gegen den Letzten. Will sagen, es ist vielleicht etwas zu monokausal jetzt den Trainer allein für z.B. die langen Bälle verantwortlich zu machen, sondern Personal und Gegner spielen natürlich auch eine Rolle. Andererseits waren beim Betrachten der Daten die Unterschiede zwischen den ersten fünf und den letzten vier eben schon bemerkenswert (und mMn auch auf dem Platz erkennbar) – immer mit der Einschränkung, dass das Stuttgartspiel die Werte ordentlich nach unten zieht. Aber mir ging’s ja erstmal drum zu schauen, ob das, was Köllner angekündigt hat „weg vom langen Ball“ auch passiert ist und das geben die Zahlen dann doch her.

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      • Da muss ich aber schon nochmal einhaken – das Stuttgart-Spiel beschert ja Köllner B schon einen übermäßigen Einbruch beim Ballbesitz. Wenn ich richtig nachrechne ist der Schnitt ohne Stuttgart bei 48 – also genau im Schwartz’schen Mittel.

        Das ist trotzdem noch ein %-Punkt weniger als bei Köllner A und unterstreicht damit, finde ich, die Thesen fast noch besser. So bekommt nämlich der auf den ersten Blick geringe Unterschied zwischen dem (vermeintlich) Original-Köllner-Fußball und dem von Alois Schwartz noch eine stärkere Bedeutung.

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  • Vielen Dank für diese beeindruckende Fleißarbeit.
    Dein Vergleich und Alexanders Kommentar letzte Woche, das sind die feinen Glanzlichter von CU!

    Da könnt ihr euch gerne ohne Rechtfertigungsdrang für eine Handvoll Spieltage Interview- und Notenfrei nehmen und „einfach“ mal so ein paar Clubspiele „nur“ ansehen.

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    • Ich biete eine Woche frei, falls ihr noch zwei Siege analysiert 😉

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  • Bei den Gegentoren seh ich immer noch als wichtigen Faktor, daß Schäfer wieder im Tor steht.

    Und bei diesen Wechsel“spielchen“ bezweifel ich nach wie vor, daß 3 Minuten so entscheidend sind.

    Aber was ich sehr beeindruckend finde, ist, wie viel mehr die jungen Spieler in den 9 Spielen zum Einsatz kamen.

    Hier vermute ich auch einen Hauptgrund für die Entlassung von Schwartz. Der war am Ende so verunsichert, daß er fast nur noch erfahrene Spieler brachte, die dann ihre Stärken (defensiv gut stehen) einbringen sollten. Und die Offensive wurde komplett preisgegeben.

    Andererseits ist es auch beeindruckend, wie sich Unterschiede ablesen lassen, wenn Köllner das Ergebnis wichtiger ist als das gepflegte Kurzpassspiel.

    Danke

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  • So sehr ich als Sozialwissenschafter Fan von Statistiken bin, so kritisch bin ich mit deren Interpretation. Wenn ein Wert von 49,7 auf 50,9 steigt ist das mitnichten irgend ein „hochschnellen“.
    Noch dazu unterscheidet sich die Anzahl der Spiele, die eingesetzten Spieler etc. D.h. der deskriptive wert dieses Vergleichs hinkt. Für einen sinnvollen Vergleich müsste man die kontrafaktische Frage beantworten, wie die Werte sich ceteris paribus unterscheiden. D.h. Gleiche Spieler, gleiche Gegner, gleiche Anzahl Spiele etc etc.
    Deine Ausführungen enthalten qualitative Elemente (Köllners Punkte Pragmatismus), was sinnvoll ist aber den ganzen Vergleich ad absurdum führt. Insbesondere der „ohne burgstaller“ Hinweis. Er war da und das Spiel auf ihn zugeschnitten, warum soll man dann seine Tore abziehen? Unsinn.
    Natürlich kann man versuchen mittels Datenvergleich die Frage „wer ist der Bessere?“ zu beantworten. Dann sollte man zunächst definieren woran man das fest macht. Der Fussball ist viel zu sehr von qualitativen Elementen abhängig, sodass solche vergleiche nur über sehr lange Zeiträume Sinn machen, wo die Zufallskomponenten sich aufheben (sollten). Für mich ist der Trainer dann der bessere, wenn er den Kader ein System vermittelt mit dem erfolgreich agiert werden kann. Völlig Wurst ob die Zweikampfquote dann 50,2% oder 50,9% beträgt.
    Ob der köllnersche Stil zum Kader passt ist für mich noch nicht beantwortet die Punkte holte man größtenteils im Pragmatismus / Mentalitätsstil. Schauen wir was die nächste Saison bringt und vergleichen dann.

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    • Geh ich größtenteil mit, auch wenn für mich als jemand der Fußball statistisch betrachtet eine Steigerung von mehr Zweikämpfe verloren als gewonnen auf mehr Zweikämpfe gewonnen als verloren durchaus eine signifikante Wichtigkeit fürs Spiel hat, ob man da bei einer Steigerung um 2,5% von „hochschnellen“ sprechen darf, ist tatsächlich eine durchaus berechtigte Nachfrage. Würde ich wahrscheinlich nicht nochmal machen. 😉

      Hab ja in einem anderen Kommentar schon gesagt, dass man natürlich fragen kann, ob bei einem „n“ von 9 (darunter drei Spiele gegen Stuttgart, Union und Hannover) wirklich sinnvoll vergleichen kann. Ich sitze grad dran, die Excel-Tabelle so zu gestalten, dass ich sie hochladen kann und dann kann jeder drauf zugreifen und mit umgehen.

      Der Burgstaller-Hinweis soll eher dazu dienen zu sagen, dass Schwartz es dann eben nicht geschafft hat auf eine Spielweise ohne ihn umzustellen, die noch Tore produziert hat. Köllner hat das Problem auch noch, es wird aber etwas besser.

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    • Für einen sinnvollen Vergleich müsste man die kontrafaktische Frage beantworten, wie die Werte sich ceteris paribus unterscheiden. D.h. Gleiche Spieler, gleiche Gegner, gleiche Anzahl Spiele etc etc.

      Als Wissenschaftler gebe ich dir damit grundsätzlich natürlich völlig Recht.

      Aber wir reden halt nicht über Experimente unter Laborbedingungen, sondern über Fußball. Und da bedeutet diese Forderung schlicht und einfach, dass man überhaupt keine Statistiken und Vergleiche ziehen dürfte, weil man in der Realität niemals identische Bedingungen bekommt. Selbst wenn die ganzen aufgeführten Punkte identisch wäre, könnte man einen Vergleich immer noch durch den Verweis auf andere Umstände, die entscheidenden Einfluss haben können (Tagesform, Schiedsrichterentscheidungen, Wetter etc.). Man dürfte ja im Prinzip noch nicht mal Hin- und Rückrunde miteinander vergleichen, weil man ja dann Auswärts- und Heimspiele miteinander vergleicht.

      Im Fußball muss man Statistiken halt so nehmen wie sie sind, sie können Anhaltspunkte geben, aber das Ergebnis kann wieder ganz anders aussehen.

      Dennoch können sie sehr wertvolle Informationen geben, v.a. weil sie Tendenzen aufzeigen. Und hier sind sehr klare Tendenzen ersichtlich: Die krasse Diskrepanz zwischen den ersten Spielen unter Köllner zu den letzten unter Schwartz im spielerischen Bereich, der krasse Umschwung des „pragmatischen“ Köllner im Gegensatz zum „Wunsch“-Köllner…

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  • Ergebnistechnisch könnte man auch folgende Statistik aufmachen:

    Köllner neu, 6 Punkte von 15 möglichen Punkten.

    Köllner alt, 7 Punkte von 12 möglichen Punkten.

    Wie berechnet, ein Punkteschnitt von 1,44 derzeit.Aber weder der Schwartz Punkteschnitt,noch der kombinierte Punkteschnitt, noch der Köllner alt oder neu Punkteschnitt hätten gereicht für eine ernsthafte Aufstiegsoption.

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    • Das freut mich, Transparenz und Replizerbarkeit ist bei Daten immer das A und O. Danke dafür.

      Die Verwissenschaftlichung des Fussballs schreitet ebenso voran wie dessen Komerzialisierung. Manche mögen das für gefährlich/übertrieben/unnötig halten. Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass Spieler- und Spieldaten, sowie deren (sinnvolle!) Analyse ein sehr mächtiges Werkzeug zur Steigerung des sportlichen Erfolgs sein können. Das betrifft nicht nur die Spiele, sondern auch die Trainingssteuerung und das Scouting. Gerade die abgehängten Clubs sollten hier innovativ sein und neue Wege gehen, um sich ggf. einen komparativen Vorteil zu verschaffen.

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  • Bin beeindruckt! Nicht nur von Florians Fleiß, sondern auch von den Kommentaren der geschätzten Herren Wissenschaftler. Da zeigt sich wieder mal, wie komplex dieses Fußball-Dings ist, und wie noch komplizierter, wenn Fan-Emotionen reinspielen. Notwendigkeit von „Verwissenschaftlichung“ des Fußballs? Unbedingt! Aber dann kommt Romantik in die Quere: Pino will zurück? Och ja, wie schön, aber… der ist ja schon 34, des wird leider eh nix werden… schad… Ein Beispiel dafür, wie langweilig die Reduktion auf pures Konzept-Denken ist, durfte ich gestern erleben: Ein Bekannter, der beim Aufstieg plötzlich „leidenschaftlicher“ Fortune war, ist mittlerweile begeisterter Leipzig-„Fan“: Tolles Konzept, kein Verein, dafür ein weltweites Marketing-Projekt, das CL spielt – geil! Wenn die dann wieder abkacken isses halt der FCB, vermute ich mal. Immerhin war es interessant, die Denke eines klassischen Erfolgsfans mal live zu erleben.

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    • Ich hab übrigens nicht von einer Notwendigkeit der Verwissenschaftlichung geschrieben. Es gibt (gute) Gründe für die Nutzung von Statistiken für die Verantwortlichen/Berichterstatter, allerdings ist das nur ein Werkzeug und nicht Selbstzweck. Erst recht erwarte ich nicht, dass Fans da mitgehen. Ohne Emotionen verliert Unterhaltung ihre Bedeutung. Ich möchte ja nach einem Kinofilm auch keine Kritik lesen in der steht: Der Darsteller X war unter Regiesseur Y in 8,5% der Filmminuten zu sehen, unter Z nur noch in 7,9%.
      Den Beruf auch aufs Hobby anzuwenden, Strukturen und Prozesse nüchtern zu analysieren um dann am Spieltag völlig emotional dabei zu sein, dieser Spagat hat einfach was 😉

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  • Wenn ich mir die Rohdaten betrachte (Wahsinn Florian, was du dir da für eine Arbeit gemacht hast), relativiert sich allerdings die Aussagekraft bzgl. der Einsatzzeiten der Nachwuchsspieler. Denn in den letzten Spielen unter Schwartz waren (mit Ausnahme des Fürthspiels)auch jeweils 4 Nachwuchsspieler sehr lange und oft in der Startelf zu finden.

    Der gravierende Unterschied ist, daß Hercher (der bei Schwartz nur mitlief, keine Einsatzzeiten hatte) von Löwen abgelöst wurde, der praktisch immer spielt.

    Und natürlich hat Teuchert jetzt deutlich mehr Einsatzzeiten vorzuweisen.

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    • Da ist eben jetzt die Frage, ob man sagt „Schwartz hat gesehen, dass es reicht“ oder „Er musste eben, weil Brecko und Sepsi verletzt waren, sonst hätte sich das nie erhöht“ und deshalb hat sich die U21-Quote in den Spielen nach der Winterpause erhöht. Genauso könnte man sagen, dass die Quote unter Köllner ohne die Verletzungen von Teuchert, Sabiri und Lippert noch viel höher ausfallen würde.

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      • Man könnte aber auch sagen, dass Köllner in der Hinsicht noch von den Verletzungen unter Schwartz profitiert hat – zum einen, weil auch ihm erfahrene Profis nicht zur Verfügung standen, andererseits aber er auch schon gesehen hat, dass z.B. Lippert bei den Profis mithalten kann.

        Allerdings ist mein Eindruck schon, dass Köllner öfters „ohne Not“ Jugendspieler bringt – Löwen z.B. ist eine feste Größe, Baumann hat im ersten Spiel Köllners sein Debut gegeben nachdem er unter Schwartz nie auch nur im Kader stand, Kammerbauer kriegt den Vorzug vor Brecko und Teuchert kriegt mal nicht nur warme Worte sondern regelmäßige Einsatzzeiten…

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      • Die eine Frage ist in der Tat: was war der Grund, daß Schwartz die jungen Spieler erst nach der Winterpause eingesetzt hat: das Verletzungspech der anderen oder daß er die Hinrunde und die Wintervorbereitung einfach gebraucht hat, um sie für den Einsatz fit genug zu machen.

        Teuchert hat z.B. gesagt, daß er erst lernen mußte, mehr zu investieren. Auch hier ist natürlich die Frage: hat ihn seine Verletzung geläutert oder wäre er schon früher einsetzbar gewesen. Hätte es  z.B. des permanenten Hinweises auf den Wegfall von Torgaranten gar nicht bedurft, wenn Schwartz frühzeitiger Teuchert gebracht hätte?

        Was ich auch interessant finde, ist, daß die spielerischen Werte von Köllner sich in vielen Bereichen signifikant verbessert haben als er seinen Stil durchzog, sich aber den Werten von Schwartz wieder angenähert haben als er pragmatisch die Punkte wollte.

        Das war ja was, was ich bei Verbeek bezweifelt hatte, daß das möglich gewesen wäre. Köllner konnte mich hier eines Besseren belehren. Ich denke jetzt, möglicherweise hätte Verbeek auch mit pragmatischerer Herangehensweise den Konflikt mit manchen Spielern entschärfen und so die Punkte frühzeitiger einfahren können.

        Andererseits muß man aber auch festhalten, daß Schwartz gegen die 9 Mannschaften in der Hinrunde 17 Punkte geholt hat. Also 3 Punkte „besser“ war als Köllner. Im Vergleich zu seinen letzten 9 Spielen hat Schwartz 3 Punkte weniger geholt. Da in all diesen Fällen auch Punkte glücklich gewonnen wurden, scheint mir der Unterschied nicht so entscheidend.

        In seinen letzten 5 Spielen nach der Winterpause hat Schwartz einen Punkt weniger geholt als beim Saisonstart. Man könnte also dennoch vermuten, daß Schwartz auch in der Lage gewesen wäre, diese Punkte zu holen mit seiner pragmatischen Rangehensweise, die ja auch Köllner dann eingesetzt hat, um zu punkten.

        Wie auch immer:

        Jetzt müssen es Köllner und Bornemann „nur“ schaffen, für die kommende Saison eine Mannschaft zusammenzustellen, bei der die spielerischen Defizite geringer sind. Wenn es Köllner wirklich gelingen sollte, der neuen Mannschaft seine Art zu spielen beizubringen, wäre das sicher gut für das Auge. Ob es am Ende mehr Punkte bringt, dürfte aber ungewisser denn je sein.

        Denn letztlich wurde ja auch dann gepunktet, wenn es eben keine Augenweide war.

        Allerdings würde ich auch noch einige Jahre 2. Liga in Kauf nehmen, wenn es Köllner und Bornemann in dieser Zeit gelingen würde, eine junge, spielerisch überzeugende Mannschaft zu entwickeln, die dann im Fall des Aufstiegs diesen Fußball auch in der 1. Liga fortführen könnte.

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        • Die eine Frage ist in der Tat: was war der Grund, daß Schwartz die jungen Spieler erst nach der Winterpause eingesetzt hat: das Verletzungspech der anderen oder daß er die Hinrunde und die Wintervorbereitung einfach gebraucht hat, um sie für den Einsatz fit genug zu machen.

          Das müsste ihn in der Tat mal jemand konkret fragen und dabei auch genau nachhaken. Im heutigen kicker ist ein Interview mit Schwartz, daraus folgender Auszug:

          Können Sie nunmehr Ihre Entlassung nachvollziehen?

          Ehrlich gesagt nein.

          Haben Sie nichts falsch gemacht?

          Ich hinterfrage mich ständig. Und natürlich habe ich Fehler gemacht – aber das große Ganze hat gemessen an den Umständen gepasst, davon bin ich überzeugt.

          Erläutern Sie das doch bitte genauer.

          Ich sollte nach der verlorenen Relegation und dem Abgang von reichlich Offensivqualität den Club stabilisieren und gleichzeitig möglichst viele junge Spieler einbauen – was ich mit einem Lukas Mühl, Cedric Teuchert, Patrick Kammerbauer, Dennis Lippert oder Abdelhamid Sabiri auch gerne umgesetzt habe. Nach dem verkorksten Start waren wir von Spieltag 7 an bis zur Winterpause das beste Team der Liga.

          Das würde ich schon so deuten, dass Schwartz der Ansicht ist, dass er die jungen Spieler nicht aus der Not heraus gebracht hat. Aber wie gesagt, da müsste man mal ganz konkret nachhaken.

          Mühl kann er sicherlich für sich verbuchen, der hat seit dem ersten Spieltag eine feste Rolle gespielt.

          Aber sonst ist schon sehr auffällig, wie deutlich die Einsatzzeiten der Nachwuchskräfte mit den Ausfallzeiten bzw. dem Abgang der Etablierten Kräfte übereinstimmen…

          Interessant auch, dass er sich weiterhin mit der „ab dem 7. Spieltag-Tabelle“ in die Tasche lügt und für den verpatzten Rückrundenstart allein das Verletzungspech bemüht, auch wenn das Abschneiden der Mannschaft unter Köllner das Gegenteil beweist…

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          • Ach ja, und bei Teuchert hatte man immer den Eindruck, dass Schwartz sich bemüht hat, ihn nicht öfters spielen zu lassen, anstatt ihn wirklich einzubauen… In vier Spielen unter Köllner kam er auf fast die gleiche Einsatzzeit wie in der kompletten Zeit unter Schwartz…

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          • Interessant auch, dass er sich weiterhin mit der „ab dem 7. Spieltag-Tabelle“ in die Tasche lügt und für den verpatzten Rückrundenstart allein das Verletzungspech bemüht, auch wenn das Abschneiden der Mannschaft unter Köllner das Gegenteil beweist…

            Zum Beweis holte Köllner 13 Punkte in den Spielen, in denen Schwartz nur 17 holte, oder wie darf man das verstehen?

            Ich glaube eher, wir lügen uns hier in die Tasche.

            Diese krampfhaften Rechtfertigungsversuche nerven langsam. Schwartz hat halt nicht zum Club gepasst und gut is.

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            • Es geht nicht um den Vergleich mit Köllner.

              Sondern grundsätzlich darum, dass eine „ab dem 7. Spieltag-Tabelle“ unsinnig ist. Die Saison beginnt am 1. Spieltag und endet am 34. Und das ist, was zählt, die gesamte Saison.

              So Rosinenpickerei, wo man sich nur die guten Phasen zur Bewertung ranzieht (und selbst in denen hatten wir grottenschlechte Spiele dabei wie gegen Stuttgart oder Sandhausen), bringt einen ja nicht weiter. Im Gegenteil, man blendet das schlechte aus, und lügt sich damit eben in die eigene Tasche.

              Was soll es uns denn sagen, dass wir die beste Mannschaft der Spieltage 7 – 17 waren? Wenn wir gleichzeitig die schlechteste Mannschaft der Spieltage 1 – 6 und die zweitschlechteste der Spieltage 18 – 23 waren?

              Das einzige, was mir das sagt, ist, dass wir äußerst unkonstant gespielt haben, mit einer sehr guten und zwei äußerst schlechten Phasen. Es sagt mir auch, dass es keine kontinuierliche Weiterentwicklung gab, wenn man nach einem Zwischenhoch wieder auf das vormals herrschende Niveau zurückfällt.

              Unterm Strich bleibt, dass wir unter Schwartz nach 23 Spielen auf Platz 11 standen. Das ist, was zählt.

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              • Das einzige, was mir das sagt, ist, dass wir äußerst unkonstant gespielt haben, mit einer sehr guten und zwei äußerst schlechten Phasen. Es sagt mir auch, dass es keine kontinuierliche Weiterentwicklung gab, wenn man nach einem Zwischenhoch wieder auf das vormals herrschende Niveau zurückfällt.

                Mir sagt das auch, wie sehr wir unter Schwartz von Burgstaller abhängig waren. Man mag sogar andeuten können, dass die erfolgreiche Phase nicht wirklich Schwartzens Verdienst ist, sonst hätte es den folgenden Einbruch ja nicht geben dürfen.

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  • Wer Balkendiagramme ausschnittsvergrößert, oder ausschnittsvergrößerte sich verschafft und in den Verkehr bringt, wird mit Derbyniederlagen nicht unter zwei Toren bestraft.

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  • Klarstellung vorneweg: Ein Vergleich von Woschdsubbn A mit Woschdsubbn B ist nicht statthaft.

    @Eyber Innungsmalermeister: Du hast doch auch die Auswahl auf Zillionen von Farben fürs Hirschgeweih vor dem Alpenpanorama. Als ob das nicht ähnlich komplex wäre.

    @Zengerspapa: Meiomei, eine Fleißarbeit für recht wenig Ertrag. Köllner fühlt sich einfach besser an, als Schwarz. Wir wollen spielerische Fortschritte sehen und sehen die auch.

    Der Trainerwechsel mag einen subjektiven Placeboeffekt gleichen, bei mir ist eh die Hauptsache, daß ich mir das langweilige PK-Gejammer von der Albbretzel nicht mehr anhören und ansehen muss. 🙂

    P.S.: Akismettests durch, die Einzelfreischalrunc liegt an Euch.

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    • Ich find den Köllner ja auch interessanter.

      Andererseits hättest du dir die PK´s ja nicht ansehen müssen. Und du hättest dich auch mehr aufs Spielgeschehen konzentrieren können als auf Schwartz bei den Spielen. Wobei da dann natürlich die Frage im Raum steht, ob das weniger ärgerlich für dich gewesen wäre.

      Wie ging es dir denn bei den letzten Spielen? War das erträglicher mit Köllner am Spielfeldrand?

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    • Der Malermeister war zwar für den ESV in Eyb am Ball (genau wie Andy Wolf, ähnlich geschmeidig wie Herr Alex…), legt aber Wert auf die Herkunft „Pfaffengreuth“! Hm, vielleicht sollte ich Hirschgeweihe auch erstmal tabellarisch erfassen, bevor ich sie vor Alpen-Panoramen platziere, gibt ja unzählige Nuancen von „Abendrot“. Excel, hilf!

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      • @MalernachZahlen: Again what learned, wie unser Loddar sagen würde: Ansbach hat mehrere Viertel (!!), unglaublich aber laut google.maps auch nachprüfbar und wahr. Danke dafür. 😀

        @Beate60: Einen Menschen, der sowenig Schwung bei eigenen Auftritten hat, wie soll der denn (junge Nachwuchs-)Spieler motivieren und in Schwung bringen? Für mich ist Fußball nach wie vor ein Motivationssport und ein guter Trainer muss einfach deshalb auch ein guter Motivator sein. Anders gesagt: Eine Schlaftablette führt einfach zu Schlaftabletten-Fußball.
        Warst Du mal im Museum Industriekultur und hast Dir das Whiteboard von Hans Meyer vor dem 3:0 Heimsieg gegen die Norditaliener angesehen!? SEEHR sehenswert! Wahrscheinlich ist die Tafel inzwischen ins Clubmuseum gewandert?

        Anderes Thema:
        Welcher Affe macht eigentlich die Spieltagstermine? Auf den Muttertag das letzte Heimspiel mit Freibier, Schäfer- und Saisonabschied der Fankamarilla (aka gefährliche Horde) zu terminieren… da fallen mir viele Worte dazu ein, die mich aber vielleicht bei Akismet wieder in Ungnade fallen lassen könnten.

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        • Na und ? Wir feiern Muttertag im Stadion 😉. Das Problem wird sein zum Mittagessen noch irgendwo in Nürnberg einen Tisch für 4 zu bekommen nehme ich an. 😐

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          • Verflixt. Irgendwie hatte ich da einen Wahrnehmungsfehler und bin tatsächlich davon ausgegangen, das Spiel ist am Samstag. Wird Zeit, daß wir wieder 1. Liga spielen.

            Das wird diesmal wirklich schwierig. Dabei wollte ich doch schon zu solch einem wichtigen Tag (10 Jahre DFB-Pokal, Rapha-Abschied) im Stadion sein.

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              • Ja in der Tat trotz aller Appelle an Geduld finde ich es immer noch seltsam, daß der Club nicht in der 1. Liga spielt. Und mit den seltsamen Anstoßzeiten hab ich auch sonst bei der Terminplanung so meine Probleme. 🙂

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      • Ich bin eindeutig schöner als er und seinen R8 wäre ich auch wesentlich besser gefahren. Der hat mir des öfteren nen letzten Nerv geraubt, wenn er wieder mal mit dem Teil mit knapp unter 50 in der Stadt vor mir hingeschlichen ist. Der kam glaube ich nie über den 1. Gang hinaus.

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  • Vorweg erstmal ein Lob für so viel konzeptionelle fundierte Arbeit im Eingangsartikel. Mich würde wirklich mal rein pragmatisch interessieren, was ist nun ein kurzer Pass und ab wann genau ist es ein langer. Irgendwo muss ja eine Grenze sein? So ein Parameter hat vielleicht durchaus Auswirkungen aufs Ergebnis letzten Endes. Und noch eine simple Frage – Wer zählt das eigentlich oder wird das von irgendeiner Kamera Software automatisch erfasst und mitberechnet, aber da wären wir wieder da angekommen,  ab wann ist es ein langer Pass? Ebenso die Zweikämpfe ist das bereits ein weiträumiges umkurven mit dem Ball oder muss ein Kontakt mit dem Gegenspieler da sein?

    Solange all das irgendwie nicht definiert ist, ist es schwierig Statistiken zu interpretieren.

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    • Erfasst werden die Daten teils per Kamera-Überwachung (Kilometer, Passlänge, etc.) und teils per Studenten, die im Stadion sitzen und klicken bei jeder Ballberührung. Zusätzlich werden dann per Videostudium in der Firma, die das zuliefert, noch Bewertungen beim Zweikampf vorgenommen.

      Langer Pass ist – je nach Firma – alles über 25 oder 30 Meter, das nicht als Flanke geschlagen wurde. Als Zweikampf gilt jedes Duell um den Ball, bei der Gegenspieler eine Chance hat, den Ball zu erwischen. Da ist immer etwas Ermessensspielraum und manchmal haben schlecht stehende Verteidiger da bessere Werte als diejenigen, die das Duell suchen und verlieren.

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  • @gewesenerIgnorant: Fraalää! Rüchländer Väddl, Schalkhausen, Hennerbach etc. etc. – ein Mittelzentrum als Metropole, beste Bratwürste und abends miserabler ÖPNV. Aber gute Sammeltaxis.
    @Sonntagsfahrer: Andy pass Obacht, der Stenz will überholen, is nix Moskwitsch, is R8!

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    • Hol isch Fünfer, Alta, dann Du keine Chance.

      Wie gerne würde ich morgen ihm hinterherschleichen, statt wieder auf ne Veranstaltung nach Köln im VIP Bereich des Vereins mit der Ziege als Maskottchen zu fahren. Da verzichtet man zum Abendessen auch freiwillig auf das, was dort als Bier bezeichnet wird.

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      • Dann komm zu mir nach Köln-Porz, da gibt es Benediktiner und Weihenstephan Weizen🍺

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        • Danke für das Angebot! Kann noch nicht genau sagen, ob ich es schaffe. Schick mal Deine Kontaktdaten an 0171 3895027

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  • Da hast Du’s noch gut erwischt, ich muss morgen am Friedhof in Sürth ner befreundeten Schauspielerin „Tschö“ sagen 🙁 Hinterher Katzenpisse wird nötig sein..,

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  • Jou. Sie hatte mit Fußball absolut nix am Hut (an der Narrenkappe), geliebt hab ich sie trotzdem, die „Menschensammlerin“😢

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    • Klingt faszinierend: Menschensammlerin. Das wird sicher ein großes Abschiedsfest für sie.

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      • Das hoffe ich sehr! Den Spitznamen hat sie sich redlich verdient, sie hat jeden angelabert, der nicht bei Drei auf den Bäumen war😁! Metal-Fans jetzt bitte tapfer sein, das muss im Gedenken an Marie-Agnes hier hin: www.youtube.com/watch…ture=share

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  • Meine Herren, wann werden wir eigentlich endgültig den Albjammerer los sein? Jetzt darf der nochmal dick und breit im Kickerinterview darüber klagen, wie ungerecht die Welt zu ihm war. Wie ist er denn selbst mit Sandhausen umgegangen? Und:
    Als ob er den Spielernachwuchs freiwillig und geplant eingebunden hat! Das Gegenteil lässt sich ja schon einfach an der Linksverteidigerposition beweisen. Da spielte Sepsi so lange fitgespritzt und deshalb schlecht, bis es dann einfach gesundheitlich nicht mehr bei ihm weiterging. Erst dann durfte Lippert mal spielen. Und weshalb die vielen Verletzten? Lag es gar am schlechten Training und der „Wintervorbereitung“, Herr Schwartz? Und die unzähligen, unverständlichen, wenn überhaupt Auswechslungen. Teuchert bekam einen nach dem anderen von ihm reingewürgt und und und.

    Ich bekomme immer dann einen besonders dicken Hals, wenn jemand versucht, mich offensichtlich für blöd zu verkaufen. Herr Schwartz, ab in die Regionalliga Südwest und danke für den Fisch.

    Und an den Kicker: Wie wäre es mal mit KRITISCHEN Nachfragen? Stattdessen gibt es nur flache Platitüden und die Wiedergabe der bekannten Klagen, die dann die NN auch noch zu allem Überfluss einfach weiter guttenbergert.

    „Unerträgliches Geschmiere“, hätten meine Deutschlehrer am HSG gesagt, zu recht und zum Kicker und zur Nordbaierischen.

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    • Ein Kumpel in Hamburg würde jetzt schreiben „ganz ruhig, Brauner“ 😁(fange ich mir oft ein, wenn ich mich in was reinsteigere…). Vorhin hab ich Alex den Gasthof „Kreuz“ in Virnsberg empfohlen, die frisch gemachten Glöß da entspannen ungemein, dazu a Zirndorfer Keller… Aahh!

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    • Neben der Sache mit den Jugendspielern ist ja sehr interessant auch, dass Schwartz offenbar meint, er hätte der Mannschaft wie gefordert Stabilität verpasst… So muss man es meiner Ansicht nach zumindest sehen, da er selber sagt, dass dies neben der Nachwuchsförderung ein Ziel war und er meint, dass das im Großen und Ganzen gepasst hat…

      Das grenzt ja dann schon fast an Realitätsverlust…

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