Zweite Liga 2017/18 – Ein Ausblick in Zahlen

Mit dem Relegationserfolg von Jahn Regensburg stehen alle Gegner des FCN in der kommenden Spielzeit fest. Der FCN geht in seine vierte Zweitligasaison in Folge, länger am Stück zweitklassig war er nur nach dem Abstieg 1968, als er neun Jahre lang in der Zweitklasssigkeit, zunächst in der Regionalliga und dann in der neu gegründeten Zweiten Liga, verbringen musste. Für den Zuschauer heißt dies, die meisten Gegner kennt er aus dem letzten Jahr, fünf „Neue“ kommen dazu: Darmstadt und Ingolstadt von oben, Duisburg, Kiel und Regensburg von unten. Ein komplettes Pflichtspieldebüt hat die Saison auch dieses Mal – wie schon 2016/17 – nicht zu bieten, auf alle Gegner ist der FCN seit Gründung der Bundesliga schon einmal getroffen. Auch wenn es gegen den Aufsteiger aus Kiel nur im Rahmen des DFB-Pokals 1978/79 war. Gegen eine Wiederholung des Ergebnisses (7:1) hätte sicher kein Clubfan etwas.

Die „Störche“ sind dementsprechend natürlich auch das Team mit den wenigsten Duelle gegen den FCN. Neben dem Spiel im DFB-Pokal traf man nur in den Jahren 1929 und 1932 auf Kiel, beide Male im Rahmen der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, der Club gewann mit 6:1 und 4:0. Gegen die anderen Aufsteiger spielte der Club dagegen schon häufiger. Mit dem MSV Duisburg war man gemeinsam Gründungsmitglied der Bundesliga. Gegen Jahn Regensburg spielte man in Oberliga- und Regionalligazeiten häufiger. Insgesamt nur zwei Pflichtspiele seit dem Zweiten Weltkrieg gingen gegen Regensburg verloren, der letzte Erfolg des Jahn liegt dennoch noch nicht so lange zurück: 2004 verlor man im letzten Pflichtspiel der beiden Teams gegeneinander mit 2:1 und auch die letzten beiden Testspiele gingen jeweils mit 2:1 an die Oberpfälzer (2015 und 2016).

Für die Auswärtsfahrer gibt es mit Ingolstadt und Regensburg neue kurze Fahrten (wobei durch die Abstiege von 1860 und Würzburg auch Spiele in der Nähe entfallen). Auch Darmstadt liegt noch eher in der Nahdistanz, die Fahrten nach Duisburg und – allen voran – Kiel hingegen werden längere Touren werden. Der Trip ins Holstein-Stadion löst die Auswärtsfahrt nach Rostock als die längste innerdeutsche Auswärtsfahrt seit Gründung der BRD ab. Die kürzeste Fahrt geht natürlich wieder in die Nachbarstadt nach Fürth, auch wenn diese aus Clubsicht seit Oktober 1979 nicht mehr von Erfolg gekrönt war. In Sachen Renommee hat die Zweite Liga sicherlich einige Zugpferde verloren mit den Auf- und Abstiegen verabschiedeten sich acht Meistertitel und acht Pokalsiege aus der Liga, nur ein einziger Meistertitel wird ersetzt und dieser Titel liegt 105 Jahre zurück: 1912 war Holstein Kiel dank eines 2:1 über den Karlsruher FV Deutscher Meister geworden. Dennoch kommt die Liga noch auf 27 nationale Meistertitel (9-mal Nürnberg, 8-mal Dresden, 4-mal Kaiserslautern, 3-mal Fürth, je einmal Düsseldorf, Braunschweig und Kiel) und 16 nationale Pokaltitel (7-mal Dresden, 4-mal Nürnberg, je zweimal Düsseldorf und Kaiserslautern sowie einmal Union Berlin).

Mit Auf-und Abstieg verlassen insgesamt nur elf Punkte, die der FCN in der vergangenen Spielzeit erzielte die Liga, von denen mehr als die Hälfte (sechs) auf Absteiger Karlsruhe entfielen. Um das Vorjahresergebnis zu wiederholen müsste der Club also nur gleiche Ergebnisse gegen alle Gegner erzielen und elf Punkte aus den Spielen gegen Darmstadt, Ingolstadt, Duisburg, Kiel und Regensburg einfahren. Dies ist mit Sicherheit aber nicht der Anspruch des FCN und seiner Anhänger. Erst recht nicht, nachdem Michael Köllner trotz der durchwachsenen Runde (neben dem KSC holte der FCN nur gegen Aue und Bielefeld die volle Punktzahl), „oben mitspielen“ als Ziel ausgegeben hat. Die Liga ist sicher auf dem Papier ausgeglichen wie schon lange nicht mehr und auf den ersten Blick scheint zumindest völlig offen, wer sich in welche Richtung im Mai 2018 aus der Zweiten Liga verabschieden wird. Aber Fußball findet ja auf dem Rasen und nicht auf dem Papier statt.


Die Zweite Liga 2017/18 aus Sicht des FCN

GegnerDistanzBilanz 2016/17Bilanz Zweite LigaBilanz Gesamt (seit 1963)
SpVgg Greuther Fürth15 km0-0-2; 1:3 Tore10-9-7; 37:32 Tore19-12-14; 59:47 Tore
FC Ingolstadt 0490 kmkeine Spiele3-1-0; 7:2 Tore3-1-0; 7:2 Tore
Jahn Regensburg100 kmkeine Spiele5-0-1; 19:6 Tore13-2-1; 39:12 Tore
1. FC Heidenheim153 km1-1-0; 4:3 Tore3-1-2; 10:9 Tore3-1-2; 10:9 Tore
SV Sandhausen216 km1-0-1; 2:3 Tore4-0-2; 9:5 Tore4-1-2; 10:6 Tore
Erzgebirge Aue225 km2-0-0; 4:2 Tore5-1-0; 11:5 Tore6-1-0; 13:6 Tore
SV Darmstadt 98255 kmkeine Spiele5-5-4; 22:21 Tore12-8-9; 44:50 Tore
1. FC Kaiserslautern297 km1-0-1; 2:2 Tore4-0-2; 15:9 Tore23-10-29; 84:103 Tore
Dynamo Dresden317 km0-1-1; 2:3 Tore0-1-1; 2:3 Tore5-4-1; 17:7 Tore
1. FC Union Berlin447 km1-0-1; 2:1 Tore6-1-1; 26:10 Tore6-1-1; 26:10 Tore
Arminia Bielefeld451 km2-0-0; 4:1 Tore6-2-1; 20:10 Tore15-7-12; 48:41 Tore
Eintracht Braunschweig452 km0-1-1; 2:7 Tore2-1-3; 8:13 Tore13-5-13; 44:52 Tore
VfL Bochum470 km0-0-2; 4:6 Tore0-2-8; 9:20 Tore13-11-24; 57:83 Tore
MSV Duisburg480 kmkeine Spiele4-4-4; 17:14 Tore13-11-18; 46:48 Tore
Fortuna Düsseldorf480 km1-0-1; 4:3 Tore4-2-4; 15:12 Tore19-9-13; 74:62 Tore
FC St. Pauli649 km0-1-1; 1:3 Tore5-6-7; 19:19 Tore14-9-9; 51:34 Tore
Holstein Kiel724 kmkeine Spielekeine Spiele1-0-0; 7:1 Tore

84 Gedanken zu „Zweite Liga 2017/18 – Ein Ausblick in Zahlen

  • Täuscht mich mein Gefühl, oder wurde Bulthuis‘ Tor, das vor zwei Jahren in der Allianz Arena fälschlicherweise vom Schiedsrichtergespann zurückgenommen wurde, heute plötzlich doch noch anerkannt?
    (Wenn Ihr wisst, was ich meine…)

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  • Nüchtern betrachtet ist die Konstellation nach Tabellenkonstellation und den Relegationsspielen so optimal, dass man darauf gar nicht hätte hoffen dürfen. Die „schwächste 2. Liga aller Zeiten“ dürfte aber wohl kaum als Slogan Einzug in den Medien finden.

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    • auf der einen Schulter ein Engelchen, das ruft, „ein Glück ist der Hr. Bader nicht mehr hier…“,
      und auf der anderen ein Teufelchen Martin, das flüstert, „so eine Chance kommt so bald nicht wieder…“

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    • Und die Hoffnung stirbt zuletzt, daß der Club, mit zum Großteil denselben Kader, der ein historisch schlechtes Zweitligajahr geschafft hat, um den Aufstieg mitspielen kann.
      Wir setzen nun alles auf den 1. FC Köllner.

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  • Äh, wurde die BRD nicht schon 1949 gegründet? Ach so, jetzt kapier‘ ich’s: seit ’49, Vereinigung inklusive, keine weitere Auswärtsfahrt als die nach Rostock. Bisher.
    Wird wohl wirklich äußerst ausgeglichen werden, die Saison, mit vielen Chancen für den Club – danke für die Aufar- bzw. Vor-bereitung!

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  • Schwächste 2. Liga aller Zeiten, keine klaren Aufstiegsfavoriten, forscher Trainer. Unter den Club-Fans scheint eine gewisse Euphorie zu entstehen. Gut, denn ein wenig mehr Optimismus kann der fränkischen Seele nicht schaden. Aber es sollte nicht in ein übertriebenes Anspruchsdenken ausufern. Denn dann könnte die Hoffnung sehr schnell in Enttäuschung ausschlagen, sollte der Saisonstart holprig verlaufen. Mit all den bekannten und üblichen negativen Folgen. Und schon würde wieder die Schublade vom schwierigen Nürnberger Umfeld geöffnet…

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    • Ich wär jedenfalls schon mal zufrieden, wenn nach 6 Spieltagen eine bessere Bilanz dastünde als 2-1-3, 2-0-4 oder 0-2-4.

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  • „Nüchtern betrachtet ist die Konstellation nach Tabellenkonstellation und den Relegationsspielen so optimal, dass man darauf gar nicht hätte hoffen dürfen. Die „schwächste 2. Liga aller Zeiten“ dürfte aber wohl kaum als Slogan Einzug in den Medien finden.“

    Wenn das schon jetzt so formuliert wird, dann wird das schwer mit dem ruhigen Umfeld.Bei durchschnittlich (nicht wissenschaftlich belegter) 25% Fluktuation je Team von einer zur anderen Saison muss man schon sehr hellseherische Qualitäten besitzen um ,zum jetzigen Zeitpunkt , Prognosen abzugeben.Und selbst der Blick auf das eigene Team ist ja wohl mit vielen ? versehen.Wer kommt noch, wer geht noch, wer soll auf welcher Position spielen.Werden sämtliche Positionen mit Spielern dieser Position besetzt oder gibt es wieder zwei, drei Allrounder, die eventuelle Lücken schließen müssen und nicht auf „ihrer“ Position spielen werden.Und selbst solche Unwägbarkeiten wie die Spieltagsplanung haben ja durchaus Einfluss auf den Fortgang einer Saison.Zu Beginn ein euphorisierter Aufsteiger und danach ein schlechtpositioniertes Team aus der Vorsaison, garniert mit dem Derby, und schon kann die Stimmung gar nicht mehr entspannt sein.Da ja eigentlich solche Spiele in der schwächsten 2.Liga aller Zeiten gewonnen werden müssen.

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  • Da ja eigentlich solche Spiele in der schwächsten 2.Liga aller Zeiten gewonnen werden müssen.

    Das kann man auch generalisieren und das zentrale belschanov’sche Gesetz modifizieren:

    Zweitligaspiele gehören gewonnen!

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    • Na dann lasst uns den Punktedruckmesser doch gleich mal auf 102 Punkte stellen, lehnen wir uns zurück und freuen uns auf eine entspannte Saison.

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  • Der vermeindlich leichteste Gegner ist am weitesten weg, der unangenehmste am nähesten, da reicht ein U Bahn Ticket 🙂

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    • Kiel? Naja, letzte Saison hatten wir Dresden als vermeintlich leichten Aufsteiger-Gegner im ersten Saisonspiel, damit sind wir dann in der restlichen Saison nicht so gut gefahren. Und wenn ich an das gestrige Spiel des Dritten aus der dritten Liga denke, wenn auch gegen einen zugegebenermassen schlechten Zweitliga-Gegner, dann glaub ich kaum, daß keiner der Aufsteiger ein einfacher Punktelieferant sein wird.

      Aus der selbst erlebten Erfahrung würde ich sagen, daß Braunschweig als Verlierer der Relegation einen Absturz hinlegen wird. Vielleicht dann auch noch die Eisernen von Union Berlin durch die enttäuschten Aufstiegshoffnungen.

      Aber dann kann alles passieren. Als Clubberer rechnet man immer mit dem Schlimmsten und hofft nur heimlich, allein im stillen Kämmerlein auf einen Aufstieg.

      Das wird einen Wundertütensaison, da ist vielleicht alles drin zwischen 1. und 18. Rang, haben wir doch immer gegen starke Gegner gut ausgesehen und Punkte gemacht, gegen schwächere Gegner verlieren wir doch meistens. Und wenn jetzt viele schwache Gegner drin sind …. auweia.

      Wer stellt jetzt sein Frühstück auch auf Köllns-Frühstücksflocken um?

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  • 60 hat die ungeliebte 2. Liga hinter sich. Wenn der Verein es geschickt anstellt und Ismaik endlich aus dem Schaden der letzten Jahre klug werden würde, haben die 60er gute Chancen für den nächsten Durchmarsch und spielen in 2 Jahren in der Ersten. Und wir spielen dann wieder oder immer noch in der ungeliebten Liga.
    In der kommenden Saison hat der Club die Gelegenheit, nicht nur dem FC Bayern, FCA, FCI, der SpVgg den Vortritt zu gewähren, er kann sich auch noch hinter dem Jahn einreihen. Mit den verlässlichen 60ern, die den Club zwar besiegten aber dann doch bescheiden sich noch schlechter als der Club platzierten, kann man die nächste Spielzeit nicht mehr rechnen.
    Was wir brauchen ist ab und an eine gute Erzählung. Also holen wir den argentinischen Nationalspieler zurück, den verstoßenen Sohn des Vereins. Das könnte eine Geschichte mit Happy End werden.

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    • Pinola würde gut in das von Köllner beschriebene Anfordrungsprofil passen-reichlich Profierfahrung und er ist ein Leadertyp.

      Deine Meinung das die Löwen uns nur nach unten verlassen um uns dann zu überholen,halte ich bei der dezeitigen Konstellation für ausgeschlossen.

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      • Pinola würde gut in das von Köllner beschriebene Anfordrungsprofil passen

        Ich hoffe, Köllner weiß das auch.

        die Löwen uns nur nach unten verlassen, um uns dann zu überholen

        Da habe ich auch meine Zweifel. Wenn der Ismaik aber begreifen würde, dass er sich auf die lokalen Stärken und auf die exzellente Jugendarbeit der Löwen stützen kann, wenn er wirklich was aus dem Verein machen will, dann könnte es schnell gehen. Wenn er sich von all den „Welt“-Beratern trennen würde, die nur auf Provisionen scharf sind und den internationalen Zuschnitt des FC Bayern kopieren wollten, dann sähe ich eine gute Zukunft für 1860. Aber da bleiben viele Wenns. Es kann dort auch weiterhin alles schief gehen.

        Und wer jetzt von der schwächsten zweiten Liga aller Zeiten träumt, der unterschätzt welch starke Zweitligamannschaften z.B. von einem FC Heidenheim ins Gefecht geschickt werden können. Die nächste Saison wird nicht einfacher als diese.

         

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  • Hallo…

    da dies mein erster Post ist eine ganz kurze Vorstellung…ich bin ein Mit-30er der leider aus dem wunderschönen Franken (hoffentlich nur mittelfristig) in die Bundeshauptstadt ziehen musste. Umso mehr erfreue ich mich an dieser Seite hier, die ich seit langem als stiller Mitleser verfolge…

    Zu Javier Pinola: Einerseits ist er unbestritten ein Lead, der auch andere mitreißen kann und auf diesem Weg der Mannschaft helfen könnte.

    Andererseits sind wir auf der LV-Position perspektivisch anders aufgestellt und als IV sehe ich deutliche Geschwindigkeitsprobleme, falls wir, wir von MK bevorzugt, hoch verteidigen.

    Ich weiß echt nicht ob ich für oder gegen eine Rückholaktion bin…

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  • Ist das typisch Fußball – unkalkulierbar und für Außenstehende schwer nach zu vollziehen? Dass mit den Sechzgern eine Mannschaft verdient absteigt, die uns in den direkten Duellen spieltechnisch und in Sachen Geschwindigkeit völlig alt hat aussehen lassen? Gegen die Löwen waren wir wirklich komplett chancenlos. Doch unser Club darf weiter in der 2. Liga ran, während über das Grünwalder eine Lawine herein bricht. Mein Mitleid mit Ismaik hält sich in Grenzen. Doch die leidgeprüften Löwenfans haben mein Mitgefühl!

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    • Dass mit den Sechzgern eine Mannschaft verdient absteigt, die uns in den direkten Duellen spieltechnisch und in Sachen Geschwindigkeit völlig alt hat aussehen lassen? Gegen die Löwen waren wir wirklich komplett chancenlos.

      Ein wenig lag das auch daran, dass wir sie wirklich zu den ungünstigsten Zeitpunkten angetroffen hatten. Sowohl zu Saisonbeginn (4. Spieltag) als auch nach dem Trainerwechsel in der Winterpause (21. Spieltag) waren die Löwen gerade gut im Flow. Viel weniger kann ich verstehen, warum sie dieses Momentum wieder verloren haben, sie hatten doch wirklich ein großes Potential an Einzelspielern….

      Wir hingegen hatten da gerade unsere Stotterstarts durchlitten. Wie schon gesagt, wenn wir diesmal besser aus den Startlöchern kommen, ist alles möglich….

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  • Und *schwups* waren sie weg, die Löwen.

    Nach deren 2:0 Sieg gegen den Club konnte man reichlich Stimmen hören, die die 60er auf der Überholspur und noch für so einige Überraschungen gut wähnten, ja sogar perspektivisch um den Aufstieg mitspielen sahen – bei DER Qualität.

    Das Überholen entpuppte sich als Geisterfahren in die flasche Richtung, die Überraschung war faustdick, seit gestern ist klar, es handelt sich dann eher um die Rückkehr in Liga 2.

    Aber Qualität? Ja, äh, nun…

    …Nehmerqualitäten haben sie schon bei den Löwen…

    *Platz 4!

    Wann kommt Pinola?*

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  • Das schlimmste was 1860 passieren könnte ist, daß der Herr Investor auch in der dritten Liga weitermacht. Es muss doch dort mal der letzte kapieren, das Geld auch nichts hilft, wenn man von Fußball keine Ahnung hat. Regensburg hat bewiesen, was man mit Bodenständigkeit, Teamgeist und gesunden, gewachsenen Strukturen bewirken kann. 1860 spielte als stünden 11 Subunternehmer auf dem Feld, die gerade mal gebucht waren, bei Regensburg eine echte Mannschaft die mit Leidenschaft für ihren kleinen Verein spielen.

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    • Wenn der Investor nicht weitermacht, soll angeblich Feierabend für die 60er sein. Vielleicht wäre es doch besser, er hängt noch ein Jahr dran.

      Oder eben kompletter Neuanfang. Garching statt Barcelona.

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    • Juwe, Regensburg oder wie der Spiegel über die Korruptionsaffären um Baulöwen und Stadtführung dort titelte „Panama an der Donau“, ist alles andere als ein Leuchtturm für Romantik im Fußball. Der Bau der dortigen Arena, stark übertrieben für die Dritteliga und die Vereinsgröße, war sicher Teil dieser Batzi-Strukturen wie überhaupt das finanzielle Überleben des SSVs.

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  • Jetzt könnten wir den 60er Kader plündern! Obwohl, eigentlich würde ich nur Aycicek wollen und der gehört ja Werder Bremen. 🙁
    Im Nachhinein ist man schlauer: Ein Glück, daß wir Mölders damals nicht wollten/bekommen haben. Der war ja praktisch dauerverletzt und sah gestern noch langsamer als Brecko aus.
    Ja, die 60er Fans tun mir leid. So ging es uns doch auch schon oft: Scherbenhaufen sammeln, das muss man abkönnen.

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  • Mitleid mit den 60er-Fans? Hmm…
    Manche Löwen-Fans im meinem Umfeld bedauern jetzt, dass der Verein nicht schon vor zwei Jahren abgestiegen ist (Bulthuis-Tor, Relegation gegen Kiel.) Damals, so sagen sie, hätte es noch eine Chance auf einen „echten“ Neuanfang und -aufbau in der 3. Liga gegeben.

    Jetzt nicht mehr, meinen sie.

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  • Der Kardinalfehler war doch, sich das Stadion („Arena“, würg) mit den Bayern teilen zu wollen. Größenwahn, hab ich null Mitleid. Stell ma vor die Westvorstadt teilt sich mit uns das Morlock-Stadion. Unvorstellbar. Ansonsten sind mir die Sechzger inzwischen herzlich egal, bin gespannt, welche fette Strafe sie kriegen werden. Sie wird verdient sein.

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    • Bei der Trostlosigkeit, die die 60er seit Jahren ausstrahlen, hab‘ ich zwar kein MItleid, aber allmählich Anerkennung für die Leidensfähigkeit wenigstens des treuen und rechtschaffenen Teils ihrer Fans. Es ist ja der Fanalptraum schlechthin, den die aushalten müssen: regelmäßig im FC Bayern-Wohnzimmer spielen müssen, am Tropf von einem Ismaik hängen, sich sportlich so lange auf Talfahrt bewegen, bis alles zusammenbricht, und Ismaik droht noch immer, niemals loszulassen.. Die sollen einfach zurück nach Grünwald, egal in welcher unteren Liga, dazu nen neuen Roland Kneißl aus der Region ausgraben und gut is.

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    • Ansonsten sind mir die Sechzger inzwischen herzlich egal, bin gespannt, welche fette Strafe sie kriegen werden. Sie wird verdient sein.

      Die „fette Strafe“ gebührt den Straftätern, nicht dem Verein.

      Der Verein ist schuldlos.

      (Sofern – wovon ich ausgehe – die Verantwortlichen des Vereins nicht zu diesen Straftaten aufgerufen haben.)

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      • Da hast Du natürlich Recht. Ich ziehe den letzten Teil meines Beitrags in aller Form zurück, der war dumm.

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    • Emotional sind mir die 60er auch egal, erschreckend ist einfach das Beispiel, daß man eben auch mit Geld so viel falsch machen kann und wie ein Verein seine Würde ein stückweit und die Selbstbestimmung verliert. Erschreckend eben auch, daß wir in 2 Spielen gegen diese 60er fast chancenlos waren, wenn man sieht, wo diese mittlerweile sind und das runter bis in Jugend und Amateurbereich (Irgendwie steigen da alle Mannschften ab). Über lange Zeit ein tolle Jugendarbeit, was ja viele Verein als nachhaltiges Allheilmitte sehen, nichts hat den Niedergang verhindert, wenn die entscheidenden Personen nicht zusammenpassen.  Für mich hat 60 nur eine Chance, wenn sie diesen ignoraten Investor in irgendeiner Weise wieder loswerden, was sicher nicht einfach ist und ihre eigene Identität mit früheren Spielern und Ikonen in den Schlüsselpositionen wieder finden, egal in welcher Liga dieser Neustart dann statt findet.

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  • Besides…Dominik Maroh, wie es aussieht, wird ja in Köln ausrangiert. Köllner tat jüngst erst kund, dass man jetzt auf dem Transfermarkt noch erfahrene Spieler suche, um die herum man die jungen aufbauen kann. An Leidenschaft und Wille hat es Maroh hier in Nürnberg nie mangeln lassen, die handelnden Personen sind mittlerweile auch völlig andere. Wäre er nicht einer, der eine junge Mannschaft mitführen könnte, der vielleicht auch ein Persönlichkeits Vakuum nach Schäfers Karriereende füllen könnte und wenn es noch 1-2 oder 3 Jahre sind? Als Malochertyp doch wie gemacht für die 2. Liga.

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    • Grundsätzlich gute Idee, an Identifikation mit dem FCN und leidenschaftlichem Einsatz hat es DM nie mangeln lassen. Auch in Köln war er, solange es gegen den Abstieg ging, Stamm-Spieler. Erst mit dem Angriff auf die Europapokal-Plätze und der damit einher gehenden spielerischen Weiterentwicklung wurde er Bankhalter. So kommt es wohl darauf an, was der Club (der Verein, nicht der Trainer!) für einen Plan hat. Welche Art von Fußball der FCN künftig spielen soll, auch über die Amtszeit von Köllner hinaus. Für technisch raffinierten Spielaufbau aus der Defensive heraus steht DM eher weniger, auch ist er keiner der derzeit so gesuchten Hochgeschwindigkeitsspieler. Ob sich aber der Club DM überhaupt leisten könnte? Unwahrscheinlich.

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  • Liga-Zwei.de meldet, dass Kerki zum FCN zurück kehren soll. Allerdings nur gegen Zahlung einer Ablöse. Hm, was soll man davon halten? Auch wenn er in Lautern ein völlig gebrauchtes Jahr hatte, hätte der talentierte Neuzugang SK einen gewissen Charme. Aber ob ein chronisch klammer Verein wie der Club wirklich eine Ablösesumme zahlen sollte für einen 23-jährigen Spieler, der mit einem gewissen Risiko behaftet ist? Denn SK konnte bisher in seinen Leistungen keine wirkliche Konstanz nachweisen, auch weil er sich regelmäßig verletzte! Wir haben mit Ishak bereits einen Stürmer, bei dem das Prinzip Hoffnung nach Verletzungspause zum Tragen kommt. Können wir uns, bei aller Sympathie für den Menschen SK, einen weiteren Risiko-Spieler leisten?

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  • Noch ein Gerücht von fußballnews.de:
    „Der Club ist natürlich sein Verein“ – Wechselt (Pascal) Köpke nach Nürnberg?
     

    „Erleichtern könnte den Wechsel zum FCN eine Austiegsklausel, die laut der Berliner Zeitung 800.000 Euro hoch sein soll. Laut dem Bericht ist aber auch Europa-Leauge-Teilnehmer Hertha BSC an einer Verpflichtung von Köpke interessiert. Aktuell soll aber der Gladbacher Andre Hahn favorisiert sein, weshalb Nürnberg womöglich eine Chance auf einen Deal mit dem Flügelspieler besitzt.“

     

    Wäre auch eine gute Option, wenn auch keine wahrscheinliche.

    Zweitligaerfahren ist er wohl. Dagegen sprechen der derzeitige Kader, die Unsicherheit Kutschke und die Ablöse.

     

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    • hertha hat gerade Selke gekauft- ich glaube nicht das die Köpke brauchen…

      Kerk fände ich gut

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  • Da schau her, endlich dreht sich wenigstens das Gerüchtekarussell:

    – Dominic Maroh: Kein schlechter Innenverteidiger, vor allem für die zweite Liga, aber als Nummer 3 hinter Margreitter und Mühl wohl sicherlich zu teuer.

    – Pascal Köpke: Er hatte einfach keine Geduld. Die zweite Liga hätte er bei uns, seinem Heimatverein mittlerweile auch spielen können. Jetzt ist es sicherlich viel zu teuer, ihn aus einen laufenden Vertrag bei Aue herauszukaufen.

    – Sebastian Kerk: 23 Jahre jung, aber er war halt erneut und wieder recht lange die Saison über verletzt und hat für den 1. FCK nur 19 von 34 Spielen gemacht. Und davon nur 5 (!) über die gesamte Spieldauer hinweg. Wenn der Preis passt, wäre er sicherlich eine Verstärkung wenn er denn endlich eine Saison verletzungsfrei bleiben könnte. Bei diesen Wechsel würde ich den Langwasser-Orthopäden vorher genau und gründlich über Kerk mal drüberschauen lassen. Remember Hannover 96.

    Dann bleiben wir gespannt, wie das weitergeht. Irgendwie müssen wir doch an Diskussionsthemen kommen, wenn es schon keinen Club live gibt. 🙂

    Wohnt Markazero in der Nähe von Köllner?

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    • Sogar in der Nähe von einer ganzen Million Köl(l)nern, allerdings auf der richtigen Seite des Rheins, knapp 40 km nördlich😎 Warum?

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    • Köpke hat den Club als A-Jugendlicher verlassen, jüngerer Jahrgang, ist zunächst auch in Unterhaching im Juniorenbereich eingesetzt worden und hat sich Schritt für Schritt in die „Erste“ der Hachinger reingearbeitet. Der Grund für den Wechsel war vermutlich der Abstieg unserer A-Jugend in die Bayernliga, während Unterhachings A-Jugend in der Juniorenbundesliga spielte. Unsere Erste spielte zu der Zeit Bundesliga, er hätte keine Chance gehabt auch nur in den Profikader zu kommen.  Ob er mit seinen 18 Jahren in der Zweiten groß zum Einsatz gekommen wäre, ist fraglich. Ein Verbleib beim Club hätte seiner Entwicklung geschadet. Geduld wäre nicht angebracht gewesen. Sein Wechsel war einfach nur vernünftig, wie seine Entwicklung auch zeigt.

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    • Die können wir alle drei und/oder Pinola von den kolportierten 5 Millionen Ablöse für Möhwald ablösen. Wenn es nicht auch nur ein Sommerloch-Gerücht ist.

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    • Als Gedankenspiel Maroh wäre natürlich vor Mühl gesetzt der könnte von Maroh noch einiges lernen. Das ist ja gar kein Vergleich vor allem man braucht Führungsspieler

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      • Naja, wir können doch keinen Jugendstil propagieren und dann gleich wieder einem Nachwuchsspieler Mühl von einem neuen Stammspieler Maroh ins zweite Glied befördern lassen. Das wäre doch ein schlechtes Beispiel und würde unseren Ruf in dieser Hinsicht gleich wieder schaden, denke ich.

        Haben wir überhaupt noch eine Lücke auf der Innenverteidigerposition nach der Verpflichtung von Lukas Jäger? Auf Transfermarkt wird der als Innenverteidiger geführt, obwohl es doch hier hieß, daß er als defensiver Mittelfeldmann kommt. Notfalls kann das doch auch der Petrak, Löwen oder auch Erras spielen. Gerade der Oberpfälzer oder der Rußlanddeutsche wären doch mal Interessant auf dieser Position zu sehen, von wegen dem Stichwort „Spieleröffnung aus der Innenverteidigung heraus“.

        Oder wir spielen zukünftig nur noch mit einer Dreierkette?

        Da sind wir gespannt, was beim Spielerroulette noch so alles passiert, welche Dominoeffekte da noch eintreten werden. Vielleicht wird z.B. Möhwald verkauft und uns gleich wieder ausgeliehen?

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        • Ich glaube fast, wenn Kerk kommt, steigen die Chancen dass Möhwald bleibt. Die waren doch zusammen mit Leibold recht gute Kumpels, hatte man den Eindruck…

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        • Propagieren wir denn ernsthaft eine Jugendstil, oder propagieren wir die Politik des schmalen Geldbeutels? Auch ich fände es nur richtig, wenn klar bessere Alternativen mit Erfahrung, junge Talente verdrängen. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob man Mühl – im Gegensatz zu Sabri, Teuchert, Kammerbauer,. Lippert – in diese Kategorie einsortieren kann. Ich habe kaum ein ordentliches Spiel von ihm gesehen und wir werden auch im kommenden Jahr nicht die Zeit haben, jungen Spieler all zu lange für den nächsten Schritt zu geben. Dafür ist unser bisheriger Kader bei einer ausgeglichenen Liga einfach zu schwach um das kompensieren zu können. Wenn Maroh fit ist, gehört er zu den besten Innenverteidigern der Liga und wäre ein absoluter Gewinn für uns.

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  • Im Sommerloch wird es wieder mal Zeit für das Whisky-Orakel…

    FRAGE: Wann hat der Club wieder eine realisitische Chance in der zweiten Liga oben mitzuspielen (Platz 4…)?

    Ich ziehe mal zwei Flaschen aus dem Regal und sehe auf die Gründungsjahre der Destill(eri)en…

    Die Ziehung erfolgt mit geschlossenen Augen und anschließender Verkostung (nein, natürlich nicht komplett).

    Flasche 1: Old Pulteney 12y – 1826

    Flasche 2: Glenfarclas 12y -1836

    Für die Auswertung zählt die Quersumme.

    ANTWORT: 17/18

     

    slàinte (mhath) !!

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  • Ich hatte es damals schon geschrieben: Sebastian Kerk, (gesund und in guter Form), ist für mich fast genauso stark wie Alessandro Schöpf. Wenn früher, zu seligen Weiler-Zeiten, unsere Angriffe über rechts gestartet wurden, war Tempo und Schwung drin. Ohne Kerk/Schöpf gingen die Angriffe meist über links und wir hatten tote Hose im Sturm. Also, ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn Sebastian wiederkäme, selbst wenn er das eine oder andere Spiel verletzungsbedingt ausfallen sollte.

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  • Servus 1860 München! Ich wünsche Dir das Beste, mach gleich reinen Tisch, werde den Investor los und erhol Dich gut von ihm und seinesgleichen.

    @Pokalputzer: Das stimmt, wenn er mal nicht verletzt war, dann war er kein schlechter. Ich befürchte nur, er wird so ein quasi Dauerverletzter Fußballer bleiben, der eigentlich für höhere Weihen bestimmt wäre, aber eben immer wieder durch Körperbeschädigungen zurückgeworfen wird.

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    • werde den Investor los und erhol Dich gut von ihm und seinesgleichen.

      Wird leider nichts, Ismaik droht mit Treue :mrgreen:

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      • Ein Happy End wird das auf jeden Fall nicht mehr. Sieht ein bisschen aus wie ein trotziges Kind das sein Spielzeug nicht loslassen will. Fairerweise muss man sagen vermutlich wären ohne ihn die Lichter viel eher ausgegangen. Mir tut es wenn viel mehr leid um die tolle Jugendarbeit die trotz der Bayern bei 60 lange Zeit gemacht wurde.

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        • Ach ja die gute Jugendarbeit der 60er hat gerade dieses Jahr bewiesen welch Qualität sie hat ! 5 Jugendmannschaften abgestiegen ! Dieser Verein, der sich in die Abhängigkeit eines kompletten Ahnungslosen, eines Fußballanalphabeten begeben hat, soll mit seiner tollen Jugendarbeit in der Kreisklasse wieder beginnen und als Trainer kann Ismaik dann Ismael holen. Dann kann Verein und Trainer zeigen, ob sie was draufhaben. Mich freut es gewaltig , daß dieser Dumpfbackenverein abgestiegen ist

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  • @Herbertgerbert

    Na ja, so ähnlich wie bei Marco Reus. Aber wenn der spielt, dann spielt er klasse. Verletzen kann sich jeder und mir ist ein motivierter, verletzungsanfälliger Spieler mit höherem Potential lieber als ein Durchschnittsmitläufer. (Bei gleichem finanziellen Aufwand). So einer bringt uns auch nicht weiter. Passt doch, wenn Kerk rechnerisch zwei Drittel aller Spiele mitmacht. Da muss sich eben die Physioabteilung seiner besonders annehmen und die körperlichen Schwachstellen durch vermehrten Muskelaufbau kompensieren.

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    • Dafür muss aber auch ein Ausnahmetalent wie Reus oder Ribery oder Robben sein, da lohnt es sich durchaus auch mit wenigen Einsätzen einen wirklich Effekt zu erzielen. Aber bei einem Durchschnittspieler wie Kerk, er brauchte jedesmal lang bis er sich wieder wirklich in die Mannschaft gespielt hat, ich bin bei ihm eher skeptisch ob er die Mannschaft konstant weiterbringt.

      Da heute wieder in den Medien zu lesen ist, ein Innenverteidiger würde gesucht, also bitte ran an Maroh, mehr Parameter können ja nicht mehr zusammen passen bei der Personalie.

      Ebenso wurde ja Bornemanns Transferanalyse diskutiert also wenn das Barometer da nicht bald etwas nach oben steigt werden das sehr harte existentielle Jahre, die auf den Club in Liga 2 zukommen.

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  • Das ist doch das übliche Dilemma:
    Wenn Kerk nicht so verletzungsanfällig wäre, könnten wir ihn uns gar nicht leisten.

    Die alternative Gebhardt wäre wieder frei, nur gibt es das Goya nicht mehr. Auch ein Dilemma. 🙂

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    • Gebhardt an sich ist schon ein Dilemma und für mich hat er sogar was von einem Auslöser eines Schmetterlingeffekts beim Club.
      Trotzdem wünsche ich ihm alles Gute, nur bitte nicht mehr beim Club. 😉

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      • Und dann gleich nochmal passendes zu Personalie Timo Gebhart:

        Kann Fabrício Silva Dornellas erfolgreich in die Fußstapfen von Marcos Antonio schlüpfen oder sind die ihm einige Nummern zu groß!? Mit ablösefreien Brasilianern aus Rumänien haben wir ja schon tolle Erfahrungengemacht! Das sollten wir unbedingt überholen. 🙂

        Die Extreme der Ausgliederung:

        Fakt 1: Der VfB bekommt durch die Privatisierung seiner Profimannschaft einen dicken Geldregen von des Führers Liebslingsautomarke, damit er zukünftig ganz weit in den oberen Tabellenregionen mithalten kann.

        Fakt 2: Die 60er sind dagegen durch einen Investor gleich in den Amateurbereich abgestiegen.

        Was würde die Ausgliederung unserem Club wohl bringen? Tendenziell sind wir irgendwie immer die Looser, also irgendwas dazwischen nur mit Pendel zum Fakt 2? Ach, ist das moderne Leben schwierig.

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        • Ups, muss an der Unwetterwarnung des DWD liegen, die mir vorhin der piepsende Smartfone-Ton übermittelt hat. Da bin ich so erschrocken, daß die Grammatik meines oberen Beitrags einen gewissen Herrn belschanov sicher nicht nur inhaltlich zum Grausen bringt. That`s life.

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          • Oha, soll ja ganz schön scheppern in Mfr., aber nicht, weil der Herr Dr. Dir die grammatikalischen Hammelbeine lang zieht, sondern weil das Wetter sich nicht an Verfügungen des POTUS hält… Machste nix, wie man hier, in der Köl(l)ner Gegend, sagt (grummelt und donnert auch in Düdo bereits)…

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        • Ich denke, dass der Status Quo beim Club keine Alternative ist. In der aktuellen Struktur bräuchten wir schon ein Zufallsjahr mit Glückstransfers und einigen anderen positiven Rahmenbedingungen um wieder aufzusteigen. Alles Andere als der Aufstieg macht die finanzielle Lage immer schwieriger. Dennoch kann eine Ausgliederung nur dann erfolgreich sein, wenn auf „Vereinsseite“ ein fähiges und starkes Management besteht. Nur dann kann man auch vogelwilden Investoren Paroli bieten bzw. den hoffentlich richtigen eigenen Plan verkaufen. Bei 60 war dieses Management und der Plan zum einen nie da, zum anderen kam der Investor erst in einer Situation, in der es beinahe keine Alternative mehr gab. Bei Stuttgart scheint hingegen ein fähiges Management in eine strukturell gesunden Verein zu sein, daneben einen Investor, der nicht als Person mit großem Ego, sondern als Organisation mit professionellen Strukturen auftritt, und in einer Situation kommt, in der man auf Augenhöhe verhandeln kann.

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          • Tja, nur wie lange ist dieses „fähige Management“ denn im Fußball im Durchschnitt da? Vielleicht drei bis fünf Jahre am Stück und dann, wer kommt dann und schützt uns vor einem Ismaik? Das ist wie mit unseren tollen Überwachungsgesetzen, die keine Sau braucht und die auch nicht helfen (vgl. Überwachungsstaat UK, No 1 in Europa), aber gerade in wenigen Minuten ohne Diskussion durchgewunken werden. Was passiert damit, wenn zukünftig Regierungen gewählt werden, die diese so richtig intensiv und zu einem anderen Zweck anwenden?

            Ist die Ausgliederung mal da, ist diese irreversibel. Wie Gesetze, die werden auch nie mehr zurück genommen und bleiben ewig. Das ist schon auch etwas sehr gefährlich.

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          • Es ist nicht lange her, daß beim VFB Trainer und Managment ebenso zerstritten waren, nur in jüngster Zeit haben sie tatsächlich die richtigen Schlüsse gezogen und wenn der sportliche Erfolg wieder  da ist, geht vieles sowieso leichter.

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  • Bei der Ausgliederung geht es nicht nur um die Systemfrage sondern ganz wichtig welche Führungskräfte es dann umsetzen, Sponsoren Investoren (man muss nicht auf 1860 verweisen wie schlecht man es machen kann), aber dabei habe ich in Meeske sehr viel Vertrauen.

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    • Rohrfrei Müller GmbH kauft sich ja auch keinen Rennstall in  Jordanien für Kamelrennen in der Wüste. Man sollte immer das tun, wovon man etwas versteht sowie Land und Leute kennt.

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      • Rohrfrei Müller GmbH kauft sich ja auch keinen Rennstall in  Jordanien für Kamelrennen in der Wüste. Man sollte immer das tun, wovon man etwas versteht sowie Land und Leute kennt.

        So wie die Quatar Foundation bei Barca oder die Scheichs bei ManCity oder Paris St. Germain.
        Ich finde die aktuellen Aussagen über den bösen Investor Ismaik bei 1860 echt lustig. Als Ismaik kam war der Verein doch schon pleite. Ohne den Investor wären dort die Lichter doch schon vor Jahren ausgegangen. Mein Mitleid geht eher an Herrn Ismaik, der viel Geld verloren hat, als an die Funktionäre bei 60, die nie in der Realität angekommen sind.
        Realitätsverweigerung mag bei Fans noch einen gewissen naiven Charme haben, beim Management führt das ganze in den Abgrund, so viel Geld kann ein Investor dann gar nicht mitbringen, dass das noch zu verhindern wäre.

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  • Das Foto ist aufschlussreich: Halexander Ismaendl vor goldenen Sitzbezug-Mustern. Nicht, dass ich an Verschwörungstheorien glauben würde, aber…😁

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  • off topic: gestern abend war ja wieder diese merkwürdige Finalspiel-Mode ‚Spielerkinder-in-die-Kamera-halten/setzen/stellen‘ zu begutachten. Es mag ja Fans geben, die das tatsächlich primär als ’süüüüüüß‘ und ’sympaaaathisch‘ empfinden, ich find’s fehl am Platz. Das private Familienglück der Spieler geht mich nichts an, sollte mir als Fußballfan auch nicht aufgedrängt werden, im Mittelpunkt sollte die POKAL-Trophäe bleiben, und außerdem sollten die Kleinen längst im Bett sein. Was meint Ihr zu diesem vielschichtigen psychologisch hochinteressanten Phänomen?

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    • Fehl am Platz ist gar kein Ausdruck… Ich hätte als Promi vor allem Angst davor, mein Kind evtl. Entführern/Erpressern/Stalkern zu präsentieren. Einfach nicht mitgedacht, Herr Kroos.

       

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    • Und erst die armen Spielerkinder des Gegners: „Papa, warum habt ihr verloren, wart ihr schlechter“? „Halt bloß die Waffel, sonst fängst eine“!

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  • Pingback:KW 22/2017 | beGLUBBt

  • Ich denke das können Eltern halten wie sie wollen, mich stören die Kinder nicht, warum sollten sie? Ich habe auch kein Problem mit dem Elternglück anderer Menschen.

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    • Mit dem Elternglück Anderer hab‘ ich ja grundsätzlich auch kein Problem (wär ja auch noch schöner), nur wird es heutzutage manchmal doch etwas arg zelebriert, finde ich. Und hier geht es nun mal um das größte Fußballereignis überhaupt, vom Anspruch m.E. höher zu werten als ein WM-Finale. Wenn unmittelbar danach jedoch Kameras, Interviewer und Interviewte kaum noch eine Chance haben, Kleinkindern auszuweichen, dann kann man das schon als penetrant empfinden, wenn mich gleichzeitig eigentlich nur die erste Aufarbeitung des Geschehenen/Erlebten interessiert.

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  • Geht ja nicht um Kinder oder Elternglück. Geht um Fernsehbilder. Marketing-Gedöns. Kinder sind da ne Art Konfetti zu „We Are the Champions“, vielleicht werden sie bald aus den entsprechenden Kanonen abgefeuert. Zynisch? Abwarten. Pubertierende Töchter von Blog-Stammkunden („was soll der Scheiss?!?“) wird man jedenfalls so bald da nicht sehen. Da sei Papa Alex vor😁!

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    • So gsehn.. an Lametta und inszenierte Bierduschen haben wir uns ja auch gewöhnt. Dann halt meinetwegen auch die Spielerkinder. Und deren Lieblingsspielzeug! Und für die Haustiere der Spielerfamilien wär auch noch Platz! Und die Spielerfrauen! Und deren Einkaufstüten! Obwohl.. bei Letzterem könnts eng werden im Innenraum.. Und für das Fachliche les ich dann halt weiterhin den Kicker, ganz einfach.

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    • Wenn, würde sie fett von Apple gesponsort, glotzt momentan nur aufs iPhone / iPad. Antwort auf unsere Fragen sind momentan zu 99% „chhhhhh“ oder „Alter…“
      Wir haben unlängst Prospekte von Internaten / Bundeswehr angefordert, wie wir unauffällig im Wohnzimmer rumliegen lassen wollen 😄

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      • Die Probleme fangen so richtig an, wenn sie ihren neuen Freund vorführt: „Babba, ich lieb den Boggler, ich geh glaub doch ned zur Fremdenlegion, der is soo süß…“ FRAALÄÄÄ!!! Kleiner Trost: er ist nicht Kärwa-Kalle…

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  • Die Kinderchen bitte gleich noch mit den passenden Trikots vorher ausstatten. Sonst entgeht wertvolle Werbefläche, bei dem CL-Kommerzspektakel geht das doch gleich in die Millionen. Das wäre nur konsequent.

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    • Kluger Schachzug, jetzt sind bei 1860 die besonnenen Spieler gefragt. ..also denen ist echt nicht mehr zu helfen, aber was solls 🙂

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      • Och naja, für die Regionalliga ist der Timo doch kein schlechter Fang, zudem sein Ausbildungsverein. Ich glaube das passt für beide.

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