Analyse: Souverän und ungefährdet #FCNFCK

Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: 1. FC Nürnberg vs. 1 FC Kaiserslautern 3:0 (2:0) Der Club startet mit einem überzeugenden Sieg in die Saison und kann dabei phasenweise sogar Kraft sparen.

Die Analyse:

2018FCNFCK
Startformation im 4-1-4-1

Der Club begann im aus der Vorbereitung bekannten 4-1-4-1 und dabei genau in der Formation, die am Sonntag zuvor im letzten Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach überzeugen hatte können. Das hieß Kirschbaum erhielt den Vorzug vor Bredlow, Löwen vor dem angeschlagenen Petrak, Salli vor Gislason und Ishak vor Zrelak. Es fiel früh auf, dass Trainer Michael Köllner die Grundformation schon fast als 4-3-3 aufbot, immer wieder schoben Kerk und Salli auf den Flügeln in die Spitze, um dort anspielbar zu sein und das Feld weit zu machen. Bereits kurze Zeit nach dem Anpfiff hatte der FCN seine erste Chance, Möhwald passte mit Präzision in den Lauf von Salli und dieser entwischte Guwara, doch statt durchzulaufen und den Abschluss zu suchen, entschied sich Salli dafür zu Boden zu sinken. Der gewünschte Elfmeterpfiff blieb zurecht aus. Entstanden war die Situation aus dem aus der Vorbereitung bekannten frühen und aggressiven Pressing. Der FCK hatte allerdings mit Nürnberger Druck gerechnet und entkam diesem in den ersten zehn Minuten insgesamt recht ordentlich durch eine massierte Zentrale und eigenes physisches Dagegenhalten. In diese Phase fiel mit Atiks Freistoß auch die beste Torchance des gesamten Spiels, doch diesen entschärfte Kirschbaum gekonnt. Ein Ergebnis der genauen Vorbereitung, so Trainer Michael Köllner, schließlich hatte man sich unter der Woche auch genau auf diese Art des Freistoßes vorbereitet.

Gerade als Lautern vielleicht den Eindruck gewinnen hätte können, dem FCN etwas den Schneid abgekauft zu haben, kam dieser zum ersten Saisontor. Löwen mit präzisem langen Ball auf Ishak, der zieht 25 Meter vor dem Tor einfach ab und Müller im Tor der Gäste kann den Ball nur zur Seite abwehren. Den Abpraller erläuft Salli, dessen völlig verunglückter Schussversuch läuft quer zu Kerk, der den Ball in Richtung Behrens spitzelt. Behrens hat dadurch perfekte Schussposition und versenkt die Kugel zum 1:0 im Lauterer Tor. Der FCN zog aus diesem Tor großes Selbstbewusstsein, schien nahezu zu spüren, dass die gute Vorbereitung kein Zufall war, sondern das Produkt harter und gezielter Trainingsarbeit. Er setzte nun immer wieder nach, bemühte spielerische Lösungen auch in der Defensive und zwang den FCK durch geschicktes Verschiebeverhalten zu Fehlpässen und Läufe in aussichtslose Positionen. Natürlich hatte er dann nach 25 Minuten Glück als Lauterns Torwart Marius Müller sich eine Ecke von Sebastian Kerk ins eigene Tor legte, doch an sich war dieses Tor fast typisch für das Spiel, da der Club Druck machte und Lautern deshalb Fehler.

Mit dem 2:0 im Rücken konnte der FCN nun sogar schon nach einer halben Stunde etwas das Tempo regulieren, auch um bei heißem Sommerwetter Kraft zu sparen. Dabei ließen sie die Lauterer überhaupt nicht ins Spiel kommen, was auch daran lag, dass das Absicherungsverhalten auf den Flügeln deutlich verbessert worden war im Vergleich zur Vorsaison. Kerk und Salli unterstützten Leibold und Valentini sichtlich, auch wenn Salli manchmal die letzte Konsequenz noch vermissen ließ. Der Club ließ die erste Halbzeit mehr oder minder auslaufen, beeindruckte dabei aber durchaus dadurch, dass er das Tempo und den Gegner so deutlich kontrollieren konnte. Dabei wurde er sicher dadurch begünstigt, dass der Gegner mit sechs Neuzugängen in der Startaufstellung und einem verletzungsbedingten Wechsel des Innenverteidigers nach dreißig Minuten, noch deutlich mehr in der Findungsphase steckte als der FCN. Dennoch ging es völlig verdient mit 2:0 in die Pause.

2018FCKFCN-B
Formation nach der 61. Minute

Aus dieser kam der Club wacher als die Gäste, ein Konter über Ishak scheiterte an dessen fehlender Grundschnelligkeit, doch der Schwede sorgte durch einen klugen Pass auf Behrens dennoch für Gefahr, kurz darauf hatte Margreitter nach einer Ecke eine Gelegenheit. In der 54. Minute sorgte Möhwald dann für die Entscheidung: Nach Zuspiel von Kerk ließ er Albaek mit einem Richtungswechsel aussteigen und brachte einen Fernschuss von sich aus links halbhoch im Tor unter. Der Club war nun natürlich noch mehr in Kontrolle des Spiels, überließ nun den Gästen den Ball und lauerte auf Konter. Um dies zu unterstützten brachte Köllner mit Gislason und Zrelak für Salli und Ishak auch zwei frische Kräfte. Dabei übernahmen die beiden neuen Spieler die Flügelpositionen und Sebastian Kerk rückte ins Sturmzentrum, gleichzeitig wurde das 4-1-4-1 nun klassisch defensiver und damit tiefer stehend interpretiert. Gerade Adam Zrelak tauchte daher immer wieder dort auf, wo man eigentlich einen Linksverteidiger vermuten würde.

Die Lauterer taten sich mit dem gegebenen Gestaltungsspielraum sehr schwer. Gerade da die Nürnberger Außen immer wieder die Lauterer Außenspieler stellten und ihnen den Weg zur Grundlinie versperrten, verlegten sie sich auf Flanken in den Strafraum, wo Löwen und Margreitter stets sicher klären konnte oder die Gästeangreifer zu ungefährlichen, weil unplatzierten Kopfbällen zwangen. Wirklich gefährlich wurde es nur sehr spät im Spiel: Einmal als Osawe Leibold entwischte, dann aber weit übers Tor schoss und einmal als die Clubdefensive den Ball nicht entscheidend klären konnte und nach einigem Gewusel der Ball bei Koch landete. Doch hier war Kirschbaum auf der Höhe, rettete mit starkem Reflex. Bezeichnend für das Spiel der Lauterer war, dass der Club, obwohl er in der letzten halben Stunde den Gästen das Spiel überließ, eigentlich noch die gefährlicheren Chancen hatte: Kerk, schön freispielt von Valentini, scheiterte an einem Lauterer Abwehrspieler, Teuchert – spät für Kerk gekommen – übersah im aussichtsreichen Dribbling den besser postierten Nebenmann. Allerdings konterte der Club oft nicht mit der letzten Konsequenz. Immer wieder eroberte Kammerbauer den Ball, sah dann aber kein schnelles Umschalten auf Angriff, so dass ihm die sauberen Anspielstationen fehlte. Etwas, das bei 3:0-Führung in der sengenden Sonne verzeihlich ist, dennoch aber intern angesprochen werden sollte.

Insgesamt zeigte der Club eine kontrollierte Leistung, fuhr einen nie gefährdeten Sieg ein und war im Vergleich zum letzten Spiel gegen den FCK kaum wiederzuerkennen. Gerade die Veränderung auf den Außenverteidigerpositionen machte defensiv einen großen Unterschied zur Vorsaison, verschaffte Nürnberg eine deutliche Verbesserung in Sachen Stabilität. Auch Köllners Entscheidung Patrick Kammerbauer auf die Sechs und Eduard Löwen in die Innenverteidigung zu setzen, zahlte sich aus, die beiden Youngster verliehen dem Club enorme Sicherheit und Ruhe im Aufbau. Interessanterweise gab es in der Offensive trotz der drei Tore noch Ausbaubedarf, die herausgespielten Gelegenheiten waren noch zu wenig zahlreich, das Umschaltverhalten noch etwas zu träge. Doch die Arbeit daran fällt sicherlich nach einem 3:0 einfacher als nach einem knappen Erfolg. Ein 3:0 das Selbstbewusstsein gibt; Selbstbewusstsein, das sich aber nun ob der Aufgaben in der kommenden Wochen nicht in Überheblichkeit umkehren darf, die Spiele in Liga und Pokal gegen zwei Zweitligaaufsteiger bedürfen einer genauso konzentrierten Leistung wie das Auftaktspiel gegen den FCK.

Die Zahlen:

Nürnberg K’lautern
3
Tore
0
12
Torschüsse
14
3
Schüsse aufs Tor
3
5
Ecken
3
48,7
Ballbesitz (%)
51,3
78,2
Passquote gesamt (%)
78,2
92,6
Passquote eig. Hälfte (%)
90,0
57,9
Passquote geg. Hälfte (%)
63,4
17,0
Lange Pässe (%)
16,2
43,9
Gewonnene Zweikämpfe (%)
56,1
11
Fouls
14
112,42
Laufdistanz (km)
111,07
2
Abseits
2

Trainerstatement:

„Es ist schön, gleich im ersten Spiel einen Sieg zu feiern. Ich bin froh, dass wir uns die drei Punkte auch verdient haben. Die Mannschaft hat sich sehr reif präsentiert. Wir haben das Spiel gut durchgezogen. Es ist immer gut, überzeugend in einen Saison reinzukommen. Die Zuschauer haben wunderschöne Tore gesehen und einen verdienten Heimsieg.“

Die Spieler im Einzelnen:

Thorsten Kirschbaum 10 Notenpunkte (2- numerisch: 2.33)
Zwei schöne Paraden gegen Atik und Koch, gerade die gegen Atiks Freistoß nach fünf Minuten war wichtig. Sonst wenig beschäftigt, noch ausbaufähig in der Präzision der Abschläge.
Enrico Valentini 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Etwas übermotivierte Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. In den Defensivzweikämpfen solide, in der Offensive aber ausbaufähig, gerade beim Herausspielen aus der Abwehr fahrig.
Georg Margreitter 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Im Defensivkopfball gewohnt sicher, manchmal am Boden und im Versuch zu klären etwas überhastet.
Eduard Löwen 11 Notenpunkte (2 numerisch: 2)
93% Passquote, defensiv sehr sicher und solide, meiste Ballkontakte aller Nürnberger. Starkes Spiel des physisch präsenten Youngsters
Tim Leibold 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Ähnlich wie Valentini defensiv sehr sicher, aber offensiv ausbaufähig. Deutete seine Dynamik nur zum Teil an.
Patrick Kammerbauer 12 Notenpunkte (2+ numerisch: 1.67)
Der kleinste gewann die meisten Kopfballduelle, eroberte immer wieder der Ball, strahlte eine Giftigkeit und Durchsetzungsfähigkeit aus, die ansteckte.
Kevin Möhwald 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Recht viele Fehlpässe, aber auch mit gelungenen Aktion wie seinem Tor und dem Pass auf Salli vor dessen Großchance.
Hanno Behrens 13 Notenpunkte (1- numerisch: 1.33)
Gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe, mit wenig Fehlpässen, dazu mit dem wichtigen 1:0. Der Kapitän als Anführer.
Sebastian Kerk 13 Notenpunkte (1- numerisch: 1.33)
Drei Assists im ersten Spiel zurück, da gibt es eigentlich wenig zu meckern, erst recht bei 60% gewonnenen Zweikämpfen. Wir tun\'s trotzdem: Ein bisschen mehr Pässe hätten ankommen dürfen.
Rurik Gislason 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Kam nach einer Stunde für Salli. Hatte einige gute Ansätze, aber im Prinzip wie Zrelak mit der undankbaren Aufgabe in ein entschiedenes und verflachendes Spiel zu kommen.
Edgar Salli 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
LIcht und Schatten, setzte vor dem 1:0 nach Ishaks Schuss gut nach, ging weite Wege und suchte oft den Ball. Traf aber (wie als er alleine vor Müller auftauchte) oft die falschen Entscheidungen. Musste nach 61 Minuten Gislason weichen.
Mikael Ishak 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Aufopferungsvoller Kampf für die Mannschaft, ging viele Wege, machte die Bälle gut fest. Leitete mit seinem Fernschuss das 1:0 ein. Bisweilen etwas zu langsam für mögliche Konter, aber enorm mannschaftsdienlich.
Adam Zrelak 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Kam nach einer Stunde für Ishak. Rückte auf den linken Flügel, wo er defensiv nichts anbrennen ließ. Nach vorne kam er auf Grund des verflachenden Spiels aber kaum zur Geltung.
Cedric Teuchert Ohne Bewertung
Kam in der 81. Minute für Kerk. Fiel nur durch ein unnötig lang gezogenenes Dribbling auf.

87 Gedanken zu „Analyse: Souverän und ungefährdet #FCNFCK

  • 1. Gesetz des Belschanov erfüllt, 3 Punkte vor Fürth und (zum ersten Mal seit ich dieses Magazin verfolge) steht der Punktdruckmesser auf grün! Was will man mehr?
    Löwen, Kerk und Behrens gestern bockstark. So darf/soll/muss es weitergehen! 🙂

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  • Komisch. Die statistischen Zahlen (Toschüssen, Pässe, Zweikämpfe usw.) passen irgendwie überhaupt nicht zum 3:0-Ergebnis. Daher darf man die Frage stellen: Hätten wir das Spiel auch gewonnen, wenn Lautern mit einem Torwart gespielt hätte?

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    • Hab ich mich auch gefragt^^
      Was natürlich fehlt in der Statistik, ist die Qualität der Pässe.
      Also ob ein Pass sinnvoll war und zu ner Chance führt. Wenn zwei Innenverteidiger 20 mal Ping-Pong in der Abwehr spielen ist das halt gut für die Statistik, wird den Ball aber nicht vors gegnerische Tor befördern 🙂
      Ich denke der Glubb hat grad in der Anfangsphase einige gute Passentscheidungen getroffen, die Klautern unter Druck gesetzt haben….

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      • Vielleicht könnte man hier noch die Packing-Rate anwenden, falls man die irgendwo finden kann. Damit könnte man wohl die Qualität der Pässe bewerten.

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  • Na ja, „undankbar“ war die Aufgabe für Gislason sicher, allerdings machte er auch einen gewissen unmotiviert-angefressenen Eindruck. Ansonsten ist oben nichts hinzuzufügen. Als nur gelegentlich anreisender Exilfranke kann ich mich tagsächlich kaum mehr erinnern, ein derart souveränes Spiel gesehen zu haben. Bin gerade in Verhandlungen mit meiner besseren Hälfte in Sachen Union…

    P.S. Seit wann gibt es eigentlich einen – Fraueneingang ??????

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    • Seit letztem Jahr und ich find das super. Während Alex über die lange Schlange jammerte, war ich in einer Minute drin. 🙂

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      • Die Frau vor mir, die sich mit Mann und Kind in der normalen Schlange angestellt hatte und dann an der Sperre in die Frauenschlange zurückgeschickt wurde fand das auch ganz super.

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        • das wäre ihr früher auch passiert. Weil sie nicht von einem männlichen Ordner durchsucht werden darf wäre sie beim Durchsuchen zu einer Frau geschickt worden. Und hätte sich dort noch einmal anstellen müssen. . Früher war das dann hinter der Ticketsäulen passiert. Sie hätte sich durch die dicht gedrängt en Menschen auch bis zu einer Seite durchdrängen müssen. Jetzt ist das mit dem Frauen am Eingang klar beschildert.

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  • Zum ersten Mal ein Saisonauftakt, den ich live im Stadion verfolge, der positiv endet. Der erste und auch noch deutliche Sieg zum Auftakt, seit wir wieder in der Liga der Traditionsvereine, aka 2. Liga spielen. Seit langem das erste Mal, dass ein Nachmittag beim Club rundherum positiv war, was nicht nur am Club, somdern auch an den beiden Mitfans lag, die mich begleitet haben.

    Ich musste feststellen, dass ich eher der Typ Haupttribüne Fan bin, gestern dort das Spiel verfolgt und alles lief gut.

    Aber alle hier Mitlesenden würden sich sicher unglaubig die Augen reiben, wenn ich nun komplett euphorisiert wäre, es wurde hier ja auch schon angesprochen, Lautern war schon sehr harmlos und dann auch noch so freundlich die ersten beiden Tore mehr oder weniger selbst zu machen. Aber auch gegen einen schwachen Gegner muss man ja erst mal gewinnen.

    Was mir sehr gut gefallen hat, die Mannschaft hält zusammen, man hatte das Gefühl, da steht eine Einheit auf dem Platz. Selbst nach dem dritten unnötigen Ballverlust von Salli war da keiner der motzte. Allerdings empfand ich Salli auch nicht so schlecht, wie manch anderer Kommentar hier, er ist halt die wuselige Wundertüte, die dann auch mal eine gefährliche Situation für den Gegner schafft, weil er in ein 1 gegen 2 geht und damit Mitspieler freispielt, oder der etwas macht was man nicht erwartet und damit eine Chance für uns eröffnet. Aber klar ist auch, er muss da noch mehr die Balance finden, sicherer werden und diese Überraschungsmomente dosieren und sonst sicherer spielen.

    Sehr gut stand gestern die Abwehr, da hatte man über das ganze Spiel eigentlich nie das Gefühl, dass etwas anbrennen könnte, was aber sicher auch an der Sturmschwäche der Lauterer lag. Trotzdem hier war der Unterschied zu letzter Saison für mich am deutlichsten. Ich hoffe das bleibt den Rest der Saison auch so.

    Spannend fand ich die taktische Ausrichtung, dass bei eigenem Ballbesitz beide Außenpositionen sehr weit vorne zu finden waren und Bahrens und Möhwald, eigentlich unsere offensiven Mittelfeldspieler, dann oft auf der Seite wo der Ball war hinter dem AV absicherten und von dort dann auch zweite Bälle wieder nach vorne spielen konnten. Außerdem entzogen sie sich so auch oft der Aufmerksamkeit ihrer Gegenspieler und waren, wenn sie dann nach vorne kamen oft frei.

    Ishak sehe ich positiver als hier besprochen, Ishak ist nicht der Konterstürmer, den man in den freien Raum schicken kann und der dann Aufgrund der eigenen Schnelligkeit für Torgefahr sorgt, aber dafür haben wir Kerk, Salli, Gislason, Hufnagel. Ishak arbeitet in der Mitte viel, was unsere Mittelfeldspieler Möhwald und Behrens entlastet, zieht allein mit seiner körperlichen Präsenz zwei Gegner auf sich und kann Bälle die von hinten kommen festmachen. Hier müssten sowohl IVs, als auch Kammerbauer viel häufiger den Pass aus der Abwehr zu ihm suchen, dass er den Ball dann nach außen spielen kann.

    Insgesamt war das offensive Außenbahnspiel gestern auch noch die Schwachstelle, obwohl alle Außenbahnspieler sehr joch standen gab es kaum Situationen in denen diese an der Seite bis auf die Grundlinie gehen konnten. Aber auch durch die Mitte gelangen nicht so viele Spielzüge, die für Gefahr im gegnerischen Strafraum sorgten. Das Spiel in die Box muss sicher noch deutlich zwingender werden.

    Trotzdem, der Nachmittag war rund um gelungen, ein souveräner Sieg, eine Mannschaft, die wirklich eine ist und noch ein paar Spieler auf der Bank, die Formschwächen und Verletzungen kompensieren können.

    Man könnte als Fan des FCN fast euphorisch in die Saison gehen, wenn man nicht Franke wäre 😉⚽️

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  • Wichtiger und nicht zu unterschätzender Schluss-Satz für mich in der Analyse:
    „Ein 3:0 das Selbstbewusstsein gibt; Selbstbewusstsein, das sich aber nun ob der Aufgaben in den kommenden Wochen nicht in Überheblichkeit umkehren darf.“
    Exakt!
    Ich traue Köllner aber zu, dass er Anflüge von Arroganz im Training unterbindet.

    Zu Salli:
    Er wirkte auf mich auch wie eine nervöse Flipperkugel. Andererseits ist er so schnell, dass bei den gegnerischen Abwehrspielern schon mal kurz Panik ausbrechen kann, wenn er richtig anzieht. Und das ist im Sinne der Mannschaft gar nicht so schlecht, weil es Räume für die anderen schafft.
    Damit kann man – noch – ganz gut leben.

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    • Für mich ist Salli und seine Position die einzige Baustelle in der aktuellen Truppe. Er verliert selbst st unbedingt einfach zu viele Bälle. Um seine Geschwindigkeit gewinnbringend einzusetzen, müsste er auch ein wenig robuster werden. Ersteren ist er immer gleich zu Boden gegangen, wenn ein Gegenspieler in seine Nähe gekommen ist. Ich hoffe darauf, dass sich entweder Sabiri wieder fängt, oder Bornemann mit der „Sabiri-Million(en)“ einen guten Ersatz holt

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      • Wir wissen ja nicht mal, ob Sabiri wirklich die Qualität hat, Salli auf Dauer zu verdrängen. Ich glaube, dass Salli noch ein bisschen mehr drauf hat, als er am Sonntag gezeigt hat.
        Aber OK, eine Chance hat Sabiri verdient, wenn er wieder frei im Kopf ist. Vielleicht sollte er sein Können zuvor ein paar Mal in der Zweiten Mannschaft unter Beweis stellen. So ein potentieller Premier League Spieler wie er müsste dort Bäume ausreißen können.

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        • Eine Torbeteiligung in den letzten 15 Ligaspielen. Als Flügelstürmer! Und Luft für 30 Minuten… Selbst Laszlo Sepsi hätte die offensiven Qualitäten um Salli zu verdrängen.

          Ich halte das Verhalten vieler Fans für wesentlich kindischer als das von Sabiri – ihm nachträglich die Qualität abzusprechen, weil er lieber Premier League als 2. Liga spielen möchte ist absurd.

          Und wie eine Degradierung motivationsfördernd sein soll, habe ich nicht nie verstanden.

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          • Ich schon das ist die einzige Sprache die jemand der abgehoben ist versteht. Sabiri hat genau genommen noch gar nichts geleistet. Wie so jemand Premiere League spielen soll ist mir ein komplettes Rätsel. Klingt eher nach schlechtem Humor Wer weiss welche Teppichhändler auf ihn einreden

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            • Ich hoffe jetzt einfach mal, dass Teppichhändler nicht auf seine Herkunft anspielt…

              Und warum sollte es für Sabiri unrealistisch sein sich in eine Mannschaft zu spielen, in der Schindler, Löwe, Hefele und Kachunga zum Stamm gehören? Mehr als anständige Zweitligaspieler waren das (wenn überhaupt) doch alle nicht.

              Ich glaube zwar auch, dass Sabiri hier den zweiten Schritt vor dem ersten macht, aber bei so jungen Spielern kauft ein Verein doch das Potential, nicht die bisher gezeigten Leistungen. Und das ist eindeutig vorhanden.

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              • „Ich hoffe jetzt einfach mal, dass Teppichhändler nicht auf seine Herkunft anspielt…“

                Wusste gar nicht, dass Sabiri aus Rückersdorf kommt…. 😉

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          • Mir stinkt es einfach, wenn Spieler versuchen, Vereine, bei denen sie unter Vertrag stehen, zu erpressen, (ohne dass ich das jetzt Sabiri bis in die letzte Konsequenz unterstellen möchte).
            Das ging damals schon los mit Heiko Herrlich. Er war bei Gladbach und hatte ein Angebot von Dortmund. Die Gladbacher wollten ihn nicht ziehen lassen, Herrlich hatte seinen Wechsel durch Leistungsverweigerung trotzdem erzwungen. (Ich hoffe, ich habe das alles noch richtig im Gedächtnis).

            Es gibt eben Spieler, die sich nicht mit ihrem Verein identifizieren, sondern ihren Club nur als Karrieresprungbrett betrachten. Wenn etwas Besseres kommt, sind bestehende Verträge Schall und Rauch und nichts mehr wert, (Burgstaller?). Aber sollte so ein Söldner mal ein Jahr verletzt sein und Meeske würde für die Zeit das Gehalt halbieren, (er spielt ja auch nicht), dann plötzlich … Vertrag !!!

            Es ist ja nicht so, dass Vereine dazu da sind, Fußballern zu helfen, das finanziell Maximale in ihrer Karriere herauszuholen, sondern Fußballer werden dafür bezahlt, den Verein voranzubringen.

            Was für ein Typ Sabiri ist …? Keine Ahnung.

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            • Es gibt eben Spieler, die sich nicht mit ihrem Verein identifizieren, sondern ihren Club nur als Karrieresprungbrett betrachten. Wenn etwas Besseres kommt, sind bestehende Verträge Schall und Rauch und nichts mehr wert, (Burgstaller?).

              Nach dem Abstieg 1969 unterschrieb Luggi Müller aufm Parkplatz vom Müngersdorfer Stadion einen Vertrag bei Gladbach… Der Weisweiler hat extra darauf verzichtet, selber auf der Trainerbank zu sitzen, um sich den Abwehrchef vom Verlierer zu krallen, hatte eigentlich auf Wolfgang Weber gehofft, nachdem dann aber wir abgestiegen sind, ist es halt der Müller geworden…

              Das ist jetzt fast 50 Jahre her. War das moralisch in Ordnung? Also ich finde so ein Handeln höchst zweifelhaft. Vom Spieler, wie auch vom Verein, also Mönchengladbach in diesem Fall.

              Identifikation mit dem Verein? Fehlanzeige… Es wird so gerne als Problem des modernen Fußball bezeichnet, dass die Spieler sich nicht mehr mit ihren Vereinen identifizieren würden und es ihnen nur noch um sich selber geht. Aber das ist doch schon seit Ewigkeiten so. Kommt ne bessere Chance, dann ergreift man sie auch.

              Aber sollte so ein Söldner mal ein Jahr verletzt sein und Meeske würde für die Zeit das Gehalt halbieren, (er spielt ja auch nicht), dann plötzlich … Vertrag !!!

              Bei Fußballern gelten die gleichen Regelungen wie bei jedem anderen Arbeitnehmer auch – 6 Wochen Entgeltfortzahlung, danach zahlt der Verein nicht mehr.

              Ich finde diese ganze Kritik einfach nur heuchlerisch. Du forderst von den Spielern tiefste Demut gegenüber den Vereinen, dabei sind diese in ihrem Gebahren den Spielern gegenüber oft keinen Deut besser, wenn es darum geht, Spieler loszuwerden, die man nicht mehr braucht, auch durch zweifelhafte Maßnahmen wie Suspendierungen oder Versetzung in die zweite Mannschaft, oder Spieler zu Vertragsverlängerungen zu drängen bzw. zu wechseln, wenn sie ihren Vertrag nicht verlängern sondern auslaufen lassen möchten.

              Und weiterhin: Hast du dich schon jemals beschwert, wenn der Club einen Spieler dazu animiert hat, bei seinem Verein auf einen Wechsel zu drängen um bei uns den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu machen? Hat es dich gestört, als Sabiri zu uns gekommen ist? Und sonst, hast du dir nicht schon öfters mal gewünscht, dass der Verein irgendeinen Spieler nicht endlich mal loswird?

              Wenn die Spieler wollen, dass ihre Verträge dann respektiert werden, sind sie Söldner, die ihre Verträge aussitzen, wenn sie wechseln wollen, sind sie Söldner, denen Verträge nichts bedeuten… Aber bei Vereinen soll es ok sein, wenn sie fordern, dass Verträge respektiert werden? Und genauso, wenn sie fordern, dass sie es nicht mehr sollen, also das ein Spieler sich einen neuen Verein suchen soll?

              Es ist halt ein knallhartes Geschäft, wo es um verdammt viel Geld geht. Und jeder versucht für sich das beste rauszuholen und da ist kein besser als ein anderer, weder die Vereine noch die Spieler. Wenn es nur um den Spaß an der Freude gehen soll, muss man halt in die Kreisliga gehen. Aber nicht in den Profifußball.

              Ich heiße solches Verhalten sicherlich nicht gut, das möchte ich ausdrücklich betonen. Aber das gilt für Vereine in gleichem Maße wie für die Spieler. Und im Fußball ist es halt so, dass ein Vertrag nur so viel zählt, bis einer genug zahlt, damit drauf geschi**en ist. Das ist halt das Geschäft. Wär sicherlich schön, wenn es anders wäre. Aber es spielen halt alle munter mit. Und solange sich da keiner selber in seinem eigenen Handeln bessert, finde ich Kritik daran, wie gesagt, einfach heuchlerisch.

              Ich will Sabiri hier auch ganz sicher nicht in Schutz nehmen. Meiner Ansicht nach handelt er hier äußerst unklug und wird auch schlecht beraten. Allerdings sollte man schon die Kirche im Dorf lassen, inwiefern er versucht, seinen Wechsel zu erzwingen, weiß doch keiner. Er stand zwar gestern nicht im Kader, aber Köllner hat ihm für die vergangene Woche gute Trainingsleistungen bescheinigt, man kann also wohl nicht sagen, dass er durch Leistungsverweigerung seinen Wechsel erzwingen will. Jetzt sollten wir Fans uns doch einfach mal an die Verantwortlichen halten, und das ganze dann mal ruhen lassen und den Jungen deswegen auch nciht ins Abseits stellen, wie Bornemann sagt. Und wenn er dann doch wieder spielt, hat auch wieder unsere volle Unterstützung verdient.

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              • Danke für diesen Kommentar.

                Die Gehässigkeit mit der auf Facebook/Twitter und auch hier über einen 20-Jährigen hergezogen wird, finde ich ziemlich verstörend. Vor allem, weil es die gleichen sind, die ihn gefeiert hätten, wenn das Huddersfield-Angebot eine Null mehr gehabt hätte…

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              • Hallo Herr Ramjet!

                Bei normalen Angestellten zahlt der Arbeitgeber bei Krankheit sechs Wochen lang den Lohn, danach übernimmt die Krankenkasse fünfundsiebzig Prozent. Ob das bei Fußballer-Einkünften auch so ist, das weiß ich nicht, ich kann es mir aber nicht vorstellen.
                Ich gebe dir ansonsten in all deinen Ausführungen Recht und versuche noch einmal, meinen Standpunkt zu verdeutlichen.
                Spieler XY hat einen Vertrag bei Verein A. Jetzt kommt Verein B und macht dem Spieler ein Angebot. Die Vereine einigen sich und der Spieler wechselt. Alles ist in Ordnung.
                Jetzt möchte der Verein A den Spieler aber nicht abgeben. Der Spieler erfüllt seinen Vertrag und bringt weiterhin seine Leistung. Auch dann ist alles OK.
                Wenn jetzt aber der Spieler versucht, seinen Wechsel zu erzwingen, bockig und trotzig wird, keine Leistung mehr bringt, dann ist es nicht in Ordnung! Er hat einen Vertrag und den hat er zu erfüllen, genauso wie der Verein in der Pflicht ist, wenn es dem Spieler mal nicht so gut geht, (Verletzung).
                Und bei Sabiris Äußerungen: „… ich will unbedingt weg … die Chance meines Lebens …“, bin ich eben ein bisschen hellhörig geworden. Schließlich sind wir nicht dazu da, in erster Linie Sabiris Karriere zu forcieren.
                Aber, der Ansicht bin ich auch, wir lassen ihn jetzt in Ruhe und wenn er es schafft, sich in die Erste Mannschaft zu spielen, ist alles in Butter.
                (Und wenn er mal für ein paar Spiele in der Zweiten Mannschaft ordentlich Gas gibt, bricht er sich auch keinen Zacken aus der Krone. Vielleicht wäre das ein ganz guter Charaktertest gegenüber seinem Arbeitgeber).
                Mehr wollte ich eigentlich gar nicht sagen.

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              • „SCRamjet:….. Wenn es nur um den Spaß an der Freude gehen soll, muss man halt in die Kreisliga gehen. ……“

                Da hast Du aber ein falsches Bild vom Amateurbereich. Sobald hier bei uns ein Spieler einen Paß über 5 Meter hinbekommt, rennt er doch ins nächste Ort um eine Klasse höher zu spielen.
                Im Jugendbereich ist es mittlerweile noch viel schlimmer. Selbst für die krummfüssigsten Sprösslinge planen die Papas heute eine Bundesligakarriere.

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        • Vielleicht sollte er sein Können zuvor ein paar Mal in der Zweiten Mannschaft unter Beweis stellen. So ein potentieller Premier League Spieler wie er müsste dort Bäume ausreißen können.

          Mit 12 Toren und 6 Assists in 21 Spielen hat er das letzte Saison dort doch schon zur Genüge… Dazu seine 5 Tore in 9 Zweitligaeinsätzen…

          Über Sabiris Talent brauchen wir nicht zu diskutieren. Es geht einzig und allein darum, dass er sich mit der Situation abfinden und seine Rolle annehmen muss.

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          • Sorry Premiere League ist etwas völlig anderes da schaffen es sogar internationale Stars nicht immer sich durchzusetzen. Völlig unrealistisch

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            • Das sage ich ja auch gar nicht.

              Aber Pokalputzer meinte halt, dass Sabiri in der Regionalliga doch Bäume ausreißen müsste – aber das hat er halt schon getan…

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              • Ja Juwe, das hat er getan, aber ob es es wieder (immer noch) tut?
                Das Transferfenster ist ja noch lange geöffnet, vielleicht ist die Sache mit England noch gar nicht vorüber? Vielleicht hat Sabiri noch nicht aufgegeben?

                Wir werden sehen. Wenn er sich in der Ersten Mannschaft gegen Salli durchsetzt, ist ja alles gut.

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                • Ich spekuliere jetzt mal weit voraus:
                  Falls Sabiri wirklich noch gehen würde, dann würde ich ein ganz großes Auge auf den Ex-Clubberer George werfen, der beim Jahn konstant im rechten Mittelfeld inklusive Torgefahr überzeugt.
                  Nur mal so.

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                • Nach dem Abgang den George wegen seiner Disziplinlosigkeiten in Nürnberg hatte, dürfte das sehr unwahrscheinlich sein. Gerade als Sabiri-Ersatz, auf den man dann ja doch eher aus „charakterlichen Gründen“ verzichten würde als aus sportlichen.

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  • Was mir besonders positiv aufgefallen ist, das ständige Anlaufen des jeweils ballführenden Gegenspielers.
    Dadurch konnten wir im Gegensatz zur letzten Saison, viele „zweite Bälle“ gewinnen.
    Ebenso war zu spüren, dass tatsächlich eine Mannschaft auf dem Platz stand, welche sich gegenseitig
    unterstützt.
    So kann es weitergehen, jetzt in Regensburg mindestens einen Punkt und im Pokal eine Runde weiter kommen,
    dann wäre der Start gelungen.

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    • Ja, ich finde auch, dass sich da eine Mannschaft gefunden hat. Aber was macht Köllner mit Löwen wenn Everton wieder fit ist ? Die meisten hier (auch ich), wollen ja Löwen weiterhin in der Startelf sehen. Wer soll dann weichen ?

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      • Genau über die Frage grübel ich auch…

        Löwen aus der Mannschaft zu nehmen, ist eigentlich kaum denkbar…
        Ebenso aber auch, stattdessen Margreitter rauszunehmen, auch wenn Löwen gestern sicherlich der bessere IV war.

        Löwen ins DM vorzuziehen und Kammerbauer rausnehmen? Auch schwer vorstellbar.

        Löwen auf die 8? Natürlich denkbar. Aber wer soll dafür weichen? Behrens? Möhwald? Wohl kaum.

        Auf ne offensive Außenposition? Haben wir auch schon gemacht, aber da sehe ich Löwen dann doch nicht als Idealbesetzung. Für Kerk sowieso nicht, und für LA hoffe ich immer noch auf Einsicht bei Sabiri.

        Was ich mich noch frage, ist ob Kammerbauer nicht eigentlich unsere beste Option für die RV-Position ist und man Löwen dann als 6er aufbietet. Valentini hat gestern seine Sache dort zwar ordentlich gemacht, offensiv war das aber noch sehr ausbaufähig, wobei man auch sagen muss, dass er mir in den Vorbereitungsspielen besser gefallen hat als gestern und hier eine Steigerung durchaus drin ist.

        Bei Löwen ist auch vorstellbar, dass er selber als RV spielt…

        Vielleicht bleibt auch alles so wie es ist und Ewerton muss sich hinten anstellen?

        Schwierig, schwierig, das wird definitiv ein absoluter Härtefall. Für Löwen würde es mir echt leid tun, wenn er aus der Stammelf raus müsste…

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        • Löwen spielt. Das dürfte sowas wie das „erste Köllnersche Gesetz“ sein. Glaube für ihn findet Köllner immer einen Platz, egal wo. Man darf ja nicht vergessen, dass Möhwald immer noch einen Monat lang Gefahr läuft abgeworben zu werden, dann wäre für Löwen der Platz im OM wieder frei.

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          • Ich traue Löwen ja echt viel zu.
            Nur dummerweise ist so ziemlich das einzige, was ich ihm nicht zutraue, einen Kreativspieler wie Möhwald zu ersetzen…

            Ich persönlich würde die Variante mit Kammerbauer als RV und Löwen als 6er vorziehen.

            Noch schwieriger wird das Puzzle, wenn Erras zurückkommt und an seine Form vor der Verletzung anknüpfen sollte. Dann würde an ihm eigentlich kein Weg vorbeiführen, was er Löwen und auch Kammerbauer voraus hat, ist die Torgefahr.

            Lt. Köllner soll Erras nach der Länderspielpause wieder spielen können.

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            • Was würde eigentlich dagegen sprechen, Kammerbauer auf den rechten Flügel zu stellen, solange Sabiri außen vor ist? Stabiler und spielstärker als jede Variante, die Salli inkludiert…

              Wobei Köllner Kammerbauer halt zentral sieht, was ich bei seiner Spieleröffnung auch verstehe. Die Frage ist halt: Will ich jeden nur auf seiner stärksten Position, oder will ich die stärksten Spieler auf dem Platz haben.

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              • Anstelle von Salli könnte ich mir gut auch mal Teuchert vorstellen. Salli ist ja jetzt auch nicht der Flügelspieler, der zur Grundlinie geht und flankt sondern auch eher Zug zum Tor entwickeln soll. Nur das eben kaum macht. Da wäre Teuchert die bessere Wahl.

                Und bei dem, was man am Samstag gesehen hat, dass die Außenspieler oft in die Spitze ziehen und Möhwald und Behrens dahinter nach außen ausweichen, könnte das gut funktionieren.
                Ob Zrelak dafür auch eine Option wäre, kann ich nicht einschätzen. Und Gislason ist auch um keinen Deut effektiver als Salli.

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                • Bin gespannt, wie das mit Teuchert weiter geht – vielleicht interpretier ich zu viel rein, aber die Reaktion seiner Mitspieler (Kammerbauer und ?) nach verschluderten Konter schon kurz nach der Einwechslung deutete darauf hin, dass da auch schon viele von ihm genervt sind. Dass er keine Unterstüzung bekam bei einem zweiten Vorstoß auf links – vielleicht war’s die Kraft der Kollegen oder sie wussten schon, dass er eh nicht abspielt 😉

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                • Was gestern mit Teuchert los war, hat mich auch gewundert. Verglichen mit seinen dynamischen und temporeichen Auftritten im Frühling ist er gestern in den letzten Minuten wie ein alter Mann herumgelaufen – und das gegen müde Gegenspieler.

                  Schleppt Teuchert vielleicht eine Verletzung herum, die er nicht zugibt, die sich aber negativ auf sein Leistungsvermmögen auswirkt? Verheimtlicht er vielleicht etwas?

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                • Bei Teuchert gibt’s nichts zu verheimlichen, der hat ja sogar unter der Woche nicht voll trainiert, weil er angeschlagen war. Wobei Köllner meint, Teuchert würde eher zu schnell als zu spät eine Verletzung anzeigen.

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              • Kammerbauer war auf der RV-Position mit viel Licht und Schatten. Als ich ihn jetzt auf der Sechs habe spielen sehen hatte ich deutlicher den Eindruck, dass er dort hingehört und sich wohler fühlt. Als RV hat er mir auch zu viele Gelbe kassiert, da war er oftmals sehr ungestüm.
                Auf der Sechs wirkt er deutlich spielintelligenter und seine mitunter kompromisslose Zweikampfführung ist auf der Position nicht so schnell kartengefährdet, weil bei einem Durchbruch seines Gegenspielers das Tor noch weiter weg ist und in aller Regel noch ein bis drei weitere Verteidiger hinter ihm lauern.

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                • Da muss ich kurz nachhaken: Rechtsverteidiger Kammerbauer hat genau eine gelbe Karte bekommen. Mittelfeldspieler Kammerbauer hat drei gelbe Karten bekommen…

                  Was du in Erinnerung haben dürftest, ist, dass Kammerbauer bei unseren Ecken fast immer die Absicherung machen muss und dort im Konter sicherheitshalber zum taktischen Foul greift – was ich sogar für die bessere Entscheidung halte.

                  Mir hat Kammerbauer, trotz Stellungsfehlern (bei ständig wechselnden Positionen verständlich) immer gut gefallen als Rechtsverteidiger.

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              • „Ich rechne ehrlich gesagt gar nicht mehr mit Erras.“

                Soll das heißen nie mehr?

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              • Wow!
                Starke schlimme Worte – da fährt einem schon der Schrecken in die Glieder.
                Hast Du Hinweise aus dem Umfeld, die in Richtung (ich mag es gar nicht hinschreiben!) Sportinvalidität deuten?
                Da wäre es mir für den Jungen ja noch tausendmal lieber, er würde vom Kleeblatt abgeworben und erzielt das Siegtor (oder sagen wir das 1:1) in letzter Minute gegen den Club.

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                • Es gibt (siehe Artikel zum Vorbereitungsende) Gerüchte man habe in Augsburg beim Entnehmen der Oberschenkelsehne zum Rekonstruieren des Kreuzbands einen Fehler gemacht, so dass Erras‘ Probleme jetzt da her kommen. Ich kann das natürlich nicht einordnen, weil mir da der Einblick fehlt, aber die starken Probleme mit dem Oberschenkel wären damit sehr logisch erklärt. Falls die Gerüchte stimmen, wäre es möglich, dass er nie wirklich wieder zurückkommt. Aber wenn alle Gerüchte am Valznerweiher stimmen würden, würde Frank Krämer jetzt Elia Soriano hier trainieren. 😉

                  Für mich ist es aber jenseits dessen auf Grund der Schwere der Verletzung und des langen Regenerationsprozesses sehr unwahrscheinlich, dass Erras je wieder auf das Level der Relegationssaison kommen wird. Er hat ja auch nochmal mindestens eineinhalb Jahre Entwicklung in nem nicht unwichtigen Alter verpasst.

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                • Das wäre sehr tragisch für ihn. Ich denke, daß er es schon noch schaffen könnte so abgeklärt wie er immer war.

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          • Schade, dabei war Kirsche diesmal richtig gut. Aber wenn er nun mal für Löwen weichen muß… 😀

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          • Vermutlich wird er Kammerbauer herausnehmen und Löwen als Zentralen vor die Abwehr ziehen. Und Jäger wird sich langsam fragen, ob es eine so gute Idee war nach Nürnberg zu wechseln.

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              • Bin deiner Meinung. Kammerbauer gehört auf die Sechs. Er sollte auf der Position gesetzt sein. Bin seit dem Pokalspiel gegen Schalke dieser Überzeugung. Meiner bescheidenen Ansicht nach der versprechendste junge Spieler, den wir im Kader haben.

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                • Jo, bisher scheint aber noch niemand drauf gekommen zu sein. Eigentlich trotzdem denkbar, dass sich diese „Problem“ noch bis Ende des Monats von selbst löst. Wäre schade…

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      • Aufgrund seiner Leader Funktion wird Margreitter wohl nicht raus genommen wenn Ewerton soweit ist. Wird interessant, ob pressende Teams den Spielaufbau gezielt auf Margreitter lenken, da er noch am ehesten den Schlag nach vorne auspackt. Löwen hat da schon eine andere Qualität und wenn er hoch spielt, dann recht präzise (wie vor dem 1:0 der Ball auf Ishak). Sollte Möhwald tatsächlich noch gehen traue ich ihm auch die Möhwald Rolle zu, wenngleich Löwen sie anders ausfüllen würde. Er ähnelt Erras in Sachen Übersicht und Spielverständnis schon sehr, warum soll das mit dem Toreschießen bei ihm nicht auch klappen, wenn er ZM spielt?
        Was mir noch als kleiner Kritikpunkt aufgefallen ist war Valentinis Zweikampfverhalten. Er hat zu Beginn 1-2 übermotivierte Fouls begangen, die zu gefährlichen Freistoßsituationen führten. In den Testspielen sah es dazu nach etwas mehr Flügelspiel und Einbindung der AVs ins Angriffspiel aus, gestern war davon nicht so viel zu sehen, oder täusche ich mich?

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        • Valentini wirkte auf mich auch hypernervös, zumindest am Anfang. Später hat er sich dann defensiv besser verhalten. Nach vorne kam allerdings so gut wie nix, wenn ich mich recht erinnere.
          Aber okay, er soll vor allem den Laden hinten dichter halten, als das vergangene Saison überwiegend der Fall war. Ich finde ihn halt reichlich langsam.

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        • „Ja“ zu beiden Punkten. Uns muss bei keinem Abgang, auch nicht bei Möhwald, Bange sein. Valentini ungeschicktes Zweikampfverhalten habe ich unter „Anfangsnervosität“ verbucht. Auch Leibold ist da zu Beginn einem Gegenspieler ungeschickt in die Hacken gestolpert und hat so einen unnötigen Freistoß vor dem eigenen Tor verschuldet.

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      • Löwen war einfach bärenstark!
        Und Salli meiner Meinung mit der schwächste!
        Wie Salli in den ersten Minuten einen Elfmeter schinden wollte anstatt das Tor unbedingt machen zu wollen, war schon lachhaft.Man hat schon 15 Meter vorher gesehen, dass er nur auf den Elfmeter aus war statt ein Tor zu erzielen!

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        • Ich finde es schade, wenn eine Szene dazu genutzt wird, die gesamte Leistung eines Spielers schlecht zu sehen.
          Salli war sehr engagiert, ist schnell, hat viele Bälle festgemacht, auch oft die weiten Abschläge von Kirschbaum, hat eine gute Passquote, viele Wege gemacht, ein gutes Wechselspiel mit Möhwald und Kerk und oft zwei, drei gegnerische Spieler auf sich gezogen. Das macht Räume frei für die anderen Spieler.
          Daß dabei dann die Zweikampfquote nicht allzugut ist, scheint mir nachvollziehbar, ist aber sicher ausbaufähig. Im Vergleich zu den anderen Offensivspielern ist er mit 65 kg und 170 Körpergröße einfach auch ein Leichtgewicht. Da ist doch nachvollziehbar, daß er schneller umzuhauen ist und schlechter dagegenhalten kann, wenn größere und schwerere Spieler ihn wegdrücken.

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  • Ich bin Glubberer seit Geburt.. Ich darf vom Aufstieg träumen..;-)
    PS: Wusstet ihr, dass der Kaffee aus ner Clubtasse am besten schmeckt..?

    So, zum Spiel: Ist halt doch ein Unterschied, wenn einer am Rand steht und von seiner Mannschaft begeistert ist, als wenn so ein Jammerlappen nur rumweint…. Vielleicht ein bisschen harsch formuliert, aber das machts aus…..

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  • Einen Punkt wollte ich doch ansprechen, der mir gestern nicht gefallen hat:

    Dass man gerade in der letzten Viertelstunde nicht mehr Vollgas gegeben hat, gerade auch beim Ausspielen der Kontermöglichkeiten, ist gegessen.
    Was mir aber nicht gefallen hat, waren die Nachlässigkeiten in der Hintermannschaft, hier hätte doch gehofft, dass man weiterhin konzentriert gegen den Ball arbeitet. Dass man sich da nicht eins, mit etwas sogar noch zwei Gegentore eingefangen hat, lag in erster Linie an der Abschlussschwäche der Lauterer, denn an der eigenen Defensivleistung…

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  • Top Analyse – mit den Noten bin ich auch mal sehr zufrieden, da liegt der kicker, finde ich etwas daneben. Dort ist die große Leistung von Löwen und Kammerbauer offenbar nicht aufgefallen (wie Margreitter und Leibold je 3), dafür bekommt Valentini mal ne 2,5. Möhwald hätte ich aber wie der kicker (2,5) etwas besser bewertet – was geklappt hat bei ihm, war ganz schön überragend. Und Salli kommt hier noch sehr gut weg – hat mich geärgert, dass er wohl doch wieder/noch der Gleiche ist, wie im letzten Jahr.

    Spannend wird es tatsächlich bei den IVs – man hat gestern immer wieder gesehen, dass Margreitter nicht die optimale Besetzung für die Spielweise ist. Wird ne interessante Nummer, ob und wie lange Köllner an ihm festhält. Wichtig wäre mir aber auch, dass nicht Kammerbauer am Ende weichen muss. Es sah so aus, als ob er – neben seiner brillanten Ballbehandlung – strategisch besonders viel leistet, also etwa spricht und koordiniert.

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  • Dem Kommentar ist nichts hinzuzufügen. Bin mit ordentlichem Sonnenbrand fröhlich nach Hause gegangen.

    Habe einige Ausschnitte vom Spiel Bielefeld – Regensburg gesehen. Beide Mannschaften in der Defensive teilweise vogelwild, da sollte nächste Wochenende eigentlich was gehen.

    Eindeutig bestes Spiel bisher: Ingolstadt – Union. Nach dem Spiel gegen Union wissen wir wo wir wirklich stehen aktuell (kann sich ja im Laufe der Saison noch ändern)

    Was ist eigentlich mit der PK nach dem Spiel? gehört die jetzt auch Sky?

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    • „Was ist eigentlich mit der PK nach dem Spiel? gehört die jetzt auch Sky?“
      Dieser Frage schließe ich mich an.

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      • Wir haben für Euch beim FCN nachgefragt: „Es wurde zu dieser Spielzeit die Rechtsituation, auch für uns Vereine, neu angepasst. Das betrifft alle Spielbilder von Stadionöffnung bis Stadionschließung. Aufgrund dieser neuen Richtlinie ist es uns leider nicht erlaubt die PK zeitnah zum Spiel auf unserer Website zu zeigen.“ (Katharina Prockl, stellv. Pressesprecherin)

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        • Leider finde ich zu dem ganzen Thema nichts umfassenderes, aber so richtig befriedigt mich Prockls Antwort nicht.
          Die PK von Bochum vs St.Pauli war auch zu sehen, die DA-FÜ vom Samstag war auch Sonntrag im Netz.

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          • Mir sind die PKs vor den Spielen wichtiger. In denen nach den Spielen sind doch immer nur Allgemeinplätze zu hören.

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    • Ich glaube, daß schon Regensburg ein Prüfstein auswärts wird, weil die Mannschaft homogen ist und Kampfkraft hat. Immer schwierig bei so einem Gegner auswärts zu spielen, die werden in Ihrem 1. Heimspiel in der 2.Liga zusammen mit den Fans die Aufstiegs Euphorie in die Waagschale werfen. Die Niederlage in Bielefed in der 90. Minute war sehr unglücklich und eher unverdient. Ich glaube der Club kann dort zwar auch bestehen, aber das wird wesentlich schwerer und wird zeigen ob man auch gegen geschlossene unbequeme Gegner Lösungen hat.

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      • Finde ich nicht, Bielefeld war meiner Ansicht nach über nahezu die gesamte Spieldauer die deutlich bessere Mannschaft, mit mehr und gefährlicheren Chancen. Die Führung für Regensburg kam doch quasi aus dem Nichts.
        Die Defensive in ein paar Situationen geradezu vogelwild, vor allem die Situation ziemlich zu Anfang (so um die 10. Minute) und auch das Gegentor trotz Überzahl in der Nachspielzeit nach einem groben Abwehrfehler. Nach einer eingespielten Truppe sah das nicht aus.

        Natürlich darf man den Gegner bzw. so ein Spiel nicht unterschätzen, natürlich muss man mit voller Konzentration und 100% Einsatz an die Sache rangehen. Aber wann muss man das nicht?
        Man muss einen Gegner aber auch nicht stärker reden, als er ist. Die werden schon auch nervös sein, bei ihrem ersten Zweitligaauftritt daheim. Wichtig wird vor allem sein, direkt ab Anpfiff früh und aggressiv zu pressen, dann wird man da sicherlich Fehler erzwingen und sich im Umschaltspiel dann Chancen erarbeiten können. Die gilt es dann wieder effektiv zu nutzen.

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        • richtig! Das ist das richtige Herangehen im Gegensatz z.B. von Juwe mit seinem fränkischen Zweckpessimismus….sorry, musste das mal loswerden!

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        • richtig! Genau das sportlich korrekte Herangehen….wohltuender Unterschied zum (fränkischen) Zweckpessimismus von Juwe! Sorry…..musste das mal loswerden.

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          • Hängt dein Smartphone? weil du das doppelt postest 😂 Zur Lesekompetenz ich habe geschrieben dass der Club dort bestehen kann dass es aber schwerer wird. Was daran Pessimismus ist versteht man nach wieviel Bier?

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        • sehe ich im wesentlichen genauso.
          Die Stärke von Regensburg sind Konterangriffe vor allem über links.
          Die Schwäche ist eine ziemlich unsortierte Abwehr.
          Ich denke und traue es der Mannschaft auch zu darauf kann man sich einstellen und aus Regensburg was mitnehmen.

          Spannend wird es dann gegen Union. Auch gestern Düdorf-BS war eine ganz andere Nummer als Bielefeld-Rgbg

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  • In der Aufstellung gibt es jetzt erstmal nur eine Position, die „wackelig“ besetzt ist.
    Das ist die Sabiri-Vakanz, in die weder Salli noch Gislason stoßen können.
    Sabiri sollte gesetzt sein.

    Solange Ewerton nicht fit ist, wird sich nicht die Frage nach dem weichenden Innenverteidiger stellen. Vermutlich haben wir bis dahin schon die ersten Verletzungen bzw. Abgänge und die Frage stellt sich wieder anders.

    Die „gesetzten“ Spieler aus meiner Sicht im Moment:

    Löwen, Kerk, Möhwald, Behrens

    Die vier werden spielen. Es sei denn Verletzungsstand, Kartensammlung oder Transfermarkt verhindern das.

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  • Ich muss sagen, dass mich das Verhalten von Sabiri insofern nicht richtig stört, als das ich das Gefühl habe, dass wir nicht (mehr) auf ihn angewiesen sind. Die Mannschaft wirkt geschlossen und wird auch den ein oder Anderen Ausfall oder Abgang verkraften. Vollkommen richtig, Sabirti aus dem Kader zu nehmen und die Mannschaft in Ruhe spielen zu lassen. Also versuche ich die Chance des Zeitpunkts mit einer wohl attraktiven Ablösesumme zu sehen und die Möglichkeit mit dem freiwerdenden Budget eine weitere Verstärkung auf seiner Seite zu holen. Reisende können wir ziehen lassen.

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  • Ich fand die Aktion von Sabiri seinen Wechselwunsch gleich auf seinen Social Media Kanälen zu posten nicht gut. Ich bin auch noch nicht überzeugt, dass er das Riesentalent ist das xxandl sieht, aber meist hat xxandl mehr Fußballsachverstand als ich.

    Was ziemlich sicher ist, Sabiri hat schlechte Berater, denn die hätten dafür sorgen müssen den Jungen aus der Schusslinie zu nehmen, gar nicht über Wechselwünsche an die Öffentlichkeit zu gehen, schon gar wenn man nur so ein schwaches Angebot, wie das von Huddersfield vorlegen kann. Hat Huddersfield ernsthaft gedacht, dass Bornemann bei 500k in die Verhandlungen einsteigt?

    Man sollte aber auch nicht gleich glauben, dass man den Charakter eines Menschen aus den paar Informationen bestimmen könnte, die öffentlich sind. Sprich die Aktion von Sabiri war schlecht, aber das zeigt nicht notwendigerweiße welchen Charakter er hat.

    Ich fürchte allerdings auch, dass Sabiri sich selbst überschätzt, eine Eigenschaft, die schon manche Sportlerkarriere in den Sand gesetzt hat. Ich hoffe für den Jungen, dass er die Kurve bekommt.

    Und zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, die Krankenkasse zahlt nur den Betrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze, aktuell € 4.350,00. Für Fußballspieler dürfte das keine ausreichende Absicherung sein, es muss da noch private Krankengeldversicherungen geben, oder der Verein zahlt doch weiter.

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    • Riesentalent habe ich nicht gesagt, aber wenn einer aus der fünften Liga nach einem halben Jahr so lässig in der zweiten Liga mithalten kann, dann muss er Talent haben. Am Ball ist er stark, im Abschluss auch, körperlich ist er für sein Alter auch sehr weit und er macht intuitiv sehr viele richtige Wege – eine Eigenschaft, die man nur bedingt trainieren kann.

      Was definitiv stimmt, ist, dass er sich selbst überschätzt. Das sieht man daran, dass er noch zu oft mit dem Kopf durch die Wand will – nur kommt er halt mit den Tricks die in Liga 5 noch gereicht haben im 1 gegen 1 nicht zwangsläufig an einem Zweitligaverteidiger vorbei. Daher auch viele – vermeintlich leichte – Ballverluste, die er sich weder hier noch in England leisten darf/dürfte.

      Ihm fehlt die Erfahrung, die Geduld (wie man jetzt sieht auch abseits des Platzes) und in gewissen Situationen auch noch das taktische Verständnis – aber woher soll er es auch haben? Ich würde ihn als „Rohdiamant“ bezeichnen, der, wenn er lernfähig ist, eine gute Karriere vor sich hat. Wenn er glaubt es jetzt erzwingen zu müssen, hat er aber selbstverständlich auch das Zeug zum ewigen Drittliga-Ronaldo, keine Frage.

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      • Ich denk, man muß seine Geschichte mit einbeziehen in die Bewertung. Er hat sich hochgekämpft. Er hat Einsatz gezeigt, um scchnell voranzukommen. Geübt, wenn seine Mitspieler schon heimgegangen sind. Der will wirklich Erfolg haben. War mal in einem ausführlichen Portrait über ihn nachzulesen.
        Und ich denke, er weiß einfach, daß er viel kann und er hat auch ganz klar gesagt, er will jede Chance nutzen, um nach oben zu kommen. Er wird wissen, daß er sich dann durchbeißen muß. Aber er wird alles dafür tun. Und ich nehm an, daß da ein Berater eher bremsen muß.

        Er war bei dem Spiel von Huddersfield, hat vermutlich mit den Verantwortlichen geredet und seine Chance gesehen. Daß die sich möglicherweise vorab nicht wirklich erkundigt haben, daß er seinen Profivertrag hat und zu welchen Konditionen, sondern daß die in ihm das Riesentalent sahen, das aus der Regionalliga kam und gerade ein paar Zweitligaspiele hatte und deshalb dachten, hier ein Schnäppchen machen zu können, seh ich nicht als seinen Fehler.

        Ich denke aber, einen ehrgeizigen Jungen wie er es ist, kann man in einer Mannschaft, die auf Geschlossenheit, Harmonie und Einer für alle aufgebaut wird, schlecht integrieren. Für mich ist er eher ein Burgstallertyp. Einer, der alles zu geben bereit ist, solange er denkt, daß das momentan die beste aller Möglichkeiten für ihn ist. Aber wenn er eine bessere Möglichkeit sieht, dann will er die nutzen.

        Für mich ist er ein Spieler, der für viele Tore stehen kann. Aber das birgt eben auch die Gefahr, daß dann die Mannschaft letztlich irgendwann von seinen Toren abhängig wird.

        Insofern frag ich mich schon, wie sinnvoll es ist, Sabiri unbedingt zu halten, wenn er weg will, nur weil er noch einen Zweijahresvertrag hat.

        Allerdings wird er wohl akzeptieren müssen, daß er nur gehen kann, wenn sich das finanziell für den Verein wirklich lohnt. Vielleicht kann er sich damit trösten, daß es ja seine eigene „Schuld“ ist, daß er jetzt so wertvoll für den Verein geworden ist. Und vielleicht erkennt er auch, daß es durchaus auch eine große Chance gibt, sich über gute Leistungen in dieser Saison bei wirklich namhaften Vereinen interessant zu machen.

        Vielleicht kapiert er, daß er auch Aufmerksamkeit bekommt bei Scouts großer Mannschaften, wenn er beim 1. FC Nürnberg mit einer jungen motivierten Mannschaft erfolgeich spielt.

        Köllner dürfte darin ganz gut sein, ihn mit Argumenten zu überzeugen.

        Natürlich besteht das Risiko, daß er sich wieder verletzt. Er sieht gerade bei Lippert, wo das hinführen kann. Und dann ist die Chance auf viel Geld und Erfolg auf einmal vielleicht völlig weg. Aber ich denke nicht, daß er sich von solchen Gedanken leiten läßt.

        Ich wünsche ihm viel Erfolg. Aber ich seh es nicht als zwingend, daß er bei uns bleiben muß.

        Und das fühlt sich doch ganz gut an. Daß man zuversichtig sein kann, daß unser Verein auch ohne einen Spieler mit Torriecher, in dieser Saison erfolgreich sein kann.

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        • Reisende soll man nicht aufhalten. Wer nach gerade mal 9 Zweitliga Spielen seine Chance in der Premiere League sieht hat weder die richtige Einstellung noch die Intelligenz Karriere zu machen. Wenn es zu einer Verpflichtung käme, was ja nicht undenkbar ist, da Huddersfield aus bekannten Gründe ein Faible für deutsche Spieler hat und mit jungen Spielern kann man gut zocken, wird es auf der Tribüne oder einer Leihe irgendwo hin enden. Aber wie schon gesagt wer weiss welche Witzbolde genannt Berater die nur auf ihr Konto schielen da auf ihn einreden. Die im übrigen nicht mal ne eigene Website zustande bringen

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        • Ob gehen oder bleiben –
          wenn er fit ist, ist er vermeintlich besser als die Alternativen. Und dann sollte er auch spielen.
          Wenn ich Köllner richtig einschätze, dann ist der „Denkzettel“ in Regensburg abgehakt.

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  • Das geht alles in keine gute Richtung, soweit ich es mitbekommen habe dürfen die öffentlich rechtlichen Sender auch außerhalb der Sportschau keine Tore vom aktuellen Spieltag mehr zeigen im Frühstücksfernsehen, Nachrichten usw. Immer weiter weg vom Sport nur noch Pay. Diese ganzen Rechtehändler können sich von mir aus gerne selbst einen bla….. 🙂 um es mal mit den Worten von Trumps neuem und schon wieder entlassenem Pressesprecher zu sagen.

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    • Schön das wenigstens die Mehrheit an einem Verein verdammt billig zu bekommen ist:12750€ für 51% find ich für H96 echt angemessen

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  • Heute im Livestream auf Sport1 (leider ist der Flashplayer notwendig) ab 14 Uhr:
    1860 München – 1. FC Nürnberg II

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  • Auweh, dem ersten nordtiroler Tor ging eine Abseitsstellung von Mölders voraus, das zweite ein Elfer nach ner Schwalbe des Diskokings und jetzt stehts schon 3:1 trotz Traumtor zum zwischenzeitlichen Ausgleich von Hofmann. Bekommt der Schiri ne Ferienwohnung am Persischen Golf oder was? 🙁

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  • Mittlerweile ist der 3:3 Ausgleich gefallen. Der Anschluß gelang Hercher per Kopf nach einer Ecke, das 3:3 machte ausgerechnet Alexander Fuchs, ein 60er Eigengewächs das zu uns gewechselt ist mit einem Schuß aus 20 Metern. 🙂

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  • 4:3 verschenkt .. genau die gleiche Situation wie zum 3:1. Torwart sah nicht gut aus. Dann noch ein Doppelpack. 5:3

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      • Die Flanke kam so nah an den 2. Pfosten an den 5 meter Raum, ich finde da muss ein Torwart dazwischen und klären fangen oder zumindest mit den Fäusten raus befördern. Schon etwas traurig die Löwen vor quasi Null Zuschauer zu sehen, klar die Uhrzeit, und haben diesen Investor immer noch an der Backe. Gruselig

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        • Für mich ist das so ne klassische Wahrnehmungsgeschichte, das sieht bei diesen Bällen oft so aus, als käme man da hin, aber eigentlich ist der Ball dann doch zu hoch/scharf/effetvoll, dass man da rauskommt als Keeper. Der fällt ja eigentlich auch hinten runter und geht einfach ins Aus, wenn Heußer wegbleibt, daher versteh ich Hofmanns Entscheidung da absolut.

          Du weißt, dass keine Zuschauer ins Stadion durften, oder? 😉

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  • Ich habe Gislason besser gesehen, vor allem defensiv war er richtig gut!
    Ist immer bis ganz nach hinten mitgegangen wie ein Außenverteidiger. Das war mir fast schon zu defensiv. Es war aber in den Situationen trotzdem wichtig, dass er die Bälle geklärt hat. (Wo waren da die Außenverteidiger?)
    Letzte Saison war das Defensivverhalten noch nicht in diesem Maße ausgeprägt, obwohl er schon immer mehr nach hinten gearbeitet hat als Salli. Ich denke, er könnte diese Saison an Salli vorbeiziehen. Aber Konkurrenzkampf ist ja gut.
    Ich sah bei ihm auch die Leidenschaft, die ich bei allen sehen möchte und in diesem Spiel auch gesehen habe. Diese mannschaftliche Geschlossenheit war meiner Meinung nach der Schlüssel zum Sieg.

    Mich wundert etwas die Statistik über die Passquoten. Da sah ich den Club bei weitem besser als Lautern. Hat das so getäuscht? Oder vermiest das Hin- und Hergebolze am Anfang diese Statistik?

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