Die Chance seines Lebens #Sabiri

Ein Kommentar von Alexander Endl und Florian Zenger

Wir befinden uns im August 2017. Zwei Spiele, sechs Punkte, als einziges Team der Liga kein Gegentor. Der Saisonstart sorgt für eitel Sonnenschein über dem Valznerweiher, alle sind zufrieden. Alle? Nein! Ein junger Offensivspieler hört nicht auf dem positiven Gesamtbild Widerstand zu leisten: Abdelhamid Sabiri.

Der in Frankfurt aufgewachsene beidfüßige Mittelfeldspieler mit marokkanischen Wurzeln hat sich, wie man hört, die Sinne von einem Angebot aus der Premiere League vernebeln lassen und will unbedingt auf die Insel wechseln. Wer ist der Verein, der Sabiri die „Chance seines Lebens“ (so wird der 20-Jährige selbst zitiert) bietet? Es ist nicht Manchester United, Liverpool oder Chelsea, aber ein Verein, der – zumindest im Wortsinne – in einer Liga mit diesen Großen spielt: Huddersfield Town, Spitzname „The Terriers“. Beheimatet in Yorkshire, der größten Grafschaft Englands, selbstbewusst von den eigenen Bewohnern als „God’s own county“ bezeichnet. Huddersfield, mit seinen knapp 156.000 Einwohnern ungefähr ein Drittel so groß wie Nürnberg, sensationeller Aufsteiger in die Premier League trotz Mini-Etat.

Trainer: Der Deutsch-Amerikaner David Wagner, Trauzeuge und Kumpel von Jürgen Klopp. Der setzt auf deutsche Talente aus der 2. Liga (Michael Hefele, Elias Kachunga, Christoph Schindler, Coliln Quaner, Danny Williams und Chris Löwe spielen bereits dort), legt keinen Wert auf Premier League Erfahrung und setzt auf mannschaftliche Geschlossenheit. Was Wagner aber auch will ist, Transfersummen wie in der deutschen 2. Liga bezahlen. Keine Verhandlungsgrundlage, so Andreas Bornemann, der im Sky-Interview auf einen gerade frisch abgeschlossenen und noch 2 Jahre gültigen Kontrakt verweist. Da Huddersfield nach englischen Medienberichten nicht bereit ist, das kolportierte Angebot in Höhe von knapp 450.000 Euro signifikant zu erhöhen und der FCN dieses kategorisch ablehnt, könnte man die Akte damit schließen – doch weit gefehlt.

„Nach fussball.news-Informationen gab es inzwischen ein neues Angebot in Höhe von 800.000 Euro, welches ebenfalls nicht auf Anklang bei Sportvorstand Andreas Bornemann gefunden hat, denn laut der Bild-Zeitung fordert dieser mindestens 2,5 Millionen Euro.“ (fussball.news)

Sabiri möchte unbedingt wechseln. So sehr, dass das Angebot wohl in der Woche vor dem letzten Testspiel gegen Gladbach auf die Trainingsleistungen schlug und Trainer Michael Köllner dazu zwang Sabiri eine Denkpause zu verpassen. Doch statt nachzudenken, erhöhte dieser die Schlagzahl, wenn auch eher auf die Art und Weise eines beleidigten Teenagers: Er entfolgte dem FCN bei Instagram und schaltete die Kommentarfunktion unter seinen eigenen Einträgen ab. Dies fruchtete aber nichts, auch weil der FCN ohne ihn seine Spiele gegen Gladbach und Lautern gewann. Doch Sabiri blieb uneinsichtig. Als Michael Köllner ihm am vergangenen Wochenende eröffnete, er sei für die U21 eingeplant, fragte Sabiri, ob man ihm das nicht ersparen könne. Köllner ersparte es, allerdings nicht ihm, sondern der U21 einen lustlosen Spieler. Auch die Reserve gewann ohne Sabiri (und mit Alushi und Sepsi) ihr Spiel, schlug Pipinsried mit 4:0.

Um Druck zu erzeugen, fehlt Sabiri also derzeit schlicht der Hebel. Auch in der Mannschaft mangelt es ihm nach seinen Aktionen an Rückhalt, die Bild Nürnberg geht sogar weiter, er habe „kaum noch Freunde“ (Printausgabe, 8.8.2017, S. 11) in der Mannschaft. Das Thema Sabiri beschäftigt das Team nicht einmal wirklich, so Trainer Michael Köllner im Gespräch mit Clubfans United: „Das ist in der Mannschaft kein Thema.“ – Warum auch, die Mannschaft ist derzeit auch ohne Sabiri erfolgreich, hat genug Spieler (Gislason, Salli, Teuchert, Hufnagel, Zrelak) auf der Position, die seinen Kaderplatz gern einnehmen und die Chance (womöglich sogar für jeden einzelnen die „Chance seines Lebens“) gern nutzen wollen – und auf dem Platz ist Sabiri ob seiner Fähigkeiten zwar anerkannt, aber wegen seines Egoismus durchaus nicht unumstritten.

„Wenn er glaubt, die handelnden Personen unter Druck setzen zu können, dann ist er hier an der falschen Adresse.“ Michael Köllner (kicker.de)

Doch wie kommt einer wie Sabiri dazu, nach nicht mal zehn Zweitligaspielen, schon so auf Opposition zum Verein zu gehen? Immerhin dem Verein, der ihn zum Profi gemacht hat, noch dazu mit dem Trainer, der ihn nach Nürnberg geholt hat. Die noch junge Geschichte Sabiris beginnt nicht erst in Darmstadt, ist aber ab da gut dokumentiert. Sabiri ist ein Ausnahmetalent, „einer für den perfekten Fußball“, aber eben auch einer, der es nie einfach hatte und sich auch nie einfach gemacht hat. Ausgebildet in der Talentschmiede der TuS Koblenz, die einen guten Ruf genießt, aber eben nicht im obersten Regal der großen NLZ zu finden ist. Von da wechselte er in die U19 des SV Darmstadt 98, wieder nur „2. Reihe“, denn Darmstadt spielte damals mit der U19 nur Hessenliga und eben nicht Junioren-Bundesliga. Sabiri sorgte mit 18 Toren dafür, dass sich das nach nur einem Jahr änderte und Darmstadt aufstieg (Quelle).

Begleitet wurde er ab diesem Zeitpunkt von Stefan Neumann, der Sabiri zusammen mit Steffen Menze bis vor einem halben Jahr beriet und heute der Bild Nürnberg (Printausgabe, 8.8.2017, S. 11) zu Protokoll gibt: „Wir haben enorm viel Zeit und tausende von Euro in ihn reingesteckt. Ich habe ihn mit meinem Auto zu vielen Terminen gefahren.“ Einer dieser Termine war in Siegen, wo er die ersten Schritte im Herrenfußball machte: Wieder tiefklassig, ’nur‘ in die 5. Liga, und wieder war er an einem Aufstieg beteiligt und fiel mit 18 Toren und 6 Vorlagen auf. Auch dem 1. FC Nürnberg. „Acht- bis zehnmal“ (fupa.net) habe man ihn durch Dieter Nüssing im Auftrag vom damaligen NLZ-Leiter und heutigen Chefcoach Michael Köllner beobachten lassen, plus diverse Videoanalysen: „In ihrem Urteil sind sie sich einig: Sabiri wird einer. Oder, etwas vorsichtiger formuliert: Kann einer werden. Wenn er mittelfristig den nächsten Schritt macht in seiner Entwicklung.“

„Er war immer und überall der wichtigste Spieler, das darf man nicht vergessen.“
Michael Köllner in der sz im Februar 2017: Der Beschleunigte

Sabiri sieht das ähnlich. „Hoch, einfach hoch“ (Quelle) soll er seine eigenen Ziele beschreiben, dazu passt sein Lebensmotto auf Instagram„Came up from shit I’m like how can you hate ? I’m just tryna be great.“ Frei übersetzt:„Aus der Gosse hochgekommen, wie kann man das hassen? Ich versuch doch nur großartig zu sein.“, ein Auszug aus dem Song „Left Hollywood“ von Rapper Meek Mill.

Und Nürnberg ist bei ihm eben nicht hoch genug, nur eine Durchgangsstation zum Erreichen seiner Ziele, wie es Darmstadt und auch Siegen waren. Auch wenn sein „Entdecker“ Stefan Neumann implizit hinter dem schnellen Wechselwunsch die neuen Berater, Omar und Jamal Afkir, vermutet, die Sabiri seit einem knappen halben Jahr betreuen. Denn eigentlich ist Sabiri ein kluger Kopf, hat Abitur gemacht, plant seine Karriere und wahrscheinlich sieht er in Huddersfield die perfekte nächste Station. Wieder eins höher und doch nicht zu hoch gegriffen, Huddersfield ist in der Premier League als Aufsteiger ein krasser Außenseiter, und bietet Sabiri doch die perfekte Bühne für den nächsten Schritt. Wieder ein Verein, wo er brillieren könnte, weil die um ihn herum nicht das Talent haben, das er in die Wiege gelegt bekam, ein Talent, das die Defizite, die nicht erst Köllner bei ihm entdeckte, wie taktisches Verhalten in der Rückwärtsbewegung oder Zweikampfführung, überdecken kann, wenn die Konkurrenz eben nicht beides in sich vereint, wie dies bei den Top-Clubs der Fall ist – ob in der Jugend oder im Profi-Fußball. Vielleicht ist genau das der Punkt, warum Sabiri „die Chance seines Lebens“ in Huddersfield sieht – und warum Huddersfield eben nicht bereit ist mehr zu bezahlen.

Die Euphorie in Nürnberg kann schnell angefacht werden und auch schnell wieder erlöschen. Im Falle Sabiris gab es eine Stichflamme des Enthusiasmus in Mittelfranken.
Abdelhamid Sabiri – Nürnbergs neues Ass im Ärmel (talentkritiker.de)

Bei den Fans ist Sabiri längst unten durch, zumindest so das Echo aus den sozialen Medien. Vom einstigen Liebling zur persona non grata in quasi nur einem Sommer. Leidenschaftlich gefeiert und gefordert in der letzten Saison, dürfte ein nächster Auftritt im Club-Trikot kaum von rauschendem Beifall begleitet sein. Einer, der nur sich sieht und seine Karriere, der ist bei den Fans nicht gut gelitten und auch „Entdecker“ Steffen Neumann äußerst sich kritisch: „Mir tut es in der Seele weh, wie er sich gerade in Nürnberg verhält. So macht er sich seine Karriere kaputt.“ (BILD Nürnberg, 8.8.2017, S. 11) Dabei ist das, was Sabiri da macht, doch eigentlich längst normal. Andere tun es vielleicht nur einfach diplomatischer, kommunizieren klüger, vielleicht ist das mit dem dem Mensch Sabiri aber einfach nicht zu machen: „Die Gratwanderung zwischen talentiert und übermütig, zwischen Genialität und Wahnsinn. Sabiri: „Ich musste im Leben immer mehr riskieren, um am Ende zumindest dasselbe zu bekommen wie die anderen.“ (Quelle)

Ein Gündogan war nicht weniger strategisch in seiner Karriereplanung und seinem Vorgehen, er war dabei schlicht nur in Kommunikation und Verhandlungstaktik ‚eleganter‘, vielleicht einfach aber auch sportlich noch ’talentierter‘, also in einer noch besseren Ausgangsposition, um sich den nächsten Zug besser zurechtlegen zu können und um nicht pathetisch von „Chance seines Lebens“ zu sprechen. Dann wären vielleicht die Angebote bei Sabiri auch höher, vielleicht bei 2-3 Mio., also Summen die sogar englische Zweitligisten wie Norwich City problemlos für talentierte Zweitligakicker auf den Tisch legen, und Sabiri wäre auch beim Club längst Geschichte – Michael Köllners Betonung von „pacta sunt servanda“ hin oder her.

Bevor man über Sabiri den Stab bricht, sollte man dies alles gedanklich Revue passieren lassen. Sabiris Lebensweg war bisher nicht so, dass die heutige Entwicklung wirklich überraschen dürfte, und aus seinen Zielen macht er weder je einen Hehl noch sind sie sonderlich atypisch. Das muss man nicht gut finden, muss man aber zur Kenntnis nehmen, und wer den Jugendfussball heute intensiv verfolgt, der wird bestätigen, dass Spieler das so auch früh lernen, lernen müssen. Spieler mit 14 Jahren, die schon 5 Vereine im Pass haben, sind ab einem gewissen Talent fast schon normal – manchmal aus eigenem Antrieb, manchmal einfach mal wieder aussortiert, je nachdem wer gerade die besseren Karten hat. Immer höher, immer weiter, immer den eigenen Vorteil im Fokus – Spieler wie Verein.

Das nennt man im Berufsleben Ehrgeiz, verträgt sich nicht mit der verklärten Fan-Romantik im Fußball. Sabiri ist aber eben (noch) kein Özil, seine Karten sind nicht gut genug, um hoch zu pokern und sein Blatt scheint aktuell schlicht überreizt. Seine Weigerung sich in der U21 einsetzen zu lassen (Quelle), hat ihn endgültig ins Abseits gestellt. Diese Arbeitsverweigerung wird man auch bei anderen Vereinen notieren, auch wenn man ihn vielleicht seitens des umwerbenden Verein unterschwellig dazu ermuntert haben mag, hier ein wenig „Druck zu machen“. Am Ende weiß man aber auch: ‚Die nächsten könnten wir sein‘.

„Am Montagnachmittag sollte Sabiri zum Trainig der U21 erscheinen, kurzfristig meldete er sich wegen einer Magen-Darm-Erkrankung ab.“ (fussball-news.de)

Dennoch: Genau so wenig wie Sabiri kein Özil ist, ist der Club eben auch nicht im obersten Regal der Bundesliga und kann es sich eben nicht leisten, auch wenn man nicht mehr auf jeden Euro angewiesen ist, ein Talent wie Sabiri schlicht zu verschenken – weder auf der Tribüne, noch zu Schleuderpreisen am Transfermarkt. Solange also kein angemessenes Angebot eingeht, und das ist derzeit nicht in Sicht, auch wenn es wohl die beste Lösung für alle wäre, wird man spätestens nach Schließung des Transferfensters dringendst dazu übergehen müssen, einen Burgfrieden zu schließen, bei dem beide Parteien das Gesicht bewahren und für sich klare Perspektiven erkennen, was im Fall Sabiri wohl nur bedeuten kann: Sabiri ruft seine Leistung wieder ab und stellt sich im Sinne seines Rapper-Vorbilds Meek Mills ganz meek, also demütig, in den Dienst der Mannschaft. Gleichzeitig vereinbaren der Club und er ein klares Exit-Szenario, inkl. angemessener Ausstiegsklausel. Dann wäre Sabiri seines eigenen Glückes Schmied: Je erfolgreicher er ist und je besser er sich entwickelt, desto schneller greift jemand zu. Und wer weiß: Dann kann er vielleicht den nächsten Aufstieg feiern und wieder mal weiterziehen auf der Suche nach der „Chance seines Lebens“. Aber das wäre dann ja auch im Sinne der Fans.


64 Gedanken zu „Die Chance seines Lebens #Sabiri

  • Ein schöner und sehr ausführlicher Kommentar, Männer!

    Jedoch sehe ich das Ganze deutlich pragmatischer, Sabiri hat sich in meinen Augen durch das wiederholte Zicken aus dem Team gekegelt. Der einzige Weg kann jetzt noch sein, möglichst viel Geld für ihn zu erlösen und dann die Akte schnellstmöglich schließen. Charakterlich kann solch eine Personalie nämlich den ganzen Kader kirre machen, und das können wir am wenigsten gebrauchen. Da verzichte ich dann lieber auf ein wer weiß wie großes Talent, aber mit solchen Personalien dürfen sich gerne andere Vereine rumärgern…

    Ich denke auch, dass Gündogan hier ein etwas hinkender Vergleich ist. Ilkay hatte keinen frisch verlängerten Vertrag, ging offen mit der Thematik um und hat sich weder im Training noch in irgendeinem Spiel hängen lassen, geschweige denn seine Aufstellung verweigert. Er hat bis zum letzten Spiel alles für den 1. FCN gegeben, und darum wird er auch heute noch gerne im Fr… ääääh Max-Morlock-Stadion gesehen!

    36

    2
    Antwort
    • Ich hab mich wegen dieser Gefahr des „Flächenbrands“ im Kader vor knapp zwei Wochen mit Köllner am Rande des U21-Spiels gegen Eichstätt unterhalten, daher stammt auch das kleine Zitat im Artikel, das er uns dankenswerter Weise autorisiert hat, obwohl das kein Interview, o.ä. war: Köllner sieht da wirklich gar keine Gefahr, die Mannschaft interessiert das schlicht und ergreifend nicht, meint er, da nimmt sich auch niemand Sabiri zum Vorbild (dazu passt auch das, was die Bild schreibt, dass er quasi keine Freunde in der Mannschaft mehr [?] hat).

      25

      2
      Antwort
      • Ich hoffe, dass sich daran dann auch nix ändert, Köllner kennt sein Team sicherlich am besten und ich halte die anderen Spieler eigentlich alle für intelligent genug. Wenn dem so ist, dass das nicht die Moral des Teams unterwandert, dann würde ich nur bei einem extrem hohen Angebot schwach werden und ihn ansonsten schmoren lassen…

        9

        0
        Antwort
  • Karriereplanung schön und gut, aber es geht doch in erster Linie um die Art und Weise.
    Ideal wäre, wenn wir ihn noch in diesem Monat losbekommen könnten, 1,5 Millionen wären schon OK.
    Für das Geld würden wir in der Winterpause einen mindestens gleich guten Spieler mit passendem Charakter bekommen.

    2

    9
    Antwort
    • 1,5 Millionen wäre meines Erachtens deutlich zu wenig, selbst die vom Club angestrebten 2,5 Millionen find ich für jemand mit dem Potential von Sabiri (und Potential ist die entscheidende Währung gerade in der Premier League, aber auch anderswo), eigentlich eher am unteren Rand. Eingedenk dessen, dass Huddersfield nunmal jetzt Erstligist ist und selbst englische Zweitligisten inzwischen Unsummen für weniger begabte Spieler aufrufen, darf man da durchaus selbstbewusster verhandeln und die 2,5 Millionen vielleicht als Zielgröße sehen, die dann durch etwaige Klauseln ergänzt wird.

      32

      2
      Antwort
      • 1mio mehr als für Burgstaller, dessen Bedeutung für den Club wohl wesentlich höher war als die des 10 Spiele-Spielers.Alles nur noch Transferwahnsinn.
        Vielleicht sollte man ihm mal mitteilen das er höchstens ein Hundertstel von Neymar kostet…das erdet eventuell

        2

        9
        Antwort
        • Dass ein 20-Jähriger mit zwei Jahren Restvertrag deutlich teuerer ist als ein 27-Jähriger mit sechs Monaten Restvertrag dürfte niemanden überraschen – im Gegenteil, da ist der Gap von nur einer Million Euro eigentlich deutlich zu gering.

          Und auch wenn die Stichprobe natürlich sehr klein ist: Sabiri hat beim Club eine bessere Torquote als Burgstaller – und das in einer deutlich schwierigeren Phase.

          17

          0
          Antwort
          • Vielleicht bräuchte es so etwas wie einen „Packung“-wert nur halt auf Transfers angewendet um den Unterschied von Burgstaller zu Sabiri zu verdeutlichen.

            1

            1
            Antwort
      • Habe gerade gelesen: Sabiri Marktwert 400.000 und Sabiris gibt es wahrscheinlich genug auf der Welt.
        Bevor man jetzt überreizt und die sich einen anderen anlächeln, wäre ich lieber mit 1,5 Mio. zufrieden.
        Nützt uns doch nix, wenn wir auf ihm sitzen bleiben. In unserer Mannschaft möchte ich ihn jedenfalls nicht mehr sehen.

        4

        14
        Antwort
        • 1.) Transfermarkt-Werte zu zitieren ist immer lächerlich, weil bedeutungslos.
          2.) Sabiris gibt es genug auf der Welt – nur bekommen wir die nicht, auch nicht als Alternative, daher müssen wir halt mit unserem Sabiri arbeiten. Auch wenn es der sabirischte unter allen Sabiris sein sollte.
          3.) Genau diese „will ich hier nicht mehr sehen“-Scheiße hilft wirklich niemanden weiter. Diese völlige Überreaktion seitens der Fans, die es natürlich nicht nur in Nürnberg gibt, ist so unglaublich kontraproduktiv, dass man sich nur noch an den Kopf fassen kann.

          Wenn ein junger Spieler weg will, wird es ihn kaum zum Bleiben bewegen, wenn er in den Foren und sozialen Medien angefeindet wird. Die Verhandlungsposition für den Club wird dadurch auch schlechter, weil es ein ständiges Thema bleibt und die Medien natürlich nur zu gerne aufspringen. Im Grunde verlieren dadurch alle Beteiligten (Verein, Fans, Spieler) – bei jedem denkbaren Ausgang.

          Warum kann man als Fan nicht einfach abwarten und schauen was passiert? Noch ist nämlich gar nichts passiert. Sabiri hat zwei Spiele verpasst, die wir noch dazu gewonnen haben – entweder wechselt er noch und es kommt Ersatz oder er bleibt, wird sich wohl oder übel rankämpfen, seine Tore machen und wieder bejubelt werden.

          45

          5
          Antwort
          • Wenn er noch mal spielen sollte für uns, was ich nicht glaube, dann bin ich gespannt auf den „warmherzigen Applaus“ für ihn im Stadion, aber – ich sag schon nichts mehr …

            6

            7
            Antwort
            • Wer eigene Spieler vor dem Spiel auspfeift, obwohl der Trainer ihnen das Vertrauen schenkt, sollte sich fragen warum er eigentlich im Stadion sitzt.

              Wobei die Helden der Nordkurve ja nicht gerade für ihre Selbstreflexion bekannt sind.

              41

              8
              Antwort
      • Ich bin über diese Aussage (ist sie wirklich verbrieft?) Bornemanns leicht erschrocken, denn wenn man den Weg nachverfolgt, den Ihr dankenswerterweise oben nochmal nachgezeichnet habt, dann ist Sabiri natürlich ein Versprechen auf die Zukunft. Einer, der seine Teams jedes Mal offensichtlich vehement sportlich verbessert hat, dessen Talent ohnehin unbestritten ist und der eben noch zwei Jahre einen Vertrag beim Club hat.
        Ich bin Euch sehr dankbar für Eure Mühe, das ganze Thema auf möglichst große Sachlichkeit herunterzubrechen; auch ich habe mich über Sabiri empört und bin auch weiterhin der Meinung, dass man sich als Verein/Arbeitgeber nicht am Ring durch die Manege ziehen lassen darf. Doch wenn ich mich auf Sabiris eigene Weltsicht einlasse, was dank Eures Kommentars jetzt möglich ist, ist sein Wunsch – wohlgemerkt nicht sein Verhalten – für mich nachvollziehbar geworden.
        Dass junge Spieler, die einen Weg gegangen sind, auf dem sie immer wieder erfahren haben, dass sie es sind, die den Unterschied machen können, erstmal keine Obergrenze für sich sehen, sondern so schnell wie möglich den nächsten Schritt gehen möchten, kann ich ebenfalls verstehen.
        Nicht verstehe ich das Verhalten seiner Berater, denn die müssten ihn – wenn er es selbst schon nicht zu erkennen imstande ist, eine sozialkompatiblere Anleitung verpassen, wie man seine Ziele eben auch erreichen kann. Nicht immer mit dem Kopf durch die Wand.
        Nicht verstehe ich allerdings auch, wieso Bornemann auf dieses Lachnummerangebot reinfällt, dass er schon jetzt eine derart niedrige Untergrenze für den Verkauf Sabiris ansetzt, die im Verhältnis natürlich weit über den ursprünglichen 450 T€ liegt, aber in Anbetracht der Möglichkeiten, die ein Sabiri hat (was bei solch jungen und talentierten Spielern ja immer nur eine Spekulation auf die Zukunft sein kann – aber so ist der Markt nun mal) und dem Interessenten, der nun mal nicht aus der Mongolei oder aus Venezuela kommt, sondern aus der mit großem Abstand vermögendsten Liga des Planeten, meiner Ansicht nach mindestens 1 Mio. zu niedrig angesetzt ist.
        Wir werden sehen, wie sich die Nummer weiterentwickelt.

        Schade is scho.

        6

        1
        Antwort
  • Oder wie es Stefan gestern beim Clubcast 😛 im Vorgespräch erwähnte, nennt man das Aufstiegsspiel in die Premier-League nicht umsonst das „200 Millionen Pfund“-Spiel.

    „Es ist nur ein Aufstiegsspiel zur Premier League, doch für Huddersfield Town mit seinem deutschen Trainer David Wagner geht es um weit mehr: Knapp 300 Millionen Pfund könnte das Team im besten Falle bei einem Sieg verdienen.“ www.spiegel.de/sport…49655.html

    10

    -1
    Antwort
    • In der Relation der Zahlen liegt tatsächlich der eigentliche Skandal. Die halbe Mio. ist schlicht und ergreifend eine Unverschämtheit.

      14

      0
      Antwort
  • danke für den Kommentar der das Thema auf eine möglichst sachliche Ebene bringt.
    Ich muss sagen dass ich sehr froh wäre wenn wir den Abdelhamid beim Club noch eine Saison sehen dürften. Ich hoffe also A.B. einigt sich erstmal nicht mit Huddersfield und wir haben noch eine Weile den Genuß einen wirklich Hochbegabten beim Fußballen zu sehen. Kleinere soziale Unverträglichkeiten nehme ich dafür in Kauf.

    8

    5
    Antwort
  • M.E. existiert dieses „klare Exit-Szenario“ bereits jetzt.. Entweder zahlt ein Verein die marktgerechte Ablösesumme oder Sabiri erfüllt bis zum letzten Tag seinen Vertrag – auf den Platz, der Bank oder Tribüne. Warum sollte ihm auch der Club eine AK ohne Not zugestehen? Das wäre kaufmännisch unklug. Nachdem in der Riege der Talente naturgemäß eine hohe Floprate besteht, müssen die Sabiris die Kosten der Flops“ und eine Rendite mitverdienen. Da Talente dünn gesäht sind und Provinzvereine sich immer schwer auf demTransfermarkt tun, wird auch ohne AK ein angemessenes Angebot für Sabiri kommen – sollte er sich irgendwann auch mal wieder sportlich ins Schaufenster stellen. Eine andere Vorgehensweise würde einen Präzedenzfall bei Löwen, Kammerbauer und Co. schaffen, den keiner will.

    12

    0
    Antwort
  • Man sollte allerdings auch berücksichtigen, dass man nicht den Ruf bei Talenten zu bekommen ein Karrieregrab zu sein. Wenn Junge Spieler nicht mehr wechseln können bei attraktiven Angeboten kommt der nächste Gündogan halt nicht. Allerdings sind, wie bereits mehrfach hier erwähnt, Angebot und Ablösesumme nicht im Einklang.

    3

    2
    Antwort
    • Absolut meine Meinung. Es muss eben nur miteinander gestaltet und auch kommuniziert werden. Wenn einer aus dieser Solidargemeinschaft ausschert, funktioniert es nicht. Plattenhardt war an sich ein gute Beispiel, da waren sich alle wohl einig, nur Platte musste unbedingt nochmal den Pathos-Rausch inhalieren nach seiner Vertragsverlängerung – hätte er sich das erspart und lieber die leise Tonspur genommen, statt sich für das Bekenntnis zum Club feiern zu lassen, hätte ihm den Abgang auch keiner übel genommen zu gehen.

      9

      0
      Antwort
    • Aber davon kann aktuell ja keine Rede sein. Zum einen sprechen die vielen Beispiele, die ich hier nicht nennen muss, eine andere Sprache und zum anderen sind €500.000 ja auch kein ernsthaftes Interesse oder gar Angebot. Für professionelle Berater ist der aktuelle Umgang mit Sabiri m.E. eher ein Argument pro FCN, da der Spieler dann auch charakterlich die richtige Weihe mitbekommt.

      2

      0
      Antwort
  • Kompliment für diesen ausgewogenen, sachlichen und informativen Kommentar in der Causa Sabiri und den sehr sinnvollen Vorschlag zur Güte am Ende.
    Wir werden sehen…??!

    3

    0
    Antwort
  • Ich fände es gut, wenn Bornemann Sabiri verleihen könnte. So daß er keine Kosten mehr für den Verein macht. Dann kann man ihm – so er in dem anderen Verein Leistung zeigt – sicher entgegenkommen und ihn im nächsten Sommer für eine angemessene Summe verkaufen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, daß er hier noch mal in die Mannschaft reinkommt. Er war vorher schon eher ein Außenseiter (hab ich zumindest gehört), er hat immer schon gesagt, er wird gehen, wenn sich die Chance bietet. Das war auch Bornemann und Köllner bekannt. Insofern hätten sie sich vielleicht ein wenig früher Gedanken machen sollen, wie sie das händeln, wenn ein anderer Verein Sabiri will und Sabiri zu dem Verein will.
    Im Moment wirkt es so als eien sie doch ziemlich überrascht worden. Und das wundert mich.

    2

    2
    Antwort
  • Guter sachlicher Bericht.
    Nur der Vergleich mit Gündogan finde ich nicht passend. Gündogan hat sich nicht mal annähernd so verhalten wie Sabiri.
    Eine Ausleihe wäre wahrscheinlich die beste Lösung. Wenn er sich weiterentwickelt können wir Ihn nächste Saison verkaufen und haben Ihn jetzt schon von der Gehaltsliste. Wenn es nichts wird mit Ihm verliert die Welt einen Spieler den Sie nicht gebraucht hat.
    Ich will Ihn jedenfalls nicht mehr im Glubb Trikot sehen.

    1

    2
    Antwort
    • Nur der Vergleich mit Gündogan finde ich nicht passend. Gündogan hat sich nicht mal annähernd so verhalten wie Sabiri.

      Deswegen ist er aber ja passend, weil der Vergleich so ausfällt, dass er sich ‚besser‘ verhalten hat wie Sabiri. Bei gleicher Interessenlage. Illy wollte nie beim Club bleiben, kam aus Bochum nur wegen Herzblatt Oenning, seinem Förderer, und hat seinen Vertrag damals im Grunde nur verlängert, um klare Verhältnisse zu schaffen und dem Club dem Abschied zu versilbern (vergolden wurde es dann nicht wirklich bei seiner Qualität).

      7

      0
      Antwort
  • Wenn man den Bildbericht so liest, ist das so leicht nicht mit den Transfers. Da kann mMn noch ganz schön Unruhe reinkommen. Die nächsten drei Wochen, aber auch die Monate bis zum Wintertransferende.
    So wie ich das verstanden hab, heißt die Devise für Bornemann bei Leibold, Möhwald un co. Entweder sie verlängern bis Winter oder wir verkaufen sie gegen eine Ablöse. Wobei oberstes Ziel anscheinend sein soll, den Kader möglichst zusammenzuhalten.
    Wobe bei dem Verlängern dann das Ganze auch wieder blöd werden kann mit lächerlichen Ausstiegsklauseln wie damals bei Plattenhardt.
    Eine schwierige Gemengelage. Und ich bin gespannt, wie Bornemann diese Dilemmata löst. Bisher hat er das mit den Verkäufen und Verlängerungen ja ganz gut gemanagt. Bleibt hoffentlich so.

    Bei dem Ganzen find ich dann dieses Theater um Sabiri schon belastend. Weil es natürlich auch den anderen Aufschluß gibt, wie man mit Wechselwünschen umgeht im Verein. Und da stellt sich dann die Frage, ob die das gut oder schlecht finden, wenn der Verein sich nicht unter Druck setzen läßt. Und wie sich das auf ihre Bereitschaft auswirkt, ihren Vertrag zu verlängern.

    2

    0
    Antwort
  • Sehr gelungener, umfassender Kommentar zur Causa Sabiri. Finde aber, Sabiri wird schlecht beraten. Bei allem Verständnis aus seinem bisherigen Werdegang. Er hat die Chance, die sich hier in Nürnberg für ihn bot, nicht gesehen. Er hat sich vergangene Saison in das Team gespielt, seine Fähigkeiten gezeigt und hätte nun eine tragende Rolle einnehmen können. Die sicherlich von der Presse gewürdigt worden wäre.
    Er hätte unter Köllner sein Spiel weiter verbessern können, charakterlich reifen und seinen Marktwert enorm steigern können. Stattdessen lässt er sich die Sinne von einem Premier League Angebot vernebeln. Seine Rolle dort ist völlig ungewiss.
    Klar, nach seinem Verständnis ist es DIE Chance für ihn. Hier wären aber vernünftige Berater gefragt, die ein wenig Fürsorge für ihre Klienten walten lassen und den Bub wieder einerden und ihm den vielleicht ein wenig längeren, dafür aber berechenbareren Karriereweg aufzeigen.

    12

    0
    Antwort
    • Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Sabiri an sich den Anspruch, seine Familie ernähren zu wollen – und das beinhaltet dann wohl nicht nur seine Eltern, sondern, wie man das eben kennt, auch den „Rest“, der in Deutschland und Marokko verteilt lebt.
      Das muss man vielleicht auch mal mit bedenken, denn in diesem Kulturkreis wird genau das von demjenigen Familienmitglied, das es in Europa „geschafft hat“, schlichtweg auch erwartet.
      Da seine neuen Berater ebenfalls diesem Kulturkreis entstammen, wird die Gewichtung nicht so sehr auf dem längerfristig zu entwickelnden Marktwert liegen, sondern immer auf dem nächstmöglichen Griff ins Gehaltsregal. Und das dürfte in der PL – Ablöseangebot hin oder her – erheblich höher liegen als beim Club. Das Ansehen Sabiris innerhalb der Familie hängt eben auch davon ab, wie er diese bestücken kann.
      Ich kenne dieses Problem aus vielen Gesprächen mit jungen Männern, die aus Afghanistan, Marokko, Syrien usw. hierher gekommen sind. Wenn es ihnen nicht gelingt, genügend Geld nach Hause zu transferieren, dann verlieren sie ihre „Ehre“, eine Rückkehr nach Hause, wenn sie hier auf legalem Weg nichts gerissen haben, ist dann quasi unmöglich.

      Entsprechend seinem Status als Profifußballer dürften von Sabiri auch höhere Leistungen erwartet werden – wenn nicht direkt von der Familie, dann wohl von ihm selber.
      Ja, das ist ein kulturkreisspezifisches Phänomen, von dem man sagen kann, dass der Club nichts damit zu tun hat. Trotzdem gibt es diesen sehr besonderen Druck auf die jungen Männer, der durch Sabiris Berater, so vermute ich, eher noch befeuert wird.

      Deshalb glaube ich auch nicht, dass die Causa Sabiri einen Nachahmungseffekt bei den anderen Spielern hervorrufen wird, da es diesen sehr speziellen familiären und „Ehre“-Erwartungsdruck an Thüringer, Schwaben oder Franken so gar nicht gibt.

      12

      3
      Antwort
  • Ich bin auch der Meinung der Verein muß klar demonstrieren, daß er sich nicht erpressbar macht und das Heft des Handelns aufgrund eines jüngst erst verlängerten Vertrages mit Sabiri in den eigenen Händen hält.
    Sonst sind weitere ähnliche Fälle vorprogrammiert, wenn das aus Sicht eines Spielers erfolgreich „funktioniert“.
    Wie angesprochen ich sehe auch die Möglichkeit einer neuen zusätzlich verankerten Ausstiegsklausel und dann liegt der Ball bei Sabiri seinen Marktwert der im wesentlich aus Einschätzungen besteht auch mal eine Saison lang konstant nachzuweisen. Das schafft für alle beteiliten dann auch eine ganz andere Verhandlungs Basis. Gut beraten scheint Sabiri von seinen 110% Buddies aber nicht zu sein. So ist mancher (Talente) Stern schneller wieder erloschen wie er aufgegangen ist.

    Er sollte sich ein Beispiel an Burgstaller nehmen, der auch erst geschmollt hat aber dann seine Chance erkannt hat und statt in Freiburg wo er anfangs hinwollte bei Schalke gelandet ist.

    6

    1
    Antwort
    • Das Schmollen Burgstallers wurde aber nicht sanktioniert. Er durfte mangels Alternative trotzdem spielen. Eingekriegt hat er sich da auch nicht gleich wieder. Ich denke, daß er mitverantwortlich war für den schlechten Saisonstart

      4

      4
      Antwort
      • Burgstaller ist auch nicht vertragsbrüchig geworden, er war etwas schlauer und professioneller als der Jungspund Sabiri und seine Berater Kumpels. Am Ende gab es nur Gewinner, der Verein hat eine ganz andere Summe bekommen als Freiburg vor Saison zahlen wollte und Burgstaller war bei Schalke, die davon dann auch etwas hatten (dort wurde er ja trotz der Summe als Billigstürmer betrachtet, der aber traf). Das wurde für alle eine Win Win Situation.

        und mitverantwortlich für den schlechten Saisonstart war Burgstaller soviel und so wenig wie die anderen die als Mannschaft auf dem Feld standen.

        4

        2
        Antwort
        • Nochmal. Vielleicht verstehst du es ja dann: Burgstaller durfte spielen, obwohl er ganz eindeutig lustlos war. Es gab keine Alternative. Es gab keinen Ansatz, ihn aus dem Kader zu werfen mangels Alternative.
          Insofern stand er nie vor der Entscheidung, ob er stattdessen für die U21 kickt.

          Kutschke und co haben das im gegensatz zu Sabiri sogar noch weiter getrieben. Indem sie den Verein verklagen wollten, sie wieder bei den Profis trainieren zu lassen.

          2

          0
          Antwort
  • Ich denke einfach, daß die Lösung die unsere Verantwortlichen für Sabiri finden auch eine Siganlwirkung auf die anderen haben kann. Wenn der Verein nur die Lösung hat, Sabiri nicht mehr spielen zu lassen, fände ich das ein negatives Signal.
    Wenn Köllner das Geschick hat, Sabiri trotz allem wieder in die Mannschaft zu integrieren, wäre das natürlich toll. Kann ich mir aber bei Sabiri kaum vorstellen.
    Es sollte aber auch im Interesse des Vereins sein, daß Sabiri diese Saison spielt und mit gutem Spiel seine Leistung steigert. Das ginge über eine Leihe zu einem Verein, den auch Sabiri akzeptieren kann. Und man könnte ja auch mal ungewöhnliche Wege gehen: z.B. falls es noch keine Ausstiegsklausel gibt, eine Ablöse für die kommende Saison mit >5 Millionen festschreiben und er Leihverein hat entweder die Option einer Kaufoption mit Rabatt oder wird daran irgendwie prozentual beteiligt.
    So hat auch der Leihverein ein Interesse, den Marktwert von Sabiri durch Einsatzzeiten zu steigern und Sabiri kann den noch besseren Vereinen (Manchester und co.) zeigen, was er kann.

    2

    2
    Antwort
  • Ein toller Beitrag, der die NN gleich wieder zum „Abschreiben“ gebracht hat. Es hat sich schon rentiert, daß ich Euch damals an den Haaren in die Uni gezogen habe, als Ihr nicht weiterstudieren wolltet.

    Da die Berater doch einen dicken Batzen an Prozenten bei den Transfersummen mit verdienen, werden wohl die Meisten ihren Schützlingen immer zu einem schnellen Transfer raten. Das Feld bei Spielerberatern ist doch weit gestreut, es ist kein Ausbildungsberuf: Das geht vom Verwandten über Autohändlern, Friseuren zu Rechtsanwälten bis hin zu ehemaligen Sportmanagern sogar mit oder ohne Korsettstangen.
    Gündogan wurde damals, genauso wie Serarer immer noch, von seinem Vater beraten. Da kann ich nur feststellen, daß nicht nur Gündogans Vater insgesamt wesentlich cleverer agiert hat, wie der des türkisch-spanischen Fußballers. Nicht nur bei der Erziehung seines Filius oder hinterlässt der ManCity Spieler auch eine Spur von gezeugten Kindern bei seinen Vereinsstationen?

    Interessant finde ich btw, daß gerade in Nürnberg sich einiges in Hinsicht „Berater“ ballt, hier gibt es doch eine sogar Privatuni, die Ex-Fußballer zu Beratern ausbildet und auch einige Berater als solche, die sich aus Rechtsanwälten bis hin zu ehemaligen Adidias-Managern rekrutieren.

    Die Transfersumme für ein Nachwuchstalent mit entsprechenden Potential in die Premier League sähe ich nicht unter 4 Mio €. Die bisher kolportierten Beträge für Sabiri sind also wenig mehr als ein Witz.

    Wie geht es nun weiter?
    Wir können nur hoffen, daß der fußballende Frankfurter Ghetto-Nachwuchsrapper mit marokkanischen Wurzeln noch ein Einsehen findet und realisiert, daß der Transfer wohl so nicht stattfinden kann. Wenn er sich jetzt so lustlos präsentiert, dann erhöht das doch auch in diesem Fall keinesfalls seine Wechselchance. Vielleicht hat er ja noch ein Einsehen oder der Premier League Verein wirft endlich ein ernstes Angebot in den Ring. Bis Ende August ist doch noch leider Zeit dazu.

    8

    0
    Antwort
  • Btw.: Laut der Meldung des Hamburger Abendblatts bleibt der HSV weiter an Leibold dran. Der aber bringt seine Leistung auf dem Platz. Vielleicht sollte sich Sabiri daran mal ein Beispiel nehmen.
    Leider habe ich keine Idee, wie Bornemann Leibold angesichts dieses Interesses, das vermutlich mit erheblicher Gehaltsaufbesserung einhergeht, zum Verlängern seines Vertrages beim Club überreden kann – außer einer Stammplatzgarantie vielleicht. Aber die hat Leibold aus sportlichen Gründen ohnehin.
    Es wäre für mich ein echter Hammer, wenn Leibold über den 31.8. tatsächlich beim Club bliebe.

    0

    0
    Antwort
    • abgesehen vom möglichen gehalt sollte der hsv die letzte erstliga-adresse sein, mit der man sich als ambitionierter spieler beschäftigt. und ich denke, dass der spieler so schlau ist, sich über das arbeitsklima zu informieren…

      2

      0
      Antwort
    • „Btw.: Laut der Meldung des Hamburger Abendblatts bleibt der HSV weiter an Leibold dran. Der aber bringt seine Leistung auf dem Platz. Vielleicht sollte sich Sabiri daran mal ein Beispiel nehmen.“

      Wenn du auf die Meldung referenzierst, die im Pressespiegel ist, dann sind wir gleich wieder bei meinem aktuellen Lieblingsthema (…). Die BILD berichtete, dass der HSV Leibold beobachtet ‚habe‘ gegen Regensburg, dies nahm das Hamburger Abendblatt (mit Verweis) auf, um das noch bestehende Interesse zu belegen. Im Folgenden sind dann weitere Newsportale wie fussballtransfers etc. auch aufgesprungen und treiben die immer gleiche „Nachricht“ durchs Netz.

      Die entscheidende Frage: Hat denn wirklich jemand vom HSV Leibold beobachtet? Ist diese Behauptung der BILD überhaupt richtig? Hat einer des Blattes jemand gesehen, der jemand gesehen hat? Oder hat man wirklich mit jemand gesprochen, der das bestätigte/bestätigen konnte?

      Warum hinterfragt heute eigentlich keiner mehr Medium und Quelle? Da schreibt die BILD was von „Transfer Wirr-Warr“ und behauptet ungeniert etwas, und alle Welt übernimmt und bastelt seine „News“ daraus. Am Ende entsteht „Wirr-Warr“, weil der „Wirr-Warr“ mit der Behauptung eines Scouting überhaupt erst anfängt.

      Und dann konfrontiert man Möhwald mit einer Hypothese a la „Was wäre wenn ein Super-Angebot käme und die Ablöse auch noch passen würde?“, und er sagt „naja, dann muss man natürlich drüber reden, so ist doch das Geschäft“, und schon wird ihm ein fehlendes Treuebekenntnis in den Mund gelegt und der Wirr-Warr nimmt seinen Lauf.

      Wo sind denn Fakten?

      Unterstellt man einmal, dass Bornemann nicht lügt (wovon man ausgehen darf! während man nicht davon ausgehen sollte, dass er alles erzählt, was er weiß, er ist ja nicht doof), liegen aktuell keine Angebote für Spieler vor und man befindet sich in Gesprächen über die Verlängerung der Kontrakte. Dass dies bis 31.8. noch alles beinhalten kann, ist kein „Wirr-Warr“ beim Club, sondern der Irrsinn des ganzen Transfertheaters, weswegen es immer mehr Stimmen gibt, die fordern, dass das bis spätestens Liga-Start ein Ende haben müsse, weil es sonst Wettbewerbsverzerrung wäre.

      Fassen wir zusammen:
      – Ja, alle Spieler beim Club sind verkäuflich bis 31.8. – entsprechendes Angebot voraussetzend.
      – Ja, alle Spieler haben bis mindestens Saisonende Vertrag – können also nur mit Zustimmung des FCN wechseln.
      – Ja, Spieler die nur noch 1 Jahr Vertrag haben, sind besondere Verkaufskandidaten, weil sie sonst am Saisonende für lau gehen.
      – Ja. der Club wird sich bemühen interessante Spieler frühzeitig zu verlängern, um aus dieser Situation zu kommen und entweder länger mit dem Spieler planen zu können, oder die Option auch am Saisonende noch Transfererlöse zu generieren.
      – Ja, die Spieler, die begehrt sind, wissen das auch und werden sich mit vorzeitigen Verträgen noch zurückhalten, um sich mindestens bis 31.8. noch in einer besseren Position zu wähnen. Was weder heißt, dass sie weg wollen, noch geldgierig sind, sondern schlicht vernünftig.

      Daher: Alles ganz normaler Wahnsinn. Bis 31.8. wird es bei manchen Vereinen noch Überraschungen geben. Allein der Neymar-Effekt wird sich noch wie eine Welle durch Europa ausbreiten, weil Barca einen Ersatz für Neymar sucht, der Verein des Ersatzes sucht wieder einen und die wieder und wieder – und weil es immer ein Stück nach unten geht, wird am Ende irgendeiner in Liga 3 seinen Außenstürmer ziehen lassen müssen, weil ein 2. Ligist anfragt, der seinen an einen Bundesligisten abgeben musste, die an einen EL-Teilnehmer haben ziehen lassen müssen, die … usw. usf.

      29

      -1
      Antwort
      • Alexander, sei doch nicht so schrecklich vernünftig, sonst lassen sich ja gar keine Schreckensnachrichten mehr verbreiten und alles Spekulieren, das ja bis 31.8., 23.59 Uhr neben dem Spielbetrieb ein so lebhaftes Hin und Her auslöst, kann man sich schenken.
        Spaß beiseite, ich halte CU ja für ein seriöses Fanmedium, auch wenn Ihr den einen oder anderen eher unseriösen Presseartikel, in dem es eben um den Club oder einen seiner Spieler geht, hier in den Spiegel einstellt. Dass Quellen ohnehin – zumal wenn von der Blöd in die Welt gesetzt – ob ihrer fragwürdigen Belastbarkeit mit Vorsicht zu genießen sind, sollte eigentlich jedem klar sein.
        Auch wenn ich mich im Falle Leibold wegen des Sabiri-Kontextes nicht zurückhalten konnte.

        2

        0
        Antwort
      • Absatz 4 „Warum hinterfragt…“ff

        Dafür stelle ich eine kleine Endlbüste auf den Kamin.

        2

        0
        Antwort
      • Bei dieser Welle durch Europa der Katar Millionen werden ja ca. 100-120 Mio in die Bundesliga schwappen, wenn man den Meldungen so glauben kann, nachdem El Presidente aus Barcelona schon persönlich vorort sein soll wegen Dembélé. Die große Deals macht der El Maestro höchstpersönlich. Sicher werden die ein oder andere Millionen durchgereicht bis auch ein Rest in den 3. Ligen ankommt. Alexander hat die Kette schön beschrieben…
        Und was machen die Bayern? ..das geht fast unter im Transferhype, die haben nie um Dembele mitgeboten, die holen sich für relativ kleines Geld den Chefscout, der dann in Zukunft die nächsten Dembélés und Lewandowskis findet. Vielleicht ist das so ein Mosaiksteinchen, warum die Bayern dort oben sind und meistens ein Stückchen schlauer als die anderen. Auch wenn man sie nicht mag.

        5

        1
        Antwort
    • Naja, irgendwie ist die Meldung ziemlich banal. Leibold ist gelernter Linksverteidiger, gehört also einer raren Fussballerspezies an. Er hat sich bereits in der 3.Liga bewährt, hat als Mittelfeldspieler in Liga 2 beim FCN überzeugt, ist also noch dazu vielseitig und mit seinen 23 immer noch entwicklungsfähig. Er ist also eh ein richtig interessanter Spieler. Vermutlich wird er nicht nur vom HSV, sondern von mehreren Bundesligisten genauer unter die Lupe genommen und selbstverständlich nicht nur einmal und dann nie wieder, sondern doch mehrmals und über die Zeit hinweg. Nichts Neues.

      2

      0
      Antwort
  • Ich finde es sehr poritiv, wie offen mittlerweile der Verein kommuniziert. Das macht es den Journalisten, aber vermutlich auch den Spielerberatern schwer, dem Verein den schwarzen Peter zuzuschieben.

    5

    0
    Antwort
  • Bild sprach doch zuerst mit dem Toten! Wie kann man daran nur zweifeln? 🙂

    Richtig, gerade jetzt muss man ein noch gesteigertes Misstrauen gegenüber allen Meldungen haben.
    Der Fakt, daß leider inzwischen dieses Springerblättchen bald das einzige ist, welches es sich noch erlauben kann, nicht ein einfaches dpa-Durchreichmedium zu sein und eigene Recherchen zu betreiben, macht mich noch trauriger über unsere „Presselandschaft“.

    Mich ärgert zum Beispiel das fast jeden Spieltag die Spielberichts-Überschriften „gegen“ unseren Club gerichtet sind.
    Zum Beispiel die Überschriften über die allgemeinen Spieltagsberichte: Der Spiegel titelt „Zweiter Sieg für Bielefeld“, der Kicker berichtet vom Dresdner Punktgewinn uswff
    Wenn Ihr versteht, was ich meine.
    Ihr müsst das mal beobachten: Der Club wird hier sehr selten aufgeführt.
    Keine Ahnung, weshalb wir da so untergehen.

    7

    2
    Antwort
  • knapp unter der Linie wahrgenommen werden, aber undercover punkten – damit kann ich damit leben 🙂

    5

    0
    Antwort
  • Ich habe mir mal das Frankenfernsehen -Interview angesehen (bis es um Fürth ging😉) und vielleicht höre ich bei Köllner zuviel heraus. Aber für mich hat es sich so angehört als ob da jetzt ein paar Spieler unbedingt bleiben wollen, weil derzeit was geht.
    Ich persönlich würde doch lieber die Bühne nutzen bei der vielleicht der Aufstieg winkt anstatt gegen den Abstieg zu spielen nur um ein paar Euro mehr zu verdienen. Zudem ist Leibold bei uns einer der besten, wird er es auch beim HSV sein ?

    3

    1
    Antwort
    • „Ich persönlich würde doch lieber die Bühne nutzen bei der vielleicht der Aufstieg winkt anstatt gegen den Abstieg zu spielen nur um ein paar Euro mehr zu verdienen. Zudem ist Leibold bei uns einer der besten, wird er es auch beim HSV sein ?“

      Ich versuch mich da immer in die Rollen reinzuversetzen.

      HSV zu Leibold: Komm zu uns, hier wird jetzt alles besser und du bist ein auserwähltes Puzzle-Teil, das Trainer Gisdol unbedingt haben will! Natürlich ist da Konkurrenz, aber genau DU kannst das schaffen, da sind wir uns überzeugt. Und dann rocken wir gemeinsam die Liga und we will make HSV great again together! Und nur am Rande: Hier ist ein Vertrag über das dreifache an Gehalt und wenn es dir nicht gefällt, dann siehst du ja, wohin die Leute von uns aus wechseln – das ist doch eine ganz andere Bühne als die 2. Liga.

      FCN zu Leibold: Bleib bei uns. Komm erstmal gesundheitlich voll in die Spur, spiel 1-2 Saison mal voll durch und bei uns wird auch mal ein Hänger verziehen, hier hast du das volle Vertrauen. Wir haben ne tolle Truppe und du fühlst dich wohl. Dazu der Stress des Wechsel und am Ende sitzt du dort nur 2 Jahre auf der Bank oder Tribüne und das wars dann fast für dich und die ganz große Karriere. Und wenn ein gutes Angebot kommt, dann lassen wir dich natürlich ziehen, dann freuen wir uns doch alle daran und wir kriegen gute Ablöse. Beim HSV bist du doch nur der Kaderauffüller, hier kannst du mit uns – wenn alles gut läuft – um den Aufstieg spielen!

      So oder ähnlich. Umso wichtiger ist aber für den FCN, dass er eben a) nach innen und außen auch ambitionierte Ziele ausgibt und b) Spieler auch wirklich ziehen lässt, wenn das Angebot halbwegs passt (wie Schöpf, Stark, Burgstaller etc.). Wenn du da mit der auch hier in den Kommentaren schon oft geforderten „harten Haltung“ rangehst und Spieler auch gegen den Willen mit Pochen auf Verträge hältst, sagen sich doch Spieler wie Leibold und Co.: Ja ne, das kenn ich, dann kommt mein Wunschverein und ich versauer in der 2. Liga…

      7

      0
      Antwort
      • Seh ich auch so. Natürlich muß der Spieler auch darauf vertrauen können, daß er zu seinem Wunschverein wechseln kann. Aber dann eben zu einer entsprechend hohen Ablöse, durch die die Wertschätzung des Spielers vom anderen Verein deutlich wird.
        Im übrigen: auf Pseudoverlängerungen mit festgeschriebenen Miniablösen (Plattenhardt) kann ich künftig gerne verzichten. Entweder der Spieler kann sich mit der von dir skizzierten Linie unseres Vereins identifizieren und gibt Bornemann insofern Planungssicherheit, indem er den Vertrag rechtzeitig verlängert und dabei zu einer angemessenen Ablöse bereit ist (die es Bornemann ermöglicht, adäquaten Ersatz zu verpflichten) oder Bornemann sucht rechtzeitig nach adäquatem Ersatz.

        8

        0
        Antwort
        • Plattenhardt empfand ich von außen betrachtet auch ein Beispiel wie es nicht gut laufen kann. Vor allem auch kommunikativ. Es wurde ja fast so verkauft wie ein Treuebekenntnis, dabei war es an Ende wohl mehr ein Notkonstrukt mit zähneknirschenden Entgegenkommen, bei dem man den Druck von außen loswerden wollte und dabei den Spieler quasi alles zugestanden hat. Und der Dankte und nutze dann seine Optionen. So kam es bei mir an.

          4

          0
          Antwort
        • Die Ablösesumme bezog sich auf den Abstiegsfall. Plattenhardt wollte ganz einfach nicht mit dem FCN in die zweite Liga. Verständlich. Hätten wir die Klasse gehalten, was meiner Erinnerung zum Zeitpunkt der Verlängerung noch möglich war, wäre er geblieben oder eben für eine deutlich höhere Summe gewechselt. Soll ja auch Verträge geben, die nur für eine bestimmte Liga gelten. Normal.

          0

          1
          Antwort
      • Stimmt, aber meine Version gefällt mir besser. 😀 Die harte Realität ist aber auch zu deprimierend. 🙁

        0

        0
        Antwort
      • Wenn ich mich richtig erinnere, nichts mit wirklichen Mehrwert bzgl. FCN.
        Ich hab weiter“gespult“ und in den Zwischenmodartionen hat Enrico noch was zu seinen anderen Interessen und der Handballkarriere seiner Schwester erzählt…

        1

        0
        Antwort
        • Valentini ist irgendwie so n Flashback in frühere Zeiten. Dass heute noch n Clubspieler in Zabo wohnt und da am freien Tag mit seinem Hund (oder dem der Eltern) Gassi Gegend gesehen werden kann, ist irgendwie so unwirklich in Zeiten von 220 Millionen Euro Profis

          6

          0
          Antwort
            • Miso Brecko – Saison 2016/17: 26 Spiele – 3 Assists
              Dennis Lippert – Saison 2016/17: 6 Spiele – 0 Assists
              —————————————————————-
              Enrico Valentini – Saison 2017/18: 2 Spiele – 1 Assist

              Das sieht doch schon nach einer vielleicht besseren Tendenz aus. 🙂
              Wenn ich nur daran denke, wie oft der Brecko letzten Jahr in vielen Spielen aus sehr aussichtsreichen Positionen die Bälle vergeigt hat, wünsche ich dem italienischen Nürnberger noch umso mehr nur das Beste.

              3

              1
              Antwort
              • Kammerbauer hat auch mal RV gespielt und dabei mindestens 1 Tor geschossen. Liegt in diesem Vergleich also vorne. Oder?

                0

                0
                Antwort
      • Valentini hat Forza FCN auf den Schrank geschrieben und konnte nicht sagen, was „ich bereue diese Liebe nicht“ auf italienisch heißt 🙂
        (Konnte dank Technik einfach vorspulen als es um die Greuther ging 🙂 )

        0

        0
        Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.