2:2! Nürnberg gegen Union geht nicht normal! #FCNFCU #FCN

Der 1. FC Nürnberg und 1. FC Union Berlin trennen sich Remis nach einem packenden Spiel.

Der Club legt die Reifeprüfung ab und holt sich trotz zweimaligem Rückstand am Ende noch verdient einen Punkt gegen Union Berlin, war über die gesamte Spielzeit gesehen sogar das bessere Team. Union zeigte seine Qualitäten in einer beeindruckenden Effizienz beim Abschluss, der FCN zeigte aber durchgängig gute Spielkultur und tollen Teamgeist. Bittere Pille: Sebastian Kerk verletzte sich ohne Einwirkung des Gegners – vermutlich an der Wade (oder Achillessehne). Berlins Prömel sieht in der Nachspielzeit glatt Rot nach bösen Tritt gegen Valentini.

Nürnberg startete dominant und druckvoll, spielte Union 30 Minuten fast an die Wand, belohnte seine Bemühungen aber nicht, weil in der Box die letzte Torgefahr fehlte. Erst gegen Ende der 1. Halbzeit kam Union zurück ins Spiel, auch weil der Club das Tempo wohl nicht komplett so gehen konnte und etwas tiefer stand. Alle Tore fielen dann in der 2. Halbzeit. Das 0:1 nur kurz nach Wiederanpfiff durch Hedlund nach brilliantem Geistesblitz von Skrzybski. Doch Nürnberg kam zurück, Teuchert verwertete eine Kerk-Hereingabe fast schon in Weltklasse-Manier per Direktabnahme. Als sich das Spiel fast schon wieder zu Gunsten des FCN zu neigte, schlug Polter zu. Kirschbaum hatte einen Schuss zuvor hervorragend pariert, kam in der folgenden Ecke dann etwas zu zögerlich raus und Polter setzte sich gegen seine Gegner fast schon mühelos durch. Von einem Torwartfehler zu sprechen wäre aber zu viel, hier muss die Abwehr den Kopfball besser verteidigen. Köllner reagierte und brachte Ishak sowie Ewerton für Zrelak und Teuchert. Zwei Offensivspieler herauszunehmen klang zunächst nicht nach Schlussspurt, sah auf dem Platz aber so aus, dass Köllner auf hohe Bälle in den Strafraum setzte und beorderte auch Magreitter nach vorne. Und genau so fiel auch das 2:2: Salli chippt den Ball in die Mitte, Behrens wuchtet den Ball in die Maschen.

Ein Remis wie ein Sieg. Zwar muss man sich die Tabellenführung nun teilen mit 4 weiteren Teams mit 7 Punkten und man hätte sicher gern gewonnen, das Spiel zeigte aber, dass man mit so einer guten Mannschaft wie Berlin nicht nur mithalten kann, sondern diese auch dominieren. Dass man Gegentore trotzdem nicht gegen Union verhindern kann, werden noch so manch andere Mannschaft in dieser Saison zu spüren bekommen. Die Stimmung auf und neben dem Platz entsprechend fast schon euphorisch nach Abpfiff.

Update: Sebastion Kerk hat sich die Achillessehne gerissen und fällt lange aus. Clubfans United wünscht gute und schnelle Genesung!

Vorbericht

3. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga – der Tabellenführer des 2. Spieltags aus Nürnberg (nochmal: Der Tabellenführer aus Nürnberg!) trifft auf den Tabellenzweiten aus Berlin im heimischen Max-Morlock-Stadion in Nürnberg. Nur dem Sieger der Partie winkt die Tabellenführung auch nach dem 3. Spieltag, die sich zwischenzeitlich – Achtung! – der SV Sandhausen durch ein 4:0 in Dresden geholt hat. Auch Darmstadt und Düsseldorf sind vorerst vorbeigezogen mit je 7 Punkten.

Beiden Kontrahenten ist der Respekt im Vorfeld anzumerken gewesen, sprachen mit viel Respekt und jenseits der üblichen Floskeln voneinander, erwägten gar diverse Umstellungen in Aufstellung und Taktik, um der Aufgabe gerecht zu werden. Köllner selbst sprach sogar von einer möglichen Dreierkette, wobei diese Variante weit weniger spektakulär in der Umsetzung wäre, als es zunächst für manchen klingen mag. Faktisch spielt man jetzt schon mit Dreierkette in der Vorwärtsbewegung, wenn die Außenverteidiger nach vorne schieben und der 6er sich zwischen die Innenverteidiger fallen lässt, dies könnte man mit einem personellen Wechsel evtl. einfach nur etwas defensiver ausgestalten, wenn bspw. ein Petrak für Kammerbauer ins Spiel käme und Löwen, dessen Einsatz aber bis zuletzt fraglich sein wird, oder Petrak die „6“ übernähmen, beides Spieler, die auch von Größe und Statur einen Innenverteidiger abgeben können, die mit solchen „Maschinen“ wie Polter auch physisch mithalten würden. Je nach Spielsituation würde sich so eine echte 5er-Kette ergeben, was im Grunde aber auch schon in Regensburg durchaus erfolgreich zum Spielende praktiziert wurde.

Anstoß heute 13:30 Uhr, erwartet werden 29.000 Zuschauer und nicht nur Michael Köllner hofft: „Vielleicht kommt ja noch der eine oder andere Unentschlossene“.

Wir begleiten das Spiel via Twitter wie gewohnt bei Heimspielen sowohl aus dem Stadion wie auch dem Home-Studio auf @Clubfans_United

Zur Einstimmung empfehlen wir das lesenswerte Interview „Es wird spannend sein, wie hoch die Nürnberger spielen“.

86 Gedanken zu „2:2! Nürnberg gegen Union geht nicht normal! #FCNFCU #FCN

  • Interessante Aufstellung! Denke ist eher auf Konter mit Teuchert und Zrelak ausgerichtet.
    Zeit für den nächsten Heimsieg!

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  • Drückend überlegen ja aber sonst nichts verwertbares. Hoffentlich recht sich das nicht in der 2. HZ..

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    • Was auch immer das soll.
      Aber nun ja, das Bejubeln eines Tores für den Gegner werde ich wohl nie verstehen. Von einem der Autoren eines Clubblogs aber erst recht nicht.

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  • @Blitz:

    Hab ich was falsch gemacht?

    Ich dachte, bei Stürmertor muss man jubeln.

    Auch die Fernsehkommentatorin hat sich gefreut, dass in der zweiten HZ Tore fallen.

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      • Haha, keine Sorge, ich bin ganz ruhig.
        @ belchanov: Ich habe so viele Deiner Kommentare hier immer sehr geschätzt. Ist nicht mehr so. Schade.

        Und nun zurück zum Sport.

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          • Lieber belchanov,
            das ist leider Unsinn.
            Von deinen künftigen Kommentaren war doch nicht die Rede, weil ich die ja gar nicht kenne. Das, was du aber derzeit – aktuell – häufig schreibst, schätze ich nicht mehr.

            Mal ganz sachlich geschrieben:
            Es gibt ja scheinbar außer mir noch ein paar mehr Leser und Teilnehmer dieses Blogs, die dein immer wieder vorkommendes Hochjubeln des Gegners während einer Partie als vollkommen deplaziert und unschön empfinden. Entweder du bejubelst ein Tor der anderen, lobst ihre Spielweise, drückst ihnen die Daumen, applaudierst ihnen oder sonstwas.

            Solltest du das alles wirklich WITZIG meinen, dann darfst du dir als Humorist auch einmal eingestehen, dass diese Kommentare einfach nicht lustig ist. Für praktisch niemanden. Der Humorist nennt so etwas Rohrkrepierer und schmeisst es aus dem Programm, weil er weiss, dass er damit sein Publikum vergrault.

            Solltest du es NICHT WITZIG meinen, kannst du natürlich trotzdem weiterhin machen und schreiben, was du willst. Aber – so als Vorschlag – schreib es doch einfach nicht mehr bei CLUBFANS(!)-united, sondern dann doch eher in den Foren der gegnerischen Mannschaften. Oder gründe wahlweise den Ich-jazze-jeden-Gegner-hoch-und finde-alles-toll-was-dem-FCN-schadet-und-den-Fan-traurig-macht-Blog.

            Nach meinem Empfinden verewigen sich hier lauter Freunde und Fans des 1. FCN.
            Mal mit Lob, mal mit Kritik, mal mit Freude, mal mit Frust.
            Aber nicht mit Häme und Spott.
            Dein Beklatschen eines gegnerischen Tors brauche ich nicht. Und ich empfinde es als Häme und Spott für einen Verein, der mir sehr am Herzen liegt.

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            • @Blitz:

              Ich nehme deine an mich gerichteten offenen Worte zur Kenntnis und überdenke die daraus erwachsenden Konsequenzen für mein künftiges Verhalten in diesem Blog.

              Zur inhaltlichen Abrundung des durch meinen TOOORschrei ausgelösten Eklats, der die Enttäuschnug über ein einmal mehr nicht gewonnenes Heimspiel und den Schock über Kerks schwere Verletzung nicht überdecken sollte, wird morgen ein Artikel erscheinen, der die letztlich wohl nicht vollständig aufklärbaren Ursachen für mein in der Kritik stehendes Verhalten beleuchtet.

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              Antwort
    • Ich habe auch studiert, finde den Witz aber nicht. Ist das so, weil es nur ein Geisteswissenschaftliches Studium war? Belschanov, bitte um Aufklärung

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    • „HOLTERDIPOLTER! TOOOOR! TOOOOR!“

      „Hab ich was falsch gemacht?
      Ich dachte, bei Stürmertor muss man jubeln.“

      („Belschanov“)

      Verunglückte Ironie verschlimmert verunglückte Ironie.
      (Ist aber wohl einfacher, als einen rhetorischen Missgriff/missglückten Witz einzugestehen.)

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      Antwort
      • „Verunglückte Ironie verschlimmert verunglückte Ironie.“

        Ihr sprecht immer von „Ironie“. Angesichts meiner geisteswissenschaftlichen Autorität, auf die auch Optimist respektvoll verwiesen hat, sollte man eher von der Anwendung des Brechtschen Verfremdungseffekts sprechen. Wer die Kunst der Interpretation beherrscht, erkennt in meiner Äußerung einen granatenhaften V-Effekt. Einen Böller wie von Maiwald, äh Möhwald beim 3:0 gegen Kaiserslautern…

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        • Werter „Belschanov“,
          da Sie sich weiter in intellektuellem Posing ergehen: Der Brechtsche V-Effekt zielte Brechungen der aristotelischen IIlusionsästhetik im Theater an. Weder hat ein Forum wie dieses mit der Verkörperung einer Handlung auf einer Theaterbühne noch Ihre Einlassung mit einer Verfremdung derselben zu tun. Vielmehr macht sich der Satz „Ich dachte, bei Stürmertor muss man jubeln“ über einen kurz vorher gegebenen Kommentar (Unterfranke 1980: „Stürmertooor!!!“) lustig. Es tut mir Leid, vom Thema Club(spiel) abzuschweifen, aber ich konnte derlei Überheblichkeiten (die in Ihren Kommentaren hier nicht eben selten zutage treten) noch nie ausstehen. (Und meine, Sie sollten solche nicht nötig haben.)
          Friedliche Grüße, K.M.

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  • Für mich eines der besten spiele vom club seit dem abstieg 2014. Man sieht eindeutig die Handschrift von köllner!! 👍 Was leipold und kerk auf der linken seite gespielt haben hat mich richtig begeistert.😀 Hoffe sehr dass kerki nicht zu lange ausfällt. Jetzt noch bitte in Aue punkten am besten dreifach und dann rein in die länderspielpause mit 10 punkten. 😆

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    Antwort
  • Tolles Spiel unserer Mannschaft. Tolle Stimmung. Sogar Ultras und die anderen Fans der Nordkurve ziehen wieder an einem Strang. Und all dem kann ein wiederholter Rückstand nichts anhaben. Es geht einfach positiv weiter. Und die Belohnung erfolgt in der 90. Minute.
    Gratulation an Mannschaft und Trainerteam.
    Und gute Besserung an Kerk. Ich hoffe, es ist nicht so schlimm wie es aussah.

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  • Oh nein!!! Viel schlimmer als Achilessehnenriss geht es nicht: Immer Kerk, immer die wichtigsten Spieler, immer Pech, immer der Club! Bin am Boden zerstört. Das hat sich gerade so gut angefühlt. Gerade auf den offensiven Aussenpositionen haben wir keinerlei Alternativen.

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    • Hör bitte auf mit dem Jammern. Das wird schon.

      Nochmal gute Besserung. Ich hoffe mal Kerk hat auch gutes Heilfleisch. Und kommt dann eben im Februar mit alter Stärke zurück auf den Platz. Und bis dahin fightet die Mannschaft auch ohne Kerk so weiter wie heute.

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      • Das ist ein frommer Wunsch aber in meinen Augen völlig unrealistisch. Nach einer derartigen Verletzung kommt keiner in alter Stärke zurück. Kerk hat ja schon 2016 ein halbes Jahr wegen Problemen an der Achillessehne verloren und danach eine furchtbare restliche Saison in Kaiserslautern gespielt.

        In dieser Saison brauchen wir wohl nicht mehr mit ihm rechnen.

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        • Wenn dem so ist, dass es da ne Vorgeschichte gibt, bin ich zumindest , aus eigener Erfahrung, zuversichtlicher. Mir hat die Operation damals geholfen. Mit Sehnenproblemen ist auch nicht sehr angenehm zu trainieren. Eventuell ist es auch eine Teilruption. In der Vorrunde ist sicherlich nicht mehr mit ihm zu rechnen….

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        • Sehe ich ähnlich. Kurzeinsätze vielleicht ab Spieltag 3x.
          Wobei…
          … Relegationsrückspieljoker wäre ein geniales Finish.

          Kopf hoch, Mr. Körk.

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      • Vielleicht kommt Sabiri jetzt ein wenig zu Vernunft und er hilft der Mannschaft in dem er für Kerk einspringt.

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        • Ich hoffe nicht. Die menschliche Qualität steht finde ich wenigstens, immer vor der sportlichen und in meinen Augen ist das nicht mehr zu kitten. Teamgeist finde ich höher angesiedelt als individuelle Qualität. Trotzdem ich denke Köllner würde ihm die Chance geben.. Für mich braucht er nie wieder das Clubtrikot tragen.

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          • Was für ein Schwachsinn !! Das ist ein 20jähriger Bub mit Flausen im Kopf, der weder jemanden ausgeraubt noch umgebracht hat.
            Der Junge soll einfach wieder ins Training. Dann bin ich davon überzeugt, dass Köllner das wieder einrenkt.

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            • Holle, wenn ein immerhin zwanzigjähriger Bub versucht, seinen Verein/Arbeitgeber durch Verweigerung zu erpressen, um dadurch einen Vereinswechsel (zu höchst unvorteilhaften Konditionen) zu erzwingen – dann kann man das nicht mehr als Flausen im Kopf verharmlosen.
              Wenn man ihm den Weg zurück ins Team ebnet, unterstützt man sein Verhalten noch und bei nächster Gelegenheit macht er es wieder so.
              Mag ja sein, dass er ein guter Fußballer ist, aber charakterlich ungeeignet für einen Profisportler.
              Daher: Nie wieder im Clubtrikot.

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              • Auch mit 20 Jahren kann man noch dazu lernen. Wenn ich dran denk, wieviel Geduld man hier mit anderen hatte, die durch ihr Verhalten letztlich auch immer wieder dem Verein geschadet haben (Gebhart, Mak), sollte man da nicht unbedingt die Meßlatte so hoch hängen.
                Er hat sich selbst am meisten geschadet durch seinen Trainingsboykott. Es wird mit Sicherheit dauern bis er wieder so fit ist, daß er einer Mannschaft (unserer oder einer anderen) helfen kann. Auch das wird andere Vereine davon abhalten, für ihn noch einmal ein Angebot abzugeben zum jetzigen Zeitpunkt.

                Vielleicht ist es ihm ja mittlerweile selbst peinlich, was er da für eine Show abgezogen hat via Instagram und Facebook. Andererseits machen es einem ständige Beleidigungen via diesen Medien auch nicht wirklich leicht, vom falschen Weg wieder abzukommen.
                Allerdings würde ich an Köllners und Bornemanns Stelle sehr skeptisch sein, daß er derjenige sein wird, der Kerk in den nächsten Monaten ersetzen kann. Ich würde ihm Bewährung geben, aber in der 2. Mannschaft. Und nur wenn deutlich wird, daß er sich in den Dienst der Mannschaft stellt und irgendwie sicher vermitteln kann, daß sich so ein Theater im Winter nicht wiederholt, würde ich ihm in der 1. Mannschaft eine erneute Chance geben.

                Und wenn er dann im Sommer wechseln will, über die Sache Gras gewachsen ist und er andere Vereine von sich überzeugt hat und ein gutes Angebot eintrudelt: verkaufen.

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                Antwort
                • Liebe Beate, Gebhart und Mak, OK, aber was Sabiri macht, ist eben eine ganz andere Größenordnung. Wenn man ihn jetzt wieder mit offenen Armen aufnimmt, toleriert man sein Verhalten ein stückweit und ein Spieler, der sich derart vereinsschädigend verhält, hat (außer Gehaltseinbußen) kaum etwas zu verlieren.
                  Die Vereine müssen sich wehren! Die Dortmunder hat es ja noch viel schlimmer getroffen, da sind ganz andere Summen im Spiel. Trotzdem müssen die standhaft bleiben und dürfen Dembelé nicht ziehen lassen. Wenn Vereine immer wieder gute Miene zu bösem Spiel machen und versuchen, den finanziellen Verlust so gering wie möglich zu halten, dem Willen des Spielers nachgeben, machen sie sich dadurch immer erpressbarer.
                  Es gibt nichts einzuwenden gegen ordentlich durchgeführte Transfers, nur müssen eben alle Beteiligten einverstanden und zufrieden sein.

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              • Lieber Pokalputzer also wenn du aus meinen Aussagen rausliest, daß ich meine, man solle ihn mit offenen Armen aufnehmen, dann hast du etwas mißverstanden.
                Ich hab doch ganz klar geschrieben, daß man von ihm natürlich erwarten muß, daß er – wie auch immer – deutlich vermittelt, daß er so ein Theater im Winter nicht mehr bringen wird.
                Letztlich sind da aber auch seine Berater gefordert, daß sie da vermitteln, daß sie kapiert haben, daß so etwas nicht geht.
                Und natürlich muß – wie schon anderswo geschrieben – die DFL, UEFA oder sonstwelche übergeordneten Institutionen deutlich machen, daß so etwas nicht geht.

                Und nochmal zu Sabiri: da fürchte ich wirklich, daß er das nicht rechtzeitig kapiert und sich damit seine Fußballerkarriere vollkommen versaut.
                Speziell beim Club ist dann tatsächlich noch von ihm gefordert, sich mannschaftsdienlich zu verhalten. Und ich fürchte, daß er das nicht tun wird.

                Dennoch finde ich es nicht in Ordnung, wenn wir Fans über ihn den Stab brechen. Ich denke, das unterstützt nur Trotzverhalten seinerseits und behindert Bornemann und Köllner in ihrem Bemühen.

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                Antwort
                • Hallo Beate, wenn die Vereine in solchen Fällen nicht rigoros durchgreifen und solche Spieler für den Rest ihrer Vertragslaufzeit auf die Tribüne verbannen, wird sich ein Trend entwickeln und immer mehr Sabiris und Dembelés werden versuchen, ihren Vereinen mit unlauteren Mitteln ihren Willen aufzuzwingen. Sie wissen ja, wenn es nicht klappt, werden sie wieder warmherzig empfangen, nach dem Motto “Schwamm drüber“ – und das geht einfach nicht.
                  Auch, wenn es weh tut und Geld kostet, man muss bei diesen beiden jetzt ein Exempel statuieren, bevor so ein Verhalten Schule macht. Da müssen sich alle Vereine einig sein.
                  Daher bin ich der Meinung, dass unser Huddersfield-Ronaldo nie mehr das Clubtrikot tragen sollte. Man kann diese Vorfälle gar nicht hoch genug hängen.

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                • Ich finde deine Haltung nicht in Ordnung. Man kann doch einem Spieler nicht so in sein Leben pfuschen, wenn er Einsicht in Fehlverhalten zeigt.

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                • Beate, ich habe ja auch schon bemerkt, dass ich mit meiner Ansicht hier ziemlich isoliert stehe.
                  Wenn ich mich aber mit Cluberern, egal welcher Couleur, in einem persönlichen Gespräch über dieses Thema unterhalte, sind fast alle (m)einer Meinung. Irgendwie komisch.

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          • In der Not frisst der Teufel fliegen, auch wenn ich nicht daran glaube, dass so ein Ausfall, der über mehrere Wochen andauert, in der Mannschaft echt zu kitten ist. Ich hoffe es, weil weder Salli noch Gislasson die nötige Qualität haben.

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            Antwort
        • Jau, wenn er intelligent ist und „einen Karriereschritt“ machen möchte, könnte er anstreben auf der Kerk-Position ersatzweise zu glänzen.
          Dass sein Herz nicht für den Glubb schlägt, ist ja sehr deutlich geworden. Aber wenn Ihn schon das Herz nicht antreibt, dann hoffentlich sein Pragmatismus. Damit würde er Frieden mit den Fans schließen und sich nachhaltig für Interessenten empfehlen.
          Stand jetzt kann ich mir keinen Verein vorstellen, der dem Glubb ein ausreichend hohes Angebot für diesen Charakter unterbreiten würde:
          Eine sich überschätzende 20 Jährige Diva, die 5 Tore in der Hauptmannschaft schiesst, und sich dann wie die BVB-Diva Dembele aufführt, Arbeitsverweigerung betreibt und die „Fans“ an der Nase herumführt. Kein Interessent ist so primitiv und denkt, dass er sich nur beim Glubb wie eine Zicke aufführt.
          Wenn er jetzt nicht radikal andere Verhaltensweisen an den Tag legt, ist die Karriere unseres kleinen Ronaldo morgen schon Geschichte, und dann kann er sich einen Ausbildungs oder Studienplatz suchen. Einfacher wird sein Leben dann nicht.

          Also meine herzliche Empfehlung:

          Mit der nötigen Demut nochmal voll beim Glubb angreifen. Denn ich schätze, dass er sich in dieser Transferperiode einen Wechsel selbst verbaut hat.

          Ps: Gute Besserung, Käptn Kerk!

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  • Bis zu diesem Spiel war man doch etwas unsicher, wie man diese zehn Spielesiegesserie einordnen kann. Reflexartig vermutet man nur die nächste Enttäuschung von Seiten des Clubs. Das Spiel war eine Nagelprobe und die hat unsere Mannschaft wirklich toll bestanden.
    Ein Fußballspiel zum Großteil auf sehr hohen Niveau, bei dem unsere Jungs einfach Lehrgeld zahlen mussten.
    Busk hat überragend gehalten, sonst hätten die abgezockten Unioner verloren. Den einen Ball, den er aus den Winkel gefischt hat, grandios.
    Wir haben halt ein ganz junges Team, da macht halt der sonst tolle Kammerbauer direkt nach dem Wiederanpfiff den Schritt mehr vor dem 0:1 nicht. Dafür hatte unsere junge Elf auf einmal genug Wut in Bauch, um nicht nur den Ausgleich zu machen. Wenn nur Busk nicht gewesen wäre.
    Für mich ein ganz tolles Spiel unserer Farben gegen einen Favoriten der vordersten Zweitligaplätze und auch endlich die Bestätigung: Ja, wir sind Stand jetzt, ein Zweitligaspitzenteam!
    Und zurecht.

    P.S.: Don’t feed Bahraihd! 🙂

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    Antwort
    • wir waren total begeistert von dem Spiel, der Club ist tatsächlich weiter als ich dachte und spielt zu Recht im oberen Drittel der Liga. Ob ich mir so einen Stürmer wie den Polter wirklich wünsche? der geht in den Gegner rein, provoziert wirkliche oder scheinbare Fouls, man hofft heimlich dass er wirklich mal Einen mitkriegt, naja jedenfalss nicht das was ich bei Fußball sehen möchte. Ist vielleicht auch die Club-Brille die diese Wahrnehmung erzeugt.
      Das mit Kerk ist bitter, ob Köllner das kompensieren kann? Mir wäre lieber der Nüssing findet nen etwas bodenständigeren Sabiri irgendwo in der 4. Liga, oder haben wir einen in der 2. Mannschaft der dicht genug dran ist? vielleich ne neue Chance für Hercher?
      Gegentor nach der Pause muss ich mir jetzt 19:30 in der Zusammenfassung anschauen, war ich im Stadion nicht richtig bei der Sache.

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      Antwort
  • Blickpunkt Sport kam es gerade, aber leider auch hier neue Rechteverteilung dürfen sie im BR nur von zwei Spielen aus der 2. Liga jeweils 90sec berichten am Sonntag, muß ja alles Pay sein mittlerweile.

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    Antwort
    • Sky Sport News hat die Verwertungsrechte für die langen Zusammenfassungen und ist nicht Pay-TV, sondern frei empfänglich (übrigens genau aus diesem Grund von Sky von verschlüsselt auf frei empfangbar gestellt worden, dass Sky die langen Zusammenfassungen zeigen kann).

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      Antwort
  • Ok dann eben Marketingmaßnahme für den Pay TV Sender Sky, wenn man die Kunden unverschlüsselt mit ein paar free Minuten zusätzlich anfüttert. Finde es schade, seit Kindheit kam der Club in Blickpunkt Sport.

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    Antwort
    • Meine Güte ständig diese Lamentos. Ja, früher (als Goebbels noch höchstselbst die Sportschau kommentierte), war alles besser! 😉 Dass man der Meinung sein müsse, es werde alles immer schlimmer scheint seit einiger Zeit einfach zum guten Ton zu gehören. Da macht man sich auch nicht mehr die Mühe sich für die (wahren) Fakten und Zusammenhänge zu interessieren.
      Juwe, du bist intelligent und unabhängig genug, diese fiesen Marketingtricks dieses abgrundtief verachtenswerten Pay TV Senders zu durchschauen. Deshalb danke vielmals für deine unermüdliche Aufklärungsarbeit in Bezug auf die Überkommerzialisierung und den Niedergang des Fussballs. Ein Naivling wie ich ist dem absolut Bösen (aka Sky!) natürlich längst auf den Leim gegangen und würde zudem noch annehmen, dass das Potential des „Produkts“ Fussball noch nicht überreizt ist (Stichwort: Frauenanteil). Aber ich hab keine Ahnung, dachte auch Martin B. (aka das absolut Böse!) würde den Club zukunftsfähig machen und in Liga 1 etablieren. Hihihi, wie naiv!

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      Antwort
      • Wo Juwe Recht hat, hat er Recht. Sky treibt den Kommerz im Fußball voran, will dabei absahnen. Und nimmt „dem Deutschen“ deshalb seine Gewohnheiten auf den Sendern de öffentlichen Rechts. Und macht es den Fans immer schwerer, die Spiele live im Stadion zu erleben.

        Wer kann da schon immer zu diesen komischen Anstoßzeiten.

        Ich ärgere mich jetzt schon über die nächsten Heimspielanstoßzeiten: Montag und Donnerstag 20.30. Prima. Supergut. Da darf ich mich dann entscheiden, ob ich auf Einnahmen verzichte, weil ich halt nun mal auch abends Termine hab oder auf das Spiel. Da gerade dann zwei wirklich interessante Teams kommen mit St.Pauli und Bochum, wird das Fußballerlebnis für mich vermutlich ziemlich teuer. Aber soviel Spaß wie es mir im Moment macht im Stadion, gibt es da dann nicht viel zu überlegen.

        Allerdings hoffe ich, mittelfristig wird das so nicht funktionieren.Soviel wie man da mit Fußball gefüttert wird, geht jedem irgendwann das Interesse verloren. Und dann stagniert das Geschäft am Ende. Und die Werbeeinnahmen gehen auch wieder zurück. Und die Anstoßzeiten werden hoffentlich wieder verdichtet.

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        Antwort
        • Agree. Mag sein, daß die Diskussion nicht direkt zum letzten Ligaspiel gehört, aber für mich ist Fußball auch ein Stück gesellschaftliches Kulturgut. Wenn jeder Sender Fußball aufbereitet, wie er mag ist das doch ok im Wettbewerb, aber nicht wenn es nur noch einer darf und die anderen nicht. Das ist so als gäbs Butter nur noch beim REWE, weil diese die Rechte an Butter erworben haben.

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          Antwort
          • Wenn immer es um Fußball im Fernsehen geht wird es unsachlich.
            Die Anstoßzeiten waren eine Idee der DFL um höhere Erträge zu generieren.Das PayTV hätte auch sieben Spiele parallel übertragen, aber halt weniger für die Rechte bezahlt.Das die deutsche Liga viel zu wenig Geld einnimmt und seine Bayern international nicht mehr konkurrenzfähig sind war stets das Credo von KHR.
            Das es jetzt zwei PayTV Sender gibt liegt am deutschen Kartellamt.
            Die Nachberichterstattung im FreeTV hat die Sender gewechselt-na und?
            Und im Übrigen wäre das Geschrei wieder mal riesig „Gebührengeldverschwendung!“ ,wenn der ÖR die Summen bezahlt hätte.

            P.S:die Antwort auf Holzmichl oder wie gestern Belschanov kritisiert wurde irritiert mich -ich finde der Stil bei CU war auch schon mal besser

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        • Mir klingt das alles zu sehr nach Verschwörungstheorie. Sky tut dies, Sky tut das und am Ende steht immer: „es geht alles den Bach runter“ (bzw. das Interesse geht verloren). Gewagte Prognose, die wohl eher aus der eigenen Ablehnung der Entwicklung, statt auf echten Argumenten beruht. Die Realität sieht indes so aus, dass der ganze Markt noch wächst. Stichworte: Feminisierung und Globalisierung.
          Natürlich sind die Anstoßzeiten ein Witz, aber das ist doch nicht Skys Schuld sondern Ausdruck einer Vermarktungslogik die größtmögliche Nachfrage sicherstellen will. Und da geraten 30.000 im Stadion gegen 300.000 (?) am TV nunmal ins Hintertreffen.
          Damit wir uns korrekt verstehen: Ich lehne einige der Entwicklungen auch ab, wehre mich aber gegen diesen (auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen) um sich greifenden „Immerschlimmerismus“ und in schwarz-weiß Mustern argumentierenden Populismus, der irgendwelche Sündenböcke für Entwicklungen sucht, die man selbst auch mitverantwortet. Und selbst wenn ich mich individuell so gut es geht aus der Vermarktungslogik herausnehme, muss ich dann jede Woche darauf hinweisen wie schlimm alles geworden ist und dass es alles im großen Kollaps enden wird?

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  • Das war ein spirituelles Unentschieden gestern: Habe das Spiel zusammen mit meinem Bruder verfolgt, während wir auf dem Rückweg von der Ochsenalm auf der Plose waren. Nicht nur hat Der Dude ein Club-Käppi getragen, wir hatten auch eine prima Sicht auf das Trainingslager-Gelände in Natz. Bis zum 1-2 hatten wir Empfang, auf einem Kreuzweg dann nicht mehr. Nach dem Besuch der Wallfahrtskapelle Freienbühl war er wieder da und das 2-2 im Sack. Uns wurde ganz katholisch-oberpfälzisch-köllnerisch zumute.
    Zur belschanov-Debatte noch kurz: Ich fand seine Kommentare noch nie lustig, hatte schon immer den Verdacht, dass er heimlich immer für den Gegner jubelt. Ein trojanisches Pferd, voll daneben, kann den nicht endlich jemand blocken? Und dann noch diese Arroganz, die sich für lustig hält, furchtbar! Ich habe nichts gegen Ironie, aber…

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    • Also das Daumen hoch war zum 1. Absatz. Wallfahrten sollten vielleicht öfter mal durchgeführt werden. Können wir brauchen.
      Aber beim 2. Absatz gibts den Daumen hoch nur, wenn du nochmal bestätigst, daß das auch nur eine mißglückte Satire war. Ich glaube, sonst nehmen dich manche hier am Ende noch Ernst. :mrgreen:

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      • Eigentlich wollte ich noch vorschlagen, einen Betriebsausflug nach Irland, Schottland oder England zu machen, mit inkludiertem Lehrgang „for god’s sake, don’t take belshanov’s comments literally“😎

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        • Werter Markazero, ich darf dich bitten, dich hier nicht – wie es übrigens schon länger deine (Un-)Art ist – in intellektuellem Posieren zu ergehen. Darüber hinaus kann ich im Augenblick, wie ich es auch auf facebook verkündet habe, leider nichts zu meiner Lage sagen.

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          • Mein Name ist Markazero, nicht Maiwald. Falls Du aber tatsächlich mich gemeint haben solltest tut es mir aufrichtig leid, wenn der Eindruck entstanden ist, dass ich intellektuell posiert habe. Eigentlich will ich hier nämlich nur dumm rausschwätzen, intellektuell ist mir viel zu kompliziert und anstrengend. Ich verstehe ja nicht mal was von Fußball, wie soll ich mir da anmaßen, etwas vom Brechtschen Verfremdungseffekt zu kapieren (versucht hab ich’s mal – vergeblich)!

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  • Gibt es eigentlich eine Literaturgattung, die Ironie und bluternste Kommentare verbindet. Ich finde das wirklich grandios, man kann sich nie sicher sein wie das geschriebene gemeint ist, muss bei jedem Satz zweimal nachdenken. Ist zwischendrinn von reingrätschenden strengen Ermahnungen entsetzt, denkt im zweiten Moment erleichtert, dass das auch ironisch, sarkastisch gemeint sein könnte, ja sein muss, um dann umso härter in der Realität aufzuschlagen. Wenn man die eine oder andere Länge und Wiederholung streicht, würde sich so etwas zum Kammerspiel am Burgtheater unter Peymann eignen.

    Macht weiter so.

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    • Spontan fiel mir die Gattung „Zeitungskolumnen von Flann O’Brien, übersetzt von Harry Rowohlt“, ein. Die Funktion der reingrätschenden Ermahnungen übernehmen dort Fußnoten. Aber Burgtheater und „da Bähmann“ ist auch ne super Idee, naturgemäß mit Belschanetti in der Hauptrolle 😃!

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        • Erst kürzlich erinnerten sog. „Freunde“ mich daran, dass meine letzte Tanzeinlage – ist Jahre her – ein Stehblues mit einer wirklich hässlichen Stehlampe war (Silvester im Sauerland, da ist was los…). Vielleicht gibt es hier alternativ ein paar Waldorfschüler, die den Punktdruckmesser tanzen können? Das wäre doch eine feine Sache in der Aufstiegs-Saison, mal etwas anderes. Oder halt Alex und Herr O im Tutu, ihre feminine Seite erkundend.

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  • Wie ist das eigentlich? Müsste man jetzt nicht auf der Außenbahn nachlegen, wenn ein Schlüsselspieler die ganze Saison ausfällt (und ein anderer nicht will)?

    Oder Feilt man an internem Ersatz? Ist der denn schon so weit?

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  • Eine Mannschaft mit Teamgeist kann jeden Spieler ersetzen. Ich sehe dadurch überhaupt keinen Bruch oder ähnliches

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    • Auch den, der in vier Pflichtspielen sechs Torvorlagen gegeben hat?
      Den feinfüßigen Teamspirit möchte ich unbedingt sehen!

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      • Wirst du sehen, niemand ist unersetzbar. Auch andere können Standards bzw Ecken. Wichtiger ist, daß Behrens noch einige reinmacht vielleicht auch mal ein Stürmer 🙂 … Ecken schlagen finde ich jetzt nicht die ganz hohe Kunst.

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