Analyse: Verdient verloren #AUEFCN #FCN

Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: Erzgebirge Aue vs. 1. FC Nürnberg 3:1 (0:0) Der Club verliert zum ersten Mal in der Saison. Verdient und deutlich.

Die Analyse:

AUEFCN
Startformation im 4-1-4-1

Wie erwartet veränderte Michael Köllner das 4-1-4-1 nicht. Den schwer verletzten Sebastian Kerk ersetzte Edgar Salli, zusätzlich kehrten Mikael Ishak (für Adam Zrelak) und Eduard Löwen (für Patrick Kammerbauer) zurück ins Team. Rurik Gislason kehrte in den Kader nach ausgestandener Fersenprellung zurück, nahm Fuchs‘ Kaderplatz ein, der am Vortag für die U21 gespielt hatte und dort beim 4:1 gegen den FV Illertissen ein Tor erzielt hatte.

Beide Teams begannen verhalten, Aue überließ dem FCN in der Anfangsphase den Ball, wollte stabil hinten stehen und dann über die schnelle Angriffsreihe zu kontern. Der Club ließ den Ball über die linke Angriffsseite laufen, kam durch einen Kopfball von Ishak zu einer ersten kleinen Gelegenheit. Fast im Gegenzug hatte Aue seine erste Gelegenheit, eine Kopfballabwehr von Margreitter landete bei Bertram, dessen Schuss wehrte aber Kirschbaum gekonnt zur Ecke ab.

Der Club kam dann besser ins Spiel, ließ den Ball gut laufen und zeigte sich geduldig in Ballbesitz. Gleichzeitig fiel es den Gästen aber schwer, den entscheidenden Pass in Tornähe zu spielen. Aus der Ferne hingegen gelang dies zweimal exzellent durch Eduard Löwen. Zweimal fand der – aller Wahrscheinlichkeit nach – zukünftige U20-Nationalspieler mit einem langen Pass Teuchert, zweimal tauchte dieser vor Männel auf, zweimal scheiterte Teuchert freistehend am Auer Schlussmann.

Es sollte lange Zeit die letzte gute Offensivaktion des Clubs sein. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Auer besser ins Spiel, schwammen sich zwischen Minute 20 und 30 frei, um dann die Kontrolle über das Spiel vollends zu übernehmen. Im Positionsduell kam nun zu tragen, dass Aue mit dem 5-2-3 das Spielfeld sehr weit machte, das Zentrum weitgehend frei ließ und stattdessen immer über die Flügel agierte. Hier hatte der FCN extreme Probleme den Auern Herr zu werden, weder Salli noch Teuchert, weder Behrens noch Möhwald unterstützten ihre geweiligen Außenvertediger in der Rückwärtsbewegung ausreichend. Hinzu kam, dass Margreitter in der Mitte fahrig agierte.

So kamen die Hausherren zwischen der dreißigsten Minute und dem Halbzeitpfiff zu einigen guten Gelegenheiten, scheiterten aber entweder an Kirschbaum oder an der eigenen Abschlussschwäche. In der Pause hätte es die Gelegenheit gegeben, etwas zu verändern, um das Zentrum zu stärken oder zumindest den Spielaufbau des FCN wieder mehr über die Zentrale zu lenken. Stattdessen ging der Club unverändert in die zweite Halbzeit; und das nicht nur in Sachen Formation.

Aue blieb spielbestimmend hatte direkt nach dem Seitenwechsel eine weitere Großchance nach einem Wackler von Margreitter. Der Club blieb ohne Zugriff aufs Spiel, tat sich immer schwerer der Spielanlage der Auer etwas entgegen zu setzen. Für die Führung benötigten die Gastgeber allerdings dann einen Standard. Nach einer Ecke kam Wydra an den Ball, dessen Schuss versuchte Margreitter per Kopf zu klären, lenkte ihn so aber unhaltbar für Kirschbaum ins Tor ab.

AUEFCN-B
(Ungefähre) Formation nach der 65. Minute

Köllner reagierte auf den Rückstand, brachte Kammerbauer und Gislason für Teuchert und Ishak. Was im ersten Moment wie ein defensiver Wechsel aussah, machte auf dem Reißbrett durchaus Sinn. Kammerbauer sollte neben Löwen das Zentrum sichern, den Spielaufbau kontrollierter gestalten. Die Schwächen des Auer 5-2-3 in der Mitte sollten nun durch eine eigene Massierung in der Mitte gekontert werden, gleichzeitig setzte Köllner mit Gislason auf Geschwindigkeit in der Sturmspitze.

Kurze Zeit schien dieser Wechsel auch zu fruchten, doch dann verlor Kammerbauer im Spielaufbau den Ball und Aue konterte den Club eiskalt aus. Das Spiel war nun entschieden. Der Club gab sich nun geschlagen, ließ sich von Aue sogar noch per Standard ein drittes Tor einschenken. Köllner brachte dann spät noch Ewerton für Salli und stellte den Brasilianer erneut – wie schon gegen Union – in die Offensive. Zusätzlich beorderte er auch Margreitter – wie gegen Union – in die Spitze. Es führte – wie gegen Union – zu einem Treffer. Margreitter legte zurück auf Möhwald, der traf. Allein, es war zu spät, auch wenn Valentini per Fresitoß fast noch auf 2:3 gestellt hätte, aber nur die Latte traf.

Die Niederlage in Aue, wo der Club bislang noch nie verloren hatte, erwischt den FCN kalt, dass sie auch noch verdient war, frustriert umso mehr. Das 1:3 allein auf Kerks Fehlen zu reduzieren wäre deutlich zu kurz gegriffen. Natürlich fehlten die Standards des Rotschopfs ebenso wie seine Anspielbarkeit, aber die Schwierigkeiten des Clubs sind – auch psychologisch – nicht allein damit zu erklären. Es war anhand der Grundformation der Auer ein wenig vorhersehbar gewesen, dass FCN sich zumindest schwertun würde.

Denn die Gastgeber nahmen Möhwald und Behrens durch das Weitmachen des Spielfelds aus der Partie, übten viel Druck auf die Außen aus, was der Club nur zum Teil kompensieren konnte. Hier darf durchaus diskutiert werden, ob eine andere Grundformation von Anfang an eine Linderungs geschaffen oder nur zusätzlich verunsichert hätte. Dazu leistete der Club sich Konzentrationsschwächen in Aufbau und Defensive, so dass am Ende die von Michael Köllner vor dem Spiel schon hervorgehobene „Griffigkeit“ der Auer sich als entscheidend erwies. Zusätzlich ließen die Gastgeber den Club schlicht und ergreifend nicht in die Zweikämpfe kommen. Denn der Club und Aue gewannen zwar je nach Datenanbieter ungefähr gleich viele Zweikämpfe, die Anzahl der geführten Zweikämpfe (123) stellt in der Zweiten Liga einen Negativrekord in der noch jungen Saison dar; zum Vergleich in Regensburg führten die Teams über 100 Zweikämpfe mehr. Gleichzeitig zeigte sich, dass eine interne Lösung für den Ersatz von Sebastian Kerk wahrscheinlich keine gangbare Lösung darstellt. Michael Köllner kann nun in der Länderspielpause nachjustieren, allerdings werden dem Trainer mit Löwen, Teuchert und Kammerbauer drei Juniorennationalspieler ebenso fehlen wie Rurik Gislason (und Enis Alushi).

Die Zahlen:

AueNürnberg
3
Tore
1
17
Torschüsse
12
10
Schüsse aufs Tor
6
7
Ecken
4
49,2
Ballbesitz (%)
50,8
87,0
Passquote gesamt (%)
87,1
93,8
Passquote eig. Hälfte (%)
95,9
69,4
Passquote geg. Hälfte (%)
70,3
12,5
Lange Pässe (%)
9,9
50,6
Gewonnene Zweikämpfe (%)
49,4
10
Fouls
15
109,32
Laufdistanz (km)
107,19
2
Abseits
0

Trainerstatement:

„Wir sind enttäuscht, dass wir ohne Punkte heimfahren. In den ersten 15, 20 Minuten war es ein gutes Spiel. Wir haben aber leider die Chancen nicht genutzt. Aue hat sich danach gut auf uns eingestellt und sehr griffig gespielt. Es war dann schwer für uns, durchzukommen. Der Sonntagsschuss hat uns auf die Verliererstraße gebracht. Wir haben danach auf den Ausgleich gedrückt, es Aue beim 2:0 aber zu einfach gemacht. Anschließend war es schwer. Trotzdem hat es die Mannschaft nochmal versucht. Zu mehr als dem Anschlusstreffer hat es aber nicht mehr gereicht.“

Die Spieler im Einzelnen:

Thorsten Kirschbaum 11 Notenpunkte (2, numerisch: 2.00)
Einziger Nürnberger mit guter Leistung. Bei den Gegentoren machtlos, zuvor mit vielen guten Paraden.
Enrico Valentini 8 Notenpunkte (3, numerisch: 3.00)
Wie immer defensiv solide. Hatte aber teilweise arg zu kämpfen mit dem Überladen der Außenbahn durch die Auer.
Georg Margreitter 5 Notenpunkte (4, numerisch: 4.00)
Ungewohnt wacklig, leitete einige Auer Chancen ein, fälschte den Ball zum 1:0 unhaltbar ab. Immerhin mit Torvorbereitung (aus Abseitsposition).
Ondrej Petrak 4 Notenpunkte (4-, numerisch: 4.33)
Wie schon gegen Union Berlin mit einige Wacklern, beim 3:0 viel zu passiv.
Tim Leibold 8 Notenpunkte (3, numerisch: 3.00)
Offensiv emsig, technisch ansehnlich. In der Defensive allerdings mehrfach überlaufen.
Eduard Löwen 8 Notenpunkte (3, numerisch: 3.00)
Mit zwei Traumpässen auf Teuchert, insgesamt präsent, aber manchmal etwas allein gelassen.
Cedric Teuchert 6 Notenpunkte (4+, numerisch: 3.67)
Scheiterte zweimal freistehend an Männel, insgesamt zu egoistisch, tauchte mit zunehmender Spieldauer immer weiter ab.
Hanno Behrens 5 Notenpunkte (4, numerisch: 4.00)
Verlor extrem viele Zweikämpfe, war wie Möhwald über weite Strecken aus dem Spiel genommen.
Kevin Möhwald 6 Notenpunkte (4+, numerisch: 3.67)
Erzielte den Ehrentreffer, sonst lief das Spiel aber über weite Strecken an ihm vorbei.
Edgar Salli 4 Notenpunkte (4-, numerisch: 4.33)
Musste den Kerk-Ersatz geben, rochierte aber auch mit Teuchert die Seiten, insgesamt wenig Effektives. Ohne Fehlpass, aber auch ohne Zielstrebigkeit in den Abspielen.
Mikael Ishak 2 Notenpunkte (5, numerisch: 5.00)
Ein Kopfball früh im Spiel, danach bleib es ruhig um den Schweden. Hing vorne in der Luft, kam in 66 Minuten nur 12-mal an den Ball
Patrick Kammerbauer Note -
Sollte eigentlich eine Pause erhalten, musste dann aber nach 66 Minuten doch ran. Leistete sich den fatalen Ballverlust vor dem 2:0, sonst aber ordentlich.
Rurik Gislason Note -
Ging nach 66 Minuten in die Sturmspitze. Hatte in den 24 Minuten fast so viele Ballkontakte wie Ishak, den er ersetzte und leistete sich keinen Fehlpass. Dennoch gänzlich ineffektiv, weil ohne Zug zum Tor.
Ewerton José Almeida Santos Note -
Zum zweiten Mal eingewechselt, zum zweiten Mal als Offensivkraft, zum zweiten Mal fällt dann ein Tor. Ob es da allerdings eine Kausalität gibt, darf anzweifelt werden.

108 Gedanken zu „Analyse: Verdient verloren #AUEFCN #FCN

  • Wie immer von Flo Zenger eine sehr lesenswerte Analyse – auch wegen der konstruktiven Kritik am Spielsystem. Aber: Ist es gerecht, Ishak per Note 5 dafür abzustrafen, dass er zu wenig angespielt wird? Zrelak erging es gegen Union nicht anders. Da sind die Außenstürmer als Flankengeber gefragt.

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  • Ich hoffe bis Donnerstag wird ein guter Kerk Ersatz vorgestellt. Vor Ishak, Gislasson und Salli wird leider keiner Defensivreihe bang. Wenn der Gegner es (wie Aue) schafft unsere Goalgetter Möhwald und Behrens aus dem Spiel zu nehmen, ist der Club viel zu harmlos. Teuchert hat Potential, ist aber häufig zu egoistisch.

    Hoffentlich macht die Taktik der Auer nicht Schule gegen das „System Köllner“, das war schon deutlich gestern und deshalb auch recht schmerzhaft.

    Ich wünsche allen mitlesenden Forentrainern, Grantlern, Optimisten, and those inbetween Frohe Weihnachten, äähhh, eine erholsame Länderspielpause!

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  • Stimme Florian in den Beurteilungen weitgehend zu, wenngleich ich Behrens einen bis zwei Punkte besser empfunden habe.
    Kirsche hatte ein paar gute bis sehr gute Paraden, das stimmt schon. Trotzdem hatte er auch deftige Wackler, die ihrerseits unmittelbar dazu führten, schwerere Bälle halten zu müssen. Und die Dinger, die er hält, sind in meinen Augen diejenigen, die ein Torhüter auch tatsächlich halten sollte, denn dafür ist er ja da. Für mich kriegt er nen Punkt weniger.
    Dass Köllner Kammerbauer wegen Überspieltseins erstmal draußen lässt, kann ich nachvollziehen. Vor dem 0:2 hätte der Junge den Ball abspielen können.
    Dass man nicht in der Lage ist, einem an diesem Tag etwa gleichwertigen Gegner taktisch beizukommen, hat mich ein wenig überrascht. Allerdings war die Entdeckung der Langsamkeit (bis auf Löwens Geistesblitze) mindestens genauso überraschend.
    Petrak verlangsamt das Spiel ungemein, was hinzunehmen wäre, wenn er hinten alles abräumen würde. Tut er aber nicht. Und wenn dann auch noch Margreitter einen wackeligen Tag erwischt sowie Mittelfeld und Sturm taktisch übervorteilt werden, dann sieht’s halt düster aus.
    Insgesamt war es eine Präsentation dafür, dem eifrigen und um Schuldenabbau bemühten Herrn Meeske zu zeigen, dass an der Verpflichtung eines sofort funktionierenden Offensivakteurs scheinbar kein Weg vorbeiführt (außer man kann es finanziell nicht stemmen).
    Oder man findet sich damit ab, auch diese Spielzeit nur punktuell herauszuragen, sich ansonsten aber ob der Kaderqualität in der Offensive doch eher wieder im Mittelmaß einzurichten.

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  • Sehr schöne Analyse.

    Man muss hier aber auch die Frage stellen, nachdem man das Auer System kennt (bzw kennen sollte) und um deren offensive Spielgestaltung weiss (wissen sollte), ob es da richtig ist den defensiven Alibi-Spielern Teuchert und Salli die Rücksicherung/Unterstützung der AV zu überlassen, Teuchert macht da vllt noch einen Tick mehr als Salli, aber sie sind kein Ersatz für einen Kerk der Leibold über die volle Spiellänge von Grundlinie zu Grundlinie unterstützt. Zrelak der ja auch schon LV gespielt hat wäre hier wohl die bessere Alternative gewesen, verstehe eh nicht warum dieser hier völlig ignoriert wurde. Auch von Ishak bin ich sehr enttäuscht, wenn er vorne schon dermaßen in der Luft hängt kann er wenigstens hinten öfter mit aushelfen aber er bindet sich da überhaupt nicht ins Spiel mit ein.

    Wir brauchen für beide Aussenpositionen dringend Verstärkung die sich abgesehn von der defensiven Arbeit auch mal als Passstation anbieten, auch hier ist Teuchert, Salli den einen oder anderen Schritt voraus, bei zweiterem hat man eher den Eindruck er versteckt sich lieber und wartet auf ein zuspiel um ihn einzusetzen, das einzige wo Teuchert deutlich abfällt ist die Körpersprache, da vermittelt er zu früh/schnell den Eindruck der Kapitulation…sollte Köllner an seinem 4-1-4-1 festhalten wollen, wird man sich ohne 2 Aussenbahnspieler nicht oben in der Tabelle halten können.

    Bisher hatte ich auch den Eindruck das man mit den stärksten Attributen eine Tobias Werner nicht viel anfangen könne in unserer Mannschaft, gerade weil sie immer den Eindruck erweckt hatte als ließe sie sich niemals niederringen, aber es war genau diese Art Spielertyp die unser gestern gefehlt hat.

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  • Von aussen gesehen wirkte das gestern auf mich als wollte man mit einer gewissen lässigkeit und ohne großen biss die drei punkte in aue mitnehmen. Das fand ich schon sehr seltsam und hat mich enttäuscht. Die abstände zu Gegenspielern waren viel zu groß. Fast alle zweiten bälle bei angriffen von aue gingen wieder zum Gegner. Aue hat schon auch gut gespielt wir haben es ihnen aber auch zu einfach gemacht, da wir zu lasch verteidigt haben. Ich wünsche mir löwen (oder ewerton) wieder in die IV. Petrak ist mir eine zu große wundertüte.
    Nach 5 Pflichtspielen und der Verletzung von kerki sieht man dass unser Hauptproblem aber im sturm liegt. Ishak hatte jetzt schon sehr viele chancen –
    heraus kam wenig. Bei zrelak, rune und salli ist es nicht viel anders. Einzig teuchert hat schon getroffen, ist aber extrem schwankend in seinen Leistungen. Zrelak würde ich gerne mal auf dem flügel sehen – vielleicht probiert das MK in den kommenden testspielen mal aus. Salli kann es viel besser. Schade dass er es nicht zeigt, zumal er die ganze Vorbereitung mitgemacht hat. Ich hoffe sehr dass AB im sturm nochmal nachlegt.

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    • Dieser Analyse stimme ich voll zu. Besser kann man die Situation nicht beschreiben. Wir haben eine gute Mannschaft mit ein paar Schwächen, die man beheben kann – zum Teil auch durch einen baldigen Neuzugang. Ishak hatte schon zu viele Chancen und gehört auf dir Bank. Zur Zeit ist Teuchert die einzige passable Option auf der 9. Ich hoffe auf eine Reaktion von MK, AB und der Mannschaft. Das nächste Mal muss auch die Einstellung wieder stimmen!

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  • Tolle Analyse. Die Innenverteidiger kamen dabei m.E. noch gut weg. Neben den Problemen im Spielaufbau haben wir insgesamt viele einfache Fehler gemacht. „Fahrig“ beschreibt es gut. Einfach unkonzentriert und vermeintlich mit dem Kopf nicht dabei. Für mich stellt sich im Übrigendie Frage, ob nicht auch Petrak ein Transferkandidat ist. Sein Gehalt stammt aus der Bader-Ära, die 6 ist gut besetzt und als IV hilft er ins gerade nicht bzw. ist er da wohl auch unzufrieden.

    Dennoch: mein Fazit nach den ersten Spielen ist, dass wir deutlich stabiler sind als letzte Saison: kompakter und auch spielerisch gefällig. V.a. Löwen, Kammerbauer und Behrens (Kerk natürlich auch) begeistern mich. Dennoch war es doch wirklich allen klar, dass wir offensiv Probleme bekommen. Bis auf Teuchert, haben wir hier aktuell keine ernsthaften Optionen. Zrelak muss man einfach Zeit zum Aklimatisieren zugestehen. Und das weder Ishak, noch Salli und Gislasson mehr als dürftige Jokerrollen einnehmen, muss doch allen, die auch nur halbwegs realistisch rangehen, klar gewesen sein – sicher auch den Verantwortlichen. Insofern gehe ich davon aus, dass noch 2 Neuzugänge kommen. Es war Zeit genug zu sichten und Sondierungsgespräche zu führen, zumal man sich mit weiteren potenziellen Abgängen frühzeitig befassen musste. Sollte zumindest einer dieser Neutugänge einschlagen, Ewerton wie letzte Saison performen und Erras wiederkommen, wird das eine gute Saison.

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    • Petrak hat noch bis 2018 Vertrag, müsste also schnell gehen wenn er noch was einbringen soll 😉 sein Gehalt ist auch schon nach unten hin angeglichen worden, wird aber wohl trotzdem noch einer der Topverdiener sein

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  • Puh. 1:3 in Aue verloren.

    Wenn wir jetzt mal die rot-schwarze Club-Brille ablegen, was ist in dieser Saison bisher aus Club-Sicht passiert?
    Wir haben
    3:0 deutlich gewonnen gegen eine Mannschaft, die in den Augen vieler Beobachter zu den Abstiegskandidaten zählen wird;
    1:0 gewonnen bei einem Aufsteiger durch einen späten Treffer;
    2:1 gewonnen im Pokal bei einem Aufsteiger und dabei am Ende ganz schön gezittert;
    2:2 gespielt durch ein Last-Minute-Tor gegen eine der für viele Beobachter besseren Mannschaften der Liga;
    1:3 verloren gegen eine Mannschaft, die schlecht in die Saison gestartet war und schon einen Trainer entlassen hat.

    Neutral gesehen wirkt das auf dem Papier nicht ganz so euphorisch, wie man insgeheim vielleicht glauben und hoffen mag. Ich will jetzt nicht gleich wieder alles schwarz malen und möchte auch nicht, dass manche Leser gleich wieder Schnappatmung bekommen, aber … nun ja … puuuh…

    Auch der direkte Vergleich der exakt gleichen Spiele gegenüber der letzten Saison (Heimsieg gegen Union Berlin, Auswärtssieg in Aue) stimmt nachdenklich.

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    • Sehr widersprüchlich das ganze. Erst die kickermeldung :
      „heute, 18:23 Uhr
      Werner: Kontakte nach Nürnberg, kein Wechsel
      VfB StuttgartVfB Stuttgart1. FC Nürnberg1. FC Nürnberg
      To. Werner
      Stuttgarts Offensivspieler Tobias Werner wechselt nicht nach Nürnberg. Die Kontakte zum Zweitligisten, der sich mit dem früheren Augsburger beschäftigt hat, führten ins Nichts. Der Flügelmann, der sich ein Engagement beim ambitionierten Klub von der Noris durchaus hat vorstellen können, bleibt erst einmal beim VfB.“

      Und jetzt die Bild:
      „Werner wird der neue Kerk“

      m.bild.de/sport…obile.html

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  • Stimmt, wenn man sieht, wieviele Mannschaften nun wieder vor dem CLUB in der Tabelle stehen, sieht man, dass man sich durch die ersten knappen Siege hat blenden lassen.
    Und ich denke auch die Spieler. Sie scheinen die Aufgabe etwas auf die leichte Schulter genommen zu haben. Oder waren sie alle so platt vom Training?

    Ansonsten kann ich empfehlen, dass sie sich das Spiel vom BVB als Anschauungsunterricht die kommenden Wochen anschauen sollten und auch mal wieder das schnelle Umschalten in die Spitze trainieren sollten. Da kam recht wenig. Auch die Präzision, die ich noch in den letzten Spielen gesehen habe, war nicht mehr da.
    Mehr Zielstrebikeit und Zug zum Tor gepaart mit schnellem One-Touch-Fußball sollte nach vorne helfen. Ich weiß, dass die Mannschaft es auch könnte.
    Jetzt haben sie etwas Zeit zum Einüben

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    • Ahja !? Und was genau hätte uns das Umschaltspiel am Samstag gegen die 10 Maurergesellen und einem Polier gebracht ?
      Vielleicht hätte man den Sportplatz um 20 Meter verlängern oder ein Teil der Baustelle mit abstreuen können, dann hätte es bestimmt Platz zum Umschalten gegeben. 😉

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  • Zitat: „Ansonsten kann ich empfehlen, dass sie sich das Spiel vom BVB als Anschauungsunterricht die kommenden Wochen anschauen sollten und auch mal wieder das schnelle Umschalten in die Spitze trainieren sollten. “

    Umschaltspiel in die Spitze mit 0 Tore Stürmer Ishak? …mal sachlich betrachtet er hat glaube ich, seit Februar ist er da, nicht ein einziges Pflichtspieltor erzielt. Das muß man auch erstmal schaffen bei den Einsatzzeiten.

    Wir sind eben vorne zu harmlos, Cedric hätte schon die Qualität ist aber einfach mental nicht stabil genug.

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    • Wenn er die gleiche Einsatzzeit wie Michael bekommt wird Teuchert überzeugen. Der Junge braucht Spielzeit in der Sturmspitze.

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      • Dazu tendiere ich in der gegenwärtigen Situation auch. Man darf ja nicht vergessen er ist immer noch ein sehr junger Spieler und mich würde seine Entwicklung interessieren, wenn er mal 10 Spiele oder mehr eine gefühlte Stammplatzgarantie hat also ein absolutes Vertrauen vom Trainer, auch wenn mal schlechtere Startelfspiele darunter sind,. So ein Vertrauen hat er meiner Erinnerung nach als Profi noch nie bislang. Junge Menschen wachsen an Aufgaben und er ist unser einziger Stürmer der auch schon richtig coole Buden gemacht hat, als er weiß zumindest wie es geht.

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  • Passt natürlich nicht in die Noten-Rubrik, aber das das Thema mich doch rätseln lässt, hoffe ich hier auf Aufklärung durch gut unterrichtete Kreise ;)…

    Am letzten Spieltag gab es konzertierte Proteste vieler Ultra-Gruppen gegen den DFB. Auch und vor allem wegen der völlig ausgeuferten Kommerzialisierung inklusive unerträglich zerstückelter Spieltage und Wandel in eine Investorenliga. Nicht dass die Fußballmafia nicht sehr wohl kritisch betrachtet werden kann. Aber ist die Verantwortliche für diese Fehlentwicklung (was den Ligabetrieb betrifft) nicht die Deutsche Fußball Liga?

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    • Interessanter Aspekt. Ich war am letzten Wochenende bei der Infoveranstaltung der UN94. War sehr interessant zu hören, wie das alles lief in Dresden. Beeindruckt hat mich der Scharfsinn und Cleverness mit der die Probleme des modernen Fußballs kommentiert und angegangen wurden/werden. Hatte im Nachgang auch gute persönlich Gespräche. Genau Deine Frage habe ich auch gestellt. Geht um mehr als Ligabetrieb, z. B. Sportgerichtsbarkeiten und deren willkürliche Urteil in Bezug auf Strafmaß. Außerdem arbeiten DFB und DFL eng zusammen. Der Auftritt von Herrn Koch soll ja sehr arrogant gewesen sein. Alles in allem begrüße ich die Aktionen an denen sich 60 Kurven beteiligen. Passiert nix haben wir bald Eishockey Verhältnisse. UN informiert sehr umfassend über den Spieltagsflyer, habe vorgeschlagen dass der online gestellt wird. So wären auch andere Glubberer die nicht in 7-11 stehen informiert.

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  • Ich verstehe nicht ganz, warum Ishak hier sooo negativ gesehen wird und Teuchert sooo positiv. Natürlich die nackten Zahlen zeigen eine deutlich höhere Torgefahr bei Teuchert, aber wenn ich mir ansehe wie oft Teuchert stehen bleibt, statt nachzusetzen, wie oft er den kopf hängen lässt, dann habe ich damit ein Problem.

    Ja spielt wohl nicht auf seiner Lieblingsposition, aber das durfte Schweinsteiger auch nicht, als er in die erste Mannschaft kam, oder andere Spieler. Ist ja ähnlich wie bei Petrak, der sogar in der Vorbereitung gute Spiele in der IV macht und jetzt hat er die Chance auf einen Platz und man hat wieder das Gefühl, eigentlich will er gar nicht spielen, wenn er dort eingesetzt wird.

    Natürlich hatten wir bei Aue auch Pech, Trainerwechsel, der neue stellt auf das alte System um, damit hat man im ersten Spiel Glück und gewinnt einen Punkt, die Sicherheit ist zurück, das Teamgefühl ist zurück, dann daheim gegen einen vermeintlich Großen, da gibt jeder Gas.

    Klar haben wir es den Auern dann auch leicht gemacht, zuwenig Konsequenz, zu wenig Aggresivität nd auch die Geschwindigkeit hat aus meiner Sicht heute gefehlt. Natürlich ist das kein Beinbruch und man hat es auch erwarten können, für die Stimmug wäre es halt schön gewesen mit 10 Punkten, oder zumindest ungeschlagen in die Länderspielpause zu gehen.

    Andererseits ist jetzt vielleicht wieder jedem Spieler klar, dass die Mannschaft noch viel Lernen und Arbeiten muss. Vielleicht hilft das Köllner im Training in den nächsten Tagen?

    Was man in Aue aber auch wieder gesehen hat, es fehlt an Präzision im Aufbauspiel, wir schaffen es immer noch zu selten sauber von hinten raus einen Spielzug aufzubauen, der dann mit einer echten Chance endet. Gegen Aue waren es auch wieder eher lange Bälle von Löwen, die Gefahr gebracht haben.

    Aus meiner Sicht stimmen die Laufwege und Automatismen beim Spiel in die Spitze, in den Strafraum noch nicht. Ich hoffe, dass Köllner hier den Schwerpunkt im Training setzt.

    Ich bin auch noch nicht ganz sicher ob Teuchert wirklich ein 9er ist. Ich habe immer wieder den Eindruck, dass er es nicht mag, wenn ihm ein Spieler auf den Füssen steht, vielleicht könnte man Teuchert hinter Ishak stellen, die dann bei eigenem Ballbesitz eine Doppelspitze bilden sich nd sich immer wieder bei der Defensivarbeit abwechseln. Andererseits müssten dannMöhwald und Behrens eher nach außen, damit würde die Passpräzision in der Mitte leiden. Alles nicht so einfach, gut dass Köllner die Entscheidungen treffen muss und nicht ich.😉⚽️

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    • Gemessen an der Torgefahr hätte mehr Cedric den Stammplatz verdient und Ishak bekommt dann Spielzeit wenn es paßt und nicht umgekehrt. War im übrigen auch meine Meinung vor der Saison als die meisten für Ishak gevoted haben. Schön wenn man Meinungen durchhalten kann und nicht jeden Tag wieder eine völlig Gegenteilige hat. Irgendwann wird sogar Ishak treffen das würde sogar Hausmeister Nullinger bei soviel Einsatzzeit wie bislang, aber ein Torjäger wird er nie mehr. Vielleicht sieht Köllner es anders und bewertet Defensivsrbeit höher aber für mich bleibt die Hauptaufgabe eines zentralen Stürmers einfach ab und zu ein Tor zu schießen

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      Antwort
      • Teuchert wäre mMn im 4-1-4-1 als Stürmer in vorderster Linie verschenkt, sein Tempo könnte er quasi nie ausspielen (da würde es ihm ähnlich gehen wie einst Sylvestr), er müsste viel mehr die direkten Zweikämpfe mit den Innenverteidigern suchen, müsste sich viel mehr aufreiben, alles nicht unbedingt sein Spiel. So wie das ganze 4-1-4-1 nicht unbedingt auf Stürmertore ausgelegt ist, dass Möhwald und Behrens unsere besten Torschützen sind, ist nicht Zufall, sondern „by design“, das ist der Raum, in dem die Zuspiele eigentlich sollen. Das heißt jetzt nicht, dass man Ishak/Zrelak da die Absolution erteilen kann, etwas mehr muss da in Sachen Abschlüsse und Eingebundenheit (Ishak hatte, s.o., in 66 Minuten circa so viele Ballkontakte wie Gislason in 24 und Gislason war nun wahrlich keine Offenbarung) schon kommen.

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        Antwort
        • „Teuchert wäre mMn im 4-1-4-1 als Stürmer in vorderster Linie verschenkt, sein Tempo könnte er quasi nie ausspielen (da würde es ihm ähnlich gehen wie einst Sylvestr), er müsste viel mehr die direkten Zweikämpfe mit den Innenverteidigern suchen, müsste sich viel mehr aufreiben, alles nicht unbedingt sein Spiel.“

          Aber könnte Teuchert nicht bei Angriff des Gegeners an der Mittellinie lauern und eine Option für ein schnelles Umschaltspiel sein, bei langsamerem Spielaufbau aus der eigenen Abwehr sich aber etwas zurückfallen lassen, sozusagen zur falschen 9 werden und dann wäre Ishak ganz vorn als Zielspieler, der dann wieder Bälle auf Teuchert zurücklegen könnte.

          Das wäre für mich so ein klein wenig eine Neuauflage von Schroth und Mintal, aber vielleicht sollte man nicht so sehr an Vergangenes denken ;-).

          Zu einem 4-1-4-1 passt das natürlich nicht und damit haben wir natürlich wieder das problem wohin mit Behrens und/oder Möhwald?

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          Antwort
    • Warum sooo negativ? Weil ein Mittelstürmer, der nach Monaten immer noch eine Bilanz von 0 Toren hat, negativ gesehen werden muss. Daneben hält er die Bälle nicht wie ein Ciric oder legt sie clever ab, wie ein Schroth. Er bemüht sich durchaus und ackert, was unter dem Strich jedoch zu wenig ist. Teuchert hat dagegen einen klaren Zug zum Tor, ist deutlich schneller, kann 1 gegen 1 und schließt so auch häufiger ab. Er muss natürlich noch Einiges lernen und auch wieder in Bestform kommen. Das wird er am ehesten in der Sturmspitze. Ishak kann jedoch für ihn kein Maßstab sein.

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      Antwort
    • Finde eine Leihe eines erfahrenen Spielers bis Kerk wieder fit ist (was ja durchaus bis Saisonende dauern kann, bei schlechtem Heilungsverlauf) eigentlich die sinnvollere Lösung als jetzt einen jungen Spieler zu holen, der dann ins zweite Glied zurückrutschen würde und länger als über die Saison hinaus da ist. Werner halte ich wegen der recht langen Verletzungshistorie der letzten beiden Spielzeiten für gewagt, aber an sich rein von den Fähigkeiten her durchaus für keine schlechte Wahl.

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      • Kommt auch auf die Saison-Zielsetzung an. Geht es nur um die Entwicklung einer Mannschaft mit Zukunft, ist eine Leihe des immer vorbildliche rackernden Teamplayers Tobias Werner eine nachvollziehbare Wahl. Auch, weil er den viele jungen Spielern als Mentalitätsvorbild dienen würde.

        Hat die Club-Führung aber doch den Aufstieg ernsthaft im Auge, darf man mit einem Kerk-Ersatz den Kader nicht schwächen, man muss das vorhandene Kerk-Niveau zumindest halten. Bei den finanziellen Club-Verhältnissen sicher keine leichte Aufgabe. Aber ob Tobi Werner mit der Vorgeschichte von 2 Verletzungsjahren, quasi aussortiert beim gewiss nicht außergewöhnlich hochklassig besetzten VfB-Kader der richtige Mann ist? Erreicht er, frei von Ausfällen, seine Klasse von vor 3 Jahren, wäre er ein Top-Transfer. Die Wahrscheinlichkeit hierfür schätze ich jedoch als gering ein.

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        • Dass Kerk nicht 1:1 zu ersetzen ist, ist im Verein wahrscheinlich jedem klar. Daher wäre Werner evtl. auch kein LM im 4-1-4-1, sondern etwas weiter vorne und Richtung Spitze eingerückt, also eher ein LS in einem 4-3-3 (mit Teuchert/Salli auf der rechten Seite und Ishak/Teuchert zentral) oder aber man stellt ganz um, stellt Werner als einen der OM in ein 3-5-2 oder 3-6-1 oder sogar im 3-5-2 sogar als eine der Spitzen. Im Köllner’schen 4-1-4-1 Werner einfach auf die Kerk-Position zu stellen, fänd ich gewagt, nicht unbedingt defensiv, aber offensiv.

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  • Ich bin dafür einen Offensivspieler fest zu verpflichten und wenn es machbar ist gegen eine Leihe falls doch nur eine Leihe mit Kaufoption. Auch wenn Kerk wieder genesen ist, er bleibt ein verletzungsanfälliger Spieler, er kam ja schon mit angeschlagener Achillessehne, Rückschläge etc. Ich finde nicht man kann nur mal einen Standby Profi ausleihen buchen der sofort greift und dann wieder gehen kann. Das ist unrealistisch.

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      • So wie bei Djakpa ? Ja das hat ganz gut funktioniert. Trotzdem habe ich leichte Bedenken wenn man sich die Anzahl der Ü30-Spieler in Köllners Startelf anschaut. Ich geh mal davon aus, dass Bornemann und Köllner über diese Verpflichtung gesprochen haben.

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          • Tatsächlich zahlt der VFB (laut Bornemann in den nn) auch noch einen Teil des Gehalts von Werner. Dann habe ich aber auch gar nichts gegen dessen Verpflichtung für eine Saison. 😉

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  • Pingback:KW 34/2017 | beGLUBBt

  • Jetzt kehr ich einfach mal den Super-Optimisten raus.
    Der VfB hat zu Beginn der letzten Saison mit 5:0 in Dresden verloren. Vielleicht war das für die Psyche der Schwaben der rechte Fingerzeig.
    Ich will damit sagen, dass wir im Grunde einen wirklich guten Kader haben und es ob der Ausgeglichenheit
    in der Liga es sich wirklich so darstellt, dass fast Jeder gegen Jeden gewinnen kann – vorausgesetzt, die Mannschaft ruft in jedem Spiel alles ab.
    Aber ganz ehrlich, das sagt sich alles so leicht.
    Wir sind jetzt echt gut aus den Startlöchern gekommen und wir Fans hatten uns natürlich erhofft, dass es
    so weitergeht, deshalb bin ich mir sicher, dass das Gros von uns, die Situation richtig einschätzt und weiß,
    dass derartige Auftritte wie jetzt in Aue einfach passieren.
    Solche Spiele gehören auch zu einem Reifungsprozess dazu und ich gestehe dem Team auch wie jetzt
    in Aue einfach einen schwächeren Auftritt einfach einmal zu.
    Wichtig ist nur, dass daraus die richtigen Schlüsse bei Mannschaft und Trainer gezogen werden.
    Wenn dies eintreffen sollte, ist mir vor den nächsten Spielen nicht Bange.

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    • Nein mit Aue ist jetzt nichts schlimmes passiert ausser das erste Spiel der laufenden Runde zu verlieren, aber hätte es ausgerechnet Aue sein müssen..aber gut. Das Problem ist doch, daß Mittelfeld und Verteidigung den schwächelnden Sturm mit rausgerissen haben in den ersten Spielen, aber das wird nicht auf Dauer funktionieren. Wir haben ein ziemlich massives offensives Problem. Von Ishak sorry habe ich noch nie was gehalten, ja er arbeitet für die Mannschaft, aber das ist nicht die Hauptaufgabe des zentralen Stürmers, von Zrelak habe ich bislang noch gar nichts gesehen, wird schon hoffentlich nicht so lange dauern wie bei Ishak.
      Dazu kommt fatalerweise, daß auch die Außenbahnen noch nicht funktionieren vor allem nach dem Kerk Ausfall. Die Außenbahnen sind ganz enorm wichtig um tief stehende Gegner auszuspielen, auf die man in der 2. Liga häufig trifft.
      Ausser Kerk war da bislang auch nichts. Wenn wir da in dem Transferfenster nicht noch jemanden finden, der keine 7 Monate Anlaufzeit wie Ishak braucht sondern schnell Fuß fasst, wird das ein erhebliches Problem diese Saison. Auch an Gislason glaube ich nicht mehr, der auf dem Golfplatz man verzeihe mir das, eine bessere Figur als auf dem Fußballplatz macht, habe ihn schon spielen sehen, seine Schläge aus dem Sandbunker (Pro Niveau) sind viel besser als das, was er auf dem Fußballplatz umsetzt.
      Problemfeld Offensive man kann das meines Erachtens nur durch einen erfolgreichen! Transfer auffangen. An Cedric glaube ich, wenn man ihm das Vertrauen gibt, das ein junger Spieler braucht. Er braucht noch Führung aber auch Vertrauen. Er allein wird aber nicht ausreichen.

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  • Die Gesetze der Branche hätten damit auch in Fürth zugeschlagen.

    Werner ist m.E. ein vernünftiger Transfer, bei dem die mögliche „upside“ deutlich größer ist als die mögliche „downside“.

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  • Dieses Teuchert-Tor gegen Union war beispielsweise Weltklasse. Den hätte nicht jeder so getroffen.
    Da Bua is koa Depp, der ko scho wos!
    Dem würde ich weiter Chancen geben. Und wenn die Schnittstelle zwischen Mittelfeld und Sturm noch besser funktioniert, bekommt er auch weiter Chancen.
    Die vergebenen Hochkaräter gegen Aue ärgern Teuchi selbst mit Sicherheit am meisten.
    Für Ishak tut es mir wahnsinnig Leid, dass er so viel ackert und nichts bei rauskommt. Das nagt mit Sicherheit an Ihm.
    Ich möchte nicht in der Haut von MK stecken:
    1) Lasse ich Ihn spielen und er trifft weiterhin nicht, wird die Entscheidung Ihn spielen zu lassen schwer zu vertreten sein.
    2) Lasse ich Ihn nicht spielen, spürt er kein Vertrauen.
    Schwirig, schwierig….
    Vielleicht ist Werner wirklich ein guter Spieler und eine gute Persönlichkeit imSturm mehr zu bewirken.

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    • Bobfried bzgl. Teuchert:

      zu 1) Warum? bei Ishak kann man die Entscheidung seit 7 Monaten vertreten, daß er kein (Pflichtspiel) Tor schießt.

      2) ..Teuchert nicht spielen zu lassen, solange er fit ist, ist keine Option (die Sinn macht)..

      folglich nehme ich die 3. Option 🙂

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      • 2) War auch auf Ishak bezogen.

        Teuchert würde ich auch weiter spielen lassen. Nur so kann er sich auch eine bessere Übersicht antrainieren.

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  • Werner? Ich glaube, ich bekomm an Koller, im wahrsten Sinn des Wortes.
    Ich dachte, wir hatten ein Schattenteam für weitere Wechsel und da war ernsthaft Werner ein Teil davon?
    Der Wechsel kann mich jetzt nur positiv überraschen.

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    • @ Herbergerbert

      Du könntest das Forum ja auch einmal überraschen. Beispielsweis mit einem optimistischen Beitrag.

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  • Herzlich willkommen beim Glubb T. Werner. Ein ehrlicher Arbeiter, unsere neue Machine. Gebt ihm doch erst mal die Chance.

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    • Normalerweise bin ich bei solchen Verplfichtungen von „Altstars“ ziemlich skeptisch. Laut Pressebericht hat Werner die gesamte Vorbereitung beim VfB mitgemacht und sollte dementsprechend fit sein. Ich denke das ist Grundvorraussetzung, dass er sofort spielen kann. Natürlich ein Transfer mit Risiko, da Werner selbst häufig verletzt ist und lange ohne Spielpraxis. Wenn alles klappt und er gesund bleibt, haben wir aber einen Kämpfer im Kader der die Lücke von Kerk bis zu seiner Genesung auf seine Art füllen kann. Und das finanzielle Risiko ist aufgrund der Leihe natürlich gering. Also insgesamt finde ich das einen vernünftige Entscheidung.

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  • Karl M Herzog nutzt seine seit MB sehr guten Kontakte zum Club, um einen weiteren seiner Schützlinge unter zukriegen.
    Jetzt haben wir zu Leibold, Möhwald und Brecko seinen vierten Klienten angestellt.
    Sein letztes Tor schoß er 2015 im DFB Pokal gegen eine unterklassige Mannschaft. Wenn ein Spieler sonst nichts mehr vorweisen kann, bleibt halt „erfahren“ übrig.

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    • Leibold, Möhwald und Brecko sind wahrlich kein schlechtes Portfolio. Wenn sich Werner da nur „durchschnittlich“ einreiht ist er eine Verstärkung. Abgesehen davon, was spricht denn überhaupt dagegen, mehrfach mit dem selben Spielerberater zu arbeiten?!

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      • Absolut nichts. Das ist gängige Praxis in vielen Vereinen – v.a. bei den Clubs, die kein echtes eigenes Scouting haben. So ist der Club bisher ja auch sehr gut mit der Austria-Fraktion gefahren. Schwierig wird es immer nur dann, wenn gleich 2/3 des Kaders von einer Agentur sind, weil die dann Politik betreiben kann (siehe z.B. Rogon in der Vergangrnheit beim 1.FCK).

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    • Ich hoffe Du liegst dieses mal daneben, leider hat sich bei Alois deine Schwar(t)zmalerei doch sehr bewahrheitet.

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      • Da bin ich (ausnahmsweise) bei Herbert und eher skeptisch.
        Wenn der VfB einen Teil des Gehalts weiter zahlt, macht man mit einer Leihe bis Saisonende (wirtschaftlich) nicht viel falsch (s. Djakpa). Aber kann er die Kerk Lücke sportlich schließen? Seine Leistungs- und Verletzungsdaten sehen nicht rosig aus. Seine letzten Tore und Vorlagen liegen auch 2 Jahre zurück, eine lange Zeit im Profifussball.
        Warum seine „Arbeiter“ Attribute hier so hoch im Kurs stehen verstehe ich nicht. Ich dachte wir brauchen einen Flanken schlagenden bzw. torgefährlichen Außenstürmer? Ist ja nicht so als würde Gislason nicht „arbeiten“, es nutzt halt wenig, wenn nichts Zählbares dabei heraus kommt.

        Dann bleibt mir nur auf den Aufblüheffekt der Aussortierten zu hoffen (vgl. Margreitter & Burgstaller).

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        • Wer sagt denn, dass nichts zählbares rauskommt? Werner hat eine für einen Außenbahnspieler respektable Torquote, so etwa jedes 5. Spiel, und zwar sowohl in der ersten wie der zweiten Liga. Wenn er nur seine Leistung bringt, dann hilft er uns schon.

          Von mir ein „herzlich Willkommen!“

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          • auch von mir ein herzliches willkommen TW !
            denke er kann der mannschaft weiterhelfen mit seinem zug zum tor.
            toi, toi, toi !!!

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        • Die Tugenden eines ehrlichen Arbeiters sind: sich auf seine Aufgabe zu konzentrieren, in den Dienst der Mannschaft zu stellen, Teamplayer, konstant Leistung zu bringen und keine Starallüren zu zeigen. Alles trifft auf TW zu. Kerki schreibt ja auch, dass er ein guter Typ ist.

          Wenn er jetzt noch schnell ist, mit dem Ball umgehen kann, Ruhe und Erfahrung ausstrahlt, dann wird das passen. TW ist aus meiner Sicht eine klare Verstärkung und passt ins Mannschaftsgefüge.

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  • Ich spinn jetzt mal rum und wünsche mir in der verbleibenden Transferphase noch eine Leihe von Holtmann für die andere Außenbahn, da wir eine kurzfrostig funktionierende Sturmspitze wohl kaum am Markt bekommen. Dann schießen wir zwar auch keine 3 Tore pro Spiel, pressen jedoch den Gegner hinten rein und gewinnen die Spiele eben wie andere Aufsteiger 1:0.

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  • Off-Topic: die BILD schreibt „Stepinski nach Italien“ (Verona, Brescia). Bekommen wir da noch einmal einen Anteil an der Ablöse?

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    • Und ich hatte ihn schon bei den punktlosen Nachbarn erwartet. In der SZ stand, er wäre dort beim Aufeinandertreffen der beiden bis dahin Sieglosen auf der Tribüne gesessen.

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  • Aycicek nach Fürth. Bin gespannt wie er sich dort und Werner sich beim FCN machen wird.

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    • …und Sam nach Bochum. Lauter spannende Namen! Bin mal gespannt, ob Holtmann noch irgendwo auftaucht.

      Bei uns allerdings passiert lt BLÖD nichts mehr, sie haben angeblich nachgefragt. Schade bzgl. eines spannenden Zugangs, aber dafür um so besser, dass die Jungs erst mal zusammenbleiben. Jetzt müssen nur noch die offenen Verträge verlängert werden!

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      • Zum Glück geht der Krug „Sam“ an uns vorbei. Für mich ist er der Marcel Ketelaer für Arme. Riesenpotenzial, das er allerdings das letzte Mal vor 5 Jahren abgerufen hat. Das hätte m.E. nicht gepasst.

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      • Wir müssen gar nicht enttäuscht sein Optimist. Bei uns gibt es auch spannende Namen wie Hofmann,Wallner,Engelhardt und Feil. Die werden halt nur nicht an dem gelben sensationstag von Sky gehandelt.
        Aber ich bin begeistert von Köllners eingeschlagenem Weg immer wieder die Jungen aus der U21 zu fördern und fordern.

        www.fcn.de/news/…windsbach/

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        • Ich bin gar nicht enttäuscht im Grunde. Werner ist wenigstens ein ehrlicher Arbeiter, der keinen Ärger macht und – sofern fit – auch seine Leistung bringt. Da muss man bei den schillernden Namen schon eher skeptisch sein. Nur haben wir halt 2 Spieler – einen richtigen und einen theoretischen Top-Mann – verloren und nur einen geholt.

          Aber Du hast natürlich recht, gerade Feil ließ zuletzt aufhorchen, da ist es vielleicht sogar gut, wenn ihm einer weniger vor der Nase sitzt. Und Köllners Weg ist für uns meiner Meinung nach die einzige Chance, wieder nach oben zu kommen. Weiter so!

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    • Aycicek nach Fädd, schade.
      Dann sind wir mal gespannt, wer mehr Wirkung zeigt: Wastl-Werner bei uns oder Levent bei Fädd.

      Immerhin kann sich Sararer auf Green freuen. Dem kann er alle Diskos und Mädels zeigen und dann anschließend einen superteueren Leihsportwagen gemeinsam versenken.
      Erst neulich eine Spielerrevolte und jetzt noch Green dazu: Da ist richtig Pfeffer in der Mannschaft.
      Eine tolle Karriere im Fußballlebenslauf: Bauern, HSV, Vfbäh und dann Fädd.

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      • Wie? Sechs positive Daumen? Hier sind eindeutig zuwenige Nämbercher-Aborigines unterwegs. Niemand kennt den Wastl!
        Wenn ich Greisen-Werner schreibe, wäre es wohl deutlicher geworden. 🙂
        Der Wastl ist östlich der Feuerwache Ost am Wöhrder See gelegen, schräg gegenüber vom Noricus, der Porst-Villa und vom Bauern 07.

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  • Ich jammer jetzt mal ein bisschen über den Abgang eines damals 17-jährigen Spielers namens Agyemang Diawusie, der vor zwei Jahren zu RB gewechselt ist und heute, mit 19, bei einem Testspiel von Braunschweig gegen den SV Wehen Wiesbaden dem Zweitligisten in der 1. Halbzeit als rechter Flügelspieler alleine bereits 3 Dinger eingeschenkt hat.

    Ich weiß, das hilft uns auch nicht weiter, aber es ist schon gut, dass wir mit Köllner einen Trainer haben und mit AB einen Sportvorstand, die unsere erste Mannschaft ganz bewusst durchlässig für den Nachwuchs gemacht haben. Da lassen sich in Zukunft Talente vielleicht ja doch etwas länger halten.

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    • Ja, das kann man nur hoffen. Allerdings werden von Projekten wie RBL den jungen Spielern mittlerweile solche Summen gezahlt, dass diese schon sehr charakterstark sein müssen, um sich für den Club zu entscheiden.

      Wo bleibt eigentlich der Aufschrei der Toten Hosen, gerne auch der Ärzte, KRAFTKLUB oder Swiss und die Andern? Motto ich würde nie zu RB Leipzig geh’n…

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    • Hat aber vor allem damit was zu tun, daß selbst in jungen Jahren bei zukünftigen Profis schon das Söldnertum überwiegt und wenig Identifikation mit dem Verein und so früh fast schon anerzogen wird, warum sollten sie dann als gestandene Profis anders sein.
      Das ist ja kein Problem das RB Leipzig verursacht, jeder Bundesligist weiß wie interessant junge heranwachsende Talente sind und hier die Wertschöpfungskette am größten ist selbst wenn es nur 1 von 20 schafft. Mal sehen inwieweit die „besonderen“ Talente hier in Nürnberg dem neuen Jugend Leistungszentrum weiter unten im Süden widerstehen können.

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      • Die jungen Spüieler sind halt wie die Jugendtrainer in den Leistungszentren, da ist man als junger Spieler nämlich genauso schnell wieder draußen, wenn man mal eine Saison schwächere Leistung bringt. Ich finde so Worte wie Söldner einfach nicht angebracht. Das Prinzip leben die Vereine und „Projekte“ wie Leipzig oder Hoppenheim sind da vielleicht nur etwas konsequenter, weil noch nicht so viele Seilschaften herrschen, doch genauso wie die Spieler. Und am Ende sind wir Fans doch keinen Deut besser, wie da manchmal ein Spieler angegangen wird, der nicht genau die Leistung bringt, die man sich versprochen hat, ist doch oft schlicht unmenschlich.

        Dann kommen immer so Argumente, wie das sind doch Profis und die verdienen einen Haufen Geld. Tja, wenn das so ist, dann verhalten sich die Spieler eben auch so. Dann nutzt man jede Option der eigenen Gehaltsoptimierung.

        Natürlich gibt es dann noch die Berater, die oft auch eher den eigenen Verdienst mehr im Auge haben als den des Klienten. Aber am Ende wollen es doch die Vereine und wir Fans auch nicht anders. Wenn ich mir die Achterbahnfahrt von Bulthuis bei uns anschaue, zuerst als kompletter Versager beschimpft, dann wurde er zum Idol „the machine“ und am Ende war er dann wieder auf dem Niveau, weg mit ihm. Das ganze in der Öffentlichkeit ausgebreitet, da wollte ich manchen von uns Fans mal sehen, wenn man das mit ihm machen würde.

        Btw. glaube ich nicht, dass die neue Bayern-Akademie eine echte Gefahr für unser NLZ ist, klar wenn einer richtig herausragt, dann holen die den, aber das war doch bis jetzt nicht anders, als das NLZ der Bayern noch an der Säbener Straße war. Dazu bewegen sich die Bayern doch mittlerweile auch im Jugendbereich in einer ganz anderen Flughöhe, die scouten doch kaum noch in der Region, die orientieren sich doch europaweit, wenn nicht weltweit.

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  • Für unsere Spüler sollte gelten: Vom Tellerwäscher beim Club zum Millionär, am besten durch den eigenen Antrieb mit einem verdienten Aufstieg am Ende.

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  • Das liegt in der Natur, daß so eine nagelneues Bayern Leistungszentrum auch seine Strahlkraft hat, was ja auch der Anspruch, Sinn und Zweck dieser Investition ist. Natürlich scoutet der FC Bayern in der Region UND international eben weltweit, das schließt ja die nähere Umgebung nicht aus. Versteh nicht wie man auf sowas kommt ein Ausnahme Talent möglicherweise wäre „zu nah“ 🙂

    Natürlich geht es um die 1a Talente, ob sie beim FCN bei ihrem Anspruch fündig werden, bleibt natürlich dahingestellt. Punkten kann der FCN eventuell durch mehr Durchlässigkeit zu den Profis, weil dieser Sprung bei den Bayern natürlich extrem groß ist.

    Das war auch nur ein naheliegendes Beispiel, daß RB Leipzig hier nicht den Markt mehr oder weniger abgrast wie alle anderen Bundesligisten es bei jungen Talenten auch tun.

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      • Geht gerade nicht, der ist in der 3. Liga bei Preußen Münster auf Platz 10. Das sieht dort also nicht nach einer Entlassung aus.
        Oder Möhlmann bleibt jetzt einfach daheim, hält kein Training mehr und geht am Spieltag mit seiner Frau Fahrradfahren oder Wandern und das eben solange, bis sich Hack mit der Münsteraner Vereinsführung geeinigt hat.
        Ist ja gerade in Mode gekommen: Streiken bis sich Verträge in Luft auflösen.

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  • Eine Ruhe hier, da wird mir fast unheimlich.
    Keine Freude darüber, dass weder Leibold noch Möhwald weggekauft wurden / gegangen sind?

    Ich bin gespannt, wie Köllner es schaffen wird, die vielen Defensivspieler im Kader bei der Stange zu halten. Mit (beispielsweise) Margreitter/Ewerton in der IV und Löwen auf der 6 sitzen nicht weniger als 5 Spieler auf der Bank bzw. Tribüne (Kammerbauer, Petrak, Jäger, Erras, Mühl).

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    • Ich habe diese Saison während eines Montagsspiels der 2.Liga noch nicht so gut geschlafen wie dieses Wochenende bei den Länderspielen.
      In der nächsten Länderspielpause sollte kein Synchronschwimm-Wettbewerb stattfinden, sonst könnte es Schwierigkeiten mit den Einschaltquoten geben.

      Ja Holzmichel, wir haben schon einen wirklich breiten Kader. Wobei ich nach dem letzten Auftritt Petrak nicht unbedingt weiter in der Startelf sehe.
      Aber der Köllners Michel wird schon wissen was er tut.

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    • Ich habe den Eindruck, dass Köllner die Taktik Richtung 3er Kette ändern will, damit wären dann Margreiter, Löwen und Ewerton hinten gesetzt, mit Mühl und Petrak hätten wir zwei Alternativen.

      Leibold und Valentini würden dann noch etwas offensiver spielen und könnten Ihre Offensivstärke besser einbringen. Tendenziell könnte das bei einem 3-4-3 zwei defensive Mittelfeldspieler auf einer Linie mit Leibold und Valentini bedeuten, dafür käme dann wahrscheinlich sogar ein Alushi neben Kammerbauer in Frage. Zumindest bis Erras wieder richtig fit ist.

      Allerdings wird es dann vorne ganz eng, Behrens und Möhwald wären wohl gesetzt, dann würden sich Werner, Teuchert, Ishak, Salli und Zrelak um den letzten Platz streiten.

      Man könnte vor der defensiven 3er Kette aber auch ein 5er Mittelfeld positionieren, mit Kammerbauer zentral hinten und Behrens, Möhwald zentral davor, Leibold und Valentini auf den Außen und einem 2er Sturm mit Werner und Teuchert, oder Teuchert und Ishak, oder Salli und Zrelak.

      Mit der 3er Kette bekommen wir dann eher ein Überangebot an offensiven Spielern 😉

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  • Mich würde interessieren ob Werner gegen St.Pauli schon Startelf Kandidat ist. Wie man an Ewerton und auch anderen sah überstürzt Köllner bei Neuzugängen in der Regel nichts. Aber vielleicht ist die Not in der Offensive doch größer

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    • Ich denke schon, da er zum einen die Vorbereitung beim VfB voll durchgezogen hat und wir zum anderen keine echten Alternativen haben, so dass sich das Risiko in Grenzen hält.

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    • …wer weiß, ob ihn Kö nicht nur für den Transfermarkt stark reden will. Wir haben auf der 6 keine großen Personalprobleme – insofern wüste ich nicht, warum wir unser Spiel mit Alushi freiwillig langsamer machen sollten.

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  • Köllner wird sich schon irgendwas dabei gedacht haben, er sieht Alushi schließlich jeden Tag im Training. Ich finde es gut wenn man sich durch Leistung immer wieder heranspielen kann auch mit dem Stempel eines bereits aussortierten. Ich kenne nicht alle Meldungen, aber von Startelf habe ich nichts gelesen, geht vielleicht nur um eine Option für den Kader, wenn man defensiver umstellt je nach Spielverlauf.

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    • Um auf Nummer sicher zu gehen, sind 4 Wochen Pause bei körperlich anstrengender Tätigkeit nicht unüblich. Gute Besserung Patrick!

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      • Der kicker geht wohl nicht von einer längeren Pause aus:
        „… steht Club-Coach Michael Köllner somit am Montagabend (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gegen den FC St. Pauli nicht zur Verfügung und wird wohl auch das Gastspiel in Duisburg am Samstag (16. September) verpassen.“

        Also gegen Bochum evtl. schon wieder an Bord?

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  • Blinddarm wird heutzutage endoskopisch gemacht, ansich eine Kleinigkeit von 20min der Eingriff. Glaube nicht daß er wochenlang ausfallen wird.

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  • Vielleicht gar nicht so schlecht damit auch eine gute Beziehung zu seinem (vorherigen) Arbeitgeber zu pflegen, falls es so kommt. Für mich ist es schnurz, ob die Ultras dagegen Stimmung machen, sie haben dem Verein schon oft genug geschadet. Allein mit den Geldstrafen hätte man einen neuen Pressesprecher jahrelang bezahlen können.

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    • Die Luana bekam wohl einfach ein sehr lukratives Angebot von einer anderen Firma.

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      • Und ich dachte schon, Du hättest sie geschwängert.

        Montag zur üblichen Zeit am üblichen Ort?

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        • @Flo:
          Ahso? Ich dachte, die hat jetzt eine steile Karriere hingelegt. Dann bis Montag.

          @Alex:
          Nix, bei mir mir geht doch eh nix mehr.
          Jawohl! Das erste Bier für den Hauptbahnhof bring ich mit, hab aber nur 3 dabei, weil der Tom in Fulda rumlümmelt!?

          Am Montag könnten wir wieder eine Siegschanx haben: Bei Pauli fehlen vier Spieler aus der ersten Mannschaft: Mit Sobiech und Hornschuh zwei Innenverteidiger, Buchtmann fehlt auf der Zehn, Miyaichi auf linksaußen und Bouhaddouz im Sturmzentrum. Leider kostet uns der beschissene Montagstermin wieder einige tausend Zuschauer. Leider spielen wir Montags abends halt immer Kacke.
          Ich tippe auf ein trostloses 0:0.

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          • Und am nächsten Morgen darf ich gleich weiter nach Köln zur demexco. Montage sind sch… Spieltage.

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          • Nee …nee …was ihr euch da immer wieder zusammen reimt. *kopfschüttel*
            Vielleicht wollte sie einfach nicht mit ihrem Bruder im gleichen Laden arbeiten.
            Sicher ist, dass die PK mit Luana hübscher war als sie mit der Bildnase jemals sein kann. 😉

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  • Hübscher hin oder her, ich fand ihre Stimme mit der leichten, eleganten fränkischen Timbrierung ganz großartig.

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  • Kiel, Duisburg und Aue zeigen mal wieder mehr als deutlich auf, dass man nicht eine einzige der diesjährigen Zweitligateams unterschätzten darf. Auch Lautern nicht, die hatten wir zum Glück am ersten Spieltag zu Gast, aber auch die werden nicht schwächer werden.

    Das sollte Warnschuss genug auch für das nächste Auswärtsspiel sein. Das wird ’ne echt harte Runde, wenn man oben dranbleiben will.

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  • Ja, so spannend kann eine Fußballiga sein, wenn eine gesunde Konkurrenz von Vereinen auf mehr oder minder finanzieller Augenhöhe existiert. Ich finde das toll.

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  • Ich denke auch in der 2.Liga kann definitiv jeder jeden schlagen, dennoch in der Bundesliga scheint es auch ausgeglichener zu werden, die anderen Vereine haben aufgeholt. Also mehr Spannung in Liga 1 und 2

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