Nürnberg trifft das Tor nicht. #fcnfcsp #fcn

St. Pauli schon. 0:1. So einfach ist Fußball auch für den Laien zu verstehen.

Für die Mannschaft tut es einen Leid, denn das redliche Bemühen reichte ebenso wenig wie eine ambitionierte Spielweise.

Dass dann noch einer der wenigen bisher torgefährlichen Spieler, Kevin Möhwald, bereits Mitte der ersten Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, will man gar nicht kommentieren.

40 Gedanken zu „Nürnberg trifft das Tor nicht. #fcnfcsp #fcn

  • Nach der Doppel-Latte war mir klar, dass wir noch ein Tor kassieren und das Spiel verlieren.

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  • Bitter daß wir vorne keine Torgefahr haben in der Box, aber ich verstehe zudem das Gegentor irgendwie nicht. Margereiter grätsch ins Leere, Kirschbaum grätscht ins Leere Tor … ?

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    • Ich denke nicht, dass man das Gegentor Kirschbaum ankreiden kann. Das hat Margreitter mit seinem Stellungsfehler und „Rückpass“ eingeleitet. Die Situation war ein Spiegelbild seiner bereits in Aue fahrigen Vorstellung.

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    • Das war nicht Margreitter mit der Grätsche sondern Löwen, weiss nicht von wo du das Spiel verfolgt hast aber im TV sah man recht gut das Löwen schlicht zu weit weg war und die Grätsche eher aus trotz kam bzw nach dem Motto: besser als es erst garnicht zu versuchen. Margreitter war in der Szene genug damit beschäftigt den Ball mustergültig für St.Pauli aufzulegen.

      Verstehe das da eh nicht, ein IV der in die Mitte klärt, das ist allererste Grundschule, wenn er die Rübe einfach weg hält kann man die Situation evtl noch kontrollieren, oder er stellt sich gleich vernünftig hin. ^^ hier sehe ich auch ein ganz kleinwenig Mitschuld bei Kirschbaum, allerdings müsste man dann wohl auch bessere Strafraumbeherrschung von ihm erwarten

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  • Wisst Ihr warum die Party heute in Nürnberg stattgefunden hat?

    Weil wir sturmfrei hatten.

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  • Das ist aber ein wortkager Kommentar. Fehlt die Zeit oder die Lust?
    Im Grunde kann ich es aber verstehen, was soll man dazu auch groß sagen?

    Viel mehr ärgern mich manche User-Kommentare. Da werden unkontrolliert irgendwelche Emotionen abgeladen. Ich bin hier aus der Vergangenheit ein anderes Niveau gewohnt. Schade, dass manche sich davon weg bewegen. Da macht es wenig bis keinen Spass mehr sich während oder direkt nach dem Spiel hier aufzuhalten.

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  • Das Spiel war die Antwort auf die Frage warum mich diese Sportart manchmal so frustriert.
    Trotzdem bin ich in den letzten Jahren nach Club Auftritten schon frustrierter ins Bett gegangen. Die zwei ersten Spiele sind gut für uns gelaufen..mehr nicht. lösbare Baustellen gibt es und Ausfälle können wir nicht eins zu eins ersetzen.
    Ich traue Köllner zu nachhaltig mit der Mannschaft zu arbeiten und bis zum Winter Tuchfühlung zu den Top 5 zu halten. Dann wird man sehen. Dass man dazu eben auch Glück braucht hat uns St. Pauli heute mal wieder bewiesen.

    Im großen und ganzen aber doch ne Leistung auf der man aufbauen kann.

    In diesem Sinne…Gute Nacht!

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    • Jo, der Auftritt war ja eigentlich echt gut.
      Und Pauli war echt schlecht.
      Aber unser Sturm ist halt seit Saisonbeginn sch…..lecht.
      Teuchert hat doch das einzige Stürmertor geschossen gegen Union.
      Gibts denn keinen in der U21, der noch nachrücken kann?

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  • Verstehe wer will. Was hat den von mir sehr geschätzten Trainer bewogen hat es ohne Sturm zu probieren? Schlechte Träume vielleicht? St. Pauli war bereit zum Untergang, in der ersten HZ nix als Fehlpässe. Statt das Schiff zu versenken spielen wir hin und her und in der Box passiert nichts. Margreiters Fehler hin oder her, das hat der Köllner vergeigt.

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  • War wohl Sarkasmus von Köllner als er auf der PK von den tollen Trainingsleistungen schwärmte.
    Er schwächelt

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  • @Alex Endl: Durch den Wechsel von Möhwald auf Hufnagel wurden wir wenigstens 5 min fast torgefährlich. Möhwald fiel mir nur durch Fallen auf.

    Das war nicht unbedingt ein schlechter Wechsel. Da solltet Ihr eher über andere Personalien und das Spielsystem diskutieren. Einige von sehr vielen Fragen:
    Warum blieb der beste Spieler trotz nachgewiesener Unfähigkeit des Gegners in der Mitte der Dreierkette bis zum Spielende?
    Wo blieb der Mut? Ab der HZ hätte man mal Cojones gebraucht.
    Weshalb kein echter Stürner bis 2min vor Schluß?

    Die Kickerzusammenfassung ist ein Witz… wir hatten in der 2. HZ nach den Lattentreffern und dem Fernschuß von Petrak 0 Torannäherung. Harmloses Offensivspiel made by K.

    Wenn wenigstens der Gegner gut gewesen wäre!

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  • Bin da bei Oliver, wenn auch in der Soft-Version.
    Heute wäre der passendere Titel:

    VERCOACHT!

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    • Sorry, da bin ich anderer Meinung:
      Wenn das Spielergebnis die Feldüberlegenheit, das Chancenplus und den generellen Eindruck ad absurdum führt und nur durch die An- oder Abwesenheit von Glück zustande kommt, dann kann ich nicht von „vercoached“ sprechen. Das Tor entsprang ja nicht mal einer Torchance. Ein unglücklich verlängerter Abschlag, das hat nichts mit Spiel zu tun.

      Vercoached hat einst Löw gegen Italien, als man wegen falscher Taktik überhaupt keinen Zugriff auf den Gegner bekommen hat. Das trifft für dieses Spiel überhaupt nicht zu.

      Natürlich hätte man das noch umbiegen müssen, aber es gibt halt solche Tage. Der Trainer kann ihn nicht selbst rein schießen.

      Mit Teuchert und Ishak wurde es auch nicht besser. Früher wechseln hätte helfen können, weiß aber keiner.

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      • Man muss aber auch konstatieren, dass wir hier eine Art Rückfall in die Rückrunde sehen – die Spielidee ist deutlich sichtbar, wird zum Großteil gut umgesetzt, aber ganz am Ende schafft man es dann doch nicht, sich wirklich viele Chancen zu erspielen.
        Gleichzeitig ist man immer noch nicht stabil genug, als dass man sich nicht doch das oder andere Gegentor einfängt.

        Dazu kommt dann noch die Abschlussschwäche, der man einfach nicht Herr wird – seit Burgstallers Abgang sieht es ganz ganz mau aus, was Stürmertore betrifft, allenfalls Sabiri (wenn man ihn als Stürmer sieht) hatte noch nen ordentlichen Torriecher. Teuchert zwar eigentlich auch, kriegt aber keine konstanten Leistungen zusammen. Und sonst? Ishak sowie Salli und Gislason (so man die beiden überhaupt als Stürmer betrachtet) sind leider Musterbeispiele für Ineffizienz. Zrelak bisher auch nicht angekommen und ja jetzt eh länger verletzt…
        Dass es nun immer Behrens und Möhwald oder vielleicht noch ein Standard retten, kann man halt auch nicht erwarten…

        Hier muss man schon fragen, ob im Training die richtigen Schwerpunkte gesetzt werden. Im kicker-Interview gestern schwärmte Köllner z.B. davon, wie toll die Mannschaft beim 4 gegen 4 mit 3 Neutralen das Umschalt- und Kurzpassspiel umsetze. Aber das nützt ja nichts, wenn das dann nicht so konsequent umgesetzt werden kann, dass es auch zum Torerfolg führt. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich keine Ahnung habe, inwiefern der Torabschluss speziell trainiert wird, sondern es allein mein persönlicher Eindruck ist, dass eher die Devise ist, dass man sich durchs Spielerische die Torchancen kreieren muss, und irgendwie macht man dann schon mal einen rein.
        Aber hier ist dann doch das Problem, dass man sich zu wenige hochkarätige Chancen herausspielt.

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        • Ich habe als Mittelstürmer und Rechtsaußen höherklassig im Amateurbereich gespielt. Torabschlusstraining war bei jedem Training Pflicht. Außer wir hatten Laktat-/Konditionstest. Wenn der Hauptteil kein Abschlusstraining vorgesehen hat, dann hat der komplette Sturm inkl. offensives Mittelfeld eine Sonderschicht hinten angehängt. Gleiches galt für die Standardspezialisten. Wohne zu weit weg um das Glubb Training zu sichten. Als langjähriger Jugendtrainer mit A-Schein habe ich und meine Kollegen auch so trainieren lassen.

          Ich sehe eher ein anderes Problem, das auch die Tage in den Kommentaren und Chat diskutiert wird. Ein echter Knipser hat Torinstinkt, den man hat oder nicht. Ich sehe im Kader nur einen Spieler der Zug in die Box hat, den direkten Weg zum Tor sucht und dahin geht wo’s weh tut. Das ist Cedric Teuchert. Warum der ständig auf rechts gestellt wird, damit weiter entfernt vom Strafraum spielt als ein Mittelstürmer erschließt sich mir nicht. Ich würde Teuchert von Anfang an bringen, zentral in der Mitte, dort wo er mit Anlauf durchbrechen oder auf der Letzten Linie lauernd den Gegner auch in seine Hälfte drückt. Auch wenn ihm Trainingsfoulheit nachgesagt wird, er wird seine Tore machen, weil er auch instinktiv da steht wo der Ball hinkommt. Am Montag war das gut zu sehen, klasse Spiel bis zur Box und dann keiner der abzieht oder der Ball kommt in den Fünfmeterraum, 2-3 Sek. Zeit zu reagieren, kein echter Stürmer da.

          Teuchert ist mit den falschen Aufgaben eingesetzt oder kommt zu Unzeiten ins Spiel. Am Montag hat er kaum Gelegenheiten bekommen Torgefährlich zu werden, weil zu spät eingewechselt.

          Alles andere bis zum Sechzehner war sehr respektabel und 100% fehlerfrei kann man kein Spiel gestalten. Pech wenn ein Fehler ergebnisrelevant ist. Bin gespannt wie das in Duisburg läuft. Die sind gerade richtig gut drauf. Aue 2.0 oder ein echtes Charakterspiel. Erhoffe mir zweites und unterstütze deshalb vor Ort. Köllner ist Taktiker und probiert viel. Das da auch was schief läuft ist normal und nur dadurch entwickelt sich das Team weiter. Mir gefällt das sehr gut. Die drei Punkte tun weh, aber die intelligente Spielweise wird sich im Laufe der Saison auszahlen.

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    • Bin ich nahe dran zuzustimmen. Klar wäre der Schuss von Margreiter an die Latte rein, hätte St. Pauli öffnen und rausrücken müssen dann wären noch mehr Räume entstanden, aber hätte, wäre, könnte, hilft leider nichts. Ich finde es paßt nicht einerseit wie Kölllner es fordert zuhause mit breiter Brust aber dann ohne zentralen Stürmer zu spielen.

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  • Stimme Optimist ausdrücklich zu. Zu ergänzen ist aber, dass neben fehlendem Glück klar zu Tage tretende fußballerische Mängel (schlechte Zuspiele, schlechte Ballannahmen – dies auch bei Möhwald!, kläglicher Abschluss von Valentini) den Ausschlag für die Niederlage gaben.

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  • Die Situation vor dem Duseltor für Pauli war unglücklich. Sowas kann natürlich Margreitter auch mal passieren. Nach meinem Eindruck hat er dennoch hinten viel weggeräumt, leider fanden seine allzu langen Steilpässe selten einen Mitspieler. Aber ein guter Torwart hätte „früher“ den Schuss durch rechtzeitiges Herauslaufen und nach vorn auf den Ball hechten (Kennt ihr den Ausdruck überhaupt noch?) getötet. Aber heute scheinen fast alle Torhüter Angst vor dem Ball zu haben: da wirft er sich – statt auf den Ball bzw. in die Schußlinie – wie ein Eishockey-Torwart nach rechts auf die Seite, die durch seinen Mitspieler eh abgedeckt war und streckt sein Bein nach links in der Hoffnung, dass der Gegner ihm aufs Bein schießt. Der Ball konnte nur in etwa in Richtung der langen Ecke kommen. Da sind ein Fuß und ein Unterschenkel einfach zu wenig. Aber immerhin: sein Schiss hat sich gelohnt, er hat sich nicht weiter weh getan.
    Mit Hufnagel kam nochmal richtig Zug ins Spiel. Der hat mir sehr gut gefallen und Möhwald mehr als ersetzt, wenn man betrachtet, was beide wirklich GETAN haben und nicht, was man von jedem eigentlich erwartet oder zu erwarten gewohnt ist. Salli ist sehr viel gerannt, hat dabei zwar selten den Ball bekommen, aber die Gegner zu hastigerem Spiel gezwungen; das ist zwar eine undankbare Aufgabe, weil Du dabei nie gut ausschaust, aber wenn durch die resultierenden gegnerischen Fehlpässe der Club wieder in Ballbesitz kommt, dann ist das auch sein Verdienst, solange er das durchhält. Leider kurbelt er sich mit dem Ball auch zu oft in Knäuel von Gegnern rein, die ihm dann den Ball abnehmen, statt vorher sauber zu abzuspielen.
    Dasselbe mit dem vielgelobten Teuchert, er versucht sich oft gradeaus durch mehrere Gegenspieler durchzuschwanzen schon kurz vor oder noch im Strafraum, da kommt er nicht durch und kann auch keinen Pass mehr spielen, hirnlos! Statt auch schon mal vor dem 16er draufzuhauen. Es hat – soviel ich gesehen habe – 3 Schüsse aus der 2. Reihe gegeben: die beiden Lattenschüsse und Petraks schöner Schuss, der knapp neben dem linken Pfosten vorbeiflog. Wer mehr davon gesehen hat, möge mich korrigieren. Man hat den Eindruck, die Stürmer haben alle nicht den Mut; jeder hat Angst, dass er neben oder über das Tor schießt und man ihm dann vorhält, er hätte besser abgeben sollen. Aber wenn sich keiner frei läuft oder frei laufen kann, dann ist es besser mit scharfen Schüssen die Bude zu belagern, denn ein Abpraller oder abgefälschter Ball vom gegnerischen Torwart oder Abwehrspieler hat immer noch mehr Potential als wenn ich mir den Ball im vergeblichen Schwanzversuch abnehmen lassen muss.
    Ok, jetzt kommt der Einwand, die meisten Schüsse aus der zweiten Reihe kämen nicht aufs Tor. Ja, das stimmt – aber das liegt weder am Ball noch am Tor, das liegt an den Spielern, die nicht schiessen können aus jeder Lage. Die haben kein Zielwasser getrunken, was heißt, sie haben nicht genügend zu schiessen geübt. Deshalb rennen sie sich ja entweder fest oder geben ab, bis sie einen Meter vor dem Tor übereinander stolpern. Noch etwas zur Einwechselung von Ishak: “ „.

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  • Der „vielgelobte“ Teuchert ist inzwischen so verkrampft und versucht alles mit der Brechstange, dass er wirklich richtig schlecht spielt. Das muss ich jedoch nicht nur ihm, sondern v.a. Köllner ankreiden. Man hat es doch letzte Saison gesehen: gibt man Teuchert 3-4 Spiele von Anfang an das Vertrauen scored er regelmäßig. Es ist m.E. ein Kardinalsfehler von Köllner, lieber auf Spieler zu setzen, die zum einen seit Jahr und Tag als Stürmer komplett wirkungslos sind und zum anderen darüberhinaus wie Salli am Montag dann auch noch auf ungewohnten Positionen spielen müssen. Da hätte man auch Erras in die Spitze stellen können, weil der zumindest dann den ein oder anderen Kopfball hätte bekommen können. Hufnagel hingegen finde ich zwar immer bemüht, jedoch auch immer wirkungslos. Seine Anspiele landen zu oft beim Gegner, torgefährlich ist er gar nicht. Es war klar, dass Möhwald (neben Teuchert) der einzige Spieler ist, für den wir keinen angemessenen Ersatz haben.

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  • jetzt ist köllner also schuld, dass teuchert unprofessionell lebt und trainiert, also bitte. wäre doch hohn, wenn ihm der trainer das durchgehen lassen würde. musterprofi löwen würde sich da zurecht verarscht vorkommen.

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      • du bist anscheinend auch eher moralisch flexibel. sabiri war wegen seiner unprofessionalität untragbar, bei teuchert ist nur das resultat wichtig. eine mannschaft ist ein soziales gefüge, wenn verhalten wie teucherts ohne folgen bleibt, verliert man die kontrolle über dieses gebilde. war das nicht quasi deine argumentation bei sabiri? bei mir würde der kerl jedenfalls gar nicht spielen, solang er seine eskapaden nicht im griff hat. irgendwie muss er lernen, dass er sich so alles versaut.

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        • Ich denke du würfelst da etwas durcheinander, es ist für mich ein kleiner Unterschied ob ein junger Bursche feiern geht die Bayern haben da mit Alaba usw auch ihre Erfahrungen wie so viele, wenn man 20 Jahre ist, das wird es immer geben oder ob ich geplante Arbeitsverweigerung betreibe und Vertragsbruch begehe wie Sabiri aus Profitdenken.

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          • Sabiri und Teuchert sind meiner Ansicht nach überhaupt nicht zu vergleichen. Ganz andere Sachverhalte. Wenn ein Spieler wie Teuchert zu oft feiern geht (dies als Tatsache unterstellt), dann ist er schlicht noch nicht in der Professionalität angekommen, die sein Beruf erfordert. Dass das für einen jungen Menschen nicht einfach ist, weiß auch jeder junge Mensch, der diesen Weg einschlägt. Das diskutiert man doch schon ab einem Alter von 14 und man weiß, dass die anderen bis nachts an der Konsole zocken und man selbst ins Bett muss, weil am Morgen ein wichtiges Spiel ansteht.

            Wenn er den Weg nicht gehen will, ist ihm das unbenommen, dann wird er aber nun mal eben auch nicht weit kommen – Talent hin oder her. Man kann da gern mal in Berlin nach Sinan Kurt fragen, sicher einer der großen Talente in Deutschland, die jetzt vielleicht die letzte Chance haben, die Kurve in dem Sinne noch zu kriegen.

            Einen Spieler auf so einem Irrweg dann noch durch Nominierung zu belohnen, mag Pragmatismus sein, wird aber jeden Fußball-Lehrer komplett gegen den Strich gehen. Zum einen weil es den Jungen dann erst Recht bestätigt und er nie kapieren wird, worum es geht, zum anderen weil er damit im eigenen Team den Respekt verliert. Wenn der alles darf und trotzdem spielt, warum soll ich mich dann mühen? Das Argument mit dem großen Talent und der besonderen Begabung hält dann auch nur genau so lang, wie der Junge dann ins Tor trifft. Danach fliegt dir das alles um die Ohren.

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            • Seh ich genauso. Ich würde sogar noch weiter gehen.

              Sabiri hat sich aus meiner Sicht schlecht verhalten, weil er seine Karriere ohne Rücksicht auf andere mit einem ziemlich kindischen und aus meiner Sicht moralisch höchst fragwürdigem Protestverhalten vorangetrieben hat.

              Ich unterstell aber, daß er (weil eben Vollprofi) trotz Trainingsboykott privat alles getan hat, um in Huddersfield fit zu sein. Bestätigt wird das mMn durch sein Tor für Huddersfield in Hamburg.
              Ich bezweifel, daß er aufgestellt worden wäre, wenn er nicht wirklich fit nach Hudderfield gewechselt wäre.

              Teuchert verhält sich so wie es in der Baderära oft genug zu erleben war: absolut unprofessionell. Dabei ist ihm moralisch kein Vorwurf zu machen. Aber er schadet damit seiner eigenen Fußballerkarriere.

              Er kann die Position vertreten, „ich hab keinen Bock darauf, meine Jugend zu verpassen. Ich will feiern, ich will mich besaufen, ich will manchmal erst nach Sonnenaufgang ins Bett“.

              Was da schlimmstenfalls passiert, konnten wir bei Gebhart sehen. Und damals sind eben lange keine Konsequenzen gezogen worden und er wurde durchgeschleppt, obwohl er durch seinen Lebenswandel bedingt nie wirklich fit genug war. Weder körperlich, noch weniger aber im Kopf. Und sein Talent hat eben nicht mehr gereicht, das zu kompensieren.

              Ich kann mich auch erinnern, daß das 2007 ein Problem war als das Abstiegsgespenst rumgeisterte: irgendwann mal kam da ein Artikel, daß Andi Wolf nach einer Niederlage als Mannschaftskapitän von seinen Mitspielern eingefordert hat, an dem Abend nicht Feiern zu gehen. Und einige Leistungsträger haben sich nicht dran gehalten. Sie haben aus meiner Scht letztlich auch durch dieses unprofessionelle Verhalten den Abstieg mitverschuldet. Mitschuld war dabei aber auch, daß der Verein dagegen nicht eingeschritten ist und so geduldet hat, daß die Fitness der Spieler nicht optimal war.

              Ich finde es gut, daß Köllner von den Profis einen Lebenswandel einfordert, der dem eines Leistungssportlers entspricht. Und ihm nur, wenn er das tut, die Chance gibt, sich vom Talent zu einem hochgezahlten Profi zu entwickeln.

              Ich fände es ein fatales Zeichen an alle, die sich dran halten, wenn einer, der das nicht akzeptiert und deshalb im Training eben nicht die geforderte Leistung bringt, den anderen dennoch vorgezogen wird. Die Moral der Gruppe wäre doch in kürzester Zeit am Boden.

              Aus meiner Sicht gibt es da nur ein entweder – oder: entweder Fußballprofi oder Feiern und das Leben eines normalen Jugendlichen leben.

              Und kommt mir jetzt bitte nicht mit Geschichten aus früheren Jahren: die Anforderungen an einen Fußballprofi sind in den letzten Jahren gestiegen. Das, was sein Körper und Geist bei einer erfolgreichen Fußballerkarriere leisten müssen, kann er auf Dauer nur liefern, wenn er ein anderes Leben führt.

              Sonst bleibt er eben ein ewiges Talent mit teilweisen Sternstunden und danach für uns oft unerklärlichen Leistungsabfällen.

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              • Vollkommene Zustimmung, Beate!

                In 11Freunde finden sich dutzende Beispiele, ebenso hundertfach in der Rubrik „Was wurde aus…“ des Kicker. Interviews mit Fußball-Profis im Ruhestand, die in ihrer Karriere rückblickend bereuen, sich nicht professionell genug verhalten zu haben. Und dies in Zeiten, als der Fußball noch nicht die heutige sprintintensivste Leichtathletik-Veranstaltung des ständigen Pressens und Verschiebens war. Wie stark also müssen sich heutzutage Dellen in der Selbstdisziplin auf Leistung oder Regeneration auswirken! Und irgendwann wird aus dem hoffnungsvollen ein -loses Talent. Schlage nach unter Sararer…

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                Antwort
                • Laufintensiver ja, aber es sind immer noch die selben jungen Menschen das hat sich nicht geändert (worüber wir gerade reden), man kann 20 järhigen nicht kasernieren das gehört eben in dem Alter mit dazu und intern geregelt. Mir ist dennoch wichtiger ob ein Spieler auf dem Platz weiß, wo das Tor steht und wie man gelegentlich den Ball da auch rein bringt. Diese Plattitüden wie unprofessionel neben dem Platz solange es im Rahmen (keine Schlagzeilen durch Schlägereien usw.) bleibt finde ich nicht hilfreich. Wenn ein Spieler 27+ Jahre ist und Frau und Kinder hat ist der Alltag natürlich ein anderer nicht mehr so wild.

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                • die größere plattitüde ist ja wohl, dass es wurscht ist, was einer tut, solang er das tor trifft. mit so relativistischem nonsens kann man auch noch gebhart oder ribery in schutz nehmen.

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  • Sehr interessante Entwicklungen.

    Am Montag bzw. Dienstag herrschte noch Unverständnis allenortens, warum Köllner den Teuchert denn nicht länger spielen lässt. Einige haben ihn gar schon angezählt deswegen.

    Dann kommen irgendwo Gerüchte auf, dass Teuchert gerne feiern geht
    Und auf einmal haben sich alle auf ihn eingeschossen, gefühlt liegt er jeden Abend besoffen in der Ecke von irgendeiner Disco, bringt überhaupt keine Leistung mehr und schmeißt seine Karriere weg, und es wird gefordert, dass der Trainer seine Linie beibehält bzw. ihn noch mehr sanktioniert…

    Diese Ausschläge sind mal sehr krass. Klar, das Clubumfeld ist sehr wankelmütig.
    Aber hier bin ich doch sehr überrascht.
    Vor allem, weil die Informationslage doch sehr dünn ist, um es mal so auszudrücken. Noch nicht mal die Bildzeitung ist auf den Zug aufgesprungen und für die ist sowas ja i.d.R. gefundenes Fressen.

    Ich will niemandem unterstellen, falsche Gerüchte zu verbreiten, irgendwas wird wohl schon dran sein.
    Ich habe aber das Gefühl, dass viele hier etwas übers Ziel hinausschießen und mehr aus der Sache machen, als sie ist. Vor allem muss man sich fragen, ob überhaupt und inwiefern seine Leistungen durch etwaiges Feiern beeinträchtigt wird. Und weiterhin, wie das ganze von den Verantwortlichen gesehen wird. Köllners Aussagen zu Teuchert in der PK gestern klangen diesem gegenüber recht wohlwollend, er hat ja schließlich gesagt, dass Teuchert immer eine Option für längere Einsatzzeiten bzw. die Startelf ist, wenn er fit ist. Dass sein Privatleben da eine Rolle spielen könnte, den Eindruck bekam ich nicht.

    Wie gesagt, ich behaupte nicht, dass da nichts wäre. Aber man sollte doch ein bisschen vorsichtig sein, v.a. nicht Teuchert zum Ventil für den Frust über die aktuell nicht sonderlich prickelnde sportliche Lage zu machen.
    Man kann viel über Mannschaftsdienlichkeit, Professionalität und dergleichen diskutieren. Aber auch ein Teuchert ist nur einer von vielen, ihn jetzt zum großen Buhmann zu machen, ist nicht angebracht.

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    Antwort
    • @SCRamjet:

      Ich danke dir für diesen Kommentar, dem ich mich vollumfänglich anschließe.

      Es verbietet sich, in einem Forum wie diesem Gerüchte über eine Person in die Welt zu setzen oder weiterzuverbreiten. Wer das tut, verhält sich niveaulos.

      Es sollte auch nicht auf der Basis von Gerüchten in aller Öffentlichkeit herumspekuliert werden.

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      Antwort
      • Vor allem, weil die Informationslage doch sehr dünn ist, um es mal so auszudrücken. Noch nicht mal die Bildzeitung ist auf den Zug aufgesprungen und für die ist sowas ja i.d.R. gefundenes Fressen.

        Um hier mal noch konkreter zu werden:
        Hier bei CU ist der einzige Ort, wo ich bisher auf diese Thematik, um es mal so zu nennen, gestoßen bin, nirgendwo sonst, nicht im Glubbforum oder anderen Foren, Facebook etc.

        Wo kommt das dann überhaupt her?

        @belschanov: Danke für die Blumen!

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        Antwort
        • einfach mal bei instagram den ort „hinz x kunz“ anschauen, wie oft herr teuchert da auftaucht (regelmäßig mit herrn hercher und herrn knezevic im schlepptau). lässt sich schnell feststellen, dass es ganz und gar nicht substanzlos ist. auf twitter wurde auch ausführlich diskutiert anhand des bildmaterials, dass darüber nirgendwo gesprochen wird, ist also auch unfug.

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          Antwort
      • Es verbietet sich, in einem Forum wie diesem Gerüchte über eine Person in die Welt zu setzen oder weiterzuverbreiten. Wer das tut, verhält sich niveaulos.

        Danke für den Einwurf, das ist absolut korrekt. Ich sah die Diskussion zwar eher hypothetisch, daher auch mein „als Tatsache“ unterstellt, dennoch wird mit der Unterstellung natürlich ein Gerücht befeuert. Wir sollten sowas besser hinter verschlossenen Türen diskutieren (wir haben dazu auch eine geschlossene Facebook-Gruppe!), oder eben verbal lieber einmal zu viel klar machen, dass wir die Diskussion abstrakt führen (was wäre, wenn ein Spieler so wäre) und dem Jungen ohne Tatsachenkenntnis da nix unterstellen.

        Ob was dran ist und „wo Rauch ist, ist auch Feuer“ gilt, ist eigentlich nicht unser Stil.

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        Antwort
    • Wenn er so undiszipliniert wäre, müsste ihn Köllner zumindest vorübergehend komplett aus dem Kader entfernen oder ihn gar offiziell suspendieren. Nachdem er ihm jedoch sogar mehr als nur die letzten 5 Minuten Spielzeit gegeben hat, kann ich mir das so nicht vorstellen. Es wäre alles Andere als nachvollziehbar oder konsequent.

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      Antwort
    • Stimmt so doch gar nicht. Ich habe geschrieben, man konnte bei der Einwechslung Teucherts sehen, weshalb er nicht gespielt hat.
      Und daß er in Hinsicht feiern Disziplin vermissen läßt, ist doch schon lange bekannt.

      Wenn was zu kritisieren wäre, dann diejenigen, die oft seinen Einsatz fordern, obwohl sie wissen, wo er seine Defizite hat und so tun als wäre er ohne die jeweiligen Trainer (war ja bei Weiler und Schwartz nicht anders) schon ein ganz Großer.

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      Antwort
      • Ich wüsste nicht, was es zu kritisieren gibt, wenn man den Einsatz des einzig verfügbaren Stürmers fordert, der überhaupt schon mal Tore für uns gemacht hat: insofern fallen Ishak und Salli (ich vergaß: er hat in dem einen Spiel in Bochum getroffen…) aus und Teuchert bleibt übrig.

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        Antwort
        • Andre, Du denkst also wirklich, dass Weiler, Schwartz und Köllner die Mannschaft bewusst schwächen wollen? Wenn Teuchert so gut wäre wie von einigen hier behauptet, dann wären die Traner doch mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn Sie ihn nicht spielen lassen würden.

          Die Zeiten sind lange vorbei in denen ein Profifußballer unter der Woche feiern gehen kann und am Wochenende dann Topleistungen bringen kann. Aber auch die ständigen Wehwehchen von Teuchert können etwas mit der Lebensführung zu tun haben.

          Natürlich kann Teuchert machen was er will und wenn es ihm wichtig ist die Jugend zu genießen, mit Freunden zu feiern, dann ist das natürlich sein Recht. Allerdings muss er dann halt auch die Konsequenzen tragen und die lauten im Leistungssport eben dann Bank oder Tribüne.

          Btw. es sind auch die Zeiten vorbei in denen ein Spieler allein aufgrund seiner Tore aufgestellt werden kann. Ein Stürmer muss heute auch seine Aufgabe im Spiel über das Toreschießen hinaus erfüllen.

          Aber nach dem heutigen Spiel ist das alles soweso egal, wir gewinnen und keiner wird mehr daanch fragen ob der oder der besser gespielt hätte.

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          Antwort
    • Ich finde es auch müßig und oberlehrerhaft einem jungen Menschen zu verbieten feiern zu gehen oder das zu kritisieren, ja sogar weltfremd. Sollte es so sein ich wünsche ihm sehr viel Spaß dabei und gleichzeitig endlich mal das Vertrauen konstant Startelf zu spielen. Die Tore kommen dann automatisch diesen Stürmerinstinkt hat Teuchert.

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