Analyse: Effizient und immer defensivstärker

Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: 1. FC Nürnberg vs. VfL Bochum 3:1 (1:1) Der Club kommt dank (schon wieder) gnadenloser Effizienz zum erstem Sieg gegen Bochum in einem Ligaspiel in der 2. Liga.

Die Analyse:

FCNBOC-2017
Startformation im 4-4-2

Der Club begann mit fast dem gleichen Personal, aber in veränderter Grundformation. Statt des 3-4-3/3-4-2-1 spielte vor Fabian Bredlow, der den am Rücken verletzten Thosten Kirschbaum ersetzte, wieder eine Viererkette. Ewerton und Mühl bildeten die Innenverteidigung. Davor gab Erras den Sechser, wurde situativ von Löwen und/oder Behrens unterstützt, welche die Außenpunkte einer Raute gaben. Hufnagel spielte an der Spitze der Raute, hinter den beiden Angreifern Ishak und Werner. Letzterer wich auf beide Flügel aus, Ishak blieb stets im Zentrum. Durch Kirschbaums Ausfall rückten Johannes Kreidl als Ersatztorwart auf die Bank, der hielt die Österreicherquote hoch, da Lukas Jäger zugunsten von Alexander Fuchs aus dem Kader rutschte, Kevin Möhwald hatte seine Verletzung aus dem St. Pauli-Spiel insoweit überwunden, dass er wieder auf der Bank Platz nehmen konnte, Rurik Gislason musste weichen.

In der Anfangsphase des Spiels wurde schnell klar, was der Club vorhatte: Pressing, Balleroberung, mit wenigen Kontakten in Richtung Tor der Gäste kommen. Dies gelang erstmals nach sieben Minuten, als der Ball über Löwen und Werner bei Ishak landete, der Schwede den Ball aber nicht an Torwart Dornebusch vorbeibringen konnte. Doch bevor der FCN so richtig ins Spiel kommen konnte, traf der VfL. Nach einem Zuspiel auf Kruse reklamierte Valentini aus unerfindlichen Gründen Abseits, der Australier flankte genau an den erhobenen Arm des gebürtigen Nürnbergers und Schiedsrichter Heft musste auf den Punkt zeigen. Diamantakos verwandelte sicher und fügte dem Club das erste Pflichtspielgegentor in der ersten Halbzeit in dieser Spielzeit zu.

Das Gegentor wirkte wie ein Schockmoment auf die Gastgeber. Nach vorne lief der Ball nun kaum mehr, immer wieder gab es unnötige Ballverluste und unpräzise Zuspiele. Bochum dagegen kam immer wieder über die Außen, nutzte die Schwächen der Mittelfeldraute damit gekonnt aus und profitierte darüber hinaus auch noch davon, dass Valentini nach seinem Aussetzer, der zum Elfmeter führte, völlig von der Rolle war. Zu wirklichen Großchancen kam der VfL aber kaum, einzig ein schöner Steckpass von Stöger auf Kruse hätte gefährlich werden können, hätte Bredlow nicht, wenn auch unorthodox, per Herauslaufen geklärt. Dennoch dominierten die Gäste in dieser Phase den FCN fast nach Belieben.

Mitten in diese Dominanz hinein traf der FCN („aus dem Nichts“). Ausgangspunkt war eine herausragende Einzelaktion von Tim Leibold, der sich gegen vier Verteidiger durchsetzen konnte und dann noch einen präzisen Pass auf Mikael Ishak spielte. Der Schwede zog sofort ab und Torwart Dornebusch konnte seinen Schuss nicht festhalten. Eduard Löwen reagierte am schnellsten, schnappte sich den Abpraller und versenkte zum Ausgleich. Danach blieb Bochum bis zur Pause zwar spielbestimmend, aber nicht mehr so dominant wie davor. Nun kam auch der Club durch Vorstöße seiner Verteidiger (Leibold, Mühl) im Ansatz zu Spielanteilen in Richtung gegnerisches Tor.

FCNBOC-2017-B
(Ungefähre) Formation nach der 57. Minute

Nach der Pause wollte Bochum die Wucht aus der Phase zwischen den beiden Toren wiederherstellen, kam mit viel Druck in Richtung Nürnberger Strafraum und stand in der Verteidigung sehr hoch. Dies nutzte der Club sieben Minuten nach Wiederanpfiff eiskalt aus. Valentini kam bei einem Gegenstoß frei zur Flanke, diese fand präzise Hanno Behrens‘ Kopf und der Ball das lange Eck. Wie schon in Duisburg benötigte der Club nicht viele gute Chancen um zu Toren zu kommen.

Nach 57 Minuten nahm Köllner den konditionell schwachen und spielerisch unauffälligen Hufnagel vom Feld, brachte Salli und stellte auf das bewährte 4-1-4-1 um. Der Club verteidigte nun deutlich griffiger und ließ Bochum kaum zu Abschlüssen im Strafraum kommen. Mühl und Ewerton rückten immer wieder im richtigen Moment heraus, um die Zuspiele auf die Bochumer Stürmer zu unterbinden. Gleichzeitig lauerte der FCN auf Konter, spielte dafür aber nicht konsequent genug in die Spitze. Andererseits hatte man die Bochumer Angriffe nun so gut im Griff, dass man nicht mehr in Gefahr zu kommen schien.

Zwanzig Minuten vor Schluss kam dann sogar Möhwald zu seinem Comeback, ersetzte Werner nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch auf der linken Außenbahn. Und nach 77 Minuten hätte er eigentlich auch treffen müssen. Leitsch hatte vor seine Füße geklärt, doch Möhwald war zu überrascht, schoss aus acht Metern mindestens genauso hoch über das Tor. Es war die hochkarätigste Chance des Spiels bis zur 86. Minute, was deutlich zeigt, wie gut der Club in dieser Phase verteidigte. Bochum hatte mehr vom Spiel, bekam aber das Abwehrzentrum um Mühl, Ewerton und Erras nicht geknackt.

In jener 86. Minute wollte dann auch der VfL Bochum in Sachen unnötiger Handelfmeter mitmachen. Leitsch verlor gegen den emsigen Ishak ein Laufduell, war dennoch noch in besserer Position, da der Schwede fast schon auf der Torlinie stand, schlug dann aber plötzlich den Ball mit der Hand weg. Ishak trat selbst an, verschoss zunächst, traf dann aber mit dem Nachschuss und besiegelte so den ersten Sieg des FCN gegen den VfL Bochum in der Zweiten Liga und den ersten Heimsieg gegen den VfL überhaupt seit dem 32. Spieltag der Saison 2004/05, der den Nichtabstieg des FCN und den Abstieg des VfL besiegelte.

Der Club gewann wie schon in Duisburg auf Grund seiner starken Chancenverwertung und Effizienz vor dem Tor, fügte dem aber gleichzeitig noch eine Komponente hinzu, die in Duisburg nicht so zu sehen gewesen war: Effektives und sicheres Verteidigen. Dies galt zwar nicht für die Phase zwischen 0:1 und 1:1, sehr wohl aber für den Rest des Spiels. Zusätzlich entwickelt der Club immer mehr Sicherheit in den verschiedensten Formationen und Ausrichtungen, profitiert hier davon, dass mit Eduard Löwen wahrscheinlich der polyvalenteste Spieler seit Einzug dieser Vokabel in den Fußballjargon auf dem Platz steht. Am kommenden Sonntag wartet der nächste Gegner gegen den Club eine Horrorserie vorzuweisen hat: In Fürth hat der FCN seit 1979 nicht mehr gewonnen. Endet dort dann nach den Serien gegen Aue und Bochum gleich die nächste?

Die Zahlen:

Nürnberg Bochum
3
Tore
1
13
Torschüsse
12
5
Schüsse aufs Tor
5
4
Ecken
4
43,6
Ballbesitz (%)
56,4
77,7
Passquote gesamt (%)
83,8
90,2
Passquote eig. Hälfte (%)
89,2
61,0
Passquote geg. Hälfte (%)
74,5
17,9
Lange Pässe (%)
10,8
50,5
Gewonnene Zweikämpfe (%)
49,5
15
Fouls
13
115,64
Laufdistanz (km)
117,02
3
Abseits
2

Trainerstatement:

„Wir haben uns heute für eine gute läuferische und kämpferische Leistung belohnt. Wir haben stark angefangen. Das 0:1 hat uns dann zugesetzt und Bochum Selbstvertrauen gegeben. Wir konnten die Linie nicht mehr schließen und sind viel hinterher gelaufen. Das 1:1 war dann schon etwas glücklich. Nach ein paar Anpassungen konnten wir es ausgeglichener gestalten. In der zweiten Halbzeit waren wir defensiv stärker und haben vor allem die letzte Linie gut verteidigt. Und Richtung Tor hatten wir einen guten Punch. Das hat uns heute drei Punkte beschert.“

Die Spieler im Einzelnen:

Fabian Bredlow 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Ein kleiner Wackler bei einer Flanke, ein beherztes Rauslaufen, sonst in den genuinen Torwartaufgaben wenig gefordert. Beim Spielaufbau mit Licht und Schatten.
Eduard Löwen 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Dank des Tores und seiner unglaublichen Präsenz fiel der Youngster immer wieder enorm auf. Hatte gute Dynamik, aber auch einige unnötige Ballverluste.
Enrico Valentini 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Ein Spiel wie Dr. Enrico und Mr. Valentini. Völlig von der Rolle vor der Pause inklusive kuriosem Elfmeter, dafür nach der Pause mit starker Partie und tollem Assist.
Patrick Erras 10 Notenpunkte (2- numerisch: 2.33)
Herausragende statistische Werte: 82% Passquote, 83% Zweikampfquote, 11,78 Kilometer Laufstrecke. Das ruhige Metronom im Herzen des Clubspiels.
Tim Leibold 10 Notenpunkte (2- numerisch: 2.33)
Wahnsinnssolo vor dem 1:1, viele kluge Abspiele, defensiv erst nach der Umstellung auf 4-1-4-1 sattelfest. Dennoch auf Grund der Passquote (89%) knapp \"gut\".
Ewerton Almeida Santos 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
In der Gesamtnote wegen größeren Wacklern knapp nicht mehr \"gut\", aber auch er sorgte nach der Pause dafür, dass der VfL kaum zu Abschlüssen kam.
Kevin Möhwald 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Kam in der 70. Minute für Werner, musste auf dessen Position links außen spielen, vergab eine klare Torchance, spielte aber oft mit und versuchte auch von Außen das Spiel zu lenken, konnte aber kaum Zweikämpfe gewinnen.
Lucas Hufnagel 2 Notenpunkte (5 numerisch: 5)
Konditionell nicht fit, schlechte Laufwege, zweikampfschwach, kaum ins Spiel eingebunden, wurde nach 57 Minuten durch Salli ersetzt.
Hanno Behrens 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Ordentliche Partie des Captains, gekrönt durch ein wichtiges Tor. Hing gerade im Aufbauspiel aber oft in der Luft.
Lukas Mühl 10 Notenpunkte (2- numerisch: 2.33)
Vor der Pause noch nicht immer mit gutem Zugriff, danach aber bärenstärk mit tollem Stellungsspiel und gutem Zweikampfverhalten.
Cedric Teuchert Ohne Bewertung
Kam in der 90. Minute für Ishak. Nahm Zeit von der Uhr, hatte einen Ballkontakt.
Edgar Salli 3 Notenpunkte (5+ numerisch: 4.67)
Kam nach 57. Minuten für Hufnagel. War etwas auffälliger, spielte aber auch nicht wirklich zufriedenstellend, setzte drei seiner fünf Pässe zum Gegenspieler, verlor zusätzlich fünf Mal den Ball. Keine Empfehlung für mehr Spielzeit.
Mikael Ishak 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Bereitete 1:0 und 3:1 indirekt vor. Schoss jenes 3:1 auch selbst. Sonst sehr mannschaftsdienlich, mit viel Einsatz, aber auch mit wenig Szenen.
Tobias Werner 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Lief viel, ackerte viel, kam aber nicht so wie gegen Duisburg zur Geltung. Setzte sich zu selten durch.

45 Gedanken zu „Analyse: Effizient und immer defensivstärker

  • Noch eine kleine statistische Korrektur: den letzten Sieg vom Glubb in der Westvorstadt gab’s in der zweiten Liga im Oktober 1997 (1:0, Torschütze Martin Driller).

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    • Ich korrigiere mich: dieses Spiel war zwar offiziell ein Auswärtsspiel, es fand aber trotzdem im Frankenstadion statt…

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  • Bredlow hat mir echt gut gefallen.
    Allein die Parade des abgefälschten Schusses am Anfang war toll.
    Insgesamt war er nie ein Unsicherheitsfaktor und das ist schon klasse für einen Neuling.
    Ich hätte ihn vielleicht ein Pünktchen besser benotet.

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  • Was mich immer wieder irritiert, ist, wie oft die Spieler auf unserem Rasen ausrutschen. Da seh ich auch eine latente Verletzungsgefahr, die ich lieber gebannt hätte. Kann mir jemand erklären, woran das liegt?
    Für Ishak hab ich mich gefreut, daß er den Ball doch noch reinschoß. Hätte sonst sicher wieder einen psychischen Knacks gegeben. Auch bei den Fans ihm gegenüber.
    Nach der Pause war ich erstmal schon besorgt, daß es schief gehen kann. Zum Glück hat Behrens mal wieder getroffen 🙂
    Und Löwen: den find ich langsam unheimlich, wie gut der überall ist.
    Gleichzeitig freu ich mich, daß Erras allen Unkenrufen getrotzt hat und tatsächlich wieder an seine Leistungen vor dieser Verletzung anknüpft.
    Ein toller Abend.
    Wobei aus meiner Sicht der VFL Bochum sich keinen Gefallen getan hat mit Verbeeks Entlassung.

    Für Fürth schürt das natürlich auch bei mir die Erwartungen. Aber wir sollten nicht vergessen: im Fußball ist alles möglich.

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  • Danke für Deine Noten-Bemühung, Florian.
    – Bredlow: Schon der erste Ball war ein nicht leicht haltbarer, abgefälschter Aufsetzer. Auch ich sehe die Benotung besser und eher auf der 2-. Außerdem kann ich mich an keinen einzigen Ball von ihm erinnern, den er wie Kirschbaum in Duisburg desöfteren, direkt ins Seitenaus schlug. Es waren vielleicht zwei oder drei Anspiele hintenraus nicht so gut. Einmal spielte er Valentini an, der schon unter Gegnerdruck nahe unserer eigenen Eckfahne stand und gerade noch den Ball nach vorne schlagen konnte. Ein oder zweimal musste er Nachfassen, aber insgesamt hat mir hat sein Auftritt wirklich gut gefallen.
    – Ewerton: Ein eindeutiger Gewinn für uns. Auch hier sehe ich bei ihm eher die 2-, weil er etwa gleich stark wie Mühl war und seinen jungen Nebenmann Sicherheit gab und oft im Spiel anleitete.
    – Valentini: Der kommt mir eigentlich zu gut weg. Seine erste Halbzeit war eine Katastrophe und mit seiner doofen Reklamationsaktion, brachte er den Club gehörig in Schwierigkeiten. Gut, dann kam der Assist in der zweiten Halbzeit und die Flanke passte haargenau auf Behrens Kopf. Gerade noch eine 3- würde ich da geben.

    Bitte was war denn mit Hufnagel los? War der auch erkrankt?

    Bei der restlichen Benotung stimme ich mit Dir überein. Haben wir keine neue Alternative aus der U-Mannschaft für unser lahmendes, offensives Mittelfeld? Sind die Talente da noch nicht weit genug? Die Wechsel von Weiler verpufften irgendwie komplett. Möhwald ist auf dem Flügel irgendwie verschenkt und Salli im besten Fall unauffällig.

    Und Beate hat auch recht: Das mit dem Ausrutschen war gestern sehr auffällig. Was war mit dem Platz denn los?

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    • Spannend, unser örtlicher Redaktionstorwartexperte meinte die +3 sei gnädig. Wenn jetzt auch die Meinung kommt, er hätte mehr verdient, dann fühle ich mich als goldene Mitte bestätigt.

      Bei Valentini kann man sicher gute Argumente für weniger finden, da habe ich aber die Leistung sich nach so einer katastrophalen ersten Halbzeit am eigenen Sumpf aus dem Schopf zu ziehen (um mal den inneren Loddar zu kanalisieren) recht hoch eingepreist.

      Wenn Möhwald fit ist, wird der wenn mit „Zehner“ gespielt wird, das sicher spielen, Flügel ist wirklich auch mMn verschenkt, da gäbe es mit Engelhardt und Krauß auch in der U21 Alternativen, in der Zentrale dürfte Feil körperlich und in der Rückwärtsbewegung zu schwach sein und Rhein ist noch nicht so weit, ist aber auch eher defensiv, denke da wäre Fuchs erste Alternative. Hufnagel wirkt völlig unaustrainiert auf mich, pumpt nach 30 Minuten.

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      • Also Valentini kommt mir auch zu gut weg in Anbetracht der ersten Halbzeit.
        Vor allem irritiert mich, dass er besser benotet wird als Löwen? Die unnötigen Ballverluste werden zurecht kritisiert, aber die Gesamtleistung war sicherlich stärker, auch im Verhältnis zur sonstigen Notengebung kommt er mir mind. einen, wenn nicht gar zwei Punkte zu schlecht weg.

        Was mich wirklich freut, ist wie stark Erras schon wieder drauf ist. Was der für Ruhe und Ordnung in unser Spiel bringt, ist unglaublich. Da kommt zwangsläufig wieder die Frage auf, was man mit Kammerbauer macht, wenn er wieder fit ist. Erras, Löwen, Kammerbauer – drei Topleute fürs DM, die alle auch verdient haben, in der Startelf zu stehen. Und alle drei aus dem eigenen Nachwuchs.

        Man sollte vielleicht nochmal über Kammerbauer als RV nachdenken. Im DM ist er zwar sicherlich stärker, aber er könnte eine bessere Option sein als Valentini.

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        • Möglicherweise hat mich bei Löwen beeinflusst, dass Spieler selbst und Trainer in Duisburg ein schlechtes Spiel von ihm gesehen hatten. Da verschieben sich evtl. unbewusst die Maßstäbe.

          Kammerbauer ist als RV mMn schon ne Stufe unter Valentini, weil er defensiv oft Räume hinter sich aufmacht, was Valentini bei allen Wacklern selten macht. Bei ner Dreierkette wäre das was anderes, da muss man ja höher stehen.

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      • Beide Torhüter haben gestern unter den Witterungsbedingungen gelitten, insgesamt fand ich Bredlow aber recht souverän. Den gefährlichen Aufsitzer in der Anfangsphase herausragend aus dem Eck geholt, gut mitgespielt bei der Chance der Bochumer nach ~15 Minuten, bei Flanken eigentlich sicher, bis auf die eine Situation wo er am Boden noch einmal nachfassen muss.

        Beim Rausspielen meist bedacht den Ball der Abwehr zu geben um einen konstruktiven Spielaufbau zu ermöglichen, allerdings fallweise etwas übermütig, einmal hat er Valentini dadurch ganz schön unter druck gebracht.

        Seine langen Bälle sind eine absolute Augenweide, in einer Situation wird er von Mühl in Bedrängnis gebracht und wird angelaufen, sein Abschlag über 70 Meter auf den linken Flügel hinaus kam aber punktgenau in den Fuß von Werner (möglicherweise auch schon Möhwald).

        Der Zeitpunkt seines Einsatzes war nicht optimal, nachdem Kirschbaum gerade die Möglichkeit hatte sich gegen zig-Schüsse der Duisburger zu beweisen, aber ich bleibe bei dem was ich seit seiner Verpflichtung sage: Bredlow ist (mindestens) auf einer Ebene mit Kirschbaum und für mich die Zukunft auf dieser Position. Unabhängig davon, dass Kirschbaums Vertrag im Sommer ausläuft.

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  • Das mit den vielen Ausrutschern hat gestern beide Mannschaften betroffen. Natürlich zucken wir zusammen, wenn schon wieder ein Clubspieler am Boden liegt, aber gestern sind ebenso viele Bochumer ausgerutscht.

    War übrigens auch schon im letzten Heimspiel gegen St. Pauli zu beobachten. Auch da gab es massenweise Ausrutscher. Von beiden Seiten.

    Liegt vielleicht an der Jahreszeit. Oder an der Tageszeit. Oder an der Witterung. Oder am Rasen. Oder an den Schuhen. Oder an allem zusammen.

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    • Die Frage wäre, wenn es am Rasen liegt, ob das nicht abzustellen ist. Nicht daß wir am Ende wie bei Verbeek euphorisiert werden und auf einmal macht der Rasen allen Träumen einen Strich durch die Rechnung.

      Das Stadionsponsoring sollte jetzt doch der Stadt die Möglichkeit geben, den Rasen bundesligatauglich zu halten.

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      • Die Frage ist auch, was das größere Verletzungsrisiko bedeutet – ein rutschiger Rasen, auf dem die Spieler wegrutschen, oder einer, wo sie nicht wegrutschen, aber dann im Rasen hängen bleiben?

        Ich würde eher sagen, letzteres. Das ist doch überhaupt der Grund dafür, warum der Rasen direkt vorm Anpfiff noch gewässert wird.

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        • Nur müssen sie hängen bleiben, wenn der Rasen in Ordnung ist? Ich finde das schon auffällig bei uns die letzten Heimspiele. Früher gab es das so nicht. Und anderswo fällt mir das auch nicht so auf.
          Oder meinst du, die machen das jetzt absichtlich mehr mit dem Wässern als früher, um das Verletzungsrisiko zu mindern?

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  • Dieses Gefühl, wenn Du vor dem Spiel dachtest „mit 3 Punkten könnten wir einen Riesensprung…“ und dann holen wir die 3 Punkte 🙂

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  • Ewerton,Valentini,Werner,Kerk- so schlecht ist die Transferpolitik in dieser Saison wirklich nicht.Und so langsam merkt man den Ertrag des Nachwuchsleistungszentrums.Der Club ist scheinbar auf einen guten Weg eingebogen, mal sehn wo das hinführt.

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        • Zietsch sage ich gerne Danke, Bader nicht, der hat sich mit dem Funktionsgebäude eine Denkmal setzen wollen. Wenn Meeske nicht gekommen wäre hätte das dem Club womöglich das Genick gebrochen. Das Gebäude hat ja auch mit dem NLZ ziemlich wenig zu tun.

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          • Der Bau des Funktionsgebäudes war definitiv richtig, die Bedingen vorher waren doch unter aller Sau… Ich gehe sogar soweit und behaupte, dass es einer der sinnvollsten Investitionen überhaupt in den letzten Jahren war. Wer weiß, ob es ohne das Funktionsgebäude mit der Nachwuchsarbeit jetzt auch so toll laufen würde? Ich habe da so meine Zweifel, und vorher war unsere Nachwuchsarbeit ja wirklich grottig.

            Das Gebäude ist meiner Ansicht nach auch von der Größe her angemessen und auch kein Protzbau, wo unnötig Geld verschwendet wurde, die Kosten lagen auch in dem Rahmen, was andere Vereine so für ähnliche Investitionen ausgeben.

            Das Problem war doch einfach nur, dass die Finanzierung grottenschlecht gemacht wurde, und dabei am allerschlimmsten, dass man sich nicht um eine Refinanzierung nach Ablauf der Fan-Anleihe gekümmert hat. Das hat uns in die Bredouille gebracht. Aber nicht das Funktionsgebäude an sich.

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            • 100% agree. Finde das Funktionsgebäude auch sehr wertvoll und es geht nicht zuletzt auch um die Außendarstellung eine Nachwuchsleistungszentrum.

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            • Was bitte hat das Funktionsgebäude mit der Nachwuchsarbeit zu tun? Weil da ein Teil des Internats untergebracht ist? Das hätte man auch billiger lösen können.
              Und wieso hätte da ein einfacher Kasten nicht auch gereicht, der vielleicht halb so teuer gewesen wäre? Doch wohl weil Bader residieren wollte.
              Wir hatten das Geld nicht. Und Woy, Bader und der Aufsichtsrat haben in all den Jahren seit Beginn der Anleihe weiter Geld ausgegeben, daßzur Refinanzierung bitter nötig gewesen wäre. U.a. deshalb hatten wir dann diese Strafzahlung durch die DFL. Und konnten uns z.B. im Winter nach Baders Abgang keine dringend benötigten Verstärkungen mehr leisten.
              Noch heute gehört dem Verein nichts davon, weil die bei der Umschuldung der Anleihe nur ein wenig bessere Zinskonditionen ausgehandelt werden konnten (dank der Sicherheit Vereinsgelände), aber keine noch so geringe Tilgung.
              Mag ja sein, daß du meinst, wenn schon, dann kleckern nicht klotzen. Ich find besser man schafft Werte im Rahmen seiner Möglichkeiten, ohne in Gefahr zu laufen, insolvent zuwerden.

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              • Du meintest vermutlich …“wenn schon dann klotzen statt kleckern“, sonst ergibt dein Vorwurf keinen Sinn.
                Als das Funktionsgebäude geplant wurde, hat man mit so einem abrupten Abstieg vermutlich nicht gerechnet auch wenn man das nie ausschließen kann, aber es war nicht offensichtlich. Für die Zukunft ist es wichtig zum einen das Jugendinternat, zum anderen, es ist kein Palast sondern es ist ein schickes „Funktionsgebäude“. Ins trudeln kam man durch den Abstieg und dann weiter durch den gescheiterten Wiederaufstieg mit einer teuren Mannschaft.

                Wenn man wieder in die 1. Bundesliga möchte ist ganz besonders der Club auf eine gute Nachwuchsarbeit angewiesen. Gerade auf junge Leute wirken so lieblose alte Betonschuppen recht wenig, da ist man jetzt sicher konkurrenzfähiger mit dem neuen Funktionsgebäude. Ohne Zweifel

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                • Genau. Mit dem typischen FDJ-Funktionsplattenbau lockt man heute niemanden an. Aber Hauptsache, ehemaligen Verantwortlichen, die ihren Blick weiter als zu der Stadtmauer schweifen lassen, ans Bein pinkeln, da man es schon immer besser wusste.
                  Wäre Franken ein eigenes Bundesland, würden wir immer noch Emmer, Met und Hinkelsteine exportieren.

                  Kennt Ihr übrigens den authentischsten Franken, der eigentlich keiner war? Beschreibt die Innovationsfähigkeit eines Frankens meiner Meinung nach optimal:
                  https://de.wikipedia.org/wiki/Der_eiserne_Gustav

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              • Düsseldorf leistet sich gerade ein NLZ für 7 Mio, Kaiserslautern gibt ebenfalls 6 Mio für ihr NLZ aus…
                Jeweils nur fürs NLZ.
                Wir haben 6 Mio für ein Funktionsgebäude ausgegeben, in dem so gut wie alles untergebracht ist, NLZ, Internat, Profis, Verwaltung…

                Und ja, ich finde schon, dass sich zwischen den Trainingsbedingungen, die man bieten kann, und dem Erfolg eines NLZ ein großer Zusammenhang besteht. Und die Bedingungen, die früher bei uns herrschten, waren nun echt nicht mehr gut.

                Davon abgesehen muss man auch was bieten können, wenn man Jugendspieler zu sich holen, bzw. bei sich halten will. Und auch Profispieler wollen angemessene Räumlichkeiten und Einrichtungen vorfinden.

                Das Geld war sehr wohl da. Dass wir derart in die finanzielle Schieflage geraten sind, lag daran, dass an anderen Stellen das Geld zum Fenster rausgeworfen wurde und man sich einfach keine Gedanken über eine Anschlussfinanzierung gemacht hat, ganz zu schweigen vom Bilden evtl. Rücklagen dafür. Der Hauptschuldige hierfür ist allerdings nicht Bader, sondern Woy.

                Und dass sich Investitionen in die Nachwuchsarbeit, und da gehört nun mal auch die Bereitstellung einer passende Infrastruktur dazu, sich mehr als nur lohnt, darüber bestehen ja wohl keine zwei Meinungen, oder?
                Die Qualität, wie wir sie aktuell mit Erras, Löwen oder Kammerbauer im Kader haben, hätten wir uns niemals auch nur ansatzweise kaufen können und allein in den letzten zwei Jahren haben wir mit Spielern, die aus dem NLZ kamen, Ablösesummen erzielt, die in etwa dem Investitionsvolumen entsprachen…

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                • In dem Gebäude ist NICHTS was das NLZ ausmacht untergebracht.
                  da drin ist die Verwaltung, ein Teil des Jugendinternats, die Trainings- und Aufenthaltsräume für die Profimannschaft und Trainer und das Clubmuseum.
                  Mir gefällt das Gebäude keine Frage. Aber billiger wär trotzdem genauso funktional zu machen. Und wir hatten das Geld schon damals nicht.Deshalb mußte Woy ja abspecken.

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                • Und noch als Ergänzung: wenn du den Raum siehst, den sich Bader reserviert hatte und den Raum, der für die Profitrainer vorgesehen war, dann siehst du auch, welchen Stellenwert Bader den Trainern eingeräumt hat im Vergleich zu Zietsch, Möckel und Co.
                  Es ist nicht verwunderlich, daß das eine der ersten Maßnahmen von Köllner war, sich als Profitrainer ein anderes Büro zu suchen.

                  Und noch einmal: uns gehört davon noch gar nichts. Alles ist durch den Kredit finanziert. Und von dem haben wir noch keinen einzigen Cent abgelöst. Dafür zahlen wir weiter ca 5% Zinsen im Jahr.

                  Und für alle, die meinen, das geht nur gegen Bader bei mir: lest den post genauer: ich hab da Woy und den damaligen Aufsichtsrat eingeschlossen. Die haben alle gemeinsam uns Mitgliedern etwas als NLZ verkauft, das eine ganz andere Belegung hat.

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                • SCRamjet, natürlich liegt fehlendes Geld immer daran, dass man mehr ausgibt, als man hat. Es ist aber ganz egal wo. Zu sagen für das NLZ war schon Geld da, man hätte nur woanders weniger ausgeben müssen ist banal, wenn man nicht sagt wo.

                  Tatsache ist, auch zu Bundesligazeiten, als das NLZ gebaut wurde hat man keinerlei Plan gehabt, wie man das Gebäude bezahlen will. Ich fürchte die Idee war tatsächlich, wir machen eine Fananleihe und die Fans hängen sich das Teil über das Bett, wollen nicht dass das zurückgezahlt werden muss.

                  Vielleicht hätte das sogar funktioniert, wenn man das den Fans auch so kommuniziert hätte. Allerdings zeigt diese sehr hoch verzinste Fananleihe auch, der FCN war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr in der Lage am Markt Geld zu bekommen.

                  Natürlich war der Hauptverantwortliche für die Finazen Toy, allerdings insbesondere beim Thema Funktionsgebäude hat sich Bader ganz weit aus dem Fenster gelehnt. Wobei auch da kann man wunderbar die Verschleiherungstaktik von Bader sehen. Es war immer die Rede vom NLZ, das NLZ macht aber nur den kleinsten Teil des Gebäudes aus. Das wurde aber so nie kommuniziert.

                  Ich bin durchaus der Meinung, dass wir in dem Bereich etwas machen mussten, aber dann muss man das ganze eben auch solide finanzieren. Dies ist bei uns nicht der Fall gewesen.

                  Aber auch beim Thema Verknüpfung von NLZ und erster Mannschaft ist erst mit Bornemann und Köllner Struktur reingekommen. Deshalb war ich am Anfang auch nicht ganz so glücklich, dass Köllner gleich den nächsten Schritt gemacht hat Trainer der ersten Mannschaft wurde. Ich habe ihn mir da besser bei der U21 und als NLZ Leiter vorstellen können.

                  Jetzt hat mich die Entwicklung eines besseren belehrt, was mich natürlich sehr freut.

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      • Nur drei Daumen nach unten bislang? Ich bin enttäuscht! Ich dachte, Ihr seid alles nachtragende und undankbare Franken 🙂

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        • Bin ich deshalb auch mein Daumen.
          und weil es schlichtnicht stimmt. Bader und Zietsch haben nie wirklich ein solches Konzept fürs NLZ gehabt, das auf Dauer möglichst viele Nachwuchsspieler zu den Profis hochgezogen werden sollten. Wie oft haben die hoffnungsvollen Talenten andere teuere Spieler vor die Nase gesetzt.

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        • Ich hab Dir gleich nen Daumen nach unten spendiert, Freundchen! 🙂
          Den Elternabend für den Club-Stadionbesuch schmeissen, tststs. Schon alleine deshalb hast Du Dir den verdient. 🙂

          Ishaks Remember-Pinola-Elfer war echt gruselig. Da wäre jetzt doch wieder Kempe gut, aber ansonsten vermisse ich den gar nicht. Wobei der laut Kicker bei Darmstadt zu den guten Spielern gehören soll. Ein Tor erzielt und drei Assists. Naja, vorbei ist vorbei.

          Auch wenn es gerade gut läuft, bin ich der Meinung, daß wir dringend eine gute Verstärkung fürs OM bräuchten. Unsere Offensive kommt recht flügellahm daher. Mir fehlt vorne drin einfach auch Kopfballstärke. Kann man das Ishak noch beibringen? Der Wastl-Werner war gestern der kleinste Hobbit auf dem Platz und Salli oder die aufgerückten Innenverteidiger sind jetzt auch wahrlich keine Kopfballstärke-Monster. So gingen die meisten hohen Bälle nach vorne gleich verloren und mussten mühselig zurückerobert werden.
          Bleiben also Behrens, Erras und die Innenverteidiger. Für hohe Bälle aus dem Spiel heraus bleibt eigentlich nur der aufgerückte Behrens, solange Erras den defensiveren Part übernimmt und ich denke, das wird so bleiben, da ist er einfach saugut.

          WANTED:
          Ein vereinsloser, kopfballstarker, offensiver Flügelspieler/Stürmer mit zuverlässigem Elfmeterschuss.
          Wer kennt einen? Wer kennt einen, der einen kennt? Wer hat einen gesehen?
          Sachdienliche Hinweise nimmt gerne Andreas Bornemann entgegen.

          Wie siehts mit Wastl-Pizarro aus? Der würde sich doch auch vom Alter her, gut mit Wastl-Werner verstehen?

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          • Der Club hat das Spiel nach Rückstand gedreht und 3 Heimpunkte eingefahren.
            Der FCN ist Tabellenvierter und damit im Einklang mit seinem offiziellen Saisonziel.

            Deshalb bin ich der Meinung, dass man nicht im 24-Stunden Rhythmus irgendwelche Forderungen oder Beschuldigungen in den virtuellen Raum stellen muss (das könnte ich auch drastischer formulieren). Warum man permanent (fast schon verzweifelt) irgendein Haar in der Suppe sucht, ich begreif es nicht und es verärgert mich.

            Mit Waltraud & Mariechen kommt mir da des Öfteren in den Sinn: Blouss dasd wos sagsd!

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            • Du findest immer etwas worüber du dich ärgern willst, wenns es mal an der Mannschaft nichts zu meckern gibt dann über andere. Irgendwas muss es ja zum meckern geben.

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              • Uiuiui jetzt wirds aber wild. Atme mal tief durch bitte und konkretisiere wo ich am Club herum meckere. Ich bin im Reinen und weit davon entfernt irgendwelchen Spielern, Trainern oder leitenden Angestellten ihre Fähigkeiten abzusprechen oder permanent Forderungen aufzustellen wie die ihren Job zu erledigen haben. Du sprichst ja da auch des öfteren groß auf, wer im Glashaus sitzt…

                Deine Reaktion zeigt, dass man das Recht auf Besserwisserei/dummschwätzereu nicht hergeben oder reflektieren möchte sondern lieber zum Gegenangriff übergeht. Hatte ich aber auch von dir nicht anders erwartet.
                (Das war jetzt etwas drastischer formuliert aber so einen Vorwurf lasse ich nicht im Raum stehen)

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        • Wir sind ja keine Hamburger oder oben an der Küste, da würdest du mal lernen was „nachtragend“ ist.

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  • Den nächsten Elfmeter muss aber nicht unbedingt erneut Ishak schießen.

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      • War er nicht, das geht ja als verschossener Elfmeter in die Statistik ein.

        Ein besserer Torhüter wehrt den Ball auch nicht in die Mitte ab, sondern zumindest zur Seite. Ein guter Torhüter fängt den direkt, so schlecht wie der geschossen war. Dann gibt es auch keinen Nachschuss – der im konkreten Fall auch wieder miserabel war und von einem besseren Torhüter wieder gehalten wird…

        Ishak darf sich doppelt beim Bochumer Torhüter bedanken.

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  • Ich möchte hier mal ne Lanze für Salli brechen. Er war zwar offensiv jetzt nicht soo der hit aber hat sein mit Abstand bestes Spiel gegen den Ball gemacht. Hat in den richtigen Augenblicken die Gegner gestört und unter Druck gesetzt ohne ein Foul oder gar ne Karte zu ziehen, von daher kommt er mir in der Bewertung zu schlecht weg. Man sollte vorallem bei ihm dieser Entwicklung mehr Bedeutung beimessen, meine Meinung.

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  • Ich glaube wir sind die einzigen Fans, die sich über den Stürmer aufregen, nachdem er im 2.Anlauf den Elfer versenkt hat… Hauptsache drin meine Herren

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    • Niemand regt sich auf, aber nach einem Pinola-Gedächtnis-Elfer darf man durchaus überlegen, ob wir nicht Spieler im Kader haben, die das souveräner lösen könnten. (Herr Löwen, ich blicke in Ihre Richtung.)

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    • Der Dreierpack neulich ist dem jungen Mann offenbar zu Kopfe gestiegen. Verschießt den Elfer, stümpert den Ball irgendwie noch ins Tor und glaubt, damit den Nachweis seiner Klasse erbracht zu haben.
      – Ironie off –
      Ist immer so ne Sache, dieses „wenn, dann, hätte, wäre, Gegner schlecht, Dusel etc…“. Drin (und zwar regulär) ist schlicht drin, und das ist in diesem Fall auch gut so!

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    • Da stimme ich zu…jetzt 4 Tore in 2 Spielen…so kann es weitergehen!

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  • Ishak will einfach nicht so ’ne Statistik-Lusche wie dieser Lewandowski werden, der krampfhaft versucht, durch grenzwertig verzögerte Elfer die Torjägerkanone der ersten Liga zu erschleichen.

    Unser Ishak ist ’ne coole Sau, der schießt die Elfer mit Risiko, so dass der Torwart eine reelle Chance hat. Wenn er die nicht nutzt, dann ist Ishak zur Stelle, netzt ein und sammelt Punkte, ohne dass dafür läppische Elfmetertore in seine Statistik eingehen.
    Der Ishak weiß halt genau, wie man’s richtig macht.

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    • Ein guter Elfmeter ist der, der drin ist. Alles andere kann man auch nicht schön beten 🙂

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