Der statistische Jahresrückblick – Teil I, Einsätze und Elfmeter

Die Winterpause nutzen wir, um uns den Club statistisch mal etwas näher anzusehen. In Teil 1 geht es um Einsätze und Elfmeter. Wenn man von Einsätzen spricht, ist die Betrachtung der absoluten Zahl der Einsätze irreführend. So kommt zum Beispiel Cedric Teuchert auf insgesamt 17 Pflichtspieleinsätze (siehe Tabelle 2), stand also nur in vier Spielen nicht auf dem Platz, Patrick Kammerbauer dagegen kommt nur auf 14 Einsätze, dabei stand der Defensivakteur 90 Minuten länger auf dem Feld als der Stürmer (siehe Tabelle 1). Bei der Betrachtung der Einsätze erscheinen also die Minuten eine sinnvollere Messgröße.

Insgesamt 24 Spieler kamen bislang in dieser Saison in den 18 Ligaspielen zum Einsatz. Darüber hinaus standen mit Johannes Kreidl und Lukas Jäger zwei Spieler mehrfach im Kader, die allerdings in der Liga nie zum Einsatz kamen, Enis Alushi und Dennis Lippert standen in dieser Saison, obwohl Teil des Profikaders, verletzungsbedingt noch gar nicht im Aufgebot. Der Club rangiert mit seinen 24 eingesetzten Spielern auf Platz 7 in der Zweiten Bundesliga, Kaiserslautern, Fürth und Sandhausen stehen mit 27 eingesetzten Spielern an der Spitze der Rangliste, Aue mit 20 Akteuren mit Spielzeit an deren Ende. Insgesamt lässt sich der Kader des FCN, wenn man die Einsatzminuten betrachtet, in drei Gruppen einteilen: Die klaren Ergänzungsspieler, die Rotationsspieler, die Stammspieler. Der ersten Gruppe gehören all diejenigen an, die auf weniger als 20% der möglichen Minuten kommen, es handelt sich dabei – jenseits der Langzeiterletzten Zrelak und Kerk – um Lucas Hufnagel, Rurik Gislason, Miso Brecko, Alexander Fuchs, Laszlo Sepsi (und Lukas Jäger). Dabei standen die Spieler unterschiedlich oft im Kader: Brecko (13) und Hufnagel (12) meistens, Gislason (5) und Sepsi (4) selten. Zusammen kommt diese Gruppe auf sechs Startelfeinsätze, von denen auch noch vier auf Hufnagel entfallen. Bei diesen vier Startelfeinsätzen gewann der Club drei und spielte einmal Unentschieden. Hufnagel ist also neben Fabian Bredlow und Patrick Kammerbauer einer von drei Clubspielern, die mehrfach in der Startelf standen und dabei kein Spiel verloren (siehe Infografik).

startelf
Startelfeinsätze und ihre Erfolgsquoten

Die zweite Gruppe der Rotationsspieler hat zwischen knapp 30% und knapp 60% der möglichen Minuten absolviert und umfasst – jenseits der beiden Torhüter – Georg Margreitter, Edgar Salli, Patrick Erras, Patrick Kammerbauer, Lukas Mühl, Cedric Teuchert, Tobias Werner und Ondrej Petrak. Dabei nehmen Margreitter und Mühl in gewisser Weise eine Sonderrolle ein, da die beiden mit Ausnahme der letzten Minute gegen Arminia Bielefeld nie gemeinsam auf dem Feld standen; der eine (Mühl) war also der Stellvertreter des anderen (Margreitter), solange dieser verletzt war. Dass Petrak, Erras, Kammerbauer einerseits und Salli, Teuchert und Werner andererseits in dieser Kategorie landen, zeigt, dass die Fluktuation in zwei Bereichen am größten war: Im defensiven Mittelfeld und auf den offensiven Außenbahnen. Hier hat sich – im Gegensatz zu anderen Mannschaftsteilen – kein Stammpersonal herausgebildet, hier wurde immer wieder rotiert.

Die Kerngruppe der Stammspieler besteht aus sieben Spielern, die allesamt auf mehr als 1.140 Minuten (72,2% der möglichen Minuten) kommen; also auf umgerechnet 13 volle Spiele über 90 Minuten kommen. Jene Gruppe besteht aus Hanno Behrens, Enrico Valentini, Tim Leibold, Mikael Ishak, Kevin Möhwald, Ewerton und Eduard Löwen. Dass man ohne eine solche Kerngruppe oft Probleme bekommt, zeigt sich beim ligaweiten Vergleich (siehe Tabelle 4). Hier stehen mit Heidenheim, Fürth, Braunschweig, Kaiserslautern und Dresden fast ausschließlich Mannschaften am Ende dieser Tabelle, die auch in der Ligatabelle recht weit unten stehen. Einen solchen Kern an Stammspielern zu haben, ist wohl kein Erfolgsgarant – schließlich stehen mit Kiel und Aue in dieser Tabelle zwei Teams gemeinsam an der Spitze, die in der Liga einiges trennt – wohl aber ein Faktor, wenn es nicht läuft. Beim FCN kamen zum Beispiel in der vergangenen Saison nur zwei Spieler über diesen Wert von 72,2% der möglichen Minuten: Kevin Möhwald (74,4%) und Hanno Behrens (86,8%). Bei den Aufsteigern aus Stuttgart (5) und Hannover (7) waren es deutlich mehr, bei den Absteigern aus Karlsruhe (0) und München (0) sogar noch weniger.

Ein Faktor, warum der Club bislang seinen Kern an Stammspielern immer wieder aufs Feld schicken konnte, liegt auch in der Tatsache begründet, dass sich der FCN als einziges Team in der Zweiten Liga noch keine einzige Sperre (siehe Tabelle 3) eingehandelt hat. Während der Club also stets auf alle nicht verletzten Spieler zurückgreifen konnte, wurden von jedem anderen Verein mindestens zwei Spieler (bzw. im Fall von Sandhausen ein Spieler zweimal) gesperrt. Spitzenreiter in dieser Tabelle ist Erzgebirge Aue, die sich bereits sechs Sperren einfingen, die insgesamt acht Spiele Ausfall zu Folge hatten. Zum Vergleich im Vorjahr verpassten die Clubspieler zehn Spiele durch Sperren, vier Spiele Sperre wurden bis zum 18. Spieltag verhängt.

In der inoffiziellen Fairnesstabelle belegt der Club damit auch Rang 1, beging darüber hinaus die viertwenigsten Fouls. Die Vorsaison hatte man noch auf Rang 16 abgeschlossen und dabei die viertmeisten Fouls begangen. Skurrilerweise ist der FCN dennoch das Team mit den meisten Elfmetern gegen sich (siehe Tabelle 5), noch skuriller ist allerdings die Tatsache, dass der Club fünf der sechs Spiele, in denen er einen Elfmeter gegen sich gepfiffen bekam, gewann (Duisburg, Bochum, Fürth, Dresden, Düsseldorf) und nur eines verlor (Ingolstadt), obwohl nur Düsseldorfs Kujovic den Elfmeter verschoss. Auf der anderen Seite ist der Club eine von drei Mannschaften, die noch ohne eigenes Elfmetertor ist. Die einzige Chance auf ein solches Tor vergab Mikael Ishak gegen Bochum, allerdings traf er mit dem Nachschuss.

Jener Mikael Ishak wird auch in der zweiten Folge eine große Rolle spielen, da geht es unter anderem um Tore.

Die Statistiken im Überblick

Tabelle 1: Einsatzminuten
Tabelle 2: Einsätze
Tabelle 3: Sperren und Karten
Tabelle 4: Stammkräfte
Tabelle 5: Elfmeter

Tabelle 1: Einsatzminuten
SpielerMinuten (ges.)Prozent (ges.)Minuten (Liga)Prozent (Liga)
Hanno Behrens
1920
100%
1620
100%
Enrico Valentini
1805
94,0%
1505
92,9%
Tim Leibold
1784
92,9%
1484
91,6%
Mikael Ishak
1673
87,1%
1377
85,0%
Kevin Möhwald
1539
80,1%
1261
77,8%
Ewerton
1481
77,1%
1271
78,4%
Eduard Löwen
1408
73,3%
1183
73,0%
Thorsten Kirschbaum
1170
60,9%
990
61,1%
Georg Margreitter
1111
57,8%
901
55,6%
Edgar Salli
1067
55,5%
887
54,8%
Patrick Erras
846
44,1%
681
42,0%
Patrick Kammerbauer
801
41,7%
667
41,2%
Lukas Mühl
765
39,8%
675
41,6%
Fabian Bredlow
750
39,1%
630
38,8%
Cedric Teuchert
711
37,0%
684
42,2%
Tobias Werner
708
36,9%
603
37,2%
Ondrej Petrak
520
27,1%
484
29,9%
Sebastian Kerk
322
16,7%
240
14,8%
Lucas Hufnagel
319
16,6%
319
19,7%
Rurik Gislason
153
7,9%
123
7,6%
Adam Zrelak
105
5,5%
105
6,5%
Miso Brecko
90
4,7%
90
5,5%
Alexander Fuchs
29
1,5%
21
1,3%
Lukas Jäger
22
1,1%
0
0,0%
Laszlo Sepsi
16
0,8%
16
0,9%
Johannes Kreidl
0
0,0%
0
0,0%

Tabelle 2: Einsätze
SpielerEinsätze (ges.)Startelf (ges.)Einsätze (Liga)Startelf (Liga)Kader(Liga)
Hanno Behrens
21
21
18
18
18
Enrico Valentini
21
20
18
17
18
Tim Leibold
20
19
17
16
17
Mikael Ishak
21
19
18
16
18
Kevin Möhwald
19
17
16
14
16
Ewerton
18
16
16
14
16
Eduard Löwen
20
16
17
13
17
T. Kirschbaum
13
13
11
11
13
Georg Margreitter
13
12
11
10
11
Edgar Salli
16
12
14
10
18
Patrick Erras
12
9
10
8
11
P. Kammerbauer
14
10
11
8
11
Lukas Mühl
9
9
8
8
13
Fabian Bredlow
8
8
7
7
18
Cedric Teuchert
17
7
15
7
15
Tobias Werner
13
8
11
7
14
Ondrej Petrak
13
4
12
4
17
Sebastian Kerk
4
4
3
3
3
Lucas Hufnagel
5
4
5
4
12
Rurik Gislason
5
1
4
1
5
Adam Zrelak
2
1
2
1
4
Miso Brecko
5
1
5
1
13
Alexander Fuchs
2
0
1
0
8
Lukas Jäger
1
0
0
0
9
Laszlo Sepsi
1
0
1
0
4
Johannes Kreidl
0
0
0
0
5

Tabelle 3: Sperren und Karten
VereinSperren (Spiele)Gelbe KartenGelbsperrenGelb-Rote KartenRote Karten
Nürnberg
0
29
0
0
0
St. Pauli
2
25
0
1
1
Darmstadt
2
46
2
0
0
Ingolstadt
2
38
1
1
0
Sandhausen
2
35
1
1
0
Union Berlin
3
31
2
0
1
Duisburg
3
41
2
1
0
Düsseldorf
3
42
2
1
0
Fürth
3
40
2
1
0
Regensburg
3
41
2
1
0
Bochum
4
32
3
1
0
K’lautern
4
37
0
1
1
Heidenheim
4
44
3
0
1
Dresden
4
35
1
0
1
Kiel
5
39
3
2
0
Bielefeld
6
34
2
0
2
Braunschweig
7
31
1
2
2
Aue
8
41
4
1
1

Tabelle 4: Stammkräfte
VereinSpieler ≥72,2%davon FeldspielerSpieler ≥88,9%davon FeldspielerSpieler 100%
Duisburg
9
8
5
4
2
Kiel
9
8
5
4
2
Aue
9
8
5
4
1
Sandhausen
8
7
7
6
1
Union Berlin
8
7
5
4
1
Regensburg
8
7
4
3
1
Bielefeld
8
7
4
3
1
St. Pauli
8
7
1
0
1
Nürnberg
7
7
3
3
1
Darmstadt
7
7
3
3
1
Düsseldorf
7
6
3
3
0
Ingolstadt
7
6
2
2
1
Bochum
6
6
1
1
0
Heidenheim
6
5
3
3
0
Fürth
5
5
3
3
0
Braunschweig
5
4
3
2
1
K’lautern
5
4
2
1
0
Dresden
4
3
2
1
1

Tabelle 5: Elfmeter
VereinElfmeter gegendavon verwandeltElfmeter fürdavon verwandeltAnzahl Fouls
Nürnberg
6
5
1
0
250
Heidenheim
4
3
2
2
285
Fürth
3
3
1
1
308
St. Pauli
3
2
2
1
212
Darmstadt
3
2
3
2
295
Duisburg
3
2
4
2
243
Union Berlin
3
2
4
3
276
K’lautern
3
1
1
1
312
Ingolstadt
2
2
5
5
272
Bielefeld
2
2
1
1
276
Regensburg
2
2
1
0
294
Kiel
2
2
5
3
295
Düsseldorf
2
1
2
1
270
Dresden
2
1
3
3
251
Bochum
1
0
2
2
255
Braunschweig
0
0
1
0
270
Sandhausen
0
0
3
2
335
Aue
0
0
1
1
240

27 Gedanken zu „Der statistische Jahresrückblick – Teil I, Einsätze und Elfmeter

  • Vielen Dank, Florian, für die Arbeit. Ich weiß, wie viel Mühe es ist, Statistiken zu erstellen.
    Du hast es sogar geschafft, sie auch zu interpretieren. Großartig!

    Aus dem ersten Teil finde ich besonders erstaunlich die Sache mit den wenigen Fouls der Clubspieler (im Vergleich zum Vorjahr) und dass noch kein Clubspieler gesperrt war. Als erstes droht hier übrigens Löwen oder Ishak eine Pause, denn beide haben bisher schon vier Gelbe Karten kassiert.

    11

    0
    Antwort
  • Gigantisch was Florian hier für Charts an die digitale Wand wirft. Erstmal ein Kompliment!
    Ein interessantes Detail ist, daß (schlagt mich tot 🙂 ) Cedric der effektivere Stürmer als Ishak nach Minuten/Tor ist. Cedric benötigt pro Tor 118 Minuten, Ishak benötigt pro Tor 140 Minuten. Ich würde mir von Köllner gerne erklären lassen warum der effektivere Stürmer (nach Toren) bemessen, auf nichtmal die halbe Spielzeit kommt, wie der weniger effektivere?
    Ok eine Antwort kann man sich schon denken vermutlich arbeitet Ishak mehr nach hinten. Da Cedric weniger Einsatzzeit pro Tor benötigt wäre er mit Ishaks Spielzeit auf 14 Tore gekommen gemäß den realen Daten, das sind ja keine Annahmen sondern Fakt. Für mich ist Cedric sowieso der besser Stürmer von beiden.

    3

    15
    Antwort
    • Ohne den zweiten Teil des Rückblicks, den ich grad fertig gestellt hab und der Sonntag online geht, vorweg zu nehmen, denn da wird das ganze ausführlich thematisiert: Nach Torbeteiligungen ist Ishak ein Stückchen effektiver. Da liegt dann auch eine der Antworten.

      Wenn man sich Teucherts Tore anschaut, dann erkennt man schon auch, warum Ishak eher dran kommt, die entstehen alle mit Gesicht zum Tor und viel Geschwindigkeit auf den Ball (egal ob aus dem Rückraum kommend wie gegen Union oder Duisburg oder durchstartend wie gegen Fürth, Darmstadt oder Dresden). Solche Situationen entstehen bei uns dieses Jahr aber eher situativ (mal weil der Gegner vogelwild verteidigt – Darmstadt, Dresden – mal weil wir in Führung liegend Platz haben – Duisburg, Fürth), vom Spieldesign her, kommt das eher selten vor. Da ist ein Arbeiter, Wühler und Strafraumspieler, der weniger Platz braucht, der geeignetere. Deshalb find ich auch nicht zwingend den einen oder den anderen als Stürmer besser, die sind als Typ so grundverschieden, dass man sie schwer nach den gleichen Maßstäben messen kann.

      Die Annahme, dass Teuchert bei doppelter Einsatzzeit auf die doppelte Torzahl käme, ist zwar mathematisch richtig, dennoch aber kein „Fakt“ im klassischen Sinne, weil man das ja nicht faktisch belegen kann, dass es auch so gelaufen wäre, sondern eine Hypothese, die man weder belegen noch widerlegen kann, weil sie nicht simulierbar ist.

      16

      0
      Antwort
      • Die Annahme, dass Teuchert bei doppelter Einsatzzeit auf die doppelte Torzahl käme, ist zwar mathematisch richtig, dennoch aber kein „Fakt“ im klassischen Sinne,

        unglücklich formuliert von mir, ich meinte die zu grunde liegenden Daten, die sind absolut aktuell aus der laufenden Saison und wohlgemerkt aus Pflichtspielen das meinte ich mit „Fakt“. Bessere Daten könnte man für das Postulat, Cedric käme so gesehen bei gleicher Einsatzzeit wie Ishak auf 14 Tore gar nicht haben. (nur in der Hinrunde wohlgemerkt)

        Man stelle sich nur mal vor wir hätten auch in der Rückrunde 2 Stürmer von der Qualität gehabt. Die unterschiedlichen Spielstile oder Spieldesigns umso besser, dann sind wir umso schwieriger auszurechnen. Es wirkt so, aber mir geht es gar nicht so um Cedric, die Messe ist gelesen wie es scheint, sondern um die Offensivpower der Manschaft in der Rückrunde, dem hätte ich alles untergeordnet auch mal auf ein Prinzip verzichtet, ob ein junger Spieler eine Austiegsklausel nun bekommt oder nicht. Springt der Aufstieg heraus, werden die Karten doch sowieso komplett neu gemischt im Kader.

        5

        7
        Antwort
        • „Bessere Daten könnte man für das Postulat, Cedric käme so gesehen bei gleicher Einsatzzeit wie Ishak auf 14 Tore gar nicht haben“

          Da sind die Zahlen allein als „Daten“ aber nicht aussagekräftig. Der typische schnelle Jokerspieler, der in den letzten zwanzig Minuten frisch gegen eine müde Hintermannschaft spielt (Typ Schürrle zu Hochzeiten) sollte tendenziell eine bessere Torquote haben als der Brechertyp, der sich vorne 90 Minuten aufreibt (Typ Schroth). Das heißt aber nicht, dass der Joker diese bessere Quote auch als Startelfspieler halten würde.

          Wie auch immer, denke wir sind uns weitgehend einig dass wir in der Hinrunde am liebsten Ishak und Teuchert im Kader hätten; wer dann spielt darf Köllner entscheiden.

          6

          0
          Antwort
          • Was auch nicht simulierbar ist, wäre die Frage, ob die Stabilität im Spieldesign mit der Doppelspitze Teuchert/Ishak nicht entscheidend leiden würde, so dass man generell weniger Zugriff auf das Spiel hätte und dadurch auch weniger Chancen generiert oder sogar mehr Gegentore fängt.

            Es lässt sich eben nicht auf Zeit/Tore reduzieren. Ich weiß nicht, ob die Daten etwas über die Mannschaftsleistung bei aktiver Doppelspitze hergeben. Ich nehme an, das war einfach zu selten und natürlich nicht vom Start weg, sondern situativ und daher nicht vergleichbar.

            Ich denke aber, dass ein mannschaftsdienlicher Spieler eher hilft als ein Knipser, für den man mitarbeiten muss. Denn nur durch die Arbeit zuvor bringt man ihn dann auch in die Situation, dass er knipsen kann….

            Hierzu wird es keine aussagekräftigen Daten (mangels Menge) geben, oder Florian?

            5

            0
            Antwort
            • Machen wir es kurz es gab einige Spiele wo beide super harmoniert haben und beide ihre Tore im selben Spiel gemacht haben. Reicht völlig aus, es geht.
              Aber ok das sind Hinrunden Daten. Wir werden ja mit dem Kader nicht in die Rückrunde gehen ziemlich wahrscheinlich. Ich hätte dafür alles getan an Stelle der Verantwortlichen bei der riesen Chance mindestens die selben Möglichkeiten auch in der Rückrunde zu haben und dem alles unterzuordnen. Auch ein Unternehmen gewinnt nichts ohne ein Risiko zu gehen. Der Zeitpunkt ist besser denn je seit dem Abstieg. Hier hat man für mich nicht das Optimum getan jetzt zur Winterpause, aber gut mal sehen was in dieser noch passiert.

              3

              10
              Antwort
              • Man hat doch in den letzten beiden Pflichtspielen gesehen wie hart sich die Mannschaft tut, wenn sich der Gegner auf Ishak erstmal voll konzentrieren kann und man keine andere Option auf der Bank hat die effizient ist. (zwei wichtige Pflichtspiele gerade mal 1 Tor) Nach all den Daten haben wir derzeit auch keine weitere Option offensiv. Kerk könnte wieder eine werden ich weiss aber nicht wie weit seine Genesung ist, befürchte wird bestenfalls Frühjahr

                2

                2
                Antwort
              • „Machen wir es kurz es gab einige Spiele wo beide super harmoniert haben und beide ihre Tore im selben Spiel gemacht haben.“ – Würde ich so nicht sagen, Ishak und Teuchert hatten in der Hinrunde 561 gemeinsame Minuten auf dem Platz, wenn man Teucherts Kurzeinsätze (Duisburg, St. Pauli, Sandhausen) und auch Ishaks Einwechslungen (St. Pauli, Union) abzieht, dann sind wir bei sieben gemeinsamen Spielen (Aue, Fürth, Bielefeld, Darmstadt, Dresden, Heidenheim und Ingolstadt). Gegen Aue und Fürth (wie auch gegen Union) hat Teuchert im Mittelfeld und nicht als zweite Spitze gespielt. Bleiben also Bielefeld (2. Halbzeit), Darmstadt, Dresden, Heidenheim und Ingolstadt) als gemeinsame Zeit als Doppelspitze (397 Minuten).

                Klar kann man sagen: Teuchert macht die Hälfte seiner Tore und Vorlagen in dieser Zeit, andererseits fallen da waren mit Dresden, Heidenheim und Ingolstadt auch die mMn drei schlechtesten Saisonspiele des FCN drunter. Würde ich also so nicht unterschreiben, dass das wirklich besser funktioniert hat.

                6

                0
                Antwort
    • Schöne Zahlenspiele.
      Nach der Statistik hätte Gislason immer in der Startelf stehen müssen, er hat alle Spiele bei denen er am Anfang aufgelaufen ist gewonnen. 😉

      @Florian, ich hoffe der Club ist schon in Kontakt mit dir getreten. Deren Analysten können es mit Sicherheit nicht besser machen.

      1

      0
      Antwort
        • Nicht ganz. Nach der Startelfstatistik oben dürfte, und das sollte ganz besonders den Kollegen Helmer nach dem letzten Podcast freuen 😜, Gislason nicht verkauft werden. Er ist tatsächlich der einzigste der alle seine Startelfeinsätze gewinnen konnte. 😀

          1

          0
          Antwort
      • Nach der Statistik hätte Gislason immer in der Startelf stehen müssen, er hat alle Spiele bei denen er am Anfang aufgelaufen ist gewonnen. 😉

        aber nie was zählrbares dazu geleistet. Ich sprach von einer Torstatistik in Minuten/Tor da steht bei Gislason iregndwie ~ unendlich/1Tor

        Und es bleibt ein schlichter Fakt das Cedric nicht so viele Einsatzminuten für 1 Tor in der Vorrunde benötigt hat wie Ishak 🙂 Und worum gehts grundsätzlich bei einem Stürmer, um Tore?

        1

        2
        Antwort
  • Wurde der Vertrag von CU mit dem Lehrer aus Zabo bereits verlängert? Wie sieht denn da die Situation aus?
    Ich als einfaches Mitglied tue mein Bestes, ihn mit wohl überlegten bis spontanen Blödsinn im 16er Block zur Weißglut zu bringen (=Peitsche) bzw. ihn mit spendierten Stadion-Bier/-Glühwein bei Laune zu halten (=Zuckerbrot).
    Was macht die CU Leitung im fernen Frankfurt, München-Bahraid (nicht am Persischen Golf) oder beim Oschmann für die Vertragsverlängerung?
    Da liest man von Endl und Co. wieder bei Springermedien nur „kein Geld da“, „wir sind in Gesprächen“ oder „er hat Vertrag bis Saisonende. Basta.“. Das scheint mir reichlich ungenügend zu sein. Ist der Zenger der aktuelle van Dijk von CU?

    Wer ist denn eigentlich bei CU der Mann des Jahres? Hoffentlich kein Unsympath („Unverschämt. Brutal. Respektlos.“), der schon nach zwei Spielminuten beim vierten Offiziellen wegen eines Einwurfs protestiert und seine Spieler zur verstärkten Gravitation im 16 Meterraum animiert? (Mit dieser Wahl hat der Kicker bei mir erneut an Ansehen verloren.)

    P.S.: Aufstieg mit dem Fairplay-Pokal? Ist das möglich?

    9

    0
    Antwort
  • Petrak hat doch die Flanke zum Siegtreffer in Braunschweig gegeben…oder lieg‘ ich da falsch ??? 😉

    2

    0
    Antwort
  • Hab ich irgendetwas nachrichtlich verpasst? Hat der Cedric seinen Spind schon ausgeräumt und sind die Schalker Millionen auf dem mittlerweile ausgeglichenen Glubb-Konto eingetrudelt? Das Gejammer kann ich irgendwie nicht nachvollziehen, wenn überhaupt noch nichts feststeht.

    3

    0
    Antwort
    • Also auf meinem Konto ist noch nix eingetrudelt von Schalke. Aber ich fürchte da kommt auch nix mehr.

      1

      0
      Antwort
    • Endgültig steht wirklich noch nichts fest, aber eine Tendenz, wie ich aus dem direkten Umfeld von Teuchert weiß. CT wollte ja seinen Vertrag um ein Jahr verlängern mit der Ausstiegsklausel, sollte der Aufstieg diese Saison nicht gelingen. Dass war auch das was CT frühzeitig ankündigte, nämlich ab Sommer 2018 in der ersten Liga spielen zu wollen. Natürlich am liebsten bei seinem Herzensverein seit Kindheitstagen, dem FCN, wo er in der ersten Liga gerne weiter verlängern würde. Aber Bornemann wollte den Vertrag mit dieser Klausel unter keinen Umständen abschließen, verhandelte mit dem Beraterteam von CT jedoch trotzdem weiter. Vereinbart wurde Stillschweigen. Daher jetzt auch die Enttäuschung bei CT und Beratern, dass der Bild verfälschte Details der Verhandlungen durchgesteckt wurden und so CT in der Öffentlichkeit negativ dasteht.Auf die Berater von Teuchert dürfte dies so wirken, dass Bornemann die Vertragsverlängerung von CT in den Sand gesetzt hat und jetzt versucht, den Abgang von CT in der Winterpause zu provozieren, um wenigstens noch eine Ablöse zu erzielen.

      5

      1
      Antwort
    • Erster Fehler – ein ausgeglichenes Club Konto ist schon schon ein Widerspruch. Eher schwarzes Loch. Die Frage ist immer nur wie tief es gerade ist.

      3

      3
      Antwort
  • Juwe täte das eine oder andere Bier mal gut. Der klingt immer reichlich unentspannt.

    P.S.: Geiler Behaim Comic, sagt der Hans Sachsler. 😀

    4

    4
    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.