Der statistische Jahresrückblick – Teil II, Tore und Torbeteiligungen

Die Winterpause nutzen wir, um uns den Club statistisch mal etwas näher anzusehen. In Teil 2 geht es um Tore und Torbeteiligungen. Beim Thema Tore und 1. FC Nürnberg muss in dieser Saison zwangsläufig der Name Mikael Ishak fallen: Der Schwede steht mit 12 Toren und 17 Torbeteiligungen (siehe siehe Tabelle 1) in beiden Kategorien an der Spitze der Liga und ist natürlich auch mannschaftsintern Führender. Umgerechnet auf die Einsatzzeit ist in Sachen Torbeteiligung dagegen ein anderer besser: Sebastian Kerk, der bis zu seiner Verletzung in 240 Minuten vier Torvorlagen gab und so auf eine Torbeteiligung alle 60 Minuten kommt. Er liegt damit deutlich vor Ishak, der alle 81 Minuten an einem Tor des FCN beteiligt ist. Dritter in dieser Kategorie ist Cedric Teuchert, der U21-Nationalspieler kommt auf eine Torbeteiligung alle 86 Minuten. In Sachen Minuten pro Tor steht Teuchert sogar knapp vor Ishak, er trifft alle 114 Minuten, Ishak alle 115. Etwas überraschender Vierter in Sachen Torbeteiligung ist Tobias Werner: Die Leihgabe aus Stuttgart (151 Minuten) rangiert noch vor Kapitän Hanno Behrens (162). Zur Einordnung dessen, wie gut die Werte von Ishak und Teuchert sind: Guido Burgstaller kam im Vorjahr auf einen Wert von 90 Minuten pro Torbeteiligung, Niclas Füllkrug 2015/16 auf 115 Minuten. Den absoluten Bestwert in dieser Kategorie hält beim FCN im Übrigen Nassim Ben Khalifa: Der Schweizer spielte in der Saison 2010/11 ein einziges Mal für den Club. Beim 5:0 über den FC St. Pauli durfte er für acht Minuten mitspielen, in dieser Zeit legte er Christian Eigler das 4:0 auf.

Beim Club als Mannschaft stechen in Sachen Toren ebenso einige Werte ins Auge (siehe Tabelle 2). Vorneweg natürlich, dass man mit den zweitmeisten Toren und sechstwenigsten Gegentoren beachtliche Werte einfährt, die dann auch in der zweitbesten Tordifferenz münden. Im Vorjahr hatte man nach 18 Spielen zwar auch die zweitmeisten Tore (31), gleichzeitig aber auch die drittmeisten Gegentore (31). Auch im Relegationsjahr 2015/16 stellte der Club mit 35 Toren am 18. Spieltag die zweitstärkste Offensive, auch hier war die Defensive im Ligavergleich aber deutlich schlechter und lag nur auf Platz 14. Über die Saison nach dem Bundesligaabstieg mit fünftschwächstem Angriff und viertschwächster Abwehr wird an dieser Stelle der Mantel des Schweigens gelegt.

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Infografik 1: Tor- und Gegentorverteilung nach Spielminuten

Neben den absoluten Zahlen fällt aber auch auf, wie unterschiedlich torreich die beiden Halbzeiten beim Club sind. Der Club kassierte insgesamt nur vier Gegentore (gegen Bochum, Darmstadt, Ingolstadt, Braunschweig) vor dem Pausenpfiff, musste noch gar nicht mit einem Rückstand zur Pause in die Kabine – die einzige deutsche Profimannschaft, die dies zum Jahreswechsel 2017/18 von sich behaupten kann. Zuletzt gelangen 18 Spiele ohne Pausenrückstand in der Zweiten Liga dem KSC 2006/07; die Badener stiegen am Ende auf. Der Club kassiert aber nicht nur wenige Tore vor der Pause, er schießt auch wenige Tore vor dem Seitenwechsel, nur knapp 31% der Tore des FCN fallen vor der Pause 69% danach.

Zum Vergleich: In der Zweiten Liga fallen ligaweit 59% der Treffer nach dem Seitenwechsel, in der Bundesliga liegt der Wert bei 56%, in der Dritten Liga bei 55%. Einen höheren Anteil als der FCN an eigenen Toren ab der 46. Minute haben nur Sandhausen (71%), Kaiserslautern (78%) und Heidenheim (80%). In absoluten Zahlen ist der Club sogar die torgefährlichste Mannschaft der zweiten Liga: 25 Treffer schoss niemand anders nach der Pause. Ebenso bemerkenswert sind die Werte allerdings bei den Gegentoren. Dort kassierte der Club in absoluten Zahlen die drittmeisten Gegentore, anteilig sogar mit Abstand die meisten Gegentreffer: 83% der Tore gegen den FCN fallen nach der Pause. (siehe Infografik 1) Während Partien mit dem FCN vor der Pause also in Sachen Toren eher Langweiler sind – 15 Treffer, nur bei Sandhausen fielen mit 11 Treffern weniger Tore – steigt nach dem Seitenwechsel die Party: 44 Tore sind Ligaspitze. Es folgen Heidenheim (42 Tore) und Union Berlin (41).

trefferquote
Infografik 2: Die 15 treffsichersten Zweitligaspieler

Eine Erklärung für diese enormen Unterschiede zu finden, ist nicht wirklich einfach. Natürlich bedingen sich die Werte von Toren und Gegentoren zu einem gewissen Grad, da das Spiel nach einem Tor in der zweiten Halbzeit in der Regel offener wird, da weniger Zeit bleibt, das Ergebnis zu korrigieren. Die zurückhaltende Gangart in der ersten Halbzeit hingegen scheint Teil der Spielanlage zu sein. Der Club beginnt zwar oft mit einem offensiven Feuerwerk, zieht sich dann aber, sofern in der Anfangsphase kein Torerfolg zu verzeichnen ist, oft zurück und lässt das Spiel dann langsamer angehen und nimmt Tempo aus dem Spiel. Deshalb ging auch die Hälfte der Partien des FCN mit 0:0 in die Pause. Bei vier der fünf Partien, in denen der Club mit einer Führung in die Pause ging (Kaiserslautern (H), Duisburg, Fürth, Dresden), dagegen funktionierte das Offensivfeuerwerk in Form eines Tores in der Anfangsviertelstunde, gegen Kaiserslautern und in Duisburg legte man dann sogar noch ein zweites Tor nach. Bei drei der vier Partien, die mit 1:1 in die Pause gingen (Bochum, Darmstadt, Ingolstadt), dagegen hatte der Club selbst in der Anfangsviertelstunde selbst ein Gegentor kassiert, war danach aus dem Tritt gekommen, aber plötzlich per Konter zum Ausgleich gekommen und hatte danach dann wieder ins Spiel gefunden.

Bleiben die Spiele in Braunschweig und Kaiserslautern, in beiden Fällen ging der Club nach einer Valentini-Ecke durch einen Kopfball in Führung. Immerhin neun Treffer (Kerk/Müller gegen Kaiserslautern (Eckball), Behrens gegen Union (Einwurf), Löwen in Duisburg (direkter Freistoß), Ishak gegen Bochum (Elfmeternachschuss), Ishak gegen Dresden (Eckball), Behrens in Braunschweig (Eckball), Werner und Margreitter in Düsseldorf (Eckball und Freistoßflanke), Ishak in Kaiserslautern (Eckball)) fielen in Folge einer Standardsituation. Ein Wert den, abzüglich Elfmeter, die ja auch als Standardsituation gelten, nur Dresden (13), Heidenheim (11), Bielefeld (11) und Darmstadt (10) übertreffen.

trefferquoteOE-1
Infografik 3: Die 15 treffsichersten Zweitligaspieler (ohne Elfmeter)

Eine weitere Stärke des FCN ist seine Treffsicherheit. So liegt der Club in Sachen abgegebener Schüsse mit 270 hinter Kiel (288), Ingolstadt (302) und Regensburg (305) auf Platz vier, in Sachen Trefferquote aber mit 13,3% aller Schüsse, die das Netz finden, vor diesen Teams, die mit 12,9% (Kiel), 8,9% (Ingolstadt) und 8,9% (Regensburg) mehr oder weniger weit hinter dem Club liegen. In Sachen Schussgenauigkeit liegen mit Union Berlin (13,4%) und Darmstadt (13,8%) nur zwei Teams vor dem Club, die allerdings weniger oft zum Abschluss kommen als der FCN. Diese Kombination aus hoher Schussanzahl und hoher Trefferquote deutet darauf hin, dass der FCN sich nicht nur viele Chancen erspielt, sondern diese auch oft in aussichtsreichen Positionen entstehen.

Dafür spricht auch, dass Mikael Ishak nicht nur der beste Torschütze der Liga ist, sondern mit 24,5% auch die dritttbeste Trefferquote eines Spielers mit 18 oder mehr Torschüssen hat (siehe Infografik 2). Lediglich Lauterns Sebastian Andersson mit 28,6% und Duisburgs Tashchy (31,6%) stehen noch besser da. Cedric Teuchert folgt mit 22,2% kurz dahinter auf Platz 6 und selbst Hanno Behrens schafft es mit 18,2% noch in die Top 15. Der Club ist somit die einzige Mannschaft mit drei Vertretern, lediglich Sandhausen und Union stellen überhaupt mehr als einen Spieler. Der nächste Nürnberger in der Rangliste ist dann übrigens schon Eduard Löwen auf Platz 23 (14,3%), der damit noch vor Kiels Marvin Ducksch, immerhin Zweiter der Torschützenliste, liegt, der auf 12,9% Trefferquote (10 von 77 Schüssen ins Tor) kommt. Noch beachtlicher wird die Quote, wenn man die Elfmeter aus der Schussquote entfernt, dann rangiert Teuchert plötzlich direkt hinter Ishak auf Rang Vier (siehe Infografik 3). Ein möglicher Abgang von Teuchert würde den FCN also definitiv Torgefahr und Treffsicherheit kosten.

Auch um Quoten, allerdings um Passquoten, geht es dann im dritten Teil des Rückblicks.

Die Statistiken im Überblick

Tabelle 1: Tore und Torbeteiligungen
Tabelle 2: Tore nach Teams

Tabelle 1: Tore und Torbeteiligungen
SpielerTAMM/TM/AM/(T+A)SS%
Hanno Behrens
6
4
1620
270
405
162
33
18,18%
Enrico Valentini
0
5
1505
301
301
16
0%
Tim Leibold
2
1
1484
742
1484
495
10
20%
Mikael Ishak
12
5
1377
115
275
81
49
24,49%
Ewerton
0
0
1271
8
0,00%
Kevin Möhwald
4
0
1261
315
315
38
10,53%
Eduard Löwen
3
2
1183
394
592
237
21
14,29%
Thorsten Kirschbaum
0
0
990
0
Georg Margreitter
1
1
901
901
901
451
9
11,11%
Edgar Salli
0
2
887
444
444
13
0,00%
Cedric Teuchert
6
2
684
114
342
86
27
22,22%
Patrick Erras
0
2
681
341
341
9
0,00%
Lukas Mühl
0
0
675
2
0,00%
Patrick Kammerbauer
0
0
667
6
0,00%
Fabian Bredlow
0
0
630
0
Tobias Werner
1
3
603
603
201
151
10
10,00%
Ondrej Petrak
0
1
484
484
484
4
0,00%
Lucas Hufnagel
0
0
319
4
0,00%
Sebastian Kerk
0
4
240
60
60
5
0,00%
Rurik Gislason
0
0
123
3
0,00%
Adam Zrelak
0
0
105
1
0,00%
Miso Brecko
0
0
90
1
0,00%
Alexander Fuchs
0
0
21
1
0,00%
Laszlo Sepsi
0
0
16
0

Erklärung: T≙ Tore, A≙Assists, M≙Minuten, M/T≙Minuten pro Tor, M/A≙Minuten pro Assist, M/(A+T)≙Minuten pro Torbeteiligung, S≙Torschüsse, S%≙Trefferquote

Tabelle 2: Tore nach Mannschaften
VereinTGTT (H1)T (H2)GT (H1)GT (H2)SS%
Kiel
37
23
17
20
11
12
288
12,85%
Nürnberg
36
23
11
25
4
19
270
13,33%
Union Berlin
33
26
12
21
6
20
246
13,42%
Bielefeld
30
29
12
18
10
19
265
10,94%
Darmstadt
28
31
9
19
16
15
203
13,79%
Düsseldorf
27
20
13
14
9
11
225
12,00%
Ingolstadt
27
20
13
14
9
11
302
8,94%
Regensburg
27
25
14
13
11
14
305
8,85%
Dresden
26
28
14
12
11
17
232
11,21%
Duisburg
25
26
9
16
10
16
254
9,84%
Heidenheim
25
33
5
20
11
22
232
10,78%
Sandhausen
24
18
7
17
4
14
219
10,96%
Braunschweig
22
19
10
12
7
12
221
9,95%
Fürth
21
30
11
10
15
15
260
8,08%
Bochum
18
21
11
7
14
7
222
8,11%
Aue
18
25
9
9
10
15
207
8,70%
St. Pauli
18
29
7
11
14
15
208
8,65%
K’lautern
14
30
3
11
15
15
186
5,91%

Erklärung: T≙ Tore, GT≙Gegentore, H1≙1. Halbzeit, H2≙2. Halbzeit, S≙Torschüsse, S%≙Trefferquote

23 Gedanken zu „Der statistische Jahresrückblick – Teil II, Tore und Torbeteiligungen

  • Vielen Dank erneut, Florian, für die Arbeit.
    Die unterschiedlichen torreichen Halbzeiten beim Club sind wirklich ein Phänomen. Du hast ja versucht, eine Erklärung dafür zu finden, sagst aber selbst, dass das nicht einfach sei.

    Grundsätzlich kann es drei Gründe geben, weshalb eine Mannschaft in der zweiten Hälfte bzw. zum Ende des Spiels hin „aufdreht“:
    a) Die Spieler sind konditionell fitter als die Spieler des Gegners.
    b) Die Bank ist besser besetzt als die des Gegners, d.h. die Qualität der eingewechselten Spieler ist ähnlich der Spieler aus der Startaufstellung, aber auf jeden Fall höher als die Qualität der eingewechselten Spieler des Gegners.
    c) Der Trainer „liest“ das Spiel besser als der gegnerische Trainer und trifft während des Spiels die richtigen Entscheidungen bei taktischen oder personellen Umstellungen.

    All das könnte eine Rolle dafür spielen, warum der Club wesentlich mehr Tore in der zweiten Halbzeit geschossen hat als in der ersten Halbzeit. Da der Club aber auch wesentlich mehr Tore in der zweiten Halbzeit kassiert hat als in der ersten Halbzeit, treffen die Gründe a) bis c) auch für den Gegner zu.

    Und damit kommen wir an dieser Stelle auch nicht weiter…

    4

    0
    Antwort
    • Danke 🙂

      In der Tat extrem schwierig da eine Erklärung zu finden, auch dafür, dass die 15 Minuten gar so ereignisarm sind, zwei der drei Tore in der Phase fielen auch noch in einem Spiel (Braunschweig). Allerdings spricht das schon dafür, dass der Club dem Spiel das Tempo aufzwingen kann.

      0

      0
      Antwort
  • Kannst du auch aus deinen Statistiken herauslesen wo sich der Huddersfield -Held bei der Torbeteiligung einreihen würde oder macht das zu viel Arbeit Florian ?

    0

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    Antwort
    • Geht: In Huddersfield hat er eine Torbeteiligung alle 189 Minuten (1 Vorlage bei 189 Minuten Einsatzzeit in vier PL-Spielen, letzte am 18.11., seitdem nie wieder im Kader). Beim Club war es bei den Profis eine Torbeteiligung alle 124 Minuten (5 Tore/618 Minuten) und in der U21 alle 93 Minuten (12 Tore, 6 Assists/1671 Minuten).

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      Antwort
      • An einem Feiertag habe ich weniger Zeit hier rein zu schauen als an einem Werktag. Das sollte mir zu denken geben.
        Aber zurück zu unserem Wunderknaben. Damit war also Sabiri ineffizienter als Teuchert, obwohl ich das heute anders in Erinnerung habe. Hätte ich nicht geglaubt.
        Danke für die Info.

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        Antwort
        • Die Werte von Teuchert und Ishak sind allerdings auch wirklich extrem gut. Um da in dieser Saison Besseres in dieser Kategorie zu finden, muss man ganz tief gehen und landet bei Spielern, die ein Tor in 30 Minuten (Wooten) oder Tor und Vorlage in 54 Minuten haben (Brandy). Selbst ein Ducksch landet „schon“ bei 95 Minuten.

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          Antwort
            • Mintals Bestwert ist aus seiner Torschützenkönigsaison in der Bundesliga. Da kommt er auf eine Torbeteiligung alle 103 Minuten (alle 125 Minuten ein Tor).

              Bei den anderen beiden ist das Problem, dass die Vorlagenerfassung eher unzuverlässig ist. Zarate kommt nach dem erfassten für die Saison 1993/94 auf 13 Tore und eine Vorlage, also eine Torbeteiligung alle 150 Minuten. Ecksteins Bestwert kommt aus der Saison 1984/85, da hatte er 18 Torbeteiligungen in 2998 Minuten, also alle 167 Minuten eine.

              Gerd Müller kam 1971/72 in der Rekordsaison auf 40 Tore und 16 Vorlagen, das ergibt dann – er hat jede Minute in der Saison gespielt – eine Torbeteiligung alle 55 Minuten. Bester in der Bundesliga in den letzten Jahren war immer Robert Lewandowski, der landete in den letzten beiden Jahren bei 75 Minuten (knapp vor Leipzigs Forsberg mit 78 Minuten), liegt dieses Jahr aber auch bei 92, so dass Aubameyang (83), Nils Petersen (86 Minuten pro Torbeteiligung) und Maximilian Philipp (90) diese Saison vor ihm liegen.

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              Antwort
  • Für mich zeigen die Zahlen eine gewaltige Entwicklungsarbeit. Während sich unter Weiler die Offensive bereits steigern könnte, ist jetzt auch die Defensivleistung eines Spitzenteams würdig.
    Zu den Unterschieden in den Halbzeiten: war es nicht so, dass wir relativ oft erst einmal einen Gegentreffer zu verzeichnen hatten vor einem eigenen Torerfolg? Oder ist das meine eigene, nicht durch Zahlen belegbare subjektive Wahrnehmung 😁?

    Für mich (wenn es denn so wäre) würde das zeigen,
    dass die Defensivleistung von allen Mannschaftsteilen sehr gut umgesetzt wird bis zum Gegentor,
    dass man sie nicht opfert für einen Torerfolg auf Kosten der Defensive,
    dass man diszipliniert genug ist, nach einer Anfangsoffensive mit den eigenen Kräften zu haushalten um Kräfte für eine Schlussoffensive zu haben.

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    2
    Antwort
    • Kannst Du das präzisieren, wie Du das meinst?

      Was belegbar ist, ist, dass der Club (zusammen mit Kiel) den besten Punkteschnitt nach Rückstand hat. (1,1 Punkte – 3 Siege, 1 Remis, 5 Niederlagen) Tore müsste ich überprüfen, komme aber spontan auf 17 Tore, die fielen, nachdem der Gegner zu einem Zeitpunkt im Spiel in Führung gegangen war. Außerdem hat der FCN den besten Punkteschnitt (2,67 – 10 Siege, 2 Remis), wenn er mal in Führung geht.

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      Antwort
      • Danke für die Zahlen.
        Also ist es wohl objektiv anders. Ich hatte das Gefühl, dass wir öfter Zurücklagen und erfolgreich vom Platz gingen. Nicht nur in 3 Spielen.

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        Antwort
        • Vielleicht kann ich an dieser Stelle helfen. In den 18 Punktspielen ist der Club zehnmal mit 1:0 in Führung gegangen und lag achtmal mit 0:1 im Rückstand.

          Acht Spiele mit 1:0-Führung konnten gewonnen werden, zweimal gab es ein Unentschieden. Im Gegenzug gingen fünf Spiele mit 0:1-Rückstand verloren, einmal gab es ein Unentschieden und zwei Spiele konnten noch gewonnen werden.

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          Antwort
  • Vielen Dank für diese vielen facettenreichen Charts.

    Kannst du schnell noch eine Grafik einfügen, welche Mannschaften sich am häufigsten mit Club-Spielern verstärkt haben?

    Schalke liegt bestimmt recht weit vorne. 😉

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    0
    Antwort
    • In den letzten 20 Jahren landet Schalke – so man Leihen nicht mitrechnet – auf Platz 7 (Schöpf, Kluge, Burgstaller). Erster ist der VfB mit sechs Transfers (Ginczek, Kuka, Cacau, Schäfer, Hlousek, Rost). Es folgen Leverkusen (Wollscheid, Drmic, Krzynowek, Kießling, Gresko), 1860 München (Angha, Schroth, Tschauner, Ochs, Richter) und Frankfurt (Chandler, Hasebe, Blum, Lösch, Schneider). Dann kommen Augsburg (Esswein, Feulner, L. Müller, D. Reinhardt) und Ingolstadt (Kutschke, Cohen, Pekhart, Eigler). Danach eben u.a. Schalke.

      Unsere besten „Zulieferer“ (ohne Leihen) waren Wolfsburg (Hasebe, Pogatetz, Boakye, Kutschke, Polak, S. Müller) und 1860 München (Schroth, Hobsch, Passlack, Raffael, Berg, Adler).

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      Antwort
      • Dann war Wolfsburg auf jeden Fall der größte Schrott Zulieferer, bei all den Namen ging irgendwie schief was nur schief gehen konnte auch von Manager Seite aus, siehe Hasebe der in der zweiten Liga sogar kostenlos wieder gehen durfte. Max. Zwei von den Transfers erreichten gerade mal Durchschnittswerte.

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        Antwort
        • Nicht zu vergessen,auch wenn es kein Spieler ist und du ihn lange verteidigt hast, den „Geburt einer Mannschaft“ Trainer.

          Hertha hätte ich auch noch weiter vorne erwartet, liegt aber wahrscheinlich daran, dass die Spieler aus der jüngeren Vergangenheit abgegriffen haben.

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          Antwort
  • Gerade brandneue Nachricht auf Nordbayern De-eh:
    Teuchert wechselt nach Schalke.
    Dann viel Spaß dort auf der Ersatzbank.
    Wir bräuchten jetzt dann schon noch mindestens einen Spieler für die Offensive, ich finde besser zwei. Der Wastl ist ja auch nicht gerade ein Toregarant.

    2

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    Antwort
  • Immerhin bedeutet diese Nachricht lt. Nordbayern De-eh angeblich auch, daß kein weiterer Spieler wechseln wird. Möhwald, Leibold und Co bleiben uns also bis Saisonende erhalten.

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    Antwort

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