Der statistische Jahresrückblick – Alle Folgen auf einmal #FCN

Die Winterpause nutzen wir, um uns den Club statistisch mal etwas näher anzusehen. Hier alle vier Teile in einem.

Wenn man von Einsätzen spricht, ist die Betrachtung der absoluten Zahl der Einsätze irreführend. So kommt zum Beispiel Cedric Teuchert auf insgesamt 17 Pflichtspieleinsätze (siehe Tabelle 2), stand also nur in vier Spielen nicht auf dem Platz, Patrick Kammerbauer dagegen kommt nur auf 14 Einsätze, dabei stand der Defensivakteur 90 Minuten länger auf dem Feld als der Stürmer (siehe Tabelle 1). Bei der Betrachtung der Einsätze erscheinen also die Minuten eine sinnvollere Messgröße.

Insgesamt 24 Spieler kamen bislang in dieser Saison in den 18 Ligaspielen zum Einsatz. Darüber hinaus standen mit Johannes Kreidl und Lukas Jäger zwei Spieler mehrfach im Kader, die allerdings in der Liga nie zum Einsatz kamen, Enis Alushi und Dennis Lippert standen in dieser Saison, obwohl Teil des Profikaders, verletzungsbedingt noch gar nicht im Aufgebot. Der Club rangiert mit seinen 24 eingesetzten Spielern auf Platz 7 in der Zweiten Bundesliga, Kaiserslautern, Fürth und Sandhausen stehen mit 27 eingesetzten Spielern an der Spitze der Rangliste, Aue mit 20 Akteuren mit Spielzeit an deren Ende. Insgesamt lässt sich der Kader des FCN, wenn man die Einsatzminuten betrachtet, in drei Gruppen einteilen: Die klaren Ergänzungsspieler, die Rotationsspieler, die Stammspieler. Der ersten Gruppe gehören all diejenigen an, die auf weniger als 20% der möglichen Minuten kommen, es handelt sich dabei – jenseits der Langzeiterletzten Zrelak und Kerk – um Lucas Hufnagel, Rurik Gislason, Miso Brecko, Alexander Fuchs, Laszlo Sepsi (und Lukas Jäger). Dabei standen die Spieler unterschiedlich oft im Kader: Brecko (13) und Hufnagel (12) meistens, Gislason (5) und Sepsi (4) selten. Zusammen kommt diese Gruppe auf sechs Startelfeinsätze, von denen auch noch vier auf Hufnagel entfallen. Bei diesen vier Startelfeinsätzen gewann der Club drei und spielte einmal Unentschieden. Hufnagel ist also neben Fabian Bredlow und Patrick Kammerbauer einer von drei Clubspielern, die mehrfach in der Startelf standen und dabei kein Spiel verloren (siehe Infografik 1).

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Infografik 1: Startelfeinsätze und ihre Erfolgsquoten

Die zweite Gruppe der Rotationsspieler hat zwischen knapp 30% und knapp 60% der möglichen Minuten absolviert und umfasst – jenseits der beiden Torhüter – Georg Margreitter, Edgar Salli, Patrick Erras, Patrick Kammerbauer, Lukas Mühl, Cedric Teuchert, Tobias Werner und Ondrej Petrak. Dabei nehmen Margreitter und Mühl in gewisser Weise eine Sonderrolle ein, da die beiden mit Ausnahme der letzten Minute gegen Arminia Bielefeld nie gemeinsam auf dem Feld standen; der eine (Mühl) war also der Stellvertreter des anderen (Margreitter), solange dieser verletzt war. Dass Petrak, Erras, Kammerbauer einerseits und Salli, Teuchert und Werner andererseits in dieser Kategorie landen, zeigt, dass die Fluktuation in zwei Bereichen am größten war: Im defensiven Mittelfeld und auf den offensiven Außenbahnen. Hier hat sich – im Gegensatz zu anderen Mannschaftsteilen – kein Stammpersonal herausgebildet, hier wurde immer wieder rotiert.

Die Kerngruppe der Stammspieler besteht aus sieben Spielern, die allesamt auf mehr als 1.140 Minuten (72,2% der möglichen Minuten) kommen; also auf umgerechnet 13 volle Spiele über 90 Minuten kommen. Jene Gruppe besteht aus Hanno Behrens, Enrico Valentini, Tim Leibold, Mikael Ishak, Kevin Möhwald, Ewerton und Eduard Löwen. Dass man ohne eine solche Kerngruppe oft Probleme bekommt, zeigt sich beim ligaweiten Vergleich (siehe Tabelle 4). Hier stehen mit Heidenheim, Fürth, Braunschweig, Kaiserslautern und Dresden fast ausschließlich Mannschaften am Ende dieser Tabelle, die auch in der Ligatabelle recht weit unten stehen. Einen solchen Kern an Stammspielern zu haben, ist wohl kein Erfolgsgarant – schließlich stehen mit Kiel und Aue in dieser Tabelle zwei Teams gemeinsam an der Spitze, die in der Liga einiges trennt – wohl aber ein Faktor, wenn es nicht läuft. Beim FCN kamen zum Beispiel in der vergangenen Saison nur zwei Spieler über diesen Wert von 72,2% der möglichen Minuten: Kevin Möhwald (74,4%) und Hanno Behrens (86,8%). Bei den Aufsteigern aus Stuttgart (5) und Hannover (7) waren es deutlich mehr, bei den Absteigern aus Karlsruhe (0) und München (0) sogar noch weniger.

Ein Faktor, warum der Club bislang seinen Kern an Stammspielern immer wieder aufs Feld schicken konnte, liegt auch in der Tatsache begründet, dass sich der FCN als einziges Team in der Zweiten Liga noch keine einzige Sperre (siehe Tabelle 3) eingehandelt hat. Während der Club also stets auf alle nicht verletzten Spieler zurückgreifen konnte, wurden von jedem anderen Verein mindestens zwei Spieler (bzw. im Fall von Sandhausen ein Spieler zweimal) gesperrt. Spitzenreiter in dieser Tabelle ist Erzgebirge Aue, die sich bereits sechs Sperren einfingen, die insgesamt acht Spiele Ausfall zu Folge hatten. Zum Vergleich im Vorjahr verpassten die Clubspieler zehn Spiele durch Sperren, vier Spiele Sperre wurden bis zum 18. Spieltag verhängt.

In der inoffiziellen Fairnesstabelle belegt der Club damit auch Rang 1, beging darüber hinaus die viertwenigsten Fouls. Die Vorsaison hatte man noch auf Rang 16 abgeschlossen und dabei die viertmeisten Fouls begangen. Skurrilerweise ist der FCN dennoch das Team mit den meisten Elfmetern gegen sich (siehe Tabelle 5), noch skuriller ist allerdings die Tatsache, dass der Club fünf der sechs Spiele, in denen er einen Elfmeter gegen sich gepfiffen bekam, gewann (Duisburg, Bochum, Fürth, Dresden, Düsseldorf) und nur eines verlor (Ingolstadt), obwohl nur Düsseldorfs Kujovic den Elfmeter verschoss. Auf der anderen Seite ist der Club eine von drei Mannschaften, die noch ohne eigenes Elfmetertor ist. Die einzige Chance auf ein solches Tor vergab Mikael Ishak gegen Bochum, allerdings traf er mit dem Nachschuss.

Der Name Mikael Ishak muss auch beim Thema Tore fallen: Der Schwede steht mit 12 Toren und 17 Torbeteiligungen (siehe siehe Tabelle 6) in beiden Kategorien an der Spitze der Liga und ist natürlich auch mannschaftsintern Führender. Umgerechnet auf die Einsatzzeit ist in Sachen Torbeteiligung dagegen ein anderer besser: Sebastian Kerk, der bis zu seiner Verletzung in 240 Minuten vier Torvorlagen gab und so auf eine Torbeteiligung alle 60 Minuten kommt. Er liegt damit deutlich vor Ishak, der alle 81 Minuten an einem Tor des FCN beteiligt ist. Dritter in dieser Kategorie ist Cedric Teuchert, der U21-Nationalspieler kommt auf eine Torbeteiligung alle 86 Minuten. In Sachen Minuten pro Tor steht Teuchert sogar knapp vor Ishak, er trifft alle 114 Minuten, Ishak alle 115. Etwas überraschender Vierter in Sachen Torbeteiligung ist Tobias Werner: Die Leihgabe aus Stuttgart (151 Minuten) rangiert noch vor Kapitän Hanno Behrens (162). Zur Einordnung dessen, wie gut die Werte von Ishak und Teuchert sind: Guido Burgstaller kam im Vorjahr auf einen Wert von 90 Minuten pro Torbeteiligung, Niclas Füllkrug 2015/16 auf 115 Minuten. Den absoluten Bestwert in dieser Kategorie hält beim FCN im Übrigen Nassim Ben Khalifa: Der Schweizer spielte in der Saison 2010/11 ein einziges Mal für den Club. Beim 5:0 über den FC St. Pauli durfte er für acht Minuten mitspielen, in dieser Zeit legte er Christian Eigler das 4:0 auf.

Beim Club als Mannschaft stechen in Sachen Toren ebenso einige Werte ins Auge (siehe Tabelle 7). Vorneweg natürlich, dass man mit den zweitmeisten Toren und sechstwenigsten Gegentoren beachtliche Werte einfährt, die dann auch in der zweitbesten Tordifferenz münden. Im Vorjahr hatte man nach 18 Spielen zwar auch die zweitmeisten Tore (31), gleichzeitig aber auch die drittmeisten Gegentore (31). Auch im Relegationsjahr 2015/16 stellte der Club mit 35 Toren am 18. Spieltag die zweitstärkste Offensive, auch hier war die Defensive im Ligavergleich aber deutlich schlechter und lag nur auf Platz 14. Über die Saison nach dem Bundesligaabstieg mit fünftschwächstem Angriff und viertschwächster Abwehr wird an dieser Stelle der Mantel des Schweigens gelegt.

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Infografik 2: Tor- und Gegentorverteilung nach Spielminuten

Neben den absoluten Zahlen fällt aber auch auf, wie unterschiedlich torreich die beiden Halbzeiten beim Club sind. Der Club kassierte insgesamt nur vier Gegentore (gegen Bochum, Darmstadt, Ingolstadt, Braunschweig) vor dem Pausenpfiff, musste noch gar nicht mit einem Rückstand zur Pause in die Kabine – die einzige deutsche Profimannschaft, die dies zum Jahreswechsel 2017/18 von sich behaupten kann. Zuletzt gelangen 18 Spiele ohne Pausenrückstand in der Zweiten Liga dem KSC 2006/07; die Badener stiegen am Ende auf. Der Club kassiert aber nicht nur wenige Tore vor der Pause, er schießt auch wenige Tore vor dem Seitenwechsel, nur knapp 31% der Tore des FCN fallen vor der Pause 69% danach.

Zum Vergleich: In der Zweiten Liga fallen ligaweit 59% der Treffer nach dem Seitenwechsel, in der Bundesliga liegt der Wert bei 56%, in der Dritten Liga bei 55%. Einen höheren Anteil als der FCN an eigenen Toren ab der 46. Minute haben nur Sandhausen (71%), Kaiserslautern (78%) und Heidenheim (80%). In absoluten Zahlen ist der Club sogar die torgefährlichste Mannschaft der zweiten Liga: 25 Treffer schoss niemand anders nach der Pause. Ebenso bemerkenswert sind die Werte allerdings bei den Gegentoren. Dort kassierte der Club in absoluten Zahlen die drittmeisten Gegentore, anteilig sogar mit Abstand die meisten Gegentreffer: 83% der Tore gegen den FCN fallen nach der Pause. (siehe Infografik 2) Während Partien mit dem FCN vor der Pause also in Sachen Toren eher Langweiler sind – 15 Treffer, nur bei Sandhausen fielen mit 11 Treffern weniger Tore – steigt nach dem Seitenwechsel die Party: 44 Tore sind Ligaspitze. Es folgen Heidenheim (42 Tore) und Union Berlin (41).

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Infografik 3: Die 15 treffsichersten Zweitligaspieler

Eine Erklärung für diese enormen Unterschiede zu finden, ist nicht wirklich einfach. Natürlich bedingen sich die Werte von Toren und Gegentoren zu einem gewissen Grad, da das Spiel nach einem Tor in der zweiten Halbzeit in der Regel offener wird, da weniger Zeit bleibt, das Ergebnis zu korrigieren. Die zurückhaltende Gangart in der ersten Halbzeit hingegen scheint Teil der Spielanlage zu sein. Der Club beginnt zwar oft mit einem offensiven Feuerwerk, zieht sich dann aber, sofern in der Anfangsphase kein Torerfolg zu verzeichnen ist, oft zurück und lässt das Spiel dann langsamer angehen und nimmt Tempo aus dem Spiel. Deshalb ging auch die Hälfte der Partien des FCN mit 0:0 in die Pause. Bei vier der fünf Partien, in denen der Club mit einer Führung in die Pause ging (Kaiserslautern (H), Duisburg, Fürth, Dresden), dagegen funktionierte das Offensivfeuerwerk in Form eines Tores in der Anfangsviertelstunde, gegen Kaiserslautern und in Duisburg legte man dann sogar noch ein zweites Tor nach. Bei drei der vier Partien, die mit 1:1 in die Pause gingen (Bochum, Darmstadt, Ingolstadt), dagegen hatte der Club selbst in der Anfangsviertelstunde selbst ein Gegentor kassiert, war danach aus dem Tritt gekommen, aber plötzlich per Konter zum Ausgleich gekommen und hatte danach dann wieder ins Spiel gefunden.

Bleiben die Spiele in Braunschweig und Kaiserslautern, in beiden Fällen ging der Club nach einer Valentini-Ecke durch einen Kopfball in Führung. Immerhin neun Treffer (Kerk/Müller gegen Kaiserslautern (Eckball), Behrens gegen Union (Einwurf), Löwen in Duisburg (direkter Freistoß), Ishak gegen Bochum (Elfmeternachschuss), Ishak gegen Dresden (Eckball), Behrens in Braunschweig (Eckball), Werner und Margreitter in Düsseldorf (Eckball und Freistoßflanke), Ishak in Kaiserslautern (Eckball)) fielen in Folge einer Standardsituation. Ein Wert den, abzüglich Elfmeter, die ja auch als Standardsituation gelten, nur Dresden (13), Heidenheim (11), Bielefeld (11) und Darmstadt (10) übertreffen.

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Infografik 4: Die 15 treffsichersten Zweitligaspieler (ohne Elfmeter)

Eine weitere Stärke des FCN ist seine Treffsicherheit. So liegt der Club in Sachen abgegebener Schüsse mit 270 hinter Kiel (288), Ingolstadt (302) und Regensburg (305) auf Platz vier, in Sachen Trefferquote aber mit 13,3% aller Schüsse, die das Netz finden, vor diesen Teams, die mit 12,9% (Kiel), 8,9% (Ingolstadt) und 8,9% (Regensburg) mehr oder weniger weit hinter dem Club liegen. In Sachen Schussgenauigkeit liegen mit Union Berlin (13,4%) und Darmstadt (13,8%) nur zwei Teams vor dem Club, die allerdings weniger oft zum Abschluss kommen als der FCN. Diese Kombination aus hoher Schussanzahl und hoher Trefferquote deutet darauf hin, dass der FCN sich nicht nur viele Chancen erspielt, sondern diese auch oft in aussichtsreichen Positionen entstehen.

Dafür spricht auch, dass Mikael Ishak nicht nur der beste Torschütze der Liga ist, sondern mit 24,5% auch die dritttbeste Trefferquote eines Spielers mit 18 oder mehr Torschüssen hat (siehe Infografik 3). Lediglich Lauterns Sebastian Andersson mit 28,6% und Duisburgs Tashchy (31,6%) stehen noch besser da. Cedric Teuchert folgt mit 22,2% kurz dahinter auf Platz 6 und selbst Hanno Behrens schafft es mit 18,2% noch in die Top 15. Der Club ist somit die einzige Mannschaft mit drei Vertretern, lediglich Sandhausen und Union stellen überhaupt mehr als einen Spieler. Der nächste Nürnberger in der Rangliste ist dann übrigens schon Eduard Löwen auf Platz 23 (14,3%), der damit noch vor Kiels Marvin Ducksch, immerhin Zweiter der Torschützenliste, liegt, der auf 12,9% Trefferquote (10 von 77 Schüssen ins Tor) kommt. Noch beachtlicher wird die Quote, wenn man die Elfmeter aus der Schussquote entfernt, dann rangiert Teuchert plötzlich direkt hinter Ishak auf Rang Vier (siehe Infografik 4). Der Abgang von Teuchert kostet den FCN also definitiv Torgefahr und Treffsicherheit.

Wie trickreich das mit den Statistiken manchmal sein kann, beweist Tabelle 8 eindrucksvoll. Nach dieser Auflistung ist nämlich Laszlo Sepsi der Club-Spieler, der relativ gesprochen am häufigsten am Ball war. Der Rumäne kommt auf mehr als einen Ballkontakt pro Minute, ein Wert der noch weit über dem von Bochums Kevin Stöger liegt, der auf 0,93 Kontakte in der Minute kommt (siehe Infografik 5). Der Unterschied: Stöger stand 1181 Minuten auf dem Platz, Sepsi nur 16. Zieht man nur Spieler für die Wertung in Betracht, die mindestens die Hälfte aller möglichen Minuten auf dem Platz standen (810 Minuten), dann ist Stöger plötzlich ligaweit die Nummer eins und Sepsi nicht mehr in der Wertung. Der beste Nürnberger ist dann Georg Margreitter auf Platz vier mit 0,84 Ballkontakten in der Minute.

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Infografik 5: Zweitligaspieler nach Ballkontakten/Minute

Die Metrik mag etwas sperrig daher kommen, ist aber dennoch aussagekräftiger als Ballkontakte pro Spiel, was sich an Neu-Schalker Cedric Teuchert und Mikael Ishak zeigt: Teuchert hatte 15 Einsätze und 240 Ballkontakte, also 16 Ballkontakte pro Spiel. Ishak stand in jedem der bisherigen 18 Ligaspiele auf dem Platz und kam 451-mal an den Ball, kommt also auf ungefähr 25 Ballkontakte pro Spiel. Es sieht so aus, als sei Ishak wesentlich mehr ins Spiel eingebunden als Teuchert. Zieht man nun aber statt der Einsätze die Minuten auf dem Platz als Basis zu Rate (684 zu 1377), steht Teuchert bei einem Wert von 0,35 Kontakten/Minute und Ishak bei 0,33. Beides keine unüblichen Werte für Stürmer, Kaiserslauterns Sebastian Andersson – in unserem zweiten Teil noch als treffsicherster Zweitligaspieler vorgestellt – kommt auf 0,32, Pascal Köpke ebenfalls. Auch Sami Allagui (0,34), Stefan Kutschke (0,35), Sebastian Polter (0,36) und Marvin Ducksch (0,37) liegen in ähnlichen Bereichen.

Daher sagt der Wert an sich erst einmal mehr über die Position des Spielers und über die Spielanlage der Mannschaft als über Einsatz oder Wichtigkeit des Spielers aus. So kommen oft Innenverteidiger (Mathias Wittek, Jannik Müller, Florian Ballas, Fabian Kalig, Georg Margreitter, Dominik Schmidt, André Hoffmann, Kaan Ayhan) oder Außenverteidiger (Philip Heise, Tobias Levels, Calogero Rizzuto, Danilo Soares) auf hohe Werte, da der Spielaufbau in vielen Mannschaften oft über die Achse Innenverteidiger-Außenverteidiger erfolgt. Wenn also Mittelfeldspieler wie Stöger oder Kevin Möhwald Spitzenwerte erlangen, deutet das auf ihre Wichtigkeit als Taktgeber für ihre Mannschaften hin.

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Infografik 6: Die 15 zweikampfstärksten Zweitligaspieler

Auch aus der Zweikampfstatistik (siehe Tabelle 9) lassen sich vor allem Rückschlüsse über die Postion ziehen, hier gilt: Je mehr Zweikämpfe pro Minute, desto weiter vorne ist der Spieler zu finden. Ausnahmen wie Marc Schnatterer (0,14) und Pascal Köpke (0,17) zeigen, dass es keine generelle Regel ist, deuten aber gleichzeitig darauf hin, dass diese Spieler ihre Offensivrolle anders interpretieren als der Großteil der anderen Stürmer. Beim FCN kommen Defensivspieler wie Ewerton, Valentini oder Margreitter auf 0,18 Duelle pro Minute, während Teuchert und Ishak bei 0,25 und 0,24 landen. Gleichzeitig zeigen die Werte auch die generelle Neigung einer Mannschaft den Zweikampf zu suchen. So ist der FCN das Team mit den drittwenigsten Zweikämpfen (siehe Tabelle 11), weshalb der erste Clubspieler in einer Auflistung der Spieler mit dem häufigsten Aufnehmen des Zweikampfs (wieder unter den 172 Spielern, die mindestens 810 Minuten auf dem Platz waren) auch erst auf Platz 60 einläuft (Eduard Löwen). Währenddessen haben Ingolstadt und Regensburg gleich jeweils drei Spieler in den Top 20 dieser Statistik.

Noch deutlicher ist der Zusammenhang zwischen Position und statistischem Wert bei der Zweikampfquote. Unter den 20 besten Zweikämpfern der Liga (siehe Infografik 6) befindet sich nur ein Spieler, der nicht Innenverteidiger ist: Kristian Pedersen (Linksverteidiger). Umgekehrt findet sich unter den 20 schwächsten Zweikämpfern nur ein Spieler, der nicht Angreifer ist: Konstantin Kerschbaumer (Bielefeld, zentrales Mittelfeld). Beim Club verhält es sich in dieser Hinsicht genauso, die besten Zweikampfwerte haben mit Ewerton, Erras und Margreitter die Defensivspieler, während Salli, Ishak und Teuchert am Schluss der Statistik stehen. Gleichzeitig zeigen sich dann hier schon bei Spielern auf gleichen Positionen Qualitätsunterschiede. Im Vergleich zu Petrak (53,09%) und Kammerbauer (44,90%) ist Patrick Erras unter den defensiven Mittelfeldspielern mit 65,05% gewonnenen Zweikämpfen deutlich stabiler, gleiches gilt für die Innenverteidiger Georg Margreitter (61,59%) und Ewerton (66,81%) im Vergleich zu Lukas Mühl (51,89%). Natürlich gilt zu beachten, dass die Statistik nicht nach Offensiv- und Defensivzweikämpfen unterscheidet – für einen Innenverteidiger also ein verlorenes Kopfballduell im gegnerischen Strafraum so viel zählt wie eines im eigenen – dennoch sind die Zahlen als Richtwerte durchaus aufschlussreich.

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Infografik 7: Die 15 passsichersten Zweitligaspieler

Auch die Passstatistik wird in der Regel von defensiv ausgerichteten Spielern angeführt. Ganz logischerweise, denn die Anzahl der Risikopässe ist in diesem Bereich natürlich wesentlich geringer, so dass hier vor allem Innenverteidiger und defensive Mittelfeldspieler Bestwerte erzielen. So verwundert es nicht, dass der ligaweite Bestwert von Ewerton kommt: Der Innenverteidiger des FCN kommt auf dennoch beachtliche 92,48% angekommene Pässe. (siehe Infografik 7) Die besten Offensivspieler in dieser Kategorie sind Mats Møller Dæhli (86,97%) vom FC St. Pauli und Kevin Möhwald (86,88%) vom FCN. Also eine weitere Kategorie, die zeigt, welche zentrale Rolle Möhwald im Spiel des FCN einnimmt, obwohl er weitaus weniger spektakulär spielt als noch im Vorjahr, wo er durch seine hohe Anzahl an Assists auffiel.

Überhaupt fällt beim FCN auf, dass viele Spieler eine extrem hohe Passgenauigkeit haben. (siehe Tabelle 10) So kommt der FCN auch (siehe Infografik 8) unter den ersten sechs der Tabelle auf den Bestwert von 82,3% angekommener Pässe und liegt ligaweit (siehe Tabelle 11) auf Platz 4 hinter Dresden, Aue und St. Pauli. Das führt dann auch dazu, dass Mikael Ishak unter den Mittelstürmern der Spieler mit den drittbesten Passwerten ist. Vor ihm liegen nur Ingolstadts Lezcano (80,17%) und Aues Köpke (82,78%), allerdings spielte Letzterer ungefähr die Hälfte seiner Spiele auf der Außenbahn. Die Passgenauigkeit ist auch die einzige Kategorie bei der Ishak und Teuchert, die sonst fast wie statistische Zwillinge erscheinen, sich deutlich unterscheiden. Teuchert kommt hier nur auf schwache 65% angekommene Pässe. Wohl auch ein Grund, warum er es in einer Mannschaft, die wie dem FCN auf Passgenauigkeit ausgerichtet ist, schwer fand, Spielzeit zu bekommen.

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Infografik 8: Die Ballbesitz-, Zweikampf- und Passquoten der Top 6 im Vergleich

Betrachtet man die Zahlen der gesamten Mannschaft weiter (siehe Tabelle 11), so fällt auf, dass der Club relativ selten die Flanke als Mittel wählt, den Ball vor das Tor zu bringen. Nur Union Berlin und Eintracht Braunschweig schlugen mit 129 Flanken noch einmal deutlich weniger Flanken als der FCN. Spitzenreiter in dieser Wertung sind Regensburg (225) und Ingolstadt (224). Auch das ein Indiz für die Passorientierung der Spielweise: Ein Pass ist in der Regel genauer, führt weniger wahrscheinlich zum Ballverlust als die Flanke. Ebenfalls interessant: Der FCN kommt auf gerade einmal 30 Abseitsstellungen in dieser Saison, damit zwar doppelt so viele wie Union Berlin, aber nur etwas mehr als die Hälfte dessen, was bei Holstein Kiel zu Buche steht. Der Herbstmeister hat mit Abstand die meisten Abseitsvergehen zu verzeichnen. Zusammen mit der relativ geringen Passquote trotz hoher Passanzahl ein Indiz dafür, dass der Aufsteiger oft auf schnelles, risikoreiches Spiel in die Spitze setzt.

Auch bemerkenswert ist, dass der Club in Sachen Ballbesitz nur im Mittelfeld (51,28%, Rang 8) liegt, aber in Sachen absolute Zahlen bei Ballkontakten und Pässen sehr weit vorne liegt, bei beiden Werten liegt er hinter Bochum und Dresden auf Rang drei. Der Ball zirkuliert beim FCN also wirklich viel. Gepaart mit der bereits erwähnten geringen Anzahl von Zweikämpfen, ergibt sich aus den Daten eine lesbare Spielcharakteristik, die darauf setzt möglichst viel spielerisch durch Pässe zu lösen und zu erkennen, wann es das Risiko wert ist, anders vorzugehen.

Bislang hatte sich im Rückblick die Aufmerksamkeit eher auf die positiven Kategorien gewendet, es gibt aber natürlich auch negative Indikatoren. Einer davon sind die Ballverluste. Wenn es um Ballverluste geht, so meint die Fußballstatistik damit nicht die Fehlpässe, sondern technische Fehler bei der Ballannahme, die zum Ballverlust führen, und Situationen, in denen dem Ballführenden vom Gegenspieler der Ball abgenommen wird, ohne dass vom Ballführenden der Versuch unternommen worden war, den Gegner zu überspielen. Eine sperrige Definition, deren letzter Teil aber nötig ist, um den Ballverlust vom erfolglosen Dribbling zu unterscheiden, was in der Fußballstatistik zwei unterschiedliche Phänomene sind.

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Infografik 9: Zweitligaspieler nach Ballverlusten

Ein Blick auf die ligaweite Statistik zeigt, die Führenden in der Ballverluststatistik sind allesamt Stürmer, eine Tatsache, die sich aus der Natur des Spiels ergibt: Ein Innenverteidiger, der sich viele Ballverluste leistet, ist ein Sicherheitsrisiko, ein Stürmer, der sich Ballverluste leistet, kann dennoch effizient vor dem Tor sein. Einen solchen Stürmer hatte der FCN bis vor wenigen Tagen auch in seinen Reihen. Cedric Teuchert war zwar extrem treffsicher und torgefährlich, aber auch in Ballbesitz immer wieder für einen Ballverlust gut. 17 Stockfehler und 12 Ballabnahmen notiert die Datenbank in 685 Einsatzminuten. Auf die Minute heruntergebrochen ergibt dies einen Wert, den in der Mannschaft nur die klaren Ergänzungsspieler Gislason, Fuchs und Brecko sowie Rotationsspieler Hufnagel übertreffen. (siehe Tabelle 12) Am anderen Ende des Spektrums stehen die Defensivspieler, allen voran Georg Margreitter, der in dieser Kategorie den viertbesten Wert unter allen Spielern mit mindestens 810 Minuten ligaweit verzeichnet.

Betrachtet man diese Statistik nach der Gesamtzahl an Ballverlusten der Mannschaften (siehe Tabelle 13), so sieht man, dass Fortuna Düsseldorf hier die wenigsten Ballverluste aufzuweisen hat. Natürlich könnte man nun davon ausgehen, dass darin eines der Erfolgsgeheimnisse der Rheinländer liegt, sie beschützen den Ball gut, spielen konzentriert. Eine notwendige Bedingung für Erfolg sind die geringen Ballverlustzahlen aber nicht, die Plätze zwei, drei und fünf der Rangliste der meisten Ballverluste stehen auf Platz vier, fünf und sechs der Tabelle. Andererseits sind Fürth und Kaiserslautern nicht nur in der Tabelle weit hinten, sondern haben auch viele Ballverluste aufzuweisen. Der Club liegt im Mittelfeld dieser Wertung und mit 383 Ballverlusten fast genau auf dem Durchschnitt von 381, allerdings ist in der Aufschlüsselung interessant, dass die Anzahl der Stockfehler beim FCN (196) deutlich unter dem Durchschnitt (208) liegt, die der Ballabnahmen (187) aber deutlich über dem Durchschnitt (173).

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Infografik 10: Die 15 dribbelfreudigsten Zweitligaspieler

Eine andere Kategorie, die in den landläufigen Statistiken seltener vorkommt, aber auch einen Blick wert ist, sind die Dribblings. Statistisch sind damit alle Versuche einen Gegner zu umspielen, während man den Ball am Fuß hat, gemeint. Auch in dieser Statistik ist Cedric Teuchert weit vorn. Kein Club-Spieler hat an seiner Einsatzzeit gemessen häufiger das Eins-gegen-Eins-Duell mit dem Gegenspieler gesucht. (siehe Infografik 10) Selbst in absoluten Zahlen ist Teuchert auf Platz zwei in der vereinsinternen Wertung. Ligaweit kommt Teuchert in der relativen Wertung auf Rang drei, in der absoluten Wertung auf Platz 20 und das obwohl er mindestens 200 Minuten weniger auf dem Feld gestanden war als alle vor und fast alle nach ihm. Nach absoluten Zahlen liegt in der internen Wertung Eduard Löwen, der ligaweit auf Rang 12 liegt, mit 55 Dribblings vor Teuchert.

Anders sieht die Rangliste dann allerdings schon aus, wenn man sich die Erfolgsquoten des Dribblings ansieht. Dabei sei vorweg geschickt, dass ein Dribbling an sich keine Angelegenheit mit 50%-Erfolgschance ist: Der Verteidiger ist im Vorteil. Von den 117 Spielern, die mindestens 18 Dribblings versuchten, haben nur 40 eine Erfolgsquote von 50% oder besser, die durchschnittliche Erfolgsquote dieser Spieler liegt bei 42%. Somit sind Hanno Behrens, Kevin Möhwald und Tim Leibold überdurchschnittliche Dribbler und auch Mikael Ishak und Eduard Löwen liegen nur knapp unter dem Durchschnitt. Anders verhält es sich mit Edgar Salli, Cedric Teuchert und Enrico Valentini. Alle drei haben deutlich abfallende Werte im Vergleich zum Durchschnitt. (siehe Infografik 11) Während Valentini das Dribbling aber selten sucht, sind Salli und vor allem Teuchert Spieler, die aktiv ins Dribbling gehen und das Duell suchen. Da fehlgeschlagene Dribblings Aktionen sind, die im Stadion auffallen, dürfte viel Unmut gegen Edgar Salli aus dieser Statistik herrühren und auch die Vorbehalte gegen Cedric Teuchert sind hier durchaus erklärt.

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Infografik 11: Die 15 dribbelstärksten Zweitligaspieler

Addiert man nun die Statistiken der Ballverluste und der verlorenen Dribblings und bildet so eine Kategorie der „Ballverluste jenseits der Fehlpässe“ so sind Salli und Teuchert zusammen mit zusammen mit Eduard Löwen die drei Spieler mit mehr als minimalen Einsatzzeiten, die den Ball am häufigsten verlieren, wenn sie ihn am Fuß haben. Am anderen Ende des Spektrums stehen neben den Torhütern die Innenverteidiger Margreitter, Mühl und Ewerton sowie Patrick Erras.

Immer wieder Teil der Berichterstattung sind die gelaufenen Kilometer, eine Statistik, deren Aussagewert zumindest begrenzt ist, da Spielanlage und Taktik oft eine große Rolle dabei spielen, wie viel gelaufen wird. Dennoch ist es durchaus auch eine Meldung wert, dass Hanno Behrens der Zweitligaspieler mit den meisten zurückgelegten Kilometern ist. Andererseits hat der Club-Kapitän auch alle 1620 möglichen Spielminuten absolviert. Daher ist auch hier ein Blick auf die Laufstrecke nach Minuten wahrscheinlich aussagekräftiger.

In dieser Statistik landet Behrens dann immer noch unter den ersten 15 Spielern (mit mindestens acht Saisoneinsätzen und einer durchschnittlichen Spielzeit von mindestens 60 Minuten, um sowohl systematische Relevanz der Spieler als auch Ermüdungseffekte in der Statistik repräsentiert zu haben), aber nicht mehr auf Platz eins. (siehe Infografik 12) Der geht nun an Unions Marcel Hartel. Ebenfalls unter den besten 15 zu finden ist Patrick Erras, ein beachtlicher Wert für einen Spieler, der immer noch als nicht vollständig fit gilt. Dass in der die gesamte Liga betreffenden Statistik zwei Spieler von Union Berlin unter den ersten drei stehen, überrascht nicht. Die Köpenicker sind das Team mit der höchsten durchschnittlichen Laufstrecke. Der Club liegt mit 114,99 Kilometern pro Spiel auf Rang acht dieser Wertung. Der Wert lag im Vorjahr noch deutlich niedriger: Bei 112,79 Kilometern pro Spiel unter Alois Schwartz und 113,75 Kilometern pro Spiel unter Michael Köllner.

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Infografik 12: Die 15 laufstärksten Zweiligaspieler

Nicht im Mittelfeld liegt der Club bei einer anderen Statistik: Den langen Bällen. Ligaweit spielt nur Union Berlin weniger lange Bälle als der FCN. 15,86% der Pässe spielt der FCN lang, d.h. über eine Distanz von mehr als 22,86 Metern – die statistische Definition geht von 25 Yards aus, weswegen der Wert in Deutschland eher krumm ist; so wie ein Sechzehnmeterraum auch 16,50m von der Torlinie entfernt ist, da die Regeln von 18 Yards sprechen. Der Wert liegt damit übrigens auf die zweite Nachkommastelle genau dort, wo er letztes Jahr unter Köllner auch lag, bevor er nach der Niederlage gegen St. Pauli seine „pragmatische Wende“ vollzog und mehr auf Ergebnis spielen ließ, da der Klassenerhalt in latente Gefahr geraten war. 2017/18 kommen bislang lediglich der Club, Union und Dynamo Dresden auf weniger als 16 Prozent lange Bälle. Am anderen Ende des Spektrums kommen die Könige der langen Balls aus Darmstadt, Regensburg und Ingolstadt, alle drei Teams spielen mehr als ein Fünftel ihrer Bälle lang. Der ligaweite Mittelwert liegt bei 18,23%. (siehe Infografik 13)

Eine Aufschlüsselung nach Heim- und Auswärtsspielen zeigt, dass der Ball in der Zweiten Liga im Schnitt öfter vor fremdem Publikum (18,54%) als vor eigenem Publikum (17,97%) lang gespielt wird. Ein besonders deutliches Beispiel hierfür ist Eintracht Braunschweig. Die Niedersachsen spielen zu Hause nur 17,36% ihrer Pässe lang, auswärts sind es 22,2%. Der Club dagegen spielt zu Hause (16,02%) sogar öfter den Ball lang als auswärts (15,51%). Der Auswärtswert ist dabei der niedrigste der ganzen Liga. Auffällig ist auch, dass nicht nur der Club lange Bälle nur eingeschränkt verwendet, sondern auch die Gegner, wenn sie gegen den FCN spielen. Nur 16,15% der gegnerischen Pässe sind lange Bälle, lediglich Braunschweig (13,87%) und Aue (14,51%) sehen noch weniger lange Bälle durch den Gegner.

Innerhalb des FCN sind es übrigens, man ist geneigt zu sagen natürlicherweise, die Defensivspieler, die den größten Anteil an langen Bällen haben. Bei den Torhütern ist der Anteil an langen Bällen natürlich besonders groß: Thorsten Kirschbaums Pässe waren zu 40% lang, Fabian Bredlows zu 36%. Es folgen mit Valentini (19%), Mühl (17%), Löwen (17%) und Margreitter (16%) weitere Defensivspieler. Auffällig dabei: Ewertons Wert liegt bei nur 10%, der Spielaufbau über lange Bälle wird also meistens dem Nebenmann des Brasilianers überlassen. Salli (3%) und Ishak (5%) spielen dagegen kaum einen Ball über mehr als 23 Meter.

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Infografik 13: Der Anteil langer Bälle bei den Zweitligisten (ges., Heim, Auswärts)

Die statistischen Betrachtungen der Spieler und Mannschaften sind mit den Ausführungen der letzten Folgen bei Leibe nicht erschöpft. Die Datenbank bei Whoscored.com, welche die Zahlen von Opta übernimmt, bietet noch eine Fülle an weiterer Indikatoren: Vom Anteil der Schüsse innerhalb oder außerhalb der Strafraums – der FCN und Holstein Kiel geben anteilig die wenigsten ihrer Torschüsse von außerhalb des Strafraums ab (38%), Fürth die meisten (55%) – über die bevorzugte Angriffsseite – Aue kommt zu 45% über rechts, Bochum zu 42% über links, niemand kommt am liebsten über die Mitte und der Club eher über rechts (38%) als über links (34%) oder die Mitte (28%) – bis hin zur Art der Tore – Bielefeld, Aue und der Club haben die meisten Kontertore erzielt, Bochum die meisten Tore dieser Art kassiert. Auch bei den Einzelspielern gibt es noch einiges zu entdecken. Hanno Behrens traf (zusammen mit Dominick Drexler und Sargis Adamyan am häufigsten den Pfosten (3x) und gab die drittmeisten Kopfbälle aller Spieler in Richtung Tor ab. Mikael Ishak ist in Sachen Auswärtskopfbälle aufs gegnerische Tor Tabellenführer und Enrico Valentini liegt mit vier Flanken, die zu Toren führten auf Platz Drei hinter Schnatterer (Heidenheim) und Trimmel (Union Berlin). Das Durchfieseln der Datenbank kann sicher noch einige Schätze zu Tage fördern, es soll aber an dieser Stelle bei diesen Erkenntnissen aus den Untiefen der Opta Daten bleiben.

pps
Infografik 14: Die Clubspieler nach Punkten pro Spiel bei Einsatz sortiert

Ganz zu Ende ist der statistische Blick damit aber noch nicht. Zwei eigene Statistiken runden das Bild ab. Beide sind mit Vorsicht zu genießen und vordergründig erst einmal eine Spielerei. Zum einen ist da eine einfache Metrik, die berechnet, welche Durchschnittspunktzahl der FCN geholt hat, wenn ein bestimmter Spieler auf dem Platz stand, egal, ob als Einwechsel- oder Startspieler. (siehe Infografik 14) Natürlich schlägt in dieser Statistik ein Einzelergbnis bei Spielern mit wenigen Einsätzen besonders durch. So landet Laszlo Sepsi mit seinen einzigen Einsatz gegen Braunschweig an der Spitze der Tabelle, da dieses Spiel gewonnen wurde und Alexander Fuchs, der nur gegen Kiel spielte, am Ende der Tabelle.

Ebenfalls eher in unteren Gefilden zu finden ist Ewerton, obwohl der Brasilianer die Abwehr spür- und nachweisbar stabilisiert hat. Er fehlte aber bei den Auftaktsiegen gegen Kaiserslautern und Regensburg, so dass sein Punkteschnitt niedriger ist als der der Mannschaft. Interessanter sind dann schon die Werte der Torhüter. Während Thorsten Kirschbaum auf einen Schnitt von 1,45 kommt, liegt Fabian Bredlow bei 2,43, also deutlich über dem Mannschaftsschnitt von 1,83 Punkten/Spiel. Auch dass die Mannschaft mit Patrick Kammerbauer deutlich mehr Punkte holt als ohne, fällt auf und wird noch interessanter, wenn man einberechnet, dass beide Niederlagen, bei denen Kammerbauer auf dem Feld stand, in Spielen kamen, in denen der Youngster nur eingewechselt wurde.

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Infografik 15: Die persönliche Tordifferenz der Clubspieler

Neben dem persönlichen Punkteschnitt, zeigt eine andere Statistik (siehe Infografik 15) die persönliche Tordifferenz der Spieler. Im Eishockey ist diese Statistik als „+/-“ bekannt und versucht nachzuvollziehen, wessen Anwesenheit auf dem Eis besonders wichtig für eine Mannschaft ist. Da im Eishockey mit fliegendem Wechsel gearbeitet wird, ist die Statistik dort sicher aussagekräftiger als im Fußball, wo mindestens acht Spieler (Platzverweise außen vor) über die vollen 90 Minuten auf dem Feld stehen. So ist in der Auflistung fast mit bloßem Auge zu erkennen, wie die Startelf des Spiels beim MSV Duisburg aussah, das mit +5 zu Buche schlägt. Dennoch offenbart die statistische Spielerei einige interessante Punkte. Manches korreliert mit den Durchschnittspunktzahlen, so verlor Kirschbaum z.B. wesentlich häufiger als Bredlow, hat also auch ein schlechteres „+/-„. Anderes ist durchaus erwähnenswert: So liegt Cedric Teuchert bei lediglich „+1“, bei den Startelfeinsätzen bei „+2“, bei den Einwechslungen bei „-1“, während Mikael Ishak mit „+16“ sogar noch über dem Mannschaftswert von „+13“ liegt, da er gegen Union vor dem Ausgleich eingewechselt wurde, gegen St. Pauli erst nach dem Gegentor ins Spiel kam und gegen Kiel vor dem 2:2 ausgewechselt wurde. Sicher nicht mehr als ein Anhaltspunkt für die Wichtigkeit des Schweden fürs Team, so wie letztlich Statistiken immer nur Anhaltspunkte zur Analyse sein können, aber keine Vorhersageindikatoren für die Zukunft.

Die Statistiken im Überblick

Tabelle 1: Einsatzminuten
Tabelle 2: Einsätze
Tabelle 3: Sperren und Karten
Tabelle 4: Stammkräfte
Tabelle 5: Elfmeter
Tabelle 6: Tore und Torbeteiligungen
Tabelle 7: Tore nach Teams
Tabelle 8: Ballkontakte
Tabelle 9: Zweikämpfe und Zweikampfquoten
Tabelle 10: Pässe und Passquoten
Tabelle 11: Werte nach Mannschaften
Tabelle 12: Ballverluste, Dribblings, Kilometer (Spieler, FCN)
Tabelle 13: Ballverluste, Dribblings, Kilometer (Mannschaften)

Tabelle 1: Einsatzminuten
Spieler Minuten (ges.) Prozent (ges.) Minuten (Liga) Prozent (Liga)
Hanno Behrens
1920
100%
1620
100%
Enrico Valentini
1805
94,0%
1505
92,9%
Tim Leibold
1784
92,9%
1484
91,6%
Mikael Ishak
1673
87,1%
1377
85,0%
Kevin Möhwald
1539
80,1%
1261
77,8%
Ewerton
1481
77,1%
1271
78,4%
Eduard Löwen
1408
73,3%
1183
73,0%
Thorsten Kirschbaum
1170
60,9%
990
61,1%
Georg Margreitter
1111
57,8%
901
55,6%
Edgar Salli
1067
55,5%
887
54,8%
Patrick Erras
846
44,1%
681
42,0%
Patrick Kammerbauer
801
41,7%
667
41,2%
Lukas Mühl
765
39,8%
675
41,6%
Fabian Bredlow
750
39,1%
630
38,8%
Cedric Teuchert
711
37,0%
684
42,2%
Tobias Werner
708
36,9%
603
37,2%
Ondrej Petrak
520
27,1%
484
29,9%
Sebastian Kerk
322
16,7%
240
14,8%
Lucas Hufnagel
319
16,6%
319
19,7%
Rurik Gislason
153
7,9%
123
7,6%
Adam Zrelak
105
5,5%
105
6,5%
Miso Brecko
90
4,7%
90
5,5%
Alexander Fuchs
29
1,5%
21
1,3%
Lukas Jäger
22
1,1%
0
0,0%
Laszlo Sepsi
16
0,8%
16
0,9%
Johannes Kreidl
0
0,0%
0
0,0%

Tabelle 2: Einsätze
Spieler Einsätze (ges.) Startelf (ges.) Einsätze (Liga) Startelf (Liga) Kader(Liga)
Hanno Behrens
21
21
18
18
18
Enrico Valentini
21
20
18
17
18
Tim Leibold
20
19
17
16
17
Mikael Ishak
21
19
18
16
18
Kevin Möhwald
19
17
16
14
16
Ewerton
18
16
16
14
16
Eduard Löwen
20
16
17
13
17
T. Kirschbaum
13
13
11
11
13
Georg Margreitter
13
12
11
10
11
Edgar Salli
16
12
14
10
18
Patrick Erras
12
9
10
8
11
P. Kammerbauer
14
10
11
8
11
Lukas Mühl
9
9
8
8
13
Fabian Bredlow
8
8
7
7
18
Cedric Teuchert
17
7
15
7
15
Tobias Werner
13
8
11
7
14
Ondrej Petrak
13
4
12
4
17
Sebastian Kerk
4
4
3
3
3
Lucas Hufnagel
5
4
5
4
12
Rurik Gislason
5
1
4
1
5
Adam Zrelak
2
1
2
1
4
Miso Brecko
5
1
5
1
13
Alexander Fuchs
2
0
1
0
8
Lukas Jäger
1
0
0
0
9
Laszlo Sepsi
1
0
1
0
4
Johannes Kreidl
0
0
0
0
5

Tabelle 3: Sperren und Karten
Verein Sperren (Spiele) Gelbe Karten Gelbsperren Gelb-Rote Karten Rote Karten
Nürnberg
0
29
0
0
0
St. Pauli
2
25
0
1
1
Darmstadt
2
46
2
0
0
Ingolstadt
2
38
1
1
0
Sandhausen
2
35
1
1
0
Union Berlin
3
31
2
0
1
Duisburg
3
41
2
1
0
Düsseldorf
3
42
2
1
0
Fürth
3
40
2
1
0
Regensburg
3
41
2
1
0
Bochum
4
32
3
1
0
K’lautern
4
37
0
1
1
Heidenheim
4
44
3
0
1
Dresden
4
35
1
0
1
Kiel
5
39
3
2
0
Bielefeld
6
34
2
0
2
Braunschweig
7
31
1
2
2
Aue
8
41
4
1
1

Tabelle 4: Stammkräfte
Verein Spieler ≥72,2% davon Feldspieler Spieler ≥88,9% davon Feldspieler Spieler 100%
Duisburg
9
8
5
4
2
Kiel
9
8
5
4
2
Aue
9
8
5
4
1
Sandhausen
8
7
7
6
1
Union Berlin
8
7
5
4
1
Regensburg
8
7
4
3
1
Bielefeld
8
7
4
3
1
St. Pauli
8
7
1
0
1
Nürnberg
7
7
3
3
1
Darmstadt
7
7
3
3
1
Düsseldorf
7
6
3
3
0
Ingolstadt
7
6
2
2
1
Bochum
6
6
1
1
0
Heidenheim
6
5
3
3
0
Fürth
5
5
3
3
0
Braunschweig
5
4
3
2
1
K’lautern
5
4
2
1
0
Dresden
4
3
2
1
1

Tabelle 5: Elfmeter
Verein Elfmeter gegen davon verwandelt Elfmeter für davon verwandelt Anzahl Fouls
Nürnberg
6
5
1
0
250
Heidenheim
4
3
2
2
285
Fürth
3
3
1
1
308
St. Pauli
3
2
2
1
212
Darmstadt
3
2
3
2
295
Duisburg
3
2
4
2
243
Union Berlin
3
2
4
3
276
K’lautern
3
1
1
1
312
Ingolstadt
2
2
5
5
272
Bielefeld
2
2
1
1
276
Regensburg
2
2
1
0
294
Kiel
2
2
5
3
295
Düsseldorf
2
1
2
1
270
Dresden
2
1
3
3
251
Bochum
1
0
2
2
255
Braunschweig
0
0
1
0
270
Sandhausen
0
0
3
2
335
Aue
0
0
1
1
240

Tabelle 6: Tore und Torbeteiligungen
Spieler T A M M/T M/A M/(T+A) S S%
Hanno Behrens
6
4
1620
270
405
162
33
18,18%
Enrico Valentini
0
5
1505
301
301
16
0%
Tim Leibold
2
1
1484
742
1484
495
10
20%
Mikael Ishak
12
5
1377
115
275
81
49
24,49%
Ewerton
0
0
1271
8
0,00%
Kevin Möhwald
4
0
1261
315
315
38
10,53%
Eduard Löwen
3
2
1183
394
592
237
21
14,29%
Thorsten Kirschbaum
0
0
990
0
Georg Margreitter
1
1
901
901
901
451
9
11,11%
Edgar Salli
0
2
887
444
444
13
0,00%
Cedric Teuchert
6
2
684
114
342
86
27
22,22%
Patrick Erras
0
2
681
341
341
9
0,00%
Lukas Mühl
0
0
675
2
0,00%
Patrick Kammerbauer
0
0
667
6
0,00%
Fabian Bredlow
0
0
630
0
Tobias Werner
1
3
603
603
201
151
10
10,00%
Ondrej Petrak
0
1
484
484
484
4
0,00%
Lucas Hufnagel
0
0
319
4
0,00%
Sebastian Kerk
0
4
240
60
60
5
0,00%
Rurik Gislason
0
0
123
3
0,00%
Adam Zrelak
0
0
105
1
0,00%
Miso Brecko
0
0
90
1
0,00%
Alexander Fuchs
0
0
21
1
0,00%
Laszlo Sepsi
0
0
16
0

Erklärung: T≙ Tore, A≙Assists, M≙Minuten, M/T≙Minuten pro Tor, M/A≙Minuten pro Assist, M/(A+T)≙Minuten pro Torbeteiligung, S≙Torschüsse, S%≙Trefferquote

Tabelle 7: Tore nach Mannschaften
Verein T GT T (H1) T (H2) GT (H1) GT (H2) S S%
Kiel
37
23
17
20
11
12
288
12,85%
Nürnberg
36
23
11
25
4
19
270
13,33%
Union Berlin
33
26
12
21
6
20
246
13,42%
Bielefeld
30
29
12
18
10
19
265
10,94%
Darmstadt
28
31
9
19
16
15
203
13,79%
Düsseldorf
27
20
13
14
9
11
225
12,00%
Ingolstadt
27
20
13
14
9
11
302
8,94%
Regensburg
27
25
14
13
11
14
305
8,85%
Dresden
26
28
14
12
11
17
232
11,21%
Duisburg
25
26
9
16
10
16
254
9,84%
Heidenheim
25
33
5
20
11
22
232
10,78%
Sandhausen
24
18
7
17
4
14
219
10,96%
Braunschweig
22
19
10
12
7
12
221
9,95%
Fürth
21
30
11
10
15
15
260
8,08%
Bochum
18
21
11
7
14
7
222
8,11%
Aue
18
25
9
9
10
15
207
8,70%
St. Pauli
18
29
7
11
14
15
208
8,65%
K’lautern
14
30
3
11
15
15
186
5,91%

Erklärung: T≙ Tore, GT≙Gegentore, H1≙1. Halbzeit, H2≙2. Halbzeit, S≙Torschüsse, S%≙Trefferquote

Tabelle 8: Ballkontakte und zugehörige Daten
Spieler Minuten Spiele Kontakte Kontakte/Spiel Kontakte/Minute Minute/Kontakt
Laszlo Sepsi
16
1
18
18,00
1,13
0,89
G. Margreitter
901
11
764
69,45
0,85
1,18
Miso Brecko
90
5
75
15,00
0,83
1,20
Kevin Möhwald
1261
16
994
62,13
0,79
1,27
Eduard Löwen
1183
17
911
53,39
0,77
1,30
Tim Leibold
1484
17
1139
67,00
0,77
1,30
Ewerton
1271
16
942
58,88
0,74
1,35
Enrico Valentini
1505
18
1098
61,00
0,73
1,37
P. Kammerbauer
667
11
463
42,09
0,69
1,44
Ondrej Petrak
484
12
322
26,83
0,67
1,50
Lukas Mühl
675
8
438
54,75
0,65
1,54
Hanno Behrens
1620
18
981
54,50
0,61
1,65
Patrick Erras
681
10
396
39,60
0,58
1,72
Rurik Gislason
123
4
66
16,50
0,54
1,86
Lucas Hufnagel
319
5
155
31,00
0,49
2,06
Fabian Bredlow
630
7
303
43,29
0,48
2,08
Tobias Werner
603
11
286
26,00
0,47
2,11
Th. Kirschbaum
990
11
447
40,64
0,45
2,21
Edgar Salli
400
14
400
28,57
0,45
2,22
Sebastian Kerk
240
3
104
34,67
0,43
2,31
Cedric Teuchert
684
15
240
16,00
0,35
2,85
Mikael Ishak
1377
18
451
25,06
0,33
3,05
Alexander Fuchs
21
1
5
5,00
0,24
4,20
Adam Zrelak
105
2
24
12,00
0,23
4,38

Tabelle 9: Zweikämpfe und Zweikampfquoten
Spieler Minuten Spiele Zweikämpfe erfolgreich Quote Duelle/Minute Duelle/Spiel
Bredlow
630
7
4
3
75,00%
0,01 0,57
Ewerton
1271
16
232
155
66,81%
0,18 14,50
Kirschbaum
990
11
6
4
66,67%
0,01 0,55
Erras
681
10
103
67
65,05%
0,15 10,30
Margreitter
901
11
164
101
61,59%
0,18 14,91
Leibold
1484
17
302
171
56,62%
0,20 17,76
Valentini
1505
18
278
151
54,32%
0,18 15,44
Hufnagel
319
5
87
47
54,02%
0,27 17,40
Petrak
484
12
81
43
53,09%
0,17 6,75
Mühl
675
8
106
55
51,89%
0,21 13,25
Möhwald
1261
16
259
132
50,97%
0,21
16,19
Gislason
123
4
53
27
50,94%
0,43
13,25
Brecko
90
5
18
9
50,00%
0,20
3,60
Löwen
1183
17
295
146
49,49%
0,25
17,35
Werner
603
11
120
59
49,17%
0,20
10,91
Behrens
1620
18
331
161
48,64%
0,20
18,39
Kammerbauer
667
11
147
66
44,90%
0,22
13,36
Sepsi
16
1
5
2
40,00%
0,20
15,67
Salli
887
14
193
73
37,82%
0,22
13,79
Ishak
1377
18
336
114
33,93%
0,24
18,67
Teuchert
684
15
169
55
32,54%
0,25
11,27
Fuchs
21
1
4
1
25,00%
0,19
4,00
Zrelak
105
2
37
8
21,62%
0,35
18,50

Tabelle 10: Pässe und Passquoten
Spieler Minuten Spiele Pässe erfolgreich Passquote Pässe/Minute Pässe/Spiel
A. Fuchs
21
1
2
2
100,00%
0,10 2,00
Ewerton
1271
16
678
627
92,48%
0,53 42,38
Ondrej Petrak
484
12
245
224
91,43%
0,51 20,42
Laszlo Sepsi
16
1
9
8
88,89%
0,56 9,00
G. Margreitter
901
11
556
484
87,05%
0,62 50,55
Kevin Möhwald
1261
16
648
563
86,88%
0,51 40,50
Patrick Erras
681
10
293
254
86,69%
0,43 29,30
Lukas Mühl
675
8
344
298
86,63%
0,51 43,00
P. Kammerbauer
667
11
326
274
84,05%
0,49 29,64
Lucas Hufnagel
319
5
93
78
83,87%
0,29 18,60
Miso Brecko
90
5
35
29
82,86%
0,39
7,00
Tim Leibold
1484
17
653
540
82,70%
0,44
38,41
Hanno Behrens
1620
18
687
553
80,69%
0,42
38,17
Edgar Salli
400
14
245
197
80,41%
0,28
17,50
Eduard Löwen
1183
17
646
518
80,19%
0,55
38,00
Mikael Ishak
1377
18
226
180
79,65%
0,16
12,56
Enrico Valentini
1505
18
542
412
76,01%
0,36
30,11
Fabian Bredlow
630
7
172
128
74,42%
0,27
24,57
Rurik Gislason
123
4
23
17
73,91%
0,19
5,75
Adam Zrelak
105
2
11
8
72,73%
0,10
5,50
Sebastian Kerk
240
3
50
35
70,00%
0,21
16,67
Tobias Werner
603
11
159
111
69,81%
0,26
14,45
Cedric Teuchert
684
15
100
65
65,00%
0,15
6,67
T. Kirschbaum
990
11
218
124
56,88%
0,22
19,82

Tabelle 11: Werte nach Mannschaften
Verein BK B% Z Z% P P% F Ab
Dresden
11045
54,44%
3316
50,90%
7351
83,63%
165
34
Aue
10438
49,95%
2965
50,22%
6735
82,66%
151
41
St. Pauli
10948
51,86%
3428
52,83%
6747
82,35%
184
30
Nürnberg
11022
51,28%
3377
49,39%
6961
82,30%
147
30
Düsseldorf
10353
50,24%
3778
50,05%
6359
81,66%
166
32
Fürth
10826
52,05%
3760
48,46%
6542
81,46%
176
31
Bochum
11154
53,02%
3540
49,52%
7162
80,94%
168
42
Union Berlin
10714
52,1%
3661
51,35%
6463
79,79%
129
15
K’lautern
9020
45,61%
3732
49,76%
4984
78,65%
169
28
Kiel
10534
52,94%
3642
49,53%
6447
78,59%
169
57
Ingolstadt
10126
51,45%
3836
50,70%
5649
78,01%
224
40
Duisburg
9600
47,49%
3692
49,38%
5689
77,43%
146
35
Heidenheim
9827
47,61%
3813
48,28%
5713
76,84%
147
33
Sandhausen
9766
49,00%
3981
51,95%
3971
76,68%
146
22
Darmstadt
9436
48,39%
3797
50,04%
5179
76,04%
195
41
Bielefeld
9939
49,40%
3797
50,94%
5956
76,04%
197
32
Braunschweig
9054
43,82%
3741
49,02%
5073
75,16%
129
38
Regensburg
9500
49,35%
4057
47,92%
4939
71,92%
225
27

Erklärung: BK≙ Ballkontakte, B%≙Ballbesitzquote, Z≙Zweikämpfe, Z%≙Zweikampfquote, P≙Pässe, P%≙Passquote, F≙Flanken, Ab≙Abseits

Tabelle 12: Ballverluste, Dribblings, Kilometer (Spieler, FCN)
Spieler min BV BV/min D erf. D% D/min km m/min
Rurik Gislason
124
11
0,09
4
0
0,00% 0,03
14,11
113,79
Alexander Fuchs
21
1
0,05
0
0
0,00
3,38
160,95
Miso Brecko
90
4
0,04
1
0
0,00% 0,01
12,26
136,22
Lucas Hufnagel
321
14
0,04
7
3
42,86% 0,02
43,68
136,07
Cedric Teuchert
685
29
0,04
48
16
33,33% 0,07
83,19
121,44
Tobias Werner
604
22
0,04
12
3
25,00% 0,02
75,40
124,83
Eduard Löwen
1188
43
0,04
55
22
40,00% 0,05
137,13
115,43
Edgar Salli
887
32
0,04
31
9
29,03% 0,03
109,47
123,41
Mikael Ishak
1378
45
0,03
25
10
40,00% 0,02
166,52
120,84
Kevin Möhwald
1263
39
0,03
24
12
50,00% 0,02
157,54
124,73
Adam Zrelak
105
3
0,03
0
0
0,00
12,68
120,76
Patrick Kammerbauer
672
17
0,03
9
4
44,44% 0,01
82,73
121,80
Sebastian Kerk
240
6
0,02
4
1
25,00% 0,02
30,69
127,88
Tim Leibold
1485
33
0,02
43
21
48,84% 0,03
167,43
112,75
Hanno Behrens
1620
34
0,02
27
14
51,85% 0,02
241,19
132,22
Enrico Valentini
1506
23
0,02
18
5
27,78% 0,01
191,06
126,87
Ondrej Petrak
484
7
0,01
1
0
0,00% 0,00
59,57
123,08
Ewerton
1273
10
0,01
4
3
75,00% 0,00
132,98
104,46
Georg Margreitter
902
4
0,00
2
2
100,00% 0,00
103,28
114,50
Patrick Erras
683
3
0,00
1
0
0,00% 0,00
90,10
131,92
Thorsten Kirschbaum
990
2
0,00
0
0
0,00
62,23
62,86
Lukas Mühl
676
1
0,00
0
0
0,00
72,48
107,21
Laszlo Sepsi
16
0
0,00
4
2
50,00% 0,02
2,27
141,88
Fabian Bredlow
630
0
0,00
0
0
0,00
46,55
73,89

Erklärung: min≙Minute, BV≙ Ballverluste, D≙Dribblings, erf.≙erfolgreiche Dribblings, D%≙Anteil erfolgreicher Dribblings, km≙Laufstrecke

Tabelle 13: Ballverluste, Dribblings, Kilometer (Mannschaften)
Verein BV D D% LB% km/Spiel
Regensburg
470
305
42,30%
20,56%
110,32
Union Berlin
438
323
38,70%
15,40%
117,42
Sandhausen
426
233

47,64%

19,74%
109,25
K’lautern
400
342

40,94%

18,03%
115,60
Ingolstadt
397
264

38,26%

20,36%
105,75
Fürth
385
379

41,69%

19,08%
115,55
Bochum
384
311

45,34%

16,09%
116,75
Nürnberg
383
320

39,69%

15,86%
114,99
Bielefeld
381
224

44,64%

18,25%
112,07
Duisburg
381
324

41,36%

18,02%
112,40
St. Pauli
381
382

49,74%

16,82%
115,74
Heidenheim
370
229

33,62%

19,05%
116,46
Kiel
357
355

43,38%

18,31%
106,29
Braunschweig
354
354

41,81%

19,36%
112,31
Dresden
347
309

47,90%

15,99%
107,77
Aue
342
273

44,32%

18,00%
113,82
Darmstadt
337
268

41,79%

20,81%
116,99
Düsseldorf
329
318

48,11%

18,35%
107,91

Erklärung: BV≙ Ballverluste, D≙Dribblings, D%≙Anteil erfolgreicher Dribblings, LB%≙Anteil lange Bälle am Passspiel, km≙Laufstrecke