„Denkt hier eigentli

Der Chormanager der Regensburger Domspatzen im Interview vor dem Spiel 1. FC Nürnberg gegen SSV Jahn Regensburg

Auftakt der 2. Liga im Jahr 2018. Die Fans sind bereit, die Mannschaften sind bereit. Und vor allem der Club ist bereit, die sich bietende Chance des Aufstiegs 2018 zu ergreifen. Während Köllner in einer Art oberpfälzischem Understatement darauf zu verweisen versucht, dass ein Aufstieg nicht in seinen Arbeitspapieren verankert sei, gehen andere offensiver an die Öffentlichkeit, wie Ishak oder Leibold, formulieren das Ziel und den eigenen Anspruch: Aufstieg.

Der Aufstieg – betrachtet man die Experteneinschätzungen in Richtung FCN vor der Saison – ist eine überraschende Chance, es ist aber mehr als nur eine gute Gelegenheit. Es ist vielleicht ‚die‘ Gelegenheit, denn was da von oben droht, blickt man auf die Abstiegszone der Bundesliga, dürfte für die kommende Saison eine wahre Materialschlacht verheißen, ohne dabei in Richtung Spieler despektierlich werden zu wollen. Steigen Bremen, Hamburg oder/und Köln ab, werden diese enorme finanzielle Kraftanstrengungen vollziehen, um direkt wieder aufzusteigen. Die Auswirkungen sah man im Vorjahr bei Hannover und Stuttgart.

Die Fans sind guten Mutes. In einem ersten Stimmungs-Check 2018 bei Clubfans United sprach sich die große Mehrheit dafür aus, dass sich der Club, trotz Abgang von Teuchert, unterm Strich mit Garcia, Palacios und Stefaniak gut verstärkt hat und den direkten Aufstieg packen wird. Man kennt allerdings das Club-Umfeld und auch Bredlow mahnte schon, dass ein guter Start die Basis ist, sonst ist die gute Stimmung und vor allem Ausgangslage auch schnell wieder verspielt. Dazu muss ein Sieg gegen den Jahn her.

Interview mit Christof Hartmann, Chormanager der Regensburger Domspatzen

Vor dem Spiel sprach Clubfans United mit Christof Hartmann, Chormanager der Regensburger Domspatzen, über die Ziele und Ansprüche der beiden Vereine und Städte, über Teamplay, Stars, Regeln und Vorbilder – und natürlich die Regensburger Domspatzen, den Jahn und das Spiel.

[Clubfans United] Hallo Herr Hartmann, wir freuen uns auch dieses Mal einen Gesprächspartner auf Seiten des nächsten “Gegners” gefunden zu haben, der eine mehr als interessante Vita hat. Sie sind Chormanager der Regensburger Domspatzen, vielleicht könnten Sie unseren Lesern Ihre Aufgaben dort sowie Ihren Bezug zum Jahn erläutern?

[Christof Hartmann] Ich selbst bin gebürtiger Regensburger (*1959), war Domspatz von 1969 bis 1978 und bin seit 1.7.1998 als Chormanager dafür zuständig, dass die verschiedenen Chöre zur richtigen Zeit am richtigen Ort singen, kümmere mich um die Auftritte weltweit für den Ersten Chor unter Domkapellmeister Roland Büchner sowie unsere zwei Nachwuchschöre. Hauptaufgabe ist bei uns während der Schulzeit die sonntägliche Gestaltung des Kapitelsamtes im Dom St. Peter zu Regensburg. Die Stiftung Regensburger Domspatzen betreibt eine eigene Grundschule mit musikalischem Schwerpunkt, ein eigenes Gymnasium mit einem Naturwissenschaftlichen und Musischen Zweig sowie ein Internat und Ganztagesbetreuung für insgesamt 325 Schüler, die allesamt Domspatzen sind. Ich selbst bin schon als kleiner Junge mit einem Bekannten aus Stadtamhof zu Fuß zum ehemaligen Jahnstadion an der Prüfeninger Straße gepilgert und habe mir da die verschiedenen Spiele angeschaut. Jetzt bin ich wieder regelmäßig im Stadion, da mein Sohn Christoph ein großer Fußballfan ist und so genießen wir die Spiele in der wunderschönen neuen Conti-Arena.”

[Clubfans United] Ein Chor besteht demnach aus der Mannschaft, einem Trainer (Chorleiter) und einem Manager – enden da die Analogien zum Sport oder gibt es mehr Parallelen?

[Christof Hartmann] “Ich glaube, da kann man viel mehr Parallelen finden. Wir haben Schwester Gertrude vom Orden der Armen Franziskanerinnen von Mallersdorf, die nur für die Konzert- und Chorkleidung zuständig ist vergleichbar dem Zeugwart, unsere Küchenleitung achtet darauf, dass bei “Heimspielen”, z.B. den sechs Weihnachtskonzerten im Regensburger Audimax vor jeweils 1500 Zuhörern die Ernährung vor dem “Spiel” sprich Konzert leicht ist, und dass die Sänger nach dem dem Konzert noch eine Stärkung bekommen. Auch auf ausreichendes Trinken wird geachtet. Wir arbeiten eng mit einem Busunternehmen, der Fa. Dechant aus Steinsberg, zusammen, das zwei Busse eigens für uns “gebrandet” hat und so reisen wir mit dem “Kaffbomber” genannten Verkehrsmittel durch Regensburg und das europäische Ausland. So wie es beim Fußballspiel das Aufwärmen gibt, gibt es beim Chor das Einsingen zu Beginn einer Probe, stimmliche Lockerungsübungen, und natürlich gibt es beim Auswärtsspiel eine Stellprobe, um den neuen unbekannten Auftrittsort kennenzulernen und akustisch auszuloten.”

Fußball und Chor – es gibt viele Dinge, die man sich gegenseitig abschauen kann

[Clubfans United] Kann ein Chor etwas vom Fußball lernen? Und was könnte der Sport sich vom Chor abschauen?

[Christof Hartmann] “Da gibt es wirklich äußerst viele Dinge, die man sich gegenseitig abschauen kann. Im Chor wie beim Mannschaftssport gilt: Du kannst nur gemeinsam gewinnen! Beim Singen im Chor muss man sein Ego zurückstellen, es gibt einen, der anschafft – der Dirigent – und man muss bereits sein aufeinander zu hören, sich auch mal zurückzunehmen. Man stellt sich mit seiner Stimme in den Dienst der Sache. Wenn es zum Auftritt geht, stellen sich die Knaben- und Männerstimmen in einer bestimmten Reihenfolge auf und dann muntert sie der Chorleiter nochmals auf, er sagt “Freude und Stolz”, das dürft ihr empfinden, wenn ihr jetzt eure Begabungen zum Klingen bringt, und untereinander klatschen sich die Sänger auch ab, aber zwei Minuten vor dem Auftritt herrscht totale Konzentration und “Silentium (Schweigen)”, damit sich jeder darauf konzentrieren kann, worauf es jetzt ankommt. Dass z. B. der “Handy-Konsum” im Umfeld eines Konzertes eingeschränkt ist, versteht sich von selbst. Und natürlich gibt es auch eine Ersatzbank, wenn von der festgelegten Konzertbesetzung mit 34 Knabenstimmen und 22 Männerstimmen jemand wegen Krankheit ausfällt, dann sind auf jeden Fall 1-2 “Ersatzspieler” nominiert”.”

Für eine Hymne braucht man einen langen Atem.

[Clubfans United] Im Jahr 2012 sangen die Regensburger Domspatzen eine Hymne für den Jahn. Wie kam es dazu und was hatte es für einen Hintergrund?

[Christof Hartmann] “Ich glaube, verschiedene Jahnfans waren der Meinung, dass zum Aufstieg in die 2. Bundesliga auch eine ordentliche Hymne fällig wäre. Klaus Maria Weigert von Micro Music, ein ehemaliger Student des Domkapellmeisters und großer Jahn-Fan, war auf uns zugekommen und wir haben da uns gerne eingebracht. Leider kam die Hymne nicht allzu oft zum Einsatz (es war ja leider nur ein Jahr 2. Liga) und sie ist jetzt auch irgendwie verschwunden. Hier würde ich mir wirklich wünschen, dass mal wieder ein Klassiker entsteht, der auch von allen dann mitgesungen wird. Aber ich denke, dafür braucht es Zeit und einen langen Atem.”

[Clubfans United] Die Regensburger Domspatzen sind eine internationale Marke, die der Stadt in der Oberpfalz weltweit Popularität verschafft hat. Sonst umgibt Regensburg eher die Aura einer Stadt im Schatten der großen Städte Nürnberg und vor allem natürlich München. Unterstreicht da der Jahn eher diese Gefühl oder taugt der Fußball doch dazu, einmal wieder auf die Stadt wenigstens national aufmerksam zu machen?

[Christof Hartmann] “Ich bin überzeugt davon, dass der Jahn, so wie er sich gegenwärtig aufstellt, durchaus das Potenzial hat, Regensburg auch über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt und populär zu machen. Wir selbst sehen uns im übrigen nicht im Schatten von München und Nürnberg, sondern wir glauben selbstbewusst, dass wir zu den Gewinner-Städten in der gegenwärtigen Entwicklung zählen. Allein als Standort u.a. von Conti (dem größten der Gruppe weltweit) und dem grandiosen BMW-Werk und vielen anderen vor allem auf dem Gebiet von High-Tech und Biotechnologie, verstecken wir uns vor Nürnberg und München in keiner Weise. Mit dem solide agierenden Vorstandsvorsitzenden Hans Rothhammer und Sportdirektor Dr. Christian Keller sind wir auf einem guten Weg. Jahrelang galt der Jahn einfach als Chaos-Club, wo sich Möchtegerns glaubten präsentieren zu können und brachten den Verein immer wieder an den Rand des Abgrunds.”

Persönliche Eitelkeiten haben im Mannschaftssport nichts zu suchen

[Clubfans United] Unter Heiko Herrlich erlebte der Jahn eine wahre Renaissance. Herrlich stieg von der Regionalliga in die 3. Liga und schließlich sogar in die 2. Liga auf. Dann erlag auch Herrlich den Angeboten der Bundesliga und trainiert heute mit Erfolg Leverkusen. Was überwiegt am Ende in Richtung des ehemaligen Nationalspielers: Wehmut oder Dankbarkeit?

[Christof Hartmann] “Bei mir überwiegt auf jeden Fall Dankbarkeit. Er hat es wirklich verstanden, der Mannschaft Teamgeist einzuimpfen, zu vermitteln, worum es eigentlich geht. Persönliche Eitelkeiten haben im Mannschaftssport nichts zu suchen und letztendlich ist immer einer verantwortlich. Auch als Mensch ist er für mich ein echtes Vorbild. Seine schlimme Tumorerkrankung hatte er seinerzeit angenommen und weiter gekämpft. Der bekannte Sportreporter Armin Wolf schrieb über Heiko Herrlich “Mit Heiko Herrlich kamen Disziplin und Erfolg nach Regensburg … Seine Tumorerkrankung hat ihn geprägt, er ist sehr gläubig, aber seinen Glauben jemandem aufzwingen? Nein. Man spürt seinen Glauben an Gott, wenn er nach den Spielen nach oben blickt, als wolle er sich bedanken. Vorbildlich ist seine Höflichkeit”. Besser könnte man ihn nicht beschreiben. Egal, ob er einen Vertrag für die 2. Bundesliga hatte oder nicht, wenn man so eine Chance bekommt, dann muss man die nutzen. Ich wünsche ihm persönlich viel Erfolg in Leverkusen.”

Alle sind derzeit sehr fokussiert auf das Ziel Klassenerhalt

[Clubfans United] Regensburg steht auch ohne Herrlich ja gut da, hat mit 25 Punkten als Aufsteiger einen Mittelfeldplatz inne und präsentiert sich stets als unangenehmer und kompakter Gegner. Auch gegen den Club sah man gut aus und musste sich in der Hinrunde nur knapp geschlagen geben. Wie groß ist die Zuversicht für den Ausgang dieser Saison mit Blick auf den Klassenerhalt – und darum geht es wohl, nehmen wir an.

[Christof Hartmann] “Der Jahn hat ja wirklich famos zuletzt gespielt und Punkte erspielt, an die man nicht geglaubt hat. tatsächlich war es zu Beginn der Saison so, dass es immer hieß, der Jahn habe gut gespielt und trotzdem verloren, wenn auch knapp. Alle sind derzeit sehr fokussiert auf das Ziel Klassenerhalt und Trainer Achim Beierlorzer ist aus meiner Sicht vom Typ her und in der öffentlichen Wahrnehmung mit Heiko Herrlich zu vergleichen, so dass ich glaube, dass wir es packen.”

Tradition ist wichtig, aber es geht um Werte und nicht um totes Gemäuer

[Clubfans United] Die Domspatzen stehen vor allem ja auch für Tradition. Wie sehr hat es geschmerzt, als man das alte Jahn-Stadion verließ und in die neue Arena umzog?

[Christof Hartmann] “Ich persönlich fühle da keine Wehmut. Natürlich ist Tradition wichtig, dass man sich bewusst ist, welche Werte es zu leben gilt, aber es geht nicht um totes Gemäuer, sondern um lebendige Steine. Das ist das Wichtigste.”

Denkt hier eigentlich jemand an die “arbeitende” Bevölkerung?

[Clubfans United] Wenn der Club am Dienstag – eine im Übrigen mehr als quere Terminansetzung für den Auftakt 2018 – den Jahn empfängt, geht es in Nürnberg vor allem darum einen Schritt in Richtung Aufstieg zu machen. Würde man lieber Ingolstadt oder Nürnberg am Ende oben sehen?

[Christof Hartmann] “Ich persönlich frage mich auch, was die Terminansetzung am Dienstag soll, denkt hier eigentlich jemand an die “arbeitende” Bevölkerung? Ich kann leider nicht für die Fan-Szene in Regensburg sprechen, aber aus der Ferne habe ich den Eindruck, dass Ingolstadt ein bisschen an Retorte erinnert und man wohl glaubte mit “Kohle” alles erreichen zu können. Der Club hatte zwar auch immer wieder mit seinem Präsidenten Roth in der Vergangenheit viele öffentlichkeitswirksame Auftritte, die nicht gerade zum Vorteil ausfielen, aber dennoch glaube ich, dass hier auch seit einiger Zeit das Umdenken eingesetzt hat, dass man nur mit Disziplin und harter Arbeit etwas erreicht und man nicht als Showkünstler und Traumtänzer durch die Gegend schweben kann.”

Michael Köllner hat meine Sympathien, weil von ihm keine Phrasen gedroschen werden

[Clubfans United] Hat man in Regensburg generell Sympathien in Richtung FCN, oder doch nur für den Oberpfälzer Trainer?

[Christof Hartmann] “Ich gehe mal davon aus, dass in Regensburg die Blickrichtung eher in den Süden zum FC Bayern geht, wobei wir bei den Domspatzen durchaus eisenharte Clubfans haben (und auch Sechziger). Dass Michael Köllner gebürtiger Oberpfälzer ist, der laut Wikipedia von 2009-2012 die Jugend des SSV Jahn Regensburg trainiert hat, ist glaube ich nicht so bekannt und so kann ich nichts bezüglich der Sympathiewerte sagen. Ich möchte aber schon bemerken, dass mich fasziniert, wenn von Trainern keine Phrasen gedroschen werden, sondern Analysen sachbezogen erfolgen und auch nicht alles in die Öffentlichkeit publiziert wird. Das wird zunehmend lauter und unangenehmer. Insofern hat Michael Köllner meine Sympathien.”

Auch Supertalenten muss man soziale Kompetenzen vermitteln

[Clubfans United] Noch ein ganz aktuelles Thema: Der Verfall der Sitten. So jedenfalls nimmt man die Diskussion um Aubameyang und Co. wahr, die sich nicht so verhalten, wie man das von einem Profi erwartete (Clubfans United kommentierte). Als Chormanager vielleicht eine besondere Frage: Ist das Individuum, das herausragende Talent oder die große Begabung manchmal wichtiger als das Kollektiv? Ein Mozart war sicher auch kein einfacher Mensch für sein Umfeld. Muss man manchmal Fünfe gerade sein lassen, weil auch das ein Teil von uns ist und man nicht alles gleich machen kann, wenn man die ganze Vielfalt haben will?

[Christof Hartmann] “Da sprechen Sie ein heikles Thema an. Denn auch bei uns gibt es superbegabte Musiktalente, denen wir versuchen, soziale Kompetenzen zu vermitteln, was auch meistens gelingt. Es gibt Dinge, da muss man einfach darauf bestehen, dass die Vorgaben eingehalten werden, und man kann in Ausnahmefällen auch mal ein Auge zudrücken. Wenn aber einer droht das Gesamtgefüge zu sprengen, dann gibt es keine Wahl, dann muss man sich auch von einem Spieler/Sänger trennen.”

[Clubfans United] Wo werden Sie das Spiel verfolgen? Worauf werden Sie besonders achten? Auf was sollten wir beim Jahn besonders schauen? Und wie wird das Spiel wohl ausgehen?

[Christof Hartmann] “Ich habe eine Einladung für den Stadionbesuch und muss noch schauen, ob das terminlich funktioniert. Ansonsten würde ich mir eine Sky-Gaststätte suchen und mit Jahnfans gemeinsam schauen. Besonders beim Club möchte ich darauf achten, mit welcher Taktik er an den Start geht, und beim Jahn will ich schauen, ob die Balance zwischen Verteidigung und Angriff greift. Und natürlich hoffe ich darauf, dass wir einen Punkt entführen.”

[Clubfans United] Besten Dank für Ihre Zeit und interessante Einblicke und Antworten! Das letzte Wort gehört dem Gast: Was muss noch unbedingt gesagt werden?

[Christof Hartmann] “Bei den Domspatzen ist Singen natürlich das Wichtigste. Aber wir versuchen unsere Schüler und Sänger im Sinne einer ganzheitlichen Bildung zu fordern und zu fördern. Singen im Chor und das ganze Umfeld der Konzertreisen und Auftritte fördern die sozialen Kompetenzen. Darüber hinaus sind Domspatzen auch begeisterte Debattierer bei “Jugend debattiert”, fleißige Tüftler bei “Jugend forscht” und hervorragende Instrumentalisten bei “Jugend musiziert”. Aber sie spielen auch mit Leidenschaft Fußball. Wir haben eine neu gebaute Doppelturnhalle und einen FIFA-Kunstrasenplatz. Und einmal in der Woche trainiert die Jungs ein zertifizierter Trainer, Günter Brandl, derzeit Trainer der SpVgg Hainsacker in der Bezirksliga Süd und früher Trainer der 1. Mannschaft des Jahn Regensburg, als der Jahn 2003/2004 in der 2. Bundesliga spielte. So schließt sich der Kreis.”


Das Interview führte Alexander Endl (Clubfans United) mit Christof Hartmann vom 15.1. bis 19.1.2018 via E-Mail.



Steckbrief für Gastleser: Clubfans United ist ein Fußballmagazin für Fans des 1. FC Nürnberg. Clubfans United beschäftigt sich allerdings nicht mit der Fanszene im Speziellen (eher im üblichen Rahmen einer Berichterstattung), schreibt auch nicht aus oder über „die Kurve“ oder Erlebnisse rund um den Stadionbesuch, sondern vielmehr über den Sport, den Verein (fokussiert auf den Profi-Fußball) und die mediale Berichterstattung. Wir sind also mehr Sportmagazin als Fanmagazin in dem Sinne, nur eben, dass wir das als Fans betreiben und auch aus dem Blickwinkel schreiben. Alles weitere bei Interesse etwas ausführlicher hier: clubfans-united.de/was-ist-das-hier

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119 Gedanken zu „„Denkt hier eigentli

  • Sehr gutes und hochinteressantes Interview – danke an beide Parteien!
    Leider gibt es noch eine andere Parallele zwischen (Jugend-)fußball und speziell den Domspatzen: Die ganz finstere Seite bei der Ausübung der Macht. Trainer wie Chorleiter/Lehrer nutzen ihre vor allem für Kinder unangreifbare Position, um ebendiese Kinder zu erniedrigen, gefügig zu machen und – auf unterschiedliche Arten – zu misshandeln und missbrauchen.
    Ich sehe das allgemeine Augenrollen beim Lesen dieser Zeilen schon vor mir, aber ein unter-den-Teppich-kehren dieser ätzenden Thematik (was ich den Interviewpartnern hier keinesfalls unterstelle!) trägt nur dazu bei, dass die notwendige Sensibilität für dieses Thema nicht entwickelt wird.
    Ja, das hat mit dem Spiel nix zu tun, doch es betrifft unsere Kinder. Und denen muss man vermitteln, dass es bei allem sportlichen Ehrgeiz, bei aller Abhängigkeit von Wohl und Wehe des Trainers/Chorleiters u.a. Situationen geben kann, in denen ein selbstbewusstes, laut vorgetragenes „Nein!“ viel wichtiger ist, als für das nächste Spiel aufgestellt oder aus dem Chor geworfen zu werden.

    Denn: Was unter den Teppich gekehrt wird, wird den Teppich irgendwann in Bewegung setzen.

    Trotzdem wünsche ich allen einen schönen Sonntag und einen Sieg am Dienstag!

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    • Absolut legitim das anzusprechen und damit auch mahnend die Verantwortung einzufordern. In das Interview gehörte die Thematik dennoch nicht, denn es ist per se kein Interview über die Domspatzen, da hätte es dann reingehört, sondern ein Interview vor dem Spiel. Und da hatte es keinen Bezug.

      Bitte die Diskutanten dennoch um viel Sensibilität bei dem Thema.

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      • Alexander, das hatte ich auch nie erwartet, denn natürlich gehört das Thema nicht in so ein Interview.

        Ich hatte natürlich auch überlegt, ob ich meinen Kommentar dazu so schreiben kann, bin aber der Meinung, dass hier im Blog genügend Leute sind, die auch abseits des Fußballs einen Sensus für gesellschaftliche Vorgänge besitzen. Und da ich mich derzeit intensiv mit dieser Thematik beschäftige und weiß, dass das (Ver-)Schweigen das Schlimmste ist, wollte ich lediglich darauf hinweisen, dass solche Dinge eben auch im (Jugend-) Fußball vorkommen.
        Eine Diskussion darüber loszutreten ist nicht meine Absicht, sondern das Erinnern daran.

        Davon abgesehen erfreut mich dieses Interview sehr, denn der Mannschaftssport Fußball weist im Positiven viele Analogien zu anderen Lebensbereichen auf, in denen der Teamgedanke das vorherrschende und einzig erfolgversprechende Faktum ist. Und das kann man als Bub oder Mädchen wunderbar und ganz früh beim Fußball lernen!

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        • Danke, Zuckerpass! Genau die gleichen Gedanken hatte ich auch. Noch dazu durfte mein Vater nach dem Krieg als Halbwaise die besondere Fürsorge und Nächstenliebe der katholischen Kirche in einem entsprechenden Waisenhaus direkt geniessen. Die Kinder wurden da damals ganz schlimm ausgebeutet und misshandelt, mussten harte Feldarbeit leisten, Zwiebeln, Kartoffeln und Knoblauch schälen, bis ihnen die Haut von den Fingern gefallen ist. Davon ist er bis heute traumatisiert.
          Und alles nur zum Wohle dieser „Herren“ in den komischen Gewändern, die das mit Kinderarbeit verdiente Geld schön eingesteckt haben. Von wegen „Nächstenliebe“.

          Ich sehe da auch ganz arg rot, wenn ich diese Leute in ihren Talaren sehe und da geht mir immer gleich das Taschenmesser in der Hose auf. Das Bistum Köln ist ein milliardenschwerer Großkonzern, wird vom Steuerzahler hochsubventioniert und versteuert dafür sein Geld in Holland (oder eher nicht). Das ist eine Mafia mit vorgeschobenen Heiligenschein.

          Dieses Mal kann ich mich für das Interview gar nicht bedanken.

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          • Und Gott sei Dank müssen wir in diesem Fußball-Forum nicht über diese Fragen diskutieren. Es gäbe sicher genug zu sagen, aber bitte dies hier nicht zu tun. Wir reden über Fußball und in dem Fall Jahn Regensburg und haben einen sehr freundlichen Gast bei uns, der mit interessanten Antworten unser Magazin bereichert. Warum man in dem Atemzug die Missbrauchsvorwürfe anspricht, dafür habe ich noch Verständnis (aus genannten Gründen), jetzt auch noch die Kirchengeschichte heranzuziehen hieße bei jedem Interview mit einer deutschen Mannschaft auch den Nationalsozialismus nochmal bemühen zu müssen.

            Respekt (bitte nicht als persönliche Kritik verstehen sondern als Appell an alle) heißt einfach auch das Individuum nicht mit Kollektivvorwürfen zu beladen, für die er mitunter nicht mal was kann. Ich kann mich auch mit einem Bayern-Fan gut unterhalten, auch wenn ich den Verein nicht mag, weil der im Zweifel für die Handlungen dort nix kann. Und über Nürnberger Geschichte (im Fußball wie auch Stadt-historisch) möchte ich mich auch nicht in jedem Interview von außen, das wir geben, konfrontiert wissen.

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            • Stimmt, Alexander!
              Das Werbefoto über dem Artikel direkt aus dem Domspatzenprospekt aus einer katholischen Kirche mit Altar, Talaren und Brimborium zeigt auch völlig und ganz deutlich, das es sich um hier ein Fußballforum handelt und nicht um Propaganda für einen katholischen Kirchenknabenchor.
              Ich habe nicht angefangen, das zu vermischen. Wenn Ihr Euch solche höchst streitbaren Gesprächspartner sucht, dann müsst Ihr das auch aushalten können.
              Oder es bitte einfach zukünftig bleiben lassen. Dafür wäre ich. Danke.

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            • Ich kann dich verstehen Alexander. Ich les und diskutier hier ja auch mit, weil es um den Verein geht.
              Auch da mag ich mich (nicht immer) mit der Vergangenheit oder den Themen, die auch den Fußball betreffen, befassen.
              Was allerdings wichtig ist: dieses Thema offen anzusprechen und so die Betroffenen zu ermutigen, sofort ähnliche Erfahrungen mitzuteilen. Es ist schockierend, was immer noch passiert. Und wie lange immer noch geschwiegen wird.
              Und deshalb find ich es gut, wenn es hier Menschen gibt, die eben auch dazu was sagen. Und ich finde, gerade die Regensburger Domspatzen müssen das jetzt einfach mal aushalten, daß sowas bei allen möglichen Gelegenheiten auch thematisiert wird. So lange wie die das totgeschwiegen haben.

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    • Wir Domspatzen haben überhaupt kein Problem das Thema „Abhängigkeit“ zu thematisieren. Und das Thema „Sexueller Missbrauch und Misshandlungen“ wird bei uns offensiv angegangen. Es sind nun schon acht Jahre, dass diese Thematik über uns gerollt ist (Frühjahr 2010) und wer auch immer Domspatzen googelt, der wird auf das Thema „Missbrauch“ stoßen. Der Abschlussbericht von Rechtsanwalt Weber dokumentiert die Schilderungen der Sänger in bedrückender Weise. Dies alles ist nachzulesen. Aber wir müssen auch den Blick nach vorne richten und tun das auch. Insofern ist Prävention eine Aufgabe, der wir uns offensiv stellen. Tatsächlich kommt es darauf an, dass die Chorleiter auch gute Pädagogen sind, nicht nur tolle Musiker. Der Umgang mit Menschen allgemein und hier speziell mit den anvertrauten Sängern ist natürlich nicht immer leicht und auch stets eine Gradwanderung. Es gibt robuste Kerls und sensible Jungs, bei den Domspatzen wie im Fußballverein. Da gibt es eine breite Palette und trotzdem kann man keinem hundertprozentig gerecht werden. Man wird es natürlich immer wieder versuchen, aber so ist das Leben. Danke, dass auch dieser Aspekt hier angesprochen wurde.

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  • Ich bin Regensburger und seit mehr als 30 Jahren eingefleischter Clubfan. Es ist hier nicht leicht d Kinder v d FCB Bazis weg zu halten – um nicht zu sagen unmöglich. Wir gehen d Familienfriedens willen häufiger z SSV. (Einer Bayern-, einer Clubfan).
    Aus Regensburger Sicht: die Ingolstaedter könnten am besten nach unten weg. Wenngleich d aergste Rivalität wohl in früheren Tagen zu d Burghausenern zu sehen ist.
    Ich finde d Interview gut, wenngleich mir dIe rasch wachsende und sehr gut performende Fanbewegung hier auf d Hans Jakob Tribüne etwas zu kurz kommt. Es ist ein der Mannschaft extrem gewogenes Publikum. Das Pokaldisaster gg Heidenheim hat gezeigt dass d Fans hier immer zum SSV stehn. Sehr positiv wie ich finde.
    Apropos Skandale….Das Stadion von d Stadt beinahe alleinig gestemmt ist d Andenken an Schaidinger. Der Korruptionsskandal um ein Baugelände hier führte nicht nur zur vorübergehenden Inhaftierung v OB Wolbergs, auch letzthin zu einem Sponsor des Jahn der b d Vergabe angeblich bevorteilt wurde. Ohne diverse Unterstützungen seitens d Bauteams Tretzel waere d Jahn auch vermutlich längst nicht mehr existent. Wer erinnert sich hier in Regensburg z. B. nicht an d Anekdote, dass der örtliche Strombetreiber das Licht an d Prüfeninger wg nicht bezahlter Rechnungen auch schon ausgeschaltet hat.
    Apropos Zukunft…
    Der Stadionbetreiber will n Ablösung d Caterers hier Mitte d Jahres auch die gute Knackersemmel mit allem einführen
    …also durchweg hervorragende Strategien..:-)
    Und zu Dienstag. Unser Glubb schlägt d Sport u Schwimmverein mit 3:1.
    Und ich freu mich wenn nä Jahr der HSV hier aufkreuzt in Regensburg und der Glubb wieder in d BaziArena n MUC zur Operette fahren darf.
    Rot schwarze Grüsse!

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    • Da weiß ich jetzt nicht so recht, ob mir das gefällt. Ich wollte auch mal den Club in Regensburg spielen sehen. Da halt ich mich lieber an Böllers Weissagung, daß beide aufsteigen. 🙂
      Nichtsdestotrotz hoffe ich auf einen klaren Sieg des Club morgen.
      Ich trau dieser positiven Stimmung hier im Umfeld nicht so ganz. Und fürchte ein schlechter Start könnte auch schnell wieder die Untergangsprophetie aktivieren. 🙁

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    • Hallo Ramirez. Bin Clubfan in Regensburg. Vielleicht können wir ja mal zusammen ein Spiel in der Stadt schauen😀

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      • Hey Dday, gern. Schreib an CU. Sehr gern kannst Du mir dann mailen! Heute auf ein 3:1! Viele Grüsse!

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  • to whom it may concern:

    Teuchert wieder nur auf der Tribüne. Verletzt oder Leistungsgründe?

    Ich hoffe, CT erarbeitet uns noch die eine oder andere saftige Nachzahlung und verschwindet nicht im Nirvana der 2. Mannschaften….

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    • …andererseits ist das eine gute Mahnung an alle:

      Es ist besser, in der 2. Liga zu spielen, als in der 1. Liga nicht!

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      • Wie du immer auf solche Vergallgemeinerungen kommst? … Schalke hat selbst publiziert, daß Teuchert ein Vorgriff auf die Zukunft ist und kein fertiger Erstligaspieler für sofort, das soll er dort erst werden. Eigentlich jedem bekannt. der sich damit ein wenig befaßt hat.

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        • ?? Auf der Tribüne auf Schalke zu sitzen ist also besser als spielen ??
          Vielleicht sollten wir noch ein paar Jugendspieler nach Gelsenkirchen auf die Tribüne verleihen.

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        • Was soll daran die „Vergallgemeinerung“ sein?

          Du meinst, weil ich hoffe, dass den anderen durch CTs Erfolg der Wechsel vergällt wird?

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        • abgesehen davon:

          Juwe sagt: „Schalke hat selbst publiziert, daß Teuchert ein Vorgriff auf die Zukunft ist und kein fertiger Erstligaspieler für sofort, das soll er dort erst werden. Eigentlich jedem bekannt. der sich damit ein wenig befaßt hat.“

          also ehrlich gesagt verstehe ich dann den Wechsel noch weniger, weder von Schalker, noch von Teucherts Seite. Wenn der Spieler sich erst entwickeln soll, wie soll er das tun, wenn er nicht spielt? Da wäre es doch sinnvoller, ihn noch ein wenig bei einem ambitionierten Verein spielen zu lassen und dann erst zu holen. Wahrscheinlich wird CT auch erst mal verliehen, wodurch das Ganze große Ziel Bundesliga auch wieder nicht funktioniert. Warum man dann aber Geld zahlt, obwohl man CT erst mal nicht braucht und nicht einfach wartet, kann ich mir nur mit dem Konkurrenzdruck erklären: zugreifen, bevor er wie Freiwild gejagt wird, wenn er nichts mehr kostet….

          Gleichzeitig verleihen sie ein 20-jähriges Stürmertalent an Fürth…. Hmmm.

          Ich glaube wirklich, Schalke hat uns im Grunde einen Gefallen getan. CT war ja kein Sieggarant, sondern nur ein torgefährlicher Joker. Sicher auch wichtig, aber nicht unersetzbar und auch nicht kriegsentscheidend.

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          • also ehrlich gesagt verstehe ich dann den Wechsel noch weniger, weder von Schalker, noch von Teucherts Seite. Wenn der Spieler sich erst entwickeln soll, wie soll er das tun, wenn er nicht spielt? Da wäre es doch sinnvoller, ihn noch ein wenig bei einem ambitionierten Verein spielen zu lassen und dann erst zu holen.

            Das wurde hier schon rauf und runter diskutiert. Ja es stand wirklich so in der Pressemitteilung von Schalke zu den Neuzugängen, daß Teuchert als großes Talent für die Zukunft gesehen wird. Weiß ja auch jeder der ein wenig Kompetenz hat dass Cedric noch kein 1. Bundesligaspieler ist, sondern das werden will. Das ist erst noch eine Entwicklung.

            Das ist was ich schon so oft geschrieben habe, uns würde er helfen in der Rückrunde, Schalke braucht ihn (noch) gar nicht wenn alle ihre Stürmer gesund sind. Darum gehts.
            Aber zugegriffen haben sie eben weil er jetzt verfügbar war, nicht im Sommer sondern jetzt.
            Mitunter liest man sogar von nur 500 Tsd, das ist immer noch ein Schnäppchen selbst wenn man Teuchert weiter ausleiht oder wieder verkauft, er ist ja noch jung und U21 Nationalspieler. Für Schalke gar kein Risiko. Finde es daher überhaupt keinen guten Deal für uns sogar einen miserablen, aber ein sehr guter für Schalke. Wie immer halt…

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    • Nur ein 1:1 und ich werde auch nicht müde zu erwähnen, dass Tedesco nicht unkündbar ist.
      Noch 2-3 solcher Spiele und CT36 kann seinen Schritt so richtig bereuen. 😉

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          • Jeder kann sich mal täuschen, dazu stehe ich auch, ich muss meine Meinung nicht wie ein Fähnchen in den Wind hängen. Es ist mir bei Ishak auch nach wie vor ein Rätsel wie man 7 Monate lange kein Pflichtspieltor erzielt, man sich gefreut hat wenn er überhaupt mal aufs Tor schießt und danach so einen Lauf bekommt. Ich hoffe für den Club er macht das noch länger, aber ein Ishak Fan bin ich nicht, dafür ist er mir zu grobmotorisch, er hat sich eben der 2. Liga perfekt angepaßt kommt über seine Physis – Timing und die Laufwege stimmen jetzt eben besser.

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            • Dieses Phänomen kannst du doch bei vielen Stürmern beobachten. Auch bei ganzen Mannschaften. Schau dir die Kölner an. Negativserien sind nicht leicht zu durchbrechen. Wenn man anfängt mit sich zu hadern, denkt man zuviel nach und das kostet dann die Millisekunden, die man braucht, um den Ball richtig und zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. Da man aber weiß, daß man es ja eigentlich kann, genügen dann auch ein, zwei Tore und die alten Automatismen greifen wieder.
              Ich hoffe, daß wir einen ähnlichen Effekt bei Salli auch erleben. Dem fehlt auch schon lange das erlösende Tor, mit dem er sich für seinen Einsatz belohnt.

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  • Wenn ich schon dabei bin Dislikes zu sammeln, finde die auch irgendwie ehrlicher. Ich finde halt Objektivität und wo nötig kritik bringt den eigenen Verein eher weiter also die rosarote Fanbrille.

    Schalke kauft uns Jahr für Jahr die wichtigen Spieler mitten in der Saison in der Winterpause ab, weil wir ja aus wirtschaftlichen Gründen immer sofort Löcher stopfen müssen und das wissen die anderen Vereine. Aber selber mit Goretzka, den Vertrag lassen sie lieber auslaufen und haben ihn für ihre sportlichen Ziele in der Rückrunde zu Verfügung, weil man dort eben versteht, die Einkommensseite hängt zuallererst vom sportlichen Erfolg ab und nicht vom schnellen Löcher stopfen.

    Aber auch in Schalke sind die Fans vermutlich zu doof dieses Angebot Goretzkas sich voll in der Rückrunde noch für Schalke reinzuhängen zu respektieren.

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    • Vorher war es Leverkusen und Berlin. Noch früher die Bayern. Bei den Bayern und Dortmund sind es die englischen und spanischen Vereine. Jetzt kommt auch noch China dazu. Und wir machen es bei anderen kleineren Vereinen auch nicht anders. So what?
      Das ist unser Schicksal, das wir mit vielen teilen. Der Club hat halt über Jahrzehnte schlecht gewirtschaftet. Das rächt sich jetzt.
      Viel wichtiger find ich im Moment, daß Köllner und Bornemann „meine“ ( 🙂 ) jahrelange These belegen, daß man mit einer durchdachten Mannschaftsplanung und einem Konzept, das auch den Nachwuchs einschließt ohne übermäßig viel Geld auch heutzutage noch eine wettbewerbsfähige Mannschaft entwickeln kann, die mehr kann als defensiv gut stehen.

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      • Es kann für den Club aktuell nur den Weg gehen, sich von Einzelspielern zu emanzipieren und seine Stärke aus Team, Taktik und ständigem Zufluss aus dem Nachwuchs zu suchen. Genau das macht einen dann auch unabhängig vom Druck und man kann verkaufen, weil es einen auch nur bedingt schadet und es eben kompensierbar ist, man muss aber eben auch nicht. Das steigert auch mittelfristig die Preise und damit wird man dann noch handlungsfähiger. Möge der Weg lange mit uns gehen.

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        • Ja ich glaube auch an Köllners Teambuilding und die Verpflichtungen nach CTs Weggang klingen recht ordentlich, ich glaube damit kann man dieses Jahr um den direkten Aufstieg mitspielen. Natürlich ist das in dem Business alles kein Wunschkonzert. Schon klar. Trotzdem… ich kann zugegeben als Außenstehender nicht verstehen warum es keine anderen Verhandlungslösungen gäbe. Weder Schöpf hat Schalke zur Rückrunde schon viel genützt und Teuchert wird nach meiner Meinung wenn Schalke um die CL Plätze spielt und alle Stürmer gesund bleiben in der Rückrunde auch noch keine Rolle dort spielen, wir hätten beide aber jeweils dringend die Rückrunden gebraucht. Warum gibt es nie Verhandlungslösungen wie zb Leipzig mit Keita. Verkaufen ja ..aber dann mit Wirkung zum Saisonende. Bei uns heißt es immer sofort, Klappe zu Affe tot und bleiben auch im Folgejahr in der 2. Liga.

          Schalke machts doch mit Goretzka selbst auch anders. Zum Saisonende weil Ziel Championsleague, bei uns heruntergebrochen das selbe mit dem Ziel Aufstieg. Bei uns muss es immer sofort sein. Da muss man den Spieler eben auch mal seinen Vertrag erklären, ich glaube Keita wäre auch lieber sofort in die Permier League geflogen.

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          • Kommt aber auch auf den Spieler an. Wie zufrieden er mit dem aktuellen Verein ist, wie oft er dort zum Einsatz kommt und ob er unbedingt wechseln will. Ein unzufriedener Spieler kann schnell negativ auf die Mannschaftsstimmung wirken und auch selbst in seiner Leistung nachlassen.

            Letztlich wird es bei uns auch so sein wie bei Schalke. Sobald Bornemann wieder das Heft des Handelns in der Hand hat. Aber letzte Saison hatte er keine Wahl. Es ging ums finanzielle Überleben.
            Und dieses Jahr ging es darum als Ausbildungsverein weiter an dem (hoffentlichen) Erfolg von Teuchert beteiligt zu sein.
            Und komm jetzt bitte nicht mit dem Argument, man hätte dann eben seinen Vertrag früher verlängern müssen. Um das zu können, muß Bornemann dem Spieler auch finanziell was bieten. Und das konnte er in derr vergangenen Saison schlicht und einfach nicht.

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        • Es kann für den Club aktuell nur den Weg gehen, sich von Einzelspielern zu emanzipieren

          Stimme ich zu, aber man kann sich deswegen trotzdem nicht ganz von Spielerqualität emanzipieren. Zur Wirkung kommt nur beides zusammen.

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    • Der Unterschied zwischen Goretzka und Teuchert ist doch schlicht, weder Goretzka noch die Bayern wollen jetzt den Wechsel. Schalke hat schlicht keine Chance, als Goretzka jetzt bis zum Ende des Vertrags zu beschäftigen.

      Für die Bayern besteht auch kaum Gefahr, Goretzka am Saisonende nicht zu bekommen, selbst wenn es keinen Vorvertrag gäbe. Zu den Bayern gibt es in D schlicht keine Alternative, sowohl was die sportliche, als auch was die finanzielle Perspektive bedeutet. Bei Teuchert war diese Gefahr für Schalke durchaus etwas größer, neben Schalke könnte da durchaus auch Vereine wie Leipzig, Hoffenheim, Leverkusen, Dortmund oder Berlin eine ähnliche finanzielle und sportliche Perspektive bieten. Dazu kommen dann bei der finanziellen Perspektive noch etliche mittelmäßige englische Vereine.

      Außerdem war Teuchert eben kein Stammspieler, der Verlust im Winter damit für uns überschaubar. Wenn man das alles betrachtet lassen sich die Fälle Goretzka und Teuchert zwar vergleichen, aber es zeigt sich dann sehr schnell, dass die beiden Fälle grundverschieden sind.

      Hier zu behaupten Schalke handele richtig, weil man den sportlichen Erfolg als wichtiger wertet, als den wirtschaftlichen ertrag eines Transfers ist doch unseriös. Schalke handelt doch gar nicht und kann auch gar nicht handeln.

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      • Der Unterschied zwischen Goretzka und Teuchert ist doch schlicht, weder Goretzka noch die Bayern wollen jetzt den Wechsel. Schalke hat schlicht keine Chance, als Goretzka jetzt bis zum Ende des Vertrags zu beschäftigen.

        Umgekehrt wird ein Schuh daraus, ebenso wie Leipzig mit Keita läßt auch Schalke Goretzka jetzt nicht gehen, sie wollen schließlich in die Champiosn League. Kein andere Chance als ihn weiter zu beschäften .. der ist echt gut.:-) 🙂 … dafür daß er ihn in der Rückrunde noch hat würde Tedesco eine Kerze anzünden.

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        • Juwe

          Kannst Du mir mal einen Hinweis zeigen, dass es für Goretzka eine Anfrage für den Winter gab? Ich habe davon nie etwas gelesen. Natürlich ist Tedesco nicht traurig, dass er einen Spieler wie Goretzka auch in der Rückrunde im Kader hat. Genauso wie unser Trainer glücklich ist einen Leibold und einen Möhwald im Kader zu haben.

          Für Bayern gibt es aktuell auch keinen Grund viel Geld auf den Tisch zu legen, um Goretzka vorzeitig aus dem Vertrag zu kaufen.

          Bei Teuchert liegt der Fall sicher etwas anders, einerseits scheint er ja so etwas wie ein Wunschspieler von Tedesco zu sein, dazu ist die Ablöse für Schalke nicht besonders hoch und kann sich den Spieler 100% sichern. Hätte man bis Sommer gewartet und Teuchert hätte bei uns tatsächlich den nächsten Schritt gemacht, dann hätten da auch noch ganz andere Vereine Interesse bekommen, sprich das Paket aus Handgeld und Gehalt wäre wahrscheinlich teurer gewesen, als jetzt die Ablöse und das Gehalt.

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          • Armin: Kannst Du mir mal einen Hinweis zeigen, dass es für Goretzka eine Anfrage für den Winter gab? Ich habe davon nie etwas gelesen. Natürlich ist Tedesco nicht traurig, dass er einen Spieler wie Goretzka auch in der Rückrunde im Kader hat.

            Das Problem hat sich nie gestellt. Bayern hat Vidal und braucht Goretzka im Moment noch nicht, soll ja der Nachfolger werden. Und Schalke braucht ihn hingegen dringend zur Rückrunde. Aber Schalke hat auch nie gesagt analog zu Bornemann „Den auslaufenden Vertrag können wir uns nicht leisten. Dann müssen! wir jetzt in der Winterpause verkaufen“.. darum gehts.

            Oder nimm das Beispiel Leipzig, da wollten Spieler und abnehmender Verein gerne sofort. Aber der Verein sagt No! weil beide Vereine Schalke und Leipzig in die CL wollen, da schwächen die sich nicht.

            Bei uns hieß es ja wenn Teuchert nicht verlängert „muß“ in der Winterpause verkauft werden.
            Klar die beiden Beispiele haben mehr Geld, dafür geht es bei den Beispielen aber auch um völlig andere Dimension der Ablösesummen. Ist für diese Vereine auch kein Pappenstil.

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  • Ich glaube nicht, dass dies Schalkes Plan war und wenn man Tönnies liest würde er ihn am liebsten auf der Tribüne schmoren lassen (wenn es dem Team nicht schadet….). Auch Schalke kann sich eigentlich den Ausfall von Transfererlösen in der Dimension nicht leisten, ebenso wie den Wegfall etwaiger Weiterverkauf-Prozente.

    Man glaubte schlicht an einen Verbleib und ob Goretzka jetzt noch mehr hilft als schadet, wird sich erst zeigen müssen.

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    • Ich bin überzeugt Goretzka will sich mit einer starken Rückrunde für die Bayern danach empfehlen, also hätte Schalke auch viel davon wenn sie einen CL Platz schaffen, wer das zunichte machen könnte sind allenfalls mal wieder sogenannte Fans (nicht alle aber eben unverbesserliche) , die einem eigenen Spieler mit der plumpen Häme sicher die Motivation nehmen können. Sicher ist im Sport nichts, er könnte sich auch verletzen klar, aber am Willen bei Goretzka habe ich keinen Zweifel. Nur sie haben ihn halt noch in der Rückrunde.

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      • Wir haben Leibold und Möhwald auch noch für die Rückrunde und wenn wir Pech haben, gehen die danach und wir bekommen nix mehr für die beiden. Für Cedric haben wir wenigstens noch ein kleines Taschengeld bekommen.

        Die Aufstellung laut ZDF Videotext gegen Regensburg:
        (Die haben aber selten Recht mit ihren Prognosen.)

        Bredlow
        Valentini, Margreitter, Ewerton, Garcia
        Petrak
        Löwen, Möhwald, Behrens, Leibold
        Ishak

        Ich war am Samstagnachmittag beim Training und Garcia fand ich bärenstark. Der hat mit links die Bälle in die Box gedroschen, dass es eine wahre Freude war.

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        • Ja Winterpause abgehakt 🙂 .. ich glaube wir spielen um die direkten Aufstiegsplätze mit. Aber wie man auch überall liest, es wird sehr viel vom Start abhängen mit den 3 Spielen.

          Regensburg glaube ich wird ein schwieriger Brocken die haben auswärts gar keine Ängste, erinnere mich noch gut wie sie als Underdog in der Relegation zu 1860 München gefahren sind in die Allianz Arena und haben die vor 50 Tsd Münchner Heimpublikum richtig weggehauen. Ich meine es wird ein schwieriger Auftakt 1 Tor Unterschied wie im Hinspiel , reicht mir ich brauche nicht zwingend als Sart spielerisch ein Feuerwerk :-/ 3 Punkte egal wie wären ein gutes Starter Package

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      • Goretzka will sich – wie jeder Spieler – immer durch gutes Spielen empfehlen. Nicht den Schalkern, nicht den Bayern und auch nicht Mourinho oder den Chinesen. Fußballer wollen spielen, sie wollen besser werden und sie wollen Erfolg.
        Ich glaube kaum, dass die Bayern nach einer verkorksten Goretzka-Rückrunde sagen „Ach nee, den brauchen wir doch nicht. Bleib mal besser auf Schalke oder geh nach Wolfsburg oder Ingolstadt.“
        Nach der Rückrunde findet übrigens ein Ereignis statt, dessen Strahlkraft ohnehin jede Rückrunde in jeder Liga vergessen lässt. Das Ereignis heißt Fußball-WM.
        Und genau das wollten die Bayern vermeiden: Nach einem erneut starken Auftritt Goretzkas in Russland (wie beim Confed-Cup) auf einmal mit den ganz großen Schwergewichten mitbieten zu müssen. Da gab es zwar auch wohl Anfragen aus dem Ausland, aber an veritable Angebote für Goretzka kann ich mich nicht erinnern.

        Außerdem ärgere ich mich, dass Du einfach nicht verstehen willst, dass der Club nur aufgrund des Verkaufs von Teuchert an einem späteren Weiterverkauf noch Kasse machen könnte. Als der Verein, der den Jungen viele Jahre lang ausgebildet hat. Die Eingänge bzw. Einsparungen (Gislason!) trugen immerhin dazu bei, dass der Club drei mindestens ordentliche Spieler für die Rückrunde holen konnte. Und von denen wird wohl keiner motzen, wenn er nicht spielt, weil er sich zu Höherem berufen fühlt. Aufstieg geht eben nur als Mannschaft, nicht als Truppe von Einzelspielern, die jeder für sich talentiert sind, aber den 100%igen Teamgeist nicht so einbringen, wie es von den Trainern verlangt wird.
        Guck Dir Freiburg an, guck Dir Köln an, meinetwegen auch Kiel – und guck Dir als Negativbeispiel den HSV an.

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        • Gislason zu verkaufen macht ja auch absolut Sinn. Es geht auch nicht nur um Teuchert sondern darum, daß jedes Jahr mitten in der Saison, also nicht davor nicht danach sondern mittendrin in der Winterpause trotz Aufstiegsambitionen das selbe Schauspiel stattfindet mit Schalke.

          Ich wollte anhand von Schalke selbst mit Goretzka oder Leipzig mit Keita eben zeigen, daß es auch andere Lösungen gibt, als wichtige Spieler immer in der Winterpause abgeben zu müssen.

          Ja die Neuverpflichtungen finde ich nicht schlecht, aber das ist eben in der Winterpause immer ein Risiko eingespielte abzugeben und neue Spieler zu integrieren. Sehn wir aber alles bald genauer.

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          • Schwere Kost immer die selbe Leier zu lesen. Vor allem da sich viele Foristen zig mal die Mühe gemacht haben es dir zu erklären wieso Teuchert verkauft werden musste… Die Dislikes sagen dazu eigentlich alles. Aber scheinbar möchtest du es nicht verstehen.

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    • Garcia hat sich in den Testspielen schon gut präsentiert. Vlt. wird er oder Leibold ja sogar ins Mittelfeld gezogen (siehe vorläufige Aufstellung im Kicker). Liest sich für mich schon sehr gut, vor allem da man nun auch in der Breite wirklich mehr Auswahlmöglichkeiten hat. Trotzdem darf man nicht den Fehler heute Abend machen und denken das gegen Regensburg einfach so gewonnen wird. Ein Sieg nach der Winterpause wäre natürlich wichtig um das gute Gefühl aus der Wintervorbereitung weiter zu transportieren. Aber wir werden es heute Abend erfahren wie es am Ende ausgehen wird. Auf 3-Punkte für uns!

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  • Mir persönlich würde es gefallen, wenn Leibold AV bliebe, besonders wenn die Gegner früh pressen, muß sauber hinten raus gespielt werden, als Spieleröffnung. Leibold hat eine super Technik von hinten sicher rauszuspielen in Tornähe sind Fehler fatal. Der ein oder andere Flankenlauf wenn ihn jd absichert ist dennoch möglich, so wie Valentini es auch immer wieder auf der anderen Seite macht. Ich hätte für Garcia erstmal keinen Verwendung, sondern würde mit Leibold und weiter vorne Stefaniak auf der linken Seite starten. Vorausgesetzt beide sind fit

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    • 19:40 Augstellung da – Egal wie viele Dislikes (interessieren mich eh null) aber hatte ich trotzdem mal wieder Recht, Leibold und Stefaniak auf der linken Seite, statt Garcia und Leibold vor …zu viele Fachleute hier :-)…

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      • Na, mal nicht so kokett bezüglich der Dislikes, Herr belschanov 😉 Aber egal, Hauptsache das Endergebnis kriegt keine! Dreieins, sag ich einfach mal.

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          • Anbiederei? An was? Herbert biedert sich an, dabei hat der nicht mal nen Flugschein, der kann nur politische Zahnbürsten!

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        • Einfach lesen können? technisch spielerisch stärker. Hat zu tun mit Spieleröffnung…steht aber oben schon da was solls Frau Holle

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  • Mascherano wär gerade vereinsfrei und mit 6 Mio geradezu ein Schnapper! Mit Argentiniern hatten wir doch vor vieelen Jahren ganz gute Erfahrungen in der Defensive gemacht! Wie hieß der nochmal? Laola, Pinini oder Xaver? Herr Bornemann, übernehmen Sie!? 😀

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  • Meinen Segen hat Salli … 🙂 ich finde ihn wuselig damit werden die Oberpfälzer so ihre Probleme haben

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  • Sonntagsschüsse sollten den Cluberern vorbehalten sein…

    Außerdem ist heute Dienstag, daher irregulär!

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  • Bislang fränkischer Schlafmützenfußball. Kann die mal jeman aufwecken ihr Spiel hat angefangen?

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  • Ich wünsche mir in der HZ ein Donnerwetter und Löwen für Salli sowie Mühl für Ewerton. Es ist eine Phrase, aber heute müssen wir über den Kampf zum Spiel finden.

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  • Von Regensburg im eigenen Stadion so hergespielt zu werden ist widerlich. Hoffentlich wird die zweite Halbzeit eine andere

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  • Erras und Mühl auf der Bank und Petrak in der Startelf. Der Trainer ist mal wieder drau und dran ein Spiel in den Sand zu setzen

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    • Das würde ich jetzt nicht so eindeutig sehen. Es gab sicherlich keinen Grund Mühl für Ewerton in die Mannschaft zu nehmen. Margreitter/Ewerton sind das beste IV-Paar der Liga. Einen rabenschwarzen Tag, wie ihn Ewerton offensichtlich heute hat, kann Köllner nicht vorhersehen, sowas passiert. Allerdings wundert mich die Nominierung von Petrak. Ich sehe ihn häufig kritisch, weil er m.E. meistens nur im Raum steht, dort kaum einen Gegenangriff stoppt und auch offensiv kaum mehr als 3-5 Meter-Alibibälle spielt. Wir müssen in der 2.Halbzeit in erster Linie als Mannschaft viel mehr investieren, viel mehr laufen und v.a. endlich die Zweikämpfe annehmen. Deshalb wünsche ich mir auch die Mentalität von Löwen.

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  • Ich hatte mich heute so auf einen spielstarken, kompakten und torgefährlichen Fußballclub Nürnberg gefreut. Im Augenblick ist er eher ein Schwimmverein. Jungs, lasst Euch doch nicht von Regensburg ins Bockshorn jagen! Auftrag: Dieses Spiel muss gewonnen werden.

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  • Spätestens seit dem 1:2 ist die Mannschaft komplett von der Rolle und wir können froh sein, das nur 1:2 steht. Jetzt durchatmen und sich mal wieder auf die eigene Stärke besinnen, dann kann es noch klappen. Regensburg macht ein starkes Auswärtsspiel, jetzt heißt es Lösungen finden und dagegen halten.

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  • Wenn eine Mannschaft so schnell von der Rolle ist, hat sie in dieser Verfassung nicht die für einen Aufsteiger notwendige Mentalität. Herumreißen, aber hallo. Nicht nur heute.

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  • Leibold und Stefaniak links haut schon mal gar nicht hin.Alle gegnerische Gefahr kommt von da.
    Mal schauen ob es noch besser wird

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    • Der Titel ist in Nürnberg schon vergeben!

      Da muss Salli wesentlich mehr zeigen, um sich diesen Titel zu erkämpfen!

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      • Nein, weil er eine ganz große Chance versiebt, weil er den Ball nicht stoppen kann – deshalb.

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        • Auch wenn Du es vielleicht nicht hören willst: dafür hat er einen wunderbaren vorletzten Pass mit viel Übersicht für das 1 : 1 gespielt. Im Grunde der Assist, weil Behrens ja nur den Abpraller verwertet hat.

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          • ist zwar egal, aber der Assist kam natürlich nicht von Salli, sondern war der Schuss von Leibold, den der Torwart zu Behrens abgewehrt hat…was hat das auch damit zu tun, wenn so unglaublich kläglich Riesen Chancen vergeben werden?

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              • Ja, er hat die 5 Meter zurückgelegt und vorher hat Bredlow den Abschlag gemacht, der dann nach 10 Ballkontakten irgendwann zu Salli kam. Und? Muss man diese Aktion loben oder gar besonders hervorheben? Wo soll das hinführen, dass wir jedem normal gestoppten Ball von Salli gleich seinen Durchbruch feiern, als wenn er jetzt einen Hattrick gemacht hätte? Das hätte ich auch bei keinem anderen Spieler als „Assist“ gefeiert. Und den „Assist“ vom „Assist“ gibt es halt noch nicht.

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                • Ist ja recht, ich sagte ja, dass Du es nicht hören willst… 😉

                  Wie immer ist das mit Salli Himmel und Hölle. Er hatte einige tolle Momente, aber dann wieder Sachen zum an den Kopf greifen. Trotzdem glaube ich, dass seine Unkonventionalität unserem Spiel gut tut.

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  • Wie oft bringen zwei Regensburger noch unseren Torwart in Bedrängnis-beim raus spielen?

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  • Puh, das war heute richtig ernüchternd. Wahrscheinlich komplett naiv, aber ich habe ganz sicher mit 3 Punkten gerechnet. Wir haben in der Vorrunde gute und schlechte Spiele gezeigt. Heute waren wir jedoch unruhig, nervös, geradezu verkrampft. Ich hoffe, dass das nicht die ersten Anzeichen von zuviel Druck waren und dem Gefühl, dass wir aufsteigen „müssen“. Anders kaum zu erklären, dass wir nie in das Spiel gefunden haben und von Bredlow bis Ishak kämpferisch und spielerisch neben uns gestanden haben. Regensburg hat mir unabhängig von unsere Defiziten imponiert, so dass wir beinahe froh sein können, dass wir heute nicht verloren haben. Am Freitag gilt es mind. 1 Punkt aus Berlin mitzunehmen was sicher ganz schwer wird, damit wir mit einem guten Gefühl in die Rückrunde gehen können.

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  • Das Positive: trotz einer sehr schlechten Halbzeit wird das Spiel nicht verloren.
    Das Negative: zum Sieg reicht eine Halbzeit nicht.

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  • …und wieder 2 Punkte verschenkt…

    Die Mannschaft wurde viel zu viel gelobt. Alle sprechen nur noch davon, dass der Aufstieg schon sicher ist. Von wegen! Dafür muss man mehr zeigen. Da muss das Können auch in Tore umgemünzt werden und hinten konzentrierter zu Werke gegangen werden.

    Schade, dass man wieder mal die nötigen Punkte verpennt hat.

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  • Eigentlich nicht viel passiert-fünf Punkte vor Platz vier-punktgleich mit Kiel.Düsseldorf muss noch.Aber von der Spielweise doch eher ungenügend für höhere Ambitionen.Auch wenn der Sky Reporter stets sagte , die Regensburger versuchen den Club in seiner Hälfte zu binden-da muss doch enorm viel Platz in der Regensburger Hälfte da sein.

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  • Was war denn da mit Margreitter und Möhwald ? Nach Abpfiff hat der Georg den Pommes aber mal schön am Kragen gepackt.

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    • Das ist mir auch aufgefallen. Vielleicht ist der von vielen erwähnte tolle Teamgeist doch nicht so toll.

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    • Ich denke, dass die Jungs einfach wahnsinnig genervt waren. Das ist mir auch bei Löwen aufgefallen – bei ihm kam sicher auch der Frust der späten Einwechslung dazu. Er war ähnlich hektisch und unglücklich wie CT in dessen Jokerrolle.

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  • Zweiter. Punktgleich mit Kiel und Düdo (die sich gegen Aue blamieren werden). Immer noch ganz klar Aufstigskurs.

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