Analyse: Ausgepresst #FCNSSV #FCN

Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: 1. FC Nürnberg vs. Jahn Regensburg 2:2 (1:2) Der Club holt einen Punkt gegen den Aufsteiger aus Regensburg; er hätte sich über eine Niederlage nicht beschweren dürfen, da er mit dem Pressing der Oberpfälzer nicht klar kam.

Die Analyse:

FCNSSV-A
Startformation im 4-1-4-1

Der Club begann im gewohnten 4-1-4-1 und mit der gewohnten Viererkette, dem in der Vorbereitung gestarteten Experiment Tim Leibold ins linke Mittelfeld zu beordern wurde also eine Absage erteilt. Auf der Sechs spielte Ondrej Petrak, der den Vorzug vor Patrick Erras erhielt, der Teile der Vorbereitung mit einer Gehirnerschütterung verpasst hatte. Auf den offensiven Flügeln setzte Michael Köllner auf Edgar Salli rechts und Neuzugang Marvin Stefaniak links. Die beiden anderen Neuen, Federico Palacios und Ulisses Garcia fanden sich auf der Bank wieder. Gar nicht in den Kader geschafft hatten es – neben den Verletzten Hufnagel, Kerk, Lippert, Zrelak, Kirschbaum und Alushi – Patrick Kammerbauer, Laszlo Sepsi, Miso Brecko, Alexander Fuchs und Lukas Jäger.

Von der ersten Minute weg zeigte sich, dass der Club große Probleme mit dem Spiel der Regensburger haben würde. Die Oberpfälzer liefen den Ballführenden konsequent und unermüdlich an, versuchten das ruhige und flache Aufbauen des FCN zu verhindern und sofort zu stören. Der Club tat sich damit sehr schwer, ließ sich schnell verunsichern und zu Ballverlusten hinreißen. Einen dieser frühen Ballverluste – Behrens hatte einen Einwurf von Leibold nicht verarbeiten können und recht zentral die Kugel verloren – nutzte der Jahn zur ersten Torgelegenheit und auch zum ersten Tor. Vrenezi – der vor 14 Monaten schon einmal Michael Köllner in Nürnberg ärgerte, damals noch in anderem Trikot – schnappte sich den Ballverlust, legte auf Lais, welcher kunstvoll ins lange Eck schlenzte und den Aufsteiger früh in Führung brachte.

Nur wenige Minuten später antwortete der FCN dann auf das Pressing, überspielte die erste Pressingreihe, baute Druck über die Flügel auf und kam postwendend, nachdem Pentke einen Schuss von Leibold nicht festhalten konnte, über Behrens zum Ausgleich. Der Club schien nun eine Variante gefunden zu haben, Regensburg unter Druck zu setzen: Pressende Offensivspieler überspielen, dann über die Seiten mit Stefaniak oder Salli den Ball in Richtung Strafraum bringen und abschließen. Doch obwohl sowohl Stefaniak – nach Freistoß – als auch Salli – nach schönem Solo – zu Gelegenheiten in dieser Phase nach dem 1:1 kamen, verfestigte der Club das Muster nicht, sondern ließ sich wieder vom Jahn unter Druck setzen. Zwar kamen die Gäste kaum gefährlich vors Tor, sie unterbanden aber den Spielaufbau des FCN immer wieder, welcher ihnen durch viele Fahrigkeiten im Abspiel zusätzlich zu Hilfe kam.

Nachdem Leibold noch per guter Kombination über Stefaniak und Möhwald zu einer sehr guten Torchance gekommen war, waren es doch die Gäste, die erneut in Führung gingen. Wieder war es Vrenezi der die Clubabwehr vor Probleme stellte, dieses Mal, indem er Leibold und Ewerton alt aussehen ließ und dann in die Mitte flankte. Dort stand Grüttner, der Behrens und Valentini entwischte und aus nächster Nähe per Kopf einnetzte. Nun war der Club gänzlich verunsichert. Aus einigen Fahrigkeiten wurden viele, fast schon systemische Abspielfehler, der Jahn übte nur leichten Druck aus und der Club kam damit überhaupt nicht zu Rande. Nachdem Ewerton in einer Szene im Spielaufbau wegrutschte, hatte der Jahn sogar die Riesenchance zum 1:3, doch Bredlow verhinderte diese per Fußspitze. Spürbar beeindruckt, ob der klaren Präsenz der Oberpfälzer und ihres energischen und temporeichen Angreifens, rettete der Club den 1:2-Rückstand in die Kabine.

FCNSSV-B
Ungefähre Formation ab der 83. Minute

In der Pause ersetzte Michael Köllner den schwachen und angeschlagenen Ewerton positionsgetreu durch Lukas Mühl und stabilisierte die Abwehr damit zumindest ein wenig. Direkt nach der Pause merkte man, dass der Club sich vorgenommen hatte, sich nicht länger den Schneid von den Gästen abkaufen lassen zu wollen. Man versuchte es jetzt wieder konsequent über die Flügel und hatte damit schnell Erfolg. Möhwald flankte, nachdem Salli mit dem Gegner und Möhwald mit Stefaniak Doppelpass gespielt hatten, von links den Ball in die Mitte, wo Salli den Ball per Kopf ins lange Eck verlängerte. Auch danach hatte der Club über die Flügel (Ishak auf Salli, Valentini zu scharf in Richtung Ishak) gute bis sehr gute Torgelegenheiten, ehe er sich dann – ungefähr ab der 65. Minute – sich wieder vom Jahn beeindrucken ließ.

Auslöser des erneuten Beeindrucktwerdens schien eine Szene, in der Fabian Bredlow den Ball beim Versuch das Spiel von hinten aufzubauen an Grüttner verlor, welcher sofort Vrenezi fand, dem aber wiederum Petrak sofort den Ball wieder abnehmen konnte. Ab diesem Moment war im Aufbauspiel des FCN wieder ganz gehörig Sand im Getriebe, als hätte Bredlows Ballverlust die Angst vor einem möglichen spielentscheidenden Fehler im Aufbau (siehe Heimspiele gegen Bielefeld oder Ingolstadt) wieder manifestiert. Wenn der Club es nun versuchte, dann über sehr steil gespielte lange Bälle durch das Zentrum, die vielversprechende Herangehensweise über die Flügel wurde fast völlig ad acta gelegt, einzig Löwen, der kurz vor Schluss für Stefaniak kam, brachte einen Ball in die Mitte, der blieb aber an Behrens hängen.

Auf der anderen Seite hatten die Regensburger, obwohl sie sich vor allem aufs Stören des FCN verlegten, hervorragende eigene Chancen, da ihr Umschaltspiel nach Ballgewinn ganz hervorragend funktionierte. Vrenezi nach Flanke von Saller und Grüttner allein vor Bredlow vergaben Gelegenheiten mehr als ein 2:2 für die Oberpfälzer herauszuholen. Da dies nicht gelang und der Club auch ganz zum Schluss keinerlei offensiven Druck entfalten konnte, blieb es beim Remis, das für den Club auf Grund des Spielverlaufs wohl eher als Punktgewinn zu verzeichnen ist. Zu viele Probleme hatte der FCN über weite Strecken mit dem aggressiven Pressing der Regensburger, das den Club zu einer Reihe von erheblichen Ballverlusten zwang. Die weit unter Durchschnitt liegende Passquote von 69% ist kein Zufall, sondern auch diesem Vorgehen der Gäste geschuldet. Dass es dennoch ein Punkt war, verdankte der Club zwei passablen Offensivphasen zwischen 10. und 20. sowie 46. und 60. Minute. Davor, dazwischen und danach war zu wenig Struktur im Offensivspiel, obwohl das Mittel gegen den Jahn eigentlich offen gelegt worden war.

Die Zahlen:

Nürnberg Regensburg
2
Tore
2
11
Torschüsse
12
6
Schüsse aufs Tor
4
3
Ecken
5
59,8
Ballbesitz (%)
40,2
68,8
Passquote gesamt (%)
59,6
79,5
Passquote eig. Hälfte (%)
79,3
55,7
Passquote geg. Hälfte (%)
48,1
14,4
Lange Pässe (%)
20,9
53,5
Gewonnene Zweikämpfe (%)
46,5
11
Fouls
19
120,08
Laufdistanz (km)
123,06
3
Abseits
2

Trainerstatement (Michael Köllner):

„Es war ein sehr turbulentes Spiel, das man sich als Trainer nicht unbedingt so wünscht. Dass wir zweimal einen Rückstand aufgeholt haben, ist ein gutes Zeichen. Wir hatten aber eine hohe Fehlerquote. Regensburg ist eine Mannschaft, die einem wenig Ruhe lässt. Wir haben die Spielruhe über 90 Minuten nicht so auf den Platz gebracht, wie man es von uns inzwischen eigentlich kennt. Wir haben unser Spiel durch einfache Fehler immer wieder gestört und den Gegner aufgebaut. Der eine oder andere wollte zu sehr mit dem Kopf durch die Wand. Trotzdem bin ich froh über das Unentschieden. Ein Punkt ist nicht so schlecht. Man hat gesehen, dass es in dieser Liga nicht von alleine geht. Jetzt gilt es, schnell zu Kräften kommen. Am Freitag steht in Berlin schon wieder ein interessantes Spiel an.“

Trainerstatement (Achim Beierlorzer):

„Wir haben ein sehr intensives Spiel erlebt, das wollten wir auch so. Wir wollten so auftreten, wie wir am Ende des letzten Jahres aufgehört haben. Das ist uns gelungen. Ich bin zufrieden mit dem Auftritt und dem Punkt, weil wir bei einer spielerisch starken Mannschaft gespielt haben.“

Spielererstatement (Marvin Stefaniak):

„Regensburg hat es gut gemacht. Es war schwierig, sich gegen diese kompakte Defensive durchzukombinieren. Mein erster Auftritt war okay, ich war an beiden Toren beteiligt. Offensiv hat mir ab und zu noch ein wenig die Power gefehlt. Aber das wird jetzt von Spiel zu Spiel besser werden. Es war super vom Trainer, dass er mir das Vertrauen geschenkt hat, obwohl ich noch nicht so lange da bin. Die Mannschaft hat mich auch gut aufgenommen. Es sind alles super Jungs, die sehr gut zusammenpassen.“

Die Spieler im Einzelnen:

Fabian Bredlow 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Extrem fahriger Auftritt. Hatte immer wieder Probleme in der Ballverarbeitung. Ohne zwei Glanztaten im Eins-gegen-Eins wäre es eine mangelhafte Leistung gewesen.
Tim Leibold 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Defensiv völlig neben der Spur mit vielen Problemen in den Duellen. Offensiv mit \"Vorlage\" zum 1:1 und Großchance, daher nicht mangelhaft.
Ewerton Almeida Santos 2 Notenpunkte (5 numerisch: 5)
Gebrauchter Tag des sonst so stabilen Brasilianers. Bei beiden Gegentoren weit weg vom Mann, gewann nur 44% seiner Zweikämpfe (Wert im Rest der Saison: 67%).
Georg Margreitter 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Hatte viele fahrige Momente, war im Zweikampf aber stabiler als Ewerton. Oft unsauber im Aufbauspiel.
Enrico Valentini 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
In einer schwachen Abwehr, noch der solideste mit den wenigsten Defensivproblemen. Nach vorne aber kaum zu sehen.
Patrick Erras 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Kam nach 67 Minuten für Petrak, war zwar im Abspiel sicherer und ruhiger als der Tscheche, gewann dafür aber nur jedes drittes Duell. Die angestrebte Stabilisierung gelang ihm nicht.
Eduard Löwen Ohne Bewertung
Kam in der 83. Minute für Stefaniak, hatte eine gute Hereingabe und mehrere leichte Ballverluste.
Kevin Möhwald 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Statistisch ordentlich (75% Passquote, 63% Zweikampfquote, 1 Torvorlage, nur ein Ballverlust), augenscheinlich wenig präsent, auch weil das Spiel wenig über die Offensiven des FCN lief.
Hanno Behrens 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Erzielte das 1:1, war auch sonst ordentlich präsent, allerdings ohne das Spiel an sich zu reißen. Mit recht vielen leichten Fehlpässen.
Ondrej Petrak 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Nach Margreitter bester Zweikämpfer (67%), rettete einmal in höchster Not nach Bredlows Ballverlust und störte nach Margreitters Stolperer auch erfolgreich den Konter der Gegner. Nach vorne aber unglaublich lethargisch.
Marvin Stefaniak 2 Notenpunkte (5 numerisch: 5)
Schwacher Einstand eines Hochtalentierten. Zeigte in Ansätzen, dass er Tempo und Technik hat, brachte davon aber nichts gewinnbringend zum Tragen. Oft falsche Entscheidungen, sehr lässig.
Lukas Mühl 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Deutlich stabiler als Ewerton, auch mit einigen Ausflügen nach vorne, dabei aber unkonzentriert und fahrig.
Edgar Salli 10 Notenpunkte (2- numerisch: 2.33)
Nicht nur wegen des Ausgleichstores bester Nürnberger. Beschäftigte oft mehrere Regensburger, setzte sich sogar recht oft im Duell durch, arbeitete ordentlich nach hinten mit. Wurde teilweise aber so wenig unterstützt, dass er zu viel allein machen musste.
Mikael Ishak 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Ungewöhnlich viele Stockfehler (5, Saisonhöchstwert), war wenig ins Spiel eingebunden, rannte dennoch viel und hatte eine gute Hereingabe zu Sallis Großchancen nach dem 2:2.

41 Gedanken zu „Analyse: Ausgepresst #FCNSSV #FCN

  • Wie immer eine sachlich nüchterne Spielanalyse.

    In einem Punkt bin ich jedoch anderer Meinung. Bredlow hätte bei mir eher 2 Punkte nur bekommen, einmal ist er bei dem 2:1 auf der Linie geblieben statt rauszukommen. Er hat ja gesehen das in der Mitte Hanno erst spät reinrückt und Valentini Kopfballschwach ist.

    Und dieser schlampige Pass, welcher nur durch Petrak verhindert werden konnte. Außerdem hat man ihm(wie auch der ganzen Mannschaft) die Verunsicherung angesehen nach seinem Zuspiel.

    Selbst die Rettungstat gegen Ende hat meiner Meinung nicht ausgereicht.

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  • Klasse Analyse, da hab nicht mal ich viel zu meckern. Wenige gute Phasen, ansonsten viel Probleme mit dem guten Pressing der Gegner. Wichtig finde ich auch, dass die Qualität im Umschaltspiel der Regensburger gewürdigt wird. Da waren sie sehr ballsicher, mangelnde Qualität der Einzelspieler kann man da nicht wirklich konstatieren.
    Gut, dass auch die Stefaniak-Benotung eher dem entspricht was ich gesehen hab und weniger wie sich der Spieler selbst einschätzt. Die guten Anlagen waren zu sehen, aber oft nicht konsequent genug und dazu unheimlich schlecht eingebunden ins Spiel. Man kennt sich einfach nicht. Deshalb war ich mit der Aufstellung (auch wenn ich sie mir mittelfristig so gewünscht hätte) auch gar nicht so zufrieden. Vor allem auch, weil er Leibold nicht den Platz eingeräumt hat, den er braucht um sein Offensivspiel zu machen. Ich hätte dann zur Pause gerne Werner für Stefaniak gesehen – unspektakulär, aber gerade bei dem engen Spiel hätte die vollständig eingespielte Truppe vielleicht ja mehr Sicherheit gehabt.

    Wie auch immer – das Ergebnis enttäuscht mich zwar auch, kann (vor allem mit Blick auf die anderen Ergebnisse) ganz gut mit dem Punkt leben – und freue mich einfach weiter über diese geile zweite Liga und ihre Leistungsdichte.

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  • Danke für den Mut, Florian, die schlechten Leistungen von Bredlow, Ewerton, Leibold und vor allem Stefaniak klar und deutlich zu benennen. Wenn man manche Beurteilungen anderer Medien heute so liest, scheinen die gestern bei einem anderen Spiel gewesen zu sein…

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  • so ein möglicher aufstieg ist kein spaziergang
    wenn das verstanden ist
    war das remis
    gut.

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  • Nun ja.
    Schlecht gespielt, aber trotzdem zweimal einen Rückstand aufgeholt und sich gegenüber der Konkurrenz schadlos gehalten…

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    • Schadlos gehalten nicht ganz, Düsseldorf ist jetzt 3 Punkte vorne. Die haben die Gunst der Stunde genutzt. Und sollte es um den Aufstieg gehen, wissen wir ja was der Relegationsplatz wert ist, zählen also quasi nur die direkten Aufstiegsplätze.

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  • Hhmm ..ich weiß nicht, im großen und ganzen kann ich die Bewertung zwar nachvollziehen. Aber sind dir (im Stadion ?) die Fouls nicht so aufgefallen Florian oder waren sie nur für mich entscheidender im Spielverlauf.
    Ich sagte schon, dass körperbetonte Spiele okay sind, hier wurden aber Konter oder fast jede Vorwärtsbewegung mit zum teil grober Härte unterbunden.
    Möhwald und Behrens waren da einige male davon betroffen und das fand jetzt in der Bewertung gar keine Beachtung.

    PS: Fast hätte uns Aue den Gefallen getan.

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    • Die Bewertung taktischer Fouls und deren Ahndung liegt leider genauso im Interpretationsspielraum des Schiedsrichters, wie auch manch andere Spielsituation oder Entscheidung.Allgemein ist doch zu beobachten, je weiter entfernt vom 16er der Spielfluss stoppende Eingriff erfolgt, umso unwahrscheinlicher ist die Sanktionierung mit einer Karte.Wo es meistens Gelb gibt ist in Strafraumnähe.Kann man diskutieren,ist aber tatsächlich meist die von Schiedsrichtern gepfiffene Linie.
      Da Regensburg sehr hoch stand gab es einfach viele taktische Fouls bereits vor der Mittellinie.Uns so wie es meistens ist, wenige der taktischen Fouls sind brutal oder gar hart, leider aber effektiv.
      Und unterbindet das schnelle Umschaltspiel, für das es den nötigen Platz gegeben hätte.

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    • Na ja unter ihm waren wir in der Fußball „Neuzeit“ immerhin die längste Zeit in der 1.Bundesliga. Obwohl ich kein riesiger Fan von ihm war. Glaube er tut dem FCK in der Situation ganz gut.

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    • Lautern ist doch jetzt schon Pleite, was soll denn Badermort da machen!?

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      • Eben!
        Der Mähdrescher fährt über ein abgeerntetes Feld!

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  • Bin mal gespannt, wieviele und welche Spieler er zu Erstligakonditionen nach Lautern holt.
    Aber er hat ja genug Entschuldigungen, falls es nicht klappt.
    Irgendwie hat Lautern momentan kein Glück. Hoffentlich wird der Trainer bald wieder gesund.

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    • Beate: Bin mal gespannt, wieviele und welche Spieler er zu Erstligakonditionen nach Lautern holt.
      Aber er hat ja genug Entschuldigungen, falls es nicht klappt.
      Irgendwie hat Lautern momentan kein Glück. Hoffentlich wird der Trainer bald wieder gesund.

      Lautern hat ja auch keinen frischen überraschenden Bundesligaabstieg hinter sich und das Umfeld erwartet auch nicht wie bei uns damals, daß man sofort wieder hoch will. Und dabei das neu gebaute NLZ am Hacken in dem sich jetzt alle schön wohl fühlen. An den Umständen ist er gescheitert. Die Zusammenhänge hast du nie verstanden oder? Die Situation beim FCK ist ja eine völlig andere, da gehts um 3. oder 2. Liga. MIr gehts nur um diese ewige Realitatsverweigerung. Alle Spieler die uns Schalke immer so schön abkauft in der Winterpause wurden noch unter Bader gekauft oder entwickelt. Bislang wurde noch kein Spieler gewinnbringend verkauft also Cash In den Bornemann entdeckt oder gekauft hat.

      Im übrigen hat er für mich den Hannover Aufstiegskader gemacht. Nur ein Beispiel mit Lücke wie der jetzt dort performt.

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      • Doch einen gibts den Borneman geholt und verkauft hat den Fußballfreund Sabiri

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      • Sorry Juwe, aber dann hast du nicht kapiert, worum es bei Entwicklungsarbeit geht.

        Bornemann vorzuwerfen, daß er keines seiner von ihm gefundenen Talente bisher zu Geld gemacht hat, ist (sorry) Schwachsinn hoch drei.

        Entwicklungsarbeit braucht Zeit.

        Vergleich die Erfolge von Bader und Bornemann in zwei, drei Jahren. Und bezieh dabei bitte auch ein, wieviel Geld Bader in der Zeit auch verbrannt hat, wieviele Spieler bei ihm im Vergleich zu Bornemann am Ende ein Fehleinkauf waren, wieviele Talente aus dem NLZ unter ihm den Verein verließen oder scheiterten.

        Und falls Köllner den Aufstieg wirklich schaffen sollte, dann schau mal ganz genau hin, wie er und Bornemann die Mannschaft in der ersten Liga weiter entwickeln und vergleich das mit dem, was Bader damals gemacht hat als wir mit Oenning wieder aufgestiegen sind.
        Vielleicht wird dir dann klar, was ich an Baders Arbeit schlecht finde.

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        • Ich werfe das nicht Bornemann vor stelle es nur sachlich fest, daß nicht Bader der Sündenpfuhl allen Übels ist und jetzt nur noch die Sonne scheint, das ist für mich Realitätsverweigerung, die ich eher dir vorwerfe.

          Also nach dem Aufstieg mit Oenning waren wir wie lange in der 1. Bundesliga? Da müssten wir erstmal nur wieder in die Nähe kommen. Klar nicht jeder Transfer kann sportlich funktionieren, aber da hat Bornemann sicher nicht weniger Fahrkarten geschossen als Bader. In Köllner habe ich allerdings ganz gutes Vertrauen, weil mir der Grundsatz von ihm Fußball zu spielen gefällt.

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          • Kannst du deine Übertreibungen und dein Schwarz-Weiss denken bitte für dich behalten und nicht auf mich beziehen? Meine Aussagen geben das nämlich nicht her.

            Weder habe ich bei Bader alles schlecht gesehen. Ich habe durchaus zu würdigen gewußt, wenn er gute Spieler und Trainer verpflichtet hat. Was ich ihm vorgeworfen hab, war, daß er keine Spielidee als Grundlage für die Kaderzusammenstellung hat und daß er teilweise mit Möckel gegen den Trainer Verpflichtungen durchgezogen hat.

            Noch sehe ich jetzt Bornemann und Köllner als Gralsritter oder träume vom Paradies. Auch Bornemann und Köllner machen Fehler. Nur stehen sie dazu und bislang konnte ich auch sehen, daß sie daraus lernen. Fehler also nicht ohne Not wiederholen.

            Was man momentan vergleichen kann, ist, wie die Kader zusammengestellt werden.
            Das kann man aber auch erst in dieser Saison, weil zuvor viele noch gültige Verträge zu sehr guten Bezügen und die Tatsache, daß der Verein kein Geld hatte und von der DFL im Handeln eingeschränkt wurde, Bornemann einfach kaum Handlungsspielraum gaben.

            In dieser Saison kann man einen Unterschied sehen: Bornemann hat im Sommer einen Kader zusammengestellt, der sehr gut zu den Spielideen passt, die Köllner vertritt und er hat jetzt im Winter an den Stellen, die auch von Fans als Schwachstellen gesehen wurden, nachgebessert.
            Wann hast du solch eine planvolle Kaderzusammenstellung jemals unter Bader beobachten können? Eine Kaderzusammenstellung, die dazu geführt hat, daß die Mannschaft im Sommer gut aus den Startlöchern kam und sich nicht erst im Laufe der Saison finden mußte?
            Wann hat Bader einen Kader zusammengestellt, der spielerisch zu überzeugen wußte?
            Ich kann mich daran nicht mehr erinnern. Falls du mir eine Saison nennen kannst, bin ich gerne bereit, meine rückwirkend sicher eher negativ gefärbte Wahrnehmung bei Bader zu korrigieren.

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      • Das waren aber auch alles Spieler, die wir uns zum Zeitpunkt gehaltsmäßig nicht bzw. kaum leisten konnten.

        Was ist denn mit den Kollegen Everton, Ishak, Erras, Löwen…. unser aktuelles Tafelsilber, das auf das Konto von Bornemann geht. Meinst Du, wir könnten die Jungs nicht gewinnbringend verkaufen? Du wärst doch der Erste, der rumschreit, dass wir den Aufstieg verkaufen….

        Selten so einen Schwachsinn gelesen!

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  • Der Unaussprechliche hat wirklich für seine ganz eigene Nachhaltigkeit gesorgt. Noch immer vergeht hier kaum ein Monat, ohne dass sein Name Einzug in die Kommentare findet. Das muss Borni erst mal schaffen… 😉

    Nicht nur in Sachen Bader/Bornemann, sondern auch ganz allgemein, ein kleiner Aufruf von mir an die Diskutanten im Forum in Sachen Fairness den anderen Usern gegenüber. Ja, die Emotionen lassen sich fast zwangsweise kaum zügeln, es geht schließlich um den Club. In letzter Zeit kommen jedoch des öfteren unsachliche Bemerkungen vor, die durchaus als persönlich verletzend wahrgenommen werden können. Natürlich sollen hier leidenschaftlich diskutiert werden, aber bitte mit guter Argumentation, nicht mit der Giftspritze.

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    • Danke, dein Post erspart mir diesen selbst zu schreiben.

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    • Dazu muß man aber auch sagen, wenn jemand auf Disliketour ist und alles, aber auch wirklich immer ALLES besser weiß und mit seiner Meinung provozieren will, braucht derjenige sich nicht wundern wenn der Ton rauer wird . 😉

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      • Logo! Doch auch wenn jemand ohne Hilfe von Außen nicht mehr aus dem Dauer-Provo-Modus heraus findet und er/sie die Mehrheit damit nervt, finde ich klare Worte (inkl. guter Argumente) als Antwort durchaus angemessen, Beleidigendes jedoch nicht. Und nur weil jemand scheinbar ständig Gegensätzliches vertritt, kann er mit einzelnen Äußerungen durchaus richtig liegen bzw. eine Meinung vertreten, die mehrere User ebenfalls so haben. Ein Dislike aus Prinzip empfände ich nicht als gute Reaktion.

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        • Richtig, allerdings habe ich auch solche Beleidigungen hier selten bis gar nicht gesehen. Wenn dann schon eher von Seiten (des) der Provokateure.
          Leider fehlt in diesem Blog auch noch eine Einstellung zum Ignorieren, daher werden sich einige Leser doch mit dem Dislikebotton helfen. Ich persönlich habe mir angewöhnt manche Texte nur zu „überfliegen“ oder erst gar nicht zu lesen. 😀

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      • Dislikes oder Likes verifizieren nicht ob ein Sachverhalt stimmt, eher im Gegenteil daher interessieren sie mich schlicht gar nicht. Rauher Ton ebenso nicht, zeigt doch eher Unbeholfenheit oder dass jd. gar keine Argumente hat und nur die können überzeugen sonst nichts. Es gibt aber schon etliche die es sachlich gut können und dann kann man doch schlicht mit unterschiedlichen Meinungen leben, wir sind ja nicht in Nordkorea mit einer Einheitsmeinung. Ich würde nicht meine Meinung ändern, weil es dann mehr Likes gibt das wäre ja unterirdisch. Das liegt aber nicht jedem hier fern.

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        • „Dislikes oder Likes verifizieren nicht ob ein Sachverhalt stimmt, eher im Gegenteil“ (Zitat Juwe)

          Das ist aber eine gewagte Aussage, denn im Umkehrschluss hieße das, Dislikes könnten einen Sachverhalt verifizieren… 😮

          Ganz so ahnungslos ist die Schwarmintelligenz nun doch nicht, es ist sogar erwiesen, dass sie meist richtig liegt. Abgesehen davon, dass nicht ein Sachverhalt einer Verifizierung bedarf, sondern die Übereinstimmung einer Meinung mit dem Sachverhalt, also dem objektiven Faktum.

          (Fortsetzung Juwe): „Rauher Ton ebenso nicht, zeigt doch eher Unbeholfenheit oder dass jd. gar keine Argumente hat“

          Interessante Aussage, um so mehr, da Du mir ja schon Augenprobleme unterstellt hast, nachdem ich anderer Meinung war :mrgreen:

          (wieder Juwe): „Ich würde nicht meine Meinung ändern“

          Das kann man einfach mal so stehen lassen, es bedarf keiner Ergänzung. Man muss dabei nur aufpassen, dass man Unbelehrbarkeit nicht mit Charakterstärke verwechselt. Oder sie denjenigen abspricht, die sich durch gute Argumente überzeugen lassen.

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      • … und das auch noch formuliert das ihn die folgenden Dislikes nicht stören werden, dann ist das bewusst nur provozierend. Mit nur seine Meinung vertreten hat das nichts mehr zu tun. Es wurde sehr oft gut argumentiert wieso CT36 und all die anderen verkauft werden mussten. Aber es wie einfach ignoriert und fleissig weiter auf Disliketour gegangen. Das finde ich schade. Deswegen nerven nicht nur die Dauerschleifen zu CT36, sondern auch das man unterstellt bekommt das man alles nur mit der rosaroten Fanbrille sieht. Ja ich bin Clubfan und bin dem Verein u den handelnden Personen gegenüber grundsätzlich immer positiv eingestellt. Das gehört für mich zum Fansein dazu u ich glaube hier bin ich nicht alleine. Auf 3 Punkte heute Abend!!!

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  • Im übrigen bin ich zumindest nicht damit zufrieden daß man nun davor steht kommende Saison sollte es mal wieder nicht klappen mit dem Aufstieg mittlerweile ein halbes Jahrzehnt! 2. Liga spielt. Ich habe da keine rosarote Fanbrille auf und daran hat es sich verschärft mir geht es auf den berühmten Sack wirklich jede Winterpause das selbe Spiel mit Schalke. Wie schwer sich Neuzugänge tun, die in der Winterpause in eine neue Mannschaft ein neues System kommen, haben wir ja gegen Regensburg zumindest schon mal gesehen, und das war doch alles vorher klar, bei einigen aber wohl nicht.

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    • Dass Neuzugänge immer Eingewöhnungszeit benötigen, erst recht bei einem taktisch anspruchsvollen Spielsystem wie von MK, dürfte für jeden nachvollziehbar sein. Um diese Zeit möglichst zu reduzieren, haben die Verantwortlichen beim Club im Gegensatz zu früheren Jahren diesmal vorausschauend gehandelt und die neuen Spieler so rechtzeitig geholt, dass diese die wichtigste Phase der Vorbereitung bereits mit der Mannschaft bestreiten konnten. Natürlich kann es jetzt noch keine Automatismen geben, doch kamen die Spieler allesamt von Clubs, wo sie auf Erstliga-Niveau trainierten, sicher ein Vorteil.

      Ja, den Verkauf von CT sehe ich auch als Nachteil. Mit ihm ging ein Zweitliga-erprobter, nachweislich torgefährlicher Spieler. Der Spiele aufgrund seiner individuellen Klasse entscheiden konnte, wenn das an sich gute Spielsystem einmal an seine Grenzen stößt und nicht greift. Ein Spielertyp, der in unserem jetzigen Kader leider nicht mehr existiert. Ein Mann, der das System MK kannte und konnte. Der sich aber auch erkennbar daran wie am Trainer rieb. Und damit das Mannschaftsgefüge zu schädigen drohte. Sein Verkauf war somit wohl in der Gesamtbetrachtung keine gute, aber eine sinnvolle Lösung.

      Mit den Neuzugängen hat AB der Papierform nach den Gesamtkader gut verstärkt. Den jungen Spielern dürfte lediglich Spielpraxis fehlen. Ob die relativ kurze Rückrunde ausreicht, dass die neuen Jungs schnell in die für den Aufstieg nötige Top-Form kommen? AB und MK waren davon sicher komplett überzeugt, sonst hätten sie diese Transfers nicht getätigt. Kann man selbstverständlich bezweifeln. Die bisher von den beiden geleistete gute Arbeit taugt mir jedoch als Begründung, dass ich ihnen hierbei vertraue und an den Aufstieg glaube!

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    • „Im übrigen bin ich zumindest nicht damit zufrieden, daß man nun davor steht kommende Saison, sollte es mal wieder nicht klappen mit dem Aufstieg, mittlerweile ein halbes Jahrzehnt! 2. Liga spielt.“ (Zitat Juwe)

      Mit einer solchen provokativen Äußerung macht man sich hier keine Freunde.

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      • Lieber belschanov

        Da liegst Du komplett daneben, keiner der hier schreibenden ist damit zufrieden, wenn der Club zweite Liga spielt. Die Frage ist halt nur wie man mit dem Umstand dann umgeht. Man kann dann natürlich auf alle äußeren Umstände pfeifen und auf die unfähigen Verantwortlichen schimpfen. Man kann behaupten, dass man nur etwas mehr investieren hätte müssen, dass man nur Teuchert behalten hätte müssen und de Aufstieg wäre sicher gewesen. Hat dann nichts mit der Realität zu zun, aber es motzt sich halt so schön.

        Ja man kann der Meinung sein, dass der Teuchert Transfer falksch ist, aber man kann dann nicht behaupten, dass man mit dem Transfer den Aufstieg leichtfertig verschenkt hat. Also klar kann man, aber man kann ja auch sagen, wenn ich morgens pfeife scheint den ganzen Tag die Sonne. Manchmal wird man mit der Aussage sogar recht haben, im Sommer tendenziell häufiger als im Herbst und Winter, trotzdem bleibt der kausale Zusammenhang natürlich nicht existent.

        Natürlich kann man sagen, dass Heimspiele gewonnen werden müssen, wer hätte hier keine Freude an gewonnen Heimspielen? Aber es wird halt überheblich, wenn man den Gegner in seiner Betrachtung komplett außen vor lässt. Ich denke zwar auch nicht, dass unsere Artikel und Kommentare hier einen riesigen Einfluss auf die Performance der Spieler hat, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein ständiges Motzen die Leistung steigert.

        Und genau hier wird es dann eben schwer erträglich, wenn man sich als Mitschreiber auch um den Blick auf die Umstände bemüht, dass einem dann eine rosarote Fanbrille unterstellt wird, dass einem unterstellt wird man wolle gar nicht den Erfolg, man sei mit mittelmaß zufrieden oder noch schlimmer, dass man zu doof ist, die Realität korrekt wahrzunehmen. Ja, wenn mir das unterstellt wird, dann finde ich einen solchen Kommentar anmaßend und übergriffig.

        Noch einmal, jeder hier wünscht sich einen Erfolg des Clubs, jeder hier wünscht sich Heimsiege, jeder hier wünscht sich den Aufstieg, keiner ist glücklich mit einem Verbleib in Liga 2, aber vor die Wahl gestellt, sollte der Club alles auf eine Karte setzen und die Insolvenz riskieren um jetzt den Aufstieg erzwingen zu wollen, dann sage ich klar, nein.

        Ich will den Aufstieg nur im Rahmen unserer Möglichkeiten, wobei klar ist, dass wir unsere finanzielle Möglichkeiten genauso wie die sportlichen immer weiter verbessern müssen. Aber daran kann ja nun kein Zweifel herrschen, was Meeske im finanziellen Bereich geschafft hat ist durchaus aller Ehren wert. Ich bin sogar der Meinung, dass der Club aktuell im finanziellen Bereich zum ersten Mal in seiner Geschichte seriös geführt wird. Hätten wir vor zwei Jahren Schöpf nicht verkauft, dann hätten wir mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Folgesaison einen Punktabzug bekommen, sprich bei Aufstieg wäre der Abstieg damit fast 100% sicher gewesen und bei einem Verbleib in der 2. Liga hätten wir im Sommer neben Füllkrug noch weitere Leistungsträger verkaufen müssen, wenn man sich dann die sportliche Leistung in der letzten Saison ansieht, dazu noch ein Punktabzug, der Weg in Liga 3 wäre fast sicher und ob wir da die Lizenz bekommen hätten auch nicht sicher.

        Gab es also eine Alternative zum Verkauf? Aus meiner Sicht nein. Wenn man dann behauptet der Verkauf wäre unsinnig und man hätte sich bewusst geschwächt, dann ist das eben unseriös. Mal ganz davon abgsesehen, dass die Behauptung nicht einmal von den Zahlen gedeckt wird, wir hatten ja mehr Punkte pro Spiel ohne Schöpf als mit Schöpf.

        Ähnlich ist es eben auch bei Burgstaller, zu dem Zeitpunkt war der Aufsieg mehr als unsicher, mit dem verkauf konnten wir uns finanziell Luft verschaffen und auch noch Ishak kaufen, ohne den wir diese Saison sicher nicht um den Aufstieg mitspielen würden. Ja der Verlust von Burgstaller war eine sportliche Schwächung, aber finanziell notwendig und mit Blick auf diese Saison vielleicht sogar sportlich sinnvoll. Hier dann immer wieder vorzutragen, dass Bornemann damit sportlichn schlecht gehandelt hätte ist damit auch nur schwer mit Argumenten zu belegen.

        Dass es einen als Fan ärgert, wenn gute Spieler innerhalb einer Saison gehen ist doch trotzdem für alle so. Wenn man sich aber die Realität und die Argumente ansieht, dann gab es kaum einen anderen Weg, zumindest wäre der andere Weg mit weit höheren Risiken im finanziellen Bereich einhergegangen.

        Ich frage mich schon warum Du uns Juwe den anderen Schreibern hier permanent unterstellen müsst, sie würden sich am sportlichen Misserfolg erfreuen? Nicht die Aussage, dass man sich selbst mehr Erfolg wünschen würde führt zu den Dislikes, die implizierte Unterstellung, dass wir anderen das nicht tun würden und die komplette Ausblendung der finanziellen Realität ist es.

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        • Lieber Onkel Armin,

          du darfst mir mit Recht eine ganze Menge vorwerfen (ich bitte dich sogar darum, denn ich möchte von deiner Weisheit profitieren), aber dass ich die finanzielle Realität des FCN „ausblende“, ist ein Vorwurf, den gerade ich am wenigsten verdient habe. Mein Kommentar bezog sich allein auf die von mir zitierte Äußerung von Juwe, zu der müßigen Frage des Teuchert-Transfers, die hier irritierend lange von den gleichen Personen immer wieder ausgewalzt wird, habe ich mich gar nicht geäußert. Bitte also bei aller berechtigten Kritik an meiner Unbedarftheit schon darauf achten, was ich sage und was nicht!

          Einstweilen beste Grüße,
          belschanov

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          • Lieber belschanov
            Du irrst Dich, ich bin nicht Dein Onkel …

            … und das Zitat von Juwe hatte ja nun genau mit den Winterpausenverkäufen zu tun. Klar kann man das nun schlicht zitieren und den Zusammenhang in dem es gefallen ist ignorieren, wäre dann aber nett, wenn man das die Mitlesenden auch gleich wissen lassen würde.

            Köllner hat das mit den Erwartungen in der PK ja sehr schön erklärt:
            https://www.youtube.com/watch?v=TAWhUxjJ0Ho

            Aber Nachkarten bringt ja am Ende auch nichts und man versteht ja meist nur was man verstehen will 😉

            Dabei geht es heute um viel wichtigeres, drei Punkte in Berlin. Wenn man Punkte im Heimspiel liegen lässt, muss man die im folgenden Auswärtsspiel gewinnen 😉

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  • „Natürlich kann man sagen, dass Heimspiele gewonnen werden müssen, wer hätte hier keine Freude an gewonnen Heimspielen? Aber es wird halt überheblich, wenn man den Gegner in seiner Betrachtung komplett außen vor lässt.“
    Eigentlich ist es völlig egal ob man Heimspiele gewinnt oder Auswärtsspiele.Nur das Eine oder nur das andere zu gewinnen reicht auch bloß für das gesicherte Mittelfeld.
    Käme man auf 17 gewonne Heimspiele, würde doch erwartete werden das jetzt auch alle Auswärtsspiele gewnnen gehören.
    Mir reichen 2 Punkte im Schnitt, errungen egal wo, dann ist man vorne mit dabei und dann macht es auch Spaß.Da können dann auch heim-Unentschieden dabei sein oder zwei verlorene spiele in Folge.
    Wenn man der mannschaft das Wollen dabei nicht absprechen kann, dann ist das mein Club.
    So langsam fertig machen für mein „Heimspiel“- das natürlich gewonnen werden muss:)

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    • „„Natürlich kann man sagen, dass Heimspiele gewonnen werden müssen, wer hätte hier keine Freude an gewonnen Heimspielen? Aber es wird halt überheblich, wenn man den Gegner in seiner Betrachtung komplett außen vor lässt.“ (Zitat Christian-Berlin)

      Das mag ja sein, nur solltest du diesen Vorwurf nicht mir machen, sondern Hans Meyer, der in diesem Blog von vielen wie ein Gott verehrt wird.

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      • Ja der Hans…der hat viel gesagt mal ernst dann wieder nicht.Auf die Frage ob er über die Niederlage gegen Schalke enttäuscht sei, hat er mal sinngemäß geantwortet:wie soll ich, kennen Sie deren Kader. okay war ein Auswärtsspiel

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  • Jetzt sind hier schon zwei Agents provocateurs…um nicht zu sagen: Kindergartenkinder…Blogsandkiste anyone?

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    • Kann ich nur zurückgeben, wenn du eine andere Meinung als Provokation empfindest, tust du mir einfach ein bisschen leid. Obwohl..ist dein Problem du willst ja erwachsen sein.

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    • Jetzt ist die reine Mathematik also schon Provokation?
      Fake Times and Fake News…
      If you like to gamble, I tell you I’m your man,
      You win some, lose some, it’s all the same to me,
      The pleasure is to play, makes no difference what you say,
      I don’t share your greed, the only card I need is
      The Ace Of Spades

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      • Lemmy, der Philosoph?

        „Krach“ kann auch klug machen – und glücklich! 😉

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